Bücher mit dem Tag "düster"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "düster" gekennzeichnet haben.

1.996 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551583321)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

     (3.694)
    Aktuelle Rezension von: SashaSiebert

    Ich möchte meine eigenen Daemon... Daemon ist doch ein Traumtyp.Katy ist ein super sympathischer Charakter, man kann sie (Deamon nicht zu vergessen...)nur ins Herzen schließe.Auch habe ich Blake gemocht.Für Daemon war Blake eine so gute Zielscheibe für seine Sprüche Ich habe in jeder Szene gelacht. Wer kennt das nicht? 

    Das Buch hat mir so gut gefallen! Ich fand es viel besser als den ersten Teil, es wird immer besser! 

    Bisher kann ich die Reihe nur empfehlen 😍

    Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung. 

  2. Cover des Buches Origin - Schattenfunke (ISBN: 9783551583437)
    Jennifer L. Armentrout

    Origin - Schattenfunke

     (2.041)
    Aktuelle Rezension von: _christinaaa_

    Meine Meinung:
    Das Cover ist ähnlich wie alle anderen der Lux-Opsidian Reihe. Das Dunkelblau gefällt mir gut.
    Dass ich den Schreibstyl von Jennifer L. Armentrout liebe hat sich bereits bei den vorherigen Bücher gezeigt. Ich mag, wie Jennifer die Personen, deren Taten und die Umgebung beschreibt und wie sie es mit Vergleichen ausschmückt. Alles konnte ich mir gut vorstellen und es fühlt sich an, alles hautnah mitzuerleben.
    Alle Charakteren mag ich gerne, besonders Daemon. In Origin konnte ich viele neue Charakteren kennenlernen, die mir schnell ans Herz gewachsen sind. Katy finde ich eine starke und mutige Protagonistin, was ich sehr mag. Deamon ist ein perfekter Bookboyfriend und Dee wünschte ich mir als beste Freundin.
    Das Buch lies mich mitfiebern und zerstörte mein Herz. Jennifer L. Armentrout schafft es, dass mein Herz nervös mitschlägt und meine Emotionen mit mir durchgehen.

    Weiterempfehlung:
    Nach dem Cliffhänger von Opal muss man Origin lesen.
    Und Achtung, bei Origin erwartet dich auch wieder einen Cliffhänger. Ich werde also bald mit Opposition starten.

  3. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426654439)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.146)
    Aktuelle Rezension von: Coop

    Autorin Leigh Bardugo führt uns in "Das Lied der Krähen" zurück in die Wet der Grisha. Die Handlungen sind weitestgehend allerdings voneinander abgekoppelt, sodass man die Krähen Dilogie auch mit viel Spaß lesen kann ohne die Grisha Trilogie zu kennen. Ich selber habe auch nur den ersten Teil der Grisha bisher gelesen. Nur der Weltenbau und natürlich die Grisha sind beständig, sodass man sich mit etwas Vorwissen sicherlich einfacher einfinden kann, aber auch für Neieinsteiger verständlich abgeholt wird.

    In das Lied der Krähen geht es um eine bunt zusammengewürfelte Diebesbande, die aus unterschiedlicher Motivation loszieht um einen riesigen gemeinsamen Coup zu meistern. Gegen eine stattliche Summe sollen Sie eine hochgefährlichen Magier aus dem bestgesichertsten Gefängnis der Welt befreien.

    Anführer der Truppe ist Kaz Brekker, ein Dieb der sich magisch aus jeder noch so vertrackten Situation zu retten weiß. Inej, das Phantom, Kaz's Spionin, Vertraute und so lautlos und gefährlich wie ein Ninja. Jesper, der Scharfschütze, Matthias der Starke auf der Suche nach Rache, Nina eine Grisha und Magierin und Waylan ein Ausreßer und Sprenstoff Liebhaber.

    Die Geschichte ist wirklich toll zu lesen und hat mir noch besser gefallen, als die Grisha Trilogie selber. Leigh Bardugo hat wirklich Händchen mit ihrem Universum bewiesen und mit Das Lied der Krähen interessante, kuriose aber vor allem liebenswerte Charaktere geschaffen, die mir in der Grisha Trilogie ein bisschen gefehlt haben. Im Vordergrund steht hier wirklich die Freundschaft der Charaktere untereinander und ihr gemeinsamer Weg um den Coup zu landen. Die Geschichte ist spannend, aber trotz ihrer Länge keinesfalls schwerfällig zu lesen, man freut sich jedes Mal aufs Neue das Buch zur Hand zu nehmen.

    Daher kann ich es nur jedem wärmstens empfehlen, der auf einzigartige Charaktere und ein bisschen Fantasy steht.

  4. Cover des Buches Die Geschichte der Bienen (ISBN: 9783442756841)
    Maja Lunde

    Die Geschichte der Bienen

     (880)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Kathrin_Matos

    Die Ausgangsidee von Maja Lunde für ihr Klima-Quartett finde ich erstmal klasse: Eigenständige Bücher, jeweils drei gesellschaftskritische Handlungen um drei Figuren und ihre Familien zu unterschiedlichen Zeiten und Orten, diesmal: England 1852, Ohio 2007 und China 2098, verbunden durch die Geschichte der Bienen.

    Das Hörbuch mit einer Länge von knapp 13 Stunden, welches ich gern auf dem Arbeitsweg und bei der Essenszubereitung hörte, wird gesprochen von drei Personen für die drei kapitelweise wechselnden Perspektiven. Ich meine, Bibiana Beglau, Markus Fennert und Thomas M. Meinhardt haben verständlich, mit passenden Betonungen und Pausen vorgelesen.

    Das Buch verströmt die meiste Zeit eine traurige Stimmung, denn alle drei Hauptfiguren befinden sich im Job und in der Elternrolle in schwierigen Ausgangssituationen, haben aufgrund von Enttäuschungen ein negatives Selbstbild, arbeiten hart und erleiden doch Schicksalsschläge. Ich mag die ehrlichen und authentischen Gefühlslagen, welche Hoffnungen und Ängste transportieren und mitfühlen lassen, auch wenn mir William streckenweise unsympathisch war, weil er sich oft ekelt und die meisten Mitmenschen geringschätzt. Entscheidungen, die getroffen werden, stimmen manchmal nicht mit meiner Haltung überein, sind aber nachvollziehbar abgebildet. Letztendlich bildet der Roman ohne Effekthascherei normale Menschen überwiegend in alltäglichen Situationen ab und regt erwartungsgemäß zum Nachdenken an.
    Am meisten Spannung, Dramatik und Action habe ich bei Tao wahrgenommen. Naturgemäß übt der Einblick in eine mögliche Zukunft zusätzlich besonderen Reiz aus. Tatsächlich wurden bei mir viel Erstaunen und Erschütterung ausgelöst, wodurch dies meine Lieblingsperspektive wurde.

    Der Erzählstil ist manchmal langatmig bei der Schilderung detaillierter Wahrnehmungen und einzelner Handgriffe. Immerhin lässt sich dadurch die jeweilige Szene lebhaft vorstellen.
    Das Ende rundet die Handlungsfäden ab, führt diese gelungen zusammen und hinterlässt ein gutes Gefühl.

    Weniger informativ, packend, zu Herzen gehend und nachhallend als „Die Letzten ihrer Art“. Trotzdem: Aufgrund der bodenständigen, unverfälschten Erzählweise, Botschaften und Denkanstöße gibt es von mir eine Lese-/Hörempfehlung.

  5. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (13.910)
    Aktuelle Rezension von: dascha_87

    Dieses Buch und die weiteren Bücher der Edelstein-Trilogie fand ich einfach wunderbar. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach einfach unglaublich toll. Die Storyline fand ich persönlich sehr gut und spannend. Es hat mich wirklich gefesselt. Außerdem gab es auch einige Stellen bei denen ich loslachen musste, denn das Buch ist auch sehr humorvoll geschrieben. 

    Ich finde, dass die Edelsteintrilogie ein Muss für Fantasy-Fans ist.

  6. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

     (6.414)
    Aktuelle Rezension von: DianaDeibel

    Ein toller Auftakt! Meiner Meinung nach hat es Ähnlichkeiten mit "Die Tribute von Panem" ist aber trotzdem völlig anders. Die Idee von den 5 Fraktionen ist sehr interessant und der Schreibstil ist so gut. Den ersten Teil hab ich in nur 2 Tagen durchgelesen. Ich bin schon ganz gespannt wie es weitergeht mit Four und Tris.

  7. Cover des Buches Verity (ISBN: 9783423230124)
    Colleen Hoover

    Verity

     (1.100)
    Aktuelle Rezension von: lovelybooknook

    Vorab: ”Verity“ war mein ersten Buch von Colleen Hoover.
    Ich lese nicht gerne Thriller, aber Verity hat mich begeistert! Die Geschichte hat mich, wenn auch erst nach einem etwas holprigeren Einstieg, wirklich gefesselt. Colleen Hoover hat ein Händchen dafür einen mitreißenden Spannungsbogen zu kreieren. Auch wenn einiges vorhersehbar war, gab es immer wieder schockierende Momente, wodurch es spannend blieb und ich das Buch einfach nicht beiseite legen konnte. Somit flogen die Seiten beim lesen nur so an mir vorbei.
    Verity hat mich aufgewühlt, mitgerissen und sowas von überrascht!

    Weniger positiv war für mich das Zusammenspiel der Charaktere. Es gab keinen, den ich richtig sympathisch fand. Auch nicht unsere Protagonistin. Trotzdem muss ich gestehen, dass sie dennoch gut dargestellt waren. Einige Stellen im Buch kamen mir auch ein wenig komisch bzw. unrealistisch vor (warum liest Lowen den ganzen Tag nur in dem Skript? Obwohl sie doch da ist um Nachforschungen zu Veritys Büchern zu betreiben).

    Alles in einem ein Buch das es wert ist zu lesen!

  8. Cover des Buches Legend – Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend – Fallender Himmel

     (2.189)
    Aktuelle Rezension von: franzi1104

    Der Klappentext klang für mich sehr spannend. Als es dann gleich am Anfang um eine Seuche ging wollte ich unbedingt wissen wie es weitergeht. Leider ging für mich die Spannung aber ziemlich schnell verloren. Alles in allem ist die Story ok aber ob ich die anderen beiden Teile lesen werde, weiß ich noch nicht genau. 

  9. Cover des Buches Wie die Luft zum Atmen (ISBN: 9783736303188)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Luft zum Atmen

     (932)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

    Als Elizabeth nach einem schweren Schicksalsschlag in ihr kleines Häuschen in ihrem Heimatort zurückkehrt, zieht ihr neuer Nachbar Tristan ihre ganze Aufmerksamkeit auf sich. Er ist geheimnisvoll, sonderbar und scheint mit niemandem etwas zu tun haben zu wollen. Alle halten sich von ihm fern, und wilde Gerüchte kursieren im Ort, doch auf Elizabeth übt der Fremde eine ungekannte Anziehungskraft aus. Und so sehr Tristan versucht, Elizabeth aus dem Weg zu gehen, kann auch er die tiefe Verbundenheit zu ihr nicht leugnen - schließlich sieht er in ihren Augen einen Schmerz, den er selbst nur zu gut kennt!

    Der Anfang des Buches hat mich schön abgeholt und es hat mir Spaß gemacht zu lesen, wie sich das Verhältnis zwischen Liz &‘ Tristan verändert &‘ wächst. Es fiel mir leicht mich in beide hineinzuversetzen. Die Geschichte der beiden war lustig aber auch sehr bewegend, doch trotz allem hat es mir an Emotionen etwas gefehlt. Dieses gewisse Etwas, dass mich bei anderen tragischen Liebesgeschichten zu Tränen rührt, hat mir in dem Buch leider gefehlt. 

    Dennoch fand ich es eine schöne Geschichte &‘ auch der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, denn ich konnte das Buch innerhalb von zwei Tagen lesen. Ein gutes Buch für zwischendurch! 

  10. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.206)
    Aktuelle Rezension von: ChristianJahn

    Na, mich hat es nicht umgehauen.

  11. Cover des Buches Das Gold der Krähen (ISBN: 9783426654491)
    Leigh Bardugo

    Das Gold der Krähen

     (622)
    Aktuelle Rezension von: BookAddicted

    Nachdem sie von Van Eck übers Ohr gehauen wurden, verstecken sich Kaz und die anderen, um einen neuen Plan auszuhecken. Nicht mehr das Geld hat für sie oberste Priorität, sondern die Rettung Inejs.
    Als wäre all das nicht schon schlimm genug, braut sich neues Unheil zusammen und allmählich schließen sich die Schlingen um die Hälse der Verbrecher.
    Werden sie auch diesmal ungeschoren davonkommen oder endlich für ihre Sünden bezahlen?


    Es geht fast genauso spannend weiter, wie Band 1 endete. Dadurch, das der Roman aus vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, erfährt man auch, was mit Inej passiert, was es aber nicht weniger spannend macht. Anders als Kaz muss man nicht raten, was mit ihr geschieht, aber Van Eck gehört nicht gerade zu der netten Sorte Mensch, wodurch das Wissen umso schrecklicher ist.
    Bemerkenswert ist wieder einmal Kaz' Fähigkeit, ruhig zu bleiben und alles zu durchdenken. Im Gegensatz zu ihm würden alle anderen - und der Leser mit Sicherheit auch - ständig in eine Falle laufen. Diese Fähigkeit macht ihn so bewundernswert, auch wenn er sie primär für seinen eigenen Vorteil einsetzt. Dadurch wird man ständig überrascht und fliegt nur so durch die Seiten, weil man eben nie weiß, was als nächstes passieren wird. Und auch wenn man sich überlegt, wie sie es diesmal aus dem Schlamassel hinausschaffen sollen, kommt man in der Regel nicht auf die Lösung, die Kaz findet. Er ist ein verdammt brilliantes Genie, mit mehr krimineller Energie, als gut für die Welt ist. Und genau dafür liebt man ihn auch.
    Gerade das Figurengefüge zeichnet diese Reihe aus. Nicht nur jede Figur für sich allein genommen schafft es, dem Leser das Herz zu stehlen. Es sind vor allem die kleinen Momente untereinander, die ihnen einen Platz im Herzen des Lesers sichern und dafür sorgen, das man bis zur letzten Seite mit ihnen mitfiebert.
    Besonders schön ist es auch, das man ein paar altbekannte Gesichter aus der "Grisha"-Trilogie wiedersieht. Man hat diese Figuren so sehr vermisst, das es sich fast schon so anfühlt, als käme man nach Hause. Auch wenn die Szenen leider recht kurz sind.
    Fasziniert am zweiten Teil ist, das sie diesmal keine gefühlt unbezwingbare Festung erstürmen, sondern mit etwas viel Gefährlicherem konfrontiert werden. Es sind ihre Vergangenheiten, die Feinde, die sie sich auf ihrem Weg gemacht haben und neue Herausforderungen. Gerade diese Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit ist faszinierend und gibt dem Buch eine psychologische Ernsthaftigkeit, die nur von Nina und ihrem unfassbaren Humor aufgelockert werden kann.
    Wieder einmal behandelt die Autorin wichtige Themen in ihren Büchern, nur scheint es diesmal viel schwerer zu wiegen. Rache, Abhängigkeit, Blutdurst und Loyalität sind nur ein paar der Punkte, mit denen unsere geliebten Verbrecher zu kämpfen haben und es ist eine wahre Freude und eine Achterbahn der Gefühle, ihnen dabei zuzusehen.
    Trotzdem kommt man nicht umhin, sich den Dunklen herbeizuwünschen, da er die eine oder andere Katastrophe definitiv verhindert hätte. Vielleicht liegt es auch an den aufkommenden Diskussionen über seinen Charakter durch die Serie, aber ich kam nicht umhin, mich zu fragen, ob er hier nicht der Held hätte sein können. Und was das dann aus Alina macht. Da solche Fragen aufgeworfen werden, taucht man noch viel tiefer in diese Welt ein und grübelt auch nach der letzten Seite noch über die Ereignisse nach. Und hofft, das die ein oder andere Tatsache in der dritten Reihe der Autorin ungeschehen gemacht werden. Leigh Bardugo gelingt es, das man gedanklich auch dann in ihrer Welt ist, wenn man nicht gerade liest und das ist eine beeindruckende Fähigkeit. Ketterdam und Ravka wird man schmerzlich vermissen, aber man kann ja noch zu "King of Scars" greifen. Ein Wiedersehen gibt es also hoffentlich mit unseren geliebten Figuren. Und bis dahin kann man nur davon träumen, wie es mit Kaz, Inej und den anderen weitergehen mag.

  12. Cover des Buches Ich fürchte mich nicht (ISBN: 9783442478491)
    Tahereh H. Mafi

    Ich fürchte mich nicht

     (1.478)
    Aktuelle Rezension von: Jana_M_

    Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...

    Also zuerst einmal fand ich die durchgestrichenen Sätze etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings fand ich sie im Laufe des Buches sogar richtig gut. Es ist mal etwas anderes und so bekommt die Gefühlswelt von Juliette einen ganz anderen Hauch. 

    Das Problem war für mich, dass ich gerne mehr über die Welt, in der sie lebt erfahren hätte. Ich habe das Gefühl, dass ich kaum etwas über sie weiß. 

    Juliette als Charakter fand ich persönlich gut. Sie hat trotz ihrer Vergangenheit ein gutes Herz und will niemanden schaden. Am Anfang fand ich Adam auch noch sehr gut, aber irgendwie bekam er keinen Tiefgang mehr. Man weiß kaum etwas über ihn. Auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden konnte mich irgendwie nicht überzeugen. Sie hat mich nicht berührt und ich hatte das Gefühl, dass sie sich zu schnell entwickelt hat. 

    Kenji hingegen fand ich ganz interessant, leider hat man nicht viel von ihm gelesen.

    Das Ende war leider sehr hastig und ein wenig überstürzt und es sind sehr viele Fragen offen geblieben. Nicht zuletzt über die Welt, in der sie leben.

    Die Idee fand ich wirklich interessant und die Geschichte hat sehr viel Potenzial. Vielleicht ändert sich das noch in den anderen Bänden, aber im Moment konnte das Buch mich nicht vollends überzeugen ....

  13. Cover des Buches Der Nachtwandler (ISBN: 9783426503744)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachtwandler

     (2.190)
    Aktuelle Rezension von: Natalie_Lohner

    Sebastian Fitzek hat mit dem Buch "Der Nachtwandler" mal wieder einen spannungsgeladenen Psychothriller geschrieben der mich nicht nur einmal hinters Licht geführt hat.

    Der Protagonist Leon weiß nie, ob er gerade wach ist oder doch schläft und was genau die richtige Realität ist. In diesem Buch begleiten wir die Geschichte nur aus Sicht von Leon was angenehmer zu lesen war jedoch nicht weniger verwirrend. 

  14. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Erwachen (ISBN: 9783959911313)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Erwachen

     (938)
    Aktuelle Rezension von: hauntedcupcake

    Es war einmal - so beginnen die Märchen und so begann auch mein Leben. Und es hätte tatsächlich ein Märchen werden können, doch das ist lange, lange her. So lange, dass sich die Jahre zu Staub verwandelten, zu Bruchstücken einer sich selbst vergessenden Zeit. Und nicht einmal ich kann sagen, wann mein erstes Es war einmal seinen Anfang fand.

    Ich atme. Ich lebe. Zum zweiten Mal.

    S. 9


    Inhalt

    Nach tausend Jahren wird die Dreizehnte Fee aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt. Ausgerechnet von einem Hexenjäger, der ihre Schwestern jagen und töten will. Doch waren es nicht auch ihre Schwestern, die sie getäuscht und in den ewigen Schlaf geschickt haben. Eine Hetzjagd beginnt, bei der die Dreizehnte Fee in eine Welt gerissen wird, die ihr nicht mehr bekannt ist. Und die in ihr Dinge weckt, die grösser sind als der Wunsch nach Rache.


    Meine Meinung

    "Erwachen" lag ziemlich lange auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Nun habe ich mich an das doch recht dünne Buch herangewagt - und was soll ich sagen? Wieso habe ich bloss so lange gewartet? Der Schreibstil ist unvergleichbar märchenhaft düster, genau so wie der Rest des Buches auch.


    Die Dreizehnte Fee wird erweckt und sinnt auf Rache. Gleichzeitig ist sie ohne Magie wieder aufgewacht und ein geheimnisvoller Hexenjäger hat sie als Gefangene genommen, als Mittel zum Zweck: Sie soll helfen ihre bösen Schwestern zu töten und damit die Menschen endgültig von den Hexen zu befreien. Doch die Welt, in der die Fee aufgewacht ist, ist nicht mehr dieselbe. Und der Hexenjäger zeigt ihr eine Seite an ihr selbst, die sie nie für möglich gehalten hat.


    Einfach grandios! Eine schlafende Fee, eine Königin, die nach Rache sinnt, in einer Welt, die ihr fremd und doch so bekannt ist. Ein Hexenjäger, der seine Berufung erfüllen will, und etwas Neues in den Hexen entdeckt. Das alles gepackt in ein düsteres, manchmal grauenhaftes aber doch sehr märchenhaftes Gewand, mit Querverweisen zu bekannten Märchen. Spannend und packend von der ersten Seite an, ich muss mir direkt die Folgebände holen!


    Fazit

    Märchenhaft düster, grauenhaft und brutal und doch sehr poetisch und voller Gefühle und Dramatik. Für mich ein unerwartetes Highlight und ich bin gespannt auf die Folgebände!

  15. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783442380299)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

     (1.366)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald

    Blackout ist das zweite Buch, das ich von Marc Eisberg gelesen habe. Worum geht es? Vom einen Moment auf den anderen gehen in ganz Europa die Lichter aus. Der Strom ist weg, die Menschen sitzen mitten im Winter in ihren dunklen kalten Häusern, bald ohne Essen und Wasser, tagelang.  

    ·

    An diesem Moment - Tag 0 - starten wir in die Geschichte. Die Kapitel sind kurz, maximal 2 -7 Seiten. Zack zack gibt es gleich gefühlte 20 verschiedene Erzählstränge und einen Berg neuer Personen. Jo, man wird ganz schön hinein geworfen. Bis man sich mal halbwegs zurecht gefunden hat, dauert es schon mal 100 Seiten. Nochmal 200 Seiten später kann man dann der Handlung auch mit Vergnügen folgen, das Lese-Erlebnis bessert sich und von dem anfänglichen Schwarm an Figuren kristallisiert sich eine Handvoll Protagonisten heraus. 

    ·

    Und diese gefallen mir alle durchwegs. Einerseits weil man durch ihre verschiedenen Positionen (Regierung, Energiewirtschaft, Atomkraftwerk, Journalist,…) von vielen Blickwinkeln in die Story eintaucht und andrerseits, weil sie alle durchwegs rechts authentisch handeln. 

    ·

    Generell finde ich den Blick auf die Abgründe der Menschheit sehr spannend. Bei Kälte und Hunger ist dann irgendwann jeder nur mehr sich selbst der nächste - auch das in meinen Augen sehr.. authentisch. Erschreckend, aber ich stelle mir die Reaktion der breiten Masse auf eine Katastrophe dieser Art ähnlich vor, wie sie in dem Buch beschrieben ist. 

    ·

    Was sich für mich nicht ganz reimt: eine der Hauptfiguren, ein schnieker Italiener, ist ein Hacker. Und zufälligerweise der einzige weltweit (?) der der Lösung auf die Spur kommt.. und das auch noch in Rekordtempo? Natürlich, für eine flüssige Story geht das kaum anders. Aber trotzdem kommt mir das recht… abwegig vor. 

    ·

    Wovon ich abraten möchte, ist parallel einen Serienmarathon mit „Chernobyl“ durchzuziehen. Da bekommt man dann doch ein flaues Gefühl im Magen, wenn Fiktion und Realität miteinander verschwimmen.

  16. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (836)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    „Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie“. Diese Botschaft und ein Hinweis erreichen einen Bekannten des potenziellen Mordopfers und für den Täter beginnt damit das Spiel.

    Die Münchner Kommissarin Sabine Nemez und der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder sind auf der Suche nach einer Gemeinsamkeit zwischen den Morden, die bis auf die Nachricht, kaum unterschiedlicher sein könnten.

    Todesfrist ist der erste Teil der Reihe um die Münchner Kommissarin Sabine Nemez und den niederländischen Profiler Maarten S. Sneijder, deren Charaktere nicht unterschiedlicher sein könnten. Einzeln könnte ich wohl mit beiden wenig anfangen, zusammen haben sie aber eine spannende Teamchemie, die für einige Lacher gut ist und gerade die kauzige Art von Maarten S. Sneijder sorgt dafür, dass ich den nächsten Teil kaum erwarten kann!

     Die kurzen Kapitel und der ständige Perspektivwechsel, sowie die Sprünge in die Vergangenheit, sorgen für ein sehr schnelles Lesen und einen umfassenden Einblick in das Leben des Mörders.

    Das Einbeziehen eines Kinderbuchs empfand ich als sehr außergewöhnlich und lässt einen auch über die Darstellungen in diesen Büchern nachdenken.
    Insgesamt war das für mich ein klasse Auftakt und ich bin gespannt, wie es mit Nemez und Sneijder weitergeht.

  17. Cover des Buches Die Verratenen (ISBN: 9783785575468)
    Ursula Poznanski

    Die Verratenen

     (1.262)
    Aktuelle Rezension von: Jy_Juli

    Seitdem ein dauerhafte Winter über die Welt hineingebrochen ist, errichteten die Menschen große Sphären, um sich zu schützen. Doch nicht alle waren bereit darunter zu leben und versuchten in der Kälte zu überleben. Die beiden Gruppen entwickelten sich unabhängig von einander und entfernend immer weiter. Ihr Leben lang wird Ria auf ihre Rolle in der Gesellschaft vorbereitet. Sei ihrer Kindheit hat sie hart darum gekämpft zu den Besen zu gehören und steht mit 18 Jahren kurz vor ihrem Abschluss an einer der renommiertesten Akademien der Sphäre. Durch einen blöden erfuhr Ria, dass sie und fünf weitere Studenten der Akademie aufgrund einer fälschlichen Verschwörung hingerichtet zu werden. Um dem Tod zu entkommen, flieht die Gruppe in den Außenbereich und versuchen im Schnee zu überleben.

    Der Auftakt in diese Reihe hat mir wirklich Spaß gemacht. Allein nach den ersten paar Seiten hatte ich Lust weiterzulesen. Weniger, weil bereits die ersten Seiten spannend sind, sondern weil der Schreibstil von Poznanski sehr angenehm zu lesen ist und ein sehr guter Lesefluss entsteht.

    Vor allem Namen und Ortsbeschreibungen sind außergewöhnlich, dass direkt ein neues Weltbild in den Gedanken des Leser entstehen kann und doch bestehen immer wieder Verbindungen zu dem, was tatsächlich passiert ist. Es gibt immer wieder Bezüge zur Weltgeschichte, die dem Leser das Gefühl einer Zukunftserzählung gibt. 

    Auch wenn der Aufbau der Spannung etwas gedauert hat, war es, sobald es zum Ereignis kam, auf jeder Seite spannend. Mit jeder Seite erfährt man neue Informationen und man versucht die gesamte Zeit über mit zu rätseln. Durch den guten Schreibstil weiß der Leser selbst nicht, was richtig und was falsch ist. Er steht ebenso wie die Figuren im Dunkeln und fiebert mit jeder Situation mit. 

    Als Leser bin ich ein kleines bisschen "enttäuscht" vom Ende, denn es lässt so viele Fragen, Zweifel und Wünsche offen, dass ich gar nicht abwarten kann, weiterzulesen und hoffe sehr, dass der zweite Teil ein paar meiner Fragen, aber auch ein paar meiner Hoffnungen erfüllen kann. 

    Es hat mich wirklich glücklich gemach dieses Buch zu lesen. Für jeden, der ein Faible für Science-Fiction und Dystopien haben, ist dieses Buch auf jeden Fall ein guter Tipp. Dabei ist es nicht nur trocken an das Genre geheftet, sondern auch einen tollen Bezug zu Emotionen. 

  18. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783426503751)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.232)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    Eine Dekade später habe ich es auch geschafft den ersten Teil zu lesen und echt fantastisch, dass man durch seine Bücher so durchrasen kann. Ein Pageturner wie schon von sehr viele vor mir geschrieben haben und das zurecht. Von Anfang bis zum Ende oder vom Epilog bis zum Prolog, auch wenn es zunächst verwirrend ist und klingt, aber am Ende passt wieder alles zusammen, auch wenn der Autor gern mit dem unwahrscheinlichsten Lösungen arbeitet. Das Buch ist wie viele Bücher von ihm sehr rasant geschrieben, wie immer natürlich spannend und tatsächlich hat das Buch mir eine ganze Nacht geraubt, aber heute Morgen war ich glücklich und zufrieden und hatte das Buch beendet und ein Vorteil hat es, dass ich dieses Buch so spät gelesen habe, denn nun könnte ich den zweiten Teil direkt nachschieben, aber etwas Pause gönne ich mir, zumindest ein klein bisschen.

  19. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.150)
    Aktuelle Rezension von: Norina_Goetz

    Wer Kriminalgeschichten liebt und das aus dem Blickwinkel eines Forensischen Pathologen auch einmal erfahren möchte, ist hier genau richtig.


    Simon Beckett hat sehr gut für die einzelnen Pathologischen Bereiche recherchiert und eine ganze Reihe von diesen Büchern heraus gebracht. Hauptfigur ist David Hunter. Man erfährt immer etwas mehr über diesen Charakter, dennoch ist jedes der Bücher eine abgeschlossene Geschichte für sich.


    Ich kann diese Reihe nur empfehlen. Vor allem denen die auch die Serie Bones mögen.

  20. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)
    George Orwell

    1984

     (3.873)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Im Orwell-Staat wird eine neue Sprache verordnet, das sogenannte "Neusprech". Zusammen mit dem sogenannten "Zwiedenk" soll den Menschen das Denken abgewöhnt werden. Orwell beschriebt eindrucksvoll, wie durch Veränderung der Sprache der Manipulation des Volkes durch die herrschende Klasse Tür und Tor geöffnet werden kann. Besonders deutlich wird das, wenn die unmenschlichsten Züge eines Systems mit wohllautenden Namen besetzt sind. So gibt es zum Beispiel ein "Liebesministerium". Es sorgt nicht etwa für den liebevollen Umgang der Menschen untereinander, sondern "lehrt" den Abtrünnigen und Andersdenkenden mittels grausamster Foltermethoden den "Großen Bruder" zu lieben. Im "Ministerium für Wahrheit" werden Geschichte und Gegenwart dem gegenwärtigen politischen System angepasst. Wahr ist, was der "Große Bruder" als wahr definiert. Dem Volk wird klargemacht, dass alles immer schon so war, wie es jetzt ist. Anderslautendes wird aus Zeitschriften und Büchern und damit aus dem Gedächtnis der Menschen systematisch entfernt. Das "Friedensministerium" hingegen plant "Friedensmissionen", die nichts anderes sind als Kriegseinsätze. Wer wollte sich da noch wundern, dass sich hinter "Lustlagern" Zwangsarbeitslager der übelsten Art verbergen.

    Der Schreibstil ist eher zäh und ziemlich langatmig, ich musste mich teilweise richtig durchkämpfen.

    Man folgt Winston durch sein Leben in der neuen Welt, man erlebt Szenen aus seinem Leben mit. Teilweise sind diese eher belanglos, gar langweilig. Ab und zu gibt es Zeitsprünge, die verwirrend sind.

    Die Geschichte selbst fand ich nicht wirklich gut, eben zu langatmig und zu zäh. Allerdings ist die Grundidee, die hinter dem Buch steckt, äusserst interessant und regt zum Nachdenken an. Dass es möglich ist, das eigene Volk so zu unterdrücken und zu manipulieren, dass es nur noch als Haufen nicht-denkender Zombies durchs Leben geht, und diese Art zu leben sogar noch begrüsst… Dass man nicht mehr sicher sein kann, ob die Vergangenheit tatsächlich so passiert ist, wie sie in den Geschichtsbüchern steht…

    Die Thematik ist sicher auch heute noch topaktuell!

  21. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426633090)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.601)
    Aktuelle Rezension von: lulu_liest

    Ein besorgter Vater geht mit seiner kranken Tochter zum Arzt - und als er sie einen Moment aus den Augen lässt, ist sie weg. 

    Wohin sie verschwand und was ihr zugestoßen sein muss bleibt ungeklärt - denn eine Leiche wurde nie gefunden.


    Die eigentliche Handlung spielt jedoch 4 Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden, als der Vater, seines Zeichens Psychiater, sich in seiner Trauer in ein Ferienhaus zurückzieht und dort eine eigenartige Bekanntschaft macht.


    Viel mehr möchte ich an der Stelle zum Inhalt gar nicht sagen, um für alle, die es noch lesen möchten, nicht zu viel zu verraten.

    Was ich aber sagen kann, ist dass mich sowohl beim ersten, als auch bei jedem weiteren Mal des Lesens eine regelrechte Flut der Gedanken & Emotionen überkam, insbesondere in Bezug auf die Unbekannte, die den Vater aufsucht und ihn um seinen fachlichen Rat bittet.


    Wer Fitzek Werke kennt, kennt auch die unvorhersehbaren Enden, die seine Thriller oft nehmen. 

    Weil ich vor diesem schon einige andere Exemplare aus seiner Feder las habe ich mit allem gerechnet - aber nicht damit, wie es tatsächlich ausging. Die letzten Seiten ließen mich buchstäblich sprachlos zurück.

  22. Cover des Buches Abgeschnitten (ISBN: 9783426510919)
    Sebastian Fitzek

    Abgeschnitten

     (1.984)
    Aktuelle Rezension von: SweetBooksBlog

    Fitzek ist einer meiner Lieblingsautoren. Dies war jedoch das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe, das in Kooperation mit einem anderen Autor geschrieben wurde. Anfangs war ich mir etwas unsicher, wie die beiden Schreibstile zusammen passen würden, jedoch wurde ich positiv überrascht. Man hat gar nicht gemerkt, dass das Buch von zwei verschiedenen Autoren stammt.

    Etwas zu brutal war mir wiederum die Geschichte. Bei Fitzek ist man Brutalität gewohnt, aber gerade die Kapitel aus der Sicht des weiblichen Opfers, waren mir schon zu heftig. Auch die sehr detaillierten Beschreibungen der Obduktion haben mich stellenweise einfach nur angewidert. Mir ist klar, dass diese Beschreibungen bis zu einem gewissen Grad sicher notwendig waren, aber für schwache Nerven (und Mägen) sind sie auf jeden Fall nichts. Man hat aber definitiv gemerkt, dass sich der Autor Tsokos gut mit der Pathologie auskennt (er ist ja auch selbst Gerichtsmediziner).

    Obwohl es teilweise schon grausig zu ging, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, sodass man einfach weiter lesen muss. Das Buch enthält auch einige überraschende Wendungen und das Ende hätte ich so ebenfalls nicht erwartet. Die beiden Autoren verstehen es gut, den Leser in die Irre zu führen.

    Mit der Hauptperson Linda konnte ich mich gut identifizieren. Sie ist eine sympathische, mutige Frau, die über ihre Grenzen geht, aber doch "menschlich" bleibt, sodass man ihre Entscheidungen nachvollziehen kann.


    Mein Fazit:
    Alles in allem ist "Abgeschnitten" ein spannender Thriller. Durch die Zusammenarbeit mit Tsokos enthält der Roman auch einige Details, vor allem über die Pathologie, die für mich sehr interessant waren. Ich würde mich deshalb sehr über weitere Bücher von Fitzek und Tsokos freuen.
    Ich gebe 9 von 10 Punkten.

  23. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (957)
    Aktuelle Rezension von: CBA_

    Zwei Lehrlinge von Magiern sind darauf angesetzt, am Ende in einem Kampf um Leben und Tod gegeneinander anzutreten. Doch wissen die beiden nichts davon, genauso wenig, wie sie wissen, wer der andere Gegner ist. Das Endgame findet vor dem Hintergrund eines wandernden, magischen Zirkus statt.

    Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte lässt sich gut lesen, obwohl der Lesen darauf Acht geben muss, in welchem Jahr das jeweilige Kapitel spielt. Es wird von Anfang an wenig preisgegeben, was einerseits Spannung aufbauen soll und andererseits leichte Verwirrung stiftet, da der Leser nicht sicher sein kann, worauf die Geschichte hinaus läuft. Er tappt also lange im Dunkeln, bevor er versteht, was genau vor sich geht.
     Die Protagonisten sind starke Charaktere, die der Leser gleichermaßen gut kennenlernt, während die Geschichte voranschreitet. Unterdessen bewegt sich der Zirkus auf der ganzen Welt und verschwindet stets von einem Tag auf den nächsten. Wenn er dann wieder auftaucht, scheint es meist so, als wäre ein neues Zelt mit etwas noch beeindruckenderen hinzugekommen. Als Besucher ist man gar nicht sicher, wohin man zuerst gehen soll und ohnehin kann man gar nicht alles innerhalb von einer Nacht entdecken.

    Über dieses Buch habe ich noch lange nachgedacht. Die Geschichte hat mir an sich gefallen, vor allem die Beschreibungen des Zirkus, aber es waren lange sehr viele Fragezeichen für mich da und ich war mir manchmal mit den zeitlichen Zusammenhängen unklar. Die Geschichte endet glücklicherweise mit einem Twist, der alles in sich zusammenfügt, doch bis dahin stehen dem Leser sehr viele Nächte im Kampf gegeneinander und innerhalb des Zirkus bevor.

    Nichtsdestotrotz war es irgendwie faszinierend.

  24. Cover des Buches Engelsnacht (ISBN: 9783570308400)
    Lauren Kate

    Engelsnacht

     (1.841)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Trotz das ich nur mühsam am Anfang in die Geschichte gefunden habe,  konnte mich das Buch dann doch,  je mehr ich weiter gelesen habe von sich überzeugen. 

    Die gesamte Reihe ist kurze Zeit später bei mir eingezogen und ich bin darauf sehr gespannt.🤗📖


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