Bücher mit dem Tag "dornröschen"
68 Bücher
- Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Erwachen
(982)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEs gibt keine Happy Ends- für keinen von uns...
1000 Jahre hat die 13. Fee geschlafen, betrogen von ihren Schwestern. Jetzt, als sie erwacht ist, ist Welt nicht mehr so wie sie einst war. Ihre Kräfte sind verschwunden, statt Fee werden sie jetzt Hexen genannt und Menschen fürchten sich vor ihnen. Hexenjäger machen jagd auf ihres gleichen.
Von Rache getrieben, wegen dem Betrug ihrere Schwestern, schließt sie sich einem Hexenjäger an, um ihre Schwestern zu jagen. Aber Lilith ist nicht mehr die alte. Sie hat Gewissenbisse, empfindet Reue und sucht die Liebe. Aber sie kennt ihren Schwetsern gegenüber auch keine Gnade.
Wie wird es enden?
Es ist eine kurze Geschichte, mit knapp 200 Seiten. Die Kapitel sind schnell gelesen, man entdeckt viele bekannte Märchen und fragt sich, was treibt den Jäger und die Fee an?
Ich war richtig gefesselt von der Geschichte und bin gespannt, wie es weiter geht.. Einmal etwas anderes, ohne Happy End... oder gibt es vielleicht doch eines am Ende???
- Chris Colfer
Land of Stories: Das magische Land – Die Suche nach dem Wunschzauber
(269)Aktuelle Rezension von: MandthebooksRezension: (kann Spoiler enthalten)
Wenn man ein Fantasybuch für jüngere Leser sucht, um mal in das Genre zu starten, dann ist "Land of Stories" sicher perfekt!
Ich fand die Geschichte ganz süß. Ich mochte die beiden Geschwister und fand den Märchenaspekt ziemlich cool. Die Märchen werden ein wenig adaptiert und verändert und zusammengesetzt, das macht es auch für einen Erwachsenen ziemlich interessant. Besonders gefiel mir, dass auch Bösewichte wie die Böse Königin eine Hintergrundgeschichte bekamen und so auch mehr Tiefe.
Dieser Band war recht abgeschlossen, ich bin aber gespannt, was dann in den folgenden Bänden noch kommt.
5 Sterne
- Nina MacKay
Rotkäppchen und der Hipster-Wolf
(339)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraEine Reihe, die nun schon wirklich lange auf meinem SuB liegt, ist die Hipster-Märchenreihe von Nina MacKay. Der erste Band „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ erschien 2016 zu einer Zeit, als der Drachenmond Verlag gerade einen großen Hype erlebte. Insbesondere dieses Buch hat man auf Buchblogs gefühlt überall gesehen. Das außergewöhnliche Konzept, bekannte Märchenfiguren in ein modernes, humorvolles Setting zu versetzen, hat sich dabei durchaus interessant angehört. Doch der Hipsterkult ist inzwischen verklungen und ich habe mich gefragt, wie gut oder schlecht diese Reihe in den vergangenen zehn Jahren gealtert ist. Denn während man zwischen 2010 und 2015 einen Hipster mit Vollbärten, Holzfällerhemden, Vintage-Stil, hippen Cafés und Veganismus in Verbindung gebracht hat, wird der Begriff heute kaum noch genutzt. Mit entsprechend gemischten Erwartungen habe ich mich also auf die Reise in den verrückten Märchenwald begeben.
Rotkäppchen ist inzwischen 18 Jahre alt, heißt eigentlich Red, ist Youtuberin sowie Bloggerin und wohnt in der ehemaligen Hütte ihrer Großmutter. Normalerweise verbringt sie ihre Zeit damit, Flechtfrisuren-Tutorials ins Internet zu stellen oder sich auf ein Kaffeekränzchen mit ihren besten Freundinnen Schneewittchen, Dornröschen, Rapunzel oder Aschenputtel zu treffen. Doch plötzlich verschwinden die vier Ehemänner der Märchenprinzessinnen über Nacht spurlos. Mit Selfiesticks bewaffnet macht sich die Mädchenclique also auf, um ihre Prinzen zu suchen und den unbekannten Entführer zur Rechenschaft zu ziehen. Dabei trifft Red auf den Halbwolf Everton, kurz Ever. Und obwohl sie eigentlich eine Abneigung gegen Wölfe hat, findet sie diesen Hipster doch ganz süß. Ihre Freundinnen raten ihr jedoch, vorsichtig zu sein. Schließlich könnte Ever etwas mit der Entführung der Prinzen zu tun und es auf Rotkäppchen abgesehen haben.
Noch vor dem ersten Kapitel gibt es ein Vorwort mit einer Warnung von der Autorin: Man solle dieses Buch bestenfalls nicht in der Öffentlichkeit lesen, weil es so witzig sei, dass man fragende Blicke ernten würde, weil man plötzlich laut auflache. Ganz ehrlich, da nimmt Nina MacKay den Mund doch etwas zu voll. Mehr als ein müdes Lächeln werden die Gags heute wohl kaum noch jemandem entlocken. Auf annähernd 350 Seiten und 16 Kapiteln werdet ihr geistige Ergüsse finden, wie „Ich dachte Hipster wiegen nur ein Instagram!“ (beachtet hier auch gerne das fehlende Komma, Grüße ans Korrektorat gehen raus), „Wenn man einem Hipster auf den Fuß tritt, dann hopst er.“, oder schlechte Wortwitze wie Botox zu „Flohtox“ (S. 46).Selfiesticks, die inzwischen kaum noch genutzt werden, werden mehrmals als „Deppenzepter“ bezeichnet, als würde die Wiederholung den Witz besser machen. Im Märchenwald werdet ihr also auf eine Menge Flachwitze treffen, die zumindest meinen Humor nicht getroffen haben. Natürlich ist Humor Geschmackssache und es ist schwierig, ein lustiges Buch zu schreiben, aber wenn ihr wirklich was Witziges lesen wollt, greift doch lieber zu Douglas Adams. Oder auch zur Hexer-Reihe von Andrzej Sapkowski mit ihren teilweise schreiend komischen Dialogen. Am Ende ist es wahrscheinlich die Mischung aus schlechten Witzen und dem Hipster-Hype, der seinen Zenit längst überschritten hat, dass der Humor heute nicht mehr zündet.
Im Fokus steht die Hauptfigur Rotkäppchen, die eigentlich Red heißt. Sie hat langes, blondes Haar, das sie meist als Flechtfrisur trägt. Im Gegensatz zu ihren Freundinnen hat sie keinen Märchenprinzen an ihrer Seite und ist viel selbständiger. Während ihre Freundinnen oft impulsiv handeln, ist Red meist deutlich vernünftiger. So hält sie Schneewittchens „Verhöre-und-töte-Liste“ für übertrieben und ist allgemein hilfsbereit gegenüber den Bewohnern des Märchenwalds. Teil ihrer Charakterentwicklung ist es, ihre Angst vor Wölfen zu überwinden. Außerdem ist sie sarkastisch und schlagfertig, was auch zum plumpen Humor des Buchs beiträgt. Darüber hinaus ist sie aber relativ flach geschrieben. Im Vergleich zu ihren Freundinnen ist sie definitiv noch die Klügste. Wirklich schlau ist aber niemand aus der Schneewittchen-Gang. Diese dümmlichen und tollpatschigen Mädchen sollen sicherlich lustig und albern wirken, mich hat diese sehr einseitige Darstellung von weiblichen Hauptfiguren aber vielmehr genervt.
MacKay bedient sich hier eines modernen, lockeren und einfachen Schreibstils mit jugendlicher Umgangssprache. Die flapsige Sprache bildet dabei den starken Kontrast zur bekannten Märchenwelt. Das Tempo ist überwiegend schnell, weshalb Red von einem Abenteuer ins nächste stolpert. Gerade, weil Red zwar als Ich-Erzählerin im Präsens fungiert, aber zwischendurch von einem auktorialen Erzähler abgelöst wird, wirkt der Erzählstil inkonsistent. Vor allem, weil Spieglein, der inzwischen in Schneewittchens Besitz ist, Red sowieso erzählt, was in ihrer Abwesenheit passiert ist, hätte man die Passagen abseits von Reds Erzählstrang streichen und die Geschichte dafür entschleunigen können. Die Atmosphäre bewegt sich zwischen Märchen, Abenteuer, Komödie und Romance, was so eine bunte Mischung ist, dass sich keine klare Grundstimme entwickeln will. Gerade emotionale Momente können sich oft nicht richtig entfalten, da sie durch ironische Einschübe gebrochen werden. Deswegen wirkt der Roman stilistisch leider manchmal zu chaotisch.
Grundsätzlich erscheint „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ nicht wirklich gut durchdacht. Red lebt in einer fiktiven Welt, die aus mehreren Ländern besteht: dem Märchenwald, das Morgenland, Neverland und Wonderland. Trotzdem gibt es immer wieder Anspielungen an Kultur der realen Welt. So läge die „Lebkuchen Lane […] so abseits von allen Dörfern im Märchenwald wie der Mars“ (S. 17), als wäre in der fiktiven Welt unser Sonnensystem bekannt. Dann gibt es Verweise auf echte Filme und Serien wie „Schlaflos ins Seattle“ (S. 19), „Blair Witch Project“ (S. 35) oder „Ghost Busters“ (S. 44), gleichzeitig aber auch auf fiktive Fernsehshows oder Internetportale. Zu allem Überfluss werden dann noch Andeutungen zu Frida Kahlo oder dem „Karnevalsumzug in Rio de Janeiro“ (S. 40) gemacht, sodass das Worldbuilding inkonsequent wirkt und die Regeln nicht klar definiert sind. Erschwerend hinzu kommen kleinere weitere Fehler, wie dass Aschenputtel eine Erbsenphobie hat: „Wegen der Sache mit Die guten in Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.“ (S. 38). Dumm nur, dass es im Märchen Linsen waren und nicht Erbsen, die das Aschenputtel aus der Asche lesen musste. Wahrscheinlich hat MacKay das mit der Prinzessin auf der Erbse verwechselt. Ob Absicht oder nicht, es zeigt mir, wie unrund dieser Roman wirkt.
Ein Lichtblick war für mich dann aber noch das Hörbuch gelesen von Sabrina Zerner, das ich entdeckt habe. Sie liest wirklich toll vor, wodurch sie die Geschichte unterhaltsam und kurzweilig macht. Auch wenn ihr Stil nicht humoristisch ist, holt sie das Beste aus dem eher flachen Plot heraus. Auch das Finale konnte mich positiv überraschen: Ich war der Meinung, ich hätte durchschaut, wer die Prinzen entführt hat, aber ich lag falsch. Ich glaube allerdings nicht, dass es echte Hinweise gab, durch die man auf den Bösewicht hätte schließen können. Außerdem gibt es kein wirkliches Ende. Damit meine ich keinen Cliffhanger, sondern dass es sich anfühlt, als würde die Erzählung abrupt abbrechen. Es eröffnet sich plötzlich ein neuer Konflikt und endet dann mittendrin. Es ist wirklich schwierig zu beschreiben, aber gefühlt ist nicht einmal die Szene abgeschlossen. Aber immerhin hat dieser Band eine Fortsetzung.
„Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ hat eine sympathische Grundidee und durchaus unterhaltsame Elemente, scheitert aber leider an der Umsetzung. Weder der Humor noch das Worldbuilding konnten wirklich überzeugen. Die zahlreichen Hipster-Witze wirken heute weitgehend überholt, die Figuren bleiben recht eindimensional und alles erscheint irgendwie chaotisch. Die humoristische Märchenadaption schwankt zwischen Kömodie, Abenteuer und Romantik ohne eine klare Richtung zu finden. Zwischendurch kann der Plot zwar kurzweilig sein, aber ohne die schöne Hörbuchinterpretation hätte ich das Buch von Nina MacKay öfter weggelegt. Wer alberne Flachwitze mag, wird hier bestimmt seine Freude haben, aber für mich war die Lektüre aus dem Jahr 2016 leider nur ganz okay. Deswegen gebe ich dem ersten Band der Hipster-Märchenreihe zwei von fünf Federn. Trotzdem werde ich dem zweiten Band „Aschenputtel und die Erbsen-Phobie“ noch eine Chance geben, vor allem weil es schon auf meinem SuB liegt.
- Julia Adrian
Winters zerbrechlicher Fluch
(154)Aktuelle Rezension von: buecher_verliebtDarum geht es:
Verschenke dein Herz mit Bedacht, denn es ist aus Glas und Glas zerbricht in den falschen Händen. Als Cinderella auf den Ball gerauscht kommt und des Prinzen Herz stiehlt, steht Mary vor den Scherben ihres Lebens. Schließlich sollte sie selbst Duncan heiraten und Königin von Maywater werden. Doch das Schicksal gewährt ihr eine zweite Chance. Denn am Ende der Nacht ist die schöne Fremde im Himmelskleid verschwunden und als einziger Beweis ihrer Existenz verbleibt ein gläserner Schuh. Doch wer hätte gedacht, dass ein Schuh aus Glas so schwer zu zerstören ist?
Meine Meinung:
Die Märchenadaption zu Cinderella ist wirklich düster und etwas ganz anderes, als ich zuvor erwartet habe. Die Handlung wird von unterschiedlichen Perspektiven aus beschrieben, was mir grundlegend gut gefallen hat, aber manchmal wusste man nicht genau wessen Perspektive es gerade ist und wie es in den gesamten Kontext passt. Das Buch ist voller Intrigen und die erwartete Liebesgeschichte, war nicht unbedingt das, was ich erwartet habe, da es trotzdem sehr düster war und nicht dem Klischee entspricht. Auch die Charaktere konnten mich überzeugen, da ich sie sehr interessant fand und ich unbedingt mehr über sie erfahren wollte. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil, da ich das Gefühl habe, dass der Plot bisher nur leicht angekratzt wurde.
Für mich 4 von 5 Sterne!
- Serena Valentino
Disney Villains 4: Das Geheimnis der Dunklen Fee
(192)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrDie Geschichte rund um Maleficent hat mir aus dieser Buchreihe bis jetzt am besten gefallen. Der Werdegang der "bösen Fee" wird toll dargestellt und man bekommt die Beweggründe von Maleficent gut vermittelt. Ihr wurde auch einfach übel mitgespielt.
Zusätzlich entwickelt sich parallel zur Bösewichtgeschichte ein eigener Handlungsstrang rund um die verdrehten Schwestern und Circe. Ich mag es wie die Autorin alle Charaktere aus den vorhergehenden Bänden immer wieder in die Geschichte mit aufnimmt und in die Handlung mit einpflechtet.
Für mich das bis jetzt beste Buch aus dieser Reihe.
- Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Entzaubert
(550)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinDie Dreizehnte Fee – Entzaubert setzt die düstere Märchenadaption konsequent fort und rückt die innere Zerrissenheit der Dreizehnten Fee noch stärker in den Mittelpunkt. Nach dem Verlust ihrer Magie, verursacht durch einen Eissplitter in ihrem Herzen, steht sie vor der Frage, was wirklich mit ihr geschehen ist und warum sich diese scheinbare Strafe eher wie ein seltsames Geschenk der Eiskönigin anfühlt.
Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen der Dreizehnten Fee und der Königin. Ihre Beziehung wirkt komplex, vielschichtig und emotional aufgeladen. Immer wieder stellt sich die Frage, ob hinter den Handlungen der Königin Grausamkeit oder doch eine tiefere Absicht steckt. Diese Unsicherheit trägt stark zur Atmosphäre des Romans bei.
Im Laufe der Geschichte erfährt man deutlich mehr über die Königin, aber auch über eine weitere Persönlichkeit der Dreizehnten Fee. Die innere Zerrissenheit der Protagonistin ist sehr gut dargestellt und macht sie greifbarer. Besonders gelungen fand ich die Rückblicke auf ihre Kindheit als Feenkind sowie die zusätzlichen Informationen über die Feenmutter diese erweitern das Verständnis für die Welt und die Figuren enorm.
Der Schreibstil ist poetisch und düster, allerdings muss man sich an die häufigen Wiederholungen und wiederkehrenden Formulierungen gewöhnen. Bestimmte Phrasen tauchen immer wieder auf, was einerseits die Märchenhaftigkeit unterstreicht, andererseits aber auch etwas Geduld erfordert.
Fazit:
Entzaubert ist ein intensiver zweiter Band, der weniger auf äußere Handlung als auf emotionale Tiefe und Charakterentwicklung setzt. Wer den ersten Teil mochte und sich auf eine düstere, psychologisch geprägte Märchenwelt einlassen kann, wird hier viel entdecken auch wenn der Stil nicht für jede*n gleichermaßen zugänglich ist. - Anna Savas
Hold Me - New England School of Ballet: Special Edition
(385)Aktuelle Rezension von: Buecherwuermchen_1990Ich mag Sport Romance Bücher und da Ballet nicht oft thematisiert wird in Büchern, wollte ich es mal versuchen. Ich habe mich zwar lange nicht rangetraut, aber es nun doch noch geschafft. 🫣
Und es war wirklich eine gute Idee. Ich habe Zoe an die New England School of Ballet begleitet. Sie hat nach einem traumatischen Ereignis im letzten Jahr Panikattacken. Sie ist eine starke Protagonistin, die sich auch verletzlich zeigt. 🥹 Mit ihrem Traum vom Tanzen und dem Ereignis war sie für mich nahbar und ich konnte ihre Gedanken, Wünsche und Hoffnung nachvollziehen.
Auch Jase Geschichte hat mich tief berührt. Es ist so traurig mitzuverfolgen, wie er versucht seinen Träumen nachzugehen und doch den Erwartungen seiner Familie gerecht zu werden.
Im Verlaufe der Geschichte erfährt man mehr über die Vergangenheit der Beiden. Man spürt wie die Erlebnisse beide geprägt haben. Um zueinander zu finden, müssen sich jedoch beide zuerst ihrer Vergangenheit stellen. 💔
Die Dynamik ist voller Spannung und Liebe.
Für mich definitiv ein gelungener Auftakt zur Reihe. Anna Savas hat hier ein wunderschönes Setting geschaffen und Charaktere, die man einfach Lieben muss. Ich freue mich schon auf die weiteren Bände. 🥰
- Rhiannon Thomas
Liebe brennt ewig
(132)Aktuelle Rezension von: RoksanaIn einem Königreich vor langer Zeit wurde eine wunderschöne Prinzessin namens Aurora geboren. Das Königspaar lud alle wichtigen Persönlichkeiten zu einem Ball zu Ehren der jungen Prinzessin ein. Doch eine wichtige Person, die Hexe Celestine haben sie nicht eingeladen, denn Celestine wurde von allen gefürchtet ... Wutentbrannt über die Verschmähung belegte Celestine Aurora mit einem Fluch...sie soll sich noch vor ihrem 18. Geburtstag mit einer Spindel in den Finger stechen und anschließend in einen langen, magischen Schlaf verfallen. Doch sie könne von einem Kuss der wahren Liebe wiederauferweckt werden. Oder etwa nicht?
100 Jahre später erwacht Aurora als Prinz Rodric sie wachküsst. Sie ist verwirrt, erschrocken und zugleich total verängstigt und versteht nicht wie sie 100 Jahre geschlafen haben sollte, während ihre Eltern schon lange gestorben sind. Die Prinzessin leidet ganz eindeutig unter dem Posttraumatischen Belastungssyndrom ihr wird aber keine Zeit gegeben sich an ihr neues Schicksal zu gewöhnen. Sie soll Prinz Rodric heiraten, ihre wahre Liebe und ihrem Volk somit Wohlstand bringen...doch warum liebt sie Rodric nicht? Warum hängt ihr Herz an Prinz Finnegan aus Vanhelm? Wie kann Aurora Liebe und das Wohl ihres Volkes unter einen Hut bringen, und will sie das überhaupt? Zudem entdeckt sie magische Kräfte in ihrem Inneren, die mit den majestätischen Drachen aus Vanhelm in Verbindung zu stehen scheinen. Das alles verkompliziert die Sache nur noch mehr...
Die Geschichte von Aurora, Rodric und Finnegan finde ich wirklich interessant. Was ich allerdings absolut nicht nachvollziehen konnte, war die Geschichte um Tristan, den Rebellen, der meiner Meinung nach nur als Lückenfüller galt und nicht wirklich wichtig für die Geschichte an sich war. Aurora nervt nach einer Weile wirklich, weil sie von allem keine Ahnung zu haben scheint. Nicht Mal ihre eigenen Gefühle möchte sie sich eingestehen. Bis zu einem gewissen Punkt ist das alles ja nachvollziehbar aber sie möchte den König stürzen und auf alle Fragen antwortet sie stets mit "Ich weiß es nicht / Ich weiß nicht". Die Protagonistin habe ich nicht gemocht. Aber Rodric und Finnegan scheinen ganz tolle Charaktere zu sein. Distel, die Sängerin wurde meiner Meinung nach zu wenig vorgestellt. Sie ist zwar interessant aber schal und gar nicht tiefgründig.
Aufgrund der mangelnden Tiefgründigkeit der Charaktere, aber aufgrund des guten Schreibstils bekommt das Buch gerade noch so 4 Sterne (eher 3,5)🌟🌟🌟,🌟
- Nicole Böhm
Das Vermächtnis der Grimms - Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
(325)Aktuelle Rezension von: Olga_SorichDas Buch handelt von den drei Hauptcharakter Kristin Collins (Gegenwart), Ash (Märchenwelt) und Casaju (Vergangenheit). In der ersten Hälfte des Buches wird jedes Kapitel aus Sicht einer der drei Personen erzählt. So nach und nach findet man die Verbindung zwischen den dreien und langsam nähern sich die Geschichten aneinander an.
Der Anfang ist etwas komplex, weil man noch nicht weiß was die Charaktere miteinander zu tun haben sollen. Es ist eine schöne und vor allem neue Erzählform, da man in drei Verschiedenen Zeitzonen liest.
Das Ende war etwas überraschend und hat noch mehr Fragen aufgeworfen und erhöht die Spannung auf Band 2.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen, da es mal etwas anderes ist. Es ist eine tolle Fantasy Geschichte die es so noch nicht gab. Die Story ist gut durchdacht und kann nicht nur in einem einzigen Buch erzählt werden.
- Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Entschlafen
(418)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinDie Dreizehnte Fee – Entschlafen ist für mich der stärkste Band der Reihe und ein sehr gelungenes Finale. Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen fühlt sich dieser Abschluss deutlich runder, intensiver und atmosphärischer an. Von Beginn an war ich komplett in der Geschichte gefangen.
Nach der Trennung vom Jäger steht die Dreizehnte Fee erneut vor einer unmöglichen Aufgabe: Sie versucht, ihre Kräfte zurückzuerlangen – selbst wenn das bedeutet, einen schrecklichen Preis zu zahlen. Diese innere Zerrissenheit zieht sich kraftvoll durch den gesamten Roman und verleiht der Handlung eine große emotionale Tiefe.
Besonders gelungen fand ich, dass viele offene Fragen und Geheimnisse endlich aufgelöst werden. Man lernt die Namen und Hintergründe der Schwestern kennen, und mit dem Feenreich sowie der Bedrohung durch den Feenrich erhält die Geschichte eine klare, greifbare Gefahr. Die Konflikte sind spannungsvoll aufgebaut, die Kämpfe intensiv und gut choreografiert.
Der Stil bleibt poetisch und düster, aber deutlich fokussierter als in den vorherigen Bänden. Anfang und Ende sind sehr atmosphärisch gestaltet und verleihen dem Roman eine fast kreisförmige Struktur. Besonders das Ende hat mir gut gefallen: Es fühlt sich abgeschlossen an, ohne die Welt „abzuschließen“. Vielmehr bleibt das Gefühl, dass das Leben und die Magie nach der letzten Seite weitergehen.
Auch die eingebauten Prophezeiungen fügen sich stimmig ein und verstärken den Eindruck von Schicksal und Konsequenz, ohne aufgesetzt zu wirken.
Fazit:
Entschlafen ist ein starkes, emotionales Finale, das die Reihe auf einem hohen Niveau abschließt. Düster, intensiv und märchenhaft ein Abschluss, der sich lohnt und der der Geschichte gerecht wird. - Halo Summer
Froschröschen
(142)Aktuelle Rezension von: Lisi_WirthEine neu erzählte Mischung aus Froschkönig und Dornröschen. Rosalie wird seit dem Teenageralter von ihren Eltern im Schloss eingesperrt und alles wird vor ihr versteckt, das irgendwie zu einem blutigen Schnitt führen könnte. Durch Zufall findet sie einen Frosch im Brunnen,... Mir hat diese Neuinterpretation sehr gut gefallen und würde diese auf jeden Fall weiter empfehlen.
- Nicole Roling-Brügging
Die Märchenponys, Band 1 - Schneewittchen hat jetzt vier Hufe
(84)Aktuelle Rezension von: SigridliebtlesenDie Märchenponys Band 1 ist das erste Buch der Reihe von Nicole Roling-Brügging. Diverse Märchenfiguren im Märchenland streiken für Urlaub in der Menschenwelt. Sie werden daraufhin in Ponys verwandelt und können erst zurück, wenn sie 7 gute Taten vollbracht haben.
Es ist sehr locker und frisch geschrieben, sodass die jungen Leser bzw.Zuhörer gut folgen können. Besonders die Illustrationen lockern die Seiten auf, so dass die Kinder in ihrer Fantasie etwas unterstützt werden und auch das Weiterlesen garantiert ist. Meine Kinder sind sehr schnell ins Märchenland und auf den Ponyhof eingetaucht- wir haben beim Vorlesen viel gerätselt und auch sehr viel gelacht.
Ein tolles Abenteuer für klein und groß, was eine Fortsetzung braucht - denn es gibt noch viele Möglichkeiten für neue Abenteuer und die Figuren sind einfach allerliebst. - Claudia Siegmann
Märchenfluch, Band 1: Das letzte Dornröschen
(211)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerZwischen alten Märchenbildern und neuen Familiengeheimnissen entfaltet sich hier eine Geschichte, die vertraut und zugleich ungewöhnlich wirkt.
„Das letzte Dornröschen“ ist als Auftakt der Märchenfluch-Trilogie auf jeden Fall interessant angelegt und bringt eine spannende Grundidee mit. Besonders gefallen hat mir, dass die Märchenfiguren hier nicht nur als ferne Gestalten erscheinen, sondern als Familien mit Kindern in die Geschichte eingebunden werden. Das gibt dem Ganzen eine besondere und originelle Note.
Trotzdem konnte mich das Buch nicht durchgehend fesseln. An einigen Stellen fehlte mir einfach die Spannung, sodass sich die Handlung zwischendurch etwas zieht. Gerade in der Mitte wirkte die Geschichte auf mich stellenweise eher ruhig als mitreißend. Zum Ende hin wurde es zwar nochmal etwas besser, doch insgesamt blieb der Abschluss für mich ein wenig zu flach.
Trotz dieser Schwächen finde ich den Auftakt nicht schlecht, denn das Grundkonzept hat definitiv Potenzial. Ich bin deshalb gespannt, wie sich die Reihe im zweiten Band weiterentwickeln wird.
- Rhiannon Thomas
Ewig - Wenn Liebe entflammt
(56)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzerinhalt:
Nach hundert Jahren Schlaf geweckt durch den Kuss eines Prinzen - Auroras Leben sollte eigentlich wie ein Märchen sein. Doch die Realität sieht anders aus: ein tyrannischer Herrscher hat sich des Thrones ihrer Familie bemächtigt und unterdrückt ihr Volk. Das darf nicht sein, beschließt Aurora. Um ihre Untertanen zu befreien, macht sie sich auf den Weg in das weit entfernte Königreich von Prinz Finnegan - der sie liebt und den sie hasst. Und der weit mehr über die Magie, die in Aurora schlummert, zu wissen scheint als sie selbst. Und vor allem über ihre rätselhafte Verbindung zu den Drachen, die das Königkreich von Prinz Finnegan seit Jahren bedrohen.
Während Aurora, vom König zur Verräterin erklärt und von seinen Soldaten verfolgt, um ihr Leben fürchten muss, wird ihre magische Gabe immer stärker - genauso wie ihre Gewissheit: Sie wird nicht nur ihr Volk retten, sondern eines Tages auch den Fluch brechen, mit dem sie vor hundert Jahren bei ihrer Geburt belegt wurde. Ein Fluch, der ihr für immer jedes Glück und die große Liebe versagt. Aurora kämpft um ihr Leben, ihre Liebe und ihr Königreich.
Meinung:
Nach dem ersten Teil, wo Aurora erwacht und flieht, war ich gespannt auf den Teil hier.
Der erste Teil hat mich nicht wirkich überzeugt, auch wenn es eine schöne Geschichte ist.
Ich frage mich, warum hat die Reihe so viele Sterne und super gute Kritiken?
Im gegensatz zu Band eins, fand ich den hier noch schlechter.
Eigentlich passiert die meiste Zeit nicht wirklich etwas interessantes oder spannendes, nur zum Ende hin wird es aufregend.
Das ganze zieht sich total in die länge und Aurora und Finnegin tun die meiste Zeit nichts anderes als Bücher wälzen und reden. Nur hin und wieder schauen sie sich die Gegend an oder gehen zu den Drachen.
Auch ist Aurora nicht wirklich die schlaueste. Sie ist naiv und gutgläubig. wie oft hat sie gemeint, sie wüßte jetzt was zu tun sei und wie oft war das nicht wirklich ausreichend.
Und die aufkeimende Liebe zu Finnegin kommt hier nicht richtig raus. Da hätte ich mir auch mehr gewünscht. Eine wirkliche Liebesgeschichte gibt es hier nicht.
Zum Ende hin wird es aber doch noch spannend und aufregend, der große Kampf gegen König John und gegen Celestine- die Hexe- geht ihrem Ende entgegen.
aber- für mich bleiben fragen offen.
wo ist Celestine hin? Was ist aus ihr geworden? Warum hat sie pötzlich aufgegeben wenn sie doch so viel Macht hat? Und was wird aus Roderic- dem guten Prinzen? Und Finnegin- kehrt er jemals nach hause zurück oder heiratet er irgendwann Aurora?
Für mich nicht ganz schlüssig, aber man kann sich sein Ende ja selber ausdenken.
Fazit:
Eingentlich eine schöne Geschichte, aber für mich nicht wirklich durchdacht und auch nicht ganz überzeugend.
- Nina MacKay
Dornröschen und der Mettsommernachts-Traum
(34)Aktuelle Rezension von: incrediblemimiInhalt:
Das verlorene Kind ist zurück und die Bewohner des Märchenwalds sind keine Zombies mehr. Doch es gibt noch die anderen Katastrophen, die nicht gelöst werden konnten. Können die Schneewittchen-Gang und ihre Freunde den Einmarsch der Truppen des Morgenlands verhindern?
Meinung:
In diesem Buch bekommt Rose, die ständig von der Grinsekatze begleitet wird, mehr Aufmerksamkeit. Alle Handlungsstränge laufen hier endlich zusammen und es werden weitere Familienverhältnisse aufgedeckt. Alle sollen ein Happy End bekommen. Die Dreiecksbeziehung zwischen Red, Jaz und Ever fand ich jedoch etwas anstrengend. Außerdem bin ich eindeutig im anderen Team! Kann jetzt natürlich nicht sagen welches ohne zu spoilern!
Für mich war dieser Band jedoch mit am schwächsten. Es wirkte teilweise so, als ob alles in diesem Band aufgeklärt sein muss und dadurch ging teilweise die Stimmung verloren. Viele Handlungsstränge waren auch einfach unnötig.
Fazit:
Ein humorvoller Abschluss, der jedoch noch etwas ausgereifter hätte sein können.
- David Pawn
Die Märchenhochzeit fällt aus
(32)Aktuelle Rezension von: coldi1Als ich das Cover und besonders auch den Klapptext zu "Die Märchenhochzeit fällt aus" zum ersten mal gesehen habe, war ich sofort interessiert und auch neugierig was da wohl hinter steckt.
Für Märchen oder -Adaptionen ist man doch nie zu alt, oder? Ich lese solche Bücher zumindestens unheimlich gerne. Als ich den Klapptext hierzu gelesen habe, wusste ich ganz genau, ich muss dieses Buch unbedingt lesen.
Ich habe es mir mit dem Buch am Wochenende nachmittags auf meinem Sofa gemütlich gemacht und war wirklich von Anfang an im Buch. Ich habe mich beim lesen wirklich ganz köstlich amüsiert. Das Setting das der Autor, es stimmt wirklich, dieses Buch wurde von einem Autor geschrieben, ich konnte es auch erst nicht glauben, hier erschaffen hat, fand ich teilweise wahnsinnig witzig, auch wenn es an manchen Stellen ein wenig zuviel war. Aber ich kann Euch sagen, wer Märchen bzw -Adaptionen mag, wird auch dieses Buch lieben. Ich kann es Euch wirklich ans Herz legen.
Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und wortgewandt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und war überrascht wie schnell ich das Buch beendet hatte. Dankeschön das ich es lesen durfte.
Dornröschen wurde endlich wachgeküsst, doch was soll das denn für ein Spitzname sein, der ihr verpasst wurde?? Und dann soll sie auch noch den Prinzen heiraten, den sie gar nicht kennt... Nicht mit ihr.
- Julia Bohndorf
Verflixte Flüche
(32)Aktuelle Rezension von: Larissa_liestVerflixte Flüche Autor: Julia Bohndorf / Juliette Bernard Verlag: Eisermann-VerlagVoll Verschlafen (Teil 1)Klappentext: Hat so ein umgewandelter Todesfluch eigentlich ein Verfallsdatum? Ja, hat er! Und wenn das schöne Dornröschen 500 Jahre später im beschaulichen Hanau unsere Zeit erwacht, ist wohl einiges schiefgelaufen. Umgeben von Dingen, die sich Glas, Motorroller, Dusche und Handy nennen, wird die Königstochter vom attraktiven Niko aus einer misslichen Lage gerettet. Der junge Mann mit einem Dackelrüden namens Bärbel, beginnt einen Rückweg für Rosa - wie er sie schon bald nennt - zu suchen und endeckt dabei Gefühle für die Prinzessin. Hilfe erhalten sie von einer der dreizehn weißen Frau und ihren schokosüchtigen Eichhörnchen Jens. Der Schlüssel für eine Rückkehr steckt in Dornröschens Märchen selbst, muss sie doch einen Prinzen heiraten um zurückzugelangen. Glaubt sie..... Meine Meinung: Es ist wieder einmal eine andere Art Märchen zu erzählen. Ich find es total toll. Märchen trifft Moderne. Was passiert wenn Märchen nicht nur erfunden wären sondern tatsächlich wahr sind. Was passiert wenn die Personen auf einmal vor einem stehen und was passiert wenn es nichr wirklich nach Plan läuft. Julia hat es wunderbar rübergebracht und Dornröschens Geschichte auf andere Art weitererzählt. Sie schreibt locker und verständlich, auch wenn ich mehr wollte. Die Reihe hat insgesamt vier Bände und ich hab sie regelrecht verschlungen. Es hat Spaß gemacht Dornröschen bei ihrer Ergundungsstour durch die Zunkunft zu begleiden. Auch wenn es nur eine kurze Zeitspanne ist im der die Geschichte abspielt, man könnte es für einen Traum halten, fand ich es witzig wie die Dinge sich entwickeln. Eine süße Geschichte für Zwischendurch! Danke liebe Julia - Anny Thorn
How to kill a Happy Ending
(26)Aktuelle Rezension von: KrissyWelcome Back in Fabularis.
Nachdem Anny mich in Band 1 mit vielen offenen Fragen zurückgelassen hat, freute ich mich umso mehr auf die Rückkehr von Landon und Ivory.
Denn auch die Sprecher:in Sophie und Max sind zurück, die den Figuren wieder viel Leben einhauchen. Diesmal konnte ich die Gedanken sogar noch intensiver wahrnehmen als in Band 1.
Die Handlung setzt wenige Monate nach den Ereignissen des ersten Bandes an. Wie sollte es anders sein, denn es bleibt düster, brutal, märchenhaft und voller überraschender Wendungen. An dieser Stelle ein kleiner Tipp von mir: Freundet euch nicht zu sehr mit einigen Charakteren an, denn er/ sie könnte ein vielleicht Verräter:in sein. Frischen Wind bekommt die Story, da nicht nur auf die bekannten Figuren gesetzt wird, sondern auch neue Märchenfiguren ihren Auftritt bekommen, was ich persönlich sehr mochte. Ich sag nur Flötentöne, Nadel und Faden🙊.
Die Geschichte ist vollgepackt mit Verzweiflung, Liebe, Hoffnung, großen Opfern und offenbart auch so manche interessante Beweggründe. All das führt zu einem Abschluss, der für mich kaum passender hätte sein können.
Auch wenn sich für meinen Geschmack, hier und da die Story etwas in die Länge gezogen hat, so wurde ich trotzdem in ein spannendes Finale gezogen.
Ob Ivorys und Landons Animarumverbindung stark genug, um ihr Happy End zu bekommen und was in aller Welt ein Faraar ist? Die Antwort findet ihr im Buch.😉 - Serena Valentino
Das Geheimnis der Dunklen Fee: Villains 4
(5)Aktuelle Rezension von: BookAddictedMaleficent ist die Dunkle Fee und der Bösewicht aus Dornröschens Geschichte. Doch wie wurde aus einer Fee ein so böses Geschöpf und welche Mächte hatten ihre Finger im Spiel?
Je verworrener die Bücher der Reihe werden, desto schwerer fällt es einem, ihnen zu folgen. Das liegt zum einen daran, dass immer wieder Bezug auf die vorigen Bände genommen wird. Zum anderen liegt es an den verschiedenen Erzählzeiten und Erzählern. Das stört regelmäßig den Lese-/Hörfluss und man muss sehr aufmerksam sein, um nicht durcheinander zu kommen. Es fühlt sich sinnvoller an, wenn man die Geschichte in der richtigen Reihenfolge erzählen würde, auch wenn dann weniger Wendungen und Enthüllungen vorhanden wären. Dafür könnte man der gesamten Geschichte besser folgen.
Was der Autorin aber gelingt, ist, dass man Maleficent nicht bloß als Bösewicht erlebt, sondern auch als unschuldiges Kind, dem Unrecht widerfährt. Und es erhärtet sich das Gefühl, das die ein oder andere Figur viel schlimmer ist, als man uns in den Märchen glauben lassen hat.
Die wachsende Abneigung gegen besagte Figuren macht es nicht einfacher, bei der Reihe dran zu bleiben, da es gerade diese Figuren sind, die regelmäßig auftauchen. Leider sind diese aber nicht allzu interessant, sodass man von ihrer Anwesenheit eher genervt ist.
Obwohl es eine Verbindung zwischen all den Bänden gibt und diese als roter Faden die Ereignisse miteinander verknüpft, spielt es sich zeitweise sehr stark im Hintergrund ab, wodurch es sich fast wie eine eigenständige Geschichte anfühlt. Darüber vergisst man leicht die Zusammenhänge, was dazu führt, das man im Verlaufe der Geschichte mehrfach verwirrt wird. Auch weil man das Gefühl hat, das es wichtige Beziehungen zwischen einigen Figuren gibt, die kaum beleuchtet und eher am Rande erwähnt werden. Aber gerade diese Beziehungen ziehen sich durch alle Bände und machen die Bösewichte so viel interessanter, das es wirklich schade ist, dass diese so vernachlässigt werden.
Das Ende kommt dann doch sehr plötzlich und ist schon fast emotionslos, was wirklich schade ist, da gerade die Sympathien es sind, die im Laufe der Geschichte aufgebaut werden. Daher ist das Ende nicht wirklich zufriedenstellend und das eben nicht nur von den Ereignissen her sondern auch aufgrund der Erzählweise.
Der Sprecherin gelingt es sehr gut, die verschiedenen Figuren und ihre Emotionen darzustellen, sodass man selbst in einer Szene mit vielen Figuren den Überblick behält. Ihre Stimme ist sehr angenehm, sodass man ihr gerne zuhört, was definitiv ein Pluspunkt ist.
- Julia Adrian
Herbst im Blut (Winters zerbrechlicher Fluch 3)
(71)Aktuelle Rezension von: AleshaneeDer dritte Band ist geprägt von Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. All die Schicksalsfäden, die sich verwoben haben, drohen zu zerreißen und man erkennt immer mehr, dass das Offensichtliche nicht immer der Wahrheit entsprechen muss. Geschützte Geheimnisse werden offenbart, grausame Rituale vollzogen und der Wunsch nach einer friedlichen Zukunft ins Wanken gebracht.
Es hatte eine Zeit gegeben, da er dachte, dass einzelne Leben keinen Wert besäßen. Er hätte nicht fataler irren können. Jedes Leben, und mochte es noch so unbedeutend sein, trug einen Teil zum großen Ganzen bei. Fehlte es im Getriebe der Zeit, konnte alles geschehen.
Ein Flucht fortbestehen und ein Reich untergehen.
Zitat Seite 556 (im Sammelband)
Ein großartiger Abschluss dieser wieder mal wunderschön geschriebenen Trilogie, die man nicht so leicht weglesen kann. Man muss schon aufpassen, mitdenken, die Figuren verfolgen auf ihren verwunschenen Wegen, was eine wahre Freude war, doch auch ein Weg gespickt mit vielen Dornen.
Besonders gefreut hat mich, dass auch das Märchen von Jorinde und Joringel einen kleinen Anteil beigetragen hat. Das mag ich auch besonders gerne und wird eigentlich nur selten erwähnt, wenn ich so darüber nachdenke.
Julia Adrian hat jedenfalls die Essenz der Märchen, das düstere, das grausame und die Philosophie dahinter perfekt in diese Geschichte verpackt und mit einer perfekt verflochtenen Geschichte verbunden, die viele Rätsel aufgab, die nach und nach gelöst wurden.
Liebe und Hass, Krieg und Frieden, Gewalt und Mitgefühl, Verlust und Hoffnung, ... ein Potpourri der Gefühle in all ihren Schattierungen erlebt man beim Lesen und die Spannung steigt am Ende immer mehr!
Der Abschluss ist wunderschön und rundet das ganze perfekt ab <3
Am Ende gibt es übrigens auch eine Übersicht aller wichtigen Personen aus den Königreichen. Grade für den Anfang vielleicht ganz hilfreich, denn es sind viele Figuren, die wir hier durch die Geschichte begleiten!
Das sehr persönliche Nachwort der Autorin ist übrigens auch lesenswert ;) - Neil Gaiman
Der Fluch der Spindel
(58)Aktuelle Rezension von: Ava_lonInhalt
Neil Gaiman und Illustrator Chris Riddell verweben zwei Märchen in der Art von Schneewittchen und Dornröschen miteinander und statten sie mit einer spannenden Handlung voll dunkler Magie aus: Am Vorabend ihrer Hochzeit macht sich eine junge Königin auf, eine Prinzessin von einem Fluch zu erlösen. Sie tauscht ihre feine Hochzeitsrobe gegen Kettenhemd und Schwert und folgt ihrem Zwergen-Hofstaat zu dem in Schlaf gefallenen Königreich. Doch die Prinzessin, die gerettet werden muss, ist nicht, was sie zu sein scheint ... Prächtig illustriert mit Metallic-Druckfarbe und voll schwarzem Humor das spektakuläre neue Meisterwerk von Neil Gaiman!
Cover
Tolles Cover mit einem Umschlag aus einem durchscheinenden Pergamentpapier. Dadurch wirkt es vielschichtiger, da sowohl der Einband selber mit einer Illustration als auch das Pergamentpapier gestaltet wurde. Für mich ein absoluter Hingucker.
Ein Wort vorneweg
Meine Rezensionen können sowohl Spoiler enthalten als auch Analysen und Bewertungen, wobei der Schwerpunkt auf meinen persönlichen Eindrücken liegt.
Mein Eindruck
Ich liebe es immer wieder sogenannte Schmuckausgaben in den Händen zu halten. Die vielen Details in den Zeichnungen und die Art der Illustrationen faszinieren mich immer wieder und zeigen für mich auch ein Stück weit die Liebe zur Geschichte. In den Schmuckausgaben kann der Autor (Gaiman) und der Zeichner (Riddell) noch einmal mehr betonen, welche Punkte ihm an der Story wichtig sind. Von Neil Gaiman ist es die dritte Geschichte, die ich in Form einer Schmuckausgabe habe. Und auch hier lässt sich immer wieder eine Entwicklung in der künstlerischen Arbeit sehen.
Der Fluch der Spindel ist nahezu in schwarz und weiß gehalten mit einigen punktuellen Verzierungen aus Gold. Ich mag diese Form der Strichzeichnungen, da nur mittels verschiedener Strichformen Schattierungen geschaffen werden, die ganze Welten entstehen lassen. Sie sind fokussiert auf das Wesentliche und doch gibt es im Hintergrund so manches schattenhafte, welches eine weitere Geschichte erzählt. Ich bin immer wieder fasziniert, wieviel mehr Bilder als Worte ausdrücken können.
Die Geschichte ist darüber hinaus sehr gut gelungen. Schneewittchen und Dornröschen sind miteinander verbunden zu einer neuen Form und entwickeln sich dennoch zu einer eigenen Geschichte. Es gibt keine großen Königreiche mit vielen Soldaten die sich zum Kampf gegen das Böse rüsten, sondern nur eine junge Königin, welche sich auf den Weg macht, um die schlafende Prinzessin zu erwecken. Ein Kuss, ein Erwachen und ein Erkennen – für mich standen auch hier die zeichnerischen Details im Vordergrund. Die Mimik ist sensationell herausgearbeitet und jeder Gesichtsausdruck ist passend zur Geschichte. Auch die weitere Folge, in der die Königin ihre Entscheidungen trifft und einen neuen Weg beschreitet ist moderner und zeitgemäß. Sie geht ihren eigenen Weg und ist unabhängig von Königshof und einer Hochzeit.
Fazit
Eine Geschichte die ich immer wieder gerne lese und deren Zeichnungen ich liebe. Sie ist schaurig schön und erzählt ein altes Märchen ganz anders
02.11.21
- Neil Gaiman
The Sleeper and the Spindle
(28)Aktuelle Rezension von: sasa_moonChris Riddell und Neil Gaiman sind schon lange mein liebstes Duo, was gelungene illustrierte Geschichten angeht. "Coraline" oder zuletzt auch die illustrierte Ausgabe von "The Graveyard Book" haben mir sehr gut gefallen und zählen zu den schönsten Büchern, die ich in meinen Regalen stehen habe. Chris Riddell ist nun seit Jahren mein Lieblingsillustrator und über ihn habe ich auch glücklicherweise zu Neil Gaiman gefunden, weswegen ich sehr gespannt auf diese Zusammenarbeit war. Was soll ich sagen - ich bin erneut hin und weg!
Zum Cover & den Illustrationen: eine schlafende Frau mit wallendem Haar, dazu an den Seiten gewundene Dornenranken - sofort assoziiert man diese Geschichte mit Dornröschen. Es passt wirklich sehr gut zur Handlung des Buches und zieht einen beinahe magisch an. Auch die restlichen Illustrationen sind (wie von Chris Riddel gewöhnt) ganz fantastisch geworden. Seine Menschen und Wesen haben einfach einen ganz eigenen Charakter, sprühen vor Charme und besonders seine Art Schatten zu setzten und zu Schraffieren bringt eine gewisse Dynamik mit, die ich selten bei Illustrator:innen sehe. Besonders der Mix aus "klassisch" schönen Elementen und Makabren hat mir hier besonders gut gefallen!
Zur Handlung: in dieser Geschichte verfolgen wir eine mutige und emanzipierte Königin, die sich, zusammen mit einer Gruppe von Zwergen, auf den Weg macht, um den Fluch der Prinzessin zu brechen. Dabei werden die verschiedensten Märchenelemente von Dornröschen und Schneewittchen miteinander verwoben, sodass ein ganz eigenes Märchen erzählt wird. Die Geschichte ist nicht besonders lang, jedoch lässt sie einen beim Lesen zu keiner Zeit los und man fliegt nur durch die Seiten. Es ist ein Märchen mit vielen unerwarteten Wendungen, einer unabhängigen Protagonistin und Magie.
Die Charaktere: durch die geringe Seitenanzahl war es schwierig, den Charakteren eine Entwicklung oder Tiefe zu ermöglichen, hier wurde sich wirklich eher auf die Handlung fokussiert. Jedoch hat mir unsere Protagonistin, die Königin, unheimlich gut gefallen. Ohne groß zu überlegen macht sie sich auf den Weg, um die Prinzessin zu retten, beweist unterwegs Mut und Stärke und bleibt sich dabei selbst treu. Zusammen mit den Zwergen hat sich dabei eine tolle Gruppe ergeben, die man gerne während der Reise begleitet hat.
Ich kann wirklich nicht meckern. Das Buch hat mich von vorne bis hinten begeistern können und durch die wunderschöne Aufmachung einen Ehrenplatz im Regal gesichert. Von mir gibt es klare 5/5 Sternen und eine wirklich gut gemeinte Leseempfehlung! :)
- Gabriella Engelmann
Hundert Jahre ungeküsst
(195)Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesichtOh je.
Eigentlich mag ich die Märchen Adaptionen von Frau Engelmann sehr gern, jedenfalls hab ich das so in Erinnerung, aber die Neuauflage von Dornröschen ist so gar nicht mein Fall.
Es liegt nicht am Schreibstil, den mag ich nach wie vor, es liegt sehr an den Figuren. Wobei mir in diesem Band die Ausdrucksweise negativ aufgefallen ist. Hier wurde zwanghaft versucht jugendlich zu wirken, was voll in die Hose geht.
René und Rocco sind die männlichen Hauptfiguren und Red Flags auf zwei Beinen. Ganz furchtbare und arrogante Frauenhelden die mit mal durch die wahre Liebe bekehrt werden.
Die beiden sind über 20 Jahre und baggern zwei Teenagerinnen an. Unangebracht.
Rosalie und Melina sind junge Mädchen die viel zu viel Wert aufs Aussehen legen und darauf "Männern" zu gefallen. Gefährlich.
Das Hin und Her zwischen René und Rosalie nervt nach einiger Zeit und überhaupt nicht süß oder romantisch. Auch die kleine Flamme zwischen Rocco und Melina ist nicht der Rede wert und wird auch kaum weiter erwähnt.
Die Geschichte kann mich insgesamt nicht überzeugen.
Wäre das mein erstes Buch der Autorin gewesen hätte ich die anderen Büchern wahrscheinlich nicht gekauft.
FAZIT
Für mich der schwächste Band der Märchen Reihe.
- Holly Black
Disney – Dangerous Secrets 3: Aurora und DER DUNKLE SCHLAF (Maleficent)
(18)Aktuelle Rezension von: Buch_VersumEndlich kann man wieder in die Welt der Märchen eintauchen.
Die Geschichte von Maleficent und Aurora, mal ganz anders, nimmt mit zu einem neuen Abenteuer.
Es beginnt eine neue Geschichte voller Aktion, Mut und Stärke.
Besonders aber auch um Selbsterkenntnis und Liebe.
Lest selbst, werdet beeindruckt von der genialen Persönlichkeit, von ihrer Stärke und den mutigen Taten.
Ich liebe die Geschichte von Disney und habe diese oft in verschiedener Form verschlungen, sodass ich dieser Geschichte entgegengefiebert habe.
Das Buch sticht nicht nur durch die zauberhafte Geschichte mit den erstaunlichen Wesen, sondern auch durch die Botschaft der Freundschaft und Liebe hervor, die einen vollkommen in den Bann zieht.
Herausstechend auch die Raffinesse und der Ehrgeiz sowie die Aufopferung.
Denn Maleficent will alles tun, um Aurora zu beschützen. Am liebsten würde sie sich in ihrer Nähe halten, doch das Königreich braucht eine Königin.
Alle Forderungen und Pflichten überwältigen, wo auch der junge Phillip sich zu beweisen versucht. Bemerkenswert, wie er sich unerschrocken der bösen Patentante stellt.
Ich bleibe daher gut unterhalten, zufrieden und begeistert zurück. Ich bin gut ins Geschehen eingetaucht und habe das Buch in einem Stück verschlungen.
Ein tolles Werk für Groß und Klein.























