Bücher mit dem Tag "einfühlsam"
177 Bücher
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.142)Aktuelle Rezension von: asomeObsidian – Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout ist der erste Band einer fünfteiligen Reihe, die in den letzten Jahren irgendwie an mir vorbeigegangen ist. Immer wieder habe ich das Buch in Buchhandlungen gesehen oder etwas darüber gelesen, es aber nie wirklich auf dem Schirm gehabt.
Mit Mitte 40 gehöre ich nicht mehr ganz zur eigentlichen Zielgruppe, daher fiel mir der Einstieg zunächst etwas schwer. Der Beginn erinnert stark an einen typischen Teenagerroman – Umzug, Herzschmerz und Highschooldrama inklusive. Doch etwa ab der Mitte nimmt die Geschichte spürbar Fahrt auf, und die Welt der Lux erweist sich als erfrischend anders.
Die Handlung wird zunehmend spannender, und die Hintergründe um die Lux sowie ihre Präsenz auf der Erde werden nach und nach aufgedeckt. Obsidian – Schattendunkel ist sicher kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer Zeitvertreib, der Lust auf die weiteren Bände der Reihe macht.
- Colleen Hoover
Nur noch ein einziges Mal
(2.023)Aktuelle Rezension von: Vaniii23Dieses Buch hat mich emotional echt umgehauen. Colleen Hoover beschreibt Lilys Geschichte so ehrlich und nahbar, dass man beim Lesen das Gefühl hat, alles selbst mitzuerleben. Es ist keine einfache Lovestory, sondern ein Buch, das richtig tief geht und auch vor schwierigen Themen nicht zurückschreckt.
Ich fand es wahnsinnig mutig, wie die Zerrissenheit der Gefühle dargestellt wurde – man versteht Lily in jedem Moment, auch wenn es wehtut. Es hat mich zu Tränen gerührt und zum Nachdenken gebracht, wie viel Kraft es kostet, für sich selbst einzustehen. Ein absolut fesselndes Leseerlebnis, das mich noch lange nach der letzten Seite beschäftigt hat. Ein absolutes Muss!
- Cecelia Ahern
P.S. Ich liebe dich
(8.803)Aktuelle Rezension von: Melanie_HoppeDies war mein erstes Buch der Autorin Cecelia Ahern und was soll ich sagen?!?! WOW! Einfach eine Achterbahn der Gefühle. Die Autorin erfasst ein sehr sehr wichtiges und emotionales Thema und das auf eine sehr sympathisch Weise. Ich habe viel lachen können und gleichzeitig geheult wie ein Schlosshund. Ich habe mich ab der ersten Seite vollkommen rein stürzen können und es ließ sich super flüssig lesen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und bin sehr auf weitere Bücher der Autorin gespannt.
- Brittainy C. Cherry
Wie die Luft zum Atmen
(1.128)Aktuelle Rezension von: weltinseiten_vanessaEmotional und nah an der Trauer.
liz und Tristan sind zwei gebrochene Seelen, die beide einen geliebten Menschen verloren haben und versuchen, in einer Welt weiterzulebe, die plötzlich stillsteht.
Liz mochte ich für Ihre Sensibilität und ihre innere Zerissenheit sehr.
Tristan, ein Charakter mit viel Tiefe, voller Schuldgefühle und Schmerz.
ihre Verbindung basiert auf gegenseitigem Verständnis.
Spoiler: Ich liebe die Gesxhichten von Cherry. Allerdings hatte ich hier ein großes Problem: das Liz und Tristan sich gegenseitig mit den Namen ihrer verstorbenen Apartment angesprochen haben, um zu heilen und loszulassen, hat für mich überhaupt nicht funktionier.
- Mona Kasten
Fragile Heart
(528)Aktuelle Rezension von: AleydaManchmal frage ich mich wirklich, wie grausam Menschen sein können…
Dieses Buch hat mich auf der einen Seite komplett zerstört und auf der anderen wieder Stück für Stück zusammengesetzt. Die Emotionen waren so intensiv, dass ich das Gefühl hatte, alles selbst zu durchleben.
Auch in diesem Band schafft es Mona Kasten wieder mühelos, ihre Figuren durch ihren besonderen Schreibstil zum Leben zu erwecken. Man fühlt, leidet und hofft mit ihnen – und genau das macht die Geschichte so unglaublich fesselnd.
Für mich ist auch dieser Teil ein absolutes Highlight.
Ganz klare fünf Sterne und eine große Leseempfehlung! ⭐⭐⭐⭐⭐
- Viola Shipman
Für immer in deinem Herzen
(285)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Alle Frauen der Familie Lindsey besitzen ein Armband mit Glücksbringern, Großmutter Lolly, Tochter Arden und Enkelin Lauren. Die Anhänger werden von Generation zu Generation weitergegeben.
Die Großmutter Lolly lebt schon lange alleine. Sie ist im Dorf zwar seh beliebt, aber dennoch fühlt sie sich sehr einsam. Als kleiner Hilferuf schickt sie einen Brief mit Anhängern zu Arden und Lauren. Beide verstehen den Hinweis und eilen zu Lolly.
Dort lernen die beiden mehr über die vielen Anhänger an dem Armband ihrer Großmutter, denn jeder Anhänger hat seine eigenen Geschichte....
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Man sieht regelrecht, wie die Generationen in diesem Buch durch die Familiengeschichte zusammenwachsen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und man kann sehr gut folgen. Mir hat das Buch gut gefallen.
- David Safier
Jesus liebt mich
(1.368)Aktuelle Rezension von: MartinAJESUS LIEBT MICH ist der zweite Roman von David Safier, aber ich habe schon ein paar andere Gelesen. Mein Einstieg mit MIESES KARMA war nicht so wirklich gelungen, und die Fortsetzung habe ich nicht vor z lesen, aber es gibt doch einige Bücher des Autors, die mir sehr gefallen haben. JESUS LIEBT MICH gehört tatsächlich zu den Büchern, die mir gefallen haben. ich hatte erst Bedenken, wegen des Titels und des Klappentextes, aber ich wurde angenehm überrascht. Bibelfest muss man nicht sein, aber es ist herrlich zu sehen wie Jesus in der heutigen Zeit zurechtkommt und mit Gleichnissen um sich wirft und mit anderen Brot brechen will. Und dann gibt es noch Satan, menschgewordene Engel, brennende Dornbüsche (die Gefühle zeigen können) und und und. Es passiert viel, es ist spannend und witzig erzählt. Und die Frage wie das alles enden soll steht ständig im Raum. Und die Lösung ist, durchaus befriedigend und passend. Hin und wieder bekommt man Szenen geboten, die sehr an Slapstick erinnern, dann wird es wieder ernst. Aufgelockert wird das Ganze durch unterhaltsame Cartoons, die den Stil der Geschichte gut wiedergeben.
Die Grundhandlung ist vollkommen absurd, einige der handelnden Personen ebenfalls, die Geschichte selbst wandelt zwischen Fantasy und Liebesgeschichte. Für Leser, die es gerne skurril mögen und sich nicht an den biblischen Gestalten stören ... irgendwie ein Muss.
- Nikola Hotel
It was always love
(501)Aktuelle Rezension von: Buecherwuermchen_1990Nikola Hotel hat es wieder einmal geschafft eine Geschichte mit ganz viel Gefühl und Humor zu schreiben. Ich liebe es einfach ❤️
Der Schreibstil war wunderbar. Ruhig und dennoch mitreissend. Das Buch hat mich von Beginn an gepackt.
Die verarbeiteten Themen wie Neuanfänge, Freundschaften, die Liebe bringen eine gewisse Tiefe ins Buch. Und das Thema Cybermobbing ist aktuell und wichtig.
Was mir jedoch noch sehr gut gefallen hat, waren die Handlettering-Illustrationen. Es bringt das gewisse Etwas mit sich. 😍
Die Charaktere sind authentisch und liebevoll gestaltet. Ich habe mich vor allem in Noah verliebt. 🥰
Nach dem Vorfall mit dem Foto ist Aubree verletzlich und sensibel. Ich habe mit ihr mitgefühlt und ihren Weg zu sich zurück mit viel Herzklopfen verfolgt. Sie durchläuft eine grosse Wandlung.
Noah wirkt manchmal etwas unnahbar, aber in anderen Momenten so sensibel. Auch er macht eine Wandlung durch, er lernt Verantwortung zu übernehmen.
Die Dynamik zwischen den beiden war einfach so toll. Da sie eigentlich zwei völlig gegensätzliche Charaktere sind und sie sich gegenseitig anspornen.
"It was always love" ist eine berührende und gefühlvolle New Adult Romance. Ich kann sie allen empfehlen, die eine ruhige und dennoch intensive Geschichte mögen.
- Daniel Handler
43 Gründe, warum es aus ist
(145)Aktuelle Rezension von: sannes_bookshelfNach ihrer ersten gescheiterten Liebe, gibt Min ihrem Ex allen Krempel zurück, der mit ihm zu tun hat und schreibt dazu einen endlos langen Brief, inklusiver verschachtelter Gedankenschleifen und verletzter Eitelkeiten. Leider passiert nichts unvorhergesehenes, obwohl ich bis zum Schluss auf eine überraschende Wendung hoffte, was auch irgendwie für das Buch spricht. Der Titel macht neugierig und die Idee ist wirklich toll, aber einen Twist hätte die Geschichte vertragen.
- Alex Gino
Melissa
(199)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisGeorge ist ein feinsinniger Zehnjähriger, der die weibliche Hauptrolle im Theaterstück beim Schulfest spielen möchte. George möchte sich aber auch die Haare wachsen lassen, liebt die Farbe rosa und liest heimlich Mädchenzeitschriften. Und eigentlich möchte George Melissa genannt werden und als Mädchen wahrgenommen werden. Doch alle Welt sieht nur den Jungen, als der sie geboren worden ist.
Alex Gino hat mit diesem Buch, das bereits unter dem Titel „George“ veröffentlicht worden ist, sehr feinfühlig und empathisch die Gedanken von George/Melissa, warum sie so ist, wie sie ist, dargestellt.
Schon von Anfang an habe ich George nicht als Jungen gesehen, denn zum einen erzählt der Autor die Geschichte in der dritten Person und verwendet stets das weibliche Pronomen und zum anderen ist George siehe George Sand auch als Frauenname bekannt.
George/Melissas Gedanken, ihre Ängste und Nöte werden einprägsam dargestellt. Allerdings halte ich ihre Empfunden und die Ausdrucksweise für eine Zehnjährige ein wenig zu erwachsen.
Geschickt sind die Reaktionen der Mutter und des älteren Bruders dargestellt. Während der Bruder Melissas „Geständnis“ eher neutral sieht, ist die Mutter zunächst verunsichert und reagiert ziemlich schroff. Doch Melissa lässt sich nicht beirren. Zusätzlich findet sie Verständnis bei der Direktorin ihrer Schule.
Fazit:
Gerne gebe ich dieser einfühlsam erzählten Geschichte eines Mädchens, das als biologischer Junge geboren worden ist, 5 Sterne.
- Kent Haruf
Unsere Seelen bei Nacht
(269)Aktuelle Rezension von: AbnunchaUnd in den dunklen Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit. (Rilke) Unsere Seelen bei Nacht ist ein Titel der es genau trifft. In vielen kleinen Dörfchen würde so eine Geschichte sicherlich für viel Getuschel sorgen, dabei geht das keinen etwas an. Addie macht ihrem Nachbarn Louis ein ungewöhnliches Angebot, ob er die Nächte neben ihr verbringen könnte. Sie schläft nicht gerne alleine und würde ruhiger schlafen, wenn jemand neben ihr liegt, eine ungewöhnliche Bitte. Louis denkt drüber nach und lässt sich letztendlich auf das Abenteuer ein, etwas schüchtern macht er sich im Schlafanzug auf den Weg ins Nachbarhaus. Das Aufsehen im Städtchen bleibt nicht aus, wie kann man daran Anstoß nehmen, wenn jemand seiner Einsamkeit entfliehen möchte und mit jemandem Zeit verbringen will? Die beiden lassen sich zunächst einschüchtern, die Mitmenschen denken auch es geht um eine Beziehung, nein, es gibt auch keinen Sex, nein, eben ein da sein, ein spüren, ein nicht alleine sein und warum sollen sie das nicht genießen. Lassen sie sich am Ende unterkriegen, das gilt es in diesem Buch zu entdecken, ein ungewöhnliches Experiment entsteht, vielen Dank.
- Malin Persson Giolito
Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen
(96)Aktuelle Rezension von: Nika488Packend, erschütternd und absolut fesselnd!
„Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen“ ist ein intensiver, tiefgründiger und psychologisch raffinierter Roman , der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Maja , der vermeintlichen Täterin, erzählt. Durch Rückblenden und tiefgehende Einblicke in ihre Gedankenwelt enthüllt sich nach und nach die Wahrheit hinter der Tragödie. Die Autorin schafft es meisterhaft, die Leser zwischen Mitgefühl und Zweifel schwanken zu lassen – ist Maja eine eiskalte Mörderin oder ein Opfer der Gelegenheit?
Besonders beeindruckend ist die feinfühlige Charakterzeichnung . Maja ist vielschichtig, intelligent und doch gebrochen , was sie unglaublich realistisch macht. Die Spannung entsteht nicht nur durch den Gerichtsprozess, sondern auch durch die sozialkritischen Themen , die das Buch aufgreift – Druck, Privilegien, toxische Beziehungen und gesellschaftliche Erwartungen .
Fazit: Ein erschütternder und brillanter Roman , der sich nicht nur wie ein Thriller liest, sondern auch zum Nachdenken anregt . Psychologisch tiefgehend, emotional intensiv und mit einer unvergesslichen Protagonistin – absolut empfehlenswert!
- Mary Beth Keane
Wenn du mich heute wieder fragen würdest
(95)Aktuelle Rezension von: Simone_081Dieses Buch hat mehrere Anläufe gebraucht, bis ich es ganz lesen konnte, da ich es zuerst ein paarmal abgebrochen habe. Ich glaube, man braucht Durchhaltevermögen und Geduld, um das Buch wirklich fertig zu lesen (und zu genießen), denn zugegebenermaßen gibt es einige Durststrecken, die man überstehen muss. Lässt man sich aber wirklich darauf ein, dann kann man einen zu Herzen gehenden und nachdenklich stimmenden Familienroman entdecken, der lange nachhallt.
Die Geschichte wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei vieles davon erlebte Rede und innere Monologe sind. Insgesamt gibt es längere Phasen, in denen es keine Dialoge gibt, was viele vielleicht abschreckt und dazu führt, dass einem manche Stellen im Buch länger und zäher vorkommen als andere (zumindest ging es mir so).
Die Geschichte behandelt universale Themen wie Schuld, Verantwortung, Mental Illness, und beleuchtet diese Themen im Kontext von zwei Familien und über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten.
Nimmt man sich die Zeit (und die Geduld), dann kann man einen wirklich tollen Roman entdecken. - Nicola Yoon
Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt
(1.222)Aktuelle Rezension von: Darcys_LesestuebchenMaddie darf nicht raus. Nicht heute, nicht morgen, niemals, denn sie hat einen selten Immundefekt, der ihr bei der kürzestens Auseinandersetzung mit Viren, Pollen oder dergleichen das Leben kosten könnte. Sie hat sich auch mit diesem Leben arrangiert, bis nebenan ihr neuer Nachbar Olly mit seiner Familie einzieht und sie sich trotz der der Barrieren zwischen ihnen immer näher kommen. Sie will mehr und würde dafür alles riskieren.
Meine Meinung:
Als ich das Buch vor etlichen Jahren das erste Mal las, war es völlig um mich geschehen. Ich fand es unglaublich spannend, gefühlvoll und fieberte mit Maddie und Olly von Anfang bis Ende mit, wobei mir das Herz mehr als einmal gefühlt stehen blieb und ich atemlos war. Es war ein absolutes Jahreshighlight für mich und als es nun für eine Challange passte, traute ich mich auch an einen re-read ran.
Leise, laut, schmerzvoll, traurig, unglaublich lebensbejahend, mutig und vor allem sensibel. Als ich wieder dieses Buch las, hatte ich keine großen Erwartungen, da in der Regel ein Buch einfach nicht die selben Emotionen in mir wecken kann wie beim ersten Mal, aber Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt kam in der Hinsicht verdammt nah dran. Es mag vielleicht nicht mehr so spannend gewesen sein, weil ich ja den Ausgang kannte, aber dennoch fieberte ich wieder mit den Figuren mit. Das lag vor allem an Yoons Stil, der unglaublich sensibel die fragile Emotionswelt ihrer Hauptfigur nachzeichnete, die trotz ihres Schicksals alles vom Leben haben wollte, auch, wenn sie nicht nur sich selbst, sondern vor allem die Menschen in ihrem Umfeld verletzen könnte.
Maddie war eine unglaublich starke Persönlichkeit, die manchmal ein wenig ungerecht werden konnte, dafür aber durchaus auch ihre Gründe hatte. Ihr ganzes Leben spielte sich in einen sterilisierten Umfeld ab und sie kannte nichts von der Welt da draußen. Kein Wunder, dass sie sich irgendwann nach mehr sehnte, vor allem, als diese Wünsche von ihrem neuen Nachbarn Olly geweckt wurden, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hatte und sie genauso brauchte, wie sie schließlich ihn. Sie war kreativ, fleißig, forderte sich selbst immer heraus und manchmal etwas alber, was ich süß fand.
Die Chemie zwischen den beiden jungen Menschen passte vom ersten Moment an perfekt und ich liebte es, wie sie miteinander kommunizierten. Das war manchmal sehr schwer und ich fand ihre Kreativität sehr süß. Ihre Chats, Gespräche und Nachrichten gaben viel Aufschluss über ihre Wünsche, Träume und Hoffnungen und zeigten auch ihre Unsicherheiten und Ängste.
Die Geschichte spielte sich auf kleinsten Raum ab und machte zum Ende einen großen Sprung, der mir auch dieses Mal eine fette Gänsehaut bescherte. Es ging viel um Maddies persönliche Entwicklung, um ihre Wünsche, Träume und das Erwachsen werden. Olly blieb für mich dabei manchmal etwas auf der Strecke, weil es auch ausschließlich aus ihrer Sicht erzählt wurde und ich gerne mehr Informationen über ihn und seine Hintergrundgeschichte gehabt hätte, aber dennoch konnte ich mir auch wieder ein gutes Bild von ihm machen. Seine Probleme waren anders als die von Maddie, aber auch bei ihm drehte es sich um seine Entwicklung und die Befreiung seiner "Dämonen". Es war etwas verschlossener, aber auch sensibler Teenager, der seine Talente im Verbrogenen ausüben musste.
In den letzten Kapiteln war leicht die Luft raus, bevor das Ende mich wieder völlig mitriss. Sehr tragisch fand ich die Geschichte von Maddies Mutter, die mir das Herz zeriss. So war ihr Verhalten durchaus verständlich, auch wenn sie einen großen Fehler machte, der weitere nach sich zog, aber sie machte mich auch so unglaublich wütend.
Yoon erzählte ihre Geschichte nicht nur rein mit Worten, die sie gekonnt einsetzte, sondern auch mit vielen Zeichnungen, die einem einen tiefen Einblick in Maddies Gefühlswelt gaben. Es ist etwas schwer für mich, dies gut zu erklären, aber ohne diese liebevollen Extras wäre das Buch nicht ganz so gut geworden. Sie wurden passend in die Geschichte eingesetzt und es kamen auch Tabellen, Artikel aus dem Internet und Zeichnungen von Maddie vor. Wie sie sich im Weltall vorstellte oder sich selbst sah; ein Kuss-Trainingsplan, ihre Schulaufgaben oder ihr Tagesplan. All das machte das Buch zu etwas Besonderen, was ich so auch nicht zuvor kannte. Der Stil der Autorin war sehr sensibel und ohne Effekthascherei. Er las sich sehr flüssig und war für mich ein auf und ab der Emotionen.
Fazit:
Das Buch in Worten wiederzugeben ist nicht einfach für mich und ich würde noch so viel mehr schreiben, aber ich denke, es passt so ganz gut. Die Geschichte ist auch nach all den Jahren immer noch ein kleines Kleinod für mich, etwas ganz besonderes, was ich wieder sehr genossen habe. Die Figuren waren gut ausgearbeitet und wirkten authentisch. Zwar hätte ich Olly gerne etwas mehr im Zentrum gehabt, aber auch so erfuhr man viel über ihn. Die Liebesgeschichte wurde sehr sensibel erzählt und all die kleinen Zeichnungen und liebevollen Details machten das Buch sehr schön.
- Clare Chambers
Scheue Wesen
(34)Aktuelle Rezension von: SunnySueClaire Chambers' Roman "Scheue Wesen" hat seinen Ursprung in einer wahren Geschichte, die sich 1952 in Bristol ereignete. Hierbei wurde die Polizei zu einer lautstarken Auseinandersetzung in ein Haus gerufen, in dem sie dann einen nackten Mann mit hüftlangen Haaren und anderthalb Meter langen Bart vorfanden, der mit seiner alten Tante und diversen Hunden, Katzen und Vögel einsiedlerisch unter erbärmlichen Umständen lebte.
In "Scheue Wesen" greift Chambers diesen Mann auf und macht daraus eine sehr feinfühlige und bewegende Geschichte. Im Zentrum steht Helen Hansford, die als Kunsttherapeutin in einer psychiatrischen Klinik arbeitet und der stumme William Tapping, der mit seiner verwirrten alten Tante in einem Haus lebt, welches er seit vielen Jahren nicht mehr verlassen hat. Während Helens Beziehung zu ihrem verheirateten Kollegen immer unbefriedigender wird, stürzt sie sich mehr und mehr in ihre Arbeit. Als ihr Kollege und sie von der Polizei zu einem Haus gerufen werden, in dem ein halbnackter, verwahrloster und stummer Mann gefunden wird, stürzt Helen sich noch mehr in ihre Arbeit. Erst recht, als sie Williams große künstlerische Begabung entdeckt. Und so versucht Helen allmählich hinter Williams Geheimnis zu kommen.
"In diesen Momenten der Dissoziation, wenn er merkte, wie er sich von der Welt loslöste und die Realität seiner Existenz anzweifelte, war ihm der Gedanke ein Trost, dass David Balfour im gleichen Reich existierte."
Claire Chambers hat hier ein eher stilles Buch geschrieben, das gerade in dieser Stille eine große Kraft und Eindringlichkeit entwickelt. Mit viel Gefühl erzählt sie uns eine Geschichte über Trauma, Verlust und Selbstfindung und appelliert zudem an die Menschlichkeit. Es ist eine Geschichte, die ans Herz geht und berührt.
Erzählt wird die Story aus wechselnden Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen. Während wir uns mit Helen im Hier und Jetzt des Jahres 1964 befinden, reisen wir mit William Stück für Stück weiter in seine Vergangenheit und erfahren so nach und nach, was es mit ihm auf sich hat und warum er so einsiedlerisch bei seiner Tante gelebt hat.
"Die Vergangenheit ist immer bei mir, aber es ist eben auch die Vergangenheit. Es hat mich nicht zerstört. Ganz sicher nicht."
Insgesamt mochte ich das Buch wirklich gern, einzig die Storyline zwischen Helen und Gil empfand ich als etwas störend. Zudem hat sie für mich auch keinen Mehrwert geliefert.
- Katharina Seck
Die Stille zwischen Himmel und Meer
(95)Aktuelle Rezension von: Reading_LoveKatharina Seck erzählt auf emotionaler und berührender Weise die Geschichte um Edda und ihrem grauenvollen Schicksal, was sie erleiden musste und wie sie sich nach therapeutischer Behandlung zurück ins Leben kämpft. Edda will wissen was es Bedeutet zu leben! Und aus diesem Grund verbringt sie ihren Urlaub an der Nordsee in einem Ferienhaus. Sie fürchtet sich vor dem Meer und sie fürchtet sich vor dem Himmel. Die beste Gelegenheit sich seinen Ängsten zu stellen und daran zu wachsen.
Aber das ist nicht das einzige was Edda in ihrem Urlaub hat. Sie erfährt auch Gefühlslagen, die sie vorher nicht kannte. Da kommt Sebastian ins Spiel. Ich persönlich finde die Zwischenmenschliche Ebene der beiden ja ganz niedlich und schön, aber hier gab es für mich einen unverständlichen Abbruch, der hätte weiter ausgefeilt werden können. Denn erst hatte man das Gefühl, dass sich zwischen den beiden etwas, wenn auch schleppend entwickelt und dann ist das Thema von einen auf den anderen Zeitpunkt einfach vom Tisch. Warum? Da wäre mehr Potenzial möglich gewesen.
Auch der Part zwischen Edda und Jan, war mir nicht ausgeprägt genug. Es waren nur Fetzen vorhanden aus denen man sich seinen Reim machen konnte, aber was es schlussendlich wirklich aus sich hatte, hat man nicht erfahren. Schade eigentlich.
Die kleine Mia ist mir wiederum ein kleines sehr tapferes Mädchen und wirkt für ihr vorgegebenes Alter verdammt reif. Aber auch sie trägt ihre Geschichte und versucht stark zu bleiben, bis auch ihre Mauer anfängt zu bröckeln und sich wieder hochkämpft.Nichts destotrotz zeugt das Buch von starken Charakteren, die den Willen und Mut besitzen sich ihren Ängsten zu stellen um daran zu wachsen.
Dieses Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen. - Kira Gembri
Wenn du dich traust
(542)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Die Geschichte an sich war süß und die Lovestory echt schön. Aber: für mich ging einfach alles viel zu schnell. Probleme, die eigentlich groß und schwer hätten sein können, wurden viel zu einfach und teilweise unrealistisch gelöst.
Dadurch konnte ich nicht so richtig mitfühlen – es wirkte alles ein bisschen oberflächlich. Schade, weil die Idee echt gut war, aber so hat mir am Ende was gefehlt.
- Salvatore Basile
Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
(102)Aktuelle Rezension von: MarinheiraIn diesem Moment erkannte sie in ihm das Kind im Körper des Erwachsenen, selbst ein Verlorener unter seinen verlorenen Gegenständen, den leblosen Dingen, die er im Zug gefunden und sich zu eigen gemacht hatte, als würde er über ihr Schicksal wachen. Michele hatte ihnen ein Happy End beschert, dachte Elena plötzlich. Und dabei aufgehört, genau das für sich selbst zu erhoffen. Mit diesem Gedanken schloss sie ihn endgültig und auf immer in ihr Herz.
Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands, Taschenbuch, Seite 73
Unbezahlte Werbung, da Verlags- und Titelnennung. Der Roman „Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands“ von Salvatore Basile ist im Jahr 2016 im blanvalet Verlag erschienen. Das Taschenbuch habe ich mir selbst gekauft.
Darum geht’s
Michele führt ein zurückgezogenes Leben als Bahnwärter an einem kleinen italienischen Endbahnhof, an dem nur noch ein Zug verkehrt. Jeden Abend reinigt er die Abteile und nimmt verlorene Gegenstände an sich. Jeder Tag gleicht dem anderen, bis ein Fund sein Leben mächtig durcheinanderwirbelt. Es ist sein Tagebuch, welches er als Kind schrieb und das einst seine Mutter mitnahm, bevor sie für immer aus seinem Leben verschwand. Zum ersten Mal seit vielen Jahren bricht Michele auf und begibt sich auf die Suche.
Mein Leseerlebnis
Als mir dieses Buch zufällig beim Stöbern in die Hände fiel, haben mich das Cover und der Titel sofort neugierig gemacht und Fragen aufgeworfen: Welcher Gegenstand? Wohin geht die Reise? Und wieso ist sie wundersam? Als Leserin von Fernweh-Literatur, die an fremde Orte entführt, musste ich einfach zugreifen.
Michele ist ein absolut liebenswerter Protagonist. Er ist auf eine sympathische Art verschroben und schüchtern. Am liebsten würde man ihn an der Hand nehmen und ihm bei seiner Suche helfen. Seine Unbeholfenheit und Unerfahrenheit komplizieren vieles und bringen ihn in Gefahr, sorgen aber auch dafür, dass er den Menschen auf seinem Weg sehr unbefangen und vorurteilsfrei begegnen kann. Diese Personen sind ebenfalls gut und glaubwürdig ausgearbeitet und es macht Freude, die Interaktionen zu beobachten.
Micheles Geschichte wird bewegend erzählt. Der junge Mann, der sich aus Selbstschutz in eine kleine, überschaubare Welt zurückgezogen hat, bricht auf, um dem Ursprung seiner Verletzung auf den Grund zu gehen. Dabei muss er auf sich selbst, aber auch auf fremde Menschen vertrauen. Auf seiner Reise lernt er viele unterschiedliche Personen kennen, die ihm immer wieder neue Perspektiven auf das Leben eröffnen und seinen Horizont erweitern. Michele erlebt Fortschritte und Rückschritte, Hoffnung und Enttäuschung, Unsicherheit und Mut. Und am Ende auch die Erkenntnis, dass vieles anders ist, als gedacht. Die unterschiedlichen Begegnungen und Etappen seiner Reise sorgen für durchgängige Unterhaltung und Spannung. Der Roman hatte keine Längen und phasenweise fiel es mir schwer, ihn aus der Hand zu legen. Ich habe mich durch die Geschichte wunderbar unterhalten gefühlt.
Neben der Story an sich, ist der Roman aber auch parabelhaft. Er ist eine Einladung, seine Schutzzonen zu verlassen und seinen Fragen nachzugehen; offen zu sein, für die Menschen und die Umstände, die einem begegnen; nicht sofort zu urteilen und zu werten, sondern ab und zu den Mut und das Vertrauen aufzubringen, zu vertrauen und sein Leben aktiv zu gestalten.
Der Schreibstil ist bildhaft. Das Wetter, die Landschaft oder die Haltung der Personen unterstreichen häufig Emotionen oder Charakterzüge, die dadurch gut herausgearbeitet werden. Sehr gefallen hat mir außerdem, dass den einzelnen Personen auch unterschiedliche Sprachstile in den Mund gelegt wurden. Häufig konnte ich mir die beschriebene Szene als Filmsequenz vorstellen, was vielleicht auch daran liegt, dass Salvatore Basile als Drehbuchautor arbeitet.
Fazit
DIE WUNDERSAME REISE EINES VERLORENEN GEGENSTANDS ist ein bezaubernder, kurzweiliger und liebenswerter Roman mit einem außergewöhnlichen Protagonisten und bewegenden Begegnungen. Ich empfehle ihn allen Fans von DIE UNWAHRSCHEINLICHE PILGERREISE DES HAROLD FRY und ALS WIR UNS DIE WELT VERSPRACHEN.
- Julie Leuze
Dreams like the Ocean - Herzmuschelsommer: Roman | Berührende Young Romance an der stürmischen bretonischen Küste
(98)Aktuelle Rezension von: Twin_TinaEin richtiger Hingucker ist das Cover, ich finde es optisch echt super schön und auch die Inhaltsangabe hat mich neugierig gemacht und daher wollte ich das Buch lesen.
Es handelt sich ja hier um einen Jugendroman, aus diesem Grund ist die Protagonisten auch noch recht jung, dennoch bin ich mit Kim super gut klargekommen. Sie war mir wirklich immer sympathisch und das obwohl sie natürlich recht viel zu verkraften hatte, solch eine Situation ist ja auf keinen Fall leicht. Manchmal hat man ihr das angemerkt, aber dennoch war sie nie irgendwie unsympathisch oder so. Die anderen Charaktere wirkten für mich auch ziemlich authentisch und konnten mich überzeugen. Also für mich gab es hier eigentlich keinen, den ich so gar nicht gemocht habe.
Das Thema mit der Vertauschung bei der Geburt und auch die Umsetzung haben mir wirklich gut gefallen - zumal ich auch immer wissen wollte, wie es sich nun weiter entwickeln wird.. Auch das Setting fand ich richtig schön. Auf jeden Fall war alles auch der Zielgruppe als Jugendbuch entsprechend angepasst, Das Ende fand ich ebenfalls schön und hat mich voll überzeugen können.
Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen.
Von mir erhält das Buch daher volle 5 Sterne.
- Antje Babendererde
Libellensommer
(673)Aktuelle Rezension von: Armillee268 Seiten.
Am Windigo See / Minnesota / USA
Jodie ist 15 Jahre alt, hat eine jüngere Schwester. Als ihr Vater arbeitslos wird, die Ehe der Eltern stressig + der Vater dann abhaut, weil die Mutter immer nörgelt, da wird es auch für Jodie schwierig. Und sie hat Gewichtsprobleme. Wie gut, dass sie seit ein paar Monaten einen Internetkontakt zu einem Jungen hat, der sie versteht. Eines Tages kommt sie nach der Schule nach hause und der Laptop wurde von der Mutter verkauft, für eine Autoreparatur. Ende des Streites ist eine Ohrfeige für Jodie. Jodie packt ihren Rucksack + haut früh morgens ab. Sie will zu ihrem "Freund". Ihre Reise endet ziemlich schnell in einer brenzlichen Situation mit einem Trucker mitten im Nirgendwo. Knapp entkommt sie mit Hilfe von Jay - einem Indianerjungen - und er nimmt sie mit in das Lager wo er lebt, mitten in der Pampa.
* * *
Ich mag es total gerne, wenn sich zwei ganz unterschiedlich Charaktere treffen und ganz langsam zusammen wachsen. Die kulturellen Unterschiede, das Leben im Lager, Vorurteile, die neuen Eindrücke + Erfahrungen, die auf Jodie einprasseln, das hat mich sehr berührt. Auch ich bin als Jugendliche ein paarmal abgehauen., mit Flausen im Kopf. Ich konnte ganz viel nachempfinden. Von mir aus hätte die Geschichte noch 200 Seiten mehr aus dem Leben der Indianer berichten können. Wundervoll anders, ohne Klischees + platte Sprüche. Viel Gefühl + erlebnisreiche Natur. Viel zum Thema Misstrauen + Jungfrau / Sex.. Ich fand es einfach klasse ! Auch das Ende. ;o)
- Becky Chambers
The Long Way to a Small, Angry Planet
(44)Aktuelle Rezension von: PeacefulFantasyIch wusste nicht, dass ich Cozy Sci-Fi in meinem Leben brauchte, aber ja, ich brauche es. Und ich schäme mich etwas, dass dieses Buch drei oder vier Jahre auf meinem SuB lag und ich einen Buddyread brauchte, um es in die Hand zu nehmen.
"The Long Way to a small angry Planet" ist ein Paradebeispiel für den Trope Found Family. Rosemary stößt neu zur Crew des Tunneling-Schiffs Wayfarer hinzu, und während es eine übergreifende Handlung mit einem Tunneling-Auftrag gibt (das Anlegen von Sprungtoren/-pfaden im Weltraum, und dieser Auftrag am Ende des Buchs auch wichtig wird, ist es doch mehr eine Geschichte der verschiedenen Crewmitglieder, ihrer Beziehungen zueinander, ihrer Vergangenheiten, ihrer Träume und Wünsche und wie sie sich dabei gegenseitig unterstützen. Und das ist wunderbar wärmend, divers, witzig, tiefgründig und trotz Alienvölkern, Raumschiffen und fremden Welten sehr menschlich und lebensnah geschrieben.
Die anderen Bände der Wayfarer-Trilogie stehen jedenfalls fest auf meiner Leseliste - und ich werde dieses Mal nicht wieder drei oder vier Jahre mit dem Lesen warten. - Katharina Mosel
Vier Mal Frau
(39)Aktuelle Rezension von: leonichWorum es geht:
Mona wurde von ihrem Mann Lars verlassen für die viel jüngere Vanessa. Sie zieht vom Land nach Hamburg. Dort leben auch ihre beiden besten Freundinnen aus der Schulzeit, Julia und Cecilia. Diese fangen Mona auf. Die drei Freundinnen könnten nicht unterschiedlicher sein. Julia ist selbstständig und eine sehr selbstbewusste Frau, die manchmal etwas kühl wirkt. Cecilia ist Yogalehrerin und eine sehr gefühlvolle Frau. Da Mona nach einer sinnvollen Beschäftigung sucht, macht sie ihre Leidenschaft, das Kochen, zum Beruf. Auch ihr Exmann Lars wohnt zusammen mit Vanessa in Hamburg. Mona und Vanessa laufen sich nun häufiger über den Weg. Und Mona muss feststellen, dass sie zu allem Übel die Neue auch noch sehr sympathisch findet. Cecilia ist single und möchte das unbedingt ändern. Hierbei helfen ihr natürlich ihre beiden Freundinnen, denn die sind immer füreinander da.
Die Geschichte fängt sofort mit dem Scheidungstermin an, man ist also gleich mittendrin. So mag ich das. Für die Paragrafen und Prosecco – Kenner: Monas Anwältin ist übrigens Karla ;).
Die Geschichte wird abwechselt aus der Sicht der 4 Frauen erzählt, manchmal sogar aus der Sicht von Lars. Die Freundinnen sind sehr sympathisch. Sie kabbeln sich auch schon mal, es entstehen sehr witzige Dialoge. Ich habe viel geschmunzelt und hätte gerne noch mehr über die 4 erfahren.
Ich wünsche jeder Frau Freundinnen wie Mona, Julia und Cecilia.
Dieses Buch ist sehr flüssig zu lesen. Ich finde, man merkt im Vergleich zu den Prosecco-Büchern eine klare Weiterentwicklung der Schriftstellerin. Ich finde, dass das Ende nach einem 2. Teil schreit. Ich würde mich darüber auf alle Fälle sehr freuen. Im Übrigen hat das Buch ein neues Cover, welches mir viel besser gefällt. Ich habe es deshalb mal hochgeladen.
Klare Kaufempfehlung.
- Kerstin Toepel
Vom kleinen Waschbären, der nicht wusste, dass er was ganz Besonderes ist
(16)Aktuelle Rezension von: nur-noch-ein-bisschenHenry, der kleine Waschbär, ist sehr tollpatschig. Wenn er seine Freunde trifft, stellt er deswegen oft fest, dass er etwas nicht so gut kann, wie sie. Er kann nicht so gut Pusteblumen-Fallschirmspringen wie die Mäuse, er kann nicht so gut Figuren aus Holz machen wie der Biber, Tanzen wie das Rehmädchen und er kann nicht auf der Seerose sitzen wie der Frosch.
Das macht Henry ganz traurig: ‚Ich kann gar nicht richtig! Alles geht schief!‘, murmelt er. Plötzlich steht ein Wolf neben ihm und auf einem Spaziergang erfährt Henry, dass der ‚Hüter des Waldes‘ ihn schon lange kennt. Henry erzählt dem Wolf, was ihn bedrückt. Der Wolf erklärt ihm, dass er für seine Freunde ganz besonders wichtig ist, weil er ihnen hilft, genau diese schönen Dinge zu tun. Und, weil sie ihn einfach mögen. Außerdem hat Henry eines der großartigsten Talente, die es gibt: Er ist ein wahrer Freund.
Die anderen Tiere haben sich bereits Sorgen um den kleinen Waschbären gemacht und sind froh, als er nach dem Spaziergang wieder zuhause ankommt. Sie haben nämlich etwas gefunden: Ein Baby-Eichhörnchen, dass aus dem Nest gefallen ist und unbedingt Henrys Hilfe braucht.
Das Buch von Kerstin Toepel macht den christlichen Glauben anschaulich. Der Wolf symbolisiert als Hüter des Waldes Gott, der den kleinen Waschbären an die Hand nimmt und ihm verspricht: ‚Ich passe auf alle Tiere im Wald auf – auch auf dich, lieber Henry.‘ Passend ist dem Buch auch ein Zitat aus der Bibel vorangestellt.
- Yvonne Hergane
Borst vom Forst
(16)Aktuelle Rezension von: FineAnders... er will sie nach Hause ins Meer bringen. Klar!
Dieses Kinderbuch ist wunderschön illustriert. Mein Sohn hat es in der Bücherei entdeckt und wir haben es sehr gerne gelesen. Der Text ist sehr poetisch geschrieben, ich weiß nicht inwieweit das tatsächlich beim Kind ankommt, aber da kann man ja mit dem Kind drüber reden. Ich denke, mein Sohn hat die Geschichte verstanden. Auf jeden Fall hatte er sehr viel Spaß an den Bildern.























