Bücher mit dem Tag "druiden"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "druiden" gekennzeichnet haben.

225 Bücher

  1. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.271)
    Aktuelle Rezension von: eva_caro_seidel

    Aus der Sicht Morgaines, der Hohepriesterin Avalons, werden auf äußerst spannende Art und Weise die Geschichten rund um Morgaines Bruder Artus und die Ritter seiner Tafelrunde erzählt.

    Modern an dieser Darstellung ist die verborgene Macht der Frauen, die hier zutage tritt. Super gemacht! Besonders schön für Kenner der Tafelrunden-Geschichten ist das neu gestaltete Auferstehenlassen bekannter Figuren.

    Ein dicker Fantasywalzer, der selbst Leser und Leserinnen in seinen Bann schlägt, die normalerweise keine Fantasyromane lesen. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!


  2. Cover des Buches Banshee Livie (Band 1): Dämonenjagd für Anfänger (ISBN: 9783906829555)
    Miriam Rademacher

    Banshee Livie (Band 1): Dämonenjagd für Anfänger

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Heinrich

    Die liebe Livie kenne ich schon durch Harrowmore Souls und daher wollte ich unbedingt ihre Geschichte lesen.

    Livie wird von einem Blitz getroffen und erwacht als Banshee der Harrowmores. Leider hat sie bei der Familie ganz schön was zu tun, da alle nicht unbedingt mit Glück gesegnet sind.
    Livie fand ich total witzig. Sie tut sich schwer mit ihrer neuen Berufung und auch mit dem Umstand das sie Tod ist. Sie lernt aber sehr schnell und schließt sogar Freundschaft. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und ihre Seitenhiebe waren immer sehr amüsant. Ich mochte sie gleich.
    Ihren Todesboten Walt fand ich auch gleich sympathisch, auch wenn er erstmal den unnahbaren spielt.

    Der Schreibstil ist mir nicht unbekannt, durch Harrowmore Souls kenne ich ihn bereits und auch hier zieht sich der humorvolle Stil durch. Düstere stellen werden dadurch aufgelockert. Man muss oft lachen, sich freuen, aber auch mitfiebern, was einen mehr mit den Charakteren verbindet. Das Setting auf einen Schloss passt perfekt zu Geistern und anderen Wesen, die sich dort herumtreiben. Natürlich gibt es auch viel Spannung und diese wird an den passenden Stellen such ganz schön angezogen. Ein bisschen Romantik darf natürlich auch nicht fehlen und so ist die Mischung perfekt. Der Schluss bleibt offen und es gibt ja noch einige Bände mehr, indem man Livie und ihrer Freunde begleiten darf.

    Fazit
    Eine perfekte Mischung die einem schöne Lesestunden beschert und man das Buch fast in einem Rutsch durchlesen kann.
    Ich mag die Reihe sehr und kann sie nur empfehlen.

  3. Cover des Buches Die Chroniken von Mistle End - Der Greif erwacht (ISBN: 9783522185400)
    Benedict Mirow

    Die Chroniken von Mistle End - Der Greif erwacht

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Die Handlung ist nicht neu und wird oft und gerne verwendet: Kind kommt in einen fremden Ort (kann auch eine Schule sein) und stellt fest, dass zum einen die Dinge anders sind als sie scheinen und zum anderen er selbst etwas Besonderes ist. Geschichten dieser Art sind beliebt und wenn sie gut erzählt werden, langweilen sie auch nicht.

    Cedrik zieht mit seinem Vater in das Dorf Mistle End. Es scheint das Ende der Welt zu sein… Doch überraschend findet Cedrik schnell Freunde im Ort – und entdeckt, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zu geht. Alles, was Cedrik wusste und glaubte, scheint nicht mehr zu stimmen. Dafür hält er sich erstaunlich tapfer. Ohne seine neuen Freunde, Emily und Elliot, die ihn in die fremde Welt einführen, wäre Cedrik allerdings verloren. Wie sich herausstellt, ist Mistle End ein Refugium für magische Geschöpfe und somit die Heimat für Trolle, Hexen, Elben, Zwerge, Werwölfe und andere übernatürliche Wesen. Der Ort wird von Greifen beschützt, und schon in der ersten Nacht sucht Cedrik ein Greif auf und möchte wissen, ob er Freund oder Feind sei. Bei einer Prüfung stellt sich heraus, dass Cedrik ein Druide ist und selbst magische Fähigkeiten in sich verbirgt. Das Abenteuer seines Lebens beginnt. Damit beginnt eine Fantasy-Geschichte, die zum Eintauchen in eine magische Welt einlädt.

    Eine Prüfung offenbart, dass Cedrik die Erde und die Welt der Pflanzen kontrolliert sowie die Sprache der Tiere verstehen kann. Kurzum: Er ist einer der letzten Druiden auf dieser Welt und zu Großem auserkoren.

    Dumm nur, dass nicht jeder in Mistle End dies so sieht. Viele Ratsmitglieder glauben, dass von Cedrik eine Gefahr für sie und ihr Dorf ausgeht. Schließlich waren es die Druiden, die vor vielen Jahrhunderten, gemeinsame Sache mit den Dornhexen machten und in einem Krieg unzählige Zauberer töteten. Cedrik muss rasch lernen, seine Fähigkeiten richtig einzusetzen. Zum Glück stehen ihm Emily, eine Gestaltwandlerin, und Elliot, ein angehender Hexenmeister, zur Seite. Zu dritt gegen den Rest der Welt. Das kann nur in einer Katastrophe enden. Oder etwa doch nicht?

    Schnell kommt es zu aufregenden, ein wenig bedrohlichen Ereignissen wie der Prüfung, der Theatervorstellung oder der Vorsprache beim Rat. Ab da schwebt eine Bedrohung über der Geschichte und so wartet der Leser darauf, dass sie eine drastische Wendung nimmt.

    Der Schreibstil des Autors ist an und für sich angenehm und flüssig, so dass es überhaupt kein Problem gibt, der Geschichte zu folgen.

    Der Autor verwendet stereotypische Figuren, ohne ihnen eine eigene Persönlichkeit zu geben. Ihnen fehlt es an der nötigen Tiefe. Der jugendliche Held, die guten Freunde, der Rüpel, ein feindlich gesinntes Ratsmitglied, liebevolle Eltern.

    Ursprünglich war die Geschichte als reines Hörbuch konzipiert und wurde erst danach aufgeschrieben. Genauso kommt die Handlung teilweise auch daher. Es ist sehr szenisch geschrieben. Zu Beginn, war die Erzählung für mich ein wenig holprig. So jagte in der ersten Hälfte ein Ereignis das nächste und die Protagonisten stolperten von Szene zu Szene. Manche davon wirkt nicht richtig rund, andere, wie abgebrochen. Der Schreibstil des Autors ist angenehm und locker. Das Ende hat mir gefallen und macht neugierig auf den Folgeband. 

    Störend war, dass die Erwachsenen kaum eine Rolle spielen. Der zwölfjährige Protagonist scheint keinen geregelten Tagesablauf zu haben. Keine regelmäßigen Mahlzeiten, zu denen er erscheinen muss. Inmitten eines belebten Dorfes wird er von einem Werwolf angegriffen, ohne dass es ein Erwachsener mitbekommt. Hierzu hat sich der Autor meiner Meinung nach, zu wenig Überlegungen gemacht. Dies entspricht nicht der Realität und macht die Geschichte daher unglaubwürdig.

    Auch wenn es sich um ein Fantasy-Erzählung für Kinder handelt, die in einer magischen Welt spielt, sollte die Handlung ein Stück weit realistisch bleiben. Und Tatsache ist, dass in diesem verzauberten Ort auch Erwachsene und Familien eine Rolle spielen. Demnach sollten diese auch dementsprechend in Erscheinung treten.

    Unklar ist, was Mistel End eigentlich ist. Manchmal spricht der Autor von einer Stadt, dann bezeichnet er es als Dorf. Hier hätte ich mir mehr Klarheit gewünscht. Der Beschreibung nach, handelt es sich um ein mittelalterlich angehauchtes Städtchen mit drei Stadtteilen. Solch einen Ort als Dorf zu bezeichnen, wird dem Setting nicht gerecht. Auch wenn es, von der Einwohnerzahl her, nicht den modernen Gegebenheiten entspricht, was eine Stadt ausmacht, gibt es, historisch betrachtet, einige Städte, die nicht einmal einhundert Bürger zählen. 

    Cedric benimmt sich auch nicht immer logisch. Wenn bei mir ein Greif auf dem Dach landet, würde ich jedenfalls nicht so unbedarft aus dem Fenster steigen, um zu ihm hinzugehen. Schon gar nicht, wenn mir dieses Wesen solch eine Angst macht, wie Cedric behauptet.

    Er erklärt sich auch seinem Vater nicht richtig. Möchte von ihm nur erfahren, ob seine Mutter eine Hexe war, um so zu erfahren, ob er in Gefahr war, von dem Greif getötet zu werden, oder vielleicht selbst magisch begabt sein könnte.

    Die Handlung in diesem Buch war dennoch faszinierend. Es ist spannend erzählt und voller magischer Begebenheiten. Ein frisches Jugendbuch, für Jungen und Mädchen gleichermaßen geeignet.

    Die Altersempfehlung von zehn Jahren ist meiner Meinung nach gut gewählt. Das Buch ist spannend, vermittelt wertvolle Werte und hat drei liebenswerte Protagonisten, mit denen sich Kinder in dem Alter gut identifizieren können. Eine Fantasy-Erzählung, die Jungen und Mädchen gleichermaßen begeistern dürfte.

    In Mistle End leben, sehr ungewöhnliche Charaktere und eine Vielzahl an Wesen, die einfach zu diesem Ort gehören. Auch über die Entstehungsgeschichte des Dörfchens und über die Hintergründe, hat sich der Autor so seine Gedanken gemacht. Er vermittelt seinen Lesern auch wichtige Werte und klärt Missstände auf. Freundschaft, Geschwisterliebe - aber auch Streit und Zweifel, Ängste, Sorgen sowie Zusammenhalt, Vertrauen und der Glaube an sich selbst, sind wichtige Elemente der Erzählung, sodass sich sowohl Kinder als auch Erwachsene damit identifizieren können. Auch der Humor kommt nicht zu kurz und lockert die doch ab und an dunkle Grundstimmung auf.

    Die Handlung ist durchgehend unterhaltend und meistens auch spannend - an manchen Stellen vielleicht doch etwas sehr kindlich - jugendlich, aber das ist okay, denn für diese Zielgruppe wurde es ja auch geschrieben. Trotzdem lohnt es sich auch für älterer Leser, sich in diese fantastische Welt versetzen zu lassen.

    Wer nach einem magischen und besonderen Abenteuer sucht, das nicht nur Kinder überzeugen kann, sollte einen Blick nach Mistle End riskieren.

  4. Cover des Buches Die Flammen der Zeit (ISBN: 9783551314413)
    Sandra Regnier

    Die Flammen der Zeit

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Mere und Brandon sind auf dem Weg die Welt zu retten.
    Sie müssen den Steinkreis finden und den Kodex entziffern. Eine knifflige Aufgabe. Wie gut das Colin und Elisabeth auch noch dazu stoßen, denn die Platoniden braucht Mere um das Ritual zu vollziehen. Theodor, Colins Bruder stört den Frieden ein wenig, aber auch damit werden die Freunde fertig.

    Meredith hat es nicht leicht gehabt im Leben. Die Eltern leben nun getrennt, weil sie einfach nicht über den Tod ihres Sohnes hinweg kamen. In diesem Band erfährt man endlich näheres darüber.
    Die Liebesgeschichte zwischen Brandon und Mere dümpelt etwas vor sich hin. Es ist bis zum Schluss nie ganz klar ob sie nun Brandon oder doch eher Colin will. Sicherlich wusste sie das selbst nicht so genau.
    Elisabeth reagiert auf jeden Fall eifersüchtig auf sie und auch Mere ist nicht sonderlich angetan von Elisabeth.

    Spannend sind die Begegnungen mit Stuart Cromwell, dem vierten Platoniden hier, der mit allen Mitteln versucht Mere daran zu hindern ihn wieder in seine Zeit zurück zu schicken. Da können die Mittel auch schon mal recht brutal und ungesetzlich sein.

    Aber der Weg zu den einzelnen Ritualstellen durch ganz Großbritannien ist mir ehrlich gesagt zu weit gewesen. Über lange Abschnitte passiert hier nicht wirklich viel, so dass sogar über eine Doppelseite hinweg das Spiel Ich sehe was was du nicht siehst gespielt wird.

    Das Cover hat hohen Wiedererkennungswert. Allerdings hat es für mich keinen Bezug zur Geschichte und auch nicht zum Titel. Durch die Feuerbeschwörung macht mir der Titel Sinn, aber das was die drei rosafarbenen Blätter darstellen sollen hat sich mir nicht wirklich erschlossen. Da war ich von den beiden ersten Bänden eher angetan. Denn im ersten Band sah man die Eichelhäherfeder, die sich auch im Buch wiederfand und im zweiten sah man die Blätter auf dem Wasser treiben, was auch im Buch einen Bezug hatte.

    Schade, mich konnte der dritte Band leider nicht überzeugen. Ich habe mich streckenweise mit querlesen durchgekämpft, da ich unbedingt wissen wollte wie es zu Ende geht.
    Von der Geschichte her eine Sache die mich fasziniert hat, aber man hätte den Stoff sicherlich auch gut in zwei Büchern unterbringen können und die hätte ich dann mit Spannung verschlungen.

  5. Cover des Buches Getrickst (ISBN: 9783608961348)
    Kevin Hearne

    Getrickst

     (84)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Inhalt:

    Atticus ist lebend von ihrer Mission nach Asgard zurückgekommen. Er und seine Freunde haben ihre Mission, den nordischen Donnergott Thor, ihren Erzfeind, zu töten, erfolgreich beendet. Doch da sie und ihre Verbündeten neben Thor auch einige weitere nordische Götter getötet, Odin zum Krüppel gemacht und die Prophezeiung der Nornen zu Ragnarok null und nichtig gemacht haben, ist nun ganz Asgard hinter den Überlebenden her.
    Darum beschließt Atticus, dass der letzte Druide der Welt ebenfalls sterben muss. Zusammen mit dem Gott Coyote und seiner Verbündeten Morrigan inszeniert Atticus seinen Tod im Zweikampf gegen seine Jäger. Die List glückt, doch anstatt eines beschaulichen Lebens mit seinem Wolfshund Oberon und seinem Lehrling Granuaile erwartet Atticus eine neue Aufgabe. Coyote, der indianische Gott der Diné, fordert von ihm einen Gefallen. Atticus soll für Coyotes Volk eine Goldmine erschaffen und nutzbar machen.
    Doch die Aufgabe entpuppt sich mehr als nur schwierig: Atticus muss nicht nur einen widerstrebenden Elementargeist der Erde überzeugen, dass eine Goldmine zu seinem Vorteil ist, und seine Fähigkeiten und Identität vor den Minenarbeitern verbergen, sondern auch zwei bösartige Skinwalker – Gestaltwandler mit übermenschlicher Stärke und Schnelligkeit, die Häute für ihre Verwandlungen nutzen – abwehren, auf deren Gebiet die Mine liegt. Doch gegen die Skinwalker erweisen sich Atticus‘ Kräfte als wirkungslos. Als dann auch noch die nordische Göttin Hel, Herrscherin über die Toten, auftaucht und ihm ihre Kreaturen auf den Hals hetzt, Leif ihn um Hilfe bittet und Atticus sich um eine Vampirinvasion kümmern soll, da erkennt er, dass die Mission nach Asgard der größte Fehler seines über zweitausendjährigen Lebens war.

    Meine Meinung:

    „Getrickst“ ist die spannende Fortsetzung zu „Gehämmert“. Kevin Hearne schafft es wieder einmal, seinen Helden, einen über 2000 Jahre alten, aber jugendlich wirkenden Druiden, vor eine Reihe unlösbar scheinender Probleme zu stellen. Wie der Vorgängerband andeutete, muss sich Atticus nun den Konsequenzen ihres Angriffs auf Thor und die übrigen Götter von Asgard stellen.
    Doch nicht nur rachsüchtige nordische Götter, sondern auch Vampire, Granuailes Geheimnisse, Atticus‘ Werwolf-Anwälte, Coyotes Hintergedanken und äußerst gefährliche Skinwalker tragen wieder zu einem spannenden, Kevin Hearne-typischen Mix an Problemen und Herausforderungen für Atticus bei. Die Geschichte um Atticus bleibt damit spannend und natürlich dürfen auch der Humor in Form von Oberon und erotische Spannungen mit Granuaile nicht fehlen. Besonders Oberon, Atticus‘ intelligenter Wolfshund, hat sich zu einer meiner Lieblingsfiguren entwickelt. Klasse sind wieder einmal seine Dialoge mit Atticus, die Witze, Wetten und kulturellen Anspielungen der beiden.
    Trotz der erotischen Spannung zwischen Atticus und ihr, bleibt Granuaile in diesem Roman etwas blass. Ich hätte mir mehr Action von ihr gewünscht. Wir erfahren zwar mehr über ihre Vergangenheit, doch sie akzeptiert mir zu bereitwillig Atticus‘ Weigerung, sich mit ihr einzulassen, solange sie sein Lehrling ist. Ich hoffe, dass die Liebesgeschichte im fünften Band eine größere Rolle spielt.
    Großartig fand ich dieses Mal wieder, mehr aus Atticus‘ langem, spannendem Leben zu erfahren. Kevin Hearne verrät uns in diesem Band endlich, wie Atticus nach Amerika kam, und es ist eine andere, definitiv bessere Einwanderungsgeschichte, als ich sie erwartet hatte. Klasse, mehr davon bitte!
    Insgesamt wieder ein großartiger Contemporary Fantasy-Roman aus Kevin Hearnes grandioser „Die Chronik des Eisernen Druiden“-Reihe. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band zu lesen! 
  6. Cover des Buches Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht (ISBN: 9783570307274)
    Jenny-Mai Nuyen

    Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht

     (389)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Ich fand, das Buch hat sich wirklich spannend und gut angehört, doch leider wurde ich ein wenig enttäuscht.

    ACHTUNG NICHT SPOILERFREI!!

    Die Story

    Im Klappentext wird leider schon der "Plottwist", dass Mercurin böse sein könnte, vorweg genommen. Ich habe das Gefühl, dass es spannender gewesen wäre, wenn man gar keine Ahnung davon hat. Aber dennoch fand ich den Beginn der Geschichte super spannend, weil man einfach wissen wollte, was zwischen den beiden passiert. Auch der schnelle Verlust der Mannschaft fand ich ganz passend und auch sehr realistisch, dass Hel damit während des Buches noch zu kämpfen hat. Leider hat mir gegen Mitte hin die Spannung komplett gefehlt, da sich alles so gezogen hat. Das, was gegen Ende passiert ist, hätte man auch schon etwas früher passieren lassen können, gerade als sie die ausgestorbenen Häuser sehen. 


    Die Charaktere

    Ich fand Hel eigentlich ganz in Ordnung, stellenweise ist sie mir als Erzählerin ein bisschen auf den Geist gegangen, weil ich nicht ganz zuordnen konnte, ob das, was sie fühlt, jetzt wirklich so ist oder ob sie es nur so denkt.Bspw. war mir zwischenzeitlich die Beziehung zu Nova nicht klar. War sie eifersüchtig oder ist er ihr wirklich auf die Nerven gegangen?

    Mercurin fand ich sehr geheimnisvoll und genau das war der Grund, warum die Spannung am Anfang so hoch war. Man wollte einfach mehr von ihm erfahren. Umso enttäuschender fand ich dann, dass er kaum mehr vorkam und man mit so vielen Fragen zurückgelassen wurde.

    Von den restlichen Charakteren hat man einen groben Überblick bekommen, aber leider konnte man kein wirkliches Gefühl für sie entwickeln, einfach weil so viele in so kurzer Zeit aufgetaucht sind.

    Der Schreibstil

    Persönlich fand ich den Schreibstil gut und passend für Fantasy. Dadurch,dass er nicht so alltäglich ist, fühlt man sich gleich, als wäre man in einer anderen Welt. Allerdings wirkten durch ihn die Charaktere für mich stellenweise einfach zu weit entfernt.


    Fazit

    Das Buch war ganz in Ordnung, ich hätte Lust auf den zweiten Band, allerdings bezweifle ich, dass ich ihn lesen werde, da der dritte Band der Reihe noch auf sich warten lässt. 

    Generell würde ich das Buch nicht unbedingt empfehlen, aber auch nicht davon abraten.

  7. Cover des Buches Erwischt (ISBN: 9783608961355)
    Kevin Hearne

    Erwischt

     (68)
    Aktuelle Rezension von: MaRe

    12 Jahre später….. Nachdem Skinwalker erledigt wurden, Granuail auch von der Bildfläche verschwand und Oberon seine Verletzungen lange mit Würstchen vergessen hat, ist es fast soweit. Der Abschluss von Granuail’s Ausbildung, die Bindung an die Erde.
    Doch plötzlich erscheint Loki auf der Bildfläche und wieder einmal bedeutet es für unseren Druiden Flucht.
    In Tír na nÓg erwartet unsere Helden eine Audienz am Feenhof. Was diese bringt und was Leif schon wieder für eine Rolle spielt, lest es selbst.

    Kevin Hearne hat mit Erwischt wieder eine spannende Geschichte zum besten gegeben. Wir erleben mit wie ein Druide an die Erde gebunden wird und was so manche Sagengestalt zum Besten gibt. Für mich wieder ein gelungenes Abenteuer mit Zusatzgeschichte am Schluss.

  8. Cover des Buches Das Erbe von Carreg Cottage (ISBN: 9783442484768)
    Constanze Wilken

    Das Erbe von Carreg Cottage

     (83)
    Aktuelle Rezension von: mareile

    Zwei außergewöhnliche Frauen führen den Leser durch Vergangenheit und Gegenwart. Es gelingt der Autorin auf sehr mitreissende Art, dem Leser das alte Wales mit seinen Mythen, dort spielt Meara/Lileas, eine Druidentochter die Hauptrolle und die Gegenwart nahezubringen. Die Schauplätze auf der Halbinsel Llŷn im Norden von Wales fand ich so schön beschrieben, dass ich mich dort sofort zuHause fühlte. Die Autorin erschafft Szenen und Bilder, die mich lange nicht losgelassen haben.

    In der Vergangenheit erleben wir das Schicksal der Druidentochter, die miterleben muss, wie ihre Familie von christlichen Mönchen umgebracht wird. Man spürt die fundierte Recherche und nimmt durch die lebendige Erzählweise Anteil an dem, was im 7. Jahrhundert geschieht. Das Volk lebt in Angst vor den Herrschern und den römisch-katholischen Priestern, die immer mehr Einfluss gewinnen. Die junge Meara kämpft gegen Lügen und Intrigen und um ihre Liebe zu einem Priester, der von Glaubenszweifeln geplagt wird.

    In der Gegenwart ist es die Schottin Lilian, die nach einem ruhelosen Leben auf Llŷn eine neue Heimat findet. Das Cottage steht dabei im Mittelpunkt und birgt ein Geheimnis, das mir am Ende eine Träne entlockte. Es geht in diesem Roman um so viel mehr - die Verbindung zur Natur, Religionskonflikte und die Toleranz. 

    Beide Erzählebenen werden fein miteinander verwoben, die Landschaft und Geschichte eines mir unbekannten Landes wird lebendig erzählt. ein besonderes Buch, das ich gern empfehle!

  9. Cover des Buches Der magische Stab – Lilly Flunker Saga 1 (ISBN: 9781482657500)
    Kristina Tiemann

    Der magische Stab – Lilly Flunker Saga 1

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Elfenstern

    Als Lillys Eltern plötzlich versterben, wird sie in ein Kloster gesteckt. Dort hat sie es zu Anfang äußerst schwer. Sie wird von Vorschriften, Aufgaben und Verboten fast erschlagen und niemand nimmt hier Rücksicht auf ihre Trauer. Besser wird es erst, als sie Victor kennen lernt. Durch ihn fühlt sie sich endlich nicht mehr allein. Nun könnte alles besser und erträglicher werden, doch das Schicksal hat etwas anderes für die kleine Lilly geplant – etwas gang Großes und äußerst Wichtiges. Lilly wurde dazu ausersehen, den magischen Stab an seine Quelle zurückzubringen. Das klingt einfach, entpuppt sich aber sehr schnell als echte Herausforderung. Böse Mächte trachten nach der Macht des Stabes und sind Lilly dicht auf den Fersen. Sollten sie den Stab bekommen und seine Macht für ihre finsteren Intrigen benutzen, wird die gesamte Welt in Finsternis und Chaos versinken und das für alle Zeit. Wird es Lilly gelingen, ihre Aufgabe zu erfüllen und den magischen Stab sicher an seinen Bestimmungsort zurückzubringen?


    Wie schon die beiden Folgebände ist auch dieser Teil der Trilogie toll geschrieben. Ja, ich weiß. Normalerweise beginnt man mit dem ersten Teil einer Geschichte. Ich hatte aber Band zwei und drei im Rahmen einer Leserunde gewonnen und dadurch hat sich die Reihenfolge etwas verschoben. Das war aber in diesem Fall nicht sonderlich schlimm, da die Handlung von Band eins in sich abgeschlossen ist. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, die Darstellung der Charaktere ist sehr gut gelungen und die Handlung ist spannend erzählt. Es ist auch alles dabei, was man sich wünschen kann. Es geht um Freundschaft, Mut, Intrigen, Gefangenschaft, Befreiung, Hoffnung, Verzweiflung und Zusammenhalt. Und das alles ist zu einer spannenden Geschichte verwoben. Alles in Allem ist auch dieser Teil wieder gut gelungen und ich kann das Buch guten Gewissens weiter empfehlen.

  10. Cover des Buches Bretonischer Stolz (ISBN: 9783462049275)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonischer Stolz

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Botte05

    Als die Polizei am vermeintlichen Tatort eintrifft, ist die Leiche verschwunden. Keine Spur. Nichts. Die Zeugin ist zudem eine ältere, als leicht verwirrt geltende, ehemalige Schauspielerin. Entsprechend voreingenommen begrüßen die Beamten vor Ort Kommissar Dupin. Dieser jedoch vertraut auf seine Erfahrung, seine Intuition und Menschenkenntnis, um seinen vierten Fall aufzuklären. 

     

    Dupin muss eine ganze Weile gegen die Vorurteile der Kollegen vor Ort anarbeiten, bis er den notwendigen Respekt erwiesen bekommt. Parallel ist einer seiner Mitarbeiter in eigener Mission unterwegs und gerät in Schwierigkeiten, so dass Dupin sich selbstverständlich vor seinen Mitarbeiter stellt. Leider wird vom Präsidium ein anderer Schluss aus der Summe der Vorkommnisse gezogen, so dass der Mordfall fast ungeklärt als abgeschlossen tituliert werden soll. 

     

    „Bretonischer Stolz“ ist wie eine schöne Urlaubsreise in die Bretagne. Ich war schon wiederholt dort und finde es schön, die verschiedenen Orte und Gegebenheiten aus erster Hand zu kennen. Okay, bei einer Urlaubsreise wären Leichen, Anschläge & Co. natürlich entbehrlich. In einem Krimi aus der Feder von Bannalec jedoch nicht. Solide Ermittlungsarbeit, ein „Typ“ als Kommissar, schrullige, verlässliche Mitarbeiter*Innen, angenehme Nebenschauplätze und menschliche Abgründe. Ein „rundes“ Buch. 

     

    Das Cover passt sich erwartungsgemäß in die Buch-Reihe um Kommissar Dupin ein. 

     

     

    Jean-Luc Bannalec, Bretonischer Stolz – Kommissar Dupins vierter Fall, Kriminalroman, broschierte Ausgabe, Kiepenheuer & Witsch, 14,99 €, 384 Seiten, Erscheinungstermin 13.10.2016

  11. Cover des Buches Oberons blutige Fälle (ISBN: 9783608962956)
    Kevin Hearne

    Oberons blutige Fälle

     (69)
    Aktuelle Rezension von: kreszenz

    Nach Band 8 der Hauptreihe etwas überfrachtet war, war ich doch etwas skeptisch bezüglich dieses Story-Bands. Ob Kevin Hearne nichts neues mehr einfallen wollte? Ob er einfach eine Pause vom turbulenten Leben des Eisernen Druiden brauchte? Man weiß es nicht.

    Dennoch wurde schon nach wenigen Minuten klar, dass dieser (Zwischen)Band etwas ganz besonderes ist. Erzählt wird diesmal ausschließlich aus der Perspektive Oberons, dem irischen Wolfshund. Wie wir alle wissen, hat dieser ein unheimliches Faible fürs Fernsehen – und Krimis haben es ihm ganz besonders angetan. Klar, dass er sofort ein Verbrechen der ganz üblen Sorte wittert, als preisgekrönter Pudel (natürlich!) spurlos verschwindet. Schließlich ist das nicht der erste Fall dieser Art…

    Im zweiten Fall stolpert Oberon tatsächlich eine Leiche. Ob sein erster Verdacht, dass es sich hier um eine Verschwörung durch Eichhörnchen handelt stimmt…?

    Meine eingangs erwähnte Skepsis war bald wie fortgeblasen. Dieses Hörbuch macht einfach Spaß und erinnert an die Leichtigkeit der ersten Bände des Eisernen Druiden.

    Eine klare Hörempfehlung!

  12. Cover des Buches Erschüttert (ISBN: 9783608961706)
    Kevin Hearne

    Erschüttert

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    So langsam nähere ich mich dem aktuellen Stand der Serie , den mittlerweile 7. Teil habe ich soeben gelesen. Für alle welche die Serie noch nicht kennen. Unbedingt mit Teil 1 starten, sonst versteht ihr gar nichts!

    Geschichte: Atticus , der einstmals letzte Druide , hat inzwischen Gesellschaft bekommen durch seine Gehilfin Granuaile, die er als Druidin ausgebildet hat. Die Irische Göttin Morrigan hat Atticus ebenfalls ein Geschenk hinterlassen in Form seines damaligen Lehrmeisters und Erzdruiden, den sie einfach auf einer Zeit-Insel abgesetzt hatte, d.h. für Owen sind nicht 2000 Jahre vergangen sondern ein paar Minuten und die Situation ist eine völlig neue. Atticus der einstige Schüler, wird zum Lehrer und Kindermädchen, während nach wie so ziemlich alle auf dieser Welt , Ihn umbringen wollen. Granuaile hat ihre eigenen Probleme und muss nach Indien, da ein Dämon Besitz von Ihrem Vater genommen hat und sie ihn retten will...

    Wer es bis zu Teil 7 geschafft hat, dem braucht man nicht viel zu erklären. Geniale Dialoge, sprechende Hunde, sämtliche Götter die es gibt aus jeder Zeit-Periode , Hexen , Werwölfe, Vampire, Feen. Es gibt nichts was es nicht gibt in diesem Buch und trotz  der verrückten Geschichte, bleibt ein roter Faden der einfach Laune macht. Vielleicht ein etwas schwächerer Teil gegenüber den anderen aber auf sehr hohem Niveau. Es sind trotz allem in jedem Fall 5 Sterne, da der unterschied zu anderen Büchern schon enorm ist.

    Fazit: Empfehlung für Fans der Serie, denn die ist nach wie vor erste Wahl!

  13. Cover des Buches E.J. und das Drachenmal (ISBN: 9783952446324)
    Anika Oeschger

    E.J. und das Drachenmal

     (44)
    Aktuelle Rezension von: AnnRoseStyle

    Inhalt:

    Merkwürdige Veränderungen an ihrem Körper werfen die16-jährige Emilia Jane, die sich lieber nur E. J. nennen lässt, aus der Bahn. Nachdem sie mit ihrer Familie von Schottland nach Zürich gezogen ist, hat sie sich gerade erst an das gewöhnt, was die Pubertät mit ihr anstellt. Aber ein blauer Ausfluss, wo keiner sein sollte, und Hitzewallungen, die so heiß werden können, dass ihre Bettdecke Brandflecken bekommt, sind ein ganz anderes Kaliber als Pickel und Mitesser. Als sich dann auch noch ein unerklärlicher Ausschlag über ihren ganzen Körper ausbreitet, landet sie in der Quarantänestation der Stadtklinik. 
    Schon bald stellt E. J. fest, dass sie eine Gezeichnete ist, Trägerin des Drachenmals, das ihr einerseits ungeahnte Fähigkeiten und Kräfte verleiht, aber gleichzeitig einen ihr unbekannten Feind aus den Tiefen einer längst vergessenen Epoche auf den Plan ruft. Das dunkle Etwas, das ihr nach dem Leben trachtet, kommt rasend schnell näher und scheint unbesiegbar zu sein ...

    Meine Meinung:

    Als ich mir das Programm des Riverfield Verlages angesehen habe, ist mir dieses Cover gleich ins Auge gefallen. Es ist schlichter als die anderen Cover des Verlages und das macht es besonders. Wenn man genau hinsieht, kann man auf dem Cover auch Teile der Geschichte wieder finden.
    Der Einstieg in die Welt von E.J. ist mir zwar leicht gefallen, allerdings hatte ich nicht erwartet das, das Buch mit einer Liebesgeschichte bzw. mit Liebeskummer anfängt und erst später die Fantasy-Elemente einfließen. Zu Anfang war das Buch dadurch eher langweilig für mich. Erst ab Seite 115 konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
    Die Charaktere waren größtenteils gut beschrieben, auch wenn ich finde, dass die Nebenfiguren nur angeschnitten wurden und ich mir von ihnen kein richtiges Bild bilden konnte.
    E.J. war mir von Anfang an relativ sympathisch, auch weil sie fast so alt ist wie ich, und ich konnte gut mitfühlen, wie sie sich gefühlt hat. Das Einzige, was mich an ihr gestört hat, war das sie manchmal sehr "perfekt" erschien, weil sie Dinge sofort konnte oder nur ganz kurz üben musste, um diese Dinge zu können.
    Ein Charakter, der am Anfang erwähnt wurde (Sam) wurde in gewisserweise so vorgestellt, als würde er eine größere Bedeutung in dem Buch haben, die er dann aber leider doch nicht hatte.
    Zum Glück hatten allerdings keine der Liebesgeschichten einen zu großen Anteil in der Geschichte und waren nur eine Randhandlung, zumindest war das so nach den ersten 100 Seiten.
    Das Buch hat immer noch voller Überraschungen und zum Teil auch unvorhersehbaren Wendungen gesteckt.
    Die Idee hinter dem Buch hat mir relativ gut gefallen. Anika Oeschger hat eine etwas andere Geschichte mit Drachen geschrieben, die ich in dieser Weise noch nie irgendwo gelesen habe. Auch die Idee mit den Elementen der Drachen und die Idee mit den Haupt- und Nebenelementen hat mir sehr gut gefallen.
    Ab ungefähr Seite 115 war das Buch endlich sehr spannend und packend und ich wollte und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
    Der Schreibstil war sehr leicht zu lesen und auch gut für Jugendliche, was daran liegen könnte, dass die Autorin auch eine Jugendliche ist. An manchen Stellen war das Buch allerdings doch noch etwas stockend und "kantig" geschrieben. Mir fällt dafür jetzt gerade kein anderes Wort ein. Das Buch war manchmal nicht so harmonisch und der eine Satz hat sich nicht fließend in den nächsten Satz eingefügt.
    Das Buch war sehr detailreich beschrieben, aber es hatte nicht zu viele Details. Die Autorin konnte die meisten Emotionen gut vermitteln und ich habe mit den Charakteren mitgefiebert.
    Allerdings hätte das Buch gerne etwas länger sein können.
    Manchmal erschien mir das Buch etwas kurz und ich hätte gerne etwas mehr über bestimmte Situationen erfahren. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn das Buch länger gewesen wäre.
    Eine Sache, die ich mir wünsche, ist eine Fortsetzung des Buches, unter anderem auch wegen einen Satz, den die Großmutter gesagt hat.
    Meiner Meinung nach ist die beste Person in dem gesamten Buch die Großmutter von E.J. Ich liebe die Frau.

    Mein Fazit:

    Alles in allem war das Buch gut geschrieben, allerdings hatte es einige kleine Schwächen, weswegen ich dem Buch auch nicht alle Rosen geben kann. Ich wünsche mir auf jeden Fall eine Fortsetzung.
    Ich gebe dem Buch "E.J. und das Drachenmal" 4 von 5 Rosen.  

  14. Cover des Buches Banshee Livie (Band 2): Weltrettung für Fortgeschrittene (ISBN: 9783906829692)
    Miriam Rademacher

    Banshee Livie (Band 2): Weltrettung für Fortgeschrittene

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Versum

    Endlich geht es weiter mit der etwas anderen Banshee und ihrem Todesengel, alles scheint nämlich in Gefahr zu sein, die Sorge um die Lieben beflügelt und reißt vom ersten Moment an mit.

    Eine spannungsgeladene, gefühlvolle als auch humorvolle Geschichte beginnt, die von einer herzlichen Protagonistin verzaubert und nach mehr verlangt.
    Ich war sofort Feuer und Flamme für die arme Livie, die so voll vollendete Tatsachen geste4llt wird, sich voller Sorge zur Hilfe aufmacht, dabei unglaubliche neue Mitstreiter gewinnt.

    In diesen fantasievollen Werkt der Autorin werden wir in eine aussichtslose Situation geschleudert, doch Livie beweist uns wie man am besten immer die Vorteile daraus zieht. Ich habe Sie vom ersten Moment an geliebt, Ihre Wesen, Ihre Stärke, Ihr Humor und Ihr Wille Walt, für deren Liebe zu kämpfen, ihre Freunde zu unterstützen und sie am Ende zu retten.
    Besonders der Humor und die Schlagabtausche zwischen den unmöglichsten Wesen, in chaotischen als auch ausweglosen Situationen sind köstlich! Sie bewältigt jedes Hindernis und mit Hilfe Ihrer Kreativität und Ihrem Mut, erstaunlich, auch sehr ergreifend, wie Livie sich immer wieder zurecht findet.

    Außerdem ist das Werk gefüllt voller Spannung, Magie und aktionistischen Begebenheiten, die einen mitreißen und viele Nerven kosten, jedoch das Happy End viel intensiver erleben lassen.

    Ich bleibe daher sehr amüsiert, ergriffen als auch beflügelt und mit sehr viel Neugierde auf das nächste Abenteuer von Livies zurück.

    Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag.
    Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.

    #BansheeLivie
    #WeltrettungfürFortgeschrittene
    #MiriamRademacher
    #lovelybooks
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  15. Cover des Buches Gejagt (ISBN: 9783608961362)
    Kevin Hearne

    Gejagt

     (53)
    Aktuelle Rezension von: MaRe

    Nach dem überraschenden Auftauchen der römischen und griechischen Jagdgöttinnen beginnt für unsere beiden Druiden eine Hetzjagd durch ganz Europa. Die Morrigan versucht ihnen soviel Zeit wie möglich zu verschaffen.
    Doch es warten nicht nur diese Gegner auf sie, auch lauern an allen Ecken Vampire und Dunkelelfen. Sogar Scharfschützen liegen auf der Lauer. Getarnt in ihren Tiergestalten jagen sie durch Polen. Dort kommen sie am Hexenzirkel vorbei, der sich auf eine Abmachung mit Atticus einlässt und Loki und den Höllenhund festhalten.
    Von Odin und anderen Göttern beobachtet geht es weiter. Was ihnen sonst noch auf ihrer Flucht passiert, wer hinter allem steckt, wen hat die Morrigan für ihn hinterlassen und was Whiskey und Cookies damit zu tun haben, lest es selbst.

    Wieder hat Kevin Hearne ein tolles Buch geschaffen. Die unerwarteten Wendungen und das sehr überraschende Ende ließen mich das Buch wieder nicht aus den Händen legen. Auch seine Getränketipps sind super. Wer hätte schon gedacht, dass Odin auf irischen Redbreast Whiskey steht. Dieser Tipp inspiriert mich zu der Idee des Buchfotos und mein Mann setzte es in die Tat um. Redbreast Whiskey 15 Jahre von whisky.de und natürlich das tolle Buch. Ein gelungener Abschluss nach dem lesen.
    P.S. Eigentlich hatte ich vor selbstgemacht Irish Cookies mit auf das Foto zu nehmen. Sie sind zwar sehr gut, aber leider nicht fotogen.

  16. Cover des Buches Die Sturmjäger von Aradon - Magierlicht (ISBN: 9783570307281)
    Jenny-Mai Nuyen

    Die Sturmjäger von Aradon - Magierlicht

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas_Brandt

     

    Der Westen ist tot. Reglos die Berge, in alle Weite leere Erde ohne Licht. Nur die glimmenden Spur des Mannes, der das Totenlicht trägt.

    Seite 1

     

    Er ist ihre Liebe und ihr Tod.

    Der magische Krieg tobt um Aradon und die Sturmjägerin Hel gerät zwischen alle Fronten. Für die Magiergilde wird sie auf Dämonenjagd geschickt, doch je näher sie Mercurin kommt, desto weniger will sie ihn vernichten. Aber aufgehalten werden muss er, bevor die Totenlichter vereint und das Ende der Menschheit beschlossen ist. Als die Magier sich gegen Hel wenden, rettet Mercurin sie und zeigt ihr seine Welt und seine Wahrheit. Kann Hel ihn überzeugen, die Menschheit zu verschonen?

     

    „Wenn man keine Familie hat, die einem sagt, wer kam ist, muss man selbst die Antwort finden.“

    Seite 67

     

    Band II der Diologie besticht durch noch mehr Herz und vor allem noch viel mehr Schmerz. Der Schreibstill bleibt unverändert großartig und reißt den Leser in die Geschichte hinein. Hel weißt jetzt, wer Mercurin ist, einer von fünf Druiden des Alten Volkes, deren Mission es ist, die Menschheit zu vernichten. Gemeinsam mit ihrem Fruend Nova, reißt sie durch ein gewaltiges Setting, um einen Weg zu finden, das zu verhindern.

     

    In Band II werden die Druiden noch mehr beschrieben und vorgestellt. Ich fand jeden Charakter in dieser Geschichte wahnsinnig gut ausgearbeitet und gestaltet. Jenny Mai Nuyen ist eine großartige Schriftstellerin und gehört absolut zu meinen Helden!

     

    „Du kannst es nicht aufhalten“, flüsterte Mercurin. „Weder du noch ich. Alles kommt und vergeht und muss untergehen, wir auch.“

    Seite 343

  17. Cover des Buches Die vergessene Kammer (ISBN: 9783442264063)
    Catherine Fisher

    Die vergessene Kammer

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Die vergessene Kammer ist ein umfangreiches Fantasy-Abenteuer. Wir befinden uns in 3 verschiedenen Epochen wieder. Eine geheimnisvoller als die andere. Eines haben sie gemeinsam. Am Ende steht das, wofür einige Architekten gelebt haben. Wir steigen auch gleich am Ende des ganzen ein und erfahren nach und nach, wie alles dazu kam. 

    Ebenso kann man eine Verbindung zu allen handelnden Personen erkennen. 

    Die Zusammenhänge haben mir dabei sehr gut gefallen und auch die einzelnen Protagonisten. 

    Allerdings hab ich eine Weile gebraucht um in diese Geschichte rein zu kommen. Es macht zu Beginn nicht den besten Eindruck, wird aber von Kapitel zu Kapitel besser und spannender. 

  18. Cover des Buches Der Feenturm (ISBN: 9783442477111)
    Aileen P. Roberts

    Der Feenturm

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Bemyberlinbaby

    Zwei Junge Frauen, Dana und Marita, machen sich auf den Weg um einen erlebnisreichen Sommer in Schottland zu verbringen. Sie wandern als Backpacker, zelten auf Campingplätzen und lernen dabei allerhand freundliche und sympathische Leute kennen. Nachdem sie sich eine Weile durch das Land geschlagen haben, besichtigen sie, gemeinsam mit zwei schottischen Männern, einen alten Broch. Aus einer Albernheit, welche Dana im Scherz von sich gegeben hat, wird bitterer ernst. Sie muss allein eine Nacht im Broch verbringen, um sich ihr nächstes Abendessen zu verdienen. Die Nacht bricht herein und Dana wird es immer unbehaglicher. Schließlich wird sie von dem Geist Rionach heimgesucht, der, genau wie Dana, sehr verwundert über diese Begegnung ist. Sie eröffnet ihr, dass sie eine alte Keltenkriegerin ist und bisher von kaum einem Menschen gesehen wurde. Rionach bittet Dana darum, in ihre Zeit zurückzureisen und ihre Tochter Mael vor dem Angriff der Nordmänner zu retten. Auch Tage später kann Dana dieses Ergebnis nicht vergessen und kehrt zum Bruch zurück, um erneut mit Rionach zu sprechen. Am Ende soll Dana nicht nur vieles über die schottische, sondern auch ihre eigene Vergangenheit erfahren. Das Buch ist gut recherchiert, hat einen fließenden Schreibstil und eine leichte Spannung. Für mich hätte die Handlungsabfolge schneller und alles in allem etwas spannender sein können, aber im großen und ganzen ist es ein gelungenes Lesewerk

  19. Cover des Buches Dunkle Flammen (ISBN: 9783453316805)
    Donna Grant

    Dunkle Flammen

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Shunya
    Zu diesem ersten Band habe ich eine Art Hass-Liebe entwickelt, wie man so schön sagt. Einerseits gab es so einiges was mich gestört hat, andererseits hat mich das Buch einfach nicht losgelassen. Das lag vor allem am mitreißenden Erzählstil, der mich dazu gebracht hat immer weiterzulesen, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Die Übersetzung hat mich hin und wieder gestört. Die Satzstellung hat auf mich manchmal falsch gewirkt, was das Lesen etwas verzögert hat.
    Die Geschichte ist eher einfach gestrickt. Die Autorin hat Gestaltwandler in Form von Drachen und Feen zusammengewürfelt, eine Prise vom MI5 dazugegeben um die Spannung zu erhöhen und viele Sexszenen, dazu viele Fragen von denen einige zum Ende hin offen bleiben um neugierig auf Band 2 zu werden.
    Die Liebesgeschichte von Kellan und Denae war zwar spannend, weil es einige Konflikte gab, die es nicht einfach gemacht haben, dass sie ein Paar werden, andererseits wirkte es manchmal auch etwas plump auf mich. Die erste Hälfte des Buches wird geschmachtet bis sie im Bett landen und Denae wirkte zwar wie eine starke Figur auf mich, aber wenn es um Kellan ging, war sie stets nur auf ihn fixiert – andersherum genauso. Das hat mich manchmal doch stark genervt, denn es hat die Handlung so ein bisschen in den Hintergrund gerückt. Auch Kellan war mir in einiger Hinsicht zu jähzornig, was zwar zu einem Drachen passt, aber ihn nicht so richtig sympathisch hat wirken lassen.
    Die Handlung war leider doch recht flach. Es gab sehr viele Hintergrundinfos, aber eher am Rande und nur von den Figuren erwähnt, ansonsten wirkt man beim Lesen doch manchmal an einigen Stellen etwas verloren, wenn alles drunter und drüber geht. Mal ist eine Figur hier, mal dort und einiges wurde mir viel zu einfach dargestelltich hab . Vor allem die Festnahme bei den Dunklen Feen war eine große Enttäuschung für mich, da es auch hier wieder mal nur ums Fummeln ging. Aus der Szene hätte man so viel machen können!
    Auch die vielen erwähnten Charaktere haben mich manchmal ein klein wenig durcheinander gebracht und ich konnte sie nicht immer zuordnen.
    Was mir dann doch ganz gut gefallen hat war die Begegnung zwischen Kellan und Danae zu Anfang, als die beiden sich auf fremden Terrain erst einmal beschnuppern mussten. Auch die Idee mit Gestaltwandlern als Drachen fand ich super, mit den Feen dazu zwar etwas befremdlich, aber okay. Vor allem auch die Kampfszenen gefielen mir, denn an Action wurde auch nicht gespart und die vielen aufgeworfenen Fragen haben das Buch interessant gestaltet. Meiner Meinung nach hätte die Autorin den MI5 ruhig etwas mehr einbinden können. Es war eher so eine Randgeschichte, denn so richtig kam der MI5 beim Krieg zwischen Drachen und Feen kaum zu tragen bzw. ins Spiel.

    Einerseits ein tolles Buch zum Schmöckern, andererseits ist es nicht allzu anspruchsvoll. Ich hatte mir etwas mehr erhofft, immerhin geht es hier um Drachen und Gestaltwandler und der Ansatz war auch nicht schlecht, aber sehr ausbaufähig. Dennoch bin ich gespannt auf den zweiten Band und erhoffe mir, dass sich daraus dann auch etwas Größeres ergibt, so dass die Geschichte mehr Sinn macht. Ich schätze Fans des Genre kommen ohnehin nicht umhin das Buch zu lesen und wer solche Buchreihen mag, sollte auf jeden Fall zugreifen.
  20. Cover des Buches Aufgespießt (ISBN: 9783608981339)
    Kevin Hearne

    Aufgespießt

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Angelangt beim 8. Teil ist es sehr schwer nicht zu spoilern und trotzdem möchte ich diese Reihe jedem Fantasy Fan ans Herz legen. Es ist nicht die typische Hobbit Idylle und auch nicht ein Schlachtenepos aber trotzdem nicht wirklich Unblutig....

    Geschichte:  Atticus, der nunmehr nicht mehr letzte Druide hatte seinen ehemaligen Lehrer und Erzdruiden Owen von der Zeitinsel befreit und für diesen ist es immer noch schwer einfach die letzten 2000 Jahre übersprungen zu haben und sich zurecht zu finden. Sein Ziel ist es weitere Druiden auszubilden und ihm wird ein wirklich gutes Angebot unterbreitet, das er gerne annimmt. Währenddessen ist Granuaile, die ehemalige Schülerin und neue Druidin in Asgard um sich von dem Zeichen LOKI´s zu befreien , damit keiner Ihre Freunde oder sie zur Zielscheibe wird. Das Hauptproblem sind jedoch die Vampire um den alten Theophilus, der um jeden Preis Atticus vernichten will ...

    Nach wie vor schließt jeder neue Band nahtlos an den Vorgänger an. Gut ist dass jeder Band 4 Seiten zur Vorgeschichte enthält und es dann doch wieder Klick macht. Schreibstil, Humor und Geschichte an sich sind ja schon speziell aber bei dieser Serie wirklich umwerfend und ich bin absolut nicht neutral bei der Bewertung, weil ich diese Geschichten einfach liebe. Ideen und Reisen quer durch die Welt. Alles was Rang und Namen an Göttern hat, Feen,Trolle, Werwölfe, Vampire, Hexen oder Geister Hier ist alles vertreten und wird wunderbar verarbeitet.

    Wer die Reihe noch nicht kennt, unbedingt von Anfang an starten.!


  21. Cover des Buches Gehetzt (Die Chronik des Eisernen Druiden 1) (ISBN: 9783869091556)
    Kevin Hearne

    Gehetzt (Die Chronik des Eisernen Druiden 1)

     (52)
    Aktuelle Rezension von: kreszenz

    Auf diese Hörbuchreihe bin ich rein durch Empfehlung gestoßen (worden). Zugegeben: seit der bombastischen Rachel-Morgan-Reihe von Kim Harrison konnte mich Urban Fantasy nicht mehr so richtig fesseln. Aber wie das mit Tipps und Empfehlungen so ist – irgendann wird man doch neugierig….

    Das Setting ist schon mal interessant: Atticus O’Sullivan führt in Arizona scheinbar ein ganz normales Leben als Inhaber einer esoterischen Buchhandlung inkl. Kaffee. Seine Stammkunden und Nachbarn halten ihn für einen netten jungen, tätowierten Mann. Tatsächlich ist Atticus aber gar nicht so jung. Über stolze 2100 Jahre hat er inzwischen auf dem Buckel – denn Atticus ist ein Druide! Und zwar der letzte lebende Druide.

    Und Atticus hat sich Feinde gemacht – mächtige Feinde. Er konnte sich lange genug verstecken, doch nun holt ihn seine Vergangenheit ein. In Form eines keltischen Gottes!

    Der Autor verknüpft auf sehr clevere Art und Weise keltische Mythologie mit der Gegenwart und hat auch keine Scheu, auch noch Werwölfe und Vampire mit ins Boot zu holen. Das ergibt nicht nur eine herrliche Melange, sondern wird durch den Sidekick Oberon (einem sprechenden Wolfshund) zur perfekten Unterhaltung! 

    Sprecher Kaminski als Sprecher passt hier wunderbar! Er verleiht allen Figuren eine eigene Stimme, macht das Hörbuch abwechslungsreich und spannend. 

    Fazit: hier wird sofort mit dem zweiten Band weitergehört!

  22. Cover des Buches Irre Seelen (ISBN: 9783865521644)
    Graham Masterton

    Irre Seelen

     (68)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover schaut sehr spannend aus, ich mag die Schlichtheit des Covers und man kann nicht gleich auf die Handlung des Buches schliessen. Trotzdem ist es ein Cover, dass auffällt. 

    Das Buch beginnt sehr spannend, man erlebt, wie Jack Reed seine Träume auf das Gelände projeziert und wie er auch meint, dass die Sanierung gut gehen kann, auch die Geschichte rund um die Drudien, die eine alte Kunst ist, zeigt, dass sich der Autor viel überlegt hat, was er in die Geschichte liegen kann.

    Zunächst ist natürlich der Schauplatz mit einer Irrenanstalt sehr gut gewählt, aber die Idee mit den 135 Patienten, die auf einmal verschwinden. Die Patienten,  in den Wänden leben, klingt zunächst komisch, wenn man aber die Magie der Drudien dazu setzt, die Graham Masterton definitiv sehr gut recheriert hat, erscheint das nicht mehr unmöglich und dann wird der Sohn von Jack von diesen sehr gewalttätigen Menschen oder Geistern entführt und die Geschichte nimmt eine Fahrt auf, die einen als Leser total bekommt.

    So baut sich ein wirklich sogartiger Spannungsbogen auf, der dann leider am Ende hin aber so schnell absackt, was irgendwie schade ist, weil da war definiert Luft nach oben. 

    Graham Masterton hat einen sehr interessanten Schreibstil, er schafft es, mit der Angst der Leser sehr gut zu spielen, zu Beginn des Buches ist es schon sehr gruselig, da läuft es einem wirklich kalt den Rücken runter, die Spannung wird auch lange oben gehalten, auch die Verbindung des Plots mit alten Mythen hat etwas, was das Buch absolut überraschend und nicht vorhersehbar macht. Die Charaktere sind sehr vielschichtige angelegt, aber handelt teilweise so unüberlegt und naiv, das einfach im Gesamtbild schon nervt, weil das macht den gut überlegten Plot schon etwas kaputt. 


    Fazit: 

    Irre Seelen ist ein sehr spannendes Buch, der Schreibstil und auch die Erzählstruktur von Graham Masterton sind sehr soglastig, der Autor versteht es, mit der Angst der Leser zu spielen. Leider sind die handelnden Personen manchmal unauthentisch und so geht der Horror manchmal etwas nach unten, auch sackt die Spannung zum Ende hin sehr schnell ab und das gibt leichte Abzüge in der B-Note, aber ein sehr solides Horrorbuch, was sicher nicht für jeden etwas ist, aber für Horrorfans und auch Festa-Fans ist das Buch ein absoluter Leckerbissen. 

  23. Cover des Buches Das Kind der Stürme (ISBN: 9783426509081)
    Juliet Marillier

    Das Kind der Stürme

     (156)
    Aktuelle Rezension von: HeleneSchneider

    Alle Bücher der Sevenwaters-Reihe gehören zu meinen Lieblingsbüchern, die ich immer wieder lese. Unverständlich, warum die letzten Bände noch nicht in deutscher Sprache erschienen sind...

  24. Cover des Buches Noah - Schattenwandler (ISBN: 9783802584046)
    Jacquelyn Frank

    Noah - Schattenwandler

     (169)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Jaquelyn Frank – Schattenwandler, Noah


    Noah ist der König der Dämonen und er ist mit dem Element des Feuers verbunden. Während um ihn herum seine Freunde bereits ihre Gefährtinnen gefunden haben, träumt Noah seit Monaten von ihr. Als er sich endlich bereit erklärt Corinne aufzusuchen, die Schwester von Isabella, die andere Druiden aufspüren kann, scheint es fast zu spät zu sein. Er muss miterleben wie Kestra getötet wird, allerdings geschah dies schon vor einer Woche.

    In seiner Trauer und seiner Wut, seiner Verzweiflung und seinem Temperament begeht er eine Dummheit und benutzt Corinne und Isabellas Tochter um Kestra zurück zu holen.

    Als es ihm gelingt kann er sich kaum zurück halten, denn Kestra fühlt sich zu Noah zwar hingezogen, aber sie kennt keine enge menschliche Bindung.

    Wie gut das Noah kein Mensch ist...


    „Noah“ ist der fünfte Band der Gestaltwandler Reihe von Jaquelin Frank und für mich persönlich leider auch der Schwächste. Ich habe mich so auf Noahs Geschichte gefreut, aber gegen die anderen Bände kommt er leider nicht an, auch wenn mich seine Geschichte hat fesseln können.


    Der lockere, flüssige Schreibstil der Autorin führt sich auch in diesem Buch fort. Es liest sich durch die Gliederung der Kapitel sehr gut und ich konnte mich sehr schnell in die Geschichte fallen lassen, die mit einem spannenden Einstieg begeistern kann.

    Die Spannung kann man mit einer guten Fahrt auf einer Achterbahn vergleichen, sie ist zwar nicht durchgängig, aber dafür explosiv. Die Handlung selbst hält auch hier wieder eine Menge Abwechslung, Überraschungen und unvorgesehene Wendungen bereit. Das Tempo und der Erzählstil werden von der Autorin angezogen, aber manchmal abrupt unterbrochen um sich auf eine betont langsame Wendung einzulassen.

    Die Schauplätze sind anschaulich und detailliert beschrieben, sodass ich mich noch besser in die Geschichte fallen lassen konnte.

    Auch die Charaktere werden weiterhin gut ausgearbeitet, die hier ebenfalls wieder lebendig und facettenreich wirken.

    Im Vordergrund steht Noah, der Dämonenkönig, der einer meiner liebsten Figuren in den letzten Bänden gewesen ist, deswegen hatte ich wahrscheinlich auch eine enorme Vorstellung von seinem Buch.

    In diesem Band ist Noah sehr unstet, so wie sein Element Feuer, das führte dazu, dass ich nicht immer die stark wechselnden Emotionen nachvollziehen konnte. An sich wäre das nicht schlimm gewesen, allerdings passte sein Verhalten nicht so wirklich zu den letzten Büchern, in denen er zwar immer mit Stärke aber auch mit seiner besonnenen Art punkten konnte.

    Kestra war beim Millitär, führt ihr eigenes, sehr zurückgezogenes Leben und ist klug, tough und willensstark, es ist schön zu lesen, wie sie sich im Bezug auf ihren Emotionen im Buch verändert, allerdings war sie mir als Figur nicht ganz so sympathisch, wie es zum Beispiel Isabelle oder auch Syreena ist, da ihre Schwächen irgendwie gezwungen wirkten.

    Natürlich harmonieren die beiden trotzdem sehr gut miteinander und die Geschichte drum herum wirkt stimmig und kreativ, sodass es im Grunde meckern auf hohem Niveau ist.

    Auch hier gibt es allerhand erotische Szenen, die detailliert ausgearbeitet sind, aber nicht vulgär wirken.


    Insgesamt ist eine schöne, sinnliche und mitreißende Geschichte, nur eben nicht so toll wie die Vorgängerbände. Ich freue mich auf den nächsten Band und bin gespannt, wie es weiter geht.


    Das Cover passt sehr gut zur Schattenwandler-Reihe und ist wieder ein Blickfang.


    Fazit: Schön, sinnlich und mitreißend, kann aber nicht mit den Vorgängerbänden mithalten. 4 Sterne.

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