Bücher mit dem Tag "einfach"
57 Bücher
- Anna Todd
After passion
(4.911)Aktuelle Rezension von: Hanna_krsnIch habe After Passion mit 14–15 Jahren gelesen und war damals total in der Geschichte von Tessa und Hardin gefangen. Die vielen Höhen und Tiefen, das Drama und die Anziehung zwischen den beiden haben mich weiterlesen lassen. Auch wenn ihre Beziehung nicht immer einfach war, ist mir das Buch bis heute in Erinnerung geblieben.
- Elise Kova
Married into Magic: Deal with the Elf King
(235)Aktuelle Rezension von: Darcys_LesestuebchenVor langer Zeit haben die Menschen mit den Elfen Frieden geschlossen; allerdings hat der einen Preis: Alle 100 Jahre muss ein Mädchen ausgewählt werden, das mit dem amtierenden König der anderen Seite verheiratet wird. Für den Thron auserkoren zu werden, bedeutet aber auch sein Leben zu geben. Luella dachte immer, sie wäre diesem Schicksal entkommen. Doch dann kommt der Elfenkönig ihretwegen und sie muss ihr Leben hinter sich lassen.
Meine Meinung:
Als Jugendliche habe ich beinahe nur Fantasy, vor allem aus dem Bereich Jugendliteratur gelesen. Doch dann ließ mein Interesse zu Gunsten von Erotik, Romantasy und anderen Genre nach, die es immer mehr in den Hintergrund drängten. Mittlerweile lese ich kaum noch Fantasybücher, aber ab und zu schafft es ein Titel, mich neugierig zu machen und ich wage es wieder. Bei "Deal with the Elf King" lag das in erster Linie an dem Cover und den unterschiedlichen Meinungen, die ich dazu las. Der Klappentext versprach eine spannende und fantasievolle Geschichte voller Gefahren und Magie und ich war sehr gespannt, wie es mir gefallen würde. Das Cover ist wirklich sehr schön, nicht nur, weil die Gestaltung sehr ansprechend aussieht, sondern es auch super zu der Geschichte passt. Diese selbst konnte mich nur bedingt begeistern und selbst jetzt hardere ich noch ein wenig damit. Sie besaß tolle Ideen, konnte ein paar interessante Wendungen vorweisen, nur leider blieben die Figuren und viele Handlungsstränge zu oberflächlich und es entfaltete nie sein ganzes Potenzial, was ich schade fand.
Mit dem Anfang musste ich erst einmal warm werden, da der Leser ziemlich abrupt in die vorhandene Welt geschleudert wurde und es eine Weile dauerte, bis ich mich in ihr zurecht fand. Eine Information jagte die nächste, sodass der Geschichte kaum Raum zum Atmen gelassen wurde. Oft hatte ich das Gefühl, dass ich ein gewisses Vorwissen bräuchte und es wirkte nicht so, als wäre es ein Auftakt, eher wie eine Fortsetzung. Das Tempo wirkte zu gehetzt und ich fühlte mich schon ein wenig erschlagen. Wenn man sich aber erst einmal reingefunden hatte, las es sich durchaus interessant und mir gefiel es, dass Luella sich nichts gefallen ließ und gerade dem Elfenkönig Paroli bot.
Die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren war schon ganz süß und ich mochte es, dass es sich langsam zwischen ihnen entwickelte, allerdings fehlte mir eine gewisse Tiefe bzw. Authentizität. Gerne hätte die Zuneigung bei ihnen stärker hervorgehoben werden dürfen. Slow-Burn mag ich sehr gerne, nur hier war es mir doch einen ticken zu slow, zumal auch die Handlungsstränge drum herum meist nur oberflächlich behandelt wurden. Erst zum Ende hin konnte mich die Liebesgeschichte besser unterhalten und es gab dann auch Momente, die ich super fand.
Generell schaffte das Buch in den letzten Kapiteln, richtig interessant zu werden und die Wendungen fand ich klasse, sodass ich gerne weiterlesen werde, wenn all meine anderen Reihen es auch erlauben. Davor verzettelte es sich des öfteren und das vorhandene Magiesystem, sowie die vorhandenen Konflikte zwischen den Menschen und Fae wurde kaum behandelt bzw. nur leicht angekratzt. Manches verstand ich nicht wirklich, weil ich eben das Gefühl hatte, ich bräuchte Vorwissen. Zudem lösten sich viele Probleme quasi von selbst und es war kein Weg erkennbar. Aber wie schon erwähnt, hatte es auch etwas und das Ende machte einiges wieder gut.
Mit den Charakteren wurde ich nur bedingt warm und mehr Tiefe, sowie eine gewisse Vielschichtigkeit wären wünschenswert gewesen. Insgesamt fand ich sie aber in Ordnung und bis auf die nervige Mutter, sowie den blassen Freund von Luella mochte ich die meisten nach einer gewissen Gewöhnungszeit ganz gerne. Luella ließ sich nichts gefallen und vor allem nicht locker, was ich prima fand. Mit Eldas, dem Elfenkönig, brauchte ich ein wenig länger, aber es war interessant, wie er nach und nach auftaute und andere Seiten von sich zeigte.
Der Schreibstil ließ sich meist flüssig lesen und war schön bildhaft. Gerade die Welt der Fae konnte ich mir sehr gut vorstellen, nur leider wurden einige Dinge, wie zum Beispiel das Magiesystem nur angerissen und vieles blieb zu oberflächlich.
Fazit:
Ein durchaus interessanter Auftakt, der mir aber oft zu oberflächlich blieb und Potenzial verschenkte. Die Welt der Fae war interessant, aber viele Konflikte und das Magiesystem verdienten mehr Tiefe und Ausbau. Dafür mochte ich die Liebesgeschichte udn es gab auch spannende Momente, gerade zum Ende hin. Den zweiten Teil würde ich also schon gerne eine Chance geben und bin gespannte, ob die Reihe mich doch noch überzeugen kann.
3 von 5 Sterne
- Robert Seethaler
Ein ganzes Leben
(486)Aktuelle Rezension von: CountofcountIch hatte das Buch schon lange hier im Regal, bin aber nie dazu gekommen, es mal zu lesen. Da ich den Film sehen wollte, fand ich die Reihenfolge "Buch -> Film" sinnvoll und hab's mir mal geschnappt.
Und wie's dann so ist...
Ich war so fasziniert und gefesselt, dass ich's in eins durchgelesen habe - es ist einfach großartig. Seethaler findet Worte und Bilder, die einfach so plastisch und treffend sind, dass es gar keine langen Sätze und verschachtelten Mühen braucht - die Beschreibungen "sitzen", die Bilder sind bunt und anschaulich, und die Charaktere und Szenen entstehen unmittelbar vor dem geistigen Auge.
Ein großartiges und super bewegendes Buch.
Seufz. 🥹
- Rita Falk
Sauerkrautkoma
(430)Aktuelle Rezension von: Claudia_Brem
Ich erinnere mich, dass ich mich manchmal gefragt habe, was bestimmte Ausdrücke oder Redewendungen bedeuten sollten. Es war ein bisschen wie ein Kulturschock, aber ich denke, das ist auch ein Teil des Charmes von Rita Falks Büchern.
Trotzdem denke ich, dass "Sauerkrautkoma" nicht mein Lieblingsbuch ist. Vielleicht liegt es daran, dass ich einfach nicht genug mit der bayerischen Kultur vertraut bin, oder vielleicht gibt es einfach bessere Bücher von Rita Falk, die ich noch nicht gelesen habe.
- Scott Smith
Ein ganz einfacher Plan
(48)Aktuelle Rezension von: meine_1000_lebenEin ganz einfacher Plan!?
Drei Männer finden an Silvester 4 Millionen Dollar in einem Flugzeugwrack. Ihr Plan: Sie wollen ein halbes Jahr warten, bevor sie das Geld unter sich aufteilen. Natürlich dauert es nicht lange, bis der Erste seinen Anteil haben möchte, da sind gerade ein paar Wochen vergangen. Und ab da nimmt das Ganze seinen Lauf.
Schon mal vor weg: Es klingt spannender als es ist! Das Prädikat Thriller, at es meiner Meinung nach nicht verdient. Einen Thriller zeichnet sich für mich dadurch aus, dass man vor lauter Spannung jede Seite schneller liest, um zu wissen wie es weitergeht. Das war hier nicht der Fall.
Die Geschichte wird aus der Ich - Perspektive erzählt. Wir sind Hank, der mit seinem Bruder und dessen Kumpel, das Geld findet. Zunächst überwiegen die Zweifel, ob er das Geld behalten soll oder bei der Polizei abgibt. Aber irgendwann legt sich bei ihm ein Schalter um und er verteidigt die Kohle. Dazu kommt noch seine Frau, die ihn darin unterstützt. Eine sehr pragmatische Frau allerdings! Trotz der vielen Morde, die Hank während der Geschichte begeht, hält sie an dem Geld fest und sagt schlicht: Wir sind nicht schuld das sie tot sind. Aber sonst wären wir geschnappt worden.
Weder die krasse Veränderung von Hanks Charakter, noch die zahlreichen Morde fand ich besonders spannend. Es ging einfach nur darum, alle Mitwisser zu erledigen.
Über die letzten hundert Seiten hab ich mich echt gequält, um zu erfahren ob sie noch festgenommen werden oder nicht. Das Ende war dann auch sehr platt, nicht überraschend und enttäuschend.
Mir war es als Thriller zu wenig und mit dem Hauptprotagonisten konnte ich auch nicht wirklich was anfangen. Daher leider nur 2,5 von 5 ⭐.
- Stefanie Stahl
So stärken Sie Ihr Selbstwertgefühl
(13)Aktuelle Rezension von: BuchsensibelZum Thema Selbstwertgefühl gibt es unzählige Bücher. Aber Stefanie Stahl hat eine ganz besondere Art, bündig, präzise und sachlich die Dinge auf den Punkt zu bringen, was andere Autoren in mehreren Büchern nicht schaffen. Sie bleibt dabei auch nicht an der Oberfläche, sondern geht tief ins Detail.
So schildert sie die Hintergründe für ein mangelndes Selbstwertgefühl, welches aus unseren frühesten Bindungserfahrungen zu unseren Bezugspersonen in der Kindheit oder aus Erfahrungen mit unserer Umwelt in frühen Jahren resultiert, die in uns dann oft hinderliche Glaubenssätze festigen. Dabei eignen wir uns dann bestimmte Verhaltensmuster oder Coping-Strategien an, nach denen wir immer wieder in Konfliktsituationen agieren, z.B. ob wir uns eher zurückziehen und schweigen oder in eine Verteidigungs- oder Angriffshaltung gehen.
Als Erwachsene neigen Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl dazu zu denken, dass sie ihren Beziehungen hilflos ausgeliefert sind. Das führt dazu, dass sie unzufrieden in ihren Beziehungen im Berufs- und/oder Privatleben sind, wenn sie ihre Bedürfnisse nicht klar äußern oder Grenzen nicht deutlich setzen bzw. nicht zu sich selbst stehen.
Nicht immer sind Menschen, die nach außen selbstsicher wirken, dies auch im Inneren –manchmal wird dies mit einer Fassade kompensiert. In Einzelfällen kann das Bewusstsein, dass der Grund für Konflikte im eigenen Minderwertigkeitsgefühl liegt, sogar abhanden kommen.
Wenn wir jedoch ehrlich mit uns selbst sind, wenn wir uns reflektieren und alte Verhaltens- und Denkmuster erkennen, sind wir als Erwachsene frei, dies wieder zu verändern. Und zwar, indem wir mit uns selbst wertschätzend umgehen: die innere Stimme, Gedanken oder Glaubenssätze, die selbstentwertend oder selbstblockierend sind, auflösen und uns selbst liebevoller begegnen. Und – indem wir lernen, unsere Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen und klar zu kommunizieren, unsere Gefühle zu regulieren und zielgerichtet zu handeln.
Dabei kann es auch hilfreich sein, sich von Menschen, die uns blockieren, zu lösen, und Menschen zu suchen, die uns guttun, uns aufbauen und uns helfen, zu wachsen.
So bietet Stefanie Stahl einen umfassenden theoretischen Einblick in die Ursachen und Aufrechterhaltung eines mangelnden Selbstwertgefühls, zeigt aber im zweiten Teil des Buchs auch ganz praktisch Lösungswege mit Hilfe von Fallbeispielen auf, wie man aus der vermeintlichen (meist passiven) Opferrolle heraus, wieder ins Handeln und ins Verändern kommt.
Denn jeder kann sein Selbstwertgefühl (wieder) aufbauen – und somit auch seine Beziehungen verbessern. Denn ein vermindertes Selbstwertgefühl geht meist damit einher, eine weniger gute Beziehung zu sich selbst zu haben, was wiederum Auswirkungen auf das Gelingen eines guten und gesunden Miteinanders hat. Wenn wir beginnen, unsere Rechte und Grenzen wieder aktiv wahrzunehmen und dafür einzustehen und mit uns selbst gut umgehen – dann wird auch das Selbstwertgefühl wieder steigen, genauso wie die Qualität unserer Beziehungen.
www.buchsensibel.de
- Leon Schreiber
Koch! Mich! Jetzt!
(46)Aktuelle Rezension von: vorleserin22
„Koch! Mich! Jetzt!“ von Leon Schreiber ist genau das richtige Kochbuch für alle, die im Alltag nicht stundenlang in der Küche stehen möchten und trotzdem Wert auf frische, abwechslungsreiche und leckere Gerichte legen. Bereits beim ersten Durchblättern wird deutlich, dass hier Genuss und Alltagstauglichkeit perfekt miteinander kombiniert werden.
Besonders gefallen hat mir die Vielfalt der Rezepte. Die Gerichte sind modern, kreativ und gleichzeitig unkompliziert nachzukochen. Viele Rezepte kommen mit wenigen Zutaten aus und eignen sich hervorragend für Berufstätige oder Familien, die schnell etwas Leckeres auf den Tisch bringen möchten.
Die Anleitungen sind klar strukturiert und leicht verständlich. Dadurch gelingen die Rezepte auch weniger erfahrenen Hobbyköchen problemlos. Unterstützt werden die Rezepte von ansprechenden Fotos, die sofort Appetit machen und Lust darauf wecken, Neues auszuprobieren.
Sehr gelungen finde ich außerdem den lockeren und sympathischen Stil des Buches. Man spürt die Begeisterung des Autors für gutes Essen und unkompliziertes Kochen. Die Rezepte wirken alltagstauglich, ohne langweilig zu sein, und bieten viele Ideen für abwechslungsreiche Mahlzeiten.
Fazit: Koch! Mich! Jetzt! überzeugt mit unkomplizierten Rezepten, frischen Ideen und viel Genuss. Ein Kochbuch, das zeigt, dass gutes Essen weder kompliziert noch zeitaufwendig sein muss. Von mir gibt es dafür 5 von 5 Sternen und eine klare Empfehlung für alle, die schnell, kreativ und mit Freude kochen möchten. 🍳🥗🍝✨📖
- Bas Kast
Der Ernährungskompass - Das Kochbuch
(31)Aktuelle Rezension von: SnowbirdNach der enormen Resonanz auf den Ernährungskompass hat Bas Kast diesem in Zusammenarbeit mit Michaela Baur mit dem Kochbuch eine Sammlung von Rezepten als praktische Anleitung hinzugefügt. Den Rezepten vorgeschaltet ist ein theoretischer Teil, in dem er die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Ernährungskompass sowie die 10 Goldenen Regeln (im Kompass sind es 12) zusammenfasst. Dieser Text ersetzt allerdings die Lektüre des Kompasses nicht, macht es aber möglich, beide Bücher in umgekehrter Reihenfolge zu lesen. Besonders gut gefällt mir an dieser Stelle die Kompass-Ampel: eine Übersicht, die den Verzehr von Lebensmitteln in (sehr) gut (= grün) - in Ordnung/neutral (= gelb) und lieber vermeiden (= rot) einteilt. Das ist eine schnell zu erfassende Orientierungshilfe und einprägsame Unterteilung.
Im Hauptteil folgen 111 Rezepte, sortiert in morgens, mittags und abends. Ein kurzer Erfahrungsbericht darüber, was sich nach der Arbeit mit dem Ernährungs-Kompass für den Autor verändert hat sowie ein Register der Rezepte und ein Register der Zutaten runden das Buch ab.
Zur Gestaltung: Die Darstellung der Rezepte ist ungewöhnlich, denn Zutatenliste und Beschreibung werden zusammengefasst. Das ist platzsparend und übersichtlich, mir gefällt das gut. Weniger gut finde ich, dass es zu vielen Rezepten keine Abbildung gibt bzw allenfalls ein sehr allgemeines Systemfoto. Das erscheint mir bei Gerichten, die für mich völlig neu sind, etwas unglücklich, denn da wüsste ich schon gerne, wie sie aussehen sollten, wenn sie fertig sind. Zudem erschließt sich die Lust auf ein Gericht leichter mit den Augen als durch das Lesen eines Rezepts. Ich finde Illustrationen auch gerade für Ernährungsumstellungs-Anfänger wichtig, die erst damit beginnen, sich mit einer neuen Ernährungsart vertraut zu machen. Erschwert wird der Zugang zu den Rezepten für Anfänger auch durch die Verwendung von teilweise eher ungewöhnlichen Zutaten, die man in einem 0-8-15-Supermarkt auf dem Land nicht unbedingt bekommt.
Ich koche schon länger nach den Prinzipien der Mittelmeerküche, deshalb ist mir ein Teil der Rezepte dieses Kochbuches aus der Erfahrung vertraut. Andere Rezepte finde ich gewöhnungsbedürftig. Der Ernährungs-Kompass als theoretische Grundlage ist super, den empfehle ich uneingeschränkt, aber dieses Kochbuch finde ich zum Einstieg in eine neue Ernährungsweise nur bedingt geeignet.
- Alexander Flohr
Vegan Body Reset
(21)Aktuelle Rezension von: PucKkerEin hübsch gestaltetes Buch mit einer guten Mischung aus schnellen, mittleren und auch etwas aufwändigeren Gerichten. Von Frühstück bis Abendessen ist alles dabei, ebenso süße und herzhafte Rezepte.
Ich habe ein paar Dinge ausprobiert, unter anderem Pancakes und eine Smoothie Bowl – solide, aber nichts Besonderes. Wirklich überzeugt hat mich dagegen die Maiscremesuppe, die war richtig gut.
Insgesamt ist mir persönlich der Anteil an Salaten und Eintöpfen etwas zu hoch. Das passt natürlich zum gesunden, eher bodenständigen Ansatz des Buches, trifft aber nicht ganz meinen Geschmack.
Unterm Strich ein ordentliches, alltagstaugliches Kochbuch mit klarer Ausrichtung auf gesunde, vegane Küche – optisch ansprechend und gut strukturiert, aber inhaltlich für mich nicht durchgehend spannend.
- Julian Kutos
Simply Quick
(25)Aktuelle Rezension von: Mrs. DallowayOft fehlt die Zeit, oder die Zutaten... und trotzdem will man etwas Leckeres essen. Dann ist dieses Buch perfekt dafür gemacht. Hier gibt es schnelle Salate, Vorspeisen, Schnelles mit Brot, Pasta und Reis, Schnelles Gemüse und Fleisch sowie wirklich schnelle Desserts.
Ich habe einige Gerichte getestet und bin ganz begeistert von diesem Buch. Mein Highlight ist auf jeden Fall der Schinken-Sauerrahm-Toast! Es ist so einfach und doch so genial. Ich werden diesen Toast auf jeden Fall noch öfter machen.
Auch die Pasta Carbonara und die Penne alla Wodka (ohne Wodka) gehen schnell und machen richtig satt.
Beim Gemüse mochte ich das/die (?) Potato Tostato sehr gern. Das geht nicht nur schnell, sondern ist auch ziemlich gesund.
Das Buch kann ich nur wärmstens weiterempfehlen. Jeder, der gerne kocht und isst wird in dem reichhaltigen Rezeptfundus fündig werden. - Steffen Henssler
Hensslers schnelle Nummer
(53)Aktuelle Rezension von: MarcsbuechereckeDieses Mal habe ich wirklich lange mit mir gerungen, ob ich solch ein Buch wirklich kommentieren soll. Gerade bei einem solch bekannten Autor ist es sehr schnell passiert, dass man jemandem auf die Füße tritt, aber es lässt mich einfach nicht los.
Zuvor: Ich bin süchtig nach Kochbüchern. Neue Rezepte setze ich leidenschaftlich gern und vollkommen erbarmungslos meiner Familie vor. Manchmal geht das “Schön-am-Rezept-entlang”-Gekoche auch mal schief und die geplante Speise endet eher als Hühnerfutter, denn als gemeinsames Abendessen. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle, dass ich kochen kann, sogar einige Jahre Erfahrung in der professionellen Gastronomie vorweisen kann.
Aber nun Butter bei die Fische (okay – 5 € werden hier wohl für die schlechte Wortspielkasse fällig): Was ist das bitte?
Wo ist da denn die titelgebende “schnelle Nummer”, wenn ich bei nahezu jedem Rezept (von mir) bereits vorgekochte Lebensmittel benötige? Aber dieses kleine “Hintergehen” bin ich auch schon aus anderen “schnellen” Kochbüchern gewohnt, finde dies auch da seltsam, immerhin verteilt man die Vorbereitungszeit dann nur auf mehrere Zeitebenen; unterm Strich ist aber erheblich weniger Ersparnis da, als gedacht.
Äh, Öhm, Ahhh … okay, für meinen nächsten Kritikpunkt muss ich ein wenig ausholen: Ich koche auch für meine 94-jährige Mutter, die selbst immer für ihre Familie gekocht hat. Frisch, mit viel Gemüse …. und selbst ihr waren die ausprobierten Rezepte zu langweilig.
Wäre der Kochbuchtitel “Heimat” nicht schon vom Kochrivalen, Tim Mälzer, für ein wirklich gelunges Kochbuch genutzt worden, wäre das wohl eher der passendere Titel gewesen.
Wieso man bei der Maße an Büchern zu diesem Thema auch in der heutigen Zeit noch Bücher mit deutscher Hausfrauenküche noch so aus den Händen gerissen bekommt, bleibt mir wohl aber ein Geheimnis. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass in diesem Kochbuch sehr viel Zucker ergänzt wird. Wirklich viel.
Ein weiterer Punkt: Die maßenhafte Nutzung guter deutscher Gewürze, nämlich neben Zucker auch nur noch Pfeffer und Salz! Auch, wenn ich natürlich keinen kulinarischen wilden Ritt durch die Levante-Küche erwartet habe, war das meine größte Verwunderung: Wirklich NUR Pfeffer und Salz.
Fazit:
Wer gute einfache deutsche “Omaküche” mag: Bitte kaufen! Für mich ist es Nichts, aber gerade Essen ist ja wirklich Geschmackssache. Die durchschnittliche Bewertung gebe ich, da die Rezepte wenigstens einfach zu kochen sind.
- Julia Watkins
Simply living well
(5)Aktuelle Rezension von: Roswitha_BoehmWohin man schaut: Überall Verpackungen. Viele davon einfach total unnötig. - wer braucht denn Salat in Kunststoff und warum muss jeder Spülmaschinentab einzeln verpackt sein? Es gibt so eine unzählig lange Liste von Artikeln, die nicht nur unverpackt besser wären, sondern generell durch nachhaltig(ere) Produkte ersetzt werden könnten. 🌱
Genau darum geht es bei "Simply Living": Nachhaltig(er) leben - und das sogar relativ unkompliziert! Julia Watkins gibt nicht nur Tipps, wie es möglich ist nahezu ohne Verpackungen zu leben, sondern sie bietet auch eine ganze Reihe "Rezepte" für die eigene Herstellung an. 🥄
Insgesamt enthält das Buch mehr als 100 Anleitungen für so ziemlich jede Lebenslage: Ob Rezepte für den Gaumen, die Gesundheit oder für die Reinigung von Haus und Hof, ist wirklich Vieles darunter. 🧽
Zusätzlich bereichern viele tolle Fotos und Anekdoten, aus dem Leben der Autorin, diesen Ratgeber. Schon alleine wenn man darin blättert, möchte man am liebsten direkt loslegen und etwas daraus nachmachen. 🧴🥄
Ein übersichtlicher, gut strukturierter Ratgeber, der es auch Anfängern leicht macht, in die DIY-Welt rund zum Thema Nachhaltigkeit zu finden. 🌱
Ganz klarer Buchtipp von mir! 📗 - Kate Young
Mit dem LITTLE LIBRARY COOKBOOK durchs Jahr
(18)Aktuelle Rezension von: lisa_lovebooksZu erst einmal ist dieses Buch einfach nur ein Hingucker, der Umschlag sieht wunderschön aus und macht sich in der Küche, in der Reihe meiner Kochbücher wirklich schön.
Allerdings ist das Buch natürlich nicht nur zum anschauen wirklich schön, sondern auch um nach neuen Rezepten zu schmökern und neues zu probieren.
Die Rezepte sind sehr vielfältig, ungewöhnlich und nach Jahreszeiten sortiert. Man findet Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen aber auch Getränke und Backwaren. Für ein perfektes Menü ist also gesorgt.
- Julian Kutos
Simply Pasta, Pizza & Co.
(22)Aktuelle Rezension von: SeilerSeiteEin gutes Kochbuch ist mehr als eine Sammlung von Rezepten. Es zeigt etwas von der Einstellung des Autors, seinen Vorlieben und macht Lust auf das eigene Ausprobieren und Nachkochen der Gerichte. Alle diese Voraussetzungen erfüllt das Buch "Simply Pasta, Pizza & Co" des Wiener Kochlehrers Julian Kutos.
Gleich zu Beginn berichtet er von seiner Liebe zur italienischen Küche, die man auch bei den einzelnen Gerichten merkt. Unter dem Slogan "Einfach, edel, pur" stellt Kutos zunächst seine Philosophie des Kochens vor. Obwohl die Rezepte alles andere als banal sind, werden sie aus einfachen und leicht zu beschaffenden Zutaten bereitet. Das senkt die Hemmschwelle und ermutigt selbst zum Kochlöffel zu greifen. Die umfangreiche Einführung enthält des Weiteren Empfehlungen für die eigene Vorratskammer und wichtige Kochutensilien. Mit der sehr unterhaltsamen Beschreibung der fünf Geschmacksrichtungen, einer äußerst ausführlich bebilderten Anleitung der richtigen Schneidetechniken sowie Empfehlungen zum Kauf der Lebensmittel und der passenden Getränke dazu ist man bestens für den folgenden Rezeptteil gewappnet.
Auch dieser lässt keinen Wunsch des Hobbykochs fehlen. Endlich einmal hat man die Grundrezepte für Pasta- und Pizzateig, Gnocchi und Pesto in einem Buch zusammen. Die wichtigsten Saucen werden ebenfalls erklärt. Danach gliedert sich das Buch in leichte Vorspeisen (Aperitivo), Pasta und schließlich Pizza Rezepte. Hier findet man all die schönen Begriffe, die man von italienischem Essen so kennt: von Tagliatelle über Fettuccine und Lasagne bis zu Pizza und Focaccia reicht die große Auswahl und bietet reiche Abwechslung. Der Anhang definiert wichtige Kochbegriffe, bietet ein Glossar mit Übersetzung der österreichischen Ausdrücke und macht Vorschläge für die Zusammenstellung von Menüs - von einfach bis elegant.
Neben der guten Auswahl und Anleitung der Gerichte unterstützen vor allem die zahlreichen hervorragenden Bilder von Wolfgang Hummer den guten Eindruck des Buches. Das Foodstyling lässt dem Leser das Wasser im Mund zusammenlaufen und immer wieder erklären Bilderserien komplexere Handgriffe. Als etwas Besonderes fangen die Fotografien nicht nur das leckere Essen ein, sondern auch den Autor selbst, wodurch seine Freude am Kochen sehr greifbar wird und sofort ansteckend wirkt.
Fazit: An diesem Buch stimmt einfach alles: die Rezeptauswahl, die Präsentation in Bild und Layout und die Mischung aus Gerichten und Hintergrundinfos. Eine klare Empfehlung für alle, die Freude am Kochen und einem guten Essen haben.
Seitenzahl: 184
Format: 20,5 x 25,1 cm, gebunden
Verlag: Löwenzahn - Jean-Michel Groult
Gemüsegärtnern super einfach
(3)Aktuelle Rezension von: KatjesEigentlich ein ganz tolles Buch. Der Anbau der einzelnen Gemüsesorten wird gut erklärt. Mir fehlten aber die Hinweise auf die guten und schlechten Nachbarn. Denn bestimmte Gemüsesorten darf oder soll man nicht nebeneinander pflanzen. Wäre dieser Hinweise noch dabei, dann wäre das Buch perfekt.
- Patricia Stamm
Einkochbuch
(25)Aktuelle Rezension von: sansolMit ihrem Einkochbuch schaffen die beiden Autorinnen das leider etwas aus der Mode gekommende Einkochen zu entstauben und zaubern aus vielen klassischen Grundrezepten durch kleine Abwandlungen pfiffige Ergebnisse. Leider ist jetzt gerade Januar, am liebsten würde ich einige Rezepte direkt ausprobieren. Viele kleine Hinweise, Verwendungsmöglichkeiten und ansprechende Fotos runden ein sehr positives Bild ab. Mir gefällt der Hinweis auf die Haltbarkeit.
Der einzige Kritikpunkt sind die verwendeten Mengen in den Rezepten. Klar, es lohnt sich direkt 3 kg Früchte einzukochen weil es nicht nur effektiv ist sondern man direkt ein paar tolle Geschenke herstellt. Allerdings sind mir diese Mengen einfach zu viel, gerade zum ausprobieren. Da muss ich wohl einige Rezepte umrechnen.
- Sarah Schocke
Die One-Pot-Challenge
(60)Aktuelle Rezension von: TanzmausWer Jumbo Schreiner kennt, weiß, dass er für gutes, aber auch einfaches Essen schwärmt. In diesem Buch hat er zu etwas ganz Besonderem aufgerufen. 3 Köche, 3 Kochgeräte (Pfanne, Topf, Backblech) und je eine Zutat. 20 Runden gibt es mit 20 verschiedenen Zutaten. Dabei ist das so zu verstehen, dass Jumbo Schreiner nur eine Zutat vorgibt, z.B. Kartoffel. Was die drei Köche dann mit ihrem Kochgerät und weiteren Zutaten und Gewürzen daraus zaubern, ist ihnen überlassen. Nur schmecken muss es!
Das Buch liest sich wie ein Kochduell. Die drei Köche kommen ebenso zu Wort wie Jumbo selbst. Jumbo stellt zunächst seine Zutat für die Challenge vor, gibt immer wieder Hintergrundinformationen und bewertet im Anschluss die einzelnen Gerichte. Die Köche zeigen, wie sie sich der Herausforderung stellen und Jumbo von ihrem Gericht überzeugen wollen.
Natürlich ist auch das Gericht wie in einem gängigen Kochbuch abgedruckt, mit Einkaufsliste und schrittweiser Anleitung. Die Gerichte lassen sich einfach und gut nachkochen. Da Jumbo eher gängige Zutaten ausgewählt hat (Kartoffel, Fleisch, Aubergine, …), hat man auch keine Probleme mit der Beschaffung der Zutaten.
Fazit:
Ein eher ungewöhnliches Kochbuch, das man auch sehr gut nur durchlesen kann. Neben der eigentlichen Challengebeschreibung findet sich auch viel aussagekräftiges und appetitanregendes Bildmaterial im Buch.
- Birgit Fazis
Fingerfood - bayerisch gut
(22)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDie Bayerische Küche steht seit jeher für Lebensfreude und Genuss. Und gerade im Winter tut ein kulinarischer Seelenschmeichler besonders gut. Wer momentan keine Zeit oder kein Geld für einen Abstecher ins schöne Bayern und seine Wirtshäuser hat, kann sich auf ein paar nette, moderne Rezepte in Bayerischer Tradition für zuhause freuen. Birgit Fazis ist eigentlich Food-Bloggerin und hat mit „Fingerfood – Bayerisch gut“ ihr drittes Kochbuch veröffentlicht. Die Rezepte sind schnell zubereitet und einfach nachzumachen.
Das kleine, 128 Seiten lange Kochbuch trägt den wunderschönen Untertitel „Tapas von dahoam“ und ist in vier große Bereiche aufgeteilt: in „Aufs Brot“ werden Aufstriche, Dips und schnelle Schnittchen gezeigt, bei „Im Glas“ geht es vor allem um kleine, vorportionierte Gerichte, die in Schüsselchen oder Einmachgläsern präsentiert werden und in „Am Spieß“ und „Am Stück“ gibt es Rezepte für Fingerfood, das entweder aufgespießt oder gleich im handlichen Mini-Format daherkommt. Jedes Rezept wird durch ein ganzseitiges Foto ergänzt, sodass zumindest deutlich wird, wie das Ganze am Ende aussehen sollte.
Drei der Rezepte habe ich bereits getestet:
Als erstes den Klassiker „Obazda“ (allerdings ohne Kümmel - Schande, oh Schande, aber den mag hier keiner): Die Masse war lecker, schnell gemacht und noch schneller wieder verzehrt.
Als zweites Rezept habe ich spontan „Birnen-Canapés“ gemacht, den Blauschimmel aus dem Rezept aber durch Camembert ersetzt, weil dieser noch im Haus war. Auch sehr lecker und zusammen mit den Obazda-Häppchen so mächtig, dass das eigentlich schon gereicht hätte.
Trotzdem mussten die „Käsespätzlemuffins“ noch als letztes Testobjekt herhalten. Allerdings fand ich hier den Aufwand, alles in die Förmchen zu füllen zu umständlich, obwohl es ja eigentlich nur Käsespätzle mit Ei sind... Aber gut, es sollte ja "Fingerfood" sein und somit vorportioniert werden.
Die Rezepte sind allesamt recht simpel und einfach zu adaptieren, auch Anfänger in der Küche sollten daher keine Probleme haben. Die Zutaten sind regional zu bekommen, es sind keine exotischen Ausfälle dabei und im Notfall kann auch auf teils vorgefertigte Produkte zurückgegriffen werden, wenn es mal schnell gehen muss. Für mich gab es allerdings wenig Neues zu entdecken und viele der Gerichte sind „nur“ altbekannte Klassiker in klein. Aus diesem Grund würde ich einige der Rezepte auch nicht als „Fingerfood“, sondern eher als „Snacks“ bezeichnen (ein Fleischsalat lässt sich nun mal schlecht mit der Hand essen). Aber: das Essen soll schmecken und satt machen – und das tut es definitiv!
Wer sich in der Bayerischen Küche noch nicht so richtig auskennt und auf der Suche nach netten Ideen ist, wird sicher fündig. Für eingefleischte Anhänger der Bayerischen Esskultur wird allerdings nicht viel Innovatives dabei sein. - Rüdiger Vaas
Einfach Hawking!: Geniale Gedanken verständlich erklärt
(6)Aktuelle Rezension von: Kathrin_Schroeder„Einfach Hawking“
Hörbuch gehört dank Netgalley.
Unterhaltsam kurzes Hörbuch über Hawking und einige seiner bahnbrechenden Erkenntnisse und Überlegungen.
Achtung, dieses Hörbuch schafft nicht, dass die Theorien und die dahinterliegende Mathematik, Denkweise uvm. verstanden werden kann. Aber es schafft auf kurzweilige Art Hawkings erstaunliches Leben und einige bahnbrechende Theorien und Erkenntnisse anzureißen. Dabei ist das Buch gut verständlich und für mich sehr ansprechend gelesen.
#EinfachHawking #NetGalleyDE #KathrinliebtLesen #Rezension #Bookstagram #Audiobook #RüdigerVaas
- Angelika Ilies
One Pot Pasta
(42)Aktuelle Rezension von: SternchenBlauEigentlich mag ich diese Kochhefte von G&U total gerne und habe mit ihrer Hilfe gerade als Teenie besser kochen gelernt. An One-Pot-Pasta traue ich mich bislang eher wenig, weil ich immer Banmel habe, dass die Flüssigkeit nicht ausreicht. Wie gut, dass dieses Buch hier gleich mit Pasta Neapoletana mit nur fünf Zutaten einsteigt.
Der Rest war aber dann ziemlich enttäuschend. Zusätzlich zum Einstiegsrezept reizen mich nur drei Rezepte. Das ist echt wenig. Was mich aber völlig irritiert hat: Und warum brauche man bei One-Pot gekochtes Ei oder soll Pesto zusätzlich selber machen? Das widerspricht doch völlig dem Gedanken.
Nichts Besonderes. Zum Glück habe ich es nur in der Bibliothek ausgeliehen und konnte es schnell wieder zurückgeben 2,5 Sterne.
- Björn Freitag
Smart Cooking
(70)Aktuelle Rezension von: JulianchenDas Kochbuch sieht wirklich toll aus. Wunderschöne Bilder, leckere Rezepte, nicht zu schwer und die Zutaten hat man fast alle im Haus. Easy, lecker und dazu noch schnell gezaubert. Eigentlich ideal. Doch irgendwie springt der Funke nicht so richtig über. Ich habe ein paar Rezepte ausprobiert, alles wirklich sehr lecker und die einzelnen Schritte sind auch wirklich verständlich und gut erklärt. Aber warum auch immer animiert mich das Buch nicht, noch mehr auszuprobieren. Das ist wirklich schade. Vielleicht wird es in Zeiten von Foodblogs und Küchenplattformem immer schwieriger mit einem Kochbuch zu überraschen und zu begeistern? Ich gebe dem wirklich ansprechend aufgemachten Kochbuch noch eine Chance und werde noch ein paar Rezepte ausprobieren. - Pascale Weeks
Mit Meal Prep zum Wunschgewicht
(12)Aktuelle Rezension von: katze102Pascale Weeks betreibt in Frankreich einen Kochblock und hat bereits mehrere Kochbücher veröffentlicht, dieses hier zusammen mit der Ernährungsberaterin Aurélie Guerri.
Auf den ersten Seiten des Buches erhält man eine Einweisung in die drei Phasen der hier vorgestellten Ernährungsumstellung; so dauert die „Reinigung“ zwei Wochen, die „Neuausrichtung fünf Wochen und die „Routine“ ebenfalls fünf Wochen. Pro Woche gibt es fünf Rezepte, jeweils für das Abendessen, insgesamt also 60 Rezepte. Für Frühstück, Mittagessen und Zwischenmahlzeit gibt es in der Einführung jeweils ein paar Ideen.
Der Plan ist, am Sonntag die fünf Abendessen der folgenden Woche so weit wie möglich zuzubereiten. So wird geschnibbelt und vorgekocht, wobei die leichter verderblichen Zutaten für die ersten Rezepte genutzt werden. In jeder Woche gibt es eine pürierte Gemüsesuppe, die man einfriert, zeitlich passend auftaut und aufwärmt. Manche vorbereiteten Rezepte werden als Salat kalt gereicht oder in Fertigwraps eingerollt; vorbereitete Dips und Salatsaucen sind sofort einsatzbereit. Unter anderem werden Aufläufe so vorbereitet, dass man die gegarten Bestandteile dann noch mal aufbackt. Das Wochenende ist von diesem Plan ausgenommen; entweder kocht man die Mahlzeiten zusätzlich oder geht essen, was aber ein Einhalten der Ernährungsumstellung erschweren dürfte.
Ich muss gestehen, dass das Buch anders ausgefallen ist, als ich vor dem Lesen angenommen hatte. Ich war nicht davon ausgegangen, dass man nur das Abendessen vorbereitet. Wahrscheinlich ist dieses Vorgehen für alljene, die Frühstück und Mittag außer Haus einnehmen eine Erleichterung, obwohl ich denke, dass viele zur Zeit im Homeoffice arbeiten und dann doch alle Mahlzeiten zu Hause einnehmen – und zwangsläufig dann doch für Frühstück und Mittagessen täglich aufs Neue in der Küche stehen. Für mich persönlich macht also die Vorbereitung des Abendessens für eine Woche nicht ganz so viel Sinn; ich arbeite da lieber übergreifend, koche einen Eintopf für zwei Tage oder Kartoffeln, Nudeln, Reis und Co. in doppelter Menge um sie im Kühlschrank für eine andere Mahlzeit bereit zu haben.
Die Zubereitungen der Wochenmahlzeiten sind immer gut aufgebaut, mit einer Übersichts der fotografierten Zutaten auf einer Doppelseite, gefolgt von den fünf Titeln der Abendessen, wobei diese Übersicht als Menü der Woche bezeichnet wird. Eine Einkaufsliste, die ich durch ihre vier Spalten und den dadurch ausgelösten Zeilenumsprüngen bei den meisten Zutaten ziemlich unübersichtlich finde sowie ein Verarbeitungsplan für den Sonntag runden den Einstieg in die Woche ab. Angegeben werden für die Sonntagsvorbereitungsarbeiten zwei Stunden; wobei ich mir nicht sicher bin, ob diese Zeitangabe nicht ein wenig zu knapp bemessen ist, selbst für Routinierte. Jedes Abendrezept zeigt die Vollendung der Speise auf, ergänzt durch ein Foto sowie eine Veggie-Version. Dass man Zeit einsparen kann, wenn man beispielsweise Möhren für direkt mehrere rezepte klein schneidet und auch weniger zu spülen hat, leuchtet mir ein. Jedoch schätze ich es, wenn die Zutaten meines Essens frisch sind und die eben erwähnten Möhren würde ich lieber frisch raspeln als tagelang im Kühlschrank geraspelt zu lagern; ich stelle mir vor, dass sie dann auch noch mehr ihrer gesunden Inhaötsstoffe enthalten.
So interessant ich die Idee der wöchentlichen Vorberitung finde, umso mehr muss ich für mich feststellen, dass ich ein tägliches Kochen und Zubereiten der Mahlzeiten dann doch bevorzuge. Dennoch habe ich einige gute Ideen und Anregungen sowie ansprechende, schnelle Rezepte in diesem Buch gefunden, die ich zubereiten werde. Grillen
(2)Aktuelle Rezension von: MissStrawberryDie neue Kochbuchreihe von GU ist einfach perfekt – leckere Gerichte, ausgefallen und besonders, aber ohne allzuviel Schnickschnack, sondern eben einfach. Dabei bleibt der Geschmack keineswegs auf der Strecke. Im Gegenteil: gerade durch das Einfache kommt oft der Eigengeschmack viel mehr zur Geltung.
Dennoch gibt es auch in diesem Grill-Buch Rezepte, die nicht jedem gefallen werden. Zumindest ich überblättere manche Ideen dann schon mal gern. Doch dass mir wirklich jedes Rezept gefällt, hätte ich auch gar nicht erwartet.
Das Buch ist unterteilt in die Kapitel:
Schnell gegrillt
Grill-Klassiker
Veggie-Grillen
Burger & Co.
Salate, Saucen, Dips
In jedem Kapitel findet sich auch noch ein Extra: Grillen in der Stadt, American Barbecue, Grillen in Asien, Grillen wie die Profis. Über das Register lassen sich Rezepte schnell und leicht finden. Zu jedem Rezept findet man die Angaben zur Anzahl der Portionen, Zeitangaben, Kalorienangaben, eine Zutatenliste und natürlich eine gut verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung. Bei einigen der Rezepte findet sich sogar noch ein Tipp extra.
Das Auge isst bekanntlich mit, und so bin ich von den tollen Fotos der Lebensmittel bzw. fertigen Gerichte begeistert. Ich mag Rezepte ohne Bild einfach nicht, orientiere mich gerne an Fotos.
In diesem Buch wurden die besten Grillrezepte aus dem GU-Verlag zusammengestellt. Mir gefällt das Buch rundum, von der Aufmachung über die Materialien bis zu den (meisten) Rezepten. Es wurde an alle Fleischsorten gedacht, auch an Fisch. Rezepte für Gemüse und Früchte finden sich ebenfalls. Kein Wunder also, dass ich die vollen fünf Sterne vergebe!























