Bücher mit dem Tag "druiden"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "druiden" gekennzeichnet haben.

232 Bücher

  1. Cover des Buches Die Pan-Trilogie 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan (ISBN: 9783551313966)
    Sandra Regnier

    Die Pan-Trilogie 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan

     (1.216)
    Aktuelle Rezension von: Chatty_Charlotte

    Sehr lustig und gut zum Mitfiebern.

  2. Cover des Buches Die Chronik des Eisernen Druiden / Gehetzt (ISBN: 9783608939309)
    Kevin Hearne

    Die Chronik des Eisernen Druiden / Gehetzt

     (309)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Rauh

    Ich mag die Grundidee. Ein Druide, der schon ein paar (tausend) Jahre mehr auf dem Buckel hat, lebt mehr oder weniger unerkannt in einer Stadt. Ich hätte gerne einen Laden wie Atticus hat und der Hund ist einfach zum Knuddeln. Das Problem ist, das die paar Jahre mehr auf dem Buckel Atticus ein bisschen zu übermächtig machen. Er hat alles schon gesehen, er kann quasi alles, hat Heilkräfte und jeden Kampf gewinnt er spielend. Und genau das macht ihn langweilig. Ich konnte Kampfszenen im grunde genommen überblättern, weil ich wusste, dass er jeden Gegner besiegt. Und jedes mal habe ich mit den Augen gerollt.

    Ach Atticus! Ein bisschen downgrading hätte ihm schon gutgetan. Aber irgendwie macht der Witz und Charme des Ganzen etwas wett, sonst hätte ich den Roman beiseite gelegt. 

    Gegen Ende nahm der Roman doch eine Wendung, die mich zufriedengestellt hat. 

    Ich weiß nicht, ob ich die Fortsetzungen lesen werde, aber das Buch mit dem Hund ist definitiv auf meiner Wunschliste.

  3. Cover des Buches Verhext (ISBN: 9783608939323)
    Kevin Hearne

    Verhext

     (153)
    Aktuelle Rezension von: JenniferKrieger

    Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.

    Rezension

    Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!


    „Guten Abend, die Herren. Ist das ein Witz? (...) Sie wissen schon, ein großer Priester und ein kleiner Rabbi kommen in einen heidnischen Buchladen ...“ (S. 118) Tatsächlich ist diese Situation nicht die einzige in diesem Buch, die wie der Anfang eines Witzes klingt. Auch wenn sich ein heidnischer Druide und ein Gott der amerikanischen Ureinwohner von der Jungfrau Maria Pfeile segnen lassen, ist Gelächter vorprogrammiert. Wie schon der erste Band ist auch dieses Buch wieder mit viel Witz erzählt. Es ist von Anfang an amüsant, sodass die Geschichte von Atticus auch diesmal wieder ein Wohlfühl- und Gute-Laune-Buch für mich war. Zwar kann das Buch bei gegebener Situation auch ernst und traurig sein, grundsätzlich bietet es aber lockere, leichtherzige Unterhaltung.


    Es ist jedoch nicht nur lustig, wenn verschiedene mythologische und theistische Figuren aufeinander treffen, sondern auch faszinierend. Nach unserer Weltanschauung sollten die meisten dieser Begegnungen gar nicht möglich sein. Der Autor hat jedoch einen Weg gefunden, alle Glaubenssystem der Welt koexistieren und sogar miteinander interagieren zu lassen. Alle Götter, die jemals jemand angebetet hat, alle Heiligen, die die Religionen hervorgebracht haben, und alle zugehörigen Wesen wie Engel, Dämonen oder Bacchantinnen existieren zeitgleich. Dadurch gibt es jedes Mal unfassbar viel zu lernen und es eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Zwar hält der Autor sich bislang noch eher zurück, wenn es darum geht, Teile der Glaubenssysteme zu mischen, aber es ist schon jetzt interessant und faszinierend, wie er es schafft, die unterschiedlichen Voraussetzungen miteinander zu vereinbaren.


    Darüber hinaus hat mir auch die Handlung dieses Buches sehr gut gefallen. Die Geschichte wird auf unterschiedlichsten Ebenen vorangetrieben. Zum einen muss sich Atticus mit den Konsequenzen befassen, die aus den Ereignissen im ersten Band resultieren. Es leben nach wie vor Hexen in seiner Stadt,von denen er nach Möglichkeit nicht getötet werden will. Außerdem sind viele nicht begeistert darüber, dass er einen Gott getötet hat. So folgt eine Aufarbeitung der Ereignisse. Zum anderen ergeben sich neue Schwierigkeiten, um die sich Atticus kümmern muss. Dabei verstrickt er sich immer tiefer in Versprechen und Allianzen, die schon viele aufregende Abenteuer für die künftigen Bände versprechen. In Summe hat Atticus in diesem Buch ständig irgendetwas zu tun, obwohl er eigentlich nur seine Ruhe haben will. Für mich war das sehr unterhaltsam, weil immer irgendetwas geschehen ist und weil ich dadurch viel von der Welt und ihren Bewohnern zu sehen bekommen habe. Gerade die vielen kurzweilige Kämpfe und Scharmützel waren spannend. Und wie Atticus immer auf Messers Schneide tanzt bei Befragungen durch die Polizei, die ihn ständig verhaften will, obwohl er nur die Stadt zu retten versucht, ist jedes Mal wieder lustig und fesselnd zugleich.


    Fazit

    Das Buch war von Anfang an amüsant. Es gibt einige Begegnungen, die wie der Anfang eines Witzes klingen, sodass Gelächter vorprogrammiert war. Gleichzeitig finde ich es unglaublich faszinierend, wie der Autor alle Glaubenssysteme der Welt koexistieren und interagieren lässt. Das war interessant und es gab viel zu lernen. Außerdem beinhaltet das Buch spannende Kämpfe und fesselnde Situationen und ist überhaupt sehr unterhaltsam, weil ständig etwas geschieht. „Die Chronik des Eisernen Druiden: Verhext“ ist ein Gute-Laune-Wohlfühl-Buch für mich und bekommt dafür fünf Schreibfedern.

  4. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.261)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Ein sher tolles und spannendes Buch. 

    Ich liebe alte Fantasy und die Sagen um König Arthur, daher habe ich mich dazu entschlossen dieses Buch zu lesen. 

    Ich wurde nicht enttäuscht und konnte ein spannendes Buch mit tollen Sagen lesen. 

    Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter an alle die solche Genre mögen. 

  5. Cover des Buches Banshee Livie (Band 1): Dämonenjagd für Anfänger (ISBN: 9783906829555)
    Miriam Rademacher

    Banshee Livie (Band 1): Dämonenjagd für Anfänger

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Natalie2886

    Rezension „Banshee Livie (Band 1): Dämonenjagd für Anfänger“ von Miriam Rademacher 




    Meinung 


    Entweder wird diese Autorin mich mit ihrer Reihe irgendwann noch ins Grab bringen, weil ich vor lachen tot umgefallen bin, oder aber sie sorgt dafür, dass meine Bauchmuskeln kleiner werden und ich endlich eine Bikini Figur erhalte. Da beides eher unwahrscheinlich ist, bleibt mir nichts anderes übrig, als diese Hochform der Ironie, des Sarkasmus und des kuriosen, skurrilen Humors zu ertragen. Ist aber auch wirklich schlimm, wenn dir diese lästigen Lach Tränen die Sicht verschmieren. 


    Zuvor erging es mir bei „Harrowmore Souls“ schon so und ich dachte, Himmel noch eins, warum war mir diese Autorin nicht früher begegnet. Banshee Livie stand seitdem immer auf meiner „muss ich ganz bald lesen“ Liste. Nun war es soweit und mir fehlten die Worte, denn aus meinem Mund kamen nur lachende Blubberbläßchen. Durchaus hübsch anzusehen, aber nicht wirklich nützlich, wenn man versucht seine Meinung niederzuschreiben. *räusper 

    Vorweg gesagt: Ich liebe Miriam Rademacher abgöttisch und wenn ich könnte, würde ich sie und ihren Humor und ihren Verstand heiraten. *upsi 


    Denn Miriam Rademachers Stil ist schlechtweg die Kanone schlechthin. Eine Bombe, die dich erbarmungslos mit sich reißt. Doch bevor du am Abgrund landest, scheucht sie dich erst mal durch Alt Englische Herrenhäuser und lässt dich Abenteuer erleben, die, nun wie sag ich es bloß, von der speziellen, andersartigen, komischen, skurrilen, manchmal auch haarsträubenden Sorte sind. Ernsthaft, aber wo bitte nimmt Miriam Rademacher diesen Ideenreichtum her und wo kommt der abstruse Witz her, der mit dieser typisch trockenen englischen Note gewürzt ist? 


    Livie ist eine Banshee und was das heißt, wusste wohl keiner so recht. Ich zumindest nicht. Denn das eine Banshee zu sein nicht nur bedeutet, einen Fulltime Job zu haben, inmitten chaotischer und stetig vom Unglück behafteter Hausbewohner, sondern auch, selbst ein Teil des merkwürdigen, aber leider toten Lebens zu sein, na damit rechnet doch keiner. Im Tot können also durchaus noch spannende, verrückte Dinge geschehen. Wenn so mein Leben danach aussieht, dann will ich auf der Stelle vom Blitz getroffen werden. LOL. 


    Livie war mir nicht nur sympathisch, ich feierte diesen Charakter, und überhaupt alle, die Miriam Rademacher hier gezeichnet hat. Dieser bunte Haufen steckt voller Liebenswürdigkeit, aber auch dem Hang, sich in mordsmäßige Schwierigkeiten zu bringen. Kein Wunder, dass man hier schnell aus der Puste kam. Und was hat es eigentlich mit dieser mysteriösen Kutte, ähm sorry, Walt auf sich? Na ja, Geheimnisse und Rätsel sind eben auch Miss Rademachers Spezialität. Überhaupt frage ich mich, was Frau Rademacher eigentlich nicht kann. 


    Denn grandiose Page Turner zaubern kann sie definitiv! Doch möchte ich nicht sagen, dass dem Leser hier eine reine Komödie bevorsteht, nein nein, Banshee Livie ist eine Geschichte voller Facetten, Ernst, Spannung, Liebe, Freundschaft, Vertrauen in einem wundervoll historisch angehauchten Setting mit einer Atmosphäre, die den Leser in den Bann zieht und mit reichlich Charme überschüttet. Für mich ist dies der Auftakt einer Reihe, die stürmisch wie der Wind durch dein Inneres rast, und dich mit einer Wagenladung Emotionen zurück lässt. Aus den Gedanken streichen? Vergessen? Niemals! 


    Banshee Livie ist meine neue Heldin und ich muss ganz dringend ihre anderen Schandtaten erleben. Wer weiß, was da noch so aus der Erde gekrochen kommt. Oder wer sich als Nächstes in Gefahr begibt. Denn bei diesen Figuren weiß man nie, was sie sich antun. Ist ja auch echt schwierig so ein herrschaftliches Leben mit Nichtstun zu verbringen. Da können schon mal die ein oder anderen Missgeschicke passieren. Mit Banshee Livie, Walt und den Harrowmores wird es zweifellos nie langweilig und das macht diese Reihe zu einem Highlight. 



    Fazit 


    Aufgepasst meine Damen und Herren, 


    hier kommt die wohl verrückteste, chaotischsten, Unglück behaftetste, skurrilste, abgefahrendste, seltsamste, haarsträubendste Familie, welche ihr im malerischen Idyll England finden werdet. An ihrer Seite eine nicht ganz so zahme Banshee, die selbst noch mit dem Leben, Äh Pardon, Tot klarkommen muss, und ein mysteriöser Kuttenträger. Wenn diese Versammlung nicht ausreicht für ein ironisch sarkastisch humorvolles Abenteuer, in dem Gefahren und seltsame Geschehnisse auf der Tagesordnung stehen, dann ist keinem mehr zu helfen. Ich wünsche angenehme Stunden auf Harrowmore Castle. Achten sie bitte nur auf ihren Verstand, er könnte leicht durcheinander kommen. 


    Schöne Grüße 



    🌟🌟🌟🌟🌟 5/5 Sterne

  6. Cover des Buches Die Chroniken von Mistle End 1: Der Greif erwacht (ISBN: 9783522185400)
    Benedict Mirow

    Die Chroniken von Mistle End 1: Der Greif erwacht

     (77)
    Aktuelle Rezension von: heinoko


    Eigentlich lese ich Fantasy nicht besonders gerne. Aber die großartige zeichnerische Gestaltung des Schutzumschlages mit „Durchsicht“  fing meine Aufmerksamkeit ein. Und kaum hatte ich zu lesen begonnen, befand ich mich schon auf der Reise in die schottischen Highlands und verfiel zunehmend dem besonderen Zauber von Mistle End.

     

    Cedrik reist mit seinem Vater, einem angesehenen Experten für Mythologie, nach Mistle End, einem sehr entlegenen kleinen Ort in den schottischen Highlands, um dort eine Lehrer-Stelle anzutreten. Der Junge ist nicht begeistert von diesem Umzug, aber er fügt sich. Mistle End erweist sich als ein sehr seltsamer Ort. Bereits in der ersten Nacht wird Cedrik von einem Albtraum heimgesucht, in dem ihm ein Greif seltsame Fragen stellt. Cedrik lernt die Geschwister Emily und Elliot kennen, die ihm nach und nach die Geheimnisse von Mistle End offenbaren, denn der Ort ist die Heimat vieler Hexen und anderer magischer Geschöpfe, die sich auf der Flucht vor den gefährlichen Menschen dorthin zurückgezogen haben. Jeder Neuankömmling muss deshalb eine Greifenprüfung bestehen. Dabei stellt sich heraus, dass Cedrik auf wunderbare Weise über die seltene Kraft verfügt, Erde und Pflanzen kontrollieren zu können. Er ist ein Druide! Davon ist die Dorfgemeinschaft nicht sehr erfreut, denn Druiden brachten bisher stets Unfrieden. Und was dann noch alles an unglaublichen Geschehnissen passiert, muss man einfach selber lesen.

     

    Benedict Mirow schreibt so detailreich, so farbig, so eindrücklich, dass das Kopfkino einen Bilderbogen nach dem anderen produziert. Erzählt wird fesselnd-spannend und humorvoll, dabei gefühlvoll und facettenreich. Ich bin absolut beeindruckt von der schier unerschöpflichen Fülle an fantastischen Ideen des Autors. Zwar ist Cedric der eigentliche Held, aber auch all die anderen teils sehr eigenwilligen mystischen Wesen, die durch die Seiten tanzen, nehmen den Leser gefangen. So ganz nebenbei gibt es auch durchaus Wissenswertes zu erfahren, abgesehen von der ganz großen Botschaft, die Natur in ihrer Einmaligkeit zu achten und zu bewahren. Gekonnt nimmt die aufregende Spannung im Verlauf der Geschichte mehr und mehr zu und erfährt gegen Ende eine überraschende Wendung. Und so macht das Buch ganz große Lust auf eine Fortsetzung. 

     

    Fazit: Eine grandios gut geschriebene faszinierend-fantastische Geschichte, die den Leser im wahrsten Sinne des Wortes auf magische Weise verzaubert.

  7. Cover des Buches Die Flammen der Zeit (ISBN: 9783551314413)
    Sandra Regnier

    Die Flammen der Zeit

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Mere und Brandon sind auf dem Weg die Welt zu retten.
    Sie müssen den Steinkreis finden und den Kodex entziffern. Eine knifflige Aufgabe. Wie gut das Colin und Elisabeth auch noch dazu stoßen, denn die Platoniden braucht Mere um das Ritual zu vollziehen. Theodor, Colins Bruder stört den Frieden ein wenig, aber auch damit werden die Freunde fertig.

    Meredith hat es nicht leicht gehabt im Leben. Die Eltern leben nun getrennt, weil sie einfach nicht über den Tod ihres Sohnes hinweg kamen. In diesem Band erfährt man endlich näheres darüber.
    Die Liebesgeschichte zwischen Brandon und Mere dümpelt etwas vor sich hin. Es ist bis zum Schluss nie ganz klar ob sie nun Brandon oder doch eher Colin will. Sicherlich wusste sie das selbst nicht so genau.
    Elisabeth reagiert auf jeden Fall eifersüchtig auf sie und auch Mere ist nicht sonderlich angetan von Elisabeth.

    Spannend sind die Begegnungen mit Stuart Cromwell, dem vierten Platoniden hier, der mit allen Mitteln versucht Mere daran zu hindern ihn wieder in seine Zeit zurück zu schicken. Da können die Mittel auch schon mal recht brutal und ungesetzlich sein.

    Aber der Weg zu den einzelnen Ritualstellen durch ganz Großbritannien ist mir ehrlich gesagt zu weit gewesen. Über lange Abschnitte passiert hier nicht wirklich viel, so dass sogar über eine Doppelseite hinweg das Spiel Ich sehe was was du nicht siehst gespielt wird.

    Das Cover hat hohen Wiedererkennungswert. Allerdings hat es für mich keinen Bezug zur Geschichte und auch nicht zum Titel. Durch die Feuerbeschwörung macht mir der Titel Sinn, aber das was die drei rosafarbenen Blätter darstellen sollen hat sich mir nicht wirklich erschlossen. Da war ich von den beiden ersten Bänden eher angetan. Denn im ersten Band sah man die Eichelhäherfeder, die sich auch im Buch wiederfand und im zweiten sah man die Blätter auf dem Wasser treiben, was auch im Buch einen Bezug hatte.

    Schade, mich konnte der dritte Band leider nicht überzeugen. Ich habe mich streckenweise mit querlesen durchgekämpft, da ich unbedingt wissen wollte wie es zu Ende geht.
    Von der Geschichte her eine Sache die mich fasziniert hat, aber man hätte den Stoff sicherlich auch gut in zwei Büchern unterbringen können und die hätte ich dann mit Spannung verschlungen.

  8. Cover des Buches Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht (ISBN: 9783570307274)
    Jenny-Mai Nuyen

    Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht

     (388)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas_Brandt

    „Unten servieren sie Cremetörtchen. Ich habe eins für dich mitgenommen, aber Gesten der Freundlichkeit verärgern dich ja. Also habe ich dein Törtchen auf dem Weg gegessen.“

    Seite 201

     

    Hel weiß nicht wo sie herkommt oder wer sie ist, bis zu dem Zeitpunkt, Kapitain Gharra sie aus ihrem Schicksal befreit und zur Sturmjägerin ausbildet. Das Schwebeschiff Schwalbe ist ihre Heimat – bis sie abstürzt. Plötzlich findet Hel sich mitten im Toten Land wieder, umgeben von tödlichem Nichts und einem geheimnisvollen Retter. Aber wer ist der Junge, der von jetzt an mit ihr durch das Land zieht? Und über welche Kräfte verfügt er? 

    Als Hel es zurück in die Stadt und unter ihre Leute schafft, erfährt sie von einem schrecklichen Dämon, der das Land heimsucht. Gemeinsam mit einer neuen Gruppe von Sturmjägern macht sie sich auf die Suche nach dem Dämon – und steht plötzlich Mercurin gegenüber, dem Jungen, der ihr das Leben gerettet hat …

     

    „Ich war nicht darauf gefasst, dass ich zweifeln würde.“

    Seite 81

     

    Jenny Mai Nuyen hat einen unverkennbaren Schreibstil der mich total in die Geschichte hineingesogen hat. Er ist poetisch und ein bisschen schwer, aber wunderschön darin. Ich liebe die Bilder, die sie mit ihren Worten zeichnen kann. Das Setting ist gewaltig, eine unberechenbare Wüstenwelt in der die Jagd nach magischen Stürmen die Wirtschaft und das Leben ermöglicht. Das Reich Aradon ist dadurch reich und mächtig geworden. Doch dann erheben sich fünf Dämonen von dem Alten Volk, um die Menschheit für ihr Verhalten zu vernichten.  Dafür müssen Totenlichter gefunden werden, denn sie geben die nötige Macht.

     

    Die Autorin schafft es in ihrer Geschichte politische Themen anzusprechen, die uns heute genauso betreffen, das hat mich sehr beeindruckt.

    Hel ist ein toller Charakter, stark, aber verletzlich und herrlich sarkastisch. Mercurin ist verschlossen, er hilft Hel, obwohl er es nicht müsste, obwohl sie seinem Ziel eigentlich im Weg steht. Und doch kann er nicht anders. Ich fand die Beiden unglaublich toll zusammen.

     

    Ich liebe das Buch, das Cover, die Figuren, die Handlung – einfach alles ♥

     

    „Ein zwergischer Name für ein Menschenkind. Licht für eine Halbblinde.“

    Seite 16

  9. Cover des Buches Getrickst (ISBN: 9783608961348)
    Kevin Hearne

    Getrickst

     (79)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Inhalt:

    Atticus ist lebend von ihrer Mission nach Asgard zurückgekommen. Er und seine Freunde haben ihre Mission, den nordischen Donnergott Thor, ihren Erzfeind, zu töten, erfolgreich beendet. Doch da sie und ihre Verbündeten neben Thor auch einige weitere nordische Götter getötet, Odin zum Krüppel gemacht und die Prophezeiung der Nornen zu Ragnarok null und nichtig gemacht haben, ist nun ganz Asgard hinter den Überlebenden her.
    Darum beschließt Atticus, dass der letzte Druide der Welt ebenfalls sterben muss. Zusammen mit dem Gott Coyote und seiner Verbündeten Morrigan inszeniert Atticus seinen Tod im Zweikampf gegen seine Jäger. Die List glückt, doch anstatt eines beschaulichen Lebens mit seinem Wolfshund Oberon und seinem Lehrling Granuaile erwartet Atticus eine neue Aufgabe. Coyote, der indianische Gott der Diné, fordert von ihm einen Gefallen. Atticus soll für Coyotes Volk eine Goldmine erschaffen und nutzbar machen.
    Doch die Aufgabe entpuppt sich mehr als nur schwierig: Atticus muss nicht nur einen widerstrebenden Elementargeist der Erde überzeugen, dass eine Goldmine zu seinem Vorteil ist, und seine Fähigkeiten und Identität vor den Minenarbeitern verbergen, sondern auch zwei bösartige Skinwalker – Gestaltwandler mit übermenschlicher Stärke und Schnelligkeit, die Häute für ihre Verwandlungen nutzen – abwehren, auf deren Gebiet die Mine liegt. Doch gegen die Skinwalker erweisen sich Atticus‘ Kräfte als wirkungslos. Als dann auch noch die nordische Göttin Hel, Herrscherin über die Toten, auftaucht und ihm ihre Kreaturen auf den Hals hetzt, Leif ihn um Hilfe bittet und Atticus sich um eine Vampirinvasion kümmern soll, da erkennt er, dass die Mission nach Asgard der größte Fehler seines über zweitausendjährigen Lebens war.

    Meine Meinung:

    „Getrickst“ ist die spannende Fortsetzung zu „Gehämmert“. Kevin Hearne schafft es wieder einmal, seinen Helden, einen über 2000 Jahre alten, aber jugendlich wirkenden Druiden, vor eine Reihe unlösbar scheinender Probleme zu stellen. Wie der Vorgängerband andeutete, muss sich Atticus nun den Konsequenzen ihres Angriffs auf Thor und die übrigen Götter von Asgard stellen.
    Doch nicht nur rachsüchtige nordische Götter, sondern auch Vampire, Granuailes Geheimnisse, Atticus‘ Werwolf-Anwälte, Coyotes Hintergedanken und äußerst gefährliche Skinwalker tragen wieder zu einem spannenden, Kevin Hearne-typischen Mix an Problemen und Herausforderungen für Atticus bei. Die Geschichte um Atticus bleibt damit spannend und natürlich dürfen auch der Humor in Form von Oberon und erotische Spannungen mit Granuaile nicht fehlen. Besonders Oberon, Atticus‘ intelligenter Wolfshund, hat sich zu einer meiner Lieblingsfiguren entwickelt. Klasse sind wieder einmal seine Dialoge mit Atticus, die Witze, Wetten und kulturellen Anspielungen der beiden.
    Trotz der erotischen Spannung zwischen Atticus und ihr, bleibt Granuaile in diesem Roman etwas blass. Ich hätte mir mehr Action von ihr gewünscht. Wir erfahren zwar mehr über ihre Vergangenheit, doch sie akzeptiert mir zu bereitwillig Atticus‘ Weigerung, sich mit ihr einzulassen, solange sie sein Lehrling ist. Ich hoffe, dass die Liebesgeschichte im fünften Band eine größere Rolle spielt.
    Großartig fand ich dieses Mal wieder, mehr aus Atticus‘ langem, spannendem Leben zu erfahren. Kevin Hearne verrät uns in diesem Band endlich, wie Atticus nach Amerika kam, und es ist eine andere, definitiv bessere Einwanderungsgeschichte, als ich sie erwartet hatte. Klasse, mehr davon bitte!
    Insgesamt wieder ein großartiger Contemporary Fantasy-Roman aus Kevin Hearnes grandioser „Die Chronik des Eisernen Druiden“-Reihe. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band zu lesen! 
  10. Cover des Buches Der Winterkönig (ISBN: 9783499246241)
    Bernard Cornwell

    Der Winterkönig

     (263)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Die Sage rund um King Arthur bedeutet mir sehr viel und ich war neugierig, was sich hinter dieser Interpretation verbergen würde.
    Mit diesem Titel hatte ich aber leider bis zum Schluss zu kämpfen. Den ersten Seiten widmete ich mich voller Elan und Wissbegier, aber nach und nach ebbte diese Neugier leider ab. Bei Winterkönig kamen aber einige Charaktere, welche ich ins Herz hinsichtlich dieser Saga ins Herz geschlossen habe nicht allzu gut weg. 

    Inhaltlich erwarten mich viele detaillierte Beschreibungen. Insbesondere die Rituale und die Kriege wurden sehr bildlich beschrieben, sodass es nichts für leichte Nerven ist. Man sieht das Schlachtfeld und die blutenden Menschen direkt vor sich, etwas was mir persönlich ein Frösteln bereitete. 

    Der Autor legte viel Wert auf das Detail und man erkennt die gute Recherche hinter diesem Buch. Am Ende erwarteten mich einige Quellen bei denen mein Herz höher schlug.

    Fazit
    King Arthur ist sehr detailliert, sachlich und erschreckend. Es ist eine andere Interpretation dessen was ich bisher geliebt habe und es war schwer für mich, mich auf diese neue Art der Legende einzulassen. Aus diesem Grund 3 von 5 Sternen ❤

  11. Cover des Buches Die Chronik des Eisernen Druiden / Erwischt (ISBN: 9783608961355)
    Kevin Hearne

    Die Chronik des Eisernen Druiden / Erwischt

     (66)
    Aktuelle Rezension von: MaRe

    12 Jahre später….. Nachdem Skinwalker erledigt wurden, Granuail auch von der Bildfläche verschwand und Oberon seine Verletzungen lange mit Würstchen vergessen hat, ist es fast soweit. Der Abschluss von Granuail’s Ausbildung, die Bindung an die Erde.
    Doch plötzlich erscheint Loki auf der Bildfläche und wieder einmal bedeutet es für unseren Druiden Flucht.
    In Tír na nÓg erwartet unsere Helden eine Audienz am Feenhof. Was diese bringt und was Leif schon wieder für eine Rolle spielt, lest es selbst.

    Kevin Hearne hat mit Erwischt wieder eine spannende Geschichte zum besten gegeben. Wir erleben mit wie ein Druide an die Erde gebunden wird und was so manche Sagengestalt zum Besten gibt. Für mich wieder ein gelungenes Abenteuer mit Zusatzgeschichte am Schluss.

  12. Cover des Buches Die Tochter der Wälder (ISBN: 9783426509067)
    Juliet Marillier

    Die Tochter der Wälder

     (396)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    "Ich hätte der siebte Sohn eines siebten Sohns sein sollen, aber die Göttin hat uns einen Streich gespielt, und ich war ein Mädchen."



    Das Mädchen Sorcha (sprich: Sor-ra) wächst, von ihren sechs älteren Brüdern behütet, in den Wäldern von Irland auf. Sie kennt viele Pflanzen und deren heilende Wirkung und ihr Vater besitzt die Ländereien von Sevenwaters.

    Eines Tages jedoch kehrt ihr Vater mit einer neuen Ehefrau heim, die nichts Gutes verheißt. Sorchas Leben stellt sich auf den Kopf und sie und ihren Brüdern wird ein unglaubliches Schicksal zuteil: die neue Frau verwandelt ihre Brüder in Schwäne und nur wenn Sorcha schweigend sechs Hemden aus der extrem schmerzenden Miere-Pflanze herstellt, können sie wieder zurückverwandelt werden.

    Als ob das nicht genug wäre, hat das Feenvolk ihren Weg mit einer extremen Prüfung nach der anderen versehen und der Leser kann nur hilflos zusehen, wie die kleine Sorcha eine unglaubliche Stärke und Kraft an den Tag legt.



    "Die Tochter der Wälder" ist der erste Band der Sevenwaters-Saga und löste beim Lesen in mir das gleiche Gefühl aus wie "Die Nebel von Avalon". Da es eines der Lieblingsbücher von Sarabandi ist, musste es auch auf meine Zu-Lesen-Liste. Glücklicherweise hat der Pan Verlag nun eine Neuauflage herausgebracht.

    Sorcha wächst mit den alten Wegen auf, sie ehrt die Göttin und kennt alle Rituale und Gebräuche zu den alten Feiertagen. Ihre Prüfung ist unglaublich nervenaufreibend und das Ende ist unheimlich spannend. Die letzten 140 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und dabei öfters Tränen in den Augen gehabt, so schön ist es. Zum Glück ist das Ende nicht extrem traurig, sodass man mit einem Glücksgefühl zurückbleibt und nicht zwingend mit dem zweiten Band fortfahren muss.

    Eine fantastische Lektüre, die ich jedem empfehle, der sich für eines der folgenden Themen interessiert:

    - Die Macht und Kraft der Frau

    - Irland

    - Alte Götter, Traditionen und Gebräuche

    - Strategiespiele der Mächtigen, Verrat und Intrigentum

    - Familiengeschichten

    - Herdfeuergeschichten

    - .......

    Am Ende gibt es zudem einen praktischen Anhang mit Karten und Namenserläuterungen, sodass man zugleich ein wenig irisch(e Tradition) kennenlernt.
  13. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - In der Schattenwelt (ISBN: 9783570305003)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - In der Schattenwelt

     (796)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Elena ist tot und in Fell's Church geht das Leben, für die meisten, normal weiter. Bei einem Mädelsabend versuchen Bonnie und Meredith mit Elena in Kontakt zu treten und es gelingt ihnen auch. Doch der Abend hat ungeahnte Folgen.

    Bonnie ersucht Stefan um Hilfe, der auch prompt von Italien kommt, mit Damon im Schlepptau. Doch Fell's Church hat es nun mit einer ganz anderen Macht zu tun, und die Salvatore Brüder brauchen jede Hilfe die sie kriegen können.

    Wer ein Happy End zu Teil 3 braucht ist hier richtig. Die Geschichte ist gut geschrieben und spannend und am Ende auch abgeschlossen. Die Autorin hat wohl beschlossen nach der ersten Trilogie doch noch ein frohes Ende nachzuliefern.

    Ich muss noch überlegen, ob ich die restlichen 9 Bände auch noch lesen werde, da die Geschichte, laut den Klappentexten, wohl sehr langatmig wird - mal sehen.

  14. Cover des Buches Das Erbe von Carreg Cottage (ISBN: 9783442484768)
    Constanze Wilken

    Das Erbe von Carreg Cottage

     (74)
    Aktuelle Rezension von: mareile

    Zwei außergewöhnliche Frauen führen den Leser durch Vergangenheit und Gegenwart. Es gelingt der Autorin auf sehr mitreissende Art, dem Leser das alte Wales mit seinen Mythen, dort spielt Meara/Lileas, eine Druidentochter die Hauptrolle und die Gegenwart nahezubringen. Die Schauplätze auf der Halbinsel Llŷn im Norden von Wales fand ich so schön beschrieben, dass ich mich dort sofort zuHause fühlte. Die Autorin erschafft Szenen und Bilder, die mich lange nicht losgelassen haben.

    In der Vergangenheit erleben wir das Schicksal der Druidentochter, die miterleben muss, wie ihre Familie von christlichen Mönchen umgebracht wird. Man spürt die fundierte Recherche und nimmt durch die lebendige Erzählweise Anteil an dem, was im 7. Jahrhundert geschieht. Das Volk lebt in Angst vor den Herrschern und den römisch-katholischen Priestern, die immer mehr Einfluss gewinnen. Die junge Meara kämpft gegen Lügen und Intrigen und um ihre Liebe zu einem Priester, der von Glaubenszweifeln geplagt wird.

    In der Gegenwart ist es die Schottin Lilian, die nach einem ruhelosen Leben auf Llŷn eine neue Heimat findet. Das Cottage steht dabei im Mittelpunkt und birgt ein Geheimnis, das mir am Ende eine Träne entlockte. Es geht in diesem Roman um so viel mehr - die Verbindung zur Natur, Religionskonflikte und die Toleranz. 

    Beide Erzählebenen werden fein miteinander verwoben, die Landschaft und Geschichte eines mir unbekannten Landes wird lebendig erzählt. ein besonderes Buch, das ich gern empfehle!

  15. Cover des Buches Erschüttert (ISBN: 9783608961706)
    Kevin Hearne

    Erschüttert

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    So langsam nähere ich mich dem aktuellen Stand der Serie , den mittlerweile 7. Teil habe ich soeben gelesen. Für alle welche die Serie noch nicht kennen. Unbedingt mit Teil 1 starten, sonst versteht ihr gar nichts!

    Geschichte: Atticus , der einstmals letzte Druide , hat inzwischen Gesellschaft bekommen durch seine Gehilfin Granuaile, die er als Druidin ausgebildet hat. Die Irische Göttin Morrigan hat Atticus ebenfalls ein Geschenk hinterlassen in Form seines damaligen Lehrmeisters und Erzdruiden, den sie einfach auf einer Zeit-Insel abgesetzt hatte, d.h. für Owen sind nicht 2000 Jahre vergangen sondern ein paar Minuten und die Situation ist eine völlig neue. Atticus der einstige Schüler, wird zum Lehrer und Kindermädchen, während nach wie so ziemlich alle auf dieser Welt , Ihn umbringen wollen. Granuaile hat ihre eigenen Probleme und muss nach Indien, da ein Dämon Besitz von Ihrem Vater genommen hat und sie ihn retten will...

    Wer es bis zu Teil 7 geschafft hat, dem braucht man nicht viel zu erklären. Geniale Dialoge, sprechende Hunde, sämtliche Götter die es gibt aus jeder Zeit-Periode , Hexen , Werwölfe, Vampire, Feen. Es gibt nichts was es nicht gibt in diesem Buch und trotz  der verrückten Geschichte, bleibt ein roter Faden der einfach Laune macht. Vielleicht ein etwas schwächerer Teil gegenüber den anderen aber auf sehr hohem Niveau. Es sind trotz allem in jedem Fall 5 Sterne, da der unterschied zu anderen Büchern schon enorm ist.

    Fazit: Empfehlung für Fans der Serie, denn die ist nach wie vor erste Wahl!

  16. Cover des Buches Stadt der Finsternis - Die dunkle Flut (ISBN: 9783802582134)
    Ilona Andrews

    Stadt der Finsternis - Die dunkle Flut

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Wer meine Rezension des ersten Teils gelesen hat, kennt ja meine bisherige Meinung zu den Hauptcharakteren. Kates Charaktere mag ich immer noch, ich hab, das Gefühl ich werde sie mit jedem Teil mehr mögen. Sie hat eine coole Art, sie ist hart, kann sich aber auch ihre eigenen Schwächen eingestehen. Curran ist von Charakter ähnlich, auch jeden Fall genauso dickköpfig. Die Spannung und die guten Dialoge zwischen den beiden lockern die Stimmung wirklich auf. Derek und Jim gehören ebenfalls zu meinen Lieblingen. Dazu kommen noch zwei neue Figuren, Julie und Andrea. Als weibliche Ergänzung finde ich sie gelungen. Auch wenn Andrea mit ihrer Vorliebe für Schusswaffen nicht immer die weiblichste ist. Julie ist eigentlich noch ein Kind, durch sie bekommen wir Kates fürsorgliche Seite besserkennen. Gleichzeitig erfahren wir, als Leser, mehr über ihre Kindheit und ihre Vergangenheit allgemein.
    So viel zu den Figuren, ein weitere Teil, der mein Interesse weckt. In den Fällen kommen in jedem Teil andere Mythologien oder Religionen vor. In diesem Band wurde die keltische Mythologie behandelt. Das fand ich wirklich spannend, vor allem, da ich nicht wirklich etwas über Kelten wusste und sie auch sonst recht selten behandelt werden. Da war das mal was ganz Neues und Erfrischendes. Dafür gibt es definitiv Pluspunkte.
    Der Schreibstil ist wirklich wunderbar und wer genug Zeit hat, kann den gesamten Roman am Stück lesen. Hätte ich auch gerne gemacht, allerdings musste ich zwischendurch noch zur Arbeit.

    Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Die Reihe zählte nicht zu meinen absoluten Lieblingen, doch sie ist wirklich unterhaltsam, spannend und, an manchen Stellen, wirklich lustig.

  17. Cover des Buches Oberons blutige Fälle (ISBN: 9783608962956)
    Kevin Hearne

    Oberons blutige Fälle

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Kritik zur Geschichte des Buches: Die Geschichte fand ich ist mal etwas anderes vor allem für mich, da ich bisher noch kein einziges Buch gelesen habe, welches mit einem Druiden zutun hatte oder mit einem Hund als Detektiv. Druiden kenne ich auch um ehrlich zu sein nur aus Computerspielen. Dies machte die Geschichte sehr interessant für mich und vor allem ist sie eine willkommene Abwechslung zu dem was ich sonst so lese gewesen. Alleine die Vorstellung das ein Hund die Fährten liest und sich mit seinem Herrchen, in diesem Fall der Druide mental unterhalten kann, fand ich irgendwie lustig. Das mag ich auch manchmal mit meinen Tieren machen können, vor allem mit den Katzen. Und wann gibt es mal ein Buch wo Katzen zu Detektiven werden und vielleicht mit Blutelfen auf Spurensuche im Fantasiewald gehen? Ihr merkt, dieses Buch hat meine Kreativität angeregt.

    Kritik zu den Protagonisten: Die Protagonisten und vor allem der Druide Atticus sowie sein Hund Oberon gefielen mir sehr gut. Atticus ist sehr gut ausgearbeitet worden und ein kleiner Scherzkeks, was mir aber sehr gefallen hat, vor allem in den Gesprächen mit der Dame der Polizei. Ich konnte sie so manches mal verstehen. Oberon schien aber seinen Druidenhumor übernommen zu haben. Er war für mich ein wirklich interessanter Hund und hatte zudem auch mit witzigen Sprüchen und seiner Unwissenheit über die Menschen gepunktet. Auch die andere darin vorkommenden Hunde wie Starbucks oder Orlaith waren mir unheimlich sympathisch und das schreibe ich als Katzenliebhaberin die mal einen Hund hatte. Schade das es diese Hunde nicht in echt gibt, sie wären bestimmt eine Bereicherung.

    Kritik zur Umsetzung des Buches und dem Schreibstil: Ich fand die Umsetzung wirklich gut und auch wenn ich die erste Geschichte besser fand als die Zweite, war es ein absolutes Lesevergnügen und meine Lachmuskeln wurden nicht geschont.

    Der Schreibstil war wirklich gut, leicht zu lesen und deswegen brauchte ich für dieses Buch auch nicht lange.

    Kritik zum Cover des Buches: Das Cover passt 1:1 zu den Protagonisten und zudem was in beiden Geschichten vorkommt. Also alles richtig gemacht.

  18. Cover des Buches Die Erben der Nacht - Lycana (ISBN: 9783570304792)
    Ulrike Schweikert

    Die Erben der Nacht - Lycana

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Annabelle-R
    Ich durfte dieses Buch durch eine Wanderbuch Aktion lesen.
    Ich habe schon den ersten Teil gelesen und nun geht die Geschichte von den Erben der Vampire weiter. Auch dieser Teil ist sehr spannend und man kann sich in die Geschichte reinversetzen.
    Auch dieser Teil läßt sich sehr fließend lesen.
    Freue mich shon auf den nächsten Teil.
  19. Cover des Buches Die Sturmjäger von Aradon - Magierlicht (ISBN: 9783570307281)
    Jenny-Mai Nuyen

    Die Sturmjäger von Aradon - Magierlicht

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas_Brandt

     

    Der Westen ist tot. Reglos die Berge, in alle Weite leere Erde ohne Licht. Nur die glimmenden Spur des Mannes, der das Totenlicht trägt.

    Seite 1

     

    Er ist ihre Liebe und ihr Tod.

    Der magische Krieg tobt um Aradon und die Sturmjägerin Hel gerät zwischen alle Fronten. Für die Magiergilde wird sie auf Dämonenjagd geschickt, doch je näher sie Mercurin kommt, desto weniger will sie ihn vernichten. Aber aufgehalten werden muss er, bevor die Totenlichter vereint und das Ende der Menschheit beschlossen ist. Als die Magier sich gegen Hel wenden, rettet Mercurin sie und zeigt ihr seine Welt und seine Wahrheit. Kann Hel ihn überzeugen, die Menschheit zu verschonen?

     

    „Wenn man keine Familie hat, die einem sagt, wer kam ist, muss man selbst die Antwort finden.“

    Seite 67

     

    Band II der Diologie besticht durch noch mehr Herz und vor allem noch viel mehr Schmerz. Der Schreibstill bleibt unverändert großartig und reißt den Leser in die Geschichte hinein. Hel weißt jetzt, wer Mercurin ist, einer von fünf Druiden des Alten Volkes, deren Mission es ist, die Menschheit zu vernichten. Gemeinsam mit ihrem Fruend Nova, reißt sie durch ein gewaltiges Setting, um einen Weg zu finden, das zu verhindern.

     

    In Band II werden die Druiden noch mehr beschrieben und vorgestellt. Ich fand jeden Charakter in dieser Geschichte wahnsinnig gut ausgearbeitet und gestaltet. Jenny Mai Nuyen ist eine großartige Schriftstellerin und gehört absolut zu meinen Helden!

     

    „Du kannst es nicht aufhalten“, flüsterte Mercurin. „Weder du noch ich. Alles kommt und vergeht und muss untergehen, wir auch.“

    Seite 343

  20. Cover des Buches Banshee Livie (Band 2): Weltrettung für Fortgeschrittene (ISBN: 9783906829692)
    Miriam Rademacher

    Banshee Livie (Band 2): Weltrettung für Fortgeschrittene

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Meine_Welt_aus_Buchstaben

    Ich liebe Livie und ihr neues chaotisches Leben. Auch Band zwei konnte mich voll und ganz überzeugen. Es ist eine wirklich spannende und unterhaltsame Lektüre für zwischendurch. Livie hat sich mit ihrem zweiten Leben abgefunden. Doch auch hier schleicht sich irgendwann der Alltag ein. Zum Glück für uns, zum Leidwesen für Livie, macht ihre Freundin Milli einen schwerwiegenden Fehler. Jetzt heißt es für unsere Banshee üben üben üben um ihre Freunde zu retten. Mit ihrer unkomplizierten Art bekommt sie neue Verbündete zum Freundeskreis hinzu. Sie erfährt Neuigkeiten über ihre neue Welt und ihre Freunde. Kopfüber begibt sie sich in brenzlige Gefahren. Alles zum wohle ihrer Familie. Wir lernen ebenfalls das zeitreisen eine gefährliche sache ist und das die Welt sich selbst von störenden Dingen reinigt. Livie muss am eigen Leib erfahren was es heißt, wenn Regeln gebrochen werden. 

    Diese Geschichte war wahrlich mysteriös und aufschlussreich . Durch unerwartete Wendungen und hoffnungslosen aussgängen, blieb die Story bis zum Schluss, reizvoll und spannend. Zum Glück gibt es noch weitere Bände. Wenn ihr es lest, dann werdet ihr es lieben. 


  21. Cover des Buches Bretonischer Stolz (ISBN: 9783462049275)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonischer Stolz

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Kommissar Dupin bekommt es in seinem vierten Fall mit einer Leiche zu tun, die von einer alten Filmdiva am Brelon entdeckt wird und dann verschwindet. Stattdessen wird ein weiterer Toter in den Monts dÁrrée gefunden. Ob es sich um die gleiche Leiche handelt, bleibt zunächst völlig offen, genauso wie das Motiv und der Täter. Stattdessen ermittelt Dupin zwischen den Austernzüchtern und kommt immer wieder in Kontakt mit bretonischen Traditionen und Geschichten über Feen und Druiden. Nebenbei ermittelt Cadec in einem Fall von Sandraub und gerät selbst in Verdacht. Immer mehr verdichtet sich, dass der Täter aus dem Bereich der Austernzüchter kommen muss. Es bleibt für Dupin aber schwierig, die Zusammenhänge zu durchschauen und erst die Ermittlungen in Schottland bringen die Gewissheit, dass eine lange zurückliegende Geschichte deren Entdeckung der Täter fürchtete, hinter den Taten steht.

     

    Auch im vierten Fall wird ein solider Krimi konstruiert, der mehr Spannung und Wendungen bietet als der dritte Fall. Besonders gelungen sind die Beschreibungen der Landschaft, der bretonischen Kultur und Mythen und Sagen und der Eigenarten der Einheimischen. Ein schöner Krimi, der bei mir das Fernweh und die Sehnsucht nach der Bretagne erhöht hat.

  22. Cover des Buches Gejagt (ISBN: 9783608961362)
    Kevin Hearne

    Gejagt

     (50)
    Aktuelle Rezension von: MaRe

    Nach dem überraschenden Auftauchen der römischen und griechischen Jagdgöttinnen beginnt für unsere beiden Druiden eine Hetzjagd durch ganz Europa. Die Morrigan versucht ihnen soviel Zeit wie möglich zu verschaffen.
    Doch es warten nicht nur diese Gegner auf sie, auch lauern an allen Ecken Vampire und Dunkelelfen. Sogar Scharfschützen liegen auf der Lauer. Getarnt in ihren Tiergestalten jagen sie durch Polen. Dort kommen sie am Hexenzirkel vorbei, der sich auf eine Abmachung mit Atticus einlässt und Loki und den Höllenhund festhalten.
    Von Odin und anderen Göttern beobachtet geht es weiter. Was ihnen sonst noch auf ihrer Flucht passiert, wer hinter allem steckt, wen hat die Morrigan für ihn hinterlassen und was Whiskey und Cookies damit zu tun haben, lest es selbst.

    Wieder hat Kevin Hearne ein tolles Buch geschaffen. Die unerwarteten Wendungen und das sehr überraschende Ende ließen mich das Buch wieder nicht aus den Händen legen. Auch seine Getränketipps sind super. Wer hätte schon gedacht, dass Odin auf irischen Redbreast Whiskey steht. Dieser Tipp inspiriert mich zu der Idee des Buchfotos und mein Mann setzte es in die Tat um. Redbreast Whiskey 15 Jahre von whisky.de und natürlich das tolle Buch. Ein gelungener Abschluss nach dem lesen.
    P.S. Eigentlich hatte ich vor selbstgemacht Irish Cookies mit auf das Foto zu nehmen. Sie sind zwar sehr gut, aber leider nicht fotogen.

  23. Cover des Buches Geisterritter (ISBN: 9783791504797)
    Cornelia Funke

    Geisterritter

     (236)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Jon wird von seiner Mutter und seinem zukünftigen Stiefvater nach Salisbury in ein Internat abgeschoben. Er ist davon alles andere als begeistert, aber sein Heimweh wird schnell zur Nebensache. Denn er sieht Geister. Und diese Geister sind alles andere als freundlich zu ihm, so dass Jon mit der Unterstützung von seiner Mitschülerin Ella sein Leben vor den Toten verteidigen muss.


    Nach dem Teil über die Autorin ist es vermutlich überflüssig zu erwähnen, wie schön Cornelia Funke mit Worten umgehen kann. Ich liebe ihren Schreibstil und finde, dass ihre Geschichten viel zu wenig Aufmerksamkeit in der Welt draußen bekommen. Ich würde jedes ihrer Bücher ohne mit der Wimper zu zucken kaufen und bin davon überzeugt, dass es mir gefallen würde. 


    Als ich das Buch das erste Mal gelesen habe war ich ein großer Fan von der Figur Ella Littlejohn. Bis heute begleitet mich das fiktive Mädchen. Ich liebe ihre ehrliche, mutige Art und habe mir immer gewünscht ein Stück wie sie zu sein. Der Vorname Ella gehört bis heute zu meinen absoluten Lieblingsnamen. 


    Damals wie heute haut mich das Buch um. Jon, Ella, Zelda und Longspee haben einen festen Platz in meinem Herzen als wären sie reale Menschen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl direkt neben Jon zu stehen als die bösen Geister ihn bedroht haben. Ich kann komplett in seiner Welt versinken und dafür liebe ich Cornelia Funke! Sie gibt mir ein zweites Zuhause, wenn meine reale Welt auseinanderbricht.


    Das Buch ist für jeden jungen Leser ein Abenteuer. Ich habe das Buch zum ersten Mal mit 11 Jahren gelesen und empfehle es definitiv auch dieser Altersgruppe. Denn so sehr ich das Buch liebe, hätte ich es heute zum ersten Mal gelesen, hätte es mich vermutlich nicht ganz so überzeugt wie es mich damals überzeugt hat. Es war das richtige Buch zur richtigen Zeit.


    Meiner Meinung nach wird sehr viel zwischen den Zeilen vermittelt. Gerade beim zweiten Lesen ist es mir aufgefallen wie viel Inspiration für das wahre, manchmal sehr schwere Leben steckt. Vor allem über Familie, Freundschaft und das eigene Gewissen bzw. die eigenen Dämonen versteckt Cornelia Funke wunderschöne Botschaften. 


    Es ist sicher keine Überraschung, dass ich dem Buch 5 von 5 Sterne gebe, oder? Ich bin immer noch am Lächeln, weil ich gerade so viel über die Geschichte nachgedacht habe. Hast du auch so ein Herzensbuch? Wenn ja, welches?

  24. Cover des Buches Der Feenturm (ISBN: 9783442477111)
    Aileen P. Roberts

    Der Feenturm

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Broschiert: 640 Seiten

    Verlag: Goldmann Verlag (20. August 2012)

    ISBN-13: 978-3442477111

    Preis: vergriffen


    Eine fesselnde Zeitreise


    Inhalt:

    Die 24-jährige Dana aus Neuss macht mit ihrer Freundin Marita eine Rucksacktour in Schottland. Hier lernen sie zwei nette Jungs kennen und reisen mit ihnen zusammen weiter. An einem alten Turm hat Dana ein seltsames Erlebnis. Der Geist der Piktenkriegerin Rionach erscheint ihr und fleht sie an, 2000 Jahre in die Vergangenheit zu reisen und ihre Tochter zu retten. 


    Meine Meinung:

    Leider habe ich etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen. Der Beginn, der noch in unserer Zeit spielt, zieht sich für meinen Geschmack ein wenig zu lang, ohne dass viel Interessantes passiert. 


    Die Handlung in der Vergangenheit hat mich dann viel mehr gefesselt, und das, obwohl ich eigenlich gar keine historischen Romane mag. Hier hat Aileen P. Roberts also einen tollen Job gemacht. Die Beschreibung des Lebens der Pikten wirkte auf mich sehr authentisch. Es ist hart und kriegerisch. Ein wenig hat es mich verwundert, wie leicht Dana sich einfügen konnte. 


    Die Handlung steckt voll interessanter Details und spannender Wendungen. Nicht alle Handlungsweisen der Protagonistin konnte ich nachvollziehen, was ich aber nicht weiter schlimm fand.


    Insgesamt hat mich „Der Feenturm“ sehr gut unterhalten. 


    ★★★★☆


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