Bücher mit dem Tag "eigenverlag"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "eigenverlag" gekennzeichnet haben.

29 Bücher

  1. Cover des Buches Pilgrim - Die Verlorenen (ISBN: B072HD8TGM)
    Joshua Tree

    Pilgrim - Die Verlorenen

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    ACHTUNG! Spoiler zu Band 1!

    Handlung
    Der zweite Band schließt direkt an die Ereignisse aus dem Ersten an! Nach dem rasanten Abschluss geht es jetzt etwas ruhiger weiter, denn die Freunde wurden getrennt und müssen sich nun irgendwie in dieser "neuen" Welt durchschlagen. Dabei treffen sie auf Freunde, Feinde und eine für sie ganz neue Weltordnung. Für die Machtkämpfe zwischen dem Kaiserreich, den Fürstentümern und den Clans haben sie noch kein Gespür, umso schneller werden sie jedoch darin verwickelt.

    Insgesamt ging es mir dieses Mal etwas zu langsam voran. Durch die verschiedenen Blickwinkel hat man zwar viel Abwechslung von den Schauplätzen her, aber dadurch ging auch relativ wenig vorwärts. Vielleicht hatte ich auch einfach andere Erwartungen nach den vielen explosiven Überraschungsmomenten im ersten Teil - das war hier von den Voraussetzungen anders ausgelegt.
    Dafür hat man viel über die Welt erfahren und wie verstrickt die einzelnen Distrikte miteinander in Konkurrenz liegen. Da kommt noch einiges auf uns zu!

    Schreibstil
    Wie auch im ersten Band wunderbar flüssig geschrieben, wenn auch stellenweise etwas zu sehr im Detail. Dafür ist es aber wunderbar anschaulich und ich fühlte mich immer mittendrin. Die Atmosphäre dabei war etwas gesetzter, wie das Atemholen und das Abwarten vor dem nächsten großen Knall.

    Charaktere
    Der Fokus war hier auf jeden Fall auf die Figuren ausgelegt und man hat jeden nochmal besser kennengelernt. Natürlich müssen sie sich mit der neuen Situation irgendwie zurechtfinden, und das macht jeder auf seine ihm eigene Weise; und verändert sie auch nicht immer zum Guten. Hervorheben muss ich da auf jeden Fall Wolf, ein neuer Charakter, der mir auf Anhieb total sympathisch war!

    Besonderheiten
    Waren für mich vor allem wieder diese kleinen, unscheinbar scheinenden, philosophischen Funken, die der Autor immer wieder zwischen den Zeilen entzündet hat. Man spürt seine Gedanken, die sich mit den Menschen, den Gefühlen und den Erfahrungen beschäftigen und er dadurch wirklich wunderbare Anregungen an uns weitergibt.

    Lieblingszitat
    "Denkst du nicht, dass es unsere Welt zu einem besseren Ort macht, wenn wir nicht in Angst vor möglichen Konsequenzen leben, sondern im Hier und Jetzt genau das tun, was gut und recht ist? Aus Nächstenliebe handeln, statt aus Furcht und Argwohn? S. 120

    Fazit: 3.5 Sterne

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  2. Cover des Buches Der Sterbeschlamassel (Das Dododilemma 2) (ISBN: B01DM5JD84)
    Anette Kannenberg

    Der Sterbeschlamassel (Das Dododilemma 2)

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    „Der Sterbeschlamassel“ ist eine Fortsetzung, die ich schon seit einiger Zeit lesen wollte und endlich bin ich dazu gekommen. Vom Stil bleibt der zweite Teil ganz seinem Vorgänger treu: Voll mit quirligem und absurdem Humor. Wieder einmal nimmt auch die Wissenschaft einen nicht unwichtigen Teil des Geschehens ein, doch es bleibt alles gut verständlich und einfach. 
    Diesmal begleitet der Leser Séamus, einen jungen Studenten, der gleichzeitig der Klon des bereits aus dem ersten Buch bekannten schrulligen Wissenschaftlers ist. Im Gegensatz zum ersten Buch, ist „Der Sterbeschlamassel“ kein Science-Fiction-Roman, sondern konzentriert sich eher auf das Genre des Grusels, Horrors und der Schauergeschichten. Doch wer bereits den ersten Teil gelesen hat weiß, dass man hier aber keinen klassischen Horror zu erwarten hat, sondern eine ironische Version, die sich selbst nicht ernst nimmt. Mit einem Augenzwinkern nimmt Anette Kannenberg die Klischees auf die Schippe. 
    Fazit
    Wieder einmal konnte mich die Autorin mit ihrem ausgesprochen leichtem und sehr humorvollen Schreibstil überzeugen. Auch die Geschichte ist wieder sehr kreativ und bietet viele Facetten an. Tatsächlich ist „Der Sterbeschlamassel“ eine Fortsetzung, die keinerseits im Schatten des Mondmalheurs steht, sondern genauso ein herausragendes Werk ist. Ich bin sehr gespannt, was sich Anette Kannenberg für das dritte und letzte Buch „Das Dododilemma“ ausgedacht hat. Nun heißt es warten, bis endlich der dritte Band erscheint!
    Ich kann die Bücher der Reihe wirklich nur wärmstens empfehlen. Sie sind skurril, lustig, kreativ und sehr liebevoll. Greift zu und lasst euch begeistern!


    Ich bedanke mich bei Anette Kannenberg für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 
  3. Cover des Buches Open Minds (ISBN: 9781497408555)
    Susan Kaye Quinn

    Open Minds

    (107)
    Aktuelle Rezension von: anra1993

    Diese Reihe habe ich schon sehr lange ins Auge gefasst und habe mich sehr darüber gefreut, als mich der deutsche Übersetzer Michael Drecker angeschrieben hat, ob ich nicht Lust habe, Band 1 zu lesen. Das konnte ich natürlich nicht verneinen. Wie der englische Schreibstil der Autorin ist, kann ich nicht vollständig bewerten. Jedoch gefällt mir die deutsche Übersetzung gut, auch wenn es an der einen oder anderen Stelle Stolperfallen gab. Die Handlungen sind gut nachvollziehbar und bildlich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte.

    Als Protagonistin durfte ich Kira begleiten, eine Null. Null nicht im Sinne ihrer Intelligenz, denn die ist zweifelsohne vorhanden. Sondern sie kann nicht wie fast alle anderen Gedanken lesen. Dies macht ihr Leben nicht gerade leicht, denn ihre Mitschüler und Lehrer kommunizieren überwiegend per Gedanken. Wie soll sie so im Unterricht mitkommen? Aber was wäre, wenn sie zu viel mehr bestimmt ist, als nur zum Gedankenlesen? Was wäre, wenn sie stattdessen die Gedanken und Handlungen beeinflussen kann? Hier kommt das sogenannte Mindjacking ins Spiel. Was es damit auf sich hat, müsst ihr jedoch selbst herausfinden. Kiras Handlungen waren mir jedoch manchmal etwas zu unbedacht und nicht immer nachvollziehbar. Vielleicht hat sie in manchen Dingen etwas über reagiert und ich frage mich, ob man im Realen wirklich so agieren würde. 

    Simon, der das gleiche Schicksal wie Kira trägt, war mir direkt unsympathisch. Seine Art und sein Machtausnutzen hat mich schirr unfassbar zurückgelassen. Ich denke, dass ich auch in den nächsten Bänden nicht mit ihm auf einer Wellenlänge schwimmen werde. 

    Die Idee der Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen. Das Gedankenlesen ist sicherlich kein neuer Aspekt, aber im Zusammenhang mit dem Gedankenbeeinflussen habe ich noch keine Geschichte gelesen. Meist wurde alles gut umgesetzt, aber es gab auch einige zähe Stellen. Die Autorin beginnt, Kira vorzustellen und die Tücken einer Null aufzuzeigen. Nach und nach offenbart sie die wahre Begabung von Kira, um sie dann in richtige Gefahr zu bringen. Die vielen spannenden Stellen lassen aber über die einigen zähen Stellen hinwegsehen. Viel schlimmer war für mich die Beziehung zwischen Kira und ihrem Schwarm Raf, die einfach zu aufgesetzt und zu viel war. Sicherlich ist die Beziehung nicht leicht, jedoch ist sie für mich etwas unpassend. Mir wäre es lieber gewesen, die Autorin hätte sich auf eine Handlung fokussiert und die Liebe außer Acht gelassen. 

    Besonders gut gefallen haben mir die Wendungen und die unerwarteten Ereignisse. Hiervon gab es sehr viele und ich wusste bis zum Ende nicht, wohin mich die Geschichte bringen wird und was mich erwartet. So bin ich doch sehr gespannt auf den nächsten Teil und wünsche euch viel Spaß mit der Geschichte, falls ihr vorhabt sie zu lesen.
  4. Cover des Buches Apokalyptische Weihnachten (ISBN: 9781522902478)
    Katharina Groth

    Apokalyptische Weihnachten

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Klappentext

    Weihnachten kann schön sein, lustig, spannend, aufregend und für manch einen auch traurig. Doch war es jemals apokalyptisch? In unserem endzeitlichen Menü erwarten euch 12 apokalyptische Weihnachtsgeschichten, die es mit nicht mehr als 650 Worten schaffen zu schocken, zum Schmunzeln zu bringen oder vielleicht auch glücklich zu machen. Jede überbringt auf ihre ganz eigene Art den weihnachtlichen Gedanken. Aber eines haben sie alle gemeinsam: „Apokalypse“ und „Weihnachten“ trennt oft nur ein schmaler Grat …

    Meine Meinung

    Die beiden Autorinnen haben es in ihrem Klappentext wunderbar auf den Punkt gebracht! In diesem kleinen Büchlein tummeln sich 12 unterschiedliche und sehr unterhaltsame Geschichten, die sich am Rande des Weltuntergangs befinden und doch den Hauch von Weihnachtsstimmung verbreiten.

    Manche davon sind witzig, bei manchen knirschen die Knochen und das Blut darf natürlich nicht fehlen ... das viele Blut xD
    Egal ob Zombies, Seuchen oder Naturkatastrophen - selbst in den schlimmsten Momenten bewahrt uns oft der Zauber der Weihnacht davor, komplett den Kopf zu verlieren und mit viel Augenzwinkern und schwarzem Humor zeigen die Geschichten, dass man die Hoffnung niemals verlieren darf.

    Geschwister, Paare, Menschen die allein sind oder sich zusammenfinden mit den letzten, die noch ums Überleben kämpfen, finden sich hier in spannenden, überraschenden und auch nachdenklich machenden Situationen, die mich gut unterhalten haben!

    Meine Favoriten sind

    "Die Beschenkungsmaschine" wegen dem Knalleffekt am Ende
    "Es braucht kein Wunder" weil hier die Menschlichkeit im Mittelpunkt steht
    "Böse Mädchen gehören bestraft" wegen dem wunderbaren Galgenhumor
    "Der Weihnachtsmann kommt" - einfach so!

    Das ganze wird noch gekrönt durch drei leckere Rezepttipps, die man auch während einer Zombiebelagerung á la Walking Dead zubereiten kann - und die ich sicher mal ausprobieren werde.

    Am Ende wartet noch eine XXL Leseprobe aus der Filii Iani Trilogie von Melanie Meier - wer sie noch nicht kennt, sollte sie sich unbedingt mal näher anschauen, es lohnt sich ;)

    Fazit

    Ein kurzweiliges Lesevergnügen für einen kuscheligen Abend im Winter, bei dem man froh ist, dass man sich weder vor Zombies verstecken noch vor globalen Klimakatastrophen flüchten muss - noch nicht ^^ Aber sicher auch zu jeder anderen Jahreszeit genießbar :)

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  5. Cover des Buches Vakkerville-Mysteries - Teil 1: Dämmergrau (ISBN: 9781520396545)
    Anton Serkalow

    Vakkerville-Mysteries - Teil 1: Dämmergrau

    (24)
    Aktuelle Rezension von: MartinA

    DÄMMERGRAU, der Beginn der Trilogie liest sich wie die Pilotfolge einer Serie. Schauplatz und die wichtigsten Charaktere werden vorgestellt. Trotz der zahlreichen Charaktere verliert man nicht den Überblick, zu einzigartig ist deren Vorstellung so dass sie gut im Gedächtnis bleiben. Nur was die Handlung anbelangt hält sich der Autor vorerst noch etwas bedeckt. Es gibt zahlreiche Andeutungen und die eine oder andere Überraschung wirft Fragen auf, was aber auch den Reiz ausmacht ... es wird nicht langweilig und kurzweilige Unterhaltung wird geboten ... was natürlich Lust auf die Fortsetzungen macht.
    Interessantes Details am Rande: Dämmergrau beginnt mit einem Überfall (um 18.32 Uhr)und endet 21 Minuten später. Der Raum dazwischen wird in Rückblenden erzählt (und dient der Einführung der Protagonisten).
    Wie auch in Nighthunter, bedient sich der Autor hier aus der modernen Popkultur und lädt zum Entdecken ein. Da taucht Gimli und Jack Sparrow auf, Referenzen zu Romanen und Spielen werden in die Geschichte eingewoben, ebenso wie Namen und Traditionen aus allen möglichen Kulturkreisen und Ländern, so dass Vakkerville einen Meltingpot aus aller Welt darstellt und so (fast) überall sein kann. Und trotzdem bleibt Serkalow auch auf dem Boden der Tatsachen, indem er aktuelle reale Probleme beschreibt, wie den Ausverkauf von Städten an ausländische Investoren, die Rolle der Frau in manchen Kulturkreisen und Religionen, Gentrifizierung ...
    Dämmergrau - Der Pilotroman zur Trilogie ... vielversprechend und unterhaltsam. Und natürlich anders als NIGHTHUNTER.

  6. Cover des Buches Pilgrim - Rebellion (ISBN: B06Y1ZWLQD)
    Joshua Tree

    Pilgrim - Rebellion

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Letanna
    Magnus und seine Freunde leben auf dem Berg Pilgrim und führen ein zufriedenen Leben. In ihrer Welt gibt es Magie, die ihren Ursprung bei der Weltenblume hat, einem Wesen, dass in dem Berg lebt und von der die Bewohner ihre Magie beziehen. Nur fordert die Magie einen Preis, denn man kann unter Umständen dem Wahnsinn verfallen. Außerdem muss jeder mit 40 Jahren sterben, etwas was Magnus hinterfragt. Gemeinsam mit seinen Freunden kommt er hinter das Geheimnis der Weltenblume, mit verheerendem Ausmaß, denn es kommt zu

    Bei dieser Geschichte mischt der Autor zwei Elemente der Literatur, die ich eigentlich sehr mag, nämlich Fantasy und Science Fiction. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Magnus, der Autor benutzt hier für die 3. Person. Die Welt, in der uns der Autor hier entführt, war wirklich faszinierend und ungewöhnlich, was mir sehr gut gefallen hat. Die Grundidee zu dieser Gschichte fand ich zwar sehr gelungen und auch interessant, nur hat mir die Umsetzung nicht richtig gefallen.
    Das fängt schon damit an, dass unheimlich viel erklärt wird. Das war zwar nötig, um die Hintergründe zu verstehen, aber teilweise wird dadurch die Geschichte etwas zäh. Außerdem ist mir das Ganze teilweise zu wissenschaftlich. 

    Insgesamt gibt es von mir nur 3 von 5 Punkten.
  7. Cover des Buches Das Angstexperiment (ISBN: 9781477809211)
    J.A. Konrath

    Das Angstexperiment

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Steve91

    Im Buch "Das Angstexperiment" werden mehrere Personen, die in ihrem Leben großen Ängsten ausgesetzt waren, meistens durch Begegnungen mit Serienkillern und entsprechend psychisch und/ oder physisch gezeichnet sind in ein Haus eingeladen, in dem vermeintlich Dämonen einhergehen und das seit Jahrhunderten der Schauplatz von Gräueltaten war. Nachdem die Probanden dort angekommen sind, kommt es wie es kommen muss - das Experiment läuft aus dem Ruder und jeder von ihnen fürchtet um sein Leben, wird teilweise gequält und ermordet. Was genau dahintersteckt, wird im letzten Drittel des Buches aufgelöst.
    Die Beschreibung der Schrecken und des Hauses wirkt dabei wie eine brutale Version von "Spuk in Hill House", aber eher auf Splatterelemente aufgebaut als auf psychologischen Terror. Die Protagonisten stammen dabei aus vorher erschienenen Büchern des Autors, am Ende des Buches findet sich eine Auflistung der entsprechenden Titel.
    Insgesamt liest sich das Buch flüssig und rasant, gruselig ist der Roman meistens nicht. Die beschriebenen Folterungen und Morde sind sicher nichts für schwache Nerven, teilweise lockert Humor die Handlung auf. Für Fans des Genres und des Autors eine klare Leseempfehlung.

  8. Cover des Buches Pilgrim 3 - Die Geächteten: Band 3 der Pilgrim Saga (Fantasy) (ISBN: B073YRY1RK)
    Joshua Tree

    Pilgrim 3 - Die Geächteten: Band 3 der Pilgrim Saga (Fantasy)

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Liza_die_buecherchroniken

    Wir ihr aus meinen Rezensionen von Band 1 und Band 2 bereits wisst, war ich von diesen Büchern sehr begeistert. Diese Bücher waren für mich etwas neues. Eine neue Geschichte mit lebhaften, reellen Protagonisten. Einer fantastischen Welt, voller toller Abenteuer die wir gemeinsam mit Magnus und seinen Freunden bestreiten. Es ist eine Geschichte mit sehr viel Spannung.

    Ich war mit dem Buch fertig und vollkommen am Ende!
    Dieses verdammte Buch hat mir meinen Schlaf geraubt und mich zwischenzeitlich völlig fertig gemacht. Ich freue mich bereits jetzt unglaublich auf die zweite Trilogie!

    Auch in diesem Buch gibt es wieder viele durchdachte aber dennoch unerwartete Wendungen. Der dritte Band ist ein gebührender Abschluss für die erste Trilogie der Reihe, welche ingesamt 6 Bände umfassen soll! (Auflistung siehe ganz unten)

    Der 3. und vorerst letzte Band hat leider den geringsten Umfang. Mit 286 Seiten ist er ein wenig dünner als Band 1 mit 346 und Band 2 mit 331 Seiten, trotz dessen muss ich erwähnen, das niemand zu kurz gekommen ist! Er war bloß zu schnell ausgelesen.

    Fazit

    Ein Buch mit noch mehr Spannung als seine Vorgänger es hatten. Protagonisten die einem ans Herz wachsen, mit denen man mitleidet und Lebewesen die das bekommen, was sie verdienen! Band 3 ist der für mich persönlich beste Band der Reihe

    Es könnte ein Spoiler sein, vielleicht auch nicht.. also lest es, oder lasst es aber:

    Was mich besonders freut: Ich habe meine erhoffte Liebesgeschichte in diesem Teil endlich erhalten! Den ganzen ersten und zweiten Band über habe ich darauf gehoft, dass das passiert was am Ende des Buches ENDLICH passiert ist!

  9. Cover des Buches Schattensplitter (ISBN: 9783947147045)
    Katharina Groth

    Schattensplitter

    (33)
    Aktuelle Rezension von: Christina_Tollhupp

    Der Mut einer Prinzessin, das Herz eines Knappen und die Liebe eines Fürsten... Jorana kann nicht fassen, was ihr Vater von ihr verlangt: Sie soll nach Jahren der Freiheit an den Hof des Glaspalastes zurückkehren und darauf warten, dass die Fürsten der Schatteninsel sich in den Schattenspielen ihre Gunst erkämpfen. Doch sie hat weder Interesse daran, Prinzessin zu sein, noch, zu heiraten. Kurzerhand stellt sie sich selbst den gefährlichen Prüfungen der Schattengöttin, nichts ahnend, dass sie der dunklen Macht damit den Weg zurück in die Welt der Menschen ebnet. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, der das Schicksal der Bewohner von Mawuria für alle Zeit besiegeln könnte.

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    Wir lernen hier also eine junge Prinzessin kennen, die von ihrer Stiefmutter zur Heirat gezwungen werden soll. Jorana will das aber nicht und kämpft somit gegen ihre Pflichten an. Denn sie will den Thron gar nicht. Ihre Stiefmutter bezweckt mit den Schattenspielen aber eigentlich etwas ganz anderes und so beginnt ein Katz und Maus Spiel.

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    Die Geschichte ließ sich leicht lesen, man tauchte schnell in das Geschehen ein und ich hatte alles bildlich vor Augen. Es gab Verrat, Lügen und Gefühl, also eine perfekte Mischung die einen das Lesen zu einer Freude bereitet haben. Und was ich richtig gut fand, war das es KEINE romantische Beziehung gab. Ergo, das Prinzesschen verliebt sich nicht und hat nur ihr persönliches Ziel vor Augen.

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    Die Nebencharaktere Fürst Mathis und der knappe Geral waren mir beide sehr sympathisch und beide waren sehr wichtig für die Story. Geral bringt Gefühl mit hinein, während Mathis uns Leser zeigt, wie selbstbezogen Jorana ist. Denn diese hat absolut keine Ahnung von dem Leid ihres Volkes und will es vor allem auch gar nicht sehen.

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    Ich finde das Buch sehr gut und habe mir Band 2 auch gleich bestellt. 4,5/5 Sterne

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  10. Cover des Buches Aetherresonanz (ISBN: 9781494217747)
    Anja Bagus

    Aetherresonanz

    (33)
    Aktuelle Rezension von: strange_bookaholic

    Direkt nachdem ich Band 1 beendet hatte, habe ich mich auf Band 2 gestürzt. Und es war wieder ein gelungener Mix aus Fantasy, Liebesgeschichte und für mich beinahe am wichtigsten: Steampunk!

    Diese Elemente waren in Aetherresonanz noch stärker und ausgefeilter dargestellt als im vorigen Band. Diesmal begeben wir uns mit Annabelle in das Anwesen und die Fabrik eines alten, schwer erkrankten Aetherbarons, dessen Sohn ein böses Spiel spielt. Aber mehr möchte ich da nicht vorweg nehmen.

    Was ich allerdings sehr schön fand: An jeder Ecke dieses Hauses finden sich Rohre, versteckte Gänge, Motoren und winzige Roboter. Das Haus scheint ein Eigenleben zu haben. Überall raucht und klickt und klappert es.

    Dazu die bekannten Verdorbenen, jetzt Veränderten, die auch nochmal eine größere Rolle spielen, da wir einige nun persönlich kennen lernen dürfen.

    Nur eine Sache hat mich teilweise etwas gestört, und das war die Beziehungskrise zwischen Paul und Annabelle, die, wie es eben so oft ist, durch 3 klare Worte hätte gelöst werden können, aber über die kompletten 300 Seiten durchgezogen wird...

  11. Cover des Buches BEN HEART (ISBN: 9783000564574)
    Klaus Klingler

    BEN HEART

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Biest2912

    Rezension

    Ben Heart und das Vermächtnis des Planeten Tiboo

    Peter Clark

     

    Hauptfiguren:

    Ben Heart: Sieht nur die Seele der Menschen die Leuchtet, er wird auch der Seelenwanderer genannt.

    William: Ben´s bester Freund der ihn begleitet und hilft abzuhauen.

     

    Klappentext:

    Als Ben Heart durch den Wald flieht, folgt er den goldenen Lichtern am Nachthimmel. Sie haben ihm das Leben gerettet, doch noch weiß er nicht, was sie bedeuten. Eva und Ron suchen ihn schon seit Monaten, denn ohne seine Hilfe können sie das Geheimnis der Seelen nicht entschlüsseln. Doch sie sind nicht die Einzigen auf der Jagd nach dem Seelenwanderer. Ein dunkler Schatten findet zurück zu alter Stärke und bedroht nicht nur die Welt der Seelen, sondern auch die, der Menschen.

     

    Cover:

    Ein schlichtes schwarzes Cover mit einem Kometen der aussieht, wie ein steinernes Ei. Schrift ist in Gelb und Orange gehalten. Ich würde es anschauen, wenn es im Regal steht und den Klappentext lesen.

     

    Meinung:

    Erst ein Mal danke an Peter Clark für das Buch zur Leserunde. Zuerst möchte ich anmerken das man aus der Geschichte wirklich was machen kann. Ben ist ein Seelenwanderer, er sieht keine Menschen sondern der ihren Seelen. Er kann Menschen die krank sind heilen und der Menschen der ihre Seele gerade erloschen ist wieder ins Leben rufen. Ben und William sind mir jeder auf seine Art ans Herz gewachsen. Jedoch erschwert das Lesen die Sprünge von Kapitel zu Kapitel ohne zu sagen zu welcher Person. Mann ist gerade bei Ben vertieft, dann trifft man ein Kapitel weiter auf Eva. Man hätte das besser Regeln können. Zu viele Fachausdrücke finde ich auch schlecht, da man erst alles nachlesen muss was man nicht versteht. Ich finde einfach man hätte es etwas einfacher schreiben können.

    Deshalb kann ich der Geschichte nur 2,5/5 Sterne geben.

  12. Cover des Buches Aethersymphonie (ISBN: B00KFIW00U)
    Anja Bagus

    Aethersymphonie

    (28)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Band 3 der Aetherwelt-Reihe

    Im Jahr 1912/1913: Nach den dramatischen Geschehnissen rund um die Bader Aether-Werke hat sich in Baden-Baden nochmal einiges verändert. Durch den Aether, der seit der Jahrhundertwende aus den Flüssen und Seen aufsteigt, verändern sich immer mehr Menschen und Tiere, die mit der Substanz in Berührung kommen. Und für diese „Veränderten“ möchte Annabelle neue Lebensräume schaffen – ist sie mit ihrer grünen Hand doch selbst eine Veränderte. Ihre Bemühungen werden aber nicht von allen gern gesehen…
    Auch wenn sich die Bevölkerung nach und nach langsam an die sich stetig verändernde Welt durch den Aether gewöhnt, ist Annabelle unglücklich – sie vermisst ihren Vater, der vor zwei Jahren auf rätselhafte Weise verschwunden ist. Doch nun führt eine Spur nach Prag. Annabelle lädt ihre Freunde zu einer Reise auf dem Luftschiff „Delfin“ ein, dass ihr Vater einst entwarf. Während Annabelle zusammen mit ihren Mann Paul in der Goldenen Stadt versucht, die Geheimnisse um ihren Vater zu lüften, sind ihnen Unbekannte auf der Spur. Die Suche wird schließlich zu einer lebensgefährlichen Jagd…

    „Paul seufzte und betrachtete Prag von oben. Die Dächer leuchteten rot, es war eine wirklich schöne Stadt mit vielen prachtvollen Häusern. Die Moldau war ein blaues Band und im hellen Sonnenschein sah man keinen Aether in der Luft. Verdammt, dachte Paul. Was ist nur mit der Welt? Das, was er hier sah, war trügerisch. Er bekam immer mehr das Gefühl, dass etwas Schreckliches geschehen würde.“ – Seite 273, eBook

    Auch im dritten und letzten Band um Annabelle Rosenherz wird es wieder spannend. Hier steht die Suche nach ihrem Vater im Vordergrund, der vor zwei Jahren plötzlich verschwand. Annabelle, die inzwischen ihre große Liebe Paul geheiratet hat, reist zusammen mit ihren Freunden nach Prag, wo es eine Spur zu geben scheint. Vor Ort kommen sie nach und nach unglaublichen und gefährlichen Geheimnissen auf die Spur…
    In „Aethersymphonie“ erfährt man neben der spannenden Suche in Prag auch, wie sich die Welt durch den Aether weiter verändert und das „Amt für Aetherangelegenheiten“ immer mehr zu tun bekommt. Toll beschrieben fand ich hier vor allem das beeindruckende Luftschiff „Delfin“, mit dem Annabelle und ihre Freunde nach Prag gereist sind. Der Schreibstil ist flüssig und detailreich, die Handlung bleibt interessant und spannend – nach und nach werden die Geheimnisse enthüllt. Einzig im letzten Drittel wurde es mir zeitweise etwas zu wirr und leicht überladen. Das Finale war wieder stimmiger und hat mir gut gefallen.

    „Seit sie hier ist, spürte sie so etwas wie Verrat. Es schien ihr nicht gerecht, dass er sie allein gelassen hatte. Dass er so viele Dinge getan hatte, von denen sie nichts wusste und dass er ein Leben ohne sie hatte.“ – Seite 101/102, eBook

    Mein Fazit: Ein gelungener dritter Band um Annabelle Rosenherz. Steampunk, Fantasy und Abenteuer sind toll vereint und machen „Aethersymphonie“ zu einem spannenden Finale der Annabelle Rosenherz-Romane. Hier werden einige Geheimnisse gelüftet und einige Veränderungen treten ein. Bis auf Kleinigkeiten hat mir dieses Buch aus der Aetherwelt wieder sehr gut gefallen.
  13. Cover des Buches Fehjan - Verbundene Seelen (ISBN: B071178MDH)
    Isabell Schmitt-Egner

    Fehjan - Verbundene Seelen

    (22)
    Aktuelle Rezension von: KassiopeiaKay

    Fehjan - Verbundene Seelen hat mich angesprochen wegen dem wundervollen Cover und dem Titel, der einen catched. Den Klapptext hatte ich zum Zeitpunkt des Lesens nicht gelesen.

    Der Schreibstil gefällt mir sehr. Er lässt sich schön lesen und man wird sofort in diese Welt gezogen. Sie ist vom Setting eher mittelalterlich. 

    Man liest die Geschichte die meiste Zeit aus Sicht von Jaron, einem mutigen Protagonisten, den man schnell ins Herz schließt. Man spürt seine Liebe zu Mijah, seinem Bruder, und eine Art "Reinheit", die ich nur schwer beschreiben kann. Man spürt seinen Kampfgeist bezüglich seiner Mission. Mijah beschützen und seine Mutter, Nana, finden. Wobei diese bald erweitert wird durch diverse Ereignisse, darunter auch die Gefahr um sein eigenes Leben.

    Als zweite Sicht hat man eine Hygia. Und wenn ich mich für eine Sicht entscheiden müsste, würde ich diese als viel spannender empfinden. Denn diese Sicht hat eine starke Entwicklung durchgemacht, die spannend mitzulesen ist. 

    Der Handlungsverlauf der Geschichte gefällt mir sehr. Es wird nicht langweilig und man wird in die Welt, in der Jaron lebt, eingeführt. Man wird mit ihm zusammen aufgeklärt, denn obwohl er in der Welt lebt, war er vollkommen von dieser abgeschottet. Die Informationen wurden meiner Meinung nach super reingearbeitet und das Buch mit viel Emotionen bestückt, dass es mir hin und wieder auch die Tränen in die Augen getrieben hat. 

    Außerdem hatte das Buch für mich einen Plottwist, von dem ich im nachhinein sage, dass man das hätte erahnen können. Zumindest im Ansatz? Oder auch nicht? Ich weiß es nicht, aber ich liebs!

    Wo ich jedoch gestockt hatte, war dann gegen Ende hin. Ich kann es leider nicht ganz beschreiben, jedoch wirkte alles ein wenig schnell und für mich ist eine Menge an Emotionen flöten gegangen. Es ist für mich ein wenig schade um das Ende, doch trotzdem finde ich, dass die Geschichte 5 Sterne verdient hat. Meinem Bauchgefühl nach, ist hier kein Abzug notwendig.

  14. Cover des Buches Der Himmel über Farefyr (ISBN: 9783950386684)
    Temper R. Haring

    Der Himmel über Farefyr

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Das Abenteuer in Farefyr geht weiter!
    Dieses Mal fokussiert sich der Schauplatz mitten in die Kriegswirren zwischen der Kirche und dem Staat, in die die Protagonisten unbeabsichtigt hineingezogen werden.

    Zum Inhalt

    Temperance, früherer "Nachtschatten" und Auftragsmörderin, kennen wir schon aus den ersten beiden Bänden. Sie war zwischendurch etwas in den Hintergrund geraten und ich hab mich sehr gefreut, dass sie jetzt wieder eine sehr zentrale Rolle spielt. Denn Keith Caruthers, ein sehr guter Freund und ihr einziger Halt, wurde kurzerhand zur Armee eingezogen und sie will alles versuchen, um ihn zurückzuholen.

    Keith hingegen ergibt sich mehr oder weniger seinem Schicksal und versucht, das beste daraus zu machen. In den Feldlagern lernt er alte und neue Freunde kennen, u. a. Corporal Stutton. Ein fähiger Kämpfer, der nicht nur eine disziplinlose Einheit auf Vordermann bringen muss - auch ein innerer Kampf treibt ihn bis an seine Grenzen.

    Auch Sin ist wieder mit von der Partie; von der Kirche zur Assassine ausgebildet erhält sie einen gefährlichen Auftrag, bei dem sie die Vergangenheit wieder einholt.

    Doch das sind längst nicht alle, die in dieser umfassenden und vielschichtigen Komposition mitwirken ... man trifft auf Figuren, die man schon aus den ersten Teilen kennt, aber auch neue interessante Charaktere stoßen dazu und ergänzen wunderbar dieses außergewöhnliche Arrangement.

    Meine Meinung

    Der Schreibstil ist wieder sehr eigen aber schön flüssig und hat sich nochmal sehr zum positiven gesteigert. Das einzige, womit ich immer noch nicht so klar komme, sind die kursiven Wörter, die mir die Betonung "in den Mund legen", da stolpere ich einfach drüber, weil sie meinen Lesefluss beeinflussen, aber ansonsten war ich positiv überrascht!

    Durch den Prolog und die Dramatis personae hat man eine gute Übersicht über die aktuellen Ereignisse und Charaktere. Auch die Karten des Landes helfen dabei, den Figuren auf ihrer Reise zu folgen. Es wurde zwar wieder enorm viel Handlung in die Geschichte gepackt, aber gut strukturiert und logisch aufgebaut, so dass ich mit allen Protagonisten mitgefiebert habe!

    Gerade die Charaktere haben es mir hier wieder angetan, weil sie so ungewöhnlich sind und in kein übliches Schema passen. Man sollte allerdings auf jeden Fall die anderen beiden Bände vorher lesen, da man sonst die Zusammenhänge und Beziehungen untereinander nicht so gut verstehen würde.
    Die Kapitel wechseln sich mit den Perspektiven ab und dadurch entsteht ein großflächiges Gesamtbild der Entwicklungen. Das Tempo ist gut und die Spannung wird immer wieder angezogen.

    Manchmal musste ich mich etwas orientieren, um die Verbindungen zu verstehen, gerade was den Part der kriegerischen Auseinandersetzungen angeht. Die Handlung ist komplex und hält viele zwischenmenschliche Konflikte bereit, die auch im Mittelpunkt stehen: Ein Tauziehen zwischen Offenheit und innerem Ringen, alten Überzeugungen und neu gewonnenen Einsichten, Liebe und Hass, sämtlichen Höhen und Tiefen, die es den Menschen so schwer machen, zu sich und ihren Gefühlen zu stehen.

    Das Ende war überraschend und hat das ganze perfekt ab abgerundet!

    Fazit

    Wenn man mal etwas ungewöhnliches lesen möchte und sich in die verschlungenen Pfade von Farefyr traut, sollte wirklich zugreifen. Für mich war es ein ganz neues Leseerlebnis und ich bin froh, dass ich es ausprobiert habe! Von den Gossen in den Himmel und darüber hinaus haben die beiden Autoren ein charakteristisch bestechendes Schauspiel geschaffen.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    Farefyr

    1 - Die Gossen von Farefyr
    2 - Die Sterne über Farefyr
    3 - Der Himmel über Farefyr
  15. Cover des Buches Behemoth 2333 -  Der Flug des Leviathan (ISBN: B0761SF8Y3)
    Joshua Tree

    Behemoth 2333 - Der Flug des Leviathan

    (5)
    Aktuelle Rezension von: dia78
    Das Buch "Behemoth 2333 - Der Flug des Leviathan" wurde von Joshua Tree verfasst und erschien 2017.


    Da die Reihe auseinander aufbaut, verzichte ich bei dieser Rezension auf eine Inhaltsangabe.


    Dem Autor gelingt es wieder in gekonnter Art und Weise, den Leser an das Geschehen zu fesseln. Mit seinem flüssigen Schreibstil, der allerdings auf hohem Niveau und einem großen Wortschatz ausgebaut ist, schafft er es wie jedes Mal, einem in Situationen mitzunehmen, die auch die Protagonisten vor etliche Probleme stellen.
    Es ist eine leichte Veränderung zu den vorhergehenden Bänden zu erkennen, denn es dominieren die Geschichte dieses Mal sehr viele wortgewandte Dialoge. Außerdem erhalten wir sehr viele Infos über manche Hintergründe, Intrigen und Charaktere, welche für die bisherige und weitere Geschichte wichtig sein werden.
    Natürlich gibt es auch wieder so manche brenzlige Situation zu überstehen und auch mit Aktion wird nicht gespart, auch wenn sie etwas weniger ausfällt.


    Jeder, der gerne Science Fiction liest, ist mit dieser Reihe ausgezeichnet beraten.
  16. Cover des Buches Der Fourfold-Clan: Der Rote Drache (Fourfold-Saga 2) (ISBN: B07C2TPM7M)
    Melanie Meier

    Der Fourfold-Clan: Der Rote Drache (Fourfold-Saga 2)

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Eine großartige Fortsetzung!

    Also: einfach schreibt sie ja nicht, die Autorin. Man muss schon wirklich mitdenken und dabei bleiben, denn ansonsten verliert man ein bisschen die Orientierung über Raum und Zeit, aber es lohnt sich dranzubleiben, denn es entwickelt sich zu einem grandiosen Abenteuer auf verschiedensten Ebenen! Verflochten, spielerisch, aber mit einer besonders tragenden Weise - verwirrend, aber sich selbst erklärend, das alles wird vereint in einem überzeugenden Stil, der mich wieder einmal (nach kleinen anfänglichen Einsteigerschwierigkeiten) mitgerissen hat!

    Vielleicht sollte man nicht zu viel Zeit verstreichen lassen zwischen den Bänden, denn obwohl hier viele Erinnerungsstützen eingeflochten werden, die einem die Ereignisse aus Teil 1 wieder näher bringen, war es anfangs etwas schwierig für mich, reinzufinden. Das kann natürlich auch an meiner dahinwelkenden Gedächtnisleistung liegen, denn man muss hier schon einige Zeit- und Raumsprünge überbrücken, deren Abgründe einen surrealen Sog vermitteln, dem man sich allerdings voll und ganz hingeben sollte!

    Dann ist aber plötzlich der Knoten geplatzt! Die Puzzlestückchen haben ihren rechten Platz und ich mich mittendrin wieder gefunden; und je mehr Überblick man bekommen hat, umso größer und vielschichter wurde die Geschichte! Und der Überblick weitet sich immer weiter aus, denn die vier Brüder aus dem Fourfold-Clan müssen hier ganz eigene Wege beschreiten, um endlich (wieder) zusammenzufinden.
    Während man bisher hauptsächlich Carls Perspektive verfolgt hat, wechselt die Sichtweise häufiger auch mit den anderen Clan Mitgliedern, so dass man sich nach und nach an die vielen Schicksalsfäden herantastet, die in den Tiden gewoben wurden: deren Beschaffenheit aber durch kleinste Wendungen gefährdet werden und reißen könnten.

    Überhaupt sind die Charaktere ebenso vielschichtig wie die Handlung an sich - ich bewundere sehr, wie die Autorin die Figuren immer so lebensnah und dennoch in ihrer Art eigen- und selbständig erschaffen kann. Egal ob sie nur am Rande auftauchen oder als Hauptakteure handeln, ich hatte bei jedem ein sehr wirkungsvolles Bild vor Augen und konnte jede Leidenschaft und jegliche Entscheidung nachvollziehen.
    Und da haben es Collem, Shane, Carl und Nick wahrlich nicht einfach, denn während der Captn in der Zukunft noch immer um sein Leben ringt, muss Carl in der Vergangenheit darum bangen, den Clan überhaupt erst entstehen zu lassen. Vergangenheit, Zukunft, die Gegenwart auf verschiedenen Ebenen, die Sphären in den schicksalsträchtigen Wogen der Tiden, dass alles wird scheinbar wild durcheinandergewürfelt - doch wie hat Einstein damals so schön gesagt: Gott würfelt nicht ;)

    Alles ist vorherbestimmt, unterliegt aber doch dem freien Willen, oder nicht? Solche kleinen philosophischen Fragen tauchen immer wieder auf, genauso wie gesellschaftliche Schönheitsfehler, über die wir in der Masse gerne hinwegsehen; da gibt es immer wieder kleine Passagen, in denen ich mich wiederfinde - meine Fragen, meine Ängste, meine Hoffnungen - und den Scharfsinn der Autorin bewundere. Denn während sie hinterfragt und mich als Leser auf Denkansätze stößt, weiß sie sehr wohl nicht zu überzeugen, sondern mich als Mensch anzuspornen, mir selbst Gedanken zu machen. Und das ganz nebenbei, ohne den Fluss der Geschichte zu damit zu unterbrechen oder den erhobenen Zeigefinger rauszukehren.

    Ich könnte diese Geschichte niemals in ein paar Worten zusammen fassen und ich habe allergrößten Respekt vor diesem komplexen und doch so wunderbar strukturierten Werk. Auch wenn euch anfangs vielleicht noch alles zu wirr erscheint: haltet durch und haltet dem Fourfold-Clan die Treue, denn es wird sich alles aufkären und (hoffentlich) zum Guten wenden! Die vielen roten Fäden, so leicht sie auch reißen können, werden zueinander finden und euch an dieses Abenteuer fesseln, das originell und einzigartig ist! Vielleicht hätten nicht alle Szenen so sehr in die Tiefe gehen müssen, doch dann hätten sie vielleicht auch an ihrer Intensität verloren. Wenn man sich auf diesen Rhythmus einlässt, ist es ein immer wieder verblüffendes und beeindruckendes Erlebnis!
    Die Fülle an Schauplätzen, Phänomenen und Ereignissen sind ebenfalls mit präziser Deutlichkeit mühelos integriert, ohne überladen zu wirken!

    Außerdem hat die Autorin hier wieder grandiose Ideen aus dem Hut gezaubert die mich überraschen konnten, denn auf gewöhnliche Muster oder typische Handlungsverläufe wartet ihr hier vergebens! Zudem ist jede Situation mit einer Präzision und eindrucksvollen Klarheit geschrieben - sei es bei den Dialogen, den Kampfgeplänkeln, bei intimen Momenten oder in der Gefühlswelt - vor allem aber auch in den verhängnisvollen Tiefen der Tiden, die umso anschaulicher weil in ihrer Glaubwürdigkeit gefestigt sind.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  17. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 5: Silberregen (ISBN: 9783958342460)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 5: Silberregen

    (138)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Jen und Alex begeben sich mit Clara auf das nächste Abenteuer um den zweiten Sigilsplitter zu bekommen. Dabei müssen sie durch eine Dimensionsspalte und gelangen in ein alternatives London (im Steampunk-Style). In der Zwischenzeit ist Max aufgewacht und verarbeitet die schrecklichen Erlebnisse, die er durch das Wechselbalg erlitten hat.

     

    Mal wieder würde ich sagen, dass es ein durchschnittlich guter Band war. Dieser ist gut geschrieben, hat Action und Witz dabei und dennoch holt er mich nicht komplett ab.

    Ich denke, dass liegt zum einen an den kurzen Kapiteln. Diese mag ich in Krimis oder Thrillern wie zuletzt bei Martin Krist. Kurze Kapitel vermitteln eine höhere Dynamik, aber hier in diesem Band fühlte ich mich mal wieder durch die Ereignisse gehetzt. Gerade war man in dem Kapitel drin, war es schon wieder zu Ende und wenn man Glück hatte, dann schloss das nächste an die Handlung an oder man sprang in den zweiten Handlungsstrang.

    Auch hat mir hier wieder das Ende nicht so richtig zugesagt. Besonders da fühlte ich mich gehetzt. Natürlich soll es eine hohe Spannung vermitteln und am Ende ist diese auch angebracht, dennoch fehlt mir bei dieser Reihe immer die Spur mehr Tiefgang, die Spur mehr Finesse gerade beim Finale.

    Die Figuren gefallen mir, die bösen wie auch die guten. Allerdings frage ich mich schon, wie die Schattenfrau immer einen Schritt voraus sein kann, wie sie so viel mehr wissen kann, wie sie durch die Dimensionsspalte kam, obwohl dort keine Unsterblichen durch können.

    Hier wurden wieder viele Fragen aufgeworfen und ich hoffe, dass im nächsten Band einige beantwortet werden, besonders da dieser „Die Schattenfrau“ heißt.

    Ich bin ja immer noch skeptisch, dass der Autor so ein großes Mysterium um die Schattenfrau aufgebaut hat. Ob er dieser Spannung gewachsen ist? Man wird sehen.

     

    Ansonsten fand ich den zweiten Handlungsstrang, der sich um Max und die Aufarbeitung seiner psychischen Schäden gewidmet hat, richtig gut. Man hat viel über ihn und seine Vergangenheit erfahren. Das mag ich ja sowieso, wenn man die Figuren durch ihr Erlebtes besser kennenlernt. Das mochte ich ja schon im letzten Band, wo es um Clara und ihre Familienverhältnisse ging.

    Ich finde, dass das gut aufgearbeitet wurde und das man den Ursprung kam, was Max an der vergangenen Situation wirklich verletzt hat und wie er jetzt damit umgehen möchte.

     

    Fazit: Ein solider Band, wo ich die Geschichte und die Figuren gut finde, welcher mich aus den genannten Gründen allerdings nicht vollständig abholen konnte. Von mir gibt es 4 Sterne.

  18. Cover des Buches Das Vermächtnis der Lil`Lu (4): Danniella - Engelsflügel (ISBN: B071FVDRPH)
    Marita Sydow Hamann

    Das Vermächtnis der Lil`Lu (4): Danniella - Engelsflügel

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Letanna

    anniella soll als künftige König der Nephilim Krieger gebären, eine Aufgabe, vor der sie flieht, denn sie will sich aus Liebe paaren. Auf ihrer Flucht gelangt sie ausgerechnet auf die Erde und nimmt Emilies Platz ein. Sie findet erst einmal Unterschlupft bei Emilies und Lovisas Freunden, aber auch auf der Erde ist Danniella nicht sicher, denn die Bruderschaft ist hinter ihr her. Sie bekommen unerwartet Hilfe durch eine Sondereinheit, die durch den geheimnisvollen Declan angeführt wird. Ihre Gegner sind gefährlich, aber Danniella auch. Und so kommt es, dass die beiden Seite an Seite gegen ihre Feinde kämpfen müssen. 

    Bei diesem Buch handelt es sich um den 4. Teil der Reihe. Die Handlung spielt zeitgleich zu den ersten drei Teilen der Reihe.  Zuerst fängt die Geschichte in Danniellas Welt an, später wechselt Danniella aber den Platz mit Emilie, die ihre Traumfreundin ist. Ich fand Danniellas Welt sehr interessant, diese kannte man ja bereits aus Teil 3, denn Emilie ist dort gelandet. Wie bei den anderen Teilen, geht es vorrangig um die Erfüllung einer Prophezeiung. Die Heldin in diesem Teil hat anfangs natürlich auch keine Ahnung von dieser Prophezeiung und erst nach und nach offenbaren sich ihr diese Geheimnisse. Besonders interessant an dieser Reihe ist auf jeden Fall, dass sie ab Teil 3 alle zeitgleich spielen. Das ist ein sehr interessanter Aspekt, den ich unheimlich spannend fand.

    Danniella  ist ein sehr starker selbstbewusster Charakter und hat besondere Fähigkeiten. Ihre Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Natürlich gibt es auch wieder eine Liebesgeschichte, die einen wichtigen Part in der Handlung einnimmt. 

    Mich konnte auch der 4. Teil wieder überzeugen. Auch wenn man die Teile 3 – 4 unabhängig voneinander lesen kann, würde ich jedem empfehlen, die Reihe von Anfang an zu lesen. Von mir bekommt auch Teil 4 wieder die volle Punktzahl. 

  19. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 6: Schattenfrau (ISBN: 9783958342477)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 6: Schattenfrau

    (121)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Jen, Alex und Clara begeben sich auf die Suche nach der wahren Identität der Schattenfrau und stoßen dort auf eine bittere Wahrheit. Inzwischen versuchen die Zwillinge Kevin und Chris zusammen mit Chloe ein Familiengeheimnis aufzudecken. Die Unsterblichen Johanna, Leonardo und der Rest versuchen das Siegel vor der Bibliothek zu öffnen, um endlich wieder an das Wissen zu gelangen, was ihnen die Schattenfrau verwehrt.

     

    Was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden in dem Band nicht enttäuscht, sondern vollkommen übertroffen. Als ich mit Lesen angefangen habe, war ich noch etwas skeptisch, ob der Autor der aufgebauten Spannung um die Schattenfrau gerecht werden kann. Mir wurde fast schon ein zu großes Geheimnis um sie gemacht, dass ich nicht damit rechnete, dass es am Ende zu einem großen Knall kommen kann… aber dieser Knall kam tatsächlich – sehr heftig, dass man schon von einem Urknall sprechen kann. Da hat er mich kalt erwischt.

    Auch der zweite Handlungsstrang mit den Zwillingen, der in eine ganz andere Richtung ging und dennoch mit dem ersten zusammengehört, weil er den Plan der Schattenfrau formt, hat auch einen ordentlichen Knall ausgelöst.

    Beim dritten mit den Unsterblichen ging es nicht ganz so spektakulär vor, da ich mir das Ergebnis schon fast gedacht habe. Aber das wäre auch zu viel des guten gewesen, nach den zwei bombigen Handlungssträngen.

    Hier muss ich wirklich sagen, dass der Autor sich selbst übertroffen hat. Er hat mir meine ganze Skepsis genommen und dass ich jetzt gleich noch den nächsten Band lesen muss. Das hatte ich eigentlich nicht vor, aber jetzt muss ich ja weiterlesen.

    Auch habe ich hier nichts auszusetzen, am Ende wie sonst bei den Büchern, weil Suchanek mich hier einfach erwischt hat. Durch das spektakuläre Ende hat er so einiges an Boden gut gemacht.

     

    Mir kam nur eine Frage auf, die ich irgendwie noch nicht richtig kapiert hat. Wie wird man denn zu einem Unsterblichen? Die Unsterblichen sind ja alles Figuren, die einen geschichtlichen Hintergrund haben – Albert Einstein, Leonardo da Vinci… neuerdings Kleopatra, allerdings eine sehr junge Form von ihr.

    Irgendwie habe ich noch nicht richtig verstanden, wie es die Unsterblichen schaffen unsterblich zu werden. Das ist mir ein Rätsel.

     

    Fazit: Richtig guter Band zum Halbzeitzyklusfinale, welches ja im nächsten Band noch fortgesetzt wird. Dieser Band war der mit Abstand spannendste und mit dem größten Urknall, den ich bei einem Buch hatte seit langem. Klare 5 Sterne.

  20. Cover des Buches Wolfssucht (ISBN: 9783746766423)
    Nora Bendzko

    Wolfssucht

    (45)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Die ersten zwanzig Seiten fangen brutal stark an: eine Familie, erschöpft und zu Tode verängstigt, flieht vor dem Krieg. Hier ist man ganz nah dran an den Charakteren, kann die Verzweiflung förmlich spüren. Danach ebbt die Spannung zunehmend ab. Gleichzeitig ist Bendzkos Stil klasse; selbst wenn gar nichts passiert, liest sich die Novelle prima. Insgesamt hätte ich mir aber noch etwas mehr Story gewünscht (und dann vielleicht noch ein paar Seiten mehr, um manche Dinge ausführlicher darzustellen).

    Irina ist im Großen und Ganzen eine recht starke Protagonistin – nur hin und wieder wirken ihre Handlungen und Reaktionen auf ihre Umwelt arg unreif. Dabei musste sie durch den Verlust ihrer Familie rasch erwachsen werden. Das hat für mich nicht so gut funktioniert. Und auch die anderen Charaktere waren in Ordnung, blieben aber letztlich doch etwas blass, was eben vor allem auf die wenigen Seiten und die damit fehlende Tiefe zurückzuführen ist.

    Was mir besonders gut gefallen hat, war die Vermischung verschiedener Märchen und Legenden, allen voran Rotkäppchen. So trägt Irina einen roten Mantel, lebt bei der Großmutter, begegnet dem Wolf und so weiter. Mehr will ich nicht verraten, um nicht zu spoilern, aber mindestens einen weiteren Mythos habe ich entdeckt. Und auch das Spiel mit den Genres ist gelungen: Etwas Dark Fantasy, eine Portion Grusel und dazu ein wenig Erotik haben eine stimmige Mischung ergeben.

  21. Cover des Buches Von Kastanien und Knochen (ISBN: 9783865827654)
    Daniel Mosmann

    Von Kastanien und Knochen

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Meine Meinung

    Daniel Mosmann legt in seiner Sammlung “Von Kastanien und Knochen” elf Erzählungen vor, die teils zum gruseln einladen und teils einfach sehr interessant gestrickt sind. Die kurzen Geschichten bieten genau die richtige Unterhaltung für die kalte Jahreszeit, man liest sie am besten dick in eine Decke eingekuschelt mit einem Heißgetränk in Griffweite.

    Eigentlich hatte ich es früher nie mit Kurzgeschichten. Sie waren mir meistens einfach zu knapp bemessen und nicht aussagekräftig genug. Bei Daniel Mosmanns Geschichten hatte ich jedoch niemals das Gefühl, dass mir noch etwas fehlt oder ich mir eine längere Ausführung gewünscht hätte. Mit viel Präzession ist es dem Autor gelungen auf wenigen Seiten starke Charaktere und einen fesselnden Plot auf die Beine zu stellen, der die Neugier anstachelt und zum mitdenken und mitfiebern anregt. Am meisten begeistert bin ich davon, dass in dieser Kürze eine wirklich fesselnden Atmosphäre erzeugt wird die wie Herbstlaub unter den Fußsohlen knistert.

    In den Geschichten werden ganz unterschiedliche Themen behandelt und eine ganze Palette von Emotionen und Empfindungen hervorgerufen. Ich ziehe meinen Hut vor dieser schriftstellerischen Leistung und kann euch die schaurig-schönen Erzählungen von Daniel Mosmann nur wärmstens ans Herz legen.

    In den Erzählungen geht es um mysteriöse Orte, schauderhafte Persönlichkeiten, abschreckende Vorlieben, geisterhaften Grusel, monströse Tiergestalten in den Wäldern, wahnwitzigen Glauben, die Täuschung der Vorstellungskraft, zu Mensch gewordenen Robotern, die Kraft der Wünsche, Kannibalismus und die Verurteilung von Menschen nach dem äußerlichen Erscheinungsbild.

    Fazit

    Tolle Erzählungen die vor Kreativität und mystischer Atmosphäre fast überbrodeln. Die perfekte Lektüre für die kalte und dunkle Jahreszeit!

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 26.11.2018
  22. Cover des Buches Vakkerville-Mysteries - Teil 3: Spiegelgrund (ISBN: 9781973148388)
    Anton Serkalow

    Vakkerville-Mysteries - Teil 3: Spiegelgrund

    (10)
    Aktuelle Rezension von: MartinA

    DÄMMERGRAU war ein vielversprechender, spannender Anfang, der Lust auf die weiteren Teile der Trilogie machte. NEBELGRENZE konnte bei mir dann leider nicht punkten, und ich fand die Geschichte etwas langatmig und aufgebauscht. Und dann SPIEGELGRUND ... auch wenn der Vergleich hinken mag und mir viele widersprechen würden, so war ich an den Herrn der Ringe erinnert. Der Anfang war langatmig und uninteressant, doch dann kam ein spannender Mittelteil und ich dachte... WOW, das könnte doch noch interessant werden... wurde es dann aber nicht.
    Und so erging es mir mit SPIEGELGRUND. Der Anfang war spannend und entschädigte für das, was ich in NEBELGRENZE vermisst habe, nur ... das Erzähltempo, die Action, die Serkalow an sich gut beschreiben kann, wie er immer wieder zeigt, das wurde nicht bis zum großartig angekündigten Finale durchgehalten.
    Und doch ... es lässt sich nicht vermeiden, dass Serkalow versucht seine Leser zu unterhalten, sie aber auch auf das Leid der realen Welt hinweist. Er bietet eine sehr komplexe Geschichten mit vielen Handlungssträngen und vielen Protagonisten und bedeutenden Nebendarstellern. Das wirkt manchmal überfrachtet und erschwert es dem Roten Faden zu folgen. Der (fiktive) Horror scheint oberflächlich gesehen im Vordergrund zu stehen, aber SPIEGELGRUND (wie der Rest der Trilogie auch) bietet mehr. Und so wird der Leser mit misshandelten Kindern, Kindersoldaten und vernachlässigten Jugendlichen konfrontiert, Verbrechen, die realer und erschreckender sind als jedes Monster unter der Stadt. Serkalow beweist auch das entsprechende Feingefühl, dem Leser diese Themen so zu präsentieren, dass sie unter die Haut gehen.
    Das klingt an sich alles sehr positiv, nur ... weniger wäre mehr gewesen oder als Alternative mehr Seiten wären mehr gewesen. So war es nur ein oberflächlicher Ausflug nach Vakkerville, der in seiner Gesamtheit zwar einige hundert Seiten stark ist und nur einige Stunden beschreibt, aber durch die zahlreichen Protagonisten und ihre Hintergründe (die absolut wichtig waren, um sowohl ihre Handlungen als auch die Story als solche zu verstehen...). Mehr Seiten hätten der Story mehr Tiefe gegeben oder das Auslassen der einen oder anderen Person hätte sicher nicht geschadet. Beides hätte die gut durchdachte Story besser zur Geltung gebracht. Als Fazit... Serkalow könnte gute Geschichten schreiben, wenn er sich auch den Raum dazu geben würde. Andererseits kann er auch, wenn er nicht versucht moralisch zu sein (und das soll an sich keine Wertung im negativen Sinne darstellen), gut unterhalten.
    Seine Ankündigung mehr über Vakkerville zu schreiben hat er meines Wissens bisher noch nicht wahr gemacht (und SPIEGELGRUND hat auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel)

  23. Cover des Buches Glasberg (ISBN: 9783939459897)
    Anja Bagus

    Glasberg

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Glasberg erzählt die Geschichte von "Waldesruh" weiter.
    Und hier bekommen es Minerva und Falk nun mit einem Gegner zu tun, der fast übermächtig erscheint und der sogar ihre Beziehung gefährdet, welche ohnehin schon konfliktreich ist. Das interessante an diesem Roman finde ich, dass hier die Steampunk/Fantasy-Elemente genau so wichtig sind wie die wechselhafte Beziehung der beiden Hauptcharaktere. Deren Hintergrund wird hier näher beleuchtet, ihre schicksalshaften Erlebnisse in der Vergangenheit werden deutlich gemacht, so dass man beide noch besser kennenlernt und versteht, warum sie jetzt so sind, wie sie sind.
    Sonst ist es ja in Steampunk/Steam Fantasy oder ähnliches Geschichten doch eher meistens so, dass die phantastischen oder Sci-Fi/Steampunk-Elemente die Handlung deutlich dominieren, aber da dies ja auch eine Liebesgeschichte ist, gibt es hier eine schöne Mischung aus beidem, so dass mir die Charakter noch stärker ans Herz gewachsen sind als im ersten Teil der Trilogie.
    Schön fand ich auch die komplizierten Familienverhältnisse und war am Ende von einigen Dingen überrascht, die ich so nicht erwartet hatte.
  24. Cover des Buches Vakkerville-Mysteries - Teil 2: Nebelgrenze (ISBN: 9781520452425)
    Anton Serkalow

    Vakkerville-Mysteries - Teil 2: Nebelgrenze

    (16)
    Aktuelle Rezension von: PiratenLilly

    Meinung/ Fazit:

    Der Autor Anton Serkalow entführt uns Leser*innen erneut in seine mystische Welt von Vakkerville-Mysteries und lässt uns bereits mit dem Cover die angsteinflößende Atmosphäre erahnen, die uns im Handlungsstrang erwarten wird.

    Ganz anders als andere Bücher ermöglicht uns Anton Serkalow einen Einstieg ins Buch anhand einer Zusammenfassung, die die Geschehnisse aus dem ersten Teil noch mal vor Augen führt und auch Nicht-Kenner des ersten Bandes sofort klar wird, worum es thematisch geht. Auch der spannende Schreibstil lässt sich flüssig lesen und schafft eine Verbindung zur Covergestaltung. Sowie die Charaktere besitzen eine Tiefe, die uns spannungsvoll gefangen nimmt. Jedoch muss ich sagen, dass mich das Genre eigentlich nicht so ganz anspricht und deswegen fand ich die Möglichkeit, mal ein anderes Genre zu erforschen, superspannend, aber auch teils zu krass für meine Nerven. Deswegen empfehle ich das Buch allen, die starke Nerven besitzen.

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