Bücher mit dem Tag "dunkelelfen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dunkelelfen" gekennzeichnet haben.

101 Bücher

  1. Cover des Buches Plötzlich Banshee (ISBN: 9783492703932)
    Nina MacKay

    Plötzlich Banshee

     (492)
    Aktuelle Rezension von: Kipfal87

    Stil:

    Der Hauptteil der Geschichte ist aus Alanas Sicht im Präteritum geschrieben. Dazwischen gibt es immer wieder kurze Abschnitte aus dritter Person über Dylan, die meiner Meinung nach auch weggelassen hätten werden können. Ich werde einfach kein Fan mehr von Sichtwechseln. Ganz wenige Bücher gibt es, in denen sie mir als sinnvoll vorkommen und Spannung aufbauen. Zeitlich geht es chronologisch durch ein paar Tage, ohne große Sprünge. Ninas Schreibstil ist immer modern, frech und sarkastisch. Es gibt kurze Sätze, flotte Dialoge und viele Gedankengänge, aber wenig Emotionen oder bildhafte Darstellungen.


    Meine Meinung: 

    Das Cover hat mich angelockt und das Thema dann eingesackt. Ich bin auf den Geschmack von Banshees gekommen und freute mich erneut eine Geschichte darüber gefunden zu haben. Außerdem liebte ich die »Das Rotkäppchen und der Hipsterwolf« Reihe von Nina MacKay. Dort kam ihr sarkastischer Humor wunderbar zur Geltung und verlieh der Geschichte eine angenehme Leichtigkeit. 

    Bei »Plötzlich Banshee« hier hat dieses Konzept für mich nicht funktioniert. Zunächst muss man betonen, dass es eindeutig ein Jugendbuch ist. Ab 14 ist die Altersempfehlung und das merkt man deutlich. Ich hatte das anfangs nicht richtig gelesen und etwas Düsteres (Zwar lustig, aber erwachsener, spannender) erwartet. Für mich passt das Cover nicht zum Stil der Geschichte. Es hätte verspielter sein müssen, um den Charakter der Story wiederzugeben. 

    Hier war der Sarkasmus, der eigentlich Ninas Stärke ist, einfach zu dick aufgetragen. Alana wird dadurch zu einem extrem unsympathischen, zickigen Charakter. Sie ist zwar schlagfertig und bringt immer wieder durchaus amüsante Sprüche, aber sie wirft sie jedem bissig an den Kopf, der ihr über den Weg läuft. Oftmals grundlos. Das kommt unfreundlich und kindisch rüber. 

    Das Buch ist mit durchweg jungen Charakteren gefüllt, trotzdem wird ihre Art dauerhaft anstrengend. 

    Für mich kam außerdem sehr unglaubwürdig rüber, dass das Mädel absolut nicht glauben kann, dass sie eine Banshee sein soll oder, dass es weitere übernatürliche Wesen geben soll. Sie rennt zwar schon ihr Leben lang rum und kann die Lebensdauer der Menschen sehen und muss hysterisch loskreischen, wenn jemand in ihrer Nähe stirbt, aber dennoch ist sie angeblich mega schockiert, als sie von ihrer Bestimmung erfährt. Und auch hier ging der Sprung von »sie weinte überfordert« zu »gehen wir es an« einfach viel zu kühl und schnell vonstatten.


    Die größte Kritik verteile ich damit, weil für mich das Buch extrem emotionslos ist. Die rasante Erzählweise ist kurzweilig, aber Alanas Innenleben bleibt dunkel, obwohl man ständig ihre Gedanken lesen kann. Sie wechselt ihre Meinungen wie Socken und explodiert in unpassenden Momenten, während andere Situationen, die sie fertig machen sollten, sie scheinbar kalt lassen. Die Romanze ist vorhersehbar, als auch nicht nachvollziehbar und diese Kombination verträgt sich nicht gut. 

    Als Jugendbuch verzeihe ich ein paar inhaltliche Patzer sehr gerne, doch insgesamt  bleibt die Geschichte eher flach. 


    Ich kann mir gut vorstellen, dass manche mit dem Humor mega viel Spaß haben und dann das Buch eine Wucht ist. Mir war es zu überzogen und übertrieben. Weniger wäre hier mehr gewesen, denn ein paar tiefgängigere Momente hätten nicht geschadet. Zuletzt blieb auch das Finale aus und ich habe nur wenige Charakter lieb gewonnen. Ninas Schreibart passte hervorragend zur Märchenadaption, in der sowieso alles schräg und überspitzt war, doch hier, in einer »wahreren« Urban Fantasy Sache, passte es für mich nicht. 


    Empfehlen kann ich das Buch sehr jungen Menschen die mit Sarkasmus und Teenager gut zurecht kommen. Es ist eine liebe, kurzweilige Geschichte, ohne kompliziertem Plot. Nicht empfehlen kann ich es Menschen, die eine spannende, düstere Banshee Geschichte erwarten. 


  2. Cover des Buches Faye - Herz aus Licht und Lava (ISBN: 9783743201910)
    Katharina Herzog

    Faye - Herz aus Licht und Lava

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    Faye und ihre Mutter reisen von Deutschland nach Island, da ihre Mutter die Architektin eines neuen Hotels ist und sich die Lage vor Ort anschauen soll. Die Mutter sympathisiert mit ihrem Kollegen Elric Karlsson, während Faye ihn überhaupt nicht ausstehen kann. Das Hotel soll auf einer Lichtung gebaut werden, auf der ein uralter Baum steht, welcher der Sage nach der Eingang zur Feenwelt ist. Faye glaubt das nicht, aber es passieren seltsame Dinge: ein Riese spricht zu ihr und sie sieht Feen. Zudem kann sie eine große Dornenhecke um den Baum wachsen lassen. Nun will sie den Baum retten und sein Herz suchen gehen. Dabei kommt raus, wer ihr Vater ist und, dass sie eine Halblichtfee ist.
    Der Jugendroman wurde in der Ich- Perspektive von Faye geschrieben. Es kommt viel Fantasie und ein bisschen Liebe in der Geschichte drin vor. Auch Bezüge zur isländischen Sagenwelt kann man im ganzen Roman erkennen.
    Trotzdem war die Story recht langweilig und simpel. Ich konnte genau sagen, wie alles ausgeht und wer beispielsweise Fayes Vater war. Es ist nichts wirklich Neues und aufregendes passiert, was den Spannungs- und Kreativfaktor hoch pusht. Ich habe das Buch einfach immer mit denselben Gefühlen gelesen. Das einzige, was meiner Meinung nach gut ankommt, ist die Liebesbeziehung zwischen Faye und Aron. Auch die Gedanken und Gefühle über Arons Onkel wurden gut veranschaulicht.
    Ich empfehle dieses Buch als Einstieg, wenn man noch keine anderen Bücher dieses Genres gelesen hat oder es eher ruhig mag.

  3. Cover des Buches Elfenmagie (ISBN: 9783746627380)
    Sabrina Qunaj

    Elfenmagie

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Storm
    Wofür lohnt es sich zu sterben? Die Leben Tausender? 
    Schon von den ersten Sätzen an, war ich gefesselt. Die Geschichte wird in einem unglaublich charmanten Schreibstil erzählt. Die Charaktere sehr schön beschrieben, so dass man mit jedem Einzelnen mitfiebern kann. 
    Vanora das junge Mädchen, welches zu Beginn der Geschichte keine Ahnung von den Elfen und ihrer Welt hat, wächst unglaublich schnell, lernt, stellt sich ihren Abenteuern und wirkt nicht Ansatzweise naiv und unwissend. 
    Für mich war dieses Buch kurz gesagt, genial zum lesen. Auch wenn es sehr dick ist und alles genau beschrieben und aufgezeigt wird, so hatte ich nicht einen Moment in dem ich der Geschichte müde wurde. 

  4. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

     (3.504)
    Aktuelle Rezension von: Sandra_Bachmann

    Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so spannend fand ich es. 

    Super Geschichte 

  5. Cover des Buches Das Erste Horn (ISBN: 9783492268172)
    Richard Schwartz

    Das Erste Horn

     (236)
    Aktuelle Rezension von: Leak

    Für mich war dieses Buch ein wenig zäh. Ich habe es dennoch fertig gelesen, wegen der mysteriösen Atmosphäre, die mich ein wenig an einen Agatha Christie Roman erinnert. Das Buch erzählt eine Geschichte, die mit dem Buch weitestgehend abgeschlossen ist. Die ganze Reihe muss man nicht lesen. 

    Das Lesegefühl war auf jeden Fall sehr gemütlich und entschleunigt. Das Buch liest sich sicher am besten im Winter, neben einem knisternden Kamin und einer heißen Tasse Tee. :)

    4 Sterne erhält das Buch von mir, weil es manchmal doch etwas zu "entschleunigt" war, was ich als sehr subjektiv einordnen würde.

  6. Cover des Buches Der Hobbit (ISBN: 9783608938401)
    J. R. R. Tolkien

    Der Hobbit

     (4.237)
    Aktuelle Rezension von: Lec

    Insgesamt fand ich das Buch sehr gut. Und es tut mir Leid nicht 5 Sterne geben zu können. Aber ich fand den Schreibstil am Anfang sehr schwierig  (für mich) zulesen. Dass das nicht allen so geht ist mir bewusst und trotzdem war für mich der Einstieg so etwas schwierig. Deshalb habe ich ca. 1/4 zuerst gehört und dann weiter gelesen. Mir persönlich, hat dass geholfen mit dem Schreibstil vertraut zuwerden. 

    Jetzt zum Inhalt! Was für eine unfassbar riesige, komplexe und magischen Welt hat Tolkin denn da erschaffen?! Ich habe, bevor ich den Hobbit gelesen habe, die Herr der Ringe Filme gesehen also kannte ich die Welt zumindest ansatzweise, aber in den Büchern (also im Hobbit, ich habe ja nur das Buch gelesen) ist es viel detailreicher. Auch die Schlacht der Fünf Heere ist nicht so riesig wie in der Filmen. Ich kenne jetzt auch die Filme vom Hobbit und mir gefällt das Buch viel besser. Die Charaktere machen zum Teil eine so große Veränderung im Laufe des Buches durch, es ist als würde man sie wachsen sehen.

    Wer noch nicht von Tolkin gelesen hat, sollte das unbedingt nach holen. Und da sollte man mit dem Hobbit anfangen. 

  7. Cover des Buches Menduria - Das Buch der Welten (ISBN: 9783764150587)
    Ela Mang

    Menduria - Das Buch der Welten

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Maeve_Black

    Lina, ein 16 jähriges Mädchen, das eigentlich recht unscheinbar wirkt, wurde von dem geheimnisvollen Gezeitenbuch Mendurias ausgewählt in ihm zu lesen und Menduria vor einer übermächtigen Bedrohung zu retten. In Menduria lernt sie Darian, den Anführer der Dunkelelfen kennen. Sie kommen einander näher, doch warum scheint Darian ihr zu helfen, wenn er doch eigentlich auf der Seite des Feindes steht?


    Ich liebe diese Buchreihe einfach! Der Schreibstil von Ela Mang ist einfach genial, vor allem der Wechsel der Perspektiven hat mir besonders gut gefallen!

    Ich habe die beiden Haupt-Charaktere (Lina & Darian) gleich von Anfang an ins Herz geschlossen, man hat das Gefühl, sie könnten jeden Moment vor einem auftauchen, so real wirken sie. 

    Diese Reihe ist wirklich spannend, romantisch und definitiv empfehlensewert! Als ich erfahren habe, dass es weitere Bände gibt, bin ich sofort in die Buchhandlung gelaufen um sie mir gleich zu besorgen ;)




  8. Cover des Buches Das magische Portal (ISBN: 9783442475186)
    Aileen P. Roberts

    Das magische Portal

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Aileen P. Roberts war das Pseudonym der deutschen Fantastik-Autorin Claudia Lössl, die tragischerweise im Alter von 40 Jahren am 05. Dezember 2015 verstarb. Sie hinterließ ihren Ehemann Stephan, mit dem sie unter dem Sammelpseudonym C.S. West ebenfalls fantastische Romane verfasste, und ihre Tochter. Die Schriftstellerin litt unter einer schweren Krankheit, wovon offenbar nicht einmal ihr Verlag Goldmann Kenntnis hatte. Die Nachricht ihres Todes überraschte Fans wie Verleger gleichermaßen. Ich möchte ihrer Familie an dieser Stelle mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Ich wusste nicht, dass sie nicht mehr unter uns weilt, als ich „Das magische Portal“, den ersten Band der „Weltennebel“-Trilogie, las. Durch ihre Bücher bleibt sie auf ewig in Erinnerung.

    Was hat die unscheinbare Mia bloß an sich, dass sich Darian zu ihr hingezogen fühlt? Weder entspricht sie seinem Typ, noch verkehrt sie in denselben sozialen Kreisen. Er ist beliebt und wohlhabend, sie hingegen wird von allen „die Vogelscheuche“ genannt. Als sie sich auf einer Studienreise nach Schottland näherkommen, erkennt Darian, dass sein Interesse an Mia über eine harmlose Schwärmerei hinausgeht. Sie verbirgt ein unglaubliches Geheimnis: sie ist kein Mensch. Sie stammt aus einem magischen Land namens Albany, dessen königliche Familie vor 25 Jahren Opfer einer heimtückischen Verschwörung wurde. Nur der jüngste Prinz überlebte und wurde durch den Weltennebel in Sicherheit gebracht. Von Verzweiflung getrieben offenbart sie Darian die Wahrheit: er ist Albanys verschollener Prinz, der Thronerbe und muss schnellstmöglich zurückkehren, um sein geknechtetes Volk zu erlösen. Obwohl Mias Geschichte verrückt klingt, glaubt Darian ihr. Doch die Reise nach Albany fordert Opfer und schon bald muss Darian einsehen, dass er in seiner Heimat vielleicht nicht willkommen ist…

    „Das magische Portal“ ist wohl Geschmackssache. Ich fand den ersten Band der „Weltennebel“-Trilogie nicht schlecht, doch leider war er überhaupt nicht meins. Als glühender High Fantasy – Fan sind Crossgenre-Vertreter wie dieser Roman für mich ein Glücksspiel, weil mich die fiktive Welt, die sie vorstellen, weit mehr interessiert als die Ereignisse in unserer Realität. Das heißt, sowohl der Übergang in diese Welt muss gelungen sein als auch das Wordbuilding selbiger, das dann wiederum die Handlung bestimmt. „Das magische Portal“ überzeugte mich in allen drei Punkten nicht. Anfangs war ich überrascht, wie schnell sich das Geschehen entwickelt: Darian erfährt früh, dass er der verlorene Prinz Albanys ist und entscheidet ungeachtet der Konsequenzen sofort, seinen Thron in Besitz zu nehmen. Seine Entschlussfreudigkeit sagte mir zu, schließlich wollte ich Albany kennenlernen. Während Mia und Darian darum kämpfen, die Reise in die Tat umzusetzen, beschlichen mich jedoch Zweifel. Wollte Darian nicht viel zu wenig über das Land, das er zu regieren gedachte, wissen? Natürlich stellt er Mia die grundlegendsten Fragen, wichtige Themen wie Politik und Wirtschaft hingegen streift er lediglich. Ich begann, seine Kurzentschlossenheit als überstürzt und naiv zu interpretieren. Mir schwante Übles für das magische Reich und sobald Darian in Albany eintraf – natürlich nicht ohne Verluste – bestätigte sich meine Vorahnung. Darian ist unverantwortlich schlecht auf seine neue Position vorbereitet und wird vollkommen allein gelassen, was ich als Folge der gravierenden Lücken des oberflächlichen Worldbuildings auslege. Albany erschien mir wie ein zweidimensionales Gemälde. All die kleinen Details, die eine fiktionale Welt trotz fantastischer Elemente real wirken lassen, fehlen dort. Territoriale Grenzen sind diffus und inkonsequent, die Beziehungen zwischen den Völkern schwer nachzuvollziehen, politische und ökonomische Gegebenheiten und Gesetze maximal grob umrissen. Für mich fühlte sich das Land wie eine Spielwelt an, die Aileen P. Roberts erschuf, um ihren verträumten Vorstellungen eines parallelen, verzauberten Universums Gestalt zu verleihen, ohne sich ernsthaft um Realismus oder Logik zu bemühen. Ich fand das sehr schade, denn Albany hat definitiv Charme. Unglücklicherweise langweilte mich die Handlung allerdings so sehr, dass ich die bezaubernden Facetten des Settings nicht schätzen konnte. Es passiert einfach zu wenig. Von Trauer gelähmt lässt sich Darian um seinen Thron betrügen und gerät in eine qualvolle Spirale aus Verzweiflung und Selbstekel. Er versinkt in einer hübschen, ausgewachsenen Depression, die ihn daran hindert, seine Situation zu ändern. Mich berührte sein Schmerz überhaupt nicht, weil ich sein Verhalten als egoistisch empfand. Sein Volk braucht ihn. Derweil er sich ausgiebig im Selbstmitleid suhlt, leiden sie unter horrend hohen Steuern und einer herzlosen Politik der Willkür. Das konnte ich ihm nicht verzeihen, obwohl er zum Ende von „Das magische Portal“ eine vollständige Läuterung durchläuft. Es war zu spät – meiner Auffassung nach hatte er sein Anrecht auf den Thron längst verspielt.

    Über die Toten soll man nur Gutes reden, besagt ein altes lateinisches Sprichwort. Deswegen fiel mir diese Rezension zu „Das magische Portal“ ziemlich schwer, denn der tragisch frühe Tod von Aileen P. Roberts alias Claudia Lössl löste in mir den reflexhaften Wunsch aus, alle Kritik an ihrem Trilogieauftakt zu verschweigen. Aber das wäre unehrlich. Ich glaube, dass man den Toten Respekt erweist, indem man ihr Vermächtnis aufrichtig beurteilt. „Das magische Portal“ bot mir zu wenig Abwechslung, kränkt meiner Meinung nach am schemenhaften Worldbuilding und war zu sehr auf die emotionale Ebene fokussiert. Leser_innen, die feminine, magische Liebesgeschichten mögen und zugunsten der Gefühle weniger Wert auf ein konsequentes Weltendesign legen, sind hier sicher besser aufgehoben. Ich bin nicht das richtige Publikum für die „Weltennebel“-Trilogie und kehre Albany demzufolge den Rücken.

  9. Cover des Buches Gegen die Finsternis (ISBN: 9783551358097)
    Melissa Marr

    Gegen die Finsternis

     (526)
    Aktuelle Rezension von: Jadesternchen

    Inhalt:

    Leslie eine Freundin von Ashley. Sie kommt aus kaputten Familienverhältnissen. Eines Tages macht sie sich den Traum, von einem eigenen Tattoo, war und lässt sich eins stechen. Was sie nicht weis ist, dass die Tinte der Farbe mit dem Blut des Königs der Dunkelelfen vermischt ist. Plötzlich verändert sich ihre Wahrnehmung und die Welt der Elfen öffnet sich langsam. Niall, aus dem Sommerhof, hat eine Schwäche für Leslie und versucht sie so gut es geht zu schützen. Auch Leslie fühlt sich von ihm angezogen, jedoch hat der König, der Dunkelelfen, ein Auge auf sie geworfen und fängt sie zu beeinflussen. Ashley versucht Leslie, so gut es geht, aus der Elfenwelt rauszuhalten. Als schließlich Leslie das Tattoo vollendet, gibt es kein Zurück mehr für sie und bald steht sie vor einer Entscheidung:

    Cover:

    Das Cover verkörpert den Titel. Es wirkt sehr düster und geheimnisvoll. Jedoch finde ich das Cover für mich persönlich nicht ansprechend. Wahrscheinlich hätte ich nicht nach diesem Buch gegriffen, wenn es nicht der zweite Teil der Sommerlicht-Reihe gewesen wäre.

    Meine Meinung:

    Ich wollte diesem Buch eine Chance geben, in der Hoffnung, dass es besser ist als der Vorgänger. Leider wurde ich enttäuscht. Leslie war für mich kein greifbarer Charakter. Ihre Handlungen waren widersprüchlich und ihr Wesen schon sehr naiv. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass man innerhalb von einer Minute einen Charakter entwickeln musste. Dann packte man noch eine tragische Vergangenheit/Gegenwart dazu und schon hatte man eine Protagonistin für den zweiten Teil. Wenn der Schreibstil nicht flüssig gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich das Buch abgebrochen.

    Die Idee mit dem Tattoo war nicht schlecht, aber hatte mich auch nicht aus den Socken gehauen. Dafür war es nicht schlecht, den Hof der Dunkelelfen besser kennen zu lernen. Gefühlt ging es die ganze Zeit nur um Gefühle die man nicht haben durfte, nicht haben wollte oder die nicht erwidert werden. Drumherum gab es dann noch die schwache Handlung des Buches. Tatsächlich war es für mich sehr ermüdend und ich war mehr als froh, als ich endlich das Buch beendet hatte.

    Das gesamte Buch konnte mir keine Tiefe schenken und ich hatte das Gefühl, durch die Schichte oberflächlich geschleudert zu werden. Ich denke dieses Buch ist für Leser geeignet, die Fans von dieser Autorin sind, oder die sich schon vom ersten Teil haben packen lassen.

    Dieses Buch werde ich definitiv nicht behalten und ob ich die weiteren Teile lesen werde weis ich nicht. Vielleicht in einem Jahr, damit ich mich wieder schocken kann mit: "was habe ich mir dabei nur gedacht". 

  10. Cover des Buches Adular (Band 1): Schutt und Asche (ISBN: 9783038960362)
    Jamie L. Farley

    Adular (Band 1): Schutt und Asche

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Bücherschicksal

    Meinung:
    „Adular: Schutt und Asche“ von Jamie L. Farley präsentiert sich in einer rauen und kühlen Umgebung. Einzig die Charaktere, die Dûhirion als seine Freunde zählen könnte spenden gezielt Wärme im Leserherz. Die Aufstände bedrohen nicht nur die ganzen Bewohner von Adular, sondern auch unterschwellig alle Menschen, Elfen und Co. die Dûhirion unbewusst in sein Herz gelassen hat. Letztlich wird er, ob er will oder nicht, eine Seite wählen müssen, auf der er kämpfen wird. Oder sind seine Hände durch Umbra gebunden, und er doch nur ein stiller Beobachter? Als Besitz der Gilde hat er jahrelang als „Werkzeug“ gelebt! Doch wird die Gefahr ihn dazu bringen, diese nicht sichtbaren Fesseln durch die Liebe zu Elanor zu brechen?

    Dûhirion gehört den Dunkelelfen an. Er ist Assassine. Gefühle haben eigentlich keinen Platz in seinem Leben. Schließlich hat man ihm dies in seiner Ausbildung immer wieder eindrucksvoll durch Folter und Ähnliches eingebläut. Außerdem ist seine Stellung als Dunkelelf zu Füßen aller anderen. Doch nichts davon hilft, als seine Fassade im Angesicht von Elanor nach und nach zu bröckeln beginnt. Als Leser konnte man Dûhirions Gefühlswelt immer deutlicher wahrnehmen.


    Elanor gehört den Waldelfen an. Sie hat also eigt. allein dadurch eine gute Lebensqualität zu erwarten. Dennoch gibt sie sich nicht damit zufrieden. Ihr Herz schlägt für die Ärmsten, die Unterdrückung und Sklaverei leiden müssen. Dadurch macht sie des öfteren einen Gewissenskonflikt mit, da sie jedes Mal überlegen muss, sollte sie eingreifen, welche Konsequenzen es für sie und ihre Freunde haben könnte. Ich mochte ihr gutes Herz, das immer wieder deutlich machte, dass sie die Umstände nicht gut findet.


    Packend und düster erschließt sich dem Leser die Grässlichkeiten, die besonders den Dunkelelfen widerfahren. Aufstände bahnen sich an. Assassinen erheben sich und sind ebenfalls dafür bekannt, nicht zimperlich mit ihren Opfern umzugehen. Ein Umbruch kündigt sich an und der Ausgang für alle Seiten ist ungewiss. Besonders leicht in diese Geschehnisse einzutauchen macht es dabei der tragende Schreibstil des Autors. Die Atmosphäre war erdrückend und als Leser kann man die Asche auf der Zunge schmecken. Eine raue Wortwahl wurde hin und wieder angeschlagen, aber es hielt sich in Grenzen und passte zu dem Charakter und den unschönen Ereignissen, die mich als Leser hin und wieder bitter schlucken ließen.

    Fazit:

    Grausame Abgründe werden dem Leser vor Augen geführt und nicht zuletzt mit gnadenloser Brutalität. Für schwache Nerven ist Adular sicher nichts. Allerdings komme ich nicht umhin weiter erfahren zu wollen, ob es nicht doch noch irgendwo ein Fünkchen Hoffnung gibt, das bereit ist aufzulodern. Und dieses Fünkchen meine ich besonders in zwei Charakteren entdeckt zuhaben ... Nach dem Ende brennt allerdings die Frage, ob es dieses Fünkchen überhaupt noch gibt, und mich interessiert es brennend, wie es weitergehen wird.


  11. Cover des Buches Weltenmagie - Der letzte Drache (ISBN: 9783442480449)
    Aileen P. Roberts

    Weltenmagie - Der letzte Drache

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Über das Buch allgemein

    Titel: Der letzte Drache
    Autor: Aileen P. Roberts
    Verlag: Goldmann
    Reihe: Weltenmagie Band 1
    Preis:  12.99 € [D], 13.40 € [A]
    Inhalt: Er wurde geboren, um Albanys Krone zu tragen – doch als Prinz Kayne vor der Thronbesteigung die Weihe zur Unsterblichkeit erhalten soll, verweigern ihm die Drachen diese Gunst. Denn nicht der einstige König, sondern der grausame Zauberer Samukal soll sein Vater sein. Vor den Anfeindungen flieht Kayne aus der Hauptstadt, an seiner Seite Leána, die schöne Tochter einer Dunkelelfin und eines Menschen. Sie entdecken ein magisches Portal – und geraten in unsere Welt. In Schottland treffen sie auf den geheimnisvollen Rob, der Leána nicht nur von Anfang an fasziniert, sondern der auch für Albanys Schicksal von entscheidender Bedeutung sein wird...

    Meine Meinung

    Cover und Innengestaltung
    Das Cover des Buches finde ich traumhaft schön. Es zeigt eine Frau mit Bogen im Vordergrund, die mit dem Rücken zum Betrachter steht. Im Hintergrund ist eine wunderschöne Landschaft. Allgemein wirkt dieses Cover sehr magisch, welches auch zum Inhalt des Buches passt.
    Außer einer Karte vorne im Buch ist es innen eher schlicht gehalten.

    Schreibstil
    Der Schreibstil von Aileen P. Roberts war angenehm zu lesen. Ich konnte schnell in das Buch einsteigen, auch wenn mich zu Beginn die vielen Charaktere etwas verwirrt haben. Diese Verwirrung wurde jedoch schnell beendet und ich konnte schön in die Geschichte einsteigen. Während des Lesens konnte ich mich ganz in die Geschichte hineinversetzten, der Schreibstil hat mich also wirklich mitreisen können.
    Der Schreibstil konnte mich an einigen Stellen zum Lächeln, an einigen zum Nachdenken und auch zum Weinen bringen.

    Geschichte und Charaktere
    Die Haupthandlung des Buches hat mich überzeugen können. Es war und blieb von der ersten bis zu letzten Seite spannend.
    Mein Lieblingscharakter ist Leána. Sie hat eine so starke Persönlichkeit und schafft es immer sich gegen die Jungs durchzusetzen. Sie ist mutig und schlau.
    Auch Rob mochte ich sehr gerne. Seine mysteriöse Art hat mich von Anfang an faszinieren können.

    Mein Lieblingszitat: "Ich liebe dich, und jeder meiner Gedanken wird dir gelten, bis wir uns erneut begegnen." (S.461, Z.23 f.)
    Zu diesem Zitat werde ich nicht viel sagen, da es sonst etwas spoilern würde.

    Der letzte Drache bekommt von mir 5/5 Sternen.
  12. Cover des Buches Elfenblick (ISBN: 9783760779805)
    Katrin Lankers

    Elfenblick

     (93)
    Aktuelle Rezension von: tatilovesbooks
    Cover: Das Cover, war das was mich praktisch dazu gezwungen hat, das Buch mitzunehmen. Das Auge des Mädchens , der Farn: alles ist in einem angenehmen hellblau gestaltet und sieht wunderschön aus.

    Inhalt:  Mageli, die eigentlich Margarethe- Elisabeth heißt, ist der Meinung, dass sie nicht zu ihrer Familie passt. So kommt sie auf die Idee, nach den Dokumenten ihrer Geburt zu suchen, doch alles was sie findet hilft ihr nicht weiter. Durch Zufall trifft sie Erin, den Elfenprinzen mit den "Zauberaugen" . Nach Gesprächen mit ihrer besten Freundin erschließt sie sich , dass sie Erin in ihren Träumen begegnet.  Die Zusammentreffen  mit Erin verwirren Mageli. Als sie eines Nachts Hilferufe von Erin bekommt, rennt sie von zu Hause weg und macht sie sich auf den Weg ins Elfenreich um ihren Elfenprinzen zu retten.  Dabei lernt sie andere Elfen kennen und findet heraus, dass sie auch eine Elfe ist( wer hätte das gedacht...) und dazu kommt, dass sie über starke Kräfte verfügt ( auch das war vorherzusehen...) . Diese lernt sie zu kontrollieren und schafft es den Elfenprinzen zu retten in dem sie gegen den Schattenfürsten kämpft.

    Meine Meinung: Das Buch beginnt zunächst detailreich und ausgeschmückt. Ab und zu konnte ich mich in Mageli hineinversetzen, aber eben nur ab und zu. Das liegt daran, das Mageli ( ein Name bei dem ich öfter hängengeblieben bin) sehr naiv ist und ebenso handelt.  Nachdem sie es geschafft hat innerhalb weniger Minuten an ihre Geburtsakte zu kommen, schreibt sie sich nur die Namen der Ärzte und den der Hebamme auf. Anstatt sich die Informationen über das Kind durchzulesen. Denn es ist eher unwahrscheinlich, dass sich die Ärzte noch ausgerechnet an ihre Geburt erinnern.
    Was mich ebenso gestört hat war die ewig lange Beschreibung des Weges ins Elfenland. Dunkler Tunnel, heller Tunnel, schmaler Tunnel, breiter Tunnel,.... so wurde es unnötig in die Länge gezogen.
    Das Ende des Buches hat das Fass zum überlaufen gebracht. Mageli retten den Elfenprinzen, während der Schattenfürst es schafft den Elfenkönig umzubringen und gegen Mageli zu kämpfen. Dann als Mageli sich vom Schattenfürsten befreien kann, flüchtet sie mit ihren Elfenfreunden und Erin in die Menschenwelt. Problem gelöst! Dass der Schattenfürst die Herrschaft über das Elfenland übernommen hat, interessiert keinen , ebenso das Wohl der anderen Elfen, die nicht in die Menschenwelt flüchten konnten. Schade.
    Auch, dass Mageli  einfach von zu Hause  abgehauen ist und nur einen Zettel dagelassen hat, mit der Bitte ihre Eltern sollen nicht nach ihr suchen, fand ich komisch.  Denn nach erst nach zwei Wochen beschließt sie nach Hause zu gehen. Bis dahin hätten die Eltern doch umkommen müssen vor Sorge oder die Polizei gerufen. Davon wird im Buch allerdigs nichts berichtet.

    Alles in Allem ist das Buch Durchschnitt. Nichts was man nicht schon gelesen hat. Nett für zwischen durch , aber ein Must - Read ist es nicht .
  13. Cover des Buches Nacht ohne Sterne (ISBN: 9783570311509)
    Gesa Schwartz

    Nacht ohne Sterne

     (233)
    Aktuelle Rezension von: Rose98

    Ich habe dieses Buch angefangen zu lesen, als ich von der Leseprobe zu "Izara-verbrannte Erde" (Band 4 der Reihe) in ein großes tiefes Loch aus Fragezeichen und "Aber..Aber…Aber"-Gestammel gefallen bin.

    Erstaunlicherweise konnte mich dieses Buch aber zum Teil wieder etwas aus dem Loch herausziehen.

     

    Inhalt:

    Es geht um Naya, sie ist die Tochter eines Menschen und einer Elfe. Naya hat jedoch keine magischen Kräfte und so steht sie zwischen den Welten zu denen sie nicht wirklich dazugehört.

    Nayas Freund aus Kindertagen ist Jaron, er ist ein Lichtelf und schützt New York vor den Dunkelelfen.

     

    Zwischen den Völkern der Licht- und Dunkelelfen herrscht Krieg, fast schon so lange dass sich kaum jemand an die Zeit vor dem Kriege erinnern kann.

     

    Naya vertraut Jaron und lauschte oft gespannt den Geschichten aus seiner Welt und auch aus vergangenen Zeiten.

     

    Doch mehrere Begegnungen mit Wesen und einem Dunkelelfen namens Vidar bringen Nayas Glaubensgerüst deutlich ins Wanken.

    Und sie wird mitten zwischen die Fronten des Kriegs zwischen die beiden Elfenvöker katapultiert.

    Wem kann sie trauen? Wem soll sie glauben? Und worauf soll sie hören?

     

     

    Meine Meinung:

     

    Ich bin wirklich sprachlos.

    Der Einstieg in die Geschichte ist sanft und nachvollziehbar, wir erleben die Geschichte aus Nayas Sicht.

    Und  werden in ihre Welt(en) eingeweiht,dies geschieht gut mit der Geschichte verwoben. Die Spannung hält sich eigentlich während des gesamten Buches im oberen Drittel, lässt dem Leser und Naya aber trotzdem etwas Zeit zum verschnaufen. Für mich war es genau die richtige Mischung aus Spannung und Verschnaufpausen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich und passt zur Geschichte.

    Die Welt die die Autorin geschaffen hat ist wirklich toll und die Geschichte hat mich in meinen Weihnachtsferien wirklich toll mitgenommen. Ich habe mit gefiebert, gezweifelt, gehofft und gekämpft.

    Naya, ist wie ich finde ein Charakter, der sich im Verlauf des Buchs zu einer immer stärkeren Protagonistin entwickelt, auch die beiden männlichen Charaktere die mit ihr im Vordergrund stehen wandeln sich und zeigen vielleicht auch mal eine Seite von sich, die nicht so schön ist.

    Zwischendurch hatte ich etwas Angst, dass es ein nerviges Liebesdreieck geben würde ( und von diesem Thema sind glaube ich, viele einfach übersättigt) aber ein "richtiges" Liebesdreieck kommt nicht zur Stande, auch wenn Naya Vidar und Jaron wirklich wichtig sind.

    --

    Man steht mit Naya zwischen den Fronten und weiß ebenso wenig wie sie wem man wirklich trauen kann und wer vielleicht doch nur ein falsches Spiel spielt um seine Ziele zu erreichen. Auch Jaron und Vidar bringen jeweils glaubwürdige Erklärungen vor, aber auch einige Fragezeichen sammeln sich Stück für Stück an so dass man auch seine Zweifel an den Absichten der Beiden bekommt.

    Und dadurch ebenso wie Naya nicht weiß auf wen der Beiden sie nun "hören" soll, also wer die Wahrheit sagt und wer sie nur für seine Zwecke benutzen will…

     

    Es bleibt spannend bis zur letzen Seite. Ein Buch das mich wirklich unverhofft von sich beeindrucken konnte.

  14. Cover des Buches Seelenkuss (ISBN: 9783426508848)
    Sharon Ashwood

    Seelenkuss

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Brivulet

    Ashe Carver ist eine hervorragende Monsterjägerin. Doch nun hat sie ihren Job an den Nagel gehängt, denn sie befindet sich mitten in einem Sorgerechtsstreit um ihre Tochter Eden und muss beweisen, dass sie eine ebenso gute Mutter wie Jägerin sein kann. Deshalb reagiert sie auch zunächst abweisend, als der gutaussehende Reynard sie bittet, ein gestohlenes Objekt für ihn zu finden. Doch die Tage des Unsterblichen sind gezählt, wenn Ashe ihm nicht hilft. Denn Reynard wurde etwas Unersetzliches geraubt … seine Seele.

    »Seelenkuss« ist der dritte Band der vierteiligen Dark-Magic-Reihe. Um es gleich vorwegzunehmen, für mich ist das der beste Teil. Ashe ist eine Protagonistin nach meinem Geschmack: selbstbewusst, kampfstark und trotzdem verletzlich. Sie hat sehr viel durchgemacht im Leben. Nun muss sie sich einer völlig neuen Herausforderung stellen. Denn die Schwiegereltern ihres verstorbenen Mannes fordern das Sorgerecht für ihre kleine Tochter. Unvermutet tritt außerdem Captain Reynard in ihr Leben, den wir bereits in »Vampirdämmerung« kennengelernt haben. Die Liebesgeschichte zwischen Ashe und Reynard entwickelt sich langsam, tritt aber nie zu stark in den Vordergrund. Schön fand ich außerdem, dass sehr viele Figuren aus den vorherigen Bänden erneut eine Rolle spielen durften. So fühlte man sich fast »wie zu Hause«. Der wichtigste Grund jedoch, warum mir »Seelenkuss« so gut gefallen hat, lautet »Miru-kai«. Er ist Dunkelelf und der wichtigste Warlord in der Burg. Gerade diese Figur, die vielschichtig und interessant gezeichnet ist, machte das Lesen von »Seelenkuss« zu einem wahren Genuss. Dunkelelfen haben eine besondere Art, die Realität wahrzunehmen. Dementsprechend gestaltet er sein und das Leben der Dunkelelfen an seinem Hof nach diesen Maßstäben. Ich hoffe sehr, von Miru-kai noch zu hören. Die Story beginnt rasant, Ashwood hält dieses Tempo konstant aufrecht. Deshalb spreche ich eine klare Leseempfehlung für alle Fans von Urban und Romantic Fantasy aus.

  15. Cover des Buches Die Saga vom Dunkelelf 1 / Der dritte Sohn (ISBN: 9783442245628)
    R.A. Salvatore

    Die Saga vom Dunkelelf 1 / Der dritte Sohn

     (99)
    Aktuelle Rezension von: StMoonlight

    Der Leser lernt im ersten Teil der Dunkelelf-Saga Drizzt kennen. Von seine Geburt, die bereits unter einem fragwürdigen Stern stattfindet über seine Kindheit, voller Misstrauen ihm gegenüber, bis hin zu der Gegenwart, in der Drizzt zu einem jungen Krieger herangewachsen ist. Der junge Dunkelelf ist anders, schon alleine seine untypischen violetten Augen, lassen sein Gegenüber stets mit Misstrauen reagieren. So gezeichnet hat Drizzt es sehr schwer, sich in der Welt zurechtzufinden und eine (gute) Stellung zu beziehen.

    Die Geschichte ist in sich schlüssig und könnte auch locker auf die Neuzeit bezogen werden, denn jeder weiß, wie schwer ist von der Gesellschaft akzeptiert zu werden, wenn man nicht der Norm entspricht … Diese Melancholie erstreckt sich bis zum Ende der Geschichte und schwebt über dem Leser. Passend zum Inhalt schafft der Autor so eine tolle Stimmung.

    Leider ist der Schreibstil von R. A. Salvatore doch durchaus anstrengend, so habe ich oft damit gekämpft, dass Buch abzubrechen, da mir die Beschreibungen teils einfach zu „High Fantasy“ waren. (Bsp.: Dies ist das Unterreich, eine geheime Welt unter der bewegten Oberfläche der Vergessenen Welten, deren Himmel von einer Decke aus kühlem Stein gebildet wird und deren Mauern die graue Sanftmut des Todes im Fackelschein der zufällig hierher gelangten törichten Oberflächenbewohner zeigen“) Wer sich an diesen teils verworrenen und äußerst verschachtelten Beschreibungen nicht stört, den erwartet hier eine spannende und doch gefühlvoll-melancholische Geschichte.

  16. Cover des Buches Im Reich des Vampirs (ISBN: 9783548266022)
    Karen Marie Moning

    Im Reich des Vampirs

     (192)
    Aktuelle Rezension von: elsbeere
    Jericho Barrons ist ein fantastischer Protagonist. Der wohlhabende Buchhändler mit den mysteriösen Geheimnissen ist im Gegensatz zu den ganzen Helden der Highlanderserie von K.M. nicht der typische Gentleman, der die hilflose Frau rettet. Nein, er ist oft eher spröde und regt sich z.B. darüber auf, dass sie sein kostbares Mobilar versauen könnte. Aber ich liebe ihn. Gemeinsam mit der weiblichen Hauptfigur geht es weiter mit der Suche nach dem geheimnisvollen Buch mit dem Namen Sinsar Dubh. Es wird sehr viel Spannung aufgebaut, die erotische Komponente des Paares kommt jedoch etwas langsamer daher als in den Büchern der Highland-Saga. Dafür findet sich hier deutlich mehr Handlung, die in die Richtung einer epischen Erzählung geht. Das gefällt mir sehr gut.
  17. Cover des Buches Niewinter 1 (ISBN: 9783442268511)
    R.A. Salvatore

    Niewinter 1

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Annette Eickert

    Vorsicht enthält Spoiler! Lesen auf eigene Gefahr ;-)


    Drizzt Do’Urden is back! Aber zum ersten Mal gefällt mir mein Lieblings-Drow-Waldläufer genauso, wie zu Anfang in Menzoberranzan. Vielleicht liegt es wohl daran, dass Regis und Catti-brie nicht mehr dabei sind. Ich konnte vor allem Catti-brie nie wirklich leiden, und als sie dann endlich das Zeitliche segnete, ging es mir gleich viel besser. Ob nun Regis noch da wäre oder nicht, das ist mir in diesem Fall egal. Doch wer mir niemals egal war und den ich auch immer gerne gelesen habe, ist und war Bruenor Heldenhammer.

    Und mit Bruenor und Drizzt fängt das neue Abenteuer an. Denn Bruenor hat es satt als König auf dem Thron zu versauern, er möchte wieder wie früher Abenteuer erleben, seine Streitaxt schwingen und kämpfen. Pwent ist auch mit von der Partie.

    Und weil dem Zwergenkönig die verschwundene Zwergenstadt Gauntlygrym einfach keine Ruhe lässt, macht er sich mit Drizzt auf den Weg die legendäre Zwergenfeste zu finden. Doch so einfach wie sich der Zwerg und der Drow dachten, ist es nicht.

    Zwischenzeitlich ist Jarlaxle und Athrogate ebenfalls auf neue Abenteuer aus. Doch gleichzeitig hat sich auch die Oberfläche stark verändert, oder anders gesagt, die Machtverhältnisse sind nach der Zaubererpest nicht mehr dieselben wie zuvor. Tay versucht einen Vormarsch, genauso wie die Nesserer und alle haben es auf Luskan und Niewinter und den Wald von Niewinter abgesehen.

    So viel möchte ich aber nicht über die dort herrschenden Machtkämpfe verraten, sie haben mich auf jeden Fall etwas überrascht.

    Jarlaxle und Arthrogate werden von einer Elfe namens Dahlia angeheuert. Sie sollen ihr helfen das Geheimnis von dem Magierturm von Luskan zu lösen. Mit dabei ist auch die verrückt gewordene Magierin Valindra Schattenmantel. Was die ungewöhnliche Gruppe am Ende ihrer Suche findet, lässt alle staunen. Denn der Magierturm wurde einst von der sagenumwobenen Zwergenstadt Gauntlegrym versorgt.

    Doch ich möchte an dieser Stelle auch nicht mehr von der Story preisgeben, denn was einen erwartet, überrascht den Leser doch sehr, zumindest hat es mich überrascht und das positiv.

    Aber so viel kann ich sagen, wer Artemis Entreri vermisst hat, der wird auf seine vollen Kosten kommen.

    Sehr schön fand ich ebenfalls, dass Salvatore es geschafft hat den Söldner Jarlaxle, Arthrogate, Drizzt und Bruenor unter einen Hut zu bringen und das so geschickt, als bildeten die vier schon länger ein Grüppchen. Nur eines hat mich doch ein wenig gestört … irgendwie hat Jarlaxle etwas von seiner Raffinesse und seinem Elan eingebüßt. Vielleicht kam es mir auch nur so vor.

  18. Cover des Buches Gegen das Sommerlicht (ISBN: 9783551311030)
    Melissa Marr

    Gegen das Sommerlicht

     (967)
    Aktuelle Rezension von: MissJaneMarple

    Meine Meinung:

    Die Geschichte lebt von einer eigentlich ganz unromantischen Sicht auf Elfen. Sie sind eher so, wie ich mir Pixies vorstelle. Immer ein bisschen fies, hinterhältig und Leute schikanierend.

    Ashlyn ist dagegen wunderbar offen, trotzig und will sich nicht mit ihrem Schicksal abfinden. Und genau das zeigt sie auch den Elfen. Für ihre, noch zarte Liebe zu Seth, steht sie ein und kämpft dafür.

    Seth ist dabei ihr Fels in der Brandung. Lieb, geduldig und verständnisvoll. So jemand wünscht man dich an seiner Seite.

    Keenan ist verführerisch und sprunghaft, wie der Sommer, aber durchaus liebenswert.

    Donia hat die schwerste Rolle, da sie zwischen Keenan und der Winterkönigin steht. Sie ist mir gleich ans Herz gewachsen. 

    Die böse Gegenspielerin ist die Winterkönigin. Kalt, berechnend und streitsüchtig. So richtig schön unsympathisch 


    Es ist ein ruhiger, aber durchaus spannender Fantasyroman mit allem was dazugehört. Romantik, zarte Liebe, Fabelwesen, Kampf der Mächte und ganz viel Schicksal. 


    Der leichte Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen. Da jedes Kspitel mit einem "wissenschaftlichen" Zitat eingeleitet wird, könnte man fast glauben Elfen gibt es durchaus.


    Fazit:

    Ein schöner erster Teil, der mir Lust auf mehr machte! Den zweiten Teil lese ich bestimmt auch noch. 

  19. Cover des Buches Elfenkrieg (ISBN: 9783746628370)
    Sabrina Qunaj

    Elfenkrieg

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Nadja_Tomsich

    Sabrina Qunaj - Elfenkrieg (Elvion Band 2)

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    Es nahm mir den Atem 

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    Klappentext:

    Elvion ist nach dem Krieg der Elfenvölker nur eine kurze Verschnaufpause gegönnt. Nun greifen die Drachen mit geheimnisvollen Nebelgestalten die Drachenelfen an. Nur Königin Aurün kann entkommen. Doch die Katastrophe konnte sie nicht verhindern: Die Nebelgestalten stahlen das sagenumwobene Drachenherz der Elfen, mit dem sie über eine ungeheure Macht verfügen.

    .

    Elfenkrieg ist die Fortsetzung von Elfenmagie und es kommen ein paar neue Charaktere dazu. Elfenkrieg spielt 84 oder 85 Jahre nach Elfenmagie und man findet sich sofort wieder zurecht in Elvion.

    Die neuen Charaktere wie Vinae, Ardemir,  der jetzt eine größere Rolle bekommen hat, Aurün usw. habe ich sofort in mein Herz geschlossen.

    .

    Das Setting bleibt natürlich dassselbe und manch ein Elf ist einem schon im ersten Teil untergekommen, aber die Geschichte, die hier der zweite Teil in sich trägt, ist wie Elfenmagie einfach einzigartig. 

    Das Buch hat zwar weniger Seiten als Elfenmagie aber die Spannung darin lässt einem Seite für Seite schwer atmend zurück. Ich habe das Buch im Buddyread gelesen und mein Buddyread war ebenso begeistert von Teil 2 wie ich.

    .

    Da dies eine Rezension zum zweiten Teil der Serie ist fällt diese kürzer aus, da ich ja ansonsten spoilern würde, was ich nicht mache. Elfenkrieg ist ebenfalls ein Fantasy Abenteuer das mich voll und ganz überzeugen konnte. Hier passt einfach alles. Fans von Game of Thrones und Herr der Ringe wird diese Reihe gefallen!

    .

    5 ⭐️ / 5 ⭐️

    .

    Cover und Gesamteindruck:

    Ich habe das Glück das Buch als Print zu haben und ich mag das Format und das Cover sehr. Es liegt gut in der Hand und die Schriftgrösse finde ich sehr angenehm. Das Buch ist schon älter und ich finde die Farben für das Cover ein wenig zu Kontrastreich bzw. zu intensiv. Ansonsten mag ich das Taschenbuch sehr. 

    .

    4 ⭐️ / 5 ⭐️

  20. Cover des Buches Der Blutkristall (ISBN: 9783802584343)
    Jeanine Krock

    Der Blutkristall

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1
    Vom Schreibstil her fand ich diesen Teil deutlich flüssiger und einfacher nachzuvollziehen. 
    Die Story an sich ist etwas spannender gestaltet als die Vorgänger. Allerdings ist es im gesamten auch wieder eher leichte Kost und für zwischendurch ganz nett. 
    Insgesamt liege ich bei 3,5 Sternen.
  21. Cover des Buches Die Sternseherin (ISBN: 9783802582301)
    Jeanine Krock

    Die Sternseherin

     (266)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1
    Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und nicht wirklich meins. Etwas anstrengend fand ich auch die plötzlichen perspektivwechsel, welche nicht mal mit mit einem neuen Absatz gewürdigt wurden, was des öfteren zu verwirrungen führt. 
    Die Story an sich ist ganz nett, wird aber erst zum Ende hin spannender. Das ganze könnte durchaus spannender sein, etwas mehr Witz haben ( es gab ein paar Versuche Humor einzubauen, was meiner Meinung nach nicht so ganz funktioniert hat ) und die wenigen Erotischen Begegnungen hätten etwas prickelnder sein können. Es war von allem ein klein wenig vorhanden, aber nichts davon richtig.
    Insgesamt würde ich sagen, man kann es zwischendurch gut Lesen, muss man aber nicht.
  22. Cover des Buches Im Bann des Vampirs (ISBN: 9783548266015)
    Karen Marie Moning

    Im Bann des Vampirs

     (239)
    Aktuelle Rezension von: elsbeere
    Vorneweg, der Buchtitel passt mal so überhaupt nicht. Wurde wohl nur gewählt, weil dank Twilight und Co. Vampire gerade in sind. Der einzige Vampir der in der Geschichte vorkommt, hinterläßt ein eigentlich total unpassenden Eindruck und ist für die Geschichte auch nicht von Relevanz. Man hätte dafür auch irgendeinen reichen Schnösel, Mafiaboss oder sonst wen mit Macht, Geld und Einfluss wählen können. Vampiristische Neigungen dieser Nebenfigur sind jedenfalls völlig unerheblich für den Verlauf der Geschichte. Die ist dafür aber gigantisch gut. Mit den Mysterien der Highland-Saga verwoben, erlanden diese jedoch eine völlig andere Tiefe. Zwar ist die Protagonistin wie man es von K.M. gewohnt ist, wieder mal so ein Typ oberflächliche Modetussie, aber die muss dann im Verlauf der Geschichte so einiges einstecken und sich bewähren. Dazu will ich nicht spoilern, nur soviel, diesmal geht es nicht in die schottischen Highlands, sondern nach Irland. Aber auch hier sind es die Feen und andere geheimnisvolle Wesen, die die Macht besitzen.
  23. Cover des Buches Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492281744)
    Markus Heitz

    Die Legenden der Albae

     (317)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Colditz

    Ich hab die Reihe der Zwerge schon geliebt, da waren die Albae ein muss.

    Ich dachte mir, es ist leicht die bösen zu hassen. Aber nach beenden dieses Buches stell ich mir die Frage, wer sind die Bösen wirklich? Klar, die Unauslöschlichen haben einen an der Klatsche. Aber Caphalor und Sintoras? Ihre Beweggründe sind häufig nachvollziehbar. Auch sie haben tiefgehende Gefühle, empfinden Liebe und knüpfen Freundschaften. Können das wirklich die Bösen sein?

    Markus Heitz versteht es wunderbar seinen Figuren Züge zu verleihen welche sie weniger Hassenwert machen, manchmal fast nahbar. Der Aufbau der Albaewelt wird erklärbarer. Ihre Kunst ist zwar immer noch grausam, aber man versteht den Sinn dahinter besser. Ich freue mich schon auf weitere Geschichten aus dem Albaereich.

  24. Cover des Buches Für alle Ewigkeit (ISBN: 9783551311597)
    Melissa Marr

    Für alle Ewigkeit

     (245)
    Aktuelle Rezension von: BeaSwissgirl

     

    Wie immer teile ich hier nur meine Leseeindrücke ( also rein subjektiv )

    In diesem dritten Band geht es nun wieder hauptsächlich um Ash und Keenan dementsprechend war ich natürlich neugierig wie es weitergeht.

    Die Autorin hat einen sehr gefühlsbetonten ja teilweise sogar schon fast poetischen Schreibstil, dass muss man sicher mögen. Jedoch erhält man dementsprechend einen intensiven Einblick bezüglich der verschiedenen Emotionen der Protagonisten.

    Eigentlich mag ich die Idee des Buches muss aber gestehen, dass Melissa Marr es diesmal doch etwas übertrieben hat! Es war einfach zu viel Herzschmerz und Gefühlsduselei so dass ich oft den Eindruck hatte immer wieder dasselbe zu lesen. Irgendwie ging der rote Faden fast gänzlich verloren und Spannung war demensprechend eine Mangelware, dabei hätte diese Geschichte soviel Potential!

    Ich bin ja froh, dass ich bei diesem Band zur gekürzten Hörbuchvariante gegriffen hatte und die Sprecherin wirklich grandios war, ansonsten hätte ich sicher einige Seiten überflogen.

    Trotzdem möchte ich wissen wie diese Reihe endet kann aber nur hoffen, dass es in den weiteren Bänden etwas weniger theatralisch zu und her geht!

    Ich vergebe hiermit 3 Sterne

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