Bücher mit dem Tag "eigentum"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "eigentum" gekennzeichnet haben.

58 Bücher

  1. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.560)
    Aktuelle Rezension von: geBUCHt

    Kurz nachdem der zweite Weltkrieg vorüber ist, begibt sich Claire mit ihrem Mann nach Schottland, um ihre zweiten Flitterwochen zu genießen. Als die junge Frau einen Steinkreis durchquert, verliert sie das Bewusstsein und wacht plötzlich in den Highlands des 18. Jahrhunderts auf. Die Menschen, die sie trifft begegnen ihr argwöhnisch und sie gerät in viele brenzlige Situationen. Dabei steht ihr der attraktive Schotte Jamie zur Seite und Claires Herz gerät ungewollt ins Stolpern.

    Ich hatte damit gerechnet, dass bei über tausend Seiten einige Längen auf mich zukommen werden und wurde prompt überrascht. Denn ich habe die Seiten tatsächlich nicht gemerkt und mir war zu keinem Zeitpunkt langweilig. Ein Abenteuer jagt das nächste, es bleibt durchweg spannend und ich habe jede Seite genossen.

    Die Autorin schriebt detailliert, jedoch nicht ausschweifend. Sie hat mit ihrem bildhaften Schreibstil eine solch raue Atmosphäre geschaffen, dass ich wirklich glaubte da vor Ort zu sein. Es gab immer wieder Szenen, welche mich amüsiert haben und wo ich schmunzeln musste. So wurde die Geschichte stellenweise aufgelockert und nicht zu ernst gehalten.  

    Eins ist klar, Diana Gabaldon hat ihre Figuren nicht mit Samthandschuhen geschaffen. Sie hat schwierige Schicksalsschläge eingebaut, bei denen mir das Herz voll Mitleid überlief. 

    Mit Claire haben wir eine temperamentvolle, kluge Protagonistin, die mutig ist und mit ihrer hin und wieder kratzbürstigen Art total sympathisch ist. Sie hat durchaus auch eine mitfühlende und weiche Seite und im Laufe der Geschichte wächst sie über sich hinaus und lernt dazu. Sie passt sich an ihr neues Leben an und versteht es zum Ende hin, sich manchmal zu zügeln. 

    Jamie hat eine fröhliche Natur, obwohl seine Vergangenheit nicht leicht zu verarbeiten ist. Er ist sehr aufmerksam gegenüber Claire und ist ein mutiger Beschützer. Sein stures Wesen hat ihn nur umso anziehender gemacht und zudem hat er eine untypische süße und noch junge Persönlichkeit. Er durchlebt ebenfalls eine Charakterentwicklung, wird erwachsener, bleibt sich selbst aber treu. 

    Die Beziehung der beiden ist unglaublich leidenschaftlich. Sie sind laut, geben beide ungern nach und kämpfen um- und miteinander. Geben einander Halt und und stärken sich. Und wenn der Eine aufgibt, so ringt der Andere umso mehr um ihr Glück. 

    Die Nebencharaktere sind ebenfalls genau beschrieben und sind abwechslungsreich gestaltet. Alle haben ihre Ecken und Kanten und fließen reibungslos in die Geschehnisse ein. Zwar sind es viele Personen, die man sich merken muss, nur werden die nach und nach vorgestellt und haben alle bestimmte Merkmale, sodass man nicht in Verwirrung gerät. 

    Ich habe auch ziemlich viel gelernt aus dem Buch. Besonders der geschichtliche Hintergrund ist interessant und man erfährt auch viel über die Kräuterkunde, die ich sonst nie als besonders spannend empfunden hatte. 

    Teilweise musste ich aus Zeitgründen auf das Hörbuch umsteigen. Dieses kann ich nur empfehlen. Die Sprecherin hat eine angenehme und deutliche, erwachsene und kräftige Stimme. 

    Fazit:

    Ein unvergleichlicher Wälzer, der von Anfang bis Ende spannend und vielseitig ist. Eine Liebe, die unter die Haut geht. Eine atemberaubende Kulisse. Volle 5 Sterne.

  2. Cover des Buches Todesmarsch (ISBN: 9783453436916)
    Stephen King

    Todesmarsch

     (770)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Das Buch lässt sich leicht lesen und ist keine schwere Lektüre, wie zum Beispiel Colorado Kid. 

    Die Spannung ist stehts präsent, alleine weil man wissen möchte, wer als nächstes umkippt oder krepiert. Doch das war es dann auch schon. 

    Für mich fehlt einfach der pure Nervenkitzel, den bei einem solchen Marsch erwartet. Für mich ist das kein Thriller. Es war dennoch ein gutes Buch für zwischendurch. 

  3. Cover des Buches Das Juwel - Die Gabe (ISBN: 9783596196647)
    Amy Ewing

    Das Juwel - Die Gabe

     (1.724)
    Aktuelle Rezension von: xxSandyxx

     Ich habe "Das Juwel" von Amy Ewing als re-read gelesen. Ich dachte mir: "Hey, ich mochte diese Buchreihe damals wirklich, warum also nicht noch einmal lesen?". Gerade als ich das dachte, habe ich das Buch sofort wieder angefangen und muss leider wirklich sagen, dass das Buch nicht so gut ist, wie es mir damals erschien.


    Wenn man bedenkt, dass jedes Jahr zwischen 100 und 200 Mädchen an das Juwel oder die Bank versteigert werden, müsste das Land eigentlich vor neuen Kindern strotzen. Aber anscheinend haben die Leute außerhalb des Juwels das nicht mitbekommen (was völlig dumm wäre), oder es interessiert wirklich niemanden.

    Auch die Tatsache, dass einige der Mädchen in den Heimen (Lilly zum Beispiel) sehr stark am Juwel interessiert sind, sie aber nicht bemerken, dass niemand etwas von den Mädchen gehört hat, die im vergangenen Jahr verkauft wurden. Müsste man da nicht misstrauisch werden und sich auch nur kurz fragen, was mit diesen Mädchen passiert ist? Oder spätestens dann, wenn man selbst zum Juwel kommt und die ehemaligen Surrogate nicht sieht?


    Was mich an diesem Buch auch gestört hat, ist einfach Violet....

    Nach dem Bild, das die Autorin uns gibt, ist Violet weder zu groß noch zu klein, sie ist nicht dick, aber auch nicht zu dünn. Sie hat schöne lange schwarze Haare und lila Augen. Sie ist gut in.... ja eigentlich in allem, was sie tut.

    Nach ein paar Tagen im Juwel trifft Violet (bei Dahlias Trauerfeier) Raven (ihre beste Freundin) und kann mit ihr reden. Es ist sehr interessant zu sehen, dass Raven nach ein oder zwei Tagen im Juwel bereits begriffen hat, wie die Dinge dort funktionieren, Violet aber noch nicht. An diesem Punkt fragt man sich, ob Violet nur schön, aber völlig dumm ist.


    Dann ist da noch die Frage, wie die Surrogate ihre Nummern für die Auktion bekommen. Denn so weit ich es verstanden habe, bekommen sie sie nach der Anzahl der Punkte in den Prüfungen zu den Auspizien. Aber ich frage mich, was die Leihmutterschaft/Gebärfähigkeit mit den Punkten bei den Auspizien zu tun hat? Nur weil man zum Beispiel gut darin ist, einem Gegenstand eine andere Form zu geben, heißt das nicht gleich, dass man auch gebären kann.


    Alles in allem muss ich sagen, dass das Buch eher für Jüngere geeignet ist, die über solche logischen Fehler hinwegsehen können.

  4. Cover des Buches Radioactive - Die Verstoßenen (ISBN: 9781481156158)
    Maya Shepherd

    Radioactive - Die Verstoßenen

     (178)
    Aktuelle Rezension von: elvira

    Das Setting finde ich unheimlich und wirklich gut gewählt. Mayas Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Ich habe mit Cleo mitgefiebert. Ihr Leben dreht sich um 180 Grad und sie muss mit vielen Enthüllungen leben. Ich konnte ihre Verhaltensweisen absolut nachvollziehen. Vielleicht hätte ich in ihrer Situation auch so gehandelt. Auch Finn fand ich interessant. Zuerst konnte ich ihn gar nicht leiden, aber im weiteren Verlauf konnte ich ihn immer besser verstehen. Ich liebe diese Art von Jungenddystopie so sehr. Eine absolute Empfehlung von mir!

  5. Cover des Buches Versunkene Gräber (ISBN: 9783442479955)
    Elisabeth Herrmann

    Versunkene Gräber

     (107)
    Aktuelle Rezension von: JochenBender

    Frau Herrmann erzählt gekonnt und spannend einen Kriminalfall. Sie baut geschickt Parallelstränge auf, weckte dadurch meine Neugierde. Die Spannung hielt bis zum Schluss und auch die Auflösung war befriedigend. Den fünften Stern erhält sie für einen Bonus: Ich habe durch das Buch etwas über die jüngere Geschichte gelernt. Sie Navigiert souverän durch Nazizeit, Weltkrieg und Umsiedlungen. Danke. Ich werde sicher noch mehr von ihr lesen.

  6. Cover des Buches Bittermonds Bucht (ISBN: 9783747800195)
    Maike Harel

    Bittermonds Bucht

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Ley2110

    Darum geht's:
    Ein Junge namens Jukka, lebt mit seinem Freund, ein Käpt'n der Bittermond heißt in einer kleinen Bucht und genießen dort die Ruhe und Spaß dort. Doch der Käpt'n ist nicht Jukka'as richtiger Vater und Julia weiß das, deshalb versucht er herausfinden wo seine richtigen Eltern sind. Eines Tages kommen eine Frau und ein Mädchen zur Bucht und schnell wird klar das die Frau (sie heißt Kandidel) und Bittermond und Kandidel sich kennen. Doch Kandidel stiehlt Bittermonds größten Schatz und Julia und das Mädchen probieren es zurück zu holen.

    Ein tolles Buch!!!👍

  7. Cover des Buches Ein neuer Tag in Virgin River (ISBN: 9783745701371)
    Robyn Carr

    Ein neuer Tag in Virgin River

     (90)
    Aktuelle Rezension von: some_books_4_you

    Als Vanessa Matts Kind zur Welt gebracht hat, ist die Welt wieder ein bisschen heller. Nach dem Tod ihres Mannes fiel sie in ein Loch und hatte ganz Virgin River zur Unterstützung. Auch Paul. Er war Matts bester Freund und lässt auch Vannis Herz plötzlich höher schlagen...


    Ich hab etwas gebracht um in die Story reinzukommen, v.a. weil das Buch iwie sehr chaotisch ist. Es wird aus der Sicht richtig vieler Personen erzählt die alle ihre eigenen Probleme haben und man kann sich dann echt schwer aus Paul und Vanni fokussieren. Ihre Beziehung zueinander entwickelt sich erst gar nicht und dann von einer Sekunde auf die nächsten heiraten sie gleich. Leider kommen beide im letzten Drittel fast nicht mehr vor, weil es primär und andere Charaktere geht. 

    Ich find das echt total schade! Man hätte locker 1/4 des Buches weglassen können, wenn nicht sogar mehr. Ja, Nebenhandlungen sind toll. Aber man sollte nicht übertreiben.

    Ein weiterer Kritikpunkt sind die Menschen in Virgin River. Sie sind alle ach so toll und fantastisch und haben natürlich auch alle das Glück wie aus dem nichts die große Liebe zu finden, nachdem sie fer Liebe nach einem harten Schlag eigentlich abgeschworen hatten.


    Leider konnte mich das Buch nicht so überzeugen. Es war zu lang, zu chaotisch und stellenweise auch echt vorhersehbar...

  8. Cover des Buches Headhunter (ISBN: 9783548284910)
    Jo Nesbø

    Headhunter

     (244)
    Aktuelle Rezension von: marilovesbooks2020

    Da war er, mein erster Nesbo. Und was soll ich sagen, er hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen.

    Hauptprotagonist ist der Headhunter Roger Brown, einer der besten in seiner Stadt. Da er und seine Frau Diana einen sehr ausschweifenden Lebensstil haben, stiehlt der Gute auch Kunstgemälde. In seinen Recruitinggesprächen, wo er die Bewerber (alle männlich), total in die Zange nimmt, stellt er sehr persönliche Fragen und findet so auch die benötigten Details heraus. Sein Partner arbeitet in der Sicherheitsfirma, die die Alarmanlagen in Häusern installiert und so führen die beiden ihre Aktionen durch. Doch eines Tages trifft er auf einen Bewerber, Greve, der ein millionenhohes Kunstwerk im geerbten Haus gefunden hat, und weiß leider nicht, mit wem er sich da anlegt. Der Krieg zwischen den beiden steigert sich, als Diana zwischen die Fronten gerät.

    Meine Meinung:
    Der Plot ist zwar nicht hervorsehbar, aber gefühlt an den Haaren herbei gezogen. Viele Einzelheiten kommen so richtig „na no na net“ daher, was mir mehrfach Augenrollen einbrachte. Der Hauptprotagonist ist sowas von überheblich. Und so schlau er oft dargestellt wird, so dumm kam er mir zeitenweise vor. Seine Ehefrau wird klischeehaft dargestellt. In diesem „Thriller“ schlägt die Klischeekeule des weißen Mannes mit seiner klischeehaften Ehefrau und seinem klischeehaften Leben durch. Die Charakterentwicklung ist nicht vorhanden, die Personen sind alle durchwegs unsympathisch. Und spätestens bei der Szene im Plumpsklo dachte ich mir, was für ein Quatsch. Es gibt einige Wendungen, die spannend waren und die mich auch bei dem Buch hielten, aber alles in allem, ist das wohl nicht sein bestes Buch (wage ich jetzt mal zu behaupten und zu hinterfragen!?).
    Für mich war der erste Nesbo daher mehr enttäuschend und ich hoffe, dass es bessere Bücher von ihm gibt als dieses, auch wenn die Spannung und der Nervenkitzel vorhanden waren.
    Von meiner Seite eine zwiespältige Empfehlung und 3/5 Sternen.

  9. Cover des Buches Mord am Waterberg (ISBN: 9783939990406)
    Almut Hielscher

    Mord am Waterberg

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Lese_gerne

    Katrin möchte nur ihre ermordete Schwester Anna aus Namibia zurückholen. Der Kurzaufenthalt nimmt eine unerwartete Wendung. Sie kann nicht glauben, dass der erst 17jährige Täter Anna ermordet haben soll. Katrin ermittelt eigenständig, als sie von der Polizei keine Hilfe erhält. Dabei stößt sie auf Misstrauen der Namibier, die immer noch unter den Folgen des Völkermordes an ihren Ahnen leiden. Katrin ist im Zwiespalt. Soll sie die gefährliche Spur weiterverfolgen oder soll sie lieber nachhause fliegen und alles ruhen lassen. Vieles deutet auf einen Rachemord hin, der mit der Kolonialherrschaft Anfang des 20.

    **********************************
     
    „Mord am Waterberg“ war für mich weniger ein Krimi. Das Buch ist natürlich spannend aufgebaut. Allerdings sehe ich das Buch eher als Familiendrama und geschichtliche Lehrstunde für die Schlacht am Waterberg, die 1904 unter General Lothar von Trotha gegen die namibische Bevölkerung geführt und so zum Völkermord wurde. Ab da ist auch klar, warum das Buch im Jahr 2004 handelt. Hier jährt sich dieses Massaker zum 100. Mal. Außerdem ist das Thema gerade auch sehr aktuell, da der deutsche Staat sich eigentlich bis zur Bundestagswahl bei den Hereros entschuldigen wollte. Das Buch hat mir gut gefallen. Ziemlich am Schluß ist mir ein Logikfehler mit einem Datum aufgefallen. Außerdem habe ich einige Rechtschreibfehler bemerkt und kann so sagen, dass das Buch schlecht lektoriert ist. Mir selbst hat es nichts ausgemacht, dass das Buch weniger ein Krimi ist, da ich an Geschichte immer interessiert bin und bis dahin von den Hereros fast nichts wusste. Aber wer jetzt einen typischen Krimi erwartet könnte enttäuscht sein. Da mir im Buch eben ein Logikfehler und die Rechtschreibfehler aufgefallen sind, das Genre nicht ganz Krimi entspricht gebe ich dem Buch eine Bewertung von *** Sterne.

  10. Cover des Buches Rockersklavin (ISBN: 9783957610041)
    Joanna Wylde

    Rockersklavin

     (33)
    Aktuelle Rezension von: LillyMBeckAutorin

    Ich mochte die Geschichte sehr und mag, dass die weiteren Teile innerhalb des Rockerclubs spielen, immer aus anderen Perspektiven und mit anderen Protagonisten. 

    Dieser Teil ist für mich DER BESTE: So sexy und heiss. Ich hab das Buch so schnell durch gehabt, dass ich direkt die komplette Reihe bestellte. Marie und Horse könnten nicht unterschiedlicher sein und doch erleben sie etwas ganz Besonderes miteinander. Ich war gerne Zeugin davon und hab mitgefiebert, ob alles glatt läuft. Bei Horse würde ich mich auch wohl fühlen *zwinker*. Der ist so hot beschrieben, dass ich gerne mit ihr getauscht hätte...

    Sehr empfehlenswert. Wer 50SoG gemocht hat, wird hier auch Spaß haben. Die Jungs sind jedenfalls ECHTE Kerle. Viel Vergnügen!

  11. Cover des Buches Der Report der Magd (ISBN: 9783869524320)
    Margaret Atwood

    Der Report der Magd

     (20)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus1998

    Der Report der Magd ist eine Dystopie, welche zum nachdenken einlädt und einen Blick in die Zukunft wirft. Margaret Atwood hat mit diesem Buch einen wirklich guten Roman geschrieben welcher spannender nicht sein könnte.

    Die Story hat mir gut gefallen. Der rote Faden war gut erkennbar und durch die Einteilung in die Abschnitte konnte dem Buch gut gefolgt werden. Mir gefiel der Hintergrund der Geschichte sehr gut. Er war spannend und erschreckend realistisch. Ich konnte mir gut vorstellen, dass beispielsweise die Amerikaner auf solch eine Idee kommen würden und fruchtbare Frauen so gesehen versklavt werden. 

    Der Schreibstil der Autorin war nicht wirklich mein gewohnter Schreibstil. Es war manchmal schwer zu verstehen oder dahinter zu blicken, wann jetzt einer spricht und wann etwas gedacht wird. Dieses Buch verlangt danach, sehr aufmerksam gelesen zu werden. Immer wieder machte ich Pausen dazwischen da es sich fast schon anstrengend anfühlte, so aufmerksam zu lesen wie es das Buch benötigt um alles mitzukriegen. Dies wäre aber auch mein einziger Kritikpunkt an dem Buch.

    Das Cover hat mir recht gut gefallen. Es zeigt eine Magd in ihrem roten Kleid und die Schrift hebt sich davon gut ab. Insgesamt stellt es gut dar, was einen in dem Buch erwartet. 

    Die Charaktere haben mir recht gut gefallen. Unsere Protagonistin wirkte auf mich sehr stark und doch zu den passenden Momenten labil. Die Autorin hat sich Gedanken über die Gestaltung der Charaktere gemacht und dies merkt man während dem Lesen. Keine nicht nachvollziehbaren Handlungen, keine Fehler im Verhalten. Es war angenehm den Charakteren zu folgen und deren Verbindungen zu erkennen. 

    Mein liebster Charakter war allerdings der Kommandant. Der Leser merkt, dass er eigentlich nicht der Gute ist, welcher er vorgibt zu sein und doch hält er eine Maske aufrecht. Dieser Zwiespalt, der sich bei mir während dem Lesen bildete, führt dazu, dass ich ihn gleichermaßen mochte wie hasste. Hier hat die Autorin sowohl Antagonist wie auch Protagonist ineinander vereint da der Leser nicht weiß, was genau der Kommandant jetzt ist.

    Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich würde es jederzeit weiterempfehlen, da es ein wichtiges Thema behandelt und teilweise unsere Fehler vor Augen führt. Das Buch erhält von mir 4 von 5 Sternen da der Schreibstil mir nicht gut gefallen hat und es schwer machte, dem Buch zu folgen. Inhalt, Charaktere sowie roter Faden haben mir sehr gut gefallen und ich kann hier nichts bemängeln. Margaret Atwood hat hier ein nachhaltiges Meisterwerk geschaffen und ich bin gespannt, was die Zukunft bringt.

  12. Cover des Buches Die Schatten von Valoria 1: Spiel der Macht (ISBN: 9783745600209)
    Marie Rutkoski

    Die Schatten von Valoria 1: Spiel der Macht

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Kestrel kauft aus einem Impuls heraus den Sklaven Arin, die beiden werden schnell Freunde, doch er ist nicht der der er vorgibt zu sein und schon bald wendet sich das Blatt für beide.
    Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen. Besonders hatte ich das Gefühl, dass hier sehr viel passiert ist, was die Spannung recht hoch gehalten hat und ich somit nur so durch das Buch geflogen bin.
    Kestrel und Arin waren mir von Beginn an sehr sympathisch und ich mochte die Entwicklung die die beiden im Verlauf der Geschichte gemacht haben.
    Das Ende war so gut, das ich definitiv mit Teil zwei weiter machen werde.

  13. Cover des Buches Der Krieg der Elben (ISBN: 9783802581427)
    Alfred Bekker

    Der Krieg der Elben

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das ist das Ende der Triologie. Der Krieg der Elben sieht aus als ob der Untergang der Elbenheit bald stattfindet. Der Sohn dem Bösen zum Sklaven gemacht hat und gegen den Vater und sein eigenes Volk in den Krieg zieht. Fand ich etwas blöd, denn im zweiten Band weiß man schon, dass die Zwillinge Magolas und Andir keine große Rolle spielen. Was sich komischerweise im dritten Band eine wichtige Rolle spielen. Andir, Magolas und König Keandir wird aus deren Sicht erzählt.
    Es kommen neue Schreckengestalten in die Elbenwelt. Das Buch ist ist diesmal sehr brutal. Schreckensbilder dominieren die Handlung. Das Ende fand ich jetzt so gut, da keine großen Überraschungen erscheinen. Die Karte des Zwischenlandes auch eine Inhaltsangabe am Anfang des Buches ist auch hier wieder zu finden.

  14. Cover des Buches Vita activa oder Vom tätigen Leben (ISBN: 9783492316910)
    Hannah Arendt

    Vita activa oder Vom tätigen Leben

     (17)
    Aktuelle Rezension von: nickido
    das politische leben und das annehmen der politischen Verantwortung sind das einzige was ein aktives leben erwägt.
  15. Cover des Buches Im Tal der Mangobäume (ISBN: 9783426500590)
    Patricia Shaw

    Im Tal der Mangobäume

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Der Schützling (ISBN: 9783442455300)
    Patrick Redmond

    Der Schützling

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Viv29
    Nachdem ich von Redmond "Das Wunschspiel" über die Jahre hinweg gleich mehrfach gerne gelesen habe, war ich auf "Der Schützling" sehr gespannt. Dann leider sehr enttäuscht. Die grundlegende Idee ist die Gleiche wie beim Wunschspiel - ein etwas mysteriöser Charismatiker sucht sich einen schwächeren Charakter, bindet ihn an sich, erleichtert sein Leben, nimmt ihm die Freiheit und duldet die Lösung dieser "Freundschaft" nicht. Schade, daß der Autor sich da nichts Neues einfallen ließ. Allerdings ist "Der Schützling" von den Umständen und Charakteren noch hinreichend anders, daß die mehrfache Verwendung des gleichen Konstrukts nicht unbedingt störend sein muß.

    Positiv vermerken kann ich, daß man leicht in das Buch reinkommt, für eine ablenkende Lektüre bei einer Zugfahrt war es gerade richtig. Der Anfang läßt sich auch gar nicht übel an, auch wenn alles etwas plump daherkommt. Der an Geld und Beziehungen reiche Max sucht sehr offensiv die Freundschaft des jüngeren Michael, der privat und beruflich etwas wacklig dasteht. (Die Ablehnung, die die Familie von Michaels Verlobter für ihn empfindet, wird uns mehrfach übertrieben und wiederholend dargestellt - diese Szenen gehörten mit zu den plumpsten des Buches).
    Während Michael von Max mit Hilfe und materiellen Wohltaten überschüttet wird, möchte der Leser natürlich gerne erfahren, warum dem so ist und welche dunkle Entwicklung dies nehmen wird. Nun, Max' Motiv wird recht schnell erklärt, so rasch und offen, daß ich sicher war, daß noch etwas kommen müßte. Das war aber nicht der Fall. Das Motiv wird dann auch im Buch immer wieder erwähnt, wie überhaupt vieles mit der mehrfachen Holzhammermethode daherkommt. Die Charaktere präsentieren uns ihre Motive, Ängste, Vorgeschichten uä alle ausführlich auf dem Silbertablett, gerne auch mehrfach. Während "Das Wunschspiel" erfolgreich mit Atmosphäre, Subtilität und sich allmählich entfaltenden Informationen spielte, kommt hier alles platt daher. Das beginnt schon damit, daß die meisten Absätze lieblos mit einer knappen Zeitangabe versehen werden. "Mittwochnachmittag. x tat y." Die Beschreibung der Atmosphäre erschöpft sich bei Lokalen immer wieder in der Bemerkung, daß es "vor Yuppies wimmelte". Max' Reichtum wird bei jeder Gelegenheit erwähnt.
    Auch die Dialoge und viele Handlungen sind plump und oft nicht nachvollziehbar. Wenn man beim Lesen ständig denkt "Kein Mensch würde sich so verhalten", ist das Lesevergnügen sehr beeinträchtigt. Die Charaktere sind eindimensional. Max bekam die zwei Leitmotive des Zigarrenrauchens und der charmanten Stimme, die beide im Laufe des Buches überstrapaziert werden.

    Auch sonst wimmelt es vor Wiederholungen und irrelevanten Details, zu vielen Nebencharakteren. Es reicht nicht, daß zwei Leute sich etwas zu Essen bestellen, jedes Gericht wird erwähnt. Vier Buchkäufer, völlig irrelevant für die Geschichte, werden über eine halbe Seite hinweg beschrieben. Wenn zwei Telefonmitteilungen auf dem Tisch liegen, von denen eine wichtig ist, werden trotzdem beide genau beschrieben. Jemand schaut bei der Arbeit nicht einfach nur einen Vertrag an, wir erfahren auch genau, was der Vertrag regelt. So kann man 500 Seiten natürlich auch füllen.

    Die Geschichte wird allgemein viel zu sehr in die Länge gezogen. Irgendwann hat der Leser Max' Muster und Vorgehensweise durchschaut und die Szenen, in der er seine Charme auf andere spielen läßt, werden langweilig und vorhersehbar. Auch die anderen Szenen wiederholen sich mit kleinen Abweichungen so oft, daß ich irgendwann nur noch enerviert war. Die ständigen Rückblicke mehrerer Charaktere auf ihre Kindheitstraumata, die detaillierten Gedanken darüber, wie sie Liebe sehen, wie sie geliebt werden möchten....alles viel zu viel.

    Zum Ende hin gibt es einen kleinen Überraschungseffekt, aber letztlich war die Entwicklung der Geschichte nicht überraschend, hätte wesentlich straffer und besser erzählt werden können.
  17. Cover des Buches Der Ölprinz (Taschenbuch) (ISBN: 9783780211378)
    Karl May

    Der Ölprinz (Taschenbuch)

     (59)
    Aktuelle Rezension von: seoirse_siuineir

    Der Roman Der Ölprinz erschien erstmals zwischen Oktober 1893 und September 1894 als Fortsetzungsroman in der Zeitschrift Der Gute Kamerad, für die May zuvor bereits unter anderem Der Schatz im Silbersee geschrieben hatte. Auch dieser Band zählt damit zu den sogenannten Jugendbüchern Mays, was durch das Auftreten jugendlicher (oder zumindest junger) Protogonisten - in diesem Fall der junge Häuptlingssohn Schi-So  und dessen deutscher Freund Adolf Wolf - zum Ausdruck kommt. Allerdings sind diese beiden nicht die Hauptpersonen - hier begegnen uns wie im Schatz im Silbersee Winnetou und Old Shatterhand. Neben diesen treten auch wieder Sam Hawkens, diesmal als Teil des "Kleeblatts" zusammen mit Dick Stone und Will Parker, sowie der Hobble-Frank und die "Tante Droll" in Aktion, an einigen Stellen wird auch explizit auf die Abenteuer am Silbersee verwiesen.

    Erzählt wird die Reise eines deutschen Auswanderertrecks in das Indianergebiet. Die Banditenbande "The Finders" plant diesen zu überfallen, was jedoch durch das Eingerifen von Sam Hawkens und seiner beiden Gefährten verhindert wird. Nachdem Poller, der zwielichtige Scout des Trecks ,den Anführer der Finders Butler, befreit hat und mit ihm geflohen ist, führt das "Keeblatt" den Treck weiter. Auf der Reise treffen sie auf den Bankier Rollins (in späteren Ausgaben wurde aus Rollins Duncan) und dessen aus Hamburg stammenden Buchhalter Baumgarten, die in Begleitung des als "Ölprinzen" bekannten Geschäftsmanns Grinley auf dem Weg zu einer angeblich von Grinley entdeckten Ölquelle sind, Unbemerkt von den Auswanderern begegnen Poller und Butler Grinley. Es stellt sich heraus, daß Butler und Grinley Halbbrüder sind. Gemeinsam wollen sie den Bankier um sein Geld bringen. Mit Hilfe befreundeter Indianer sorgt Grinley dafür, daß die Auswanderer gefangen genommen werden, so daß er mit Rollins weiter Richtung Ölquelle reiten kann. In der Zwischenzeit gelingt es Winnetou und Old Shatterhand, die Auswanderer zu befreien. Gemeinsam wollen sie nun noch Rollins und dessen Buchhalter Baumgarten aus den Händen des Ölprinzen retten...

    Wie alle Jugenderzählungen Mays ist diese Gescichte leicht zu lesen. Im Unterschied zum ursprünglichen Kolportageroman wurde die spätere Buchausgabe leicht gekürzt - es fehlen vor allem einige Episoden und Diskussionen mit dem trotteligen "Kantor emeritus" Hampel (in der gleichnamigen Verfilmung wurde dieser von Heinz Erhardt gespielt). Interessanterweise wurden in der späteren Überarbeitung einige Grausamkeiten hinzugefügt: (Achtung Spoiler!) Während er im Original der Ölprinz "nur" erschossen wurde, wurde er später zuvor noch lebendig skalpiert.

  18. Cover des Buches Tödliche Verfolgung (ISBN: B074L7XCGS)
    Michelle Raven

    Tödliche Verfolgung

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Jack Tease, ein Mann mit militärischer Vergangenheit, hat sich inzwischen als Transportunternehmer etabliert. Gerade als er beginnt, schwarze Zahlen zu schreiben, wird ihm mitten in der Pampa der Truck gestohlen, samt Ladung. Das könnte seinen Ruin bedeuten. Deshalb ist er widerwillig froh, von einer Frau auf einer Harley mitgenommen zu werden um seinen Truck zu verfolgen und zurück zu stehlen.

    Es folgt ein Roadtrip auf Lissas Harley, der Jack langsam Respekt und Zuneigung abnötigt. Lissa opfert ihre Urlaubstage für ihn auf der Suche nach seinem Truck. Doch was anfangs noch als eine überschaubare Angelegenheit erschien, entwickelt sich zu einem katastrophalen und mörderischen Abenteuer, dessen fatale Situationen überhaupt nicht mehr enden wollen. Die eine oder andere Situation ging vielleicht ein wenig übertrieben in Richtung James-Bond-Stunt, machte das Ganze aber auch sehr spannend.

    Mein Fazit: Dieser Romantik Thriller hat sowohl die Romantik als auch den Thrill wunderbar abgedeckt. Von mir gibt es daher volle 5 Sterne!

  19. Cover des Buches Das Röcheln des Freibeuters (ISBN: 9783551767578)
    Christophe Arleston

    Das Röcheln des Freibeuters

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    6. Teil der Lanfeust der Sterne Serie, wieder mit Hebus dem Troll. Thanos spinnt weiter seine blutigen Intrigen. Spannender, bunter Fantasy Spass im Weltraum
  20. Cover des Buches Die politische Theorie des Besitzindividualismus (ISBN: B0000BSGG3)
  21. Cover des Buches Lanfeust der Sterne 3: Die Wüste von Abraxar (ISBN: 9783551767547)
    Didier Tarquin

    Lanfeust der Sterne 3: Die Wüste von Abraxar

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    3.Teil der fantastsichen Serie von Lanfeust in den Sternen. Abraxar ist etwas dem Wüstenplaneten nachgebildet, tolle fantastische Comicserie aus Frankreich
  22. Cover des Buches Im Reiche des silbernen Löwen (ISBN: 9783780215284)
    Karl May

    Im Reiche des silbernen Löwen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    3.Teil eines spätwerkes von Karl may, in der es mehr und mehr um tiefe religiöse Fragen und Philosophie geht, die mehr und mehr in den Vordergund treten. Trotzdem auch eine Abenteuerreise.
  23. Cover des Buches Sachenrecht (ISBN: 9783406594625)
    Manfred Wolf

    Sachenrecht

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    M. Wolfs gelungenes Buch zum Sachenrecht, sicherlich eine der schwierigeren Materien, jedenfalls um Längen besser als die schlimme Vorlesung damals in Bremen. Einige Stellen erschließen sich aber erst, nachdem man die entsprechende Vorlesung im Polizeirecht bzw. im Zwangsvollstreckungsrecht gehört hat. Bietet also auch für den fortgeschrittenen Leser noch ausreichend unbekannte Aspekte. Und insgesamt auch meine Lieblings-Jurabuch-Reihe.
  24. Cover des Buches Bürgerliches Gesetzbuch (ISBN: 9783406565915)
    Peter Bassenge

    Bürgerliches Gesetzbuch

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
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