Bücher mit dem Tag "dramen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dramen" gekennzeichnet haben.

92 Bücher

  1. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.912)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    1929

    Chiyo und ihre ältere Schwester Satsu leben in einem kleinen Fischerdorf unter armen Verhältnissen. Ihr Vater verkauft sie nach Kyoto und während Chiyo in der Okiya aufgenommen wird, wird Satsu zur Prostitution gezwungen.

    Die Geisha des Hauses, Hatsumomo, spinnt immer wieder Intrigen gegen Chiyo, weshalb ihre Schulden immer weiter wachsen. Die Summe ist so hoch, dass sie es im Leben nie abarbeiten könnte.

    Doch ihr Leben wendet sich, als die Geisha Mameha Chiyo unter ihre Fittiche nimmt und sie ausbildet. Dabei hat Chiyo nur ein Ziel: Den Direktor wieder sehen, den sie als Kind getroffen hat.

    Ich habe zuerst den Film „Die Geisha“ gesehen, die bunten Farben, Kostüme und Bilder. Der Film hat mich einfach nur gepackt und die Musik dazu ging unter die Haut. Ich habe im Abspann dann gesehen, dass der Film auf dem Buch basiert und musste es einfach lesen.

    Das Leben einer Geisha wird in diesem Buch gut beleuchtet. Bestes Beispiel ist eben die Aufklärung darüber, dass eine Geisha eine Künstlerin ist und keine Prostituierte. Doch ist auch hier ein wenig Fiktion mit eingeflossen, wie der Teil mit der Mizuage (Entjungferung).

    Mizuage (jap. 水揚げ) ist eine der Zeremonien, die den Aufstieg einer Maiko zur Geisha symbolisiert. Anders als in dem Film „Die Geisha“ angedeutet, und im Unterschied zu einer nicht Geishas betreffenden früheren japanischen Praxis, handelt es sich nicht um einen sexuellen Akt.

    Die Maiko ändert fünfmal ihre Frisur, um die Schritte zu symbolisieren, die sie auf dem Weg zum Status einer Geiko vollzieht. Bei der Mizuage wird der obere Haarknoten symbolisch aufgeschnitten, um den Übergang vom Mädchen zur jungen Frau zu kennzeichnen. Danach trägt die Maiko eine erwachsenere Frisur. Die veränderte Frisur bedeutete, dass die Maiko in die letzte Phase ihrer Laufbahn als Maiko eingetreten war. Für die Stammkunden war es das Zeichen, dass sich die Maiko dem heiratsfähigen Alter näherte und nun Anträge gemacht werden durften. Anlässlich der Feierlichkeiten wurden den wichtigsten Familien und verwandten Häusern von der angehenden Geiko Geschenke überreicht. Dies diente der Festigung von Beziehungen untereinander und der Information der Öffentlichkeit über die Mizuage. Nach der Mizuage ist der nächste große Übergangsritus im Leben einer Maiko ihre Erikae (襟替え „Wenden des Kragens“).

    Eine Zeremonie gleichen Namens gab es früher auch bei japanischen Kurtisanen und bezeichnete bei diesen die zeremonielle Defloration. Es war üblich, eine bevorstehende Mizuage durch das Verteilen von Ekubo (runde Reiskuchen mit einem roten Punkt in der Mitte) bei den Kunden anzuzeigen, von welchen für das Privileg der Defloration hohe Geldgebote erwartet wurden. Es wird häufig fälschlicherweise angenommen, dass für das Recht auf die Mizuage hohe Summen gezahlt wurden, das war aber in der Regel nicht der Fall. Die Mizuage-danna wurden nach Ansehen und Vertrauenswürdigkeit ausgewählt und die Wahl sollte es für die Maiko so angenehm wie möglich machen. Heutzutage existiert der Mizuage-Brauch nicht mehr.
    (Quelle: Wikipedia)


    Der Roman ist an manchen Stellen sehr trocken geschrieben und weicht vom Film ab. Daher sollte man sich Zeit für dieses Buch nehmen.

    Chiyo ist ein sehr naives Mädchen, weshalb sie oft sehr dumm handelt und Dinge tut, die sie hätte besser wissen müssen. Erst unter der führenden Hand von Mameha ist sie reifer geworden.

    Mameha ist eine sehr gütige Person und strahlt nicht nur im Film viel Wärme aus, während Hatsumomo ein sehr integranter Mensch ist und das Gegenteil. Sie ist ein Biest und dennoch hat auch sie ihre Geschichte mit einer unerfüllten Liebe.

    Die Mutter der Okiya ist nur geldsüchtig und hat nichts anderes im Sinn. Akribisch werden alle Ein- und Ausgaben notiert und festgehalten.

    Das Buch ist an manchen Stellen etwas ausschweifend und zäh, aber dennoch interessant geschrieben.

  2. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.773)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    3,5 Sterne

    "P. S. Ich liebe dich" von Cecelia Ahern wurde bereits vor Jahren erfolgreich verfilmt. Ich habe diesen Film gesehen und war nun gespannt auf die literarische Vorlage. Mit dieser hat der Film im Endeffekt nur sehr wenig gemein. Das Grundkonzept wurde übernommen und dann seine ganz eigene Version draus gemacht.

    Aber nun zum Buch: Eine trotz schwierigem Thema unterhaltsame Geschichte mit jeder Menge Charme und Humor. Realistisch ist das alles natürlich nicht unbedingt, aber das muss es bei diesem Genre auch gar nicht zwingend sein. Die Protagonistin war mir für ihre 30 Jahre oft zu naiv, kindisch und vor allem unselbstständig. Trotzdem mochte ich sie irgendwie.
    Mir war die Geschichte zwischendurch etwas zu lang, ansonsten konnte sie mich des öfteren positiv überraschen. Das Ende zum Beispiel fand ich wirklich gut gemacht. 
  3. Cover des Buches Im Hause Longbourn (ISBN: 9783328100270)
    Jo Baker

    Im Hause Longbourn

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Sarah, eine Waise, lebt und arbeitet schon seit geraumer Zeit im Haushalt der Bennets, seit sie einst von Mrs. Hill, aus dem Waisenhaus geholt wurde. Und obwohl Mrs. Hill seit eh und je die oberste Haushälterin im Hause Bennet ist, hat sie durchaus auch ein Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Anvertrauten. Sarah fühlt sich dort zwar gemocht und aufgehoben, doch neigt sie in stillen Momenten auch schon mal dazu, sich vorzustellen, wie es wäre, ein eigenbestimmtes Leben zu führen.

    Als die reiche Familie Bingley ganz in die Nähe zieht und die Aufmerksamkeit von Mrs. Bennet und ihren unverheirateten Töchtern erweckt, profitiert auch Sarah davon, denn Mr. Bingley hat einen äußerst attraktiven Diener, der in der nächsten Zeit häufiger zwischen Netherfield Park und Longbourn pendeln wird, um Briefe von seinem Dienstherren zu überbringen. Doch während Bingleys Diener ganz offen um Sarahs Gunst buhlt, weckt doch noch ein anderer Mann ihr Interesse. Der mysteriöse James Smith, der von Mr. Bennet unter anderem als Hausdiener angestellt wurde. Still und äußerst verschlossen geht er seinem Tagewerk nach, ist fleißig und zuvorkommend allen gegenüber. Doch schenkt er Sarah nicht die Aufmerksamkeit, die sie gerne hätte, was sie so gegen ihn aufbringt, dass sie sich vornimmt herauszufinden, welches mögliche Geheimnis er vor allen verbirgt. Ausgerechnet die Besuche des undurchsichtigen Soldaten Mr. Wickham, die unter den Bennetmädchen für helle Begeisterung sorgen, führen im Dienstbotentrakt zu gewissen Spannungen. Und auch die friedliebende Mrs. Hill steht plötzlich zwischen den Fronten, als James von einem auf den anderen Tag verschwindet, denn Mr. Bennet verweigert ihr jegliche Hilfe…

    In ihrem historischen Roman „Im Hause Longbourn“ stellt die Autorin Jo Baker die Domestiken der Familie Bennet aus Jane Austens Klassiker „Stolz und Vorurteil“ in den Fokus, was sich für meinen Geschmack zunächst einmal als erfrischende Idee entpuppte. So erfährt der Leser hier zum Beispiel, wie mühselig und aufreibend sich einst ein typischer Waschtag gestaltete, oder wie aufwendig die Herstellung von alltäglichen Dingen wie Seife, damals noch war. Diese Einstreuungen bezüglich des Arbeitsalltags werden informativ erzählt, jedoch stellt die Autorin diese zeitweilig so sehr in den Fokus, dass darunter die Charakterentwicklung und die Handlung ein wenig auf der Strecke bleiben.
    Über weite Teile der Erzählung geschieht im Dienstbotentrakt nichts, außer dem Entgegennehmen von Befehlen der Bennets und deren Umsetzung, was ich als ein wenig schade empfinde, da die Figuren allen voran Sarah, James und Mrs. Hill so viel Potential in sich bergen, das hier meiner Meinung nach leider nicht vollkommen ausgeschöpft wurde.

    Zwar ist am Erzählstil der Autorin nichts auszusetzen, doch fehlt es der Geschichte meinem Empfinden nach einfach mehr an Lebhaftigkeit. Vielleicht liegt es daran, dass die Figuren untereinander nicht sehr viele Dialoge miteinander führen, oder etwa, dass der Arbeitsalltag alles zwischenmenschliche zur Nebensache macht. Immerhin lässt die Autorin aber doch hier und da Emotionen zwischen ihren Figuren zu- etwa wenn Sarah und James ihre Gefühle füreinander darlegen, Mrs. Hill traurig über ihren verlorenen Sohn nachsinniert oder James seine Vergangenheit Revue passieren lässt. In diesen Momenten empfand ich den Roman auch als atmosphärisch dicht und stark geschrieben, doch leider reichten diese wenigen Romanpassagen für mich nicht aus, um mehr in diesem Roman sehen zu können, als „nette Unterhaltungslektüre“.

    Sehr positiv fand ich das Timing bzw. wie die Autorin die Geschichte von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ ihrem Roman zeitlich anpasste. So hat man als Leser das Gefühl, man bekomme beim Lesen hier sämtliche Ereignisse, die sich während Elizabeth und Jane etwa in Mr. Darcy und Mr. Bingley verliebten, im Hintergrund abspielten, nachträglich dargeboten.
    Jo Bakers Roman rundet ausgerechnet die Charaktere der Bennets (auch wenn diese hier lediglich als Nebenfiguren in Erscheinung treten) zusätzlich ab, denn durch gewisse Einfälle, die die Autorin in ihrem Roman einfließen lässt, treten sogleich die Charakterstärken als auch die Schwächen der Bennets mehr zu Tage. Dies gilt auch übrigens für die Figur des Wickham.

    Zugegeben, man muss Jane Austens Roman nicht unbedingt gelesen haben, wenn man sich „Im Hause Longbourn“ zu Gemüte führen möchte, doch ehrlich gesagt sähe ich persönlich keinen Sinn darin, ohne Vorwissen zu diesem Buch zu greifen. Trotz meiner Kritikpunkte ist es ein eingängiger historischer Schmöker, der Unterhaltungswert besitzt, wenn ich auch Austens Witz beim Lesen schmerzlich vermisst habe.

  4. Cover des Buches Die Physiker (ISBN: 9783257208375)
    Friedrich Dürrenmatt

    Die Physiker

     (3.774)
    Aktuelle Rezension von: Clari52

    Der Klassiker „die Physiker“ ist ein bekanntes Drama in zwei Akten, welches von drei Physikern erzählt, die in einer Irrenanstalt wohnen. 

    Sehr kurzweilig präsentiert sich das Stück mit sehr viel Witz und knappen Dialogen, die einen ab und an schmunzeln lassen. 

    Es lässt sich locker an einem Nachmittag lesen.

  5. Cover des Buches Macbeth (ISBN: 9783150098707)
    William Shakespeare

    Macbeth

     (342)
    Aktuelle Rezension von: VerenaWagenpfeil
    Wahnsinniger Schotte tötet, von noch wahnsinnigerer Ehefrau angestachelt, den König um selbst den Thron zu besteigen. Endet nicht gut für ihn und am Ende lachen nur die drei Hexen.
    Sicherlich besser im Theater anzusehen als als Buch zu lesen.
    Trotzdem beeindruckend, wie viel Kraft Shakespeare in jeden seiner Verse packt.
    Ich habe das Buch sowohl in Englisch als auch in der deutschen Übersetzung von Friedrich Schiller gelesen, wobei mir von allen Shakepeare-Übersetzungen diese von Schiller am besten gefallen hat.
    Hier kann man für einen bildungsbürgerlich, überheblichen Smalltalk einige Verse auswendig lernen, um sie gelegentlich fallen zu lassen.
  6. Cover des Buches Die Wunschliste (ISBN: 9783426508428)
    Jill Smolinski

    Die Wunschliste

     (1.212)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    June Parker, eine eher farblose Mittdreißigerin, die in einer Agentur für Fahrgemeinschaften als Texterin tätig ist, hat die Wunschliste von Marissa ansich genommen.

    Marissa ist bei dem Unfall verstorben, wo June das Auto gefahren hatte. June fühlt sich schuldig für den Tod der Frau, die offensichtlich noch viel vorhatte. Gerade hatte sie 50 kg abgenommen und wollte noch viele Dinge bis zum 25. Geburtstag erleben. Aus reinem Schuldgefühl heraus übernimmt June die Liste und arbeitet sie Stück für Stück ab.

    Doch die Dinge entwickeln sich nicht immer so einfach, wie es sollte. Vor allen Dingen scheint es so auszusehen, als ob sie es tatsächlich nicht schafft. Aber mit Hilfe ihrer tatkräftigen Freunde und Familie ändert sie nicht nur die Leben anderer, sondern entwickelt sich plötzlich auch selbst. Und dann scheint sie auch Troy, Marissas Bruder, für sich gewinnen zu können. Wird sie es vielleicht doch noch schaffen?

    Mein Fazit: 

    Ich habe an dem Roman ziemlich lange zu lesen gehabt. Komödien lese ich zwischendurch ganz gern, vor allen Dingen, wenn da auch ein Spritzer Romantik mit drin ist.

    Die Wendungen in diesem Roman sind glaubhaft und auch ehrlich. Da ist nichts Schnulziges oder so dran. Das ist erfrischend und macht es eigentlich sehr sympathisch. Die letzten Seiten habe ich sehr genossen, da June selbst ein Resumée zieht!

    Allerdings hat es mich sehr gestört, das die Autorin noch Hinweise setzte, das es an dieser Stelle lustig ist! Desweiteren hat die Autorin die Geschichte mit Troy sehr unglücklich gestaltet. Es hat sich einfach zu sehr in die Länge gezogen. Er wurde mir auch unsymphatisch! Nun denn …

    Alles in allem eine nette Sommerlektüre, die mir aber nicht unbedingt im Gedächtnis bleiben wird.

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus August 2007.

  7. Cover des Buches Küsse keine Capulet (Luca & Allegra 2) (ISBN: 9783551300683)
    Stefanie Hasse

    Küsse keine Capulet (Luca & Allegra 2)

     (106)
    Aktuelle Rezension von: SummseBee

    Allegra ist von der Liebe und den Männern genervt und glaubt nicht mehr daran, dass sie ihrer wahren Liebe jemals begegnen wird. Doch als Fabio als Aushilfe im italienischen Restaurant ihrer Mutter anfängt, in dem Allegra als Bedienung arbeitet, beginnt sich in ihre eine Erinnerung zu regen. An einen Mann mit eisblauen Augen...

     Nach dem Cliffhanger in Band eins, hätte ich gedacht, dass es in Band zwei genau an der Stelle weiter geht. Daher war ich auch etwas verwirrt, dass Allegra wieder in Deutschland ist und offenbar vergessen hat, was sie in Italien erlebt hat. Und noch mehr verwirrte mich das Auftauchen von Fabio und Allegras beginnende Begeisterung für ihn. Da ich ja eigentlich gehofft hatte endlich wieder auf Luca zu treffen. Obwohl ich Fabio auch total sympathisch fand. 

    Im Laufe der Geschichte wird klar, dass der Kampf um die Liebe von Allegra und Luca erneut begonnen hat und dieser sogar noch spannender und nervenaufreibender ist als im Vorgängerband. Die Autorin hat es wieder wunderbar geschafft, dass Thema "Romeo und Julia" neu und modernen zu erzählen und mit spannenden Themen auszuschmücken. Gerade der Part mit der Unterwelt hat mir besonders gut gefallen.

    Wer Band eins schon toll fand, muss unbedingt diese Fortsetzung lesen. Die Autorin hat sich hiermit noch einmal übertroffen. 

  8. Cover des Buches P.S. Ich liebe dich (ISBN: 9783899408669)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe dich

     (251)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Wir alle haben schonmal einen geliebten Menschen verloren. Aber so wie Holly ihren Mann Gerry verloren hat, ist einer der heftigsten Verluste. Holly zieht es den Boden unter den Füßen weg. Die Welt um sie herum ist nicht mehr dieselbe wie vorher und sie weiß nicht wie sie weiter machen solle. Dann entdeckt sie jedoch Briefe, die Gerry in den letzten Tagen seines Lebens geschrieben hat. Persönlich an sie gerichtet. Briefe die nicht das Ende symbolisieren sollen, sondern den Weg für Holly zurück ins Leben. Von kleinen Dingen wie Einkäufe, die schon lange geplant waren, bis hin zu Aktionen, welche sie sich niemals getraut hätte. So kommt sie aber unter Menschen, findet Halt im Alltag und wieder zu sich. Die Trauer ist da, dass Wissen das Gerry weg ist auch aber die Akzeptanz das das Leben für sie weiter geht wächst und der Raum, um Abschied zu nehmen auch.

    Die Briefe sind so schön zu lesen das man mitweint, mit lacht und sich emotional Holly so nahe fühlt. Authentisch und ehrlich, so wie es überall wirklich passieren könnte. Fast wünscht man sich selbst, käme man in diese Situation, dass der Partner einem ein solches Geschenk hinterlassen würde.

    Für mich ist Ahern die Autorin unserer Zeit. Ihre Bücher haben Tiefgang und sind so lebensnah und echt. Selbst für Lovestory-Muffel wie mich, ein absolut traumhaftes Buch.

  9. Cover des Buches Woyzeck. Leonce und Lena (ISBN: 9783872911476)
    Georg Büchner

    Woyzeck. Leonce und Lena

     (446)
    Aktuelle Rezension von: hausknechthilde
    Ein Klassiker der Weltliteratur, dessen Sprache ich immer noch sehr genieße. Schade, dass die Epoche vergangen ist.
  10. Cover des Buches Zwischen Himmel und Liebe (ISBN: 9783596297177)
    Cecelia Ahern

    Zwischen Himmel und Liebe

     (1.256)
    Aktuelle Rezension von: herzensjob_kinder

    Ich kann dieses Buch lesen, sooft ich mag und trotzdem zieht es mich jedes Mal in seinen Bann. Die Geschichte, Charaktere, Entwicklung, Thematik... Einfach fantastisch!

    Es hat mein Leben schwer bereichert und ich danke Cecelia Ahern sehr dafür! 

  11. Cover des Buches Faust (ISBN: 9783520863010)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust

     (3.358)
    Aktuelle Rezension von: LeserLeserin

    Ein Buch, dass ich alle paar Jahre wieder in die Hand nehme. 

  12. Cover des Buches Die weiße Massai (ISBN: 9783426788004)
    Corinne Hofmann

    Die weiße Massai

     (674)
    Aktuelle Rezension von: M_B

    Ich habe mich richtig darauf gefreut dieses Buch zu lesen.

    Jetzt kann ich sagen, dass ich nicht enttäuscht worden bin. Ich habe sehr viel Respekt vor dieser Frau und ihrer Entscheidung in Kenia zu leben und auch davor, diese Entscheidung wieder rückgängig zu machen als sie merkte, dass es nicht mehr ging.

    Ich war am Ende auch traurig, weil die Liebe nicht siegen konnte. Aber ich glaube, für ihre Tochter war es das Beste zu gehen.

  13. Cover des Buches Plötzlich Shakespeare (ISBN: 9783839810163)
    David Safier

    Plötzlich Shakespeare

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein

    Ich habe bereits einige Bücher von David Safier gelesen und vielleicht liegt hierin das Problem begraben. Ich habe das Gefühl, dass hier nicht mehr viel Neues kommt, die Story war zwar ganz nett, auch immer mal lustig, aber doch auch sehr vorhersehbar. Mein Highlight war hierbei wohl, dass Christoph Maria Herbst den Shakespeare gesprochen hat. Etwas zu dünn für meinen Geschmack.

  14. Cover des Buches Wir müssen über Kevin reden (ISBN: 9783492310512)
    Lionel Shriver

    Wir müssen über Kevin reden

     (186)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Als ich das Buch kaufte, dachte ich noch, Kevin wäre ein normaler Teenager, vielleicht in sich verschlossen, ein Außenseiter, der die laschen Waffengesetze Amerikas ausnutzt und so einen Amoklauf begeht. Stattdessen ist er ein Psychopath, der von kleinauf durch und durch böse war. Dadurch kann die Mutter mit Leichtigkeit jegliche Schuld von sich weisen und auf das Kind deuten, das keine andere Entwicklung zu erwarten hatte. Da macht sich die Autorin vieles einfach, übergeht einen wirklich wichtigen Konflikt und sorgt dadurch schließlich dafür, dass ich ab Seite 300 gelangweilt das Buch zur Seite gelegt habe.

    Für den Amoklauf gibt es keinen richtigen Grund. Es musste passieren, weil das Kind so oder so einen Mord begangen hätte und das macht das Buch grottenschlecht. Kevin ist kein normaler Teenager, sondern eine Ausgeburt der Hölle.

    Hinzu kommt auch, dass die Mutter stark um die Sache herumredet. Sie labbert uns förmlich voll und das hat für mich den Spannungsbogen mehrmals brechen lassen. Der Stil ist schön, das gefällt mir, aber alles wird dermaßen in die Länge gezogen, dass mir das auch irgendwann egal war. Interessante Szene werden nur ganz knapp gezeigt. Das wird nur angeschnitten, damit die Mutter wieder ihre ganzen Gedanken über den Leser ergießen kann und das strapaziert die Geduld und wie gesagt, irgendwann war mir alles egal. Ich wollte einfach nicht mehr weiterlesen und habe es abgebrochen.

    Der Stil ist wundervoll. Das muss man ihr gönnen. Sie schreibt in einer schönen Sprache, erzählt gekonnt, zeichnet Bilder, zeigt uns die Figuren, zeigt uns ein ganzes Leben und gleichzeitig macht sie aus einem Baby ein wahres Ungeheuer, das von der Geburt an gegen die Mutter war. Das ist etwas, was ich schwer glauben kann, denn mal ehrlich, welches vier Jahre alte Kind kann so ein Ungeheuer sein? Oder noch besser: Welches Baby kann gleich nach der Mutter die eigene Mutter dermaßen hassen, dass es lieber hungert?

  15. Cover des Buches Bis ich dich wiedersehe (ISBN: 9783442382385)
    Marc Levy

    Bis ich dich wiedersehe

     (275)
    Aktuelle Rezension von: jujumaus

    Nachdem ich "Sieben Tage für die Ewigkeit" längst hinter mir gelassen habe, wollte ich einem anderen Buch von Marc Levy die Chance geben, mich von ihm zu überzeugen. Leider hat "Bis ich dich wiedersehe" das auch nicht geschafft.


    Inhaltlich geht es hier um den Kunsthistoriker Jonathan, der sich auf einen Maler spezialisiert hat, von welchem die Galeristin Clara Kunstwerke besitzt, die bisher als verschollen golten. So treffen die beiden unverhofft aufeinander und laut Klappentext fühlen sie sich vom ersten Augenblick wie zwei verwandte Seelen.


    Was mich am meisten gestört hat war, dass die Beziehung zwischen Jonathan und Clara nicht detailliert genau beschrieben wurde, sodass mir der Sprung zwischen Bekanntschaft und Liebe zu groß war. Geschweige denn, dass auch nur ansatzweise etwas von der Seelenverwandtschaft zu spüren war. Lediglich Rückblenden aus dem früheren Leben von Jonathan und Clara, die die beiden heimsuchen, sobald sie sich berühren, geben dem Leser Hinweise auf diese Verbindung.


    Die Recherche der aufgetauchten Kunstwerke, von denen bei einem die Echtheit infrage steht, war leider auch nicht viel aufregender. Lediglich auf den letzten 20 Seiten hat sich Spannung aufgebaut, weil thrillerartig Hintergründe zu den mysteriösen Umständen des Kunstwerkes aufgedeckt werden.


    Insgesamt bekommt "Bis ich dich wiedersehe" trotzdem nur einen von fünf Sterne von mir, weil mir die Spannung der letzten Seiten während des gesamten Buches gefehlt hat. Gleiches gilt für die unausgereifte Beziehung zwischen den Protagonisten, welche zwar vorhanden sein soll, aber die nicht zu spüren ist.
  16. Cover des Buches E-Mail für Holly (ISBN: 9783442467778)
    Holly Denham

    E-Mail für Holly

     (121)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Holly hat ihren ersten Tag am Empfang einer Bank. Ihre Vorgesetze Trish ist ziemlich am Verzweifeln mit ihr, so muss sie sich doch erst mal einfinden, und die beiden dürfen nicht miteinander reden, sie schreiben sich also Emails, so wie alle Freunde und fast jedes Familienmitglied von Holly. Ihr ganzes Leben spielt sich in ihrem E-Mailpostfach ab. 


    Das ganze basiert auf eine Fiktion, auch wenn die Autorin Holly Denham sich selbst als Hauptfigur eingesetzt hat. Es hat oft auch eher ein Chatcharakter, da viele Nachrichten sehr kurz sind und der E-Mailwechsel schnell. Es wird zwar immer angegeben, wer ihr schreibt, aber es steht kein Datum dazu, wenn auch der Wochentag und Uhrzeit. Die Strukturierung orientiert sich an den Monaten und innerhalb dessen an den Wochen, die sie dort arbeitet. Zwischendurch kommen vereinzelt andere Posteingänge vor. 


    Das voranschreiten der Geschichte ist schnell, es passiert sehr viel. Mich hat sowohl Holly als auch der ganze Roman an Shopaholic erinnert. Es gibt sehr viele Name mit J, was für mich immer für Chaos sorgt, da ich die Personen kaum auseinander halten kann :) 


    Fazit:

    Wie bereits erwähnt ist der Geschichtenverlauf sehr zügig und zum Schluss geht das alles doch zu schnell. Ich musste aber manches mal lachen und war durch dieses Buch wirklich gut unterhalten. Lasst euch nicht abschrecken von der Seitenzahl. Das Buch lässt sich schneller lesen als ein Roman mit entsprechender Seitenzahl.

  17. Cover des Buches Die Wahrheit über ihn (ISBN: 9783499000737)
    Greer Hendricks

    Die Wahrheit über ihn

     (226)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Drei Frauen. Ein Mann. Ein furchtbares Geheimnis.
    Nessie ist bis über beide Ohren in Richard verliebt. Er liest ihr jeden Wunsch von den Lippen ab, ist ein echter Gentleman und vereint alles, was Nessie in ihrem Leben je gesucht hat.
    Vanessa hat sich vor wenigen Monaten von Richard scheiden lassen. Aktiv nimmt er keinen Platz mehr in ihrem Leben ein, jedoch lassen sie ihre Gedanken an ihn nicht los. Und die Entscheidung: Sie muss verhindern, dass er seine Verlobte heiratet.
    Und dann ist da noch Emma.

    Die Geschichte wird aus den verschiedenen Blickwinkeln der Frauen geschrieben, wobei Nessie den Hauptteil einnimmt und Emma erst gegen Ende Einblicke in ihre Gedankenwelt gibt.

    Man wird nach und nach an die einzelnen Charaktere rangeführt und baut sehr schnell Beziehungen, Sympathien und Antipathien zu ihnen auf. Von Seite zu Seite werden immer neue Puzzleteile aufgedeckt, die nach und nach ein Bild formen, das man so nicht erwartet hätte.

    Ich hab den Schreibstil wirklich sehr genossen. Auch wenn gefühlt kaum etwas passierte, waren die Emotionen der Frauen so gut beschrieben, dass ich mich in jede von sie hineinversetzten und mit ihnen mitfühlen konnte.

    Die Geschichte hält einige Pageturner bereit, die mich immer wieder von den Füßen rissen, weil ich sie so nicht erwartet hätte.

    In den Leserstimmen auf dem Klappentext steht mehrfach, dass es sich um einen Thriller handelt, was ich jedoch nicht nachvollziehen kann. Ja, man spürt die Bedrohung zwischen den einzelnen Zeilen, jedoch ist für einen Thriller zu wenig Spannung da. Auf dem Cover wird die Geschichte als Roman bezeichnet, was es in meinen Augen besser trifft.

    Ein solider und mitreißender Roman, der mich vollends in seinen Bann gezogen hat.

  18. Cover des Buches norway.today (ISBN: 9783596161447)
    Igor Bauersima

    norway.today

     (30)
    Aktuelle Rezension von: sophie-zmrm
    Dieses Drama ist im Juli 2017 im Fischer-Verlag erschienen und kostet 10 Euro (Taschenbuch). Es ist ein Einzelband, jedoch mit drei kurz Dramen. Von diesen rezensiere ich nur das erste Kurzdrama namens norway.today. Dieses Drama ist von einer wahren Begebenheit inspiriert.

    Darum gehts:
    Juli ist fertig mit dem Leben, sie findet alles an der Welt scheiße und sucht sich in einem Suizidforum einen Gleichgesinnten. Dorttrifft sie auf August, ihm geht die Welt mindestens genauso auf die Berven wie ihr auch und soe beschließen zusammen von einer Klippe in denn Fjordan zu springen und sich so das Leben zu nehmen. 

    Schreibstill:
    Dadurch das es ein Drama ist, kann ich nicht wirklich viel zum Schreibstill sagen, aber was sich sagen lässt: Die beiden haben sehr merkwürdige arten sich Auszudrücken. Z.B wird jeder Satz von einander bestätigt und die Art zu reden inklusive die Wortwahl erscheint mir persönlich Fremd.

    Cover:
    Das Cover mit seinem leuchtendem Orange ist auf jeden Fall ein Hinschauer in der Buchhandlung und die Bilder der Collage sind passend gewählt. Trotzdem finde ich persönlich das das Cover nichts an sich hat, das man es direkt mitnehmen will.

    Fazit:
    Das Buch beschäftigt sich mit einem ernsten Thema und vorallem mit einem Thema das in unserer Gesellschaft immer wichtier wird. Der Anfang (ersten 30 Seiten) war sogar ziemlich gut und hat einem einen guten Einblick in die Köpfe solcher Menscher gegeben, aber die restlichen 30 Seiten war absoluter scheiß. Kann mir einer Erklären wieso man gefühlt 15 Anfläufe braucht um sich von seiner Familie zu verabschieden? Oder wieso man auf einmal der Meinung ist seine "große Liebe" gefunden zu haben, nur weil man sich mit einer Person umbringen möchte? Letzten Endes hat es noch für gute zwei Sterne gereicht, aber für mehr auchnicht! Das war die schlechteste Schullektüre die ich jemals lesen musste! Ein absoluter Flop!
  19. Cover des Buches London Sins - The Confession (ISBN: 9783736310650)
    Rhyannon Byrd

    London Sins - The Confession

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Donnerstagmorgen
    Emmy
    Auf den Tag genau drei Wochen sind vergangen, seit Jase Beckett mich allein in San Diego im Krankenhaus zurückgelassen hat.
    Als ich nach meiner Operation im Aufwachraum unter Mühen die Augen öffnete, war das Erste, was ich sah, das müde und von Sorgen gezeichnete Gesicht meines besten Freundes. Da in sämtlichen Unterlagen meiner Krankenversicherung vermerkt ist, dass Tyler Landon die Person ist, die in einem Notfall zu kontaktieren ist, hatte das Krankenhaus ihn bereits angerufen und davon in Kenntnis gesetzt, dass man mich eingeliefert hatte, als ich noch auf dem Operationstisch lag.
    „Wo ist Jase? Ist er okay?“, hatte ich mit ausgetrockneter Kehle gekrächzt. Bruchstückhafte Erinnerungen stürzten auf mich ein, in denen sich der Ferrari mit kreischenden Geräuschen und markerschütternder Wucht immer und immer wieder überschlagen hatte.

    Eckdaten
    eBook
    LXY digital Verlag
    111 Seiten
    Band 3
    Übersetzung: Diana Beate Hellman
    2019
    ISBN: 978-3-7363-1065-0

    Cover
    Nicht schlecht, wobei ich den Hintergrund immer noch beeindruckender finde. XD

    Inhalt
    Um Emmys Leben zu schützen, hat Jase sie schweren Herzens verlassen und ist einfach verschwunden, während sie im Krankenhaus lag. Doch Emmy gibt ihre Liebe nicht auf und reist Jase nach. Und als sie vor seiner Tür steht und eine Erklärung verlangt, wird Jase klar, dass er nicht ohne Emmy leben kann. Sie wollen um ihre Liebe kämpfen. Doch schnell müssen sie feststellen, dass die Geheimnisse in Jases Familie gefährlicher sind, als sie gedacht haben, und dass die Beteiligten sie um jeden Preis bewahren wollen. Schon bald ist ihr Leben in Gefahr und sie können sich jetzt nur noch auf sich und ihre Liebe verlassen.

    Autorin
    Rhyannon Byrd stammt ursprünglich aus Kalifornien, doch sie ist ihrer großen Liebe nach England gefolgt und lebt dort mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern. Ihre Schwäche ist Pinterest, außerdem liebt sie Museen, Musik und American Football. Rhyannon hat mittlerweile mehr als 30 Bücher geschrieben, die bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht wurden.

    Meinung
    Tja, das große Finale der Reihe ist bereit, seinen letzten Auftritt zu haben. Ich bin wirklich gespannt, wie das Ganze enden wird. Bis zuletzt war ein Happy End nicht vorgesehen, deshalb setze ich all meine Hoffnung in den letzten Band!
    Jase hat Emmy verlassen, als sie gerade schwach im Krankenhaus lag. Zu ihrem Besten soll das geschehen, aber die wahren Gründe werden bereits im zweiten Band aufgeführt. Ich rate daher, diese Reihe unbedingt in der richtigen Reihenfolge zu lesen, sonst versteht man nur einen Bruchteil der ganzen Geschichte.
    Dass er sie so einfach verlassen hat, ohne sie zu fragen, trifft sie schmerzhaft. Doch so einfach will Emmy ihre große Liebe nicht gehen lassen. Wird er sich endlich eingestehen, dass sie es nur zu zweit schaffen können? Oder ist es für ihre Liebe schon zu spät?
    Nun wird auch endlich das gesamte Ausmaß seines Familiengeheimnisses und ich bin wirklich schockiert! Ein solches krankes Spiel habe ich selten erlebt. Aber nun ergibt auch alles einen Sinn. Unfassbar! Ich muss aber gestehen, dass ich noch mehr erwartet hatte. Es war relativ enttäuschend, auch wenn es irgendwie gepasst hat. Aber dafür, dass so ein großes Geheimnis daraus gemacht wurde, hatte es für mich nicht den allzu großen Wow-Effekt. Ist das irgendwie verständlich? XD
    Insgesamt ist diese Reihe eine solide Geschichte, die zum Ende etwas geschwächelt hat, dennoch lesenswert ist.

    ♥♥♥,5 von ♥♥♥♥♥
  20. Cover des Buches Zurück zu dir (ISBN: 9783734102547)
    Marc Levy

    Zurück zu dir

     (333)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP
    BITTE BEACHTEN: Dieser Roman ist die Fortsetzung von „Solange du da bist“, und daher wird diese Rezension viele Spoiler enthalten. Wer das Buch oder den Film nicht kennt, wird das Ende dieser Geschichte erfahren, da dieses gleichzeitig der Anfang von „Zurück zu dir“ ist.

    Arthur kehrt nach Jahren im Ausland zurück nach San Fransisco, jener Stadt, in der seine große Liebe Lauren als Neurochirurgin arbeitet. Doch Lauren kann sich an Arthur nicht mehr erinnern, denn sie lag damals im Koma. Arthur konnte sie jedoch nie vergessen. Durch Zufall landet er auf ihrem OP-Tisch, und sie spürt eine seltsame Verbindung zu diesem Mann.

    „Zurück zu dir“ ist eine schöne Geschichte und meiner Meinung nach eher als Ergänzung zu „Solange du da bist“ zu sehen, die aber nicht unbedingt notwendig gewesen wäre. Ich fand die Geschichte zu Ende erzählt und bin der Meinung, dass nicht jedes Buch ein Happy End braucht.

    Mich störte auch das Erzähltempo. Zu schnelle und kurze Perspektivenwechsel, welche zwar ihren Sinn haben, aber nervig sind. Darunter hat auch der Lesefluss gelitten. Es war das Gefühl, durch die Geschichte gejagt zu werden.

    Den Figuren fehlt etwas die Tiefe. Selbst die Gefühle von Arthur, welche im ersten Buch und auch im Film ankamen, erreichten mich hier nicht. Die Geschichte ist durchdacht und schließt sich fehlerfrei an den Vorgängerroman an. Marc Levy verzichtet auf all zu ausführliche Beschreibungen.

    Wer noch keinen Roman von diesem Autor gelesen hat, könnte dieses Buch mögen. Für mich reichte die Fortsetzung bei weitem nicht an Teil 1 heran, dort war der Verbrauch an Taschentüchern enorm, und die ganze Geschichte war herzergreifend.

    Mir kommt es so vor, als sollte die Geschichte um Arthur und Lauren einfach noch ein glückliches Ende finden. Ob und wie es kommen wird, muss jeder Leser selbst herausfinden. Dieses Buch hat meine, vielleicht zu hohen, Erwartungen leider nicht erfüllt.
  21. Cover des Buches Memoirs of a Geisha (ISBN: 9780099771517)
    Arthur Golden

    Memoirs of a Geisha

     (67)
    Aktuelle Rezension von: leucoryx
    In dem Buch wird die Lebensgeschichte von dem Mädchen Chiyo erzählt, dass in einem Fischerdorf geboren wird. Da ihre Eltern arm sind, verkaufen sie Chiyo und ihre Schwester. Chiyo kommt in eine Okiya, in der sie zu einer Geisha ausgebildet werden soll. Wird sie jemals ihre Familie wiedersehen? Und wa sgenau bedeutet es eigentlich eine Geisha zu sein?

    Ich habe das Buch schon einmal auf deutsch gelesen und den Film auch ein paar Mal gesehen. Ich wollte es aber unbedingt auch noch einmal auf Englisch lesen. Ich liebe den Schreibstil. Er ist voll mit ungewöhnlichen Methaphern, Charme, Humor und Weisheit. Man wird regelrecht entführt in einer für uns unbekannte und somit faszinierende Welt. Das Buch hat seine ganz eigene Atmosphäre und man kann sich das Geisha-Viertel Gion richtig gut vorstellen. Chiyo selbst macht sich anfangs nicht allzu viele Freunde, aber ihre blau-grauen Augen und ihre schönen Gesichtszüge macht sie zunehmend beliebt bei den Männern. Chiyo hat keine Wahl und fügt sich irgendwann ihrem Schicksal. Sie ist sehr nahe am Wasser gebaut, aber sie schlägt sich wacker gegen alle Widrigkeiten. Allen voran sind da Hatsumo und Mutter zu nennen, die ihr das Leben schwer machen. Aber es gibt auch sehr viele sympathische Charaktere. Ewiger Hoffnungsschimmer für Chiyo bleibt der Chairman. Man lebt Chiyos Leben mit und lernt dabei sehr viel über Geisha, Japan und die damalige Zeit. Die Geschichte wirkt authentisch. Mir fehlt jedeglich teilweise der Spannungsbogen. Ich habe sehr lange gebraucht, um das Buch zu beenden. Das liegt nicht nur daran, dass ich die Geschichte shcon knnte, sondern dass auch sehr viele Dialoge und lange Beschreibungen enthalten sind. Hier hätte sicherlich gekürzt werden können oder ich finde den Beruf Geisha an sich nicht spannend genug. Betrunkende Männer zu unterhalten klingt jedenfalls nicht nach einem Traumjob.
    Umso schöner ist das Ende des Buches.

    Vor diesem Buch wusste ich nicht viel über Japan, aber dank dieses Buches mag ich zum Beispiel Kimonos, die man auch heute noch teilweise in Japan bewundern darf. Das Buch hat seine ganz eigene Faszination so wie das Land selbst auch.
  22. Cover des Buches Shakespeare! (ISBN: 9783455404821)
    Katharina Mahrenholtz

    Shakespeare!

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Tante Julia und der Kunstschreiber (ISBN: 9783518380208)
    Mario Vargas Llosa

    Tante Julia und der Kunstschreiber

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Pedro Camacho kann wie kein Zweiter Hörspiele aus dem Hut zaubern und Geschichten zusammenschreiben, dass es kracht. Er wird als Autor in dem Radiosender in Lima eingestellt und als Star hofiert, in dem der der Erzähler – nicht zufällig ein Mario mit autobiographischen Details – als Nachrichtenredakteur an den tasten stümpert. Eigentlich will er Schriftsteller werden. Zunächst aber verliebt er sich in seine angeheiratete Tante Julia – fast doppelt so alt wie er, erfahren in allen Dingen und auf der Suche nach einem neuen Ehemann. Die beiden beginnen eine Beziehung gegen die Konventionen und den Widerstand der Familie. Abwechselnd widmet Vargas Llosa ein Kapitel der Liebeshandlung und eines den Geschichten aus der Feder Pedro Camachos.

    Diese Geschichten entdeckt man beim Lesen erst nach und nach als die Hörspielhandlungen, die in Peru Furore machen. Sie steigern sich in ihrer Absurdität und wuchern fantasievoll und grenzenlos in der Lust des Erzählens. Das in ihnen auftretende Personal ist bunt gefiedert, aber so zahlreich, dass man alsbald den Überblick verliert. Die Kunst des Fabulierens wird hier zelebriert und ausgelebt – aber die Fabeln sind nicht immer auch gleich Kunstwerke des Lesens. Mitunter wirkten sie auf mich ziellos und fremd – ging es nun um Mario und Julia oder um Dr. Quinteros und die vielgestaltige Nomenklatur Limas? Um beides, und das war mir ein bisschen zu viel.

    Die Figuren der Liebeshandlung sind Vargas Llosa super gelungen – allem voran der Workaholic Pedro Camacho, der sich seines Genius in aller Unbescheidenheit zu bewusst ist, dass man schon Anstoß nimmt.

  24. Cover des Buches London Sins - The Promise (ISBN: 9783736310636)
    Rhyannon Byrd

    London Sins - The Promise

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Ra

    London Sins ist der erste Teil einer Trilogie und auch mein erstes Buch der Autorin.

    Das Cover ist ein sexy Hingucker und hat mich direkt angesprochen.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und locker, sodass man ohne Probleme in die Geschichte findet. Es wird aus der Perspektive von beiden Protagonisten erzählt. Ich finde das immer sehr interessant, da ich so die Gefühle und die Handlungen besser nachvollziehen kann.


    Man hat sofort die Chemie von Emmy und Jase gespürt. Emmy versucht sich zwar dagegen zu Wehren, aber nach und nach schafft es Jase sie für sich zu gewinnen.

    Jase ist zu Beginn sehr arrogant und meint er bekommt alles. Er zeigt im Laufe der Geschichte jedoch eine andere Seite von sich, sodass sich auch mein Herz für ihn geöffnet hat.


    Man konnte schon im Laufe der Geschichte erahnen, dass noch etwas passiert und endet daher mit einem Cliffhanger.

    Die Geschichte war sehr schön und unterhaltsam und man bekommt sofort Lust auf die nächsten Teile.

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