Bücher mit dem Tag "dubai"
33 Bücher
- Dora Heldt
Kein Wort zu Papa
(289)Aktuelle Rezension von: AlinchenChristiane ist genervt. Ihr Freund Johann kommt einfach nicht von einem Job aus Schweden zurück, dabei wollen die beiden doch eigentlich zusammen ziehen. Dann landet sie plötzlich mit ihrer Schwester Ines auf Norderney, weil ihre beste Freundin Marleen in Dubai gefangen gehalten wird und nun Christiane die Pension am Laufen halten soll. Dass weder sie noch ihre Schwester kochen können, ist nur die Spitze des Eisbergs. Vor allem darf niemand erfahren, warum Marleen nicht da ist. Eine mögliche Katastrophe jagt dabei die nächste.
Am Anfang fand ich das Buch ziemlich witzig. Vor allem weil mich so manche Art von Christiane und Ines an meine Schwester und mich erinnert hat. Aber je länger das Buch andauerte, desto genervter wurde ich. Zum Glück liest sich das Buch sehr flott durch den Stil der Autorin.
- Markus Heitz
Ripper's Daughters Gesamtausgabe
(4)Aktuelle Rezension von: Claudia_ReinländerKlappentext / Inhalt:
Die erfolgreiche Hörspiel-Serie des Dark-Fantasy-Großmeisters endlich als Buch: drei Romane um die Ripper's Daughters in einem Band!
Ripper’s Daughters beginnt im London des Jahres 1904. Die Reporterin Beth und Lady Cassandra sind – ohne es zu wissen – die Töchter von Jack the Ripper. Und es gibt überraschenderweise weitere Halbschwestern. Alle besitzen übersinnliche Fähigkeiten, aber sie zahlen dafür einen hohen Preis. Gemeinsam kommen sie einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur, und bald sind sämtliche ihrer Fertigkeiten gefragt, um zu überleben.
In der Gegenwart erfährt die junge Hamburgerin Ella von ihrer besonderen Herkunft und soll eine seltsame Ausbildung bei ihrer Tante durchlaufen. Während Ella nach und nach das Geheimnis ihres Ahnen entschlüsselt, muss sie eine Katastrophe aufhalten – eine immense Aufgabe, an der Jack the Ripper im Jahr 1888 scheiterte.
Denn er mordete damals nicht ohne Grund …
Mystery trifft History: Die neue historisch-fantastische Trilogie des Multi-Bestsellerautors Markus Heitz!Cover:
Das Cover wirkt fantastisch, gefährlich, geheimnisvoll und spannend zugleich. Einige der Charaktere sind hierauf gleich erkennbar. der Totenschädel prangt über allem und eine mystische Aura liegt in der Luft. Der dunkelgrüne Hintergrundton macht eine geheimnisvolle Atmosphäre aus und das Ganze ist sehr spannend umgesetzt. Das Cover macht auf jeden Fall neugierig auf mehr.
Meinung:
Eine gelungene Mischung aus zeitgenössischem Mysterykrimi und spannendem Urban-Fantasy mit Thriller Elemente verleihen dieser Gesamtausgabe ihrem Glanz und sorgen für packende Unterhaltung.
Die Geschichte wechselt zwischen London von 1904 und der Gegenwart hin und her. Reporterin Beth und Lady Cassandra entdecken, dass sie mehr als nur ein schockierendes Familiengeheimnis verbindet. Währenddessen stolpert in Hamburg die junge Ella in eine Wahrheit hinein, die ihr Leben komplett verändert. Wer Jack the Rapper liebt, wird seine Töchter ebenfalls lieben lernen.
Mehr zu den Geschehnissen möchte ich hier jedoch nicht verraten und halte mich mit weiteren inhaltlichen Details und Informationen zurück.
Der Schreibstil ist bildlich und angepasst. man findet in die jeweilige Ebene und in die beschriebenen Geschehnisse sehr gut hinein. Auch die Charaktere sind sehr vielschichtig und facettenreich aufgebaut. Die Charaktere sind gut durchdacht und es macht Spaß diesen zu folgen. Die Mischung aus Geheimnissen und so einigem Thrill und so mancher Ermittlung ist hier sehr gut gelungen. Die wechselnden Perspektiven bringen Spannung und Tempo hinein.
Es handelt sich hierbei um die Gesamtausgabe, d.h. es umfasst alle 3 Bücher. Die Anfänge der Bücher und auch die Unterteilungen in die jeweiligen Kapitel bzw. Chapter ist sehr gut ersichtlich und erkennbar. Die angegebenen Zeit- und Ortsangaben sind dabei sehr hilfreich und wichtig für die Zuordnung. Zu Beginn der Bücher gibt es auch jeweils ein Verzeichnis mit den handelnden Personen in Gegenwart und Vergangenheit, auch dieses finde ich sehr interessant und hilfreich.
Die Geschichten selbst sind spannend und fesselnd angelegt und haben eine Mischung aus Mystery, Fantasy, Krimi und Thrill und dies gepaart mit einer Mischung aus Humor und fesselnder Spannung.
Gliederung und Gestaltung ist klasse und auch im gesamten ist diese Trilogie stimmig und klasse. Mich konnte diese komplett abholen und erreichen.
Fazit:
Eine gelungene Mischung aus zeitgenössischem Mysterykrimi und spannendem Urban-Fantasy mit Thriller Elemente.
- Nava Ebrahimi
Das Paradies meines Nachbarn
(38)Aktuelle Rezension von: Trishen77ch muss zugeben, dass ich zunächst ein paar Probleme mit der Art hatte, wie in „Das Paradies meines Nachbarn“ erzählt wird. Ich hatte einen Radiobeitrag über das Buch gehört und es klang nach einem tollen Roman über Identität, Heimatverlust, Fremdheit und Lebenskonstrukte in Zeiten der Globalisierung, etc., zugänglich und doch vielschichtig, lebensnah und doch mit viel Weltgehalt.
Vielschichtig und themenreich ist das Buch auf jeden Fall. Zugänglich ist es, wegen der Ich-Erzähler*innenperspektiven, anfangs eher weniger. Natürlich ist diese Erzähl-Perspektive klug gewählt und notwendig, um das Bewusstsein und die Tiefen der Charaktere herauszuarbeiten und in der Folge ein Bild von ihrem Weltverständnis wiederzugeben, was sich sonst sicher nicht einfach aus dem Erzählen heraus ergeben hätte. Mit der Zeit findet man sich auch besser in diesen Ich-Positionen zurecht, aber es dauert eben ein bisschen.
Dann wird der Roman zu dem versprochenen fesselnden Roman über Identitätsfragen und -ideen im 21. Jahrhundert. Am meisten beeindruckt hat mich, wie es der Autorin gelingt, im Spiegel ihrer Protagonist*innen die Geschichte des Iran mit zu erzählen – neben „Nachts ist es leise in Teheran“ von Shida Bazyar und „Stadt der Lügen“ von Ramita Navai ist es das beste Buch über den Iran, das ich bisher gelesen habe. Eine klare Empfehlung. Und für alle, die am Anfang Einstiegsprobleme haben: es entwickelt sich ein toller Sog, wenn man dranbleibt!
- Vi Keeland
One More Kiss
(80)Aktuelle Rezension von: sollhabenKendall sitzt in einem Flughafen, trinkt einen Cocktail und da setzt sich ein attraktiver Mann neben sie. Es beginnt ein amüsantes Gespräch und sie erzählt Carter ein klein wenig von ihrem Dilemma. Sie möchte für ein paar Tage weg, um nachzudenken und eine wirklich wichtige Entscheidung zu treffen. Sie nimmt dann Carters Tipp nach einem Reiseziel an und dort angekommen, trifft sie auf Carter, der ihren Flug nach Rio gesteuert hat.
Sie verbringen ein paar wunderschöne Tage in Rio, als neue Freunde ohne große Erwartungen. Sie verstehen sich großartig und beschließen weitere Tage miteinander zu verbringen. Carters Flugplan lässt dabei kaum Wünsche offen. Sie genießen die gemeinsame Zeit, dabei gibt es ein paar recht skurrile Abenteuer und als der Moment des Abschieds kommt, wissen sie beide nicht so recht, wie sie damit umgehen sollen. Denn eigentlich haben sie sich aneinander gewöhnt und wollen gerne herausfinden, was daraus wird.
Mein Fazit:
Ein lockere nette Geschichte für Zwischendurch. Wie vom Autorinnenduo gewohnt, ist das Kennenlernen wieder richtig schön erzählt und sogar nachvollziehbar. Ich mag diese Ausgangssituationen total gerne und wollte schon wissen, wie es mit Kendall und Carter so weitergeht.
Man merkt, dass die Geschichte nicht mehr ganz neu ist. Die Entwicklung und Darstellung der Figuren ist ein wenig auf der Strecke geblieben. Aber sie haben gelernt und die neuen Bücher gefallen mir fast alle sehr gut.
- Katie Spring
Honigküsse unterm Sternenzelt
(13)Aktuelle Rezension von: Deborah85Ich habe dieses Buch bei Lobelybooks gewonnen und zwar sollte man dem Mann der Autorin Tipps geben, was er gegen die Flugangst unternehmen kann. Das aus dem Grund, da Katie Fernweh hat, ihre Familie aber nicht nachzieht. Soweit - so ansprechend.
Man merkt dieses Fernweh dem Buch an, da ich schon mal in Dubai war, kam mir das Setting mehr als bekannt vor. Es wird detaillreich beschrieben, wie das fiktive Hotel aussieht, der Strand, das Burj Dubai, die Wüste. Das Ambiente und die Stimmung empfand ich ebenfall sehr schön beschrieben.
Die Geschichte ist in der Erzählform und das fühlt sich genau richtig an. Mir hat ein bisschen Tiefgang gefehlt, also es war eine leichte Lektüre und schön zu lesen, dennoch haben mir die Gedankengänge der Protas ein wenig gefehlt bzw ich hätte es mir mehr ausgeschmûckt gewünscht. So ist die Story nett & leicht (was überhaupt nicht schlecht ist).
- Larissa Schwarz
Die Eschberg-Reihe / Traumhaft - Henriette
(8)Aktuelle Rezension von: schokobookDiesmal geht es um die Bankangestellte Henriette, die in einer unglücklichen Beziehung steckt. Durch Ungereimtheiten bei einen Kunden via Kreditkarte, lernt Henriette einen echten Prinzen kennen. Wieder mit dabei ist die ganze Eschberger Prominenz umgeben von Elisabeth und Moritz von Eschberg. Die Ruhr, der Rhein und Dubai. Einfach so ein Wohlfühlbuch. Obwohl ich mich immer erst einlesen muss, sprich das Buch angefangen habe und weggelegt habe, habe ich dennoch dann nach einiger Zeit wieder den Touch erreicht, wo ich absolut in diesem Roman versinke. Bestens!
Gelesen: 01.03.2021 - 01.04.2021
- Larissa Schwarz
Die Eschberg-Reihe / Zauberhaft - Victoria
(10)Aktuelle Rezension von: GrueneRonja„Links ist die Seite des Herzens, in fast allen Ländern der Welt tragen die Menschen die Ringe, die sie mit ihrem Partner verbinden links. Nur in Deutschland wird der Ehering rechts getragen; mit der Hand, mit der wir unsere Verträge unterzeichnen … Sehr unromantisch, wie ich finde.“
Victoria ist reich, hat einen Doktortitel und ist sich nicht zu schade, dem neuen Richter einen Kaffee zu bringen, obwohl sie in dem Café schon lange nicht mehr arbeitet. Sie mag schöne Dinge, schnelle Autos und benimmt sich wie das Mädchen von neben an.
Magnus, besagter Richter, scheint schon vor seiner Ankunft in Eschberg dort berühmt zu sein. Er wirkt auf den ersten Blick streng und unnahbar, doch unter der Richterrobe hat er ein Herz, das nur für Victoria schlägt. Er ist ein Fels in der Brandung, den nichts aus der Ruhe bringen kann.
Hakim ist der Sohn eines Scheichs in Dubai. Mit Victoria ist er schon lange befreundet, doch die Frau fürs Leben hat er noch nicht gefunden. Er weiß nicht, wie er mit der neuen Victoria umgehen soll, die plötzlich distanzierter ist. Hakim ist eine Mischung aus eifersüchtigem Ex-Freund und großem Bruder. Doch der große Bruder besiegt die Eifersucht und ist offen für sein eigenes Glück.
Im zweiten Teil der Eschberg-Reihe gibt es nicht nur zwei Liebesgeschichten, sondern auch dazugehörige Familiendramen. Doch die Kommunikationsbereitschaft zwischen den (meisten) Protagonisten ist in Eschberg sehr hoch, wodurch viele künstliche Zerwürfnisse ausbleiben. Die Konflikte in Eschberg kommen von Herzen, sind authentisch und schnell geklärt.
Wer glaubt, nur Frauen können Cinderella sein, hat Magnus noch nicht kennen gelernt. Und wer Märchenhaft mit vertauschten Rollen erwartet, wird von Victoria und Magnus verzaubert, denn keine Geschichte passiert zwei Mal. Der Eschberg-Freundeskreis wächst stetig und wer sich fragt, wie es mit Elisabeth und Moritz weitergeht, wird auch im zweiten Teil der Reihe nicht enttäuscht.
- Jenny-Mai Nuyen
Heartware
(49)Aktuelle Rezension von: goldenbookworldDas Cover des Buches finde ich echt ansprechend. Durch die drei Farben Schwarz, Weis und Bronze explodiert -im farblichen Sinne- das Cover nicht so doll. Trotzdem wirkt es auf mich im positiven Sinne. Unten ist eine Stadt aus bronzenen Kästchen dargestellt, die gerade zerfällt. Die Idee und Umsetzung gefällt mir echt gut ❤
Schon alleine der Prolog setzt die Grenze von meiner Erwartung ziemlich hoch. In dem Falle ist es auch echt wichtig diesen Prolog zu haben, weil man sonst keinen so großen Zwang hat das Buch weiter zu lesen. Außerdem ist das Buch in Teile unterteilt, welche den Tag, an dem man sich gerade befindet, zum Ausdruck bringen. Die Seite wird ebenfalls von der zerfallenen Stadt gezeichnet, welches also ein immer wiederkehrendes Symbol ist und auch zur Geschichte passt. Die einzelnen Teile sind jedoch nicht in Kapitel unterteilt. Man hat immer nur einen Perspektivenwechsel, weil Jenny-Mai Nuyen in dem Falle die allwissende Autorin ist. Im Allgemeinem finde ich es bei dem Buch auch echt wichtig, aber leider verliert man ab und zu die Orientierung. Die Protagonisten vergisst man nicht, aber bei kleineren Personen kommt man doch schnell durcheinander. Meistens auch, weil sie einfach nur so kurze Zeit teil eines Abschnittes sind. Trotzdem sind die Geschehnisse von denen wichtig. Die Spannung ist von vorne bis zum Schluss da. Gerade weil die Ereignisse passieren könnten.
Ich liebe diesen Thriller. Trotzdem kann ich ihm nur 4 von 5 Teetassen geben, weil ich wegen der Perspektivenwechsel öfter als einmal rausgekommen bin. Insgesamt kann ich das Buch echt weiter empfehlen, weil es etwas besonderes ist ❤ - Patrick Burow
Toxisches Sylt: Nordseekrimi
(61)Aktuelle Rezension von: MogniAn sich fand ich den Krimi echt spannend, aber es wurde zu viel reingepackt. Rocker, gefühlt 1000 mögliche Täter. Der Schreibstil und die Grundidee war gut, aber manchmal ist weniger mehr.
Würde auf jeden Fall dem Autor noch mal eine Chance geben, denn ich glaub schon, dass er es besser kann. Oder anders gesagt, dass er schafft besser meinen Geschmack zu treffen.
- Annette Langen
Dann lieber Luftschloss
(19)Aktuelle Rezension von: Lales-BuecherweltInhalt:
Schon seitdem ihre Mutter gestorben ist, wohnt Skye im Internat, da ihr Vater als Pilot fast immer unterwegs ist. Doch nach einem Riesenstreit mit ihrer Zimmernachbarin hat Skye die Nase endgültig voll von dem Internat und beschließt von nun an bei ihrem Vater im Firmenjet zu leben.
Was sich zuerst nach einem Traumleben anhört, entpuppt sich in der Realität schon bald als ein Plan voller Hindernisse. Denn wo soll Skye zur Schule gehen? Und ist der kleine Jet wirklich der richtige Wohnort für sie?
Aber Skye ist fest entschlossen, um das bisschen Familie was sie noch hat, zu kämpfen.
Meine Meinung:
Dann lieber Luftschloss erzählt die abenteuerliche Geschichte eines jungen Mädchens, das um seine Familie kämpft.
Die 12-jährige Skye wohnt gemeinsam mit den anderen Schülern im Nordsee Internat und kann sich eigentlich nicht beschweren. Schließlich hat sie Freunde, den Strand und kann jeden Tag surfen und trotzdem ist sie unglücklich. Denn das, was für Skye am allerwichtigsten ist, fehlt ihr - die Familie. Ihre Mutter ist schon vor vielen Jahren gestorben und ihr Vater ist immer auf Reisen.
Nach einem Streit ist es Skye genug und sie beschließt zu dem Firmenjet ihres Vaters zu gehen, das letzte bisschen Familie, das sie noch hat. Anfangs ist er natürlich nicht gerade begeistert, doch schließlich stimmt er zu. Doch das Leben ohne festen Wohnsitz gestaltet sich für die junge Schülerin schwieriger als gedacht. Denn was ist mit Schule, Freunde treffen und warum darf sie nie über das reden, was ihr Vater macht?
Skyes Ausgangssituation fand ich zunächst etwas traurig, da sie sich einsam fühlt und Stress mit ihrer Freundin und ihrer Zimmernachbarin hat und sie deswegen auch nichts mehr in dem Internat hält. Auch wenn das vielleicht etwas übertrieben scheint, konnte ich mich sehr gut in sie hinein fühlen, gerade in dem Alter scheinen das bzw. sind es auch die größten Probleme, die man hat. Dementsprechend musste ich auch etwas schmunzeln, als ihr Vater darauf nicht sehr verständnisvoll reagiert.
Besonders Skyes Art und ihre Sprache sind sehr auf das Zielpublikum ausgerichtet und machen sie als Protagonistin nur umso sympathischer. Auch die anderen Jugendliche finde ich gut dargestellt, was mich allerdings etwas an der Authentizität zweifeln ließ, war der Vater. Meines Empfinden nach, gibt er am Anfang viel zu schnell nach und handelt auch im weiteren Verlauf teilweise etwas anders, als man es von einem "normalen" Vater vielleicht erwarten würde. Nichtsdestotrotz gab es auch viele schöne Vater-Tochter-Momente, in denen man die Verbindung zwischen ihnen gespürt hat.
Von der Handlung kann man natürlich halten, was man möchte - eher weniger 12-jährige Mädchen werden tatsächlich in einem Jet leben. Doch die Autorin hat dieses Setting mit einer treffenden realistischen Beschreibung und viel Liebe beschrieben, sodass es ohne Zweifel möglich war, sich das vorzustellen. Auch die weitere Handlung werden so wahrscheinlich eher wenige erleben, aber das macht Skyes Geschichte zu etwas ganz besonderem und einzigartigen und ist gerade für jüngere Leser gut geeignet.
Die Geschichte bietet eine gute Mischung aus Abenteuer, Freundschaft und emotionalere Themen wie Familie an, die in erster Linie unterhalten, aber hier und da vielleicht auch zum Nachdenken anregen.
Fazit:
Dieses Buch erzählt die abenteuerliche und leichte Geschichte eines jungen Mädchens, das mit einem Zuhause, hoch über dem Boden, viele Abenteuer erlebt und dabei erfährt, was Familie und Freundschaft bedeuten.
Ich kann die Geschichte besonders jüngeren Lesern, ab etwa 10 Jahren empfehlen, aber auch ältere werden hieran ihre Freude haben. - Mark Watson
Die Stadt im Nichts
(15)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerTim Callaghan ist Werbetexer und soll in Dubai einen Werbespot drehen, der sich mit dem Ungleichgewicht zwischen reich und arm auf der Welt auseinandersetzt.
Alle, die an diesem Werbespot arbeiten wirken wie klischeehafte "Fernsehleute", die durch ihre unterschiedlich skurrilen Charaktere einen gewissen Witz in die Geschichte bringen sollen. Sie wirken jedoch eher streotypisch.
Der ganze Werbespotdreh wird einfach nur chaotisch dargestellt, so dass der xte Anlauf irgendwann nur noch nervt.
Die restlichen Charaktere, die nichts direkt mit dem Werbespot zu tun haben, bleiben durchweg blass und sind scheinbar nur da, um Dubai etwas belebter wirken zu lassen.
Als dann irgendwann einer der Produzenten tot in seinem Zimmer aufgefunden wird, beginnt eine eher halbgare und lustlose Krimihandlung, die nicht so richtig in die Geschichte passen will.
Andere Bücher von Mark Watson haben mir sehr gut gefallen und hier fällt auch der lockere Schreibstil wieder positiv auf, dieser kann die Geschichte aber nicht so richtig retten. - Patrick Bambach
Per Anhalter durch den Nahen Osten
(15)Aktuelle Rezension von: BeiterSonjaDas Cover gefällt mir.
Am Anfang gibt es eine Karte, wo man als Leser die Reise mit verfolgen kann.
Der Schreibstil ist im Tagebuch - Stil. Finde ich persönlich gut, daher hat man das Gefühl mit dabei zusein. Den Mut die Strecke komplett zu trampen und bei Leuten zu übernachten, welche ich nicht kenne - Couchsurfing - finde ich mutig. Gerade in gewissen Ecken auf der Strecke.
Ich hätte gerne mehr erfahren über manche Orte bzw. von der Bevölkerung, Fotos fehlen auf jeden Fall. Das macht einen guten Reisebericht aus. Es gibt am Ende einige Fotos aber für einen Reisebericht zu wenig.
- Katrin Frank
Meet me in L.A.
(28)Aktuelle Rezension von: JanneDoeEigentlich eine tolle Geschichte. Nur das dauernde hin und her zwischen den beiden war dann doch ein bisschen nervend. Auch Stephanies Verhalten war schon mal grenzwertig und Ryan steht ihr in nichts nach. Das Ende kam dann doch etwas abrupt, es hätte ruhig noch etwas mehr sein können. Doch alles in allem eine tolle Geschichte die ich gerne weiter empfehlen möchte.
- Richard Osman
Wir finden Mörder (Wir finden Mörder-Serie 1)
(163)Aktuelle Rezension von: sunny-girlDie Personenschützerin Ami, ihr Schwiegervater Steve, ein pensionierter Polizist, und die etwas durchgeknallte Thrillerautorin jetten um die Welt, um die Morde an Influencern aufzuklären. Dabei werden sie von Killern gejagt. Nebenbei erfährt man noch von den Aktivitäten der Gegenspieler um Francois Loubet, dessen Identität erst am Schluss aufgeklärt wird.
Die Beschreibung der Personen sind sehr treffend. Man hat sofort ein Bild vor Augen. Auch gefällt mir der schwarze Humor des Autor. Die Handlung entwickelt sich rasant. Die Handlungsstränge wechseln ständig, aber mir viel es leicht den Überblick zu behalten.
Das Buch hat mich gut unterhalten. Ich vergebe 5 Sterne und eine Leseempfehlung. - Karin Lindberg
Kein Schwede ist auch keine Lösung
(4)Aktuelle Rezension von: babsie_liestMit „Kein Schwede ist auch keine Lösung“, dem dritten Band der Sand & Sweethearts-Reihe entführt uns Karin Lindberg nach Dubai in eine gefühlvolle und fesselnde Romance, die mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen in ihren Bann gezogen hat.
Die Handlung wird abwechselnd aus den Perspektiven von Emily und Sven erzählt, wodurch man schnell eine enge Verbindung zu beiden Protagonisten aufbaut. Emily überzeugt auf ganzer Linie. Schlagfertig und mit ihrer offenen und ehrlichen Art erobert sie die Herzen der Leser im Sturm. Sven hingegen verkörpert den reichen schwedischen Hotelmagnat. Er ist warmherzig und absolut bodenständig geblieben. Sven ist geprägt von seiner Vergangenheit, da er oft verletzt wurde. Gerade dieser Kontrast macht die Dynamik zwischen den beiden so unheimlich intensiv.
Die Nebenfiguren sind allesamt authentisch. Besonders Jasmine, Emilys Freundin, und Chelsea, Freundin und Teilhaberin an Svens Gestüt, habe ich schnell ins Herz geschlossen.
Karin Lindbergs Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist bildhaft und emotional mit einer Prise Humor. Es gelingt ihr hervorragend, die verletzlichen Seiten von Emily und Sven greifbar und ihre Emotionen intensiv spürbar werden zu lassen. Der Spice-Anteil ist genau richtig und nimmt nicht zu viel Raum ein. Das Setting von Dubai, die Wüste und Svens prunkvolle Luxushotels kombiniert mit skandinavischem Flair konnte ich mir sehr gut vorstellen. Mein Lieblingstrope „Haters to Lovers“ ist in diesem Wohlfühlroman perfekt umgesetzt.
Absolute Leseempfehlung!
- Paulo Coelho
Die Hexe von Portobello
(10)Aktuelle Rezension von: Monalisa73Eine junge Frau, die als Kind von libanesischen Christen adoptiert wurde und von rumänischen Zigeunern abstammt, erlebt durch das Tanzen, dass es mehr gibt auf der Welt als wir sehen und verstehen. Sie entdeckt in sich übernatürliche Kräfte, die sie zunächst tief verstören. Dennoch folgt sie ihrer Bestimmung und lernt, ihr Potential zu nutzen.
In diesem Buch wird die Geschichte einer modernen Hexe erzählt. Für den Autor sind das Menschen, die seherische und heilende Fähigkeiten besitzen und sie auch anwenden. Es ist nicht nur eine Person, aus deren Sicht geschrieben wurden, sondern es kommen alle Menschen zu Wort , die diese junge Frau gekannt haben. Das ist eine besondere Form des Erzählens und machte mich erst Recht neugierig darauf zu erfahren, was es auf sich hat und wie es dazu kam, dass die junge Frau als Hexe bezeichnet wird.
- Tom Callaghan
Mörderischer Sommer
(8)Aktuelle Rezension von: GulanIch musste über den Schlamassel nachdenken, in dem ich bis zum Hals steckte. Und darüber, was ich deswegen unternehmen wollte – allein, unsicher und in einer Stadt, die so fremd war, dass sie genauso gut auf einem anderen Planeten hätte liegen können. Ich war in Dubai.“ (Auszug Seite 12)
Akyl Borubaew, ehemaliger kirgisischer Polizeikommissar, wird zum Minister für Staatssicherheit bestellt. Dieser hat einen Auftrag für Akyl: Des Ministers Geliebte ist mit Kontozugangsdaten und Geheimdokumenten nach Dubai verschwunden. Der Minister will, dass Akyl die Frau oder wenigstens den USB-Stick mit den Daten zurück nach Kirgisistan bringt. Und er ist kein Mann, dem man einen solchen Auftrag abschlägt. Doch kaum ist Akyl in den Emiraten eingetroffen, gerät er direkt in größere Schwierigkeiten.
Denn als erstes stößt er auf die Leiche eines Zuhälters und Waffenhehlers. Auch sein Kontaktmann in Dubai ist ihm irgendwie suspekt. Als er schließlich die gesuchte Frau aufstöbert, stellt Akyl fest, dass diese erheblich verschlagener ist als gedacht. Schließlich spielen auch noch tschetschenische Terrororganisationen beim Rennen um die Dokumente mit und auch seine Freundin Saltanat vom usbekischen Geheimdienst taucht auf. Bei aller Verbundenheit kann er aber nur eingeschränkt auf ihre Unterstützung setzen, denn Saltanat hat wie immer ihre eigene Agenda.
Mörderischer Sommer ist der dritte Teil der Reihe um den Kirgisen Akyl Borobaew. Dritte Teile sind ja durchaus immer etwas knifflig. Nach einem starken Auftakt und einer gelungenen Fortsetzung entscheidet sich ja oft im dritten Teil, ob man einer Serie weiterhin erhalten bleibt oder ob der Reiz so langsam abflacht. Blutiger Winter und Tödlicher Frühling konnten mich auf jeden Fall überzeugen. Der Reiz lag zum einen bei den Figuren. Akyl Borubaew, ein eigenwilliger, harter, aber gleichzeitig auch einsamer und melancholischer Mann. In einem Waisenhaus aufgewachsen, hat er später als Polizist seine Bestimmung gefunden. Er hat seine geliebte Frau an den Krebs verloren, ihr sogar aktiv beim Sterben geholfen. Dieser Verlust nagt allerdings sehr an ihm, obwohl eine neue Frau in sein Leben getreten ist. Saltanat Umarowa ist eine eiskalte, gefährliche Agentin des usbekischen Geheimdienstes. Doch irgendwie wurde ein Band zwischen beiden geknüpft, allerdings ein sehr zerbrechliches. Dritte wiederkehrende Hauptperson ist der korrupte, machtbewusste Minister für Staatssicherheit, Michail Tynalijew, der Akyl zu Aufträgen zwingt, ihm immer wieder seine Allmacht vorführt, aber gleichzeitig auch seine Hand über Akyl hält.
Zum anderen war aber ein großes Plus der Reihe das unverbrauchte Setting im zentralasiatischen Kirgisistan. Ein raues Land voll landschaftlicher Schönheit, aber als junger Staat im Schatten Russlands und Chinas immer an der Schwelle (oder darüber hinaus) zur Autokratie, in der sich gesellschaftliche Abgründe auftun. Von diesem Reiz weicht Autor Tom Callaghan leider in diesem dritten Band erheblich ab, in dem er die Handlung nach Dubai verlagert. Die moderne Stadt am persischen Golf kann es als Schauplatz leider überhaupt nicht mit Bischkek und Kirgisistan aufnehmen. Obwohl der Autor sich bemüht, auch ein paar Schattenseiten zu zeigen, bleibt Dubai ein relativ uninteressanter, austauschbarer Schauplatz.
Zudem vermag mich dieses Mal auch der Plot nicht so richtig zu überzeugen. Während in den ersten beiden Bänden Themen wie die dreckige Droge „Krokodil“ oder Kindesmissbrauch den Leser zu fesseln wussten, ist das undurchsichtige Spiel verschiedener Gruppen um Geld und Dokumente in diesem Band nur eher solide. Spätestens wenn Akyl zum Einholen von Informationen zum fünften Mal dieselbe Bar aufsucht, wünscht man sich doch etwas mehr Finesse. So bleibt am Ende das Fazit, dass der dritte Band mich diesmal doch nicht so ganz überzeugen konnte. Allerdings sprechen die interessanten Protagonisten und die Tatsache, dass diese Reihe (anhand der Jahreszeiten erkennbar) auf vier Bände ausgelegt ist, dann doch dafür, auch in den letzten Band hereinzuschauen, um zu sehen, was aus Akyl und Saltanat noch wird.
- Anders de la Motte
Hype
(9)Aktuelle Rezension von: trollchenHype
Ich musste diesen zweiten Teil auch lesen, da ich den ersten schon gut fand. Aber ich finde , der zweite ist ein wenig besser geworden.
Herausgeber ist Heyne Verlag (10. Dezember 2012) und es hat 480 Seiten.
Kurzinhalt: Bist du bereit für ein neues Spiel?
Nach einem spektakulären Millionenbetrug landet Henrik »HP« Pettersson in Dubai, wo er die schöne, aber undurchsichtige Anna Argos kennenlernt. Als Anna bei einer Wüstensafari unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt, gilt HP schnell als Hauptverdächtiger. Zwar gelingt es ihm, seine Unschuld zu beweisen, doch wird er den Eindruck nicht los, dass die Indizien gegen ihn manipuliert wurden. Er beschließt, nach Schweden zurückzukehren, um der Sache auf den Grund zu gehen. Eine Entscheidung, die er schon bald bereuen wird.Meine Meinung: Das Buch lässt sich sehr zügig lesen. Man hat zwar sehr viel zu tun mit dem Hirn einschalten beim lesen, denn die vielen Namen muss man erstmal unterbringen, denn HP hat sehr viele neue Identitäten. Und was mir sehr gefallen hat, HP scheint nicht mehr so der Aufreisser von dem ersten Buch zu sein, er ist irgendwie gereift. Denn jetzt weiß er gleich, dass nur das Spiel dahinter stecken kann und er wendet seine ganze Energie darauf, es zu beenden, welches aber wieder nicht so einfach zu bewerkstelligen ist. Diesmal ist ja auch nicht das Handy von Belang, von welchem auch diesmal das Spiel geladen wird, diesmal geht es um das Internet, welches auch um ein Vielfaches auch viel gefährlicher ist. Denn es kann die Suchmaschinen viel besser beeinflussen, als es ein Handy könnte.
Trotzdem hat mich dieses Buch auch nicht so gefangen genommen, wie ein gutes Thriller, denn das Buch ist immer noch so jungenhaft und so verspielt geschrieben. Sicherlich ist es für die Jugend geschrieben, aber ich glaube, auch die Jugend hat so ihre liebe Not damit. Denn es ist manchmal so unrealistisch und so verworren geschrieben, dass man viel überlegen muss beim Lesen.
Mein Fazit: Besser als das erste Buch, ein wenig durchdachter, aber immer noch verworren und schwierig beim Lesen.
- Nicole Stich
Reisehunger
(8)Aktuelle Rezension von: HibisWonderlandIch habe das Buch gerade fertig gelesen und mir 39 Rezepte zum Nachkochen abfotografiert. Bisher hatte ich noch nicht die Gelegenheit etwas auszuprobieren, aber die Rezepte klingen defintiv gut!
Allerdings war es beim Lesen schon recht offensichtlich, dass ich (reiseliebende Studierende, eher Hostel als Sternehotel) nicht die Zielgruppe des Buches bin. Was kein Problem ist, aber das Cover sah mehr nach Street Food als Wine Testing aus.
Das ist kein großer Kritikpunkt und vieles ist auch in meinem Budget, aber es ist erwähnenswert, da so beispielsweise immer die teurere Variante der Zutaten aufgeführt wird. Die kann man aber auch leicht durch Alternative ersetzen (wenn man die kennt).
Ich hatte ursprünglich nach einem Buch gesucht, welches die typischen, lokalen Rezepte aufzeigte. Da war ich schon etwas verwirrt, als Fried Rice im Kapitel USA und Karaagag unter Singapur aufgeführt wurden. Okay, vielleicht sind die Sachen in dem Land einfach auch besonders gut oder typisch und vielleicht bin ich zu nitpicky aber verwirrt war ich schon.
Was ich sehr gut fand ist, dass in den Rezepten auch beschrieben wird wieso etwas gemacht wird ("Joghurt und Zucker vermischen und kurz stehen lassen. Der Zucker löst sich dabei auf.). Oft sind es Kleinigkeiten, aber ich hab mich auch ein oder zwei mal dabei ertappt, dass ich dachte ich könnte z.B. das Warten einfach weglassen. Ich bin halt ungeduldig. - Hera Lind
Mein Mann, seine Frauen und ich
(41)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEs geht um eine Frau, Nadia, die schon eine Ehe hinter sich hat, und ein unabhängiges Leben führt, lernt durch Hinzutun von Freunden einen Moslem, Karim, kennen. Sie verlieben sich. Was dann passiert, ist fast unvorstellbar! Karim trägt sie auf Händen. Als Nadia erfährt, dass er schon verheiratet ist und Kinder hat und heiratet sie ihn trotzdem, weil im Islam die Liebe ohne Ehe verboten ist, wie ihr Mann zu verstehen gebt. Die Liebe ist zu starkt. Sie gibt sogar alles auf: Heimatort, Familiennähe, Beruf, Selbstständigkeit... und zieht mit ihm in den Oman. Die erste Frau bleibt mit Kindern in Deutschland. Im Oman darf Nadia nur noch verschleiert aus dem Haus. Und dann zieht die erste Frau auch noch in die Nähe. Und weil das noch nicht genug ist, bringt ihr Mann plötlzich eine neue, dritte Ehefrau ins Haus. Wie Nadia wohl nun reagiert und wie es mit ihr und Karim weitergeht, sollte man selbst lesen.
- Sabine Strick
Das Erbe der Silverstones
(34)Aktuelle Rezension von: Sarah31Das Erbe der Silverstones ist ein Roman von Sabine Strick.
Wie auch von den anderen Romanen bin ich von diesem hier begeistert gewesen. Der schriebstil der Autorin lässt sich flüssig lesen und lässt keine Wünsche offen.
Spannung von Seite zu Seite ist garantiert, ich konnte das Buch bzw die App nicht mehr schließen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht.
- Ladina Bordoli
Der Schatzjäger: Crazy About The Hunter
(14)Aktuelle Rezension von: labelloprincessDas Cover finde ich wirklich schön, irgendwie romantisch aber man erkennt auch schon die wartenden Abenteuer. Unter den beiden Hauptprotagonisten erkennt man immer gleich wo es sie in dem jeweiligen Band hin verschlägt. Ich finde es ein bisschen schade, dass der Klappentext eigentlich schon den ganzen Inhalt des Buches verrät.
Das ganze Buch ist sehr spannend und rasant geschrieben. Der Schreibstill der Autorin ist für mich sehr angenehm, ich habe das Buch gleich in einem durchgelesen. Das letzte Kapitel finde ich nochmals besonders aufregende, da freu ich mich schon auf den nächsten Teil, damit ich endlich erfahre wie es weiter geht. Manchmal finde ich das Buch etwas zu „schnell“, so eine wunderbare, spannende Geschichte könnte man viel genauer und langsamer beschreiben (auch ohne langweilig zu werden). Durch die geringe Seitenanzahl kommt es mir manchmal vor wichtige Informationen nicht zu erhalten. Mir hat auch die Romantik ein bisschen gefehlt zwischen den zwei Hauptprotagonisten, es gab nie Zeit für sie alleine. Dieser Band hat mir von der Story besser gefallen als der 2. Teil.
Valerio gefällt mir auf alle Fälle besser als Hanna, bei ihr habe ich manchmal das Gefühl, dass sie etwas naiv ist.
Wer auf aufregende Abenteuer steht sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich würde dem Buch 4 von 5 Sternen geben.
- Nadine Teuber
One Night in Dubai: Last Minute in den Tod
(22)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaAls ich den Anfang gelesen habe, war ich positiv überrascht von der Entwicklung der Autorin. Ein interessanter Einstieg, eine wunderbare Atmosphäre und Figuren, deren Innenleben funktionieren. Das hat bei den anderen Büchern der Autorin nicht geklappt und ich war mir sicher, das Buch würde mir gefallen. So verdammt sicher.
Jenny will einen letzten Urlaub mit Pascal machen, um sich danach von ihm zu trennen, und Pascal freut sich auf die Millionstadt-Dubai, wo er seinen Geschäften nachgehen und ein neues Leben aufbauen will. Ich war neugierig auf die beiden und vor allem wollte ich wissen, wie Jenny Pascal den Laufpass gibt. Das wurde noch interessanter, weil Jenny die Hälfte der Verschlüsselung des Passworts für die Kryptobörse an ihrem Körper tätowiert hat, was absolut bescheuert ist, aber was macht man nicht alles für die Liebe?
Kaum treten die beiden aus dem Hotel heraus, verliert die Geschichte jegliche Spannung. Als Pascal Jenny nicht mehr finden kann und panisch darauf reagiert, wird schnell alles unglaubwürdig. Im späteren Verlauf verliert die Geschichte noch mehr Kraft und für die Handlung beginnt die Autorin schließlich ihre Figuren zu verbiegen, um eine unglaubwürdige Mordgeschichte hervorzupressen, die durch ihre Absurdität mich nur noch gelangweilt hat. Dabei bin ich eine Person, die Absurditäten liebt, die Abstraktes mag, die völlig hin und hergerissen von Asymmetrien ist.
Die Autorin zertritt einen tollen Anfang für eine Mordgeschichte, hinter der sich solch eine dumme Idee befindet, dass es fast schon verzweifelt wirkte. Als wollte die Autorin irgendetwas Gewaltiges machen, etwas Explosivartiges, das am Ende lächerlich wurde. Vor allem die Beseitigung der Leiche in einer Müllpresse ging so leicht über die Bühne, dass ich es nicht ernstnehmen konnte. Außerdem frage ich mich, wieso ein Hotel so eine riesige Müllpresse besitzt, die einfach so einen ganzen Menschen aufnehmen und zerkleinern kann? Wieso sollte man so etwas haben? Gibt es wirklich so etwas in Hotels in Dubai, dem Land der Übertriebenheit? Ich weiß es nicht, aber für mich verlor die Geschichte jede Kraft und am Ende konnte ich nur noch den Kopf schütteln. Schade.
- Ellery Lloyd
Das geheime Bildnis
(35)Aktuelle Rezension von: Petzi_MausDie Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen; zu Beginn ist es nur im Prolog ein Krimi (in der Gegenwart wurde Patrick wegen Mordes verhaftet - aber an wem und warum?), danach eher eine komplexe Familiengeschichte.
Im Jahr 1991 liest man abwechselnd in ich-Form aus Sicht von Caroline und Patrick; und dann gibt es noch Auszüge aus Juliette Willoughbys Tagebuch aus dem Jahr 1938.
Man begleitet abwechselnd Patrick und Caroline, dadurch baut man schnell eine Beziehung zu den beiden Figuren auf.
Man springt immer wieder in den Zeitebenen umher, somit erfährt man erst nach und nach alle Infos und die Puzzlestückchen fallen erst sukzessive an ihren Platz.
Durch die leicht zu lesende Schreibweise und die gute Strukturierung weiß man immer, wo man sich befindet und alles ist trotz der komplexen Handlung und den Verflechtungen gut nachvollziehbar.
Der Roman beinhaltet eine Vielfalt an Themen; eine Mischung aus Kunst, die einen hohen Stellenwert hat und Familiengeheimnissen. Für mich war es weniger ein Krimi, sondern eher eine Familiengeschichte, die auf mehreren Zeitebenen spielt. Und solche Familiengeschichten haben ja auch immer ihre dunklen Geheimnisse.
Durch die Komplexität und die aufwühlende Geschichte einer Familie über mehrere Generationen war man immer gefesselt; und die Auflösung war authentisch und nachvollziehbar.
Schicht um Schicht werden die Geheimnisse langsam aufgedeckt, was manchmal ruhig etwas schneller hätte passieren dürfen.
Fazit:
Für mich war es weniger ein Krimi, sondern eher eine komplexe Familiengeschichte, die auf mehreren Zeitebenen spielt. Und solche Familiengeschichten haben ja auch immer ihre dunklen Geheimnisse.























