Bücher mit dem Tag "eifel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "eifel" gekennzeichnet haben.

331 Bücher

  1. Cover des Buches Das Rachespiel (ISBN: 9783596196944)
    Arno Strobel

    Das Rachespiel

     (413)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-

    Das Buch war sehr spannend und hat mich durchgehend gefesselt. Ich wollte es gar nicht aus der Hand legen und immer wissen wie es weiter geht.


    Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir gefallen, denn es war auch durchaus spannend was eigentlich in der Vergangenheit passiert war. Also zwei sehr interessante Handlungsstränge. Beides konnte man sehr gut unterscheiden durch entsprechende Überschriften und die kursive Schrift in der Vergangenheit.


    Was mir auch sehr gut gefällt ist die psychologische Komponente die sehr gut heraus gearbeitet. Unwillkürlich fragt man sich, wie man selbst in dieser Situation reagiert hätte.


    Allerdings hat die Geschichte auch einige Schwächen. Die Spieleinleitung passt überhaupt nicht zum Rest des Spiels. Ich dachte am Ende kommt da noch eine weitere Bedeutung. Zum Beispiel dass der involvierte Protagonist noch eine Bedeutung hat. Das war dann leider nicht der Fall.


    Das Spiel selbst fand ich etwas verwirrend. Komische Regeln und man muss merkwürdige Punkte finden von denen man nicht weiß wie die überhaupt aussehen. Dann wird ganz willkürlich alles geändert und plötzlich sind die Regeln ganz anders. Und eigentlich gibt es keine Regeln. Das hätte ich man etwas übersichtlicher lösen können.


    Das Ende war nicht unerwartet, ich habe mir schon gedacht wer dahinter stecken könnte. Trotzdem fand ich es irgendwie schlüssig.


    Fazit: Insgesamt ein sehr spannender Thriller.

  2. Cover des Buches Westwall (ISBN: 9783328104124)
    Benedikt Gollhardt

    Westwall

     (95)
    Aktuelle Rezension von: lauri2001

    Julias ganzes Leben stellt sich nach einer Nacht mit dem geheimnisvollen Nick auf den Kopf, als sie das riesige Harkenkreuz-Tattoo auf seinem Rücken sieht. Denn plötzlich passieren schlimme Dinge um sie herum und Julia versucht nicht als einzige herauszufinden was hier los ist...

    Das Buch war ein ganz anderer Thriller als die, die ich bis jetzt gelesen habe. Man ist als Leser*in eigentlich die ganze Zeit über alles im Bilde was so passiert. Es gibt nicht den großen unbekannten Mörder nach dem alle suchen. Das fand ich sehr interessant, denn es gab trotzdem einige ungeahnte Intrigen und obwohl es keine herzklopf-spannenden Szenen gab, musste ich immer weiter lesen.

    Der Autor hat einen sehr bildhaften Schreibstil, sodass man sich alles richtig gut vorstellen konnte. Vor manchen Personen habe ich mich richtig geekelt, weil er sie so detailliert beschrieben hat und ich ein genaues Bild vor Augen hatte.

    Man könnte hier auch noch ein bisschen was über die Geschichte des 2. Weltkriegs lernen und trotzdem ist das Buch hochaktuell.

    Was mir gefehlt hat war wie oben bereits erwähnt eine richtig nervenaufreibend-spannende Szene. Es gab zwar einige spannende, aber nicht so, dass ich nicht still sitzen konnte ^^

    Alles in allem war das Buch aber wirklich gut und ich kann es allen empfehlen, die mal einen etwas anderen Thriller lesen wollen. 

  3. Cover des Buches Und am Morgen waren sie tot (ISBN: 9783548287034)
    Linus Geschke

    Und am Morgen waren sie tot

     (96)
    Aktuelle Rezension von: wsch

    Wir lesen uns!

    So die letzten drei Worte im Nachwort. In dem Linus Geschke einige Erklärungen zu seinen hervorragenden Recherchen, deren Ergebnisse in seinen Krimi eingeflossen sind, abgibt.

    Diese Recherchen sind derart gut, dass man sich beim Lesen in die reale Landschaft und die heute noch vorhandenen Überreste des 'Westwalls' und der Ardennenschlacht am Ende des Zweiten Weltkrieges versetzen kann. Einschliesslich der NS-Ordensburg Vogelsang, einiger Bunkeranlagen, den teilweise auch heute noch verlassenen Dörfern. Bis hin zur Verwendung der deutschen Wehrmachts'wunder'pille Pervitin („Panzerschokolade“, „Stuka-Tabletten“, oder auch „Fliegermarzipan“ genannt) oder dem Verlauf einiger Strassen in Köln, den Rheinbrücken sowie Landschaft und Strassen in der Eifel.

    Die Handlung ist natürlich fiktiv. Aber auch hier fliesst immer wieder die Realität wie beispielsweise die Morde des NSU ein.

    Dank des Schreibstils von Linus Geschke lesen sich die knapp 400 Seiten sehr flüssig, die Zeit vergeht wie im Flug. Die Wechsel von Handlungsort zu Handlungsort gehen nachvollziehbar ineinander über. Man verliert nie die Zusammenhänge.

    Mein erster 'Geschke' war ein Zufallstreffer. Und was für einer! Die weiteren 'Geschkes' warten darauf, gelesen, nein, verschlungen zu werden.


  4. Cover des Buches Winterbienen (ISBN: 9783406739637)
    Norbert Scheuer

    Winterbienen

     (86)
    Aktuelle Rezension von: ysmn

    Natur und Krieg. Bienen und Menschen. Leben und Tod.

    All dies verwebt Norbert Scheuer auf großartige und einfühlsame Weise in seinem Roman „Winterbienen“. Er erzählt in Tagebuchform über das Leben des Imkers Egidius Arimond in der Eifel, der während des Zweiten Weltkriegs Juden in seinen Bienenstöcken bis zur belgischen Grenze schmuggelt. Das Fortschreiten des Krieges, die Frauengeschichten des Protagonisten und seine Epilepsie, die immer schlimmer wird, weil er sich keine Medikamente mehr besorgen kann und schließlich die zunehmend gefährlicher werdenden Fahrten mit den Flüchtlingen führen dazu, dass die Situation beklemmender und bedrückender wird.

    Bevor die Geschichte jedoch an Rasanz zunimmt, gelingt es Scheuer, über den Krieg, der „doch immerzu anwesend [ist]; ein schrecklicher Dämon, der seit Menschengedenken existiert, versteckt in einem Winkel lauert und jederzeit unerwartet hervorkommen kann, um blindwütig die Natur und ihre Kreaturen zu schänden”, eindrücklich zu erzählen. Denn er stellt ihn dem Leben der Bienen und ihrem Rhythmus gegenüber, verbindet beides sprachlich miteinander und schafft so einen Kontrast, aber auch ein Nebeneinander.
    Einerseits sind die Bienen untrennbar mit den Schrecken des Krieges verbunden und beschützen nicht nur die Flüchtlinge in den Bienenkästen, indem sie sich wie eine Traube um die Menschen legen, sondern auch die Notizen Egidius’ und eine Notration seines Medikaments, die in den Kästen der Bienen sicher aufgehoben sind. Auf einer metaphorischen Ebene lassen sich außerdem die abstürzenden Flugzeuge, die an der Front gefallenen Soldaten, von denen lediglich die Särge den Weg zurück in die Eifel finden, mit einer Krankheit vergleichen, die die Bienen ihres Orientierungssinns beraubt. Sie finden nicht mehr in den Stock zurück und sterben. Ein anderes Bild sind die Menschen im Bunker, die sich wie ein Bienenschwarm zusammenfinden: „Im hintersten Winkel des großen Bunkers in der Bahnhofstraße hängt der ganze Ort gleichsam wie eine zitternde Menschentraube zusammen.”
    Andererseits aber, stehen die Bienen in ihrem Verhalten für all das, was der Krieg nicht ist. Sie arbeiten zusammen, sorgen besonders im Winter füreinander und verteilen “Wärme im Staat”, damit die Larven nicht erfrieren, während der Krieg Hass und Kälte im von menschlicher Hand geführten Staat verteilt. Der ewige Rhythmus der Bienen stellt sich dem Hass, dem Töten und der Zerstörung gegenüber. Sie bleiben vom Krieg unberührt: „Der Lärm der Angriffe scheint den Bienen nichts auszumachen; sie leben in einer anderen, wie es scheint, friedlichen Welt, sie interessiert der Krieg nicht.” Erst als Soldaten auf die Bienenstöcke schießen und diese mutwillig zerstören, hält der Krieg der Menschen selbst in der Bienenwelt Einzug.

    Scheuers Roman ist wie der Tanz der Bienen, wie ihr „Sprachballett”. Er wird den Schrecken des Kriegs gerecht und schafft es gleichzeitig, dass diese nicht die Überhand gewinnen. Er bahnt sich erzählerisch einen Weg durch das Jahr 1944, indem er die Innenansichten des Protagonisten, historische Fragmente, Naturbeschreibungen der Eifellandschaft und den Rhythmus und das Leben der Bienen zu einem Gesamtbild verknüpft. Nicht zuletzt hat Scheuer Egidius Arimond mit diesem Roman ein ihm würdiges Denkmal gesetzt.

    Ein absolut lesenswertes Buch!

  5. Cover des Buches Der Libellenflüsterer (ISBN: 9783570309575)
    Monika Feth

    Der Libellenflüsterer

     (106)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Achtung! Es handelt sich um den siebten Band einer Reihe. Diese Rezension könnte daher Spoiler enthalten, wenn man die vorherigen Bände nicht gelesen hat. 

    Inhalt:
    Bei der Recherche für einen Artikel über Tierschutz erinnert sich Merle an einen alten Fall. Damals hatte sie einen Hund an einen Förster übergeben. Das Tier wurde später totgeschlagen. Der Förster stand im Verdacht, diese grausige Tat begangen zu haben, wurde aus Mangel an Beweisen allerdings frei gesprochen. Merle lässt der Fall keine Ruhe und sie beginnt, nachzuforschen.

    Meine Meinung:
    Dies ist nun der letzte Band der Reihe, den ich vor einigen Jahren schon gelesen habe. Auch hier erinnere ich mich an einige Ereignisse, doch bei weitem nicht an alles. Das machte es ziemlich spannend, auch wenn der Ausgang der Geschichte recht klar war.

    Es ist schön, dass in diesem Band Merle eine größere Rolle spielt. Bisher war sie zwar immer dabei, stand aber nie so im Vordergrund wie hier. Seit ihrem Schulabschluss arbeitet sie nun im Tierheim und geht völlig in ihrer Arbeit auf. Es ist deutlich zu spüren, wie sehr ihr Tiere am Herzen liegen. Daher ist es nur verständlich, dass sie sich die Chance nicht entgehen lassen will, einen Artikel zu schreiben, um andere mehr auf das Thema TIerschutz aufmerksam zu machen.

    So richtig war mir nie klar, was genau Merle in ihrem Artikel eigentlich schreiben will. Der Auftrag besagte, sie soll sich an Beispiele halten. Warum sie sich ausgerechnet auf den Förster konzentriert, bleibt dabei ihr Geheimnis. Auch wenn sie den Hund damals dem Förster selbst übergeben hat und es als ihr persönliches Versagen betrachtet, dass das Tier misshandelt wurde und deshalb gestorben ist, fehlte mir ein bisschen die Verbindung zum Artikel. Ich kann es mir nur so erklären, dass sie aus persönlichem Interesse den Fall erneut verfolgen wollte.

    Wie immer fällt auf, wie impulsiv und naiv die Mädchen in den Büchern handeln. Auch Merle macht sich ohne Vorbereitung einfach auf den Weg zum Förster. Den sie noch immer für schuldig hält. Was hat sie geglaubt, wie er reagiert, wenn sie ihn darauf anspricht? Mit dem, was danach folgte, konnte sie natürlich nicht rechnen. Aber mir fehlte da einiges an Reife bei ihr.

    Die Handlung an sich war spannend und das auch bis zum Schluss. Neben Merles Recherche geht es ohnehin auch so noch um den Förster. Wie auch in den bisherigen Bänden bekommt auch hier der Täter eine eigene Perspektive. So weiß man natürlich schon im Voraus wer es war, aber man bekommt zusätzlich einige Einblicke in die Gedanken und Hintergründe.

    Thematisch dreht sich alles  um Misshandlungen von Menschen und Tieren. Das ist sicher nicht für jeden Leser geeignet. Die Wutausbrüche werden zwar nicht bis ins kleinste Detail beschrieben, aber es reicht aus, um sich vorstellen zu können, was passiert. Da auch ein Kind involviert ist, denke ich, dass der eine oder andere dieses Buch eher nicht lesen sollte.

    Jette spielt in diesem Band wieder eine größere Rolle, da sich um ihre Freundin sorgt, aber leider auch recht überstürzt die Suche nach ihr beginnt. Ich habe hier noch immer das Gefühl, dass sie sich nicht weiterentwickelt.

    Das Ende ist sehr spannend, es kommt zum finalen Showdown, aber man erfährt nicht, was danach passiert. Das fand ich ein wenig schade. Schließlich erschien der finale achte Band erst fünf Jahre nach diesem Teil hier. Ich habe immer darauf gewartet, dass noch etwas kommt. Ich hoffe auf ein paar erklärende Antworten, was nach dem Ende hier geschehen ist. Zumindest freue ich mich jetzt sehr auf Band 8.

  6. Cover des Buches Die Bastardtochter (ISBN: 9783499268014)
    Petra Schier

    Die Bastardtochter

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Akantha
    „Die Bastardtochter“ von Petra Schier ist der dritte Band ihrer Kreuz-Triologie (Band eins: „Die Eifelgräfin“, Band zwei: „Die Gewürzhändlerin“). Die Autorin selbst gibt am Ende zwar an, man könne die Teile auch in umgekehrter Reihenfolge lesen, da würde ich jedoch nicht zustimmen. Im finalen Buch wurde auf sehr viele vergangene Ereignisse Bezug genommen, die wichtig für die Geschichte sind. Nicht zuletzt das Motiv des Antagonisten ist stark in der Vergangenheit verankert, aber erstmal zum Anfang:

    Protagonistin ist Enneleyn, die uneheliche Tochter des Grafen Johann von Manten. Er hat sie als Tochter anerkannt, sodass sie mit ihm und seiner Frau Elisabeth in seinem Haushalt in Koblenz lebt (Die Geschichte dieses Paares beinhaltet vor allem der erste Band der Reihe). Gesellschaftlich haftet Enneleyn jedoch immer noch ein Makel an und so ist sie mehr als bereit den charmanten Ritter Guntram von Eggern zu heiraten. Es dauert jedoch nicht lange, bis sich zeigt, dass ihr Ehemann, statt liebevoll und einfühlsam, brutal und hinterhältig ist. Enneleyn scheint nur eine Figur in seinem bösartigen Plan zu sein.

    Der andere Protagonist, neben Enneleyn, ist Anton Bongert, der Bruder der Gewürzhändlerin Luiza (ihre Erlebnisse sind vor allem dem zweiten Band der Trilogie zu entnehmen) und selbst ein Kaufmann. Die Geschichte wird im Wechsel aus seiner und Enneleyns Perspektive erzählt. Diese Methode soll eigentlich dazu dienen, dass der Leser sich in diese beiden Charaktere gut einfinden kann. Bei mir hat das leider nicht geklappt.
    Natürlich trägt allein Enneleyns Charakter, ihr Stolz und vor allem ihre Schicksalsergebenheit und Gottsfurcht die Geschichte. Doch ich war auf jeder Seite entsetzt, was sie über sich ergehen lässt, wie untätig sie ist und wie sie sich selbst immer tiefer in die Opferrolle fallenlässt. Entgegen entsprechender Komplimente, die sie erhält, war sie keine starke Frau, was ein krasser Gegensatz zu den ersten beiden Bänden der Reihe ist. Elisabeth und Luzia lassen sich darin nichts gefallen, treten für sich ein und sind wirklich stark. Enneleyn ist natürlich ob ihres Ehemannes nur zu bedauern, aber kein Charakter mit dem ich mich identifizieren oder ihn bewundern könnte.

    Der Leser bleibt die ganze Zeit dran, weil er vor allem Guntrams Plan aufdecken will. Hierzu hat Petra Schier auch in schöner Regelmäßigkeit Hinweise eingestreut, sodass man sich nicht durch das Buch durchquälen muss. Aufgrund von Enneleyns Passivität zieht sich die Erzählung allerdings sehr in die Länge. Erst am Ende, als sie aktiv wird, wird es nochmal spannend und auf einmal geht alles ganz schnell. Trotzdem wäre es angenehmer, wenn man auch bei dem persönlichen Erzählstrang von Anfang an neugierig und voll freudiger Erwartung die Seiten umschlägt.

    Als einen kleinen Missgriff empfinde ich außerdem die Sprache eines kleinen spanischen Jungen, der deutsch lernt. Vermutlich um die Authentizität zu erhöhen, gibt die Autorin seine deutschen Sätze exakt wieder, mit allen falschen Konjugationen, Aussprachen und auch wie er sich selbst korrigiert. Das ist bereits nach kurzer Zeit anstrengend und so nervig für den Leser, dass ich seine wörtliche Rede gerne überspringen wollte. Der Plan, dass es authentisch oder niedlich erscheinen könnte, ist an mir leider ins Gegenteil verkehrt.

    Erwähnenswert, aber ohne Einfluss auf meine Beurteilung, ist für die komplette Trilogie definitiv noch die mystische Komponente. Es gibt eine Reliquie, mit der Dinge geschehen und die Ereignisse auslöst, welche nicht rational erklärbar sind. Im besten Fall sollte dies etwaigen Leser gefallen, da es ein wichtiges Motiv der Geschichte ist. Mir sagt es nicht so sehr zu, aber die tollen Charaktere in den ersten beiden Bänden und die spannende Handlung konnte darüber hinwegtragen. In „Die Bastardtochter“ ist das leider nicht gelungen.

    Abgesehen von einer Stadtkarte zu Beginn des Buches, findet sich zum Schluss noch ein Personenregister mit Hinweis auf historische Persönlichkeiten. Außerdem ist auf der letzten Seite ein mittelalterliches Rezept von einem Gericht angegeben, das im Buch vorkommt, sowie eine neuzeitliche „Übersetzung“, die das Nachkochen erleichtert. Eine hervorragende und amüsante Idee! Zu der Mahlzeit kann ich leider noch kein Feedback geben, werde es aber definitiv ausprobieren.

    Insgesamt hat mir das Finale leider nicht so gut gefallen, wie die ersten beiden Bände. Enneleyn ist für meinen Geschmack keine interessante Protagonistin und durch ihren zurückhaltenden Charakter wurde die Geschichte stark gelähmt. Die Grundidee war allerdings spannend und ich habe mich gefreut, die Charaktere und ihren Humor wiederzutreffen. Daher komme ich zu 3 von 5 Sternen.
  7. Cover des Buches Echo der Toten. Ein Fall für Friederike Matthée (ISBN: 9783548289571)
    Beate Sauer

    Echo der Toten. Ein Fall für Friederike Matthée

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Nady

    Klappentext:
    Mord im Hungerwinter

    Januar 1947:  Über dem Land liegt eine Decke aus Schnee und Eis, zwischen Ruinen kämpfen die Menschen ums Überleben. In der Eifel wird ein Mann erschlagen. Einziger Zeuge ist ein Flüchtlingsjunge aus Ostpreußen, der eingeschüchtert schweigt. 
    Richard Davies von der britischen Royal Military Police soll den Mord aufklären. Zur Unterstützung fordert er Friederike Matthée von der Weiblichen Polizei an. Umgeben von Menschen, die zum Teil schwere Schuld auf sich geladen haben, kommen sie dem Mörder auf die Spur.

    Meine Meinung:
    Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich den Roman beim Ullstein Verlag angefragt.  Als er bei mir ankam, freute ich mich sehr auf diesen Kriminalroman.  Schon nach ein paar Seiten stellte ich jedoch fest, dass mir der Schreibstil von Beate Sauer nicht so richtig gefiel.  In dem ganzen Roman wird überdeutlich beschrieben, dass Frauen zur damaligen Zeit nicht ernst genommen wurden und nur die Polizisten bzw. die Militäry Police das sagen hatten. 

    Wiederum gefiel es mir sehr gut, wie Friederike Mattée es schaffte, den kleinen Zeugen, der ja nicht mehr sprechen wollte,  zum reden zu bringen. 
    Ich habe mich jedoch auf einen interessanten Krimi gefreut, was mir hier leider nicht geboten wurde.  Der Fall wird immer nur mal wieder angeschnitten, aber es handelt sich meines Erachtens nicht komplett um einen historischen Krimi. 
    Letztendlich war ich von dem Roman einfach nur enttäuscht, da er sehr viele Längen hatte und er mir einfach sehr langweilig und zäh vorkam.

    Sterne:   2 von 5

  8. Cover des Buches Die Akte Zodiac 1 (ISBN: 9783955308186)
    Linus Geschke

    Die Akte Zodiac 1

     (69)
    Aktuelle Rezension von: ech

    Mit diesem E-Book legt der Autor Linus Geschke den ersten Band einer auf vier Bände angelegten Thriller-Reihe vor, in der er den wahren Fall des Zodiac-Killers, der in den Jahren 1968 und 1969 mehrere Morde in den USA verübt hat, mit einem aktuellen Fall verknüpft, in dem ein Nachahmungstäter rund um Köln unterwegs ist.

    Die vier Bänden bauen aufeinander auf und liefern auch erst in der Gesamtheit die komplette Geschichte. Daher sollten sie unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Da hier jeweils die Kenntnis der jeweiligen Vorgängerbände vorausgesetzt wird, ist ein Quereinstieg auch nur sehr schwer möglich.

    Der brutale Mord an einem Liebespaar ruft Eva Lendt und ihren Partner Oliver Lamprecht vom Kölner Kriminalkommissariat auf den Plan. Die Ermittlungen gestalten sich aber ziemlich schwierig, da der Täter kaum brauchbare Spuren zurückgelassen hat. Erst als sich der freiberuflich tätige Fallanalytiker Marco Brock in die Ermittlungen einschaltet und auf Parallelen zum Fall des Zodiac-Killers hinweist, kommt Bewegung in den Fall. Doch zunächst müssen sich die ungleichen Ermittler erst einmal zusammenraufen.

    Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und liefert am Ende eine verblüffende Auflösung, die aber dennoch ziemlich schlüssig rüberkommt und keine wesentlichen Fragen offenlässt. Kurze Abschnitte und ständige Perspektivwechsel sorgen für ein hohes Erzähltempo, die geschickt gesetzten Cliffhanger animieren zudem ständig zum Weiterlesen. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Sehr gelungen sind auch die immer wieder eingestreuten Rückblenden auf die Taten des echten Zodiac-Killers, die sich eng an die tatsächlichen Abläufe halten. 

    Auch wenn diese Reihe nicht ganz an die Klasse der Born-Trilogie des Autoren heranreicht, bietet sie doch spannende Thriller-Unterhaltung mit einem gewissen True-Crime-Touch.

  9. Cover des Buches Flammen und Seide (ISBN: 9783499273551)
    Petra Schier

    Flammen und Seide

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Hermione27

    Rheinbach um 1673 wird zum Schauplatz des Krieges zwischen Franzosen und Holländern. Auch Madlen, Tochter eines Tuchhändlers, merkt die Auswirkungen des Krieges, weil Lieferungen ausbleiben. 

    Dann kommt auch noch ihre Jugendliebe zurück nach Rheinbach zurück, um einen Spion zu suchen. Ausgerechnet Madlens langjährigen Verlobten fragt er um Hilfe…

    Und Madlen scheint immer noch zwischen den beiden Männern hin- und hergerissen zu sein… 



    Meine Meinung:

    Ich mag die historischen Romane von Petra Schier sehr gerne, weil sie immer sehr fundiert recherchiert sind und man sehr authentisch viel über den Alltag „ganz normaler“ Menschen zu der jeweiligen Zeit lernen kann. 

    Auch bei diesem Roman hat es mir wieder sehr gut gefallen, dass ich vieles über den Alltag der Menschen in Rheinbach zu einer Zeit, mit der ich mich bisher nicht intensiv beschäftigt hatte, lernen konnte. Über den Krieg zwischen den Franzosen und Holländern wusste ich bisher auch noch nichts. 


    Neben dem spannenden historischen Hintergrund hat mich auch die ruhige und flüssige Erzählweise direkt für den Roman eingenommen. Madlen war mir gleich sympathisch, denn sie ist sehr erfinderisch und engagiert als Tuchhändlerin und hat einfach das Herz am rechten Fleck. 

    Ihre Entwicklung auch in emotionaler Hinsicht hat mir sehr gut gefallen. 

    Daher ist der Roman auch ein wundervoller Liebesroman.  



    Fazit: 

    Diesen fundiert recherchierten und flüssig erzählten Schmöker kann ich sehr empfehlen! 


  10. Cover des Buches Wir Verlorenen (ISBN: 9783948736064)
    Jana Taysen

    Wir Verlorenen

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Jofee

    Nach einer schweren Krankheit leben nicht mehr viele Menschen auf der Erde. Es geht einzig ums Überleben, wozu jede*r sich eigene Methoden angeeignet hat. Smilla und ihre kleine Schwester Jera haben Unterschlupf bei einer anderen Familie in einem Bunker gefunden. Nicht ideal, aber eine erträgliche Zwischenlösung. In ihrer Gruppe versuchen sie, möglichst ohne Gewalt durchzukommen. Nicht weit von ihnen entfernt lebt eine Gruppe jungen Männer, die "Verlorenen Jungs". Ihre Taktik ist, skrupellos auszurauben und zu töten, wodurch andere sie fürchten. Bald trifft Smilla ihren früheren Nachbarn und Nachhilfeschüler Falk. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, doch er scheint auch irgendetwas zu verbergen...

     

    Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass Jana Taysen eine wirklich talentierte Schreiberin ist, die sicher noch viel Tolles hervorbringen wird! Sie findet immer die richtigen Worte für das Geschehen und benutzt auch Begriffe, die nicht dem Standard entsprechen. Dazu schafft sie ein einzigartiges Setting, das ich unglaublich bildlich vor Augen hatte. Ich hätte eine Karte von der Umgebung zeichnen können! Ihr Schreibstil war ebenso flüssig wie angenehm zu lesen und ich habe das Buch nur so verschlungen. 

    Der Handlung konnte ich immer gut folgen und habe mich richtig mitreißen lassen von der ständig angespannten Atmosphäre (positiv gemeint!). Es ist zu spüren, wie gut die Autorin jeden Moment von vorne bis hinten durchdacht hat, da alles aufeinander aufbaut. Die Kapitel sind eher lang, was mich persönlich aber nicht gestört hat. 

    "Wir Verlorenen" hinterfragt so einiges, was für uns tagtäglich selbstverständlich ist - Instagram, Make-Up (für mich mehr oder weniger ;-)), heiße Badewannen, ... So handelt es ich zusätzlich um ein richtiges Nachdenkbuch das mir sicherlich noch länger im Gedächtnis bleiben wird.

    Einzig die Charaktere konnten mich nicht richtig überzeugen. An vielen Stellen hätte ich gerne mehr über sie erfahren. Gerade, was das Alter betrifft, denn in diesem Punkt war ich anfangs völlig orientierungslos und habe es mir erst nach und nach errechnen können. Gerade Smilla war mir leider auch nicht wirklich sympathisch. Über ihr naives und teilweise widersprüchliches, impulsives Handeln habe ich das ein oder andere Mal die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Ständig bringt sie ihre Gruppe mitsamt ihrer kleinen Schwester in Gefahr, weil sie nur an sich selber denkt. Zudem verhält sie sich reichlich undankbar ihrer Gastfamilie gegenüber, irgendwann fällt ihr auf, dass sie sich noch nie für ihre Obhut bedankt hat...

     

  11. Cover des Buches Lesereise in den Tod (ISBN: 9783958130807)
    Jürgen Schmidt

    Lesereise in den Tod

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Reinländer

    Klappentext:

    Der jungen Autorin Mona ist jedes Mittel recht, ihre Karriere zu forcieren. Selbstbewusst gibt sie vor, eine Urenkelin des britischen Schriftstellers Walter de la Mare zu sein. Auf eigene Faust veröffentlicht sie den Roman „Passwort Hurensohn“ und organisiert dazu eine vierwöchige Lesereise durch Deutschland. Mona de la Mare hat im Netz zahlreiche Freunde und Fans, die sie täglich über ihre Verkaufszahlen, die Tour und private Neuigkeiten informiert. Nach erfolgreichem Start der Lesetournee stellt Mona am Aschermittwoch ihr Buch in Bad Münstereifel vor. Am folgenden Tag soll die ehrgeizige Autorin in Nettersheim lesen. Sie ahnt nicht, dass es dazu nicht mehr kommen wird …

    Cover:

    Das Cover zeigt eine Ladenpassage bzw. Straße bei Nacht, was eine düstere Stimmung verursacht und somit die Neugier weckt. Das Foto ist sehr dunkel und somit auch die Farben und die Stimmung eher gediegen und düsterer. Ein sehr gut gelungenes Cover, passend zum Buch.

    Meinung:

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Man kommt gut und locker voran. Vieles wird sehr detailliert beschrieben und dennoch bleibt es einkurzweiliger Lesegenuss, da schon nach wenigen Lesestunden der Krimi bereits beendet ist.

    Das Schriftbild ist relativ klein. Die Kapitel sind zum Teil nur wenigen Seiten lang, was ich sehr angenehm fang und somit der Lesefluss sehr kurzweilig und rasant erschien. Die einzelnen Kapitel sind durchnummeriert und hatten für mich eine sehr angenehme Länge.

    Das Buch ist ein Regionalkrimi und der erste Fall des Privatdetektivs Andres Mücke. Es geht um die junge Autorin Mona de la Mare, die sich auf Lesereise befindet und sich mit ihren Büchern, den großem Durchbruch erhofft. Doch es kommt anders als gedacht und sie wird ermordet aufgefunden. Privatdetektiv Andreas Mücke übernimmt diesen Fall und stößt dabei auf einige Ungereimtheiten. Zu viel möchte ich jedoch nicht an dieser Stelle verraten, sondern kann jedem Krimi-Fan dieses Buch ans Herz legen.

    Die Charaktere sind gut durchdacht. Die Situationen und Handlungen werden bildlich und detailliert beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann und alles auch sehr gut nachempfinden kann. Der Lokalcharakter und die Regionaleinflüsse der Region Bad Münstereifel kommen sehr gut rüber. Es wirkt dadurch sehr real und authentisch. Die Dialoge und Gespräche wirken echt und nicht gekünstelt, so fühlt man sich mitten im Geschehen. Auch aus dem Privatleben des Detektivs erfährt man einiges, ohne das dabei der eigentliche Fall zu kurz kommt. Der Krimi ist spannend, interessant und authentisch geschrieben. Es wirkt dadurch sehr kurzweilig und locker. Mir hat dieses Buch einige schöne Lesestunden bereitet, die viel zu schnell vorbei waren.

    Fazit:

    Spannender und kurzweiliger Regionalkrimi, der für einige wunderschöne Lesestunden gesorgt hat.



  12. Cover des Buches Feuerwut (ISBN: B01N96KGSI)
    Simon Geraedts

    Feuerwut

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Mike hält sich mit Einbrüchen über Wasser. Doch er ist keiner von den Bösen. Mit seinem Partner Sven steigt er nur bei den Wiederlingen der Gesellschaft ein. Da es sich so jedoch nicht reich werden lässt, beschließen sie einen großen Coup durchzuziehen. Dann hätten sie ausgedient. Ihr Ziel ist ein Zuhälter, der bekannt für seine Skrupellosigkeit ist und im wahrsten Sinne des Wortes im Geld badet. Doch kurz vor dem großen Tag landet Mike bei einer Wahrsagerin, die ihm vorhersagt, dass die Unternehmung seinen Tod bedeuten wird. Mike müsse in seine Vergangenheit eintauchen, um sein Ableben verhindern zu können. Ein nervenzerreißender Kampf um sein Leben beginnt.

    Dieses Buch hatte ich in kürzester Zeit ausgelesen. Die spannende Handlung und der temporeiche Schreibstil machen diesen Thriller zu einem Page-Turner. Trotz der rasanten Entwicklung der Handlung kommt die Charaktertiefe nicht zu kurz. Bestimmte Szenen werden sehr explizit geschildert, doch das gehört für mich persönlich zu einem Thriller dazu und ist deshalb kein Negativpunkt. Das Ende konnte mich überraschen. Es passt meines Erachtens sehr gut, sodass ich das Buch mit einem guten Gefühl zugeschlagen habe. Der einzige Negativpunkt: Eine wichtige Wendung war mir nicht ausgearbeitet genug. Das hat mich etwas enttäuscht, da sie ein wirklicher Knaller war.

    Lesenswert!
  13. Cover des Buches Grenzgänger (ISBN: 9783426306086)
    Mechtild Borrmann

    Grenzgänger

     (113)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Dies war der 2. Roman, den ich von Mechthild Borrmann gelesen und wird nicht der letzte sein. 

    Der Roman konnte mich gleich fesseln. Die Perspektivwechsel fand ich sehr interessant und störten mich nicht im Lesefluss. 

    Dies ist eine fiktive Geschichte, die aber leider auf wahren Begebenheiten beruht. Es ist sehr erschütternd was damals teilweise in Besserungsanstalten und Kinderheimen geschehen ist. 

    Der Roman berührte mich sehr und machte mich nachdenklich. Es ist ein sehr wichtiges Buch gegen das Vergessen. 

    Ich vergebe 4 Sterne und empfehle diesen interessanten, lesenswerten Roman sehr gerne weiter. 

    Einen Punkt ziehe ich ab, da ich gerne noch mehr von Hennis Gedankenwelt erfahren hätte. Da fehlte mir etwas die Tiefe. 



  14. Cover des Buches Das Buch von Eden (ISBN: 9783404155453)
    Kai Meyer

    Das Buch von Eden

     (155)
    Aktuelle Rezension von: histeriker
    Inhalt:
    Aelvin ist ein Novize in einem Kloster in der Eifel. Im Wald nicht weit weg lebt Libuse mit ihrem Vater Corax, mitten im Wald in einem Turm. Und dann tauchen da noch Besucher auf, Albertus und Favola, die ein Geheimnis haben. Diese Leute werden durch eine Reise verbunden.

    Bewertung:
    Das Buch ist dick und liest sich trotzdem gut. Die Reise ist sehr interessant, den mystischen Inhalt kann ich im Zusammenhang mit dem Mittelalter nachvollziehen, hätte ich aber nicht unbedingt haben müssen. Auch die anderen "geheimnisvollen" Sachen waren zwar interessant und wahrscheinlich aus der Sicht der mittelalterlichen Personen glaubhaft, aber dafür hätte ich etwas mehr Ich-Erzählung gebraucht.
    Das Buch nimmt aber einen auf eine wundersame Reise und streift so viele Themen und Personen, dass man geneigt ist, weiter zu recherchieren und sich mit diesen Personen zu beschäftigen. Das ist ein großes Plus des Buches, es macht einen interessiert an Geschichte.
    Die Charaktere fand ich sehr gut gewählt, einige besser als andere. Vor allem Corax hat es mir angetan, auch wenn er eigentlich nur eine Nebenperson ist. Sinaida ist auch sehr interessant, auch wenn etwas einseitig aufgebaut, was ihre Motive betrifft. Aber die Einblicke die man durch ihren Charakter bekommt, sind die interessanten im Buch.
    Für mich hat sich das Buch gelohnt.
  15. Cover des Buches Die Bärenführerin (ISBN: 9781503900714)
    Lea Weisz

    Die Bärenführerin

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Siko71
    Agnes von Langerode, soll mit Bernhard von Hinzweiler verheiratet werden, aber als die Gauklertruppe in der Stadt war, schlägt ihr Hez für einen Anderen. Kilian, der Bärenführer hat ihr Herz erobert. In ener Nacht und Nebelaktion flieht sie von dem Gut ihres Vaters und lässt alles zurück. Nun muss ihre Schwester Beth an ihrer Stelle Bernhard heiraten... Agnes hingegen hat auch ihre Probleme und es droht die Liebe ihres Leben zu verlieren...

    Ein schönes Roman, der mal was für Zwischendurch und für's Herz ist. Der leichte Schreibstil lässt einen duchr das Buch und die Handling fliegen. Mir hat es sehr gut gefallen und daher volle Sterne.

  16. Cover des Buches Die Eifelgräfin (ISBN: 9783499249563)
    Petra Schier

    Die Eifelgräfin

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Auf diese Trilogie hatte ich mich sehr gefreut, da ich auch Abenteuer und Spannung von einem historischen Roman erwarte. Leider habe ich diesen ersten Teil nach 107 Seiten Langeweile abgebrochen. Es ging in der ganzen Zeit nur um das etwas nervige Kennenlernen in einer beginnenden Liebesgeschichte. Fuer mich persoenlich nichts, wer soetwas gerne liest, fuer den ist es sicher unterhaltsam.

  17. Cover des Buches Für immer und Emil (ISBN: 9783746632124)
    Nikola Hotel

    Für immer und Emil

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Wenn es der pseudo-veganerin und Powerfrau Leonie eine zahme, fleischessende Landfrau wird, dann kann es nur an den leckeren Erdbeeren und Emil liegen …

    Schreibstil:
    Wie immer verzauberte mich der Stil von Nikola Hotel. Ich sah die Charaktere bildhaft und umgehend vor meinem inneren Auge und machte mich teilweise über ihre Art lustig. Die Geschichte nimmt schnell an Fahrt auf und es ist klar, wie sich die Geschichte entwickelt. Dennoch ist das „wie“ sehr überraschend, witzig und einzigartig. Der Ausdruck ist immer passend, höflich und typisch Nikola Hotel.

    Charaktere:
    Leonie war zu Beginn der Geschichte doch sehr merkwürdig. Ihre Art mit Druck umzugehen und sich dermaßen an andere anzupassen war mir absolut fremd. Als sich herausstellte warum sie dies tat, hatte ich Mitleid mit ihr und gönnte ihr die Lebensveränderung von Herzen. Besonders witzig war ihre innere Zerrissenheit, die ich beim Lesen immer wieder spürte, aber wirklich belächelte. Ihre wahre Persönlichkeit kam zum Ende der Geschichte hervorragend zur Geltung und machte Leonie zu einer wirklichen Powerfrau.

    Emil, ein surfer-Typ zum anbeißen, nur schade, dass er surfen nicht mag da war ich wohl nicht die einzige, die diese Entwicklung schade fand – aber genau dieser Fauxpas, dass wir Menschen in Schubladen stecken ist so genial! Wir achten heutzutage gar nicht mehr auf Persönlichkeit und Menschlichkeit, wir lassen uns durch virtuelle Profile auf sozialen Medien ablenken, stellen uns falsch oder richtig dar und das zwischenmenschliche geht verloren. Wer mag sowas?! Daher ist Emil nicht nur eine Romanfigur, sondern im gewissen Maße auch ein Vorzeigetyp, der diesem Wahn des öffentlichen Medienhypes via Facebook widerspricht. Einfach nur gelungen dargestellt und nachahmungswürdig!

    Ben, Emils Bruder, welcher unter einer Form des Autismus leidet, passt ebenfalls hervorragend in diese Geschichte. Er ist, wie alle anderen auch, so wie er ist. Er macht das was er für richtig hält und lebt gut damit. Er ist ehrlich, direkt und war mein heimlicher Liebling. Seine Taten wirken auf eine Art befremdlich, auf eine Andere absolut nachvollziehbar – nur würden wir (als gesellschaftsfähig erzogene Erwachsene) nie so reagieren. Die Geschichte zeigt, dass Autisten gar nicht „auffällig“ sind, sondern die Gesellschaft verkorkst!

    Cover:
    Mit dem Cover kann ich leider gar nichts anfangen und ich wäre im Buchladen an dieser wirklich lesenswerten Geschichte vorbeigegangen.

    Fazit:
    Ein absolutes must read für jeden! Eine tolle Geschichte über Gesellschaft, die Reise zum ICH und die Liebe.
  18. Cover des Buches Das verbotene Eden 3 (ISBN: 9783426513132)
    Thomas Thiemeyer

    Das verbotene Eden 3

     (171)
    Aktuelle Rezension von: JenniferKrieger

    Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.


    Rezension

    Kann Spoiler bezüglich der ersten beiden Teile enthalten!


    Nachdem ich die ersten beiden Bücher der Reihe in Ordnung, aber nicht überragend fand, wurde mir von mehreren Seiten mitgeteilt, dass der dritte Teil das beste Buch der Reihe sein soll. Das kann ich zwar nur bedingt bestätigen, aber meine Kritikpunkte liegen diesmal an anderer Stelle.


    Der Anfang des Buches hat mir gut gefallen. Ich fand es spannend, die Hintergründe für die Trennung und den Hass zwischen Frauen und Männern zu erfahren. Es wurde noch einmal viel mehr ins Detail gegangen als in den vorherigen Büchern, weil der Beginn des Buches zu dem Zeitpunkt spielt, an dem die Krankheit ausgebrochen ist. Durch die aktive Schilderung wirkte das Ereignis viel dramatischer als in den Überlieferungen.

    Außerdem habe ich mir genau den richtigen Zeitpunkt ausgesucht, um eine Dystopie zu lesen, deren Gesellschaftssystem durch eine Pandemie entstanden ist. Die Menschen werden, vor dem Zusammenbruch der Gesellschaft, dazu aufgerufen, Masken zu tragen, keine Hände zu schütteln, Abstand zu halten, sich nicht ins Gesicht zu fassen und Menschenansammlungen zu meiden. Es war ein wenig skurril, das zu lesen, während im echten Leben gerade ebenfalls eine Pandemie grassiert. Die Schilderungen im Buch waren auf jeden Fall authentisch.


    Darüber hinaus hat mich das Buch allerdings nicht sonderlich mitnehmen können. Dazu waren mir die Ereignisse zu konstruiert. Es gab jede Menge glückliche Zufälle, die in Summe dann zwar alle Handlungsstränge zum Abschluss gebracht, aber keine Spannung aufgebaut haben. Viele dieser Zufälle waren zudem vorhersehbar. Selbst die Figuren wussten manchmal, worauf ein bestimmter Handlungsstrang hinauslaufen würde. Zusammen mit der Tatsache, dass ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen konnte, hat das dazu geführt, dass mich selbst vermeintliche Tragik und Dramatik nicht berühren konnte. Für das große Finale der Reihe war es mir leider zu emotionslos.


    Außerdem fand ich das Ende enttäuschend. Die gesamte Reihe über wurde auf die alles entscheidende Schlacht zwischen Frauen und Männern hingearbeitet. Immer wieder wurde betont, dass beide Seiten zwar fanatische Anführer haben, aber auch viele andere ihren extremistischen Meinungen folgen. Es wurde immer weiter Spannung aufgebaut, aber schlussendlich verpuffte das Konfliktpotenzial einfach. Ich sehe, dass es keine Lösung ist, es tatsächlich zu einem ausführlichen, blutigen Krieg kommen zu lassen, weil damit beide Gruppen ausgelöscht werden würden. Aber dafür, dass viele Männer Frauen wirklich ekelerregend finden und dass viele Frauen Männer noch immer hassen, kamen mir die Lösung und der Abschluss dann einfach zu schnell.


    Fazit

    Der Abschluss der Reihe konnte mich leider auch nicht mehr überzeugen als die vorherigen Teile. Zwar wurde diesmal auf die Instant-Liebesgeschichte verzichtet und ich fand die detaillierten Schilderungen der Ereignisse, die zur Trennung von Frauen und Männern geführt haben, sehr interessant, sonst konnte mich das Buch aber nicht mitnehmen. Vieles wirkte konstruiert und war emotionslos und vorhersehbar. Das Ende kam außerdem zu schnell und hat mich daher enttäuscht. „Das verbotene Eden – Magda und Ben“ bekommt für die Erläuterung der Hintergründe noch drei Schreibfedern.

  19. Cover des Buches Der Frauenjäger (ISBN: 9783499256363)
    Petra Hammesfahr

    Der Frauenjäger

     (130)
    Aktuelle Rezension von: badwoman

    Vorweg erstmal: Ich habe schon bessere Bücher von Petra Hammesfahr gelesen - aber auch dieses fand ich durchaus lesenswert. Anfangs haben mich die vielen Namen und Familienbeziehungen etwas verwirrt, aber nach einiger Zeit konnte ich die Personen den jeweiligen Familien zuordnen. Marlene, die Hauptperson treffen wir hier auf zwei unterschiedliche Zeitebenen an, einmal lernen wir sie als Hausfrau kennen, die nicht ganz zufrieden ist mit ihrem Leben und sich nach Veränderung sehnt. Dann erleben wir sie nach ihrer Entführung auf der Suche nach einem Ausgang aus der stockfinteren Höhle, in der sie gefangen gehalten wird. Zum Schluss des Buches nähern sich die Zeitebenen immer mehr an und damit wächst auch die Spannung immer mehr. Auch die anderen handelnden Personen sind interessant dargestellt und bieten Spielraum für Spekulationen über den Täter, den wir ganz zu Anfang des Buches schon ein wenig kennenlernen, zumindest seine Beweggründe für diese schrecklichen Taten.

    Manches in diesem Buch wirkt zu unrealistisch, z. B. die Hochzeiten der FreundInnen, dass Werner die belastenden CDs nicht sofort zur Polizei bringt, und noch einige andere Kleinigkeiten. Aber trotz diesem Kritikpunkt ist der Autorin ein spannendes gut lesbares Buch gelungen.

  20. Cover des Buches Der gläserne Himmel (ISBN: 9783453359208)
    Petra Hammesfahr

    Der gläserne Himmel

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Klappentext:

    Christian ist Mitte dreißig und Lehrer, als er in das Dorf zurückkehrt, in dem er als Kind eine unbeschwerte Zeit verbrachte. Hier begegnet er Sina. Gebannt von ihrer Anziehungskraft macht er ihr bald einen Heiratsantrag. Doch wer ist diese rätselhafte junge Frau, die oft nicht sie selbst zu sein scheint? Und was bedeuten die Träume, in denen Sina blutüberströmt in einem Graben liegt? Christian stellt Nachforschungen an und erkennt, dass in diesem idyllischen Ort vor vielen Jahren ein schreckliches Verbrechen geschah ... 

    Irgendwas hat dieses Buch und ich kann es nicht beschreiben. Es hat mich in seinen Bann gezogen. Keine leichte Kost, man muss zwischen den Zeilen lesen und dann das gelesene erstmal sacken lassen.

  21. Cover des Buches Die Sünderin (ISBN: 9783499257063)
    Petra Hammesfahr

    Die Sünderin

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    📚 BEENDET 📚 Cora Bender ersticht plötzlich und scheinbar ohne Grund einen wildfremden Mann. In diesem Buch stellt sich also nicht die Frage nach dem Täter, sondern nach dem Motiv.
    Den Ansatz der Geschichte fand ich ziemlich interessant, leider verschenkt das Buch aber jede Menge Potenzial. Überraschungsmomente gibt es kaum, als Leser weiß man das meiste schon vor dem Ermittler. Ja, dieses Buch ist ein Roman und kein Thriller, aber ein paar Aha-Momente mehr hätten dem Buch wirklich gut getan. So wirkt die Geschichte oft langatmig und monoton.
    Die Auflösung ist vollkommen in Ordnung, doch auch hier sollte man keine große Überraschung erwarten. Insgesamt kann ich das Buch nicht empfehlen 🙁
  22. Cover des Buches Sturm über der Eifel (ISBN: 9783740809164)
    Katja Kleiber

    Sturm über der Eifel

     (26)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Jetzt habe ich mal was getan, das ich sonst nie mache: nämlich die Rezensionen von anderen gelesen, BEVOR ich hier nun meine verfasse.

    Warum? Weil ich erst dachte, Katja Kleiber veräppelt den Leser, will mal wissen, wieweit man gehen kann, damit der Leser auch noch „ mitmacht.“  Aber nun…nachdem ich die anderen Rezensionen gelesen habe, musste ich doch schlucken. Scheint also nicht der Fall zu sein – es hätte mich auch gewundert, dass der doch renommierte Emons-Verlag da mitspielt.

    Trotzdem bleibe ich natürlich bei meiner Meinung. Ich habe ja bereits den ersten Band gelesen,, in dem die „Eifelhexe“ Ella Dorn vorkommt. Hier dachte ich noch, nun mal sehen, wie sich das dann weiterentwickelt.

    Ganz ehrlich? Ich finde die Beschreibung der Region und auch so mancher Eifler Eigenart sehr gut. Aber sonst…..über die Ermittler kann ich nur den Kopf schütteln. Tanja Marx, die nur karrieregeil ist (anders kann man es nicht ausdrücken) lt. der Beschreibung, die erst mal „vergisst“, die Angehörigen des Opfers zu befragen – das fällt ihr halt dann auf einmal wieder ein…die am liebsten den ersten besten Verdächtigen als Mörder sehen möchte und auch sonst eher unbeholfen agiert. Dann dazu Peter Claes, der hauptsächlich von seinem – wohl nicht vorhandenen – Sexleben tagträumt und „ausladende Hinterteile“ supertoll findet…was soll man dazu noch sagen? Dass ich das bereits beim spätestens zweiten Mal kapiert habe? Weitere Auslassungen bzw. der immer wieder kehrende Hinweis darauf hätte es für mich nicht gebraucht….

     Der Fall an sich ist relativ öde. Dass der Schamane Leo nicht aus rituellen Gründen getötet wurde, scheint klar zu sein, dass es auch kein Eifersuchtsmord war, bald ebenfalls. Und dass eben etwas „gewaltig anderes“ dahinterstecken musste. Worauf natürlich NICHT die Ermittler kamen, sondern Ella Dorn und mithilfe anderer - fast zum Schluss hin- dann auch mal Tanja Marx und Peter Claes….

    Das Ende des Buches merkt man an den immer kürzeren werdenden Kapiteln. Das sollte sicher die Spannung erhöhen. Da die bei mir ohnehin nicht vorhanden war, haben mich diese wilden Action-Szenen auch nicht vom Hocker gerissen.

    Ach ja – Tanja Marx und der in Afghanistan verletzte und nach Deutschland gebrachte Bruder – sollte das dazu dienen, die Dame in einem besseren Licht darstellen zu lassen? Oder die Tinder-Abschweifung von Peter Claes?

    Tut mir leid, aber für mich war das definitiv der letzte „Krimi“ der Autorin. Wie gesagt, ich dachte wirklich erst an einen Scherz – so wie das Ermittler-Paar präsentiert wird – aber für so etwas gebe ich wirklich kein Geld mehr aus.

     

     

     

     

  23. Cover des Buches Die Enden der Welt (ISBN: 9783596512232)
    Roger Willemsen

    Die Enden der Welt

     (87)
    Aktuelle Rezension von: MaternaKuhn

    Der erste Roger Willemsen. Die Eröffnung einer neuen Dimension des Lesens. Willemsen reist an die Enden der Welt. Neben den naheliegenden, vermeintlich geografischen Enden der Welt wie Patagonien, dem Himalaya und dem Nordpol sind es aber auch emotionale Enden der Welt, an die Willemsen reist - ein Bordell in Bombay, eine Totenfeier auf Tonga, ein Opium-Rausch im Golden Triangle. Obwohl die Enden der Welt für Roger Willemsen allesamt am wenigsten geografischen Orte sind, sondern extreme Situationen und Begebenheiten denen er sich aussetzt, um das zu erfahren, was „dahinter“ liegt. 

    Wer in den Enden der Welt einen konventionellen Reisebericht sucht, wird sicherlich enttäuscht werden, denn Roger Willemsen sehnt sich danach, Menschen, Landschaften, Kulturen und Riten zu durchdringen und zwar auf einer diffizilen Wahrnehmungsebene, die den Leser sprachlos macht. Willemsen beherrscht es, die Dinge auf so vielen Ebenen zu erfühlen und diese Reflexionen in eine Sprache zu gießen, die einem fassungslose Bewunderung abringt. Die Orte, die Willemsen bereist, sind Orte, die eine besondere Mystik, eine herausfordernde Atmosphäre und irgendwo auch einen Grenzbereich zwischen Leben und Tod darstellen - letzteres etwas, das sich durch das gesamte Buch zieht. 

    Wer nach einer anspruchsvollen Lektüre sucht, die einen zum Nachdenken anregt, die an Schauplätzen rund um diese Erde spielt, die einen in die Wahrnehmungswelten einer außergewöhnlich reflektierten Persönlichkeit mit einer unglaublichen Sprachakrobatik entführt, der wird große Freude an diesem Buch haben.


  24. Cover des Buches Die Gewürzhändlerin (ISBN: 9783499256288)
    Petra Schier

    Die Gewürzhändlerin

     (93)
    Aktuelle Rezension von: anma112015
    Wer mittelalterliche Alltagsbeschreibungen ohne große Dramatik mag, der ist bei diesem Buch richtig. Leider kommt die Spannung in dem Roman eindeutig zu kurz. Mordanklage und Lösung des Verdachtes beziehen sich auf die letzten 100 Seiten des Buches.
    Meine Meinung:
    Gutes Sittengemälde, den "Heiligen Gral" in Form einer Kreuz-Ketten-Relique hätte man weglassen können. Dadurch erhält der Roman einen leichten Fantasy-Touch. Teil 3 der Buchreihe werde ich nicht lesen.

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