Bücher mit dem Tag "dresden"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dresden" gekennzeichnet haben.

313 Bücher

  1. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (909)
    Aktuelle Rezension von: Schaetze_auf_Papier

    Meine Meinung:

    Der erste Fall des Ermittlerduos Sneijder und Nemez aus der Feder von Erfolgsautor Andreas Gruber hat auch mich in seinen Bann gezogen. Gerade zu Anfang hatte ich allerdings Probleme mit den teilweise sehr kurz gehalten Sätzen, welche mich gerade zu Beginn vor eine Herausforderung gestellt haben. Das Buch ist spannend erzählt, und auch die verschiedenen Zeitsprünge sind gut eingearbeitet und reißen den Leser nicht aus der Geschichte heraus. Zum Ende hin verliert das Buch leider ein wenig an Spannung, denn dem Leser wird schnell klar, wer sich hinter den Morden verbirgt und welches Motiv dahintersteckt. Dadurch zog sich der Schluss für mich etwas in die Länge und ich musste gerade mit den letzten 50 Seiten kämpfen. Der Auftakt der Reihe ist schon mal gelungen und die beiden Hauptprotagonisten haben sich und Ihre Eigenheiten vorgestellt. Sneijder ist nicht der typische Ermittler, sondern zeigt sich als richtig unsympathischer Kotzbrocken, doch ich glaube viele Leser wie ich auch finden ihn deshalb sympathisch. Kein aalglatter Ermittler, der nie in Schwierigkeiten gerät und den alle mögen. Der zweite Teil der Reihe wartet bereits in meinem Regal darauf gelesen zu werden.

  2. Cover des Buches Die Frauen der Rosenvilla (ISBN: 9783453471313)
    Teresa Simon

    Die Frauen der Rosenvilla

     (261)
    Aktuelle Rezension von: jesslie261

    446 Seiten 🦄🦄🦄🦄🦄 Dieses Buch habe ich wieder zusammen mit der lieben @anika_seitenschwester Zusammen um Buddyread gelesen. In diesem Buch lernen wir Helene, Emma, Charlotte und Anna kennen. Es war do unglaublich interessant die Geschichte zu verfolgen und zu lesen inwieweit das Schicksal dieser vier Frauen miteinander verwoben ist. Die Autorin ist einfach grandios wie sie ihren riten Faden behält und alles zu einer großartigen Geschichte zusammen fügt. Ihre Bücher machen absolut süchtig. Fängt man zu lesen , kann man nicht wieder aufhören, denn man möchte unbedingt wissen wie alles zusammen hängt und die Geschichte ausgeht.  Dieses Buch war wieder absolut gelungen und ich liebe es. Die Autorin schreibt absolut fantastisch und ich freue mich schon auf ihre anderen Bücher ❤❤❤ #teresasimon #diefrauenderrosenvilla #heyne  #lesenistliebe #ichliebelesen📚📖 #rezension  #lesenisttoll #lesenlenktab #lesendinandereweltenflüchten #lesenistschön #lesenentspannt #lesentutderseelegut #neuesbuch #bücherwurm🐛 #lesemädchen #bloggerin #buchbloggerin #instabloggerin #booksofinstagram #booksaremylife #bookaholicsgermany #booknerdigans #booklover #bookselfie #booksarelove #bookcommunity #booksaremagic #subabbau2020 #bücherjunkie

  3. Cover des Buches Der Kryptologe (ISBN: 9782496707236)
    Elias Haller

    Der Kryptologe

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    In einem Krimi mal eine andere Vorgehensweise bei den Ermittlungen, hier eben die Kryptologie, zu haben, hat mir gut gefallen. Auch die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten und die Semperoper in Dresden als Tatort zu nutzen ist auch nicht so oft im Krimis vorhanden. Also rundum ein gelungener Serienauftakt, denn der Krimi an sich ist flüssig, mit vielen Wendungen versehen und spannend erzählt. 

    Auch wenn hinsichtlich der Kryptologie für nachfolgende Bände noch Potential nach oben ist, hat mich dieser erste Fall für Arne Stiller aber gut unterhalten. Meine Leseempfehlung bekommt das Buch und eine Bewertung von 4 von 5 Sternen.

  4. Cover des Buches Kinder des Judas (ISBN: 9783426637685)
    Markus Heitz

    Kinder des Judas

     (686)
    Aktuelle Rezension von: 19gernot-winkler90

    Mit "Kinder des Judas" trifft Markus Heitz genau meinen Vampirgeschmack. Auf der einen Seite richtig schön blutig, wie sich das für Vampirliteratur gehören sollte, auf der anderen Seite historische, intelligente und organisierte Vampire. Das einzige, was etwas stört, ist die im dritten Teil des Buches etwas zu sehr im Vordergrund stehende Lovestory. Aber irgendwie auch ein cleverer Schachzug von Heitz, so wollte er sicherlich das Buch auch für Frauen ansprechender machen. Man muss ja auch auf die Verkaufszahlen achten. Aber da der Ausgang des ganzen versöhnt, sehe ich von einem Punktabzug ab.

  5. Cover des Buches 1813 - Kriegsfeuer (ISBN: 9783426505830)
    Sabine Ebert

    1813 - Kriegsfeuer

     (107)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Der Auslöser war ein Besuch des Völkerschlacht Denkmals mit meiner Tochter und die Erkenntnis, dass ich über dieses geschichtliche Ereignis nicht sonderlich viel wußte.

    Dieses Buch - eine rechte perfekte Mischung von Fiction und belegbarer Historie - hat diese Löcher gestopft. Sabine Ebert schildert die Ereignisse ziemlich genau so wie sie sich abgespielt haben. Die Geschichte um Henriette dient dazu verschiedene Orte und Personen zu verbinden und den Leser emotional zu binden.

    Das Buch war für mich nie langweilig, sondern immer informativ und spannend. Ich wünschte, es gäbe mehr von diesen Büchern.

  6. Cover des Buches Totenblick (ISBN: 9783426505915)
    Markus Heitz

    Totenblick

     (194)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996
    In dem Buch Totenblick von Markus Heitz, geht es um Ares Leon Löwenstein, er ist Personal Trainer und sein Freund Peter Rhode auch Pitt genannt. Dieser arbeitet bei der Leipziger Polizeiund seit neuestem bei der Soko Bildermorde. Als Peter Rhode zu einem Tatort gerufen wird, ist er geschockt, weil er und sein Ermittlerteam herausgefunden haben, die Leiche wurde von einem neuen Serienmörder getötet und er wird weiter töten. Er liebt es seine Opfer in berühmte Kunstwerk ein zu arbeiten und jedesmal hinterlässt er einen Zettel auf dem immer das Wort Totenblick drauf steht. Dazu sind die Köpfe seiner Opfer immer vom Körper abgetrennt und mit einem Klebeband wieder drangesetzt. Warum der Mörder sowas macht und ob er geschnappt wird, sollte jeder selber lesen. 

    Ich fand die Geschichte spannend und gut erzählt. Sie war flüssig geschrieben und sie war auch nie an einer Stelle des Buches langweilig. Auch wenn Markus Heitz sonst Fantasy Bücher schreibt, hat er hier einen fantastischen Thriller mit viel Spannung geschrieben, den ich auf jeden Fall nur empfehlen kann.
  7. Cover des Buches Die Brückenbauer (ISBN: 9783453410770)
    Jan Guillou

    Die Brückenbauer

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Als Adam und Eva, von der Schlange verführt, die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aßen, haben sie diese Frucht vermutlich zuvor geteilt. Jeder verzehrte eine Hälfte.
    Hatte der Mensch bis dahin, mit Gott verbunden, nur gut denken können, war er jetzt fähig, durch eine zweite Gehirnhälfte das Böse zu versprachlichen. Die Einschränkung des Bewusstseins durch die Sprache der linken Hemisphäre beeinflusste die rechte so sehr, dass die Menschen Gott aus dem Paradies vertrieben und die meisten Brücken zu ihm abbrachen.

    Bereits Ludwig Wittgenstein wusste: "Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt."

    Mein Dank an Jan Guillou ist groß, weil er die Sprache zurück in die emotionale Vielfalt der Bilder verwandelt und damit eine Brücke zwischen den beiden Gehirnhälften baut.

    So friert man oder einem wird schwindlig, wenn man den Brückenbau von Lauritz, dem ältesten der drei Brüder, in Norwegen verfolgt. Er leistet Übermenschliches für seine deutsche Freundin Ingeborg, deren adliger Vater die Verbindung zunächst nicht gutheißt. Die Trennung durch den Stand hebt Lauritz ebenfalls durch eine technische Brücke auf: Die Leidenschaft für den Schiffsbau und die Seefahrt wurde den drei Brüdern durch ihre Herkunft in die Wiege gelegt.

    Die Brücke zu Oscar, dem zweitältesten Bruder, ist sehr lang, erstreckt sich von Norwegen über Deutschland bis nach Deutsch-Ostafrika. Auch Oscar baut dort Eisenbahnbrücken, um Menschen miteinander zu verbinden, um die Menschen wieder mit der Natur zu versöhnen, um die Menschen Gott wieder näher zu bringen.

    Ein Brückenbau wird erst möglich, wenn man sich zuvor der Trennung bewusst wird und sie deutlich benennt.
    Besonders danke ich dem schwedischen Autor, dass er mir nicht nur die zauberhaften Bilder Ostafrikas gezeigt hat, sondern auch die Grausamkeiten der Kolonialzeit.
    Noch lange nach dem Lesen des Buchs habe ich mich mit den Kongogräuel beschäftigt.

    Die dritte große Brücke zu Sverre, dem jüngsten Bruder, wird im Roman "Die Brückenbauer" nur angedeutet, womit Jan Guillou die Spannung auf den zweiten Roman geschickt steigert.

    Meine, inzwischen verstorbene Freundin Susanne Oeltjen empfahl mir dieses Buch. Ihre Empfehlung ist die eine Seite, meine Rezension die andere. Die Brücke, die bis ins Jenseits reicht, ist die Liebe.

    Vera Seidl

  8. Cover des Buches Todesstrand (ISBN: 9783746632735)
    Katharina Peters

    Todesstrand

     (80)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Zwar habe ich das Buch in einem Tag durchgelesen, aber trotzdem bekommt es keine Höchstpunktzahl. 

    Der Prolog hat mich direkt gefesselt. Der Schreibstil war leicht du flüssig zu lesen. So kam ich direkt in den Fluss. Spannung war ebenfalls da. Aber warum dann keine 5 Sterne? Manchmal musste ich zurück blättern, da die Sprünge doch etwas verwirrend waren Und der Schluss, er war plötzlich da, Knall auf Fall. Obwohl. Ist das überhaupt ein Schluss? Ich hatte das Gefühl hier fehlt etwas. Auch kein Nachspiel, nichts. Gut das Buch hat nur um die 250 Seiten, aber da wären für den Preis doch mehr Seiten drin gewesen. Der Preis ist der Gleiche wie für ein dickeres Buch. 

     

    Ich werde mir den nächsten Teil auch holen, um zu erfahren, ob das Ende wirklich offen ist oder fortgeführt wird.

  9. Cover des Buches Das dänische Mädchen (ISBN: 9783442472796)
    David Ebershoff

    Das dänische Mädchen

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Stayystrong

  10. Cover des Buches Eine Rose für Putin (ISBN: 9783827012630)
    Thomas Wendrich

    Eine Rose für Putin

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Sikal

    Während auf einem Parkplatz alle gespannt dem Tennisfieber verfallen, verschwindet aus einem Auto ein kleines Mädchen. Die Spuren führen bis nach Weißrussland, doch trotz genauer Recherche kommt die Lösung nicht ans Licht.

    20 Jahre später: Der Drehbuchautor Johann Stadt zieht sich mit dem Regisseur M. in ein abgelegenes Ferienhaus zurück, um diesen Entführungsfall einem Drehbuch zugrunde zu legen. Die beiden schreiben die Geschichte ähnlich dem ursprünglichen Verbrechen nur in die Gegenwart versetzt – und nun beginnen die Zeitzonen zu verschwimmen, der Unterschied zwischen Fiktion und Realität nur schwer auszumachen. Während des Schreibens passieren immer wieder eigenartige Szenen, bei denen man als Leser nicht genau weiß, ob diese nun der Realität entsprechen oder nur im Drehbuch vorkommen. Was hat es mich dem Kampf mit einem Schwan auf sich? Ist die Postbotin nun wirklich tot und wie kommt es, dass Putins Revolver auftaucht?

    „Findest du einen Nagel in der Wand, so nutze ihn! Mir ist, als suchte ich ein Leben lang nach Nägeln. In der Wand. Aber da sind nicht einmal Wände.“

    Die Sprache ist flüssig und facettenreich, wechselt zwischen anspruchsvollen Passagen und humorvollen Dialogen. Das Buch ist auf alle Fälle spannend, so dass man unbedingt Seite um Seite weiterlesen möchte. Doch oftmals denkt man, dass man nun einen Teil ergründet hat und plötzlich kommt eine schräge Wendung, die wieder verwirrt.

    „Mit Manipulationen sät man, denke ich, was man Tage, Wochen, Jahre später ernten will. M. liebt die Ergebnisse, aber direkt, und zwingt die Zeit regelmäßig unters Joch, nur um noch schneller recht zu haben.“

    Für mich war dieses Buch eine große Herausforderung und ließ mich nach der letzten Seite verwirrt zurück. Erst nach und nach ordnet man seine Gedanken und macht sich hierzu sein eigenes Bild.

    Ein ungewöhnliches Leseerlebnis, auf das man sich einlassen muss.

  11. Cover des Buches La Vita Seconda (ISBN: 9783959916202)
    Charlotte Zeiler

    La Vita Seconda

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Colditz

    Spoilerwarnung!!!




    Das Buch hat nur 250 Seiten, für die ersten 150 hab ich über 3 Monate benötigt für die letzten 100 Seiten dann nur eine Stunde. 

    Bis es soweit war, lief es aber doch recht zäh. Man verstand die Zusammenhänge nicht, warum wer wo eine Rolle spielt.


    Die Geschichte selbst wird, wie bereits im Klappentext erwähnt, in zwei Zeitebenen erzählt. Viele unterschiedliche Figuren bekommen große und kleine Auftritte. Bis auf Mark und Leya konnte ich bis zum Schluss keiner weiteren Figur ansehen was für einen Zweck sie hier in diesem Buch hatte. Gerade die Lovestory von Mia und Oliver, hatte keinen Zweck oder irgendeinen Sinn, außer das es weitere Seiten füllte. Bis der Leser verstand was beide Geschichten verbindet, liefen beide nebeneinander daher, ohne das man Gemeinsamkeiten sah. Die Figuren bekamen keine Verbindung. Das war schon seltsam und regte zum miträtseln an. Auf die endgültige Lösung wäre ich allerdings nicht gekommen, diese war wirklich clever und hat der Geschichte einen Stern gerettet.


    Der Schreibstil war einfach gehalten. Die Figuren blieben blass und bekamen keinerlei Tiefe. Hintergrundgeschichten wurden nicht näher erleuchtet. Wie bereits erwähnt könnte man Mia und Oliver auch durch Blumentöpfe austauschen, es würde an der Story nichts ändern. Allerdings bekamen sie sehr viel Platz eingeräumt, ohne das was erklärt wurde und das ärgerte mich doch arg. Es wurde dutzendfach erwähnt das "damals" etwas vorgefallen ist, was genau wird nie zur Sprache gebracht. Allerdings muss es fast katastrophal furchtbar und schlimm gewesen sein, denn Mia hasst Oliver regelrecht, hat Angst vor ihm und rennt ständig weg. Hier hätte mehr erklärt werden können, oder die Figuren komplett streichen und durch eine Palme austauschen.


    Ich war gut unterhalten, hätte mir aber durch den KT mehr gewünscht. Ich wollte historische Hintergründe, Medici Drama, Rubens Kunst und viel mehr. Es plätscherte aber sehr einfach dahin. Hatte Rubens einen Sinn in dem Buch? Nein! Und Frau Medici? noch weniger? Weniger Figuren und mehr Inhalt wären sehr ratsam gewesen.

  12. Cover des Buches Im Schatten der Wende (ISBN: 9783423263184)
    Frank Goldammer

    Im Schatten der Wende

     (112)
    Aktuelle Rezension von: reisemalki

              Das Buch beginnt eigentlich mit dem Aufmarsch von Polizeitruppen in Leipzig zur großen Montagsdemonstration und hangelt sich mit der Polizistenlaufbahn von Tobias Falck über die Wendezeit hinweg. Tobias Falck kommt nach dem Ablauf der Polizeiausbildung und seines Lehrgangs zum Kriminaldauerdienst in Dresden und trifft dort einen alten "Bekannten" Hauptmann Edgar Schmidt wieder, welcher das kleine Team leitet. Auch die Fälle, welche bearbeitet werden, gehören noch aus der Zeit vor der Wende, bis aus dem Westen Hauptkommissarin Sunderberg aus Frankfurt auftaucht und dem KDD eine völlig neue Wendung gibt. Aber auch, was ihre Auffassung der Menschen aus der DDR angeht, völlig naiv herangeht. Konflikte entstehen.

    Frank Goldammer hat mit "Im Schatten der Wende" einen authentischen Kriminalroman geschaffen, welcher stellenweise mehr einem Thriller gleicht. Ich fand es neben der Handlung unheimlich spannend, auch zu lesen, wie manche Begebenheiten sich zu Zeiten der Wende zugetragen haben und die Leute mit den völlig geänderten Lebensgewohnheiten umgegangen sind. Da man damals ja meistens nur aus den Nachrichten die Begebenheiten erfahren hatte, blieben die Schicksale oder Vorgänge der Menschen direkt eher für die Meisten im Dunkeln. In sofern war "Im Schatten der Wende" für mich zweierlei spannend. Zum einen die Handlung, welche einen sehr schönen Spannungsbogen aufbaut und zum anderen eben die Hintergründe der Lebensweise der Menschen in Dresden kurz vor und während der Wendezeit. Für mich ein Grund, mehr Romane von Frank Goldammer zu lesen.

            

  13. Cover des Buches Stirb sanft, mein Engel (ISBN: B077J8SLJF)
    Daniela Arnold

    Stirb sanft, mein Engel

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Schokomoni
    2 Ermittlerteams mit einem Ziel, wer ist der Täter. Die Geschichte beginnt mit einem Mord, wer war es? Die Ehefrau ist die Hauptverdächtige, aber war sie es auch? Das sich die Geschichte so entwickelt hätte ich nicht gedacht.
  14. Cover des Buches NORTHERN GOTHIC (ISBN: 9783958350779)
    Andreas Gruber

    NORTHERN GOTHIC

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl
    Ich muss sagen, es handelt sich hierbei um meinen ersten Gruber. Die Kurzgeschichtensammlung bietet dabei einen guten Überblick über den Schreibstil des Autors und derartiges ist für mich immer ein Anhaltspunkt, ob ich mir hinterher einen Roman zulege oder nicht. Ich will in diesem Fall die einzelnen Geschichten als solches bewerten, was letztlich ja doch interessant ist, denn bei Anthologien überzeugen ja nicht immer alle Geschichten.

    Vorwort: (5 Sterne)
    Ja auch wenn man es nicht erwarten würde, aber die Schreiberin des Vorwortes hat genau dieses in eine Geschichte verpackt und ich muss sagen der Ansatz dazu hat mich echt begeistert.

    Schießerei am O. K. Corral: (4 Sterne)
    Warum meine Wertung zu der Geschichte nicht die volle Sternchenanzahl erhält? Das liegt daran, dass mir die Story irgendwie unvollständig erschien. Zwar erwähnt der Autor am Rande einen indianischen Friedhof, doch diesen Hinweis hätte man locker noch um einiges ausbauen können, wodurch die Handlung einen mystischeren Hintergrund bekommen hätte.
    In jedem Fall ist der Hintergrund zu der Schießerei ein interessanter und das obwohl ich aus diesem Genre bisher noch nichts gelesen habe.

    Wirklich böse Sachen: (4,5 Sterne)
    Bei der Geschichte muss ich sagen war die Handlung ab einem bestimmten Punkt durchaus greifbar. Die hohe Wertung meinerseits fällt deswegen aus, weil das Ende die Geschichte in einen wirklich interessantem Licht dastehen lässt. Man fragt sich wie es weitergeht.

    Seit wann trinken Katzen Whisky?: (3,5 Sterne)
    Hier liegt so der typische Krimi vor, der zwar ganz nett zum Lesen ist, aber irgendwie keinen rechten Spannungsbogen aufbaut. Das Ende kann man regelrecht greifen, trotzdem gut geschrieben und wenn man in Wien lebt hat man schnell einen Bezug zu der Umgebung.

    Glauben Sie mir, meine Name ist Dr. Watson!: (4 Sterne)
    Ich find ja Geschichten, die Holmes und Watson adaptieren immer sehr gelungen. Jeder Autor besitzt eine eigene Herangehensweise und Gruber fokusiert sich in dem Punkt auf den Holmes wie ihn Doyle gesehen hat. Die Story an sich besitzt die typischen Wendungen und Wirrungen eines kniffligen Falles. Dennoch hat mich das Ende nicht zu 100% überzeugen können. Dafür verhilft das Miträtseln zu 4 Sternen.

    Bruegels Turmbau zu Babel: (5 Sterne)
    Die Handlung hat mich bei der Geschichte echt begeistert. Es zeigt so richtig die menschliche Psyche auf und wie sie mit etwas versucht umzugehen, dass keine Lösung aufbieten kann.

    Klinik: (2 Sterne)
    Bei der Geschichte habe ich echt gemischte Gefühle beim Lesen gehabt. Mir erschloss sich einerseits nicht ganz warum über 7 Seiten hinweg ein einziger Satz läuft. Sicher, die Kommas gestalten den Gedankenverlauf des Protagonisten deutlich, aber so ganz ohne Punkte ist es schon anstrengend solch eine Geschichte zu lesen.
    Wobei man bereits bei den ersten Sätzen erkennt, dass der Autor damit etwas ganz bestimmtes bezweckt. Was genau kann ich nicht sagen, ich bin nicht dahinter gekommen.

    Ristorante Mystico: (3,5 Sterne)
    Die eigentliche Handlung der Story liest sich wirklich toll, allerdings reisen einen mitunter die vielen Gedankeneinschübe des Protagonisten irgendwie immer wieder raus. Derartiges mindert dann doch die Freude am Lesen. Zumal die Geschichte in einer Endlosschleife weitergehen könnte.

    Das Bahnwärterhaus: (4 Sterne)
    Die Geschichte ist nicht sonderlich lang, dafür sehr intensiv vom Verlauf her und zudem mit einem Ende, das man so zu Beginn nicht erwartet hätte. Trotzdem überkam mich beim Lesen das Gefühl, als hätte der Autor einen entscheidenden Umstand ausgelassen.

    Die Schatten von Norgarth: (4,5 Sterne)
    Wenn man das Vorwort des Autors zu der Geschichte liest ist man fast enttäuscht, dass nicht der ursprüngliche Titel genommen wurde. Auf der anderen Seite kann man sagen, dass eine solide Fantasygeschichte vorliegt, die mit einigen Überraschungen aufwartet.

    Wie ein Lichtschein unter der Tür: (4 Sterne)
    Ich find hierbei vor allem weider den Gedankengang des Protagonisten interessant. Er lässt einen in seine tiefsten Gefühlsebenen einblicken und bis zum Schluss würde man das angestrebte Ende und die Auflösung so nicht erwarten.

    Rue de la Tonnellerie: (4 Sterne)
    In der Geschichte geht es um Wagner und Poe. Die beiden in einer Geschichte zu erleben ist ein interessanter Ansatz, wobei sich der großteil der Handlung, in Form von Tagebucheinträgen, dann doch wieder auf Wagner und sein Schaffen fokusiert. Zugleich zeigt es einen Aspekt des Autorendaseins, den nur wenige kennen: Die innere Schaffenskrise.

    Die scharfe Kante des Geodreiecks: (3 Sterne)
    Die Grundidee ist mal etwas ganz anderes. Eigentlich besitzt die Geschichte sogar einen morbiden Humor, aber letztlich verläuft sich alles irgendwie in einem Dreieck.

    Northern Gothic: (4,5 Sterne)
    In der Sammlung ist dies die längste Kurzgeschichte und ich muss sagen auch von der Erzählung her so die intensivste. Der Autor verlagert dafür die Geschichte in die 50er Jahre und spielt mit Klischees, Erwartungshaltungen und einer abgelegenen Gemeinde. All das beflügelt die Fantasy des Lesers und trotzdem hat man hin und wieder das Gefühl, dass bestimmte Stellen einfach schnell abgehandelt werden, was nicht immer zum Vorteil der Handlung ausfällt.

    Fazit: Alles in allem kann man sagen, dass es sich um Kurzgeschichten aus den verschiedensten Genres handelt. Nicht bei allen habe ich diese explizit erwähnt, auch weil es sonst ein zu großer Spoiler wäre. Manches erschließt sich nämlich erst im Laufe der Geschichte. Ob es mein letzter Gruber war, will ich gar nicht sagen, denn der Autor weiß definitiv, wie man mit der Gefühlslage des Lesers spielt und das macht es interessant seine Bücher zu entdecken.


  15. Cover des Buches Der Augenmacher (ISBN: 9782919801022)
    Elias Haller

    Der Augenmacher

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    Der Augenmacher“ von Elias Haller ist der Beginn einer bisher dreiteiligen Thriller-Reihe rund um die Kriminalhauptkommissarin Klara Frost. 

    Als die Leiche einer jungen Frau auftaucht, der die Augen entfernt und durch seltsame Steine ersetzt wurden, nimmt Frost die Ermittlungen auf. Komischerweise erinnert sie dieser Fall an ein einige Jahre zurück liegendes Verbrechen. Der Schuldige wurde damals allerdings gefasst und verurteilt, mittlerweile ist er tot…. Kann es sich um einen Trittbrettfahrer handeln, dem Frost auf der Spur ist? Unterstützung bekommt Frost auch aus München, der seine verschwundene Nichte sucht und der auch eine Verbindung zum „Augenmacher“ hat. Allerdings ahnt Frost auch selbst, dass sie selbst im Augenmerk des Augenmachers steht, denn er scheint sich nach einer durchzechten Nacht in Form eines Tatoos auf ihrer eigenen Haut verewigt zu haben….

    Der Schreibstil von Haller ist wirklich spannend, auch die Protagonisten sind gelungen gezeichnet. Gerade das letzte Drittel hält zudem eine Reihe von überraschenden Wendungen bereit. 

    Insgesamt mir aber einen Tick zu lang, weshalb ich schweren Gewissens lediglich 4 Sterne vergeben kann…. Auch die Auflösung war mir einen Tick zu dürftig. Trotzdem werde ich die Reihe weiter verfolgen und freue mich darauf, mehr über Klara Frost zu erfahren…..

  16. Cover des Buches Bruch (ISBN: 9783805200905)
    Frank Goldammer

    Bruch

     (84)
    Aktuelle Rezension von: JoanStef

              Unkonventionelle Charaktere, Geheimnisse und ein toller Schreibstil!


    Mit "Bruch" beginnt die neue Krimi-Reihe von Frank Goldammer. 

    Frank Goldammer ist bekannt für seine packenden Romane. 

    Für mich war dieses Buch das Erste von diesem Autoren. 


    Zum Inhalt: 

    Dresden - die Ermittlerin Nicole Schauer tritt ihren Dienst bei der Mordkommission an. Lange hat sie auf diesen Tag gewartet. Ihr EInstand wird eher kurz und bündig abgehandelt. Ihr neuer Partner Kommissar Bruch ist nicht nur wortkarg, sein Benehmen empfindet sie als absolut unverschämt. 

    Für langes Kennenlernen bleibt aber keine Zeit: Ein kleines Mädchen ist verschwunden. 

    Beide Ermittler beginnen mit den Untersuchungen und müssen feststellen, dass dieser Fall sie beide, sehr persönlich fordern wird. 


    Mein persönlicher Eindruck

    Gestaltung: Das knallrote Cover hat meinen Blick sofort eingefangen. 

    Sich über jedem Kapitelbeginn verästelnde Baumspitzen. 

    Diese springen mir ins Auge und zeugen von großer, kreativer Sorgfalt.

    Erzählstil: 

    Absolut flüssig lesbar und mitreißend. Am Anfang eines jeden Romans steht das "Kennenlernen" von Protagonisten und Schauplatz. Schon hier merke ich, wie eingängig und gefällig der Schreibstil ist. Für mich ist es sehr wichtig, dass der Einstieg mühelos möglich ist und sich die Personen vor meinen Augen entfalten. Das ist hier absolut der Fall gewesen.

    Aufbau & Logik: 

    Insgesamt ist die Geschichte gut kreiiert und logisch aufgebaut. 

    Spannung: 

    Die Kapitel profitieren von dem eingestreutem Hinterfragen der Zeugenaussagen. 

    Immer weiter eröffnen sich für die Ermittler Spuren eines alten Falles. 

    Aber auch die Beziehungen der Ermittler untereinander wird spannend erzählt. 

    Zusammenfassung.

    Der Einstieg in eine neue Krimi-Reihe ist dem Autoren sehr gut gelungen. 

    Die Geschichte entfaltet sich mühelos vor den Leseraugen. 

    Mit den Protagonisten Bruch & Schauer, hat Goldammer ein tolles Team mit "Ecken & Kanten" geschaffen.

    Fazit: Ich vergebe sehr gute 4 Lesesterne und empfehle "Bruch" für Alle, die unkonventionelle Charaktere lieben.


    ISBN: 978-3805200905

    Seitenzahl: 368

    Verlag: Wunderlich

    Format: elektr. Formate, Hörbuch & Paperback

            

  17. Cover des Buches Sonntags fehlst du am meisten (ISBN: 9783548290201)
    Christine Drews

    Sonntags fehlst du am meisten

     (52)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Caro war das Lieblingskind ihres Vaters, doch durch einen schlimmen Streit ist ein Bruch entstanden und sie haben keinen Kontakt mehr. Nun steht die Goldhochzeit ihrer Eltern bevor. Wird es einen Weg  zu einer Versöhnung geben?

    Ich habe schon einige Bücher der Autorin Christine Drews gelesen, die mich immer überzeugt haben. Daher habe ich auch dieses Buch lesen wollen.

    Caros Vater Karl gehört der Kriegsgeneration an. Diese Generation hat Schreckliches erlebt und musste früh Verantwortung übernehmen. Auch Karl hat für Mutter und Geschwister gesorgt und sich aus dem Nichts etwas aufgebaut. Aber eines hat diese Generation meist nicht, nämlich über das geredet, was sie erlebt haben und dieses „Probleme-nicht-ansprechen“ setzt sich in der nächsten Generation fort.

    Caros Leben verläuft nicht so gradlinig wie sich das der Vater gewünscht hätte. Es hat ihr an nichts gefehlt, der Vater wollte immer nur das Beste für seine Tochter, doch leider war er fast nie da. Caro wollte es allen recht machen und hat sich dabei verloren. Ihr kleiner Sohn hat es auch nicht einfach, denn Caro ertränkt ihre Probleme im Alkohol. Ihre Sucht hat sie inzwischen im Griff und sie scheint wieder Boden unter den Füßen zu haben, wozu ihr Freund Jakob beiträgt. Der Streit mit ihrem Vater belastet sie allerdings.

    Dann begegnet Caro Frau Schneiders und durch ihre Erzählungen versteht Caro plötzlich, wie all das Unausgesprochene zwischen ihrem Vater und ihr steht. Eine Versöhnung erscheint ihr nun möglich.

    Diese Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen und durch die Rückblenden in die Vergangenheit konnten wir Caro und ihren Vater gut kennenlernen und ihr Verhalten nachvollziehen.

    Es ist ein Buch, das berührt und zum Nachdenken anregt.

  18. Cover des Buches Die Glocke im See (ISBN: 9783869743332)
    Lars Mytting

    Die Glocke im See

     (38)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Astrid Hekne ist eine, die mehr will. Doch im kleinen Ort Butangen in Norwegen geht es nicht so schnell mit dem Fortschritt. Als im Jahr 1880 der neue Pfarrer Kai Schweigaard sein Amt antritt hofft Astrid auf eine andere Zukunft. Neue Ideen hat Schweigaard schon einmal. Er will die alte Stabkirche abbauen lassen und ein neues größeres und modernes Kirchengebäude errichten. Den Abbau überwachen soll der junge Architekturstudent Gerhard Schönauer. Und mit ihm weht der Wind des Unbekannten ins kleine Butangen. Astrid muss überlegen, wohin ihre Sehnsucht sie zieht. Sieht sie sich als Pfarrersfrau oder will sie lieber mit der Kirche ins ferne Dresden reisen.


    Die Hekne Familie hat eine enge Bindung zu der Stabkirche. Einer ihrer Vorfahren hat die Kirchenglocken gestiftet. Allerdings sind nicht nur die Heknes wenig begeistert, dass die Glocken mit ihrer Kirche ins ferne Deutschland reisen sollen. Da war der neue Pfarrer vielleicht doch etwas zu schnell mit dem Verkauf. Astrid dagegen will irgendwie beides, das Moderne und die Heimat. Wie soll sie sich entscheiden? Ihre Phantasie lässt sie nicht im Stich, sie wird sich etwas einfallen lassen, so dass alle zufrieden sind. Auch die Schwesternglocken? Das ist der Plan.


    Der Prolog dieses Romans ist spannend, dramatisch und tragisch. Wie kam es zu der Stiftung der Glocken? Und wieso werden sie die Schwesternglocken genannt? Welche Legenden ranken sich um sie? Dagegen verliert Astrids Geschichte fast zwangsläufig an Fahrt. Schließlich lässt sich der Autor viel Zeit sie zu entwickeln. Astrids forsche wissbegierige Art macht sie sehr sympathisch. Da hat es der Pfarrer mit seinen inneren Widerständen nicht nur bei den Dorfbewohnern schwerer zu punkten. Der angehende Architekt Schönauer wirkt dagegen wie ein frischer Wind, der um ein altes Gemäuer bläst. Auch ein gewisser Humor und die eigene Art zu sprechen der Leute aus Butangen runden die Geschichte ab. Auch wenn man das Gefühlt hat, die Handlung hätte eine gewisse Straffung vertragen, so ist sowohl die Geschichte der Schwesternglocken als auch die Astrids interessant und zum Ende hin ergreifend. Dieses vermag die Vorleserin Beate Rysopp bestens zu transportieren.


    3,5 Sterne

  19. Cover des Buches WG mit Biss: Der etwas andere Vampirroman (ISBN: 9781523877003)
    Vanessa Carduie

    WG mit Biss: Der etwas andere Vampirroman

     (36)
    Aktuelle Rezension von: SanNit

    Das war eine schöne Liebesgeschichte, mit einer taffen Werwölfin und einem liebenswerten Vampir.
    Hier gibt es ein kleines einleitendes Kapitel und dann geht das WG Leben auch schon los.
    Ich fand den Handlungsverlauf und auch die Dialoge manchmal nicht so ganz plausibel, eher leicht sprunghaft.
    Mir persönlich lief es auch zu reibungslos ab. Für mich hat sich da kein direkter Spannungsbogen aufgebaut.
    Erika und Fabian harmonieren aber gut und ich mochte sie sehr. Es war schön zu lesen und hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert.
    Auch die 2 Nebendarsteller, die im nächsten Teil die Hauptcharaktere werden, haben mir gut gefallen. Ich finde sogar, dass sie sehr interessante Charaktere sind, von denen ich einiges erwarte.
    Insgesamt wurde ich gut unterhalten, auch wenn mich die Geschichte nicht komplett erreicht hat. und ich freu mich schon auf Valeria und Konstantin.

  20. Cover des Buches Großes Sommertheater (ISBN: 9783423262163)
    Frank Goldammer

    Großes Sommertheater

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Daniel_Allertseder
    Ein krisenreiches Wochenende an der Ostsee – alle Verwandten, die ganze Brut zusammengetrommelt von Agnes, der Pflegerin des steinreichen, aber schwerkranken Joseph, der die letzten Jahre in seiner Villa verbringt, und vor seinem Ableben alle seine Verwandten und deren Sippschaft eingeladen hat. Und da kommen sie auch schon: Der bekannte Politiker mit seinem schnittigen BMW und der Mutter, die ihrem Kind nicht Herr zu werden scheint, der Gangster und seine neue, ständig lästernde Frau im Jeep, der Finne mit den tausend Kindern im VW-Bus und schließlich der moderne Nationalsozialist, der nur mit seiner Aldi-Tüte das Haus verlässt. Ein perfektes Wochenende ist vorprogrammiert – bis es knallt, und das sollte nicht allzu lange auf sich warten.
    Frank Goldammer, Autor der Max Heller-Krimis, alle erschienen bei dtv, hat nun auch einen humorvollen Familienroman verfasst, der alle Konventionen niederreißt und jedes soziale Milieu enthält: Die Hedonisten, die Liberal-Intellektuellen, die Traditionellen, die Konservativ-Etablierten und letztendlich auch die bürgerliche Mitte – eine Aneinanderreihung und ein Aufeinandertreffen verschiedenster Menschen und Gemüter – alle versammelt vor Joseph, dem reichen Vater, der die Wurzeln dieser Brut bildet.
    Es passiert schon einiges, so viel sei gesagt, aber leider nicht genau das, was ich erwartet habe. Es dauert bereits einige bescheidene Seiten bis alle eingetroffen sind, bis sie das erste Mal das Haus betreten und bevor der Leser überhaupt erfährt, warum die Menschentraube nun auf dem Innenhof warten muss, bis sie von der Pflegerin Agnes erklärt bekommen, warum sie anreisen mussten. Da hat sich Frank Goldammer Zeit gelassen. Während dem gemeinsamen Essen aber geht’s dann schon los – Gezanke und Gezeter, Gewitter, Blitze und Donner – eine große Regenfront über der ganzen Familie, die sich aber tunlichst schnell in eine harmlose Regenwolke verwandelt, denn wieder muss der Leser lange auf polemische Dialoge und Streitereien warten. Wir erfahren stattdessen von vielen Anwesenden Hintergründe – Motivationen, Berufe, Hobbies und auch die ein oder anderen Morde. Denn keiner der Anwesenden ist lupenrein und hat eine glänzende Biographie vorzuweisen – erinnert ein wenig an einen Miss Marple-Roman?
    Trotz alledem nimmt uns Frank Goldammer mit auf eine turbulente Reise an die Ostsee, die der Leser nicht so schnell vergessen wird. Das Ende profitiert von ereignisreichen Kundgebungen und Offenbarungen, von Wahrheiten und einer Klimax, die von Kinder und Pistolen handelt – hui, da entlädt sich die Regenwolke, gefolgt von ordentlichem Gewitter und Sturm.

    Frank Goldammers »Großes Sommertheater« ist ein unterhaltsames und humorvolles Buch über eine Familienzusammenkunft, die in einem Desaster explodiert. Oft schreibt der Autor gerne lange Berichte über die Biographien der Personen, letztendlich aber mündet alles in einem kleinen Ostseefinale, mit einem Ende, welches ich bereits ab der Hälfte des Buches vermuten konnte.
  21. Cover des Buches Tausend Teufel (ISBN: 9783423217569)
    Frank Goldammer

    Tausend Teufel

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Zwei Jahre nach dem Krieg ist in Dresden noch immer Notstand und großes Elend an allen Ecken. Hunger und Kälte machen den Menschen im Februar 1947 schwer zu schaffen. Max Heller muss bei seiner polizeilichen Arbeit mit der russischen Besatzung kooperieren und zusammenarbeiten.   In diesem Fall ist es besonders brenzlig, weil er den Tod von zwei Rotarmisten aufklären soll.

    Frank Goldammer beschreibt auf sehr beeindruckende Weise das Leben und die Umstände der Nachkriegszeit.  Es gibt ehemalige Nazis, die noch an eine Wende glauben, zerlumpte Gestalten in der ganzen Stadt und windige Geschäftsleute, die mit den Russen paktieren und für persönliche Vorteile, jegliche Moral vergessen.

    Mir hat Band 1 „Der Angstmann“ schon recht gut gefallen, aber dieser zweite Band ist noch um Weiten besser.  Die Mordfälle waren gut durchdacht und für mich auch nachvollziehbar.  Das geschilderte Alltagsleben hat mich sehr betroffen gemacht und man kann und will sich gar nicht vorstellen, was die Menschen damals alles durchstehen mussten. 

  22. Cover des Buches 1815 - Blutfrieden (ISBN: 9783426510209)
    Sabine Ebert

    1815 - Blutfrieden

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Nofi

    Sabine Ebert schafft es, Geschichte lebendig werden zu lassen, großartig recherchiert, mit über 5.000 Seiten Tagebücher, Familienchroniken, Zeitungsartikel, Militärberichten, kommt die Zeit zwischen Völkerschlacht und Waterloo ins Wohnzimmer.

    So gut kann kein Geschichtsunterricht sein!

  23. Cover des Buches Streetkid (ISBN: 9783453201514)
    Jimmy Kelly

    Streetkid

     (39)
    Aktuelle Rezension von: PeytonS

    Ich habe die Kelly Mania damals als sehr kleines Kind erlebt und war noch zu jung, um mir eine Meinung über deren Geld, Aussehen, etc. zu bilden. Ich bin nun nach dem Comeback Jimmy Fan, mir war aber über sein Leben, und das Leben seiner Geschwister wenig bekannt.

    Dieses Buch gibt Aufschluss darüber, wie es ihm ergangen ist. Trotz einiger Wiederholungen am Anfang ist das Buch einfach eins: ehrlich aus dem Bauch heraus.

    Ob die ein- oder andere Geschichte eventuell etwas ausgeschmückt wurde, mag ich gar nicht beurteilen. Fakt ist: es liest sich so, als ob man mit Jimmy abends bei einem Kaltgetränk über die alten Zeiten spricht. Spannend, humorvoll und mit Charme. Die kurzen Kapitel sind flüssig zu lesen und es sind schöne Erkenntnisse dabei.

  24. Cover des Buches 9 Tage wach (ISBN: 9783841906298)
    Eric Stehfest

    9 Tage wach

     (69)
    Aktuelle Rezension von: miss_loori

    „9 Tage wach“ beschreibt einen langen und sehr exzessiven Lebensabschnitt des jungen angehenden Schauspielers Eric Stehfest.

    Eric beginnt zu Beginn der Pubertät verschiedene Drogen auszuprobieren und bleibt bei Cristal-Meth hängen. Er nennt die Droge „Christin“, seine verloren geglaubte Schwester.

    Das Buch beschreibt schonungslos die vielen Rauschzustände und Eskapaden des Schauspielers und ist durchaus interessant, da es sich hier um eine wirklich erlebte Geschichte handelt.

    Jedoch ist der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. 
    Ich hatte immer wieder Probleme in die Geschichte einzufinden und dran zu bleiben. Oft hatte ich nach 10 Seiten auch keine Lust mehr. 🤷🏻‍♀️

    Hier braucht man Ausdauer und Interesse an der Person um das Buch zu Ende lesen zu können.

    Ich persönlich kann zwar ein paar Dinge mitnehmen, bin aber froh das Buch beendet zu haben.

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