Bücher mit dem Tag "drogenbande"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "drogenbande" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Blow (ISBN: 9783442449125)
    Bruce Porter

    Blow

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  2. Cover des Buches Tiger von Rangoon, Der (ISBN: B006NXAH24)
    Lee (Gross, Leon Harrison (28. Aprilo 1911 - 13. Marto 1999) Falk

    Tiger von Rangoon, Der

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Phantom ist mir seinem treuen Begleiter Wolfshund Devil in den Gassen des Chinesenviertels von Morristown unterwegs, als er auf eigenartige Geräusche in einer Seitengasse aufmerksam wird. Dort wird er Zeuge, wie jemand gerade von zwei Männern abgestochen wurde und in seiner Blutlache liegt. Dem Opfer kann er kaum noch helfen, es raunt ihm nur noch "Der Tiger von Rangoon....ooooh!" ins Ohr, bevor es das Zeitliche segnet. Einen der Angreifer kann Phantom stoppen, aber als er den Mordbuben bei der Polizei abliefert, interessiert dies nur, ob das Opfer noch etwas gesagt hat vor seinem Tod, genauso wie ein gutgekleideter Chinese, der Phantom nach Verlassen der Polizeiwache das Gleiche tut. Alles scheint mir einem Tigerkäfig zusammenzuhängen, über den das Opfer als Matrose Bescheid wußte...Glücklicherweise gibt es noch den integren (chinesischen) Ermittler, sonst könnte man den Comic als Chinesenbashing und Chinesenklischeeparade abstempeln. Aber spannend ist es alle mal, aber daß "Phantom" einen Tiger mit bloße Händen töten kann, glaubt nun echt keiner.

  3. Cover des Buches Oliver Hell - Dämonen (Bonn - Krimi: Oliver Hells elfter Fall) (ISBN: B078HT8NP2)
  4. Cover des Buches Das Kartell (ISBN: 9783426308547)
    Don Winslow

    Das Kartell

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Nachdem er Adán Barrera, den mächtigsten Kartellboss Mexikos, in einem US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis untergebracht hat, zieht sich Art Keller aus dem Drogenkrieg zurück. Sein Exil hat er in einem Kloster gefunden, in dem er Bienen züchtet. Doch der Drogenkrieg geht weiter. Adáns Einfluss reicht so weit, dass er einen Deal für sich abschließen kann, der ihn von den USA in mexikanische »Haft« bringt. Wenig später gelingt ihm die »Flucht« und Arts Ruhestand endet abrupt, als sein alter Chef Tim Taylor ihn um Hilfe bittet. Sein Wissen über die Kartelle und die Barreras speziell ist zu unentbehrlich, um in der Bienenzucht zu vergehen.

    Don Winslows zweiter Teil der Trilogie um den Drogenkrieg um die und jenseits der Südgrenze der USA erschien 2015 bei Droemer. Das Kartell umfasst 832 Seiten und schließt chronologisch an Tage der Toten an.

    Das Buch dreht sich um den US-amerikanischen Drogenkrieg, hauptsächlich in Mexiko. Es gibt Exkurse nach Guatemala und zur ‘Ngrangheta in Europa, außerdem zu den Verwicklungen zum islamistischen Terrorismus. Der weitaus größte Teil der Geschichte spielt aber in Mexiko. Das Buch ist, wie schon Tage der Toten, intensiv recherchiert und orientiert sich im Rahmen an der historischen Realität, die Geschichte selbst allerdings ist Fiktion. Behandelt wird der Zeitraum der Nullerjahre und ein Stück darüber hinaus.

    Wieder zurück im Geschehen muss Art Keller feststellen, dass sich die Kartelle in Mexiko zunehmend brutalisieren. Waren zivile Opfer früher eher die notwendige Ausnahme, nutzt eine zunehmende Zahl von Kartellen sie mehr und mehr als normale Strategie im Krieg. Mexiko wird zum Schlachtfeld – Betonung auf der ersten Silbe -, Städte werden entvölkert, die Kartelle bauen sich paramilitärische Armeen auf und die staatlichen Behörden sind entweder Nutznießer der Kartelle, sehr schnell ausgelöscht oder stehen den Kartellen in Brutalität und Willkür in nichts nach. Im wahrsten Sinne des Wortes zerrieben wird dazwischen die Bevölkerung.

    Auch das Geschäftsfeld der Kartelle beginnt einen Wandel. Ging es früher noch hauptsächlich um Drogenproduktion und -transport, sowie Geldwäsche, etwas Schutzgelderpressung und Straßenkriminalität im Allgemeinen, so wandelt sich dies hin zu den großen internationalen Feldern. Öl wird interessant, ebenso globaler Waffenhandel. Die Kartelle haben astronomische Vermögen aus ihrem Kerngeschäft gezogen, dieses Geld muss irgendwo arbeiten. Gerade das Öl verschärft die Kämpfe um ölreiche Regionen in Mexiko. Winslow nimmt, um die Folgen des Drogenkrieges für die Bevölkerung schonungslos zu verdeutlichen, Ciudad Juárez zu einem seiner zentralen Handlungsorte. Die Stadt litt tatsächlich schwer unter dem Krieg zwischen Kartellen und Behörden und die Handlung ist in all ihrer Brutalität stark an die historischen Ereignisse angelehnt.

    Auch in Das Kartell schwebt zwischen den Zeilen immer Winslows Kritik an der kriminalisierenden Drogenpolitik. Und wie schon im ersten Band zeigt er wieder schonungslos auf, wie alle Kriegsparteien letztendlich von dieser Politik profitieren – auf Kosten der Bevölkerung. Gegen Ende spricht er seine Kritik auch nochmal explizit aus. Eine hervorgehobene Rolle bekommen Journalisten, die nun gezielt Opfer werden, und die Frauenmorde von Ciudad Juárez.

    Anknüpfend an den ersten Teil ist auch Das Kartell zwar ein sehr dickes Buch, wird aber nicht langweilig. Winslow schreibt flüssig, erinnert stilistisch wieder ein wenig an Sin City. Seine Figuren stellt er ausführlich dar, so werden auch die Beweggründe der größten Unsympathen zwar nicht akzeptabel, aber verständlich. Auch die Zivilbevölkerung bekommt durch eigene Figuren und Handlungsstränge viel Raum, um ihr Leid zu vermitteln. Gerade das Dilemma der Journalisten, die ab einem gewissen Punkt entweder gar nicht mehr oder mit der Stimme der jeweiligen Besatzer berichten können, nimmt eine zentrale Rolle ein. Winslow zeigt, wie sich in den Nullerjahren daraus das Aufkommen der Bloggerszene als Parallelfeld des klassischen Journalismus’ entwickelt.

    Das Kartell ist epochal, wie sein Vorgänger Tage der Toten. Der behandelte Zeitraum ist zwar deutlich kürzer, die Handlung dadurch aber nicht weniger mächtig. Das Buch ist lang, erschlägt die Lesenden aber nicht. Und es gibt tiefe Einblicke in ein Stück Geschichte der amerikanischen Kontinente, die wir hier nur am Rande erlebt haben. Absolut lesenswert.

  5. Cover des Buches Schnee an der Riviera (ISBN: 9783746625270)
    Rosa Cerrato

    Schnee an der Riviera

     (28)
    Aktuelle Rezension von: zachine
    Ich habe mir mehr versprochen von dieser italienischen Kommissarin. Die Figuren bleiben flach, die Geschichte klischeehaft.

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