Bücher mit dem Tag "dr. john watson"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dr. john watson" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot (ISBN: 9783596035632)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

     (410)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Nach einem Kriegseinsatz sucht Dr. Watson eine Wohnung in London. Durch einen Bekannten lernt er Sherlock Holmes kennen, der einen Mitbewohner sucht. Und Watson bekommt nicht nur einen Mitbewohner, sondern auch einen Detektiv, der der Polizei bei ihren Ermittlungen hilft. So wird die Legende geboren.

    Ich wollte wieder mehr Klassiker lesen – da ich in letzter Zeit alle Filme und Serien bezüglich Sherlock Holmes gesehen habe, fand ich es an der Zeit, endlich mal mit Sir Arthur Conan Doyles Sherlock zu beginnen. Und ich kann sagen, dass es mir gut gefallen hat.

    Normalerweise sind Klassiker immer etwas schwierig zu lesen, weil Sprache sich verändert. Hier fand ich es allerdings nicht schwierig. Der Roman erscheint seltsam modern und ließ sich sehr gut lesen. Meine Ausgabe ist illustriert. Die schwarz-weißen Zeichnungen von Richard Gutschmidt begleiten die Geschichte und sind sehr anschaulich.

    Mit Sherlock Holmes hat Sir Arthur Conan Doyle einen unsterblichen Charakter geschaffen – und darüber bin ich sehr froh. Ich werde die restlichen Bücher über das kriminalistische Genie auch noch lesen!

  2. Cover des Buches Sherlock Holmes - Sämtliche Werke in drei Bänden (ISBN: 9783730601556)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Sämtliche Werke in drei Bänden

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Timothy-Louis
    Einer der weltbekanntesten, wenn nicht sogar der bekannteste Dedektiv, den die Literaturgeschichte kennt, ist zweifelsohne Sherlock Holmes. Wenn Holmes zusammen mit seinem Freund und gleichzeitig seinem "Partner in Crime" ermittelt und dabei allerhand Mordfälle aufklärt, ist Spannung angesagt. Diese Edition umfasst alle Werke über Sherlock Holmes und Dr. Watson, zusammen gefasst in einem schicken Schuber.

    Worum geht es bei Sherlock Holmes?

    Sherlock Holmes ist das beste Beispiel dafür, dass Chaos und Genialität sehr nahe beinander liegen können. So ist Holmes sehr clever und klug, dennoch aber leicht chaotisch. So ist von einer schrecklichen Krankheit befallen. Holmes erquickt immer dann nur dann, wenn ein spannender Fall seinen Intellekt anstrengt und er gefordert wird. Und die 3 Bücher, die in diesem Schuber enthalten sind, verdeutlichen dies auf unzählige Art und Weise.

    Arthur Conan Doyle ist der Verfasser und Erfinder der Figuren Sherlock Holmes und John Watson. Doyle, seines Zeichens britischer Arzt, hat Holmes und Watson erstmalig mit "Eine Studie in Scharlachrot(A Study in Scarlet) das Licht der Welt erblicken lassen. Das zweite veröffentlichte Werk aus Doyles Feder, ein Skandal in Böhmen (A Scandal in Bohemia), konnten leider noch nicht die Aufmerksamkeit bringen, die sich Doyle gewünscht hatte. Als jedoch ein amerikanischer Verleger auf Doyles Werke aufmerksam wurde, begann der große Siegeszug von Sherlock Holmes, seinem Freund John Watson und zahlreichen spannenden Fällen.

    Sherlock Holmes lebt zusammen mit seinem Freund Watson in London, genauer gesagt in der Baker Street 212b. Auch wenn es diese Adresse im realen London so nicht gibt wie in den Büchern dargestellt, ist das Haus trotzdem ein beliebter Ort für Fans auf der ganzen Welt.

    Dieser Schuber umfasst sämtliche Werke von Arthur Conan Doyle für Sherlock Holmes. Das bedeutet, hier finden sich, aufgeteilt auf 3 Bücher, die 4 veröffentlichten Romane und die 56 Kurzgeschichten. Egal ob es ein britische Diplomatendepesche ist, die verschwunden ist und dringend widergefunden werden muss, ob es ein junger Ingeneur ist, der zufällig kriminelle Machenschaften aufdeckt und er dabei seinen Daumen verliert oder ob es eine Geliebte ist, deren Freund urplötzlich verschwindet und nicht wieder auftaucht. Die Abwechselung der verschiedenen Fälle, der Wortwitz, die Spannung, die Romane und Geschichten in diesem Schuber unterhalten sehr gut und sind spannend bis zur letzten Minute.

    Dieses Set ist perfekt für alle Sherlock Holmes Liebhaber und die, die es werden wollen. Zu einem vergleichsweise günstigen Kurs, gibt es hier das Holmes Komplettpaket in einem wertigen Schuber und qualitativer Bindung, mitsamt den Zeichnungen der Ursprungsfassung und vorhandenem Hardcover.
  3. Cover des Buches Das Tal des Grauens (ISBN: 9783730601112)
    Arthur Conan Doyle

    Das Tal des Grauens

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Filzblume
    In einem Herrenhaus geschieht ein grausiger Mord. Die dort ansässige Polizei ist überfordert und bekommt von Scotland Yard Hilfe. Doch damit nicht getan, Mr. Holmes und sein Assistent Mr. Watson begeben sich zum Tatort. Die Kriminalgeschichte beginnt recht banal, steigert sich jedoch im Laufe der Ermittlungen. Der Titel Tal des Grauens führt den Leser auf eine falsche Fährte, die dann, wenn erkannt, zum Tal des Grauens, in ein anderes Land führt. Mehr möchte ich nicht verraten. Gefallen haben mir auch die Dialoge und die gesteigerte Spannung mit einigen Überraschungen. Brillant erzählt und mit einem überraschendem Ende. Sherlock Holmes ist allen einen Schritt voraus.
  4. Cover des Buches Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville (ISBN: 9783954187065)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville

     (438)
    Aktuelle Rezension von: larsschimm

    Dieser Sherlock Holmes Roman bricht etwas mit der Tradition, denn diesmal taucht Holmes nur am Anfang und Ende der Geschichte auf (dafür natürlich als entscheidende Person) während der Rest des Romans die Ermittlungen von Dr. Watson begleitet. Dies tut der Qualität der Geschichte aber keinen Abbruch. Auch hier eine klare Empfehlung.

  5. Cover des Buches Die Memoiren des Sherlock Holmes (ISBN: 9783596035618)
    Arthur Conan Doyle

    Die Memoiren des Sherlock Holmes

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Rezension

    Kann Spoiler bezüglich der ersten drei Teile enthalten!


    Den ersten Kurzgeschichtenband rund um Sherlock Holmes und Dr. Watson fand ich spannend und wurde oft von des Rätsels Lösung überrascht. Auf diese zweite Kurzgeschichtensammlung trifft das leider überhaupt nicht mehr zu. In fast allen Fällen wusste ich nicht nur, wer der Täter war, sobald die Sachlage geschildert wurde, sondern konnte oftmals sogar das Motiv erraten, bevor Sherlock Holmes auch nur eine einzige Deduktion vorgenommen hatte. Manchmal hatte ich das Verbrechen sogar schon durchschaut, noch bevor Dr. Watson Anzeichen einer Idee bei seinem Detektivkollegen feststellen konnte. Manchmal lag das daran, dass ich die Fälle aus der BBC Serie „Sherlock“ wiedererkannt habe; manchmal auch daran, dass ich das Gefühl hatte, dass es Standard-Verbrechen waren. Spannung und eifriges Rätselraten kamen in diesem Kurzgeschichtenband daher leider viel zu kurz. Immer wieder musste ich Pausen einlegen, weil das wenig zufriedenstellend war.


    Nichtsdestotrotz war das Buch unterhaltsam. Ich kann mich nämlich tatsächlich sehr gut mit Sherlock Holmes' Bruder Mycroft vergleichen: Auch Mycroft Holmes weiß immer fast augenblicklich, wer der Täter war, oftmals mitsamt Motiv, doch er hat keine Energie, um ausreichend Beweismaterial zusammenzutragen, damit der Täter verhaftet werden kann. Diese Aufgabe übernimmt Sherlock Holmes mit seinen Deduktionen. Daher war es, auch wenn ich intuitiv immer die richtige Person verdächtigt habe, trotzdem noch interessant, welche Beweise gefunden wurden und wie Sherlock Holmes durch seine Deduktionen genug Material für ein Geständnis oder eine Verurteilung zusammengetragen hat.


    Darüber hinaus hat mir gefallen, wie Dr. Watson zwar relativ wenig Anteil an der Lösung der Fälle hat, wenn nicht gerade die Begutachtung einer Leiche erforderlich ist, Sherlock Holmes dafür aber umso intensiver studiert. Die privaten Anmerkungen, die er zu ihm macht, haben mir gut gefallen. Tatsächlich sind das die Momente, in denen das Buch Emotionen transportiert hat. Die Zuneigung und die Bewunderung, die Dr. Watson für ihn empfindet, sind offensichtlich und herzerwärmend. Andere Momente, wenn von diversen Experimenten des Detektivs berichtet wird, bei denen Dr. Watson anschließend Körperteile in seiner Brotdose findet, sind witzig. Die letzte Geschichte, der berühmte Reichenbachfall, hat mich außerdem sehr berührt, auch wenn ich schon weiß, dass Doyle gezwungen war, dies zu revidieren. Über diese kleinen, manchmal nur in Nebensätzen auftauchenden Anmerkungen, habe ich mich jedenfalls immer gefreut.


    Fazit

    Diese zweite Kurzgeschichtensammlung rund um Sherlock Holmes und Dr. Watson war leider alles andere als spannend. Ich habe fast alle Verbrechen sehr früh durchschaut, manchmal sogar noch vor Sherlock Holmes selbst. Trotzdem war das Buch unterhaltsam, denn ich fand es interessant, mittels welcher Deduktionen genug Beweismaterial gefunden wurde. Außerdem haben mich die privaten Anmerkungen zur Freundschaft zwischen Holmes und Watson begeistert, weil sie verschiedenste Emotionen transportiert haben. „Die Memoiren des Sherlock Holmes“ musste ich in mehreren Etappen lesen, weil die Spannung fehlte, aber dann war das Buch unterhaltsam, sodass ich drei Schreibfedern vergebe.

  6. Cover des Buches Sherlock Holmes - Das Zeichen der Vier (ISBN: 9783596522323)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Das Zeichen der Vier

     (263)
    Aktuelle Rezension von: dieNachteule

    Nachdem ich vor längerer Zeit das Buch ,,Der Hund von Baskerville" gelesen habe, welches mich absolut in seinen Bann gezogen hat, war mir mal wieder nach einem Abenteuer des Meisterdetektives Sherlock Holmes.
    Kurz darauf legte ich mir den Roman ,,Das Zeichen der Vier" zu, dessen Inhaltsangabe mich prompt überzeugte. Abermals war ich von den Eigenarten des Sherlock Holmes fasziniert, mir gefiel die nüchterne Liebesgeschichte rund um Dr. Watson und Miss Mary Morstan ebenfalls. Der Fall versprach ein ebenso verlockendes Abenteuer zu werden wie der in Dartmoor, dachte ich zumindest. Denn knapp nach der Hälfte des Buches verlor die Geschichte rapide an Spannung und Reiz, allerdings gewann sie an fremdenfeindlichen und stereotypischen Weltansichten überheblicher Briten des Viktorianischen Zeitalters. In einem gewissen Maße hätte ich das noch tolerieren können, doch das Ausmaß dieser Unannehmlichkeit hat die guten Aspekte des Romans zügig in den Schatten gestellt und wurde omnipräsent für mich. Mir ist quasi eine Last von den Schultern gefallen, als ich den Roman endlich beendet habe. Sehr schade, dass dieses Werk eine Drehung um 180 Grad ins Negative gemacht hat.

  7. Cover des Buches Die Rückkehr des Sherlock Holmes (ISBN: 9783596035625)
    Arthur Conan Doyle

    Die Rückkehr des Sherlock Holmes

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Rezension

    Kann Spoiler bezüglich der ersten fünf Teile enthalten!


    Auf diese Kurzgeschichtensammlung war ich richtig neugierig, denn ich wollte unbedingt wissen, wie Sherlock Holmes den Sturz am Reichenbachfall überlebt hat. Die Auflösung war noch unspektakulärer als ich erwartet habe, aber nun weiß ich es immerhin. Die andere Geschichte, auf die ich mich sehr gefreut habe, ist „Die tanzenden Männchen“. Von dem Code, bei dem unterschiedlichen Strichmännchen den verschiedenen Buchstaben des Alphabets zugeordnet sind, hatte ich schon gehört. Ich finde es faszinierend, wie Holmes den Code entschlüsselt hat, auch wenn ich im Nachhinein selbst darauf hätte kommen können. Dass die verschiedenen Botschaften mit den Strichmännchenfolgen im Buch abgebildet sind, sodass ich sie konkret gesehen habe, hat mir auch gut gefallen. Tatsächlich hat die Geschichte mir richtig Lust darauf gemacht, einen solchen Code selbst zu entwickeln und zu nutzen.


    Darüber hinaus ist mir in diesem Buch einmal mehr aufgefallen, welches Talent Doyle dafür hat, Personen, Orte und Begebenheiten detailliert darzustellen, obwohl die Geschichten jeweils nur wenige Seiten lang sind. Alle Fragen sind erschöpfend beantwortet und alle Deduktionen schlüssig erklärt, während gleichzeitig die Handlung in packender, aber nicht hektischer Geschwindigkeit abläuft. Dieser Balanceakt ist dem Autor jedes Mal aufs Neue wieder sehr gut gelungen.


    Zu diesem Buch möchte ich außerdem erwähnen, dass ich diesmal nicht alle Auflösungen voraussehen konnte. Es gab nach wie vor einige Geschichten, bei denen ich den Täter noch schneller erraten hatte als Holmes, aber an anderen Stellen bin ich dafür komplett überrascht worden. Selbst die Fälle, in denen ich den Täter bereits entlarvt hatte, waren aber noch spannend, denn oftmals war mir das Motiv völlig unklar. Und selbst, wenn ich auch das Motiv erraten hatte, war es noch beeindruckend zu lesen, wie Holmes Beweise und Geständnisse herausgekitzelt hat. Er hat mit einer Selbstsicherheit spekuliert, die nicht nur manchen Beschuldigten davon überzeugt hat, er wüsste bereits alles.


    Fazit

    In dieser Kurzgeschichtensammlung gab es zwei Fälle, auf die ich mich explizit gefreut habe. Während die Auflösung des Reichenbachfalls dann sehr unspektakulär war, haben die tanzenden Strichmännchen mich so begeistert, dass ich am liebsten selbst einen eigenen Code entwickelt hätte. Darüber hinaus hält der Autor in jeder Geschichte perfekt die Balance zwischen angemessener Handlungsgeschwindigkeit und befriedigendem Detailgrad. Dass ich diesmal nicht alle Auflösungen vorhersehen konnte, hat das Buch zudem spannend und überraschend gemacht. „Die Rückkehr des Sherlock Holmes“ hat mich gut unterhalten und bekommt dafür vier Schreibfedern.

  8. Cover des Buches Sherlock Holmes' Buch der Fälle (ISBN: 9783596298990)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes' Buch der Fälle

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Rezension

    Kann Spoiler bezüglich der ersten acht Teile enthalten!


    Für seinen finalen Sammelband mit Kurzgeschichten rund um den Detektiv Sherlock Holmes und seinen Begleiter, Dr. Watson, hat sich Doyle noch einmal etwas Besonderes ausgedacht: Zum ersten Mal werden die Fälle nicht ausschließlich von Dr. Watson geschildert. Zweimal hat Sherlock Holmes selbst zur Feder gegriffen, einmal übernimmt ein auktorialer Erzähler das Wort.


    Ersteres hat mir richtig gut gefallen. Auf die Schilderung des Falls selbst wirkt es sich kaum aus, ob die Niederschrift von Dr. Watson oder von Holmes persönlich stammt. Aber die vielen kleinen, persönlichen Kommentare haben ihren ganz eigenen Charme und sorgen für viel Amüsement. Ich fand es wirklich witzig, wie Holmes sich beim Verfassen seines eigenen Texts darüber beschwert, wie er ihn verfasst und dass er das Pferd von hinten aufzäumen muss, um die Spannung aufrecht erhalten zu können. Wie Holmes seine Erzählung mittendrin unterbricht, um darüber zu jammern, dass unterhaltsame Falldarstellung seinem geradlinigen Vorgehen widerspricht, hat mich mehrfach zum Lachen gebracht.


    Dass mich gerne die persönlichen Anmerkungen und Kommentare so überzeugt haben, ist wohl auch der Grund dafür, warum ich mit der Geschichte, die von einem auktorialen Erzähler geschildert wird, wenig anfangen konnte. Die schlichte Sachlichkeit hat mich nicht überzeugen können. Mir fehlten in der Geschichte Spannung, Drama und Persönlichkeit. Die Fälle, die von einer Figur, sprich Dr. Watson oder Sherlock Holmes, erzählt wurden, haben mich durch die Emotionen, Meinungen und genauen Beobachtungen viel mehr mitreißen können als die handlungsbezogene Schilderung von außerhalb.

    Darüber hinaus gab es noch einen weiteren Fall, mit dem ich nicht viel anfangen konnte und der aus dem typischen Schema herausfällt: Ein Fall, in dem keine Deduktionen notwendig waren. Mir haben schon in den Romanen die Rückblicke, in denen lediglich erzählt und nicht deduziert wird, nicht gefallen. Diesmal ist Holmes zwar wenigstens anwesend, aber er besucht lediglich eine Klientin, die ihm die Wahrheit über ein lange zurückliegendes Ereignis, das in den Büchern bisher nie erwähnt wurde, schildern möchte. Sie erzählt die Geschichte und Holmes geht wieder. Das war irgendwie langweilig. Und es hat mir deutlich gemacht, dass ich bei allen Geschichten rund um Sherlock Holmes neben den persönlichen Kommentaren vor allem die beeindruckenden Schlussfolgerungen seines brillanten Verstands packend und mitreißend fand.


    Fazit

    Überraschenderweise werden die Geschichten in diesem finalen Band nicht ausschließlich von Dr. Watson erzählt. Dass Sherlock Holmes auch selbst die Feder in die Hand nimmt, hat mir gut gefallen, weil seine persönlichen Kommentare immer amüsant waren. Mit der Erzählung des auktorialen Erzählers konnte ich dagegen wenig anfangen, weil die Außensicht Spannung und Persönlichkeit vermissen lassen hat. Auch die Geschichte, in der Holmes gar keine Deduktionen anstellen muss, hat mich enttäuscht, weil er ziemlich langweilig war. „Sherlock Holmes' Buch der Fälle“ war zum Teil mitreißender und zum Teil langweiliger als die anderen Sherlock Holmes Kurzgeschichtensammlungen und bekommt dafür drei Schreibfedern.

  9. Cover des Buches Die Abenteuer des Sherlock Holmes (ISBN: 9783596522316)
    Arthur Conan Doyle

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Alexander_Bally

    Natürlich ist Sherlock Holmes seit Jahrzehnten eine der großen Ikonen der Literatur, so dass man die Bücher nicht gelesen haben muss, um eine klare von Vorstellung von dem Detektiv aus der Bakerstreet 221b zu haben. Ich kannte noch vor unserem ersten Kontakt den Namen als ein Synonym für einen scharfsinnigen Detektiv. Ich war in der sechsten Klasse, als meine Deutschlehrerin ein Heftchen mit einer seiner Kurzgeschichten als unsere erste Klassenlektüre auswählte. Es ging ihr dabei sicherlich weniger darum, uns ein literarisches Qualitätsprodukt erster Güte zu zeigen. Sie wollte wohl vor allem alle in der Klasse für die Geschichte zu begeistern. Auch die, die vor allem bislang Fix und Foxy, Bessy, die Silberpfeilhefte oder Wendy als den Gipfel der Literatur kannten. Es war vor allem Leseförderung, aber wir lernten auch, als Klasse gemeinsam eine Geschichte zu lesen und ein wenig hinter die Handlung zu schauen. Eine Fertigkeit, die wir im Sommer bei unserer zweiten Lektüre – der Löwe Leopold, politische Lyrik eines DDR-Autors – dringend brauchten.

    Das war mein erster direkter Kontakt. Ich mochte dem brilliant-kauzigen Ermittler und die Geschichte mit der überraschenden Auflösung. Sie machte Lust auf mehr. Im heimischen Buchregal fand sich vieles, aber Krimis waren dünn gesät und Holmes war hier nicht daheim. Doch ich hatte ja meinen Büchereiausweis.

    Damals waren Bibliotheken noch recht weihevolle Buchhorte, deren Atmosphäre von einem omnipräsenten „Psst“ bestimmt war. "Unsere Regale", der Kinderbuchbereich war offener und nahe am Tisch, wo man entliehenen Bücher abstempelte. Das war so, damit wir „Kleinen“ uns ja nicht unbeobachtet fühlten. Unter den Augen der ernsten Bibliothekarin Unfug machen oder lachen? Undenkbar!

    Bald wusste ich, auch hier, bei den Kinderbüchern, gab es Sherlock nicht. Doch vielleicht war er im Büchermeer der Erwachsenen zu finden. Doch, durfte ich in diese Reihen vordringen, die nicht für Meinesgleichen bestimmt waren?
    Ich fragte schüchtern die Bibliothekarin, ob ich dort nach dem Detektiv suchen durfte. Sie aber wies mir statt dessen den Weg zum Schubladenschrank mit den Katalogkarten auf Karton. An diesem Nachmittag lernte ich, was Stich- und Schlagworte sind und ergründete erstmals die Geheimnisse der Bibliothekssigel, die dem Eingeweihten den Weg zum Buch wiesen. So öffnete mir Sherlock auch einen Spalt in der Tür zur Buchwissenschaft. Dann endlich hatte ich das Buch, dieses Buch, die Abenteuer, in dem auch die Geschichte aus der Schule stand, in Händen und erlebte weitere spannende Fälle des Meisters.

    Natürlich sind die Geschichten alt und nicht mehr ganz zeitgemäß. Große Fragen der Welt oder des Menschseins werden hier nicht erörtert. Es ist „nur“ Unterhaltungsliteratur, sogar eine gewisse Gleichförmigkeit kann man den Geschichten vorwerfen, stereotype Detektivgeschichten, Serienliteratur, Dutzendware, die man im Englischen pulp fiction nennt. Das ist alles nicht falsch, doch andererseits ist da doch noch mehr.

    Sir Arthur Conan Doyle schrieb zwar Geschichten von der Stange, doch die Erfindung der Detektivpaars und auch der vielen ikonischen Nebenfiguren ist kaum anders als genial zu bezeichnen. Wären sie banal, hätte man sie nicht immer wieder mit Faszination aufgegriffen und weiterentwickelt. Und auch in anderer Hinsicht waren die Bücher genial. Mit Sherlock Holmes begann die Wissenschaftlichkeit in die Kriminalermittlung einzuziehen. Die Fiktion nutze noch vor der Kriminalistik alle Möglichkeiten der Sachbeweise und ebnete modernen Ermittlungsmethoden der Polizei den Weg. Sherlock erst zeigte auch vielen Beamten in unserer Welt, dass es weit bessere Möglichkeiten der Täterüberführung gab, als wirre und widersprüchliche Zeugenaussagen und dem trügereischen Anschein folgende Ermittlungen. Tatortbegutachtung, Beweissicherung, Dokumentation … all das war noch kaum etabliert und es ist unklar, wie sie die Kriminalistik ohne diese Bücher entwickelt hätte. Holmes Lupe, in der Studie in Scharlachrot noch ein verspottetes Kuriosum, wurde binnen Jahrzehnten zum Symbol für den Detektiv, auch im Polizeidienst.
    Und erst die Kriminallitatur … Sie wäre ohne Holmes und Watson kein so großes und reiches Genre geworden. Waren Geschichten der Verbrechensaufklärung bisher eher vereinzelt aufgetreten, wurden sie nun populär. Father Brown, Hercule Poirot, Sam Spade, Jules Maigret, Kalle Blomquist und nicht zuletzt mein Metzgermeister Ludwig Wimmer, sie alle fahren munter in dem Kielwasser, dass die Holmesbücher wie ein Eisbrecher erst fahrbar gemacht hatten.

    Ich finde die Geschichten nach wie vor schön und sie sind trotz ihres Alters immer noch frisch. Das liegt zum einen an dem wunderbaren Erzähler. James H. Watson MD ist tapfer, zupackend und sprachgewandt, und gleichzeitig bescheiden. Er wirkt neben dem Superhirn so wunderbar beschränkt, dass Doyle diesen Topos in immer neuen Variation dem Leser serviert. In den Augen von Watson ist Homes ein Heldengenie. Doch wenn man den Schleier seiner Heldenverehrung nur ein wenig beiseite zieht, zeichnet Doyle in Watsons Beschreibungen einen Asberger-Patienten mit allen Merkmalen: Eingeschränktes, stereotypes Repertoire von Interessen und Aktivitäten, aber keine allgemeine Entwicklungsverzögerung, auch nicht sprachlich, jedoch signifikante Auffälligkeiten bei sozialen Interaktionen. So zeigt er kaum Empathie, sondern bleibt stets rational und ist immer wieder für viktorianische Verhältnisse ein Rüpel. Für Snobismus fehlt ihm der Pedegree. Seine Verstöße gegen die strenge Etikette verzeiht man ihm nur wegen seines einzigartigen Talents und Erfolgs. Dazu neigt er zu exzessiver Kokainsucht, doch all das weiß sein Freund, Sidekick und bewundernde Chronist liebevoll zu bemänteln, ohne es zu leugnen.

    Aus dieser Kluft zwischen der freundlichen Schilderung und der eigentlich krassen fiktionalen Wirklichkeit generiert Doyle eine Energie, die den Charakter bis heute lebendig hält und zu immer neuen, gelungenen oder weniger gelungenen Interpretationen in Buch, Film und Computerspielen anregt. Was stören da ein paar kleine Schwächen oder die Tatsache, dass der Zufall, der in der Kriminalistik nicht ohne Grund den Rang des Kommissars hat, bei Sherlock Homes keine Rolle spielt? Keine so große, dass ich dafür einen Punkt abziehen möchte.

    Rezension auch auf www.perspektivwechsel.webador.de

  10. Cover des Buches Seine Abschiedsvorstellung (ISBN: 9783036991283)
    Arthur Conan Doyle

    Seine Abschiedsvorstellung

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.


    Rezension

    Kann Spoiler bezüglich der ersten sieben Teile enthalten!


    Langsam aber sicher fällt es mir schwer, in meinen Rezensionen zu den Sherlock Holmes Kurzgeschichtensammlungen noch etwas anzubringen, das ich nicht zu den vorherigen Sammelbänden schon gesagt habe. Denn die Bücher sind alle spannend und unterhaltsam, aber nicht einzigartig. Die Kurzgeschichten sind jeweils einfach zu kurz, um eine besondere Charakterentwicklung, einen mitreißenden Spannungsbogen, einen überraschenden erzählerischen Kniff oder Ähnliches beinhalten zu können. Mittlerweile habe ich so viele Geschichten um Holmes und Dr. Watson gelesen, dass ich beim Lesen immer noch begeistert bin, mich am Ende einer Sammlung aber schon kaum noch an die Geschichten erinnern kann, die daran vorkamen. Doyle schafft es, auf gleichbleibend hohem Niveau immer noch mehr neue Fälle zu erfinden und neue Details einzubauen, anhand derer Holmes Hergang, Motiv und Täter deduziert. Die Vielzahl seiner Ideen ist wirklich faszinierend. Schade, dass mir die Geschichten inzwischen trotzdem wie ein Massenprodukt vorkommen, in dem einzelne, geniale Ideen einfach untergehen. Mein Verständnis dafür, dass Doyle mit der Figur bereits in „Die Memoiren des Sherlock Holmes“ abschließen wollte und nur auf Druck der Leser weiter geschrieben, wächst.


    Nichtsdestotrotz habe ich mich, während ich das Buch gelesen habe, wunderbar unterhalten gefühlt. Die Fälle waren interessant und ließen sich sehr angenehm lesen, sodass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen beendet habe. Es war wirklich wieder ein Lesevergnügen, gerade weil Dr. Watson in einigen Geschichten schon bei so vielen Fällen dabei war, dass er anfängt, selbst Deduktionen vorzunehmen. Jedes Mal ist er stolz auf seine Arbeit – bis Holmes kommt und ihm zeigt, dass seine Schlussfolgerungen keinen Sinn ergeben und die Hälfte aller Tatsachen außer Acht lassen. Einerseits tat mir Dr. Watson dabei ein wenig leid, andererseits hat das dem ganzen Buch eine überraschende Note Humor verliehen.


    Fazit

    Diese Kurzgeschichtensammlung war wieder spannend und unterhaltsam, auch wenn sie sich kaum von den vorherigen unterscheidet. Die Fälle haben mir ein großes Lesevergnügen bereitet, auch wenn es nur kurzweilig war, weil die Geschichten mittlerweile kaum noch bleibenden Eindruck hinterlassen. Während des Lesens ist es faszinierend, wie viele unterschiedliche Ideen Doyle hat und wie er sie auf gleichbleibend hohem Niveau erzählt, sodass ich gerne darüber hinwegsehe, dass ich mir aufgrund der Masse an Fällen mittlerweile kaum noch etwas merken kann. „Seine Abschiedsvorstellung“ hat mir ein paar angenehme Lesestunden beschert, sodass ich vier Schreibfedern vergebe.

  11. Cover des Buches Mit Sherlock Holmes durch London (ISBN: 9783941796249)
    John Sykes

    Mit Sherlock Holmes durch London

     (6)
    Aktuelle Rezension von: FabAusten

    Sherlock Holmes ist mit seinem Freund Dr. Watson unterwegs, um einen vermeintlichen Anschlag zu vereiteln. Dummerweise weiß er nicht, worauf der verübt werden soll und wer der Drahtzieher ist. So hasten sie von einem historischen Schauplatz zum nächsten und treffen überall auf berühmte Geister, die ihnen von der Geschichte ihrer Spukorte berichten.

    Der Fall ist nur ein Vorwand, um den berühmten Detektiv und seinen treuen Begleiter durch die britische Hauptstadt zu führen. Eigentlich geht es um die Gebäude und ihre Geschichte, die den Kern des Buches bilden.

    Jedes der kurzen Kapitel widmet sich einer Sehenswürdigkeit. Dazu gehören u.a. Travalgar Square, The Houses of Parliament, Covent Garden und das Savoy Hotel. Es wird jeweils ein Zitat vorangestellt, dass über die berühmte Stätte gemacht wurde. Dann folgt ein kurzer Abschnitt, der ein wenig an den Ton eines Reiseführers erinnert und die groben Fakten liefert. Anschließend trifft das Duo den entsprechenden Geist. Am Travalgar Square ist es ein Bauarbeiter, der geholfen hat, die Säule für Lord Nelson zu errichten. Am Covent Garden wartet Elisa Dolittle usw.

    Dabei erhält der Leser zum Teil wirklich sehr interessante und auch amüsante Informationen. So verlor Lord Nelson im Schlachtgetümmel sowohl sein rechtes Augenlicht, als auch seinen rechten Arm. Seine Karriere war damit jedoch keineswegs vorbei. Außerdem litt er sein Leben lang unter Seekrankheit. Der Schauspieler Richard Harris verlebte seine letzten Jahre im Savoy. Als er auf einer Trage ins Krankenhaus gebracht wurde, rief er den Gästen im Speisesaal zu, dass das Essen schuld gewesen sei. Auf der kurzen Straßen zum Haupteingang des Hotels verläuft der Verkehr rechts und bildet damit die einzige Ausnahme im ganzen britischen Königreich. 1952 klappten die Brückenabschnitte der Tower Bridge aufgrund eines Defekts zu früh auf. Ein geistesgegenwärtiger Busfahrer drückte aufs Gas und sein vollbesetzter Linienbus konnte gerade noch über die Lücke hinweg auf die andere Seite gelangen.

    Die Geister, naja, sie sind eine nettes Instrument, um über die Fakten zu informieren. Sherlock und Watson treffen sogar ihren eigenen Schöpfer. Allerdings erinnert alles ein wenig an ein Computerspiel. Man sucht Orte auf, trifft auf Leute und tauscht die gesuchten Informationen aus. Dem entspricht auch der Schreibstil. Der Text besteht hauptsächlich aus Dialogen. Es könnte fast ein Theaterstück sein.

    Die Idee des Buches ist eigentlich gut. Hätte man das Ganze mehr ausgeschmückt, eine düstere Atmosphäre geschaffen und Lokalkolorit des viktorianischen Londons eingefügt, hätte eine neue Art von Reiseführer entstehen können. Schade, aber darauf war das Buch eben nicht ausgelegt. Das Heft, mehr ist es nicht, misst gerade einmal 12x15 cm groß und ist 1 cm dick. Nicht viel Raum, um mehr als Informationshäppchen zu liefern.

    Auf jeden Fall wurde das Büchlein mit Liebe gemacht. Das zeigen auch die Zeichnungen, die den Text ergänzen.

    Freunde des Meisterdetektivs könnten von „Mit Sherlock Holmes durch London“ enttäuscht sein. Als Gastgeschenk für Leser, die begeistert von London sind oder demnächst dorthin fahren möchten, ist  das Buch aber sehr gut geeignet. 



  12. Cover des Buches BASIL DER GROSSE MÄUSEDETEKTIV Bd. 2, Der Rattenzug (ISBN: B003AVQ938)
    Walt Disney

    BASIL DER GROSSE MÄUSEDETEKTIV Bd. 2, Der Rattenzug

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Basil und Wasdenn kehren gerade von einem gelösten Giftmordfall aus Cornwall heim nach London, als ihnen am Bahnhof Paddington Station ein anonymer Brief zugespielt wird, den in Wirklichkeit der mysteriöse und diabolische Professor Rattenzahn verfaßt hat, um ihnen eine tödliche Falle zu stellen. Der Professor hat große Pläne, wobei ua ein entgleister Zug (der Menschen) eine Rolle spielt. Eine tolle Parodie auf alle Detektive mit messerscharfem Verstand, va natürlich auf S.H. "Basil" war früher eine meiner Lieblingscomicserien.
  13. Cover des Buches Sherlock Holmes und der Fall Houdini (ISBN: 9783732554140)
    Daniel Stashower

    Sherlock Holmes und der Fall Houdini

     (16)
    Aktuelle Rezension von: pdueggeli

    Die Ausgangslage ist natürlich äusserst reizvoll: Der Meister der Zauberkünste und der grösste Detektiv treffen aufeinander. Nur leider wird bereits diese Zusammenkunft zweier Genies nicht wirklich ausgeschlachtet. Das Duo Houdini-Holmes ist weder harmonisch noch wirklich gegensätzlich. Schade!

    Die Geschichte liest sich insgesamt süffig, hätte aber auch kürzer gehalten werden können. Leider lässt sich Sherlock Holmes überhaupt nicht in die Karten blicken und Houdini ist die meiste Zeit im Gefängnis aussen vor.

    Daniel Stashower weiss zwar sehr viel über Holmes und die Übersetzung nähert sich theoretisch auch der alten Sprache Conan Doyles an. ABER: Es gibt kaum eine Variation in den Verben. Stashower oder zumindest der Übersetzer agiert fast ausschliesslich mit dem Dreigespann "sagen", "fragen" und "antworten", um die zahlreichen Dialoge den einzelnen Figuren zuzuordnen. Und zehn mal "sagen" auf einer Seite wurde mir einfach zu viel!

  14. Cover des Buches Die große Sherlock-Holmes-Edition (ISBN: 9783844525632)
    Arthur Conan Doyle

    Die große Sherlock-Holmes-Edition

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber
    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
    Wow, 21 Stunden Sherlock Holmes, die kann man nicht am Stück hören. Also ich konnte es nicht und haben deshalb 3 Monate dafür gebraucht. Immer mal wieder habe ich 2 bis 3 Stories gehört und dann wieder pausiert. Kalkofe liest hervorragend und bringt vor allem die typisch arrogante Holmes-Art wundervoll rüber.
    Die Stories sind nicht wirklich spannend. Ich war eher neugierig, wie Holmes die Lösung herleitet. Häufig war ich selber auf die Lösung gekommen.
    Daran merkt man auch, dass die Original-Stories von Doyle schon ein paar Tage auf dem Buckel haben. Sie sind nicht so ausgefeilt wie aktuelle Krimi- oder Thriller-Stories, doch auf jeden Fall unterhaltsam.
    Der Schreibstil des Autors ist fließend und man kann sich dem Hörbuch einfach so ergeben. Es ist alles hübsch ohne Kanten, aber das machte es für mich auch auf Dauer langweilig.
    Kalkofe hat auf jeden Fall die 21 Stunden gerettet und ich vergebe knappe 3 Holmes-Sterne

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘
    Mehr Sherlock Holmes war noch nie!
    Vom "Skandal in Böhmen" bis zum "Letzten Problem", dem spektakulären Sturz des Meisterdetektivs in den Schweizer Reichenbachfällen: Hier sind alle Sherlock-Holmes-Stories aus Conan Doyles Abenteuern und den Memoiren in einer Edition versammelt. Ungekürzt, in hochgelobten Übersetzungen und vor allem in der kriminalistisch-meisterlichen Interpretation von Oliver Kalkofe.
    Die Edition enthält: "Ein Skandal in Böhmen", "Die Liga der Rotschöpfe", "Eine Frage der Identität", "Das Rätsel von Boscombe Valley", "Die fünf Orangenkerne", "Der Mann mit der entstellten Lippe", "Der blaue Karfunkel", "Das gesprenkelte Band", "Der Daumen des Ingenieurs", "Der adlige Junggeselle", "Die Beryll-Krone", "Die Blutbuchen", "Silberstern", "Das gelbe Gesicht", "Der Angestellte des Börsenmaklers", "Die ‚Gloria Scott‘", "Das Musgrave-Ritual", "Die Junker von Reigate", "Der Verwachsene", "Der niedergelassene Patient", "Der griechische Dolmetscher", "Der Flottenvertrag", "Das letzte Problem".
    Gelesen von Oliver Kalkofe. Zu hören ist außerdem ein zehnminütiges Interview mit Sir Arthur Conan Doyle aus dem Jahr 1928, in dem er von Sherlock Holmes sowie von seiner Begeisterung für den Spiritismus spricht.
  15. Cover des Buches The Man who Would be Sherlock: The Real Life Adventures of Arthur Conan Doyle (ISBN: 9780750965927)
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