Bücher mit dem Tag "dreißigjähriger krieg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dreißigjähriger krieg" gekennzeichnet haben.

148 Bücher

  1. Cover des Buches Der Pestreiter (ISBN: 9783442480883)
    Deana Zinßmeister

    Der Pestreiter

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    Trier 1652: Susanna Arnold ist nach dem Schatzfund endlich zur Ruhe gekommen und lebt mit ihrem Vetter Arthur bei den Blatters, die sich nach ihrer Migration aus der Schweiz nach Trier ein neues Leben aufbauen wollen.

    Karl Kasper von der Leyen ist nun neuer Erzbischof und Fürst von Trier. Sein Anliegen ist es, die Stadt nach dem langen Krieg wieder aufzubauen. Doch noch immer wütet in einigen Dörfern die Pest und die Menschen sind den Juden und Hexen schlecht gesonnen. Die Menschen machen sie für die Pest verantwortlich.

    So ersinnt er einen Plan: Er will den Pestreiter durch die Dörfer schicken, um die Kranken von den Gesunden zu trennen. Außerdem soll Bendicht Blatter zusammen mit seinem Neffen Urs die Pest weiter erforschen, um vielleicht ein Heilmittel finden zu können. Doch das muss in aller Heimlichkeit geschehen, denn der Kurfürst möchte keinen Aufruhr.

    Susanna, nach dem Schatzfund reich, versucht ihren eigenen Weg zu gehen, nachdem sie glaubt, das Urs kein wirkliches Interesse mehr an ihr hat. Doch auch sie ist sich den Gefahren nicht bewusst und lernt die falschen Menschen kennen.

    Mein Fazit:

    Ich bin mit einer ziemlich hohen Erwartungshaltung an diesen Roman rangegangen, denn bislang konnte mich die Autorin mit ihren Geschichten überzeugen. Den ersten Band habe ich ja begeistert gelesen und wusste daher noch, worum es ungefähr geht.

    Aber leider wurde ich mit diesem Band enttäuscht. Ich hatte oft das Gefühl, dass sich die Autorin ein wenig verzettelt hat. So viele verschiedene Personen und häufige Sprünge zwischen den verschiedenen Stationen haben die ganze Geschichte etwas unübersichtlich gemacht. Wie ich finde, wurde es auch bis zum Schluss zu keinem richtigen Bild geformt.

    Des Weiteren empfand ich es sehr befremdlich, dass eine junge Frau zu diesen Zeiten sich eine eigene Wohnung nahm und somit völlig ohne Schutz leben konnte. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es damals so möglich war, ohne dass die Frau irgendwelche Repressalien erfuhr. Es ist richtig, dass sie keine Familie hatte. Aber sie konnte bei den Blatters leben und irgendwie hätte ich das glaubwürdiger gefunden.

    Andererseits hat die Autorin sehr viele historische Ereignisse in den Roman eingebunden. Der damalige Erzbischof und Fürst von Tier, Karl Kasper von der Leyen, war seiner Zeit wirklich voraus und schaffte heimlich die Hexenverfolgung ab. Auch war ihm daran gelegen, die Stadt wieder zur Blühte zu bringen und so die Wirtschaft anzukurbeln. Aber ob es den Pestreiter wirklich gab? Darüber gibt es wohl nichts zu lesen! Die Pest war und ist eine furchtbare Krankheit. Daher wurde hier ziemlich plastisch geschildert, wie sehr Bendicht und Urs um das Leben der erkrankten kämpften, aber meist doch verloren.

    Nun, ich habe mich da ziemlich durchgekämpft und fand es oftmals sehr schwierig, die schnellen Sprünge zwischen den Orten und Personen nachzuvollziehen. Leider fehlte mir von Anfang der rote Faden. Schade, das kann die Autorin wirklich besser. Deshalb gibt es von mir nur drei Sterne, in der Hoffnung, dass der letzte Band der Trilogie wieder leichter zu lesen ist.

  2. Cover des Buches Die Henkerstochter (ISBN: 9783548610429)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter

     (302)
    Aktuelle Rezension von: Jacqueline___

    Ein schöner historischer Krimi, spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe das Buch förmlich verschlungen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und sehr bildlich. Man hat das Gefühl, man ist mittendrin.

  3. Cover des Buches Der Vogelgott (ISBN: 9783990272145)
    Susanne Röckel

    Der Vogelgott

     (48)
    Aktuelle Rezension von: renateliestgerne

    Das Buch ist vielgelobt, darum habe ich es mir gekauft  - und wurde bitter enttäuscht. Irgendwie eine Welt, in der ich mich überhaupt nicht wieder gefunden habe. Weniger wegen der äußeren Umstände, als vielmehr wegen der handelnden Personen. Die Sprache ist einigermaßen mittelalterlich, zwar hinsichtlich der Beschreibungen sehr ausführlich, aber ohne mich in den Bann ziehen zu können. Mir fehlten die Personen, mit denen ich mich identifizieren könnte – von den Hauptakteuren fühlte ich mich eher abgestoßen. Ich habe das Buch nicht einmal zu Ende gelesen.

  4. Cover des Buches Tyll (ISBN: 9783499268083)
    Daniel Kehlmann

    Tyll

     (257)
    Aktuelle Rezension von: Balkongarten

    Eine ganz nette Geschichte mit ein paar Fakten über Till Eulenspiegel und auch zum 30jährigen Krieg sowie einigen realen Persönlichkeiten dieser Zeit. Wenn man nichts für bare Münze nimmt, ist es ein sehr unterhaltsamer Roman. Zu Anfang hat es mich ein wenig irritiert, da Till Eulenspiegel wahrscheinlich um 1400/1500 gelebt hat bzw. erfunden wurde, also einige Jahrzehnte vor der Reformation und dem 30jährigen Krieg. (Die ersten Bücher über Till Eulenspiegel erschienen ja schon 1510) Die Erlebnisse während des 30jährigen Krieges wurden geschildert, allerdings doch mit deutlicher Abschwächung oder es wurden Dinge nur angerissen. Ausnahme bildet dabei aber eine Folterszene bei einem Inquisitionsgericht. Schön finde ich wie die einzelnen Romanfiguren sich in bestimmten Lebensabschnitten begegnen und interagieren. Gewünscht hätte ich mir mehr Streiche von Till Eulenspiegel, aber den Zweck des Namens erfüllt auch das Buch - den Menschen einen Spiegel vorhalten.

  5. Cover des Buches Das Pestzeichen (ISBN: 9783442476398)
    Deana Zinßmeister

    Das Pestzeichen

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Malka

    Es geht in dem Buch um Ende des Dreißig jährigen Krieg, um eine junge Frau namens Susanna. Diese junge Frau verliert durch einen Mann namens Jeremias ihre ganze Familie. Warum? Aufgrund magischer Schriften, welche den Weg zu einem Schatz zeigen. Susannas Vater vertraut seiner Tochter kurz vor seinem Tod das Versteck der magischen Schriften an.

    So begibt sich die junge Frau auf eine gefährliche Abenteuerreise und lernt dabei sogar noch große Liebe kennen.

    Zum Schreibstil kann ich sagen, dass den Roman für sehr einfach geschrieben empfunden habe. Es wurden wenig bis gar keine Fremdwörter verwendet. Und wenn doch dann wären sie leicht verständlich. Die Autorin schreibt den Roman sehr flüssig und zusammenhängend. Die Beschreibung der Charaktere sorgt dafür, dass man sich diese sehr gut bildlich vorstellen konnte.

    Besonders gut fand ich dass die Autorin in dem Roman die Sichtweisen gewechselt hat. So wurde mal aus Susannas Sich und mal aus der Sicht von dem Jeremias geschrieben zum Beispiel.

    Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und haben meiner Ansicht auch gut in die Handlung gepasst.

    Die Hauptfigur Susanna hat Trotz ihres großen Verlustes niemals aufgegeben und immer weiter gekämpft. Am Ende hat sich ihr Kampf ausgezahlt. Susanna hat nicht nur den Schatz gefunden sondern auch ihre Liebe gefunden.

    Für mich gehört dieser Roman mit zu den gelungendsten historischen Romanen die ich jemals gelesen habe. Er ist ein Roman für zwischendurch. Ich habe ihn innerhalb von drei Tagen verschlungen. So gut fand ich diesen. Ich persönlich freue mich auf die Fortsetzung. Des Weiteren kann ich diesen Historischen Roman auf jeden Fall zum lesen weiter empfehlen. Er ist spannend, aufschlussreich bezogen auf das verwendete Zeitalter. Dieser Roman weckte in mir sehr viel Interesse für diese Zeitspanne.

  6. Cover des Buches Léon und Louise (ISBN: 9783423253635)
    Alex Capus

    Léon und Louise

     (557)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne

    Die Lebensgeschichte und Liebesgeschichte von Leon Le Gall, geboren um die Jahrhundertwende in Frankreich, spielt natürlich im 20. Jahrhundert, passt aber streckenweise so gut wie lange kein anderes Buch in unsere Zeit. Das Leben und Lieben Leons, der sich mit 17 in die gleichaltrige Louise verliebt, eine Liebe, die bis an ihr Lebensende hält und dennoch immer starken Widerständen ausgesetzt ist, ist geprägt durch die beiden Weltkriege. Vor allem die Zeit des zweiten Weltkriegs, Leon lebt als Polizeichemiker in Paris, einer besetzten Stadt in der alles gelähmt ist, aber weiterläuft. Zum ersten Mal hab ich bemerkt, dass unsere Corona-Situation, vor allem mit der Ungewissheit, wie lange sie noch anhalten wird, sehr nah an dem Kriegsszenario ist. Täglich sterben hunderte Menschen, das öffentliche Leben ist wie betäubt und trotzdem machen alle irgendwie weiter. Das ist nur ein Aspekt des insgesamt auch tollen Buches, hat mich aber sehr beeindruckt.

  7. Cover des Buches Das Geheimnis der Papiermacherin (ISBN: 9783746634036)
    Andrea Bottlinger

    Das Geheimnis der Papiermacherin

     (40)
    Aktuelle Rezension von: sabrinchen
    Relativ normales historisches Cover das ich gefühlt schon 1000mal gesehen habe.
    Aber der verschnörkelte Titel ist ein Hingucker und der Klappentext und die Autorin haben mich nach dem Buch greifen lassen.

    Das historische Nürnberg und die Umgebung waren spannend für mich da ich dort wohne.
    Über die Orte, Gebäude und Strassen zu lesen und dort die Handlung zu erleben haben es sehr authentisch gemacht.
    Es wurden historische Begebenheiten mit dazu passender Fiktion um Johann von Triest und Anna Precht verwoben, dabei eine interessante und teilweise dramatische Handlung erzählt.
    Ich habe mit allen mitgefiebert.
    Die Geschichte ist farbenfroh, dabei unterhaltsam und man lernt historische Arbeitsweisen und Lebensarten kennen.
    Die Charaktere sind sympathisch, mit ihren Fehlern glaubhaft und passen sehr gut zum Plot.

    Der Schreibstil ist gut verständlich und es ist spannend ohne Längen erzählt.
    Bis zum Schluß bleibts interessant und das Ende konnte mich begeistern.
    277 lange Ebookseiten die nicht langweilig wurden und die ich relativ schnell konsumiert habe.
    Von mir eine Leseempfehlung für Liebhaber historischer Romane.
    4 starke Sterne von mir
  8. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

  9. Cover des Buches Die Schwarzen Musketiere - Das Schwert der Macht (ISBN: 9783845814285)
    Oliver Pötzsch

    Die Schwarzen Musketiere - Das Schwert der Macht

     (34)
    Aktuelle Rezension von: buechermaus88

    Auch im zweiten Band nimmt uns der Autor auf die abenteuerliche Reise von Lukas von Lohenstein mit. Lukas, seine Schwester Elsa sowie seine Freunde bekommen Besuch von Senno, einem Sterndeuter. Dieser hat schlimme Nachrichten. Ihr alter Feind der Inquisitor Waldemar von Schönborn hat die drei Reichsinsignien gestohlen, um damit vermutlich das Reich zu erpressen. Das können und dürfen sie nicht zulassen. Also reisen sie mit Hilfe von Elsas Kräften nach Prag, wo diese versteckt zu sein scheinen, doch die Suche danach ist alles andere als leicht.

    Ich habe wieder sehr schnell in die Geschichte reingefunden und war sofort gefangen. Seit Sennos Botschaft ging es Schlag auf Schlag und mit Hilfe von den anderen Schwarzen Musketieren wie dem Anführer Zoltan sowie geheimen Botschaften, die den Aufenthaltsort der Reichsinsignien erörtern, gelingt es recht schnell, diese ausfindig zu machen. Doch wieso ist jemand so auskunftsfreudig und hilft den Freunden? Was hat es mit der Bogenschützin auf sich? Wohin ist Senno verschwunden? Und Elsa verändert sich immer mehr, was Lukas Angst macht. Ist das Grimorium gut? Fragen über Fragen, die nach und nach beantwortet werden. 

    Besonders gefallen hat mir wieder mal, dass man ganz in diese Zeit eintauchen kann. Mit Hilfe des kleinen Reiseführers am Ende des Buches findet man sich in Prag noch besser zurecht und da ich persönlich schon mal dort war, hatte ich ein noch besseres Bild der Stadt vor Augen während dem Lesen. Auch gibt es am Ende ein kleines Lexikon der historischen Begriffe sowie zum Thema Fechten. Das Buch wirkt gut recherchiert und ich hatte das Gefühl immer und überall hautnah dabei sein zu können, sei es bei den Kämpfen, im Judenviertel oder in der schlammigen Moldau. 

    Genau wie Lukas hat mir die Veränderung von Elsa Sorgen gemacht und ich habe das Schlimmste befürchtet. Ihre Nase steckt ständig im Grimorium, sie möchte fast alles mit Hilfe von Zaubern lösen und wird zunehmend aggressiver gegenüber jedem, der irgendetwas schlechtes über Zauberei, das Grimorium oder sie selbst sagt. 

    Das Ende hat mich ein wenig überrascht. Die Geschichte selbst scheint erst mal abgeschlossen, aber in einem anderen Sinne gibt es ein offenes Ende, was das Abenteuer natürlich noch weitergehen lässt. Ich warte auf Band 3. 

    Mein Fazit:

    Ein tolles Jugendbuch mit Historie und tollen Figuren. Nicht nur Jugendliche haben hier ihren Spaß.

  10. Cover des Buches Das Pestkind (ISBN: 9783426514399)
    Nicole Steyer

    Das Pestkind

     (60)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros
    Zur Zeit des 30-jährigen Krieges:
    Waisenkind Marianne lebt, gemeinsam mit ihrem Stiefbruder und dessen Mutter, einer Wirtin, in deren Braugasthaus. Die junge Frau wird von ihrer Stiefmutter tagtäglich drangsaliert. Auch im Dorf ist das Mädchen unbeliebt, da sie als „Pestkind“ verschrien ist, nachdem ihre Familie von Schwarzen Tod dahingerafft wurde. Als eines Tages die Schweden den kleinen Ort heimsuchen, verändert dies Mariannes ganzes Leben. Fortan reist sie im Tross der Kämpfer mit…

    Dieses Buch wurde von anderen Lesern so hoch gelobt, dass ich mich eigentlich recht schnell entschieden habe, es ebenfalls zu lesen. Nachdem ich es dann nun auch als Geschenk bekommen hatte, wollte ich es auch gleich in Angriff nehmen.
    Leider hat mich dieser historische Roman gar nicht fesseln können. Es gibt keinen Spannungsbogen, keinen richtigen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Erzählsträngen, bei denen ich mir auch nicht sicher war, ob es nun drei oder vier oder vielleicht doch nur zwei sein sollten.
    Zudem blieb die Protagonistin ausgesprochen farblos. Auch die anderen Charaktere waren für mich sehr klischeehaft, beispielsweise der stehts fürsorgliche Pfarrer, der intrigante Büttel etc. pp…
    Gedanken und Gefühle der einzelnen Akteure haben mich absolut nicht berühren können und so habe ich keinerlei Sympathie oder Antipathie für die Handelnden empfunden. Ich konnte mich, trotz aller Mühe dieses Buch zu mögen, nicht in die Charaktere hineindenken, geschweige denn von der Geschichte mitgerissen werden.

    Auch der Schreibstil der Autorin ist mir sehr einfach erschienen. Die Dialoge sind vorhersehbar und sehr einfach gestrickt, ebenso die Aktionen und Reaktionen ihrer Charaktere.
    Ereignisse, die die Autorin beschreibt, folgen entweder Knall auf Fall hintereinander oder in großem Abstand aufeinander, sodass in meinen Augen unnötige Längen entstanden sind.

    Da ich am Buch „Das Pestkind“ kaum Positives finden konnte und, gegen meine eiserne Regel jedes Buch zu Ende zu lesen, tatsächlich das Lesen abgebrochen habe, vergebe ich hier nur einen von fünf Sternen.
    Leider hat dieses Buch meine, durch die vielen guten und sehr guten Rezensionen, sehr hohen Erwartungen nicht annährend erfüllen können. Wirklich schade.

  11. Cover des Buches Die Wundärztin (ISBN: 9783426505373)
    Heidi Rehn

    Die Wundärztin

     (68)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill
    Liebe und Verrat im 30-jährigen Krieg: In „Die Wundärztin“ – dem Auftakt einer Trilogie – erzählt Heidi Rehn die Geschichte der Söldnertochter Magdalena, die als Wundärztin im kaiserlichen Tross arbeitet. Schon als Kind lernt sie den Waisen Eric kennen, der nach dem Tod seiner Eltern als Zimmermannlehrling im Tross unterkommt. Nach Jahren werden die beiden ein Paar. Doch die Liebe ist eine verbotene, denn die Väter der beiden waren verfeindet. Nach einer Schlacht verschwindet Eric spurlos und Magdalena muss eine folgenschwere Entscheidung treffen. Im Prinzip hat mir der Roman ganz gut gefallen. Rehns Schreibstil zieht einen schnell in die Geschichte rein, sie erzählt sehr bildhaft und durchaus atomsphärisch. Auch zu den Charakteren findet man recht schnell Zugang. Ein wenig holprig fand ich den Übergang vom Prolog zum ersten Teil des Romans, auch gab es am Anfang noch ein paar Ungereimtheiten, die sich dann aber nach und nach weitgehend aufklären. Doch Vorsicht: Wer einen detaillierten, gut recherchierten Roman über den 30-jährigen Krieg lesen will, ist mit diesem Buch falsch beraten. Rehn schildert zwar sehr genau und informativ das Leben eines Feldschers im Tross und überhaupt das Leben des Tross-Gefolges, über die Hintergründe oder politischen Verstrickungen zu jener Zeit erfährt der Leser aber so gut wie nichts. An manchen Stellen hätte ich mir zwar auch tiefergehende Informationen und weniger Gefühlsduselei gewünscht, im Großen und Ganzen hat mich dar Roman aber trotzdem extrem gut unterhalten. Und irgendwie gelingt es Rehn dann doch die Stimmung der Menschen, die zu jener Zeit geherrscht haben muss, zu transportieren.

    Ein ganz unterhaltsamder Historienschmöker, trotzdem werde ich die Folgebände ziemlich sicher nicht mehr lesen. Die haben dann nämlich gar nichts mehr mit dem 30-jährigen Krieg zu tun und  so gepackt hat mich die Geschichte dann auch wieder nicht.
  12. Cover des Buches Das Hexenmal (ISBN: 9783442467051)
    Deana Zinßmeister

    Das Hexenmal

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Rabentochter

    Klappentext: Thüringen 1617. Kurz von dem Dreißigjährigen Krieg vergiftet Missgunst die Herzen der Menschen, und Unschuldige werden der Hexerei bezichtigt. In dieser dunklen Zeit sind fünf junge Menschen vor ihrem Schicksal auf der Flucht: Katharina will der Ehe mit ihrem Schwager entgehen. Der reiche Erbe Johann flieht mit der Magd Franziska, die als Hexe angeklagt ist. Der Franziskanermönch Burghard will ein neues Leben beginnen. Und Clemens, beinahe Opfer eines Mordkomplotts, sucht Zuflucht im Wald. Doch die Häscher sind ihnen dicht auf den Fersen...


    Rezension: Bei historischen Romanen bin ich immer etwas skeptisch, gerade wenn sie sich mit dme Thema der Hexenverfolgung befassen. Oft ist es dann der Fall, dass gerade die Frauenfiguren (aber auch teilweise die Männer) im Roman nicht handeln oder den Mund nicht aufbekommen. Dies ist hier jedoch nicht der Fall, weshalb mich das Buch durchaus überzeugt hat. Die Hexenverfolgung ist zwar Thema, aber nicht übermäßig dominant und spielt auch nicht in allen Geschichten eine Rolle. Die Figuren sind weder übertrieben schwach, noch überaus mächtig geschrieben. Stattdessen wirken sie in ihrem Handeln und Denken authentisch und menschlich. Ihre Wünsche, Gefühle und Gedanken sind anschaulich ohne dabei übertrieben emotional zu sein.

    Die einzelnen Handlungsstränge sind spannend, gut und logisch aufgebaut und hinterlassen jeweils so gemeine Cliffhanger, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag.

    Wie man sich sicherlich schon denken kann, werden die einzelnen Geschichten am Ende zusammen gewoben, was allerdings ebenso geschickt gelöst ist, wie der Spannungsaufbau. Das Buch ist Auftakt zu einer Trilogie, steht aber auch wunderbar als eigene Geschichte da. Da mir das Ende gut gefiel, bin ich noch unentschlossen, ob ich es mir kaputt machen will, indem ich weiterlese. Ich habe ein bisschen Angst, was den Figuren noch passieren könnte. Allerdings bin ich auch neugierig. Der Schreibstil ist sehr gut verständlich und schafft einen angenehmen Lesefluss, der erneut dazu beiträgt, dass man das Buch eigentlich gar nicht mehr weglegen kann. Alles in allem kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Es hat alles, was man sich von einem historischen Roman erhoffen kann: Authentizität, Spannung und fesselnde Figuren.

  13. Cover des Buches Der Schattenesser (ISBN: 9783404154005)
    Kai Meyer

    Der Schattenesser

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Gwynny
    Der Mann Josef blickte aus der Dachluke der Altneu-Synagoge über die Giebel der Judenstadt und wartete, dass der Vogel Koreh zu ihm sprach. Der Mann Josef lauschte oft auf seine Stimme. Es war die einzige, die er hörte.
    Zitat aus „Der Schattenesser“ von Kai Meyer

    FAKTEN
    Das Buch „Der Schattenesser“ von Kai Meyer ist erstmals 1996 erschienen. 2017 gab es im Blitz Verlag eine limitierte und signierte Neuauflage von 333 Exemplaren als Hardcover. In meinem Besitz befindet sich Nr. 230.

    KURZMEINUNG
    Eine gelungene Interpretation der Baba-Jaga im Prag des 17. Jahrhunderts. Unheimlich, grausam, schockierend, anspruchsvoll.

    KLAPPENTEXT
    Prag im Dreißigjährigen Krieg: Söldner halten die Stadt besetzt, Raub und Hinrichtungen sind an der Tagesordnung. Auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters begegnet Sarai, Adeptin der Alchimie, einem unheimlichen Wesen, das den Menschen ihre Schatten und Seelen raubt. Eine fantastische Jagd durch das magische Prag beginnt.
    Aus Gassen und Hinterhöfen treten bizarre Gestalten ans Licht. Sarai begegnet dem Meister des Schattentheaters - dem unsterblichen Leander Nadeltanz - und Kaspar, der lebenden Kanonenkugel. Der Golem erwacht in seiner Gruft auf dem Speicher einer Synagoge. Ein verrückter Papiermacher schafft Knochenfrauen aus Pappmaché, und durch die Ruinen Böhmens reitet die Baba Jaga in ihrem Hexenhaus auf Hühnerbeinen.
    Inmitten ausbrechender Pest und blutiger Pogrome nimmt Sarai den Kampf gegen den Schattenesser auf - und muss erkennen, dass ihr der wahre Blick in den Abgrund von Mythos und Wahn erst noch bevorsteht.

    SCHREIBSTIL/ CHARAKTERE
    Mein erstes Buch von diesem, doch sehr bekannten, Autoren. Und was soll ich sagen? Er ist meiner Meinung nach zurecht so beliebt wegen seiner Schreibkunst.

    Diese Geschichte ist einfach viel mehr, als ich mir erhofft hatte. Ich liebe die Mythen und Märchen rund um Baba Jaga – nicht alle sind fröhlicher Natur. Und das Cover zusammen mit dem Hinweis auf diese „Hexe“ hat mich schnell dazu bewogen, das Buch zu bestellen.

    Erwartet habe ich fast eine Art Märchenadaption, nur düsterer. So ähnlich vielleicht wie bei Daniela Winterelds „Der geheime Name“. Aber mitnichten!

    Wir haben hier eine ganz eigenständige Geschichte, in der die Baba-Jaga eine, für mich neue, Rolle einnimmt. Oft ist man sich nicht sicher, ob die Charaktere nur an Einbildungen leiden, oder ob das alles Wirklichkeit für sie ist. Fast zum Schluss wurde ich dann von Kai Meyer noch auf einen Irrweg geschickt – ich war kurz enttäuscht und dachte, der gruselige und schockierende Faktor hätte sich in Wohlgefallen aufgelöst. Doch er hat mir ein Schnippchen geschlagen – es kam dann doch unerwartet anders. ;)

    Der Autor hat mich auf eine zum Teil grausame, unheimliche und verwirrende Reise in das Prag des 17. Jahrhunderts geschickt. Und sie hat mich in ihren Bann gezogen. Die Charaktere sind greifbar, die Atmosphäre versetzt mich in die Judenstadt – mitten zwischen die Pestopfer. Ob ich mich beim Lesen wohlgefühlt habe? Sicher nicht immer – und ich denke, genau das hat Kai Meyer aber auch beabsichtigt.

    Was ich unbedingt noch erwähnen möchte, ist wie wortgewaltig der Autor diese Geschichte zu Papier gebracht hat. Es ist eine durchaus anspruchsvolle Lektüre, bei der ich mich während des Lesens mal wieder konzentrieren musste. Für mich bedeutet das in diesem Fall höchste Qualität :)

    MEIN FAZIT
    Mein erstes Buch von Kai Meyer und ich bin wirklich begeistert. Das Buch hat mich positiv überrascht und mir mehr geschenkt, als ich gehofft hatte. Wer gern ein wenig Geschichte mit Fantastik liest ist hier sicher auf dem richtigen Weg. Es ist aber auch ernst, unheimlich, schockierend und schön. Sicher nicht mein letztes Buch von Kai Meyer!

    MEINE BEWERTUNG
    Hier gibt es 5 von 5 Zahnrädchen.
    ©Teja Ciolczyk, 18.10.2017
  14. Cover des Buches Der Hexenschwur (ISBN: 9783442476411)
    Deana Zinßmeister

    Der Hexenschwur

     (50)
    Aktuelle Rezension von: MartinaM
    Der Hexenschwur ist nach Das Hexenmal und der Hexenturm der dritte Band von Deana Zinßmeister um die Familie Bonner.

    Man muss nicht die Vorgängerbände gelesen haben, da es immer mal wieder Rückblenden gibt. Die Autorin hält den Leser gut auf dem Laufenden und der moderne Erzählstil von Deana Zinßmeister erlaubt ein schnelles und zügiges Lesen.

    Der Leser wird an die Hand genommen und praktisch Teil der Familie Bonner. Fiktive und reale Personen werden miteinander verwoben. Und das Ende ist schlüssig und in sich abgeschlossen.

    In 45 Kapiteln darf der Leser die Familie Bonner begleiten. Mit einem Epilog und einem Nachwort rundet die Autorin das Buch ab.

    Hexerei, Legenden und Krankheiten, der Glaube an Dämonen sowie Kriegsschauplätze und eingeflochtene, historische Fakten, komponierte die Autorin zu einem großartigen Roman, den ich nur empfehlen kann. Eine wunderbar geschriebene Geschichte, die mich als Leserin mitgerissen hat und genussvolle Lesestunden bescherte.
  15. Cover des Buches Nora Bendzkos Galgenmärchen / Wolfssucht (ISBN: 9783741895784)
    Nora Bendzko

    Nora Bendzkos Galgenmärchen / Wolfssucht

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Stups

    Das Buch ist die traurige Geschichte von Ina. Der Krieg, die Flucht, der Tot der Schwester. Dies alles hat Ina stark verändert und traumatisiert. Als sie doch noch so was ähnliches wie Vertrauen zu jemanden entwickelt nimmt die Katastrophe ihren Lauf.

     

    Es ist wie oben genannt etwas anders. Einfach geschrieben und anfangs nicht überraschend und doch gibt es etwas was einen nicht loslässt und einen das Buch im Ganzen verschlingen lässt.

     

    Fazit: Auf jeden Fall lesenswert!

  16. Cover des Buches Die Teufelsmalerin (ISBN: 9783962151669)
    Sabine Wassermann

    Die Teufelsmalerin

     (33)
    Aktuelle Rezension von: alexandra_bartek
    Das Buch hat einen tollen schreibstiel und man kann sich sofort in die damalige Zeit. Die Autorin beschreibt ohne jedliche Angst wie es damals war die Plünderungen und dach die Verbote. Frauen galten in dieser Zeit soblald sie etwas konnten natürlich als vom Teufel bessens. Dies musste auch Henrietta am eigen Leib erfahren. Sie kam jedoch frei weil Thomas für sie einstand, und frei kam. Allerdings hat sie ein Verbot bekommen an das sie sich jedoch nicht halten kann weil malen ihre große Leidenschaft ist. Ihrem Vater zuliebe will sie das Gemälde fertig stellen um jeden Preis. Ihr Vater ist schwer krank jedoch was er genau hat kann man nicht sagen. Das ende ist sehr dramatsich wie ich finde und jedoch irgenwie klar was diese Zeit angeht.

    4 Sterne für das tolle Buch.
  17. Cover des Buches Mutter Courage und ihre Kinder (ISBN: 9783518732601)
    Bertolt Brecht

    Mutter Courage und ihre Kinder

     (342)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Sophilius

    Berthold Brecht, ich bin entzückt.

    Mein erstes Drama diesbezüglich und die Geschichte hat mir weitenteils sehr gut gefallen. Mutter Courage verspielt sich zwar in ihrem Einsatz um den Profit ihres kleinen, rollenden Geschäfts und verliert nach und nach alle, die sie einst umgaben, allerdings scheint sie dies in ihrer Welt überhaupt gar nicht zu merken. Anfangs dachte ich, es handle sich um eine Komödie, doch im Laufe des Stücks stellt sich immer mehr die Dramatik des 30-jährigen Krieges in den Vordergrund. Die Sprache ist nicht immer leicht verständlich, doch könnte ich mir dieses Werk wunderbar auf einer jeden Theaterbühne vorstellen - hoffentlich lässt sich dieser Wunsch irgendwann realisieren! :)
  18. Cover des Buches Hexengold (ISBN: 9783426505441)
    Heidi Rehn

    Hexengold

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Leseherz

    Deutschland, 1650, Frankfurt am Main.

    Der dreißigjährige Krieg scheint vorüber und Magdalena könnte glücklich ihre Tätigkeit als Wundärztin nachgehen. Doch als ihr Mann Eric sich auf Reisen begeben will und daraus ein großes Geheimnis macht, wurde ihr unwohl. Galt ihr gesamtes Glück einer einzigen Lüge was die Ahnenreihe betrifft?

    Erich zieht trotz allem los, nachdem man ihrer zukünftigen Base Adelaide das Zuhause nahm als ihr Mann Vinzen verstarb. Nun stand sie da mit ihrem Sohn Mathias auf der Straße. Ohne zu zögern nimmt Magdalena sie zu sich auf.

    Magdalena jedoch ereilte das Unglück. Wenige Tage nachdem Eric aufgebrochen war, musste auch sie ihr trautes Heim den Schuldeneintreibern überlassen. So zog sie nun mit Adelaide, deren Sohn und ihrer Tochter Carlotta nach Königsberg, in der Hoffnung ihren Mann wiederzufinden, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Doch kommt alles anders.

  19. Cover des Buches Alma Mater (ISBN: 9783963621574)
    Birthe zur Nieden

    Alma Mater

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Smilla507

    Als Marburg-Kennerin war dieser historische Roman ein Muss für mich! Viele der Schauplätze, die in diesem Buch genannt und beschrieben werden, wurden mir dadurch noch plastischer vor Augen geführt.

    Birthe zur Nieden macht es dem Leser/der Leserin leicht, in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges einzutauchen und aus der Perspektive des jungen Georg mitzuerleben. Aus ärmlichen Verhältnissen kommend hat er das Glück, sein Theologie-Studium an der Marburger Universität von seiner „Patin“ bezahlt zu bekommen. Leider deckt das nicht die Kosten für den Lebensunterhalt und auch nicht die einer Unterkunft. Die muss sich Georg erst einmal suchen, was gar nicht so leicht ist. Niemand möchte ihn aufnehmen und er muss viele Nächte draußen im Freien verbringen. Aber er lässt sich von all den Unannehmlichkeiten und der Unruhe und Ungewissheit, die der Krieg mit sich bringt, nicht unterkriegen – zumindest anfangs nicht.

    Eines Tages wird Marburg belagert und nichts ist mehr sicher – auch das eigene Leben nicht.

    Die Autorin schreibt im Nachwort, dass ihr Roman sich von anderen über den Dreißigjährigen Krieg unterscheidet. Sie beleuchtet nur einen kleinen Teil davon, nämlich den, der die Stadt Marburg betraf. Das allein fand ich aber sehr, sehr spannend, interessant und äußerst informativ. Den Bürgern Marburgs war es schlicht egal, wer gerade die Herrschaft über ihre Stadt hatte – sie mussten Tribut zahlen, fremde Soldaten bei sich unterbringen und vieles andere. Es änderte sich wenig für sie außer dem, der gerade das Sagen hatte: Die Hessen-Kasselischen, die Hessen-Darmstädtischen oder die Schweden – vollkommen egal! Überleben hieß die Devise.

    Das Buch ist ein ziemlich „dicker Schinken“ und vom Gefühl her wollte es anfangs einfach nicht voran gehen beim Lesen, was nicht am Schreibstil der Autorin lag. Es war durchweg spannend für mich, dennoch fehlte mir anfangs lange der „Leseerfolg“. Ich konnte immer gut in die Handlung reinfinden, auch dann noch, wenn ich das Buch mehrere Tage liegen lassen musste.

    Der Glaube spielt eine wesentliche Rolle, worüber sich niemand wundern sollte, schließlich studiert Georg Theologie und setzt sich aus vollem Herzen für Gott ein. Sein Wunsch, Theologe zu werden, entspringt einem Erlebnis zu Beginn der Romanhandlung, in der er Gott verspricht, ihm sein Leben zu widmen. Dieses Erlebnis trägt ihn durch die Jahre seines Studiums hindurch, trotzdem gibt es auch Momente des Zweifels, was Georg und seinen Glauben sehr authentisch machen. Überhaupt ist mir Georg ziemlich ans Herz gewachsen … Ihn am Ende es Buches ziehen zu lassen, fiel mir richtig schwer.

  20. Cover des Buches Die Feuerbraut (ISBN: 9783426509616)
    Iny Lorentz

    Die Feuerbraut

     (186)
    Aktuelle Rezension von: makama
    Deutschland in 30jährigen Krieg. Die junge Irmela von Hochberg muss zusammen mit ihrem Vater und anderen Leuten vor den Schweden fliehen.....
    Doch sie fallen den Feinden in die Hände, nur durch einzigartige Gehör des Mädchens kann sie sich und einige andere retten:...
    Das wird ihr zum Verhängnis ....
    Soche Fähigkeiten kann nur eine Hexe haben..... Auch Neid und Missgunst tragen dazu bei, dass der Prior des Klosters von Lexentahl sie nun verfolgt ....Seineh  schöne Nichte hatte nämlich nicht so viel Glück und ist den marodierenden Banden zum Opfer gefallen.....
    und fürchterlich entstellt worden.
    Sie wird zum OPfer seines düsteren Ränkespiels.....
    Nicht ganz unschuldig daran sind auch Irmelas Stiefgroßmutter Helene  und deren Tochter Johanna, die gerne das Vermögens des Mädchens hätten.....
    Fazit und Meinung:
    Die Geschichte spielt mitten im 30jährigen Krieg und auch die Ererignisse und Intrigen spielen eine wichtige Rolle in den Roman, für mich manchmal zuviel....
    Auch die vielen Mitwirkenden, die zum Glück hinten aufgelistet sind, machen es nicht einfacher.
    Manchmal lässt auch die Spannung ein wenig zu wünschen übrig.
    Die meisten Charaktere, gerade Irmela, abe auch ihre Magd und ABdur haben mir sehr gut gefallen.
    Von mir gibt es knappe 4 Sterne für dieses Buch.

  21. Cover des Buches Krabat: Roman (ISBN: 9783522202343)
    Otfried Preußler

    Krabat: Roman

     (1.813)
    Aktuelle Rezension von: leonard

    Ich mag das Buch nicht so es ist mir zu viel Magie und Zauberei und es ist schwer geschrieben aber für leute die Düstere Stimmung mögen und Zauberei ist es auf jeden fall was paar worte wusste ich nicht was sie bedeuten und es war etwas schwerer zu lesen aber sonst hat es gute Charaktere und eine gute Story und es ist Spannend

  22. Cover des Buches Sturmsegel (ISBN: 9783800055326)
    Corina Bomann

    Sturmsegel

     (29)
    Aktuelle Rezension von: noita

    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist spannend und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Besonders der geschichtliche Hintergrund ist sehr interessant, aber nicht zu sehr im Vordergrund.

     

    Leseempfehlung

  23. Cover des Buches Die Hexe und die Heilige: Historischer Roman (ISBN: 9783962150136)
    Ulrike Schweikert

    Die Hexe und die Heilige: Historischer Roman

     (228)
    Aktuelle Rezension von: Michaela_Kirchner_Schommer

    Als in der Nacht zu Martini in Ellwangen Zwillinge geboren werden ist das der Beginn eines vorbestimmten Schicksals. Die Kinder sehen im Alter von 5 Jahren den Tod des Vaters voraus , um die Kinder zu schützen schickt die Mutter eines der Kinder in ein Kloster. Doch die Verbindung bleibt, ein Hexenjäger macht den Frauen in Ellwangen das Leben zur Höhle, und nutzt seine Macht aus um seinen Reichtum durch Abkommgeld zu mehren, und geht dabei im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen.

    Die Geschichten um die Frauen denen Hexerei vorgeworfen wird ist so lebhaft beschrieben das man wirklich mitfühlt.

  24. Cover des Buches Der Lehrling des Feldschers I (ISBN: 9783961542062)
    Greg Walters

    Der Lehrling des Feldschers I

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg

    Der Lehrling des Feldschers ist der erste Teil einer Reihe, die vor dem historischen Hintergrund des dreißigjährigen Krieges spielt und gleichzeitig fantastische Elemente einfließen lässt.

    Der Stil ist humorvoll, trifft aber in den wichtigen Stellen auch den Ernst der Dinge. Gewohnt genial gelesen wird das Hörbuch von Robert Frank.

    Die Story kreist um Gustav, einen jungen Vollwaisen, der in den Wirren des Krieges seine Familie und seine Lebensgrundlage verliert. Auf der Suche nach seiner Schwester und seiner Mutter, landet er im Tross der Schweden und trifft dort auf den Feldscher Martin, der sich tagsüber um die Verwundeten der Schlacht kümmert, in der Nacht allerdings einem ganz anderen Handwerk nachgeht. Da Gustav das geheime Zeichen auf dem Feldscherwagen sehen kann, wird er der junge Lehrling des Feldschers und lernt von ihm das Handwerk und - den Umgang mit Dämonen.

    Bald schon verstrickt sich der manchmal etwas ungeschickte, aber liebenswerte Junge in ziemliche Schwierigkeiten, von denen sein Meister auf keinen Fall etwas erfahren darf, wenn ihm sein Leben lieb ist. Und dann ist da noch die geheimnisvolle Niederländerin Annike, die ein durchtriebenes Spiel spielt.

    Ich freue mich auf die Fortsetzung der Reihe und dass ich diesen Autor entdeckt habe, der sehr vielversprechend klingt.

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