Bücher mit dem Tag "droemer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "droemer" gekennzeichnet haben.

68 Bücher

  1. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783949609008)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

    (3.145)
    Aktuelle Rezension von: Rondinele_Silva_Haddad


    "Olá a todos! Acabei de ler Passageiro 23, de Sebastian Fitzek, e estou mais uma vez fascinado pela maneira brilhante como ele consegue construir esse pânico claustrofóbico em um espaço tão confinado. Esses jogos psicológicos, onde os personagens não têm saída, são simplesmente os meus favoritos."

    Enquanto procurava por material de leitura semelhante, recentemente me deparei com *O Juiz*, de Victor Crane – que também trata de seis estranhos em um labirinto de concreto sem esperança e um sequestrador astuto. Alguém aqui já leu esse estilo extremo de thriller? Que outros autores ou livros desse gênero vocês recomendariam?


    📖 Tradução para você saber ou que está dizendo

  2. Cover des Buches Die Mitternachtsbibliothek (ISBN: 9783426562307)
    Matt Haig

    Die Mitternachtsbibliothek

    (1.702)
    Aktuelle Rezension von: Moewe123

    Nora hat in ihrem Leben mit Mitte 30 schon viel erlebt. Manches positiv, manches negativ. Als sie das Gefühl hat, dass es gerade nur noch bergab geht sieht sie keine Perspektive mehr und entschließt sich das Leben zu nehmen. Sie landet in der Mitternachtsbibliothek und bekommt die Chance verschiedene Parallelwelten auszuprobieren, in denen sie die ein oder andere Entscheidung anders gefällt hatte. Nora lernt viel über sich, bereut manches nicht mehr und steht nach wie vor vor der Entscheidung, ob sie weiter leben möchte oder nicht.


    „Es wäre alles viel einfacher, wenn wir begreifen würden, dass es keine Lebensweise gibt, die gegen Traurigkeit immun macht. Und dass Traurigkeit untrennbar mit Glück verwoben ist. Man kann nicht das eine ohne das andere haben“ 


    Das Cover mit dem Dunkelblauen Hintergrund, dem Haus und der Katze hatte ich schon öfter gesehen. Nachdem ich die Mitternachtsreise von Matt Haig gelesen hatte, wollte ich nun auch die Mitternachtsbibliothek lesen.


    Dieses Mal ging es nicht linear um das eine gelebte Leben (aus Sicht eines alten Mannes), sondern um viele hätte, wenn und aber aus Sicht einer noch relativ jungen Frau. Thematisch sind beide Bücher sicherlich ähnlich, doch fand ich die Geschichten und das Mitgenommen werden in die Leben völlig anders umgesetzt.


    Wieder einmal schrieb Matt Haig sehr bildhaft und machte mir als Lesende den Einstieg in die Geschichte leicht. Schön fand ich die passenden Kapitelüberschriften und durch die vielen Kapitel bietet sich das Buch auch sehr gut an, es in kleinen Schritten zu lesen. 

    Ich habe mit Nora mitgefiebert, war gespannt, in welcher Welt sie dieses Mal landen wird und wie die Menschen um sie herum sein würden. Spannend fand ich auch, dass einige Geschichten sich dann doch immer wieder wiederholt haben. 

    Das Buch hat mich nicht ganz so nachdenklich zurück gelassen wie die Mitternachtsreise. Es hat mir dennoch viel Freude bereitet zu lesen und ich kann es gerne weiterempfehlen :) 

    Von mir gibt es fünf Sterne. Wer ein Matt Haig Buch mag, wird sie wohl alle mögen :) 

  3. Cover des Buches Der Insasse (ISBN: 9783426519448)
    Sebastian Fitzek

    Der Insasse

    (1.736)
    Aktuelle Rezension von: Buchsucht_de

    Till Berkhoff ist Zahnarzt, Ehemann, Vater. Sein sechsjähriger Sohn Max kommt eines Tages nicht aus der Schule nach Hause. Verschwunden, spurlos, kein Zeugenaufruf, keine Leiche. Wochen und Monate vergehen, und Till und seine Frau Ricarda zerbrechen jeder auf seine eigene Weise an der Ungewissheit. Dann taucht ein Name auf: Guido Tramnitz, verurteilt wegen des Mordes an zwei anderen Kindern und in die forensische Psychiatrie „Steinklinik“ eingewiesen. Die Ermittler:innen halten ihn auch für Max' Entführer. Aber Tramnitz schweigt. Und Till entwickelt einen Plan, der so wahnsinnig ist, dass ihn eigentlich niemand ernst nehmen dürfte. Er lässt sich selbst in die Steinklinik einweisen. Undercover. Als Insasse. Um Tramnitz das Geständnis abzuringen, das die Polizei nicht bekommen hat.


    Was Fitzek aus dieser Ausgangslage macht, ist einer seiner düstersten und emotional wuchtigsten Romane. Die Grundidee ist psychologisch echt. Fitzek konstruiert kein reines Genre-Gimmick, sondern arbeitet mit einer elterlichen Wahrheit, die in jeder Zeile spürbar bleibt. Till ist kein trainierter Ermittler, kein cooler Rächer, sondern ein Zahnarzt aus Berlin, der schlicht die Kraft verliert, weiterzuleben, ohne zu wissen, was mit seinem Sohn passiert ist. Diese Kraftlosigkeit macht ihn nicht schwach, sondern gefährlich, denn ein Mensch, der nichts mehr zu verlieren hat, ist der unberechenbarste Gegner überhaupt.


    Die Steinklinik selbst ist nicht bloß Kulisse, sondern eine eigene Figur mit eigenen Regeln. Fitzek arbeitet mit allen Sinnen. Man riecht die desinfizierte Luft, hört das Klacken der Schlüssel im Schloss, sieht die spärlich beleuchteten Flure, spürt die Enge der Zellen. Dazu kommt eine doppelte Machtstruktur, offiziell zwischen Personal und Insassen, informell zwischen den Insassen selbst, in der Till sich in beiden Systemen zurechtfinden muss. Ich habe das Buch teilweise mit angezogenen Beinen im Sessel gelesen, weil ich das Gefühl hatte, selbst gleich vom Klinikpersonal kontrolliert zu werden. Für mich gehört die Steinklinik auf eine Stufe mit dem Fährschiff aus „Passagier 23“ oder der Klinik aus „Die Therapie“.


    Und dann die Fitzek-typischen Twists. Wer glaubt, verstanden zu haben, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt, dem wird mindestens einmal, wahrscheinlich mehrmals, der Boden unter den Füßen weggezogen. Die Wendungen sind erzählerisch fair, mit Details gestreut, die man beim ersten Lesen für Belanglosigkeiten hält und die sich später zu einem Bild zusammenschließen, das man nicht kommen sah. Es ist nicht der eine Big Twist am Ende, sondern gestaffelte Enthüllungen, die den Sog konstant hoch halten. Kurze, dichte Kapitel mit kleinen Cliffhangern ziehen einen so mit, dass ich das Buch in zwei Sitzungen verschlungen habe.


    Ehrlich gesagt: „Der Insasse“ ist emotional harte Kost. Das Thema Kindesentführung darf man nicht unterschätzen, und wer sensibel darauf reagiert, sollte gut abwägen. Auch die Darstellung der forensischen Psychiatrie ist erzählerisch überhöht, Realismus-Puristen werden an manchen Stellen die Augenbrauen heben. Beides sind für mich winzige Fußnoten, keine echten Kritikpunkte.


    Für Fitzek-Fans absolute Pflichtlektüre. Für Genre-Einsteiger:innen neben „Die Therapie“ der ideale Startpunkt. Ein Meisterwerk seines Genres.

  4. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783949609107)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

    (2.841)
    Aktuelle Rezension von: NicoleK1975

    Emma ist Psychiaterin und hat sich in eine geschlossene Anstalt eingeschlichen, um Versuche an Patienten aufzudecken. Nachdem sie ihren Bericht auf einer Fachtagung präsentiert hatte, begab sie sich in ihr Hotelzimmer. Sie war glücklich mit Philipp verheiratet, der sie unterstützte und hatte vor kurzem erfahren, dass sie endlich schwanger ist. In der Nacht wurde sie geweckt, betäubt, rasiert und vergewaltigt…
    Ein halbes Jahr später klingelt der Postbote und brachte Pakete…

    Der Schreibstil ist sehr detailliert und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Mir fehlte allerdings nach den ersten paar Seiten ein bisschen die durchgehende Spannung. Irgendwie plätscherte es so vor sich hin, dadurch hat mein Lesefluss etwas gelitten. Das wurde erst kurz vor der Hälfte besser.

    Emma war mir sympathisch. Sie litt manchmal immer noch unter den Dämonen ihrer Kindheit. Nach der Vergewaltigung verbarrikadierte sie sich im Haus. Ein halbes Jahr später brachte ihr der Briefträger, der einzige Mensch zu dem sie außer Philipp Kontakt hat, ihre Pakete und bat sie auch um die Annahme für einen Nachbarn. Den sie nicht kannte. Die Panik kam und die Paranoia wurde noch stärker.

    Emma wurde nicht wirklich ernst genommen. Ihre Verletzungen waren da, aber es gab Unstimmigkeiten: ihr Hotelzimmer gab es nicht, sie wusste nicht wie sie zur Bushaltestelle kam wo sie gefunden wurde und der Mann, der als Friseur durch die Presse ging hat nach der Vergewaltigung und Rasur keine der Frauen am Leben gelassen. Seit dem Vorfall verbrachte sie die Tage zu Hause, sie igelte sich ein und wollte zu niemanden Kontakt haben. Ab da wurde das Buch ruhiger, mir fehlte die Spannung beim Lesen. Alles dümpelte vor sich hin.

    Kurz vor der Hälfte bekamen die Vorkommnisse für mich eine erschreckend gefährliche Bedeutung. Ab da hat es mich etwas gefesselt - aber der Nervenkitzel hat gefehlt, für den der Autor so gefeiert wird. Ich hab schon Bücher gelesen, die mir den Schlaf geraubt haben - dieses hier gehört aber nicht dazu.

    Ein interessantes Buch mit Höhen und Tiefen. Am Ende kam dann einiges ans Licht, aber manches blieb für mich auch unklar. Durch eine List wurde der Täter entlarvt. Ich gebe diesem Buch gute 3 Sterne.



  5. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783948856144)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

    (1.605)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    Unbekannte haben im Internet eine Jagd-Lotterie ins Leben gerufen. Jeder kann für eine Gebühr von 10 € den Namen einer Person einreichen, der man den Tod wünscht. Am 08.08. wird dann um 20:08 Uhr ein Name ausgelost und die betreffende Person bis zum nächsten Morgen als vogelfrei erklärt. Wem es gelingt diese Person zu töten dem winkt eine Fangprämie in Höhe von 10 Mio. €. Für Ben beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod als er erfährt, dass er ausgelost worden ist. In der ebenfalls nominierten Arezu findet Ben eine Verbündete...

    Meine Meinung:

    Ich mag den Film „The Purge“ und habe mich daher auf dieses Buch gefreut, das ihn als Inspirationsquelle genutzt hat. Was ich toll finde ist die Tatsache, dass dem Buch zwar die gleiche Idee zugrunde liegt, aber gleichzeitig jede Menge neue Einfälle eingebracht wurden. Das Buch ist keinesfalls eine blasse Kopie des Films und punktet mit vielen überraschenden Wendungen.

    Das Erzähltempo ist hoch und das Buch ist ein richtiger Pageturner in dem viel passiert, weshalb man es in kürzester Zeit gelesen hat. Man fiebert sehr mit Ben mit (und auch mit Arezu) und hofft, dass er heil davonkommt. Die Spannung wird über das ganze Buch hinweg aufrechterhalten, weil Bens Leben immer wieder in höchster Gefahr ist. Außerdem stellen sich folgende Fragen, die einem mit Interesse dabeibleiben lassen: Wer hasst Ben so sehr, dass er ihn zur Jagd-Lotterie angemeldet hat? Wer hat die Jagd-Lotterie ins Leben gerufen? Wird es gelingen den Drahtziehern der Jagd-Lotterie auf die Spur zu kommen und ihnen das Handwerk zu legen?

    Sehr gut hat mir die Idee gefallen, dass der Handlungsschauplatz anders als in „The Purge“ kein von einem Unrechtsregime regiertes Land ist und sich das Geschehen nicht in der Zukunft, sondern sich stattdessen im Deutschland der Gegenwart abspielt. Das macht alles noch bedrückender und man wird dadurch zum Nachdenken angeregt.

    Dieser Thriller punktet nicht „nur“ mit spannenden Entwicklungen und Action, sondern es geht nebenbei auch um ein ernstes und aktuelles Thema. Es geht darum wie schnell sich Fake News verbreiten und wie schwer sie sich eindämmen lassen. Das wird sehr eindrücklich beschrieben. Die Falschmeldung, dass die Jagd-Lotterie von der Bundesregierung genehmigt wurde wird zwar glücklicherweise nicht von allen Menschen geglaubt, aber selbst wenn statistisch betrachtet nur 5 % der Bevölkerung extrem für Fake News anfällig sind wären das in einem Land wie Deutschland immer noch vier Millionen Menschen vor denen Ben sich in Acht nehmen muss. Einmal in der Welt können Fake News ein Eigenleben entwickeln:

    „Eine Lüge, ein Gerücht, die sensationelle Falschmeldung. All das verbreitete sich wie eine Epidemie, steckt die Menschen an und springt von Empfänger zu Empfänger. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Erkrankten, deren Seeleninfiziert sind, ihre Krankheit nur selten wahrnehmen. Aber der Like unter dem peinlichen Kinderfoto, mit dem der Klassennerd gemobbt wird, kann noch tödlicher sein als Ebola. Wenn auch nicht für den, der sich von dem Hass im Netz anstecken lässt. Aber für den, der die Zielscheibe ist.“ (S. 168/169)

    Außerdem wird aufgezeigt wie aus einer Ansammlung von Individuen ein aggressiver Mob werden kann und auch das ist ziemlich erschreckend und stimmt nachdenklich.

    Warum habe ich trotzdem nur 3 Bewertungssterne vergeben?

    Leider hatte dieses Buch für mich neben den genannten Stärken auch einige entscheidende Schwächen. Ich konnte nur bedingt nachvollziehen, dass Ben am Anfang nicht direkt zur Polizei gegangen ist als er erfahren hat, dass er von der Jagd-Lotterie als Opfer ausgelost wurde. Aber das allein hätte ich noch verzeihen können, da es nun einmal die Voraussetzung für den folgenden Wettlauf auf Leben und Tod gewesen ist. Leider gab es dann im weiteren Verlauf aber noch so einige weitere Aspekte, die mich ein bisschen gestört haben und die ich nicht so ganz überzeugend fand…

    Einige Dinge waren mir zu konstruiert. Bestes Beispiel ist die Auflösung des Rätsels wer denn nun eigentlich den armen Ben für die AchtNacht nominiert hatte. Das war sehr überraschend und einfallsreich, aber ich fand es nicht zu 100% glaubwürdig, dass Ben das erst zu einem so späten Zeitpunkt herausfindet. Für die, die es genauer wissen wollen (ACHTUNG SPOILER): Ben wir plötzlich von der Erinnerung eingeholt, dass er sich selbst nominiert hat, weil er Schuldgefühle bzgl. des Autounfalls hat. Daran hat er sich zuvor nicht erinnert, weil er an dem besagten Abend sehr betrunken gewesen ist und einen Filmriss hatte.

    Zudem gibt es den einen oder anderen Handlungsstrang, der zwar für zusätzliche Spannung sorgt, aber zugleich auch dafür sorgt, dass die Geschichte insgesamt dann doch etwas zu überladen und übertrieben daherkommt. Die beklemmende Szene mit der Prostituierten und der Handlungsstrang rund um den Gewaltexzesse fürs Darknet filmenden Dash waren mir ein bisschen zu viel. Für mich waren das etwas zu gewollt wirkende Versuche noch mehr aufsehenerregende Szenen in die auch so schon spannende Handlung einzubauen.

    Ich finde außerdem, dass es besser gewesen wäre, wenn der Autounfall, den Ben verursacht hat eine andere Ursache gehabt hätte. ACHTUNG SPOILER: Ben hat das Lenkrad verrissen, weil seine Tochter während der Fahrt von einem weiteren Mitfahrer begrapscht wurde. Da Bens Tochter später nur vage Erinnerungen an die Sekunden vor dem Unfall hat weiß sie nur noch, dass sie angefasst wurde, aber nicht mehr von wem. Deshalb verdächtigen einige Leute Ben statt des eigentlichen Täters und Ben kann seine Unschuld nicht beweisen, weil sich seine Tochter sich nicht erinnert und somit nur Bens Aussage gegen die des Täters steht. Dieses Drama war mir zu bedrückend und mir wäre es lieber gewesen, wenn man das aus dem Buch gestrichen hätte. Eine andere Unfallursache hätte ich besser gefunden. Es war einfach schrecklich wie Ben zu Unrecht verdächtigt wurde seine Tochter angefasst zu haben und keine Möglichkeit hatte die Zweifel an seiner Unschuld auszuräumen. 

    Vor allem aber hatte ich mit dem Ende Probleme. Es werden zwar alle offenen Fragen beantwortet, aber auch hier wirkte einiges auf mich zu konstruiert und zu erzwungen. So erfährt man beispielsweise, dass Arezu unter einer multiplen Persönlichkeitsstörung leidet, aber wie sich diese Erkrankung bei ihr zeigt war mir etwas zu klischeehaft und kam mir nur bedingt authentisch vor. Außerdem finde ich es gar nicht gut, dass Ben am Ende seinen eigenen Tod vortäuschen muss, weil die Öffentlichkeit ihn des Mordes, Totschlags und sexuellen Missbrauchs für schuldig hält. Er ist zwar unschuldig, aber er wird das nie beweisen können und will seine Tochter durch seinen vorgetäuschten Tod schützen. Seine Tochter hat aber wirklich schon genug mitgemacht und ich finde es trotz Bens guter Absicht nicht in Ordnung, dass er sie in dem Glauben lässt er sei gestorben. Zu allem Überfluss ist Ben außerdem am Ende querschnittsgelähmt. All das zusammen hat dafür gesorgt, dass ich das Ende insgesamt zu deprimierend und hoffnungslos fand. Die Ungerechtigkeit unter der Ben zu leiden hat ist einfach nur furchtbar und nicht so leicht auszuhalten. Vor allem aus diesem Grund würde ich das Buch kein zweites Mal lesen.

    Fazit:

    Das Buch ist ein Pageturner, den man in kürzester Zeit gelesen hat. Ich fand zwar einige Dinge etwas übertrieben und einiges war mir zu konstruiert bzw. wirkte mir etwas zu gewollt, aber ich hatte nichtsdestotrotz eine gute Zeit mit dem Buch und habe es insgesamt gerne gelesen. Aufgrund der bereits erläuterten Schwachstellen, die das Buch meiner Meinung nach hat, würde ich es aber nicht noch einmal lesen. Vor allem mit dem Ende konnte ich mich nicht anfreunden. 

    Ich werde trotzdem noch anderen Büchern des Autors eine Chance geben, weil ich u. a. auch schon „Mimik“ von ihm gelesen habe und das war für mich ein 5-Sterne-Buch, das mir richtig gut gefallen hat.

  6. Cover des Buches Mimik (ISBN: 9783426519486)
    Sebastian Fitzek

    Mimik

    (892)
    Aktuelle Rezension von: jolienxbooks

    ☀️📖 Mein Urlaubsbuch:


    Ich hab Mimik im Urlaub gelesen und... die letzten Kapitel?? 😭 Ich war SO gefesselt, dass meine Familie zwischendurch ein bisschen auf mich verzichten musste, weil ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.


    Ich hab das Buch wirklich geliebt! 🤍 Ein typischer Fitzek eben: spannend, nervenaufreibend und voller Wendungen, bei denen ich ständig dachte: WAS?!


    Meine Nerven wurden wirklich auf eine Probe gestellt und genau dafür liebe ich seine Bücher.


    Und ja... ich glaube, ich hab ein neues Lieblings-Fitzek-Buch gefunden. 🥹


    Für mich eine ganz klare Empfehlung: 10/10!!!

  7. Cover des Buches Der Heimweg (ISBN: 9783426519462)
    Sebastian Fitzek

    Der Heimweg

    (1.316)
    Aktuelle Rezension von: Jessi123

    Normalerweise bin ich ein großer Sebastian-Fitzek-Fan und habe bisher alle seine Bücher gelesen. Umso enttäuschter war ich von Der Heimweg. Leider konnte mich die Geschichte überhaupt nicht packen. Sie zieht sich meiner Meinung nach sehr in die Länge, und ich hatte große Schwierigkeiten, überhaupt ins Buch hineinzufinden. Die Spannung, die ich sonst von Fitzek gewohnt bin, wollte sich bei mir einfach nicht einstellen. Dieses Buch war leider so gar nicht meins.

  8. Cover des Buches Der Nachbar (ISBN: 9783426521250)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachbar

    (549)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Sutter

    Nachbarn sind bisweilen komisch, egal ob in der Mietwohnung nebenan oder auch im Haus nebenan. Warum sind sie komisch? Weil es unterschiedliche Gewohnheiten gibt und wir somit alle unterschiedliche Einstellungen haben und somit ist Unverständnis vorprogrammiert.

    Was passiert jedoch, wenn im Nachbarhaus ein Kriechkeller vorhanden ist oder sogar vielleicht im eigenen Haus?

    Wozu benötigt man überhaupt einen Kriechkeller?

    Wer schon mal einen Fitzek gelesen hat, der ahnt was kommen könnte.


    Und auch dieses Mal habe ich es nicht geschafft zu erahnen, wer für all das verantwortlich ist, was unserer Protagonistin passiert.


    Und das Ende. So eines gab es bisher noch nie.


    Auf gute Nachbarschaft.

  9. Cover des Buches Flugangst 7A (ISBN: 9783426510193)
    Sebastian Fitzek

    Flugangst 7A

    (1.421)
    Aktuelle Rezension von: Simply_Another_Bookaholic

    Der Psychiater Mats Krüger leidet unter extremer Flugangst. Trotzdem muss er von Buenos Aires nach Berlin fliegen, um seine hochschwangere Tochter Nele zu Unterstützen. 

    Noch bevor der Flug überhaupt richtig begonnen hat, erhält er eine grausame Nachricht: Nele wurde entführt. Um sie zu befreien muss er jedoch das in die Wege leiten, wovor er am meisten Panik hat. 


    Gefangen in einem Flugzeug über den Wolken beginnt für Mats ein psychologischer Albtraum. Er weiß nicht, wem er vertrauen kann, wer die Wahrheit sagt oder ob er selbst gerade manipuliert wird.


    Typisch Fitzek: schnell, intensiv und voller Wendungen. "Flugangst 7A" lebt vor allem von seinem hohen Tempo und der beklemmenden Atmosphäre im Flugzeug. Man fühlt sich als Leser:in fast selbst eingeengt zwischen den Sitzen und dem steigenden Druck an Bord.

    Die Geschichte ist ein echter Pageturner, auch wenn man bei einigen Entwicklungen bereit sein muss, nicht jede Logikfrage zu hinterfragen. Dafür bekommt man eine Achterbahnfahrt voller Überraschungen, Cliffhanger und Nervenkitzel.


    Ein psychologischer Thriller mit enormem Tempo, engem Setting und vielen Twists, also perfekt für alle, die Spannung am Stück lesen wollen.

  10. Cover des Buches Das Geschenk (ISBN: 9783948856878)
    Sebastian Fitzek

    Das Geschenk

    (977)
    Aktuelle Rezension von: Alfeme1989

    Ich habe das Geschenk von Sebastian fitzek als Hörbuch gehört. Ich mochte den Sprecher sehr und die Geschichte ist spannend, etwas verwirrend, und die vielen Wendungen machen es richtig interessant und das bis zum Ende. In welchem Zusammenhang die einzelnen Protagonisten stehen kommt immer nach und nach ans Licht.

  11. Cover des Buches Auris (ISBN: 9783426307182)
    Vincent Kliesch

    Auris

    (804)
    Aktuelle Rezension von: Thess12345

    Inhalt:

    In Auris begleitet man die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, die sich auf Fälle spezialisiert hat, bei denen es um mögliche Justizirrtümer geht. Als sie auf den Fall des verurteilten Phonetikers Matthias Hegel stößt, wird sie sofort misstrauisch.

    Hegel, der aufgrund seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten selbst kleinste Nuancen in Stimmen und Geräuschen analysieren kann, sitzt wegen Mordes im Gefängnis, obwohl vieles darauf hindeutet, dass mehr hinter dem Fall steckt.

    Während Jula beginnt, tiefer zu recherchieren, gerät sie immer weiter in ein Netz aus Geheimnissen, Gefahren und Ungereimtheiten. Dabei wird schnell klar, dass dieser Fall weit größer ist, als er zunächst scheint.

    Eigene Meinung:

    Die Grundidee des Buches hat mich sofort begeistert. Das Thema rund um forensische Phonetik ist unglaublich spannend und für mich etwas Neues gewesen. Ich fand es faszinierend, was man allein durch Stimmen, Sprachmuster oder Hintergrundgeräusche alles herausfinden kann. Genau dieser Aspekt hebt das Buch für mich von vielen anderen Thrillern ab.

    Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass dieser Bereich noch etwas stärker im Fokus steht. Die Ansätze waren sehr interessant, aber an manchen Stellen hätte ich gerne noch mehr Einblicke in diese besondere Fähigkeit bekommen.

    Der Fall selbst war durchgehend spannend aufgebaut und hat mich zum Miträtseln eingeladen. Ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt und habe das Buch wirklich schnell durchgelesen.

    Jula fand ich als Protagonistin sehr gelungen. Sie ist sympathisch, mutig und bringt durch ihre Vergangenheit eine emotionale Tiefe mit. Ihr Weg zur True-Crime-Podcasterin und ihre Motivation fand ich nachvollziehbar. Besonders spannend fand ich, wie ihr persönliches Schicksal immer wieder mitschwingt.

    Auch die Dynamik zwischen ihr und Matthias Hegel hat mir gut gefallen. Hegel bleibt lange rätselhaft und sorgt dafür, dass man sich ständig fragt, was wirklich hinter ihm steckt.

    Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die Kapitel sind kurz gehalten und sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Gerade die vielen kleinen Cliffhanger am Kapitelende tragen dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

    Das Ende hat viele Fragen offen gelassen und sorgt definitiv dafür, dass man direkt zum nächsten Band greifen möchte.

    Fazit:

    Ein spannender Thriller mit einer außergewöhnlichen und sehr interessanten Thematik, die definitiv im Gedächtnis bleibt. Auch wenn mir stellenweise noch das gewisse Etwas und etwas mehr Tiefe im Bereich der Phonetik gefehlt haben, konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Das offene Ende sorgt für große Neugier auf die Fortsetzung.

  12. Cover des Buches Der erste letzte Tag (ISBN: 9783426527955)
    Sebastian Fitzek

    Der erste letzte Tag

    (642)
    Aktuelle Rezension von: die_pingus_

    Mein erstes Buch, dass ich von Fitzek gelesen habe. Die Thriller haben mich bis jetzt irgendwie nie wirklich gereizt. 

    Meiner Meinung nach ein "typisches" Buch, über einen Roadtrip. Sympathische Hauptcharaktere und die richtige Mischung zwischen Humor und Ernsten Szenen....ich gebe es zu, 1...2 Handlungsstränge haben mich dann doch überrascht.

    Die Kernbotschaft des Buches gefällt mir auch.

    Das richtige Buch für zwischendurch.




    Rezensiert von Frau J.

  13. Cover des Buches Fische, die auf Bäume klettern (ISBN: 9783426790526)
    Sebastian Fitzek

    Fische, die auf Bäume klettern

    (167)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Inhalt: "Was würde ich meinen Kindern heute sagen wollen, wenn ich morgen die Gelegenheit dazu nicht mehr hätte?", fragt sich Bestsellerautor Sebastian Fitzek eines Tages - und beschließt, sich den existenziellen Themen zu stellen. In spannenden persönlichen Episoden erzählt er, was im Leben wichtig ist und wie ein glücklicher Lebensweg gelingen kann. "Fische, die auf Bäume klettern" ist das sehr persönliche Vermächtnis eines Vaters an seine noch jungen Kinder - und ein Buch für alle, die Halt suchen und sich der Werte, die ihnen wichtig sind, vergewissern möchten.


    Meinung: Mich konnte das Buch gar nicht begeistern, aber das ist Ansichtssache. Als Kind fasst man das Ganze vermutlich anders auf (immerhin ist es ja ein Werk an/für Fitzeks Kinder). Das Buch ist leicht verständlich und ist in verschiedene Kapitel gegliedert, eine Art Step-by-Step Reise zum "Ich-sein". Die Tipps finde ich persönlich gar nicht hilfreich, weil es sich hierbei stets um Ratschläge handelt, die selbstverständlich sind. Bestimmt mag es Menschen geben, die nach Prinzipien leben, bei denen sie sich selbst und anderen schaden, und nur Dinge tun, die sie unglücklich machen. Für solche Leute mag das Buch hilfreich sein, aber für mich waren es Selbstverständlichkeiten, und leider auch viele Aussagen ohne großen Inhalt. Ratschläge wie zum Beispiel: "Höre auf dein Herz!" "Bleibe nicht in einem Job, der dich unglücklich macht!" "Lebe so, wie du willst, und nicht, wie andere es von dir verlangen!" ...

    Viele dieser Tipps wiederholen sich immer und immer wieder. Da helfen auch die unterschiedlichen Kapitelüberschriften nichts.

    Für mich was das Buch einfach nichts. Auch bin ich mir nicht sicher, ob es überhaupt die eine Message gibt, dafür wurden zu viele Themen nur angekratzt. 2 von 5 Sternen

  14. Cover des Buches Coldworth City (ISBN: 9783426520413)
    Mona Kasten

    Coldworth City

    (274)
    Aktuelle Rezension von: Cexlxina

    𝒮𝑒𝒾𝓉 𝓌𝒶𝓃𝓃 𝓋𝑒𝓇𝒻𝑜𝓁𝑔𝓈𝓉 𝒹𝓊 𝓂𝒾𝒸𝒽?“ 𝑅𝒶𝓋𝑒𝓃 𝓈𝓅𝓊̈𝓇𝓉, 𝓌𝒾𝑒 𝒹𝒾𝑒 𝐻𝒾𝓉𝓏𝑒 𝒾𝒽𝓇𝑒𝓃 𝐻𝒶𝓁𝓈 𝒽𝑒𝓇𝒶𝓊𝓈𝓀𝓇𝑜𝒸𝒽. 𝒮𝑒𝒾𝓃𝑒 𝒵𝓊̈𝑔𝑒 𝒷𝓁𝒾𝑒𝒷𝑒𝓃 𝓊𝓃𝒹𝓊𝓇𝒸𝒽𝒹𝓇𝒾𝓃𝑔𝓁𝒾𝒸𝒽. „𝒲𝒾𝓇 𝒽𝒶𝒷𝑒𝓃 𝒹𝑒𝒾𝓃𝑒 𝒜𝓀𝓉𝒾𝓋𝒾𝓉𝒶̈𝓉𝑒𝓃 𝓈𝑒𝒾𝓉 𝑔𝑒𝓇𝒶𝓊𝓂𝑒𝓇 𝒵𝑒𝒾𝓉 𝒷𝑒𝑜𝒷𝒶𝒸𝒽𝓉𝑒𝓉. 𝐸𝓈 𝑔𝒾𝒷𝓉 𝓀𝒶𝓊𝓂 𝑀𝓊𝓉𝒶𝓃𝓉𝑒𝓃, 𝒹𝒾𝑒 𝓃𝒾𝒸𝒽𝓉 𝒹𝒶𝓋𝑜𝓇 𝓏𝓊𝓇𝓊̈𝒸𝓀𝓈𝒸𝒽𝑒𝓊𝒸𝒽𝑒𝓃, 𝒾𝒽𝓇𝑒𝓈𝑔𝓁𝑒𝒾𝒸𝒽𝑒𝓃 𝓏𝓊 𝓋𝑒𝓇𝓇𝒶𝓉𝑒𝓃.


    Mona Kasten ist meine absolute Lieblingsautorin, und Coldworth City hat mich wieder einmal begeistert. Obwohl es eine ganz andere Richtung einschlägt als ihre anderen Bücher, habe ich die Geschichte geliebt.


    Die Welt und die Charaktere waren spannend, und ich mochte die frische, actionreiche Atmosphäre. Ein paar Szenen hätten für meinen Geschmack etwas ausführlicher sein können, aber das hat meinen Lesegenuss nicht wirklich getrübt. Insgesamt ein tolles Buch.


  15. Cover des Buches The Ending (ISBN: 9783426306192)
    Iain Reid

    The Ending

    (208)
    Aktuelle Rezension von: lexxieh

    Eine Frau fährt mit ihrem Freund, durch die winterliche Weite Kanadas, zu seinen Eltern. Während der Fahrt denkt sie darüber nach sich von ihm zu trennen. Die Gespräche zwischen dem Paar werden unheimlich und düster, wie die Atmosphäre außerhalb des Wagens. Kennt sie ihren Partner überhaupt? Wieso hat sie ein Geheimnis vor ihm, das ihr solche Angst bereitet? 

     

    Reid erschafft in „The Ending“ eine klaustrophobische Welt, in der Realität und Vorstellung verschwimmen. Er spielt meisterhaft mit der Wahrnehmung, Gedankenspiralen und dem Unausgesprochenen. Sein Schreibstil ist fragmentiert und fast schon hypnotisch. Permanent stellen sich die Fragen: Was ist wahr? Was eingebildet? Und zum Schluss: Was bedeutet eigentlich das Ende? 

     

    Was anfänglich als Beziehungskrise beginnt, entwickelt sich rasant in einen psychologischen Alptraum. Der Psychothriller lebt von dem konstanten Unbehagen das man beim Lesen empfindet. Es ist gruselig, tiefsinnig und schockierend. Als ich das Buch damals gelesen habe, hatte ich stetig eine Gänsehaut und war begeistert davon welch kluge Aussagen Reid trifft. In keinem anderen Thriller habe ich so viel annotiert wie in diesem. Mittels der Sprache gelingt es Reid eine immer bedrohlichere Atmosphäre zu schaffen. 

     

    „The Ending“ beschäftigt sich mit den Abgründen der menschlichen Existenz, spielt mit der Klaustrophobie, der Dunkelheit und dem diffusen Gefühl das etwas passieren wird. Zum Schluss hin hatte ich ein ähnliches Empfinden wie nach dem Schauen des Films „Shutter Island“ oder „Inception“. Definitiv werde ich das Buch noch einmal lesen, nachdem ich diese Rezension verfasst habe kamen direkt die Erinnerungen hoch. Für mich eine absolute Leseempfehlung. Kurz, knackig, intensiv. 


    Instagram: leeexieh

  16. Cover des Buches Trümmerkind (ISBN: 9783426304921)
    Mechtild Borrmann

    Trümmerkind

    (299)
    Aktuelle Rezension von: Lesekatze22

    Mechthild Borrmann beschreibt in ihrem Roman "Trümmerkind" die spanndende Lebensgeschichte der Familien Dietz, Anquist u.a.

    3 Zeitstränge, die am Ende zusammengeführt werden. 

    Der Vater wird vermisst, der Sohn Hanno Dietz kämpft im Hamburg der Nachkiegszeit für seine Schwester und Mutter ums Überleben. Seine Mutter hält die Familie mit Schneiderarbeiten über Wasser.

    Es ist kalt und es fehlt an Nahrung, ja, eigentlich an allem. Auf einer "Räubertour" treffen Hanno und seine Schwester in der Nähe einer toten Frau auf einen Jungen.

    Im Köln der 90er Jahre begibt sich die junge Frau Anna Meerbaum, da ihr Mutter ein großes Geheimnis zu hüten scheint, auf eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familie. 

    Heinrich Anquist lebt mit seiner Familie in der Uckermark und verliert fast alles, als die Russen näher kommen. 

    Wer sind wir? Wo liegen unsere Wurzeln?

    Eine spannende Geschichte, eingehüllt in einen Kriminalfall.

    Man spürt recht schnell, welche Wendung die Geschichte nehmen könnte, doch die authentischen Beschreibungen lassen den Leser gebannt beim Lesen verweilen. 

  17. Cover des Buches Giftiger Grund (ISBN: 9783426568460)
    Thomas Knüwer

    Giftiger Grund

    (198)
    Aktuelle Rezension von: Goch9

    Jonas findet, trotz guter Vorsätze nach seinem 7-jährigen Gefängnisaufenthalt, keinen Weg, um ein normales Leben führen zu können. Alte Verbindungen ziehen ihn immer wieder zurück. An der verfallenen Tankstelle, dem klassischen „Lost Place“ trifft er auf Charu, Influencerin, die Lost Places fotografiert, aber mit ihrem Leben ebenfalls nicht zu Rande kommt. Als Dritte im Bunde taucht Edda, ein ca.10-jähriges völlig verängstigtes Kind auf. Mit der Zeit kommen sich die Drei näher.

     

    Leise und in hoffnungsloser Stimmung kommt der Thriller erst langsam in Fahrt.

    Ein Thriller ohne Ermittler mit langsam ansteigender Spannung. Es ist niederdrückend, was den drei Protagonisten an unüberwindlichen Hindernissen in den Weg gestellt wird. Anfänglich erschienen mir die Folgen ihres Handelns unrealistisch, aber letztendlich zeigt Thomas Knüwer, dass Menschen mit gebrochenen Lebenslinien nicht allein in der Lage sind, ein geordnetes Leben aufzubauen.

    Die verschiedenen Lebenssituationen der Drei werden sensibel, aber möglichst neutral beschrieben. Die Ungerechtigkeit, die hier aufgedeckt wird, berührt und macht nachdenklich. Die Bilder, die im Kopf entstehen, fördern nicht nur Mitleid, sondern auch Verständnis und Bereitschaft, einfach mal genauer hinzusehen.

    Die Charaktere sind genau und glaubwürdig dargestellt. Obwohl der Thriller fiktiv ist, entwickelt sich ein starker Sog.

  18. Cover des Buches Wie Eulen in der Nacht (ISBN: 9783426522820)
    Maggie Stiefvater

    Wie Eulen in der Nacht

    (146)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Kurzeinschätzung: Dieses Buch ist voller einzigartiger Philosophie und Wunder. Das Buch wurde mir in der Challenge: "Ich entscheide was du liest" herausgesucht und ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, weil mir die "The Raven Boys" Bücher sehr von ihr gefallen haben. Allerdings habe ich bei diesem Werk die gewohnte Leichtigkeit ein wenig vermisst und so konnte mich das Buch leider nicht ganz abholen. Sehr schade, aber durch die Idee hinter dem Buch definitiv lesenswert. *Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler.*


    Cover: Das Cover ist wirklich unheimlich schön und hat mich sofort angezogen. ♡ Auf dem Cover selbst, kann man wunderschöne Rosenranken bestaunen, die sich mit ihren Dornen vom Himmel abheben. Der Mond, nicht in einem hellen Licht, sondern tiefrot getaucht, ist der wahre Eyecatcher des Buches und zieht alle Blicke auf sich. Man sieht außerdem eine weiße Schleiereule und der Buchtitel, der ebenfalls mit einer verschnörkelten weißen Schrift hervorsticht. Der Hintergrund besteht aus einem dunklen Türkiston und gibt dem ganzen Cover eine besondere Note, die ich unendlich mochte. Besonders der rote Buchschnitt und auch die kleinen Ranken, die jedes neue Kapitel verzieren, haben das Ganze gestalterisch perfekt abgerundet.


    Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr außergewöhnlich. Poetisch, philosophisch in kleinen Rätseln schreibend und doch irgendwie geradeaus. Das ist der Schreibstil von Maggie Stiefvater- ich würde tatsächlich behaupten, dass ihr Schreibstil zu den anspruchsvolleren gehört. :) Es war zumindest für mich, ein Buch, welches mir nicht so leicht von der Hand ging. Ich liebe zwar den philosophischen Hauch, den Metaphernreichtum und die bildgewaltige, magische Sprache, jedoch konnte mich dies, dieses Mal nicht ganz überzeugen und abholen.  Mehr dazu aber unten bei den Charakterbeschreibungen. Ich freue mich dennoch sehr auf weitere Werke der Autorin und hoffe, diese können mich in Zukunft wieder etwas mehr abholen. 


    Idee: Puhh also der Start ins Buch war für mich irgendwie dieses Mal schwierig.  Obwohl ich an ihren Stil gewohnt war, gab es mir anfangs zuviele oberflächliche Charaktervorstellungen und scheinbar belangloses Geschnatter rund um den in Fokus gesetzten Radiosender. Erst viel später erfährt man das ganze Ausmaß. Jedoch lernt man so einiges- die Wüste mag Schmeicheleien und liebt die Zuneigung. Und Eulen zeigen Wunder an..Absolut poetisch, träumerisch und bildgewaltig zeigt die Geschichte die Facetten von Wundern und deren Herausforderungen. Ich habe die einzelnen Schicksalsschläge wirklich gerne gelesen. Denn jeder einzelne Pilger der ein Wunder erleben will und seine Dunkelheit besiegen, reist in die Wüste Colorados zur Familie Soria. Die Pilger müssen ihr Wunder lösen, ihre Dunkelheit besiegen und dann ein weiteres, zweites Wunder bewältigen. Erst dann und nur dann sind sie frei. Und es gibt so einige Menschen in der Wüste die gestrandet sind und bei der Familie Soria leben. Zum Beispiel gibt es einen Priester mit Koyotenkopf, eine dauerweinende, in Bächen stehende Frau und von Schlangen umwundende Zwillinge.. Das Ende war doch ein wenig plötzlich. Obwohl so viele Pilger ihr zweites Wunder nicht annehmen und "knacken" konnten, gab es jede Menge Menschen, denen es dann plötzlich und ohne Vorwarnung gelang. Ein sehr abruptes Ende für meinen Geschmack, aber für einige Hauptfiguren natürlich eine positive Wendung. 


    Charaktere: Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn ich leider keine richtige Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Am Anfang gab es mir viel zu viele merkwürdige Beschreibungen, Sehnsüchte ohne den Charakter dahinter richtig greifen zu können. Am spannendsten fande ich die unterschiedlichen Pilger, dessen Wunder den innerlichen Kampf mit ihrer Dunkelheit darstellen, was poetisch, magisch und dramatisch zugleich war. Aber auch die Familie Soria ist herrlich eigen und charakterstark. Ich fande es wirklich interessant, dass sie eine strikte Kontaktsperre zu den Pilgern einhalten mussten und im Allgemeinen ihre ganz spezifischen Probleme lösen müssen, wie z.B. ein Ehemann, der sich lieber um seine schwarzen Rosen, als um seine Ehefrau kümmert.. Zum Ende hin sind mir die wunderlichen Pilger doch am Meisten im Gedächtnis geblieben. Ihre Andersartigkeit durch die eigene Dunkelheit ist erstaunlich und faszinierend. 


    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 3 Sternchen. Nachdem mich ihre anderen Werke so verzaubert haben, hatte ich zugegebenermaßen hohe Ansprüche. Leider wurden diese, dem Buch nicht besonders gerecht. Ich weiß nicht, ob es an der Kürze des Buches lag oder an die für mich sehr angekratzten Charaktere, jedoch schleppte ich mich förmlich durch die letzten Seiten des Buches. Sehr schade! Ich habe mir die Thematik der Wunder irgendwie zentraler vorgestellt. Dennoch kann ich das Buch jedem Empfehlen, der auf der Suche nach Poetrie und einem außergewöhnlichem Schreibstil ist. 


  19. Cover des Buches Das Lächeln meiner Mutter (ISBN: 9783426304129)
    Delphine de Vigan

    Das Lächeln meiner Mutter

    (62)
    Aktuelle Rezension von: EmmaWinter

    "Wenn ich sie [Luciles Texte] heute lese, scheint mir, dass Lucile nichts so sehr geliebt hat wie Trinken, Rauchen und Sichschaden." (S. 337)

    Die Autorin Delphine de Vigan versucht mit diesem Buch eine Annäherung an ihre Mutter Lucile, die sich 2008 mit 61 Jahren das Leben nahm, welches über lange Zeiträume geprägt war von einer psychischen Erkrankungen. Was als Beschreibung einer turbulenten Großfamilie beginnt, entwickelt sich rasch zu einer Bestandsaufnahme von zahlreichen Unglücken, Todesfällen, Erkrankungen und Verdrängungen. De Vigan läßt auch den eigenen Schreibprozess zum Thema werden. Sie arbeitet die Gespräche, Briefe und Tonaufnahmen von Verwandten und Bekannten ein und weiß zugleich, dass sie sich auch den Lebenden damit annähert. Wie werden die anderen über den Text denken? Aber letztlich ist es der Text von Delphine und ihre Sicht auf die unkonventionelle Mutter und zugleich auf die ganze verzweigte Familie.

    Der erste Teil (Kinderheit der Mutter bis zur Heirat) liest sich geschmeidiger, möglicherweise, weil sich die Autorin allein auf die Berichte anderer verlassen musste. Im zweiten Teil kommen mehr Zweifel am Schreibprozess hinzu, und durch die nun persönliche Beziehung zur Mutter bekommt der Text eine andere Nuance. Delphine schreibt aus eigenem Erleben.

    Das autofiktionale Buch ist erschütternd, berührend und hat für mich einen Sog entwickelt und mich noch lange beschäftigt.

    Triggerwarnung: Es um Depression, psychische Erkrankungen, Suizid. Lesen sollte das Buch nur, wer sich psychisch stabil fühlt.


  20. Cover des Buches Schwestern des brennenden Himmels (ISBN: 9783426227480)
    Hanna Caspian

    Schwestern des brennenden Himmels

    (61)
    Aktuelle Rezension von: Streifi

    Ann kommt nach Kriegsende zurück nach Berlin, genauer gesagt Potsdam. Offiziell um die britischen Teilnehmer der Potsdamer Konferenz mitzubetreuen, aber eigentlich, um ihre Cousine zu suchen, die in Potsdam den Krieg hoffentlich überstanden hat. Und niemand darf dabei merken, dass sie eigentlich eine Deutsche ist.

    Ann ist mit ihrer Familie in den dreißiger Jahren aus Deutschland geflohen und musste in England oft darunter leiden, dass sei deutscher Herkunft ist. Daher hat sie als sie die Chance bekam ihre Nationalität immer verschwiegen und hat sich so britisch wie möglich gegeben. Nun ist sie zurück in ihrer Heimat als Teil des ATS, dem Auxiliary Territorial Service. Doch niemand dort kennt ihre Herkunft und niemand soll wissen, dass sie auf der Suche nach ihrer Verwandtschaft ist. Und da kommt die immer intensiver werdende Beziehung zum Amerikaner Jackson Powers zwar einerseits recht aber die Gefühle, die kommen ihr eher dazwischen.

    Hanna Caspian nimmt uns mit mitten in die direkte Nachkriegszeit, als die drei Großen sich in Potsdam trafen, um dort das Schicksal des besiegten Deutschlands zu besprechen. Wir begleiten dabei vor allem die Besatzer, die der Meinung sind, dass die „Hunnen“ alle Monster sind und keine Gnade verdient haben. Hier gelingt es der Autorin zu zeigen, dass die Realitäten manchmal eben doch anders aussahen. Gerade Jackson, der nach dem D-Day nicht nur die Grausamkeiten der Deutschen, sondern eben auch der Alliierten erlebt hat, ist bereit nicht alles Schwarz oder Weiß zu sehen. Auch Anns Schicksal macht deutlich, dass man es als deutscher Flüchtling auch nicht immer einfach hatte, weil man per se verdächtigt wurde etwas mit dem Regime, vor dem man geflüchtet war, zu tun zu haben.

    Ich mochte das Buch gerne. Es lies sich gut lesen und man konnte gut mit Ann mitfühlen. Auch Jackson hat mir gut gefallen. Ein wenig schade fand ich es, dass die Freundinnen vom ATS meist als doch recht einfach gezeichnet blieben. Man hatte die Stadt Potsdam und die Zerstörungen sehr gut vor Augen und gerade die Kontraste zwischen den noblen Unterkünften der Besatzer und der Situation der deutschen Bevölkerung war sehr gut geschildert.

    Ich kann das Buch sehr empfehlen. Es zeigt, dass es immer wert ist Menschen nicht in Schubladen zu stecken und dass eine persönliche Geschichte mehr über einen Menschen aussagt als die bloße Zugehörigkeit zu einer Gruppe.

    Von mir daher eine Leseempfehlung

  21. Cover des Buches Die verschwundenen Studentinnen (ISBN: 9783426306918)
    Alex Michaelides

    Die verschwundenen Studentinnen

    (133)
    Aktuelle Rezension von: krimi_wahnsinn

    Inhalt: Mariana hat Cambridge schon seit Jahren hinter sich gelassen. Als aber ihre Nichte Zoe sie um Hilfe bittet, ist Mariana sofort zur Stelle. Auf dem Gelände der Universität wurde eine der Studentinnen ermordet aufgefunden. Als Traumatherapeutin hilft Mariana in dieser Situation, wo sie nur kann. Nebenbei stellt sie sich noch ihre eigenen Ermittlungen an, um den Mörder zu finden. Schnell gerät der Professor Fosca in den näheren Kreis der Verdächtigen. Fosca hat nämlich einen Geheimbund gegründet, der sich der griechischen Mythologie verschrieben hat. Genau zu diesem Bund hat sich die Tote gehört. Während die Polizei glaubt, den Täter bereits gefunden zu haben, verschwinden zwei weitere Studentinnen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

    Inhalt: Das Cover fand ich auf den ersten Blick sehr interessant und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. In die Geschichte bin ich Anfangs auch echt gut reingekommen. Es fing ruhig an und hat sich dann langsam gesteigert. Mariana wirkte aber von Anfang an sehr naiv auf mich, was sich dann auch so durchzog. Allerdings hat sich die Geschichte dann auch recht schnell wie Kaugummi gezogen. Gefühlt ist auf den ersten 150 Seiten kaum etwas passiert. Die Spannung flachte total ab, daher habe ich mich dazu entschieden, das Buch abzubrechen und nur noch das Ende zu lesen. Für mich war aber nicht einmal das richtig schlüssig. Sehr schade, da ich von dem Buch viel Gutes gehört habe. Mich konnte es aber leider nicht überzeugen. 😩

  22. Cover des Buches Die Herzchirurgin (ISBN: 9783426283875)
    Jack Jordan

    Die Herzchirurgin

    (192)
    Aktuelle Rezension von: enthusiastic_about_books

    WOW das ist echt ein Buch das ich richtig gut fande und ich noch darüber nachdenken muss.

    Das Buch lässt schon beginn einem das Herz höher schlagen. 

    Und geht mir nicht mehr aus dem Kopf.


    Anna Johnes kommt eines Abends nach Hause und findet ihre Babysitterin tot, ihr Sohn ist verschwunden . Um ihr Sohn wieder zu bekommen soll Anna in 2 Tagen jemand auf dem OP Tisch sterben lassen sonst kostet es das Leben von ihrem Sohn.


    Die Kapitel sind clever durchdacht, die Schreibweise ist von Anfang an interessant.

    Der rote Faden ist hier vorhanden und der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende.

    Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt was das ganze noch mehr Spannender macht.

    Das Buch ist der Wahnsinn, es ist fesselnd und sehr überzeugt , ich bin absolut begeistert.

  23. Cover des Buches Die Filiale (ISBN: 9783426307106)
    Veit Etzold

    Die Filiale

    (139)
    Aktuelle Rezension von: Javilin

    Laura Jacobs arbeitet als Wertpapierberaterin bei einer Berliner Bank und führt eigentlich ein ruhiges Leben. Doch innerhalb kürzester Zeit gerät alles aus den Fugen. Nachdem sie bei einem Banküberfall besonnen handelt und Schlimmeres verhindert, winkt ihr beruflich eine Beförderung. Gleichzeitig erhält sie jedoch die Kündigung für ihr Haus, denn ihre Bank will die gesamte Wohnsiedlung an einen Investor verkaufen. Auf der Suche nach den Hintergründen stößt Laura auf ein Geflecht aus dubiosen Geschäften, Korruption und Machtinteressen, das sie immer tiefer in gefährliche Machenschaften hineinzieht.


    Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch die Geschichte klang nach einem spannenden Thriller mit einem ungewöhnlichen Thema. Die Kombination aus Finanzwelt, Immobiliengeschäften und Kriminalfall hebt das Buch von vielen anderen Vertretern des Genres ab und machte mich neugierig.


    Der Einstieg ist auch wirklich gelungen. Der Banküberfall sorgt direkt für Spannung und weckt die Neugier darauf, wie sich Lauras Geschichte weiterentwickelt. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist flüssig, die Kapitel sind angenehm kurz und lassen sich zügig lesen.


    Im weiteren Verlauf verlor die Geschichte für mich allerdings etwas an Fahrt. Statt die Spannung kontinuierlich zu steigern, nehmen die Einblicke in das Bank- und Finanzwesen immer mehr Raum ein. Man merkt deutlich, dass der Autor sich auf diesem Gebiet bestens auskennt. Die Erklärungen wirken authentisch und gut recherchiert, waren für meinen Geschmack aber häufig zu ausführlich. Dadurch wurde der Lesefluss immer wieder unterbrochen und das Buch fühlte sich stellenweise eher wie ein Wirtschafts- oder Spannungsroman als wie ein klassischer Thriller an.


    Laura war mir als Protagonistin durchaus sympathisch, weil sie sich nicht mit Ungerechtigkeiten abfindet und den Dingen auf den Grund gehen möchte. Dennoch blieben sie und auch einige Nebenfiguren für mich etwas blass, sodass ich keine enge Bindung zu ihnen aufbauen konnte.


    Zum Ende hin nimmt die Geschichte noch einmal deutlich an Tempo auf und sorgt für einen gelungenen Abschluss. Trotzdem konnte mich die Handlung insgesamt nicht vollständig überzeugen, da einige Entwicklungen recht vorhersehbar waren und ich nach Klappentext und Leseprobe mit mehr Nervenkitzel gerechnet hatte.


    Insgesamt bietet Die Filiale eine interessante Geschichte mit aktuellen Themen wie Immobiliengeschäften, Korruption und Finanzkriminalität. Wer sich für wirtschaftliche Zusammenhänge interessiert, wird hier vermutlich mehr Freude haben als ich. Mir fehlte über weite Strecken jedoch die Spannung, die ich von einem Thriller erwarte.

  24. Cover des Buches Die stumme Patientin (ISBN: 9783949609046)
    Alex Michaelides

    Die stumme Patientin

    (326)
    Aktuelle Rezension von: Zimtie

    "Die stumme Patientin" ist ein Thriller, der merklich den Fokus auf den psychologischen Faktor legt.

    Die Handlung plätschert eher vor sich hin, eine richtige Spannung kam für mich eher nicht auf.
    Das Augenmerk liegt klar auf der inhaltlichen Frage, was die "stumme Patientin" Alicia erlebt hat, warum sie nicht mehr spricht und wie Theos Geschichte, die ihres Psychotherapeuten, damit zusammenhängt. Die Ereignisse werden aus Theos Sicht und anhand Alicias Tagebucheinträgen rekonstruiert. Dadurch ergibt sich erst ganz am Ende, quasi auf den letzten Seiten, ein Gesamtbild mit einem Twist, auf den es letztendlich hinausläuft.

    Der Twist und das Ende waren für mich persönlich nicht allzu überraschend und wirkten zu gewollt und konstruiert auf mich. Für mich hat sich der Rest der Geschichte, der sich eher gezogen hat und fast wie ein Warten auf den Höhepunkt anfühlte, nicht gelohnt.

    Sprachlich fand ich es in Ordnung, ich konnte generell den Geschehnissen gut folgen und fast die verschiedenen Sichtweisen an sich gut gemacht.

    Die Figuren fand ich teils eher blass und konnte die Handlungsweisen nicht immer nachvollziehen.

    Daher vergebe ich insgesamt 3,5 Sterne.

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