Bücher mit dem Tag "droemer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "droemer" gekennzeichnet haben.

80 Bücher

  1. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426199206)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.427)
    Aktuelle Rezension von: TabithaEgger

    Das Cover finde ich sehr gelungen. Ich mag es ja, wenn einem die Kreativität schon beim Anblick des Buches in die Augen springt.

    Zum Inhalt: Der Schreibstil ist gut und verständlich, die Kapitel sind relativ kurz, was mir persönlich gefällt. Nach einem kurzen Prolog kommt man, wie von Fitzek nicht anders zu erwarten, relativ schnell in das Geschehen rein. Die Handlung ist eigentlich ziemlich spannend, was vor allem daran liegt, dass immer wieder (vermeintlich) mysteriöse Dinge passiern, die man auf Anhieb nicht erklären kann. Irgendwie bekommt man immer mehr das Gefühl, dass da doch irgendetwas faul ist. Man grübelt vor sich hin und wird am Ende nicht enttäuscht. Die Wendung, gegen Ende der Geschichte kam für mich sehr überraschend und ist für mich als Thriller-Liebhaberin absolut zufriedenstellend.

    Was mich allerdings ein bisschen gestört hat - mir war Emma, die Protagonistin irgendwie nicht so sympathisch. Ihre irrationale Art (die zugegeben verständlich sein sollte) hat mich einfach ein bisschen genervt. Das hat mir an manchen Stellen leider den Spaß am Lesen etwas getrübt.

    Nichts desto Trotz kann ich dieses Buch jeden Thriller Fan empfehlen, man wird garantiert nicht enttäuscht. 

  2. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783426521083)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

     (1.452)
    Aktuelle Rezension von: Vielleichtlieberbuecher

    Stell dir vor es gibt eine Website, auf der du eine Person angeben kannst, die es verdient hat zu sterben. Und am 8.8. Um 8:08 wird eine dieser Personen ausgelost und 24 Stunden lang für vogelfrei erklärt. Jeder darf diese Person also jagen und umbringen. Und zusätzlich gibt es auch noch ein ziemlich hohes Kopfgeld. Und nun stell dir vor es ist dein Name der gezogen wird.
    Das ist genau das was unserem Protagonisten Ben in Achtnacht passiert. Sein Name wird gezogen und plötzlich geht es in dieser einen Nacht nur noch ums überleben.
    .
    Ich wollte schon länger endlich mal was von Sebastian Fitzek lesen und da der Klappentext super spannend klingt habe ich mich für Achtnacht entschieden.
    Die Grundidee finde ich nach wie vor super, die Umsetzung hat mir persönlich aber nicht ganz so gut gefallen. Einige Punkte fand ich sehr vorhersehbar, andere ziemlich aus dem nichts gegriffen und die große Auflösung am Ende war für mich auch irgendwie eher enttäuscht und nicht so mind blowing wie erhofft.
    Ich fand auch den Schreibstil, an dem ich natürlich ziemlich hohe Erwartungen hatte, nur okay, nicht aber besonders. Ich bin mir auch nicht sicher ob ich nur die Charaktere nicht mochte oder ob’s am Schreibstil lag. Vin den Charakteren war mir aber leider nicht einer sympathisch, einige hatten einfach super verstörende Gedanken, andere fand ich fast schon langweilig.
    Neutral betrachtet war das Buch vollkommen in Ordnung, der Plot war rund, die Charaktere ausgereift und der Schreibstil auch ganz gut. Aber bei einem Fitzek habe ich eh Fach anderes erwartet. Da ich aber schon von einigen Ecken gehört habe, dass es von vielen als eher schwächerer Fitzek angesehen wird, werde ich vermutlich nächstes Jahr noch ein anderes Buch von ihm lesen.

  3. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783426510179)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (2.873)
    Aktuelle Rezension von: Olgaaa

    Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und fand es wurde sehr gut umgesetzt. Obwohl ich eigentlich keine Thriller lese, da es einfach nicht mein Genre ist, fand ich, dass sich das Buch sehr spannend angehört hat und deshalb habe ich mich dazu entschieden dem Buch eine Chance zu geben. Ich habe zuvor schon einmal einen Fitzek gelesen und fand ihn nicht schlecht. Auch von diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht. Es war spannend und durchweg interessant.

  4. Cover des Buches Der Heimweg (ISBN: 9783426281550)
    Sebastian Fitzek

    Der Heimweg

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Wer kennt das nicht man fühlt sich unwohl wenn man alleine nach Hause läuft, hier kommt das Begleittelefon gerade recht. Jules Tannenberg hat diese Nacht Dienst und begleitet KLara, die von einem Psychopathen verfolgt wird.


    Die Geschichte ist wieder spannend ohne Ende. Es gibt eine Wandlung nach der anderen. Klaras Geschichte von häuslicher Gewalt und das Leben als Mutter wird spannend, aber auch mit Fingerspitzengefühl erzählt.


    Wer thriller mag wird dieses Buch lieben, aber wer von häuslicher Gewalt getriggert wird, sollte dieses Buch mit Vorsicht genießen.

  5. Cover des Buches Auris (ISBN: 9783426307182)
    Vincent Kliesch

    Auris

     (652)
    Aktuelle Rezension von: TabithaEgger

    Ich habe jetzt lange überlegt, wie ich dieses Buch bewerten soll und bin zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt. Dies nur einleitend.

    Zunächst zu den Dingen, die mir gut gefallen haben. Das Cover finde ich sehr ansprechend und es hat mich gleich in der Buchhandlung in den Bann gezogen. Auch der Titel ist passend und klingt gut. Die Idee zur Geschichte finde ich toll und auch die Umsetzung ist anfangs spannend. Die ersten 20 Seiten habe ich schon verschlungen und bin gleich ein Fan des Protagonisten Matthias Hegel geworden. Naja, soviel zum Anfang des Buches.

     In weiterer Folge geht es dann ja mehr um Jula, die mir auch nit so schlecht gefallen hat. Der Schreibstil ist gut und man kommt gut mit. Die Handlung geht voran, wie man es nunmal von Thrillern kennt. Ganz gut, aber auch nichts Besonderes. Das letzte Drittel des Buches hat mich dann leider nicht überzeugen können. Die „überraschende Wende“ kam für mich eigentlich gar nicht überraschend muss ich zugeben. Zudem finde ich das ein oder andere am Ende des Buches unnötig und verstehe nicht ganz, warum das noch mit reingenommen wurde. Einiges kam mir auch nicht so glaubwürdig vor und wirft Fragen (ja, mehrere!) auf. Zugegeben, die Fragen klären sich möglicherweise im zweiten oder dritten Band auf, die ich trotz allem auch noch lesen werde, um nicht vielleicht einen komplett falschen Eindruck zu haben. Mir persönlich ist es aber lieber, wenn ein Buch mich nicht so verwirrt stehenlässt.

     

  6. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426633090)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.655)
    Aktuelle Rezension von: Leseliebe4und80

    Dieser Roman ist der erste Thriller von Sebastian Fitzek und wenn man ihn gelesen hat, ist absolut nachvollziehbar, woher der Autor seinen guten Ruf hat. Hier passt einfach alles. Stimmung, Figuren und Setting und die spannende Handlung. Man merkt aber auch schon die Ansätze von dem, was in neueren Thrillern von Herrn Fitzek meiner Meinung nach dann doch etwas "too much" wird: Ständige und manchmal etwas krampfhaft wirkende Versuche, eine Überraschung einzubauen und das Ende ... na ja. Ich kenne mich mit psychischen Krankheiten nicht wirklich aus (bin keine Expertin), aber da hatte ich das Gefühl, da werden einfach so viele Krankheiten aneinandergereiht, bis die handlung irgendwie Sinn ergibt. Wie gesagt, in diesem Buch stört es nicht, auch andere sind toll: Der Augensammler, Das Kind ... sogar Amokspiel war irgendwie noch ganz witzig. Aber in den neueren Büchern (AchtNacht, Das Paket und alle, die danach kamen) wird all das so übertrieben, das ich mir als Leserin irgendwie veralbert vorkomme. Auch die Brutalität artet völlig grundlos aus und trägt überhaupt nichts mehr zur Spannung bei stellenweise, und ich bin wirklich nicht zartbesaitet. Lieber Herr Fitzek, schreiben Sie doch bitte wieder so wie hier, dann kaufe ich auch gern wieder Ihre Bücher!

  7. Cover des Buches Der Augenjäger (ISBN: 9783426503737)
    Sebastian Fitzek

    Der Augenjäger

     (2.085)
    Aktuelle Rezension von: NessaPengy

    So schockieren wie der Augensammler aufhörte, so schockierend und spannend ging es weiter. Auch hier hat sich Sebastian selbst übertroffen, meiner Meinung. Ich konnte und wollte es nicht mehr weg legen, immer wieder hat man neue Theorien, die Handlung schlägt wieder komplett ins Gegenteil um und du stehst wie am Anfang da, wer ist denn nun der Augenjäger und warum tut er das? 

    Auch in diesem Teil habe ich mit Alina und Alex wieder mit gefiebert. Man wünscht den beiden einfach ein halbwegs gutes Ende und vor allem wünscht man Alex das Julian doch noch lebt. 

    Wie sich die Handlung so entwickelte, damit habe ich nicht gerechnet, auch das der Augensammler eine doch vollkommen andere Person ist, schockierte mich zutiefst und auch das war etwas womit ich absolut nicht gerechnet habe. Über das Ende lässt sich streiten, aber wir sind eben auch nicht in einem Liebesroman, sondern in einem Thriller. Man wünscht den drei dennoch ein Happy End gemeinsam und deswegen bin ich sehr gespannt auf das neue Meisterwerk, die Playlist, die schon im Bücherregal bereist steht um gelesen zu werden.

  8. Cover des Buches Die Mitternachtsbibliothek (ISBN: 9783426282564)
    Matt Haig

    Die Mitternachtsbibliothek

     (607)
    Aktuelle Rezension von: sound_of_closing_doors

    Nora Seed muss nicht nur den Tod ihrer Mutter verkraften, sie hat auch ihren Verlobten Dan kurz vor der Hochzeit verlassen und lebt mit ihren Depressionen als ständigem Begleiter.

    Mit ihrem Bruder hat sie kaum noch Kontakt, ihren Vater hat sie enttäuscht und so richtig was aus ihren Leidenschaften und ihrem Leben hat sie auch nicht gemacht. Sie hat die Musikkarriere aufgegeben, bevor sie wirklich begann, ist keine preisgekrönte Meisterschwimmerin geworden, ihr Studium nützt ihr nicht viel und sie hat ganz genau einen einzigen Klavierschüler.

    Nora hat das Gefühl, dass niemand sie liebt und ohnehin alle ohne sie glücklicher wären.

    Als nun noch direkt hintereinander zuerst ihr geliebter Kater Voltaire stirbt und sie dann auch noch ihren Job im Musikladen verliert, steht eins für sie unwiderruflich fest: Sie will einfach nicht mehr leben.

     

    Doch Noras Selbstmordversuch bringt ihr nicht die gewünschte Erlösung, nein, sie findet sich plötzlich in der sogenannten Mitternachtsbibliothek wieder.

    Eine riesige Bibliothek voller Bücher in den schönsten Grünschattierungen, geführt von ihrer Bezugsperson aus Schulzeiten, Bibliothekarin Mrs. Elm. Jedes dieser Bücher stellt eine etwas andere Variante von Noras Leben dar, denn jede einzelne, noch so kleine Entscheidung sorgt für eine etwas andere Entwicklung, einen anderen Ausgang. Es gibt unzählige Möglichkeiten.

    Mit Hilfe von Mrs. Elm darf Nora nun eine Vielzahl von unterschiedlichen Leben ausprobieren, in manchen steckt sie nur ein paar Minuten, in anderen mehrere Wochen. Nach jedem Versuch hat Nora wieder etwas mehr über sich selbst und das Leben gelernt, ob sie nun will oder nicht.

    Mal ist sie Mutter, mal Single, mal Gletscherforscherin oder Professorin, mal Rockstar. Doch eins hat jedes dieser Leben gemeinsam: niemals ist alles perfekt.

     

    Mit der Mitternachtsbibliothek hat Matt Haig es mal wieder geschafft, auf seine bekannt philiosophische Erzählweise eine wirklich emotionale Geschichte zu erschaffen, die noch lange im Leser nachklingt. In gewohnt kurzen Kapiteln erhält man einen Einblick in viele von Noras möglichen Leben und fängt Stück für Stück auch selbst an, immer mehr zu hinterfragen. Machen nicht erst die Entscheidungen, die wir im Laufe unseres Lebens getroffen haben, uns zu genau dem Menschen, der wir sind? Würden wir wirklich alles, was wir bereuen, ungeschehen machen, wenn wir könnten?

    Und wäre ein auf den ersten Blick besseres und leichteres Leben wirklich unseres, wenn wir einfach hineingeworfen werden würden?

     

    So traurig und scheinbar hoffnungslos diese Geschichte beginnt, so reflektiert und voller Mut lässt sie den Leser am Ende zurück.

    Wieder mal ein absolut gelungener Roman aus der Feder Haigs!

     

    „Man sollte die Bedeutung nebensächlicher Dinge nie unterschätzen.“

  9. Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783426637920)
    Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

     (3.251)
    Aktuelle Rezension von: Astrid_Schwikardi

    Inhaltsangabe:

    Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den ›Seelenbrecher‹ nennt, genügt: Als man die Frauen wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem eigenen Körper begraben.
     Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen einander zu schützen – doch in der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt ...

    Meine Meinung:

    Es ist schon ein paar Tage her, dass ich den Thriller beendet habe, doch ich musste die Geschichte etwas sacken lassen. Die ersten Seiten fingen sehr vielversprechend an. Ein geheimnisvoller Professor und eine erlesene Auswahl an Studenten, die frei entscheiden können, ob sie an einem Experiment teilnehmen oder nicht. Gute Voraussetzungen für eine richtig spannende Story!
    Die Grundidee war genial, der Schreibstil flüssig und gut lesbar. Wobei ich allerdings den Eindruck hatte, dass Sebastian Fitzek in „Der Seelenbrecher“ noch anders schreibt als in seinen neueren Werken. Mehr „adjektivlastig“, wodurch der Text an manchen Stellen etwas überladen wirkte.
     Mein Hauptproblem war allerdings, dass ich zu den Protagonisten keinen Bezug aufbauen konnte. Der Radius des Handlungsortes war definitiv zu eng bemessen, dadurch kam es mir so vor, als wenn ich die ein oder andere Szene mehrmals lesen würde. Auch konnte ich die meisten Figuren nicht voneinander unterscheiden. Sie blieben farblos - ohne nennenswerten Wiedererkennungswert. Hinzukam, dass mich die Handlung, die Örtlichkeiten und die Gebrechen, mit der die Opfer für den Rest ihres Lebens gezeichnet sind, stark an einen anderen Thriller erinnert haben. Da „Der Seelenbrecher“ allerdings Jahre zuvor veröffentlicht wurde, ist klar, dass Sebastian Fitzek lediglich für die Inspiration des anderen Autors gesorgt hat.

    Insgesamt ein solider Thriller, doch haben mir andere Werke von ihm wie zum Beispiel „Der Insasse“ oder „Die Therapie“ bedeutend besser gefallen. 

  10. Cover des Buches Splitter (ISBN: 9783426503720)
    Sebastian Fitzek

    Splitter

     (2.222)
    Aktuelle Rezension von: Sanylein

    - "Was wäre, wenn wir die schlimmsten Erlebnisse unseres Lebens für immer aus unserem Gedächtnis löschen könnten? Und was, wenn etwas dabei schief geht?"

    Marc Lucas verliert bei einem Autounfall, an dem er schuld war, seine Frau. Daraufhin nimmt er an einem psychischem Experiment teil, der sein Leben ganz schön durcheinander bringt.

    Es ist ein typischer Fitzek Thriller!
    Verwirrend und Unvorhersehbar. Ich weiß nicht wie Sebastian Fitzek es immer wieder schafft einen so in den Bann zu ziehen. Ich weiß auch einfach nicht woher er immer wieder so tolle Ideen zum schreiben nimmt. Man liest das Buch an einem Wochenende durch. Nach beenden des Buches musste ich noch lange über das Buch grübeln. Das passiert wirklich nur bei echt guten Büchern.

    Ob ich unseren Hauptcharakteren mochte oder nicht kann ich garnicht entscheiden. Wichtig ist es eigentlich auch garnicht, so oder so fiebert und zittert man mit ihm mit.

    Nicht der allerbeste Thriller von Sebastian Fitzek, aber sehr lesenswert.

  11. Cover des Buches Der erste letzte Tag (ISBN: 9783426283868)
    Sebastian Fitzek

    Der erste letzte Tag

     (317)
    Aktuelle Rezension von: cat10367

    Dieses Buch hat mich sehr nachdenklich zurückgelassen.

    Ich durfte Livius und Lea auf ihrer Reise von München nach Berlin (das war der erste Plan) kennenlernen und begleiten. Die Idee, diesen Tag wie ihren letzten zu leben, fand ich sehr interessant, wobei sich der Sinn darin erst zum Buchende offenbart. Aber muss alles einen Sinn machen? Ist es nicht besser, einfach zu leben?

    Ich habe dieses Buch an einem Tag gelesen, denn es ist wirklich wunderbar geschrieben und hat mich sehr gut unterhalten. Die interessanten Wendungen haben mich immer wieder mitgerissen und es gab auch sehr viele Momente zum schmunzeln.

    Das Ende hat mich positiv überrascht und ich bin gedanklich schon wieder in der Geschichte und denke noch darüber nach.

    Ein absolute Leseempfehlung von mir.

  12. Cover des Buches Coldworth City (ISBN: 9783426520413)
    Mona Kasten

    Coldworth City

     (264)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Raven ist eine Mutantin. Sie hat besondere Fähigkeiten, die sie von normalen Menschen unterscheiden. Auch wenn laut Gesetz Menschen und Mutanten schon seit Jahrzehnten gleichberechtigt sind, sieht die Realität leider ganz anders aus. Raven versucht, sich so gut es geht durchs Leben zu schlagen und ihren kleinen Bruder zu versorgen. Immer auf der Flucht, muss sie erkennen, dass sie sich nicht ewig vor der Vergangenheit verstecken kann.

    Eindruck: Ich war erst skeptisch, ob dieses Buch etwas für mich ist, da ich die Autorin bisher nur mit Liebesgeschichten o.ä. in Verbindung gebracht habe, was nicht mein Fall ist. Doch schon auf den ersten Seiten hat mich diese Geschichte gepackt und dann bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Ich habe das Buch an einem Nachmittag durchgelesen. 

    Die Handlung ist nicht neu. Ich dachte die ganze Zeit über, dass ich hier die neue Generation der X-Men o.ä. vor mir habe, was mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn für mich die Handlung nicht überraschend war, hat die Autorin es geschafft, mich mit einem sehr angenehmen Schreibstil, liebenswerten Charakteren und viel Herz(schmerz) zu begeistern. 

    Ganz besonders hat mir gefallen, dass die Autorin auf eine alles dominierende Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten verzichtet hat bzw. dass in diesem Fall die Liebe zwischen Geschwistern die Stärkste ist. Stattdessen entwickelt sich erst ganz zart und zerbrechlich eine Bindung zwischen den Protagonisten, von denen jeder ein eigenes schweres Päckchen zu tragen hat. Das wirkte viel realistischer. Wenn ich die Zeichen richtig gedeutet habe, wird sogar ganz vorsichtig eine gleichgeschlechtliche Liebe zwischen zwei Nebencharakteren angedeutet. Da hätte die Autorin meiner Meinung nach ruhig mutiger sein dürfen. Generell geht es aber nicht nur um Beziehungen sondern um die Psyche der Charaktere und wie sie mit ihrer jeweiligen (meist traumatischen) Vergangenheit umgehen und wieder einen Sinn im Leben finden. Die Autorin beschreibt das sehr nachvollziehbar.

    Auch wenn am Ende des Buches plötzlich noch viel passiert und ich schon fürchtete, dass die Geschichte doch mit einem Cliffhanger endet, ist der Autorin ein guter Schluss gelungen. Es bleiben noch ein paar Fragen offen, so dass ein zweiter Band theoretisch möglich wäre, aber nicht unbedingt notwendig. Ich würde mich aber sehr freuen, wenn die Autorin die Geschichte um Raven, Wade, Knox & Co. weiterführen würde. :D

    Ich empfehle dieses Buch definitiv weiter. Besonders die Fans von X-Men, Superhelden und Dystopien sollten unbedingt mal reinlesen. ;)

  13. Cover des Buches Der Insasse (ISBN: 9783426519448)
    Sebastian Fitzek

    Der Insasse

     (1.337)
    Aktuelle Rezension von: Vivien-Ne

    Ein durchaus interessanter Thriller mit dem angenehm verwirrenden Flair von 'Shutter Island'. Allerdings hat das Ende (Tramnitz-Frieder-Verschwörung) nicht ganz meinem Geschmack entsprochen, jedoch ist das eine rein subjektive Wertung, die das Buch in meinen Augen mehr solide als richtig gut erscheinen lässt.

    Dafür, dass dies mein erster Fitzek war, wurde mein Interesse an weiteren Werken des Autors geweckt. Der Erzählton ist der Thematik gegenüber sehr angemessen, flüssig lesbar und wirkt dennoch aufgrund des gewählten Vokabular hochwertig, sodass sich die Lektüre zu einem wirklichen Pageturner entwickelt hat.

  14. Cover des Buches Flugangst 7A (ISBN: 9783426510193)
    Sebastian Fitzek

    Flugangst 7A

     (1.216)
    Aktuelle Rezension von: TabithaEgger

    Dieses Buch habe ich mir tatsächlich am Flughafen in München gekauft, um es dann bei meiner Reise zu lesen. Und wenn schon, große Flugangst habe ich ja nicht. 

    Im Großen und Ganzen habe ich das Lesen dieses Buches genossen, wobei die Spannung hier aber wieder etwas kürzer kommt, als in anderen seiner Bücher. Dafür gibt es hier wieder um einiges mehr Grausamkeiten, die bis ins Detail beschrieben werden. Wenn man sowas mag, wird man nicht enttäuscht. 


    Man merkt auch hier wieder, dass dem Schreibprozess durchaus einiges an Recherche zugrundegelegt wurde, was mir persönlich immer sehr wichtig ist. So hat man immer wieder einen Aha-Moment. Alles in allem hat es auch dieses Buch geschafft, mich als Leserin an die Geschichte zu fesseln, sodass ich es recht schnell durch hatte. 


    Für jeden, der gerne Thriller liest, kann ich es also empfehlen. 

  15. Cover des Buches The Ending (ISBN: 9783426306192)
    Iain Reid

    The Ending

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Ein junges Paar ist im verschneiten Kanada unterwegs zu seinen Eltern. Sie trägt sich mit dem Gedanken, Schluss zu machen, ist aber doch immer noch neugierig auf alles, was Jake so macht und warum er es so macht. Jake ist sehr intelligent, aber irgendwie auch langweilig vom Typ her.    Der Besuch bei seinen Eltern ist sehr skurril, aber was dann auf der Rückfahrt passiert, noch viel mehr…

    Meine Meinung: Ich tue mich hier mit meiner Bewertung ein wenig schwer… Auf der einen Seite hat der Autor es schon geschafft, mir teilweise eine Gänsehaut zu bescheren, weil man die Spannung unterschwellig spürt. Andererseits waren die Gespräche im Auto doch manchmal auch sehr langweilig. Ich bin ehrlich, da habe ich einiges „überlesen“. Der Leser ist ziemlich ratlos, was da eigentlich passiert und ich hatte am Ende immer noch einige Fragen offen. Das ist bestimmt bewusst gewollt vom Autor und sein eigener Stil. Der mir aber nicht so sonderlich gut gefällt, muss ich sagen. 

    Also, irgendwie hat die Geschichte etwas, aber für mich war es auch zu diffus und skurril. Das Ende musste ich sogar zweimal lesen, um es richtig zu verstehen. 

    Ich kann mir vorstellen, dass dieser Stil einige Leser total begeistert, weil es wirklich mal etwas ganz Anderes ist, aber mich konnte es leider nicht so überzeugen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen, weil ich ja doch irgendwie unterhalten wurde und es auch zwischendurch wirklich mal spannend war.

    Mein Fazit: Dieses Buch ist wohl eines für ausgewählte Leser und ich gehöre leider nicht zum Kreis der Auserwählten. Aber ich würde sagen, dass sich hier jeder seine eigene Meinung bilden muss. Ich kann mir vorstellen, dass das Buch sehr polarisiert. 

  16. Cover des Buches Boy in the Park – Wem kannst du trauen? (ISBN: 9783426305713)
    A. J. Grayson

    Boy in the Park – Wem kannst du trauen?

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Erdbaerchen

    Das Cover gibt leider nicht allzuviel her, allerdings hat mir die Farbwahl sehr gut gefallen. 

    Wie der Titel schon sagt geht es in diesem Buch um einen Mann, Dylan, der sich in der Mittagspause immer in den nahen Park setzt und dabei einen Jungen beim Spielen beobachtet. Eines Tages merkt er, dass der Junge Verletzungen und blaue Flecken aufweist. Schließlich verschwindet der Junge komplett von der Bildfläche. Dylan, dem der Bub sehr ans Herz gewachsen ist, macht sich auf die Suche nach ihm.

    Der Autor baut an manchen Anfängen eines Kapitels kurze Gedichtspassagen ein, die Dylan im Park schreibt, wenn er den Jungen beobachtet. Das fand ich sehr erfrischend, wobei die Textpassagen immer nur einen kurzen Eindruck geben. Im Allgemeinen finde ich den Schreibstil des Autors sehr lyrisch. Am Anfang war es etwas gewöhnungsbedürftig, doch ich hatte hier keine Probleme hineinzufinden. Der Autor hat sehr detailgetreu geschrieben. Er hat sich für die einzelnen Szenen viel Zeit gelassen. So kam man auch mit den Sprüngen zwischen Gegenwart und Vergangenheit gut mit. Außerdem hat der Autor den Leser bis zum Schluss im Unklaren gelassen, wie die Beziehungen der einzelnen Protagonisten zueinander sind. Die Grübeleien halten die Spannung aufrecht. 

    In seiner Danksagung hat der Autor nochmals erwähnt wie schwer sich Gewalt in der Familie für Kinder im späteren Alter auswirken kann. Leider sind dies keine Einzelfälle. Dadurch war das Buch für mich noch einmal umso emotionaler.

    Fazit: Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn man jedoch erst einmal hineingefunden hat ein absolut toller Psychothriller. Erinnerte mich etwas an "Girl in the Train".

  17. Cover des Buches Der Kinderdieb (ISBN: 9783426506882)
    Brom

    Der Kinderdieb

     (610)
    Aktuelle Rezension von: rye_roll

    Spoilerwarnung


    Das formlose Böse

    In meinen Augen ein Problem, das die Grundlage für jeden der dunklen Aspekte des Buches war.

    Die fanatischen Siedler waren fanatisch, die Pissnelke Ulfger war und blieb eine Pissnelke, die böse Sumpfhexe Ginny war eine böse menschenfressende Sumpfhexe, die gewalttätigen Menschen töteten und misshandelten. 

    Mir fehlte die Heranleitung an dieses "Böse". Nehmen wir mal die Figur Ulfger als Beispiel. Am Ende stellt er sich gegen die, die er eigentlich beschützen soll. Das Problem ist hier, er wurde halt schon als mieser Charakter (Pissnelke) eingeführt. Also warum soll es mich berühren, dass er eine angebliche Kehrtwende macht und seine eigenen Verbündeten abschlachtet? Der Typ hätte schon als Teenager Kinder gemordet. Die "Entwicklung" zu "ich bringe jeden um" finde ich da nun wirklich nicht sonderlich überraschend (oder bewegend).


    Was ist der Zauber?

    "Don't let them win. Don't let them beat you. Don't let them steal your magic."

    Etwas, was ich das ganze Buch verzweifelt versucht habe zu greifen. WAS IST DIESER ZAUBER?

    Es hieß immer, dass die Kinder diesen Zauber noch nicht verloren haben und sie daher noch besonders sind, aber ich habe weder einen Unterschied in der Weltsicht noch im Verhalten feststellen können. Die Magie, die Avalon inne hat ist noch unverständlicher für mich. Die Magie macht die verlorenen Kinder unsterblich. Sind diese jedoch zu alt, kann es passieren, dass die Magie sie verwandelt. Aus einem Kind wird ein Wesen aus reiner Mordlust. (Wieder formlos, weil böse halt) Die Siedler, die die große Bedrohung für Avalon sind, sind definitiv über dem verträglichen Alter. Die einzige Veränderung, die mit ihnen vorgeht ist jedoch rein körperlich. Nicht mehr Mordlust als sowieso schon. Also was ist der entscheidende Faktor hier? Und nochmal, was ist dieser Zauber? Beim Lesen verglich ich ihn mit Milchzähnen. Die Kinder haben sie und die Erwachsenen nicht mehr. Man verliert sie irgendwann im Leben, aber der Unterschied zu vorher ist gering.


    Was bedeutet "Kindsein" und was heißt "Erwachsen".

    Im ersten Teil wird von Peter ein unglaublicher Hass auf alle Erwachsenen geäußert. Als wären alle Erwachsenen nur gewalttätige leere Hüllen, die ihre Kinder missbrauchen. Alle.

    (Dieser Hass allerdings wird augenblicklich fallengelassen, sobald das Buch nach Avalon wechselt. Obwohl auch hier Erwachsene rumlaufen und sogar genau diesem Bild entsprechen oder in Form der Dame idealisiert werden, wird der Hass auf Erwachsene plötzlich nicht mehr zur Sprache gebracht.) Da es so prägnant mit dem Hass auf Erwachsene beginnt, hatte ich erwartet, dass sich das Buch auch damit beschäftigt, was es heißt erwachsen zu sein. Insbesondere, da jedes der Kinder teils schwere Traumata aufweist und Peters Alter vierstellig ist. Wie viel kindliches bleibt nach tausend Jahren Lebenszeit? Wie kindlich bleibt man, nachdem man sexuelle Gewalt durchlebt hat, physische Gewalt, Krieg und Sklaverei? Oder sind nicht genau das, die Dinge, die das Kind/den Zauber in einem töten?

    Auf S. 303 heißt es: "In ihren Gesichtern war keine Spur von Verspieltheit zu erkennen, kein Mitgefühl, nur die Blicke von Kindern, die mehr als genug Grausamkeit und Tod gesehen hatten."


    Da ich die Tendenz habe, immer ganze Romane aus meinen Rezensionen zu machen und das recht viel Zeit frisst, belass ich es bei diesen paar Punkten. Mir hat das Buch nur wenig gefallen und das Ende fand ich alles andere als zufriedenstellend.

  18. Cover des Buches Wie Eulen in der Nacht (ISBN: 9783426522820)
    Maggie Stiefvater

    Wie Eulen in der Nacht

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Kirschkompott

    Das Cover zum Buch wie Eulen in der Nacht von Maggie Stiefvater hat mich auf den ersten Blick angesprochen ich empfinde es als verträumt und fantasievoll. Also musste ich dieses Buch einfach lesen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm das Buch lässt sich super lesen und es ist spannend. Im Buch geht es um die Familie Soria den Ort Bicho Raro in der Wüste Colorados und Wunder. Denn wer dringend ein Wunder benötigt ist bei den Sorias an richtiger Stelle. Daniel Soria ist für die Wunder zuständig, so weit so gut doch was wird passieren wenn Daniel die wichtigste Regel hierbei bricht und sich in ein Wunder einmischt ? Die Antwort auf die Frage erhält man in diesem Buch das es meiner Meinung nach definitiv wert war zu lesen und ich es deshalb mit 4 Sternen bewerte.

  19. Cover des Buches Das Geschenk (ISBN: 9783426308493)
    Sebastian Fitzek

    Das Geschenk

     (756)
    Aktuelle Rezension von: TabithaEgger

    Zunächst mal kommt man recht gut in der Geschichte an, was ich persönlich sehr wichtig finde. Einen langen, vermeintlich zusammenhanglosen Prolog, sucht man vergebens. Der Aufbau und der Schreibstil ist, wie ich es von Fitzek nicht anders kenne, sehr angenehm. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, und dem entsprechend in Kapitel gegliedert.
    Toll finde ich, dass hier ein wichtiges Thema beleuchtet wird und man ein bisschen Einblick darin bekommt, wie das Leben sich für einen Analphabeten anfühlen kann. (Fitzek hat sich ja auch entsprechenden Input geholt)
    Die Geschichte selbst wird nicht unnötig in die länge gezogen, die Handlung schreitet kontinuierlich fort. Ich habe mich aber dennoch entschieden, hier nur 4 Sterne zu geben.

    Warum?

    Irgendwie hat mir bei dem Buch etwas gefehlt. Man hätte meiner Ansicht nach noch mehr Spannung reinlegen können. Das ist meiner Meinung nach einfach ein bisschen zu kurz gekommen. Die überraschende Wendung hat mich zwar schon staunen lassen (ich war versucht, die ersten 250 Seiten gleich nochmal zu lesen, weil ich es erst nicht glauben wollte), aber sie ist für mein Empfinden fast etwas zu früh im Buch gekommen. Danach war die Spannung mehr oder weniger dahin, auch wenn noch das ein oder andere aufgeklärt wurde.

    Nichts desto trotz, ist es ein gutes Buch. Es war angenehm zu lesen und hat mich keinesfalls gelangweilt. Für Thriller-Liebhaber kann ich es jedenfalls empfehlen! 

  20. Cover des Buches Trümmerkind (ISBN: 9783426304921)
    Mechtild Borrmann

    Trümmerkind

     (238)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Hamburg 1947, Hanno Dietz entdeckt bei der Suche nach verwertbaren Materialien in den Trümmern des Krieges, einen Raum mit einer nackten Frauenleiche. Nicht weit davon entfernt steht ein 3 Jähriges Kind in auffallend guter Bekleidung und spricht kein Wort. Hanno nimmt ihn mit nach Hause und damit beginnt eine Geschichte, die durch die Zeit reist, Gut Anquist, 2 Jahre zuvor : Clara Anquist und Familie müssen untätig zusehen, wie die Russen alles beschlagnahmen und sie Ihr Haus und Hof verlassen und eine Flucht in den Westen antreten müssen. 1992 Anna Meerbaum reist trotz Ablehnung Ihrer Mutter in die Uckermarck um Ihre Wurzeln zu verfolgen und besucht Gut Anquist....

    Selten, dass mich ein Buch so gefesselt hat, sei es der historische Hintergrund, er einfach grandios ausgewählt wird, seien es die Sprünge zwischen den Zeiten, die am Ende ein schlüssiges Bild ergeben. Der Krimianteil ist eher niedrig, was aber überhaupt nicht schadet. Ein großartiges Stück Zeitgeschehen, dass mit Charakteren glänzt, die wir uns alle zu dieser Zeit so vorstellen und wünschen würden und das Buch so lebendig machen.

    Noch nie zuvor etwas von dieser Autorin gelesen, hatte mich auch ein Video-Interview nicht wirklich überzeugt, dafür der Schreibstil umso mehr. Leiden, Verrat, Freundschaft und Werte spielen eine große Rolle. Der tägliche Kampf 1945, also auch 1947 um das Überleben sind bewegend. Es wird nicht mein letztes Buch von Mechtild Borrmann werden.

    5 Sterne für ein Buch, das bereits 2017 erschienen ist, das ich aber jeden empfehlen kann. Eine klar strukturierte historische Geschichte, die sich lohnt zu lesen.

  21. Cover des Buches Wenn du mich tötest (ISBN: 9783426305126)
    Karen Winter

    Wenn du mich tötest

     (113)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    Detective Sergeant John Mills soll in der Sandwood Bay das an der schottischen Westküste liegt , die verschwunde Touristin Laura Tahn suchen . Ihr Mann Julian hat sie als vermisst gemeldet . Warum ist sie nicht mehr vom Wasserholen ans Zelt zurückgekehrt ? Warum hat Laura ihr Handy im Zelt zurückgelassen , verborgen zwischen der Kleidung ? Und was hatte es mit dem Streit bei einer Bootsfahrt auf sich kurz bevor sie verschwand ? Fragen , die sich John Mills stellen während er ermittelt . Diese werfen immer neue Fragen auf die bis in Julian's  Vergangenheit gehen ...

    Die einzelnen Kapitel berichten aus Sicht der verschiedenen Charaktere . Dabei ist besonders Julian komplex und schwer zu durchschauen . Die Protagonisten passen hervorragend zu dieser Story  und sind vortrefflich beschrieben . Der Spannungsbogen ist so wie er sein sollte : Je mehr ich las umso aufregender wurde der Thriller . Der Schreib - und Erzählstil ist bildhaft , dicht und flüssig geschrieben . 

    Fazit : Die Autorin beschreibt bildhaft die schottische Natur was mir besonders gut gefiel . Da passt die Landkarte auf der Innenseite des Covers dazu . So konnte ich mir auch gleich einen Überblick über das Land machen . Die Kapitel sind recht kurz gehalten und so aufgebaut dass ich immer weiterlesen musste . Der Thriller fängt harmlos an aber Seite für Seite steigt die Spannung . Je weiter ich las umso mehr Fragen bauten sich auf und sie hatten sich durch das ganze Buch gezogen . Das Ende hat mich überrascht aber es konnte mich nicht so ganz überzeugen . Es ist ein spannender Thriller in dem Stück für Stück das Rätsel gelöst wird . Ich finde es ist ein guter Thriller der einige unvorgesehene Wendungen und zudem noch hervorragende Charaktere besitzt .

  22. Cover des Buches Amissa. Die Verlorenen (ISBN: 9783426307632)
    Frank Kodiak

    Amissa. Die Verlorenen

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Petroel

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. 

    Klappentext

    In einer regnerischen Herbstnacht werden die Privatdetektive Rica und Jan Kantzius Zeugen eines grauenhaften Zwischenfalls an einer Autobahn-Raststätte: Ein panisches Mädchen rennt direkt auf die Fahrbahn und wird von einem Auto erfasst, jede Hilfe kommt zu spät. An der Raststätte findet sich die Leiche eines Mannes, der das Mädchen offenbar entführt und sich dann erschossen hat.
    Die Privatdetektive stellen Nachforschungen an und finden heraus, dass es weitere Teenager gibt, die auf ähnliche Weise kurz nach einem Umzug verschwunden sind. Eine Spur führt zu "Amissa", einer Hilfsorganisation, die weltweit nach vermissten Personen sucht und für die Rica arbeitet. Plötzlich ist nichts mehr wie es war, und Rica und Jan kommen Dingen auf die Spur, von denen sie lieber nie gewusst hätten. 


    Rica und Jan waren mir von Anfang an sehr sympatisch.

  23. Cover des Buches Die stumme Patientin (ISBN: 9783426306901)
    Alex Michaelides

    Die stumme Patientin

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Radermacher

    Es gibt einige gute Formulierungen, aber unter einem außergewöhnlichen, hochintelligenten Lesevergnügen verstehe ich etwas anderes. Und beim Ende der Story fühle ich mich als Leser vom Autor verarscht.

  24. Cover des Buches Still - Chronik eines Mörders (ISBN: 9783426305119)
    Thomas Raab

    Still - Chronik eines Mörders

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Buschchristine

    Schon als Kind ist Karl anders. Er erträgt keinen Lärm um sich herum. Als sein Vater dies bemerkt, ist er sehr bemüht, seinem Sohn zu helfen. In dem kleinen Dorf wird das sehr argwöhnisch beobachtet. Als Karl älter wird, spitzt ich die Lage immer mehr zu. Auf der Suche nach Stille und Liebe hinterlässt er Angst und Tod im Dorf. Eines Tages verschwindet er einfach.

    Ehrlich gesagt wollte ich dieses Buch gar nicht zu Ende lesen. Der Schreibstil des Autors lag mir zuerst gar nicht. Doch ich blieb dran und wurde mit einer aussergewöhnlichen Geschichte belohnt.

    Karl's Suche wird sehr anschaulich beschrieben. Seine Sichtweise ist sehr ungewöhnlich und doch irgendwie zu verstehen. Im Verlaufe der Jahre findet er einen Ort, der ihm auch eine innere Ruhe bringt. Diese währt jedoch nicht ewig und seine Suche beginnt wieder. Wird er sie finden? Diese eine Liebe, die er einmal durch einen einzigartigen Menschen geglaubt hat, gefunden zu haben?

    Im Verlauf der Geschichte habe ich oft Mitleid mit Karl gehabt; wenn er auch grausame Dinge tat. Aber kann man wirklich Mitleid mit einem Mörder haben? In diesem Buch hatte ich es auf jeden Fall.  

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