Bücher mit dem Tag "dschungel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dschungel" gekennzeichnet haben.

168 Bücher

  1. Cover des Buches Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe (ISBN: 9783751203043)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe

    (9.051)
    Aktuelle Rezension von: Vivien_ts

    Peeta und Katniss müssen versuchen ihre Beziehung, so gut es geht, aufrechtzuerhalten, damit das Kapitol keinen Verdacht wittert. Doch schon bald wird klar, dass noch viel größere Herausforderungen auf die beiden zukommen.
    Auch der zweite Teil der Reihe war absolut gelungen. Zwar habe ich irgendwie schon erwartet, was bei den nächsten Hungerspielen passiert, aber das hat mich noch lange nicht am Lesen gehindert.
    Ich liebe Peeta wirklich. Ich bin schon seit Anfang a Team Peeta und nicht Team Gale, selbst wenn Gale nichts Böses getan hat. Ich kann einfach nicht verstehen, in welche Richtung Katniss Gefühle tendieren.
    Am Ende gab es noch einen unerwarteten Plottwist, mit dem ich nicht wirklich gerechnet habe, den ich aber ehrlicherweise auch nicht ganz verstanden habe. Falls also irgendwer mir erklären könnte, was die letzten 10 Seiten für eine Bedeutung hatten, wäre das super.
    Ich kann auf jeden Fall kaum erwarten, wie der dritte und letzte Band dieser Reihe sein wird und was darin auf mich wartet. Ich habe Angst. 

  2. Cover des Buches Hundert Jahre Einsamkeit (ISBN: 9783462050219)
    Gabriel García Márquez

    Hundert Jahre Einsamkeit

    (576)
    Aktuelle Rezension von: julzpaperheart

    Der Roman erzählt die Geschichte der Familie Buendía über mehrere Generationen hinweg im Ort Macondo. Realität und Fantasie gehen dabei ständig ineinander über, wodurch eine sehr eigene, fast schon entrückte Welt entsteht.


    Der Einstieg war für mich eher schwierig. Viele Figuren, ähnliche Namen und schnelle Wechsel innerhalb der Handlung haben es unübersichtlich gemacht. Auch im weiteren Verlauf bleibt das Buch fordernd und verlangt viel Aufmerksamkeit.


    Mit dem Schreibstil bin ich nicht wirklich warm geworden. Die Erzählweise wirkt oft sehr dicht und gleichzeitig sprunghaft, wodurch für mich wenig Lesefluss entstanden ist. Dadurch fiel es mir schwer, wirklich in die Geschichte einzutauchen.


    Inhaltlich steckt viel in dem Roman, vor allem in Bezug auf Familie, Wiederholungen und Einsamkeit. Allerdings blieb vieles für mich eher schwer greifbar und hat mich emotional nicht wirklich erreicht.


    Insgesamt ein literarisch besonderer Klassiker, der viele interessante Ansätze hat, mich aber weder sprachlich noch inhaltlich richtig überzeugen konnte.


  3. Cover des Buches Wir fliegen, wenn wir fallen (ISBN: 9783841505422)
    Ava Reed

    Wir fliegen, wenn wir fallen

    (635)
    Aktuelle Rezension von: Alenaxpls

    Ich fand das Buch wirklich schön und an vielen Stellen auch berührend und besonders der Einstieg mit Phil hat mich emotional direkt gepackt. Besonders mochte ich, wie Yara und Noel durch die Erlebnisse, die sie gemeinsam von ihrer Liste abhaken, immer mehr zusammenwachsen. Dabei reisen sie an verschiedene Orte auf der Welt, was der Geschichte viel Abwechslung und Spannung verleiht. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, die mit vielen besonderen Momenten gefüllt ist. Allerdings ist es eher für ein jugendliches Publikum geschrieben. Man kann das Buch gut mal zwischendurch lesen. Von mir bekommt es drei Sterne😊 Für zwischendurch ist es auf jeden Fall eine unterhaltsame Lektüre. Auch wenn es nicht mein absolutes Highlight war, hat es mich durch die interessante Idee und die gefühlvolle Umsetzung dennoch überzeugt.


  4. Cover des Buches Feuer & Flut (ISBN: 9783570311387)
    Victoria Scott

    Feuer & Flut

    (581)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Tella ist siebzehn Jahre alt und zögert keine Sekunde, als sie eine Einladung zum mysteriösen Brimstone Bleed erhält. Das Brimstone Bleed ist ein tödliches Wettrennen, das sie und andere Teilnehmer durch tückische Ökosysteme wie einen Dschungel oder eine heiße Wüste führt. Der Gewinner des Wettrennens bekommt ein Heilmittel, um todkranke Menschen zu heilen. Also begibt sich Tella auf die Reise zu diesem gefährlichen Wettrennen, um ihren todkranken Bruder zu retten…

    Diese Bücher gibt es ja mittlerweile gar nicht mehr zu kaufen, was ich sehr schade finde. Ich habe sie mir damals gebraucht gekauft. Und ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin von dieser Geschichte. Es gibt einige Verhaltensweise von Tella, die ich nicht nachvollziehen konnte, weshalb ich einen Stern abgezogen habe, aber dennoch habe ich diese Geschichte sehr gerne gelesen. 

    Mit Tella musste ich erst einmal warm werden, was eine Weile gedauert hat. Sie macht mir zu Beginn einen sehr oberflächlichen, naiven und manchmal sogar einen arroganten Eindruck, was mich echt gestört hat. Im Laufe des Buches hat sich das dann doch ein wenig gelegt und ich konnte einen Zugang zu ihr finden. Ihre Liebe zu den Tieren hat mich sehr berührt und da konnte ich mich in ihr wiederfinden. Trotz allem merkt man, dass sie sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt.

    Guy fand ich zu Beginn ein wenig seltsam und war ihm sehr skeptisch gegenüber und es hat auch bei ihm ein wenig gedauert, bis ich mit ihm klarkommen konnte. Die anderen Nebencharaktere haben mir gut gefallen, sie wurden gut und interessant dargestellt. Jeder von ihnen ist besonders auf seine Art und Weise und man konnte niemanden mit dem anderen vergleichen. Natürlich hat auch jeder seine eigenen Geheimnisse und besonders zu Harper konnte ich eine gute Verbindung aufbauen.

    In diesem Buch gibt es auch eine Liebesgeschichte, die aber hierbei wenig Raum eingenommen hat, da das Rennen im Vordergrund steht. Das hat mir hierbei wirklich gut gefallen, da es ja hauptsächlich um das Rennen geht. Die Geschichte war sehr spannend und ich habe das Buch gerne verfolgt. Besonders gut gefallen haben mir auch die Pandoras. Ich habe jedes einzelne ins Herz geschlossen und einfach lieb gewonnen. Gerade zum Ende hin, hat mir das Buch mein Herz gebrochen.

    Der Schreibstil von Victoria Scott ist für mich neu, da ich bis hierhin noch gar kein Buch von der Autorin gelesen habe. Jedoch hat sie mich mit diesem Buch mit ihrer Schreibweise überzeugen können. Victoria Scott hat einen spannenden und angenehmen Schreibstil, der einem das Lesen des Buches leicht macht. Beim Lesen konnte ich mir auch alles sehr gut bildhaft und detailliert vorstellen. Auch der Lesefluss wurde hierbei in keiner Weise gestört, sondern positiv unterstützt.

    ,,Feuer & Flut‘‘ ist ein gelungener Auftakt der Reihe, der mir gut gefallen hat. Auch wenn ich einige Schwierigkeiten mit den Charakteren hatte, hat sich das zum Ende hin dann doch gelegt und ich hatte wirklich viel Spaß beim Lesen. Ich habe den zweiten Band auch schon hier und bin neugierig darauf, wie es weitergehen wird. Ich kann nicht sagen, in welche Richtung es sich entwickeln wird. Ich kann euch das Buch empfehlen, ich hatte wirklich tolle Lesestunden damit.

  5. Cover des Buches Die Einzige (ISBN: 9783401068695)
    Jessica Khoury

    Die Einzige

    (229)
    Aktuelle Rezension von: Elisa_Unique

    Inhalt

    Im Dschungel von Südamerika liegt ein geheimes Forschungszentrum, welches daran arbeitet die Unendlichkeit von Menschen zu erschaffen. Pia ist noch ein Kind, aber sie ist der erste gelungene Versuch. Sie ist die Einzige - die Einzige, die Unsterblich ist und enorme Fähigkeiten besitzt. Aber von der Außenwelt kennt sie nichts, weder Länder, noch andere Menschen außerhalb des Forschungszentrums. An ihrem 17. Geburtstag findet sie ein Loch im Zaun des sonst so perfekt gesicherten Geländes. Sie begibt sich direkt in den Dschungel und läuft in die Arme eines jungen Indianers. Sie verliebt sich Hals über Kopf ihn und beginnt ihre Welt der Wissenschaft zu hinterfragen. 


    Cover

    Das Cover konnte mich leider nicht wirklich überzeugen, da es doch eher schlicht und doch zu aufdringlich wirkt. Nur anhand des Covers hätte ich mich eher gegen das Buch entschieden und auch eine völlig andere Geschichte erwartet.


    Rezension

    Ich habe mich auf ein unfassbares Jugendbuch gefreut und auch ein fast perfekten Jugendroman bekommen. Der Schreibstil von der Autorin ist wirklich gut gelungen und man fiebert mit jedem Satz mit, aber trotzdem war es zunächst schwierig in das Buch hineinzufinden. 

    Die Handlung ist zunächst sehr langatmig und eintönig. Nach einem Drittel jedoch wird es sehr überraschend und viele Szenen sind plötzlich unvorhergesehen, wodurch die Spannung am Schluss nie verloren geht. Das Ende war wirklich unerwartet und auch die einzelnen Aspekte und Hintergründe in dem Forschungszentrum. Es wird eine große Frage der Moral gestellt und die Forscher haben keine Skrupel. Was jedoch sehr überraschend war, ist der Punkt, dass Pia trotz ihrer Fähigkeiten und Unsterblichkeit Gefühle in sich trägt und auch jegliche Form von moralischen Werten versteht, obwohl es ihr nie beigebracht wurde. 

    Die Protagonisten sind wirklich sehr gut gedacht und nahezu perfekt umgesetzt. Pia wächst weit weg von der Außenwelt auf und ihre Naivität spürt man seit dem ersten Kapitel, aber sie wächst an den Aufgaben und mit der Zeit. Pia ist ein spannender Charakter mit vielen Fassetten. Auf der einen Seite hat sie viele unfassbare Fähigkeiten und liebt die Wissenschaft und das Lernen sehr. Auf der anderen Seite weiß sie unglaublich vieles nicht und versuchte es immer allen recht machen. Anfänglich hinterfragt sie einige Dinge auch einfach nicht. 

    Lio der männliche Protagonist ist das komplette Gegenteil. Er vertraut auf seinen Glauben und vor allen auf sein Volk und die Natur. Er wohnt nicht weit weg vom Forschungszentrum, aber im Dschungel. Obwohl er nicht die selben Fähigkeiten wie Pia besitzt, weiß er so viel mehr von der Welt. Aber auch er ist in vielen Situationen naiv. 

    Das Buch hat mich sehr überwältigt und bis auf Kleinigkeiten, war es sehr faszinierend zu lesen. Die einzigen Negativpunkte sind zum einen der Anfang, der sich zunächst sehr zäh lesen lässt und im ersten Drittel sehr wenig spannendes passiert. Zum anderen aber auch das die Liebesgeschichte in dem Roman doch ein bisschen zu kitschig waren. 

    Allerdings regt das Buch wirklich zum Nachdenken an und lässt ein kurz hinterfragen, ob man das vor einem liegende immer so hinnehmen sollte. 


    Leseempfehlung

    Tatsächlich kann ich dieses Buch mit gutem Gewissen empfehlen und denke, dass es durchaus zu einigen Fragen anregt.

  6. Cover des Buches Bridge Kingdom – Der Schwur der Spionin (ISBN: 9783492707015)
    Danielle L. Jensen

    Bridge Kingdom – Der Schwur der Spionin

    (111)
    Aktuelle Rezension von: Mele1983

    Also dieser Einstieg?! Ich saß da nur so: „Entschuldigung, wir fangen SO an?!“ 😮🔥
    Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet -> volle Punktzahl für den Überraschungseffekt!

    Lara ist von klein auf komplett von den Worten ihres Vaters geprägt und indoktriniert worden. Genau das macht ihre Entwicklung so spannend. Ihr innerer Konflikt zieht sich durch die gesamte Geschichte, aber (und das war mir wichtig!): er geht nie auf die Nerven. Man merkt einfach, dass Lara ständig versucht, das Richtige für die Menschen zu tun, selbst wenn sie dafür ihre eigenen Gefühle komplett zurückstellen muss. Das tut weh. Für sie. Für uns. Für mein Herz 💔

    Und dann ist da Aren 💚 Die wandelnde Green-Flag im Böötle 🚣‍♂️ Auch er will nur das Beste für sein Volk. Da er sehr genau weiß, was Laras Vater in Wahrheit für ein Mensch ist, handelt er logisch, fair und konsequent. Nicht immer angenehm, aber absolut nachvollziehbar. Mein Kopf nickt zustimmend, während mein Herz leise leidet 😮‍💨

    Die Geschichte versucht uns die ganze Zeit einzureden, dass aus Lara und Aren niemals etwas werden kann 🚫 Und trotzdem streut das Buch diese kleinen Hinweise, diese subtilen Momente, diese perfekt platzierten Andeutungen… 👀✨🧡 Ich habe sie alle gesehen. Und ich habe sie alle geliebt.

    Zugegeben: zwischendurch hat die Handlung ein paar Längen 🐌Manche Passagen ziehen sich etwas, aber: Dranbleiben lohnt sich, denn das letzte Drittel? Drama. Spannung. Emotionen. Plot 🔥🔥🔥 Ab da konnte ich das Buch dann nun wirklich nicht mehr aus der Hand legen 😳

  7. Cover des Buches Das Volk der Bäume (ISBN: 9783446262027)
    Hanya Yanagihara

    Das Volk der Bäume

    (89)
    Aktuelle Rezension von: leniisbooks

    Mit Das Volk der Bäume legt Hanya Yanagihara einen zutiefst verstörenden, intellektuell herausfordernden Roman vor, der sich jeder einfachen Einordnung entzieht. Inspiriert von realen historischen Vorbildern erzählt sie die Geschichte des Arztes Norton Perina, dessen sensationelle Entdeckung ihn zu einem gefeierten Wissenschaftler macht – und zugleich zu einer der moralisch abgründigsten Figuren der modernen Literatur.

     

    Perina kehrt von der abgelegenen Insel Ivu’ivu mit einer bahnbrechenden Erkenntnis zurück: Eine uralte Schildkrötenart scheint der Schlüssel zur drastischen Verlängerung des menschlichen Lebens zu sein. Was folgt, ist ein rasanter wissenschaftlicher Aufstieg, begleitet von Ruhm, Anerkennung und Macht. Parallel dazu schildert der Roman jedoch die zunehmende Kolonisierung der Insel, die Ausbeutung ihrer Ressourcen und die Zerstörung einer jahrhundertealten Kultur. Yanagihara verknüpft diese Ebenen geschickt miteinander und macht deutlich, dass wissenschaftlicher Fortschritt in diesem Kontext niemals neutral ist.

     

    Besonders eindrucksvoll ist die Erzählweise. Der Roman ist in Form von Berichten, Tagebucheinträgen und späteren Kommentaren aufgebaut, was ihm einen beinahe dokumentarischen Charakter verleiht. Diese distanzierte, sachliche Sprache verstärkt die Beklemmung der Handlung erheblich. Emotionen werden nicht offen ausgestellt, sondern ergeben sich aus dem, was zwischen den Zeilen steht – und genau darin liegt die große erzählerische Kraft des Buches.

     

    Norton Perina ist eine Figur, die bewusst keine Sympathie erzeugt. Er ist brillant, ehrgeizig, selbstgerecht – und zutiefst unmoralisch. Die Enthüllung seiner sexuellen Gewalt gegenüber Kindern ist schockierend, wird jedoch nicht effekthascherisch dargestellt. Yanagihara zwingt ihre Leser*innen, sich mit einer der schwierigsten Fragen auseinanderzusetzen: Wie gehen wir mit einer Lebensleistung um, wenn sich das gefeierte Genie als Monster entpuppt? Der Roman verweigert eine klare Antwort und überlässt die moralische Bewertung konsequent dem Publikum.

     

    Zentrale Themen wie Machtmissbrauch, koloniale Gewalt, wissenschaftliche Hybris und moralische Verantwortung ziehen sich durch den gesamten Text. Die Insel Ivu’ivu fungiert dabei nicht nur als exotischer Schauplatz, sondern als Symbol für all jene Orte und Kulturen, die im Namen des Fortschritts geopfert werden. Die Parallelen zwischen der Ausbeutung der Insel und Perinas persönlicher Tätergeschichte sind dabei erschreckend deutlich.

     

    Das Volk der Bäume ist kein Buch, das man „gern“ liest. Es ist unbequem, stellenweise kaum auszuhalten und emotional herausfordernd. Gleichzeitig ist es literarisch präzise, klug konstruiert und von gnadenloser Konsequenz. Yanagihara zwingt ihre Leser*innen, die eigene moralische Komfortzone zu verlassen und sich mit Fragen auseinanderzusetzen, die keine einfachen Antworten zulassen.

     

    Fazit:

    Das Volk der Bäume ist ein verstörender, kompromissloser Roman über Genie und Schuld, über Fortschritt und Zerstörung, über Macht und Verantwortung. Hanya Yanagihara zeigt, dass große Erkenntnisse nicht automatisch mit moralischer Größe einhergehen – und dass manche Fragen uns auch nach der letzten Seite nicht mehr loslassen. Ein literarisch anspruchsvolles, zutiefst beunruhigendes Werk, das lange nachhallt.

  8. Cover des Buches Lady Trents Memoiren 2 (ISBN: 9783959815055)
    Marie Brennan

    Lady Trents Memoiren 2

    (60)
    Aktuelle Rezension von: east

    Isabella Camherst, angehende Drachenforscherin, hat mit gerade mal dreiundzwanzig schon mehr als ein Abenteuer erlebt. Nachdem sie im ersten Band ihrer Memoiren den Leser auf eine Reise in schroffe Gebirgslandschaften eingeladen hat, nimmt sie diesmal mit in den tropischen Dschungel, wo nicht nur Drachen ihr Unwesen treiben…

     

    Packt die Koffer, Lady Trent unternimmt ein weiteres Abenteuer. Mit „Die Naturgeschichte der Drachen“ hat ihre Geschichte ja auch gerade erst begonnen. Ihre nächste Expedition ist länger und gefährlicher und natürlich auch unfassbar atmosphärisch. Der Erzählstil ist wie im Vorgänger einzigartig, eben kein klassisches Abenteuer, sondern die Erinnerungen einer faszinierenden Frau, die die ganze Welt gesehen hat und alles erforscht hat, was fliegen kann. Mit jedem Schritt auf ihren Reisen lernt sie dazu und allein ihre Entwicklung ist fesselnd zu beobachten.

     

    Spannung stellt sich, aufgrund des Formats und der Länge der Expedition erst nach und nach ein, aber dann wird es vielschichtig und auch politisch, denn auch wenn es eigentlich um Drachen geht, liegt Lady Trents Welt ein ausgeklügeltes Weltensystem zugrunde, voller verschiedener Kontinente, Länder und Völker. Mit anderen Worten: Es ist lebendig, gefährlich und auch durchaus amüsant, denn die Autorin verpasst ihrer erzählenden Protagonistin, wie bereits bekannt, eine spitze Zunge und den einen oder anderen Kommentar an ihr jüngeres Selbst.

     

    Wer Drachen liebt, auch aus der Ferne die Faszination für diese eleganten Flugkünstler fühlt, der wird die Abenteuer von Isabella Camherst lieben, denn selbst wenn sie nicht die klassische Geschichte voller Twists bietet, so wohnt ihr doch ein ganz eigenes Staunen inne. Und die ständige Frage, wohin es die tapfere Forscherin wohl als Nächstes verschlägt?


  9. Cover des Buches Dschungelkind (ISBN: 9783426784747)
    Sabine Kuegler

    Dschungelkind

    (622)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    Vor Jahren ist mal „Jägerin und Gejagte“ bei mir eingezogen und erst hinterher habe ich erfahren, dass es der 3. Band  rund um Sabine Kuegler ist.
    Ich kenne den Film zum vorliegenden Buch nicht, weshalb ich keine Vorstellung vom Inhalt hatte.
    Meine Erwartungen hingegen waren hoch, da das Buch und der Film sehr gepusht worden sind.

    Anfangs war ich ziemlich angetan von den Erzählungen der Autorin.
    Doch schon schnell merkte ich, dass sie hin und her sprang; dass sie Sachen anfing und dann nicht zu Ende erzählte; dass sie an der Oberfläche bleibt, um nicht erzählen zu müssen, was wirklich im Kessel brodelt.

    Über den Stamm der Fayu lernt man relativ wenig kennen. Wenn ich jedoch an die Geschichten denke, die hier niedergeschrieben sind, bekomme ich wirklich Bauchschmerzen.
    Da kommt ein weißer Mann bzw. eine weiße Familie in den Dschungel West-Papuas. Schnell wird zwischen den Zeilen klar, was hier wirklich stattfinden soll: eine Missionierung.

    Als ich das erkannte, war meine Sicht auf das Buch eine ganz andere.
    Sabine Kuegler beschreibt sehr romantisierend ihre Kindheitserinnerungen. Da gibt es kein kritisches Wort in die Richtung des Vaters; an seiner Arbeit, an seiner Einmischung in das Leben der indigenen Völker. Alles wird als toll und gewinnbringend für die Fayu dargestellt.

    Da die Autorin nicht chronologisch erzählt, kommt es hin und wieder zu Wiederholungen.

    Für mich war es leider nicht das, was ich erwartet habe. Die Autorin bleibt zu sehr an der Oberfläche. Ihr fehlt der Weitblick, um wirklich alles überblicken zu können. Sie sieht nur das, was sie sehen möchte, setzt es in einen rosaroten Kontext und hofft, so eine vom Vater geschaffene heile Welt präsentieren zu können.

    Eine echte Auseinandersetzung mit sich selbst findet nicht statt. Vor allem als es dann zum Kulturschock kommt. Lesende erfahren nichts Tiefgründiges.

    Und immer wieder stelle ich mir die Frage: Wenn ihr Leben im Dschungel so viel toller und besser war, warum ist sie mit ihren eigenen Kindern nicht dorthin zurück gegangen?

    ©2025 adlatb

  10. Cover des Buches Evolution - Die Stadt der Überlebenden (ISBN: 9783401601670)
    Thomas Thiemeyer

    Evolution - Die Stadt der Überlebenden

    (246)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Die Grundidee des Buches fand ich sehr spannend. Durch einen Zufall landen die Protagonisten in einer Zukunft, in der vermeintlich keine anderen Menschen mehr leben. Die Natur hat sich die Städte zurückerobert und mit ihr kam noch etwas anderes, das sich gegen die Menschen verschworen hat.

    Leider fand ich die Umsetzung nicht so stark, wie erhofft. Die Welt der Zukunft ist klasse beschrieben, das Szenario sehr gut umgesetzt. Auch die Erklärung für das alles scheint schlüssig zu sein. Das war definitiv ein großer Pluspunkt der Geschichte für mich.

    Auch die Handlung selbst konnte mich überzeugen und sehr gut unterhalten. Vom Ankommen und Erkunden, bis hin zu den Entdeckungen und Erkenntnissen, die gemacht wurden. Es war interessant und wurde zwischenzeitlich sogar richtig spannend.

    Die Charaktere jedoch blieben sehr flach. Bis auf ein paar prägnante Wesenszüge blieb mir fast nichts wirklich in Erinnerung. Vielleicht ändert sich das in den weiteren Bänden noch, doch in diesem Auftaktband stachen sie für mich nur durch ihre klischeehaften Rollen hervor und hätten noch keine Chance, sich zu entwickeln.

    Zudem habe ich ein paar Befürchtungen für die Folgebände der Trilogie, die ich hier aber nicht erwähnen werde. Da ich die Reihe weiterlesen werde, finde ich noch früh genug heraus, was davon zutrifft und was nicht. 

  11. Cover des Buches Hector und das Wunder der Freundschaft (ISBN: 9783492303118)
    François Lelord

    Hector und das Wunder der Freundschaft

    (94)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Auf wirklich langjährige Freundschaften kann man natürlich erst im fortgeschrittenen Alter zurückschauen. 20, 30, 40, 50 Jahre oder länger eine Freundschaft zu pflegen und immer wieder neu zu beleben, das gibt schon ein schönes, warmes Gefühl im Herzen.

    Der schon allseits bekannte Glücksexperte und Psychiater Hector macht sich dieses Mal auf die Reise mit Freunden zu einem alten Freund und notiert dabei 21 Beobachtungen, was eine wahre Freundschaft ausmacht, wie z.B. schon oben genannter Satz oder auch „Wahre Freundschaft setzt man nicht für die Liebe aufs Spiel“ oder „Ein wahrer Freund ist bereit, Opfer für dich zu bringen oder sich deinetwegen sogar in Gefahr zu begeben.“ Letzten Satz wird auch Hector auf seiner abenteuerlichen Reise immer wieder zu bestätigen wissen. Denn ein alter Freund von ihm hat eine sehr, sehr hohe Summe unterschlagen und sich damit in einen überaus unzugänglichen Teil der Erde abgesetzt. Die Feinde, die er sich dadurch geschaffen hat, bedrohen auch Hector und seine Familie. Dieses Mal bleibt Hector soweit keusch und moralisch auf Linie.

    Die Frage nach der Freundschaft ist eher so ein Nebenschauplatz dieses Buches. Die Handlung ist eine Mischung aus Thriller und Abenteuerreise. Sie ist locker zu lesen, manchmal ein bisschen verwunderlich, aber insgesamt nie langweilig. Sicherlich ist nun keine philosophische Abhandlung über die Freundschaft entstanden. Es sind eher Allgemeinplätze, die aber nichts desto trotz ein wenig zum Nachdenken anregen.

    Bereits mein 3. Buch von Francois Lelord nach „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ und „Hector und die Geheimnisse der Liebe“. So war mir der Stil des Autors bereits vertraut.

    Fazit: 3,5 von 5 Sternen. Ganz gut als Gute-Nacht-Lektüre geeignet oder als Buch zum Entspannen für den Urlaub.


  12. Cover des Buches Bodyguard - Der Hinterhalt (ISBN: 9783570403150)
    Chris Bradford

    Bodyguard - Der Hinterhalt

    (61)
    Aktuelle Rezension von: RonjaKing

    Kapitel 63:

    Ein entsetzliches, schauriges Knurren. Messerscharfe Krallen, die sich in sein Fleisch gruben. Ein unglaubliches Gewicht, eine todbringende Schwere krachte auf seine Schultern, drückte ihn unter sich zu Boden. Amber unter ihm, schreiend. Klauen, die ihm den Rücken zerfetzten. Fauchende, gierige Zähne, die sich in den Rucksack schlugen und ihn zerrissen. Schmerzen, heiß, weißglühend wie Feuer, blendend ... und dann dunkles Nichts ...

  13. Cover des Buches Raiders of the Lost Heart (ISBN: 9783453429147)
    Jo Segura

    Raiders of the Lost Heart

    (80)
    Aktuelle Rezension von: buecher_t1na

    Ich muss ehrlich zugeben, ich hatte den zweiten Teil "Temple of Swoon" in der Buchhandlung gesehen und fand das Cover echt cool.
    Habe dann aber recherchiert und den ersten Teil gebraucht über ebay gekauft, weil ich dann natürlich in der richtigen Reihenfolge lesen möchte.

    Somit habe ich erstmal mit Raiders of the lost Heart angefangen und finde auch da das bunte Cover im Dschungel total cool und mal echt anders.
    Die Story beginnt damit, dass Corrie zu einer Ausgrabung eingeladen wird. Sie freut sich sehr darüber, da es um den Krieger ihrer Vorfahren geht und dies meiner Meinung nach im Studium auch ihr Thema war. Leider erfährt sie dann, dass vor Ort schon ein Team ist, welches bisher keine Erfolge hatte. Geleitet werden sie von Ford, einem ehemaligen Bekannten und jetzt Rivalen.
    Auf Grund von Missverständnissen in der Vergangenheit verstehen sich die beiden nun gar nicht, aber dennoch knistert es.

    Mir hat die Story gut gefallen, ich fand das Setting im Dschungel einfach mega, das war echt mal was anderes.
    Corrie und Ford sind auch schon in den 30ern, also kein typisches New/ Young Adult- Buch.
    Für mich war das im Sommer ein lockeres Buch, was man gut lesen konnte. 

  14. Cover des Buches Wilde Magie (ISBN: 9783453534117)
    Christine Feehan

    Wilde Magie

    (106)
    Aktuelle Rezension von: TatjanaVB

    Klappentext

    Auf der Flucht vor einem Feind aus der Vergangenheit versteckt sich die schöne Rachael in der undurchdringlichen Wildnis des Dschungels von Borneo. Doch auch hier lauert so manche Gefahr auf die junge Frau: Schwer verletzt überlebt sie den Angriff eines Leoparden. Der Eingeborene Rio Santana pflegt sie hingebungsvoll gesund und schon bald erwacht ein unstillbares Verlangen zwischen ihnen. Noch ahnt Rachael nicht, dass Rio ein dunkles Geheimnis hütet – ein Geheimnis, das auch ihr eigenes Leben für immer verändern wird ...

    Inhalt

    Teil 1 (ca. 150 Seiten):

    Hier geht es und Maggie Odessa und Brandt Talbot. Außerdem wird man eingeführt in die Welt der Leopardenmenschen.

     

    Teil 2:

    Hier kommen wir zum hauptsächlichen Handlungsstrang. Es wird von Rachels Flucht in den Regenwald erzählt und wie sie dabei ihren wahren Gefährten trifft, der sie zunächst für eine Mörderin hält. Doch draußen lauern nicht nur Gefahren und Geheimnisse, sondern auch die Killer, die hinter ihr her sind.

     

    Fazit:

    Mit detaillierte und farbenfrohe Beschreibung, schafft die Autorin es uns mit in den Regenwald zu führen. Das war es aber schon, was mir positiv gefallen hat an diesen Roman. Dieses Buch zieht sich, gefüllt werden die Durststrecken mit Erotik und Wiederholungen. Den ersten Teil des Romans (s.o.) hätte man auch getrost weglassen können, da die beiden Protagonisten in der Hauptstory gar nicht mehr auftauchen. Der zweite Teil „Fieber“ ist etwas besser und es kommt hin und wieder vor, dass etwas Spannung aufgebaut wird, die jedoch schnell durch unpassende Erotikszenen und Wiederholungen kaputtgemacht wird. Meine Meinung hätte die ganze Geschichte auch getrost in 400 Seiten erzählt werden könnten statt mit ca. 600 Seiten. Da ich auf der Suche nach eine gute Gestaltwandler-Reihe war, gibt es von mir keine Leseempfehlung.

  15. Cover des Buches Dschungel (ISBN: 9783548062365)
    Friedemann Karig

    Dschungel

    (113)
    Aktuelle Rezension von: brimar

    Ein junger Mann sucht seinen verschwundenen Freund Felix. Dafür muss er es wagen, allein in die Welt zu ziehen, ins Ungewisse, immer begleitet von der Präsenz seines Freundes tief in seiner eigenen Persönlichkeit. Er ist allein unterwegs und doch nie allein, denn die Erinnerungen an Felix, all die verrückten Dinge, die sie zusammen erlebt haben, sind quasi immer dabei und für den Leser in Rückblenden nachvollziehbar. Der Reisende kommt in abgelegene Ecken von Kambodscha, kommt mit der düsteren Geschichte des Landes und mit Drogen in Berührung, versucht bei anderen Travellern und Aussteigern ‚anzudocken‘, kämpft gegen das Aufgeben und die Hoffnungslosigkeit an und gibt doch nie auf. 

    Manchmal zieht sich die Schilderung, manchmal erscheinen die Situationen recht absurd und unglaubwürdig, manchmal meint man, der Protagonist sucht nicht seinen Freund, sondern sich selbst. Letztendlich findet er Felix, der z. T. erfolgreich sein bisheriges Leben vergessen hat und an einem entlegenen Ort unter Einheimischen von Tag zu Tag lebt. Wie man aufgrund der Vorgeschichte schon vermuten mag, ‚gewinnt‘ Felix einmal mehr, denn statt zurück ins ‚normale‘ Leben, nach Deutschland, zu reisen, bleiben die zwei Freunde dort, quasi am Ende der Welt, im „Dschungel“. Es ist eine recht ungewöhnliche Lektüre, eine Reiseschilderung durch die Welt und durch die Gedankengänge und Erinnerung des Protagonisten, mit Elementen, die an einen Entwicklungsroman erinnern. Ich habe mich manchmal bei der Lektüre ob der Naivität des Ich-Erzählers und seiner sklavischen Gefolgschaft und Verehrung seines Freundes regelrecht geärgert. Manche Passagen muss man aushalten können. Dennoch schafft es der Roman, zum Denken anzuregen und die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und die Natur von Freundschaften kritisch zu hinterfragen. 

  16. Cover des Buches Mondlicht in deinen Augen (ISBN: 9783959914710)
    Lena Klassen

    Mondlicht in deinen Augen

    (51)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Das Buch „Mondlicht in deinen Augen“ ist der erste Teil der Unaschki-Trilogie von der Autorin Lena Klassen und gleichzeitig auch mein erstes Buch, welches ich von der Autorin lese.

    Der Schreibstil der Autorin ist locker und angenehm zu lesen. Ich mochte die Beschreibungen der Umgebung, gerade im Dschungel, sehr gerne. Alles wirkte so exotisch, bunt, aber auch gefährlich. Ebenso konnte ich mir die Unaschki – die legendären Bestienkrieger - und die unterschiedlichen Lebewesen im Dschungel sehr gut vorstellen. An der einen oder anderen Stelle kam ich beim Lesen etwas ins Stocken, da es ab und zu kleine Zeitsprünge gab, sodass ich einige Sätze mehrmals lesen musste. Dies hat mich in meinem Lesefluss aber nicht weiter beeinträchtig.

    Die Protagonistin Meriande mochte ich sehr gerne. Sie kommt aus reichem Hause und wirkt manchmal ein wenig naiv. Trotzdem besitzt sie einen starken Charakter und ich mochte ihre Abenteuerlust sehr. Ihr Leben als Kaufmannstochter änderte sich, als sie auf den Soldaten Ruovan trifft und ihm auch schlussendlich als Soldatin in den gefährlichen Dschungel folgt. Was Meriande aber im Dschungel erlebt, das müsst ihr selbst herausfinden. Für mich hat sich die Geschichte auf jeden Fall in eine ganz andere Richtung entwickelt, als ich eigentlich dachte.

    Mir hat der Auftakt der Unaschki-Trilogie auf jeden Fall gut gefallen. Ich mochte das exotische Setting und auch Meriande als Protagonistin, die anderen Charaktere blieben leider etwas blass. Die Unaschkie sowie alle Informationen, die man über die Bestienkrieger im Laufe der Handlung erhielt, fand ich sehr interessant. Ebenfalls gefiel mir die Liebesgeschichte, die doch eine ganz andere ist, als ich es erwartet habe. Mir ging diese persönlich nur etwas zu zügig voran. Ich vergebe dem Buch insgesamt vier Sterne und werde diese Reihe definitiv weiterverfolgen.

  17. Cover des Buches Die weiße Massai (ISBN: 9783426788004)
    Corinne Hofmann

    Die weiße Massai

    (689)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Hermann

    Sehr gute Geschichte, erzählt und aus der Tiefe des eigenen Seins gelebt, jemanden ohne Bedingung oder Überzeugung zu lieben, Trost zu verlassen und in eine unbekannte Welt einzutreten und das Schwierigste ist der Kulturschock, jetzt, wo ich mein Land verlassen habe und in einem anderen lebe Land, in dem ich lebe, ich bewundere sie als Frau, ihren Mut und ihren Mut, nur jemand, der sie geliebt hat, wird sie verstehen, mehr als einer wird sie für verrückt halten, aber sie werden einer dieser Mund sein, der um ihrer selbst willen redet Reden, ich hoffe, ich kann ihn eines Tages treffen, ich bin für diese Dinge sehr klein, denke ich Sie wäre nach Jesus Christus die erste Person, die ich bewundere, weil ich ihre Geschichte gelesen habe. Ich hoffe, eines Tages in die Schweiz zu gehen und mit ihr zu sprechen ist mehr als ein Krieger ohne Gewehr. Nur aus Liebe.

  18. Cover des Buches Gehen, um zu bleiben (ISBN: 9783442176724)
    Anika Landsteiner

    Gehen, um zu bleiben

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.

    Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.

    Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.

    Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!

  19. Cover des Buches Micro (ISBN: 9783453436633)
    Michael Crichton

    Micro

    (80)
    Aktuelle Rezension von: einbisschenbuecherei

    Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft…

    Diesmal ist es jedoch die Erwachsenenausgabe.  Klingt eigentlich ganz spannend, aber letztendlich war es doch eher enttäuschend. Die Handlung war zu einfach und vorhersehbar, ohne jegliche Originalität oder Besonderheiten.

    Ich hätte mir mehr Details, eine tiefere Geschichte, mehr technologische und wissenschaftliche Elemente gewünscht.  Insgesamt wirkte es nur wie ein oberflächliches Werk, was nicht ganz ausgearbeitet wurde. Crichtons frühes Ableben mag der Grund dafür sein, dass das Buch unvollendet wirkt. Es ist bedauerlich, dass die Story mit so viel Potenzial nicht ihr volles Potenzial ausschöpft. Es war zwar ganz nett zu lesen, aber ich kann es nicht wirklich empfehlen. 

  20. Cover des Buches Dickicht (ISBN: 9783104009162)
    Scott Smith

    Dickicht

    (304)
    Aktuelle Rezension von: SamJackson

    "Dickicht" bzw. "The Ruins" (der englische Originaltitel gefällt mir deutlich besser, beide passen aber gut zum Inhalt) ist eine Survival Horror Geschichte, die in einem Dschungel in Mexiko spielt.

    Ein Deutscher, ein Grieche und vier Amerikaner (was fast wie der Anfang eines schlechten Witzes klingt) beschließen einen Ausflug in den besagten Dschungel zu machen, um nach dem Bruder des Deutschen zu suchen und nebenbei eine (archäologische) Ausgrabungsstätte (aka die Ruinen) zu bestaunen, erkunden, fotografieren, was auch immer.

    Soweit so gut. Der Klappentext lässt ja schon vermuten, dass dieser Ausflug mächtig schief geht. Bleibt also nur noch zu klären, ob und wie am Ende alle sterben und ob der Deutsche mal wieder als Bösewicht/Nazi herhalten muss. (Was mich btw. in amerikanischen Serien/Filmen/Büchern dezent nervt. Ich meine, der Nationalsozialismus war und ist schlimm und sollte nicht als etwas Gutes dargestellt werden, aber haben die Amerikaner in ihrer Geschichte nicht selbst auch mehrere dunkle Kapitel zu verzeichnen?) 

    Ich hatte vor dem Lesen keine hohen Erwartungen. Und die sollte man hier auch echt nicht haben, denn die Geschichte besticht nicht durch einen besonders fesselnden Schreibstil, es ist auch nicht die Atmosphäre, das Setting oder der Plot. Was mich an der Geschichte fasziniert hat, war der Antagonist (Spoiler: es ist nicht der Deutsche). Und wie man sehen kann, hat mich dieser Bösewicht so überzeugt, dass mir eine Wertung mit 3 Sternen (die ich eigentlich vergeben wollte) zu niedrig war. Und da mir 5 Sterne wiederum zu viel waren, hab ich mich eben für 4 Sterne entschieden. 

    Dass der (Haupt-) Antagonist kein Mensch, sondern eine Pflanze (aka das "Dickicht") ist, wusste ich vor dem Lesen schon. Ich wusste aber nicht, wie fies diese Pflanze tatsächlich ist. Wer wie ich allgemein auf Bösewichte abfährt (sie interessanter als die Helden/Protagonisten findet), wird es hier mit einem sehr interessanten Exemplar zu tun bekommen. Die Pflanze ist nämlich daran schuld, dass der Bruder des Deutschen kein Lebenszeichen mehr von sich gibt. Und dass die Freundesgruppe plötzlich mitten im Dschungel festsitzt.

    Es geht letztlich darum, dass die Figuren ums nackte Überleben kämpfen, gegen eine Pflanze, ihren eigenen Verstand und ihre Mitmenschen. Hunger und Durst spielen eine große Rolle. Ebenso Moral. So hab ich mich oft gefragt, was ich an der Stelle der Charaktere tun würde, was die Situation mit mir machen würde. Kannibalismus ist auch mal ein Thema und Selbstverletzung (was mein persönlicher Endgegner ist), sorgen für ordentlich Spannung/Konflikt. Obwohl der Erzählton eher distanziert ist, haben mich diese Themen nicht kalt gelassen. Gerade gegen Ende hab ich das Gefühl, dass es schon ein bisschen deep wurde. Zumindest hab ich gerade am Ende richtig mitgefiebert. 

    Wo wir gerade beim Erzählton sind, knüpfe ich doch gleich mal da an. Das ist nämlich mein größter Kritikpunkt. Erzählt wird die Geschichte aus vier Perspektiven, die sich irgendwie alle gleich gelesen haben. So hat es etwa bis zur Mitte des Buches gedauert, bis ich endlich unterscheiden konnte, wer jetzt wer ist und aus welcher Sicht man die Geschichte gerade zu lesen bekommt. Besser wäre es gewesen, wenn jeder Charakter seine eigene Stimme bekommen hätte, als die immer gleiche distanzierte Tonlage, in der nur die Eigenschaften der jeweiligen Figur heruntergerattert werden. So war es wie der auktoriale Erzähler, nur dass er kapitelweise die Köpfe gewechselt hat und nicht wann immer es ihm beliebt. Was ich trotz allem ganz angenehm fand. Den "klassischen" auktorialen Erzähler finde ich nämlich streckenweise ganz schön anstrengend. Von einem personalen Erzähler (den man hier aber eigentlich einschlagen (oder heißt es anschlagen?) wollte - zumindest vermute ich das) erwarte ich allerdings mehr Tiefe und Individualität. Auch die Beziehungen untereinander fand ich schwierig, da sie kaum vorhanden waren. Es wird zwar erzählt, dass es zwei Pärchen gibt und die beiden Frauen beste Freundinnen sein sollen, aber gezeigt wird das so gut wie gar nicht. Jedenfalls waren sie alle untereinander genauso distanziert wie zum Leser. 

    Mein zweiter Kritikpunkt ist das Setting. Beinahe das komplette Buch spielt auf einem "Hügel" (wie es im Buch heißt), auf dem die Pflanze wächst. Da es ja am Anfang als eine Ausgrabungsstätte angepriesen wird, hab ich in der Hinsicht etwas mehr erwartet. Ich hab coole, mysteriöse Maya-Ruinen mit Symbolen und irgendwelchen geheimnisvollen Artefakten oder sowas erwartet. Aber man bekommt nur diesen dämlichen Hügel, einen Schacht (der entweder dunkel oder vom Dickicht überwuchert ist) und die Pflanze. Am Anfang wird ein bisschen Strand und Dschungel beschrieben, aber das wars. Irgendwie nicht so spektakulär, was es für mich etwas schwer gemacht hat, mir die Szenerie genau vorstellen zu können. Und dadurch ist auch eine Menge Atmosphäre flöten gegangen. 

    Insgesamt kratzt alles eher an der Oberfläche, es ist Potenzial da, definitiv, aber mit dieser Umsetzung liest es sich leider eben "nur" wie ein mittelmäßiger Horrorfilm. Einer, der vor allem gegen Ende spannend wird und unterhält, indem man den Figuren beim Sterben zusieht. Gerade dieser Aspekt lässt mich sehr zwiegespalten zurück. Klar, ich würde lügen, wenn ich behaupte, ich hätte mich nicht unterhalten gefühlt. Aber irgendwie finde ich den Unterton schon sehr makaber. Wie ein Unfall, bei dem man nicht wegschauen kann. Die ganze Geschichte unterhält, weil man sich selbst danach bzw. beim Lesen besser fühlt als die Charaktere. Man ist froh, nicht in ihrer Haut stecken zu müssen. 

  21. Cover des Buches Limea - Innerer Sturm (ISBN: 9783959912747)
    Lin Rina

    Limea - Innerer Sturm

    (87)
    Aktuelle Rezension von: Jus-Tina

    So ein schönes Cover habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Das verträumte Mädchen, die goldene Schrift und die Symbole, alles passt perfekt zu dem Buch und zur der Geschichte. 

    Die Geschichte handelt von einer starken jungen Frau namens Limea. Obwohl sie sich selbst nicht als stark und mutig sah, zeigten ihre mutigen Taten ihren wahren Wert. Sie war eine Rebellin, die für ihre Familie und eine besere Zukunft für andere kämpfte. Sie war noch nicht bereit für die Liebe, sie hatte andere, wichtigere Ziele. Doch Noatuns silberne Augen entfachten in ihr die unerwartete Liebe.

    Die Idee von Volk der Baume war für mich sehr interessant, erinnert mich etwas an Avatar. Ich hätte mir etwas mehr Dialogen gewünscht, um tiefer in die Geschichte eintauchen zu können. 

    Eine Geschichte mit offenem Ende ist eine clevere Lösung. Obwohl es Andeutungen auf ein Happy End gibt, fehlt der Geschichte dennoch ein richtiges Ende. Unbewusst beginne ich, verschiedene Szenarien zu entwerfen und das lässt mich nicht los..


  22. Cover des Buches Merrick (ISBN: 9780099548164)
    Anne Rice

    Merrick

    (138)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Ein Vierteljahrhundert nach dem grausamen Tod des Kindfrauvampirs Claudia gibt sich Louis de Pointe du Lac noch immer die Schuld daran. Während Lestat in einem tiefen Koma liegt, tritt Louis an seinen - mittlerweile ebenfalls zu einem Vampir gewordenen - Freund David Talbot heran, der seinen Schützling Merrick Mayfair dazu bringen soll, den Geist von Claudia mittels ihrer Voodoo-Künste heraufzubeschwören, damit Louis sie um Vergebung bitten und so seinen inneren Frieden finden kann. Merrick ist eine junge Frau mit einem Achtelanteil afrikanischer Vorfahren in ihrem Blut und immensen übernatürlichen Fähigkeiten und willens, Louis seinen Wunsch zu erfüllen... doch sie fordert dafür einen Preis von ihm, den David Talbot nicht bereit zu zahlen war.

    Die "Königin der Vampire" Anne Rice (1941-2021) kehrt mit diesem 7. Roman der "Vampirchroniken" zurück zu ihrer alten Stärke. Der Roman erschien 2000 nach einer für sie schweren Zeit, in welcher sie mit Diabetes zu kämpfen hatte. In den Jahren 1998/99, wo sie zeitweise in ein diabetisches Koma gefallen war, entstanden die in meinen Augen misslungenen "neuen Chroniken der Vampire": "Pandora" und "Vittorio"... in diesen Werken lähmten und langweilten die religiösen Exkurse der Schriftstellerin. Bei diesem Roman ist davon glücklicherweise nichts zu finden. Rice erzählt gewohnt opulent und ausufernd eine dichte Geschichte über die junge mächtige Hexe Merrick und ihrer Verstrickung mit David Talbot und der Geheimorganisation Talamasca. Es ist der erste Roman, der ihre Welten der Vampire und Hexen zusammenführt. Von Kritik und Lesern mit gemischten Gefühlen aufgenommen empfinde ich den Roman, der in New Orleans und im südamerikanischen Dschungel spielt, als eine willkommene Erinnerung an die ersten Chroniken mit Sogwirkung. Die intensiven Figuren Lestat und Claudia nehmen verhältnismäßig wenig Platz in diesem Roman ein, doch dafür offeriert Rice einen Einblick in die Mechanismen der Geheimorganisation sowie in die Gefühlswelt des David Talbot, der seit seinem Auftauchen in "Königin der Verdammten" ein Favorit von mir ist. Dieser Roman hat mein Vertrauen und die Hoffnung in Rice's solides Handwerk wiederhergestellt und ich hoffe, dass eine weitere Festigung mit dem nächsten Roman "Blut und Gold" folgen wird.

  23. Cover des Buches Das Dschungelbuch (ISBN: 9783791500928)
    Rudyard Kipling

    Das Dschungelbuch

    (235)
    Aktuelle Rezension von: Alrik

    Zwischen raschelnden Blättern, warmem Dschungellicht und dem Gefühl von Abenteuer entfaltet sich eine Ausgabe, die weit mehr ist als ein klassisches Kinderbuch. Jede Seite wirkt wie ein kleines Kunstwerk, liebevoll gestaltet und voller Details, die den Blick immer wieder festhalten. Die Illustrationen laden zum Verweilen ein und machen das Lesen zu einer Reise durch Farben, Muster und Emotionen.


    Die bekannten Geschichten rund um Mowgli, Baloo und Bagheera fühlen sich überraschend lebendig an. Während ich durch den Dschungel wandere, entsteht das Gefühl, selbst zwischen den Lianen zu stehen und den Stimmen der Tiere zu lauschen. Auch die weniger bekannten Erzählungen berühren mit leiser Tiefe und zeigen eine poetische Seite, die lange nachklingt.


    Besonders bezaubernd sind die interaktiven Elemente. Klappen, Einleger und kunstvolle Details machen aus dem Buch ein Erlebnis für alle Sinne. Immer wieder halte ich inne, entdecke Neues und verliere mich in der liebevollen Gestaltung. Genau diese Mischung aus Nostalgie und moderner Buchkunst macht die Ausgabe so besonders.


    Zurück bleibt ein warmes Gefühl von Kindheit, Abenteuer und Staunen. Diese Schmuckausgabe ist nicht nur zum Lesen gedacht, sondern zum Erleben, Sammeln und immer wieder neu Entdecken. Ein echtes Herzensbuch, das im Regal glänzt und beim Aufschlagen sofort in eine andere Welt entführt.

  24. Cover des Buches Masken - Unter magischer Herrschaft (ISBN: 9783426510094)
    Mara Lang

    Masken - Unter magischer Herrschaft

    (134)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Die junge Ferin sehnt ungeduldig den Tag herbei, an dem sie endlich die Maske erhält, die ihre hässlichen blauen Gesichtsmale überdecken und sie ebenso schön machen wird wie die Herrschenden. Aber ihre Maske zerfällt zu Staub – und Ferin wird zu einer Gesetzlosen. Sie flüchtet zu einer Rebellengruppe, die unmaskiert im Dschungel lebt. Hier erfährt sie die Wahrheit über die magischen Kräfte ihres Volkes, die von den Masken unterdrückt werden, und lernt den attraktiven Martu kennen. Gefangen in einem Strudel aus Unterdrückung, Verrat und Rache, der nicht nur die Freiheit ihres Volkes, sondern auch ihre große Liebe bedroht, bleibt Ferin nur eins: Sie muss die Masken zerstören.


    Diese Buch klang spannend und die Grundidee ist und bleibt toll – leider hat mich die Umsetzung jedoch in mehr als einer Hinsicht enttäuscht.

    Der Schreibstil war flüssig, trotzdem gab es einige Formulierungen, über die ich beim Lesen gestolpert bin. Durch den personalen Erzähler wurde wohl versucht, das Wort „ihre“ zu vermeiden, wo man kann, damit es nicht zu oft vorkommt. Verständlich. Leider führte es dazu, dass „die Mutter rief sie“ oder „der Vater drehte sich um“ verwendet wurde und das Verhältnis zur Familie der Protagonistin so schon von Anfang an sehr unpersönlich wirkte.

    Und dann ist da Ferin. Sie war mir leider sehr unsympathisch und entgegen dem, was der Klappentext schreibt, ist sie alles andere als selbstständig. Sie stolpert eher durch Zufall in die Rebellen hinein und hat eigentlich gar nicht vor, sich ihnen anzuschließen. Stattdessen versinkt sie in Selbstmitleid – ein Gefühl, das wir als Leser fast 100 Seiten durchstehen müssen. Das war der erste Moment, in dem ich überlegt hatte, das Buch abzubrechen, was ich allerdings nicht getan habe. Als diese Phase überwunden war, wurde es nämlich doch interessant und endlich schien die Geschichte Fahrt aufzunehmen. Wir lesen, welche Magie ihr Volk besitzt und wie Ferin endlich akzeptiert, zu sich selbst findet und ihre Gabe mehr oder weniger zu beherrschen lernt.

    Zwischenzeitlich wurden auch andere Perspektiven eingestreut, allerdings so selten und mit so wenig Informationen für die Handlung, dass sich mir nicht erschlossen hat warum es überhaupt getan wurde. Viel eher haben mich die wenigen kurzen Abschnitte irritiert und aus der Haupthandlung herausgerissen.

    Das Erscheinen von Martu (der nicht zu den Rebellen gehörte), hat mich tatsächlich überrascht, bis klar wurde, wer er wirklich war und meine Irritation gar nicht mehr weichen wollte. Er gehört nämlich zu einem ganz anderen Volk, am anderen Ende der Welt, mit anderen Fähigkeiten, einem anderen Krieg und anderen Problemen. In meinen Augen war er nur dazu da, dass Ferin sich verliebt und die Trauer über den Abschied bei einigen Lesenden vielleicht Herzschmerz auslöst – was es bei mir nicht getan hat. Auf mich wirkte es extrem konstruiert, denn auch das, was er für den Verlauf der Geschichte dann noch tut, hätte meiner Meinung nach ohne ihn vollbracht werden können.

    Das Ende hat mich auch nicht mehr überraschen oder begeistern können, wirkte zu passend, zu zurechtgebogen und genauso konstruiert wie die Geschichte mit Martu. Das Ende der Geschichte konnte bei mir daher leider auch keine Pluspunkte sammeln.

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