Bücher mit dem Tag "einfluss"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "einfluss" gekennzeichnet haben.

184 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass 2 - Kriegerin im Schatten (ISBN: 9783423716529)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass 2 - Kriegerin im Schatten

     (1.547)
    Aktuelle Rezension von: Alanas_buecher

    Ach du liebe Güte.... WAS WAR DAS?! 

    Mein Herz wurde rausgerissen, dann wurde darauf rumgetrampelt, wieder eingesetzt.... UND dann doch wieder rausgerissen?! 😭

    Ich war nicht auf so eine emotionale Achterbahn eingestellt. Wie oft saß ich einfach da und habe in die Leere geguckt und einfach nur geweint?? 

    Dieses Buch hat mich so berührt. Die Geschichte ging direkt weiter, wo sie in Band 1 geendet hat. Celeana war einfach nur toll, und ich hätte sie immer mal wieder so gerne in den Arm genommen. Vor allem aber hat man in diesem Band bemerkt, was eigentlich wirklich hinter Celeanas Fassade steckt, denn auf keinen Fall lässt sie alles kalt. Ich war direkt wieder in der Geschichte drinne, was ich auch dem grandiosen Schreibstil zu verdanken habe. Es waren einige Plottwists und Schockmomente vorhanden, so dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte und nur darauf hingefiebert habe endlich weiterlesen zu können. Was mir auch gefallen hat, war der tiefere Einblick in die Wyrdzeichen und die vielen Geheimnisse die dahinter liegen. Zu Anfang der Geschichte konnte ich jedoch Choals und Dorians Verhalten nicht ganz verstehen..., da hatte ich doch ein paar Fragezeichen in meinem Kopf 😂. Auch das Ende fand ich einfach nur episch (sowie auch die Kampfszenen),

  2. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4) (ISBN: 9783551354044)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)

     (11.158)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Nach dem für mich enttäuschenden „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ hatte ich meine Erwartungen im Vorfeld schon etwas gedämpft. Ich wurde angenehm überrascht: Wo im Vorgänger anfangs noch viel Leerlauf herrschte, legt „Harry Potter und der Feuerkelch“ direkt los wie die Feuerwehr. Die Quidditch-Weltmeisterschaft und ein Angriff von Voldemorts Todessern, dann das Trimagische Turnier: Langweilig wird es im vierten Band definitiv nicht.

    Manche Handlungen, gerade der Erwachsenen, sind nicht immer schlüssig. Warum zum Beispiel darf oder besser gesagt muss Harry Potter am Turnier teilnehmen, obwohl er nachweislich zu jung ist und sich überhaupt nicht mit den viel älteren Schülern messen lassen will? Da gab es einige Logikfehler, die mich gestört haben. Jüngere Leser werden solche Kleinigkeiten aber sicherlich verzeihen.

    Das Finale ist bislang das düsterste in der Reihe, was mir wieder ziemlich gut gefallen hat und mich hoffen lässt, dass die nächsten Bände in dieselbe Richtung gehen. Bei den Filmen war es ja ähnlich, dass die Geschehnisse von Film zu Film düsterer wurden.

    Fazit: Wo mich der dritte Teil doch enttäuscht hat, knüpft „Harry Potter und der Feuerkelch“ wieder an das Niveau der ersten beiden Bände an. Die vielen Abenteuer, die Harry und seine Freunde erleben, lassen keinen Raum für Langeweile. Ich bin gespannt, ob „Harry Potter und der Orden des Phönix“ da noch einen draufsetzen kann.

  3. Cover des Buches True North - Wo auch immer du bist (ISBN: 9783736305601)
    Sarina Bowen

    True North - Wo auch immer du bist

     (485)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Ich kenne Sarina Bowen durch die „Ivy-Years-Reihe“ und war begeistert. Ich kann gar nicht so richtig festmachen, warum ich nicht schon viel früher mit „True North“ angefangen habe… Wahrscheinlich habe ich geahnt, dass ich mindestens genauso süchtig werden würde wie bei den Efeus. Tja, ich hatte Recht und jetzt will ich nur noch diese Bücher lesen, obwohl ich doch noch so viele andere auf dem Zettel habe… Nun gut, Sarina Bowen macht mich zu einem schwachen Menschen und ich las in Windeseile diesen ersten Band…

    „True North“ spielt in Vermont, dreht sich im Zentrum um die Großfamilie Shipley und ist unheimlich heimelig. Ich stehe auf solche Romane! Mich begeisterten in diese Richtung bereits die „Redwood-Love“-Reihe von Kelly Moran und die „Lost in Love“-Reihe von Marie Force – die übrigens auch in Vermont spielt und ich nun langsam den großen Drang verspüre, in diesen amerikanischen Bundesstaat zu reisen, um auch einen heißen Apfel-Presser oder sexy Store-Manager abzubekommen… Aber um wieder aufs Wesentliche zu kommen: Ich liebe diese Art von Geschichten, weil sie sich für mich wie eine Kuscheldecke an eiskalten Wintertagen anfühlen. Ich kann absolut Abtauchen im Familien- und Gefühlschaos der Protagonisten und fiebere, weine und ärgere mich mit. Klar werden hier KITSCH und HARMONIE nicht nur groß geschrieben, sondern auch noch bis zum Happy End ausgereizt.

    Das hört sich vielleicht etwas dramatisch an. Und „True North“ ist auch gar nicht so schlimm. Im Gegenteil glänzt es durch eine überaus durchdachte und gut recherchierte Geschichte. Außerdem ist Sarina Bowen eine Meisterin, wenn es darum geht, Figuren und ihre Hintergrundgeschichten zu beschreiben. Sie sind nachvollziehbar und authentisch, wenn auch meist zu schön, um wahr zu sein (vor allem äußerlich). 

    Audrey ist so süß und sympathisch, was sich vor allem aus ihrem Scheitern und ihren Schwächen ergibt. College war ja mal gar nix für sie, den Job, den sie jetzt macht, ist auch so semi ihre Stärke. Aber sie ist eine leidenschaftliche Köchin und glaubt an sich, auch wenn es ihre Mutter nicht tut. Ihr Durchhaltevermögen ist bewundernswert. Ihre Mutter schlagenswert.

    Grummel-Griff. Da hab ich immer ein Grinsen auf dem Gesicht… Er ist ein Familienmensch, ein Kämpfer und ein Brummbär, wenn er nicht bekommt, was er will. Und das ist zu Beginn Sex, den er dann aber noch zu genüge bekommt. Er ist ein leidenschaftlicher Star-Wars-Fan und er und sein Mitarbeiter Zach nennen sich Han und Chewie, was ein unglaublich niedliches Detail ist. Seine Familie ist der Hammer und einfach zum Verlieben.

    Also, ich bin hin und weg. Und natürlich habe ich beim Lesen gerätselt, wer in den nächsten Bänden die Hauptrollen spielen könnten. Ich hätte da ja an die Cousins gedacht, aber im nächsten Band ist es Jude, der ehemals drogenabhängige Erntehelfer. Ich bin ein wenig skeptisch und doch gespannt wie ein Flitzebogen!

  4. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.166)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Wie man schon erkennen kann ist hier das neue Cover zu sehen. Das liegt daran, dass ich mir die neuen Hardcover Ausgaben geholt habe bzw noch holen werde. Und deswegen verwende ich auch bei meinen Rezensionen dieses neue Cover.


    Nachdem ich schon den ersten Band rund um Harry Potter verschlungen habe, wollte ich natürlich wissen was er in seinem zweiten Jahr alles erlebt.

    Und so habe ich mit dem Lesen begonnen, und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Denn es ist so spannend, unterhaltsam aber auch mit ein paar actionreichen Szenen geschrieben, so dass man ab und zu den Atem anhält.


    Es gibt ja auch die Verfilmungen, aber ich finde man sollte zuerst die Bücher lesen. Und was man unbedingt nicht vergessen darf, ist, das die Filme wegen der Länge gekürzt worden sind.

  5. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.376)
    Aktuelle Rezension von: worldofbooksps

    Ein Roman der vom ersten Moment an zum Schmunzeln bringt. Man muss sich nur einen Adolf Hitler in mitten Deutsch-Türkischen Mitmenschen vorstellen. Timur Vermes, macht aus einem grauenhaften Mann, einen Mann mit dem man lachen kann. Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, dass dieser Roman mit Humor geschrieben ist und nicht um irgendetwas verharmlosen zu wollen. Ich finde die Idee dahinter sehr interessant und bin froh es gelesen zu haben. 

  6. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.354)
    Aktuelle Rezension von: Leonore324

    Trotz der Länge fand ich den Roman sehr spannend, vor allem die erste Hälfte habe ich regelrecht verschlungen! Danach wurde es an manchen Stellen zwar etwas repetitiv, aber ich habe das Lesen trotzdem noch genossen!

  7. Cover des Buches London Road - Geheime Leidenschaft (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548285986)
    Samantha Young

    London Road - Geheime Leidenschaft (Deutsche Ausgabe)

     (796)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Johanna hat eine Alkoholkranke Mutter und sorgt für Sie und ihren kleinen Bruder, dabei datet Sie immer wieder ältere reiche Männer und hofft auf einen Heiratsantrag und somit finanzielle Sicherheit. Sie arbeitet an der Bar und dort lernt sie Cameron kennen, zwischen den beiden knistert es, doch Johanna darf wahre Gefühle nicht vor Sicherheit stellen…

    Naja…ich hatte extreme Mühe mit der Protagonistin, sie datet Malcom einen etwas älteren und wohlhabenden aber gutaussehenden Mann, wenn sie bei ihm ist, ist sie die «perfekte Freundin» und verstellt sich…Ihre Gedanken waren mühsam, es dreht sich alles um hoffentlich klappt es diesmal (damit ist der Heiratsantrag gemeint) also ehrlich…Die Protagonistin hat sich zusätzlich sehr kontrovers verhalten, auf der einen Seite ist es ihr egal was die anderen von ihr halten, dann trifft es sie aber wieder wenn jemand eine Äusserung macht… Zusätzlich hat sie mir ein wenig zu viel von dem Protagonisten aus Band 1 geschwärmt…dies war irgendwie komisch…Die Gedanken der Protagonistin zu verfolgen war für mich einfach nur mühsam, hätte diese vor mir gestanden hätte ich sie womöglich geschüttelt…

    Dazu kam das «ich mache das aber nur wegen meinem Bruder Konzept», also eigentlich ist es moralisch verwerflich aber da ein guter Gedanke dahinter steckt ist es in Ordnung… uff…das ist jetzt schon das zweite Buch von dieser Autorin, bis jetzt hat sie mich noch nicht geflasht… dabei habe ich noch so einiges von ihr auf dem SUB…

    Ich kann es für niemanden empfehlen, da leider bis auf den fliessenden Schreibstiel (deswegen auch 2 Sterne) ich nichts Positives an diesem Buch finden konnte…es gibt mit weitem besseres in diesem Genre…

     

  8. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.704)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Nachdem ich schon die ersten beiden Bände gelesen und gemocht habe, musste ich natürlich wissen wie es weiter geht. Und so habe ich mit dem Lesen begonnen.

    Natürlich war ich schnell wieder in der Geschichte drin und konnte so einfach weiter lesen. Und je weiter ich gelesen habe, desto spannender wurde es.

    Es gab aber auch interessantes, sowie actionreiche Szenen im Buch.


    Hier habe ich es wieder gemerkt. Man sollte erst das Buch lesen und dann erst den Film schauen. Denn der Film ist nicht so ausführlich wie das Buch, denn dann wäre der Film eindeutig zu lang.


    Also ich kann nur immer wieder die Harry Potter Reihe empfehlen.

  9. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 3257230451)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

     (1.753)
    Aktuelle Rezension von: buecherlesenundleben

    Ich habe das Buch gelesen, weil wir es als Klassenlektüre begonnen haben. Die Schreibweise war sehr interessant. Man konnte in die Sätze der Figuren hineininterpretieren was man wollte. Es lohnt sich sicher das Buch einmal gelesen zu haben. 

  10. Cover des Buches Als wir unsterblich waren (ISBN: 9783426512067)
    Charlotte Roth

    Als wir unsterblich waren

     (236)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa
    Selten habe ich so ein schön geschriebenes Buch über den Ersten Weltkrieg gelesen, man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzten und mit ihnen mitfühlen.
    Die junge Paula setzt sich für Frauenrechte und Arbeitsrechte ein. Sie will betroffene Frauen helfen und mietet dafür in den schweren Zeiten Notwohungen für die Frauen und deren Kindern ein. Doch als die Lage in Berlin schwerer wird, sind auch Paulas Mittel begrenzt und sie muss Wohnungen aufgeben. Bis Hitler an die Macht kommt.

    Der Roman ist sehr schön geschrieben, dass Buch lässt sich gut lesen, so dass man es eigentlich gar nicht aus der Hand legen möchte. Dies ist mein erstes Buch der Autorin, aber aufjedenfall nicht mein letztes!!
  11. Cover des Buches The Circle (ISBN: 9780804172295)
    Dave Eggers

    The Circle

     (272)
    Aktuelle Rezension von: FREIFUEHLIG

    2013 erschienen und heute aktueller denn je! Ein Buch, das weniger durch die Sprache als durch seinen Inhalt glänzt und das man keinesfalls an einem grauen Novembertag lesen sollte oder falls man Gefahr läuft, sich einer depressiven Episode zu nähren! Es hinterlässt den Leser mit einem beklemmenden Ausblick auf die Zukunft, insbesondere die Realisten unter uns. Dennoch eine absolute Pflichtlektüre, damit niemand sich später herausreden kann, er sei nicht gewarnt worden.

    Der Leser wird Zeuge, wie die junge und durchaus sympathische Protagonistin, durch ihren Idealismus und ihren Ehrgeiz langsam und unaufhaltsam zu einer fanatischen und unbarmherzigen Systemgetreuen mutiert, die nicht nur ihre eigene Persönlichkeit für das System opfert, sondern - freudig und in dem Bewusstsein „auf der richtigen Seite“ zu stehen - schließlich auch ihre Familie und Freunde dem System zum Fraß vorwirft. Es schnürt einem geradezu die Luft ab, mitzuerleben, wie aus einer lebenslustigen jungen Frau eine seelenlose Fanatikerin wird. Ihre Entwicklung ist Symbol & Warnung zugleich für ähnlich geartete gesamtgesellschaftliche Entwicklungen: Idealismus der zu Fanatismus wird. Ein Fanatismus, dem bedenkenlos alles geopfert wird, einschließlich der Vielfalt und Toleranz auf deren Nährboden er einst entstand. 

    The Circle wurde vielfach als das „1984“ des 21sten Jahrhunderts tituliert. Das ist naheliegend, denn in diesem Buch entfaltet sich die Geschichte ebenfalls vor dem Hintergrund einer perfekten Anleitung zur Etablierung einer totalitären Einheitsgesellschaft, in der Individualität nur noch theoretisch möglich ist. Das geschützte Biotop, in welchem sich Individualität entwickeln kann, – die Privatsphäre - wird nämlich systematisch ausgerottet. Totale Transparenz ist die perfide, einer geistigen Neutronenbombe gleichende Waffe mit welcher die systembedrohende Individualität eliminiert werden soll, und - wie man im Verlauf des Buches feststellen muss - auch eliminiert wird.

    Anders als das obrigkeitsgetriebene Überwachungssystem in „1984“, tröpfelt das Überwachungssystem in The Circle langsam und als Social Media getarnt praktisch unbemerkt in die Gesellschaft hinein, mit dem Ziel seinerseits auch die Obrigkeit zu kontrollieren. Ein Überwachungssystem, das dem dieses System entwickelnden Unternehmen totale Kontrolle über das Weltgeschehen verschaffen soll. Ein Überwachungssystem, das dieses Unternehmen nur aufgrund der gefährlichen Kombination von in einem Vakuum existierender Genialität und berechnendem skrupellosen Machthunger entwickeln konnte. Aber auch ein System, welches nur im Zusammenspiel mit einer Gesellschaft von naiven Idealisten und euphorischen Moralisten, die sich einer rücksichtslosen Empörungskultur verschrieben haben, seine zerstörerische Wirkung entfalten kann.

    The Circle ist ein Buch, welches dem Leser Begriffe, wie „Gesunder Menschenverstand“, „Augenmaß“, „Rücksicht“, „Liebe“ und „Toleranz“ wie Rettungsboote in mitten eines tosenden alles verschlingenden Ozeans erscheinen lässt. Es ist damit zugleich der Appell, diese Rettungsboote ausreichend groß und unbedingt seetüchtig zu erhalten.

    Kein schönes Buch, aber definitiv ein gutes Buch!

  12. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (ISBN: 9783551557452)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix

     (9.646)
    Aktuelle Rezension von: Hannie_

    Wirklich gut, wenn auch nicht mein Lieblingsbuch der Serie...

  13. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783596907205)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

     (4.087)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Elizabeth Bennet wohnt mit ihren Eltern und ihren vier Schwestern in ländlicher Nachbarschaft. Als ein junger Gentleman mit Namen Bingley ein Anwesen in ebendieser Nachbarschaft mietet, ist schnell klar: Eine der Bennet-Schwestern soll ihn heiraten. Doch Bingley kommt nicht allein, ist doch der noch vornehmere Mr. Darcy sein ständiger Begleiter. Doch Mr. Darcy ist stolz und sucht nicht die Nähe auch nur einer seiner neuen Nachbarn und Nachbarinnen. Besonders Elizabeth entwickelt eine Abneigung gegen den voreingenommen Edelmann, die von den Erzählungen des Soldaten Wickhams nur bestärkt wird. Doch wer spricht die Wahrheit? 

    Fazit: Ich habe "Stolz und Vorurteil" nun bereits zum dritten Mal gelesen. Ich muss zugeben, dass die Ausgabe, die ich diesmal las, eine weniger angenehme Übersetzung beinhaltete als meine favorisierte Ausgabe. Die Geschichte hat dennoch einen ungebrochenen Zauber für mich. Mr. Darcy ist eine vielschichtige Persönlichkeit, dessen Schüchternheit und soziale Scheu nur noch mehr für ihn sprechen. Ebenso sind Elizabeths Offenheit und Neckereien echte Highlights. Mr. Bingleys Charakter kann ohnehin eigentlich nur geliebt werden. Ich möchte dieses Buch immer und immer wieder lesen! 

    Empfehlung: Ich würde es am liebsten jedem Menschen zum Lesen geben. ❤️

  14. Cover des Buches Goldene Flammen (ISBN: 9783426524442)
    Leigh Bardugo

    Goldene Flammen

     (1.225)
    Aktuelle Rezension von: DasGiffels

    "Goldene Flammen" ist der Auftakt einer Trilogie, die im Grishaverse spielt. Zugegebenermaßen bin ich erst durch die Netflix - Verfilmung "Shadow and Bone" auf die Reihe gestoßen. Da mir die Serie gut gefallen hat, einige Fragen aber für mich offen blieben, wollte ich unbedingt das Buch lesen und bin mit vielleicht zu hohen Erwartungen herangegangen. Müsste ich mich zwischen dem Buch und der 1. Staffel entscheiden, würde ich wohl immer die Serie nehmen, vor allem da die Charaktere in der Serie zwar nicht gänzlich anders als im Buch sind, aber doch wesentlich besser ausgearbeitet. Dazu aber später mehr.


    Das Setting selber, in einer Fantasywelt die an das alte Russland angelehnt ist, hat mir sehr gut gefallen. Sowas ist mir zuvor noch nie untergekommen und es war eine schöne Abwechslung. Auch die "vertauschten" Nachnamen fand ich nicht störend, immerhin ist es immer noch Fiktion.

    Die Unterteilung der Magie und die verschiedenen Nutzungsarten haben mir ebenfalls sehr zugesagt. Die Idee habe ich so ebenfalls noch nirgendwo wiedergefunden. Es stellt eine nette Abwechslung dar. Gleichzeitig war es einer der Gründe, warum ich überhaupt mit dem Buch angefangen habe. In der Serie habe ich die Klassifizierungen nicht so richtig verstanden gehabt, das Verzeichnis am Anfang des Buches ist da schon viel Wert.

    Positiv herausstellen möchte ich auch noch die Landkarte, die in dem Buch enthalten ist. Solche Kleinigkeiten finde ich immer gut und sind auch ein Grund, warum es 3 und nicht nur 2 Sterne gibt.


    Kommen wir zu der eigentlichen Story: da ist wiederum leider wenig innovatives zu finden. Ein typisches YA - Buch, das für mich dennoch dadurch heraussticht, dass es die Romanzen nicht zwingend in den Vordergrund stellt.


    Was mich wirklich, teilweise massiv gestört hat, sind die Charaktere. An dieser Stelle eine Warnung: es kann zu Minispoilern kommen ;)

    Beginnen wir mit Zoya. Zoya ist eine wahnsinnig hübsche und talentierte Grischa (was SEHR häufig erwähnt wird), die neidisch ist auf die Protagonistin, weil die auf einmal der neue Liebling des Dunklen ist. An Oberflächlichkeit ist das leider nicht mehr zu überbieten und hat mich massiv genervt, denn es ist irgendwie das einzige, was Zoya ausmacht.

    Fedyor kommt im Buch nicht halb so viel vor wie in der Serie und bleibt eher ein unscheinbarer Nebencharakter, den man gut und gerne vergessen könnte. 

    David ist einer der sympathischten Charaktere im Buch, wenn gleich es mich auch hier gestört hat, dass er als der typische, klischeehafte Nerd dar gestellt wird.

    Im Gegensatz dazu haben wir die wunderschöne Genya. Eindeutig einer meiner Favoriten aus dem Buch. Obwohl sie Fehler macht, merkt man ihr ihre innere Zerrissenheit und Zweifel an und das verleiht ihr verhältnismäßig viel Tiefe.

    Dann gibt es natürlich noch Ivan und der mutierte zu einem echten Liebling von mir. Schnörkellos, gewissenlos, mit dem absoluten Glauben an den Dunklen und seinen Weg und vor allem tatsächlich mal mit einem Motiv. Bei Ivan konnte ich gut nachvollziehen, warum er so handelt wie er es tut und das, obwohl auch er nur ein Nebencharakter ist. 

    Kommen wir zur Protagonistin, Alina Starkov. Alina wird am Anfang als schwächlich und kränklich beschrieben, ein sehr unsicherer Charakter, der sich einsam und verlassen fühlt. Ihre Begründung, warum sie keine Grischa sein könnte ("ich bin nicht schön genug") fand ich schon ein wenig lächerlich, aber da mögen sich die Geister scheiden. Eine richtige Entwicklung macht sie für mich leider nicht durch, dazu bleibt sie bis zum Schluss zu naiv (oder zu lieb/gutgläubig?), einen Schritt macht sie aber wohl, als sie endlich ihre Magie beherrscht. Sie offener und selbstbewusster zu sehen, hat da schon Spaß gemacht.

    Der Dunkle hat es mir richtig schwer gemacht. Auf der einen Seite ist er so, wie man einen Bösewicht eben haben möchte, auf der anderen Seite kann ich hier nur sagen, dass es wohl ein Fehler war erst die Serie zu schauen und dann das Buch zu lesen. Book!Darkling zeigt ein typisches toxisches Verhalten. Er nutzt gezielt Alinas Orientierungslosigkeit aus, gibt ihr im Prinzip ihre Kraft, eine Identität und ein Zuhause. Schenkt ihr immer wieder Beachtung (und wird übergriffig!), um sie dann links liegen zu lassen, spielt mit ihr und anderen Grischa gezielt seinen Plan durch. Und dennoch, trotz des ganzen Kalküls habe ich auch dem Book!Darkling seine Motive, die in meinen Augen viel zu kurz kamen, und seine Gefühle für Alina abgenommen. Bedauerlich fand ich es, dass man keine wirkliche Hintergrundgeschichte zur Erstehung der Schattenflur geliefert hat, sondern das nur auf seinen Machthunger geschoben hat. Das war mir, wie vieles in dem Buch, zu oberflächlich. Und wo ich mal wieder bei dem Wort oberflächlich bin: im Gegensatz zum Show!Darkling bleibt dieser leider auch recht flach. Ben Barnes hat dem Show!Darkling allein durch seine Mimik und Betonung der Sätze einen viel tieferen Charakter gegeben, von der dazu geschrieben Story und den viel ausgearbeiteteren Motiven mal ganz abgesehen. Ich bin mir sicher, der Book!Darkling wäre zu einem meiner Lieblingscharaktere geworden, wenn ich nicht schon den Show!Darkling erlebt hätte.

    Und dann kommen wir zum letzten Charakter, Mal. Gäbe es einen Award für den schlechtesten besten Freund aller Zeiten, würde Mal ihn von mir bis in alle Ewigkeiten hinterher geworfen bekommen. Zunächst nimmt Mal Alina gar nicht so richtig war, weil er viel mehr damit beschäftigt ist sich von anderen Frauen anhimmeln zu lassen und sich auf diese einzulassen. Alina ist dann für die leeren Stunden zwischendurch da, was er am Ende des Buches ja auch selber zu gibt. Aber was mir wirklich sauer aufgestoßen ist, sind gleich zwei Dinge. Zum einen, dass er ganz offensichtlich nicht damit klar kommt, dass es Alina im kleinen Palast und durch ihre Magie so gut wie noch nie zuvor gibt und die Tatsache, dass er Alina konstant wie einen Gegenstand behandelt. Alina vollzieht eine Entwicklung, von dem schwächlichen und kränklichen Mädchen zu einer starken und gesunden jungen Frau, der es gut geht. Und Mal fällt nicht besseres ein, als genau das zu kritisieren. Alina ist zum ersten Mal in ihrem Leben sie selbst und hat erkannt, dass sie Mal nicht zwingend braucht, um stark zu sein und zack - haut er es ihr um die Ohren. Später spielt er dann die beleidigte Leberwurst, schiebt sämtliche Schuld auf Alina, "bestraft" sie ebenfalls mit Ignoranz und als es dann doch mal um sie gehen soll, kennt er nur eine Einteilung - Besitz zu sich selbst oder zum Dunklen. Das Alina niemanden gehört außer sich selbst, auf diese Idee kommt der Gute überhaupt nicht. Stattdessen schreibt er ihr vor, zu wem sie zu halten hat, was sie zu tragen hat (oder eben auch nicht) und wird selber übergriffig. Für mich ist Mal damit leider ein ebenso toxischer und problematischer Charakter wie der Dunkle selbst. Ich habe auch bis zum Ende des Buches vergelich die Chemie zwischen Alina und ihm gesucht, aber das Einzige was ich gefunden habe ist, dass er Alina mal wieder erfolgreich Selbstzweifel und Schuld einredet.


    Um es also noch einmal kurz zusammen zu fassen: das Setting und die Fantasyanteile fand ich richtig gut, die Charaktere sind mehr als ausbaufähig. Aufgrund der Übersicht der Grisha und der Landkarte gibt es jedoch 3 statt nur 2 Sterne. Ich hoffe sehr, dass der 2. Band stärker ist.

  15. Cover des Buches Harry Potter und der Halbblutprinz (ISBN: 9783551557469)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Halbblutprinz

     (9.394)
    Aktuelle Rezension von: heartbeat-for-books

    Harry startet mit seinen Freunden das 6. Schuljahr in Hogwarts. Seitdem bekannt ist, dass der dunkle Lord wirklich auferstanden ist, gelten strengere Regeln dort. Dumbledore versucht mit Harry mehr über den Dunklen Lord herauszufinden. Nebenbei muss aber auch der normale Schulaltag bewältigt werden und hierbei erhält Harry Hilfe durch den „Halbblutprinzen“, dem vorher das Zaubertrankbuch gehörte. Doch wer ist dieser „Halbblutprinz“?

     

    Wieder einmal kann man in die magische Welt eintauchen und auch nach dem wiederholten Lesen (jedes Jahr wird ein Harry Potter Band in der Herbstzeit gelesen) wird die Geschichte nicht langweilig. Harry und seine Freunde sind keine Kinder mehr. Sie werden langsam zu jungen Erwachsenen und daher spielt auch die Liebe und die Eifersucht eine größere Rolle in diesem Buch, was ich sehr sympathisch finde.

    Ebenfalls kommen die Filme nicht an die Bücher heran, gerade im 6. Band erfährt man so vieles mehr über die Vergangenheit von Lord Voldemort und wie er teils zu dem wurde, den wir alle kennen.

    Einziges Manko an diesem Band, daher auch „nur“ 4 Sterne. Ich habe das Gefühl, dass sich das Buch zwischenzeitlich doch immer wieder etwas in die Länge zog und die Action zwischendurch einfach fehlte.

  16. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (ISBN: 9783551557476)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

     (9.599)
    Aktuelle Rezension von: EkstasederKrawatte

    Auch Jahre nach der ersten Lektüre nehme ich die Harry Potter Bücher immer wieder gerne zur Hand und lasse mich von der magischen Welt in Hogwarts faszinieren. Es war wundervoll mit den Charaktären erwachsen zu werden doch auch jetzt haben sie nichts von ihrem Charme eingebüst. Gerne schaue ich die Videos der "Super Carlin Brothers" auf Youtube, in denen Theorien zu noch ungeklärten Fragen zur Saga erörtert werden  und lasse mich voller Freude in die Welt der Magie entführen.

  17. Cover des Buches Der Totenzeichner (ISBN: 9783404172290)
    Veit Etzold

    Der Totenzeichner

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Steffi85

    Ich habe die Clara Vidalis nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen muss ich vorweg sagen. Ich hatte erst mit den neueren Büchern angefangen. Manche Entwicklungen von den Protagonisten kannte ich daher schon, wusste nur nicht in welchem Band es passiert. Das wirkt sich zum Glück nicht auf meine Lesefreude aus. 

    Der Fall war super spannend und klasse geschrieben. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und ich hatte das Buch entsprechend schnell durchgelesen. 

    Wie gesagt einige Entwicklungen der Protagonisten waren mir durch die Folgebände natürlich schon bekannt. Es ist aber auch interessant zu lesen, wie sich manches entwickelt hat. Ich  musste dabei immer nur im Kopf haben, dass ich zuletzt einen neueren Band gelesen habe.

    Die Idee zu dem Fall ist super klasse und sehr gut umgesetzt. Das Erschreckende daran ist, dass es gar nicht so realitätsfern ist, das fand ich schon sehr haarsträubend. 

    Die Beschreibungen sind sehr detailreich, somit ist das Buch nichts für schwache Nerven, oder für jemanden, der sich schnell ekelt. Ich mag das ja sehr, von daher ist alles super. Ich erwarte es von den Büchern von Veit Etzold sogar, dass die Beschreibungen so sind. Anders fand ich es mittlerweile glaube ich komisch.

    Ich kann euch das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

  18. Cover des Buches Ewig Dein (ISBN: 9783552061811)
    Daniel Glattauer

    Ewig Dein

     (609)
    Aktuelle Rezension von: Bibliokate

    Daniel Glattauer hat es meiner Meinung einmal wieder geschafft. Er erzählt in seinem Roman "Ewig dein" eine Geschichte die man unbedingt weiterlesen muss wenn man einmal angefangen hat. Die Handlung dreht sich um Judith die im Supermarkt scheinbar ihrem Traummann begegnet. Er ist gutaussehend, erfolgreich, Single und versteht sich sogar mit ihren Freunden. Was ihr allerdings nicht auffällt ist das Hannes sich still und heimlich in ihr Leben schleicht und eine regelrechte Obsession entwickelt was Judith angeht. Als immer offensichtlicher wird wie Problematisch diese Beziehung zu einem Menschen wie Hannes ist versucht Judith sich von ihm zu lösen, doch das ist leichter gesagt als getan mit einem Mann der einen buchstäblich nicht aus den Augen lässt.


    Dieser Roman hat mir durchgehend Gänsehaut verschafft und ich war begeistert und abgestoßen zugleich. Begeistert von der Schreibweise Glattauers, der Art wie die Geschichte erzählt wird und der Spannung die erzeugt wird. Abgestoßen hat mich die Art der "Beziehung" die man schon eher als Besessenheit oder Stalking bezeichnen müsste. Ein großartiger Roman der es schafft sehr viel Emotionen zu erzeugen. 

            

  19. Cover des Buches Chroniken der Unterwelt - City of Ashes (ISBN: 9783401061337)
    Cassandra Clare

    Chroniken der Unterwelt - City of Ashes

     (4.740)
    Aktuelle Rezension von: malinasbooks

    Wieder einmal hat sich meine Lieblingsautorin Cassandra Clare übertroffen. Spannende Welt und greifbare Charaktere. Prickelnde Liebe und tolle Herausforderungen. Ich habe die Reihe verschlungen

  20. Cover des Buches Jäger der Nacht (ISBN: 9783802581625)
    Nalini Singh

    Jäger der Nacht

     (596)
    Aktuelle Rezension von: --Sarah---

    Tolle Fortsetzung der Geschichte. Finde es auch gelungen, dass die Protagonisten wechseln

  21. Cover des Buches Goldstein (ISBN: 9783462043235)
    Volker Kutscher

    Goldstein

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Dies ist der dritte Band um den Berliner Kommissar Gereon Rath, erschienen erstmals 2010, verfilmt unter dem Titel Babylon Berlin in 2020, was die die Serie berühmt machte. Die wesentliche Handlung beschränkt sich auf einen Zeitraum vom 27.06.1931 und dem 18.07.1931. Ein Tag im September wird dann am Ende noch angefügt. Zwischen den Ereignissen des zweiten und dieses dritten Bandes liegen also eineinhalb Jahre.

    Auch dieser Band ist in sich abgeschlossen, es wird aber immer wieder Bezug genommen auf Ereignisse aus den beiden Vorgängerbänden und die handelnden Personen entwickeln sich weiter. Es ist daher sinnvoll, die Bände in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Wie bereits in den Vorgängerbänden sind die historischen Details genau wiedergegeben, diesmal aber nicht so zahlreich. Es werden im Grunde nur die Unruhen und Auseinandersetzungen zwischen den Nazis und den Kommunisten sowie die gegenseitige Bekämpfung der Ringvereine erwähnt.

    Die erzählte Geschichte ist kompliziert mit sehr vielen handelnden Personen und auch die Zahl der Morde ist hoch. Doch es gelingt Kutscher alle gesponnenen Fäden am Ende auch logisch aufzuklären und zu einem Ende zu führen. Das Aufkommen der Nationalsozialisten ist in diesem Band deutlich zu spüren, die sogenannten Kurfürstendamm-Krawalle am 12.09.1931 sind historisch belegt und deuten bereits an, wie es weitergehen wird. Wie es Kutscher immer wieder schafft, historisch belegte Ereignisse elegant in seine Geschichten einzubinden ohne dass das bemüht wirkt, ist große Schriftstellerkunst.

    Mit gefällt auch gut, dass der Autor die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass man als Leser unterschiedliche Blicke auf die Handlung und die Gefühlswelt werfen kann, was insbesondere bei den Streitereien zwischen Charlotte und Gereon ganz erhellend ist.

     So manchen Schlenker im Fortgang der Geschichte hätte sich Kutscher allerdings sparen können, diese wirken deplatziert und wie Füllmaterial. Ich denke dabei z:B. an die Episode, als eine Hauswirtin ihren unschuldigen Mieter Fleming verdächtigt oder auch die Geschichte um den ermordeten Heinrich Beckmann.

    Insgesamt aber gut gelungen. Vier Sterne von mir.

  22. Cover des Buches Die Welle (ISBN: 9783473544042)
    Morton Rhue

    Die Welle

     (2.279)
    Aktuelle Rezension von: worldofbooksps
    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kenne auch den Film, finde das Buch aber definitiv besser. Die Botschaft hinter diesem Buch finde ich gut, denn manchmal bekommen wir nicht mal mit das wir manipuliert werden, erst wenn es meist zu spät ist. Der Schreibstil ist sehr schön, man fliegt nur so über die Seiten, das man sich wünschte, das Buch hätte noch ein paar Seiten. Ein Buch, das meiner Meinung nach in jedem Regal stehen sollte.
  23. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783036959375)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

     (3.671)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Fabienne

    Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Die beiden Hauptcharaktere werden sehr gut erklärt und bauen sich zu zwei Charaktern auf, mit denen man mitfiebern kann. Man kann sich extrem gut in die Geschichte hineinempfinden und die Liebe der beiden zueinander wird auch super toll erklärt. 

    Noch ein Tipp am Ende: Lest erst das Buch und schaut dann den Film. Ist immer besser ;)

  24. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (417)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Nach den Filmen und dem Lesen zweier Graphic Novels, welche sowohl die Haupthandlung, als auch die Vorgeschichte erzählten, wollte ich nun die Geschichte rund um den Wüstenplaneten mit den Worten von Frank Herbert erleben. Ich war mächtig gespannt, denn für mich stellte sich natürlich auch die Frage, ob die Umsetzung in Bildern, dem Buch gerecht würde.


    Der Einstieg in den Band gelang mir mühelos, was wahrscheinlich meinen Kenntnissen durch die Filme und Novels geschuldet war. Jedoch musste ich bald feststellen, dass ich neben den Begriffen, auch ein paar Probleme mit der Vielschichtigkeit der Geschichte bekam. Egal ob die Verteilung der Machtpositionen und Hierarchien oder die Zugehörigkeit der einzelnen Häuser, ich verlor hin und wieder die Übersicht. Das Gleiche galt auch für viele Begrifflichkeiten, welche sich selbst nach mehrmaligen Lesens nicht manifestieren wollten. Hier war der Abschnitt „Terminologie des Imperiums“ am Ende des Buches eine große Hilfe, da er viele Bezeichnungen erklärte und näher erläuterte.


    Trotzdem hatte ich bis zum Ende mit vielen Worten zu kämpfen. Warum ich das Buch dann trotzdem zu Ende las? Weil ich die Welt und die Ideen, welche Frank Herbert in ihr verbaut hatte, unglaublich schätzte. Er erschuf nicht einfach nur die Geschichte einer Person, die durch eine Welt spazierte, sondern gleich ein ganzes Universum samt Ökosystem, Mythologie und weitläufigen Verwandtschaftsverhältnissen. Zwar machte es mir der letzte Aspekt etwas schwer, die Namen von Personen ihrer Zugehörigkeit, ihrem Stand und ihren Fähigkeiten zuzuordnen, doch er schaffte es mir auch Charaktere zu geben, die mich wirklich beeindruckten.


    Hier wäre zuerst natürlich Paul Atreides, welcher im Verlauf des Buches die Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen meisterte und dabei über sich hinaus wuchs. Auch sein Vater beeindruckte mich sehr, da er trotz seiner Machtposition sehr zugänglich war. Mit seiner Mutter Jessica dagegen wurde ich nicht so recht warm. Ihre Beziehung zu Herzog Leto und ihrem Sohn, in Verbindung mit der Ausbildung und den Fähigkeiten einer Bene Gesserit, machten sie zu einer emotional unergründlichen Frau, die ich einfach nicht zu greifen bekam. Dies könnte ich noch auf die Fremen, die Harkonnen usw. aufteilen, denn auch dort gab es für mich sowohl sympathische, als auch schwierige Personen.


    Ein Highlight wird der Band für mich aber trotzdem nicht. Ob dies nun tatsächlich an der Geschichte oder der Übersetzung liegen mag, bleibt dahin gestellt, aber feststeht, einen richtigen Weg, in die geschriebene Welt fand ich nicht. Dazu kam, dass ich mich fragte, wieso man dies einen Science-Fiction-Roman nannte. Ich hätte ihn eher in Richtung Fiktion oder Dystopie eingeordnet, da viele technische Elemente wie die Reise durch den Weltraum oder die Beschaffung der Ornithopter fehlten.


    Fazit:


    Eine Meinung zu diesem Buch zu finden fiel mir unglaublich schwer, da viele Aspekte für und viele auch gegen die erste Geschichte aus den Dune-Zyklen sprach. Was ich in Film und den Novels noch sehr leicht zugänglich empfand, wurde durch das Buch teilweise enorm erschwert, zumal man nun noch weit tiefer in die Materie eintauchte. Ein Erlebnis blieb das Ganze trotzdem, denn der Band fühlte sich mit seiner Aufmachung und den Ideen wirklich einzigartig an.

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