Bücher mit dem Tag "edgar allan poe"

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137 Bücher

  1. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783865391872)
    Sabine Anders

    Liebesbriefe großer Männer

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Edith_Hornauer
    Pessoa, eins seiner Bücher habe ich immer bei mir. Ob Briefe, Gedichte, Geschichten - sie erzählen vom Leben, von der Vorstellung davon, mit  allem, was  dazu gehört... Was soll ich noch schreiben,
    ich habe mich in seine Literatur verbissen... 
  2. Cover des Buches Northern Gothic - Unheimliche Geschichten (ISBN: 9783958350779)
    Andreas Gruber

    Northern Gothic - Unheimliche Geschichten

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl
    Ich muss sagen, es handelt sich hierbei um meinen ersten Gruber. Die Kurzgeschichtensammlung bietet dabei einen guten Überblick über den Schreibstil des Autors und derartiges ist für mich immer ein Anhaltspunkt, ob ich mir hinterher einen Roman zulege oder nicht. Ich will in diesem Fall die einzelnen Geschichten als solches bewerten, was letztlich ja doch interessant ist, denn bei Anthologien überzeugen ja nicht immer alle Geschichten.

    Vorwort: (5 Sterne)
    Ja auch wenn man es nicht erwarten würde, aber die Schreiberin des Vorwortes hat genau dieses in eine Geschichte verpackt und ich muss sagen der Ansatz dazu hat mich echt begeistert.

    Schießerei am O. K. Corral: (4 Sterne)
    Warum meine Wertung zu der Geschichte nicht die volle Sternchenanzahl erhält? Das liegt daran, dass mir die Story irgendwie unvollständig erschien. Zwar erwähnt der Autor am Rande einen indianischen Friedhof, doch diesen Hinweis hätte man locker noch um einiges ausbauen können, wodurch die Handlung einen mystischeren Hintergrund bekommen hätte.
    In jedem Fall ist der Hintergrund zu der Schießerei ein interessanter und das obwohl ich aus diesem Genre bisher noch nichts gelesen habe.

    Wirklich böse Sachen: (4,5 Sterne)
    Bei der Geschichte muss ich sagen war die Handlung ab einem bestimmten Punkt durchaus greifbar. Die hohe Wertung meinerseits fällt deswegen aus, weil das Ende die Geschichte in einen wirklich interessantem Licht dastehen lässt. Man fragt sich wie es weitergeht.

    Seit wann trinken Katzen Whisky?: (3,5 Sterne)
    Hier liegt so der typische Krimi vor, der zwar ganz nett zum Lesen ist, aber irgendwie keinen rechten Spannungsbogen aufbaut. Das Ende kann man regelrecht greifen, trotzdem gut geschrieben und wenn man in Wien lebt hat man schnell einen Bezug zu der Umgebung.

    Glauben Sie mir, meine Name ist Dr. Watson!: (4 Sterne)
    Ich find ja Geschichten, die Holmes und Watson adaptieren immer sehr gelungen. Jeder Autor besitzt eine eigene Herangehensweise und Gruber fokusiert sich in dem Punkt auf den Holmes wie ihn Doyle gesehen hat. Die Story an sich besitzt die typischen Wendungen und Wirrungen eines kniffligen Falles. Dennoch hat mich das Ende nicht zu 100% überzeugen können. Dafür verhilft das Miträtseln zu 4 Sternen.

    Bruegels Turmbau zu Babel: (5 Sterne)
    Die Handlung hat mich bei der Geschichte echt begeistert. Es zeigt so richtig die menschliche Psyche auf und wie sie mit etwas versucht umzugehen, dass keine Lösung aufbieten kann.

    Klinik: (2 Sterne)
    Bei der Geschichte habe ich echt gemischte Gefühle beim Lesen gehabt. Mir erschloss sich einerseits nicht ganz warum über 7 Seiten hinweg ein einziger Satz läuft. Sicher, die Kommas gestalten den Gedankenverlauf des Protagonisten deutlich, aber so ganz ohne Punkte ist es schon anstrengend solch eine Geschichte zu lesen.
    Wobei man bereits bei den ersten Sätzen erkennt, dass der Autor damit etwas ganz bestimmtes bezweckt. Was genau kann ich nicht sagen, ich bin nicht dahinter gekommen.

    Ristorante Mystico: (3,5 Sterne)
    Die eigentliche Handlung der Story liest sich wirklich toll, allerdings reisen einen mitunter die vielen Gedankeneinschübe des Protagonisten irgendwie immer wieder raus. Derartiges mindert dann doch die Freude am Lesen. Zumal die Geschichte in einer Endlosschleife weitergehen könnte.

    Das Bahnwärterhaus: (4 Sterne)
    Die Geschichte ist nicht sonderlich lang, dafür sehr intensiv vom Verlauf her und zudem mit einem Ende, das man so zu Beginn nicht erwartet hätte. Trotzdem überkam mich beim Lesen das Gefühl, als hätte der Autor einen entscheidenden Umstand ausgelassen.

    Die Schatten von Norgarth: (4,5 Sterne)
    Wenn man das Vorwort des Autors zu der Geschichte liest ist man fast enttäuscht, dass nicht der ursprüngliche Titel genommen wurde. Auf der anderen Seite kann man sagen, dass eine solide Fantasygeschichte vorliegt, die mit einigen Überraschungen aufwartet.

    Wie ein Lichtschein unter der Tür: (4 Sterne)
    Ich find hierbei vor allem weider den Gedankengang des Protagonisten interessant. Er lässt einen in seine tiefsten Gefühlsebenen einblicken und bis zum Schluss würde man das angestrebte Ende und die Auflösung so nicht erwarten.

    Rue de la Tonnellerie: (4 Sterne)
    In der Geschichte geht es um Wagner und Poe. Die beiden in einer Geschichte zu erleben ist ein interessanter Ansatz, wobei sich der großteil der Handlung, in Form von Tagebucheinträgen, dann doch wieder auf Wagner und sein Schaffen fokusiert. Zugleich zeigt es einen Aspekt des Autorendaseins, den nur wenige kennen: Die innere Schaffenskrise.

    Die scharfe Kante des Geodreiecks: (3 Sterne)
    Die Grundidee ist mal etwas ganz anderes. Eigentlich besitzt die Geschichte sogar einen morbiden Humor, aber letztlich verläuft sich alles irgendwie in einem Dreieck.

    Northern Gothic: (4,5 Sterne)
    In der Sammlung ist dies die längste Kurzgeschichte und ich muss sagen auch von der Erzählung her so die intensivste. Der Autor verlagert dafür die Geschichte in die 50er Jahre und spielt mit Klischees, Erwartungshaltungen und einer abgelegenen Gemeinde. All das beflügelt die Fantasy des Lesers und trotzdem hat man hin und wieder das Gefühl, dass bestimmte Stellen einfach schnell abgehandelt werden, was nicht immer zum Vorteil der Handlung ausfällt.

    Fazit: Alles in allem kann man sagen, dass es sich um Kurzgeschichten aus den verschiedensten Genres handelt. Nicht bei allen habe ich diese explizit erwähnt, auch weil es sonst ein zu großer Spoiler wäre. Manches erschließt sich nämlich erst im Laufe der Geschichte. Ob es mein letzter Gruber war, will ich gar nicht sagen, denn der Autor weiß definitiv, wie man mit der Gefühlslage des Lesers spielt und das macht es interessant seine Bücher zu entdecken.


  3. Cover des Buches Die Landkarte des Himmels (ISBN: 9783499258152)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte des Himmels

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Wolf1988
    An einem Abend trifft sich H.G. Wells mit dem Autoren der unerlaubt einen zweiten Teil zu seinem Bestseller "Der Krieg der Welten" geschrieben hat. Eigentlich auf Streit eingestellt merkt Wells immer mehr das sie auf einer Wellenlänge sind. Nach einiger Zeit und ein paar Bieren zuviel erzählt Ihm der Autor das im Museums Keller in der Stadt der Leichnam eines Außerirdischen versteckt sei. Beide machen sich zum Museum auf und schleichen sich in den Keller. Ab da nimmt die Geschichte Ihren Lauf. Es startet mit einem Rückblick auf eine Südpol Expedition die eine gar Grausame Entdeckung macht. Zurück in der Gegenwart muss H.G. Wells miterleben wie sein Roman zur Wirklichkeit wird. Eine Abenteuerliche Odyssee durch London beginnt.
    Wieder arbeitet der Autor mit wunderschönen Sätzen. Auch sein toller Humor ist geblieben und er selbst als Autor springt manchmal mitten in die Geschichte herein, so das eine Atmosphäre wie bei "Die Fabelhafte Welt der Amelie" entsteht. Dieses Buch konnte ich nur schwer weglegen, auch wenn er leider meiner Meinung nicht an den ersten Band ran gekommen ist. Ab und an hat der Autor einiges ziemlich in die Länge gezogen. Im Grunde macht mir das bei Büchern nicht so viel aus, aber er hat sich dabei oft im Kreise gedreht, was sehr Anstrengend sein konnte. Dennoch ein fabelhaftes Meisterwerk. 
  4. Cover des Buches Die Vampire (ISBN: 9783453532960)
    Kim Newman

    Die Vampire

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    „Die Vampire“ ist in seiner Gesamtheit ein sehr ambitioniertes Werk. Dem Leser wird eine Mischung aus historischem Roman, Vampirhorror und Phantastik kredenzt. Geschickt werden phantastische Elemente in die realen Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts eingebunden, so dass sich ein beeindruckendes, durchweg logisches Gesamtwerk ergibt. Die damalige Zeit wird realistisch und glaubwürdig dargestellt. So hätte es wirklich aussehen können, wäre Dracula eine reale historische Figur und hätte bis in Viktorianische Zeitalter hinein gelebt.

    Auch die Darstellung des Miteinanders von Menschen und Vampiren ist faszinierend. Beide Rassen haben gelernt, nebeneinander zu leben – zumindest mehr oder weniger, wie der Handlungsverlauf zeigt. Oft wird dieses Nebeneinander nur durch geschickte beiläufige Bemerkungen deutlich.

    Newman jongliert geradezu mit Geschichte und Literatur. Da tauchen Bram Stoker und Simone de Beauvoir auf, Dr. Jekyll und Jack the Ripper, Kaiser Wilhelm II. und Manfred von Richthofen. Sogar Audrey Hepburn hat einen Auftritt. Das ist alles ziemlich beeindruckend – aber teilweise auch ziemlich überladen.

    Denn bei allem Respekt vor diesem Mammutwerk war es für mich auch eine Herausforderung. Zahllose mal mehr und mal weniger wichtige Charaktere bevölkern die drei Bände. Ein Glossar, mit dessen Hilfe man sich besser hätte zurechtfinden können, gibt es leider nicht. Auch die Geschichte an sich sprudelt nur so über vor geschichtlichen Fakten und Ereignissen. Beinahe scheint es, als hätte Kim Newman alles, aber auch wirklich alles, was ihm an historischen Spannungsmomenten gefällt, aufgegriffen, um es irgendwie in seinem Werk zu verarbeiten.

    Gerade auf den ersten 200 Seiten braucht man viel Durchhaltevermögen, um bei der Fülle an Namen, Ereignissen und Ideen nicht die Segel zu streichen. Ich hatte das Buch damals als Rezensionsexemplar erhalten und musste arg kämpfen. Doch für mich konnte sich die Genialität des Werkes nicht vollends erschließen. Nicht falsch verstehen, ich finde es absolut atemberaubend, was Newman hier vollbracht hat.

    Aber bei allen Spielereien mit Geschichte, Literatur und Fiktion blieb für mich der Lesespaß zurück. Mir fehlte dieses Eintauchen in eine spannende Handlung, mir fehlten Charaktere, denen ich mich verbunden fühlen kann. Es geht mehr um das vollendete Gedankenspiel als um ein in sich geschlossenes, harmonisch komponiertes Werk. Und gerade die Figur des Dracula, die ja doch Dreh- und Angelpunkt der 1280 Seiten ist, taucht in meinen Augen viel zu selten auf.

  5. Cover des Buches Nevermore (ISBN: 9783785573891)
    Kelly Creagh

    Nevermore

     (125)
    Aktuelle Rezension von: bandmaedchen
    Cover
    Lustigerweise konnte mich das Cover nie besonders überzeugen, weshalb ich in der Bibliothek sicher 10mal daran vorbeigelaufen bin, bis ich es mal in die Hand genommen habe.
    Auch dann habe ich es ein paarmal wieder zurückgestellt, bis es mich vor einer Woche dann doch neugierig gemacht hat - zum Glück!

    Charaktere
    Isobel und Varen (ich liebe diesen Namen übrigens sehr) - sie könnten nicht verschiedener sein. Isobel ist Cheerleaderin, beliebt, ist mit Quarterback Brad zusammen - kurzum, sie würde nie mit Varen Zeit verbringen, der sich immer schwarz anzieht, seine Augen schminkt, ständig sein kleines Notizbuch dabei hat und nur mit den Goths der Schule abhängt. So klischiert das klingen mag, die Charaktere sind für mich ein Grund, weshalb mir das Buch so gut gefallen hat.
    Anfangs sind sich die zwei auch zuwider, und ich habe mehr als die Hälfte des Buches gebraucht, bis ich mir sicher war, dass die zwei doch noch zusammenfinden.
    Varen ist für mich bis zum Ende des Buches ein Mysterium, man erfährt zwar mit der Zeit was in seinem Kopf vorgeht, aber es wird nie alles erklärt, Isobel bzw der Leser steht bis ziemlich am Ende des Buches eher ratlos da.
    Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet, die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen dabei so oft, ich musste mich oft wirklich zusammenreissen nicht laut rauszuschreien, so mitgefühlt habe ich.

    * kurzer Fangirl-EInschub für Varen * SPOILER, einfach überspringen
    Ich weiss wirklich nicht, wieso ich so auf Varen anspringe haha, Emos sind nicht so mein Ding. Aber ich glaube ich habe mir einfach so ein wenig meine eigene Vorstellung von ihm zusammengebastelt (nicht so wie auf den englischen Covers!). Die Tatsache, dass er schwarze Haare,  ein Lippenpiercing, grüne Augen, Ketten an seiner Hose und ein Notizbuch, in das er zeichnet und schreibt, hat, ist für mich einfach 120% haha.
    Ausserdem ist sein Name einfach geil, sind wir mal ehrlich, ich meine Varen zergeht doch auf der Zunge wie Karamell, oder?! Und die Tatsache, dass er nicht so einfach zu knacken ist, bzw nicht der typische Bad Boy, der dann plötzlich Gefühle entwickelt ist, ist umso besser. Man merkt von Anfang an, dass er mit einem Fuss nicht mehr in dieser Welt ist - unglaublich gut geschrieben.

    * SPOILER und Fangirl-Moment Ende *

    Story
    Anfangs getarnt als eine typische "Highschool-Teenie-Drama-Lovestory" entpuppt sich diese Geschichte als ein Fantasy-Drama der Extraklasse, die mich, nebenbei erwähnt, dazu gebracht hat Poe zu lesen! Dadurch, dass man nur Isobels Seite der Geschehnisse lesen kann, bleibt man bis zum Ende eher im Dunkeln, was all die düsteren Geheimnisse um Varen angeht. Wie Edgar Allan Poe in diese Geschichte eingearbeitet wurde, finde ich einzigartig und genial! Ein weiterer Punkt, der dieses Buch zu einem meiner absoluten Lieblinge macht. Es ist zwar ein Teenie-Buch, macht dabei aber keinesfalls eine kindische Falle, im Gegenteil, die Story, das Zusammenknüpfen von Fantasie und Wirklichkeit, der Einbezug von Poes mysteriösem Tod - all dies macht dieses Buch einzigartig und absolut lesenswert!

    * SPOILER *
    Ich glaube ich muss nicht erklären, dass der Cliffhanger am Ende mich komplett zerstört hat - vor allem weil ich dachte, es gibt nur einen Band! Leider gibt es die Folgebände nur auf Englisch (kein Hindernis), mit Covers, die mir noch weniger gefallen hahahaaha, aber naja, das hält mich nicht davon ab zu erfahren, wie es um Varen und Isobel weitergeht!


    Fazit
    Eine absolute Leseempfehlung, eine romantische, mystische, geheimnisvolle und durchdachte Geschichte, die soviel mehr zu bieten hat, als die Teenie-Story, als die sie anfangs erscheint.
    P.S. Falls es euch interessiert, lest Poe vorher - ich bin mir sicher, einem fallen beim Lesen einige Details auf, die mir nicht aufgefallen sind.
  6. Cover des Buches Unheimliche Geschichten (ISBN: 9783423281188)
    Edgar Allan Poe

    Unheimliche Geschichten

     (105)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Unheimliche Geschichten aus der Feder von Edgar Allan Poe im Duett mit Benjamin Lacombes‘ wundersamen Illustrationen. Diese Mischung erhöht den Gänsehauteffekt, den die schaurigen Geschichten Poe’s erzeugen. Lacombe’s Interpretationen der Personen und einzelner Schlüsselsequenzen aus den Geschichten treffen die Stimmung sehr deutlich, da seine im ersten Moment „verniedlicht“ wirkenden Persönlichkeiten durch Haltung und Mimik eine sehr intensive Aussagekraft transportieren. In E.A. Poe’s Geschichten entwickeln sich ebenso die offenbar harmonischen Beziehungen schnell zu puren Grausamkeiten und stetiger Düsternis. Stille, freundliche Persönlichkeiten verkehren sich ins krasse Gegenteil oder erleiden schlimme Krankheiten, die sie dahinsiechen lassen. Lacombe fängt die schleichende Melancholie bis hin zum schaurigen Gewaltmoment auf seine eigentümlich bezaubernde Art ein.

    Eine perfekte und sehr gelungene Kombination, die zur Lektüre der schaurigen Klassiker, wie z.B. Der schwarze Kater oder der Fall des Hauses Ascher anregt.


  7. Cover des Buches Die Detektivin (ISBN: 9783548282930)
    Nikola Hahn

    Die Detektivin

     (82)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Dieser historischer Krimi habe ich nun zum 2. Mal mit Begeisterung gelesen. Der Krimi konnte mich ab der ersten Seite fesseln und wollte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. Es war spannend und man bekam einen guten Einblick vom Leben damals in Frankfurt am Main und der Kriminalistik. Viktoria mochte ich gleich auf Anhieb. 

    Diesen Krimi empfehle ich sehr gerne weiter  und vergebe 5 Sterne. Den anderen Krimi werde ich auch noch zum 2. Mal nach vielen Jahren lesen. 

  8. Cover des Buches Unheimliche und fantastische Geschichten (ISBN: 9783868734461)
    Edgar Allan Poe

    Unheimliche und fantastische Geschichten

     (23)
    Aktuelle Rezension von: desi089
    Die unheimlichen und fantastischen Geschichten von Edgar Allan Poe sind an sich schon absolut empfehlenswert. In Kombination mit den tollen Illustrationen von Gris Grimley ist diese Ausgabe ein absolutes Schmuckstück! Im vorliegenden Band findet der Leser vier Geschichten von Edgar Allan Poe, die ich mit den Adjektiven schaurig und makaber beschreiben würde (meiner Meinung nach nur bedingt für Kinder geeignet). Alle Geschichten weisen trotz ihrer Kürze eine gewisse Spannung auf.

    Die Illustrationen von Gris Gimley machen dieses Buch aber zu einem richtigen Schmuckstück. Jede Seite ist liebevoll illustriert - teilweise mit ganz unterschiedlichem Layout. Ich habe die Geschichten in diesem Buch verschlungen und werde bestimmt noch oft dazu greifen!
  9. Cover des Buches Die Mars-Chroniken (ISBN: 9783257801811)
    Ray Bradbury

    Die Mars-Chroniken

     (8)
    Aktuelle Rezension von: tedesca
    "Die Mars-Chroniken" waren mein erstes Buch von Ray Bradbury, sehr gut gelesen von Rufus Beck. Anfangs fand ich es ehrlich gesagt etwas langweilig, zu einfach gestrickt, zu naiv. Dann legt es doch an Tempo zu und wird tatsächlich kritisch und leicht bissig, nur um am Schluss dann in ein paar, meiner Meinung nach völlig unnötigen, Geschichterln zu enden, die das Werk in die Länge ziehen. Den Aufbau des Buches finde ich ganz witzig. Die ersten Geschichten haben alle die selbe Ausgangssituation, nämlich die Landung von Menschen auf dem Mars, jede dieser Missionen endet auf andere Art und Weise, da fehlte mir allerdings irgendwo die Spannung, und auch etwas mehr Sarkasmus wäre angebracht gewesen, versteht sich das Buch doch als Kritik an der US-Gesellschaft nach dem 2. Weltkrieg. Schön waren die Beschreibungen der Marslandschaft und ihrer Bewohner, die hatten etwas sehr Mystisches, und besonders amüsiert habe ich mich bei den Missionierungsbestrebungen der Priester. Am liebsten mochte ich die Geschichte im House of Usher - mehr wird nicht verraten, vielleicht interessiert sich ja doch noch jemand von Euch für dieses durchaus unterhaltsame Werk. Was mich extrem gestört hat, aber daran kann der Autor nix, wohl aber Rufus Beck, der auch Regie geführt hat, waren diese grässlichen Posauneneinlagen zwischen den Geschichten. Ich hasse Hörbücher mit Musik, und dann noch dazu mit einer, die einem gleich das Trommelfell durchlöchert, wenn man den iPod nicht schnell genug leiserdreht, grässlich! Ich höre ja auch beim Lesen nicht Musik, und Jazziges aller Art vertrage ich am besten live, aber nicht direkt ins Ohr posaunt.
  10. Cover des Buches Selected Tales: Poe (ISBN: 9780140623345)
    Edgar Allan Poe

    Selected Tales: Poe

     (36)
    Aktuelle Rezension von: JenniferHilgert

    As reader you will discover, Poe, who wrote the first tales of terror, possessed an unrivalled capacity to create atmosphere and suspense, and to probe the dark depths of the human psyche.

    »The thousand injuries of Fortunato I had borne as I best could; but when he ventured upon insult, I vowed revenge.«

    http://schriftverkehr.net/2015/12/31/einbucheinsatzrezension-ein-mindestens-100-jahre-altes-buch/

  11. Cover des Buches Kannibalen (ISBN: 9783865521262)
    Robert Bloch

    Kannibalen

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Elmar Huber

    „In einer Kammer sah ich nichts außer Knochen, Hundertausende Knochen, blassgrün und mit sauber abgenagten Biegungen und Verdickungen, hohl da, wo das Mark herausgesaugt war. Ein riesiger Haufen von Knochen, der die Kammer vom Boden bis zur Decke auffüllte und in den Gang hinausragte. Er schleifte mich durch diese Geschichte Tausender von Mahlzeiten.“
    (Harlan Ellison: Auf der Suche nach dem verlorenen Atlantis)


    Greg F. Gifune: Schnee-Engel
    Jahre zuvor – als Steve noch bei Frau und Tochter in Whaler’s Bay lebte – entdeckte er beim Versteckspiel im Wald die Opfer Spuren bestialischer Morde. Die Ermittlungen der örtlichen Polizei haben nichts ergeben, doch Steves eigene Recherchen lassen ihn an dieser offiziellen Version zweifeln und er kehrt zurück nach Whaler’s Bay und zu seiner Tochter.

    E. T. A. Hoffmann: Cyprians Erzählung
    Der überraschende Besuch einer entfernt verwandten Baronesse und deren Tochter Amelie verändert da Leben des Grafen Hippolit auf nachträgliche Weise, denn Hippolit verliebt sich innig in Amelie, die er auch schließlich zur Frau nimmt. Der Tod der Baroness indes lässt Amelie schweigsam und bedrückt werden und auf Hippolit Drängen erzählt sie ihm von ihrer verderbten Mutter. Und auch in Amelie selbst regt sich ein unheiliges Verlangen.

    Harlan Ellison: Auf der Suche nach dem verlorenen Atlantis
    Als der ziellose Weltenbummler die hilfsbedürftige Camilla befreit, scheint sein Leben endlich einen Sinn zu erhalten. Und so machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach Camillas Familie.

    Tim Curran: Maden
    In der Not des napoleonischen Krieges lernt Francoise Jarny widerwillig den Geschmack von Menschenfleisch kennen. Tödlich verletzt wird er zu einem Wirt für eine besondere Art Maden, die ihn nicht sterben lassen, solange er sie mit dem menschlichen Futter versorgt. Wo um ihn herum die Menschen zu hunderten am Typhus sterben, bleibt Jarny durch diese unheilige Symbiose am Leben.

    Anthony Boucher: Sie beißen
    Auf dem Gelände, auf dem Tallant seine Hütte bauen will, sollen früher die Carkers gelebt haben, eine Familie Kannibalen, die Reisende töteten und aßen. Zweimal war angeblich die Armee dort um die Carkers zu töten. Doch Tallant muss erkennen, dass es mehr ist als eine lokale Legende und dass die Carkers nicht so leicht zu töten sind.

    H. P. Lovecraft: Das Bild im Haus
    Ein einsames Bauernhaus bietet den Wanderer, der plötzlich vom Regen überrascht wurde, Schutz. Das Haus scheint verlassen und so beschäftigt sich der Besucher mit dem Buch, das aufgeschlagen auf dem Tisch liegt. An einer abgegriffenen Stelle zeigen die Illustrationen eine Gruppe exotischer Männer und Frauen bei der Zubereitung von Menschenfleisch. Da vernimmt der Eindringling plötzlich Schritte im oberen Stockwerk des Hauses.

    Edward Lee: Madenmädchen im Gefängnis der toten Frauen
    Nach einem Zwischenfall mit einem atomar betriebenen Versuchsflugzeug wachen die Toten als sogenannte „Maden“ wieder auf, die nur noch rohes Zeug essen können. Und da „Maden“ nicht ansteckend sind, keine Krankheiten haben und billiger sind, sind die Madenmädchen plötzlich gefragter als normale Nutten.

    David Case: Der Kannibalenschmaus
    Noch weiß der Forschungsreisende nicht, was auf ihn zukommt, als er gefesselt in der Eingeborenenhütte liegt. Die Schreie seines Begleiters vor der Hütte jedoch verheißen nichts Gutes, auch wenn der Stammesherrscher ihm versichert, dass es nicht ihr vorrangiges Ziel ist, ihm Schmerzen zuzufügen.

    Robert Barbour Johnson: Tief unten
    Etwas lebt in den Tunneln der U-Bahnschächte unter Manhattan. Es war bereits da, als das Land noch den Indianern gehört hat. Um die Menschen zu schützen, wurde eine spezielle Wachtruppe eingerichtet, die das Grauen Nacht für Nacht und Jahr um Jahr in Schach hält.

    Edgar Allan Poe: Arthur Gordon Pym, der Kannibale
    Halb wahnsinnig vor Hunger und Durst beschließen die Schiffbrüchigen, dass einer der ihren sterben muss, damit die anderen leben können.

    Robert Bloch: Das Festmahl in der Abtei
    Vor den Unbillen des Wetters rettet sich der Erzähler in eine sonderbare Abtei, wo man ihn nicht nur mit frischer Kleidung ausstattet, sondern ihn überdies zu einem gewaltigen Festschmaus einlädt.

    Brian McNaughton: Lord Glyhtards Geschichte
    Lord Glyphtard Fand lebt mit seiner Mutter in unmittelbarer Nähe zu einem Friedhof, von wo er knöcherne Andenken einsammelt und in seinem Zimmer ausstellt. So wird die nekrophile Umbra auf ihn aufmerksam, die er schließlich heiratet. Doch Glyphtard kann Umbra nicht befriedigen und es zieht sie Nacht für Nacht auf den Friedhof, wo sie sich mit den Ghoulen vergnügt. Doch es geht die Behauptung, dass auch Glyphtards Großvater ein Ghoul war.

    Graham Masterton: Eric, die Pastete
    „Man ist, was man isst“ war stets das Motto von Erics Mutter. Doch Eric wollte nicht zu einem Pastetenmann werden. Und so probiert er etwas Lebendiges, in der Überzeugung, sich auf diese Weise neue Lebendigkeit verleihen zu können.

    „Es sind Menschenfresser, wissen Sie. Sie sind keine Ammenmärchen. Sondern Wirklichkeit, und wie. Der Gasthof, den nur neun Gäste von zehn Angekommenen verließen – die Berghütte, die Reisende vor dem Schnee schützte, sie den ganzen Winter beherbergte, bis die Frühjahrsschmelze ihre Knochen freilegte – die einsame Straßenstrecke, die so viele Reisende nur halb durchfahren – man findet sie überall.“
    (Anthony Boucher: Sie beißen)


    Mit Horror Taschenbuch 32 gibt es einmal mehr eine Orignalanthologie „Marke Festa“, nur diesmal keine gemischte Sammlung, wie die bisher drei NECROPHOBIA-Bände, sondern eine Geschichtensammlung zum Thema Kannibalismus. Ganz der kurz zuvor eingeschlagenen Verlagslinie folgend, lotet Herausgebern Frank Festa hier die Grenzen des guten Geschmacks aus und beschert dem geneigten Horrorfan einige appetitliche Lesestunden. „Sittlich und moralisch tabu“ verspricht der Untertitel. Die Bandbreite der enthaltenen Autoren (tatsächlich sind nur männliche Verfasser enthalten) reicht dabei von E.T.A. Hoffmann („… mitten im Kreis lag der Leichnam eines Menschen, an dem sie mit wölfischer Gier zehrten …“) bis Edward Lee („Eines Nachts zerdepperte ich eine Kloschüssel auf seinem Kopf, schlitze ihm den Bauch auf und aß seine Gedärme.“). Ebenso abwechslungsreich sind die Sujets, obwohl die Pointe ja zwangsläufig bekannt ist. Diese reicht vom verhaltenen, vampirisch gefärbten Kannibalismus über die modernen und oft strapazierten „Strahlenzombies“ bis zum Klassiker des Kannibalenwitzes, bei dem ein weißer Forscher im Kochtopf eines Eingeborenenstammes landet. Greg F. Gifune und Harlan Ellison gelang sogar das Kunststück, je eine nahezu schwermütige Kannibalengeschichte beizusteuern. Ob man jedoch, wie im Fall ARTHUR GORDON PYM, einen Romanauszug in eine Kurzgeschichtensammlung aufnehmen sollte, muss sich jeder Leser selbst beantworten. Im Großen und Ganzen hat es Frank Festa trotz des vorgegebenen Themas wieder einmal geschafft, eine stilistisch abwechslungsreiche Sammlung zusammen zu stellen, die keinen einzigen Aussetzer aufweist.
    Selbstredend bedeutet eine Festa-Anthologie auch immer Werbung für die Hausautoren, wie die Aufnahme von Edward Lee, Tim Curran, Greg F. Gifune, Graham Masterton und H. P. Lovecraft zeigen.

    Dass der Kannibalismus sich nicht nur möglicherweise unter den weißen Flecken der Landkarten oder im Kopf von Buchautoren abspielt, beweisen die Pressemeldungen über tatsächliche Fälle von Kannibalismus, mit denen die Sammlung ergänzt ist. Und das ist tatsächlich das Erschreckendste an dieser Sammlung.

    Das Cover ist recht einfach im Stil eines Filmplakats gestaltet, auf dem als Motiv lediglich Messer und Gabel zu sehen sind. Das Taschenbuch ist in exklusiver Festa-Lederoptik gefertigt und gewohnt hochwertig gearbeitet.

    FAZIT:

    Die „weltweit erste Anthologie zum Thema Kannibalismus“ vereint Klassiker und „Junge Wilde“ zu einer typischen stilistisch-abwechslungsreichen Festa-Anthologie ohne Lückenfüller.
  12. Cover des Buches Der Mann, der die Mandelbäumchen malte (ISBN: 9783426198452)
    Johannes Mario Simmel

    Der Mann, der die Mandelbäumchen malte

     (20)
    Aktuelle Rezension von: spagetti
    Johannes Mario Simmel, so kenne ich ihn nicht. Viele seiner Bücher habe gelesen, immer sind es 600 Seiten lange Romane. Doch dieses Büchlein ist ganz was anderes.
    Es fängt an in diesem Zug der "Train bleu", er fahrt von Paris nach Cannes.
    "Trinken wir auf mich", so Mrs. Collins, ich habe ein neues Leben begonnen....."

    Es ist eine besondere Geschichte.

    Wie sagte Mrs. Collins: ich werde werde Vater und Mutter vergessen. Ich werde alles vergessen, nur niemals diesen Nachmittag. An diesem Nachmittag erst wurde ich zur Frau". Und das mit fünfundvierzig Jahren.

    Es ist die Geschichte einer LIebe, einer ganz grossen LIebe, wie sie einem nur einmal im Leben begegnet.

    Pierre, dieser wundervoller Liebhaber, zärtlich und wild zugleich.
    Hinzu kommt der Flair Südfrankreichs, den Simmel so vermittelt.

  13. Cover des Buches Mr Griswolds Bücherjagd - Das Spiel beginnt (ISBN: 9783958540651)
    Jennifer Chambliss Bertman

    Mr Griswolds Bücherjagd - Das Spiel beginnt

     (54)
    Aktuelle Rezension von: myreadbooks

    Bewertung: Das Buch ist aus meiner Sicht ein sehr tolles Buch. Vor allem für die, die Rätsel besonders mögen. Die Handlung ist sehr spannend und abenteuerlustig. Ich konnte das Buch nicht weglegen, denn es hat mich unglaublich stark gefesselt. Die Hauptperson des Buches, namens Emily, war mir sehr sympathisch und ich konnte gut mit ihr mitfühlen. Bei den Rätseln, die sie mit ihrem Freund James lösen musste, habe ich oft stark mitgedacht und mitgefiebert. Die Idee mit der Bücherjagd fand ich toll. Da die Bücherjagd so aufregend ist, wünschte ich, dass es sie in Wirklichkeit gäbe.
    Außerdem ist am Anfang des Buches erklärt, wie die Bücherjagd genau funktioniert. Das Spannende an dem Buch finde ich ist, dass die Bücherjagd nicht ganz ungefährlich ist.

    Fazit: Das Buch ist ein spannender und nahezu gefährlicher Krimi und für Kinder die gerne Rätseln.

  14. Cover des Buches Edgar Allan Poe: Gesammelte Werke (ISBN: B0147DJNZS)
    Edgar Allan Poe

    Edgar Allan Poe: Gesammelte Werke

     (93)
    Aktuelle Rezension von: buecherflower

    Ich liebe und lese Poesie und Lyrik unheimlich gerne, dann durfte das Werk von Edgar Allan Poe auf jeden Fall nicht im Bücherregal fehlen. Ich habe immer viele Ausschnitte aus seinen Gedichten auf Plattformen wie Tumblr gesehen, bis ich mich dazu entschied mir einfach sein gesamtes Werk zuzulegen. Bei Gedichten achte ich jedoch drauf, dass ich die Ausgabe in der originalen Sprache kaufe, sofern ich sie verstehen kann. 

     

    Mein liebstes Gedicht von Poe ist "Annabel Lee", in dem es um seine verstorbene Frau Virginia Poe geht. Liest euch auch gerne mal das ganze Gedicht durch, ich würde es hier zwar einfügen, aber dafür ist es doch zu lang. Es geht total unter die Haut!

  15. Cover des Buches Das zweite Buch des Blutes (ISBN: 9783426629215)
    Clive Barker

    Das zweite Buch des Blutes

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Lax
    Der zweite Band der Blutbücher-Reihe wartet mit fünf Kurzgeschichten auf, in denen Clive Barker den Leser mitnimmt in eine Welt voller Angst und Hoffnungslosigkeit. Happy-Ends sind deshalb nicht zu erwarten, dafür aber wieder gut geschriebene Geschichten. Clive Barkers Großmutter spann Geschichten, wie andere alte Leute Fäden zu Pullovern spannten. Doch die Geschichten von Clives Großmutter waren morbid und handelten von Tod und Begräbnissen. Deshalb hatte der Junge große Angst, ermordet zu werden. Dies hielt ihn aber nicht davon ab, seiner Großmutter zuzuhören. Doch vielleicht konnte er auch nicht anders? „...kommen wir wieder und wieder und wieder auf unsere Ängste zurück...“ Von der schlimmsten Angst handelt die erste Geschichte in dem zweiten Band der Blutbücher-Reihe. Wir verdrängen unsere Ängste so gut es geht, doch in dunklen Stunden, wenn die Welt sich schlafen legt, dann lässt schon ein kleines Kratzen, das Herz schneller schlagen, der Mund wird trocken und das Grauen naht. Ein junger Student möchte seine Angst besiegen, in dem er seine Mitstudenten ihren größten Ängsten aussetzt und dadurch etwas über seine eigene Angst lernt. von den Ängsten seiner Mitstudenten lernt. Doch Ängste sind nicht so leicht zu zähmen. Somit führt Barker mühelos die Erzählkunst seiner Großmutter fort. „Ich habe ein paar Geschichten geschrieben, von denen ich glaubte, sie würden meinen Freunden gefallen.“ Der zweite Band der Reihe steht unter dem Zeichen der Faszination für das Grauen. Mit „Kreaturen, zu phantastisch, um real zu sein, zu real, um sie anzuzweifeln...“ Denn nicht nur Horror findet sich in den Geschichten, auch Fantasy und vor allem Philosophie. Ein Fach, das Barker in Liverpool belegt hatte. Somit sind die Horrorgeschichten nicht einfache Blutorgien. Sie sollen auch zum Nachdenken anregen. Die Geschichte über Jaqueline Ess handelt von einer Frau, die unzufrieden mit ihrem Leben ist. Doch in ihrem schlimmsten Moment, kurz vor dem Selbstmord, bemerkt sie, welche Macht in ihr steckt. Und nun lässt sie sich nicht länger von Männern drangsalieren, die glauben, das stärkere Geschlecht zu sein, und der schwachen Jaqueline ihren Willen aufdrängen können. In einer weiteren Geschichte erzählt Baker die Geschichte über die Morde in der Rue Morgue von Edgar Allen Poe weiter. Grausame Morde geschehen in Paris. Kann es sein, dass Fiktion zur Realität wurde? Mit der Reihe der Blutbücher gelang Barker in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts der Durchbruch als Schriftsteller. Bis heute hat er mehrere Kurzgeschichten und Roman herausgebracht. Dabei hat er nicht nur Horrgeschichten geschrieben, sondern auch Fantasy für Jugendliche und Kinder. Er hat eine eigene Comicreihe geschaffen und zudem als Produzent, Regisseur und Male gearbeitet. „Pünktchen und Kommas menschlicher Qual auf einem leeren Blatt aus Sand.“
  16. Cover des Buches Mord als schöne Kunst betrachtet (ISBN: 9783770137589)
  17. Cover des Buches Die Zeichen der Furcht (ISBN: 9783404171507)
    David Pirie

    Die Zeichen der Furcht

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania
    Achtung, dies ist der zweite Teil einer Trilogie um die Fälle von Arthur Conan Doyle und Dr. Joseph Bell.
    Und dieses Mal geht es um den ärgsten Feind, den Doyle später Moriarty genannt hat.
    Doyle und Bell müssen sich um ein paar eigenartige Morde in den Bordellen der Stadt kümmern, die scheinbar überhaupt keine Motive besitzen. Zeitgleich sorgen sie sich um die Frau des Gönners von Doyles Universität. Sie wird schwächer und schwächer, aber die wahren Gründe dafür dürfen nicht an die Oberfläche gelangen und dann verliebt sich Doyle auch noch in die Schwester. Ein aberwitziger Lauf um die Zeit beginnt.
    Auch im zweiten Teil fühlte ich mich wieder gut unterhalten und kann nicht sagen, dass die Geschichte dieses Mal schwächer war (was ich leider oft bei zweiten Teilen bemerke). Eine solide Grundspannung war auch immer dabei und zusätzlich ein wirklich guter Cliffhanger. Ein Glück, dass ich den dritten Teil schon zu Hause habe, denn sonst müsste ich ihn spätestens jetzt beschaffen.
    Nach wie vor gefallen mir die Figuren und ich finde auch, dass die Stimmung Doyles Sherlock Holmes Geschichten nahe kommt. Ich freue mich auf den Abschluss der Reihe.
  18. Cover des Buches Ligeia (ISBN: B004WLDOEC)
    Edgar Allan Poe

    Ligeia

     (10)
    Aktuelle Rezension von: kleinechaotin

    "Ligeia" von Edgar Allan Poe erzählt die Liebe des Protagonisten zu seiner Ligeia, die weit über deren Tod hinausgeht. Nach dem Tod seiner Geliebten heiratet er Lady Rowena, die jedoch niemals an seine Ligeia herankommen würde. Der Protagonist gibt sich immer öfters dem Drogenrausch hin um sich seine Ligeia wieder in den Sinn zu rufen. 

    Lady Rowena überlebt die Ehe nicht und als der Protagonist bei ihrem Leichnam wacht, überkommt ihn das Gefühl, dass die Leiche immer wieder aufwacht um von neuen zu Sterben. 

    Als die Leiche wieder ihre Augen aufschlägt ist er sich jedoch sicher, dass es keineswegs Lady Rowena ist - er sah Ligeias dunkle Augen aus dem Leichnam entgegenblicken. Sie scheint sich, die Hülle des Körpers der Lady Rowena zu eigen gemacht zu haben um so zu ihrem Liebsten zurückkehren zu können.
    Die Beweggründe "Ligeia" zu lesen, liegen bei mir gleich wie bei meiner Vor-Posterin - das Buch "Türkisgrüner Winter" war der Auslöser.

    Ich brauchte zwar mehrere Anläufe bis ich über die erste Seite hinauskam, dann lief es allerdings relativ gut und ich las es in einem durch. 

    Mein Fazit - ein kurzweiliger Klassiker von Edgar Allan Poe, der lesenswert ist. 


  19. Cover des Buches The Complete Tales and Poems of Edgar Allan Poe (ISBN: 9780140103847)
  20. Cover des Buches Rest in Pieces (ISBN: 9783847905554)
    Bess Lovejoy

    Rest in Pieces

     (10)
    Aktuelle Rezension von: RedStinger
    Einfach sehr tolles Buch mit so einem morbiden Gothic-touch. Ich musste viel lachen obwohl es manchmal schon sehr krass ist was passiert mit den toten Leuten. Eigentilch müsste man sich dabei wohl schlecht fühlen, aber dafür ist es einfach zu komisch.
  21. Cover des Buches Rabenmord (ISBN: 9783596320813)
    Sheldon Rusch

    Rabenmord

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Darryl1208

    Liest sich am Anfang recht gut, es gibt ernsthafte Ermittlungen. Selbst als durch jemand Aussenstehenden der Verdacht auf eine bestimmte Person gelenkt wird und nach dieser gefahndet wird, liest sich die Ermittlung noch gut.
    Aber:
    Bilde ich mir das ein, oder haben nur Ermitlerinnen, besonders bei Männern als Autor Affären, die ausgiebig pseudoerotisch beschrieben werden ?
    Die Wiederbeziehung von Hewitt zu Gregory treibt das Buch über lange Seiten in einen Liebeserotikkitschroman, störte für mich in ersterlinie den Lesefluß.
    Das Buch macht knapp 30 Seiten vor Ende eine radikale Wendung, die glaubwürdiger wäre, wenn sie etwas ausführlicher wäre, aber man merkt sehr deutlich, das es dem Autor nur um ein überraschendes Ende ging.
    Das Buch sank bei mir von Klasse Roman, ich überlege die erwähnten Poe Geschichten nachzulesen zu ist endlich vorbei.

  22. Cover des Buches Der Untergang des Hauses Usher: Kriminalgeschichten (ISBN: 9783734723469)
    Edgar Allan Poe

    Der Untergang des Hauses Usher: Kriminalgeschichten

     (74)
    Aktuelle Rezension von: elodie_k
    Diese Sammlung an Erzählungen war nun das erste Werk, welches ich von Edgar Allan Poe gelesen habe und ich kann sagen, es wird nicht das letzte sein! Ich habe die Empfehlung hier irgendwo auf Lovelybooks gefunden und dachte, nun Poe ist einer der Autoren, der auch mal gelesen werden muss. Die Erzählungen in diesem Band sind sehr abstrakt und auf jeden Fall unterhaltsam, jedoch habe ich mich immer wieder gefragt, ob sie einen weiteren Sinn bzw. Hintergrund haben, falls ja ich habe ihn nicht gefunden. Ausserdem sind es teilweise ziemlich gruslige Geschichten und ich habe das Buch bis tief in die Nacht gelesen, konnte daraufhin auch kaum einschlafen. Auf jeden Fall sehr zu empfehlen für Leser, die auf Unterhaltung Lust haben, ohne weiter zu denken und perfekt für stürmische Herbstnächte.
  23. Cover des Buches Edgar Allan Poe (ISBN: 9783933070395)
    Edgar Allan Poe

    Edgar Allan Poe

     (14)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Ein enttäuschendes, langweiliges Buch. Zwar überzeugt der Schreibstil, jedoch die Geschichten sind lahm und öde. Das Belehrende und sich stets auf Wahres Berufende des Autors nervt - damals vielleicht notwendig, um den Geschichten Glaubhaftigkeit zu geben. Besonders enttäuschend die Detektivgeschichten. Mögen im 19. Jahrhundert vielleicht angekommen sein. Lediglich die Gedichte überzeugen... "...Bis sie erstarrte, und der Tod sie verscharrte, Meine süße Annabel Lee..."
  24. Cover des Buches The Terrifying Tales by Edgar Allan Poe: Tell Tale Heart; The Cask of the Amontillado; The Masque of the Red Death; The Fall of the House of Usher; The ... Purloined Letter; The Pit and the Pendulum (ISBN: 9781501115936)

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