Bücher mit dem Tag "ehrgeiz"
120 Bücher
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
(1.098)Aktuelle Rezension von: Buecherwyrm98Im Mittelpunkt des Prequels zu der "Tribute von Panem" Reihe steht der junge Coriolanus Snow zur Zeit der 10. Hungerspiele. Man erfährt hier viel über seine Geschichte und seinen vielschichtigen Charakter. Als Leser kann man seine Handlungen bis zu einem gewissen grad nachvollziehen und man versteht, wieso er sich zu dem grausamen Herrscher entwickelt, den man aus den früheren Büchern kennt. Außerdem lernt man durch das Buch eine ganz neue Seite des sonst so prachtvollen Kapitols kennen: statt Glanz und Glamour kämpfen die Bewohner selbst gegen Armut und Hunger und versuchen dabei den Schein der Macht aufrecht zu erhalten. Mit dieser interessanten Konstellation überzeugt Suzanne Collins auf ganzer Linie.
- Michelle Obama
BECOMING
(382)Aktuelle Rezension von: annalog… für die USA und für die Welt.
Becoming gibt ganz aufrichtige Einblicke in die Geschichte der zielstrebigen ehemaligen First Lady Michelle Obama. Sie gibt Einblicke in den Weg, wie sie sich als junge Anwältin entwickelt, ihre eigenen Werte und Missionen entdeckt. Wie so den jungen Barack kennen und später auch lieben lernt. Mit welchen Auswirkungen ein politisches Amt und mehrere Wahlkampagnen eine junge Familie umzugehen hat.
Die Welt braucht mehr dieser idealistischen Realisten, die über ihren eigenen Nutzen hinweg a das Wohl vieler Menschen denken und Schotte unternehmen, um dieses zu verbessern. Unglaublich sympathisch geschrieben, lässt mich dieses Buch in der aktuellen Zeit leider melancholisch zurück.
- Elena Ferrante
Meine geniale Freundin − Kindheit und frühe Jugend. Geschenkausgabe (Neapolitanische Saga 1)
(691)Aktuelle Rezension von: EgataEines meiner Lieblingsbücher. Die Inhaltsangabe klingt wenig aufregend. Elena und ihre Freundin Lila wachsen im Neapel in der Nachkriegszeit auf, zwischen Mafia und Familienfehden. Aus der Sicht des Kindes und der Jugendlichen erzählt Elena von Höhen und Tiefen des täglichen Lebens, vom Erwachsenwerden und der Armut, aus der sie versucht herauszukommen, indem sie um gute Bildung kämpft. Die Autorin wechselt öfter die Perspektive und erzählt scheinbare Kleinigkeiten so spannend, dass man das Buch nicht weglegen kann. Ich hatte es mir geliehen, aber dann sofort den Folgeband gekauft, auch, weil so viele Fragen offen blieben.
- Ayla Dade
Like Snow We Fall
(856)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Like Snow We Fall von Ayla Dade war leider eine Enttäuschung für mich.
Schon während des Lesens habe ich gemerkt, dass ich einfach nicht richtig in die Geschichte hineingefunden habe. Das Buch war zwar stellenweise ganz süß, aber insgesamt einfach überhaupt nicht mein Geschmack.
Der Leistungsdruck im Spitzensport war zwar präsent und gehörte zur Geschichte dazu, konnte mich persönlich aber nicht besonders fesseln. Paisleys Gedanken und ihr Umgang mit dem Druck waren für mich nachvollziehbar, trotzdem konnte ich keine wirkliche Verbindung zu ihr aufbauen.
Auch Knox blieb für mich vor allem ein kaputter Mensch. Seine Geschichte konnte ich zwar verstehen, emotional hat sie mich aber nicht erreicht.
Weder der Eiskunstlauf noch das Eishockey konnten mein Interesse wirklich wecken. Beide Handlungsstränge haben mich eher kaltgelassen, obwohl ich die Idee dahinter eigentlich spannend fand.
Ein großes Plus war dagegen das Setting. Die Aspen Academy mit ihrer winterlichen Atmosphäre hat mir richtig gut gefallen und war für mich definitiv das Highlight des Buches. Leider konnte auch das die Geschichte insgesamt nicht retten.
Das Buch hatte für mich außerdem einige Längen. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung zieht, ohne dass wirklich etwas passiert. An das Ende erinnere ich mich inzwischen kaum noch, was leider zeigt, dass die Geschichte insgesamt keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
Insgesamt war Like Snow We Fall für mich ein Buch mit einer tollen Atmosphäre, aber Figuren und Handlung konnten mich leider überhaupt nicht mitreißen.
- Jojo Moyes
Im Schatten das Licht
(351)Aktuelle Rezension von: Neytiri888Das Buch beginnt mit dem Zitat
"Zeige mir dein Pferd und ich sage dir, wer du bist."
Als absolute Pferdefreundin fühlte ich mich natürlich direkt verstanden und abgeholt.
Allerdings ist dieses Buch kein stereotypes Pferdebuch. Es lebt von den gut durchdachten, vielschichtigen Charakteren, die man alle auf ihre Art lieben muss und der bewegenden, tiefgründigen und traurig schönen Story.
Es dreht sich nicht vorrangig um Pferde, es geht um zwischenmenschliche Dinge und vor allem um die Schicksale des elternlosen Mädchens Sarah und ihrem tollen Großvater Henry Lachapelle, einem außergewöhnlichem Reiter, der seine große Leidenschaft das Reiten, für die Liebe seines Lebens aufgegeben hat und daraufhin eine Menge schwerer Schicksalsschläge durchleben musste.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und packend, man konnte das Buch kaum weglegen. Gegen Ende war ich zu Tränen gerührt und hatte einen dicken Kloß im Hals. Genau so müssen Bücher sein. Fünf Sterne für dieses großartige Buch!
- Laetitia Colombani
Der Zopf
(899)Aktuelle Rezension von: reading_squirrelDieses Buch hat mich ganz unerwartet komplett überrumpelt und mein Herz einmal kräftig in die Mangel genommen.
Colombani erzählt die Geschichte von drei starken Frauen, deren Schicksal sie auf überraschende, schmerzhafte und faszinierende
Art & Weise miteinander verbindet.
Den Stimmen dieser wunderbaren Charaktere hätte ich noch stundenlang lauschen können, weil Colombani einfach phantastisch schreibt.
Mich hat das Buch mit jedem Wort tief berührt und bewegt - es zählt eindeutig zu meinen Highlights und gehört ab sofort in die Kategorie „Lieblingsbuch“ ✨
Aus meiner Sicht eine ganz klare Empfehlung 🩵
- Huntley Fitzpatrick
Mein Sommer nebenan
(1.005)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderSamantha ist siebzehn Jahre alt, als sich in einem Sommer ihr ganzes Leben verändert. Vor Jahren zog sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in eine schönes Haus. Nach der Trennung der Eltern versuchte die übereifrige Senatorin alles für ihre Töchter zu tun und in Samantha sah sie ihre Zuverlässigkeit, ihren Anker. Zum entsetzen der Mutter zog im Nebenhaus eine 10 köpfige Familie ein. Kontaktverbot galt vom ersten Tag an. In diesem Sommer aber steht plötzlich Jase auf Sams Dach. Er ist hübsch, nett, mit einem unglaublichen Lächeln und er verändert ihre Gefühle. Sie verliebt sich in ihn und ist hin und weg. Ihre Mutter ist geschockt und hätte von ihrer Tochter etwas anderes erwartet, aber sie ist zu sehr mit ihrem nächsten Wahlkampf beschäftig, als wirklich massiv gegen diese erste Liebe vorzugehen. Samantha lernt zum ersten mal das Leben in einer intakten Familie kennen und die Gefühle zu Jase wachsen jeden Tag, aber dann passiert ein grauenhafter Unfall. Huntley Fitzpatrick hat zwei Familien erschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Liebesbeziehung zwischen Samantha und Jase ist so wunderschön, zart, realistisch und bezaubernd, dass man sich selbst verlieben möchte. Die Beschreibung der schrecklichen Ereignisse sind spannend wie ein Krimi und so ist es nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch ein Buch über Suchen und Finden, über Macht und Taubheit und Vergebung und Glück. Großartig!
- Laura Sebastian
ASH PRINCESS
(408)Aktuelle Rezension von: GuinevereOriginalDas Buch "Ash Princess" von Laura Sebastian ist der erste Band einer Trilogie und handelt von der Prinzessin Theodosia, die jahrelang als Kriegsgefangene gehalten wird, nachdem ein fremdes Volk ihr Land erobert hat. Man begleitet Theodosia bei ihrer Reise, wie sie von einem jungen, zerbrochenen Mädchen langsam aber sicher zur rachsüchtigen jungen Frau wird, die für ihren Thron und ihr Volk kämpft.
Die Geschichte beginnt damit, das Theodosia als Kind mitansehen musste, wie ihre Mutter, die Königin des Landes namens "Astrea", bei einer Eroberung ermordet wurde. Der Eroberer hat sie währenddessen als Gefangene behalten und Jahre lang gequält und gefoltert, um sie zu brechen und jegliche Rebellion im Keim zu ersticken und stattdessen mit Furcht zu ersetzen. Dies hätte er auch beinahe geschafft, bis er sie öffentlich zwingt einen ihrer Leute hinzurichten, was so starke Gefühle in ihr hervorruft, das sie mit der Hilfe eines Kindheitsfreundes Pläne schmiedet, um den Kaiser zu stürzen und den Thron einzunehmen, der ihr rechtmäßig zusteht.
Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an gepackt gehabt und das zog sich bis zum Ende durch. Nicht nur liest sich die Geschichte flüssig, es ist ebenfalls so verfasst, das man kaum erwarten kann mehr zu erfahren, selbst beim "einfachen" Alltag der Hauptfigur. Die Gefühle von Theodosia sind sehr nachvollziehbar und es erfüllt einen mit Spannung, sobald auffällt, wie sich ihre Gefühle und Gedankengänge langsam aber sicher ändern und sie einen Plan nach dem anderen schmiedet und durchführt. Die Geschichte liefert einem nicht nur Spannung, sie bietet eine große Palette an verschiedenen Emotionen, die man beim Lesen durchlebt.
Obwohl die Geschichte nur aus Theodosia's Sicht geschrieben ist, kriegt man einen sehr guten Einblick in die Gefühlswelt der Nebenfiguren, was die Umgebung sehr lebendig macht. Dieses Gefühl erhöht den Spaß beim Lesen umso mehr.
Auch die Welt und vergangene Geschehnisse werden gelegentlich nähergebracht wie auch das elementare Magiesystem im Land Astrea. Man erfährt genug, um sich die Welt perfekt vorstellen zu können, ohne das Gefühl zu kriegen von den Informationen erschlagen zu werden.
Kurz und knapp kann ich also sagen: Jeder, der Geschichten mit Intrigen innerhalb eines (magischen) Königreiches wie auch bisschen Romance und emotionale Achterbahnen mag - und sich nicht vor Beschreibungen brutaler Momente fürchtet - kann mit diesem Buch sehr viele positive wie auch "negative" Gefühle erleben - ich war einfach nur begeistert.
- Elle Kennedy
The Goal – Jetzt oder nie
(311)Aktuelle Rezension von: RoxiStar07Ich fande das Buch hätte durchaus Potential gehabt, aber es hat mich überhaupt nicht überzeugen können… Es war mir zu oberflächlich und das ganze mit der Protagonistin hat mich einfach genervt…sie könnte auch einfach mal Hilfe annehmen und ich finde Tucker steht zu wenig für sie ein. Man hat wirklich teilweise den Eindruck, er würde nur bei ihr wegen dem Baby bleiben. Aber als Leser hätte ich mir eher gewünscht, dass das Baby als positiver Aspekt hervor geht, der den beiden gezeigt hat, dass sie zusammengehören. Das ist mir leider etwas untergegangen. Ansonsten fand ich leider Tucker verdammt unsympathisch einfach. Generell hat es dem Buch ein wenig an Leichtigkeit gefehlt und ich musste dazwischen immer wieder auf nicht so gute Weise verschnaufen und wollte es zwischen durch auch echt abbrechen… leider der schwächste Teil für mich aus der Reihe :(
- William Shakespeare
Macbeth
(355)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosMacbeth ist kein Stück über Ehrgeiz. Es ist ein Stück über die Selbstauflösung. Macbeth opfert seine Identität für ein Ziel, das er am Ende nicht mehr als seines erkennen kann, weil er der Mensch, der dieses Ziel verfolgt hat, nicht mehr existiert. Shakespeare zeigt den Zerfall von innen, nicht durch äußere Gewalt, sondern durch die eigene Entscheidung, eine Grenze zu überschreiten, hinter der es kein Zurück gibt. Lady Macbeth ist dabei die präzisere Figur: Sie zerbricht schneller, weil sie sich selbst weniger belügt.
- Ruby Braun
Vengeance
(400)Aktuelle Rezension von: Vreni_liestVengeance entführt uns an die Academy of Dream Analysis im hohen Norden Finnlands, eine Schule, an der luzides Träumen nicht nur gelehrt wird, sondern die Wirklichkeit verändern kann.
Nemesis stammt aus einer Familie voller Traumwandler und soll dort zur Luziden ausgebildet werden. Doch eigentlich verfolgt sie einen ganz anderen Plan: Sie will den Tod ihres Bruders rächen, denn sie ist überzeugt, dass die Direktorin der Academy verantwortlich ist. Wäre da nur nicht Mercy, der Neffe der Direktorin, der ihr nicht nur im Wachleben, sondern auch in ihren Träumen begegnet.
Das Welt fand ich richtig spannend. Die verschiedenen Traumebenen, Unterrichtsfächer und Alltagsprobleme der Academy waren detailliert ausgearbeitet. Vor allem die Traumbeschreibungen und das Vermischen von Traum und Realität fand ich unglaublich interessant.
Durch die wechselnden Perspektiven von Nemesis und Mercy bekommt die Geschichte viel Tiefe. Enemies-to-Lovers wird hier konsequent umgesetzt. Teilweise hat sich das für mich etwas gezogen, weil manche Konflikte sehr oft wiederholt wurden.
Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen, wodurch man schnell durch die Seiten kommt. Die Idee rund um luzides Träumen als Grundlage der Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Trotz kleinerer Ungereimtheiten und einiger Wiederholungen hatte ich Freude beim Lesen.
Besonders schön ist Farbschnitt und Cover gelungen.
Das Ende konnte mich nochmal packen: Der Cliffhanger kam unerwartet und macht definitiv neugierig auf Band zwei – auch wenn ich schon eine leichte Ahnung habe, wohin die Reise gehen könnte.
Ein Muss für Fans von Academy und Enemie-to-Lovers, ihr werdet es lieben.
- Bianca Iosivoni
Die letzte erste Nacht
(393)Aktuelle Rezension von: Rahel-Beatrice
EINE EINZIGE NACHT KANN DEIN GANZES LEBEN VERÄNDERN
Rezension zu Die letzte erste Nacht
𝗧𝗿𝗼𝗽𝗲𝘀
🛏️ One Bed
🎭 Secret Identity
🎓 College Romance
🚫❤️ Forbidden Love
🧩 Mystery Romance
🖤 Brooding Male Lead
⚡ Angst & Tension
🐌 Slow Burn
𝗞𝗹𝗮𝗽𝗽𝗲𝗻𝘁𝗲𝘅𝘁
Sie hätten niemals miteinander im Bett landen dürfen – das ist Tate und Trevor klar. Und schon gar nicht sollten sie den Wunsch verspüren, das Ganze zu wiederholen. Doch für die beiden ist es unmöglich, das Kribbeln zwischen ihnen zu ignorieren. Dabei kann Trevor auf keinen Fall erneut bei Tate schwach werden. Zu nah kommt die junge Studentin seinem dunkelsten Geheimnis: Während sie versucht herauszufinden, warum ihr Bruder starb, setzt er alles daran, die Antwort auf diese Frage für immer vor ihr zu verbergen …
𝗠𝗲𝗶𝗻 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁
Wow, auch Band drei konnte mich überzeugen. Wir haben hier Tate, die beste Freundin von Dylan aus dem ersten Band, und Trevor, den Mitbewohner von Dylan und Luke, den männlichen Protagonisten aus Band eins und zwei. Natürlich ist er ebenfalls Teil der gesamten Freundesgruppe.
Die Charaktere sind – wie auch schon zuvor – vielschichtig und dennoch sehr authentisch beschrieben. Figuren mit Herz und Tiefe. Die letzte erste Nacht war für mich ein richtig gutes Buch für zwischendurch. Ich habe es unglaublich schnell weggelesen, weil mich die Story total gepackt hat. Sie bringt nicht nur emotionale Tiefe mit, sondern auch Spannung.
Da die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wird, hatte ich das Gefühl, die Gedanken und Beweggründe der Protagonist*innen noch besser nachvollziehen zu können. Besonders mochte ich, wie angenehm leicht sich das Buch lesen liess. Es ist nicht nur eine berührende Liebesgeschichte, sondern auch eine schöne Mischung aus Humor und Spannung.
Ich liebe die First-Reihe. BTW: Jeder Teil kann zwar unabhängig gelesen werden, ich würde aber trotzdem empfehlen, die Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Sonst spoilert man sich andere Teile und verpasst viele Zusammenhänge sowie die Dynamiken innerhalb der Clique.
𝓧𝓞𝓧𝓞 𝓮𝓾𝓻𝓮 𝓡𝓪𝓱𝓮𝓵'𝓼 𝓑𝓸𝓸𝓴𝓑𝓾𝓻𝓻𝓸𝔀
- Fredrik Backman
Björnstadt
(218)Aktuelle Rezension von: AukjeFür die Einwohner der kleinen schwedischen Stadt Björnstadt, fernab einer Großstadt mitten im Wald, ist Eishockey das wichtigste in ihrem Leben. Da mittlerweile nach und nach die jüngeren Einwohner weggezogen sind, erhoffen sich die Björnstädter nun das sich das Schicksal ihres Dorfes wendet, wenn die erfolgreiche Jugendmannschaft des 'Björnstädter Eishockeyclub' ins Finale kommt und der Rest der Welt auf sie aufmerksam wird. Als die Mannschaft das Heimspiel gewinnt und somit den Einzug ins Finale, artet die private After-Party ein wenig aus und die 15jährige Maya, die auch die Tochter des Clubdirektors des Vereins ist, wird von dem 17jährigen Starspieler der Mannschaft Kevin vergewaltigt. Als sie sich endlich traut sich ihren Eltern anzuvertrauen und diese daraufhin Kevin anzeigen, beginnt sich die Stimmung im Dorf zu kippen. Viele der Einwohner können nicht glauben das ihr Star so etwas tun könnte oder sie trauen sich einfach nicht die Wahrheit zu sagen, da sie Angst haben nachher gemieden zu werden und geben daher Maya und dadurch auch ihrem Vater Peter die Schuld den Eishockeyclub zu schaden. Von nun an sind Maya, ihre Familie und die Menschen die ihr glauben einer Lynchjustiz ausgesetzt.
Ich muss zugeben das ich mich durch die ersten paar Seiten etwas durchquälen musste. Als ich jedoch in die Story reingefunden habe konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen, da ich unbedingt wissen musste wie es weiter geht. Mir persönlich gefiel der ruhige und nicht zu dramatische Schreibstil und das langsame und allmähliche aufbauen bis zum Finale. Man konnte sich in die Charaktere gut hineinversetzen und dadurch ihre Handlungen nachvollziehen, auch wenn nicht alle richtig waren.
- Mary Shelley
Frankenstein
(209)Aktuelle Rezension von: man_dyIch weiß nicht genau, was ich erwartet habe, aber leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen.
Ich lese sehr gerne Thriller und bin Spannung und Nervenkitzel gewohnt - bei diesem Buch allerdings hatte ich wirklich durchgehend Gänsehaut und ich habe mich nur noch gegruselt bzw. geekelt - also wohl nichts für mich!
- Poppy J. Anderson
Taste of Love - Geheimzutat Liebe
(355)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteCover:
Das ist leider etwas verwirrend, da es das Cover in verschiedenen Ausführungen gibt.
Meines ist eben nicht der Lollipop, sondern das dunkle Cover mit dem Granit und einen Holzlöffel voller roter Pfefferbohnen, was sich sehr gut passend finde. Das „andere“ Cover finde ich nicht gut gewählt.
Inhalt:
Der Jungkoch Andrew Knight ist gefeierter Newcomer am Bostoner Gastrohimmel. Das ist aber extrem anstrengend, so dass er fast am Burnout landet. Um mal rauszukommen startet er in einen spontanen Kurzurlaub in Maine und trifft dort auf Brooke Day.
Diese leitet den lokalen kulinarischen Geheimtipp und ahnt nicht, wer sich da bei ihr einnistet. Gemeinsam machen sie aus dem bisher leider recht erfolglosen Geheimtipp eine In-Location. Andrew hat nun zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch Brocke weiß nicht die Wahrheit?
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig, locker, angenehm zu lesen und sehr gefühlvoll. Sie kann gerade die Emotionen sehr gut umsetzen, so dass man diese selbst vermag zu spüren beim Lesen.
Die Szenerie rundum die Gastrobranche ist perfekt in Szene gesetzt, denn Essen kann eben Erotik und Verlockung pur sein.
Die Charaktere sind sehr vielfältig und facettenreich, auch wenn gerade Drew etwas auftauen musste. Ihn nahbar zu sein, war etwas schwer, da er eben recht eindimensional anfangs wirkte.
Doch nach und nach spürt man sich da rein, zudem er al Figur sich öffnen musste. Was wiederum genial gelöst wurde, da so eine Dynamik erkennbar ist.
Brooke scheint dagegen das genaue Gegenteil zu sein. Sie ist unglaublich laut und präsent. Sie erscheint stark und aufopferungsvoll.Beide Charaktere sind so unterschiedlich, und das macht eben den Reiz aus.
Es prickelt durchaus sehr.
Leider finde ich eben die Haupthandlung noch unausgereift und etwas flach, so dass ich es aber dennoch aufgrund der emotionale Vielfalt sehr gern gelesenen habe.
- Walter Tevis
Das Damengambit
(191)Aktuelle Rezension von: Ozean_der_Woerter💊♟️👑
Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe, dachte ich: „Schach? Das ist absolut nichts für mich.“
Aaaaber - "holy moly" - diese Story hat mich echt gepackt und nachhaltig beeindruckt!
Man muss wirklich keine Ahnung von Schachjargon, Eröffnungen oder Strategien haben, um dieses Buch zu lieben.
Es geht dabei um so viel mehr als nur um ein Spiel!
Man liest von Sizilianischer Verteidigung, Endspielen, Hängepartien und raffinierten Opfern.
Der Buchtitel selbst: Das Damengambit - eine Schacheröffnung, bei der man freiwillig einen Bauern opfert, um sich einen strategischen Vorteil zu verschaffen. Genau das spiegelt das ganze Leben der im Waisenhaus lebenden Protagonistin wider.
Ihr ist kein Opfer zu groß, um dem tristen Alltag im Heim zu entkommen und sich im Wettbewerbsschach zu behaupten.
Genie oder Wahnsinn? 🧠
Im Mittelpunkt des Plots steht Beth Harmon, die im Waisenhaus lebt und sich dort nur schwer in ihre Rolle einfinden kann.
Um die Kinder im Heim gefügig zu machen und nachts ruhig zu stellen, erhalten sie dort ihre tägliche Dosis „Vitamine“.Eine glückliche Fügung eröffnet Beth Einblick in die Welt des Schachs, von der sie schon bald wie besessen ist.
Während andere Kinder draußen spielen, gilt es für sie, die absolute Kontrolle über das Brett zu bekommen.
Die Geschichte balanciert permanent auf einem schmalen Grat zwischen Waisenhausalltag, Medikamentensucht und Beths messerscharfen, strategischem Verstand. Der Leser merkt schnell, dass dieses Mädchen ein absolutes Genie ist. Walter Tevis´ Mischung aus
Coming-of-Age-Drama und genialem Ausnahmetalent ist so intensiv, dass ich mich dem Sog der Story nicht mehr entziehen konnte.
Zwischendurch war ich mir nie ganz sicher, was da in Beths Kopf so abgeht, wenn sie von ihren persönlichen Dämonen beherrscht und durch einen Cocktail aus Betäubungsmitteln, Ehrgeiz und Leidenschaft angetrieben, nachts komplexe Schachzüge an der Decke des Schlafsaals🛌 visualisiert, während die anderen Kinder tief und fest schliefen.
Hat sie vielleicht eine psychische Erkrankung oder spielt ihr ihr unter Drogeneinfluss stehendes Gehirn einen Streich?
Dieser Plot-Twist und die psychologische Tiefe machen das Buch unglaublich dicht und spannend.✨ Mein Fazit:
Ich wollte einfach nicht, dass dieser Roman endet, und habe die letzten Seiten erst mit etwas Abstand im Nachgang gelesen.
Aber dieses Finale ist pure Magie! Es klingt nach absoluter Liebe zum Spiel, tiefem Respekt und Anerkennung.
Für mich ist Beth Harmon 💪 ein unglaublich starker, mutiger und inspirierender Female Character, die die traditionellen Grenzen in der von Männern dominierten Welt des Wettbewerbsschachs auf den Kopf stellt. Ein absolutes Meisterwerk - JA absolut! 📖🖤
- Anna Savas
Shine Bright - New England School of Ballet: Special Edition
(144)Aktuelle Rezension von: steffib2412Zur Story:
Das Leben von Lia Winslow scheint perfekt zu sein: Sie kommt aus einer angesehenen Bostoner Familie und ist die talentierteste Tänzerin der New England School of Ballet. Doch niemand ahnt, dass sie ihre wahren Träume hinter einer Fassade aus Perfektionismus verborgen hält und das Tanzen nahezu das Einzige ist, was sie noch kontrollieren kann. Das dachte sie zumindest, bis ihr am ersten Tag ihres Abschlussjahres plötzlich Phoenix gegenübersteht. Ihn als Lehrer an ihrer Ballettschule wiederzusehen, nachdem sie vor einigen Wochen eine unvergessliche Nacht miteinander verbracht haben, ist das Letzte, was sie erwartet hat! Das zwischen ihnen darf niemals ans Licht kommen und sich auf keinen Fall wiederholen, egal wie sehr Phoenix ihr unter die Haut geht - denn auch für ihn steht weit mehr auf dem Spiel als nur sein Job ... (By Anna Savas)
Mein Fazit:
Mit "Shine Bright" ist Anna Savas ein echtes Highlight-Buch mit vielen emotionsgeladenen sowie gefühlvollen Momenten gelungen, welche mich in seinen Bann ziehen und somit überzeugen konnten.
Der Schreibstil des Buches ist durchgehend angenehm leicht sowie gut flüssig zu lesen, sodass ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen habe.
Zudem fand ich Lia und Phoenix als Protagonisten authentisch beschrieben, die Handlungen der beiden waren nachvollziehbar und das Coverbild ist zudem sehr passend zum Buch.
Eine Geschichte, die man auf jeden Fall gelesen haben sollte.
Ich gebe dem Buch sehr gerne 5 Sterne.
- Julia Whelan
Mein Jahr mit Dir
(247)Aktuelle Rezension von: Leseeule35Mein Jahr mit Dir – Julia Whelan, erschienen 14. Januar 2019 / 16. August 2023, beim Verlag: Penguin, als eBook Taschenbuch und Hörbuch
„Mein Jahr mit Dir“ ist die Romanvorlage zum Netflix-Film „My Oxford Year“. Diese Tropes sind im Buch zu finden: Enemies to Lovers, Slowburn, Forced Proximity Romeo & Julia.
Zum Inhalt: Du kannst dein Leben planen, aber nicht deine große Liebe … Es soll das Jahr ihres Lebens werden. Mit einem Stipendium erfüllt sich Ella endlich ihren lang ersehnten Traum von einem Auslandsjahr in Oxford. Doch gleich am ersten Tag stößt sie dort mit dem arroganten Jamie Davenport zusammen, der zu allem Übel auch noch ihren Literaturkurs leitet. Als Ella und Jamie eines Abends gemeinsam in einem Pub landen, kommen sie sich viel näher als geplant. Und obwohl sie sich dagegen wehrt, spürt Ella, dass sie sich in ihn verlieben wird. Sie ahnt nichts von Jamies tragischem Geheimnis und davon, dass diese Liebe sie vor die größte Entscheidung ihres Lebens stellen wird ...
Vor jedem neuen Kapitel gibt es einen lyrischen Exkurs einer englischen Literatur lange vor unserer Zeit. Ich mag dieses englische Feeling, Universität, gebildete Charaktere mit ihrem ganz besonderen Charme und in einer Zeitepoche mit eingebunden, die schon so lange vorbei ist, aber die englische Sittsamkeit und literarische Geschichte wieder hervorbringt. Und das alles zur einer höchst modernen Zeit. Ella, eine junge amerikanische Frau hat es nach Oxford geschafft und möchte dort ein Jahr lang englische Sprache und Literatur studieren. Nebenbei engagiert sie sich für die Politik ihres Landes und ist mitten in einem Wahlkampf dabei, auch wenn der Ozean beide Länder trennt. Sie trifft in ihrer ersten Vorlesung auf andere interessante Charaktere und auch ihr zukünftiger Professor ist ihr kein Unbekannter. Ella weiß was sie will, sie ist entschlossen, klug und neugierig. Spaß haben darf jeder, nur verlieben muss nicht sein, schließlich ist ihre Zeit begrenzt und sie will alles kennenlernen was nur möglich ist. Es endet in einem Epilog.
Der Roman schreitet zwar zunächst langsam voran, macht für mich dann jedoch einen enormen Sprung und auch die besondere Erzählweise bei diesem Sprung ist zunächst ungewöhnlich. Dennoch ist es mitreißend, tiefgründig und poetisch. Die Literatur spielt eine große Rolle und auch die verschiedenen Sichtweisen etwas zum empfinden. Auch gibt es eine unvorhergesehene Wendung, die die Geschichte neu betrachten lässt und einen anderen Touch gibt. Es ist schmerzlich, emotional und mitnehmend, auch wenn mich nicht alles so ergreifen konnte, wie ich gedacht hätte. Die Dynamik ist dennoch anziehend und einnehmend. Die Gefühle sind greifbar, auch wenn ich mir hier mehr gewünscht und mehr spürbare Energie und Romantik gewünscht hätte. Aber diese plätschert ganz leise daher und auf anderen Umwegen. Den Film selbst kenne ich nicht, würde ich mir sicherlich ansehen, wenn es dazu kommt, aber es ist für mich kein Muss und selten kann mich beides gleichermaßen überzeugen.
Eleanor Duran, 24, aus Ohio ist eine bewundernswerte und stake junge Frau. Sie hat früh gelernt für sich einzustehen, selbstständig zu sein, ehrgeizig und hilfsbereit. Sie hat eine gewisse Vorstellung von ihrem Leben, auch wenn fast alles anders kommt als geplant, aber das Leben kann man nun mal nicht planen, es hat seinen ganz eigenen Rhythmus.
Jamie Davenport, ist ein junger Mann, mit festem Ziel vor Augen und gewiss nicht einschätzbar. Nach außen wirkt er anders, als viele meinen und er hält sich privat stark im Hintergrund. Doch er ist gezeichnet und möchte niemanden verletzen. Seine Familie ist ein wunder Punkt.
Der Schreibstil ist angenehm, bewegend, mit sehr gutem Humor besetzt und lyrisch untermauert, dennoch jederzeit modern. Die Kapitellängen sind unterschiedlich lang. Die Dialoge und Erzählungen sind zart humorvoll bis schmerzlich treffend, gefühlvoll, emotional und tiefsinnig ehrlich, so dass die gesamte Gefühlspalette genutzt wird, doch leider nicht immer on Point so rüberkommt.
Dazwischen gibt es tiefgreifende Momente, nachdenkliche, aber auch romantische Augenblicke. Ella erzählt ihre Geschichte aus alleiniger Sicht in der Ich-Perspektive. Natürlich kommt die andere Sicht hierbei nicht zu kurz, auch wenn es Ella´s Geschichte ist, dennoch hätte ich mir hier ab und an einen Perspektivenwechsel gewünscht.
Die Klappbroschur ist wunderschön gestaltet, mit feinen und kleinen Details.
Mein Fazit: Ein ehrlicher und berührender Roman, auch wenn er nicht an allen Stellen für mich durchweg transparent und mitnehmend war. Der Ausflug nach Oxford und die feine englische Annehmlichkeit zur Literatur hat mir ansonsten gut gefallen. - Anne Bishop
Dunkelheit
(183)Aktuelle Rezension von: Moelli116Der Aufbau ist eigentlich typisch für Fantasy-Geschichten: Es geht um ein junges Mädel, was insgeheim eine große Macht besitzt und damit in unterschiedlich schwierige Situationen gerät. Dennoch ist es nicht langweilig der Geschichte zu folgen.
Ich hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten herauszufinden, welcher der Charaktere gut oder böse in der Geschichte sind. Insbesondere der Höllenfürst persönlich wird regelmäßig als sehr liebenswürdig dargestellt. Das ist zwar vielleicht manchmal etwas widersprüchlich, aber so kann man sich noch selbst ein Bild über die Charaktere machen.
Spannendes Ende, sodass man gleich mit dem nächsten Teil weiter machen möchte.
- Lynn Cullen
Die Formel der Hoffnung
(123)Aktuelle Rezension von: Stephanie_RuhDas Dr. D.M. Horstmann eine Frau ist, hat der Chefarzt des Vanderbilt-Hospitals übersehen. Zum Glück für Dorothy Horstmann. In den 1940er Jahren ist es in den USA schwierig, eine Ärztin zu sein. Auch wenn man sehr groß ist. Aber Dorothy geht ihren Weg, denn sie hat das Ziel, das Polio-Virus zu besiegen und keine Kinder mehr deshalb sterben zu sehen.
Das Cover zeigt hauptsächlich den Oberkörper einer Frau sowie den unteren Teil eines Frauengesichtes, das Bild ist durch Puzzleteile etwas interessanter gestaltet und von der schwarzen Schrift des Titels "Die Formel der Hoffnung" bedeckt. Eine große, blonde Frau im Arztkittel, die kleinere Männer überragt, hätte ich zum Buch passend gefunden.
Lynn Cullen hat eine Romanbiografie über Dorothy Horstmann geschrieben, der Frau, die in der Entwicklung und Verbreitung des Polio-Impfstoffes involviert war. An sich bereits ein spannendes Thema, ich habe so viel Neues über Polio gelernt! Lynn Cullen schreibt spannend und unterhaltsam, das Buch hat mich von Anfang bis Ende durchweg unterhalten und, im positiven Sinne, belehrt. Ich mag Bücher, die Wissen unterhaltsam vermitteln und sich gleichzeitig kritisch mit der entsprechenden Zeit beschäftigen, wie hier mit Problemen, die Frauen in dieser Zeit ausgesetzt waren und die von den meisten als ganz normal empfunden wurden. Eine klare Leseempfehlung von mir für alle, die auf unterhaltsame Weise etwas lernen wollen. - Simone Elkeles
Herz verspielt
(439)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenIch habe bereits die "Du oder das ganze Leben"-Reihe gelesen oder eher verschlungen und war daher gespannt auf ein weiteres Buch aus der Feder der Autorin. Tatsächlich schafft Simone Elkeles es gefühlt leicht eine Romanze zwischen zwei Teenagern leise beginnen zu lassen und am Ende ein kleines Feuerwerk zu entzünden.
Ashtyn und Derek. Zwei Protas, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch so viel gemeinsam haben. Da ist die toughe Footballerin, die sich nach Aufmerksamkeit und Liebe sehnt und dann ist da der charmante und witzige, heiße Typ, der sich Jokes ausdenkt und von der Schule fliegt. Beide verbindet die Liebe zum Football, wenn auch nicht direkt. Es war schön zu lesen, wie sich diese Liebe, die auch auf beide als Personen übergreift, mehr und mehr zum Vorschein kam. Dabei sind sowohl Ashtyn als auch Derek auf ihre Art dickköpfig und gleichzeitig weich und liebevoll. Sie scherzen viel und neben dem hin und wieder bissigen Gesprächen, kommt man nicht umhin zu bemerken, wie gefühlvoll es zwischen den beiden zu geht.
Die Nebencharaktere, wie Julia und Gus oder auch Brandi sind gut getroffen. So haben sich real angefühlt. Das i-Tüpfelchen war dann noch der Hund mit dem seltsamen Namen. Wunderbar, wie seine Loyalität dargestellt wurde und seine offensichtliche Vernarrtheit im Derek. Er wollte Ashtyn damit wohl nur etwas sagen...
Das Thema rund um Football fand ich interessant und gut beschrieben, auch wenn ich mich nicht so gut mit dieser Sportart auskenne, so konnte ich dennoch gut folgen. Das Setting passte ebenfalls gut.
Der Schreibstil ist leicht und man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen. Einzig und allein das Ende war mir etwas zu glatt und doch zu schell. Während ich beim Lesen immer wieder hoffte, dass Ashtyn und Derek nun endlich einen Schritt aufeinander zu machen, so waren es mir am Ende zu viele holterdipolter Schritte mit wenig Realismus. Dennoch insgesamt wieder eine wunderbare Wohlfühl-Story von Simone Elkeles! 💞
- Leigh Bardugo
Der Vertraute
(239)Aktuelle Rezension von: Roxy31📖 Rezension zu
Der Vertraute von Leigh Bardugo
ISBN: 978 3423284394
Der Vertraute ist für mich ein Buch, das seine Geschichte nicht laut erzählt, sondern mit einer ruhigen Intensität, die sich von Kapitel zu Kapitel steigert. Leigh Bardugo erschafft eine Welt, die von Magie, Aberglauben und gesellschaftlichen Zwängen geprägt ist. Gleichzeitig erzählt sie eine Geschichte über Mut, Identität und den Wunsch, das eigene Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
Schon nach wenigen Seiten war ich von der Atmosphäre gefangen. Die Handlung entwickelt sich langsam, aber genau dadurch bekommen die Figuren und ihre Entscheidungen das nötige Gewicht.
📚 Worum geht es?
Im Mittelpunkt steht Luzia Cotado, eine junge Dienstmagd im Madrid des Goldenen Zeitalters Spaniens. Ihr Leben ist geprägt von harter Arbeit und dem Versuch, möglichst unsichtbar zu bleiben. Doch Luzia besitzt eine besondere Gabe, die sie bisher verborgen gehalten hat.
Als ihr Talent entdeckt wird, gerät sie ungewollt in die Kreise der Mächtigen. Plötzlich ist sie Teil eines gefährlichen Spiels, in dem Magie, Religion, Politik und persönliche Interessen eng miteinander verwoben sind. Jeder scheint eigene Ziele zu verfolgen und Luzia muss lernen, wem sie vertrauen kann und wem besser nicht.
Je tiefer sie in diese Welt eintaucht, desto deutlicher wird, dass ihre größte Herausforderung nicht allein ihre Magie ist, sondern die Entscheidungen, die sie treffen muss.
✍️ Schreibstil und Atmosphäre
Leigh Bardugo schreibt sehr bildhaft und mit viel Liebe zum Detail. Die historische Kulisse wirkt lebendig und glaubwürdig. Ich konnte mir die Straßen Madrids, die prächtigen Häuser und die düsteren Gassen problemlos vorstellen.
Besonders gefallen hat mir, wie geschickt historische Elemente mit Magie verbunden werden. Nichts wirkt aufgesetzt. Stattdessen fügt sich alles zu einer Welt zusammen, die authentisch und gleichzeitig geheimnisvoll erscheint.
Der Schreibstil ist ruhig und elegant. Die Geschichte nimmt sich Zeit für ihre Figuren und ihre Entwicklung, was mir persönlich sehr gefallen hat.
👥 Figuren und Entwicklung
Luzia ist eine Protagonistin, die mich schnell überzeugt hat. Sie ist weder unfehlbar noch übermäßig mutig. Vielmehr wächst sie Schritt für Schritt an den Herausforderungen, denen sie sich stellen muss. Gerade diese Entwicklung macht sie für mich glaubwürdig.
Auch die Nebenfiguren sind hervorragend ausgearbeitet. Jeder verfolgt eigene Ziele und bringt eine andere Sichtweise in die Handlung ein. Dadurch entstehen spannende Dynamiken und immer wieder neue Fragen darüber, wem man tatsächlich vertrauen kann.
Besonders gelungen fand ich, dass keine Figur ausschließlich gut oder böse wirkt. Viele bewegen sich in moralischen Grauzonen und genau das macht die Geschichte so interessant.
✨ Themen und Wirkung
Der Vertraute erzählt nicht nur eine Fantasygeschichte. Es geht auch um Macht, Freiheit, Vorurteile, Glaube und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen.
Mich hat besonders beeindruckt, wie feinfühlig Leigh Bardugo zeigt, welchen Preis Menschen zahlen müssen, wenn sie anders sind oder ihre Fähigkeiten verstecken müssen.
Die Magie steht zwar im Mittelpunkt, doch genauso wichtig sind die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Frage, wie viel Freiheit ein Mensch wirklich besitzt.
📌 Stärken
Eine atmosphärische historische Kulisse
Eine sympathische und glaubwürdige Hauptfigur
Ein bildhafter und eleganter Schreibstil
Spannende Verbindung von Geschichte und Magie
Vielschichtige Figuren mit nachvollziehbaren Motiven
⚠️ Kleine Schwächen
Die Handlung entwickelt sich eher langsam
Wer actionreiche Fantasy erwartet, könnte etwas Geduld brauchen
Manche Passagen sind sehr detailreich erzählt
🧠 Mein Gesamteindruck
Der Vertraute ist für mich eine Geschichte, die sich Zeit nimmt und genau dadurch ihre Wirkung entfaltet. Ich mochte die ruhige Erzählweise, die historische Atmosphäre und die glaubwürdige Entwicklung der Figuren.
Es ist kein Buch, das auf spektakuläre Wendungen setzt, sondern eines, das seine Spannung langsam aufbaut und dabei immer tiefer in seine Welt eintaucht. Gerade diese Mischung aus Magie, Geschichte und starken Charakteren hat mich vollkommen überzeugt.
⭐ Fazit und Bewertung
5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
Der Vertraute von Leigh Bardugo ist ein atmosphärischer Fantasyroman mit historischer Kulisse, starken Figuren und einer Magie, die sich ganz selbstverständlich in die Geschichte einfügt. Wer ruhige Fantasy mit Tiefgang, glaubwürdigen Charakteren und einer besonderen Stimmung liebt, wird an diesem Buch viel Freude haben. Für mich war es ein intensives Leseerlebnis, das noch lange nach der letzten Seite nachgewirkt hat.
- Taylor Jenkins Reid
Carrie Soto is Back
(300)Aktuelle Rezension von: Eve_WaeKlappentext:
Carrie Sotos eiserner Wille und unbarmherziger Ehrgeiz haben sie zur größten Tennisspielerin aller Zeiten gemacht. Sie hält unzählige Weltrekorde und hat zwanzig Grand Slam Titel geholt. Doch nach sechs Jahren im Ruhestand muss sie ohnmächtig dabei zusehen, wie ihre Rekorde von einer jungen Britin gebrochen werden. Mit 37 entscheidet sie sich, auf den Platz zurückzukehren. Sie will nichts mehr als ewigen Ruhm und beschließt: Ein finales Jahr als Tennisspielerin soll sie für immer unbesiegbar machen. Denn wer ist sie, wenn sie nicht die Beste ist? Um ihr Ziel zu erreichen, ist sie sogar bereit, ihren Stolz beiseitezuschieben und mit Bowe Huntley zu trainieren, dem Tennisstar, der ihr einst das Herz gebrochen hat …
Meine Meinung:
Ich versuche aktuell mal wieder verzweifelt, meinen SuB abzubauen. Auf der Suche nach einem schönen Sommerbuch bin ich dabei auf Carrie Soto Is Back gestoßen, das schon länger ungelesen bei mir herumlag. Und ich habe es geliebt.
Carrie Soto war einmal die beste Tennisspielerin der Welt. Mit 37 Jahren wagt sie ein Comeback, als ihr Rekord von einer anderen Spielerin bedroht wird. Sie möchte sich selbst und allen anderen beweisen, dass sie es immer noch draufhat.
Dabei muss ich gestehen, dass ich von Tennis wirklich überhaupt keine Ahnung habe. Ich stand genau einmal auf einem Tennisplatz und habe erfolglos versucht, einen Ball über das Netz zu schlagen. Namen wie Boris Becker oder Alexander Zverev kenne ich natürlich, aber da hört mein Wissen über diesen Sport auch schon auf. Trotzdem hat mich die Geschichte von Anfang an komplett abgeholt.
Carrie ist alles andere als eine sympathische Protagonistin. Sie ist unfassbar ehrgeizig und kennt seit ihrer Kindheit nur ein Ziel. Sie möchte die beste Tennisspielerin aller Zeiten werden, koste es, was es wolle. Immer an ihrer Seite steht ihr Vater, der sie trainiert und unterstützt. Carrie verlangt sich selbst alles ab und gibt sich mit nichts weniger als Perfektion zufrieden. Oft wirkt sie kalt, distanziert und verbissen. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen fühlte sie sich für mich unglaublich realistisch an.
Das Buch ist in verschiedene Abschnitte unterteilt. Im ersten Teil erfahren wir mehr über Carries Kindheit, ihren Weg an die Spitze und die Zeit vor ihrem Karriereende. Im zweiten Teil begleiten wir sie bei ihrem Versuch, sich zurück an die Weltspitze zu kämpfen. Dabei erleben wir gemeinsam mit ihr alle Höhen und Tiefen ihrer Karriere.
Besonders gut gefallen hat mir die Beziehung zwischen Carrie und ihrem Vater. Die Trainer Vater Beziehung ist kein einfaches Thema und wirkt stellenweise schwierig. Gleichzeitig fand ich sie aber sehr realitätsnah umgesetzt. Man merkt, wie wichtig die beiden füreinander sind, auch wenn ihre Beziehung oft stark vom Leistungsgedanken geprägt wird.
Die Nebenfiguren sind ebenfalls hervorragend ausgearbeitet. Sie bekommen genügend Raum, damit man eine Verbindung zu ihnen aufbauen kann und tragen viel dazu bei, dass sich die Geschichte lebendig anfühlt.
Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie sehr Ehrgeiz einen Menschen antreiben, aber auch belasten kann. Für Carrie geht es nie um Ruhm, Geld oder den Spaß am Tennis. Es geht darum, die Beste zu sein. Sie möchte allen beweisen, was sie kann. Gleichzeitig ist sie oft ihre eigene größte Gegnerin. Themen wie Verlust, Liebe, Leistungsdruck und das Verlieren spielen eine wichtige Rolle. Auch die unterschiedliche Wahrnehmung von Männern und Frauen im Profisport wird sehr gut aufgegriffen.
Wer keine Lust auf ausführliche Beschreibungen rund um Tennis hat, sollte das wissen, bevor er zu diesem Buch greift. Der Sport steht hier klar im Mittelpunkt. Mich hat das überraschenderweise überhaupt nicht gestört, obwohl ich keinerlei Bezug zu Tennis habe.
Gegen Ende konnte ich Carrie deutlich besser verstehen. Nicht jede ihrer Entscheidungen war für mich nachvollziehbar, aber das musste sie auch gar nicht sein. Man muss nicht jede Figur sympathisch finden, um ihre Geschichte zu lieben.
Fazit:
Dieses Buch hat alles erfüllt, was ich mir von einem Roman wünsche und sogar noch ein bisschen mehr. Obwohl Tennis normalerweise überhaupt nicht meine Welt ist, habe ich bei jedem Match mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, ob Carrie ihr Ziel erreichen kann.
- Eva Stachniak
Die Schwester des Tänzers
(121)Aktuelle Rezension von: Larischen1900 in Sankt Petersburg: Für die beiden jüngsten Kinder der Familie Nijinsky steht bereits früh fest, dass sie Tänzer werden wollen. Die Eltern - beide selbst Tänzer - unterstützen sie in diesem Vorhaben und letztlich werden beide Kinder an der kaiserlichen Ballettschule in Sankt Petersburg aufgenommen. Doch während Waslaw alles zufliegt und er zum Star des Balletts wird, muss seine kleine Schwester Bronia in seinem Schatten kämpfen. Aber für beide beginnt eine Karriere, die sie über den kompletten Globus führen wird.
Eva Stachniak erzählt in „Die Schwester des Tänzers“ sehr ausführlich aus dem Leben von Bronia Nijinsky, die Zeit ihres Lebens im Schatten ihres genialen Bruders stehen wird, aber dennoch ihren eigenen Weg geht.
Die Autorin erzählt sehr detailliert vom Ballett und es wird deutlich, dass sie sich tief in das Thema eingearbeitet hat. Ich fand es sehr interessant, etwas über die Zeit und die Auswirkungen beider Weltkriege zu lesen, die selbstverständlich auch an Künstlern nicht unbemerkt vorbeigehen.
Eva Stachniak erzählt sehr ausführlich, wer sich für das Ballett interessiert, wird an diesem Buch daher mit Sicherheit seine Freude haben. Mir hat es gut gefallen, mich aber nicht vom Hocker gerissen. Nichtsdestotrotz habe ich einiges mitgenommen und auch beim Lesen immer mal online nachgelesen.























