Bücher mit dem Tag "drachenmond"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "drachenmond" gekennzeichnet haben.

68 Bücher

  1. Cover des Buches Animant Crumbs Staubchronik (ISBN: 9783959913911)
    Lin Rina

    Animant Crumbs Staubchronik

     (1.037)
    Aktuelle Rezension von: Msnici91

    Animant Crumb lebt im viktorianischen England, in dem sich die Frauen für schöne Kleider, prächtige Bälle und die Such nach dem perfekten Ehemann interessieren. Besonders ihre Mutter, die keine Chance unversucht lässt Animant zu verkuppeln. Doch an all dem kann sie sich nicht erfreuen. Sie vergräbt sich lieber in ihren Büchern und versucht, die Außenwelt möglichst auszuschließen. 

    Doch dann bietet ihr Onkel ihr einen Job an, den sie unmöglich ausschlagen kann. Animant beginnt eine Stelle als Bibliothekarsassistentin des griesrämigen Mr Reed in der Universitätsbibliothek in London. 

    Dort entdeckt sie nicht nur eine ihr völlig neue Welt sondern erfährt auch zum ersten Mal, was es heißt, verliebt zu sein. 


    Das wunderschöne Cover hat meinen Blick direkt af sich gezogen und ich könnte es auch jetzt noch stundenlang anstarren, denn es passt einfach so gut zu Animants Geschichte. 

    Ab der ersten Seite könnte mich die Autorin begeistern und ich fühlte mich direkt ins späte 19. Jahrhundert versetzt in dem die Handlung spielt. 

    Lin Rinas Schreibstil ist historisch anmutend, aber trotzdem sehr bildlich, lebhaft und gefühlvoll, sodass ich nur so durch die Seiten fliegen konnte. 

    Auch ihre Protagonisten waren mir auf Anhieb sympathisch und sind sowohl liebenswürdig als auch einzigartig. 

    Animant liebt Bücher und würde am liebsten den ganzen Tag nichts anderes tun, als zu lesen. Sie ist sehr intelligent und schlagfertig, hat aber vom echten Leben noch nicht viel mitbekommen und muss sich in London erst zurecht finden. 

    Thomas Reed ist der Bibliothekar der Universitätsbibliothek. Er ist unhöflich, launisch griesrämig. Trotzdem kann er sich Stück für Stück für Animant erwärmen. 

    Neben der wunderschönen Liebesgeschichte zwischen Mr Reed und Animant, geht es in diesem Buch auch um viele andere wichtige Themen wie zum Beispiel soziale Ungerechtigkeiten oder die Emanzipation der Frauen. 

    Ich hatte wirklich unglaublich viel Spaß daran dieses Buch zu lesen und kann es jedem ehrlich ans Herz legen. 

  2. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Erwachen (ISBN: 9783959911313)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Erwachen

     (947)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die mächtigste der Dreizehn Feen sind nach Verfolgung und 1000 Jahren Schlaf auf Rache.  Wie weit würdest du für deine Rache gehe? Was für ein tolles Setting, was mich ab der ersten Seite komplett in seinen Bann ziehen konnte. Neben den wunderbar charakterisierten Figuren hat die Autorin einen toller Schreib- und Erzählstil.

    Der Auftakt dieser märchenhaften Fantasy-Trilogie ist in meinen Augen absolut gelungen und macht eindeutig neugierig, was in den nächsten Bänden noch alles passieren wird.

    Ich kann diesen faszinierenden und sehr unterhaltsamen ersten Teil absolut weiterempfehlen und vergebe volle 5 Sterne.

  3. Cover des Buches Mondprinzessin (ISBN: 9783959913164)
    Ava Reed

    Mondprinzessin

     (812)
    Aktuelle Rezension von: leonie2106

    Das Waisenmädchen Lynn bemerkt an ihrem 16. Geburtstag eine Art Sternbild auf ihrem Handgelenk und wird plötzlich auf den Mond zu ihrer eigentlichen Familie gebracht. Dort erfährt sie, dass sie die verloren geglaubte Prinzessin ist.

    So schön die Idee und auch das Cover waren, so enttäuschend war der Roman. Alles fühlte sich unüberlegt, nicht ausgearbeitet und gehetzt an. Die Geschichte wäre ausreichend für einen gut ausgebauten 600-Seiten Roman, der jedoch auf unter 250 Seite heruntergerattert wurde. Die Dialoge sind flach, teilweise unangenehm unrealistisch und alles in allem hat mir auch der restliche Schreibstil überhaupt nicht gefallen. 

    Die Geschichte wirkt gehetzt, so als hätte man in einer Nacht noch schnell eine Hausarbeit schreiben müssen, um grade so mit einer 4 zu bestehen. Dadurch, dass sich die Autorin kaum Zeit genommen hat auch nur einem ihrer Protagonisten ein bisschen Tiefe zu geben, konnte ich mich mit keinem anfreunden und auch das Ende fühlte sich unglaublich erzwungen an.

    Schade, denn ich hatte nach all den positiven Kritiken mehr erwartet und wurde enttäuscht zurück gelassen. Hätte ich es nicht im Urlaub dabei gehabt, hätte ich es nicht zu ende gelesen. Dass Ava Reed etwas drauf hat, weiß ich, denn andere Bücher von ihr mochte ich wirklich gern. Mondprinzessin ist für mich jedoch leider ein absoluter Flopp und keine Leseempfehlung wert.

  4. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Entzaubert (ISBN: 9783959911320)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Entzaubert

     (524)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die Geschichte, die aus Liliths Sicht erzählt wird, schließt hier faktisch nahtlos an den ersten Band an. Warum Lilith tut was sie tut ist durchaus nachvollziehbar und gibt damit auch der Geschichte ihren Schwung und die Spannung. Was ich schade fand war, dass die Beziehung zum Hexenjäger irgendwie auf der Stelle tritt – hier also keine Weiterentwicklung stattfindet. Das Ende war für mich absolut so nicht vorhersehbar und deshalb echt toll gemacht. Der Schreib- und Erzählstil ist wie schon im ersten Band mitreißend und leicht zu lesen.

    Ich bin nun auf den Abschlussband gespannt. Bis dahin empfehle ich diesen 2. Band erst einmal gern weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.

  5. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Entschlafen (ISBN: 9783959911337)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

     (399)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die Geschichte geht düster und spannend weiter. Endlich erfahren wir die Wahrheit um die dreizehnte Fee. Mit ihrem detailreichen und erfrischend leichten Schreib- und Erzählstil bringt die Autorin hier ihre märchenhafte Geschichte zu einem soliden Abschluss. Leider kann Band 3 wie schon Band 2 auch nicht mit dem ersten Band mithalten, aber alle offenen Fragen und Geheimnisse werden beantwortet bzw. kommen ans Tageslicht. Auch hier konnte mich allerdings das Ende wieder angenehm überraschen, denn so hatte ich es mir nicht vorgestellt. 

    Alles in allem ein würdiger Abschluss dieser unterhaltsamen und märchenhafte Fantasy-Trilogie.

  6. Cover des Buches Rotkäppchen und der Hipster-Wolf (ISBN: 9783959919890)
    Nina MacKay

    Rotkäppchen und der Hipster-Wolf

     (310)
    Aktuelle Rezension von: Tagtraumtaenzerin

    In "Rotkäppchen und der Hipster-Wolf" wird eine  spannende Geschichte über die Prinzessin erzählt, welche auf der Suche nach ihren Märchenprinzen über sich hinaus wachsen.  Auch Red versucht von ihrer Wolfsphobie Abstand zu nehmen, wobei ihr der Werwolf Ever unbewusst hilft.

    Die ganze Märchenwelt wird von einer ganz anderen Seite gezeigt.  Die lustigen Charaktere haben mir viele schöne Stunden gebraucht  :) 

  7. Cover des Buches Ein Käfig aus Rache und Blut (ISBN: 9783959912914)
    Laura Labas

    Ein Käfig aus Rache und Blut

     (331)
    Aktuelle Rezension von: michelle1805

    Mir hat dieses Buch so gut gefallen! Ich hatte es bestimmt knapp 2 Jahre auf meinem Sub liegen und bin nun unfassbar froh danach gegriffen zu haben. Die Geschichte wurde super flüssig geschrieben und auch die Protagonisten waren auf ihre eigene Art und Weise sehr besonders und sympathisch :) ich habe bisher auch noch kein Buch gelesen, dass diesem von der Story her ähnelt. Dementsprechend war es für mich sehr besonders und ich kann allen dieses Buch ans Herzen legen. Es ist eine absolute Leseempfehlung! :)

  8. Cover des Buches Die vierte Braut (ISBN: 9783959911214)
    Julianna Grohe

    Die vierte Braut

     (374)
    Aktuelle Rezension von: Knabine

    Klappentext:
    »In Wahrheit war die Sache mit Cinderella ganz anders …
    Auf Wondringham Castle findet eine riesige Brautschau mit vielen Prüfungen statt. Unzählige junge Damen aus allen Teilen des Landes kommen zum Schloss, um die Gunst eines der vier Prinzen zu erlangen. Aber die junge Gouvernante Mayrin Barnaby, die durch unglückliche Umstände ebenfalls dorthin gerät, will gar keinen Königssohn heiraten, sondern nur schnellstmöglich zurück nach Hause. Dort warten ihre beiden jüngeren Geschwister auf sie, für die sie verantwortlich ist.
    Als jedoch der charismatische Hauptmann dafür sorgt, dass Mayrin bleiben kann, beginnt ein aufregendes Abenteuer voller Leidenschaft und Intrigen.«


    Mayrin Barnaby hat schon früh ihre Eltern verloren und muss sich um ihre zwei jüngeren Geschwister kümmern. Die Ersparnisse der Eltern sind rasch aufgebraucht und Mayrin bleibt nichts anderes übrig und muss als Gouvernante Geld verdienen. Als das Königshaus junge Damen aus der Umgebung zu einer Brautschau auf Wondringham Castle einlädt, denkt Mayrin gar nicht daran teilzunehmen. Sie begleitet ihre beste Freundin Tionne zu einer Vorauswahl und wird kurzerhand mitgenommen. Mayrin hat schließlich gar keine Zeit für so etwas! Aber der attraktive Hauptmann sieht das alles anders und sorgt dafür, dass Mayrin im Schloss bleiben und and den Prüfungen teilnehmen kann. Einige Teilnehmerinnen versuchen mit allen Mitteln, eine Prinzessin zu werden und es beginnt eine schwere Zeit für Mayrin. 


    Die Geschichte ist von Anfang bis zum Schluss gut durchdacht und der Spannungsbogen wurde jederzeit aufrecht erhalten. Auch wenn einige Geschehnisse vorhersehbar sind, macht es die Story nicht weniger lesenswert. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, die Protagonisten sind liebevoll gezeichnet und sehr gut beschrieben. Mayrin ist ganz und gar nicht perfekt, sie ist ein Schussel und kan ihre impulsive Art nur schwer unterdrücken. Aber genau das macht sie so liebenswert! Auch der Hauptmann ist ein sehr sympathischer junger Mann, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Ich konnte mich jederzeit komplett in Mayrin hineinversetzen und habe mit ihr gemeinsam das Schloss erkundet. Auch das Verhalten der Nebencharaktere ist schlüssig und nachvollziehbar.

    Fazit: Absolute Leseempfehlung für ein wunderschöne Story, die mit Sicherheit noch mehrmals gelesen werden wird!


  9. Cover des Buches Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (ISBN: 9783959911818)
    Christian Handel

    Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln

     (154)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Eine wirklich märchenhafte Anthologie des Drachenmond Verlags, herausgegeben von Chistian Handel.

    Dieses Buch vereint viele magische und spannende Kurzgeschichten. Eine wundervoller als die Andere!
    Wobei hier tatsächlich so ein/zwei vertreten sind, die mir nicht zugesagt hatten. Aber das ist schon ok und die anderen haben diese auch schon vergessen lassen. ^^
    Fast alle dieser Kurzgeschichten enden ganz anders als erwartet und berühren einen sehr.

    Auch von den in dieser Anthologie vertretenen Autoren würde ich gern mehr lesen. Wie auch schon von der letzten Anthologie. ^^

  10. Cover des Buches Rosen & Knochen (ISBN: 9783959915120)
    Christian Handel

    Rosen & Knochen

     (236)
    Aktuelle Rezension von: anke3006

    Ich liebe „Die Hexenwald-Chroniken“ von Christian Handel. Die Geschichte rund um die Dämonenjägerinnen Muireann und Rose ist wirklich ganz toll. Das es den ersten 1. Teil „Rosen und Knochen“ jetzt als Hörbuch gibt hat mich wahnsinnig gefreut. 

    Pia-Rhona Saxe liest die Geschichte ganz toll. Sie fängt die düstere Stimmung im Hexenhaus und das Grauen richtig gut ein. Die Spannung ist wunderbar aufgebaut. Ich hab ganz fasziniert gelauscht.

    Auch die Stimmung zwischen Muireann und Rose gibt Pia-Rhona Saxe ganz toll wieder. 

    Die Sprecherin ist wirklich ein Glücksgriff für die Geschichte.

  11. Cover des Buches Räuberherz (ISBN: 9783959912105)
    Julianna Grohe

    Räuberherz

     (256)
    Aktuelle Rezension von: FantasyBookFreak

    Liebe überwindet alles!

    Als wäre sie in eine schräge Version von „Die Schöne und das Biest“ geraten, findet sich Ella in der Villa eines reichen Mannes wieder. Statt jedoch mit tollen Kleidern und Schmuck verwöhnt zu werden, soll sie putzen, während ihr Entführer eine Traumfrau nach der anderen mit nach Hause bringt.
    Welches Geheimnis verbirgt er? Weshalb sind manchmal Stimmen im Haus zu hören, obwohl niemand in der Nähe ist? Und warum gibt es diese seltsamen elektrischen Schläge, wenn sie aus Versehen seine Haut berührt?
    Ella ahnt, dass seine Hartherzigkeit nichts als Fassade ist … doch was wird sie dahinter finden?
    Vielleicht etwas viel Gefährlicheres?

    Meine Meinung

    „Räuberherz“ ist ein Einzeltitel von Julianna Grohe. Ich muss sagen, ich hab bei diesem Buch nicht mal sonderlich den Klappentext gelesen, sondern mich einfach vom Cover verzaubern lassen. Aber aufgrund des Klappentextes wären wahrscheinlich meine Erwartungen noch höher gewesen und diesen konnte das Buch jetzt schon nicht gerecht werden.

    Die Story fängt gut an, verliert sich aber zum Ende hin, wie als wenn die Autorin nie ein wirkliches Ende für die Geschichte gehabt hätte und einfach drauflos geschrieben hat und sich schlussendlich irgendwie hat entscheiden müssen wie das ganze denn jetzt endet. Es war un durchdacht, fade und schnell abgehandelt. Auch das Geheimnis um Chris fand ich jetzt eher lahm. Da hat mir der gewisse Einfallsreichtum gefehlt.

    Ella ist als Hauptcharaktere dafür sehr gut gelungen. Sie ist sympathisch, bodenständig und stark. Mit ihr macht es einfach Spaß selbst bloß ihren langweiligen Alltag zu erleben. Außerdem lebt die Geschichte hauptsächlich nur von ihr und den Nebencharakteren. Diese waren es auch, die mich bei der Stange gehalten haben und dieses Buch zu beenden. Wer auf nette und witzige Side-Kicks steht, ist hier bei diesem Buch genau richtig.

    Chris ist einfach nur flach und undurchsichtig gestaltet. Sympathie hat sich bis zum Ende hin nicht bei mir für ihn entwickelt. Das Ende war nur klischeehaft und langweilig.

    Der Schreibstil war wirklich gut zu lesen und auch mich auch zu einen gewissen Punkt mitgenommen. Trotz all meiner Kritikpunkte werde ich der Autorin nochmal eine Chance geben, mich von sich zu überzeugen.

    Fazit

    Ein eher durchschnittliches Buch, das aber mit einer sympathischen und liebenswerten Protagonistin und süßen und lustigen Side-Kicks überzeugen kann. Wenn man nicht zu hohe Erwartungen hat, bereitet einem das Buch ganz sicher ein paar nette Lesestunden. Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

  12. Cover des Buches Kernstaub (ISBN: 9783959917018)
    Marie Graßhoff

    Kernstaub

     (159)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    Nach diesem Buch hat man zwei Sachen erreicht: das Entdecken einer unfassbar komplexen und spannenden Welt und der Aufbau von Armmuskeln. Letzteres ist kein Scherz, denn das Buch ist ein richtiger Klopfer und wiegt ziemlich viel, also sind Armmuskeln inklusive. :) Aber Spaß beiseite, bitte lasst Euch nicht von der Länge abschrecken. Lange stand das Buch bei mir nur im Regal herum, doch nachdem ich letztes Jahr der "Neon-Birds-Trilogie" verfallen bin, wollte ich dringend auch die anderen Bücher von Marie Graßhoff lesen. 

    Das Cover: gefällt mir wirklich gut. Es wurde passend zum Genre und der Geschichte gestaltet und verspricht gleich eine epische Science-Fiction Geschichte. Mich hat es gleich angesprochen.

    Handlung und Schreibstil: Ich möchte gar nicht den Klappentext noch einmal in meinen Worten wiedergeben, da ich wirklich nur empfehlen kann diesen NICHT vorher zu lesen. Ich hatte das Buch schon so lange in meinem Regal stehen, dass ich den Klappentext nicht mehr im Kopf hatte - und somit hat sich mir ein ganz anderes Leseerlebnis ermöglicht. Nach und nach hat sich eine unfassbar komplexe und fantastische Welt entwickelt, die ich zusammen mit Mara, unserer Protagonistin, erkunden durfte. Die Geheimnisse und ausschlaggebenden Hinweise auf das System wurden nur häppchenweise der lesenden Person serviert, sodass die Spannung bis zum Ende hin aufrechterhalten wurde. Ganz langsam entfaltet sich hier ein unfassbares Universum- das Worlbuilding hat mich schlichtweg umgehauen. Die Handlung lohnt sich wirklich!

    Der Schreibstil war für mich das Highlight, neben der Handlung. Marie hat hier einen sehr nachdenklichen Science-Fiction-Roman geschaffen. Ihr poetischer Schreibstil mit sozialkritischen Fragen regt durchaus zum Nachdenken an und hat mir wirklich gut gefallen. Das hat diesen Roman auch etwas von anderen Romanen in seinem Genre abgehoben. Hier ein Beispiel:

    "Erinnerungen sind blind, denn kein Auge hat den Anfang der Zeit in der Kruste je gesehen, kein Ohr je die Sprache gehört, denn kein Mund konnte sie sprechen. Die ewige Substanzlosigkeit." (S.483)

    Charaktere: diese haben mich im Vergleich zur Handlung teilweise etwas kalt gelassen. Mit unseren Protagonist:innen Mara und Juan bin ich leider bis zum Ende nicht wirklich warm geworden. Maras Entwicklung empfand ich noch ausbaufähig und sympathisiert habe ich nie so richtig mit ihr. Juan hätte ich im Laufe der Handlung gerne regelmäßig geschüttelt (Ich denke aber auch, dass das durchaus beabsichtigt war, dass er solche Gefühle bei den Leser:innen auslösen sollte). Dafür habe ich Glen und Sia ins Herz geschlossen und sogar den mürrischen Nero. Diese haben, im Vergleich zu den Protagonist:innen, eine unfassbare Charaktertiefe aufgewiesen und waren zwar nicht die typischen Sympathieträger:innen, aber dennoch konnte man einen besseren Bezug zu ihnen aufbauen.

    "Kernstaub" überzeugte mich mit seinem wunderbaren Schreibstil und einer inhaltsschweren Geschichte. Jedoch hätte ich etwa mehr von Mara und Juan erwartet. Gleichzeitig hat mich auch die Liebesgeschichte im Buch nicht wirklich überzeugt. Man hat viele Rückblenden, in der Gegenwart entwickelt sie sich sehr langsam (was ich persönlich eigentlich ganz gerne mag) und kaum gab es eine Szene der Verbundenheit ging plötzlich alles ganz schnell. Das hat für mich das vorherige langsame Herantasten etwas über Board geworfen. Ebenso ist auf den letzten Seiten so vieles gleichzeitig passiert, sodass ich teilweise etwas verwirrt zurückblieb. Da hätte man den Showdown ruhig über mehrere Kapitel passieren lassen können.

    Aber nichtsdestotrotz bin ich sehr froh endlich zu dem Buch gegriffen zu haben, denn sonst wäre mir definitiv etwas entgangen. Der 2. Band steht schon griffbereit. Von mir gibt es 4/5 Sternen.

  13. Cover des Buches Divinitas (ISBN: 9783959910224)
    Asuka Lionera

    Divinitas

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Lilli_A

    Inhalt:

    Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?

     

    Miene Meinung:

    Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:

    Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.

    Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.

    Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.

    Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.

    Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.

    Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.

    An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.


    Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.

  14. Cover des Buches Mondlichtkrieger (ISBN: 9783959914161)
    Ava Reed

    Mondlichtkrieger

     (200)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Lynn ist tot. Unwiederbringlich zu Sternenstaub zerfallen und zu den Sternen zurückgekehrt.
    Juri steht vollkommen neben sich. Es sind seither fast drei Monate vergangen und Juri wird von nur einem Gedanken zerfressen: Rache!
    Gemeinsam mit seiner Begleiterin Kira - seinem Seelentier macht er sich auf die Suche nach Lynns Mörder. Bevor er ihn findet, werden noch weitere ihr Leben lassen müssen.

    Aber Lynns Anwesenheit auf Menua - auch wenn sie kurz war - hat so viele positive Veränderungen bewirkt. Nicht nur für das Volk von Menua.

    Beim Lesen des Epilogs ging mir dann doch noch einmal das Herz auf.
    Eine wundervolle Fortsetzung für den ersten Band Mondprinzessin, der eigentlich ganz ohne Fortsetzung geplant war.

  15. Cover des Buches Madness - Das Land der tickenden Herzen (ISBN: 9783959911153)
    Maja Köllinger

    Madness - Das Land der tickenden Herzen

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Julyie

     „Die Stille war das Schlimmste an dem Ganzen, denn ich hatte das Gefühl, dass ich nicht einmal mehr meine eigenen Gedanken hören konnte.“             

    Eckdaten

    Verlag: Drachenmond Verlag (zur Verlagsseite)

    Erscheinungsdatum: 12.10.2017

    Preis: Taschenbuch 14,90€, eBook 4,99€

    Seitenzahl: ca.312

    ISBN: 978-3959911153

    Genre: Fantasy, Romantasy          


    Cover/Gestaltung

    Wow! Das war wohl mein erster Gedanke bei dem Cover. Überraschend ist die ausgefallene, fantastische Gestaltung bei Drachenmond nicht. Denn die Cover sind so gut wie alle wunderschön gestaltet. In meinem Alice-im-Wunderland-Fieber sprach mich der Titel als erstes an. Das musste ich einfach haben! Es ist detailliert und auffallend, passt zur Story und sticht einfach ins Auge! Auch die innere Gestaltung a la Drachenmond hat mich wieder positiv begeistert. Schönes Cover, tolle Buchgestaltung.

                                       

    Klappentext

    „Ich hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee war, dem Kaninchen quer durch London zu folgen.
    Doch wer hätte denn ahnen können, dass dieses seltsame flauschig weiße Ding mit der Taschenuhr mich hierher bringen würde? Ich meine, wo bin ich hier überhaupt?
    Die Bäume bestehen aus Kupfer und ihre Blätter wiegen schwer wie Blei. Überall schwirren Käfer mit Flügeln aus Glas umher und am Firmament drehen sich gigantische Zahnräder, als würden sie allein diese Welt in Bewegung halten. Und dann … ist da noch Elric. Ein Junge, aus dem ich einfach nicht schlau werde und der so herz- und emotionslos scheint. Doch ich bin entschlossen, sein Geheimnis zu lüften, um zu erfahren, was der Grund für seine Gefühlskälte ist.
    Oh, und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich bin übrigens Alice. Und wie es scheint, bin ich im Wunderland gelandet… kennst du vielleicht den Weg hinaus?“

                                       

    Meine Meinung

    Juhu! Noch eine Alice-im-Wunderland-Story! Im Moment kann ich im Fantasy-Bereich gar nicht genug davon bekommen.

    Ich denke, für Märchen-Neuerzählungs-Fans ist dieses Buch ein Must-Have, aber allerdings für welche die die Kernelemente nicht so reizend finden, vielleicht eher auch nichts. Man braucht für diese Geschichte Fantasie! Denn die Geschichte ist durch und durch unglaublich kreativ und komplex beschrieben, detailreich und einfach fantastisch. Für verrückte Köpfe eine echte Wohltat, man kommt aus den Vorstellungen gar nicht mehr raus.

    Ich bin ziemlich gut und schnell in die Story reingekommen und der Schreibstil sorgte dafür, dass mich die Geschichte jederzeit fesselnd konnte. Es ist angenehm geschrieben, aber auch einfach extrem viel Input für den Kopf. Nicht, dass man das Gefühl bekommt: Ich weiß gar nicht mehr wo oben und unten ist, aber es ist einfach Komplex! Das liegt aber auch daran, dass wir hier vom Wunderland reden und nichts so ist, wie es in der stinknormalen Welt eigentlich ist. Die Informationen die man bekommt sind logisch für die Hauptstory und wichtig für das Verständnis.

     


    „Dieser Augenblick hatte sich wie pure Magie angefühlt. In einer Welt, die von Technik und Mechanik beherrscht wurde, in der jeder Zinken eines Zahnrads einwandfrei zu dem anderen passt, hatte ich es nicht für möglich gehalten, so etwas wie Zauberei und Wundern zu begegen.

    Die Charaktere waren alle sehr feinfühlig ausgearbeitet und ich empfand die Persönlichkeiten als sehr sympathisch beschrieben. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten, aber man schließt sie ins Leserherz und freut sich aufs Weiterlesen. Zwar konnte ich nicht immer alle Handlungentscheidungen vor allem von Alice nachvollziehen, aber es störte mich jetzt auch nicht weiter. Langweilig wäre vielleicht auch gewesen, wenn sie eine perfekte Heldenrolle gehabt hätte. Man darf in dieser Geschichte einfach nicht vergessen wer oder was sie ist: Ein Teenie!

    Und da auch die Romantik nach und nach mehr dringt, kann so manch einer ja schon mal den Kopf verlieren … vor allem im Wunderland!

    Mein Favorit war tatsächlich der Hutmacher. Schön verrückt, aber eigentlich auch ein normaler Kerl. Die Handlungsstränge zwischen den beiden entwickelten sich meiner Meinung nach eigentlich ganz gut, allerdings fehlte mir ein bisschen die Tiefe. Generell hätten der Geschichte ein paar Seiten mehr gut getan. Manche Handlungen kamen mir hier und da zu „rasch“ vor. Vor allem die Liebesgeschichte war realistisch gesehen, nicht so ganz nachvollziehbar für mich, weil der Zeitraum einfach zu engmaschig war.

    Im ganzen aber eine sehr kreative, schöne Geschichte, die viel mehr Potenzial gehabt hätte, bzw. woraus man auch einen guten Mehrteiler machen hätte können.

    Wer hier allerdings eine kunterbunte Wunderland Story erwartet ist falsch, es ist etwas düsterer, trauriger und Steampunk!

  16. Cover des Buches Die Rabenkönigin (ISBN: 9783959910415)
    Michelle Natascha Weber

    Die Rabenkönigin

     (135)
    Aktuelle Rezension von: jw3

    Heute ein Beutestück das schon seit ein paar Monaten in meinem Bücherregal auf mich wartet. Um genau zu sein, seit meinem Geburtstag 2018 wo ich mir eine Drachenbox bestellt habe.

     

    Die Welt der jungen Maja fesselt einen vom ersten Windhauch an. Zusammen mit ihr entdeckt man die gefährliche Welt der Feen und macht sich auf die Suche nach ihrem Freund Elejas. 

    Die fast schon junge Frau lehnt sich zu Beginn des Buchs gegen die strengen Regeln ihres Vaters auf, der sie aus Angst einsperrt. Ihrem Gefühl folgend begleitet sie ihren Onkel in das Schloss der Raben und stellt fest das die Welt dort oben so ganz anders ist als sie dachte.


    Als sie ihren Freund gegenüber steht verhält dieser sich allerdings so ganz anders als sie es erwartet hat. 


    Zusammen mit Maja folgt man dem Flüstern ihres Feenblutes durch ihre Welt und versucht die merkwürdigen Dinge die in Schloss Rabenschwinge geschehen zu verstehen und den jungen Musiker zu befreien. Ob es gelingt und was sie noch so alles entdeckt müsst ihr selbst herausfinden. 


    Michelle Weber schreibt spannende und mitreißend vom ersten Moment an. Ihre Sätze sind detailverliebt und lassen eine verzauberte Welt voller Licht und Schatten entstehen. Auch kurz vor Ende bleibt es noch spannend durch einige Wendungen. Das Tempo der Erzählung nimmt deutlich zu ohne seine Detailverliebtheit zu verlieren. Am Ende bleiben ein paar kleine Fragen zurück, das schafft es allerdings nicht es zu überschatten. 

  17. Cover des Buches Die Schöpfer der Wolken (ISBN: 9783959910989)
    Marie Graßhoff

    Die Schöpfer der Wolken

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Schanan55

    „Die Schöpfer der Wolken“ ist mein erstes Werk von Marie Graßhoff und mein seit langem erstes Buch aus dem Drachenmond-Verlag. Und leider erinnerte es mich auch gleich wieder daran, warum ich Bücher aus diesem Verlag für gewöhnlich umgehe: So viel Sorgfalt in die äußerliche Gestaltung des Buches gelegt wurde – denn natürlich ist das Cover dieses Werkes mal wieder atemberaubend -, so wenig Aufmerksamkeit wurde augenscheinlich dessen Inhalt zuteil ...


    Was ich mochte:

    Zunächst einmal möchte ich die Idee hinter der Geschichte loben. Auch wenn die Umsetzung ihr letzten Endes nicht gerecht werden konnte, hat mir das Konzept der verschiedenen Dimensionen und der Fähigkeiten, die sie denjenigen verleihen, die mit ihnen verbunden sind, wirklich gut gefallen.

    Dann die Briefe an Koba. Diese Briefe, die immer mal wieder zwischen den Kapiteln eingestreut wurden, waren das so ziemlich Einzige, das mich an der gesamten Handlung emotional berühren konnte. Und das so ziemlich Einzige, das die Autorin wirklich schön geschrieben hat, so schön, tiefgründig und gefühlvoll, dass es mich zunehmend frustrierte, wie platt und emotionslos ihr Stil ansonsten geriet – von stellenweise nahezu poetischen Formulierungen, die bewiesen, dass die Autorin eigentlich toll schreiben kann, und es nur noch frustrierender gemacht haben, dass sie es nicht durchgehend getan hat, abgesehen. Beschreiben kann sie gut, das ja, an Bildern im Kopf mangelte es mir daher nicht. Wohl aber an Gefühlen im Herzen.

    Außerdem finde ich das Ende sehr gelungen, und das nicht nur, weil ich dieses Buch danach endlich beiseite legen konnte.


    Was ich nicht mochte:

    Die Figuren. Es waren einfach zu viele und allesamt so blass und austauschbar, dass sie für mich nicht mehr als Namen auf dem Papier blieben. Obwohl zu Anfang eines jeden Kapitels geschrieben steht, aus wessen Sicht das folgende geschildert wird, vergaß ich zwischendurch, aus wessen Sicht ich gerade lese, da es einfach keinen nennenswerten Unterschied machte. Seltsamerweise war Andrew derjenige, der mir noch am greifbarsten erschien, obwohl wir über ihn von allen am wenigsten erfahren. Die anderen fluchten nur ständig vor sich hin, stellten wahlweise sich selbst oder ihm andauernd dumme Fragen, waren eingeschnappt, wenn er sie nicht beantwortete, oder zweifelten an seiner Vertrauenswürdigkeit, wenn er sie beantwortete.

    Beziehungen zwischen den Figuren wurden lediglich angedeutet, aber auf über 500 Seiten wurde keine einzige davon vertieft. Dabei hätte es bei einer solchen Vielzahl an Figuren schier endloses Potential für Spannungen und Gruppendynamik gegeben. Aber Spannungen gab es keine, die Gruppenmitglieder vertrauten einander quasi sofort, weil sie alle ja so gleich sind und sich so miteinander verbunden fühlen, schienen einander aber dann doch ziemlich egal zu sein. Und wenn überhaupt einer den anderen mochte, dann geschah das so urplötzlich, dass ich es als Leser nicht so recht nachvollziehen konnte. Insbesondere wann und aus welchem Grund Xia ihre Gefühle Andrew gegenüber so grundlegend änderte, verstand ich bis zum Ende nicht.

    Zudem irritierte es mich maßlos, dass alle Figuren ihre Sätze entweder murmelten oder stöhnten, anstatt sie schlicht zu sagen. Solche störenden Wiederholungen, Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler, die meiner Meinung nach eigentlich kein guter Lektor übersehen kann, ziehen sich leider durch das gesamte Buch und behindern den Lesefluss erheblich. Generell empfand ich den Schreibstil außerhalb der Briefe als eher holprig und zäh und viel zu umgangssprachlich, dass ich bisweilen das Gefühl hatte, kein professionell gedrucktes Buch, sondern in dem Tagebuch einer Jugendlichen zu lesen. Und die zahllosen Flüche in jedem zweiten Satz verstärkten diesen Eindruck nur.

    Und wenn der Erzählstil schon chaotisch ist, dann spiegelt der bloß das Chaos der Handlung wider – wenn man denn überhaupt von einer Handlung sprechen kann. Denn die Figuren handeln nicht. Blind und ahnungslos folgen sie Andrew überall hin, fliehen mit ihm ohne Sinn und Verstand von einem Ort zum nächsten, ohne dass dabei irgendetwas Relevantes passiert. Die unterschiedlichen Fähigkeiten der Figuren fand ich kreativ und gut durchdacht, allerdings sind sie beinahe genauso irrelevant für die Handlung wie die Figuren selbst. Ehrlich, im Endeffekt begreife ich den Sinn manch einer Figur für die Geschichte einfach nicht.

    Außerdem war diese Geschichte größtenteils einfach nicht spannend genug. Zum einen lag das natürlich daran, dass mir die handelnden (oder nicht handelnden) Figuren egal waren, zum anderen war sie von Vorne bis Hinten vorhersehbar. Auf Überraschungen wartete ich vergebens.


    Fazit:

    Alles in allem liest sich „Die Schöpfer der Wolken“ wie eine unausgereifte Rohfassung. Flache, austauschbare Figuren, unglaubwürdige Beziehungen und eine Handlung, deren Sinnhaftigkeit sich mir nicht erschließt. Der holprige, umgangssprachliche Stil hemmt regelmäßig den Lesefluss, und das Werk ist so voller Fehler, dass ich nicht zu glauben bereit bin, dass es jemals lektoriert worden ist. Gern gelesen habe ich letzten Endes eigentlich nur die Briefe an Koba. Aber von denen gab es leider zu wenige, als dass sie die Bewertung des Buches noch hätten anheben können.

  18. Cover des Buches Bin hexen (ISBN: 9783959918145)
    Liane Mars

    Bin hexen

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Booktasmagoria

    Dieses Buch lag so lange auf meinem SuB und endlich hab ich es in die Hand genommen und es gelesen. Das Cover hatte mich damals sofort angesprochen - Hexenthema und Katzen? Genau meins 😅


    Wir lernen Primadonna Nimbifera kennen, die als sogenannte A-Hexe eingetragen wurde und von der man hohe Erwartungen hat. Allerdings kann sie mit Magie gar nicht so viel anfangen und sie verabscheut sie regelrecht. Alles gerät etwas aus den Fugen, die Hexenwelt wird von Hexenjägern aufgedeckt und da findet sie ihn - ihren Hexenzwilling. Natürlich ist er der oberste Hexenjäger und es passiert, was passieren muss. Naaa erratet ihr es schon? Natürlich verlieben sie sich und es gibt ein wenig von dem typischen Hin und Her. ABER der Schreibstil ist so locker und leicht, die Sprüche strotzen vor Sarkasmus und Ironie - Ich hab mich regelrecht weggeworfen bei der Oma und vor allem bei der Uroma - sodass ich man  über das Hin und Her gut wegsehen kann. 


    Ich habe diese freche und lockere Art sehr genossen und kann es definitiv als unterhaltsame Lektüre weiterempfehlen 🦋🦋🦋🦋

  19. Cover des Buches Straßensymphonie (ISBN: 9783959911795)
    Alexandra Fuchs

    Straßensymphonie

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Inhalt:

    Seit dem Tod meines Vaters hatte sich alles verändert. Eine Bühne betreten und singen - das würde ich nie wieder können, dessen war ich mir sicher.
    Doch dann kam er. Wirbelte alles durcheinander und brachte die Katze in mir zum Fauchen. Gestaltwandler hin oder her, für mich war er nur ein räudiger Straßenköter. Doch seine Band brauchte dringend eine neue Sängerin - und ich jemanden, der mir dabei half, die Musik wieder zu spüren.


    Meine Meinung:

    Bevor ich beginne, muss ich dazu sagen, dass ich dieses Buch nach knapp 100 Seiten abgebrochen habe. Manchen wird das zu wenig für eine Rezi sein, ich möchte aber dennoch festhalten und erklären, warum ich dieses Buch nicht weiter gelesen habe - auch abgebrochene Bücher haben das Recht auf eine Rezension ;) 

    Ich beginne mal mit dem Schreibstil, den ich wirklich sehr gut fand. Alexandra Fuchs schreibt bildlich, flüssig und ich konnte mich sehr gut in die Szenen und die Welt hineinversetzen. Wir erleben schon auf den ersten 100 Seiten einige Charaktere, die alle die Gabe haben, sich in andere Gestalten - genauer: in Tiere - zu verwandeln. Die Idee ist wirklich erstmal ganz gut und hat definitiv Potential - wenn man denn diese Art von Fantasy mag und sich da rein denken kann. Für mich scheiterte es leider an der Umsetzung. Kat ist eine Katze und lernt schon ganz zu Beginn Levi kennen, der - wie soll es anders sein - ein Hund ist und Kat demnach gar nicht gefällt.... aber irgendwie mag sie ihn halt leider doch... puh.. man hört es schon raus, oder? Klischee über Klischee. Kitsch über Kitsch. Auf den ersten Seiten kriege ich die geballte Power und erlebe wie Kat Levi einerseits hasst, aber irgendwie auch toll findet. Als er sie dann auch noch ganz leicht zum Singen überredet (was sie natürlich seit dem Tod ihres Vaters nicht übers Herz brachte), hat er quasi schon ihr Herz gewonnen.. und natürlich gründen sie eine Band um in Bremen aufzutreten... wie die Bremer Stadtmusikanten... nee sorry - ab da musste ich das Buch dann leider weg legen. Ich erwarte zum Ende hin einfach nur puren Kitsch mit ein bisschen Drama (weil es darf ja nicht zu einfach werden für dieses Katz-und-Hund-Spiel). Ich breche das jetzt so herunter, aber für mich ist hier einfach vieles viel zu offensichtlich und dann auch noch viel zu plump. Mir fehlt absolut der Tiefgang und die eigene neue Idee. Ich wurde hier einfach nicht mitgerissen und nicht überzeugt. 


    Fazit:

    Ich habe zwar nur 100 Seiten gelesen und das Buch dann abgebrochen, aber ich habe schon auf diesen 100 Seiten gemerkt, dass sich hier ein Klischee an das nächste reiht. Für mich war das einfach zu plump und zu wenig innovativ. Mehr als 1 Stern ist da leider nicht drin.

  20. Cover des Buches Funkenmagie (ISBN: 9783959910842)
    Liane Mars

    Funkenmagie

     (130)
    Aktuelle Rezension von: jenniferjasmin

    In Funkenmagie kommt alles zusammen, was ein gutes Buch für mich haben muss. Krieg, Liebe, Magie und viele verschiedene Wesen und Charaktere die man lieben lernt und begleiten darf. 


    Das Cover, ist wie eigentlich jedes vom Drachenmondverlag, ein richtiger Eyecatcher. Die Symbole findet man auch in der Handlung wieder, wenn auch erst etwas später. 


    Die Handlung des Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen. Als ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich mir eine komplett andere Geschichte vorgestellt und wurde aber (Gott sei Dank) mit einer noch besseren belohnt. 


    Als winzig kleine Kritikpunkte muss ich für mich persönlich anmerken, dass mir die Verbundenheit und Intimität zwischen Inea und Eamon zu schnell ging, was aber der Handlung geschuldet ist und deshalb auch nicht so extrem ins Gewicht fällt. Das Ende wirkt im Gegensatz zum Rest des Buches ein wenig gehetzt. Ein paar Seiten vorher hatte ich das Gefühl, dass es nicht wirklich voran geht und die Handlung stockt und dann kam auf einmal das imposante Ende. 


    Trotzdem ist es ein sehr sehr schönes Buch, dass zeigt wie weit jemand für die Liebe und sein Land gehen kann. Es ist erstaunlich wie die Charaktere an Ihren Herausforderungen wachsen. Es hat mir Spaß gemacht sie bei ihrer Entwicklung zu begleiten. 

  21. Cover des Buches Nemesis (ISBN: 9783959912204)
    Asuka Lionera

    Nemesis

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Talja

    ! Spoiler Warnung!

    .

    .

    .

    Ein tolles Buch und ich hatte sehr viel Spaß dabei es zu lesen, meiner Meinung nach hätte es aber noch mehr Potential. Aber ich mochte die Welt sehr. Leider hat das Ende für mich persönlich einiges wieder versaut. 


    Ich mochte dir Story wirklich sehr gerne, es war auch schön geschrieben. 

    Eine Geschichte in der Art hatte ich bisher nicht gelesen und ich mochte auch die Charakter.

    Allerdings, dieses Ende, oh man, leider hat das wirklich alles kaputt gemacht.


    Das Cover ist echt schön , aber irgendwie auch nicht herausstechend. 


    Dennoch ein absolut solides Buch.


  22. Cover des Buches Ein Himmel aus Lavendel (ISBN: 9783959919159)
    Marlena Anders

    Ein Himmel aus Lavendel

     (99)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Emery ist ein ganz gewöhnliches Mädchen, welches mit allen Mitteln versucht für sich und insbesondere für ihre kleine Schwester, ein gutes Leben zu ermöglichen. Einst ist sie dafür einen Deal eingegangen, welcher sie wie ein Phönix aus der Asche auferstehen lässt und sie aus brenzligen Situationen rettet. Was sie damals nicht wusste: Sie verliert sich mehr und mehr und am Ende wird sie nicht mehr die sein, die sie war. Während ihrer Raubzüge auf der Straße trifft sie auf Nael, der ihr offenbart, dass es ein Heilmittel gibt. Zusammen setzen sie alles daran dieses zu finden, doch Emery ahnt nicht, das Nael ebenfalls ein Geheimnis hat...


    Emery ist eine Protagonistin mit Stärken, aber auch vielen Schwächen. Sie ist voller Liebe für ihre Schwester und sie versucht alles, um sie zu schützen und ihr ein besseres Leben zu ermöglichen. Jedoch benimmt sie sich auch gerne mal, wie ein naives Kind mit einem starken Hang zu Selbstmitleid und viel Dickköpfigkeit, die im Verlaufe der Story immer wieder zum Vorschein kommt. Dieser Eigenschaft ist es zu verdanken, dass sie manche Situationen meistert, aber dadurch reitet sie sich auch oft in nicht ganz so förderliche Probleme. Sie ist misstrauisch, was allerdings in der Stadt Avize generell an der Tagesordnung zu stehen scheint.

    In der Stadt, welche wohl eine Art Venedig darstellt, ist es an der Tagesordnung, dass eine Maske getragen wird. Das Gesicht wird niemanden gezeigt, dem man nicht traut. Und selbst, wenn man es tut, nimm sie besser nicht ab, denn dann bist du verletzlich. Man kennt dich, erkennt dich und kann dir Gefühle und Gedanken besser ansehen. Was genau es mit dieser Tradition auf sich hat, wird jedoch im ganzen Buch nicht wirklich klar (sehr schade).

    So ist Emery erpicht darauf ihre Maske aufzulassen. Gegenüber Nael legt sie diese jedoch schnellstmöglich ab und zwischen den beiden entwickelt sich schnell etwas ähnliches wie Vertrauen oder doch eine Liebesbeziehung. Hier ist erst gegen Ende des Buches klar, wohin das ganze führt, wobei das die ganze Zeit nicht thematisiert war. Vielmehr waren sie Fremde und schließlich Freunde (oder zweckmäßig Freunde). Nael ist charakterlich weiter als Emery und ist mir auch sympathischer. Natürlich hat auch er ein Geheimnis, welches erst später gelüftet wird, aber seine Handlungen haben für mich einen nachvollziehbaren Sinn gehabt. Wohl bis auf das Verschwinden, das auch nie aufgelöst wurde. Auch was Emery angeht wurden viele Details nicht aufgeklärt: Wieso taucht sie auf einem Lavendelfeld auf? Was ist mit ihrer Mutter los? Was ist mit ihren drei Freunden, welche das gleiche Schicksal ereilt hat, wie es sie einzuholen vermag? 

    Eben jene genannten Freunde sind mindestens so geheimnisvoll, wie auch seltsam. Mir persönlich haben sie gut gefallen und sie waren sympathisch und humorvoll, aber abgesehen vom Ende wäre es nicht schlimm gewesen, wenn sie nicht dagewesene wären. Dennoch waren die Gespräche zwischen ihnen eine gute Auflockerung zur restlichen Handlung, da sich diese auch relativ oft in leicht abgewandelter Form mal wiederholt. 

    Dennoch ist die Grundidee der Story wirklich gut und auch der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen. Das Ende ist wirklich unfassbar gemein und man möchte wirklich gerne wissen, wie es weitergeht. Leider ist bis heute kein zweiter Band in Sicht... Sehr wünschenswert, da ich sehr hoffe, dass die genannten Schwächen des Buches dort ausgemerzt werden und auch die Story am Ende noch eine gute Wendung nimmt.

  23. Cover des Buches In Blut geschrieben (ISBN: 9783959916110)
    Anne Bishop

    In Blut geschrieben

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Im Blut geschrieben ist der Einstieg zu einer neuen Fantasy Reihe von Anne Bishop. 

    Es geht um Meg Corbyn, eine Cassandra sangue...sie flieht aus ihrem bisherigem Leben als Gefangene des Aufsehers. Sie möchte frei sein und selbst über ihr Leben entscheiden. Meg landet im Lakeside Countryard der Anderen. Dort leben allerhand Wesen die Meg aufnehmen. Aber Meg wird gesucht und das bringt neue Gefahren für alle...

    Am besten hat mir gefallen, das die Anderen nicht so romantisch dargestellt werden, sie sind wilde, der Natur verbundene Wesen mit allen Konsequenzen. Meg entwickelt sich im Lauf der Geschichte immer weiter, sie wird langsam Teil der Gemeinschaft. Insbesondere die Gruppendynamik hat mich fasziniert, der Spannungsbogen ist gut ausgearbeitet.

    Ich freue mich auf den nächsten Teil.



  24. Cover des Buches Rebell (ISBN: 9783959917155)
    Mirjam H. Hüberli

    Rebell

     (223)
    Aktuelle Rezension von: Fabelhafte_Buecherwelt

    Das Cover ist ein wahrer Hingucker und allein deshalb wollte ich es unbedingt in meinem Regal stehen haben. Nun habe ich es auch gelesen und kann nur sagen: WOW! Die Geschichte ist toll und die Protagonistin Willow fantastisch. Ich konnte mich so gut in sie hinein versetzen und finde ihre Art einfach herrlich unterhaltsam. Aber auch die anderen Charaktere wurden von der Autorin wundervoll und gut beschrieben, sodass ich sie alle ins Herz schließen konnte.

    Willow hat in ihrem Leben schreckliche Schicksalsschläge erlitten, welche man als Leser nur zu gut miterleben darf. Jede Situation beschreibt Mirjam H. Hüberli einfach hervorragend und sehr bildhaft, sodass ich mir alles genau vorstellen konnte, selbst die schrecklichen Details.

    Doch nach all dem scheint es einen Lichtblick zu geben. Ihr Schwarm Noah macht endlich die ersten Schritte auf sie zu. Doch bei ihrem Date im Kino passiert etwas Schreckliches und Willow gerät in ein gefährliches Spiel. Der unheimliche und blasse Bo, den scheinbar nur Willow sehen kann, verschleppt sie in die Spiegelwelt, in der sie nicht nur ihr Leben auf Spiel setzt sondern auch einiges über ihre besondere Gabe erfährt.

    Fazit

    Ein fantastischer und spannender Auftakt mit tollen Charakteren. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks