Bücher mit dem Tag "einfaches leben"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "einfaches leben" gekennzeichnet haben.

53 Bücher

  1. Cover des Buches Die Farbe von Milch (ISBN: 9783961610006)
    Nell Leyshon

    Die Farbe von Milch

     (353)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    Ich fand die Story sehr interessant und krass, allerdings musste ich mit dem Schreibstil erst warm werden. Die Protagonistin war besonders und auch etwas gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte an sich war ruhig, aber trotzdem spannend und das Ende war sehr überraschend.

  2. Cover des Buches Der Trafikant (ISBN: 9783036959092)
    Robert Seethaler

    Der Trafikant

     (425)
    Aktuelle Rezension von: Juliapeach

    Inhalt (kurz): Das Buch handelt von einem jungen Jugendlichen namens Franz Huchel, welcher behütet in einem Dorf mit seiner Mutter aufwächst. Durch ein Ereignis wird Franz von seiner Mutter nach Wien geschickt und trifft dort auf Otto Trsnjek, welcher ihn im Laufe des Buches leitet und begleitet. Sowie den Juden Siegmund Freud, der ihm als Hilfe dient, zu dem er aufschaut kann und um Rat bittet und seine erste große Liebe Anezka.

    Der Schreibstil ist leicht zu verstehen und die Charaktere sind sehr liebenswürdig. Das Buch hat keine Kapitel, weshalb man einen guten Lesefluss hat. Es wird deutlich wie hin und hergerissen die Figuren mit ihren Gefühlen sind. Außerdem kann man diese gut nachvollziehen. Der zweite Weltkrieg spielt eine große Rolle und zeigt auch welchen Einfluss dies auf die Entwicklung eines jungen Erwachsenen hat. 

    Fazit: Ein sehr schönes und spannendes Buch mit Wendungen die man nicht erwartet hat. Sehr schön für zwischendurch!!

  3. Cover des Buches Ein ganzes Leben (ISBN: 9783442482917)
    Robert Seethaler

    Ein ganzes Leben

     (394)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald

    Robert Seethaler schafft es, ein ganzes Leben auf 150 Seiten zu bannen. 

    Berührend und tief gehend - aber doch einfach und klar. So würde ich Robert Seethalers Werk beschreiben. Es geht um Andreas Egger, der als Zögling eines Bauers in einem kleinen Bergdorf aufwächst. Er arbeitet, er liebt, er leidet, er lebt. Und wir mit ihm, vom Anfang bis zum Ende. 

    Wir begleiten Egger, erfahren warum er so ist, wie er ist. Erleben, wie er die Liebe findet, verliert und wieder findet. Leben mit ihm, sehen durch seine Augen - die so anders wahr nehmen, als beispielsweise ich selbst. Die Welt dreht sich und Egger mit ihr. Vielleicht nicht im selben Tempo, aber das spielt keine Rolle. Egger ist, wie er ist. 

    .

    Er ist ein Fels in der Brandung. Sagt nicht viel, ist aber nicht still. Fleißig, aber nicht ehrgeizig.. Lässt sich wenig von außen beeinflussen. Er liebt die Berge, liebt seine Ruhe, liebt eine Frau. 

    .

    Ich schreibe so poetisch, dabei ist das Buch wenig poetisch geschrieben. Es ist geschrieben wie Egger ist: direkt und klar, ohne Ausschweifungen und auf den Punkt gebracht. Und damit geht es unter die Haut!

    .

    Fazit: Große Leseempfehlung. Berührt und geht tief ins Herz hinein! 


  4. Cover des Buches Stoner (ISBN: 9783423143950)
    John Williams

    Stoner

     (424)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    William Stoner wächst anfangs 20. Jahrhundert als armer Farmerjunge auf dem Hof seiner Eltern auf. Diese möchten, dass er Agrarwissenschaften studiert, um später einmal das eigene Landgut zu übernehmen. Stoner merkt jedoch bald, dass seine wahre Leidenschaft in einem anderen Bereich liegt. Als Literatur-Professor beschäftigt er sich zeitlebens vor allem mit Büchern, Arbeiten, Studenten, Prüfungen und dergleichen. Vielleicht gerade deshalb scheint das gesellschaftliche und familiäre Leben an ihm vorüberzuziehen. Höhen und Tiefen scheint er seltsam gleichgültig zu begegnen und so mag es einem vorkommen, dass sein Leben einfach langweilig und nichtssagend verläuft. Stoner ist aber alles andere als charakterschwach. Durch das hohe Mass an Anständigkeit und Pflichtbewusstsein, das er sich auferlegt, führt er Veränderungen nur im äussersten Notfall herbei.

    In wunderbarer Sprache geschrieben und mit viel Tiefgang und Psychologie ist dieser Roman eine schöne Entdeckung, die aus welchen Gründen auch immer, erst rund 50 Jahre nach der originalen Erstausgabe gemacht wurde.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte verbindet Gesellschaft, Beruf, Ehe, Krieg und ist klug und berührend geschrieben.

  5. Cover des Buches Die Wand (ISBN: 9783548288123)
    Marlen Haushofer

    Die Wand

     (858)
    Aktuelle Rezension von: _sternenguckerin_

    Plötzlich ist die Wand da. Sie schneidet die Protagonistin von der ganzen Aussenwelt ab und lässt sie völlig allein zurück. Obwohl: Allein ist sie nie. 

    Luchs ist dabei, der Hund und eine Katze. Schliesslich findet irgendwann eine alleingelassene Kuh zu der Protagonistin und das Leben geht weiter. Das Leben geht weiter, obwohl alle Menschen plötzlich weg sind. Obwohl die Protagonistin auf sich allein gestellt ist. Obwohl das Leben nicht mehr so ist, wie es mal war. 

    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Ein sehr ergreifender und doch ruhiger Roman mit viel Tiefe. Besonders gefallen hat mir der liebevolle und verständnisvolle Blick der Protagonistin auf die Tierwelt und die Natur. Gerade in dieser Stille, die sich durch die eher eintönige Handlung ergibt liegt wahnsinnig viel Kraft und die zahlreichen unbeantworteten Fragen scheinen vom Leser oder der Leserin wissen zu wollen, was denn im Leben nn wirklich zählt.

  6. Cover des Buches In die Wildnis (ISBN: 9783492259743)
    Jon Krakauer

    In die Wildnis

     (380)
    Aktuelle Rezension von: Alexia_

    In „In die Wildnis“ versucht Jon Krakauer den Beweggründen des jungen Chris McCandless auf die Spur zu kommen. Wer war dieser Mann der in seinen noch so jungen Jahren alles hinter sich gelassen hat und in die wüste Wildnis Alaskas aufgebrochen ist und nie wieder zurückkam? Der Autor nimmt den Leser mit auf seinen Recherchen und bietet einen umfassenden Überblick über Chris McCandless Reise zu sich selbst.

    Bei diesem Buch handelt es sich um keinen Roman, der einem Spannung und Action liefert. Dennoch konnte mich Jon Krakauer an sein Buch fesseln, so dass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte. Das lag vor allem daran, dass er es geschafft hat die vielen Fakten und Geschichten die er in seinem Buch verarbeitet, fesselnd und informativ für den Leser aufzuarbeiten. So kommt kein Gefühl von Langeweile auf und man bleibt am Ball. Er bietet umfassende und tiefe Einblicke in das Leben eines jungen Mannes, der zutiefst zerrissen scheint und in der Natur die Antwort sucht. Jon Krakauer belichtet ein wenig sein Leben, aber vor allem die Menschen die ihm während seiner Reise begegnet und wichtig geworden sind. Zusätzlich zieht er immer wieder Vergleiche zu seiner eigenen Person und erkennt sich selbst in vielen Situationen in Chris wieder. Er versucht die Hintergründe und Motivationen diesen jungen Mannes zu erfassen und aufzuzeigen und dass ohne sie zu einem Zeitpunkt zu kritisieren oder zu bewerten. Er schafft es alles objektiv und zum Verhältnis von Chris Umständen zu sehen und schafft es dem Leser einen neutralen Überblick zu schaffen. Die Frage nach dem warum beantwortet er dabei allerdings nie, sondern es scheint als würde er die Leser mit auf seinen Denkprozess über Chris Beweggründe mitnehmen. Das ist vermutlich auch der Grund, warum das Ganze nicht unbedingt chronologisch aufgebaut ist, sondern immer wieder zwischen den Jahren springt. Anfangs hat mich das tatsächlich ein wenig gestört, schlussendlich hat mich aber der informative Charakter dabei mehr überzeugt. Wunderbar fand ich die Zitate zu Beginn jeden Kapitels, teils Passagen aus Büchern die Chris bis zu Letzt bei sich und selbst markiert hatte. Nach Beenden des Buches bin ich mit gemischten Gefühlen zurückgeblieben, war aber dennoch tief beeindruckt. Deswegen verdiente 5 von 5 Sternen.

  7. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  8. Cover des Buches Kein anderes Meer (ISBN: 9783746632872)
    Edwidge Danticat

    Kein anderes Meer

     (26)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi

    „Poetisch und farbenprächtig: Eine märchenhafte Reise in eine fremde Welt“
     Damit wird dieses Buch angekündigt und auf den ersten Seiten kann man durchaus diesen Eindruck bekommen. Wir machen eine Reise nach Haiti, wo die Uhren anders ticken, wo man eng mit dem Meer verbunden lebt und wo alte Legenden mit dem modernen Leben verwoben sind.

    Sehr poetisch wird hier geschildert, wie der arme Fischer Nozias in den Slums von Haiti lebt und mit sich und dem Schicksal hadert, weil er nicht sicher ist, ohne seine Frau seine Tochter aufziehen zu können. Sollte er sie weggeben?
     Nur lebt Nozias eben nicht in einem Märchen, auch wenn die Landschaft schön ist und das Meer rauscht. Er ist bitterarm. Vielen seiner Nachbarn geht es ähnlich. Sein Töchterlein kann zur Schule gehen, weil sie ein Armenstipendium bekommen hat, vom reichen Schuldirektor, dessen Sohn das Hausmädchen schwängerte und das Weite suchte…

    Hier kommen alle zu Wort: Der Schuldirektor, die Lehrerin, das Hausmädchen, ihr Sohn und viele mehr. Das Leben ist ganz und gar nicht märchenhaft, auch wenn alle Schicksale eng miteinander verbunden sind in dieser Gesellschaft, herrschen doch mafiöse Strukturen, gibt es Rachezüge und Blutfehden, weil das Rechtssystem unberechenbar ist. Im Mittelteil fragt man sich, ob sich das Ganze etwa zu einem Thriller entwickelt.

     Dieses Buch ist vielleicht eine Reise durch die Schattenseiten Haitis, die dem Leser poetisch die  Mentalität und die Probleme der Bevölkerung aufzeigt. Es ist ein kurzes Buch und lässt einen in das Thema hineinschnuppern, es ist lesenswert, aber ganz sicher kein Märchen.

  9. Cover des Buches Rattentanz (ISBN: 9783548283937)
    Michael Tietz

    Rattentanz

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Bachanek

    Ich habe das Buch quasi in einem "Ritt" gelesen. Unfähig aufzuhören, ohne zu wissen was noch kommen wird. Herausgeschleudert aus dem normalen Leben zeichnet sich schnell ab, wie dünn die Kruste der Zivilisation ist. Alle erdenklichen menschlichen Abgründe tun sich in kürzester Zeit auf und es gelingt den Menschen nur mühsam ein normales Miteinander herzustellen. Mit Entsetzen stellte ich fest, dass ich einige Handlungen , die weder moralisch noch rechtens waren nachvollziehen, ja, billigen  konnte . Und auch der Schrei nach Bestrafung, war erstmal selbstverständlich, wandelte sich dann aber, als es darum ging, die Strafe zu vollziehen. Das Buch zwingt dazu, sich mit sich selbst zu konfrontieren. Und ja, darüber nachzudenken, welche Skills habe ich um bei einem solchen Desaster nützliches tun zu können.

    Danke Michael Tietz für diese Buch

  10. Cover des Buches Schnee, der auf Zedern fällt (ISBN: 9783455651430)
    David Guterson

    Schnee, der auf Zedern fällt

     (241)
    Aktuelle Rezension von: Dini94

    Zu Beginn des Buches befindet sich der Leser in einer Gerichtsverhandlung. Der japanischstämmige Amerikaner Kabou Minamoto wird wegen Mordes an einen amerikanischen Bürger angeklagt. Der Einzige der ihm eventuell helfen könnte, wäre der einarmiger Journalist namens Ishmael Chamber. Dieser jedoch befindet sich in Zwiespalt, denn seine Jugendliebe ist jetzt Kabou´s Frau.

    Der Klapptext deutet auf eine spannende Geschichte, jedoch wird der Leser sehr oft in die Vergangenheit zurück versetzt. Der Autor versucht mit den vielen Rücksprüngen, die damalige angespannte Situation zwischen Amerikaner und japanischstämmigen Amerikaner darzustellen.

    Das Gerichtsverfahren und die Mordaufklärung sind eher nebensächlich. Der Mordvorgang klärt sich auf die restlichen 100 Seiten. Tut mir Leid für den Spoiler. 

    Ja, es ist ein historischer Roman und ja, die Grundidee ist gelungen aber der Inhalt könnte etwas anders verpackt bzw. erzählt werden. Wem langwierige Lebensgeschichten gefallen, wird dieses Buch mögen.

  11. Cover des Buches Schande (ISBN: 9783596509515)
    J.M. Coetzee

    Schande

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    J.M. Coetzee ist ein Autor aus Südafrika und war mir bisher nicht so bekannt. Obwohl er schon den Nobelpreis für Literatur bekommen hat und 2 x den Booker Preis. Er lebt seit 2002 in Australien und ist bereits im hohen Alter von 80 Jahren.

    In seinem Roman "Schande" hat er einen Literaturprofessor angesiedelt, der nach 2 gescheiterten Ehen immer noch stark dem weiblichen Geschlecht zugewandt ist. David Lurie beginnt eine Affäre mit einer Studentin, die vom Alter her seine Tochter sein könnte. Nachdem die Geschichte ans Licht kommt fällt er in Ungnade bei seiner Universität. Er flieht zu seiner Tochter, die auf einer einsamen Farm lebt.

    Lucy lebt ein so ganz anderes Leben als das, was sein Vater kennt. Sie versucht auf einem entlegenen Stück Land eine kleine Farm aufzubauen. Dort kümmert sie sich um Hunde. Anfangs scheint es, als könne Lucys Leben ihrem Vater einen neuen und natürliche Rhythmus und Halt geben. Dann aber geschieht etwas, womit Vater und Tochter nicht gerechnet haben. Sie werden überfallen. Die Folgen werden die Beiden erst einmal aus der Bahn werfen. Konflikte und Meinungsverschiedenheiten kommen immer mehr zu Tage. Dabei greift der Autor auch das Thema Apartheit auf.

    Er schreibt schon sehr intellektuell, das hat er auch in der Rolle des Professors ausgelebt. Sehr düster beschreibt er die Atmosphäre auf dieser Farm. Da gruselt es einem schon ein wenig beim Lesen. Immer wieder möchte man auch Lucy durchschütteln und ihr sagen, was musst Du hier alleine leben?

    Der Autor Coetzee hat Südafrika den Rücken gekehrt vor vielen Jahren. Man hat hier nicht den Eindruck er rechne mit den "Schwarzen" ab, sondern er beschreibt hier eher das Versagen der "Weißen" in diesem Land. Um einen Einblick in das Leben in Südafrika zu bekommen, dem kann ich nur sagen, er sollte das nicht so umfangreiche Buch unbedingt lesen.

  12. Cover des Buches Baba Dunjas letzte Liebe (ISBN: 9783462054729)
    Alina Bronsky

    Baba Dunjas letzte Liebe

     (281)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Im Roman „Baba Dunjas letzte Liebe“ von Alina Bronsky kehrt die ehemalige Krankenschwester Evdokija Anatoljewna, im Buch stets Baba Dunja genannt, in das Dorf Tschernowo zurück, das unweit von Tschernobyl in der sog. Todeszone liegt, um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Zusammen mit anderen Gleichgesinnten baut sich die über 80-jährige dort ein neues Leben auf, ohne viel Komfort, aber immerhin in ihrer alten Heimat, die sie vermisst hat. Wir lernen den sterbenskranken, lesebegeisterten Petrov dabei ebenso kennen wie die gebildeten, etwas egoistischen Eheleute Gavrilov und Baba Dunjas schwergewichtige, leicht depressive Nachbarin Marja, die einen gut gefüllten Medizinschrank besitzt, sowie den fast 100-jährigen Sidorov, mit seinem mysteriösen Telefon, der auf der Suche nach einer heiratswilligen Frau ist. Das Dorfleben verläuft weitestgehend ruhig und unspektakulär. Baba Dunja ist Selbstversorgerin, sie fährt ab und zu in die nächstgelegene Stadt Malyschi, um Briefe und Pakete ihrer Tochter Irina und Enkelin Laura aus Deutschland in Empfang zu nehmen. Beide vermisst sie sehr, schließlich scheuen sich junge, gesunde Leute davor, sich länger in der Todeszone aufzuhalten. Mit Besuch ist also nicht zu rechnen. Doch Baba Dunja blickt auf ein erfülltes Leben zurück, sie ist mit sich im Reinen, sie erwartet nichts mehr vom Leben. Das Dorfleben gestaltet sich etwas sonderbar und schrullig. Die Alten leben zwar miteinander und wissen auch alles voneinander, doch man lässt sich in Ruhe. Jeder Bewohner wird liebevoll und mit einem Augenzwinkern in seinen Eigenheiten präsentiert. Baba Dunjas Wahrnehmung zeichnet sich z.B. dadurch aus, dass sie toten Tieren und Menschen, z.B. ihrem Ehemann Jegor, immer mal wieder begegnet. Aufregung macht sich erst im Dorf breit, als eines Tages ein unbekannter Mann mit seiner jungen Tochter dort auftaucht, um dort zu leben. Baba Dunja hält dies für unverantwortlich und will die beiden dazu drängen, das Dorf wieder zu verlassen. Diese Entscheidung sorgt für einen tragischen Vorfall im Dorf, der das weitere Leben der Bewohner verändert. 

    Die Charaktere sind rührselig gestaltet, die Beziehung der Figuren zueinander wird humorvoll und warmherzig gezeichnet. Was mir ebenfalls gefällt, ist der Umstand, dass die Autorin sich auf reale Vorfällt bezieht, denn solche Rückkehrer, sog. „Samosely“ (Selbstsiedler), wie Baba Dunja, gab und gibt es tatsächlich, es werden nur immer weniger. 

    Besonders hervorzuheben ist der sprachliche Stil der Erzählung, der typische Bronsky-Stil, der auch hier wieder deutlich wird. Trotz der Ernsthaftigkeit des Themas erzählt die Autorin leichtfüßig, scherzend, geradlinig, mit klaren, pointierten Sätzen, mit amüsanten Vergleichen und mit einem komischen Blick für ausgefallene Details. Diesen Erzählstil mag ich sehr und aus diesem Grund, wegen dieses unverkennbaren Stils, schätze ich die Autorin sehr. 

     

    Fazit: Eine schrullige Dorfgemeinschaft, eigensinnig und rührselig konzipiert, in typischem Bronsky-Erzählstil, absolut lesenswert.

  13. Cover des Buches Das Glück vom einfachen Leben (ISBN: 9788868393915)
    Lorenz Staud

    Das Glück vom einfachen Leben

     (10)
    Aktuelle Rezension von: labelloprincess

    Das Cover mit dem Autor passt natürlich hier sehr gut. Die geschwungene Schriftart gefällt mir sehr gut.

    Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, lies sich mit der Zeit aber gut lesen. Mir gefielen vor allem die wunderschönen Bilder im Buch ausgesprochen gut. Sie lockerten das Buch auf und luden nochmals zum Innehalten und genauen betrachten ein. Die Schönheit liegt oft im Detail.

    Auch den Inhalt fand ich sehr interessant und ich stimme dem Autor in ganz vielen Dingen zu. Weniger ist doch oft mehr, vor allem in unserer heutigen konsumorientierten Welt. Man verlernt oft sich über die kleinen Dinge zu freuen und einfach für das dankbar zu sein was man hat. Meiner Meinung nach hätte man das Buch aber etwas kürzen können, da ich beim Lesen doch oft das Gefühl hatte alles wiederholt sich, dass machte manche Stellen dann doch etwas langatmiger.

    Für mich war es ein kleines Büchlein zum Nachdenken und Augenöffnen. Wir können nicht gegen die Natur leben, sondern nur mit ihr. Ich vergebe für das Buch 3,5 von 5 Sterne.

  14. Cover des Buches Tortilla Flat (ISBN: 9783423107648)
    John Steinbeck

    Tortilla Flat

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Lonechastesoul
    "Things that happen are of no importance. But from everything that happens, there is a lesson to be learned."

    Tortilla Flat ist eine Geschichte, die in der Zwischenkriegszeit in Kalifornien spielt. Im Mittelpunkt stehen Danny und seine Freunde, allesamt sogenannte "paisanos", Nachfahren spanischsprachiger Einwanderer in Kalifornien; und allesamt sind sie arm wie Kirchenmäuse - bis Danny plötzlich völlig unerwartet zwei Häuser erbt, und seine Freunde einlädt, bei ihm zu wohnen.

    Der Roman beschreibt das süße Leben und den Genuss des Nichtstuns. Es ist angenehm zu lesen, wie Danny und seine Freunde Tag für Tag einfach nur faul herumlungern und nichts tun. Doch leider baut sich im Verlauf der Geschichte keine wirklich Handlung oder Spannung auf. Die Tage und Seiten plätschern dahin und es passiert nix außer kleiner teils amüsanter, teils langatmiger Ereignisse, die ziemlich ausführliche beschrieben werden. Auch die Figuren werden nur oberflächlich beschriebene und gewinnen nicht an Tiefe und charakterlicher Vielfältigkeit. Ein gesellschaftskritischer Roman aus dem Kalifornien Anfang des 20. Jhd., mehr wollte John Steinbeck ja auch gar nicht schreiben. Steinbecks Stil ist für mich etwas ungewohnt und neuartig, ja eigenartig und irgendwie kann ich mich mit seiner Erzählwiese auch nicht so wirklich anfreunden.
  15. Cover des Buches Das Leben meiner Mutter (ISBN: 9783548288741)
    Oskar Maria Graf

    Das Leben meiner Mutter

     (21)
    Aktuelle Rezension von: gst

    „Der Mensch, der zum ersten Mal ganz hingegeben liest, dem scheint alles Gelesene Leben zu werden, Leben der nächsten Menschen, die er kennt.“ Diese Erkenntnis scheint Oskar Maria Graf tief beeindruckt zu haben. Das Lesen wurde ihm zur Obsession, später auch das Schreiben.

    In diesem Buch hat er seiner Mutter ein beeindruckendes Denkmal gesetzt.
    Die Zeit ihres Lebens vom 1. November 1857 bis ins Jahr 1934 wird lebendig. Als Leser erleben wir die Zeiten von König Ludwig II. ebenso mit, wie Bismarcks Politik und Hitlers Anfänge. Das Buch geht im ersten Teil vor allem auf den Alltag der einfachen Leute rund um den Starnberger See ein. Theres, die Bauerntochter, wird nach ihrer Heirat zur „Bäckin“ (Bäckersfrau). Obwohl Max Graf gerne eine Geschäftsfrau an seiner Seite gehabt hätte, kennt sie weiterhin nur Arbeit, Aufopferung für die Familie und Unterwerfung. Sie gebiert elf Kinder, von denen drei viel zu früh sterben. Oskar ist der Zweitjüngste (* 1984 in Berg am Starnberger See + 1967 in New York) und entdeckt seine Mutter erst, als sie nach der letzten Geburt dem Sterben näher ist als dem Leben (Beginn des zweiten Teils, der einer Autobiografie des Autors sehr nahe kommt).
    Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, war die chronisch aufeinander aufgebaute Entwicklung der Zeitgeschichte. Da liest man von Berufen, die es heute schon lange nicht mehr gibt, von der Einführung der Elektrizität, vom Auswandern nach Amerika. Graf, dessen großer Bruder so gar nichts von seiner Begeisterung für Bücher hielt, wollte ihm diese schlagend austreiben. Trotzdem blieb der seinem Vorbild Tolstoi treu und begann, in München an seiner Schriftstellerkarriere zu arbeiten.
     Sehr gelungene Beschreibungen von Personen und deren Charaktere wechseln sich mit spannenderen Abschnitten ab. Doch im Großen und Ganzen ist dies ein eher ruhiges Buch, das einen tiefen Einblick in die zweite Hälfte des vorletzten Jahrhunderts und das erste Drittel des vergangenen Jahrhunderts gibt. Gerade das macht es zu einem wahren Klassiker.

  16. Cover des Buches Anni und Alois - Arm sind wir nicht (ISBN: 9783453604698)
    Julia Seidl

    Anni und Alois - Arm sind wir nicht

     (7)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Anni und Alois Sigl sind harte Arbeit gewohnt. Sie sind über fünfzig Jahre verheiratet und arbeiten als Selbstversorger jeden Tag auf ihrem Einödhof. Anni liebt ihre Apfelbäume und die Hühner, Alois macht alles gerne, was mit Holz ist. Ein bescheidenes Leben mit wenig Geld, doch sie bezeichnen sich nicht als arm. Sie haben alles, was sie benötigen. Julia Seidl hat das Ehepaar über drei Jahre immer wieder besucht und Stefan Rosenboom hat Ausschnitte aus ihrem Leben fotografisch festgehalten.

    Erster Eindruck: Auf dem Cover das Ehepaar Sigl in ihrer Küche; im Innern viele Fotos – das gefällt mir.

    Das Ehepaar Sigl war Hauptdarsteller in einer mehrteiligen TV-Dokumentation und ist damit zu einer gewissen Berühmtheit geworden. Anni und Alois sind sehr unterschiedlich: sie ist eine resolute, humorvolle Frau, er ein eher stiller, in sich gekehrter Mann. Doch hier zeigt sich eben, dass Gegensätze sehr wohl gut harmonieren, wie ihre über fünfzigjährige Beziehung zeigt.

    Anni mag keine Schuhe – und damit sind selbstverständlich keine Louboutins oder so gemeint, sondern ganz gewöhnliche Schuhe. Sie läuft die meiste Zeit des Jahres barfuss herum, nur im Winter trägt sie Stiefel. Sie hat zudem immer schnell heiss, ganz im Gegensatz zu ihrem Mann, der leicht friert. Anni hat sich zu einer Spezialistin in Sachen Apfelbaumveredelung entwickelt (sie isst übrigens bis sechs Äpfel am Tag, Alois hingegen etwa drei die Woche) und ist weitherum für ihr Wissen und die Artenvielfalt in ihrem Garten bekannt: Bei ihr gibt es 120 Sorten Äpfel!

    „Jammern, das hat noch keinem geholfen.“ (Anni)

    Alois ist ein Stiller und liebt es, mit Holz zu arbeiten. Er sorgt auch für das Holz, das sie für ihren einzigen Ofen im Haus benötigen. Der Einödhof ist sein Elternhaus und überraschenderweise hat er als neuntes von neun Kindern den Hof übernommen. Das Haus ist fast unverändert – die Sigls leben immer noch mit den Möbeln, die sie sich zur Hochzeit gekauft haben. Alois mag es nicht, wenn Anni Hühner schlachtet, das kann er nicht mitansehen.

    „So wie wir es hier haben, ist es richtig. Aus. Amen.“ (Alois)

    Das Buch ist 2012 erstmals erschienen und die Taschenbuchausgabe 2018. Im Nachwort erzählt die Autorin unter anderem, wie viele Besucher die Sigls seit der TV-Dokumentation und dem Buch erhalten haben, nämlich sagenhafte 6‘607 (Anni vermerkt jeden Besucher mit einem Strich auf einem Zettel), die meist ohne Vorankündigung auf dem Hof stehen! Ich kann mir nicht vorstellen, einfach bei fremden Leuten aufzukreuzen, nur weil man sie aus dem TV oder einem Buch zu „kennen“ glaubt. Mir hätte es gefallen, wenn ihre vier Kinder noch zu Wort gekommen wären und etwas über das Leben ihrer Eltern gesagt hätten. Der Einblick in das Leben der Sigls hat mir sehr gefallen, mich häufig zum Schmunzeln gebracht und mir gezeigt, wie Bescheidenheit geht – 5 Sterne.

  17. Cover des Buches Die Kunst des stilvollen Verarmens (ISBN: 9783499627576)
    Alexander von Schönburg

    Die Kunst des stilvollen Verarmens

     (55)
    Aktuelle Rezension von: angi_stumpf

    Alexander von Schönburg ist vielleicht nicht allen ein Begriff, aber seine Schwester Gloria kennt wahrscheinlich jeder: sie trägt nun den Namen „von Thurn und Taxis“. Er erzählt uns vom Untergang des Adels in Deutschland, dass man ungeachtet eines klangvollen Titels durchaus Probleme haben kann, seine täglichen Rechnungen bezahlen zu können.

    Aber er zeigt uns in einer unglaublich eindrucksvollen, zuweilen sehr humorvollen und nachvollziehbaren Art und Weise, dass „arm sein“ keine Frage des Geldbeutels ist, sondern vielmehr unserer eigenen Einstellung.
    Er zeigt anhand vieler Beispiele, dass Reichtum im Überfluss die Menschen nicht glücklich macht, eher im Gegenteil. Wer viel besitzt, hat auch mehr Angst vor Verlust, weiß die einzelnen Dinge nicht mehr zu schätzen, strebt immer nach Höherem und wenn wirklich eine Krise kommt, stürzen diese Leute in ein ganz tiefes Loch.
    Wer sich dagegen auf andere Dinge im Leben konzentriert, kann auch mit ganz wenigen Dingen sehr glücklich und zufrieden werden.
    Es gibt Menschen, die definieren sich nur über ihre Arbeit, sehen diese als ihre Hauptaufgabe im Leben. Doch wer ist wohl glücklicher? Der Vater, der abends nach einem 12-Stunden-Tag erschöpft und gestresst mit viel Geld in der Tasche nach Hause kommt oder derjenige, der sich auch mal nachmittags die Zeit nimmt und mit seinen Kindern einen Spaziergang durch die Natur macht? Der eine bietet seiner Familie gemeinsame Zeit, die durch nichts zu ersetzen ist, der andere schenkt dafür vielleicht zu Weihnachten jedem Kind ein iPhone.
    Letztlich muss jeder selbst wissen, welche Werte er in seinem Leben schätzt. Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, ein erfülltes Familienleben sind Werte, die nichts kosten … jeder Mensch kann damit sein Dasein bereichern.
    Wer dagegen ein teures Auto fahren will, viele Fernreisen machen will und immer die neueste Designermode tragen will, der wird damit nicht zwingend glücklicher.

    Dieses Buch nimmt die Angst vor Verzicht, zeigt eindrucksvoll, dass wir die vielen Dinge, die uns die Werbung vorgaukeln will, gar nicht brauchen. Man kann mit wenig Geld auf dem Konto genauso glücklich (oder noch viel glücklicher) sein als ein Multimillionär – es ist alles eine Frage der Einstellung und der Wertevorstellung.

    Mir hat diese Lektüre extrem gut gefallen und ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Sollte ich mal wieder essen gehen, werde ich mir ein gewisses Schmunzeln nicht verkneifen können, wenn „Rucola“ in der Speisekarte auftaucht … ;) Lest selbst, was es damit auf sich hat!

  18. Cover des Buches Valerias letztes Gefecht (ISBN: 9783423140072)
    Marc Fitten

    Valerias letztes Gefecht

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Graufi

    Eigentlich hatte ich einen normalen Liebesroman erwartet.

    Ein Liebesroman war es schon in gewisser Weise, nur mit einer etwas derben Beschreibung. Ich fand es aber sehr unterhaltsam, mich hat die Ausdrucksweise nicht im geringsten gestört. Dennoch könnte ich mir vorstellen dass diesen Schreibstil nicht alle befürworten.

  19. Cover des Buches Alles öko! (ISBN: 9783746671000)
    Colin Beavan

    Alles öko!

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Das Hexenzeichen (ISBN: 9781542047357)
    Nora Berger

    Das Hexenzeichen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: fredhel
    Emma hat Glück im Unglück. Als sie als Findelkind im Kloster abgegeben wird, findet sich schnell eine adlige Ziehmutter, die sie an Kindes statt aufnimmt. Sie versteht sich gut mit ihrem jüngeren Bruder Ekart und verliebt sich als junges Mädchen in den Ritter Wolfram. 
    Anhand dieser drei Schicksale beschreibt die Autorin Nora Berger das Leben im Mittelalter zur Zeit des Konzils zu Konstanz.
    Aus Emmas Blickwinkel erfährt man viel über das Leben in einer Burg, die Pflichten einer Frau und nimmt Anteil an ihrem schweren Schicksal.
    Mit Ekart begibt sich der Leser auf einen Kreuzzug ins Heilige Land, und Wolfram wird zum Anhänger von Jan Hus, aus damaliger Sicht einem Ketzer, aus heutiger einem Vorläufer der Reformation durch Martin Luther.
    Das Buch verknüpft zwar die drei menschlichen Schicksale miteinander, liefert auch einiges an geschichtlichem Hintergrund (wobei ich nicht beurteilen kann, wie gut die Tatsachen dargestellt werden), aber es konnte mich nicht fesseln. Es waren für mich einfach zu viele Personen und Schauplätze, so dass ich mich nicht auf ein Geschehen konzentrieren konnte. Da half es auch nichts, dass zum Schluss alle Handlungsstränge schnell in einen münden. 
  21. Cover des Buches The Pearl (ISBN: 9783196729580)
    John Steinbeck

    The Pearl

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Kino (seltsamer Name) haust mit seiner Frau und dem kleinen Sohn in einer Hütte an einem Strand bei La Paz in Mexiko in bitterster Armut, als sein Sohn nachts von einem Skorpion gebissen wird. Den Arzt, den Kino mit seinem Sohn aufsucht unter Unterstützung seiner Nachbarn, hat kein Interese zu handeln, weil Kino arm ist und ihm das Kind am Arsch vorbei geht. Erst, als Kino als Perlentaucher eine riesige Perle findet, interessiert sich der Arzt für die kleine Familie, nachts kommen Halsabschneider, um die Perle zu stehlen, und die Perlenankäufer in der Stadt versuchen Kino nur, übers Ohr zu hauen. Eine bittere Geschichte um soziale Benachteiligung und die Gefahr plötzlichen Reichtums und was er mit Menschen macht. Well done Mr. Steinbeck!
  22. Cover des Buches Das Tal des Himmels (ISBN: 9783423129510)
    John Steinbeck

    Das Tal des Himmels

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Vor Urzeiten gelesen, bestimmt fast dreißig Jahre her, aber ich mochte es sehr gern und habe es in guter Erinnerung! ImTal des Himmels in Kalifornien leben Menschen verschiedenster Charaktere. Die meisten kennen sich, alles scheint sehr idyllisch. In einzelnen Episoden werden einige der Talbewohner vorgestellt, Wichtiges, zum Teil Tiefgründiges aus Ihrem Leben erzählt und Zusammenhänge verdeutlicht. Lesenswert!
  23. Cover des Buches Ein Ort fernab der Welt (ISBN: 9783462042047)
    J. M. G. Le Clézio

    Ein Ort fernab der Welt

     (6)
    Aktuelle Rezension von: krimtango

    Erzählt wird uns die Geschichte von Jacques Enkel, der nach seinem verschollenen Großonkel auch Léon genannt wurde und sich 1980 nach Mauritius aufmacht, um mehr über die Familie zu erfahren.
    Als dritten Strang erfahren wir die Geschichte der jungen Inderin Suryavati und die schlimmen Erlebnisse ihrer Mutter während des Sepoy-Aufstands 1857 in Indien.
    Aber nicht nur die kunstvoll verschlungene Handlung, sondern ganz besonders die Beschreibung der Inselwelt, der Pflanzen- und Tierwelt, des Meers und die zarte Liebesgeschichte hat mich tief beeindruckt. Die Sprache empfand ich wie Musik.
    Ich habe mich an drei Nachmittagen hingesetzt und nur gelesen, weil mich das Buch so fasziniert hat.

  24. Cover des Buches Bibliothek der Träume (ISBN: 9783868276022)
    Lynn Austin

    Bibliothek der Träume

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds
    Lynn Austin ist eine begnadete Erzählerin, die es immer wieder schafft, ihre Leser mit den ersten Zeilen eines Romans völlig in eine andere Welt abtauchen zu lassen. Für „Bibliothek der Träume“ hat sie sich die Zeit der Weltwirtschaftskrise als spannenden historischen Hintergrund ausgesucht, vor dem sie eine nicht minder faszinierende Geschichte entspinnt, während der die Heldin von einem etwas naiven Bücherwurm zu einer patenten jungen Frau heranreift.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks