Bücher mit dem Tag "drachenmondverlag"
115 Bücher
- Lin Rina
Animant Crumbs Staubchronik
(1.210)Aktuelle Rezension von: Elisabeth_Toth05Das Londoner Setting, die Bibliothek und die Charaktere haben mein Herz erobert!
Animant Crumbs Staubchronik hat für mich alles, was ich mir von einem wunderschönen historischen Roman wünsche. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite geliebt und gebe ihm 5 Sterne.
Was mir besonders gefallen hat, war die Atmosphäre. Das Londoner Setting, der Nebel, die Bibliothek und die Zeit, in der die Geschichte spielt, haben für mich einfach perfekt zusammengepasst. Gerade deshalb finde ich, dass das Buch wunderbar in den Herbst passt.
Ich habe sowohl die Hauptcharaktere als auch die Nebenfiguren unglaublich gerne begleitet. Jeder von ihnen hat die Geschichte für mich noch besonderer gemacht.
Was ich ebenfalls erwähnen muss: Dieses Buch hat mir die Freude am Lesen zurückgegeben. Ich werde es deshalb definitiv irgendwann rereaden.
Auch wenn nicht ständig etwas Spannendes passiert, hat mich das überhaupt nicht gestört. Ich habe es gerade wegen der ruhige Geschichte und der besonderen Atmosphäre geliebt. Für mich muss nicht auf jeder Seite etwas Grosses passieren, wenn die Geschichte einen trotzdem in ihren Bann zieht.
Ehrlich gesagt habe ich an diesem Buch nichts auszusetzen. Nicht nur das Cover ist wunderschön, auch die Geschichte dahinter ist es.
Eine ganz klare Empfehlung für alle, die historische Romane, besondere Settings und atmosphärische Geschichten lieben!
- Marie Graßhoff
Kernstaub
(164)Aktuelle Rezension von: sasa_moonNach diesem Buch hat man zwei Sachen erreicht: das Entdecken einer unfassbar komplexen und spannenden Welt und der Aufbau von Armmuskeln. Letzteres ist kein Scherz, denn das Buch ist ein richtiger Klopfer und wiegt ziemlich viel, also sind Armmuskeln inklusive. :) Aber Spaß beiseite, bitte lasst Euch nicht von der Länge abschrecken. Lange stand das Buch bei mir nur im Regal herum, doch nachdem ich letztes Jahr der "Neon-Birds-Trilogie" verfallen bin, wollte ich dringend auch die anderen Bücher von Marie Graßhoff lesen.
Das Cover: gefällt mir wirklich gut. Es wurde passend zum Genre und der Geschichte gestaltet und verspricht gleich eine epische Science-Fiction Geschichte. Mich hat es gleich angesprochen.
Handlung und Schreibstil: Ich möchte gar nicht den Klappentext noch einmal in meinen Worten wiedergeben, da ich wirklich nur empfehlen kann diesen NICHT vorher zu lesen. Ich hatte das Buch schon so lange in meinem Regal stehen, dass ich den Klappentext nicht mehr im Kopf hatte - und somit hat sich mir ein ganz anderes Leseerlebnis ermöglicht. Nach und nach hat sich eine unfassbar komplexe und fantastische Welt entwickelt, die ich zusammen mit Mara, unserer Protagonistin, erkunden durfte. Die Geheimnisse und ausschlaggebenden Hinweise auf das System wurden nur häppchenweise der lesenden Person serviert, sodass die Spannung bis zum Ende hin aufrechterhalten wurde. Ganz langsam entfaltet sich hier ein unfassbares Universum- das Worlbuilding hat mich schlichtweg umgehauen. Die Handlung lohnt sich wirklich!
Der Schreibstil war für mich das Highlight, neben der Handlung. Marie hat hier einen sehr nachdenklichen Science-Fiction-Roman geschaffen. Ihr poetischer Schreibstil mit sozialkritischen Fragen regt durchaus zum Nachdenken an und hat mir wirklich gut gefallen. Das hat diesen Roman auch etwas von anderen Romanen in seinem Genre abgehoben. Hier ein Beispiel:
"Erinnerungen sind blind, denn kein Auge hat den Anfang der Zeit in der Kruste je gesehen, kein Ohr je die Sprache gehört, denn kein Mund konnte sie sprechen. Die ewige Substanzlosigkeit." (S.483)
Charaktere: diese haben mich im Vergleich zur Handlung teilweise etwas kalt gelassen. Mit unseren Protagonist:innen Mara und Juan bin ich leider bis zum Ende nicht wirklich warm geworden. Maras Entwicklung empfand ich noch ausbaufähig und sympathisiert habe ich nie so richtig mit ihr. Juan hätte ich im Laufe der Handlung gerne regelmäßig geschüttelt (Ich denke aber auch, dass das durchaus beabsichtigt war, dass er solche Gefühle bei den Leser:innen auslösen sollte). Dafür habe ich Glen und Sia ins Herz geschlossen und sogar den mürrischen Nero. Diese haben, im Vergleich zu den Protagonist:innen, eine unfassbare Charaktertiefe aufgewiesen und waren zwar nicht die typischen Sympathieträger:innen, aber dennoch konnte man einen besseren Bezug zu ihnen aufbauen.
"Kernstaub" überzeugte mich mit seinem wunderbaren Schreibstil und einer inhaltsschweren Geschichte. Jedoch hätte ich etwa mehr von Mara und Juan erwartet. Gleichzeitig hat mich auch die Liebesgeschichte im Buch nicht wirklich überzeugt. Man hat viele Rückblenden, in der Gegenwart entwickelt sie sich sehr langsam (was ich persönlich eigentlich ganz gerne mag) und kaum gab es eine Szene der Verbundenheit ging plötzlich alles ganz schnell. Das hat für mich das vorherige langsame Herantasten etwas über Board geworfen. Ebenso ist auf den letzten Seiten so vieles gleichzeitig passiert, sodass ich teilweise etwas verwirrt zurückblieb. Da hätte man den Showdown ruhig über mehrere Kapitel passieren lassen können.
Aber nichtsdestotrotz bin ich sehr froh endlich zu dem Buch gegriffen zu haben, denn sonst wäre mir definitiv etwas entgangen. Der 2. Band steht schon griffbereit. Von mir gibt es 4/5 Sternen.
- Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Erwachen
(982)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEs gibt keine Happy Ends- für keinen von uns...
1000 Jahre hat die 13. Fee geschlafen, betrogen von ihren Schwestern. Jetzt, als sie erwacht ist, ist Welt nicht mehr so wie sie einst war. Ihre Kräfte sind verschwunden, statt Fee werden sie jetzt Hexen genannt und Menschen fürchten sich vor ihnen. Hexenjäger machen jagd auf ihres gleichen.
Von Rache getrieben, wegen dem Betrug ihrere Schwestern, schließt sie sich einem Hexenjäger an, um ihre Schwestern zu jagen. Aber Lilith ist nicht mehr die alte. Sie hat Gewissenbisse, empfindet Reue und sucht die Liebe. Aber sie kennt ihren Schwetsern gegenüber auch keine Gnade.
Wie wird es enden?
Es ist eine kurze Geschichte, mit knapp 200 Seiten. Die Kapitel sind schnell gelesen, man entdeckt viele bekannte Märchen und fragt sich, was treibt den Jäger und die Fee an?
Ich war richtig gefesselt von der Geschichte und bin gespannt, wie es weiter geht.. Einmal etwas anderes, ohne Happy End... oder gibt es vielleicht doch eines am Ende???
- Ava Reed
Mondprinzessin
(873)Aktuelle Rezension von: mysticcat„Mondprinzessin“ von Ava Reed hat mich gleich mit seiner traumhaft schönen Covergestaltung begeistert und perfekt auf die Geschichte eingestimmt. Die Protagonistin Lynn fand ich sehr beeindruckend, ihre Stärke und ihr Mut haben mich schnell für sie eingenommen. Auch der beschützende Mondkrieger Juri war mir von Anfang an sympathisch, und die Dynamik zwischen den beiden hat die Handlung für mich zusätzlich spannend gemacht. Besonders fasziniert hat mich die von der Autorin erschaffene Mondwelt, die voller Fantasie steckt und mit vielen interessanten Details lebendig wird. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch: Die Darstellung der bewohnten Planeten konnte mich nicht völlig überzeugen. Da sie ursprünglich ein Planet waren, wäre für mich auch Landwirtschaft auf dem Mond durchaus möglich, sofern man eine Atmosphäre erschafft – hier hat mich die Logik etwas gestört. Dennoch konnte mich die Handlung insgesamt fesseln und mitreißen, sodass ich dem Buch am Ende gerne 4 von 5 Sternen gebe.
- Christian Handel
Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln
(159)Aktuelle Rezension von: jess_nixxSehr viele, zum Teil sehr unterschiedliche Geschichten. Ein paar wenige ähneln sich aber tatsächlich auch etwas. Auch die Längen der Märchen unterscheiden sich sehr. Manche haben 5 Seiten, andere erscheinen dagegen, als wollten sie niemals enden.
Die meisten sind echt toll geschrieben und haben wirklich Spaß gemacht. Schön finde ich, dass vor jeder Geschichte eine kurze Info zum/zur Autor/in und was er/sie schon veröffentlicht hat gibt.
Aber wie soll es anders sein bei so einer Menge an Erzählungen? Natürlich gab es auch welche, die mir nicht zu hundert Prozent zugesagt haben. Aber es gibt hier nur eine einzige Geschichte, die ich weder vom Schreibstil, noch vom Inhalt her mochte. Ich finde, dies ist ein richtig guter Schnitt!
Im großen Ganzen ist dies also eine gute, märchenhafte Sammlung, die ich sehr empfehlen kann.
- Nina MacKay
Rotkäppchen und der Hipster-Wolf
(339)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraEine Reihe, die nun schon wirklich lange auf meinem SuB liegt, ist die Hipster-Märchenreihe von Nina MacKay. Der erste Band „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ erschien 2016 zu einer Zeit, als der Drachenmond Verlag gerade einen großen Hype erlebte. Insbesondere dieses Buch hat man auf Buchblogs gefühlt überall gesehen. Das außergewöhnliche Konzept, bekannte Märchenfiguren in ein modernes, humorvolles Setting zu versetzen, hat sich dabei durchaus interessant angehört. Doch der Hipsterkult ist inzwischen verklungen und ich habe mich gefragt, wie gut oder schlecht diese Reihe in den vergangenen zehn Jahren gealtert ist. Denn während man zwischen 2010 und 2015 einen Hipster mit Vollbärten, Holzfällerhemden, Vintage-Stil, hippen Cafés und Veganismus in Verbindung gebracht hat, wird der Begriff heute kaum noch genutzt. Mit entsprechend gemischten Erwartungen habe ich mich also auf die Reise in den verrückten Märchenwald begeben.
Rotkäppchen ist inzwischen 18 Jahre alt, heißt eigentlich Red, ist Youtuberin sowie Bloggerin und wohnt in der ehemaligen Hütte ihrer Großmutter. Normalerweise verbringt sie ihre Zeit damit, Flechtfrisuren-Tutorials ins Internet zu stellen oder sich auf ein Kaffeekränzchen mit ihren besten Freundinnen Schneewittchen, Dornröschen, Rapunzel oder Aschenputtel zu treffen. Doch plötzlich verschwinden die vier Ehemänner der Märchenprinzessinnen über Nacht spurlos. Mit Selfiesticks bewaffnet macht sich die Mädchenclique also auf, um ihre Prinzen zu suchen und den unbekannten Entführer zur Rechenschaft zu ziehen. Dabei trifft Red auf den Halbwolf Everton, kurz Ever. Und obwohl sie eigentlich eine Abneigung gegen Wölfe hat, findet sie diesen Hipster doch ganz süß. Ihre Freundinnen raten ihr jedoch, vorsichtig zu sein. Schließlich könnte Ever etwas mit der Entführung der Prinzen zu tun und es auf Rotkäppchen abgesehen haben.
Noch vor dem ersten Kapitel gibt es ein Vorwort mit einer Warnung von der Autorin: Man solle dieses Buch bestenfalls nicht in der Öffentlichkeit lesen, weil es so witzig sei, dass man fragende Blicke ernten würde, weil man plötzlich laut auflache. Ganz ehrlich, da nimmt Nina MacKay den Mund doch etwas zu voll. Mehr als ein müdes Lächeln werden die Gags heute wohl kaum noch jemandem entlocken. Auf annähernd 350 Seiten und 16 Kapiteln werdet ihr geistige Ergüsse finden, wie „Ich dachte Hipster wiegen nur ein Instagram!“ (beachtet hier auch gerne das fehlende Komma, Grüße ans Korrektorat gehen raus), „Wenn man einem Hipster auf den Fuß tritt, dann hopst er.“, oder schlechte Wortwitze wie Botox zu „Flohtox“ (S. 46).Selfiesticks, die inzwischen kaum noch genutzt werden, werden mehrmals als „Deppenzepter“ bezeichnet, als würde die Wiederholung den Witz besser machen. Im Märchenwald werdet ihr also auf eine Menge Flachwitze treffen, die zumindest meinen Humor nicht getroffen haben. Natürlich ist Humor Geschmackssache und es ist schwierig, ein lustiges Buch zu schreiben, aber wenn ihr wirklich was Witziges lesen wollt, greift doch lieber zu Douglas Adams. Oder auch zur Hexer-Reihe von Andrzej Sapkowski mit ihren teilweise schreiend komischen Dialogen. Am Ende ist es wahrscheinlich die Mischung aus schlechten Witzen und dem Hipster-Hype, der seinen Zenit längst überschritten hat, dass der Humor heute nicht mehr zündet.
Im Fokus steht die Hauptfigur Rotkäppchen, die eigentlich Red heißt. Sie hat langes, blondes Haar, das sie meist als Flechtfrisur trägt. Im Gegensatz zu ihren Freundinnen hat sie keinen Märchenprinzen an ihrer Seite und ist viel selbständiger. Während ihre Freundinnen oft impulsiv handeln, ist Red meist deutlich vernünftiger. So hält sie Schneewittchens „Verhöre-und-töte-Liste“ für übertrieben und ist allgemein hilfsbereit gegenüber den Bewohnern des Märchenwalds. Teil ihrer Charakterentwicklung ist es, ihre Angst vor Wölfen zu überwinden. Außerdem ist sie sarkastisch und schlagfertig, was auch zum plumpen Humor des Buchs beiträgt. Darüber hinaus ist sie aber relativ flach geschrieben. Im Vergleich zu ihren Freundinnen ist sie definitiv noch die Klügste. Wirklich schlau ist aber niemand aus der Schneewittchen-Gang. Diese dümmlichen und tollpatschigen Mädchen sollen sicherlich lustig und albern wirken, mich hat diese sehr einseitige Darstellung von weiblichen Hauptfiguren aber vielmehr genervt.
MacKay bedient sich hier eines modernen, lockeren und einfachen Schreibstils mit jugendlicher Umgangssprache. Die flapsige Sprache bildet dabei den starken Kontrast zur bekannten Märchenwelt. Das Tempo ist überwiegend schnell, weshalb Red von einem Abenteuer ins nächste stolpert. Gerade, weil Red zwar als Ich-Erzählerin im Präsens fungiert, aber zwischendurch von einem auktorialen Erzähler abgelöst wird, wirkt der Erzählstil inkonsistent. Vor allem, weil Spieglein, der inzwischen in Schneewittchens Besitz ist, Red sowieso erzählt, was in ihrer Abwesenheit passiert ist, hätte man die Passagen abseits von Reds Erzählstrang streichen und die Geschichte dafür entschleunigen können. Die Atmosphäre bewegt sich zwischen Märchen, Abenteuer, Komödie und Romance, was so eine bunte Mischung ist, dass sich keine klare Grundstimme entwickeln will. Gerade emotionale Momente können sich oft nicht richtig entfalten, da sie durch ironische Einschübe gebrochen werden. Deswegen wirkt der Roman stilistisch leider manchmal zu chaotisch.
Grundsätzlich erscheint „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ nicht wirklich gut durchdacht. Red lebt in einer fiktiven Welt, die aus mehreren Ländern besteht: dem Märchenwald, das Morgenland, Neverland und Wonderland. Trotzdem gibt es immer wieder Anspielungen an Kultur der realen Welt. So läge die „Lebkuchen Lane […] so abseits von allen Dörfern im Märchenwald wie der Mars“ (S. 17), als wäre in der fiktiven Welt unser Sonnensystem bekannt. Dann gibt es Verweise auf echte Filme und Serien wie „Schlaflos ins Seattle“ (S. 19), „Blair Witch Project“ (S. 35) oder „Ghost Busters“ (S. 44), gleichzeitig aber auch auf fiktive Fernsehshows oder Internetportale. Zu allem Überfluss werden dann noch Andeutungen zu Frida Kahlo oder dem „Karnevalsumzug in Rio de Janeiro“ (S. 40) gemacht, sodass das Worldbuilding inkonsequent wirkt und die Regeln nicht klar definiert sind. Erschwerend hinzu kommen kleinere weitere Fehler, wie dass Aschenputtel eine Erbsenphobie hat: „Wegen der Sache mit Die guten in Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.“ (S. 38). Dumm nur, dass es im Märchen Linsen waren und nicht Erbsen, die das Aschenputtel aus der Asche lesen musste. Wahrscheinlich hat MacKay das mit der Prinzessin auf der Erbse verwechselt. Ob Absicht oder nicht, es zeigt mir, wie unrund dieser Roman wirkt.
Ein Lichtblick war für mich dann aber noch das Hörbuch gelesen von Sabrina Zerner, das ich entdeckt habe. Sie liest wirklich toll vor, wodurch sie die Geschichte unterhaltsam und kurzweilig macht. Auch wenn ihr Stil nicht humoristisch ist, holt sie das Beste aus dem eher flachen Plot heraus. Auch das Finale konnte mich positiv überraschen: Ich war der Meinung, ich hätte durchschaut, wer die Prinzen entführt hat, aber ich lag falsch. Ich glaube allerdings nicht, dass es echte Hinweise gab, durch die man auf den Bösewicht hätte schließen können. Außerdem gibt es kein wirkliches Ende. Damit meine ich keinen Cliffhanger, sondern dass es sich anfühlt, als würde die Erzählung abrupt abbrechen. Es eröffnet sich plötzlich ein neuer Konflikt und endet dann mittendrin. Es ist wirklich schwierig zu beschreiben, aber gefühlt ist nicht einmal die Szene abgeschlossen. Aber immerhin hat dieser Band eine Fortsetzung.
„Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ hat eine sympathische Grundidee und durchaus unterhaltsame Elemente, scheitert aber leider an der Umsetzung. Weder der Humor noch das Worldbuilding konnten wirklich überzeugen. Die zahlreichen Hipster-Witze wirken heute weitgehend überholt, die Figuren bleiben recht eindimensional und alles erscheint irgendwie chaotisch. Die humoristische Märchenadaption schwankt zwischen Kömodie, Abenteuer und Romantik ohne eine klare Richtung zu finden. Zwischendurch kann der Plot zwar kurzweilig sein, aber ohne die schöne Hörbuchinterpretation hätte ich das Buch von Nina MacKay öfter weggelegt. Wer alberne Flachwitze mag, wird hier bestimmt seine Freude haben, aber für mich war die Lektüre aus dem Jahr 2016 leider nur ganz okay. Deswegen gebe ich dem ersten Band der Hipster-Märchenreihe zwei von fünf Federn. Trotzdem werde ich dem zweiten Band „Aschenputtel und die Erbsen-Phobie“ noch eine Chance geben, vor allem weil es schon auf meinem SuB liegt.
- Laura Labas
Ein Thron aus Knochen und Schatten
(178)Aktuelle Rezension von: WombombeUnd die tolle Reihe geht aufregend weiter. Alison muss sich in diesem Band entscheiden wofür sie steht. Verfolgt sie den Plan, die sie schon als Kind hatte und findet den Mörder ihrer Familie und nimmt Rache oder nimmt sie den Plan von den Rebellen an und sorgt so für eine große Veränderung der Welt. Alison steht zwischen den Fronten und ist ein wichtiges Puzzleteil – für die gesamte Welt oder nur für ihre eigene Zukunft.
Auch ich bin mit dem zweiten Teil recht happy. An manchen Stellen zieht sich die Story etwas und man könnte ein paar Stellen einkürzen, doch im Großen und Ganzen bin ich bereit für Teil 3. Denn was war denn das bitte wieder für ein Ende? Zum Glück muss ich dafür nicht mehr so lang warten.
- Stella Tack
Warrior & Peace
(486)Aktuelle Rezension von: HollabeereWarrior Pandemos führt mit ihren 18 Jahren kein gewöhnliches Leben. Als Tochter von Aphrodite und Hades pendelt sie regelmäßig zwischen Olymp und Unterwelt. Doch ausgerechnet auf ihrem Weg zum Gesundheitscheck fällt der Fahrstuhl wegen Flüchtlingen aus dem Tartaros aus und Vampire stürzen sich in Downtown auf sie. Und das alles nur wegen ihres göttlichen Erbes, dass alle Männer um den Verstand bringt. Außer der unverschämte, gut aussehende und Zeussohn Peace Tantalos, der Warrior den Höllenhunden zum Fraß vorwirft und sich verdrückt. Warrior wird zur Sicherheit zu ihrer Mum nach London geschickt und wird prompt von einem Baum aufgespießt. Dabei zeigt sich: ihr Blut ist plötzlich silbern, sie heilt verdammt schnell und hat Appetit auf den Göttertrank Ambrosia. Die plötzlich alternden Götter treffen eine Entscheidung und opfern alle zu starken, silberblütigen Götterkinder.
Im Tartaros angekommen kommuniziert Warrior plötzlich über ihre Träume mit Peace, was seine Freundin Shame zur eifersüchtigen Rachegöttin werden lässt. Dank ihr entdeckt Warrior, dass sie Seelen inhalieren kann. Und es zeigt sich, dass Warrior und Peace zusammen ungeahnte Kräfte freisetzen können. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen die alten Götter auf, um selbst den Platz der neuen Götter zu besetzen.
Eine fantastische Geschichte mit unglaublich viel Witz erzählt. Die Dialoge sind schlagfertig und authentisch. Dafür sind die Charaktere nicht sonderlich komplex und differenziert. Als Vorbild dienen die griechischen Götter - dieses Buch ist ein Muss für alle Mythologie Fans. Mir gefällt die Grundidee, dass die alten Götter durch neue ersetzt werden sollen, die Protagonistin ihre Rolle im Geschehen jedoch erst noch finden und sich erkämpfen muss. Schlussendlich ist es ein tolles, lesenswertes Buch, dass noch viel Handlungsspielraum für den zweiten Teil offen lässt.
- Julia Adrian
Winters zerbrechlicher Fluch
(154)Aktuelle Rezension von: buecher_verliebtDarum geht es:
Verschenke dein Herz mit Bedacht, denn es ist aus Glas und Glas zerbricht in den falschen Händen. Als Cinderella auf den Ball gerauscht kommt und des Prinzen Herz stiehlt, steht Mary vor den Scherben ihres Lebens. Schließlich sollte sie selbst Duncan heiraten und Königin von Maywater werden. Doch das Schicksal gewährt ihr eine zweite Chance. Denn am Ende der Nacht ist die schöne Fremde im Himmelskleid verschwunden und als einziger Beweis ihrer Existenz verbleibt ein gläserner Schuh. Doch wer hätte gedacht, dass ein Schuh aus Glas so schwer zu zerstören ist?
Meine Meinung:
Die Märchenadaption zu Cinderella ist wirklich düster und etwas ganz anderes, als ich zuvor erwartet habe. Die Handlung wird von unterschiedlichen Perspektiven aus beschrieben, was mir grundlegend gut gefallen hat, aber manchmal wusste man nicht genau wessen Perspektive es gerade ist und wie es in den gesamten Kontext passt. Das Buch ist voller Intrigen und die erwartete Liebesgeschichte, war nicht unbedingt das, was ich erwartet habe, da es trotzdem sehr düster war und nicht dem Klischee entspricht. Auch die Charaktere konnten mich überzeugen, da ich sie sehr interessant fand und ich unbedingt mehr über sie erfahren wollte. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil, da ich das Gefühl habe, dass der Plot bisher nur leicht angekratzt wurde.
Für mich 4 von 5 Sterne!
- Halo Summer
Aschenkindel
(502)Aktuelle Rezension von: EvelinMonscheinWas mir an diesem Buch besonders gefallen hat, ist, dass die Stiefmutter und die Schwestern keine klassischen Bösewichte sind. Sie haben ihre Eigenheiten, ja – aber sie werden nicht karikiert. Das verleiht der Geschichte eine wohltuende Tiefe.
Und Aschenkindel selbst? Keineswegs ein bemitleidenswertes Opfer.
Sie ist weder hilflos noch ständig gütig und geduldig.
Im Gegenteil: Sie ist klug, witzig, brüllt bei Bedarf mit ihren Schwestern –
und ist zufrieden mit sich und ihrer Welt. Besonders mit ihrem Hauszauber, der durchaus nachahmenswert ist.Eine zauberhafte, freche und liebevoll geschriebene Geschichte, die mich zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken gebracht hat.
Und mein absolutes Highlight? Die gute Fee.
Eine halbtalentierte, chronisch überforderte Absolventin der Feenakademie. Einfach herrlich! - Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Entzaubert
(550)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinDie Dreizehnte Fee – Entzaubert setzt die düstere Märchenadaption konsequent fort und rückt die innere Zerrissenheit der Dreizehnten Fee noch stärker in den Mittelpunkt. Nach dem Verlust ihrer Magie, verursacht durch einen Eissplitter in ihrem Herzen, steht sie vor der Frage, was wirklich mit ihr geschehen ist und warum sich diese scheinbare Strafe eher wie ein seltsames Geschenk der Eiskönigin anfühlt.
Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen der Dreizehnten Fee und der Königin. Ihre Beziehung wirkt komplex, vielschichtig und emotional aufgeladen. Immer wieder stellt sich die Frage, ob hinter den Handlungen der Königin Grausamkeit oder doch eine tiefere Absicht steckt. Diese Unsicherheit trägt stark zur Atmosphäre des Romans bei.
Im Laufe der Geschichte erfährt man deutlich mehr über die Königin, aber auch über eine weitere Persönlichkeit der Dreizehnten Fee. Die innere Zerrissenheit der Protagonistin ist sehr gut dargestellt und macht sie greifbarer. Besonders gelungen fand ich die Rückblicke auf ihre Kindheit als Feenkind sowie die zusätzlichen Informationen über die Feenmutter diese erweitern das Verständnis für die Welt und die Figuren enorm.
Der Schreibstil ist poetisch und düster, allerdings muss man sich an die häufigen Wiederholungen und wiederkehrenden Formulierungen gewöhnen. Bestimmte Phrasen tauchen immer wieder auf, was einerseits die Märchenhaftigkeit unterstreicht, andererseits aber auch etwas Geduld erfordert.
Fazit:
Entzaubert ist ein intensiver zweiter Band, der weniger auf äußere Handlung als auf emotionale Tiefe und Charakterentwicklung setzt. Wer den ersten Teil mochte und sich auf eine düstere, psychologisch geprägte Märchenwelt einlassen kann, wird hier viel entdecken auch wenn der Stil nicht für jede*n gleichermaßen zugänglich ist. - Laura Labas
Der verwunschene Gott
(175)Aktuelle Rezension von: MsChiliHier fällt es mir wirklich schwer das Buch zu bewerten. Einerseits hat mir die Idee total gut gefallen, andererseits habe ich mich stellenweise fast etwas durchs Buch gequält. Ich konnte einfach nicht richtig in die Charaktere und die ganze Welt eintauchen und fand es waren viele Charaktere und Ortswechsel, um wirklich einen Überblick zu bekommen.
Morgan ist Wölfin, seit sie als kleines Mädchen vom Alphawolf entführt wurde. Doch bei einem Auftrag geht etwas schief und sie gerät zwischen die Fronten.
Ich mochte den Hauch von Märchen im Hintergrund, die fantastischen Wesen und auch die unterschiedlichen Formen der Magie und doch kann ich im Nachhinein nicht alle wirklich benennen und beschreiben. Es war wirklich viel Input und für mich vielleicht einfach nicht der richtige Zeitpunkt fürs Buch. Ich werde die weiteren Bände garantiert im Auge behalten, aber kann noch nicht sagen, ob ich sie zeitnah lesen werde. Mir fehlte der Zugang zu Morgan, sie blieb blass und auch die weiteren Charaktere konnte ich nicht immer verstehen. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und wollte auch das Ende wissen. Demnach ein vielversprechender Auftakt der Tetralogie, der für mich aber noch Verbesserungspotenzial hat.
Viele interessante Aspekte, aber auch verwirrend und etwas langatmig.
- Christian Handel
In Hexenwäldern und Feentürmen
(89)Aktuelle Rezension von: diepersephone📚 Tauche ein in die magische Welt von "In Hexenwäldern und Feentürmen"! 🌟 Diese faszinierende Anthologie von Märchengeschichten für Erwachsene entführt euch in eine zauberhafte Dimension, in der Hexen, Feen und märchenhafte Kreaturen ihre Geschichten entfalten. 🧙♀️🧚♂️ Die Erzählungen nehmen euch mit auf eine Reise durch verwunschene Landschaften und bieten einen frischen Blick auf vertraute Geschichten. Ein Must-Read für alle, die sich nach zeitloser Magie sehnen! ✨📖
Titel: In Hexenwäldern und Feentürmen
Autor/Illustrator: Verschiedene Autoren
Genre: Märchenanthologie für Erwachsene
🌈 Rezension 🌈
"In Hexenwäldern und Feentürmen" ist mehr als eine Sammlung von Märchen – es ist eine künstlerische Fusion verschiedener Stimmen und Perspektiven. Die Auswahl unterschiedlicher Autoren verleiht dieser Anthologie eine einzigartige Vielfalt, die durch harmonisches Zusammenspiel einen breiten Erzählstil bietet. Nina Blazons Beitrag fügt eine fesselnde Note hinzu, geprägt von mystischen Welten und übernatürlichen Kräften. 🌌 Eine märchenhafte Reise, die euch verzaubern wird! 🌟💖
www.blog.stephanieblomberg.de
- Liane Mars
Bin hexen - Wünscht mir Glück
(209)Aktuelle Rezension von: Claire20Ich fand das Cover hübsch und den Titel spannend und habe es mir damals auf der Frankfurter Buchmesse erworben. Nun habe ich es endlich nach all den Jahren von meinem Bücherstapel genommen und gelesen, nachdem ich von meinem letzten Roman anfangs begeistert und später eher ernüchtert war. Bei diesem Buch ist mir es nicht passiert und ich habe es fix durchgelesen und mich jedes Mal darauf gefreut es wieder aufzuschlagen und zu erfahren, wie es mit der Protagonistin weiter geht.
Bisher habe ich beim Drachenmondverlag noch kein Buch gelesen, dass mir nicht super gefallen hat.
Die Gestaltung der Buchseiten ist hübsch und auch etwas anderes zu "normalen" Büchern. Die Bindung hat beim Lesen keine Risse im Buchrücken bekommen und ich konnte problemlos alles Lesen. Einzig die Ecken des Buches sind leider minimal aufgeraut.
Dieser Roman ist in meinen Augen für anspruchsvollere Leser/innen geeignet, da die Charaktere ausgearbeitet sind und ihre Eigenheiten haben. Zum Ende hin mag es vielleicht minimal abflachen darin und mehr ins leicht klischeehafte gehen, aber für mich war es ok. Einzelne der Nebenfiguren sind mir während des Lesens ans Herz gewachsen.
Der Handlungsaufbau mit dem Spannungsbogen hat mir gefallen und mich zu keiner Zeit langweilen lassen. Dazu der unterhaltsame Schreibstil der Autorin mit einer guten bildhaften Sprache hat mich soweit überzeugt, dass ich weitere Romane von ihr lesen möchte und mir direkt die Asari-Reihe wünsche.
Die Ausgestaltung der Magie in diesem Hexenroman hat mir gefallen und war auch mal etwas anderes zum "toternsten" üblichen Teil. Drama war im Buch dabei durch den eckigen Charakter der Protagonistin, aus deren Sicht die Geschichte geschildert wird und natürlich im Handlungsstrang an sich, den ich nicht vorwegnehmen möchte.
Für mich ist dies ein Hexen-Roman, der mich auf weitere Bücher dieses Genres wieder fiebern lässt und mich animiert das nächste Buch in diesem Setting in die Hand zu nehmen, sowie mich im Lesen nach vielen Rückschlägen mit eher langweiligen Büchern bestärkt hat, dass es immer noch gute Bücher gibt und nicht nur Romane für jüngere Leserinnen, die noch nicht so viel gelesen und erlebt haben.
Im Roman findet sich minimaler "Spice" aber bei weitem nicht das Maß (Roman ist von 2017), was heutzutage in Romanen üblich ist, sodass es als "jugendfrei" bezeichnet werden kann.
Ich vergebe knappe 5 von 5 Sterne - einen Roman, den ich allen Leserinnen, die Hexen mögen ans Herz lege und empfehlen kann, wenn die Magie ihren eigenen Regeln folgt und einen Dickkopf hat.
- Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Entschlafen
(418)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinDie Dreizehnte Fee – Entschlafen ist für mich der stärkste Band der Reihe und ein sehr gelungenes Finale. Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen fühlt sich dieser Abschluss deutlich runder, intensiver und atmosphärischer an. Von Beginn an war ich komplett in der Geschichte gefangen.
Nach der Trennung vom Jäger steht die Dreizehnte Fee erneut vor einer unmöglichen Aufgabe: Sie versucht, ihre Kräfte zurückzuerlangen – selbst wenn das bedeutet, einen schrecklichen Preis zu zahlen. Diese innere Zerrissenheit zieht sich kraftvoll durch den gesamten Roman und verleiht der Handlung eine große emotionale Tiefe.
Besonders gelungen fand ich, dass viele offene Fragen und Geheimnisse endlich aufgelöst werden. Man lernt die Namen und Hintergründe der Schwestern kennen, und mit dem Feenreich sowie der Bedrohung durch den Feenrich erhält die Geschichte eine klare, greifbare Gefahr. Die Konflikte sind spannungsvoll aufgebaut, die Kämpfe intensiv und gut choreografiert.
Der Stil bleibt poetisch und düster, aber deutlich fokussierter als in den vorherigen Bänden. Anfang und Ende sind sehr atmosphärisch gestaltet und verleihen dem Roman eine fast kreisförmige Struktur. Besonders das Ende hat mir gut gefallen: Es fühlt sich abgeschlossen an, ohne die Welt „abzuschließen“. Vielmehr bleibt das Gefühl, dass das Leben und die Magie nach der letzten Seite weitergehen.
Auch die eingebauten Prophezeiungen fügen sich stimmig ein und verstärken den Eindruck von Schicksal und Konsequenz, ohne aufgesetzt zu wirken.
Fazit:
Entschlafen ist ein starkes, emotionales Finale, das die Reihe auf einem hohen Niveau abschließt. Düster, intensiv und märchenhaft ein Abschluss, der sich lohnt und der der Geschichte gerecht wird. - Ava Reed
For Good
(256)Aktuelle Rezension von: Michi_93Ava Reed hat einen angenehmen lockeren und leichten Schreibstil.
Dieses Buch ist harte Kost. Man wird mit so viel Trauer konfrontiert, dass man selbst nicht mehr weiß wohin mit diesen ganzen Gefühlen. Und immer im Hinterkopf, was wäre wenn...
Und so viel Liebe. Dass ein so dünnes unscheinbares Buch solche Gefühle hervorlocken kann.
Es wird aus zwei verschiedenen Zeitsträngen erzählt: aus der Gegenwart und aus der Vergangenheit. So begleitet man Charlie auf ihren Weg und wir wissen ganz genau was für ein Mensch Ben war, wie sie sich kennen und lieben lernten.
Ben war Charlies ganze Welt.
Man konnte sich wirklich gut in Charlies Lage hineinversetzen.
Ich finde kaum Worte für dieses Buch – es ist schlichtweg überwältigend. Wunderschön und schrecklich zugleich.
Aber es ist ein Herzensbuch, was man meiner Meinung nach unbedingt gelesen haben muss.
Das Cover passt sehr gut zum Inhalt dieses Buches.
Die Rezension zu diesem Buch ist nicht ganz so umfänglich wie manch andere, ich bin einfach noch immer sprachlos, Traurig und dennoch verzaubert. Das was Ava Reed hier geschaffen hat, kann man einfach nicht in Worte fassen.
Fazit: Ein Herzensbuch, dass man unbedingt gelesen haben sollte.
Bewertung: 4.5/5
- Sandra Florean
Die Seelenspringerin: Abgründe
(111)Aktuelle Rezension von: EmilyToddIn diesem Auftakt der Seelenspringerin Reihe gibt es so fast alles was einen Fantasy Leser gefallen und begeistern könnte. Vampire, Gestaltwandler und Dämonen. Und obendrauf eine ziemlich starke Protagonistin. Dazu dann noch Gefühl und einen gewissen Anteil Erotik. Eine wirklich gute Mischung und die Idee einer Seelenspringerin ist obendrein noch sehr spannend.
Zudem hat die Autorin einen flüssigen Schreibstil, den man sehr angenehm lesen kann.
Und trotzdem kam ich nicht richtig rein in das Buch. Die ersten 50% habe ich gelesen und hab irgendwie auf meinen eigenen AHA Moment gewartet. Nach etwa der Hälfte des Buches hatte ich das Gefühl, hier und da erlebt zu haben. Aber so ganz mitreißen konnte mich die Geschichte nicht. Sie ist gut, das steht außer Frage. Auf jeden Fall auch empfehlenswert, aber für mich fehlte irgendwas, um sie zu einem echten Pageturner werden zu lassen.
Das Buch hat mir gut gefallen aber ich würde es auch nicht vermissen, wenn ich es nicht gelesen hätte.
Aber ich glaube für die meisten anderen kann diese Geschichte ein echtes Lesehighlight sein.
Auf jeden Fall lesenswert und deswegen gibt es auch 4 sehr gute Sterne von mir. - Stella Tack
Warrior & Peace - Göttlicher Zorn
(254)Aktuelle Rezension von: HollabeereWir springen im zweiten Teil direkt in die laufende Geschichte rein: Warrior trauert um ihren Bruder Madox, der sich bei einer Explosion für seine einzige Schwester geopfert hat. Währenddessen bricht Trubel um die Beanspruchung von Warrior los: Peace hat sich nicht offiziell zu ihr bekannt, deshalb bindet Virus Warrior als Gottmutter der Unterwelt an sich, obwohl sie schwer verliebt in Peace ist - absolutes Dilemma. Virus und Warrior tauchen im Untergrund unter und holen ihr einen Madox aus einer anderen Dimension, was zum absoluten Chaos führt.
Die beiden Gruppierungen der neuen Götter verschwören sich gegen die langsam verfaulenden Altgötter und beginnen einen Kampf, den sie zu verlieren drohen. Der Tartaros wird vergiftet und Warrior, Peace und alle Planbeteiligten sind in Zeitschleifen gefangen, bis sie endlich den richtigen Ablauf finden, Warrior in ein zügelloses Monster verwandeln und eine Apokalypse auslösen.
Dieses Buch ist, genau wie der erste Teil, ein absolutes Meisterwerk an Witz, Charme und unglaublich überwältigender Fantasie! Die Dialoge sind einfach fantastisch und sehr unterhaltsam. Die Geschichte ist turbulent, verrückt und nicht vorhersehbar. Die Charaktere sind unaufhaltsam und lassen sich ob der schieren Menge dennoch gut voneinander unterscheiden. Ich habe diese Dilogie sehr genossen und kann sie nur wärmstens empfehlen.
- Sarah Nisse
Dunkelherz - Welt in Scherben
(90)Aktuelle Rezension von: ManuelaBeMit ihrer Geschichte Dunkelherz Welt der Gefühle nimmt uns die Autorin Sarah Nisse mit auf eine Reise, die uns mitten in uns selbst führt. In unsere Herzen. Bei ihr ist das Herz kein Muskel der unser Blut durch die Adern pumpt, sondern eine eigene Welt die bevölkert ist von Gefühlen. Da gibt es die Neugierde, die Sehnsucht, den Hass, den Stolz, die Scham, das Vertrauen, den Neid, die Angst, die Liebe, die Freude, die Trauer, den Mut und die Wut. Die Bewohner des Herzens sind jeweils Vertreter eines dieser Gefühle und deren Welt wird bedroht durch Raven, der in sich das Gefühl des Hasses trägt. Ihm gegenüber steht Ava, die Neugierde und Karim mit dem Gefühl der Sehnsucht. Beide werden hineingerissen in einen Strudel der Ereignisse, die alle auf ein furioses Ende hinauslaufen.
Die Abenteuer von Ava und Karim werden von der Autorin liebevoll beschrieben und der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Lässt man sich ein, auf eine Welt, die innerhalb unserer Herzen existieren soll, ist dies eine wunderbare Geschichte über Gefühle, die anregt sich mit den verschiedenen Aspekten auseinander zu setzen. Kein Gefühl kann ohne das andere auskommen, auch die dunklen Gefühle gehören zur Gemeinschaft dazu. Dabei wird die Geschichte spannend erzählt mit einem Hauch von Märchen. Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und einen Fortsetzungsband würde ich mit Sicherheit lesen wollen.
- Michelle Natascha Weber
Die Rabenkönigin
(143)Aktuelle Rezension von: MartinADer Klappentext verspricht viel und man wünscht sich in ein Märchen für Erwachsene hineinlesen zu dürfen, um die Probleme des Alltag vergessen zu können. DIE RABENKÖNIGIN ist keine Märchenadaption, aber ein Fantasyroman, der sich vieler Märchenelemente bedient und so eine wahrhaft mythische, zeitlose Atmosphäre schafft. Könige, Schlösser, Prinzen und Jungfrauen (gleichzusetzen mit jungen Mädchen, bevor falsche Bilder entstehen), gut und böse. Gerne hätte ich mich fallen gelassen und auf die Geschichte eingelassen, denn der Erzählstil, geschrieben aus der Sicht von Maja, ist durchaus angenehm und anschaulich. Nur … die Handlung ist es nicht. Die Charaktere wirken farblos, obwohl man von einem modernen Märchen mehr erwarten darf als Klischees und die Handlung ist zum einen vorhersehbar und dadurch überraschungsarm und so wirklich Spannung wird auch nicht erzeugt. Man folgt der Erzählung, genießt die Beschreibungen aber etwas fehlt um den Funken der Faszination auszulösen. Da wird einem der Mund wässrig gemacht, aber es fehlt der Geschichte an Überzeugung. Es gibt bessere märchenhafte Fantasy. Man verpasst nichts, wenn man DIE RABENKÖNIGIN nicht gelesen hat.
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- Laura Labas
Ein Käfig aus Rache und Blut
(358)Aktuelle Rezension von: HannahH2017Ich habe bereits einige Bücher von Laura Labas gelesen und auch dieses hier hat mir insgesamt gut gefallen 😊 Es ist kein Highlight, aber ein solider, spannender Auftakt, der sich perfekt für zwischendurch eignet. Ich habe das Buch als E-Book gelesen und dafür war es für mich auch vollkommen ausreichend 📱✨
In dieser Welt haben Dämonen die Herrschaft übernommen. Menschen stehen ganz unten in der Nahrungskette – sie sind Beute. Genau dagegen kämpft Alison, die als Dämonenjägerin in einer Gilde arbeitet und vor allem Schattendämonen jagt ⚔️
Nach einem Auftrag gerät sie jedoch selbst in die Fänge des Königsdämons Dorian, der ganz eigene Pläne mit ihr hat. Er will sie ausbilden – warum, bleibt lange unklar 🤔 Genau dieses Geheimnis zieht sich durch die Geschichte.
Dazu kommt Gareth, ein Dämon, der ihr Training übernimmt. Er ist grummelig, bissig, emotional angeschlagen und definitiv kein Sympathieträger auf den ersten Blick 😅 Zwischen ihm und Alison herrscht von Anfang an Enemies-to-Lovers-Vibes pur. Alison ist laut, selbstbewusst, stark – aber auch verletzlich. Eine echte Naturgewalt 💥
Durch eine gefährliche Situation entsteht zwischen den beiden eine Blutbindung, die für Dämonen einmalig ist 🩸🔥 Das sorgt für ordentlich Spannung und Knistern.
Was mir etwas gefehlt hat, war mehr Tempo und mehr Tiefe. Viele Erklärungen und Hintergründe kommen erst sehr spät und dann ziemlich geballt. Da hätte ich mir mehr Story und Worldbuilding gewünscht.
Trotzdem: ein solider Reihenauftakt, gut zu lesen, spannend genug und mit Potenzial nach oben 📚✨ Ich hoffe, dass die folgenden Bände mehr aufklären und tiefer gehen.
- Mirjam H. Hüberli
Rebell
(228)Aktuelle Rezension von: SummseBeeWillow hält sich für ein ganz normales Mädchen, dass studiert und die Gunst ihres Schwarms Noah für sich gewinnen möchte. Auch das sie in den Augen anderer Menschen deren (leicht verändertes) Spiegelbild sieht, ist für sie ganz normal. Da es schon immer so war. Das einzige was für sie daran merkwürdig ist, dass sie in ihren Augen nichts sieht. Doch dann taucht an ihrer Uni ein Mann auf, in dessen Augen sie auch kein Spiegelbild sieht. Und sie scheint auch die Einzige zu sein, die ihn sehen kann…
Willow wirkt auf den ersten Blick vielleicht etwas naiv für ihr Alter, dennoch mochte ich sie mit ihrem Hang zu tollen Kleidern und ihren Schwärmereien für ihren Beinahe-Freund Noah sofort. Auch die Gespräche zwischen ihr und ihrer besten Freundin machen beim lesen total Spaß.
Doch diese unterhaltsame Grundstimmung bleibt nur solange erhalten bis Willow endlich ihr langersehntes Date mit Noah hat. Denn dort geschieht ein Unfall und sie muss dem mysteriösen Bo vertrauen, der plötzlich in ihrem Leben aufgetaucht ist. Sie soll ihm helfen und ihm in eine andere Welt folgen. Um Noah retten zu können, macht sie dies, obwohl sie nicht weiß worauf sie sich einlässt.
Diese Welt klingt wirklich faszinierend und alles was damit zusammen hängt, fand ich spannend und gleichzeitig sehr mysteriös. Willow erfährt leider nur das Nötigste darüber und somit tappt man auch als Leser*in im Dunkeln. Ich hoffe sehr, dass es in den weiteren Bänden mehr Informationen über diese Welt und Willows Gabe gibt.
Auch wenn ich am Ende mit vielen Fragen zurück geblieben bin oder vielleicht gerade auch deswegen, freue ich mich schon zu erfahren wie es in Band zwei mit Willow, Noah, Bo und all den anderen weiter geht.
Ein unterhaltsamer und kurzweiliger Roman, der Lust darauf macht noch mehr von dieser (magischen) Welt zu erfahren.
- Asuka Lionera
Divinitas
(217)Aktuelle Rezension von: Lilli_AInhalt:
Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?
Miene Meinung:
Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:
Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.
Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.
Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.
Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.
Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.
Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.
An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.
Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.
- Asuka Lionera
Falkenmädchen (Divinitas 1)
(118)Aktuelle Rezension von: JaquelineMDa ich die alte Auflage von Falkenmädchen mal vor Jahren gelesen hatte, sind die ein oder anderen Szenen noch in meinem Kopf geblieben.
Miranda und ihr Vater sind (MondKinder) und auf ihnen lastet ein Fluch das sie zu einer bestimmten Zeit in die Gestalt eines Tieres verwandeln, bei Miranda ist es ein schwarzer Falke und bei ihrem Vater ein schwarzer Bär.
Sie ist anders und genau das bekommt sie von ihrer Mutter zu spüren, obwohl sie sich viel Mühe gibt, kann sie es ihrer Mutter nicht recht machen.
Sie hat immer etwas an ihr auszusetzen, nur ihr Vater hält zu ihr und gibt ihr den nötigen Halt und Zuspruch und hält es mit ihr aus.
Doch dann wird ihr Vater getötet und sie merkt dass sie auf sich allein gestellt ist.
Auf ihrer Reise wird sie verwundet und ausgerechnet vom Prinzen gepflegt und er hat nicht den Hauch einer Ahnung wer der schwarze Falke wirklich ist.
Die Divinitas Reihe gehört zu den ersten und liebsten Büchern der Autorin.
Als ich hörte dass die Reihe eine Neuauflage bekommt und überarbeitet wird war ich sofort Feuer und Flamme und konnte es kaum erwarten wieder in die Geschichte einzutauchen.
5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️























