Bücher mit dem Tag "eifelkrimi"

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46 Bücher

  1. Cover des Buches Leise rieselt der Tod (ISBN: 9783740809485)
    Uli Aechtner

    Leise rieselt der Tod

     (45)
    Aktuelle Rezension von: nellsche

    Da Jennifer von ihrem Freund verlassen wurde und ihr ein tristes Weihnachten bevorsteht, verbringt sie die Feiertage bei ihrem guten Freund Tom. Doch anstatt ruhige Feiertage mit Tom und seiner Familie zu verbringen, gibt es im Dorf einen Todesfall. Als Tom in den Fall verwickelt wird, beginnt Jennifer zu ermitteln.

    Ich kannte bereits einige Bücher dieser Autorin, die mir allesamt sehr gut gefallen haben. Deshalb habe ich mich sehr auf diesen Weihnachtskrimi gefreut.
    Der Schreibstil war locker und mitreißend. Ich konnte sofort in die Geschichte hineinkommen und bestens folgen. Die Beschreibungen waren detailliert und bildhaft, so dass ich die Personen und das Drumherum sehr gut vor Augen hatte.
    Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren authentisch, menschlich und sympathisch. Ich hatte also viel Freude, sie zu begleiten und mit ihnen mitzufiebern.
    Die Story hat mir super gefallen. Sie war toll konstruiert und es gab interessante und überraschende Wendungen und Entwicklungen. Die Spannung wurde gekonnt aufgebaut und hielt sich bei mir durchgängig bis zum Ende.

    Ein sehr gelungener und unterhaltsamer Weihnachtskrimi, den ich regelrecht verschlungen habe. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

  2. Cover des Buches Mond über der Eifel (ISBN: 9783940077226)
    Jacques Berndorf

    Mond über der Eifel

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Darryl1208

    ABGEBROCHEN

    Ich habe schon einige Bücher aus der Baumeister Reihe gelesen, die waren zumindest so gut, das ich sie ausgelesen habe.
    Dieses hier ist leider eine gequirlte von Pauschalismen gefüllte, esotherische Sch**ße.
    An dem Punk als nicht nur pauschal Gothiks und Satanismus gleichgesetzt wurden, sondern auch noch Aleister Crowley und sein „Orden“ ins Spiel kamen, war ich raus.
    Der Autor versuchte offenbar möglichst viele Dinge von denen er keine Ahnung hat, in einem Buch zu verquirlen.
     Ich bedauere die armen Bäume die dafür gefällt wurden.

    ABGEBROCHEN        

      

    P.S.: Den einen Stern gibt es weil NULL Sterne nicht geht.            

                   

  3. Cover des Buches In Vino Veritas (ISBN: 9783453435704)
    Carsten Sebastian Henn

    In Vino Veritas

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Lesewuermchen

    Der Klappentext sprach mich an. Es soll sich hierbei, wie hinten im Buch angegeben, um den ersten Fall für Julius Eichendorff handeln. Leider konnten mich weder der Schreibstil noch die Personen mitreißen. Mir kam es eher vor, als würde ich ein Buch, mitten aus einer Reihe herausgerissen, lesen. Es tauchen viele Namen auf, doch keine der Personen wird näher beschrieben. Da fehlen mir auf jeden Fall ein paar Rahmenangaben, zumindest wie Alter und Aussehen. So blieben für mich die Personen platt und konturenlos und ich habe das Buch sehr schnell zur Seite gelegt.


  4. Cover des Buches Höhenflüge (ISBN: 9783981702378)
    Ulrike Schelhove

    Höhenflüge

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Engel1974
    Mit "Höhenflüge" gibt es einen weiteren Eifelkrimi und ein Wiedersehen mit den Kommissaren Landwehr & Stettenkamp.

    Nach:
    "Der Kindermacher"
    "Trügerische Fährten"
    "Bande des Schweigens"
    "Fangnetz"
    ist dies bereits der 5. Band der Eifel-Krimi- Reihe der Autorin Ulrike Schelhove. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann somit einzeln, ohne Kenntnisse der Vorbände gelesen werden.

    Auch hier geht es wieder um ein sehr aktuelles und bewegendes Thema. Die Autorin entführt den Leser in ein Feflecht von Korruption und Vetternwirtschaft.

    Inhalt:
    Die Besitzerin einer Internetplattform für Patnervermittlung Daphne Lautwein und der Vorsitzende der Eifelbank Jochen Mahlstädt werden in einer düsteren Novembernacht tod aufgefunden. Ein grausamer Doppelmord, denn beide wurden hinterrücks erschossen. Eine am Tatort gefundene DNA-Spur führt die Ermittler zunächst auf eine falsche Fährte. Bei weiteren Ermittlungen geraten die Kommissare in ein Wespennest voller Korruption und Vetternwirtschaft.

    Meinung:
    Der Krimi liest sich von der ersten bis zur letzten Seite gut. Man findet sehr schnell in den Roman hinein, lediglich etwas mehr Spannung und eine geballtere Handlung hätte ich mir gewünscht. Dafür wird aber der Täter erst am Ende des Buches verraten und es war unmöglich ihn vorher zu erraten.

    Schreibstil:
    klare, einfach Wortwahl, ein schnelles und flüssiges Lesen war gegeben

    Charaktere:
    sehr gut und authentisch dargestellt

    Inhalt und Spannungsfaktor:
    hier hätte ich mir doch etwas mehr Spannung und eine geballtere Handlung gewünscht

    Insgesamt betrachtet liest sich der Krimi aber gut.

    Fazit:
    etwas mehr Spannung und der Krimi wäre Perfekt
  5. Cover des Buches Escape (ISBN: 9783898010672)
    Maria Hademer

    Escape

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Traumweltenland
    1. Realistische Beziehungen
    2. Sympathische Charaktere
    3. Unerwartete Spannung
      Alles in allem ein top Jugendkrimi!
  6. Cover des Buches Eifelheiler (ISBN: 9783897059832)
    Rudolf Jagusch

    Eifelheiler

     (15)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch den Klappentext – es geht um „Gesundbeten“, Heiler und natürlich die Eifel.

    Die skurrilen Typen , vor allem das Ermittler-Duo ( da es mein erster Roman von Jagusch ist, kannte ich die beiden vorher noch nicht ) haben mich gefangen genommen; die fand ich so was von herrlich beschrieben, dass ich öfters lachen musste. Das war auch gut so, denn andererseits – allzu spannend empfand ich die Geschichte an sich nun nicht gerade.

    Ich kann es schlecht beschreiben, aber die Figuren – zwar kauzig, aber alle sympathisch – und ihr Verhalten bzw. ihr Verhältnis untereinander standen für mich hier im Vordergrund und „überlagerten“ so wohl auch den Krimi an sich.

    Mal sehen, wie das beim nächsten Krimi des Autors, den ich mir demnächst besorgen werde, dann ist……
  7. Cover des Buches In dubio pro Vino (ISBN: 9783897053571)
    Carsten Sebastian Henn

    In dubio pro Vino

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Im beschaulichen Ahrtal steht die Wahl der neuen Weinkönigin an. Hinter der Fassade läuft ein wildes Ringen und Rangeln unter den Anwärterinnen, das plötzlich in einen Mord gipfelt.  Auch eine ehemalige Weinkönigin verunglückt auf recht merkwürdige Weise und das Alles ist erst der Anfang. Der sogenannte kulinarische Detektiv und Sternekoch Julius Eichendorff nimmt die Spur der mysteriösen Vorgänge auf und muss plötzlich den Fall noch aus einem viel persönlicheren Grund lösen, den auf einmal gilt auch er als verdächtig.   

    Dieses ist der dritte Teil der Reihe um den kulinarischen Detektiv. Aber egal ob man die beiden Vorgänger kennt oder nicht, werden einem die Charaktere problemlos im Rahmen der Handlung näher gebracht. Der Krimi greift inhaltlich die regionale Geschichte auf, bis zurück in die Römerzeit und ist gewürzt mit einer großen Prise Humor und allerlei kulinarischen Einwürfen. Ganz klassisch ermittelt Julius durch Gespräche und genaues Hinsehen und guter Kombinationsgabe. Die Lösung des Falles wird nach alter Manier im großen Kreis mit langer Analyse des Detektives aufgebauscht und dadurch etwas langatmig, in einem sonst durchweg unterhaltsamen und spannenden Krimi.

    Mein Fazit: Ein unterhaltsamer, ansprechender Regionalkrimi, der zum Miträtseln einlädt. Einige wenige Längen, davon insbesondere die letztlich Auflösung lassen sich dank eines grandiosen Jürgen von der Lippe als Sprecher problemlos verschmerzen. Wer gerne Krimis hört und einer guten Spur Humor und Wortwitz etwas abgewinnen kann, wird hier viel Freude haben.

  8. Cover des Buches Eine Reise nach Genf (ISBN: 9783954413553)
    Jacques Berndorf

    Eine Reise nach Genf

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Wie bereits in der Überschrift gesagt, ist der wesentliche Teil der Haupthandlung die "Barschal-Affäre" von 1987. Alle wichtigen Komponenten dieser realen Geschichte wurden praktisch 1 zu 1 übernommen, ergänzt um die Ermittlungstätigkeit des Protagonisten und ein paar spannende Thrillerelemente. Mir war das zu wenig...! 

    Trotzdem kann das Buch fesseln und nimmt den Leser mit auf eine aufregende Reise, die von der Eifel ausgehend über Kiel bis nach Genf reicht. 

    Der Spannungsbogen ist gut gehalten und der Autor kann geschickt diverse Spannungsspitzen setzen. Die Protagonisten sind - wie immer in dieser Reihe - sehr gut und mit erfrischender Tiefe gezeichnet. Dazu kommt eine wirklich schöne, lockere Schreibweise, die den Leser in ihren Bann zu ziehen vermag.


  9. Cover des Buches Nomen est Omen (ISBN: 9783740807030)
    Carsten Sebastian Henn

    Nomen est Omen

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Sunny225
    Bei einer Führung durch den ehemaligen Regierungsbunker wird ein Teilnehmer ermordet. Doch wie konnte der Mörder entkommen, wo doch der Raum von innen verschlossen war? Der Sternekoch Julius Eichendorff ermittelt in seinem zweiten Fall. Der Regionalkrimi war für mich die perfekte Urlaubslektüre für eine Weinreise durch das Ahrtal, wo auch eine Bunkerführung auf dem Programm stand. Der Weinjournalist Carsten Sebastian Henn kennt sich im Ahrtal, der dortigen Gastronomie- und Weinszene bestens aus und bringt dieses Wissen in den lockeren Krimi mit ein. Humor, ein wenig Liebe, nervende Verwandte, ein Kater auf Freierspfoten, geschichtlicher Hintergrund... nichts fehlt. Vielleicht ist das aber auch der Grund, weshalb mir der zu lösende Fall letztendlich zu konstruiert vorkam und es zur Auflösung doch einiger Zufälle bedurfte. Trotzdem gute Unterhaltung mit spannendem Finale.
  10. Cover des Buches Malerische Morde (ISBN: 9783934638594)
    Ralf Kramp

    Malerische Morde

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Der neunte Tod (ISBN: 9783934638440)
    Ralf Kramp

    Der neunte Tod

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Glineur

    Ein Roman mehr aus der Feder des Autors Ralf Kramp erschien auchl als Hörbuch. „Der Neunte Tod“ auf 3 Audio-CDs wurde im KBV-Verlag vertont.

    Der Obdachlose Harry ist im tiefen Winter recht angetrunken auf dem Weg vom Vellerhof Richtung Trier. Als zwei Unbekannte ihm auflauern, wollen diese nur wissen, wo sein üblicher Begleiter ist und töten Harry. Die Leiche wird von den Mördern als Schneemann getarnt.

    Währenddessen ist Herbie Feldmann, der nette „Spinner“ aus Euskirchen von seiner Tante Hettie betraut, ihr pompöses Haus zu hüten. Herbie gilt als eigenartiger Mensch, denn nach einer Psychose hört er Stimmen und sein steter „Begleiter“ ist Julius, den nur er sehen und hören kann. Dem netten Eigenbrötler ist weihnachtlich zumute, als er einen Obdachlosen entdeckt und spontan entschließt, ihm Unterschlupf in Tante Hetties Haus zu gewähren. „Mikesch, wie der Kater“, tönt der Obdachlose und prahlt, dass er wie ein Katze neun Leben hat. Und auf schreckliche und unvorhersehbare Weise scheint er acht Leben verspielt zu haben und stirbt unter sonderbaren Umständen. Herbie Feldmann und sein unvermeidlicher Schatten „Julius“ nehmen die Ermittlungen auf. Und seine geliebte Kusine Nina hilft ihm.

    @@@ AUTOR @@@

    Ralf Kramp, geboren 1963, veröffentlichte 1996 seinen ersten Kriminalroman "Tief unterm Laub", für den er im selben Jahr der "Eifel-Literatur-Förderpreis" erhielt. Später wurde er Verleger und veröffentlichte weitere Krimis mit Eifeler Lokalkolorit. Zudem ist Kramp Karikaturist und Veranstalter von Krimi-Wochenenden in der Eifel. Das Hörbuch von Ralf Kramp wird von Kalle Pohl gesprochen, der durch die TV-Sendungen „7 Tage – 7 Köpfe“ und „Kalle kocht“ bekannt ist. Der Comedian, der 1951 in Düren geboren wurde, wird von dem Schweizer Jürg Löw unterstützt. Der 1946 in Basel geborene Löw spricht den stets vorlauten Julius.


    @@@ EMPFEHLUNG @@@

    Die Geschichte Kramps ist gelungen, verbindet Spannung und Humor exzellent. Der Autor setzt auf Herbie Feldmann und Julius als kultige Figuren, bindet aber erneut Kusine Nina und die nervige Tante Hettie wunderbar ein, die als Vormund von Herbie dessen Vermögen verwaltet und ihn nach wie vor „kurz“ hält. Und der stets genervte Kommissar Baldus darf natürlich auch nicht fehlen ... ihn nervt die Eifel.

    Die Spannung und die Verwicklungen des Falles sind mit ausserordentlichem Witz und stetem Humor geprägt. Nicht minder sympathisch ist der Kommissar Baldus, der regelmäßig an seinem Assistenten verzweifelt.

    Das Hörbuch, als Alternative zum Lesen, lebt von der brillanten Auswahl der Vorleser. Kalle Pohl erzählt mit einer leichten Eifeler Modulation, spricht den Mikesch aus dem „Osten“ mit einem abwechslungsreichen slawischen Akzent. Sein Einsatz von Akzenten, verschiedenen Tempi sowie von Höhen und Tiefen in der Stimme lassen ihn zum genialen Erzähler werden. Er liest nicht einfach nur vor, er ist als richtiger Erzähler zu verstehen.

    Aber auch Jürg Löw füllt seine Rolle als Julius aus, jener Julius, der kaum einen Kommentar von sich gibt, ohne frech, bissig, entsetzt oder zynisch zu sein.

    Besonders gelungen ist der Eifeler Lokalkolorit, der zwar bezeichnend, aber nie Klischees entspricht. Wunderbar ist aber wie Kalle Pohl einen wunderbaren Eifeler Akzent in verschiedenen Dialogen nutzt.

    Jean-Louis Glineur 
  12. Cover des Buches Seelentote (ISBN: 9783981702385)
    Ulrike Schelhove

    Seelentote

     (1)
    Aktuelle Rezension von: sansol
    Der sechste Fall in der Reihe der Eifel Krimi hat alles was ein Leser sich wünscht. Spannung, Aktualität, tolle gut geschilderte Charaktere und eine schlüssige Handlung die in einem leichten Schreibstil verpackt ist.

    Mir hat gefallen wie sich die Autorin bei dem brisanten aktuellen Thema der Flüchtlingskrise positioniert hat. Absolut schlüssig nachvollziehbar wird die Flucht einer Familie aus der finanzstärkeren Schicht Syriens geschildert. Nach vielen Dramen kommen letztlich nur die jungen Geschwister Leyla und Amar in Deutschland an.

    Nach dem Tod eines kleinen Mädchens auf einem Spielplatz geraten die beiden Jugendlichen schnell ins Visier von „besorgten Bürgern“. Schockierend, wie schnell durch Hetztiraden, Internet und einer „besorgten“ falschen Gesinnung Kinder unter Verdacht geraten und gejagt werden.

    Respekt, hier wurde gut recherchiert und ein aktuelles Thema perfekt in die Handlung eingeflochten. Der Spannungsbogen blieb hoch und das Buch aus einer mir bisher unbekannten Reihe wurde ein absoluter pageturner.
    Absolute Leseempfehlung!
  13. Cover des Buches Eifel-Gold (ISBN: 9783894258238)
    Jacques Berndorf

    Eifel-Gold

     (98)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Siggi Baumeisters 5. Fall!

    Diesmal hat der Journalist und Katzenliebhaber es nicht mit einem Mord, sondern dem Überfall auf einen Geldtransporter zu tun. 

    Trotzdem ist dies ein typischer Siggi-Baumeister-Fall, der all das zu bieten hat, was einen guten "Baumeister" ausmacht: Katzen, Jazz und natürlich Rodenstock, der Kriminalrat a. D.., der immer an Baumeisters Seite ist.

    Ein guter Krimi für Leute, die Spannung ohne Brutalität mögen.

  14. Cover des Buches Eifel-Blues (ISBN: 9783894258221)
    Jacques Berndorf

    Eifel-Blues

     (127)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Der 1. Fall für Siggi Baumeister! Und es ist ein heftiger Fall, der Baumeister sogar körperlich in Gefahr bringt. Trotzdem hat der Leser genug Zeit, den Eifel-Journalist und Katzenliebhaber  kennen und lieben zu lernen. Zusammen mit dem Jazzliebhaber trifft man das erste Mal auf den Kriminalrat a. D. Rodenstock. Alles in allem ein Roman, der Lust auf mehr macht.

  15. Cover des Buches Nimmerwiedersehen (ISBN: 9783954413645)
    Stefan Barz

    Nimmerwiedersehen

     (13)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707
    20 Jahre ist es nun schon her. Und er ist sich sicher, dass Christians Tod kein Unfall war. Er glaubt sogar den Mörder zu kennen.

    Cornelius Beck, PR-Berater aus Marburg will den Mörder seines Freundes Christian finden. Nur aus diesem Grund fährt er zur Wiedersehensparty des Abturjahrganges 1995 auf Gut Hermannstein in Antweiler, das sein damaliger Mitschüler Marcus Dietrich organisiert hat. Hier will er den Mörder seines Freundes zur Rede stellen bzw. ihn zwingen die damalige Tat zu gestehen. Doch am nächsten Tag ist er selbst tot – erstochen mit einer Heugabel – liegengelassen auf einem Feld abseits des Klassentreffens. Und auch Karsten Schröder ist verschwunden...

    Kriminaloberkommissar Jürgen Wagner und sein Partner Kriminalkommissar Jan Grimberg, beide von der Kripo Euskirchen, wird der Fall übertragen und die Suche nach dem Täter beginnt.


    KOK Jürgen Wagner kann es nicht ertragen, wenn jemand besser ist als er und will mit spätestens 40 Kriminalrat sein. Dass es da immer wieder zu Spannungen mit KK Jan Grimberg kommt, dem Grünschnabel, der seinen ersten Fall erst kürzlich mit Bravur gelöst hat, ist sehr gut vorstellbar. Mir war Wagner ganz im Gegensatz zu Grimberg anfangs auch nicht sympathisch. Das hat sich aber im Laufe der Ermittlungen gelegt. Ich denke, er mausert sich langsam zu einem echten Kollegen.

    Der Fall an sich, ausgelöst durch ein Klassentreffen, finde ich sehr interessant, da auch ich in den letzten 40 Jahren immer mal wieder zu einem Klassentreffen eingeladen war. Das Abtasten und Wiederkennenlernen nach so vielen Jahren, hier sind es ja 20, kann ich sehr gut nachvollziehen. Es macht Spaß, den ehemaligen Abiturienten des Hanna-Ahrendt-Gymnasium in Bad Münstereifel zuzuhören und bei einigem anderen Mäuschen zu spielen. Mit den vielen Namen hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten, wusste ich doch nicht, welche relevant sein würden oder welche zu ignorieren waren. Aber beim Lesen habe ich schnell gemerkt, was ich mir merken muss und dann war das auch kein Problem mehr. Der Autor macht auch zu den einzelnen Figuren nur sehr kurze Angabe. Es bleibt also mir überlassen, mir die Teilnehmer an dem Klassentreffen so vorzustellen, wie ich es möchte.

    Erschüttert war ich von der Tatauflösung bzw. von der Präsentation des Täters. Auch hier hatte Jan Grimberg den richtigen Riecher. Nach ca. 2/3 der Geschichte, bei der ich auch vieles aus der vergangenen Schulzeit der Protagonisten erfahre, steht der Täter fest. Hat mich aber absolut nicht gestört, da ich mich nun auf die Ermittlungen, die äusserst interessant waren, konzentrieren konnte.

    Ein interessanter und mitreißender Fall mit einer leisen, aber fesselnden Spannung, einem Tathergang und einem Täter, den ich so nicht erwartet hatte. War ich bisher immer froh, den Täter zum Schluss hinter Gittern zu sehen – hier tut er mir einfach nur leid.


  16. Cover des Buches Gemünder Blut (ISBN: 9783897057395)
    Elke Pistor

    Gemünder Blut

     (27)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    Ina Weinz hat nach ihrer Beurlaubung Köln den Rücken gekehrt und ist bei ihrem Bruder in ihrer Heimat Gemünd untergekrochen. Hier möchte sie sich erholen und den Kopf wieder freibekommen und so genießt sie erstmal dort die Zeit und findet auch einen neuen Liebhaber. Aber die scheinbare Idylle trügt und Ina sieht sich schon bald mit einem Mord konfrontiert, und so wird sie doch wieder ungewollt zu einer Mordermittlerin.

    Gemünder Blut ist der erste Teil um die Kommissarin Ina Weinz aus der Feder von Elke Pistor.

    Kommissarin Ina Weinz, möchte sich in Gemünd erholen und sich darüber klar werden wie ihre weitere Zukunft aussehen wird, als sie durch ihren neuen Liebhaber und Bruder in eine Mordermittllung hereingezogen wird.
    Der Fall an sich ist spannend aufgebaut, auch wenn ich sehr schnell eine Ahnung hatte wer der Täter sein könnte und sich dies auch bestätigte konnten mich Inas Ermittlungen für sich einnehmen. Ina, als Charakter empfand ich sympathisch und auch kompetent, die aber durch Vorkommnisse in der Vergangenheit zurzeit mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat.

    Aber leider empfand ich die hier gezeigte Polizeiarbeit unglaubwürdig und diesem Fall nicht angemessen, natürlich soll der Hauptcharakter glänzen, aber dann die Polizei in der Eifel als fast inkompetent und an richtigen Ermittlungen in alle Richtungen nicht interessiert darzustellen, und den ermittelnden Beamten als absoluten Unsympathen, sowas mag ich persönlich gar nicht. Auch waren Reaktionen des ermittelnden Polizeibeamten für mich völlig überzogen dargestellt und leider auch nicht wirklich realistisch.

    Mein Fazit:
    Ein netter Lokal-Krimi der mich zwar unterhalten hat, aber auch noch viel Luft nach oben hat. Der Fall war interessant aber die hier gezeigte Polizeiarbeit störte mich wirklich.

  17. Cover des Buches Aus finsterem Himmel (ISBN: 9783954414178)
    Ralf Kramp

    Aus finsterem Himmel

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Biest
    Inhalt:

    Ein Spinner, ein Familiengeheimnis und ein uraltes Schauermärchen …
    Ein Fall für Herbie und Julius

    Es ist Sommer in der Eifel, die Zeit der Straßenbaustellen und Umleitungen. Hätte Herbie nicht den Versuch unternommen, einen Schleichweg zu benutzen, wäre ihm nicht dieses Tier vors Auto gelaufen. Die Schadenfreude bei seinem allgegenwärtigen Begleiter Julius ist groß.

    Das Rind gehört dem Marshal, einem Bauern, der seinen Hof zur waschechten Ranch umfunktioniert hat und Herbie dazu verdonnert, den Schaden abzuarbeiten. Herbie verstrickt sich dabei unmerklich in ein Netz von Verpflichtungen und gerät zudem in eine alte Fehde, die mindestens einer der Beteiligten gerne nach echter Wildwestmanier beenden würde.

    Mitten hinein in das bedrohliche Szenario platzt die Nachricht vom Verschwinden eines jungen Rucksacktouristen, der an der Grundstücksgrenze des Marshals campiert hat. Ist er womöglich ebenfalls zwischen die Fronten geraten? Oder hat ihn der Ginstermann geholt, eine finstere Eifeler Sagengestalt, die in Gewitternächten ihr Unwesen treiben soll?

    Meine Meinung:

    Dieses Buch war wie ein wunderbarer, mysteriöser und urkomischer Trip durch die tiefste Eifel.

    Der Humor, der sich durch die ganze Story zieht, der nur so vor Sarkasmus trieft, war einfach köstlich.
    Die Geschichte ist jetzt nicht atemberaubend spannend und rasant, denn hier stehen einfach andere Sachen im Vordergrund. Zum Beispiel die schrulligen, abwechlungsreichen und gut gezeichneten Charaktere die dort leben und eben der tolle Humor.
    Hin und wieder kommt es aber doch zu brisanten und spannungsgeladenen Szenen.

    Herbie und Julius haben mir sehr gut gefallen. Es war sehr amüsant die beiden zu begleiten und ihren nicht ganz normalen Alltag mitzuerleben.

    Lange tappt man als Leser im Dunkeln. Niemand lässt sich hier so leicht in die Karten schauen und so bleibt der wahre Täter bis zum Schluss im Verborgenen.

    Der Schreibstil war super, flüssig und ließ sich flott lesen.
    Das Cover passt zum Titel und zur Story, in der Eifel ziehen dunkle Wolken auf.

    Fazit:

    Ein gelungener Eifelkrimi, in dem Land und Leute super zur Geltung kommen.
    Schrullige Charaktere, ein köstlicher Humor und spannende Szenen setzen sich zu einem perfekten Ganzen zusammen.
  18. Cover des Buches Hart an der Grenze (ISBN: 9783937001005)
    Ralf Kramp

    Hart an der Grenze

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Still und starr (ISBN: 9783934638518)
    Ralf Kramp

    Still und starr

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Ein kaltes Haus (ISBN: 9783937001098)
    Ralf Kramp

    Ein kaltes Haus

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Drei Senioren sehen sich wieder, um in den Ort in der Eifel zu reisen, in dem sie ihre Kindheit und Jugend verbracht haben. Michael, der Sohn des verstorbenen Freundespaars, den sie jahrelang finanziell unterstützt haben, hat ihnen einen mysteriösen Anruf hinterlassen und scheint in Schwierigkeit zu stecken. In Ahrhoven angekommen, finden Fried, Gregor und Clara Michaels Leiche in dem halb verfallenen Hotel „Ahrfels“. Ein Hotel, das Michael mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn angeblich längst renoviert und wieder in Betrieb genommen hat. Die drei beschließen, im Hotel zu bleiben, und die Hintergründe des angeblichen Selbstmords aufzuklären. Sie begegnen nicht nur ihrer Vergangenheit, sondern auch Hinweisen darauf, dass sie Michael womöglich gar nicht kannten.

    Nach langer Zeit sollte es nochmal ein Eifelkrimi sein. Diesmal nicht von Berndorf sondern von Ralf Kramp. Krimis zählen nicht zu meinem bevorzugten Genre, daher sollte es zumindest einer sein, der nur ca. 20 km von mir entfernt spielt.
    Gut fand ich die Idee, als Protagonisten drei Endsechziger ermitteln zu lassen, die nach Jahren in der Ferne in den Ort der Jugend zurückkehren.
    Zunächst hatte ich vermutet, dass das Hotel noch eine gruselige Rolle spielen würde, doch ich habe mich getäuscht, leider waren die Übeltäter alle menschlich.

    Was ich kritisieren muss, ist dass mich das Rätsel um Michaels Tod nicht packte. Da man ihm lebend nur durch ein paar Erinnerungen von Fried, Clara und Gregor begegnet, ist man nicht weiter an ihm interessiert. Auf relativ wenigen Seiten versucht der Autor, zu viele Aspekte hineinzupacken: eine illegale Einwandererin, Kindesmissbrauch, die Vergangenheit der drei Senioren, eine fehlgeschlagene Existenz. Letztendlich kommt alles zu kurz, es bleiben Streiflichter. Dann ist auch schon plötzlich der Täter erkannt, ein kurzer Showdown und dann ist es auch schon vorbei.

    Ein Krimi für zwischendurch, der meiner Meinung nach aber noch interessanter ausgestaltet hätte werden können und mich nicht genug fesseln konnte.
  21. Cover des Buches Sein Gelübde (ISBN: 9783958131804)
    Sabine Giesen

    Sein Gelübde

     (28)
    Aktuelle Rezension von: ElisabethBulitta

    Sabine Giesens 400-seitiger Thriller „Sein Gelübde“ ist im Oktober 2018 bei edition oberkassel erschienen.

    In diesem Thriller wird das Schicksal zweier Ehepaare nacherzählt, die nicht nur durch Verwandtschaft, sondern auch durch eine Mordserie, die von den Siebzigern an die Eifel erfasst, miteinander verbunden sind: Eine/r von ihnen hat vor Jahren ein Gelübde abgelegt, in dem es darum geht, leidende Menschen von ihren Qualen zu erlösen.

    Einen großen Teil dieses Thrillers nehmen Charakterstudien ein, die durchaus bewegend und auch bedrückend zu lesen sind. Intensiviert wird dieser Eindruck dadurch, dass der Roman zum großen Teil aus zwei Perspektiven erzählt wird: Neben der eigentlichen Handlung wird immer wieder zu den Gedanken des Mörders übergeblendet, die kursiv gedruckt sind. Ermittlungsarbeiten werden kaum dargestellt, was aber auch nicht vonnöten ist, da im Zentrum der Täter und seine Motivation stehen.

    Insgesamt herrscht in diesem Werk eine düstere Stimmung vor, beginnende mit der trostlosen Jugend der Protagonisten, die sich nur scheinbar aus der Tristesse ihres Lebens befreien können. Zwar schaffen sie es, ihre Lebensträume zu verwirklichen, doch geschieht dieses mit einem bitteren Beigeschmack, denn so wirklich glücklich wird niemand.

    Die erste Hälfte des Buches ist eindrucksvoll zu lesen, auch wenn mir schnell klar war, um wen es sich bei dem Mörder handelt. Es ist interessant, den Werdegang desselben zu verfolgen, jedoch driftet in der zweiten Hälfte die Handlung ins Absurde ab: Das eigentliche Mordmotiv wandert einfach zu sehr in den Hintergrund, und ein Zufall löst den anderen ab, was letztlich einfach zu viel des Guten ist und alles unglaubwürdig erscheinen lässt. Das Ende des Thrillers wiederum ist sehr überraschend und gibt Grund zur Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

    Die Zahl der Charaktere ist überschaubar, alle Figuren sind detailliert geschildert, sodass eine Identifikation mit denselben leichtfällt. Besonders interessant ist, dass man beim Lesen dieselben in chronologischer Reihenfolge durch ihr ganzes Leben hindurch begleitet: von den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts bis in die Gegenwart – eine Reise, die nicht nur das Leben der Charaktere, sondern auch gesellschaftliche Veränderungen widerspielt. Über weite Strecken des Erzählten leidet man beim Lesen mit den Protagonisten mit, mir ging es vor allem bei Susanne so, obgleich mich ihre Naivität ein wenig gestört hat.

    Giesens Sprache ist leicht und flüssig zu lesen, die Kapitel sind kurz, sodass man beim Lesen flott vorankommt. Die Romanhandlung ist in der Eifel verortet, allerdings hat es mir beim Lesen an Lokalkolorit gefehlt, worauf ich bei Regionalkrimis und –thrillern großen Wert lege. Im Prinzip wäre der Handlungsort beliebig austauschbar.

    Der Klappentext weckt meines Erachtens bei den Leser/innen falsche Erwartungen: Dort ist davon die Rede, dass „eine Mordserie die Menschen in Angst“ versetze, allerdings ist von Angst und Schrecken während des Lesens weit und breit nichts zu spüren, die Morde finden praktisch in einem luftleeren Raum statt, niemand scheint von ihnen wirklich Notiz zu nehmen.

    Alles in allem handelt es sich bei „Sein Gelübde“ um einen Thriller, der es an Spannung missen lässt, der aber flüssig und teils sehr interessant zu lesen ist. Der Plot ist außergewöhnlich, jedoch hätte man mehr daraus machen können, vor allem was die Spannung, das Lokalkolorit und die Absurdität in der zweiten Hälfte betrifft.


  22. Cover des Buches Abendlied (ISBN: 9783954413577)
    Ralf Kramp

    Abendlied

     (7)
    Aktuelle Rezension von: sabine399
    Herbie feldmann trifft auf den Schlagerstar Teddy Marco und wird vorübergehend sein Chauffeur.  Plötzlich liegt ein toter im ladenlokal von Teddy Marco Freundin.  Zusammen versuchen die beiden den Fall aufzuklären.


    Ein Krimi,  der mich gut unterhalten hat und viel Witz und Spannung hatte. Ganz besonders hervorzuheben sind die Beiträge von herbies imaginären freund Julius,  einfach köstlich.
  23. Cover des Buches Endstation Eifel (ISBN: 9783863583354)
    Edgar Noske

    Endstation Eifel

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Eifelteufel (ISBN: 9783954511556)
    Rudolf Jagusch

    Eifelteufel

     (14)
    Aktuelle Rezension von: RitaLeseviel

    Der Eifel-Däniken Herbert Zingsheim traut seinen Augen nicht. Unerklärliche Dinge geschehen an der Urftsee-Staumauer. Ein dunkles Objekt zieht Kreise über den See, das Seewasser färbt sich orange und etwas bricht durch die Wasseroberfläche. UFOs? Ein Terroranschlag? Natürlich will niemand außer ihm selber etwas gesehen haben und so bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich an seinen alten Freund Hauptkommissar Hotte Fischbach zu wenden. Auch dieser scheint zunächst nichts von den Schilderungen Zingsheims zu halten, schaltet aber einen ehemaligen Kollegen ein, der sich im Urftsee umschaut und ein gesunkenes U-Boot, nebst einer Leiche entdeckt. Fischbach und Kollege Welscher nehmen die Ermittlungen auf und werden bald schon mit einer weiteren Leiche konfrontiert, deren Tod ebenfalls mit Wasser zu tun hat. Läuft in der Eifel ein Serientäter umher?

    Nein, es ist nicht Hotte Fischbach auf seiner Harley, der da auf dem Buchcover eine herbstliche Straße entlanggefahren kommt. Hier handelt es sich um eine sportlichere Maschine, auf der man eher „wie der Teufel“ über die Straßen brettern kann. Oder ist mit „Teufel“ eher die perfide Art gemeint, mit der der Täter seine Opfer ins Jenseits befördert?

    Was braucht es für einen guten Eifelkrimi? Richtig, ein U-Boot, Schlager, Randgruppen, Frühlingsgefühle und eine Kommune. Wer jetzt glaubt, das könnte im Leben nicht miteinander verbunden werden, der täuscht sich gewaltig. Der Beweis liegt vor. Fischbach und Welscher ermitteln in ihrem dritten gemeinsamen Fall, der ihnen und auch ihren Angehörigen wieder einmal alles abverlangt. Sigrid, Fischbachs Frau, versorgt mit Liebe die hungrigen Kollegen und auch Welschers Familie rückt dieses Mal mehr in den Vordergrund. Insgesamt geht Rudolf Jagusch in seinem Roman mehr auf die einzelnen Persönlichkeiten ein, erklärt mehr Hintergründe und lässt den Leser somit noch näher an seine Darsteller heran. Das hat zur Folge, dass die sonst immer währende Heiterkeit ein wenig in den Hintergrund gerät, die Geschichte dadurch aber, trotz ihres zunächst abstrusen Daherkommens, immer glaubhafter wird und den Leser gefangen nimmt. Es ist nicht so, dass Rudolf Jagusch bisher unrealistisch geschrieben hätte, aber der Eifelteufel kommt erwachsener daher und spitzt sich am Schluss nicht nur im knackigen Showdown zu, sondern lässt den Leser ein wenig nachdenklich zurück.

    Das der Humor nicht auf der Strecke bleibt ist bei Rudolf Jagusch völlig klar. Und so hat er auch dieses Mal wieder eine Hotte-Klo-Szene eingebaut, wenn auch mit einem völlig unerwarteten Handlungsablauf, bei dem der Kommissar noch mehr ins Schwitzen gerät, als in den vorherigen Krimis. Und manchmal müssen sich auch Fischbach und Welscher in die Haare geraten:

    Verlegen kratze sich Fischbach am Nacken. „Ein bisschen leiser, Jan.“ „Schämst du dich etwa für deinen schwulen Kollegen?“ Böse funkelte Welscher ihn an. „Ach, was. Warum sollte ich? Ich habe das vollste Verständnis, das weißt du doch. Ich gehöre schließlich selbst zu einer Randgruppe.“ Welscher stutzte. „Hä?“ „Na ja, Rocker halt.“

    Ohne Frage ist Rudolf Jagusch hier wieder ein schöner Krimi gelungen, dessen Fortsetzung erwartet werden darf. Daumen hoch.

    Leseempfehlung? Eifelkrimi – immer.

    Für wen? Jedermann.

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