Bücher mit dem Tag "dresden"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dresden" gekennzeichnet haben.

314 Bücher

  1. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (846)
    Aktuelle Rezension von: Buffy_91

    Todesfrist von Andreas Gruber war tatsächlich mein erstes Buch von ihm und desfinitiv nicht das Letzte. 

    Ich habe schon lange kein so spannendes Buch mehr gelesen. Die Geschichte an sich gefällt mir schon außerordentlich gut, die Vorlage der Morde aus einem Kinderbuch zu nehmen ist etwas völlig anderes, aber wirklich genial. Mit den Charakteren habe ich mich sofort anfreunden können, vorallem aber hat es mir der unnahbare und arrogante Maarten S. Sneijder angetan, sein gutes Gespür und die Gabe Dinge auf den Punkt zu bringen sprechen mich sehr an. Das Ermittlerduo aus ihm und Sabine Nemez ist gänzlich gelungen, beide zusammen amüsieren einen wirklich bis zur letzten Seite. Sie sind so authentisch und einfach auf ganzer Linie sympathisch.

    Es gibt in dieser Geschichte so viele Wendungen, die teilweise schnell auf einander folgen, die mir aber sehr zusagen. Die Spannung hält sich von der ersten bis zur letzten Seite und dank der angenehmen Schreibweise von Andreas Gruber lässt sich das Buch flüssig und in null komma nix durchlesen.

    Fazit: Ich brauche mehr davon! Klare Kaufempfehlung, ich bin auf ganzer Linie überzeugt und würde auch mehr als 5 Sterne geben.

  2. Cover des Buches Extrem laut und unglaublich nah (ISBN: 9783596169221)
    Jonathan Safran Foer

    Extrem laut und unglaublich nah

     (1.228)
    Aktuelle Rezension von: Booklovemadame

    Die Geschichte des kleinen Oskars auf der Suche nach Antworten hat mich sehr mitgenommen. Ich musste immer wieder innehalten und nachdenken. Nichts zum eben mal durchlesen. Sehr bewegend und emotional.

  3. Cover des Buches Die Frauen der Rosenvilla (ISBN: 9783453471313)
    Teresa Simon

    Die Frauen der Rosenvilla

     (255)
    Aktuelle Rezension von: jesslie261

    446 Seiten 🦄🦄🦄🦄🦄 Dieses Buch habe ich wieder zusammen mit der lieben @anika_seitenschwester Zusammen um Buddyread gelesen. In diesem Buch lernen wir Helene, Emma, Charlotte und Anna kennen. Es war do unglaublich interessant die Geschichte zu verfolgen und zu lesen inwieweit das Schicksal dieser vier Frauen miteinander verwoben ist. Die Autorin ist einfach grandios wie sie ihren riten Faden behält und alles zu einer großartigen Geschichte zusammen fügt. Ihre Bücher machen absolut süchtig. Fängt man zu lesen , kann man nicht wieder aufhören, denn man möchte unbedingt wissen wie alles zusammen hängt und die Geschichte ausgeht.  Dieses Buch war wieder absolut gelungen und ich liebe es. Die Autorin schreibt absolut fantastisch und ich freue mich schon auf ihre anderen Bücher ❤❤❤ #teresasimon #diefrauenderrosenvilla #heyne  #lesenistliebe #ichliebelesen📚📖 #rezension  #lesenisttoll #lesenlenktab #lesendinandereweltenflüchten #lesenistschön #lesenentspannt #lesentutderseelegut #neuesbuch #bücherwurm🐛 #lesemädchen #bloggerin #buchbloggerin #instabloggerin #booksofinstagram #booksaremylife #bookaholicsgermany #booknerdigans #booklover #bookselfie #booksarelove #bookcommunity #booksaremagic #subabbau2020 #bücherjunkie

  4. Cover des Buches Der Angstmann (ISBN: 9783423216968)
    Frank Goldammer

    Der Angstmann

     (288)
    Aktuelle Rezension von: Rico_Schramm

    Der Angstmann war mein erstes Buch von Frank Goldammer und ich muss sagen es zog mich sofort in seinen Bann.Man denkt wirklich teilweise richtig mittendrin zu sein und die Ängste die Krimalinspektor Max Heller hat zu teilen.

    Dieser Kriminalroman spielt in den letzten Tagen des 2.Weltkrieges im Winter 1944/45 in Dresden.Das Leben ist in diesen letzten Tagen des Krieges nicht leicht,die Bevölkerung ist Kriegsmüde.Es sind vom Krieg viele Vertriebene in der Stadt.Die Menschen leiden unter der Lebensmittelknappheit und der Feind-Die Russen stehen kurz vor der Stadt,da treibt ein bestailischer Frauenmörder in Dresden sein Unwesen.Der Autor beschreibt wirklich grandios diese letzten Tage des Krieges,man hat wirklich dieses schreckliche Bild vor Augen die dieses Drama hat.Man fühlt die Ängste der Menschen in Dresden,was wird die Zukunft bringen wenn der Russe einmarschiert ist und dann dieser "Angstmann",der auch nach dem verheerenden Bombenanriff auf Dresden weiter sein Unwesen in der Stadt treibt.
    Aber Kriminalinspektor Max Heller gibt nicht auf diesen Frauenmörder trotz aller Widrigkeiten zu fassen.
    Der Angstmann ist ein wirklich fesselender Kriminalroman der auch für geschichtlich interessierte Krimileser ein muss ist.
    Freue mich schon auf den 2. Teil der Max Heller-Reihe,den ich bald beginnen werde.(TausendTeufel)

  5. Cover des Buches 1913 (ISBN: 9783596520534)
    Florian Illies

    1913

     (269)
    Aktuelle Rezension von: Annilove

    für Geschichts- und Kunstliebhaber sehr zu empfehlen, wer aber nichts daran sieht der wird in dem Buch auch nichts finden

  6. Cover des Buches Kinder des Judas (ISBN: 9783426637685)
    Markus Heitz

    Kinder des Judas

     (679)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Die "Kinder des Judas" ist der Auftakt einer Vampir-Trilogie und alle drei Bücher gehören zum "Pakt der Dunkelheit". Die Kinder des Judas wird meines Wissens offiziell als Band 3 gehandelt des Paktes der Dunkelheit, ich habe allerdings die anderen Bände vorher nicht gelesen und ich hatte keine Probleme die Geschichte zu verstehen.

    Markus Heitz liefert uns hier einen soliden Vampir-Roman mit viel Spannung, Action und Blutvergießen. Mitunter sind die Szenen recht brutal, aber nicht niveaulos oder billig. Ein hochwertiger Vampirroman ohne den bekannten Kitsch, abwechslungsreich und mit einigen Tempowechseln in der Geschichte. Es gibt einen ordentlichen Spannungsbogen, was die Geschichte sehr kurzweilig macht.

    Die Protagonistin Sia ist sehr gut dargestellt, kann ich das Wort "authentisch" benutzen, obwohl sie eine Vampirin ist? Mir gefällt die Figur ausgesprochen gut, eine mitunter brutale Kämpferin mit sehr schön ausgearbeiteten menschlichen Zügen und überraschend viel Herzwärme. Auch die Figuren um Sia herum sind gut ausgearbeitet und gestalten so eine abwechslungsreiche und fesselnde Geschichte. Der Schreibstil ist locker und flüssig.

    Ich hatte bisher noch keines der Bücher von Markus Heitz gelesen, war aber so begeistert, das ich mir gleich Band 2 und 3 der Trilogie gekauft habe. Wer Vampire mag, dem kann ich den Roman nur ans Herz legen.

  7. Cover des Buches Vergessene Seelen (ISBN: 9783423262019)
    Frank Goldammer

    Vergessene Seelen

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Vergessene Seelen" ist der dritte Band aus der Max-Heller-Reihe von Frank Goldammer. Juni 1948, die Zeit der Währungsreform und Dresden im Griff der Sowjetischen Besatzungszone. In dieser Zeit wird Oberkommissar Max Heller mit dem Tod eines 14-jährigen Jungen konfrontiert. Doch viel mehr scheint in der Familie des Opfers im Argen zu liegen. Häusliche Gewalt durch den Vater, einem Trinker,  ist an der Tagesordnung. Je tiefer Max Heller gräbt, umso mehr trifft er auf eine Mauer des Schweigens. Und dann stirbt ein weiteres Kind. Was verbirgt sich hinter all dem? Zusätzlich wird von Staatsseite beim DVdI (Vorläufer des späteren Ministeriums des Inneren) ermittelt. Max Hellers Sohn Klaus ist darin involviert und so wird der Fall auch zum Konflikt zwischen Vater und Sohn. Frank Goldammer führt die Entwicklung von Max Heller mit diesem dritten Band konsequent weiter. Zum besseren Verständnis der Protagonisten empfiehlt sich daher die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Dem Autor gelingt dabei wieder ein gelungener Mix aus Krimi, Zeitgeschichte und Privatleben von Max Heller und seiner Familie. Mit der Thematik von jugendlichen Diebesbanden und den Todesfällen führt er dabei den Leser geschickt auf verschiedenste Spuren, die Auflösung des ganzen bleibt aber verborgen bis zum Ende. Gut gefällt mir aber auch wie die Entwicklung von Max Heller und seiner Familie in dieser Nachkriegszeit ist. Hier bin ich gespannt wie dies in den Folgebänden weitergeht. Vielleicht rückte der eigentliche Kriminalfall diesmal ein klein wenig in den Hintergrund durch die Fortschreibung des Zeitgeschehen und dem Leben der Protagonisten. Die Spannung kam daher erst mit fortgeschrittener Seitenzahl mehr zur Geltung. In Summe bin ich aber der Meinung, dass dieser Band ein weiterer lesenswerter Krimi aus der Reihe ist und auch die Zeit damals in Dresden gut einfängt.

  8. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783899644838)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Es ist nicht das erste Buch von Gruber, welches ich gelesen bzw. in diesem Fall gehört habe. Bisher beschränkte sich dies auf seine Anthologien, doch da die Reihe um Martin S. Sneijder sich großer Beliebtheit erfreut habe ich mich nun ebenfalls daran gewagt.

    Ich muss sagen, dass mir bereits der Prolog mit seinem Aufbau sehr gut gefiel. Man fühlt sich sofort hineinversetzt in die Figuren und fragt sich was mit der gesetzten Handlung bezweckt wird.

    Gerade diese Fragen werden wie ein Puzzel Schritt für Schritt aufgezeigt. Dabei flechtet der Autor hier gekonnt die persönlichen Sorgen der Ermittlerin Sabine Nemez in die laufende Ermittlung mit ein. Zeitgleich werden neue Figuren eingeführt und neben der eigentlichen Handlung eine zweite Zeitebene errichtet. Dadurch ergibt sich ein gutes Gesamtbild.

    Besonders begeistert war ich vom Charakter Martin S. Sneijder. Selbst in den ausweglosesten Situationen behält er einen kühlen Kopf und seinen Zynismus bei. Das lockert die Story stellenweise gut auf, wirkt aber an anderen Stellen somit nicht gekünstelt. Insbesondere der Sprecher des Hörbuchs schafft es gut den Figuren durch verschiedene Sprechweisen und Dialekte Leben einzuhauchen. Alleine somit weiß man auf Anhieb welche Person gerade am Sprechen ist.

    Das Ende wirkt rund in sich. Obwohl es sich bei Todesfrist um den ersten Band handelt wird man nicht mit einem offenen Ende zurückgelassen. Der Fall ist am Ende abgeschlossen und man sehnt schon regelrecht den nächsten herbei.


    Fazit: Eine gelungene Mischung aus Charakteren und Ortsbeschreibungen, wobei der Autor darauf verzichtet mit übermäßigen Blutspritzern die Seiten zu füllen. Stattdessen konzentriert er sich auf die Psyche seiner Figuren und lässt sie somit extrem lebendig erscheinen.

  9. Cover des Buches 1813 - Kriegsfeuer (ISBN: 9783426505830)
    Sabine Ebert

    1813 - Kriegsfeuer

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Schneewittchen95

    Ich bin mit einer hohen Erwartung, aber gleichzeitig auch mit Ehrfurcht an diesen über 900 Seiten schweren Roman von Sabine Ebert herangegangen.

    "1813. Kriegsfeuer" beschreibt das Jahr 1813 in Sachsen. Die Handlung spitzt sich im Verlauf immer mehr auf das große Finale, der berühmten Schlacht um Leipzig, zu.
    Für alle, die neben der Unterhaltung auch fundiertes Wissen zu einer Epoche erwerben wollen, ist dieses Buch eine riesige Empfehlung! Ich liebe diese Art historischer Romane, die sich weg von der Seifenoper hin zu erlebbarer Geschichte bewegen. Mich beeindrucken die Detailtiefe, die Genauigkeit und die unermüdlichen Recherchen der Autorin zutiefst. Dabei hatte ich nie das Gefühl, dass die eine oder andere Stelle kürzer sein könnte. Es war in sich stimmig, obwohl wir eine Vielzahl unterschiedlicher Personen auf unterschiedlichen Seiten der Fronten begleiten. Besonders interessant waren die Beschreibungen zum Leben der einfachen Leute im Kontrast zu den politischen Gedanken der Könige und Kaiser. Die hohe Komplexität wurde durch einen einfachen und sehr angenehmen Schreibstil kompensiert. Die kürzeren Abschnitte machten es für mich leicht, die Masse an Seiten zu bewältigen. Ich kritisiere schnell, wenn ich ein Buch für unnötig lang halte. Diesen Eindruck hatte ich hier an keiner Stelle.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Frau Henriette. Sie war für mich durchweg sympathisch. Den einzigen Abstrich würde ich hier nur bei einigen Handlungen machen, die ich nicht voll nachvollziehen konnte und dem Umstand, dass sich gefühlt alle jungen Männer direkt in sie verlieben, oder sie zumindest körperlich begehren. Diese Kritik ist aber minimal und sicher nur meinem persönlichen Empfinden geschuldet.
    Mit allen anderen Charakteren, insbesondere denen der Zivilisten und mutigen Soldaten, habe ich die ganze Zeit mitgefiebert.

    Eine der vielen Stärken des Romans möchte ich noch besonders hervorheben: Der Krieg wird nicht beschönigt. In vielen Werken, ob in Filmen oder Büchern, stört es mich, wie der Krieg und Gewalt heroisierend und fast schon romantisch dargestellt werden. Das entspricht schlicht nicht der Realität. Krieg verursacht nichts außer Leid und Verlust. 

    Keiner, der sich an einem Krieg beteiligt, kann gewinnen.

    Ich freue mich, weitere Werke der Autorin zu lesen. Das Buch "1813" bekommt einen festen Platz in meinem Regal und wird sicher noch einmal gelesen. Für mich hat dieses Buch einen riesigen Mehrwert, weil es mir die Geschichte meiner Heimat näher bringt.

  10. Cover des Buches Totenblick (ISBN: 9783426505915)
    Markus Heitz

    Totenblick

     (191)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996
    In dem Buch Totenblick von Markus Heitz, geht es um Ares Leon Löwenstein, er ist Personal Trainer und sein Freund Peter Rhode auch Pitt genannt. Dieser arbeitet bei der Leipziger Polizeiund seit neuestem bei der Soko Bildermorde. Als Peter Rhode zu einem Tatort gerufen wird, ist er geschockt, weil er und sein Ermittlerteam herausgefunden haben, die Leiche wurde von einem neuen Serienmörder getötet und er wird weiter töten. Er liebt es seine Opfer in berühmte Kunstwerk ein zu arbeiten und jedesmal hinterlässt er einen Zettel auf dem immer das Wort Totenblick drauf steht. Dazu sind die Köpfe seiner Opfer immer vom Körper abgetrennt und mit einem Klebeband wieder drangesetzt. Warum der Mörder sowas macht und ob er geschnappt wird, sollte jeder selber lesen. 

    Ich fand die Geschichte spannend und gut erzählt. Sie war flüssig geschrieben und sie war auch nie an einer Stelle des Buches langweilig. Auch wenn Markus Heitz sonst Fantasy Bücher schreibt, hat er hier einen fantastischen Thriller mit viel Spannung geschrieben, den ich auf jeden Fall nur empfehlen kann.
  11. Cover des Buches Die Brückenbauer (ISBN: 9783453410770)
    Jan Guillou

    Die Brückenbauer

     (90)
    Aktuelle Rezension von: smutcop

    Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen! Toller Blick in den beginn des vergangenen Jahrhunderts! Mit Allem was man braucht!

  12. Cover des Buches Der Kryptologe (ISBN: 9782496707236)
    Elias Haller

    Der Kryptologe

     (74)
    Aktuelle Rezension von: anchsunamun

    „Der Kryptologe“ von Elias Haller ist ein Thriller der etwas ruhigeren Art und 2021 bei Edition M erschienen. 

    In der Kanalisation unter der Semperoper wird die Leiche der Ehefrau eines Sensationsreporters gefunden. In ihre Hände und Füße wurden Zahlen geschnitten und um die Verwirrung komplett zu machen, trägt sie ein Galakleid, dass ihr nicht gehört. Von ihrer kleinen Tochter Liliana fehlt jede Spur. Deutet dieser Auffindeort auf einen Zusammenhang mit der Oper hin oder war hier ein Psychpath am Werk? Arne Stiller, der streitbare Kryptologe der Dresdner Mordkommission, wird hinzugezogen, denn es zählt jede Sekunde. Für Stiller ist es der erste Fall nach einjähriger Suspendierung und er setzt alles daran, die Nachricht des Mörders zu entschlüsseln, um Liliana noch lebend zu finden.

    Mit diesem Buch ist dem Autor ein Thriller gelungen, der mich von Beginn an gefesselt hat. Das liegt zum einen daran, dass die Figuren so sorgfältig und detailreich beschrieben werden, dass man sie sich lebhaft oder eher leibhaftig vorstellen kann und so umso eifriger das Geschehen verfolgt und zum anderen an der wirklich guten Geschichte. Die Oper „Der feurige Engel“ war mir zwar nicht bekannt, aber man muss sich nicht mit Opern auskennen, um der Geschichte folgen zu können. Dazu die wundervolle Umgebung, denn Dresden ist schön und die Semperoper ein traumhafter Ort, an dem man nun nicht unbedingt an Sterben denkt. Die Personen in der Geschichte wirken absolut glaubwürdig. Arne Stiller hat Ecken und Kanten, doch er weiß was er tut. Dass man ihm die richtige Assistentin zugeordnet hat, ist schnell klar. Und sein Chef, nun, ich denke, er hat es auch nicht leicht, und am Ende wirkt es fast als könnte es doch irgendwann noch eine gute Zusammenarbeit geben,

    Besonders gefallen hat mir, dass nicht nur die Hauptfiguren super ausgearbeitet waren, sondern auch der Täter und die Opfer. Es war faszinierend, welche Lösung es für die Zahlen gibt. Und als Opernfan kann ich nachvollziehen, dass die Inszenierung einer Oper einen Skandal auslösen kann. „Der feurige Engel“ hat ein Thema, das hierfür geradezu prädestiniert ist. Der Sensationsreporter wirkt in seinem Beruf unsympathisch, aber als Ehemann und Vater kommt der Mensch zum Vorschein. Schön fand ich, dass Liliana sich nicht einfach in ihr Schicksal ergeben hat, sie ist eine Kämpferin,

    Gefallen hat mir auch, dass der Spannungsbogen gehalten wird und es dennoch ruhige Momente gibt, die einem kurz Luft holen lassen. Das Ende ist plausibel und ich freue mich auf weitere Fälle mit Arne Stiller.

    Wer schon Bücher von Elias Haller kennt, wird den unnachahmlichen Schreibstil sofort wiedererkennen. Ich kann dieses Buch allen Krimi- und Thrillerfans nur ans Herz legen. Wer noch kein Elias-Haller- Fan ist, der wird es durch dieses Buch vermutlich werden. 

  13. Cover des Buches Die Glocke im See (ISBN: 9783458177630)
    Lars Mytting

    Die Glocke im See

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Lesewuermchen09

    Mit seinem Schreibstil hat mich der Autor direkt eingefangen und ich war schnell in der Geschichte. Der spannende Einstieg mit dem Rückblick auf die beiden Schwestern macht ungemein neugierig. Die alte Stabskirche in Butangen spielt hintergründig eine Hauptrolle und man sieht sie durch die Beschreibungen des Autors vor sich. Die Protagonistin Astrid ist so authentisch, dass ich gleich mit ihr warm wurde. Auch die anderen Charaktere sind toll ausgearbeitet. 

    Ein überraschender Roman, der mich überzeugt und mir gut gefallen hat.

  14. Cover des Buches Roter Rabe (ISBN: 9783423262095)
    Frank Goldammer

    Roter Rabe

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Roter Rabe" ist der vierte Band der Max-Heller-Reihe von Frank Goldammer. Der Dresdner Oberkommissar bekommt es diesmal mit einem völlig undurchsichtigen Fall zu tun. Zwei Männer sterben in ihren Zellen jeweils durch angeblichen Suizid, und beide auf die gleiche Art. Max Heller glaubt nicht an einen Zufall, ein Spionageverdacht steht im Raum. Als sich auch noch die Ministerien für Staatssicherheit der DDR und der UdSSR für den Fall interessieren, beschleicht Max Heller eine Ahnung, das es um eine viel größere Bedrohung gehen muss. Denn weitere Mordfälle geschehen in kürzester Zeit. Frank Goldammer lässt den Leser in diesem vierten Fall sehr lange im Dunkeln stehen. Sowohl Motiv und Hintergrund der Mordfälle, als auch private Geschehnisse im Umfeld Max Hellers bleiben fast bis zu den letzten Seiten völlig undurchsichtig. Zwar gibt es Tote am laufenden Band, aber man tappt im Dunkeln. Hat es tatsächlich mit dem kalten Krieg zu tun, geht es wirklich um Spionage, eventuell sogar um Landesverrat? Welche Rolle spielen sein alter russischer Freund Alexej Saizev oder die Kollegen, wem kann man trauen und wem nicht? Sogar Zweifel an der Heimkehr der eigenen Ehefrau bestehen. Diese Komplexität und Undurchschaubarkeit des Krimis machte ihn für mich so spannend. Als Leser war ich ständig nur am Spekulieren, was denn wirklich hinter dem Ganzen steht. Genau dieses "Nichtwissen" machte diesen Band für mich so interessant, die Verflechtungen haben mir gut gefallen. Einzig gegen Ende ging mir dann einiges zu schnell im Eiltempo und ein paar wenige offene Fragen blieben. In Summe ist aber dieser vierte Band aus der Reihe für mich wieder sehr gelungen und es hat Spaß gemacht ein weiteres Kapitel aus Max Heller's Leben und seinen Ermittlungen zu lesen.

  15. Cover des Buches Northern Gothic - Unheimliche Geschichten (ISBN: 9783958350779)
    Andreas Gruber

    Northern Gothic - Unheimliche Geschichten

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl
    Ich muss sagen, es handelt sich hierbei um meinen ersten Gruber. Die Kurzgeschichtensammlung bietet dabei einen guten Überblick über den Schreibstil des Autors und derartiges ist für mich immer ein Anhaltspunkt, ob ich mir hinterher einen Roman zulege oder nicht. Ich will in diesem Fall die einzelnen Geschichten als solches bewerten, was letztlich ja doch interessant ist, denn bei Anthologien überzeugen ja nicht immer alle Geschichten.

    Vorwort: (5 Sterne)
    Ja auch wenn man es nicht erwarten würde, aber die Schreiberin des Vorwortes hat genau dieses in eine Geschichte verpackt und ich muss sagen der Ansatz dazu hat mich echt begeistert.

    Schießerei am O. K. Corral: (4 Sterne)
    Warum meine Wertung zu der Geschichte nicht die volle Sternchenanzahl erhält? Das liegt daran, dass mir die Story irgendwie unvollständig erschien. Zwar erwähnt der Autor am Rande einen indianischen Friedhof, doch diesen Hinweis hätte man locker noch um einiges ausbauen können, wodurch die Handlung einen mystischeren Hintergrund bekommen hätte.
    In jedem Fall ist der Hintergrund zu der Schießerei ein interessanter und das obwohl ich aus diesem Genre bisher noch nichts gelesen habe.

    Wirklich böse Sachen: (4,5 Sterne)
    Bei der Geschichte muss ich sagen war die Handlung ab einem bestimmten Punkt durchaus greifbar. Die hohe Wertung meinerseits fällt deswegen aus, weil das Ende die Geschichte in einen wirklich interessantem Licht dastehen lässt. Man fragt sich wie es weitergeht.

    Seit wann trinken Katzen Whisky?: (3,5 Sterne)
    Hier liegt so der typische Krimi vor, der zwar ganz nett zum Lesen ist, aber irgendwie keinen rechten Spannungsbogen aufbaut. Das Ende kann man regelrecht greifen, trotzdem gut geschrieben und wenn man in Wien lebt hat man schnell einen Bezug zu der Umgebung.

    Glauben Sie mir, meine Name ist Dr. Watson!: (4 Sterne)
    Ich find ja Geschichten, die Holmes und Watson adaptieren immer sehr gelungen. Jeder Autor besitzt eine eigene Herangehensweise und Gruber fokusiert sich in dem Punkt auf den Holmes wie ihn Doyle gesehen hat. Die Story an sich besitzt die typischen Wendungen und Wirrungen eines kniffligen Falles. Dennoch hat mich das Ende nicht zu 100% überzeugen können. Dafür verhilft das Miträtseln zu 4 Sternen.

    Bruegels Turmbau zu Babel: (5 Sterne)
    Die Handlung hat mich bei der Geschichte echt begeistert. Es zeigt so richtig die menschliche Psyche auf und wie sie mit etwas versucht umzugehen, dass keine Lösung aufbieten kann.

    Klinik: (2 Sterne)
    Bei der Geschichte habe ich echt gemischte Gefühle beim Lesen gehabt. Mir erschloss sich einerseits nicht ganz warum über 7 Seiten hinweg ein einziger Satz läuft. Sicher, die Kommas gestalten den Gedankenverlauf des Protagonisten deutlich, aber so ganz ohne Punkte ist es schon anstrengend solch eine Geschichte zu lesen.
    Wobei man bereits bei den ersten Sätzen erkennt, dass der Autor damit etwas ganz bestimmtes bezweckt. Was genau kann ich nicht sagen, ich bin nicht dahinter gekommen.

    Ristorante Mystico: (3,5 Sterne)
    Die eigentliche Handlung der Story liest sich wirklich toll, allerdings reisen einen mitunter die vielen Gedankeneinschübe des Protagonisten irgendwie immer wieder raus. Derartiges mindert dann doch die Freude am Lesen. Zumal die Geschichte in einer Endlosschleife weitergehen könnte.

    Das Bahnwärterhaus: (4 Sterne)
    Die Geschichte ist nicht sonderlich lang, dafür sehr intensiv vom Verlauf her und zudem mit einem Ende, das man so zu Beginn nicht erwartet hätte. Trotzdem überkam mich beim Lesen das Gefühl, als hätte der Autor einen entscheidenden Umstand ausgelassen.

    Die Schatten von Norgarth: (4,5 Sterne)
    Wenn man das Vorwort des Autors zu der Geschichte liest ist man fast enttäuscht, dass nicht der ursprüngliche Titel genommen wurde. Auf der anderen Seite kann man sagen, dass eine solide Fantasygeschichte vorliegt, die mit einigen Überraschungen aufwartet.

    Wie ein Lichtschein unter der Tür: (4 Sterne)
    Ich find hierbei vor allem weider den Gedankengang des Protagonisten interessant. Er lässt einen in seine tiefsten Gefühlsebenen einblicken und bis zum Schluss würde man das angestrebte Ende und die Auflösung so nicht erwarten.

    Rue de la Tonnellerie: (4 Sterne)
    In der Geschichte geht es um Wagner und Poe. Die beiden in einer Geschichte zu erleben ist ein interessanter Ansatz, wobei sich der großteil der Handlung, in Form von Tagebucheinträgen, dann doch wieder auf Wagner und sein Schaffen fokusiert. Zugleich zeigt es einen Aspekt des Autorendaseins, den nur wenige kennen: Die innere Schaffenskrise.

    Die scharfe Kante des Geodreiecks: (3 Sterne)
    Die Grundidee ist mal etwas ganz anderes. Eigentlich besitzt die Geschichte sogar einen morbiden Humor, aber letztlich verläuft sich alles irgendwie in einem Dreieck.

    Northern Gothic: (4,5 Sterne)
    In der Sammlung ist dies die längste Kurzgeschichte und ich muss sagen auch von der Erzählung her so die intensivste. Der Autor verlagert dafür die Geschichte in die 50er Jahre und spielt mit Klischees, Erwartungshaltungen und einer abgelegenen Gemeinde. All das beflügelt die Fantasy des Lesers und trotzdem hat man hin und wieder das Gefühl, dass bestimmte Stellen einfach schnell abgehandelt werden, was nicht immer zum Vorteil der Handlung ausfällt.

    Fazit: Alles in allem kann man sagen, dass es sich um Kurzgeschichten aus den verschiedensten Genres handelt. Nicht bei allen habe ich diese explizit erwähnt, auch weil es sonst ein zu großer Spoiler wäre. Manches erschließt sich nämlich erst im Laufe der Geschichte. Ob es mein letzter Gruber war, will ich gar nicht sagen, denn der Autor weiß definitiv, wie man mit der Gefühlslage des Lesers spielt und das macht es interessant seine Bücher zu entdecken.


  16. Cover des Buches Der Augenmacher (ISBN: 9782919801022)
    Elias Haller

    Der Augenmacher

     (75)
    Aktuelle Rezension von: sniperosx

    Ich suchte ein Buch, das einmal ohne Fitzek typischen Ekel/Horror-Thriller auskommt. Auch wenn der Augenmacher bei weitem kein angenehmer Geselle ist, war das Buch gut zu lesen und begleitete mich einige Wochen als Bettlektüre. Ich wurde positiv überrascht. 

    Die Charakter sind sehr sympathisch, insbesondere mit Fr. Frost hat Haller eine interessante Persönlichkeit geschaffen, mit der ich mich, obwohl Sie sehr kalt dargestellt wird, schnell zurechtgefunden habe. 

    Die Spannung war durchwegs, allerdings nicht übermäßig vorhanden. In die Richtung geht in der Tat noch etwas. 

    Auch der Ort Leipzig, in der die Geschichte hauptsächlich spielt, ist für mich persönlich nicht gerade attraktiv, nachdem ich von Beckett und Carter spektakulärere Atmosphären gewohnt bin. Aber das ist eine rein subjektive Sache.  

    Der Schluss hat mich zu letzt auch nicht wirklich überzeugen können. Wieder ein Ausgang, der ggf. etwas ausführlicher hätte werden können. Das Showdown ist auf etwa 10-15 Seiten komprimiert. Zack Zack, vorbei. Schade, da doch das Katz- & Mausspiel stehts an Fahrt aufnimmt!

    Ich schnappe mir nun den nächsten Teil und schaue, wie dieser sich entwickelt. 

  17. Cover des Buches Sonntags fehlst du am meisten (ISBN: 9783548290201)
    Christine Drews

    Sonntags fehlst du am meisten

     (52)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Caro war das Lieblingskind ihres Vaters, doch durch einen schlimmen Streit ist ein Bruch entstanden und sie haben keinen Kontakt mehr. Nun steht die Goldhochzeit ihrer Eltern bevor. Wird es einen Weg  zu einer Versöhnung geben?

    Ich habe schon einige Bücher der Autorin Christine Drews gelesen, die mich immer überzeugt haben. Daher habe ich auch dieses Buch lesen wollen.

    Caros Vater Karl gehört der Kriegsgeneration an. Diese Generation hat Schreckliches erlebt und musste früh Verantwortung übernehmen. Auch Karl hat für Mutter und Geschwister gesorgt und sich aus dem Nichts etwas aufgebaut. Aber eines hat diese Generation meist nicht, nämlich über das geredet, was sie erlebt haben und dieses „Probleme-nicht-ansprechen“ setzt sich in der nächsten Generation fort.

    Caros Leben verläuft nicht so gradlinig wie sich das der Vater gewünscht hätte. Es hat ihr an nichts gefehlt, der Vater wollte immer nur das Beste für seine Tochter, doch leider war er fast nie da. Caro wollte es allen recht machen und hat sich dabei verloren. Ihr kleiner Sohn hat es auch nicht einfach, denn Caro ertränkt ihre Probleme im Alkohol. Ihre Sucht hat sie inzwischen im Griff und sie scheint wieder Boden unter den Füßen zu haben, wozu ihr Freund Jakob beiträgt. Der Streit mit ihrem Vater belastet sie allerdings.

    Dann begegnet Caro Frau Schneiders und durch ihre Erzählungen versteht Caro plötzlich, wie all das Unausgesprochene zwischen ihrem Vater und ihr steht. Eine Versöhnung erscheint ihr nun möglich.

    Diese Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen und durch die Rückblenden in die Vergangenheit konnten wir Caro und ihren Vater gut kennenlernen und ihr Verhalten nachvollziehen.

    Es ist ein Buch, das berührt und zum Nachdenken anregt.

  18. Cover des Buches Von Mr. Holmes zu Sherlock (ISBN: 9783442713363)
    Mattias Boström

    Von Mr. Holmes zu Sherlock

     (27)
    Aktuelle Rezension von: lenasupi
    Ich liebe Sherlock Holmes seit ich ein Kind bin. Und dieses Buch gibt Mir Einblick in die Filmwelt und Sherlock's Zeitalter. Wenn ich einen Sherlock Film schaue oder die Serie von BBC, kommen immer mal Fragen auf. Und dieses Buch beantwortet diese größtenteils. Oder wenn man mal Ablenkung möchte  kann man immer interessante Infos daraus entnehmen. Also alles in allem ein Muss für Sherlock Holmes Fans! 
  19. Cover des Buches WG mit Biss: Der etwas andere Vampirroman (ISBN: 9781523877003)
    Vanessa Carduie

    WG mit Biss: Der etwas andere Vampirroman

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Honigmaus
    Bei WG mit Biss handelt es sich um den ersten Teil der Schattenseiten-Trilogie. Die Autorin entführt den Leser mit ihrer Geschichte nach Dresden.
    Soweit ich mich erinnern kann, habe ich bisher noch kein Vampir- und/oder Werwolfbuch gelesen, dessen Handlung in Deutschland spielt. Über diese Abwechslung habe ich mich gefreut.
    Die Inhaltsbeschreibung hat mich damals neugierig gemacht. Da die Autorin mir bislang unbekannt war, schob ich das Lesen aber noch vor mir her. Und was musste ich dann feststellen? Um es kurz zu machen: Das Buch war sehr gut. Ich bin wirklich positiv und aufs angenehmste überrascht. Zu mir selbst kann ich nur sagen, selbst Schuld, wer so lange mit dem Lesen wartet.

    Fabian hat bisher im Hausmannsturm des Residenzschlosses Unterschlupf gefunden. Da bei Erika, mit der er seit vier Jahren befreundet ist, ein WG-Zimmer frei wird, bietet es sich an, dass er das Zimmer übernimmt.
    Und hier steigt die Geschichte ein, als sich ihre Freundschaft verändert und mehr wird. Ab da geht es mit der Entwicklung der Beziehung aber sehr schnell. Dies wird allerdings schlüssig begründet. Auch wenn man somit das Gefühl haben könnte, dass alles viel zu schnell geht - die Handlung beschränkt sich auf ca. zwei Wochen - wirkt doch alles stimmig.

    Aber WG mit Biss erzählt nicht nur, wie Erika und Fabian zueinander finden. Es gilt auch das Problem mit Erikas Ex-Mitbewohner zu lösen. Und damit steht dann auch schon der nächste Handlungsstrang vor der Tür. Die Verbindung hierzu war nachvollziehbar, auch wenn erst nach und nach klar wird, wie.

    Die Geschichte hat mich sehr schnell überzeugt. Ich wollte Fabian und Erika näher kennenlernen und ja, auch mit ihnen befreundet sein. Denn sie sind sympathisch und liebenswert.
    Fabian ist ein Vampir und Erika eine Werwölfin. Ich habe bereits eine Reihe gelesen, in der es um einen Vampir und eine Werwöfin ging und diese Kombination hat mir sehr gut gefallen. Und so war es auch hier. Ich mochte das Miteinander von Erika und Fabian sehr.

    Erika hat mich mit ihrer selbstbewussten Art überzeugt. Sie sagt was sei denkt, lässt aber auch ihre Ängste zu. Fabian weiß, was er will und beschützt, was sein ist ohne dabei besitzergreifend zu wirken.

    Die Nebencharaktere, Konstantin und Valeria, fand ich ebenfalls interessant. Wie ihre Geschichte weitergeht, soll in der Fortsetzung Neustadtzauber erzählt werden, auf die ich schon jetzt sehr gespannt bin.

    Den Schreibstil mochte ich unheimlich gerne. Von den 16 Kapiteln werden 13 von Fabian und 3 von Erika erzählt. Die Überschriften passen zu den jeweiligen Kapiteln.

    Mich konnte Vanessa Carduie begeistern und ich freue mich auch schon auf die Fortsetzung. Von mir gibt es 5 Sterne.
  20. Cover des Buches Der Angstmann (ISBN: 9783862318308)
    Frank Goldammer

    Der Angstmann

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Ritja

    Ungeplant habe ich das Hörbuch zur richtigen Zeit gehört.  

    "Der Angstmann“ spielt in Dresden in dem Jahren 1944/1945. Es ist ein Krimi mit einem grausamen Mörder, aber mich hat tatsächlich mehr das "Drumherum" gepackt und nachdenklich zurückgelassen. 

    Frank Goldammer beschreibt die Lebenssituation der Dresdner so genau und so packend, als wäre man mittendrin. Auch und besonders die Bombennacht vom 13. auf den 14. Februar 1945. Die Wucht der Angriffe, die Angst und die Panik der Menschen und die Gefahren, die sowohl in den Kellern als auch im Freien drohten. 

    Es war beklemmend Heikko Deutschmann zuzuhören und doch musste man dranbleiben. Die Beklemmung blieb lange und löste sich erst langsam wieder. Das Leben ging weiter, wenn auch mit noch mehr Abstrichen und noch mehr Trauer und Angst. Auch der Mörder machte weiter und Max Heller hängt sich wieder an ihn dran. Mit Max Heller durch die zerbombten Straßen zu laufen, um einen Mörder zu jagen, war schon etwas eigenartig, wenn man sich bewusst war, dass ringsum hunderte Leichen lagen. Auch sind die Ermittlungsmethoden und –möglichkeiten sehr begrenzt und alles geht mühsamer voran, aber Max Heller ließ sich nicht abbringen und ermittelte fast schon wie besessen.

    Das Hörbuch hatte mich ordentlich nachdenklich zurückgelassen. Die Beschreibungen der Bombennacht, der verschiedenen Charaktere und des grausamen Mörders waren sehr gut und packend. Heikko Deutschmann als Sprecher war (für mich) eine ideale Besetzung. Seine Stimme sorgte für Gänsehaut, für Aufregung und Freude. Ein Hörbuch, welches sich schon aufgrund des geschichtlichen Hintergrundes lohnt.


  21. Cover des Buches Streetkid (ISBN: 9783453201514)
    Jimmy Kelly

    Streetkid

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Malka
    Handlung: 

    Jimmy erzählt er davon wie er zurück auf die Straße kam. Es geht darum wie er seine Bandmitglieder kennen gelernt hat und mit Ihnen seine heutige Band gegründet hat. 
    Auch wird erzählt wie Jimmy es geschafft hat schwere Zeiten zu überleben und diese zu meistern und was er durch sie manchmal sogar gelernt hat. 

    Schreibstil: 

    Seine Biografie ist sehr einfach geschrieben sozusagen "frei nach Schnauze". 
    Das macht das Buch gerade besonders und lesenswert. 
    In drm vereendeten Schreibstil erkennt man, dass das aufgeschrieben wurde, was er in diesen Momenten wirklich dachte. 

    Eigene Meinung: 


    Für mich war das Buch eine willkommene Abwechslung. 
    Ich fand es gerade toll, dass es in dem Buch ausnahmsweise mal nicht um seine restlichen Geschwister oder deren Streit ging sondern es ging tatsächlich wirklich nur um Jimmy - seine Zeit auf der Straße, Gründung seiner Band, seinen Glauben, seine durchgemachten schweren Zeiten. 

    Denn ich finde auch wenn er zu der Kelly family gehört, ist jeder von Ihnen so wie auch Jimmy und man sieht es ganz deutlich in seinem Buch auch ein Individuum und hat sowohl sein eigenes Leben als auch seine eigene Geschichte. 

    Und genau darum geht es in dem Buch. Das finde ich ist wichtig zu erwähnen. 


    Das Buch hat alle meine Erwartungen übertroffen. 

    Ich kann es jedem zum lesen weiter empfehlen. 

    Ich war begeistert.  :) 
  22. Cover des Buches 1815 - Blutfrieden (ISBN: 9783426510209)
    Sabine Ebert

    1815 - Blutfrieden

     (41)
    Aktuelle Rezension von: YvetteH
    Klappentext:

    In Sabine Eberts neuem Roman befinden wir uns in Deutschland nach der Völkerschlacht bei Leipzig: Napoleon ist geschlagen, aber noch lange nicht besiegt. Niemand ahnt, dass es mehr als anderthalb Jahre bis zu seiner endgültigen Niederlage 1815 bei Waterloo dauern wird. Statt des erhofften Friedens kommt immer größeres Elend über viele deutsche Städte. Die fliehende Grande Armée zieht eine Spur aus Blut, Hunger, Verwüstung und Krankheit durch das Land. Auch die junge Henriette, die nach Leipzig ging, um Verwundeten zu helfen, muss die Stadt verlassen und Hals über Kopf heiraten, um zu überleben. Als in Wien nach zynischem Schacher endlich Frieden geschlossen wird, ist Europa neu geordnet – aber unter blutigen Opfern. In bewegenden Szenen beleuchtet Sabine Ebert die kaum bekannte Zeit zwischen Völkerschlacht und Waterloo, die für viele deutsche Städte von unglaublicher Dramatik war. Dafür hat die Bestsellerautorin über Jahre hinweg Tausende Seiten Originalquellen studiert und eng mit Historikern und Militärs zusammengearbeitet. Entstanden ist etwas Großartiges und Seltenes: Geschichte, die unter die Haut geht!

    Meine Meinung:

    Sabine Ebert setzt mit dieser Fortsetzung genau da an, wo sie mit 1813 - Kriegsfeuer geendet hat. In ihrem flüssigen Schreibstil nimmt sie den Leser mit in eine Zeit zwischen den Kriegen und beschreibt sehr eindrücklich und berührend das Elend der Bevölkerung und auch das Leben der Monarchen.

    Gut ausgearbeitete Protagonisten erzählen eine Geschichte von Krieg, Leid, Hunger, Entwurzelung, aber auch von Hoffnung.
    Alt bekannte Protagonisten sind wieder mit dabei und treiben die Geschichte voran und einige andere werden näher beleuchtet und man lernt sie besser kennen.

    Aber wieviel Leid kann das Volk ertragen und mit welchem Blut wird der Frieden bezahlt?  -  Lest selbst!!!

    Auch dieses Mal ist die Handlung gut nachzuvollziehen und leicht zu verstehen. Ich habe viel gelernt über die Zeit zwischen der Völkerschlacht und Waterloo, da die Autorin wieder sehr gut recherchiert hat und Fakten lieferte, die sie mit fiktiven Figuren und Begebenheiten abgerundet hat.

    Mein Fazit:

    Ich empfehle die Bücher von Sabine Ebert jedem Historienfan und gebe auch diesmal wieder verdiente

    5 Sterne.
  23. Cover des Buches Elbenthal-Saga - Die Hüterin Midgards (ISBN: 9783423625661)
    Ivo Pala

    Elbenthal-Saga - Die Hüterin Midgards

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Jamii

    Inhalt

    In der Nacht von ihrem siebzehnten Geburtstag wird Svenya von einem dunklen Prinzen heimgesucht, von einem anderen gefangen genommen, bekommt ihr Schicksal -- das der Hüterin Midgards -- offenbart und erfährt, dass sie nie nach ihrer Vergangenheit fragen darf. 

    Sie ist dazu bestimmt unterhalb der Stadt Dresden das Alburu Tor zu bewachen, dass Midgard, die Menschenwelt von den anderen Welten trennt. Gleichzeitig ist sie bestimmt dazu Laurin, den dunklen Elb aus jener geheimnisvollen Nacht, und seine Schar Dunkelelb_innen davon abzuhalten, das Tor in Richtung Alfheim zu passieren. 


    Meine Meinung

    Ich habe sehr gemischte Gefühle für das Buch. Ich kann mich erinnern, dass ich es gelesen habe, als es herausgekommen ist und hellauf begeistert war. Jetzt, 7 Jahre später, war ich etwas ernüchtert. 

    Die Grundgeschichte ist spannend und Pala ist sehr gut darin, die Geschichte zum Leben zu erwecken. Wenn auch mit kurzen Kapiteln. Sehr kurzen. Wir reden von zwei bis drei Seiten. 

    Eine weitere Sache, die mich gestört hat, waren die Charaktere. Vor allem Svenyas Sprache, die oft nicht mit ihrer Geschichte als obdachloses Waisenkind zusammen passt. Wo er leider nicht alleine ist, aber genauso aktiv, wie andere Autor_innen ist die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden Hauptcharakteren zusammenbraut. Zwischen einem siebzehnjähren Mädchen und einem über zweitausend Jahre alten Hagen von Tronje. Können wir bitte aufhören, solch große Altersunterschiede zu romantisieren?


    Fazit

    Durchaus interessantes Buch, eher für Leser_innen im frühen Teenager Alter. Obwohl die Charaktere etwas flach fallen, ist die Geschichte ganz gut gelungen.



  24. Cover des Buches Engel, Punsch und Weihnachtsküsse (ISBN: B07ZRYSQQK)
    Anja Schenk

    Engel, Punsch und Weihnachtsküsse

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Miriah

    Miriam hasst Weihnachten, seit sie als Teenager an Weihnachten ihre Mutter verloren hat und, nachdem sie mit ihrem Vater hatte, plötzlich auf sich alleine gestellt war. Doch besonders in diesem Dezember holen sie alte Erinnerungen ein, die auch ihre Arbeit in der Redaktion beeinträchtigen. Sie freut sich sehr, als sie überraschend beruflich über die Feiertage nach New York reisen soll, denn dort warten keine belastenden Erinnerungen auf sie. Im Flugzeug trifft sie auf Vincent, der auch vor Familienproblemen flüchtet. Die beiden verstehen sich sehr gut und verbringen eine schöne Zeit in New York – bis die Vergangenheit Miriam einholt.

    Klingt nett – ist es auch. Allerdings gab es nach dem Lesen des Klappentextes keine großen Überraschungen mehr. Der Großteil war etwas vorhersehbar. Es ist ein nettes Buch für zwischendurch mit etwas weihnachtlichem Kitsch. Wer sich sehr viel Tiefgang erwartet, wird mit Engel, Punsch und Weihnachtsküsse nicht ganz glücklich sein. Vom Stil her ist es eine „typische“ Weihnachts-Lovestory. Es ist nach Tagen vom 1. Dezember bis zum 24. aufgebaut.

    Die Umgebung ist sehr detailliert beschrieben, vor allem in Dresden. Das ist vermutlich sehr schön, wenn man die Gegend gut kennt, wenn man allerdings nichts davon kennt, ist es meiner Meinung nach eher etwas verwirrend. Hier wäre weniger mehr gewesen.

    Alles in allem ist es eine sehr nette Geschichte, die Weihnachtsstimmung aufkommen lässt.

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