Bücher mit dem Tag "eigenständigkeit"
21 Bücher
- Karl Ove Knausgård
Sterben
(147)Aktuelle Rezension von: Chrischi_WDie Themen, die in diesem Buch zur Sprache kommen, wie sie erzählt werden, haben mich intensiv berührt. Knausgards Erzählstil und die teilweise ausschweifenden Beschreibungen sorgten für außergewöhnliche Lesestunden und lassen das Buch noch lange nachwirken. Eine Entdeckung von besonderer Qualität.
- Claudia Herber
Jedes Jahr fängt ein Jahr neu an
(6)Aktuelle Rezension von: AischaEin Buch mit Geschichten zum Vorlesen, da werden die meisten wohl an Kinderbücher denken. Hier ist jedoch eine andere Zuhörerschaft die Zielgruppe: Senioren und Menschen mit Anfangsdemenz.Für letztere ist der kurze Roman gut geeignet; geistig rüstige ältere Menschen können sich meines Erachtens leicht langweilen.Was für Demenzerkrankte genau richtig ist, nämlich kurze Sätze, viele Wiederholungen, eine einfache Sprache, ist für Senioren, die noch keinerlei Einschränkung Ihres Intellekts haben, vermutlich nicht passend.Für die richtige Zuhörerschaft kann ich das vorliegende Buch jedoch sehr empfehlen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine rüstige Rentnerin, die mit ihren 83 Jahren durchaus mit körperlichen Einschränkungen zu kämpfen hat. Autorin Claudia Herber behandelt auf eingängige Art Themen, die viele Senioren kennen: Das Treppensteigen wird mühsam, Reisen mit Gepäck ist beschwerlich, die eigenen Kinder kommen nicht mehr so häufig zu Besuch, Freundschaften gilt es zu pflegen.Gut gefallen haben mir die Botschaften, die Herber in ihrer Story transportiert: Gönn dir auch im Alter noch etwas, erfreu dich an den kleinen positiven Dingen im Alltag, lass den Kontakt zu Freunden nicht abreißen.Die Kapitel sind mit einer Vorlesedauer von rund 15 Minuten vielleicht etwas umfangreich geraten, für Zuhörer, die sich nicht mehr so lange konzentrieren können, sollte man sie in zwei oder drei Leseeinheiten unterteilen. Sehr schön sind die Illustrationen, die zur Interaktion zwischen Vorleser und Zuhörer einladen.Ein paar kleine Sachfehler haben sich in die Geschichte eingeschlichen, aber dennoch gibt es von mir eine klare Vorleseempfehlung. - Petra Hülsmann
Meistens kommt es anders, wenn man denkt
(266)Aktuelle Rezension von: Daniela_FranzelinUnterhaltsam, herrzlich und lässt sich in einem Rutsch lesen. Gerade diese Eigenschaften mag ich so an den Romanen von Petra Hülsmann. Und auch in diesem Roman hat sie das wieder bewiesen.
Nele und die Nebenfiguren sind extrem herzlich. Man muss sie einfach lieben. Besonders ihr Bruder, der eine Behinderung hat, ist unterhaltsam und liebenswert. Ein wichtiges Thema, also Inklusion von Behinderten Menschen, wird mit Humor gekoppelt behandelt. Das fand ich sehr schön und gelungen.
- Juno Dawson
How to Be Gay
(36)Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooksIn diesem Buch beschreibt Juno Dawson viele Dinge, die in der LGBTQIA+ Community stattfinden. Dabei geht es darum, wie es sich anfühlt, dass erst mal in ein Mädchen verliebt zu sein. Was passiert dann? Wie findet man schwule Jungs? Und warum gibt es Menschen, die im falschen Körper gefangen sind? Juno Dawson geht mit viel Authentizität und Humor an all diese Themen heran. Durch dieses Buch möchte er zeigen, dass all das gar nicht so kompliziert ist, wie es ausschaut…
Ich habe dieses Buch noch in der Ausführung, wo die Autorin noch im falschen Körper steckte. Ich weiß nicht, ob sich das Buch dann sehr unterscheidet, aber ich denke nicht. Außerdem möchte ich auch nicht den Dead Namen nennen, denn dazu habe ich überhaupt keine Berechtigung. Von daher werde ich in dieser Rezension die Autorin Juno Dawson nennen, dass dient nur zur Orientierung. Trotz allem ist dieses Buch eine dicke Empfehlung, denn jeder kann etwas daraus mitnehmen!
Bei diesem Buch hat die Autorin eine Menge Arbeit reingesteckt. Das merkt man daran, dass sie bereits einige Erfahrungen gemacht hat und diese hier mit eingearbeitet hat, aber auch, dass andere Menschen zu Wort kommen und die Möglichkeit von ihrem Leben und ihren Erfahrungen zu erzählen. Und alleine das ist für mich ein sehr großer Pluspunkt, denn dadurch wird das Geschriebene noch einmal unterstrichen und bei Bedarf noch näher erläutert.
In diesem Buch gibt es so viele sexuellen Orientierungen, Entwicklungen, Meinungen und Religionen rund um das Thema LBGTQIA+. Auf wenn man sich für einen bereits sehr aufgeklärten Mensch hält, so wie ich das bei mir dachte, bekommt man dennoch immer wieder neue Informationen aus der Commuinty und klärt uns Menschen noch weiter auf. Ich bin wirklich sehr überrascht über dieses kleine Büchlein und bin Juno Dawson total dankbar dafür, dass sie dieses Buch geschaffen hat.
Der Schreibstil von Juno Dawson war für mich neu, da ich bis dahin noch gar kein Buch von ihr gelesen hatte. Trotz allem konnte sie mich mit diesem Buch komplett von ihrer Schreibweise überzeugen. Sie schreibt locker, leicht und total flüssig, weshalb man sehr gut durch den Inhalt kommt. Außerdem finde ich es richtig toll, dass sie ein bisschen Humor und Sarkasmus mit eingebaut hat. Das sorgt dafür, dass das Buch nicht so stumpf ist, sondern auch ein bisschen Witz beinhält.
,,How to Be Gay‘‘ ist ein sehr wichtiges Buch, was sich jeder Mal zu Herzen nehmen sollte. Auch wenn ausschließlich in dem Buch von der LGBTQIA+ Commuinty die Rede ist, kann sich wirklich jeder etwas aus dem Buch mitnehmen. Denn das sorgt auch dafür, dass wir uns als Menschen weiterhin weiter entwickeln. Von mir gibt es eine ganz klare Lese- und Kaufempfehlung. Abgesehen davon bin ich total gespannt darauf, welche Bücher die Autorin noch so auf den Markt bringen wird.
- Sheryl Sandberg
Lean In
(27)Aktuelle Rezension von: beccarisAuf dem Klappentext liest man, dass das Buch provozieren will. Unter diesem Aspekt habe ich es auch gelesen. Ich kann mir vorstellen, dass Sheryl Sandberg für viele junge Frauen ein Idol darstellt und es wäre umso interessanter gewesen zu erfahren, welche Eigenschaften und Attribute zu ihrem Leistungsausweis geführt haben. Zweifellos ist die Autorin und Vorsitzende des Verwaltungsrates von Facebook eine beeindruckende Persönlichkeit, die mit viel Engagement und Wille es sehr weit gebracht hat.
Das Buch selbst bringt wenig Neues zur Thematik „Frauen in Führungspositionen" auf. Viele der aufgeführten mehr oder weniger wissenschaftlichen Thesen sind bekannt und bereits unzählige Male kontrovers diskutiert worden.
Die Frage danach, wie sie es geschafft hat, Karriere, Familie und vieles mehr unter einen Hut zu bringen, findet die Autorin müssig. Jedoch stellte sich genau diese Fragestellung auch mir, insbesondere wenn man die endlose Auflistung von Personen liest, die zum Buch wesentlich beigetragen haben, die zahlreichen Kontakte zu Freunden, Politikern, Berufskollegen, etc. etc. Angesichts einer solchen Fülle von Kontakten, ist es schon fragwürdig, inwieweit diese tiefgründig und bedeutsam sind. - Heinrich Böll
Gruppenbild mit Dame
(61)Aktuelle Rezension von: Marla_HumiZwar drehen sich die Recherchen des "Verfassers" vorrangig um Leni Gruyten/ Pfeiffer, aber die zu Wort kommenden Freundinnen und Bekannten Lenis erzählen selbst auch ihre eigenen Geschichten und berichten von ihrem Über-Leben während des 2. Weltkrieges und in der Nachkriegszeit in Köln.
Böll präsentiert eine Fülle von Episoden und Eindrücken. Indem er die Figuren in ihrer eigenen Sprache reden lässt, werden die unterschiedlichsten Charaktere und Milieus lebendig. Alle vereint die schrecklichen und traumatischen Erfahrungen des Krieges, sei es als sowjetischer Kriegsgefangener oder als versteckte Jüdin, als Zivilisten, die irgendwie die Bombenangriffe auf die Stadt Köln überstehen, als Väter, Mütter, Frauen, die ihre Liebsten betrauern. Geschickt wird dokumentarisches Material eingeflochten.
Aber bei aller Tragik und Trauer werden auch lustige Episoden eingebaut, z.B. der "Tote-Seelen-Skandal", der dazu führt, dass Lenis Vater sein gesamtes Vermögen verliert und nur mit Mühe der Todesstrafe durch die Nazis entgeht.
Der "Verfasser" geizt nicht mit ironischen und unterhaltsamen Kommentaren zu seinen Gesprächspartnern und ihren Marotten, wobei er sich selbst nicht ausnimmt. Allein die stellenweise Neigung zu unnötigen Abkürzungen und Ausuferungen schmälert den Lesegenuss.
Schade, dass Böll vielen nicht mehr bekannt ist.
- Sophia Herzinger
Das Erbe von Juniper House
(44)Aktuelle Rezension von: verruecktnachbuechernIn diesem Buch erfährt der Leser näheres über eine Familiengeschichte. Emma und ihre Enkelin Sara stehen im täglichen Austausch, denn Sara besucht ihre Großmutter täglich.
Als Sara vor der wichtigen Frage steht, ob ihr Freund Fabian der Richtige ist, steht Emma ihr mit Rat und Tat beiseite.
Dabei kommen sich die beiden näher und Sara erfährt ein lange gehütetes Familiengeheimnis, dass alles verändert.
Das Cover dieses Buches ist wunderschön. Es hat mich angesprochen und dafür gesorgt, dass mich das Buch interessiert. Auch passt es gut zum Inhalt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig. Der Einstieg in die Geschichte gelang mir recht gut.
Sara ist ein interessanter Charakter, sie hat bestimmt ihre liebenswerten Seiten, aber für mich war sie einfach nichts, anderes als ihre Großmutter Emma, welche ich ganz bezaubernd fand.
Es hat so viele Seiten gebraucht, ehe Spannung aufkam, am liebsten hätte ich das Buch einfach zur Seite gelegt, aber das Familiengeheimnis verstecke sich noch zwischen den Seiten und so las ich weiter.
So viele verschiedene Themen wurden angeschnitten, Krieg, die erste Liebe, große Zweifel, ein Umzug und so weiter, allerdings war das alles nur oberflächlich. Mir persönlich hatte es besser gefallen, wenn es weniger Themen mit mehr Tiefe gegeben hätte.
Alles in allem konnte mich das Buch nicht vom Hocker reißen, die Geschichte wird schnell wieder verblassen.
Ich habe das Buch im Rahmen von NetGalley bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.
- Artur Dziuk
Das Ting
(72)Aktuelle Rezension von: Ralf-M-RuthardtZum Buch: Junge Visionäre gründen ein Start-Up. Natürlich in Berlin, wie chic. Sie entwickeln zusammen die App "Ting", welche körperbezogene Daten seiner Nutzer sammelt, auswertet und auf dieser Grundlage Handlungsempfehlungen gibt. Irgendwie ein sehr passendes Thema, im Zeitalter der künstlichen Intelligenz.
Die App hat großen Erfolg - und jetzt beginnt ein Erzählungsstrang der "nett" und unterhaltsam ist, aber irgendwie auch erwartbar bzw. vorhersehbar. Es ist ein Buch, dass man lesen kann, aber nicht gelesen haben muss.
- Micaela Jary
Die Villa am Meer
(67)Aktuelle Rezension von: Renate1964Warnemünde 1897. Katharina liebt Joachim. Als er als Seemann lange abwesend ist, heiratet sie aus dem Wunsch nach Geborgenheit den viel älteren Korbmanufakturbesitzer Borchers
Leicht und flüssig geschrieben, die Entstehung der Strandkörbe und das Aufblühen der Seebäder sind interessant, ebenso wird der 1.Weltkrieg sehr gut beschrieben. Die Personen sind flach,die Liebesgeschichte vorhersehbar
- Caitlyn Young
Breaking Through
(36)Aktuelle Rezension von: ckfreeLeider ist dieses Buch wieder eines für mich, das ich unter „vertane Zeit“ ablegen kann.
Obwohl das Buch abwechselnd aus der Ich-Sicht der drei Protagonisten geschrieben ist, kann ich keine Beziehung zu ihnen aufbauen. Die Schilderungen sind emotionslos und distanziert.
Auch finden die im Klappentext erwähnten Überfälle im Buch kaum Erwähnung, wodurch es ebenfalls an Spannung mangelt.
Die einzelnen Stränge, ob Job-, Wohnortswechsel oder neue Lieben im Licht von LGBT* bieten für sich jede Menge Potenzial. Doch statt die Unsicherheiten zu beleuchten, die damit einhergehen, oder auf die inneren und äußeren Konflikte einzugehen, die aufgrund der Gemengelage entstehen, plätschert die Story belanglos oberflächlich dahin.
Das Ende wirkt dann aufgesetzt und zu sehr gewollt. Ebenso stören das schlechte Korrektorat und Lektorat. - Katja Kullmann
Generation Ally
(31)Aktuelle Rezension von: HoldenKK schreibt über die damals sehr beliebte Serie auf Vox, aber in erster Linie geht es um das Aufwachsen ihrer Mädchen- und Frauengeneration, denen die Frauenquote immer zu spießig und einengend war und die so frei und ungebunden waren, daß sie ihren Besitz jederzeit eintüten konnten und am nächsten Tag ins Ausland hätten ziehen können. Erstaunlicherweise geht es in dem Buch um eher wenig um Ally (und ich habe die Serie damals sehr gern gesehen, s. letzter Satz des Buches), aber es stecken viele Wahrheiten drin, so daß man sich auch als Mann angesprochen fühlen Konnte (ich bilde mir allerdings ein, nicht so hilflos-kükenmäßig zu sein wie die beschriebenen y-Chromosom-Träger). In der am Ende beschriebenen "Luderliga" fehlte natürlich noch "Oberluder" Micaela Schäfer, und man würde dafür BRENNEN, eine aktualisiert Fortsetzung zu lesen.
- Leonie Swann
Mord in Sunset Hall
(66)Aktuelle Rezension von: Itsnotabout_HappyendingsManchmal braucht man einfach ein Buch, das einen zum Schmunzeln bringt, ohne dabei den Kopf komplett auszuschalten. "Mord in Sunset Hall" hat genau das bei mir geschafft – und noch ein bisschen mehr.
Die Geschichte um Agnes Sharp und ihre Mitbewohner ist ein echter Wohlfühl-Krimi geworden. Was mich sofort gepackt hat, ist diese besondere Art von Humor, die nie über die Charaktere lacht, sondern mit ihnen. Die Autorin schafft es, Mord und Totschlag mit einer Leichtigkeit zu erzählen, die fast schon artistisch ist. Das hätte schnell ins Alberne kippen können, aber hier stimmt die Balance.
Die Bewohner von Sunset Hall sind das Herzstück des Buchs. Jeder Charakter hat seine eigenen Marotten und Geheimnisse, und zusammen ergeben sie ein Ensemble, das einfach funktioniert. Zwischen mürrisch und quirlig ist alles dabei – genau wie im echten Leben. Es sind diese kleinen charakterlichen Details, die aus Klischee-Figuren echte Menschen machen.
Nathan verdient eine besondere Erwähnung. Er bringt eine frische Dynamik in die Geschichte, die ich nicht erwartet hatte. Seine Interaktionen mit den anderen Charakteren haben mich mehrfach zum Lachen gebracht, ohne dass es sich aufgesetzt angefühlt hätte.
Jetzt zur ehrlichen Einschätzung: Ja, einige Plot-Wendungen konnte ich kommen sehen. Das Genre Cozy Crime hat seine Konventionen, und die werden hier nicht komplett über den Haufen geworfen. Aber – und das ist wichtig – es gab auch Momente, in denen mich die Geschichte wirklich überrascht hat. Diese Mischung aus Vertrautem und Unerwartetem hat gut funktioniert.
Was mir besonders gefallen hat, ist wie die Vergangenheit der Charaktere in die aktuelle Handlung eingewebt wird. Das verleiht der Geschichte mehr Tiefe, als man zunächst erwarten würde. Es geht nicht nur um den aktuellen Fall, sondern auch darum, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind.
Die Senioren-WG als Setting ist genial gewählt. Es bietet genug Konfliktpotential für zwischenmenschliche Spannungen, aber auch die nötige Geborgenheit für die humorvollen Momente. Die Autorin nutzt diesen Rahmen geschickt aus.
Unterm Strich: Ich habe das Lesen wirklich genossen. Es ist kein Buch, das die Literaturwelt revolutioniert, aber es macht genau das, was es soll – unterhalten, ohne dabei anspruchslos zu sein. Für alle, die gerne Cozy Crime lesen oder mal reinschnuppern wollen, ist "Mord in Sunset Hall" eine warme Empfehlung. Die Charaktere wachsen einem ans Herz, der Humor sitzt, und die Spannung reicht aus, um bei der Stange zu bleiben.
Bewertung: 4/5 Sterne
- Brigitte Blobel
Drama Princess
(28)Aktuelle Rezension von: BuechergeplauderAmelie und Judith sind schwimmen und treffen dort einen jungen Mann mit einer Kamara. Er macht viele Fotos von Judith, aber nur ein kurzen Schnappschuss von Amelie. Der Fotograf meldet sich eine ganze Weile nicht und plötzlich taucht er mit den Fotos in der Schule von Amelie auf und möchte sie als Model groß raus bringen. Amelie sieht dies als eine große Chance und begibt sich den gefahren der Modelwelt und macht einige unangenehme Erfahrungen. Hier wird uns ein Stück das Leben eines Models gezeigt, besser gesagt, wie der Anfang dieser Karriere starten kann und vorallem wie naiv viele Mädchen sind. Leider hat mir das Buch nicht ganz so gut gefallen, wie die anderen Bücher von Brigitte Blobel, da mir Amelie ständig auf die Nerven ging und ich sie am liebsten geschüttelt hätte. Ok, sie ist noch sehr jung, gerade mal 15 Jahre alt. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man mit 15 schon ein wenig Verstand hat und nicht ganz so naiv und dumm ist wie Amelie - das hat mich wirklich aufgeregt. Ansonsten ist das Buch in einem flüssigen Schreibstil, sodass man es schnell und einfach lesen konnte. Trotzdem hat mir die Geschichte leider nicht gefallen, nicht nur weil mir Amelie auf die Nerven ging, sondern habe ich von der Geschichte auch mehr erwartet. Der Titel heißt "Drama Princess - Topmodel um jeden Preis?", ich hab mir da wirklich schlimmere Szenen vorgestellt, Drogen, Sex, etc., was leider nicht der Fall war. Es ging hauptsächlich darum, dass Amelie in ihrem Selbstzweifel ertrank und nicht für das Modeln geschaffen worden ist. - Barbara Kunrath
Wir für uns
(174)Aktuelle Rezension von: _jamii_Josie ist schwanger. Von Bengt, der schon eine Familie hat und kein Kind mehr möchte. Aber was möchte Josie? Sie ist Anfang Vierzig, und ihre Wünsche hat sie immer auf »später« aufgeschoben. Kathi ist plötzlich allein. Ihr Mann Werner ist gestorben, nach fünfzig Jahren gemeinsamen Lebens. Ihr einziger Sohn ist ihr fremd geworden. Auch Kathi hat so vieles auf »später« verschoben. Als Josie durch einen Zufall in Kathis Küche landet, sind beide verwundert. Sie fühlen sich in Gegenwart der anderen so unbelastet. Ernst genommen. Die beiden Frauen spüren, dass das Leben ihnen genau jetzt ganz unerwartet die Tür öffnet.
Der Schreibstil ist anfangs sehr gut und spannend, lässt aber im Verlauf der Geschichte immer mehr nach.
Während ich anfangs sowohl Josie wie auch Kathi sehr sympathisch fand, konnte ich sie immer weniger verstehen, je länger ich las. Leider nervten sie entsprechend auch immer mehr.
Anfangs kann ich Josie und ihr Klammern an die Beziehung zu Bengt sehr gut verstehen. Liebe macht halt manchmal blind… Im Verlauf der Geschichte sind ihre Entscheidungen und Handlungen immer weniger verständlich für mich. Auch mit Kathi habe ich meine Probleme. Dass sie den Laden um jeden Preis wiedereröffnen will, obwohl sie bereut, wie viel vom Leben sie damals deswegen verpasst hat, begreife ich nicht. Dass sie so sehr mit Max’ Enthüllung hadert, ist zudem sehr schade.
Was mich bitter enttäuscht hat, war dass die Aussprachen zwischen Josie und ihrer Mutter sowie Kathi und Max komplett weggelassen wurden. Diese wären durchaus lesenswert gewesen. Generell gibt es immer wieder Zeitsprünge, in denen aber einiges passiert, was für die Geschichte relevant gewesen wäre.
Guter Start, aber enttäuschende, nicht nachvollziehbare Entwicklung und nervige Charaktere.
- Sarina Bowen
The Brooklyn Years - Wenn wir es wagen
(66)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoJason Castro hat schon lange ein Auge auf die Praktikantin Heidi geworfen, doch als ein missverständliches Foto der beiden an die Öffentlichkeit gelangt, sollen sie sich voneinander fernhalten, auch weil Heidi Jo Pepper die Tochter des Ligapräsidenten ist.
Doch lange können sie einander nicht widerstehen.
"Wenn wir es wagen" von Sarina Bowen ist der fünfte Band der The Brooklyn Years Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der einundzwanzig Jahre alten Heidi Jo Pepper und des fünfundzwanzig Jahre alten Jason Castro erzählt wird.
Jason ist Eishockeyspieler bei den Brooklyn Bruisers, während Heidi dort ein Praktikum absolviert und mit der Stelle der Büroleitung liebäugelt, doch ihr Vater will, dass sie ihr Studium abschließt und legt ihr viele Steine in den Weg.
Heidi ist mutig und entschlossen. Sie hält sich immer über Wasser und macht sich auch die Hände schmutzig. Mir war sie fast schon zu perfekt, weil sie gefühlt alles konnte und immer ein gutes Bild abgegeben hat.
Jason hat meist gute Laune und ist sehr fürsorglich. In seinem Leben gibt es eine dunkle Zeit, die ihm immer noch zu schaffen macht, denn er hat jemanden verloren. Er ist eigentlich kein Beziehungsmensch, aber mit Heidi möchte er es versuchen.
Ich mochte die beiden echt gerne und so ließ ihre Geschichte sich sehr gut lesen!
Besonders tiefgründig war sie nicht, aber das habe ich auch nicht erwartet. Ich mochte das Team der Brooklyn Bruisers auch wieder sehr gerne und so hatte ich viel Spaß beim Lesen!
Fazit:
"Wenn wir es wagen" von Sarina Bowen ist ein toller fünfter Band der The Brooklyn Years!
Ich mochte Heidi und Jason richtig gerne und so hatte ich viel Spaß beim Lesen, denn auch ihre Geschichte hat mir echt gut gefallen, perfekt für zwischendurch!
Ich vergebe vier Kleeblätter. - Dorothy Baker
Zwei Schwestern
(43)Aktuelle Rezension von: schokoloko29Cassandra und Judith sind Zwillinge und leben auf einer Range im ländlichen Amerika. Sie gehen zusammen in die Schule, machen zusammen den Highschoolabschluß und gehen zusammen nach Berkley und leben in einer Wohnung. Doch Judith beschließt sich aus dieser symbiotischen Beziehung zu lösen. Sie geht alleine nach New York. Dort trifft sie einen Mann und möchte ihn bei sich zuhause heiraten, mit ihrer Schwester, Vater und Oma. Ihre Schwester soll ihre Trauzeugin sein.
Die Trennung von ihrer Schwester verträgt Cassandra nicht gut. Sie verliert an Gewicht und nimmt sich eine Therapeutin, da sie mit Selbstmordgedanken spielt. Sie trinkt relativ viel Alkohol und isst so gut wie gar nichts. Beim Zusammentreffen auf der Ranch, wird Cassandra klar, dass sie die Hochzeit aufhalten muss, da sie für einander bestimmt sind. Sie sind ein Mensch mit zwei Körpern.
Eigene Meinung:
Die Autorin versteht es die Atmosphäre zwischen den Geschwistern einzufangen. Auch wie Cassandra immer mehr ins krankhafte abdriftet und wie Cassandras Verhalten immer destruktiver wird. Als Leser spürt man richtig, dass sie sich im Lauf der Handlung immer weniger sich selbst und ihre Reaktionen im Griff hat. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, jedoch konnte die Autorin mich als Leserin nicht bis zum Ende der Geschichte an der Stange halten. Es war für mich zu distanziert und leider auch etwas langatmig erzählt worden.
- Alina Bronsky
Baba Dunjas letzte Liebe
(327)Aktuelle Rezension von: LouMiralTatsächlich war ich ein bisschen enttäuscht von dem Buch. Es hat mich nicht wirklich zu packen bekommen. Mit den Personen konnte ich mich nicht so richtig identifizieren oder mitfühlen. Ich bin nicht so richtig reingekommen. Ja, es ist auch eine Geschichte, die auf Entschleunigung abziehlt und in der auch gar nicht viel passieren soll. Aber das an sich, stört mich überhaupt nicht. Ich brauche kein Action. Aber dieses Buch fand ich einfach ein wenig langweilig. Mir fehlte es zum Beispiel an Tiefe und an Wortwitz, welche ich beide von Alina Bronsky gewohnt bin. Irgendwie hatte ich das Gefühl, es soll zwar tiefgründig sein, schaffte das aber nicht so ganz. Die Idee und das Setting gefielen mir allerdings sehr gut und es gab auch ganz ulkige Szenen, die mich schmunzeln ließen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass einigen das Buch besser gefällt. Für mich war es einfach nicht so ganz das Richtige.
"Ich will keinen Honig, sagt er. Ich esse keinen Honig, weil er aus Bienenkotze ist."
- Claudia Rusch
Meine freie deutsche Jugend
(39)Aktuelle Rezension von: Holden"für Irmgard, ganz herzlich, Weimar 16.10.03" lautet die Widmung, dem bleibt eigentlich nichts hinzuzufügen, nur das hier die Lebensgeschichte eines Vorbilds an Zivilcourage anschaulich präsentiert wird. Wäre man selbst so tapfer gewesen, man weiß es nicht, aber durch die Erziehung zum Querdenken durch ihre Mutter und deren Freunde wurden die Energien der kleinen Claudia in die richtigen Bahnen gelenkt. Das DDR-Unrecht wird drastisch angeklagt, so daß kein Platz mehr für Ostalgie und Verklärung bleibt, erst mit der "Wende" wurden die Oppostitionellen zu "echten" DDR-Bürgern, aber aufhalten ließ sich der hier schreibende Wirbelwind nicht. Auch ein Vorbild an Lebensenergie und der Beweis dafür, was man als Individuum erleben kann.
- Victoria Zdrok
Dr. Z Verbotene Tipps für Aufreißer
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenDie Autorin ist vor ihrem Pychologiestudium als Playmate und Penthouse-Pet aufgetreten und bringt den Lesern (angeblich) bei, wie man bei attraktiven Frauen landet- sie müßte es ja anscheinend wissen, und sie hat ihre Mit-Pets gefragt, was so geht und was so gar nicht (manches klingt nach Schema F und hat man schon tausendmal woanders gelesen zB daß man auf Körperhygiene Wert legen sollte und daß man als Angeber nicht gut ankommen wird), manche Tips sind mit Hinweisen auf Biologie und (Evolutions-)Psychologie unterlegt und leuchten deswegen besonders ein. Ich habe einige gute Tips mitnehmen können und mich gut unterhalten gefühlt, von mir gibt es 3-4 Sterne. - Jodi Picoult
Lone Wolf
(19)Aktuelle Rezension von: missbooknerdIch bin generell ein Fan von Jodi Picoult, deshalb fällt meine Bewertung vielleicht auch etwas "streng" aus. Für mich ist der Konflikt im Buch zu erwartbar gewesen. Ich kann mich auch schlecht in den Vater hineinversetzen, der die Tiere über seine Familie stellt. Andere Bücher von Jodi Picoult waren für mich spannender.
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