Bücher mit dem Tag "e-mails"
21 Bücher
- E. L. James
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen
(10.326)Aktuelle Rezension von: Sandy-BuchgefuehlFür mich ist dieser erste Band ein sehr guter Auftakt zu einer schönen Romance-Geschichte, natürlich mit etwas mehr Drama.
Die beiden Hauptfiguren Ana und Christian gefallen mir sehr gut. Besonders ihre Dynamik miteinander fesselt einen beim Lesen und sorgt dafür, dass man am Ende sogar ein wenig traurig wird.
Auch wenn die Geschichte schon etwas älter ist und ich sie bereits einmal gelesen habe, verliert sie für mich trotzdem nicht ihren Charme. Viel weiter über die Handlung ausholen muss ich, glaube ich, nicht, da wahrscheinlich fast jeder die Geschichte kennt und weiß, was daran so dramatisch und romantisch ist.
Ich kann nur sagen, dass Fifty Shades of Grey – Geheimes Verlangen für mich ein toller Auftakt dieser Trilogie war.
- Cecelia Ahern
Für immer vielleicht
(2.866)Aktuelle Rezension von: Melanie_HoppeIch hab schon einige Bücher von Cecelia Ahern gelesen und mag ihre Geschichten sehr gerne. Eine herz zerreißende Geschichte und eine never Endingen Story mit happy End. Einfach toll. Ein großes Kompliment das es nur aus Briefen, Emails und Chat verlaufen besteht. Es ließ sich super toll und flüssig lesen.
- Holly Jackson
A Good Girl’s Guide to Murder
(801)Aktuelle Rezension von: Amelie_EngelSpoilerfreie Meinung💕
Das Buch wurde mir als Einstieg in die Krimiwelt empfohlen. Und das war es wirklich! Es ist ein Jugendbuch, das zum Miträtseln einlädt. Es überwiegt die Ermittlungsarbeit der Protagonistin, weniger eine spannende Krimiatmosphäre. Das macht es aber nicht weniger fesselnd. Es werden sehr wichtige Themen angesprochen, die gut eingebunden wurden. Für mich kamen wenig Emotionen auf, aber der Spaß an der Suche des Täters hält einen definitiv am Lesen. Es ist ein Krimi zum Teilhaben. Wenn man gerne True-Crime Podcasts hört und gerne Kriminalfälle verfolgt, wird man viel Freude an diesem Buch haben.
Achtung, ab hier folgen Spoiler❗
Setting⭐⭐⭐,5
Das Setting wurde wenig beschrieben, aber ich konnte mich trotzdem gut zurechtfinden. Dadurch überzeugt das Buch aber wenig durch eine besondere, atmosphärische Stimmung. Die Handlung steht stark im Vordergrund. Während des Lesens erschloss sich mir die Entferungen der Orte und der Welt nicht von alleine.
Charaktere⭐⭐⭐⭐
- Pip
Pip fand ich schnell sympathisch. Ihre Hausarbeit ist für sie in dieser Zeit das Wichtigste und sie versteift sich darauf. Sie erinnerte mich an einigen Stellen sehr an Kim aus den Büchern der drei Ausrufezeichen. Dazu passt für mich auch, dass sie manchmal sehr kurzsichtige Entscheidungen traf, wie sie sich in Nachrichten als jemand anderes (Chloe an Emma) ausgab. Es erschien mir unrealistisch, dass es den beiden ehemaligen Freundinnen nicht auffiel. Sie verabredeten sich beinahe am Ende des Nachrichtenaustauschs. Später bricht sie mit Ravi auch einfach in ein Haus ein, was ohne Konsequenzen blieb. Außerdem bringt sie sich öfter in Gefahr. Dabei hat sie zwar Spaß und verkopft sich sehr in den Ermittlungen, aber manchmal hätte ich mehr Vorsicht erwartet (z.B. dass sie die Drohbriefe meldet)
Pip vertraute Ravi sehr schnell. Sie gab ihm einfach Informationen weiter und fand ihn von Beginn an sympathisch. Auf der einen Seite ging mir das zu schnell, auf der anderen Seite machte es deutlich, dass es sich dabei nicht um polizeiliche Ermittlungsarbeit, sondern "nur" um eine 17-Jährige mit Neugierde handelte. Später im Buch beschlossen Ravi und Pip niemanden mehr direkt zu kontaktieren. Pip schrieb dennoch Rezensenten zum Ivy House an. Das wurde danach nicht mehr aufgegriffen. Für mich stellt das keinen großen Stolperer dar, aber ich bemerkte es.
- Ravi
Ravi stand ich zu Beginn skeptisch gegenüber. Ich vermutete sogar, dass er vielleicht seinen Bruder umgebracht hat. Er wirkte auf mich zu engagiert, zu bemüht, mit Pip die Ermittlungen zu führen. Es geht um seinen Bruder. Aber andererseits ist es schon Jahre her, die Justiz vermeintlich sicher und er lässt sich auf eine kleine Schularbeit mit Pip ein? Man erfährt über sein sonstiges Leben leider auch wenig. Was macht er sonst den ganzen Tag? Trotzdem wurde er mir immer sympathischer. Und ich hoffte immer mehr, dass diese sympathische Nebenfigur bestimmt nicht der Täter se. So kam es zum Glück auch.
Er setzt Pip später eine klare Deadline für ihren Versuch, Naomi zu schützen. Erst war ich darüber nicht glücklich, denn es entspricht dem Klischee, dass der Ältere (hier 20), die Jüngere (17) unter Druck setzt. Aber als er merkte, dass es ihr zusetze, nahm er es zurück. Er baute sie auf und riet ihr, sich erstmal auf ihre Prüfung in Cambridge zu konzentrieren.
Ich war am Ende erleichtert, dass er nicht mit Pip zusammenkam. Dafür ist mir der Altersabstand zu groß, die Freundschaft zu schön.
- Elliot
Zu Elliot fiel mir nur ein Satz ein: Er hatte Angst, dass er für einen Mord verdächtigt werden würde, also beging er einen.
Verwundert war ich aber darüber, dass er Pip sofort alles gestand. Es wirkte unrealistisch, dass er all seine Spuren über Jahre verwischte , aber es einer 17jährigen für eine Schularbeit gestand. Das fiel nicht nur bei ihm auf, sondern bei einigen von Pips Tatverdächtigen. Für mich blieben Emotionen in der Luft hängen, die durch mehr Details vielleicht aufgekommen wären.
- Cara & Naomi
Während ich Cara sehr sympathisch fand, wusste ich anfangs (wie vom Buch gewollt) nicht, was es mit Naomi auf sich hat. Manchmal wünschte ich mir mehr Perspektiven im Buch, auch wenn es vielleicht verwirrend geworden wäre. Was hat sich Naomi bei Pips Ausfragerunden gedacht? Als ihre Auflösung kam, war ich zwar erleichtert. Trotzdem fehlte mir die Reaktion von Cara & Naomi auf Elliots Tat. Es lässt Interpretationsspielräume offen.
Handlung⭐⭐⭐,5
Das Buch spricht einige wichtige Themen an: Rassismus, Sexismus, Drogensüchte und warum es "Ja heißt Ja" braucht. Für mich waren alle Themen sinnvoll eingebunden. Mehrmals habe ich im Internet gelesen, dass es sich um den "White Savior" Trope handeln könnte, da Pip sich unbedingt für die "unterdrückte, schwarze" Familie einsetzen möchte. Dagegen stehen die Argumente, dass gesagt ist, wie problematisch es ist, dass Menschen eher Pip als Ravi zuhören. Ravi ist ein aktiver Teil und wird am Ende auch dafür belohnt. Es ist eine gemeinsame Arbeit, die Pip nicht für sich alleine nutzt.
Durch die schnellen Geständnisse kam die Auflösung relativ unaufgeregt. "Es war dann halt so." Pip hielt später einen Vortrag, aber der Weg von dem sehr spannenden Setting mit Elliot zu dem Einreichen der Schularbeit wurde nicht beschrieben. Dadurch blieben bei mir Emotionen aus. Es wirkte eher wie Fakten, die am Ende feststanden.
Am Ende bleiben einige Fragen für mich offen. Bei ihren Recherchen fällt Pip auf, dass Jason, Andies Vater, seine Frau sowie seine Töchter nicht immer gut behandelt. Nachdem die Tat rekonstruiert wurde und die wahren Täter enthüllt, spielte das für Pip keine Rolle mehr. Außerdem wurde zwar erwähnt, dass Pip sich mit Cara versöhnt hat. Da hätte ich es schön gefunden, wenn ich dieses Treffen lesen hätte können. So wirkte es auf mich sehr abrupt.
Schreibstil-Gefühl⭐⭐⭐,5
Der Schreibstil hielt mich gebannt. An wenigen Stellen wurde "Beweismaterial" im Drehbuch-Stil geschrieben, wo ich mich erwischte, eher drüberzulesen. Es las sich sehr gut, aber Emotionen verbinde ich mit diesem Buch nicht. Dafür fehlten mir die Bezüge. Pip handelte vieles schnell ab, ohne sich näher damit zu beschäftigen.
Unterhaltung⭐⭐⭐⭐
Das Miträtseln im Buch machte mir viel Spaß. Eine große Vorfreude auf Band 2 habe ich noch nicht, da der Fall für mich eigentlich abgeschlossen ist. Aber bestimmt werde ich trotzdem zu Band 2 in näherer Zukunft greifen. Die Serie steht auch auf meiner "Watch List". Ich bin gespannt, wie ich die Welt um Pip da wahrnehme.
- Lori Nelson Spielman
Und nebenan warten die Sterne
(441)Aktuelle Rezension von: Hopeandlive"Wenn dich etwas aufhält, bleib stehen." Diesen Satz hat Erika als Kind von ihrer Mutter gehört und nun kommt er ihr wieder in den Sinn, gerade zu einem Zeitpunkt, an dem sie einfach keine Zeit hat stehenzubleiben. Doch so oft hat das Leben andere Pläne.
Erika lebt als alleinerziehende Mutter mit ihren beiden jungen Töchtern Annie und Kristen zusammen und dem Leser wird sehr schnell klar, wie verschieden Annie und Kristen sind und welches Geheimnis sich dahinter verbirgt. Erika bekommt nicht mehr sehr viel von dem Leben ihrer Töchter mit, denn sie ist fest entschlossen in der Immobilienbranche Manhattans Kariere zu machen, alles zum Wohle ihrer Kinder natürlich.
Doch dann geschieht ein Unglück, Kristen stirbt während eines tragischen Zugunglücks und die Zeit bleibt für Erika und Annie stehen. Sie können es nicht fassen, dass Kristen nun nicht mehr da sein soll und sowohl Erika als auch Annie kämpfen mit erheblichen Schuldgefühlen aus den verschiedensten Gründen, die darin gipfeln, dass sie nach dem Erhalt einer mysteriösen Wundermail fest davon überzeugt sind, dass Kristen noch lebt und in diesem Prozess leben sich Mutter und Tochter immer weiter auseinander.
Annie bricht den Kontakt zu ihrer Mutter ab und macht sich auf die Suche nach ihrer Schwester, erst auf die Insel, wo ihr Großvater und ihre Tante noch leben und wo sich Kristen immer so wohl gefühlt hat und dann nach Paris. Sie muss Kristen einfach finden, denn dann ist ihre Mutter bestimmt wieder so wie vorher, doch Annie macht ganz andere und neue Erfahrungen in Paris....
Erika kann unmöglich ihre Trauer zulassen und Schwäche zeigen und verschließt sich Annie immer mehr mit schmerzhaften Folgen. Auch sie ist überzeugt, dass Kristen noch lebt und beginnt ihre Suche, auch aufgrund der mysteriösen Wundermail, auf der heimatlichen Insel. Der Ort wo noch ein anderer Todesfall erwartet endlich betrauert zu werden. Doch Erika braucht Zeit, sich der Wahrheit der Vergangenheit zu stellen....
Lori Nelson Spielman hat einen sehr warmherzigen und auch tiefgründigen Roman darüber geschrieben, was Familie ausmacht. Es geht um Schuld und Schuldgefühle, über Versagen und Vergebung, über Liebe und Annahme und dass die eigene Wahrnehmung nicht immer die Wahrheit bedeutet. Eine Geschichte, die trotz aller Traurigkeit dennoch Humor beinhaltet und Hoffnung.
- Daniel Glattauer
Alle sieben Wellen
(2.253)Aktuelle Rezension von: AukjeNachdem Leo ihr Date hat platzen lassen, da er nicht aufgetaucht ist, haben er und Emmi keinen Kontakt mehr miteinander. Doch Emmi beginnt ihm wieder E-Mails zu schicken, doch anscheinend ist seine E-Mail-Adresse nicht mehr aktiv. Dennoch schreibt sie weiter und als er plötzlich antwortet, beginnen die beiden sich wieder regelmäßig zu schreiben und sofort entsteht wieder ihre Verbundenheit. Sie schaffen es sogar sich endlich persönlich zu treffen und finden sich seitdem noch sympathischer, da sie ja nun ein Gesicht vor Augen haben. Obwohl beide offensichtlich Gefühle für einander haben, schaffen sie es aber nicht sich ihrer Gefühle für einander einzugestehen und verpassen immer wieder den Moment um es zu tun.
Mir persönlich gefiel dieses Buch sogar besser als der Vorgänger 'Gut gegen Nordwind'. Es lässt sich angenehm lesen und man ist sofort in der Story drin. Da man die Charaktere kennt, macht es einfach Spaß mehr von Emmi und Leo zu erfahren.
- Becky Albertalli
Love, Simon (Nur drei Worte – Love, Simon)
(690)Aktuelle Rezension von: jo_0147Das Buch ist zu einem Film geschrieben worden. Es ist wirklich toll und eine schöne Geschichte über einen queeren Jungen, Simon. Es wird von seiner anonymen Internet "beziehung" geschrieben, Blue. Die Geschichte nimmt ein schönen Lauf.
Der Schreibstil und auch Spannungsaufbau sind sehr gut.
Genauso ein Buch würde ih gerne nochmal lesen.
- Daniel Glattauer
Gut gegen Nordwind
(5.628)Aktuelle Rezension von: Inke_HummelIch habe die Geschichte auf Empfehlung gelesen und sie passte wirklich gut in die Reihe der Bücher, die ich gern mag. Echte Menschen mit Ecken und Kanten, stimmige Situation, Auf und Abs zum Mitfiebern und ein Tempo, das gut passte.
Ich werde nicht spoilern, aber das Ende... Ich streite mich noch mit mir selbst, ob ich es genial oder schlimm finde.
- Virginia Evans
Die Briefeschreiberin
(134)Aktuelle Rezension von: Elina_moroDie ganze Story wird mithilfe der Briefe erzählt - Briefe, die Sybil selber verfasst und Briefe, die sie bekommt. Der Leser braucht ein wenig, um mit der Geschichte vertraut zu werden. Aber danach wird ihm warm ums Herz. Ich habe diesen Roman genossen, denn er ist emotional geprägt, auch wenn es um bloße Korrespondenz geht. Wir erfahren viel über Sybils Leben, ihre Karriere und Familie, und die komplexe Beziehungen zu ihrem Ehemann und ihren Kindern, Kollegen und Nachbarn. Der Schreibstil jedes Charakters ist anders und wirkt dadurch realistisch. Ob ein ehemaliger Arbeitskollege oder ein zehnjähriger schreibt, merkt man anhand des Schreibstils sofort. Man verfolgt Sybils Lebensabend bis sie ganz blind wird und nicht mehr da ist.
„Die Briefeschreiberin“ ist ein bewegender Roman über normale Menschen und unseren Alltag und was uns noch übrig bleibt, wenn das Leben an uns vorbeigeht.
- Meg Cabot
Der will doch nur spielen
(150)Aktuelle Rezension von: kisacaeinsteinIch hatte das Buch aufgrund des Klappentextes gekauft. Der Aufbau war aber sehr ungewöhnlich für mich. Grundsätzlich mocht es ich, allerdings fehlte mir ein bisschen der Erzählstil. Einzig die Tagebucheinträge konnten da ein bisschen Abwechslung bringen.
Ich bin jedoch erstaunt darüber, dass man rein aus Gesprächnotizen und Berichten so viel von der Geschichte verstehen kann.
Ich werde definitiv mehr von der Autorin lesen. Freue mich aber auf "normale" Erzählweisen.
- Meg Cabot
Um die Ecke geküsst
(198)Aktuelle Rezension von: JoennaUm die Ecke geküsst
Von Meg Cabot. Die Geschichte ist in E-mail form geschrieben. Zuerst dachte ich oh nein das kann ich nicht bis zum Schluss so Lesen. Ist sehr anstrengend und ich komme nicht in die Geschichte rein. Aber mit der Zeit hat es mich nicht mehr gestört und ich kam gut in die Geschichte rein.
In dem Roman geht es um Mel eine junge Journalistin. Ihre Nachbarin eine alte Reiche Lady wird überfallen und sie ist im Koma. Da die Lady Hund und Katzen hat. Benachrichtigt Mel den Neffen der Lady Max, ein Fotograf und Lebemann. Er ist der einzige nahe Verwandte der Lady. Aber Max ist in den Ferien und hat keine Lust diese zu unterbrechen. Aber er will auch nicht als der Neffe dastehen der sich nicht kümmert. Weil ja ein riesen Vermögen zu Erben auf in wartet. Somit bittet er John sich für ihn auszugeben. John ist Max noch etwas Schuldig. Und somit währen sie dann Quitt. Aber das John und Mel sich ineinander verlieben mit dem hätten die zwei Herren nicht gerechnet. natürlich wird durch die Lüge alles ein wenig Kompliziert. Und die Frage ist ja immer noch wer hat die Lady überfallen.
Von mir 4 von 5 Sternen.
- Anna Bell
Du hast mich voll erwischt
(74)Aktuelle Rezension von: Pilzi90Die Geschichte:
Edie kann zufrieden sein. Sie ist Leiterin in der Firma ihrer Eltern, sie hat einen tollen Freund und eine beste Freundin. Doch ist das das Leben was sie sich gewünscht hat? Ist sie die Edie die sie früher einmal werden wollte? Warum lässt sie Ihren Freund nicht so nah an sie heran, das er sie wirklich kennt? Als sie an ihrem 35. Geburtstag von ihrem 18-jährigen Ich eine Mail erhält, werden all diese Fragen dringender. Sie entdeckt sich wieder neu und auch die Person die sie einmal war. Und auch der Kontakt zu ihren alten Freunden kommt zurück.
Mein Leseempfinden:
Ich fand die Geschichte wunderschön. Der Schreibstil hat mir super gefallen. Ich war mir zwar sehr sicher was sich alles zugetragen hatte und auch wie alles ausgehen wird, dies hat der Geschichte aber keinen Abbruch getan. Ich fand das Buch inspirierend. Denn wie oft haben wir alle schon Dinge in unserem Leben getan, weil wir dachten es muss so sein. Tolle Geschichte. Die Mut macht, sich mehr zu trauen und seine Komfortzone zu verlassen.
Mein Fazit:
100% Leseempfehlung
- James Veitch
Lassen Sie uns kennenlernen!
(11)Aktuelle Rezension von: MissStrawberryMir war James Veitch bisher total unbekannt. Ich bin zwar Teil der Internet-Generation, aber Blogs und Social Medias wie Facebook & Co sind so gar nicht meins. Deshalb ist das immer super, wenn ich über Bücher auf Menschen aufmerksam werde, die tolle Ideen haben.
Wer kennt sie nicht, die Spam-Mails? Die meisten erkennt man im Halbschlaf, auf manche könnte man fast hereinfallen und es fallen auch immer wieder Leute auf diese Masche herein. Mir unverständlich, aber nun, so ist er, der Mensch.
Die Idee von James Veitch, auf die Mails zu antworten, aber eben den Spieß umzudrehen und die Absender zu veräppeln, finde ich wunderbar! Ich habe so oft so herzlich lachen müssen, dass ich froh bin, das Buch zu Hause gelesen zu haben. Unterwegs wäre das schon sehr peinlich geworden!
Es ist erstaunlich, wie hartnäckig die Spammer versuchen, James Veitch zu Zahlungen zu bewegen, und wie lange sie brauchen, um zu erkennen, dass er Spielchen mit ihnen spielt. Dabei entstehen urkomische Dialoge. Achten Sie beim Lesen auf Kleinigkeiten! Auch Rechtschreibfehler sind hier absichtlich eingebaut. Veitch hat sich wirklich viel einfallen lassen, um sich selbst und den Leser Spaß haben zu lassen.
Einige der Mails ähneln sich, aber Veitch gibt ihnen immer neue Wendungen mit seinen Antworten. Köstlich, was ihm einfällt, um die Absender am langen Arm verhungern zu lassen! Seine Rückfragen und Vorschläge sind urkomisch. Noch witziger ist, wenn diese dann endlich einsehen, dass sie veralbert werden, und sich dann noch darüber beschweren!
Da im Buch die Texte im Stil von Screenshots der Mails abgedruckt sind, ist es nicht sehr viel Lesestoff, kommt aber authentisch rüber und es macht einfach Spaß. Besonders, wenn der Tag stressig war, macht diese Lektüre Spaß und holt runter.
Veitch zeigt sehr schön, dass man mit Humor viel weiter kommt, als mit der üblichen Reaktion, sich über die Spam-Mails zu ärgern. Ich bin versucht, seinem Beispiel zu folgen, und künftig zu antworten. Aber so genial wie er kann ich das nicht, also lasse ich es besser bleiben!
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne lacht und Spaß hat. Der Humor ist recht schlicht, aber treffend und vor allem nie wirklich gemein. James Veitch nimmt einfach die Trolle auf die Schippe und das mit einem sehr sympathischen Augenzwinkern. Von mir deshalb die vollen fünf Sterne!
- Vi Keeland
Inappropriate (English Edition)
(3)Aktuelle Rezension von: GypsyTerminated for inappropriate behavior.
I couldn’t believe the letter in my hands.
Nine years. Nine damn years I’d worked my butt off for one of the largest companies in America, and I was fired with a form letter when I returned home from a week in Aruba.
All because of a video taken when I was on vacation with my friends—a private video made on my private time. Or so I thought…
Pissed off, I cracked open a bottle of wine and wrote my own letter to the gazillionaire CEO telling him what I thought of his company and its practices.
I didn’t think he’d actually respond.
I certainly never thought I’d suddenly become pen pals with the rich jerk.
Eventually, he realized I’d been wronged and made sure I got my job back.
Only…it wasn’t the only thing Grant Lexington wanted to do for me.
But there was no way I was getting involved with my boss’s boss’s boss. Even if he was ridiculously gorgeous, confident, and charming.
It would be completely wrong, inappropriate even.
Sort of like the video that got me into trouble to begin with.
Two wrongs don’t make a right.
But sometimes it’s twice as fun.
Opinion
Light, humorous love story with a very great plott & strong characters to fall in love with. Deep characters with impressive pasts.
Conclusion
Great love story. - Carina Bartsch
Kirschroter Sommer
(26)Aktuelle Rezension von: kidcat283Ich habe dieses Buch geliebt. Ich war bei 30 % und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist zugleich witzig und romantisch zugleich. Eine tolle Mischung meiner Meinung nach.
Ich habe es mit meinem Freund nochmal als Hörbuch "gelesen" und wir haben uns bei manchen Stellen wirklich kaputt gelacht.
Ich kann es nur empfehlen.
- Stephanie Butland
Fünfzehn Arten eines Wunders
(13)Aktuelle Rezension von: LydisBooks„Fünfzehn Arten eines Wunders“ von Stephanie Butland hat mir als Taschenbuch noch ganz so gut gefallen.
Seit ihrer Geburt leidet die 27-jährige Ailsa an einer Herzkrankheit, die sie beinahe getötet hätte. Gerade noch rechtzeitig hat sie nun ein Spenderherz erhalten. Eigentlich wäre es also höchste Zeit, sich endlich kopfüber in dieses Abenteuer namens Leben zu stürzen – doch Ailsa weiß einfach nicht, wie.
Die Geschichte hat mich aufgrund des Covers und des Titels angesprochen.
Der Schreibstil ist solide, jedoch von Anfang an sehr in die Länge gezogen. Zu unentschlossen, zu zweifelnd aber auf die Art, die einem ganz schön Geduld abverlangt.
Leider viel Potential verschenkt.
- Hasnain Kazim
Post von Karlheinz
(28)Aktuelle Rezension von: BiblioJessJournalist Hasnain Kazim bekommt täglich hasserfüllte Mails. Wegen seiner Hautfarbe, seines Namens, und weil er sich gern und oft kritisch über heikle Themen äußert. Statt sie alle einfach zu löschen, hat er ein Experiment gestartet: Auf diese Post zu antworten. Mal schlagfertig und humorvoll oder sogar absurd, mal ernst und den Diskurs suchend.
Ich hatte vor ein paar Wochen Hasnain Kazim auf einer Lesung zu diesem Buch erlebt und war so angetan davon, dass ich es gerne selbst noch in Gänze lesen wollte. Ich finde, sowohl bei der Lesung als auch im Buch kommt/kam er sympathisch rüber. Streitlustig, anklagend, aber fair. Ich muss nicht bei jeder Sache hundertprozentig einer Meinung mit ihm sein, um zu schätzen, was er tut und wie er es tut. Da ziehe ich meinen Hut. Aber bei den meisten Dingen stimme ich ihm definitiv zu.Das Buch ist in Kapitel unterteilt, in denen sich die Hassmails zu einem bestimmten Thema sammeln, z.B. der Islam oder Ostdeutschland. Jedes Kapitel beginnt mit einer Einleitung vom Autor, in dem er entweder die Bezüge zu der aktuellen Situation herstellt (das Buch ist von 2018) oder seine Meinung zu bestimmten Diskursen zum Thema äußert oder einordnet, auf welche Situationen hin die folgenden Mails bei ihm ankamen (z.B. wenn er gerade einen Artikel veröffentlicht hat). So hat das Buch eine gute, übersichtliche Struktur, eingebettet in Kontext, und ist nicht nur eine lose Ansammlung an Mailverkehren. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch ein Vor- und ein Nachwort gibt es, in dem er nochmal einige Dinge loswird. Die Kernessenz des Ganzen lässt sich wohl gut in einem Satz zusammenfassen, der sich auch auf dem Klappentext findet: »Wenn wir schweigen, beginnen wir, den Hass zu akzeptieren. Also, reden wir!« Das sollte man, finde ich, sich immer wieder im Alltag vor Augen führen.
Die Mails, die Hasnain Kazim bekommt, sind (bis auf wenige Ausnahmen, wo ihm freundlich, oder sogar lobend begegnet und höflich Diskurs gesucht wird) einfach nur erschreckend. Mit wie viel Hass manche Menschen tagtäglich konfrontiert werden, sodass es für sie quasi schon normal ist. Es sollte aber nicht normal sein. Es ist nicht in Ordnung. Da wird beleidigt was das Zeug hält, teilweise bishin zu Mordfantasien. Überflüssig zu sagen, dass ich häufig sehr schockiert war. Es ist auch wichtig für weiße, westeuropäisch privilegierte Menschen wie mich mal zu erfahren, was da so der Standard ist. Der Mehrwert dieses Buches liegt dann aber vor allem in den Antworten des Autors. Manchmal lässt er sich auf deren Niveau herunter, veräppelt sie, bringt mich durch die Absurdität zum Lachen. Vor allem ist es bittersüß-herrlich, die Reaktionen der Menschen auf Hasnains Antworten zu lesen, wie sie aus dem Konzept gebracht werden. Lachen tut da manchmal echt gut, sonst wäre ausrasten oder weinen die Alternative, um das ganze zu verarbeiten.
Aber es wird eben auch nicht nur ins Lächerliche gezogen oder sich gestritten. Es sind auch viele Antworten des Autors dabei, wo er sich wirklich differenziert mit den Themen auseinandersetzt, die in den Hassmails genannt werden. Wo er Diskurse aufgreift, Dinge einordnet, ein größeres Bild aufmacht und den Leuten zeigt, dass unsere Probleme nun mal leider nicht auf simple Sätze runtergebrochen werden können. Dass vielen Menschen der Weitblick fehlt. Und was man berücksichtigen sollte, bevor man gegen irgendetwas wettert. Kann man argumentieren, dass er dabei manchmal etwas überheblich wirkt? Ja vielleicht. Aber ganz ehrlich: Bei den ganzen Deppen, die da in seinem Postfach landen, könnte ich vermutlich auch gar nicht anders.
Für mich ist Post von Karlheinz ein gelungenes Buch und das, was ich mir davon erhofft habe: EIne Mischung aus lustiger Unterhaltung, Wachrütteln und Dazulernen. 5 Sterne.
- Peter Härtling
Hallo Opa - Liebe Mirjam
(12)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Die 14jährige Mirjam schreibt sich in diesem Buch mit Ihrem Opa E-Mails. Mirjam erzählt ihm manchmal mehr als sie ihren Eltern sagt. Opa muß ihr die eine oder andere schwierige Frage beantworten, doch leider schreibt Opa nicht immer so schnell zurück wie Mirjam sich das wünscht. Denn ihr Opa ist sehr krank.
Ein wirklich sehr berührendes Buch. Eine kleine Kurzgeschichte, die durch ihre Schlichtheit direkt unter die Haut geht.
- Meg Cabot
Um die Ecke geküsst
(34)Aktuelle Rezension von: tanlin_11In dem Roman „Um die Ecke geküsst“ transportiert Meg Cabot die Gefühle und Gedanken der Protagonistin Melissa gekonnt und auf sehr humorvolle Weise an den Leser weiter und fesselt ihn so ans Buch.
Melissa ist ein herzensguter Mensch. Aus diesem Grund kümmert sie sich auch wie selbstverständlich um die Dogge ihrer Nachbarin, als diese ins Krankenhaus muss. Doch leider lässt sich die Betreuung der Dogge nicht so richtig mit ihrer Arbeit in Einklang bringen, so dass sie Max, den einzigen Verwandten ihrer Nachbarin kontaktiert. Max hat allerdings gar keine Lust sich um seine Tante und deren Tiere zu kümmern und überredet seinen Freund John dazu, diese Aufgabe zu übernehmen. John lässt sich auf dieses falsche Spiel ein, kümmert sich um die Dogge, unternimmt viel mit Melissa und verliebt sich letztendlich in sie. Problematisch ist lediglich, dass John sich gegenüber Melissa als Max ausgegeben hat. Wie soll er Melissa die ganze Situation nur beibringen ohne dass diese nichts mehr von ihm wissen möchte???...
Wenn ihr mehr über die Geschichte von Melissa erfahren möchtet, es euch interessiert wie sich die Freundschaft von John und Melissa entwickelt und was es mit Max auf sich hat, dann müsst ihr dieses Buch selber lesen.
Die Autorin hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, wodurch sich das Buch sehr gut lesen lässt. Besonders gut hat mir die außergewöhnliche Erzählform gefallen, denn das Buch besteht ausschließlich aus E-Mails.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet worden und die Gedankengänge und Handlungen von Melissa werden anschaulich beschrieben. Die Protagonistin wird als sehr liebenswerte, hilfsbereite und humorvolle Frau dargestellt. Aber auch John war mir von Beginn an sehr sympathisch.
Die Handlungen und Umgebungen sind sehr gut durchdacht und werden anschaulich beschrieben.
Das Ende des Romans hat mir gut gefallen und die rundet die Geschichte gut ab.
Fazit:
Es handelt sich um eine gefühlvolle und unterhaltsame Lektüre. - Tash Skilton
Morgen schreib ich dir ein Happy End
(73)Aktuelle Rezension von: SchlaflosleserDieser Roman hat mich ein klein wenig an den Filmklassiker mit Meg Ryan und Tom Hanks erinnert „e-m@il für dich“
Er lässt uns einerseits die beiden Protagonisten Miles und Zoey kennen lernen, die beide als Ghostwriter bei Dating Plattformen tätig sind und andererseits bekommen wir ganz viele Eindrücke von New York in diesem Buch.
Witzigerweise schreiben sich die beiden im Auftrag ihrer Klienten, während sie sich morgens im Café crudité um den besten Tisch rangeln.
Irgendwie war es nicht ganz einfach in diesen schnellen Wechsel der Erzählperspektive und den Email Verkehr der Chefetage klar zu kommen. Die Geschichte ist ziemlich unterhaltsam geschrieben und hat viele tolle witzige Passagen, aber eben auch einige Längen finde ich. Es hat mich gut unterhalten und auch wenn es zeitweise etwas schräg wurde, habe ich es doch gern gelesen.
So richtig konnte mich die Story aber nicht catchen.
- Holly Goldberg Sloan
An Nachteule von Sternhai
(12)Aktuelle Rezension von: SternchenBlauBriefromane sind eigentlich wirklich nicht mein liebstes Genre. Die Form hat für mich meist etwas manieriertes, wenn, ähnlich in einer Oper, die Menschen in größer Not und/oder Eile noch zu Feder und Tinte greifen, um von den Ereignissen berichten. Umso erfrischender fand ich allerdings diese zauberhafte Geschichte „An Nachteule von Sternhai“ über Freundschaft und Familie, die in erster Linie über Emails sowie einige weitere schriftliche Kommunikationsformen erzählt wird.
Buch und Hörbuch habe ich hier mal wieder parallel gelesen und gehört. Und beide Funktionen ganz wundervoll (falls sich das jemand beim Hörbuch fragen sollten) und haben jeweils ihren ganz eigenen Reiz. (Meine Rezi zum Buch findet sich hier!)
Das Hörbuch ist durch die unterschiedlichen Sprechenden fast schon ein Hörspiel, die rund 20 Stimmen sind grandios orchestriert, so dass ich zu jeder Stimme gleich den Charakter ganz plastisch vor Augen hatte. Die beiden Hauptsprecherinnen sind Julia Nachtmann und Birte Schnöink lesen Bett und Avery und so ist man immer ganz nah bei ihnen. Und das charakteristische „Wusch“-Geräusch der ausgehenden Emails liefert dazu einen tollen Kontrapunkt. Bei mir entstand ein echtes Kopfkino!
Auch, wenn sich Nachteule (Avery) und Sternhai (Bett) zunächst nicht leiden können, die beiden Autorinnen haben mich in meine Mädchenzeit zurückkatapultiert, wo ich mich stundenlang mit meinen Freundinnen per Brief, Postkarte und Telefon ausgetauscht habe (Emails und SMS gab es damals noch nicht). Und darin werden sich auch heutige Kinder und Jugendliche sicherlich gut wiederfinden, denn Goldberg Sloan und Wolitzer treffen diesen Ton der Nähe und Verbundenheit so grandios. Klug, vielleicht manchmal altklug, mit Selbstbewusstsein und Ängsten, Freunde und Traurigkeit sind mir die beiden Mädchen schnell ans Herz gewachsen.
Und dann erzählt die Geschichte einen Bogen, dass Familie so viel mehr ist als Abstammung. Da beide Mädchen schwule Väter haben, der eine schwarz, der andere weiß und jüdisch, wird nebenbei auch ganz viel über Diversity erzählt. Besonders gefreut hat mich, wie leichtfüssig hier Heteronormativität durchbrochen wird.
Die beiden Mädchen sind so von allem möglichen begeistert und bietet dort dann auch mit jenem erstaunlichen Inselwissen auf, das Kinder und Jungendliche sich so aneignen können. Da kommen dann so wundervolle Sätze heraus wie dieser hier:
„Das Palindrom hat keine Kinder.“
Nach dem ersten Drittel gab es für mich einen kleinen Durchhängen und beim Plot ist mir die Konstruktion dahinter schon einige Male deutlich aufgefallen. Aber das liegt wohl auch an der Brief-/Emailform, bei der ging mir das allerdings immer so. Daher schwankte ich zwischen 4 und 5 Sternen, aber letztendlich gefiel mir der Diversity-Aspekt und die Warmherzigkeit so gut, dass ich die 4,5 Sterne aufrunde.
Fazit:
Warmherzig bleibt man hier ganz warmherzig an den beiden Protagonistinnen. Nachteulen und Sternhaie werden sich hier wiederfinden. Die Geschichte empfehle ich sehr gerne weiter und runde die 4,5 Sterne auf 5 auf.
- Holly Goldberg Sloan
An Nachteule von Sternhai
(147)Aktuelle Rezension von: PipsIch finde das Buch hat sich ein wenig in die Länge gezogen, weil irgendwann die Spannung weg war. Es war so ein dahingeschreibe. Trotzdem war das Buch toll. Außerdem fand ich es cool,dass die Geschichte nur in E- Mails und Briefen erzählt wurde, da es Mal was ganz anderes ist.
Alles in allem ein gutes Buch☺️
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