Bücher mit dem Tag "dummheit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dummheit" gekennzeichnet haben.

107 Bücher

  1. Cover des Buches Tintenwelt 1. Tintenherz (ISBN: 9783841500120)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 1. Tintenherz

     (10.622)
    Aktuelle Rezension von: JeyeL

    Ich konnte mich mit der Geschichte nicht Identifizieren. Die Autorin konnte mich nicht abholen. Der schreibstill ist flüssig und verständlich. Lediglich die Story ist langweilig. (Vielleicht lag es auch daran das ich die ganze Zeit an den Film denken musste, obwohl das Buch viel besser ist als der Film) 


  2. Cover des Buches Selection – Der Erwählte (ISBN: 9783733500962)
    Kiera Cass

    Selection – Der Erwählte

     (3.638)
    Aktuelle Rezension von: Anna0807

    Nachdem 35 Mädchen aus dem ganzen Land angetreten sind um das Herz des Prinzens zu erobern sind nun noch wenige Mädchen übrig. Und dieser Elite ist mittlerweile bewusste, das das Leben im Palast nicht so glänzend ist, wie es von außen betrachtet scheint. Besonders America bekommt dies zu spüren. Und neben den alltäglichen Problemen, die das Leben im Palast mit sich bringt, muss sie sich immernoch entscheiden wem ihr Herz gehört - ihrer Jugendliebe oder dem Prinzen. 

    Nachdem der zweite Band ein Auf und Ab der Gefühle für mich war und ich mir nie ganz sicher war wie sehr mir die Geschichte nun zusagt oder nicht, hatte ich sehr große Erwartungen an diesen dritten und abschließenden Band der Reihe. Leider konnte mich das Finale dann nicht so ganz überzeugen.

     Meine Hauptkritikpunkte sind eigentlich die verschiedenen Handlungsstränge, die Art wie sie beendet oder in die Länge gezogen wurden und wie überstürzt das Ganze dann beendet wurde. 

    Zuerst einmal war ich sehr gespannt, wie es mit den Rebellen weiter gehen würde. Hier wurden immer mal wieder Andeutungen gemacht, aber so richtig in Fahrt kam dieser Handlungsstrang nicht. Am Ende hat auch diese Gruppe noch ihren großen Auftritt, aber so ganz stimmig war das für mich nicht.

    Dann komme ich zu den anderen verbliebenen Mädchen. Hier hat mir das Zusammenleben und die Art wie sie miteinander umgehen bis zum Schluss ganz gut gefallen. Diesen Teil der Geschichte hat die Autorin wirklich sehr gut geschrieben. 

    Die Beziehung von Maxon zu den Mädchen, besonders zu Mer war mir schon im vorherigen Band irgendwann zu anstrengend. Das lag aber hauptsächlich an Mer und nicht an Maxon. Dennoch wurde das Ganze besonders in der letzten Hälfte des Buches so unglaublich in die Länge gezogen, dass es mich nur noch genervt hat. Und auch, wie es dann endet war für mich einfach nur enttäuschend und zum Kopf schütteln. 

    Insgesamt hat mir die Art, wie die Autorin die Handlungsstränge verknüpft und beendet nicht gut gefallen. Für mich haben sich viele Fragezeichen ergeben und vieles wirkte auf mich unlogisch. Dennoch mochte ich das Setting sehr gerne und denke, dass diese Reihe den Hype durchaus verdient hat. Ich war aber wahrscheinlich für das erste Lesen einfach schon ein bisschen zu alt.

  3. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.532)
    Aktuelle Rezension von: Panthex

    Die Idee habe ich interessant gefunden, aber die Umsetzung war mir teilweise ein bisschen zu langweilig. Die Höhepunkte wirkten sehr stumpf und auch der rote Faden hat gefehlt bzw. das Erklären dieser Welt. Ich war teilweise schon recht verwirrt wegen der Situation mit ihrer Mutter und ihrem Vater. Die Handlungen der letzten paar Bücher wurde dann an den Haaren herbeigezogen und irgendwie schnell zusammengekleistert. Hat mich irgendwann gar nicht mehr interessiert.

  4. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.086)
    Aktuelle Rezension von: _AveryAnn_

    -Achtung, Spoiler!-

    Für mich ein äußerst spannendes und vielfältiges Buch, welches für alle Altersgruppen recht interessant wäre.

    Der Schreibstil ist leicht und ich konnte nur so durch die Seiten fliegen, auch wenn teilweise viel zu lange, unnötige Beschreibungen vielerlei Gerüche  meinen Lesefluss beeinträchtigten. 

    Das Buch ist aufgrund der Idee sehr speziell und immer wiedererkennbar. Der Protagonist Grenouille ist ein besonderer Junge, der zugleich am Anfang mit seiner Existenz zu kämpfen hatte. Das Buch beschreibt die verschiedenen Stationen seiner Identitätssuche, die schlussendlich jedoch scheiterte. Grenouille ist ein sehr bemitleidenswerter Mensch, auch wenn er viele grausame Taten begangen hat. 

    Schon seit klein auf wurde er von seiner Mutter und vielen anderen Personen verstoßen, und von anderen wiederum ausgenutzt. Niemand hat ihn je verstehen können und ich glaube, dass wenn er selbst seine Gabe voll und ganz hätte verstehen und kontrollieren können, seine Geschichte anders verlaufen wäre. Jeder hat zwar eine andere Meinung, doch ich glaube, dass Grenouille kein von Grund auf schlechter Mensch ist, sondern zu jenem gemacht wurde. Er hatte nie die Chance sich selbst wirklich kennenzulernen oder gar Liebe und Zuneigung zu erfahren. 

    Seine Reise durch die Welt wurde gut beschrieben, wie auch die Suche nach seinem wirklichen Ich. Seine grausamen Taten sind nicht zu entschuldigen, doch ich stelle mir die Frage, ob das alles passiert wäre, wenn die Menschen anders zu ihm gewesen wären? Meine Antwort auf diese Hypothese lautet ja. Nur zu gern hätte ich erfahren, wie Grenouilles Lebensweg gewesen wäre, wenn sich meine Hypothese bewahrheitet hätte.

    Über die anderen Charaktere wird nicht wirklich eingegangen. Außer über Baldini und vielleicht Richis ist nicht viel zu erfahren.

    So gut wir mir der Anfang, als auch die Mitte des Buches gefallen hat, konnte das Ende mich nicht ganz überzeugen. Das alles war mir dann doch etwas zu skurril....

    Im großen und ganzen finde ich das Buch dennoch bemerkenswert gut. Als Schullektüre, wie auch ich sie hatte, ist es gut geeignet. 

  5. Cover des Buches Biss zur Mittagsstunde (ISBN: 9783551316615)
    Stephenie Meyer

    Biss zur Mittagsstunde

     (7.563)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    *Rezension*

    Titel: Biss zur Mittagsstunde ( Band 2 )

    Autorin: Stephenie Meyer 

    ****
    Zum Inhalt ( Eigene Worte ):
    Als Edward nach einem blutigen Zwischenfall mit seiner Familie das Weite sucht und sich von Bella trennt, kommt sie Jacob immer näher. In ihrer Trauer um Edward ist er wie ein Fels in der Brandung für sie, doch auch Jacob ist nicht der, für den Bella ihn anfangs hielt. Bald erfährt Bella, dass Edward in Gefahr schwebt und sie ihn retten muss, auch wenn sie dafür ihr Leben aufs Spiel setzt… 

    ****
    Meine Meinung:
    Ich habe mich sehr auf diesen Band gefreut, weil in diesem eher Jacob als Edward im Vordergrund steht und ich ihn bereits im ersten Band viel interessanter fand.
    Edward hat mir auch in keiner Weise gefehlt, mir ging eher seine permanente Stimme in Bellas Kopf auf die Nerven. Egal, was sie getan hat, immer hat sie seine Stimme gehört.
    Dass diese neue Perspektive mit Jacob als Hauptcharakter kam, hat die Geschichte gut aufgelockert und ihr einen frischen Wind gegeben. Viel Neues ist in diesem Band nicht passiert, es ging viel um Bellas Liebeskummer und um ihre Gefühle für Jacob. Ihre Trauer um Edward hat mir mit der Zeit einiges an Nerven gekostet, weil es einfach immer das selbe war und es keinen Wendepunkt gab.
    Edward kam nur am Anfang und erst wieder kurz vor dem Ende als Charakter zur Geltung und das hat mir auch gereicht. Ich finde Bella und Edward als Paar oft sehr überzogen und schnulzig, sehr 0815 mäßig. Viele Dialoge zwischen den beiden sind so hochgestochen und übertrieben, dass man denken könnte, sie wären schon 20 Jahre zusammen und nie getrennt gewesen.
    Ich persönlich fand Jacob einfach angebrachter in der Rolle als Bellas festen Freund. Was ihn angeht, so war für mich schnell klar, was sich hinter seiner Person verbirgt und das finde ich weitaus spannender als das Vampirdasein von den Cullens.
    Zum Ende hin, als es um Edwards Befreiung ging, wurde die Geschichte sehr langatmig und das Ganze wurde irgendwie sehr grob abgehakt, ohne Spannung oder Nervenkitzel. Da hätte ich mir einfach mehr Action gewünscht.
    Ich wünsche mir ebenso für den dritten Band wieder mehr Augenmerk auf Jacob!
    Außerdem wünsche ich mir, dass Bella endlich verwandelt wird, was sicherlich für mich mehr Spannung sorgen könnte! 

    ****
    Mein Fazit:
    Schöne Entwicklung zwischen Bella und Jacob, jedoch ging mir die permanente Stimme von Jacob in Bellas Kopf auf die Nerven. Die Liebesgeschichte ist mir zu übertrieben und hochgestochen.
    Außerdem war das Ende sehr langatmig und langweilig. Gerade dort hätte mehr Spannung gut getan. 

    Von mir gibt es 3 Sterne! 🌟🌟🌟

  6. Cover des Buches Lotus House - Lustvolles Erwachen (ISBN: 9783548291109)
    Audrey Carlan

    Lotus House - Lustvolles Erwachen

     (239)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Wieczorek

    Genevieve ist Yoga Lehrerin. Sie macht es gerne, doch eigentlich möchte sie Ihren Abschluss an der Beauty-Academy machen. Doch nach dem unfalltot Ihrer Eltern muss Sie sich um Ihre beiden jüngeren Geschwister kümmern. Als Trent Fox auftaucht und Einzelstunden bei Ihr bucht, um seine Sportverletzung zu kurieren, denkt Sie an alles andere als an einen heißen Flirt mit ihm. Doch schnell entwickeln sich die Dinge in eine andere Richtung.

     

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, angenehm und erotisch. Ich habe schon die Calendar Girl Reihe von ihr gelesen und den ersten Teil von Trinity. Entsprechend hatte ich hohe Erwartungen an das Buch. Beim Schreibstil und der Aufmachung des Buches wurden diese schon einmal erfüllt. Zum Rest kommen wir später. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Genevieve und Trent erzählt, was dazu beiträgt, dass man sich in beide gut hineinversetzen kann. Zu Beginn eines jeden Kapitels steht ein kurzer Text zu einer Yogastellung oder eine Erklärung zu einem Chakra. Was sehr interessant ist, wenn man sich ein wenig für Yoga interessiert. Es macht das Buch noch um einiges authentischer, vor allem, wenn man weiß, dass die Autorin auch Yoga-Lehrerin ist.

     

    Genevieve war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist eine starke junge Frau, die alles für Ihre Geschwister macht und Ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellt. Im Lotushouse hat Sie einen Job, einen Zufluchtsort und Freunde gefunden. Es hilft Ihr, sich mit dem bisschen Haare schneiden, was Sie in Ihrer Garage macht, über Wasser zu halten. Als Sie auf Trent trifft, kann Sie die Anziehungskraft, die er auf Sie hat, nicht leugnen. Auch wenn Sie zu Beginn eine ziemliche Abneigung gegen sein Auftreten hat. 

     

    Trent ist ein Macho durch und durch. Er gräbt gefühlt alles an, was weiblich ist und zwei Beine hat. Nach einigen Sexkapaden und Alkoholexzessen, verlangt sein Trainer von ihm, dass er sich in dem Yogastudio anmeldet, um an der Genesung seiner Verletzung zu arbeiten. Hier trifft er auf Genevieve und findet Sie auf Anhieb attraktiv. Doch was als Spiel für ihn beginnt, wird auch für ihn schnell Ernst und e merkt zum ersten Mal, dass er mehr will als eine Affäre. So wirklich warm geworden bin ich mit ihm jedoch nicht. Er behält das Machohafte eigentlich durchweg bei, auch wenn er seinen weichen Kern zeigt. 

     

    Die anderen Charaktere, die eher nur eine untergeordnete Rolle spielen, sind Ihrem Anteil nach gut ausgearbeitet. Aber gerade in die Geschwister von Genevieve hat die Autorin noch einmal besonders viel Liebe gelegt, dass man die beiden einfach nur in sein Herz schließen kann.

     

    Es ist wirklich nicht einfach für mich, mich hier zu entscheiden, wie ich dieses Buch bewerten soll. Trotz der Calendar Girl Reihe, die am Ende sehr abgedreht, unrealistisch und auch stellenweise etwas härter ist, so mag ich die Autorin und Ihre Schreibweise sehr. Aber dieses Buch hat mich irgendwie enttäuscht. Vielleicht waren auch die Erwartungen auch einfach zu hoch. Gerade da ich selbst seit Jahren Yoga liebe und auch praktiziere, habe ich mich auf diese Reihe besonders gefreut. Die Geschichte an sich rund um Trent und Genevieve hat mir gut gefallen, auch wenn sie ein wenig Klischee behaftet ist. In den Büchern der Autorin geht es häufig und viel um Sex. Normalerweise sind diese Sexszenen meines Erachtens nach immer gut geschrieben gewesen. (Auch hier gab es die ein oder andere Ausnahme in den andern Büchern) Aber das, was hier teilweise kam, war für mich nicht mehr nach zu vollziehen. Ich wusste stellenweise nicht mehr, wer oben oder wer unten ist oder ob das, was da gerade beschrieben ist, anatomisch überhaupt möglich sein kann. Klar nimmt man jetzt zwei geübte Yogis, so kann das vielleicht für jemanden, der nichts damit zu tun hat, schon mal akrobatischer sein, aber so? Dann kam noch hinzu, dass Trent sein bestes Stück Long Dong nennt. Ehrlich jetzt? Ich hab mich auf eine heiße Sexszene gefreut, lese weiter und falle fast lachend aus dem Bett. Danach musste ich fast durchweg nur lachen, sobald es wieder auf Sex bei den beiden hinauslief. Leider hat mir zudem das Gefühl zwischen den beiden gefühlt und man hatte mehr das Gefühl, dass es um nichts anderes als Sex geht. Alles in allem ist es wahrscheinlich Geschmacksache und meine Erwartungen lagen etwas zu hoch. Es ist trotz allem eine nette erotische Lektüre für zwischendurch. Ich werde auch dem nächsten Teil noch eine Chance geben, da ich wie gesagt anderes von der Autorin kenne und dies vielleicht nur ein Ausreißer war.

  7. Cover des Buches Die Wahrheit über Alice (ISBN: 9783499255076)
    Rebecca James

    Die Wahrheit über Alice

     (794)
    Aktuelle Rezension von: frl_wunder

    Katherine ist in sich gekehrt und möchte am liebsten unerkannt bleiben. Zu tief liegen die Wunden der Vergangenheit. Als Alice, das angesagteste Mädchen der ganzen Schule, Katherine zu einer Party einlädt, scheint sich Katherines Leben endlich zum Guten zu wenden. Doch welche Absichten verfolgt Alice wirklich?

    Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig und ich fand den Wechsel zwischen der Vergangenheit sowie der Gegenwart spannend, wenn auch manchmal etwas verwirrend.

    Alice als Gegenspielerin war definitiv eine gute Idee. Sie zieht die Leute gekonnt in ihren Bann, freundet sich im Nullkommanix mit Katherines Mutter an und weiß auch im richtigen Moment, die Wunden aufzureißen. Anfangs dachte ich wirklich, dass Alice eine psychische Störung hat und sie ihre Stimmungen einfach nicht unter Kontrolle hat.

    Nach und nach wurde mir bewusst, dass Alice ein abgekartetes Spiel spielt. Alles muss sich um sie drehen, alle anderen sind für sie nur Beiwerk. Ich fand es heftig, dass sie so vielen Menschen wehgetan hat, besonders die Affäre mit Robbies Vater ist mir übel aufgeschlagen.

    Der Cut zwischen Alice und Katherine war in meinen Augen gerechtfertigt. Dies war auch der Wendepunkt der Geschichte, da Alice von nun an ihr wahres Gesicht nicht mehr verschleiern konnte und sich nun nur noch auf ein Ziel konzentrierte: Katherine. Nach und nach wurde dann auch klar, dass die Fixierung auf Katherine keine Laune der Natur war, sondern dieser Schachzug von Alice mehr als durchdacht war.

    Ich fand es erschreckend, wie kalt und unbarmherzig Alice sein kann und dass sie bewusst die Fäden im Hintergrund zieht. Sie hat es geschafft, die Leute mit Leichtigkeit gegeneinander auszuspielen und dabei gleichzeitig immer noch als Unschuldslamm dazustehen. Diese kalte Art hat mich ehrlich gesagt total entsetzt.

    Katherine als Protagonistin hat mir ebenfalls sehr gefallen. Man merkt, dass sie sich nach und nach aus dem Kokon herauswagt, der mit ihrem früheren Ich verknüpft ist. Auch hatte ich das Gefühl, dass sie sich mehr und mehr öffnet, für sich einsteht und Verbündete findet.

    Die Geschichte hat für mich eine klare Leseempfehlung verdient.

  8. Cover des Buches Der Jungfrauenmacher (ISBN: 9783734100604)
    Derek Meister

    Der Jungfrauenmacher

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Eindruck vom Geschehen kann sch der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Meine persönliche Meinung:

    Eigentlich hatte ich - gerade auch weil in einem kleinen friesischen Ort angesiedelt - einen eher beschaulichen Krimi erwartet. Weit gefehlt...!

    Das buch ist ein sehr spannender Thriller in einem beschaulichen Umfeld, in dem es aber hoch hergeht. Der Spannungsbogen ist zwar nicht vollkommen durchgehend, aber doch sehr ausgeprägt und von einer ganzen Reihe aufregender Spannungsspitzen gekennzeichnet.

    Der Plot ist überraschend "anders", obwohl es im Grunde doch um ein übliches Szenario (Serienkiller mordet junge Mädchen) handelt. Aber das hat der Autor geschickt in ein eigenes Szenario eingebettet.

    Die Figuren sind gut gezeichnet. Die Schreibweise ist gut und flüssig zu lesen. Dabei sogen die wechselnden Perspektiven, auch mal aus Sicht des Täters, für Abwechslung. 

    Obwohl einige Fragen offen geblieben sind, endet das Buch nicht mit einem Cliffhanger. Das ist sehr erfreulich. Es hat mir gut bis sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

  9. Cover des Buches Aller Anfang ist Hölle (ISBN: 9783596188598)
    Jana Oliver

    Aller Anfang ist Hölle

     (729)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Klappentext

    Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren - nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglich, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat.


    Konnte mich leider nicht packen. Ich werde diese Reihe nicht fortsetzen.

  10. Cover des Buches Die Menschen, die es nicht verdienen (ISBN: 9783499271083)
    Michael Hjorth

    Die Menschen, die es nicht verdienen

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Dieses ist nun der 5. Teil der sebastian Bergmann Reihe. Der Fall, den die Reichsmordabteilung diesmal aufzuklären hat, hat mir sehr gut gefallen. Der Serientäter wurde gut dargestellt und zwischen ihm und Sebastian Bergmann beginnt ein Katz und Maus Spiel. Das Ende war sehr dramatisch und leider hört das Buch auch wieder mit einem Cliffhänger auf. Sebastian Bergmann ist immer noch ein Scheusal, jedoch finde ich ihn auch faszienierend. Auch von den anderen Reichsmordkommissaren erfahren wir viel privates, was viele Wendungen mit sich bringt. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil.

  11. Cover des Buches Der Junge im gestreiften Pyjama (ISBN: 9783596856916)
    John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

     (2.233)
    Aktuelle Rezension von: Gotje

    Inhalt: Als Bruno aus der Schule nach Hause kommt, erfährt er, dass die ganze Familie umziehen muss, weil sein Vater zum Kommandanten befördert wurde. Was das bedeutet, das versteht Bruno nicht, er weiß nur, dass sein Vater sehr wichtig ist. Dass sein Vater jetzt Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz ist und was er als solcher tut, davon hat Bruno, der gerade einmal neun Jahre alt ist, keine Ahnung. Und so zieht seine ganze Familie aus Berlin nach Auschwitz und Bruno muss sich an das neue Leben gewöhnen. Hier gibt es keine anderen Kinder mit denen er spielen kann, jeden Tag laufen fremde Soldaten durch das Haus und von seinem Fenster aus kann er den Zaun sehen, hinter dem hunderte Menschen in den immergleichen gestreiften "Pyjamas" sind. Und Bruno beschließt, auf Erkundungstour zu gehen und trifft weit weg vom Haus auf Schmuel, der genau so alt ist wie Bruno und auf der anderen Seite des Zauns lebt. Und so fangen die beiden Jungen, die so unterschiedliche Leben haben, die sich aber doch einander ähneln, an, sich zu unterhalten.


    Meine Meinung: Das Buch zeigt die Zeit des Nationalsozialismus durch eine völlig andere Perspektive, die Perspektive eines kleinen, naiven Jungen der noch dazu Sohn des Kommandanten ist. Es wird sehr deutlich gemacht, dass Bruno keine Vorstellung davon hat, was im Konzentrationslager passiert und wie Schmuels Leben aussieht. 

    "Du solltest einmal unser Haus sehen", sagte Bruno. "Erstens hat es keine fünf Stockwerke, sondern nur drei. Wie soll man auf so engem Raum leben?" S. 188
    Im Gegenteil, ihm gefielen Streifen, und er hatte es zunehmend satt, dass er Hosen, Hemden, Krawatten und Schuhe tragen musste, die ihm zu klein waren, während Schmuel und seine Freunde den ganzen Tag lang gestreifte Pyjamas tragen durften. S.189

    Manchmal erscheint mir seine Naivität aber auch ein wenig zu stark. Als gebildeter, deutscher Junge, noch dazu als Sohn des Kommandanten scheint es mir sehr unglaubwürdig, dass er noch nie etwas von Juden gehört hat, da diese Ideologie schon früh in der Schule gelehrt wurde und er sie eigentlich auch durch seine Erziehung verinnerlicht haben sollte. Dieser Punkt hat mich beim Lesen oft gestört.

    Auch das Ende fand ich nicht so gut. Es war zwar sehr berührend und erschütternd, aber dennoch fand ich, dass damit der ganze Sinn der Geschichte irgendwie zunichtegemacht wurde oder zumindest ins Leere verlief. Abgesehen davon hat mir das Buch aber gut gefallen. Zwar hätte ich mir mehr Einblicke aus Schmuels Leben gewünscht, aber wie auch John Boyle im Nachwort schrieb: 

    Denn schließlich können nur die Opfer und Überlebenden die Gräuel jener Zeit an jenem Ort wirklich begreifen; wir anderen leben auf der anderen Zaunseite[...]
  12. Cover des Buches Der Sommerfänger (ISBN: 9783570308165)
    Monika Feth

    Der Sommerfänger

     (428)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Achtung! Es handelt sich um den 5. Teil einer Reihe! Daher könnte diese Rezension Spoiler enthalten, wenn man die Vorgängerbände noch nicht gelesen hat.

    Inhalt:
    Zwei Jahre nachdem Jette zum ersten Mal verliebt war, ist sie wieder glücklich. Doch Luke scheint ihr etwas zu verheimlichen. Sie weiß fast nichts über ihn. Sie sehen sich nur selten. Oft sagt Luke in letzter Minute ab. Dann wird sein Mitbewohner tot aufgefunden. Luke verschwindet. Die Suche nach ihm beginnt.

    Meine Meinung:
    In groben Zügen konnte ich mich auch hier noch an die Handlung erinnern. Schließlich habe ich die Reihe schon einmal gelesen. Doch das ist lange her. Daher hat es mich ziemlich überrascht, wie spannend ich diesen Band fand. Nach knapp einem Drittel konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, auch wenn ich noch genau wusste, wie es enden würde.

    Jette spielt hier wieder eine untergeordnete Rolle. Das war aber gar nicht so schlimm, denn auch hier hat sich Jette mal wieder nur unnötig in Gefahr gebracht. Man muss ihr allerdings zugute halten, dass sie das nun wirklich nicht hätte kommen sehen können. Ihr Wunsch, ihren Freund zu finden, kann ich nämlich komplett nachvollziehen. Dass man dann schon mal komplett ohne Plan einfach in eine fremde Stadt reist und Fragen stellt, ist daher irgendwie noch verständlich. Allerdings verhält sie sich recht leichtsinnig, als sie sich der Gefahr schließlich bewusst ist. Das ist wirklich schade. Klar, es war für die Spannung wichtig, aber so habe ich den Eindruck, dass sich Jette nicht weiterentwickelt.

    In diesem Band steht Luke mit seiner unheimlichen Vergangenheit im Vordergrund. Nach und nach erfährt man, was in seiner Kindheit passiert ist und warum sich Luke so vorsichtig verhält. Etwas irritierend fand ich allerdings schon, dass in so einem Fall der Kontakt nicht wenigstens ab und zu gesucht wird, um sicherzugehen, dass alles in Ordnung ist. Schließlich ist Luke noch sehr jung. Andererseits hätte das Luke vielleicht auch nur zusätzlich in Gefahr gebracht.

    Mit seiner Flucht aus Köln beginnt ein rasantes Katz und Maus-Spiel. Sein Gegner scheint ihm trotz gleicher Ausbildung überlegen zu sein, schließlich ist er nicht allein. Dagegen ist Luke völlig auf sich allein gestellt. Er kann niemandem vertrauen und ist nirgendwo sicher. Schnell steht er unter Mordverdacht und das in mehreren Fällen.

    Luke fährt quer durch Deutschland. So schön ich es auch finde, dass sich die Autorin in diesem Band dazu entschieden hat, die richtigen Ortsnamen zu verwenden, so schade finde ich es, dass sie sich ausgerechnet die Region meiner Heimat für Lukes schreckliche Kindheit ausgesucht hat. Klischees über Ostdeutschland gibt es so schon genug. Den Dialakt in Kamenz als hart zu bezeichnen, finde ich schlicht falsch. Dort wird kaum Dialekt gesprochen und auch in Görlitz wird wohl eher nicht so stark gesächselt, dass der Komissar die Ermittlerin nur schwer verstehen würde.

    Insgesamt finde ich aber, dass sich die Autorin mit diesem Band nochmal gesteigert hat und ich hoffe, dass sich nun auch Jette weiterentwickeln wird.

  13. Cover des Buches Träume süß, mein Mädchen (ISBN: 9783442466597)
    Joy Fielding

    Träume süß, mein Mädchen

     (571)
    Aktuelle Rezension von: Lyset

    ... hätte ich dieses Exemplar nicht mit persönlicher Widmung bei einer Lesung der Autorin in der JVA Gelsenkirchen, bei der auch ausgewähltes Publikum einen Einblick in ein Gefängnis erhalten konnte, erworben, wäre es wohl schon längst weitergezogen. 

    So ist es ein schönes Erinnerungsstück an eine ziemlich einmalige Lesung. Der Roman ist so kurzweilig wie vorhersehbar... Für Fans der Autorin aber sicherlich durchaus interessant. 

  14. Cover des Buches Die Kunst des klaren Denkens (ISBN: 9783423348263)
    Rolf Dobelli

    Die Kunst des klaren Denkens

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Normalerweise bin ich ja immer für positive Formulierungen, also z.B. "früh schlafen gehen" statt "abends nicht so lange aufbleiben". Aber hier muss ich eine Ausnahme machen. Oft sind es wirklich Fehler, die man vermeiden sollte, wenn man ein besseres Leben haben will (Rauchen. Kapselkaffee. Handy am Steuer. Nur mal drei Beispiele von meiner persönlichen Liste.)
    Das Buch ist lesenswert! Jede einzelne Seite!
    Durch die kurzen Kapitel ist es auch super für unterwegs.
  15. Cover des Buches Generation Doof (ISBN: 9783404605965)
    Stefan Bonner

    Generation Doof

     (660)
    Aktuelle Rezension von: hannaxp

    Ich hab das Buch “Generation Doof” sehr sehr lange vor mir her geschoben und war auch nicht wirklich positiv überrascht. Der Schreibstil ist ziemlich langweilig und zieht sich sehr in die Länge, was ich persönlich nicht sehr gut fand. Am Anfang musste ich ab und zu mal lachen, aber danach wurde es irgendwie immer “schlechter”. Ich gebe dem Buch trotzdem 3 Sterne, weil der Gedanke für dieses Buch eigentlich sehr gut und kreativ war und es sich trotzdem mit einem wichtigem Thema befasst. 

  16. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.259)
    Aktuelle Rezension von: flower2

    Leider hat mich der dicke Schinken nicht überzeugt. Ich bin enttäuscht, man sagt Stephen King ist einer der besten Thriller- Autoren Ever.

    Habe habe es versucht es zu lesen und abgebrochen.

    Es war keine Spannung und habe immer weiter darauf gewartet, die nicht kam.

    Sorry, vielleicht sind andere von ihm begeistert, aber ich finde die Bücher nur fade und zum einschlafen.

  17. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (ISBN: 9783442313471)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen

     (10.258)
    Aktuelle Rezension von: Happynesssoso

    Ich muss zugeben bevor  ich das Buch gelesen habe, habe ich den Film geguckt. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass wie es meistens ist, das Buch um weiten besser ist. Mit 600 Seiten zwar nicht gerade kurz aber der Schreibstil macht es einem erstaunlich einfach das Buch in Rekordzeit durchzulesen. Es war alles sehr detailliert beschrieben aber trotzdem nicht langweilig. Durch die spicy stellen wurde es auch nie langweilig und der  Humor der Protagonisten hat mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht.

    Negativ zu bemängeln gab es für mich absolut nichts, mich hat das buch nun umso mehr  angeregt auch den nächsten Band zu verschlingen.

    Empfehlen kann ich das Buch für diejenigen die einen einfachen Schreibstil  suchen und eine herzzerreißende Geschichte mit ein bisschen spice. 

    ;)

  18. Cover des Buches Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht (ISBN: 9783551315878)
    Scott Westerfeld

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

     (606)
    Aktuelle Rezension von: Gotje

    Inhalt: Tally Youngblood fiebert aufgeregt ihrem 16. Geburtstag entgegen. Denn dann steht die für jeden Bürger vorgesehene Schönheitsoperation an. Sie wird von einer Ugly zu einer Pretty, lebt im schillernden New Pretty Town und feiert jeden Abend rauschende Partys. Doch kurz vor ihrem Geburtstag trifft sie auf Shay, die ebenfalls bald 16 wird. Doch sie will sich der Operation nicht unterziehen, sie möchte nicht aussehen wie alle anderen und das auch noch von der Regierung vorgeschrieben. Stattdessen will sie fliehen - in die sagenumwobene Aussteiger-Stadt Smoke. Tally glaubt nicht, dass es diesen Ort, an den Uglies, die sich nicht operieren lassen wollen, flüchten, doch Shay ist fest überzeugt, die Reise anzutreten. Und schon bald merkt auch Tally, dass in ihrer Welt nicht alles so perfekt läuft, wie sie immer dachte. Denn durch Shay gerät sie mit einer Sonderbehörde aneinander, die sie vor eine schreckliche Wahl stellt.


    Meine Meinung: In diesem Roman wird eine sehr interessante Welt aufgezeigt, in der oberflächlich alles toll ist. Jeder ist glücklich, jeder hat die gleichen Rechte, niemand wird aufgrund seines Aussehens diskriminiert - denn schließlich sind alle hübsch! Doch hinter der Fassade zeigt sich im Verlauf des Buches ein grausames Bild, das die Welt der Hauptperson ins Wanken bringt.

    Tally war mir von Anfang an eher unsympathisch, was aber wohl auch so gewollt ist. Ständig fragt man sich, warum sie und alle anderen diesen ganzen Unsinn mit sich machen lassen, aber sie sind es eben seit Jahrhunderten so gewohnt - was einem als Leser schwer aufstößt, aber das Buch eben auch so interessant macht.

    Die einzige Sache, die mich gestört hat, liegt in der schnellen, fast schon übersprungenen Charakterentwicklung von Tally. Sie ist ihr Leben lang felsenfest vom Regierungskonzept überzeugt, sie wünscht sich nichts auf der Welt mehr, als endlich hübsch zu sein. Shay regt in ihr zwar Zweifel, aber dennoch möchte sie unbedingt zu den Pretties dazugehören - immerhin nimmt sie auch Dr. Cables "Angebot" an. Aber sobald sie in Smoke ankommt, scheint sie schlagartig ihre Meinung zu ändern. Schon nach einem Tag ist ihr der Ort unfassbar sympathisch und sie kann sich eigentlich nicht mehr vorstellen, ihn zu verraten. 

    Diese Entwicklung ging mir definitiv zu schnell und vor allem zu reibungslos. 

    Ansonsten fand ich das Buch aber sehr gut. Das Ende war zwar bereits einige Kapitel vorher absehbar, aber es war genau das Ende, das ich mir erhofft hatte, und macht definitiv Lust auf mehr.

    Alles in allem eine spannende Jugenddystopie, deren zweiten Band ich mir schnell ebenfalls zulegen werde.

  19. Cover des Buches Im Bann des Drachen (ISBN: 9783802586255)
    Thea Harrison

    Im Bann des Drachen

     (274)
    Aktuelle Rezension von: Bianka_Fri

    Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe/Hörprobe 


    Ich bin beim Stöbern auf diese Serie von Thea Harrison gestoßen und die Hörprobe war sehr verlockend, also zack geholt und gehört. 


    Ich muss ganz ehrlich sagen, ob die Geschichte mich auch als Buch gefesselt hätte, also wenn ich selber gelesen hätte, schwer zu sagen, denn die Geschichte von Pia und Dragos lebt von der irren Stimmen Wandelbarkeit der Sprecherin! Sie liest mit so einer Leidenschaft, die automatisch auf mich überschappte. Die Emotionen kamen mega mäßig rüber und ich war in einem totalen Gefühlskarusell. Ich hab so mitgelitten, gefiebert und gelacht. 


    Die Geschichte selber hat keine wahnsinns Tiefe, sie ist schön für zwischendurch, zum abtauchen aus der Realität, hinein in eine heiße Gestaltwandler Fantasy, mit viel Sex, Flucherei und Kämpfen...Die Handlung ist gut durchdacht und man kann ihr problemlos folgen. Ich hatte nur gegen Ende den Gedanken, was eigentlich nun Lurien für eine Rolle hatte. Er kam mir hier unwichtig vor irgendwie...Ich hab mittlerweile allerdings Band 2 gehört und jetzt ergibt es Sinn. Denn hier werden schon Fäden für den nächsten Band gesponnen. 


    Pias und Dragos Geschichte ist einfach zu göttlich. Die schlagfertige Pia trifft auf den Macho der Gestaltwandler schlechthin und da war Chaos und Lachflashs vorprogrammiert. Ich fand aber grade Dragos Entwicklung absolut genial. Er war auf seine Art total süß, wie er sich um Pia bemüht. Ich musste so dermaßen über die Dialoge lachen, ich hatte echt Muskelkater. Die erotischen Szenen sind hier sehr explizit und absolut kein Blümchensex...

    Aber auch im Showdown zeigt er seine gefährliche Seite, die der Bestie. 


    Pia hab ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Sie war ein extrem spannender Charakter,  sehr stark und wandelbar. Ihr Hintergrund bestimmt die ganze Geschichte und macht sie extrem spannend. Denn ich wollte endlich wissen, um was es bei ihr geht. 


    Das Ende hat mich echt geflasht und glücklich Seufzen lassen....


    Aber auch die Nebencharakter, inkl Fiesling der Nation Lurien, sind sehr gut ausgearbeitet und haben Tiefe und sind Facettenreich. Mir gefiel vor allem die Mischung an Gestaltwandlern und anderen Fantasywesen sehr gut. Grade die Fae spielen eine große Rolle. Diese Mischung an unterschiedlichen Charakteren und ihren Eigenschaften macht diese Geschichte niemals langweilig, sondern noch bunter und humorvoll.


    Die Sprecherin Tanja Fornaro lebt diese Geschichte, anders kann man es nicht beschreiben. Solch eine Wandelbarkeit der Stimme, soviel Emotionen, der Wahnsinn! Sie fesselt einen an die Geschichte und zaubert einen ein geniales Kopfkino.

  20. Cover des Buches Mord im Spiegel (ISBN: 9783455650587)
    Agatha Christie

    Mord im Spiegel

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Miss Marple ermittelt – allerdings die meiste Zeit aus ihrem eigenen Wohnzimmer heraus. Die alte Dame hat durch eine schwere Bronchitis einiges von ihrer Rüstigkeit eingebüßt. Ihr besorgter Neffe hat sogar eine Pflegekraft bei ihr einquartiert, die ihr mächtig auf die Nerven geht. Über die Geschehnisse in ihrem Wohnort St. Mary Mead ist sie aber nach wie vor gut informiert, denn unter anderem ihre Freundin Mrs. Bantry versorgt sie mit den neuesten Entwicklungen. Deren altes Haus, Gossington Hall (in dem viele Jahre zuvor „Die Tote in der Bibliothek“ ermordet vor dem Kamin lag, nachzulesen im gleichnamigen Krimi), wurde an eine berühmte amerikanische Filmschauspielerin namens Marina Gregg verkauft – ein Umstand, dem Mrs. Bantry die Einladung zur Einweihungsfeier verdankt. Die Party findet jedoch ein jähes Ende, als einer der Gäste stirbt. Das Opfer, Mrs. Badcock, hat einen vergifteten Cocktail getrunken. Doch wer könnte ein Interesse daran gehabt haben, die Sekretärin eines Wohltätigkeitsvereins zu ermorden – und das vor aller Augen?

    „Mord im Spiegel“ ist der achte von insgesamt zwölf Miss-Marple-Krimis. Er wurde 1962 veröffentlicht, 32 Jahre, nachdem der erste Fall der Hobbydetektivin erschien – kein Wunder, dass sie inzwischen in die Jahre gekommen ist! Dass Mrs. Marple ihre Informationen nur aus zweiter Hand erhält, stört weniger, als ich zu Beginn befürchtete. Ihr Hadern mit Alter und Gebrechlichkeit ist nachvollziehbar geschildert und gibt der Geschichte noch eine neue Facette. Weniger gelungen fand ich, dass die Auflösung am Ende relativ rasch abgehandelt wurde und nicht alle offenen Fragen beantwortete – das ist normalerweise nicht Agatha Christies Stil. Die ein oder andere Verwicklung wäre vielleicht auch nicht nötig gewesen. Einige von Christies anderen Cosy Crimes sind noch raffinierter konzipiert, doch ich habe auch diesen Krimi fast in einem Rutsch verschlungen und gespannt mitgerätselt. Solide Unterhaltung von der Queen of Crime!

  21. Cover des Buches Überman (ISBN: 9783596194490)
    Tommy Jaud

    Überman

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Eve_Wae

    Klappentext:

    Die mit Abstand bekloppteste Weltuntergangs-Geschichte mit »Vollidiot« Simon Peters
    »Plötzlich begriff ich, was die minus 211,2 Prozent in meinem Portfolio-Report wirklich bedeuteten: Privatinsolvenz, Gosse und Drogensucht mit nachfolgendem Ausfall der Schneidezähne. Nicht mal das Studium meiner Freundin würde ich noch finanzieren können. Der einzige Ausweg lag darin, mich ebenso schnell wie klammheimlich wieder aus dieser unsäglichen Scheiße zu ziehen – ich musste zum Überman werden!«

    Meine Meinung:
    Ich war wirklich enttäuscht von diesem Band. Die ganze Geschichte ist total überdreht und Simon Peters war mir zum ersten Mal richtig unsympathisch und unbelehrbar.
    Meiner Meinung nach hätte es diesen Band nicht mehr gebraucht, die ersten beiden waren toll, mit viel Witz aber aus diesem ist einfach nur die Luft raus.
    Auch bei diesem Band gab es die eine oder andere Stelle die mich zum Schmunzeln gebracht hat, mehr aber auch nicht. Ich finde es schade, wenn man als Autor eine Geschichte tot schreibt. Manchmal sollte man einfach wissen, wann man es gut sein lässt und nicht versuchen noch mehr Kapital herauszuschlagen.

    Fazit:

    Tommy Jaud ist ein toller Autor und ich lese sehr gerne Bücher von ihm, weil sie sehr lustig sind.
    Allerdings kann ich diesen Teil der Simon-Peters-Reihe nicht empfehlen. Hoffentlich ist mit diesem Band die Reihe jetzt endgültig abgeschlossen.

  22. Cover des Buches Scheiß auf Intelligenz (ISBN: 9783945067185)
    Petra Lahnstein

    Scheiß auf Intelligenz

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    • Ihr Freund betrügt sie ausgerechnet mit der Putzfrau.
    • Ihr Lieblingskollege geht nach Feierabend lieber mit bildhübschen, aber geistig unterbelichteten Frauen aus.
     • Ihrem Chef ist eine intelligente und erfolgreiche Frau in einer Automotive-Entwicklungsabteilung mehr als suspekt.


    Miriam reicht es. Weil der zunehmende Erfolg im Beruf, die gegenteilige Wirkung auf ihr Liebesleben hat und sie seit Jahren nur noch Nieten zieht, fasst sie einen entscheidenden Entschluss: "Ab heute scheiß ich auf Intelligenz!"

    Wenn dumme Frauen die besseren Männer abkriegen, muss sie eben auch dumm werden oder zumindest so tun als ob.
    Nichts und niemand kann sie mehr aufhalten.
    Sie kündigt ihren Job und fängt in einer Bäckerei als Aushilfe an. Von einfach gestrickten Frauen will sie lernen, wie man sich einen interessanten und gebildeten Mann angelt.

     Kann der verrückte Plan funktionieren?

     

    Cover:

    Das Cover fand ich sehr originell gestaltet. Zu sehen ist hier in comicartigem Stil eine Toilettenkabine, welche beschmiert ist und zwei Frauenfüße unterhalb der Tür zeigt. Das ist auf jeden Fall schon einmal ein absoluter Hingucker, weil das so ganz und gar nicht den anderen gängigen Buchcoverklischees entspricht. Mir jedenfalls hat das schnell zugesagt und der Inhalt klang interessant, weshalb ich mich für die Buchverlosung schließlich beworben habe.

     

    Eigener Eindruck:

    Miriam reicht es endgültig! Vom Freund betrogen und das auch noch mit der Putzfrau, von ihren Kollegen wegen ihrer Intelligenz gefürchtet und doch auch wieder arg ausgenutzt, beschließt sie mit der Männerwelt nicht abzuschließen, sondern in das Schema F zu verfallen, welches den anderen scheinbar die besten Männer beschert. Sie will ab jetzt nicht mehr taff und intelligent sein, sondern sich als dummes Blödchen präsentieren. Leichter gesagt als getan, aber mit der richtigen Planung vielleicht doch realisierbar und wenn man doch noch mit dem gescheiterten Bruder den Lebensstil wechseln kann, einen Job an der Kasse annimmt, dann kann der Sache doch eigentlich nichts mehr im Wege stehen oder?

     

    Dieses Buch habe ich als Leseexemplar bei einer Buchverlosung bekommen und war richtig happy, dass ich hier Glück hatte, aber irgendwie konnte ich mit der Geschichte einfach nicht warm werden, weshalb das Buch immer und immer wieder auf meinem SuB gelandet ist, bis ich mich wirklich gezwungen habe mich Kapitel für Kapitel durchzuwinden. Das lag aber keineswegs an der Schreibweise der Autorin, denn die ist wirklich sehr angenehm, sodass man sich schnell in die Geschichte einfindet und direkt mit der Protagonistin in deren Leben einsteigen kann. Vielmehr konnte ich mit Miriam einfach charakterlich einfach nicht warm werden, weil das Mädchen für mich einfach sowas von blöd daher kam, dass es mich regelrecht geschüttelt hat. Eine eigentlich intelligente Frau die sich dumm stellen will, ganz ohne Meinung und das auch noch so mit Absicht, dass es schon weh tut. Nein, dafür hatte und habe ich absolut kein Verständnis und so war es dann leider auch, dass alles was Miriam so erlebt hat für mich das höchste Fremdschämpotential hatte, was es scheinbar geben konnte. Dass ihr Vorhaben einfach nur hirnrissig ist, das merkt sie ja dann doch irgendwann selbst, aber der Weg dahin ist hart und steinig und dann zweifelt man doch ein bisschen an ihrer Intelligenz, denn wer angeblich so fest im Leben steht, lässt sich doch nicht auf solche Kindereien ein. Ja, ihr seht, irgendwie ist die Geschichte für mich mit dem Prota schon gestorben gewesen, was ich wirklich schade fand, denn die Idee klang einfach toll und ich hatte es mir so humorvoll vorgestellt. Schade.

     

    Fazit:

    Tolle Idee, aber von der Schreibweise her doch leider nicht so meins und auch von der Art und Weise wie die Protagonistin ans Ziel kommen will. Ich hatte es mir lustig vorgestellt, aber irgendwie war es für mich nachher dann einfach unverständlich und zum fremdschämen. Schade.

     

    Gesamt:  

    2 von 5 Sterne

     

    Daten:

    ISBN: 9783945067185

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 250 Seiten

    Verlag: Gute Ideen Verlag

    Erscheinungsdatum: 05.10.2015

     

     

  23. Cover des Buches Kein Vampir für eine Nacht (ISBN: 9783802581397)
    Katie MacAlister

    Kein Vampir für eine Nacht

     (362)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Wohin ging die Buchreise?: Nach London 
    Reiseleiterin: Katie MacAlister
    Reisebegleiter: 
    Allegra Tellford eine sympathisch-coole Geisterbeschwörerin mit einer traumatischen Vergangenheit. 
    Später noch der Dunkle (eine Art Vampir) Christian. 
    Reisehighlights:
    Geisterbeschwörungen, Sex, die Dunklen, Dämonen und der Nervenkitzel immer mal wieder dem Tod zu entkommen. 
    Ton der Reise: Humorvoll und locker.  
    Reisedauer? : Etwa 8 Stunden
    Persönliches Reiseerlebnis? 
    Ich habe sicher 4 x diese Reise angetreten, bevor ich mich entschied doch den gesamten Buchurlaub zu genießen. Ich fand es interessant genug, es immer wieder zu versuchen mit dieser spannenden London Reise, aber es war einfach nie die richtige Zeit dafür. Ich hatte auch später mehrere Reiseunterbrechungen, was mehr an mir und meiner Leseunlust liegt, als an dem Buch. Zwischenzeitlich habe ich auch die Zeit ein wenig schneller vergehen lassen und nicht alle angebotenen Programmpunkte ausgenutzt, weil ich zum Beispiel mit Allegras Verhalten im Streit lag. Nicht falsch verstehen, ich mochte sie, aber manchmal habe ich mich ihren Unternehmungen dann doch lieber nicht angeschlossen und bin etwas später wieder zu ihr gestoßen. So bin ich Gefühlen wie Wut, Verzweifelung und dem Wunsch sie zu schütteln aus dem Weg gegangen, auch wenn ihre Gründe sich in Gefahr zu begeben doch recht nobel sind. 
    Alles in allem eine angenehme Reise und ich werde sich noch häufiger einen Buchurlaub bei Katie MacAlister buchen. 
  24. Cover des Buches Woyzeck. Leonce und Lena (ISBN: 9783872911476)
    Georg Büchner

    Woyzeck. Leonce und Lena

     (446)
    Aktuelle Rezension von: hausknechthilde
    Ein Klassiker der Weltliteratur, dessen Sprache ich immer noch sehr genieße. Schade, dass die Epoche vergangen ist.

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