Bücher mit dem Tag "drogenhändler"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "drogenhändler" gekennzeichnet haben.

32 Bücher

  1. Cover des Buches Der Märchenerzähler (ISBN: 9783841502476)
    Antonia Michaelis

    Der Märchenerzähler

     (1.500)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Abel ist ein Aussenseiter, in der Schule gefürchtet, Schulschwänzer und Dealer, jedoch hat Abel auch eine andere Seite, eine sanfte, fürsorgliche und traurige Seite, der für seine Schwester sorgt, wenn es sonst niemand kann, und in diesen Abel verliebt sich Anna jeden Tag mehr...

    Ich fand das Buch spannend, unterhaltsam und zugleich tragisch und traurig... Abel erzählt dieses Märchen und dabei wird schnell klar, dass es viele Parallele zur realen Geschichte gibt, nach und nach wird die Geschichte und Geschehnisse aufgedeckt und man kommt der Wahrheit immer näher. Das Setting ist düster und es geschehen viele Dinge und mittendrin eine zarte erste Liebe zwischen den beiden, die irgendwie fehl am Platz und doch so intensiv ist das man möchte das es irgendwie gut auseinander geht.

    es war mein ersten Buch der Autorin und wird auch nicht das letzten sein, da der Schreibstil sehr angenehm war, jedoch brauche ich nach diesem Buch ganz viele schnulzige Lovestorys bevor ich wieder zu so etwas greifen kann...

    Für alle die auch tragische Bücher vertragen...

  2. Cover des Buches Too Late (ISBN: 9783423790444)
    Colleen Hoover

    Too Late

     (435)
    Aktuelle Rezension von: Booksandmore18

    Too late war endlich wieder ein Buch der tollen Colleen Hoover, das ich gelesen habe. Ich liebe ihren Schreibstil und emotionalen Geschichten. Too late mochte ich zu zwei Dritteln unglaublich gerne. Danach muss ich aber sagen, dass ich nicht nachvollziehen konnte, warum man die Geschichte so stark gestreckt hat.


    Die Geschichte rund um Sloan und Carter klang schon als ich den Klappentext gelesen habe, genau nach meinem Geschmack. Dieser erste Eindruck hat sich auch definitiv bestätigt. Ich fand es grossartig, wie die Geschichte erzählt wurde. Durch die beiden Perspektiven hatte der Leser nämlich einen guten Einblick in das Handeln und Denken der beiden Hauptprotagonisten. Das Versteckspiel von Carter im Zuge seines Auftrages sorgte ebenfalls für eine grosse Spannung. Ich war gefesselt von den Ereignissen und habe mit Sloan mitgelitten. Es war insgesamt betrachtet in der Hauptgeschichte wirklich spannend erzählt, sodass ich unbedingt weiterlesen wollte.


    Sloan mochte ich wirklich gerne. Sie war nicht die typische, naive Protagonistin, die sich nicht gegen ihren gewalttätigen Freund wehren konnte. Im Gegenteil: Sie wusste ganz genau, was Asa ihr angetan hat und wünscht sich ihre Unabhängigkeit zurück. Sie war mutig und hat auf ihr Herz gehört, was ich gerne mochte. Genauso begeistert war ich von Carter und seiner schwierigen Rolle, die er hier angenommen hat. Er war in einem Zwiespalt gefangen und wollte Sloan unbedingt aus ihrem toxischen Umfeld befreien.


    Bis zum Epilog hätte ich der Geschichte gut und gerne 5 Sterne gegeben. Danach kamen aber gleich zwei Epiloge, in denen praktisch zweimal das gleiche unnötige Drama aufgebaut wurde. Die Erklärung wie es dazu kam, fand ich etwas unrealistisch und deshalb die Ereignisse übertrieben. Es war viel zu lange und hat sich zudem wiederholt, weil es schon genau gleich in der Hauptgeschichte erzählt wurde. Ich kann nicht verstehen, warum man die Geschichte so strecken musste.


    Insgesamt bin ich sehr zwiegespalten. Ich mochte den ersten Teil so gerne und war sehr enttäuscht von der zweiten Hälfte. Dennoch hat das Buch 4 Sterne verdient, weil es wirklich spannend und emotional war.

  3. Cover des Buches Blutspur (ISBN: 9783453528536)
    Kim Harrison

    Blutspur

     (560)
    Aktuelle Rezension von: heavyfun

    Ich liebe die Rachel Morgan Reihe. Hierbei handelt es sich definitiv um eine von meinen Lieblingsreihen und aus diesem Grund habe ich für mich beschlossen, alle Bücher nochmal zu lesen, bevor im Mai 2021 der nächste Teil erscheint. Warum mag ich diese Reihe so? Es ist nicht nur diese überaus faszinierende Welt voller Feen, Vampire, Dämonen, Hexen, etc. etc. etc. sondern auch die scheinbar grenzenlose Fantasie der Autorin, die ich als überwältigend empfinde. Die Protagonisten sind alle total sympathisch und jeder Einzelne davon ist mir ans Herz gewachsen. Als ich den ersten Teil wieder zur Hand genommen habe, war es so, als ob ich auf alte Bekannte treffen würde. Ich habe genauso gelacht, mitgefiebert, mitgelitten und die Luft angehalten, als ich es auch schon davor getan hatte. Das Buch hat für mich Nichts von seinem Zauber verloren, ganz im Gegenteil. Die Spannung ist durchwegs aufrecht gehalten und unsere Lieblingshexe Rachel muss ordentlich einstecken. Aller Umstände zum Trotz lässt sie sich jedoch nicht unter kriegen und zieht ihr Ding durch und genau dafür, bewundere ich sie. Ivy ist kühl, beherrscht und oftmals unnahbar, also das genaue Gegenteil der chaotischen und planlosen Rachel. Dadurch das sie ein Vampir ist, ergeben sich viele gefährliche, als auch knisternde Szenen und oftmals ist nicht ganz klar, was hier eigentlich genau abläuft. Abgerundet wird unser Dreamteam vom Pixie Jenks, welcher oftmals unterschätzt wird und sich als wichtiges Mitglied dieser Partnerschaft entpuppt. Nachdem Rachel ihren alten Arbeitgeber verlassen hat, muss sie sich mit den Folgen des Ausstiegs aus ihrem Vertrag herum schlagen. Das sie sich auf ihrer Suche nach einem Ausweg einen der mächtigsten Männer der Welt zum Feind macht, wird sich wohl noch in weiterer Folge als ganz schlechte Idee heraus stellen. In diesem Auftakt hat Rachel jedenfalls genug damit zu tun am Leben zu bleiben und diese Katz-und-Maus-Jagd hat es wirklich in sich. Unsere Hexe wächst über sich selbst hinaus und entwickelt ungeahnte Stärken und Fähigkeiten. Alles in allem ist es eine tolle Einführung in eine unglaublich komplexe, vielseitige Welt voller Magie und Überraschungen. Ich kann die Reihe uneingeschränkt weiterempfehlen und kann euch versichern, ihr werdet es nicht bereuen wenn ihr euch auf diese ungewöhnlichen Abenteuer einlässt.

  4. Cover des Buches Preppy - Er wird dich verraten (ISBN: 9783736305281)
    T. M. Frazier

    Preppy - Er wird dich verraten

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Shiniah

    OMG! Ich war sauer, Ich habe geflucht, ich habe herzhaft gelacht, so das mir die Tränen kamen und mir kamen die Tränen, weil es alles ein Scheiß war! (mit den Worten der Jungs)
    Aber ein guter "Scheiß"!!
    Die komplette Reihe hat mir einiges an Emotionen abverlangt.

    Preppy. Ein gebrochener Mann, ein Mann der so viel aushalten musste und Dre, die ihn versucht zu heilen mit ihrer ganzen Liebe.

    Und ich bin wahnsinnig traurig dass nur noch 1 Hörbuch da ist. Alle Protagonisten habe ich so sehr in mein Herz geschlossen. Ich möchte nicht dass es auf aufhört. Ich bin in King, Bear und vor allem in Preppy dem kleinen Clown absolut verliebt! Ich liebe auch Ray, Thia und Dre, weil alle absolut starke Frauen sind.

    Ich höre die Hörbücher und Martin Bross und Corina Dorenkamp, sind die perfekten Vorleser. Omg ich möchte das die Reihe weiter geht!!!!

  5. Cover des Buches Kein Sterbenswort (ISBN: 9783442482658)
    Harlan Coben

    Kein Sterbenswort

     (243)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Vor acht Jahren hat der Kinderarzt Dr. David Beck die Liebe seines Lebens verloren. Wenige Monate nach ihrer Hochzeit wurde Elisabeth von einem Serienkiller entführt und ermordet. David hat diesen Angriff damals knapp überlebt, und die Ereignisse verfolgen ihn bis heute. Eines Tages erhält er eine seltsame E-Mail, deren Inhalt und dessen Bedeutung nur David und Elisabeth etwas sagt.

    David Beck erzählt die Geschichte aus der „Ich-Perspektive“ und spricht den Leser ab und zu direkt an. Hierdurch soll zwischen Figur und Leser eine enge, emotionale Bindung entstehen. Bei mir funktionierte dies jedoch nicht. Ich kam zwar in die Geschehnisse gut hinein, aber es gab auch langatmige Abschnitte, und überraschende Wendungen blieben aus.

    Insgesamt sind die Figuren gut ausgearbeitet. Der Leser wird sanft auf das große Finale vorbereitet, echte Spannung wollte aber nicht aufkommen. Der Schreibstil ist gut, und trotz der Längen ist das Buch relativ schnell gelesen.

    „Kein Sterbenswort“ ist ein durchschnittlicher Roman, den man lesen kann, wenn man zwar Lust auf ein wenig Spannung, aber keine Nerven, Zeit oder Geduld für einen (Psycho-)Thriller hat. Insgesamt ist es ein gutes Buch.

  6. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783404175031)
    Dan Brown

    Diabolus

     (1.667)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    Dan Brown kann einfach schreiben, auch wenn es mal kein Kirchenthriller ist.

  7. Cover des Buches Blut vergisst nicht (ISBN: 9783453436176)
    Kathy Reichs

    Blut vergisst nicht

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Ein Mann, der nicht ein-, sondern gleich zweimal den Tod gefunden zu haben scheint, gibt Forensikerin Tempe Brennan Rätsel auf. Seine Spur führt nach Hawaii. Hier wird Tempe prompt mit den von Haien verunstalteten, seltsam tätowierten Überresten eines Kleindealers konfrontiert. Das Inselparadies wird für Tempe schnell zum heißen Pflaster. Denn die örtlichen Drogenhändler reagieren auf neugierige Ermittlerinnen so instinktiv wie Haie auf einen blutigen Köder.

  8. Cover des Buches 9 Tage wach (ISBN: 9783841906298)
    Eric Stehfest

    9 Tage wach

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Lela0410

    Eric Stehfest, ein bekannter deutscher Soap-Darsteller, war in seiner Jugend jahrelang von der Partydroge Crystal Meth abhängig. Durch eine einjährige Entziehungskur – Auslöser war ein neun Tage langer Rausch, den er fast nicht überlebte – schaffte er den Absprung. Heute ist er clean, verheiratet und Familienvater und hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die Gefahren dieser Modedroge aufzuklären. In »9 Tage wach« berichtet Eric Stehfest schonungslos über seine Zeit in der Drogenszene, den schmerzhaften Entzug und ein jahrelanges Doppelleben. 


    Ich kaufte mir das Buch, weil ich Eric Stehfest als Schauspieler schätze und großes Interesse hatte, die Sichtweise eines Abhängigen kennenzulernen. Er stellt dies auch gut dar, all seine verwirrenden Gedankengänge, die sich überlagernden Inhalte, schnelle Wechsel etc. Genau so habe ich mir die Gedankenwelt eines Junkies vorgestellt. Auch wenn ich mit Drogen bisher keinerlei Berührung hatte, für mich klar getroffen. Dennoch - oder gerade deshalb - ist es wirklich sehr schwer zu lesen. Leider kein konstanter Lesefluss , man benötigt viel Konzentration bei jeder einzelnen Seite. Viele Begriffe aus der Drogenszene, mit denen ich teilweise nichts anfangen konnte. Das Buch ist für Genussleser oder als Bettlektüre absolut ungeeignet. Ich habe ziemlich lange zum Auslesen gebraucht, weil ich ständig Pausen machen musste.
    Interessant, aber definitiv nicht weiterzuempfehlen.

  9. Cover des Buches Das kleine Friesenhaus am Meer: Ein Nordsee-Roman (ISBN: B085DXCMK8)
    Johanna Paul

    Das kleine Friesenhaus am Meer: Ein Nordsee-Roman

     (38)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Emma verlässt ihren Mann, Sina ihre Familie und Jonas bricht sein Studium ab. Irgendwie treffen alle an der Nordsee aufeinander, in Norden.

    Das Buch ist angenehm zu lesen, die Sichtweisen von drei Personen fand ich neu und mal etwas anderes, jedoch waren alle drei Geschichten so umfangreich, dass mir drei Bücher lieber gewesen wären. Auch fehlten teilweise die Übergänge zwischen den Kapiteln, um den Lesefluss runder zu machen. Trotzdem eine sehr schöne Geschichte mit einem tollen Hintergrund am Meer.

  10. Cover des Buches Der Mann, der sich in Luft auflöste (ISBN: 9783499244421)
    Per Wahlöö

    Der Mann, der sich in Luft auflöste

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Alf Matsson ist verschwunden«, sagte der Mann theatralisch.
    »Aha. Und die Suchmeldungen brachten kein Ergebnis?«
    »Es gibt keine Suchmeldung. Und es wird auch keine geben.«

     

    Kommissar Martin Beck will gerade seinen ersten Urlaubstag genießen, als ihn ein dringender Auftrag aus der beginnenden Erholung reißt. Zu Becks Überraschung erhält er seine Instruktionen nicht von seinem Vorgesetzten, sondern vom Außenministerium. Ein schwedischer Journalist ist in Budapest spurlos verschwunden, die Umstände werden als „delikat“ beschrieben.

     

    Beck fliegt nach Ungarn und setzt sich auf die Spuren des verschwundenen Alf Matsson. Davon gibt es allerdings herzlich wenige. Über Matsson findet sich zwar ein Bericht vom Staatsschutz, der Inhalt der Geheimpapiere lässt aber auf einen „selten uninteressanten Menschen“ schließen. So irrt Beck tagelang mehr oder weniger planlos durch die Gegend und muss plötzlich feststellen, dass er selbst zum Gejagten geworden ist…

     

    Auch dieser zweite Fall für Martin Beck konnte mich begeistern. Die Ausgangslage ist wunderbar rätselhaft. Wieso ist Matsson verschwunden, was ist ihm zugestoßen? Und warum bloß soll keine offizielle Suche nach ihm eingeleitet werden? Bei Becks Besuch im Außenministerium fällt das Stichwort Wallenberg-Affäre, die unbedingt vermieden werden muss. (Wallenberg war ein schwedischer Diplomat, der gegen Ende des 2. Weltkriegs in Budapest spurlos verschwand, bis heute ist dieser Fall unaufgeklärt.) Gibt es also womöglich einen politischen Hintergrund? Zur Zeit der Handlung liegt Ungarn ja noch hinter dem berühmten Eisernen Vorhang. Und wer will unbedingt verhindern, dass Beck etwas herausfindet?

     

    Beck nähert sich Schritt für Schritt der Auflösung, die ich als schlüssig und wirklich gelungen empfand. Bis dahin bewegt sich der Leser mit ihm durch einen ruhigen, intelligenten Polizeiroman. Detailreich werden Einzelheiten beschrieben, Beck kann gar nicht anders, als fortwährend zu beobachten und zu analysieren. Eine Berufskrankheit wohl ;-) Wer viel Action mag, kommt hier vermutlich zu kurz, dafür wirkt aber alles sehr realistisch.

     

    Fazit: Rätselhafte Ausgangssituation und eine ruhige, intelligente und realistische Handlung. Wieder ein gelungener Polizeiroman.

  11. Cover des Buches Süße Rache (ISBN: 9783442373154)
    Linda Howard

    Süße Rache

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Bereits über Jahre hinweg spielt Drea Russeau ihre Rolle als Geliebte des Drogenbarons Rafael Salinas hervorragend. Dabei genießt sie die schönen Seiten dieses Lebens und akzeptiert, dass sie dafür in die Rolle einer sehr einfach gestrickten Blondine schlüpfen muss. Für beide Seiten das perfekte Geschäft. Doch als Rafael sie in einem Tauschhandel für einige erotische Stunden an einen Auftragskiller verleiht, bekommt ihr Lebensentwurf einen Knacks. In einem Moment der Klarheit verlässt Drea Rafael – zusammen mit zwei Millionen Dollar von seinem Konto. Dass dieser darauf hin genau den Auftragskiller auf ihre Fersen schickt, der ihr zuvor unvergessliche Stunden bereitetet hat war so jedoch nicht geplant…

     

    EIGENE MEINUNG:

    Also im Nachhinein bin ich entsetzt wie viel der Originalklappentext schon von der Handlung der Geschichte erzählt und habe meine Zusammenfassung deshalb etwas anders gewählt… Das Cover des Buches zeigt den unteren Teil einer Tür, daneben den Körper einer Frau bis zu den Knien. Sie trägt einen gepunkteten Rock und Stöckelschuhe. Neben ihren Füßen liegt eine rote Rose. Tatsächlich kann ich weder den Titel (im engl. Original: Death Angel) noch das Bild wirklich mit der Geschichte in Einklang bringen.

     

    Dies ist tatsächlich bereits mein 7. Roman den ich von der Autorin Linda Howard gelesen habe, aber wohl auch der bisher schwächste. Insgesamt kann man sagen, dass der Roman für mich gefühlt in zwei Akte aufgeteilt ist. Im ersten lernt man Drea Russeau, Rafael Salinas und ihre Lebensumstände kennen. Der Auftragskiller tritt in ihr Leben und ein Plan wird in die Tat umgesetzt. Dann folgt ein extremer und meiner Meinung nach viel zu ausführlicher Cut, der für mich absolut unglaubwürdig war, außer man mag es sehr spirituell. Danach weiß der Leser oft leider mehr als Drea selbst und das macht wenig Spaß. Gegen Ende findet die Geschichte langsam zum Anfang zurück und hat dabei auch noch einen seltsamen Showdown.

     

    Zu den Charakteren muss ich sagen, dass ich tatsächlich keinen besonders toll fand. Drea führt am Anfang ein Leben, dass ich auch nach der Auflösung warum sie dieses gewählt hat, nicht wirklich nachvollziehen kann. Sie war mir durch die anfänglichen Beschreibungen sogar unsympathischer als Rafael, der wenigstens nicht vorgibt etwas anderes zu sein als er ist. Egal wie er sie über die Jahre hinweg behandelt hat, sie ist diesen Deal eingegangen und ihr plötzlicher Sinneswandel und wie einfach sie sein Verhalten vor ihrer Flucht abtut, war absolut nicht mein Ding! Auch der Auftragskiller hat es mir nicht so leicht gemacht. Einerseits soll er so völlig kaltblütig sein und keine Reue empfinden und dann wieder handelt er komplett gegenteilig. Nein, da konnte mich keiner richtig packen und mitfiebern lassen und dementsprechend fand ich auch die Liebesgeschichte nicht mitreißend.

     

    Dabei war der erste Teil der Geschichte eindeutig noch der spannendere! Dreas Flucht und das sexuelle Abenteuer mit dem Auftragskiller waren gut beschrieben und fesselnd! Der oben schon angesprochene Cut kam für mich wie aus dem Nichts und ich konnte diese Wendung im ersten Moment gar nicht glauben. Auch nach längerem war es für mich absolut nicht nachvollziehbar, nicht passend und auch nicht schön. Der zweite Abschnitt hatte dann wesentlich weniger Spannung und an Erotik auch nicht wirklich etwas zu bieten. Der Schluss war so möglich, aber das Herz ist mir dabei wirklich nicht mehr aufgegangen.

     

    FAZIT:

    Die bisher schwächste Geschichte die ich von der Autorin gelesen habe. Ein spannender und knisternder Anfang, aber dann wenig Erotik, eine seltsam spirituelle Wendung und durchwegs nicht wirklich lieb gewonnene Charaktere. Hinterlässt bei mir einen schalen Nachgeschmack.

  12. Cover des Buches Für einen Kuss von Frisco (ISBN: 9783899417227)
    Suzanne Brockmann

    Für einen Kuss von Frisco

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds
    Anders als bei den Vorgängern spielt hier die Krimihandlung eine untergeordnete Rolle und setzt erst gegen Ende ein, liefert da aber einen packenden Showdown. Frisco kommt überhaupt nicht damit zurecht, dass er ausgemustert wurde. Mia richtet ihn mit ihrem Optimismus auf. Dieser Prozess ist ebenso schmerzhaft wie seine körperlichen Verletzungen, und man leidet jede Minute mit diesem wahrhaft gequälten Helden. Gerade wegen des steinigen Wegs dorthin ist das Happy End so erfüllend.
  13. Cover des Buches Gib Gummi, Baby! (ISBN: 9783442470808)
    Janet Evanovich

    Gib Gummi, Baby!

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten1896
    ganz nette kleine geschichte, allerdings darf man nicht zu viel erwarten. zum zwischendurch lesen in bus oder bahn nicht schlecht.
  14. Cover des Buches Der dritte Mann (ISBN: 9783864060762)
    Graham Greene

    Der dritte Mann

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Giselle74

    Den Film mit Orson Welles und Joseph Cotten und seine berühmte Titelmelodie kannte einst jeder. In meiner Kindheit liefen diese Filme noch beständig im regulären Fernsehprogramm. Da waren auch Schwarzweiß-Fernseher noch normal.
    Das schreibe ich nicht, um auf mein Alter hinzuweisen, sondern weil ich damals eine Liebe für diese teilweise großartig inszenierten Filme entwickelt habe.
    Umso irritierter war ich, den "Dritten Mann" in Buchform zu entdecken. Es gibt also eine Romanvorlage und dann auch noch von Graham Greene?
    Nein, gibt es genau genommen nicht. Es gibt ein Drehbuch, einen erfolgreichen Film und eine für das Drehbuch entwickelte Erzählung, die daher nicht in allen Szenen mit dem Film übereinstimmt. Und diese Erzählung ist nun also als Buch veröffentlicht worden.
    Der amerikanische Autor Rollo Martins kommt auf Einladung seines Freundes Harry Lime nach Wien. Der Zweite Weltkrieg ist beendet, Wien in fünf Sektoren aufgeteilt, vier werden von je einer Besatzungsmacht, der fünfte wird gemeinsam monatlich wechselnd verwaltet.
    Kurz nach der Ankunft erfährt Martins von einem tödlichen Unfall seines Freundes und kommt gerade noch rechtzeitig zur Beerdigung. Im Zuge seines Aufenthalts stößt er auf Ungereimtheiten den Unfall betreffend und beginnt nachzuforschen.
    Es geht um Schiebereien auf dem Schwarzmarkt, um gestrecktes Penicillin, um das Wien der direkten Nachkriegszeit. Dementsprechend düster ist die Stimmung.
    Um es gleich zu sagen, an den Film kommt die Erzählung nicht einmal andeutungsweise heran. Aber das war ja auch nie der Plan. Greene ging es um eine genauere Charakterisierung seines Personals, um eine Vorarbeit zum Drehbuch. Dementsprechend nüchtern ist der Text, der dabei aber immer noch besser ist als so mancher ambitionierte Krimi. Die Lektüre lohnt also durchaus, wenn man sich für das Thema interessiert, den Film gerade nicht zur Hand hat oder Graham Greene-Fan ist.
    Die Büchergilde Gutenberg hat übrigens eine Ausgabe herausgebracht mit Illustrationen von Annika Siems, die durch ihre schlichte Schönheit besticht und in jede vernünftige Krimisammlung gehört.

  15. Cover des Buches Gebete für die Vermissten (ISBN: 9783518466407)
    Jennifer Clement

    Gebete für die Vermissten

     (81)
    Aktuelle Rezension von: AnnBee
    Mexiko, das Umland von Acapulco. Hier lebt ein Dorf voller Frauen und Kinder, deren Männer tot oder verschwunden sind, in die USA oder wohin auch immer. Sie sind vergessen von der Welt – aber nur fast: Drogen- und Menschenhändler entführen routinemäßig junge Mädchen und zwingen sie in die Prostitution. Die Frauen verkleiden ihre Töchter als Jungen, machen sie so unansehnlich wie möglich, graben ihnen Erdlöcher als Versteck.
    Hier wächst Ladydi mit ihrer Mutter auf, die verbittert ist ob des Verlusts und Verrats ihres geliebten Mannes und zunehmend dem Alkoholismus verfällt. Eines Tages bietet sich für Ladydi die Chance, in Acapulco als Dienstmädchen zu arbeiten, die sie sofort ergreift. Allerdings ist nichts wie es scheint, in dieser Welt gibt es immer einen Haken – und sie gerät unverschuldet tief in den Sumpf aus Kriminalität.
    Die Geschichte wird aus Ladydis Perspektive erzählt. Die Sprache ist oft recht einfach, aber sehr bildgewaltig und poetisch. Sie springt häufig zwischen verschiedenen Zeitebenen, was das Lesen etwas mühsam macht, aber trotzdem stimmig ist im Hinblick auf Ladydi als Erzählerin.
    Jennifer Clement hat für diesen Roman 10 Jahre recherchiert und zahlreiche Interviews geführt – ohne das zu wissen, hätte ich die Schilderungen vielleicht für übertrieben gehalten. Das Ausmaß an Elend, Verrohung, Gewalt und Leid ist unfassbar, und davon zu erzählen, von dem Leben dieser von der Welt vergessenen Frauen, ist deshalb sehr wichtig. Wie diese Frauen zusammenhalten und darum kämpfen, ihre Menschlichkeit zu bewahren, ist inspirierend und ein kleiner Hoffnungsschimmer in einem sonst sehr düsteren Buch.
  16. Cover des Buches Dead Witch Walking (ISBN: 0060572965)
    Kim Harrison

    Dead Witch Walking

     (25)
    Aktuelle Rezension von: trilliand
    Kim Harrison hat mit diesem Buch eine eigene Welt erschaffen, und man bekommt Lust, diese zu erkunden! Der Einstieg in die Geschichte erschien mir teilweise etwas holprig – Wendungen unschlüssig oder unlogisch, ein Universum in das man als Leser erst mal so hineingeworfen wird und vieles einfach akzeptieren muss ohne weitere Erklärung. Doch vielleicht wird hier noch in späteren Büchern der Reihe vertieft.

    Bisher fand ich das konstruierte Universum und die Nebencharaktere interessanter als den Hauptcharakter, Rachel Morgan. Sie wirkt stur, unheimlich tollpatschig und nicht besonders intelligent, die Dinge gelingen ihr eher durch Zufall oder durch die Hilfe anderer. Insofern wirkt ihre Lebensgeschichte als Sicherheitsagentin mehr als unglaubwürdig. Die Nebencharaktere machen das allerdings wieder wett, auch die eher schwach inszenierte Kriminalstory kann man der Autorin daher verzeihen.

    Das Buch lebt von den frischen und trockenen Dialogen und dem einzigartigen Setting, sowie den verschiedenen übernatürlichen Wesen die aufeinandertreffen. Nachdem die Titelheldin im ersten Buch der Reihe noch sehr platt wirkt, birgt das doch die Chance dass ihre Figur in der weiteren Buchreihe weiterentwickelt wird und aufblüht.

    Ebenfalls vielversprechend sind die unzähligen Anspielungen, offenen Enden und Ideen für zukünftige Handlungsstränge, die sich aus dem ersten Teil der Buchreihe ergeben.
  17. Cover des Buches Schneeschmelze (ISBN: B01ARR0QZE)
    Egbert Osterwald

    Schneeschmelze

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Die Jäger (ISBN: 9783404167746)
    David Baldacci

    Die Jäger

     (37)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Seinen Sprung von der Klippe hat John Carr aka Oliver Stone zum Glück unbeschadet überstanden und auch den ersten Häschern ist er knapp entkommen. Doch er steht in Verdacht, Roger Simpson und Carter Gray umgebracht zu haben und nicht nur nahezu der gesamte amerikanische Polizeiapparat ist hinter ihm her. Auch sein alter Feind und Vorgesetzter aus Vietnamkriegszeiten Macklin Hayes hat einen besonders begabten Spürhund auf ihn angesetzt. Als Joe Knox jedoch Witterung aufnimmt, findet er ganz andere Spuren als erwartet. Oliver Stone hat es derweil in das kleine Örtchen Divine, Virginia, verschlagen, wo es längst nicht so göttlich zugeht wie man vom Nahmen her vermuten könnte.


    Fast schon wie gewohnt ist diese vierte Geschichte um Oliver Stone und die anderen Mitglieder des Camel Club ausgesprochen spannend. Man fragt sich, in was für  ein Wespennest Oliver gestochen hat als er dem jungen Danny Riker aus Divine zur Hilfe geeilt ist. Wie so häufig konnte Oliver nicht über seinen Schatten springen drei gegen einen, das geht einfach nicht. Außerdem ist diese Einöde im Westen Virginias vielleicht auch ein gutes Versteck, in dem er in Ruhe überlegen kann, wie er seinen Jägern begegnen will. Obwohl sie keine Ahnung haben, wo Oliver sich aufhält, machen sich Annabel, Caleb und Reuben daran, Oliver zu finden, um ihm halfen zu könne. Nie würde Oliver seine Freunde im Stich lassen und so halten sie es auch mit ihm.


    Wie eine Abrundung der Lebensgeschichte des Dreisechsers John Carr wirkt die Erzählung. Neben den unsäglichen Machenschaften gewisser Einwohner des Ortes Divine, die nach und nach aufgedeckt werden und die einem wahrlich einen Schauder über den Rücken jagen, kommt die Jagd, die sein persönlicher Fein Hayes auf ihn angezettelt hat, zu einem Ende. Dieses ur-amerikanische Element der Ehre auf dem Feld, die honoriert werden sollte, der ewig nachtragende  Hayes, der Carr eine gewisse Sache immer noch übel nimmt, die Sache mit den Dreisechsern, deren Existenz so unglaublich ist, dass man doch schon wieder einen leisen Zweifel hat, ob es wirklich reine Fiktion ist. Wie man sich als nicht Amerikaner bei Lesen dieses Buches so manches mal fragt, wie hoch der Realitätsbezug sein könnte. Gerade zum Schluss hin wird es beinahe schon märchenhaft. 


    Trotzdem ein Thriller, der in jeder Sekunde mehr den Atem raubt und einfach eine packende Lektüre liefert. Warum eigentlich gibt es noch keinen verfilmten Oliver Stone? Das Potential für einen rasanten Action-Film wäre sicher vorhanden.


  19. Cover des Buches Cobra (ISBN: 9783442477760)
    Frederick Forsyth

    Cobra

     (35)
    Aktuelle Rezension von: MJ_Sky
    Kurzbeschreibung: `Der Kampf der westlichen Geheimdienste gegen die mächtigen Drogenbarone. International agierende Drogenkartelle setzen pro Jahr Kokain im Wert von mehreren Milliarden Dollar um und werden immer größer, einflussreicher … eine Plage. Das Weiße Haus beschließt, endlich einzugreifen, und erteilt Ex-CIA-Agent Paul Deveraux – genannt Cobra – einen Geheimauftrag: Er soll das kolumbianische Kartell der Kartelle zu Fall bringen. Mit allen Mitteln. Bald werden Drogenhändler als Terroristen eingestuft, gnadenlos gejagt und ausgelöscht. Lieferanten und Abnehmer werden gegeneinander aufgehetzt. Deverauxs Plan, der das Ende des internationalen Kokainhandels bedeutet, scheint aufzugehen … bis die Situation plötzlich zu eskalieren droht. Mein Eindruck: Ein Polit-Thriller der sehr spannend ist. Er ist zwar sehr geradelinig, aber das störte nicht weiter, denn Ende überrascht mit einem nicht vorhersehbaren Wendung. Der Autor schreibt flüssig und es kommt keine langeweile auf. Das Thema ist gut recherchiert. Es ist ein üblicher Frederick Forsyth - Roman, von den man nicht enttäuscht wird. Mein Fazit: Zwar nicht sein bestes Buch, aber sein Geld wert. Ich wurde gut unterhalten.
  20. Cover des Buches Der Tod bohrt nach (ISBN: 9783740803124)
    Isabella Archan

    Der Tod bohrt nach

     (25)
    Aktuelle Rezension von: janaka
    *Inhalt*
    Eigentlich soll Dr. Leocardia Kardiff nur den Notdienst verrichten, doch sie schlittert wieder mal in einen Fall hinein. Notfallpatient Dietrich Möwe ist leicht verwirrt und redet von Mord und einem Mädchen, was er retten muss. Das weckt natürlich die Neugier von Dr. Leo. Als Dietrich Möwe am nächsten Tag nicht zur Nachsorge kommt, stellt Leo ihre eigenen Nachforschungen an und landet mitten in einem neuen Fall, eine junge Studentin wird vermisst…

    *Meine Meinung*
    "Der Tod bohrt nach" von Isabella Archan ist bereits der dritte Fall rund um die etwas chaotische aber sehr sympathische Dr. Leocardia Kardiff. Durch den spannenden und humorvollen Schreibstil bin ich schnell in die Geschichte getaucht. Die Suche der verschwundenen Studentin wird immer wieder von den privaten Verwicklungen unterbrochen, das macht den Krimi so liebenswert. Zusätzlich wird die Spannung durch die verschiedenen Perspektiven erhöht.

    Das Wiedersehen mit altbekannten Charakteren genieße ich immer wieder. Leo ist eine sympathische Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Mir war sie gleich im ersten Band sehr sympathisch, chaotisch und neugierig. Ihre Zwillinge sind echt taffe Mädels, aber mitten in der Pubertät. Leos Vater ist aber auch nicht leicht zu händeln, er mischt sich gerade mal wieder in die Praxisbelange ein. Und dann ist da noch Jakob, den Leo besänftigen muss, wenn er mitbekommt, dass sie sich zu sehr in seinen Fall einmischt.

    Der Fall ist sehr interessant, was erst nach einem klassischen Mord aussieht, entwickelt sich ziemlich überraschend… ich werde an dieser Stelle aber nicht weitererzählen, denn sonst verrate ich einfach zu viel.

    *Fazit*
    Dieser Krimi hat mich richtig gut unterhalten und mir spannende Lesestunden beschert.
    Ich hoffe, dass mit der Trilogie ist ein Schreibfehler, denn ich möchte noch gerne mehr von Dr. Leo und ihren Lieben lesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
  21. Cover des Buches Racheengel (ISBN: 9783352008627)
    Stuart Neville

    Racheengel

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurmchaos
    "Racheengel" ist mein erster Roman des irischen Autors Stuart Neville. Er hat mich nach wenigen Kapiteln so überzeugt, dass ich mir auch die vorherigen Romane um den Ermittler Jack Lennon besorgt habe.
    Dazu muss ich allerdings die Menschen warnen, die ungerne harte, sehr düstere und schonungslose Thriller lesen.
    In Jacks Leben läuft so manches nicht gut. Nach dem Tod der Mutter seiner Tochter, für den er sich nach wie vor verantwortlich fühlt, will er ein treusorgender Vater sein. Bei einem Job als Ermittler in Belfast mit Bandenkriegen, Menschenhandel im Rotlichtmilieu, litauischer Mafia und Leichen über Leichen, die vertuscht werden sollen, kommt er kaum zur Ruhe, schon gar nicht zu einem weihnachtlichen Familienleben.
    Im Nacken die Verwandtschaft, die ihm die Tochter nehmen will, vor sich die harte Gewalt der Straßen, neben sich die Korruption der eigenen Bosse, das Buch legt ein unvergleichliches Tempo vor.
    Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen, oft vergaß ich beim Lesen das Atmen, ständig hatte ich einen unangenhemen und kalten Hauch der Angst im Nacken und oft brauchte ich auch einfach eine Pause um Gelesenes zu verarbeiten.
    Dabei ist Jack ein sehr sympathischer Protagonist, mit allen Ecken und Kanten, mit vielen Fehlentscheidungen und Bindungsängsten, bei aller Gewalt und Depression sicher kein angenehmer Mitmensch, und trotzdem mit einem Herz am rechten Fleck, mit dem Wunsch beseelt, das Gute zu tun.
    Demgegenüber steht die Mafia, die ein litauisches Mädchen mit Träumen und Hoffnungen und mit Todesverzweiflung so richtig mißbraucht.
    Ich würde sagen, man braucht gute Nerven, kein sensibles Gemüt, dann kann man sich von der Spannung, von der Atmosphäre und der Dramatik überennen lassen.
    Dieser Roman kann in allen Punkten mit den knallharten amerikanischen Thrillern mithalten.
    Ein neuer wichtiger Thrillerautor in meinen Regalen!
  22. Cover des Buches Süß ist die Angst (ISBN: 9783426504062)
    Pamela Clare

    Süß ist die Angst

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Inchen5

    Ich war erst ein bisschen skeptisch. Aber das Buch war echt klasse! Spannend bis auf die letzte Seite. Ich bin normal kein Thriller Fan, aber das Buch war richtig klasse!

  23. Cover des Buches Chill Bill (ISBN: 9783646800081)
    Roger M. Fiedler

    Chill Bill

     (2)
    Aktuelle Rezension von: lord-byron
    Der Profikiller Vincent fliegt für einen Auftrag nach Rio, aber von Anfang an geht alles schief. Es fängt schon damit an, dass das Flugzeug 2 Stunden zu früh landet. Zu spät ist ja in Ordnung, aber zu früh? Das gab es noch nie. Und daher ist auch vom Kontaktmann weit und breit nichts zu sehen. Das für ihn gemietete Zimmer ist eine Müllhalde und überhaupt sind seine Kontaktleute alles andere als professionell. Der Auftrag entpuppt sich zum reinen Horrortrip, dabei hätte doch alles so einfach sein sollen.
    Auch der deutsche Superagent Walter Katz hat so seine Probleme, denn als er sich beim Polizeichef meldet wird er einfach verhaftet. So eine Ungeheuerlichkeit. Aber in Rio ticken eben die Uhren anderes, die Prosituierten sind nicht immer das was sie scheinen, wer Geld hat, hat die Macht und Drogen und Waffen sind das beste Zahlungsmittel. Wird es Vincent gelingen seinen Auftrag auszuführen? Und kann Walter das Missverständnis aufklären und kommt wieder aus dem Gefängnis frei?

    Wie bewerte ich dieses Buch? Das ist sehr, sehr schwierig. Am Anfang blickte ich absolut nicht durch, weil mir so viele brasilianische Namen der verschiedenen Drogenclans und sonstiger Leute um die Ohren geworfen wurden. Ich hatte keinen blassen Schimmer mehr, wer da zu wem gehört und wer die guten und die Bösen sind. Obwohl man das hier sowieso nicht sagen kann. Was mir wahnsinnig gut gefallen hat, ist der böse und schwarze Humor, der immer wieder aufblitzte und den ich nach Titel und Klappentext auch erwartete.

    Vincent machte mir besonders viel Spaß. Der durch und durch professionelle Killer kam immer wieder an seine Grenzen, weil hier jeder gerade machte worauf er Lust hatte. Zum Beispiel sein Kontaktmann Corelli, der sich einfach ein paar Prostituierte aufs Zimmer einlädt, während Vincent sich auf den Auftrag konzentrieren möchte und die Waffen unter dem Bett liegen. Das sorgte immer wieder für Lacher und ungläubiges Schmunzeln. Aber auch die Korruption der Polizei und des Militärs und ihre Hilflosigkeit gegenüber der Drogenmafia und die hohe Gewaltbereitschaft gegen kleinere Vergehen sind ein Thema des Buches.

    Die Kapitel sind sehr kurz und immer wieder wechselt die Perspektive, so dass wir die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten können. Der Schreibstil ist bis auf die vielen schwierigen Namen sehr flüssig und je weiter ich gelesen hatte, desto besser kam ich auch zurecht. Darum vergebe ich für „Chill Bill“ von Roger M. Fiedler 4 von 5 Punkten, bin mir aber immer noch nicht sicher, ob das die gerechte Bewertung ist, denn eigentlich schwanke ich zwischen 3 und 4 Punkten. Am besten, ihr beurteilt das selbst und ich bin schon sehr gespannt auf eure Meinung.

    © Beate Senft
  24. Cover des Buches Tiger von Rangoon, Der (ISBN: B006NXAH24)
    Lee (Gross, Leon Harrison (28. Aprilo 1911 - 13. Marto 1999) Falk

    Tiger von Rangoon, Der

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Phantom ist mir seinem treuen Begleiter Wolfshund Devil in den Gassen des Chinesenviertels von Morristown unterwegs, als er auf eigenartige Geräusche in einer Seitengasse aufmerksam wird. Dort wird er Zeuge, wie jemand gerade von zwei Männern abgestochen wurde und in seiner Blutlache liegt. Dem Opfer kann er kaum noch helfen, es raunt ihm nur noch "Der Tiger von Rangoon....ooooh!" ins Ohr, bevor es das Zeitliche segnet. Einen der Angreifer kann Phantom stoppen, aber als er den Mordbuben bei der Polizei abliefert, interessiert dies nur, ob das Opfer noch etwas gesagt hat vor seinem Tod, genauso wie ein gutgekleideter Chinese, der Phantom nach Verlassen der Polizeiwache das Gleiche tut. Alles scheint mir einem Tigerkäfig zusammenzuhängen, über den das Opfer als Matrose Bescheid wußte...Glücklicherweise gibt es noch den integren (chinesischen) Ermittler, sonst könnte man den Comic als Chinesenbashing und Chinesenklischeeparade abstempeln. Aber spannend ist es alle mal, aber daß "Phantom" einen Tiger mit bloße Händen töten kann, glaubt nun echt keiner.

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