Bücher mit dem Tag "dr. gideon fell"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dr. gideon fell" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Die Tür im Schott (ISBN: 9783832186746)
    John Dickson Carr

    Die Tür im Schott

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zwei Männer geben sich als Sir John Farnleigh aus, auf den ein reiches Baronen-Erbe wartet. Sie beschuldigen sich gegenseitig der Hochstaplerei. Nur einer kann den echten Sir John identifizieren: Kennet Murray, sein ehemaliger Hauslehrer. Murray ist in Gefahr, doch als im Farnleigh-Garten ein Mord geschieht, ist nicht Murray das Opfer.


    Neben Der verschlossene Raum ist Die Tür im Schott wohl John Dickson Carrs berühmtester Roman und erzählt ebenfalls die Geschichte eines unmöglichen Verbrechens, welches sich allerdings diesmal unter freiem Himmel und nicht in einem hermetisch abgeriegelten Raum ereignet.

    Von Anfang an erzeugt Carr eine wunderbar dichte Atmosphäre, wirft den Leser gleich in die Mitte des Geschehens und gibt ihm ein, zwar auf den ersten Blick etwas abgedroschenes aber durchaus faszinierendes Rätsel auf.  Die Figuren sind interessant, charismatisch mysteriös. In den ersten Kapiteln des Buches zeigt sich der Meister des locked room mystery in absoluter Hochform.

    Schien das Werk zunächst noch den Lobeshymnen von Kritikern und Lesern gerecht zu werden, wurde meine Euphorie doch nach und nach gedämpft. Der Mittelteil verlor sich, wie oft bei Carr, etwas in Nebensächlichkeiten und es wurden so viele neue Merkwürdigkeiten eingeführt, dass man sich wundert, wie die Sache noch zu einem logischen Abschluss finden soll. Die Antwort: Gar nicht.

    Wir bekommen nicht eine, sondern gleich zwei verschiedene Auflösungen präsentiert und es fällt mir schwer zu entscheiden, welche der beiden lausiger ist. Vollkommen an den Haaren herbeigezogen, unglaubwürdig und nicht einmal sonderlich einfallsreich sind die Erklärungen, die Gideon Fell bzw. der Täter selbst in einem Brief dem Leser hier zumuten. Klar, von einem klassischen Whodunit erwartet man keinen besonders hohen Grad an Realismus, aber Die Tür im Schott überschreitet bereits die Grenzen zur Dämlichkeit.

    Als Fair-Play-Kriminalroman ist Die Tür im Schott weitgehend unbrauchbar, zumal Carr dem Leser wichtige Informationen vorenthält, die es unmöglich machen, den Fall allein an Hand der vorhandenen Beweise und Indizien zu lösen. Kaum zu glauben, dass er von einer Expertenriege in die Top 10 der Romane über unmögliche Verbrechen gewählt wurde. Fasst man das Ganze jedoch als etwas skurrilen Gruselroman auf, kann man durchaus seinen Spaß mit dem Buch haben. Also, ein Meisterwerk wie Der verschlossene Raum sollte man definitiv nicht erwarten!


  2. Cover des Buches Tod im Hexenwinkel (ISBN: 9783770118892)
    John Dickson Carr

    Tod im Hexenwinkel

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  3. Cover des Buches Der verschlossene Raum (ISBN: 9783770153893)
    John Dickson Carr

    Der verschlossene Raum

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Der Fall ist absolut genial konstruiert und lässt den Leser lange Zeit in der grössten Wirrnis. Aber Carr ist fair, er lässt den Leser nie in Stich und sagt schon zu Beginn des Romans, dass es eine logische Erklärung gibt, die dann auch wirklich entschüsselt wird. Aber bis dahin, kann sich der Leser auf eine verzwickt spannende Geschichte freuen. Ich habe das Buch, einmal angefangen, kaum mehr aus der Hand geben können. Carr erzählt konsequent, (fast) ohne Umschweifen, nur am Schluss einen grossen Vortrag haltend wie Hercule Poirot.
  4. Cover des Buches Die schottische Selbstmord- Serie (ISBN: 9783770120314)
  5. Cover des Buches Die Toten wecken (ISBN: 9783832186739)
    John Dickson Carr

    Die Toten wecken

     (9)
    Aktuelle Rezension von: gedankenchaotiin
    Meine Meinung: Anfangs muss ich ehrlich gestehen, war ich doch skeptisch, was das Buch angeht und teilweise auch ein wenig verwirrt. Ich bin nur schlecht in das Buch an sich reingekommen, auch wenn sich das im Laufe des Lesens etwas verändert hat. Worum gings diesmal? Kent hat mit ein paar Freunden gewettet, dass er es schafft, ohne einen müden Dollar in der Tasche von einem Ort zum anderen zu gelangen. Es gelingt ihm auch recht gut und schon bald befindet er sich vor dem Hotel, in welchem er sich mit seinen Freunden wiedertreffen wollte. Da ihn der Hunger nur zu deutlich quält, entschließt er sich in diesem Hotel unter einem falschen Namen ein Frühstück zu ergaunern. Kent, welcher eines der Hotelzimmer zumindest für ein paar Stunden für sich beanspruchen will, gerät in einen Kriminalfall, welchen er sich so nicht hätte träumen lassen, denn in genau diesem Hotelzimmer wird die Leiche einer Frau gefunden.. einer Frau, die er nur allzu gut kennt. Beinahe jeder der erwähnten Charakter kommt als Täter in Frage und gerade, wenn man meint, diesen gefunden zu haben, schwenkt John Dickson Carr doch wieder um und macht jeden noch so guten Gedankengang mit nur einem einzigen Satz zu nichte. Allerdings muss ich ehrlich gestehen, dass mir das Buch nicht sonderlich gut gefallen hat. Es war manchmal sehr verwirrend geschrieben und gerade die Spannung hat mir ein wenig gefehlt. Das überraschende Ende hat meine persönlichen Gedankengänge völlig zunichte gemacht und auch wenn das nicht ausschlaggebend war, sondern eher die fehlende Spannung, der fehlende Krimi- Faktor, der sich bei mir einfach nicht einstellen wollte, vergebe ich diesem Buch 3 von 5 Flöckchenbäumen.
  6. Cover des Buches Mord aus Tausendundeiner Nacht (ISBN: 9783770143832)
  7. Cover des Buches Der Tote im Tower (ISBN: 9783832120702)
    John Dickson Carr

    Der Tote im Tower

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Stefan83
    Im Vergleich zu den meisten anderen Genrevertretern seiner Zeit ist John Dickson Carr mittlerweile vielerorts in Vergessenheit geraten. Während eine Agatha Christie alle Jahre eine Neuauflage erfährt, Dorothy L. Sayers gleich in mehreren Verlagen erscheint, sind die Titel des amerikanischen Autors allesamt vergriffen. Eine Tatsache, die allein schon nach der Lektüre dieses Buches nicht nachzuvollziehen ist. Carr, an der Ostküste der Vereinigten Staaten geboren, hat wohl wie kaum ein anderer den klassischen englischen Mystery-Krimi geprägt und zudem das "Locked-Room"-Thema aus der Taufe gehoben. Seine Bewunderung des alten Europas hat sich nicht nur im persönlichen Leben, er war Mitglied im Londoner "Detection"-Club, sondern besonders im Stil seiner Bücher widergespiegelt. Die Schauplätze der Bücher sind stets verfallene Gebäude, marode Gemäuer und gespenstische Villen, der Plot immer vom Hauch des Gespenstischen umgeben. Und das ist auch im zweiten Band mit dem Privatdetektiv Dr. Gideon Fell nicht anders. Diesmal bildet der Tower von London die schaurig, neblige Kulisse des Krimis, einem klassischen Whodunit, in dem sich Carr einmal mehr als Meister der Atmosphäre erweist. Es sind acht Monate seit den Ereignissen in Chatterham vergangen und Rampole, der damals Fells exzentrische Ermittlungen im Fall Starbeth aus nächster Nähe verfolgen durfte, trifft diesen nun samt Chief Inspector Hadley von Scotland Yard in einem Londoner Pub wieder. Letzterer ist mit seiner Behörde in den letzten Tagen zum Gespött der Öffentlichkeit geworden, denn ein mysteriöser Hutdieb treibt in der Hauptstadt seine Unwesen und hält die Justiz zum Narren. Polizisten, Adligen und anderen angesehenen Männern hat man die Kopfbedeckung entwendet, um sie schließlich an den verschiedensten Stellen zu platzieren. Ein bisher amüsanter Schabernack, der auch dank der Kolumne des Journalisten Philipp Driscoll für immer mehr Erheiterung in der Bevölkerung sorgt. Selbst der ehemalige Politiker Sir William Bitton gehört zu den Betroffenen. Dem fleißigen Buchsammler ist zudem auch ein bisher unveröffentlichtes Manuskript von Edgar Allan Poe gestohlen worden, was für Hadley nach einem interessanten Fall für Dr. Fell aussieht. Der zeigt sich wenig interessiert, bis die illustre Runde im Pub von einer Schreckensmeldung unterbrochen wird: Eine Leiche ist im Tower am Traitor's Gate aufgefunden worden. Getötet mit einem Armbrustpfeil durchs Herz. Auf dem Kopf der Zylinder von Sir William. Und noch schlimmer: Bei dem Toten handelt es sich um Williams Neffen. Philipp Driscoll... Es kommt was kommen muss. Gemeinsam begibt man sich zum vom Nebel umhüllten Tower und nimmt die Ermittlungen auf. Der Leser als gefesselter Beobachter an ihrer Seite. Und packend ist dieser Krimi von Seite eins an. Das liegt nicht nur an der düsteren, herrlich schaurigen Atmosphäre, sondern auch an den vielen falschen Fährten, die Carr legt und durch die als einziger Dr. Fell selbst durchzublicken scheint. Der lässt auch diesmal nichts unversucht, um seine Mitstreiter in den Wahnsinn zu treiben. Mit scheinbar enervierendem Desinteresse und völlig aus dem Kontext fallenden Fragen, bringt er mehr als einmal Hadley gegen sich auf, was natürlich für die komischen Akzente in diesem Whodunit sorgt. Dass dies nur Show ist, wird der geneigte Fell-Leser wissen und am Ende ist es natürlich der Detektiv Höchstselbst, der die Indizien zusammenträgt und zu einer Lösung fügt. Im Gegensatz zum ersten Band "Tod im Hexenwinkel" werden nun auch einige Mysterien um die Person Gideon Fell gelüftet. Man erfährt von seiner Tätigkeit in der Spionageabwehr während des ersten Weltkriegs, was auch die billigende Unterstützung der Yard-Beamten besser erklärt. Garniert wird dieser herrlich verschrobene, unheimlich packende Fall von einer ganzen Scharr skurriler Figuren, die nicht typisch englischer hätten werden können, und vom Vorzeige-Butler bis zum alten General die gesamte Palette abdecken. Carr übertreibt hier augenscheinlich mit offensichtlichen Vergnügen, das sich bereits nach wenigen Seiten auch auf den Leser überträgt. Insgesamt ist "Der Tote im Tower" ein herrlich-atmosphärisches Krimi-Meistwerk des "Golden Age", das aufs Beste unterhält und uns geistig sogleich ins gute, alte England zurückversetzt. Wie immer überzeugt die Ausgabe der Dumont-Kriminalbibliothek dabei mit einem informativen Nachwort und einem aufschlussreichen Lageplan. In diesem Fall eine Skizze des Londoner Towers, welche im Verlauf der Lektüre immer mehr an Nützlichkeit gewinnt.

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