Bücher mit dem Tag "eheroutine"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "eheroutine" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Sunset (ISBN: 9783453434677)
    Stephen King

    Sunset

     (176)
    Aktuelle Rezension von: BlueSiren
    Stephen King ist bekannt für dicke Horror-Schinken. Dass er auch mit weniger Worten bewegende, gruselige und nachdenkliche Geschichten schreiben kann, beweist er hier.  Kurzrezension auf meinem Blog.
  2. Cover des Buches Verschmähte Träume (ISBN: 9783944354132)
    Mina Urban

    Verschmähte Träume

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Sabine ist tagein und tagaus eine vorbildliche Hausfrau und Mutter. Doch plötzlich, als ihr Mann mit 6 Dosen Linsensuppe zu Hause aufkreuzt und damit ihren ganzen Essensplan durcheinanderbringt, merkt sie, dass sie seit langem nur noch eine Rolle spielt, die sich ständig wiederholt. Dazu ist sie sexuell unzufrieden, denn ihr Mann hat schon lange das Interesse an ihr verloren. Durch diese Bagatelle stellt Sabine nun ihr ganzes Eheleben in Frage und merkt endlich, dass sie selbst auch noch ein Leben hat und nicht nur die Familienmitglieder. Sie befiehlt sich, wieder mehr an ihre Bedürfnisse zu denken und genießt schließlich ihre freie Zeit. Sie trifft sich mit Freundinnen und lässt den sehnsüchtigen Phantasien ihren Willen. Die Veränderung in ihrem Leben bringt ein erstaunliches Fazit.
    Sabines Problem kennen sicher viele Frauen. Sie vergessen ihr eigenes Ich, um nur noch für das Glück und die Versorgung der anderen da zu sein. Dabei bleiben sie selbst auf der Strecke und werden immer unzufriedener. Sabine flüchtet sich in Träumereien mit anderen Männern und ersucht auch deren Aufmerksamkeit. Dass dies auf diesem Wege nicht funktioniert, stellt sie erst viel später fest, nämlich dann, als sie langsam begreift, sich erst einmal selbst lieben zu müssen. Sabines Weg dorthin ist schwer. Immer wieder plagen sie Selbstzweifel, und so freut und leidet man mit ihr und wünscht ihr einen erstrebenswerten Ausgang. Über das Thema kann man viel Grübeln und Vergleiche ziehen oder sich einfach nur gut unterhalten lassen. Die 23 Kapitel lassen sich Dank der großen Schrift schnell lesen.
  3. Cover des Buches Beim Morden bitte langsam vorgehen (ISBN: 9783328104391)
    Sara Paborn

    Beim Morden bitte langsam vorgehen

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Gudrun_Graegel

    ... und zu solch außergewöhnlichen Maßnahmen greift Inge, um sich aus ihrer unbefriedigenden Ehe zu befreien. Makaber und spannend - ich bin auf einer musikalischen Lesung auf dieses Buch aufmerksam geworden - und habe mir das Buch am nächsten Tag bei meiner Buchhandlung bestellt. Denn eines war klar - ich wollte wissen, wie es weitergeht. Mir hat der Krimi gut gefallen, kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen!

  4. Cover des Buches Das schöne Fräulein Li (ISBN: 9783955520069)
    Peter Brock

    Das schöne Fräulein Li

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Im verschneiten Berlin des Jahres 1922 beginnt eine Mordserie an Chinesen, die den trinkfesten Kommissar Kappe bald ziemlich auf Trab halten wird. Die Boulevardpresse stürzt sich mit Freude darauf, und der Druck auf die ermittelnden Beamten der Schutzpolizei steigt täglich. Die ermordeten Männer gehörten rivalisierenden Großhandelsunternehmen an, die an Haustüren Papierblumen oder Jade-Schmucksteine verkaufen. Liegt hier ein einfacher Gebietsstreit vor, der eskaliert ist? Die Schilderung des Milieus der armen Einwanderer und der Arbeiter wird nicht ausreichend betrieben, und die Darstellung des reaktionären Zeitgeistes in der jungen Weimarer Republik ebenfalls nicht. Die Liebesgeschichte ist läppisch, aber bis zum Ende ist es einigermaßen spannend.
  5. Cover des Buches Unsere kleine Stadt (ISBN: 9783596270224)
    Thornton Wilder

    Unsere kleine Stadt

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Karinschmitt
    Thornton Wilder's Dreiakter "Unsere kleine Stadt" gehört leider zu den verkannten oder noch nicht entdeckten Werken in unserem Land.

    Im ersten Akt lernt der Zuschauer die Bewohner einer Kleinstadt kennen: zwei Familien, den Zeitungsjungen, den Milchmann, den Polizisten ...
    Ein ganz gewöhnlicher Morgen mit dem charmanten Alltagsleben einer erwachenden Kleinstadt wird gezeigt: Gespräche, die am Frühstückstisch und auf der Straße ihren Lauf nehmen.
    Die Liebesgeschichte des Baseball vernarrten George Gibbs zu der Klassenstreberin Emily Webb nimmt ihren Anfang.

    Im zweiten Akt probt der Chor, es wird getratscht und in den stillen Abendstunden bittet George seine Nachbarin Emily von Fenster zu Fenster um Hilfe bei den Hausaufgaben. Es wird gezeigt wie ein gewöhnlicher Abend in der kleinen Stadt sein Ende nimmt. Den Höhepunkt am Ende des zweiten Aktes bildet die Hochzeit von George und Emily.

    Im dritten Akt stirbt Emily im Kindbett. Sie darf für einen Tag zurück auf die Erde kommen, um noch einmal das Leben zu erfahren. Sie wählt hierfür ihren zwölften Geburtstag aus.
    Es geschieht etwas Unerwartetes. Sie erfährt, wie wenig die Menschen sich wahrnehmen, wie sie belanglose Dinge austauschen, ohne sich dabei eines Blickes zu würdigen. Sie erträgt dieses unbewusste Miteinander nicht und kehrt freiwillig zurück in das Totenreich, wo auch andere Dorfbewohner aus früheren Tagen bereits anzutreffen sind.

    Warum halte ich dieses Stück für eines der wertvollsten Theaterstücke der Weltliteratur? Weil es uns alle angeht.

    Der Spiegel auf den Alltag, auf das unbewusste und damit oft so lieblose Miteinander kann wachrütteln.
    Wir alle leben Alltag. Wir alle können uns wiedererkennen in Mustern, die uns dort vorgeführt werden.
    Es ist ein Stück, das generationsübergreifend erzählt wird. Ganz gleich, in welcher Lebensphase man sich gerade selbst befindet. Für jeden gibt es Identifikationsfiguren auf der Bühne. 
    Es ist eine wunderbare Mischung aus heiterer Leichtigkeit, Situationskomik und unter die Haut gehenden tiefgreifenden Momenten.

    Ja, dieses Stück gehört auf jeden Theaterspielplan - und wie herrlich, wenn ein Jungschauspieler als George Gibbs beginnt, irgendwann in der Rolle des Vaters zu sehen ist ...

    Der Lauf des Lebens brillant in einem Bühnenstück dargestellt. Wunderbar! 

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