Bücher mit dem Tag "dracula"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dracula" gekennzeichnet haben.

146 Bücher

  1. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.216)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


     😫Ich bin sooo enttäuscht. Es fing wirklich richtig toll an, aber dann hat der Autor sich leider auf die völlig falschen Charaktere und uninteressante Settings fokussiert und mich dabei total verloren 😔. Ich habe nur durchgehalten, weil ich es für den Buchclub las und das Hörbuch zu Hilfe nahm. Wirklich schade, denn hatte soviel Potential.              
  2. Cover des Buches House of Night - Erwählt (ISBN: 9783404160334)
    P.C. Cast

    House of Night - Erwählt

     (2.108)
    Aktuelle Rezension von: Izi_bell

    Nach dem Zoey herausgefunden hat das ihre beste Freundin Stevie Rae noch am leben ist setzt sie alles auf eine Karte zum sie zu retten,  jedoch geht sie dabei durch tausend Turbulenzen. Erst verliert sie ihre Unschuld an einen Widerling der sie nur ausgenutzt hat um aus ihr Informationen zu saugen, dann wird Aphrodite plötzlich zu ihrer einzigen Freundin den Erik und all ihre anderen freunde wenden sich von ihr ab. Und zum Höhepunkt weil das ja nicht schon genug Kaos ist will Nepheret  auch noch einen krieg anzetteln.


    Man muss es der Autorin echt lassen sie versteht sich darauf so viel Spannung und Content wie nur geht in in  dünnes Buch zu bringen. 

    Und das ist glaub auch der Grund warum ich ihre Bücher so mag es gibt wirklich keine Lücken der Spannung und das lässt einen das Buch einfach nur in sich aufsaugen.

    Die House of Night Reihe ist für alle eine Empfehlung !  

  3. Cover des Buches Die Grimm-Chroniken - Der Schlafende Tod (ISBN: 9783906829722)
    Maya Shepherd

    Die Grimm-Chroniken - Der Schlafende Tod

     (176)
    Aktuelle Rezension von: lliz_lovesbooks

    Nach einem kurzen Rückblick in die beiden vorangegangen Bände begleiten wir Maggy, Will und Joe im Jahr 2012 weiter in Richtung Schloss der Königin, die sie um Hilfe gebeten und eingeladen hat. Diese Schloss, das nach Aussage von Rumpelstein einen eigenen Willen besitzt und sich seine Bewohner selbst aussucht, hat auch auf Will eine anziehende Wirkung. Rumpelstein betont immer wieder, dass Will der einzige ist, der Schneewitchen aufhalten kann, indem er sie aufweckt und hilft Will dabei in Schneewitchens Zwischenwelt einzutauchen. 

    1803 Schneewitchens Kindheit als Vampir musste einige Opfer gefordert haben darunter auch den Prinzen Phillipp und seine Familie wie wir in der Rückblende erfahren, von der Will nun ebenfalls als stiller Beobachter Teil ist. Nur Schneewittchen kann ihn sehen und mit ihm kommunizieren und auch sie fleht ihn an ihr zu helfen. Dies so sagt sie, könne er aber nur, wenn er sich daran erinnert, wer er selbst ist. 

    1593 sind Dorian und Mary auf der Flucht vor Graf Dracula, der seinen Sohn und Mary jagd, um den Vampir, der in ihr steckt zu erwecken. Wer Marys leibnliche Eltern sind und was es mit der Erweckung auf sich hat, kann sie Dorian nicht entlocken. Dieser verpricht aber, es ist zu verraten, wenn die Zeit reif ist. Gemeinsam flüchten sie also auf der Suche nach dem Turm im Meer von dem ihnen Maria Harms berichtet hat. 

    Wieder zurück im Jahr 1803 zeigt sich, dass Mary seit der Geburt iher Tochter Schneewitchen in kürzester Zeit um Jahre gealtert ist. Nun sieht sie sich auch im Spiegel an, aus welchem eine Frau zu ihr spricht und ihr offenbart, dass sie entweder ihre Tochter töten, oder junge unschuldige Frauen ermorden und in deren Blut baden müsse, um ihre Schönheit, die sie einst besaß wiederzuerlangen. 

    Schneewitchen und Will die gemeinsam im Kleiderschrank der Mutter sitzen hören alles mit an, bis Mary ihre Tochter erwischt und ihr verspricht, dass sie so etwas schrecklliches niemals im Leben tun würde. 

    Von Will nimmt sie erneut keine Notiz. 

    Um 1593 ihr Ziel, den Turm im Meer zu finden zu erreichen, schlagen sich Dorian und Mary bis nach Hamburg durch um auf einem Schiff welches bald den Hafen verlässt einen Platz zu ergattern. Sie schaffen es bei Kapitän Blaubart, dessen Name auch sein Markenzeichen repräsentiert, Interesse zu wecken und er bietet Ihnen an, sie zu diesem mysteriösen Turm, von dem er bisher nur aus Sagen gehört hätte, zu begleiten. 


    Der dritte Teil der Reihe hat mir bisher am besten gefallen. Die Szenen aus Schneewitchens Kindheit waren sehr spannend und dadurch, dass sich immer mehr und mehr Details zusammenfügen, wir die Geschichte immer klarer und druchsichtiger und macht so umso mehr Spaß noch tiefer in sie hineinzutauchen.

    Das Cover des Buches sagt mir zwar nicht zu, aber die Ausgestaltung und die liebevollen Details im Buch sind ein Hingucker und verleihen dem Ganzen einen tollen Charm.

     

  4. Cover des Buches Gefährtin der Dämmerung (ISBN: 9783442373819)
    Jeaniene Frost

    Gefährtin der Dämmerung

     (678)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Auch dieser Teil der Fortsetzung hat mir sehr gut gefallen.
    Wie immer, toller Schreibstil, das Buch lässt sich sehr flüssig lesen.
    Ich freue mich schon auf die weiteren Bände.

  5. Cover des Buches Dunkle Sehnsucht (ISBN: 9783442377459)
    Jeaniene Frost

    Dunkle Sehnsucht

     (465)
    Aktuelle Rezension von: ConnyS77

    Im Grunde gefällt mir dieses Buch sehr gut. Aber im Vergleich zu den vorherigen, nimmt meine Euphorie etwas ab. Die Geschichte finde ich nach wie vor sehr gut. Cat und Bones gefallen mir nach wie vor auch super gut. Aber irgendwie fehlte mir etwas. Ich kann es nicht genau in Worte fassen. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich einmal Pause machen und mich auf eine andere Geschichte einlassen muss. Das werde ich nun auch tun.

    Ich hatte bei diesem Buch nicht einmal das Bedürfnis, das Buch nicht weglegen zu können. Das Aufhören des Lesens war nicht schwer. Daran merke ich, dass mich das Buch nicht so gepackt hat, wie die vorherigen.

  6. Cover des Buches Happy Family (ISBN: 9783499252723)
    David Safier

    Happy Family

     (589)
    Aktuelle Rezension von: Bibliokate

    Mochte ich die Romane von David Safier früher sehr gerne hat sich das jetzt leider ins Gegenteil verkehrt. Das Buch ist mir leider zu wenig anspruchsvoll. Ich muss gestehen das sich mein Geschmack in den letzten Jahren sehr gewandelt hat und leider ist David Safier mit seinem Schreibstil und seinen Handlungen dieser Wandlung zum Opfer gefallen. Das Buch liegt schon länger auf meinem SUB und hatte mich der Klappentext früher zum Lachen gebracht, so langweilt er mich jetzt und wirkt eher abschreckend auf mich, so daß ich das Buch leider gerade mal ein paar Sätze lang lesen konnte bis ich es frustriert zuschlug und weglegen musste. Mittlerweile ist das gar nicht mehr mein Fall und ich werde das Buch wohl an jemanden weitergeben der Freude daran hat. So steht es nicht ungeliebt in meinem Regal sondern kann jemanden Erfreuen dessen Geschmack das Buch eher trifft

            

  7. Cover des Buches Der sanfte Hauch der Finsternis (ISBN: 9783442375547)
    Jeaniene Frost

    Der sanfte Hauch der Finsternis

     (604)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ich liebe Cat! Ihr Charakter ist so stark und einzigartig, mit Bones hat sie den perfekten Partner gefunden.

  8. Cover des Buches Eternity (ISBN: 9783442379293)
    Meg Cabot

    Eternity

     (273)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Klischee, Hass und der ewige Kampf von Gut gegen Böse. - Ist eben alter Stoff.


    Inhalt: Meena Harper schreibt Dialoge für die nicht ganz so beliebte Serie “Eternity”. Sie hofft, Head Autorin zu werden, doch ausgerechnet ihre Erzfeinding bekommt den Job.
    Meena wird auf einer Party ihrer Nachbarin einem Prinzen vorgestellt, in den sie sich auch gleich verliebt. Er umgarnt sie auf seine ganz eigene Art von Anfang an und kann auch lang geheim halten, was er eigentlich ist.
    Meena lässt sich auf vieles ein, was er mit ihr spielt und merkt nicht, dass er sie Schritt für Schritt in seinesgleichen verwandeln will.
    Ausgerechnet ein Typ von der geheimen Garde des Vatikans öffnet ihr die Augen und zieht sie in einen echten Vampirkrieg hinein. Wo sie doch dachte, dass Vampire reine Fantasiewesen sind.


    Fazit: Oh man, nur gut, dass ich hier den Start der Reihe erwischt habe und das Ganze dann auch gleich nach dem ersten Buch wieder abbrechen kann. Man merkt, dass dieses Buch im Jahre 2010 das erste Mal erschienen ist und damals waren die Romane wohl noch etwas klischeehafter gestaltet. Die ganze Zeit hat mir die Spannung gefehlt. Ich habe zu keinem einzigen Zeitpunkt auch nur ansatzweise einen Film in meinem Kopfkino gehabt. Ich habe einfach nur gelesen, und das wars.
    Geschrieben war alles recht einfach und gut verständlich. Allerdings ging die Handlung nur schwer voran. Am Anfang war es das absolute Chaos aus verschiedenen Charakteren, in verschiedenen Handlungssträngen, die wohl nur dazu dienten, erst einmal viele Namen in die Handlung zu schmeißen. Ich hatte dann so meine liebe Not, sie im Folgenden auch wirklich ordentlich auseinander zu halten. Das gelang mir dann nur bei den wichtigsten dreien, die immer und immer wieder mitspielten. - Das Ganze entwickelte sich dann weiter und die ersten Stränge führten zusammen und ergaben eine Story mit Vampiren, Leuten, die nichts von deren Existenz wussten und natürlich die unschuldige junge Frau, die ganz aus Versehen in alles mit hinein rutscht. Da lachen ja die Hühner.
    Die ganze Zeit herrschten hier die absoluten Klischees vor. Vampire waren grundsätzlich böse, bis auf die eine Ausnahme. Die Leute vom Vatikan waren die Heiligkeit in Person und wollten ja nur das Beste und zwischendrin war die Protagonistin mit einer seltsamen Gabe, die aber meiner Meinung nach nicht genug in die Handlung eingeflossen ist.
    Aus der Handlung hat sich dann auch irgendwann eine Story entwickelt, die ich gelesen habe, die ich auch verstehen konnte, die mich aber in keiner Weise gefesselt hat. Und wenn ich jetzt bedenke, dass das hier der Auftakt einer Reihe gewesen sein soll, dann verzichte ich dankend auf den Rest dieser Reihe. - Manchmal sind Zufallsfunde eben nicht immer gut.

    Schon allein der Titel des Buches war irgendwie irritierend. Der hatte irgendwie nur am Rande etwas mit der eigentlich Handlung der Story zu tun. Da hätte man etwas Besseres wählen können.


    Ich kann dieses Buch nicht empfehlen und ich kann die komplette Reihe nicht empfehlen. Man merkt, dass dieser Stoff schon über 10 Jahre alt ist. Damals hat man wohl andere Ansprüche an fantastische Bücher gehabt.

  9. Cover des Buches Dracula, Roman (ISBN: 9783423142991)
    Bram Stoker

    Dracula, Roman

     (951)
    Aktuelle Rezension von: Merylex

    Ich muss leider zugeben, das ich bis heute nur Allgemeinwissen über Dracula hatte. Also beschloss ich dies zu ändern. Und es ist sehr spannend was Film und TV aus dem einstigen Dracula so gemacht haben, den der gute hatte nicht immer zurückgegeltes schwarzes Haar und ein Cap. 

    Ich fand es herrlich zu lesen das man um 1897 Bluttransfusionen kannte, aber wahrscheinlich keine Blutgruppen Kenntnisse, oder es wurde Romantisiert. Sie wussten von Molekülen und Tierschutz Organisationen gab es auch schon.

    Das Buch besteht aus Tagebucheinträgen und Zeitungsausschnitten, sowie Brieftexten der verschiedenen Protagonisten, wovon mir Rennfield`s Passagen am meisten Mühe bereiteten da sie nur aus Wiederholungen zu bestehen schienen. Auch das Ende zog sich fast unerträglich und war schnell vorbei, als es den endlich vorbei war.

    Dennoch fand ich das Original in Geschichtlicher Hinsicht spannend und aufschlussreich.

  10. Cover des Buches Das Blut (ISBN: 9783453527324)
    Guillermo del Toro

    Das Blut

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Seaice

    Vorneweg: Ich habe Teil 1 nicht gelesen, sondern nur "Das Blut" in die Hände bekommen - tatsächlich hatte ich aber nicht das Gefühl, dass mir vorneweg etwas fehlt. Nur endet das Buch natürlich offen, da es eine Trilogie ist.

    Die ich nicht weiter verfolgen werde.

    Ich fand das Buch sehr langatmig zu lesen und musste mich fast schon dazu zwingen, weiterzulesen. Die ganze Story zieht sich unfassbar in die Länge, was es ziemlich langweilig macht. Nach außen hin passiert sehr viel, aber wirklich vorwärts bewegt sich so gar nichts. Nur gegen Ende hin geht es ein bisschen voran.

    Man merkt auch, dass man es hier mit einem Filmemacher zu tun hat. Die Actionszenen und Kämpfe, die Darstellungen und Inszenierungen, wie die Figuren agieren, wann sie wo zu sein haben - als Film oder Serie kann ich mir die Geschichte sehr gut vorstellen.

    Als Romanleserin will ich jedoch mit den Charakteren mitfiebern, ihre Motive, Wünsche und Sorgen gänzlich nachfühlen und sehen, wie sie an ihren Aufgaben wachsen oder verzweifeln. Es werden hier allerdings unzählige Rollen eingeführt, die in der Regel nur einen ganz bestimmen Sinn und Zweck haben - mit Charakterbindung ist da gar nichts. Man betrachtet sie sehr von "außen" - also wie es vor dem Fernseher der Fall ist. Häufig wechselt die Perspektive auch zwischen den Sätzen, wodurch der Schreibstil plump wird.

    Keine Empfehlung meinerseits.

  11. Cover des Buches Im Bann der Sehnsucht (ISBN: 9783764531645)
    Jeaniene Frost

    Im Bann der Sehnsucht

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Eckdaten
    Band 3
    Night Prince-Serie
    Penhaligon Verlag (Verlagsgruppe Random House)
    Roman
    Übersetzung: Sandra Müller
    ISBN: 978-3-641-13023-7
    2016
    265 Seiten
    eBook

    Cover
    Schade, dass es wieder nicht Leila ist – falsche Haarfarbe. Aber dennoch harmonisiert die Frau mit dem Hintergrund.

    Inhalt
    Leilas gemeinsame Jahre mit Vlad Tepesch – genannt Drakula – auf dessen Anwesen haben sie bereits einiges gelehrt. Doch nichts hat sie auf die wahren Konsequenzen vorbereitet, die es mit sich bringt, für immer mit dem berüchtigsten Vampir der Welt verheiratet zu sein. Denn während dieser ihre Begierde zwar ungebrochen und wie kein anderer entfacht, droht erneut Gefahr, als Vlads Erzfeind Szilagyi zurückkehrt: Dieser macht unerbittlich Jagd auf Vlads größte Schwäche: Leila. Und sie hätte nie erwartet, dass ausgerechnet Vlads beschützende Liebe zu ihr sich am Ende als tödliche Leidenschaft erweisen würde…

    Autorin
    Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie Wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen. Zurzeit arbeitet sie an ihrem nächsten Roman.

    Meinung
    Der zweite Band hat schon einen weiteren Band angedeutet, der hiermit erschienen ist. Ich bin gespannt, ob in diesem Band der Erzfeind nun endgültig besiegt oder uns noch eine Überraschung erwarten wird. Wir dürfen gespannt sein, denn bei der Autorin weiß man das nie. ^^
    Leila hat selbst als Vampirin noch ihre besonderen Fähigkeiten. Damit ist sie auf jeden Fall stärker als andere neugeborene Vampire und kann sich besser verteidigen. Für sie steht ihre Familie und ihre Lieben an erste Stelle, weshalb ihre Familie, bestehend aus ihren distanzierten Vater und ihrer zickigen, kleinen Schwester, bis auf Weiteres unter Schutzhaft genommen werden, bis der Erzfeind ausgelöscht wurde. Das passt denen überhaupt gar nicht, vor allem dann nicht, als sie erfahren, dass Leilas Mann ein Vampir ist und sie auch zu dieser Art gehört…
    Vlads Leben war kein leichtes und es werden immer mehr Details aus seiner Vergangenheit enthüllt. Vielleicht sollte sie versuchen, ihm mehr Verständnis entgegen zu bringen. Klar, sie sollte sich nicht alles von ihm gefallen lassen, vor allem dann nicht, wenn er sich wie ein Chauvinist verhält, aber viele Dinge sind für ihn zu schmerzhaft, weshalb er so überfürsorglich reagiert.
    Mit den beiden wird es echt nie langweilig. Sogar ihre Kabeleien und Auseinandersetzungen zeigen nur, wie sehr sie sich lieben.
    Das Ende war überraschend und deutet auf jeden Fall noch einen weiteren Band an. Auf den bin ich mehr als gespannt, denn ich hoffe auf ein Happy End für die beiden. :D

    ❤❤❤❤ von ❤❤❤❤❤
  12. Cover des Buches Der Teufelsfürst (ISBN: 9783937357751)
    Silvia Stolzenburg

    Der Teufelsfürst

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Thunderdreamer

    Kein Roman über Vampire und Untote, dafür ein historischer Roman, der im fünfzehnten Jahrhundert angesiedelt ist und die Geschichte des „wahren“ walachischen Fürsten Vlad Draculea erzählt, der wohl als Vorbild des Vampirromans diente. Dieser erlitt in seiner Jugend, als Geisel am türkischen Sultanshof, unglaubliche Brutalität, wurde geschlagen, gefoltert und zum Kriegsdienst gezwungen. Eine Jugend, die ihn prägte und später, als Fürst der Walachei, ebenso grausam handeln ließ.

    Zugleich wird hier die Geschichte der Ulmer Kaufmannstochter Zehra von Katzenstein erzählt, die in ihrer Heimatstadt einer Intrige zum Opfer fällt und daraufhin als Hexe verurteilt und verbannt wird. Auf abenteuerlichen Wegen gelangt sie schließlich an den Hof des Fürsten Vlad  und wird seine Geliebte.

    Ein weiterer Strang der Geschichte widmet sich Zehras Bruder Utz, der als Kaufmann in Ulm und auf weiten Handelsreisen gen Osten, ebenfalls einige Abenteuer zu bestehen hat.

    Die von der Autorin gewählte Erzählweise ist für den Leser ein wenig anstrengend. Ständig springt man vom Sultanshof in der Türkei nach Ulm, von der Walachei nach Transsylvanien etc. Da ist es schon eine Herausforderung, all die handelnden Personen im Blick zu behalten und dem Handlungsstrang zu folgen. Zudem muss man ein gehöriges Maß an Unerschrockenheit mitbringen, um die doch recht detaillierten Schilderungen der verschiedenen Foltermethoden zu ertragen. Man fragt sich manchmal, ob es wirklich sein kann, dass ein einzelner Herrscher derart in seinem Land wütet … Rechnet man einmal die damalige Bevölkerungszahl gegen, müsste Vlad Draculea die ihm gehörenden Ländereien fast entvölkert haben. Aber nur so viel dazu. Sicher, die Zeiten waren vermutlich um einiges härter als das heute der Fall ist. Aber dennoch, da geben ich einem meiner Vorrezensenten Recht, wäre eine etwas weniger detaillierte Schilderung ausreichend gewesen. Nach dem zwanzigsten Pfählen eines Gegners reicht es eigentlich, wirklich vorstellen möchte man es sich nicht.

    Insgesamt vermag die Geschichte durchaus zu fesseln, und wer sich nicht an detaillierten Schilderungen mittelalterlicher Folter stört, bekommt eine historisch recht gut recherchierte Story geboten, die auch sprachlich ausgefeilt ist. Von mir bekommt „Der Teufelsfürst“ vier Sterne …

  13. Cover des Buches Das Herz der Nacht (ISBN: 9783802584978)
    Ulrike Schweikert

    Das Herz der Nacht

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Wien im 19. Jahrhundert - Hier lebt Fürst Andras Bathory, ein Jahrhunderte alter Vampir. Um seine Geschichte soll es gehen, wie ich aus dem Klappentext entnahm. Aber eigentlich ging es mehr um ein Sittengemälde dieser Zeit. Ich habe den Eindruck, als hätte die Autorin einfach nur alle historischen Personen und Ereignisse im fraglichen Zeitraum aneinandergereiht und dann versucht, eine passende Geschichte darum herum zu stricken. Vorzugsweise mit einem Vampir, weil dies gerade in Mode war.

    Ein Zuviel an historischen Informationen um Politik, Kunst und Kultur machte mir das Lesen unerträglich, obwohl ich gern historische Romane lese. Kriminalfall und Vampir gerieten ins Hintertreffen, und zwar so sehr, dass mir lange, sehr lange nicht klar war, wohin das Ganze eigentlich führen sollte. Da dies die Vorgeschichte zu der Peter von Borgo Trilogie ist, welche ich noch lesen möchte, habe ich durchgehalten. Doch bis es endlich zu interessanten Kapiteln kam, verging  mehr als das halbe Buch. Als sich die Geschichte langsam auf den Vampir konzentrierte, war es für mich längst egal. Die Weitschweifigkeit der Belanglosigkeiten hat mein Interesse abgetötet und am Ende blieb mir nur ein Schulterzucken..Keiner der Charaktere konnte mein Interesse wecken. Selbst der Vampir blieb blass und wenig anziehend. Ich kann nur hoffen, dass die anschließende Trilogie nicht auf gleiche Weise geschrieben wurde...

    Fazit: Dieses Buch sorgt für reichlich Langeweile und schlechte Laune! Der Schreibstil ist allerdings professionell und flüssig, deshalb 2 Sterne (gefühlt 1 Stern)


  14. Cover des Buches Endless (ISBN: 9783442382743)
    Meg Cabot

    Endless

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Der 2. Teil setzt die Geschichte 6 Monate nach dem Ende von Teil 1 fort. Meena arbeitet für die Geheime Garde, neben Alaric, Lucien scheint verschwunden zu sein. 

    Doch plötzlich tauchen neue Vampire in Manhattan auf und alle scheinen irgendwie mit Meena und Lucien in Verbindung zu stehen.


    Ich weiß nicht was sich die Autorin beim Schreiben dieses 2. Teiles gedacht hat. Vermutlich nicht viel oder wollte sie einfach die Geschichte zu Ende bringen. Hier ist einfach die Luft draußen. Keine Spannung, erwartete Handlungsstränge bis auf das Ende. Das ist ganz anders als es ich es mir gewunschen bzw. erhofft hätte aber deswegen nicht weniger lasch und fade. Der Prinz der Finsternis entpuppt sich als Wattebäuschchen und der Vampirjäger ist der verklemmte Held.

    2* auch nur deshalb weil Erwachsene die Protagonisten sind denn die Geschichte hätte sich nur einen halben Stern verdient. 

  15. Cover des Buches Die nicht sterben (ISBN: 9783328601531)
    Dana Grigorcea

    Die nicht sterben

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Buchding

    Die Ich-Erzählerin, deren Namen wir nicht erfahren, erinnert sich an ihre unbeschwerte Kindheit in einem rumänischen Dorf, das sie nur als B. bezeichnet. Eine ländliche Idylle an der Grenze zu Transsilvanien, Abenteuer in der unberührten Natur der Karpaten, Freundschaften und erste Liebe. 

    Als Teil einer privilegierten Familie aus Bukarest, sind die Ferien in B. für sie trotz der noch nicht lange zurückliegenden Diktatur des Nikolae Ceaucescu und des darauffolgenden gesellschaftlichen Umbruchs, gekennzeichnet durch Frieden, Freiheit, Kultur und Genuss. Als Kind nahm sie nicht wahr, was wirklich um sie herum passierte, welche Sorgen ihre damaligen Freunde und deren Eltern hatten, wie schwer deren Leben eigentlich war. 

    Einige Jahre hatte sie B. nicht besucht, denn sie war für ihr Kunst-Studium nach Paris gegangen. Nach ihrem Masterabschluss kehrt sie nun zurück in die vermeintliche Idylle. Was sie vorfindet ist zum einen die vertraute, gediegene Villa Auroa, ihre geliebte Tante Margot und die üblichen Gäste aus der Hauptstadt, die für intelektuelle Unterhaltung und Kultur sorgen. 

    Doch alles andere drumherum, das Dorf und die Menschen haben sich verändert. 

    Wie sehr - das bemerkt sie erst wirklich, nachdem ein Toter gefunden wird, in der Gruft ihrer eigenen Familie auf dem Friedhof von B. Seine Verletzungen sind von einer Art, die nicht nur dem rumänischen Volk seit Jahrhunderten bekannt ist, sondern der ganzen Welt durch die Überlieferungen des Fürsten Vlad Dracula. 

    Das Öffnen der Familiengruft und der grausige Fund setzen eine Kette von Ereignissen und Veränderungen in Gang. Ereignisse, die die Gesinnung von Menschen und deren Abgründe ans Licht bringen und Veränderungen, die weit über das menschliche hinaus gehen. Einige diese Veränderungen betreffen die Ich-Erzählerin selbst und genau diese sind es, die dem Roman seinen fantastischen Anstrich verleihen. 

    Sie erzählt uns von Vlad, dem großen Fürsten der Walachei, der auch als Dracula bekannt wurde. Doch was sie erzählt ist weit entfernt von dem, was der Rest der Welt durch Autoren wie Bram Stoker zu wissen glaubt. Man lernt diesen außergewöhnlichen Mann kennen, als würde eine Geliebte über ihn berichten oder eine Schwester. Und nicht nur das. Im Laufe der Geschichte beginnt man, ihn zu bewundern und zugleich zu fürchten. 

    Vlad war ein Pfähler, ein grausamer Diktator, das ist unbestritten. Doch er war es auch, der das Land geeint hat, der gegen Kriminalität und Korruption kämpfte und seinem Volk zu Wohlstand und Ansehen verhalf. Genau deshalb wird er auch immer noch zutiefst verehrt in Rumänien. 


    Beide Seiten spielen eine Rolle bei dem, was in B. und mit der Erzählerin passiert. 


    Meinung


    Dana Grigorcea hat einen wirklich magischen Roman geschrieben. Magisch nicht wegen des fantastischen Anteils sondern deswegen, weil es ein gesellschaftspolitischer Roman ist, der zudem in einem über die Maßen blumigen, poetischen und elitären Sprachstil geschrieben ist, sodass er mich eigentlich hätte nerven und langweilen müssen. Ich mag weder Gesellschafts- oder Politische Romane noch den erwähnten Sprachstil. 

    Es trägt nicht unbedingt zum Lesevergnügen bei, wenn man für die Lektüre immer ein Lateinwörterbuch und diverse Kunst-Lexika zur Hand haben muss. 

    Doch, ich war fasziniert. Zum einen waren es die Beschreibungen der Gegend, des dörflichen Lebens und der Menschen. Aber auch das privilegierte Leben der Protagonistin und ihre teils naive Sicht auf die Dinge um sie herum haben einen großen Reiz auf mich ausgeübt. 

    Doch am meisten beeindruckt hat mich das Leben des Fürsten Vlad und wie es in diesem Fall erzählt wurde. In diesen Textpassagen hat die Autorin auf die extravagante Sprache verzichtet und so eindrücklich und feinfühlig berichtet, dass man den Fürsten fast körperlich spüren konnte. So ging es wohl auch der Erzählerin, denn mit der Zeit nähern sie und Dracula nicht nur im Geiste an. Verschmelzen sie, werden sie eins? Hier bleibt der Roman rätselhaft bis zum Schluss. 

    Letztenendes entwickelt sich die Geschichte zu einer Art Parabel, die den Zustand der rumänischen Gesellschaft in verschiedenen Epochen widerspiegelt. In beiden Epochen sehnt sich die Gesellschaft nach einem Anführer, der mit aller Härte gegen das Unrecht kämpft. Doch ist man auch bereit, die Konsequenzen zu tragen, die eine solche Herrschaft mit sich bringen würde? 

    Fazit

    Die nicht sterben - ist ein außergewöhnlicher Roman, der Gesellschaft, Politik und Fantastik miteinander verbindet. Die Geschichte ist fesselnd aber auch anspruchsvoll weil sie vom Leser viel Wissen und Aufmerksamkeit fordert. Die Feinheiten in der Erzählung erschließen sich nicht direkt, sondern manchmal erst beim zweiten Lesen oder nach einer Nacht voller seltsamer Träume. 

    Empfehlen kann ich den Roman allen die neugierig sind und sich gerne mal auf neue Wege und in neue Genres trauen. Bereuen werden sie es ganz sicher nicht.

  16. Cover des Buches Die Todesfee der Grindlay Street (ISBN: 9783442488643)
    Oscar Muriel

    Die Todesfee der Grindlay Street

     (53)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Während einer Aufführung von Macbeth erlebt das Theaterpublikum den Schrei einer Todesfee. Als das Ensemble nach Edinburgh kommt, gibt es Drohungen gegen die hochkarätige Besetzung. Frey und McGray gehen den Fall unterschiedlich an. Der vernünftige Frey sucht einen realen Täter, während sein Kollege offen für ein übernatürliches Phänomen ist. Wer wird Recht behalten?

    Auch dieser dritte Teil für Frey und McGray ist unterhaltsam. Wie immer ist das viktorianische Ambiente sehr gut dargestellt und der Fall ist spannend. Hier gibt es noch die Besonderheit, dass einige bekannte Personen eine Rolle in dem Fall spielen. So tummeln sich Bram Stoker – ja, genau der -, Sir Henry Irving und Dame Alice Ellen Terry eine Rolle, da sie die bekanntesten Schauspieler ihrer Zeit waren.

    Der Fall ist allerdings fiktiv – und angesiedelt im Theatermilieu sehr unterhaltend. So erfährt man als Leser viel über frühere Bühnenshows und dabei zum Einsatz kommende Utensilien. Das fand ich beeindruckend. Der Fall ist spannend und es kommen etliche Mitglieder des Ensembles als Täter in Frage, während man sich natürlich auch fragt, ob wirklich eine Todesfee ihr Unwesen treibt.

    Guter dritter Fall, der neugierig auf weitere Abenteuer von Frey und McGray macht. Ich bin auf jeden Fall wieder dabei.

  17. Cover des Buches Rubinroter Schatten (ISBN: 9783442269235)
    Jeaniene Frost

    Rubinroter Schatten

     (287)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Eckdaten
    2011
    Roman
    Penhaligon Verlag (Verlagsgruppe Random House)
    14,99 €
    ISBN: 978-3-7645-3087-7
    Übersetzung: Sandra Müller
    382 Seiten + 2 Seiten Danksagung + 12 Seiten Leseprobe „Dunkle Sehnsucht“ der Autorin

    Cover
    Es passt wieder in die Reihe. Ich frage mich so langsam nur, ob die Frau jemand Bestimmtes darstellen soll oder einfach nur zufällig gewählt wurde…

    Inhalt
    Das Leben von Kira Graceling liegt in den Händen eines Vampirs. Doch Mencheres ist seiner untoten Existenz. Wenn Kira nicht sterben will, muss sie seinen Lebenswillen wiedererwecken. Oder hat Mencheres mit ihr längst gefunden, wofür es sich zu kämpfen lohnt?

    Autorin
    Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie Wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen. Zurzeit arbeitet sie an ihrem nächsten Roman.

    Meinung
    Ich bin wirklich gespannt, wie Mencheres‘ Geschichte verlaufen wird. Denn nach dem Fiasko mit Patra hat er weiß Gott ein Happy End verdient. ;) Wer nicht weiß, wovon ich rede, sollte die Reihe um Cat und Bones zuerst lesen. Oder sucht im Internet nach der richtigen Lesereihenfolge. ^^ Die Handlung spielt, nachdem Cat auf Gregor traf, weshalb sowohl Cat als auch Bones nicht sehr gut auf Mencheres zu sprechen sind. Wer mehr wissen wohl, sollte wie gesagt die andere Reihe lesen. ;)
    Für Mencheres läuft es gerade nicht so toll, weshalb er eine gravierende Entscheidung trifft, die verheerende Folgen nach sich ziehen wird, aber im letzten Moment kommt ihm Kira zu Hilfe.
    Kira ist eine Privatdetektivin und einer der wenigen Menschen, die immun gegen Vampirkräfte sind. XD Das wiederum bedeutet einen Heidenspaß für Mencheres. XD Sie erfährt zum ersten Mal in ihrem Leben, dass es Untote gibt und kann das alles erstmal nicht fassen. Wohl wahr, wer glaubt schon an Vampire, Ghule etc.? Genau, niemand. ^^ Für ihre Schwester würde sie alles tun und so lässt sie sich auf einen Deal mit ihm ein, aber er entlässt sie irgendwann daraus. Sie hatte es nicht leicht in ihrem Leben und von Männern hat sie auch erstmal genug, aber etwas in ihm spricht sie an.
    Und es kommt wie es kommen muss und sie nähern sich einander langsam an, aber es gibt immer noch einen uralten Konkurrenten, der es auf sein Leben abgesehen hat. Werden die beiden es schaffen und den Bösewicht besiegen, damit ihrer Liebe nichts mehr im Wege steht? Tja, das erfahren wir im großen Showdown am Ende des Buches, also schön zu Ende lesen. XD
    Wieder ein gelungenes Buch der Autorin und eine wunderbare Ergänzung zur Hauptreihe. Man erfährt mehr über Mencheres und auch noch einiges über die anderen Figuren dieses Universums. Etwas für eingefleischte und auch neue Fans. ;)

    ❤❤❤❤,5 von ❤❤❤❤❤
  18. Cover des Buches Brennen muss Salem (ISBN: 9783453441088)
    Stephen King

    Brennen muss Salem

     (741)
    Aktuelle Rezension von: ___Zeilensuechtig___

    Ich habe schon ein paar Bücher von King gelesen doch nie waren sie etwas für mich. Die meisten Bücher haben von mir nur 3 Sterne bekommen. Doch Brennen muss Salem hat ganze 5 Sterne bekommen, da ich dieses Buch einfach liebe. Ich liebe den Ort die Charaktere und die Story! Ich wollte unbedingt weiterlesen. Obwohl nicht jede Seite in diesem Buch spannend ist, war ich von Anfang an gefesselt. 

    Brennen ist Salem ist bisher mein Lieblingsbuch von Stephen King! Finde dieses Buch sogar besser als die bekannten Werke z. B shining oder Friedhof der Kuscheltiere oder Es! 

    Absolute Leseempfehlung. 

  19. Cover des Buches Der Historiker (ISBN: 9783833303944)
    Elizabeth Kostova

    Der Historiker

     (304)
    Aktuelle Rezension von: David_Lindsam

    Der Titel des Buches (engl. „The Historian“) ist zugleich Motto, Charakterisierung aller Hauptpersonen und Auflösung eines großen Rätsels zum Ende hin – und könnte damit kaum treffender gewählt sein.
     Eingleisig oder gar schmalspurig wird der Roman deshalb nicht. Im Gegenteil. In drei Generationen spielt die Handlung und wir reisen in verschiedenen Zeiten des 20. Jahrhunderts (30er, 50er, 70er) von Amsterdam, nach Istanbul, Budapest, Südfrankreich und Rumänien, immer auf den Spuren Vlad III. und den Zeugnissen über ihn aus dem 15. Jahrhundert. Die treibenden Kräfte sind die großen Fragen: Wo ist das Grab des vermeintlichen Grafen Dracula? Und liegen dort wirklich seine sterblichen Überreste?

    Unerwarteter Erfolg für einen viktorianischen Roman …

    Als der Debütroman von Elizabeth Kostova 2005 in den USA erschien, landete er direkt auf Platz 1 der amerikanischen Bestsellerlisten (New York Times u.a.). Zwei Jahre zuvor war „The Da Vinci Code “ von Dan Brown (dt. „Sakrileg“) erschienen und zu den Topsellern in der Branche aufgestiegen. Das Publikum war begierig auf Thriller, die Action und die Suche nach Rätseln in der Geschichte verbanden, weshalb die Verlagswelt sich in einer Auktion um die Rechte für dieses Werk überbot und damit ein groteskes Stück Buchgeschichte schrieb. Nachdem der Verlag Little, Brown and Company bereits 2 Millionen als Honorar für die Autorin aufgewendet hatte, musste ein gigantisches Marketing mit TV-Werbung und zehntausenden Vorabexemplaren folgen. Ein riskantes Buchpokerspiel …

    Am ersten Tag des Erscheinens wurde in den USA 80.000 Exemplare verkauft. Nach nur einer Woche lagen die Verkaufszahlen bereits so hoch (ca. 700.000), dass The Historian sich auf den Platz 1 geschoben hatte. Das ist eine waschechte american success story und in diesem Fall ein besonderer Glücksfall für die Leserwelt. Durch spekulative Marktmechanismen wurde ein sonst eher leises und anspruchsvolles Werk in Welt der Massenware hochgepusht.  

    Niemand war mehr über den Erfolg erstaunt als die Autorin selbst: „It’s a literary novel, not a commercial novel“. Nach ihrer Meinung hatte sie einen langsamen, viktorianischen Roman geschrieben. Ihre Helden stolpern nicht abgebrüht, abenteuerlustig und plündernd wie India Jones durch unentdeckte Überreste der Vergangenheit, sondern sie sind echte Historiker und Bibliothekare, die sich in mühevoller Kleinarbeit durch vergilbte Karteikartenkataloge kämpfen und die Geheimnisse der Vergangenheit in unzugänglichen Faksimiles akribisch entziffern.

    In Deutschland erschien das Buch noch im gleichen Jahr (2005) bei Bloomsbury (engl. Verlag, bei dem Harry Potter im Original erschien), aber die Resonanz war sehr verhalten. Ich kann nur mutmaßen, ob das vergleichsweise schmale Marketing der Grund war, oder vielleicht die etwas eigene deutsche Leserschaft. Tatsächlich dominierten den deutschen Fantasy-Markt in dieser Ära Zwerge, Orks, Elfen und natürlich die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei. Obwohl ebenfalls 2005 (und auch bei Little, Brown and Company) Stephenie Meyer mit dem ersten Buch ihrer Twilight-Serie einen Vampir-Boom in den darauffolgenden Jahren auslöste, wurde Der Historiker von dieser Welle nicht mitgerissen. Mein böser Verdacht ist, dass das deutsche Fantasy-Publikum schlicht keine anspruchsvolle Kost gewohnt war und deshalb das Dargebotene nicht zu würdigen wusste. Das Urteil mildernd muss ich hinzufügen, dass der viktorianische Schauerroman eine lange und würdige Tradition in den englischsprachen Ländern besitzt und die Geschmacksnerven der Leserschaft besser auf einen über 800 Seiten langen Roman eingestellt sind, in dem der interessante, aber normale Historiker-Alltag nur an einzelnen Stellen von dem Unheimlichen durchbrochen wird. Hoch spannend bleibt es allemal – auf zum Inhalt:

    Geschichten über Geschichte

    In ihrer Kindheit bereiste Elizabeth Kostova (geb. 1964) mit ihrer Familie die südeuropäischen Ostblockstaaten und erinnert sich gerne an die Geschichten, die ihr Vater zur Unterhaltung auf den langen Fahrten über Dracula erzählte. Damit war nicht nur ihr Interesse an dieser schillernden Gestalt zwischen Mythos und historischer Realität geweckt, sondern auch die Erzählform für ihren ersten Roman gefunden. In dem fiktiven Epilog stellt sich eine amerikanische Geschichtsprofessorin vor, die in Rückblenden von ihren Erlebnissen als Sechzehnjährige berichtet, natürlich auf Reisen durch Europa mit ihrem Vater, dem sie ganz langsam das große Geheimnis um ein kleines Büchlein entlockt, das in seinem Inneren nur einen großen, zornigen Drachen beherbergt – das Zeichen des Ordo Draconis, dem Vlad der III. angehörte, weshalb er den Beinamen Drăculea trug.

    Ihr Vater, den wir als Paul kennenlernen, berichtet von den seltsamen Begebenheiten, wie er in den 50ger Jahren als Student in Oxford bei seinen Unterlagen plötzlich dieses leere Buch fand. Als er seinen Geschichtsprofessor Rossi zu Rate zieht, offenbart ihm dieser, dass auch er ein solches Buch besitzt und seine Nachforschungen ihn zu dem walachischen Fürsten (heutiges Rumänien) aus dem 15. Jahrhundert geführt haben. Aus unerfindlichen Gründen übergibt der sonst so rationale Professor Paul die Aufzeichnungen über seine Suche nach dem Grab und fügt fast ängstlich hinzu: „Dracula … Vlad Țepeș … lebt noch“ (35). Am gleichen Abend verschwindet Rossi spurlos; zurück bleiben nur ein paar Tropfen Blut. Verzweifelt sucht Paul in den Unterlagen nach Hinweisen, was seinem Professor passiert sein könnte, und trifft in der Bibliothek auf eine junge Doktorandin, die Rumänin Helen. Nach einer zaghaften Annäherung der beiden zeigt sich, dass Helen den Professor durch ihre Arbeit über Vlad III beeindruck möchte, weil sie dessen uneheliche Tochter ist. Paul erzählt ihr von seinem Verdacht, was mit dem Professor geschehen sein könnte, aber ein Bibliotheksangestellter belauscht das Gespräch und beißt Helen in den Hals. Überhastet brechen die beiden nach Istanbul auf, wohin eine erste Spur weist.

    Immer weiteren Dokumenten und ihren Geheimnissen folgend reisen Paul und Helen nach Ungarn, Rumänien und Bulgarien, werden von Untoten heimgesucht, entdecken nach langen Mühen tatsächlich das Grab des Fürsten, treffen auf den sterbenden Professor, erfahren die wahre Geschichte der Begegnung zwischen ihm und Helens Mutter aus seinen persönlichen Aufzeichnungen und begegnen dem leibhaftigen Vlad Dracula … Mehr kann ich leider nicht verraten, ohne doch auf gemeine Art zu spoilern.

    Inzwischen ist jedoch auch der Vater der Erzählerin spurlos verschwunden und die 16-Jährige macht sich in Südfrankreich auf die Suche nach ihm, denn sie vermutete ihn an einem der letzten Orte, wo Dracula noch eines seiner geheimen Gräber besitzt. Sie wird von unheimlichen Wesen verfolgt, aber auch von einem studentischen Gentleman wacker unterstützt.

    Die verschiedenen Erzählebenen verflechten sich im Laufe des Romans so stark miteinander, dass man als Leser die Geschehnisse in drei Zeiten fast synchron erlebt. Von Rossi erfahren wir durch seine Briefe und Tagebucheinträge, von Paul aus dessen eigenen Schilderungen auf der Reise mit seiner Tochter und zuletzt und parallel alles in der Erzählgegenwart von dieser selbst. Historik und die persönlichen Schicksale verweben sich auf brillante Art in den Historikern selbst.

    Durch Geschichten in der Kindheit der Autorin wird das Interesse an Geschichte geweckt und daraus entsteht wieder die Lust auf Geschichten … Das ist die Geschichte des Buches Der Historiker.

    Übrigens sind die historischen Hintergründe und Orte des Romans sehr gut recherchiert und stimmig, nur die Fakten um das Grab sind fiktiv und die Dokumente und Zeugnisse dazu fast komplett erfunden (ich habe selbst schon zum Thema Vlad III. geforscht).

    Eine eigenwillige Hommage an Bram Stoker

    Der Historiker liegt weitab vom üblichen Fantasy-Mainstream und ist durchaus ein Art Kunstwerk. Elizabeth Kostova hat 10 Jahre daran gearbeitet – manche der bekannteren Fantasy-Autoren bringen deutlich mehr als ein Werk pro Jahr heraus. Daraus lässt sich ersehen, welche Arbeit hinter diesem Buch steckt. Das macht einen Unterschied und der Unterschied ist spürbar.

    Die Autorin hat sich eine interessante Mischung ausgedacht, indem sie historische Briefe, Dokumente und persönliche Berichte mit der Rahmenhandlung einer Ich-Erzählerin verbindet, die uns als LeserIn zu einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit einlädt. Dabei nutzt die Amerikanerin ein Gestaltungsprinzip ihrer großen literarischen Vorlage, Bram Stokers „Dracula“ (1897), der seine Vampir-Geschichte als Tatsachendokumentation in Form von Tagebucheinträgen und Zeitungsartikel präsentiert.

    Kostova stellt dieses Prinzip nicht in Frage, ironisiert es nicht. Eingebettet in eine rückblickende Erzählung umspinnt sie auf diese Weise unseren modernen, rational und historisch geprägten Geist und verführt uns für die Zeit des Lesens, daran zu glauben, dass Dracula tatsächlich noch bis ins letzte Jahrhundert sein Unwesen getrieben hat und, wenn ich den Epilog richtig verstehe, vielleicht sogar noch heute.

    Vampirisches?

    Kommen Vampir-Freunde auf ihre Kosten? Vielleicht nicht, je nach dem. Wer Bram Stokers Dracula mag, wird den Historiker noch weit mehr mögen, weil die Erzählweise viel moderner und weniger weitschweifig, blumig und umständlich ist. Und ein paar typische Gerne-Elemente finden sich durchaus. Bisse, Blut, Werkzeuge für die Vampirjagd (Silberdolch), Angriffe durch dienende Untote (Vampire), bezwingende Hypnose, Fledermausschatten, Särge und Grüfte …
    Am meisten enttäuscht am ganzen Buch hat mich die Begegnung mit Dracula selbst – er ist anders als meine Vorstellung von ihm … und nicht übermäßig böse. Schade – ich hätte mich gerne mehr gegruselt.
     Die Büchlein mit den leeren Seiten und dem Drachen hat er übrigens selbst gedruckt und verteilt … Warum? Wenn ich das mal so ganz verstanden hätte. Ich finde es nicht stimmig.

    Trotz der Umfänglichkeit des Buches bleibt vieles über Vlad Dracula offen, wie er zum Vampir wurde, wie viele seiner Art es noch gibt – reizvoll und unbefriedigend zugleich, aber in jedem Fall anregend für
     die eigene Fantasie. Und das schätze ich durchaus.

    Einordnung in der Literatur und Kritik

    Ein Feuilletonist der FAZ betitelte (2005) seine Rezension sarkastisch „wie man einen Roman pfählt“ und spielte damit auf die grausamen Hinrichtungsmethoden des historischen Vlads und auf Längen des Romans an, eine beliebte Kategorie der Literaturkritik, die wenig besagt. Tatsächlich ging es mir an einigen Stellen aber ähnlich und ich musste zwischendurch mein Durchhaltevermögen bemühen, um dran zu bleiben. Die Frage ist, wodurch diese Längen entstehen.
    Ausführlichere Berichte von der Reise, Beschreibungen der Landschaft und der Städte, Details des Interieurs – all das gehört zum Schmuckwerk und literarischen Gewand eines Romans, der sich an die viktorianische Erzählweise des 19. Jahrhunderts anlegen will, dennoch wirkt es ungewohnt. Die Gothic Novel lebt davon, dass in die alltäglich erlebte Wirklichkeit plötzlich das Übersinnliche hereinbricht und alles in Frage stellt, weshalb man in der Literaturforschung von magischem Realismus spricht.
    Die Längen haben also System. Trotzdem erwarten die Lesegewohnheiten des 21. Jahrhunderts etwas mehr Spannung. Mir hätte es geholfen, wenn die äußeren Orte ähnlich wie bei Dan Browns Thriller in einem direkten Zusammenhang mit der historischen Detektivarbeit gestanden hätten. Aber man kann auch nicht alles in einem Buch haben.
    Der Historiker bietet zudem eine wunderschöne und tragische Liebesgeschichte, lässt das Leben im Rumänien und Bulgarien der 30er und 50er Jahre szenisch vor Augen treten und erzeugt eine leicht gruselige, melancholische Stimmung, die perfekt zu der Erzählung passt.

    Und noch ein Zitat:

    „Es ist eine Tatsache, dass wir Historiker uns für Dinge interessieren, die zum Teil unser eigenes Ich widerspiegeln, vielleicht den Teil, den wir am liebsten nicht näher untersuchen würden, es sei denn auf dem Feld der Wissenschaft. Und je mehr wir in unsere Interessen eintauchen, desto mehr ergreifen sie von uns Besitz.“ (314)

  20. Cover des Buches Memento Monstrum (ISBN: 9783649630104)
    Jochen Till

    Memento Monstrum

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Rajet

    Der Schreibstil ist bildhaft und reichlich beschreibend, es kann gut in Wort und Bild erfasst werden – und kindgerecht, zum Vorlesen uns Selberlesen.

    Cover: Optisch ist das Buch ein Schmuckstück, das immer wieder gerne ansieht und in die Hände nimmt. Mit Prägung, goldenen Akzenten und glänzendem Lack. In der Bildmitte sehen wir Vlad und rundherum die Protagonisten seiner Geschichten und Abenteuer. 

    Im Inneren laden größere (teils komplette Seiten) und kleine Illustrationen – passend zum Inhalt und lassen einen noch tiefer in die Geschichten eintauchen.

    Fazit:                                                                                                                              Obwohl ich weit außerhalb der Zielgruppe liege, konnte ich in der Buchhandlung nicht an diesem Buch vorbei. Die Monster sind nur zum in Herz zu schließen gedacht. 

    Die Geschichten und Abenteuer (es sind mehrere) die der liebe Vlad zum Besten gibt sind spannend, voller Humor (zum Brüllen komisch) – einfach nur wunderbar. Die eigentlichen Geschichten sind immer in rot angedruckt. Man sieht sofort auch optisch den Unterscheid zwischen den Erinnerungen und dem was er aktuell seinen Enkeln erzählt.

    Vlad (eigentlich Graf Dracula) der sonst eher zum Fürchten ist kommt hier ganz als recht liebevoller und begeistert Opa und Geschichtenerzähler daher, noch mehr lässt er alle an seinen Erinnerungen teilhaben.

    Es stecken so viele wunderschöne Botschaften in dem Buch: keine Vorurteile gegen andere egal wie sie sind, auch hinter die Fassade zu schauen. Und das bevor man Urteile fällt! Einfach offen zu bleiben für Neues oder Neue, Träume zu leben, mutig füreinander einzustehen. 

    Für mich ist das Buch Optisch und inhaltlich einfach nur gelungen, kleine und auch große Gruselfans werden ihren Spaß daran haben. Er wird bestimmt mehr als einmal in die Hände genommen und gelesen. Eine Leseempfehlung für eine Hausbibliothek, es ist wohl auch als E-Book erhältlich, wobei dann der optische Eindruck auf der Strecke bleibt. Und von mir für 5 Sterne dafür.

  21. Cover des Buches Die Blutchronik (ISBN: 9783426521915)
    Liliana Le Hingrat

    Die Blutchronik

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Nick_Coll

    Für mich mittlerweile so was wie ein „Must Read“. Es gibt Bücher, von denen sollte man einfach zumindest mal was gehört haben und da zählt diese Reihe über Vlad Dracula definitiv dazu!

  22. Cover des Buches Department 19 - Die Mission (ISBN: 9783404170814)
    Will Hill

    Department 19 - Die Mission

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Luthien_Tinuviel

    Bevor ich das Werk angefangen hatte, wusste ich nicht, dass es sich hierbei um Jugend- Action-Fantasy handelt. Was aber keineswegs gegen das Werk spricht, man sollte sich nur auf den Jugendbuchstil einstellen.

    Inhalt:

    Nach dem Tod von Jamies Vater ist nichts mehr wie zuvor. Er sondert sich immer mehr ab. Als Jamie von einem Mädchen mit Vampirzähnen angegriffen wird, seine Mutter entführt und ihm plötzlich Frankenstein in Person vor der Nase steht, ist nichts mehr wie zuvor. Mit der Hilfe einiger neuer Freunde lernt er nicht nur, seine Welt mit neuen Augen zu sehen, sondern macht sich darüber hinaus auf die Suche, um seine Mutter aus den Klauen ihres Entführers zu entführen.

    Meine Meinung:

    Das Werk ist spannend geschrieben. Sowohl Handlung als auch Schreibstil fesseln den Leser an das Werk und haben zumindest bei mir dafür gesorgt, dass ich das Werk in einem Rutsch durchgelesen habe.

    Jamie als Protagonist ging mir zwar manchmal gehörig auf den Zeiger mit seinen Stimmungsschwankungen und seiner eher impulsiven Art. Auch hat er mich in seiner Art sehr an Alex Rider von Anthony Horowitz erinnert (was keineswegs schlecht ist), nur eben mit Vampiren. Überhaupt ist Jamie gefühlt ein Naturtalent in jeder Hinsicht, was für mich manchmal zu viel Perfektion war.

    Wie vor allem an den Charakteren, aber auch am übrigen Schreibstil bemerkbar, handelt es sich bei diesem Werk trotz bisweilen blutiger Details um ein Jugendbuch.

    Fazit: Spannendes Action-Fantasy-Jugendbuch für Jugendliche ab circa 14 Jahren.

  23. Cover des Buches Der Fürst der Finsternis (ISBN: 9783442469215)
    Anne Rice

    Der Fürst der Finsternis

     (464)
    Aktuelle Rezension von: diepersephone

    Anne rice schafft eine so unverkennbare Atmosphäre das ich sofort hineingesaugt werde und auch direkt blind erkennen würde das es von ihr ist. All ihre Bücher kann ich uneingeschränkt empfehlen. Wer keine Lust auf Vampire hat fährt auch gut mit den Hexen (wobei die Reihen auch miteinander verbunden werden) und einen werwolfroman gibt es auch... also wer büche liebt mit einem hohen Maß an Atmosphäre, spannenden Geschichten und coolen Orten kommt hier auf seine Kosten!

  24. Cover des Buches Die Vampire (ISBN: 9783453532960)
    Kim Newman

    Die Vampire

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    „Die Vampire“ ist in seiner Gesamtheit ein sehr ambitioniertes Werk. Dem Leser wird eine Mischung aus historischem Roman, Vampirhorror und Phantastik kredenzt. Geschickt werden phantastische Elemente in die realen Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts eingebunden, so dass sich ein beeindruckendes, durchweg logisches Gesamtwerk ergibt. Die damalige Zeit wird realistisch und glaubwürdig dargestellt. So hätte es wirklich aussehen können, wäre Dracula eine reale historische Figur und hätte bis in Viktorianische Zeitalter hinein gelebt.

    Auch die Darstellung des Miteinanders von Menschen und Vampiren ist faszinierend. Beide Rassen haben gelernt, nebeneinander zu leben – zumindest mehr oder weniger, wie der Handlungsverlauf zeigt. Oft wird dieses Nebeneinander nur durch geschickte beiläufige Bemerkungen deutlich.

    Newman jongliert geradezu mit Geschichte und Literatur. Da tauchen Bram Stoker und Simone de Beauvoir auf, Dr. Jekyll und Jack the Ripper, Kaiser Wilhelm II. und Manfred von Richthofen. Sogar Audrey Hepburn hat einen Auftritt. Das ist alles ziemlich beeindruckend – aber teilweise auch ziemlich überladen.

    Denn bei allem Respekt vor diesem Mammutwerk war es für mich auch eine Herausforderung. Zahllose mal mehr und mal weniger wichtige Charaktere bevölkern die drei Bände. Ein Glossar, mit dessen Hilfe man sich besser hätte zurechtfinden können, gibt es leider nicht. Auch die Geschichte an sich sprudelt nur so über vor geschichtlichen Fakten und Ereignissen. Beinahe scheint es, als hätte Kim Newman alles, aber auch wirklich alles, was ihm an historischen Spannungsmomenten gefällt, aufgegriffen, um es irgendwie in seinem Werk zu verarbeiten.

    Gerade auf den ersten 200 Seiten braucht man viel Durchhaltevermögen, um bei der Fülle an Namen, Ereignissen und Ideen nicht die Segel zu streichen. Ich hatte das Buch damals als Rezensionsexemplar erhalten und musste arg kämpfen. Doch für mich konnte sich die Genialität des Werkes nicht vollends erschließen. Nicht falsch verstehen, ich finde es absolut atemberaubend, was Newman hier vollbracht hat.

    Aber bei allen Spielereien mit Geschichte, Literatur und Fiktion blieb für mich der Lesespaß zurück. Mir fehlte dieses Eintauchen in eine spannende Handlung, mir fehlten Charaktere, denen ich mich verbunden fühlen kann. Es geht mehr um das vollendete Gedankenspiel als um ein in sich geschlossenes, harmonisch komponiertes Werk. Und gerade die Figur des Dracula, die ja doch Dreh- und Angelpunkt der 1280 Seiten ist, taucht in meinen Augen viel zu selten auf.

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