Bücher mit dem Tag "eingeborene"

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61 Bücher

  1. Cover des Buches Die Einzige (ISBN: 9783401068695)
    Jessica Khoury

    Die Einzige

     (223)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Die 16-jährige Pia ist isoliert in einer alten Forschungsstation aufgewachsen, alles was sie kennt ist diese Anlage, die Wissenschaftler dort und die Angestellten. Für sie, den einzigen unsterblichen Menschen, ist das ganz normal, nur nach anderen Unsterblichen sehnt sie sich. Bis sie ein Loch im Zaun der Anlage entdeckt und bei ihrem kleinen Ausflug in die Freiheit auf einen Jungen trifft. 

    Schon seit Jahren stand dieses Buch ungelesen in meinem Regal und inzwischen war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich es überhaupt noch lesen wollte. Zum Glück habe ich es getan, denn die Geschichte war wirklich großartig und sogar tiefgründig.

    Der Schreibstil von Jessica Khoury ist so, wie man ihn von einem Jugendbuch erwartet. Er ist relativ schlicht und einfach und lässt sich dadurch richtig schnell lesen. Dennoch ist er auch tiefgründig und regt zum Nachdenken an.

    So auch die Handlung, die nicht nur irgendeine fantasievolle Geschichte ist, sondern sich mit Themen auseinandersetzt, die so viel aussagen. So wird immer wieder die Frage deutlich, ob Unsterblichkeit wirklich so erstrebenswert ist, wenn man allein ist und welche Mittel überhaupt den Zweck heiligen, diese zu erreichen. Welches Individuum ist wichtiger als das andere oder sind alle gleich wichtig? Geht Wissenschaft über alles und wie weit sollte sie gehen? Da ist die kleine Liebesgeschichte nur eine schöne Nebensache, aber dennoch ist sie wirklich romantisch und herzlich geschrieben. Auch wenn die beiden Liebenden gerade einmal Teenager sind, geht sie doch zu Herzen. Ansonsten war dieses Buch, nachdem ich ein bisschen gebraucht hatte, in die Geschichte hinein zu finden, ein spannender Pageturner mit vielen nicht zu erwartenden Wendungen. Und das Ende hat mich dann wirklich überrascht und zufrieden zurückgelassen. Dennoch muss ich auch sagen, dass es hier und da kleine Logiklöcher gab, die aber zum Glück nicht allzu dramatisch ins Gewicht gefallen sind.

    Passend zum Rest des Buches haben mir auch die Charaktere sehr zugesagt. Ich fand sie wirklich durchdacht beschrieben und nachvollziehbar, auch wenn ich Pia manchmal gern geschüttelt hätte. Aber wer kann ihr ihre Naivität verdenken, schließlich wurde sie zu einem kalten Menschen ohne Gefühle erzogen. Umso mehr hat mir allerdings ihre Entwicklung gefallen. Gleich von Anfang an mochte ich Eio. Er ist ein sehr liebenswerter Junge, der das Herz am rechten Fleck hat und dafür einiges hinnehmen muss. Ansonsten sind aber auch alle anderen Charaktere wirklich gut und vor allem vielschichtig geschrieben. Selbst die Bösen haben Charisma und ich konnte ihren Wahn in gewisser Weise verstehen, wenn ich ihn auch verabscheut habe.

    Ich muss sagen, dass ich echt nicht gedacht hätte, dass ich dieses Buch so gut finden würde und obwohl die Geschichte hier und da ein paar kleinere Macken hatte, konnte sie mich absolut packen und unterhalten. 

  2. Cover des Buches Im Land der weißen Wolke (ISBN: 9783404270019)
    Sarah Lark

    Im Land der weißen Wolke

     (461)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's:
    London, 1852: Zwei junge Frauen treten die Reise nach Neuseeland an. Es ist der Aufbruch in ein neues Leben - als künftige Ehefrauen von Männern, die sie kaum kennen. Die adlige Gwyneira ist dem Sohn eines reichen "Schafbarons" versprochen, und die junge Gouvernante Helen wurde als Ehefrau für einen Farmer angeworben. Ihr Schicksal soll sich erfüllen in einem Land, das man ihnen als Paradies geschildert hat. Werden sie das Glück und die Liebe am anderen Ende der Welt finden? Ein fesselnder Schmöker über Liebe und Hass, Vertrauen und Feindschaft und zwei Familien, deren Schicksal untrennbar miteinander verknüpft ist.

    Das Buch:
    Eigentlich war ich nie der Mensch, der ein Buch von Sarah Lark lesen wollte. Obwohl ich historische Romane liebe und auch Liebesgeschichten mich begeistern können. Und obwohl die Bezeichnung Familien-Epos mich oft ködern kann, so waren die Bücher dieser Autorin für mich eher etwas, dass ich für mich abgeschrieben hatte.
    Doch nun habe ich den ersten Teil der Weißen-Wolke-Saga gelesen und das Buch konnte mich eindeutig überzeugen. 
    Beginnen wir mit dem Setting. London 1852 klingt schon mal ganz spannend. Die Kulisse wird eindrucksvoll geschildert auch die beiden weiblichen Protagonistinnen werden zum ersten Mal eingeführt. Beide sind mir von Anfang an sympathisch gewesen und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Auch wenn Heiratsumstände heute ganz anders sind konnte ich doch nachvollziehen, warum Helen die Heiratsannonce anziehend fand.
    Ich kann nicht bestätigen oder widerlegen, ob die historische Wirklichkeit im damaligen London wirklich so war, wie es in diesem Buch beschrieben wurde, aber ich konnte es mir gut vorstellen. 
    Die kleinen Details haben mir das gut möglich gemacht. Und selbst wenn die Tatsachen nicht so stimmen würden, täte dies dem Buch dennoch keinen Schaden. Denn es ist so spannend geschrieben, dass man schon nach nur wenigen Seiten mehr erfahren möchte.
    Die beiden weiblichen Protas waren für mich eindeutig in diese Zeit geschrieben und so konnte es auch passieren, dass die beiden erst nach Neuseeland reisen mussten. Würde das Buch in der heutigen Zeit spielen, wären die Beweggründe nicht vorhanden oder vollkommen anders. 
    So sind es jedoch die Umstände, die die beiden Protas in eine neue Welt schicken. Und gemeinsam mit den beiden erkundet auch der Lese das unbekannte Land.
    Die Überfahrt wird genauso spannend gestaltet wie alles andere davor auch, doch der interessanteste Teil folgt eindeutig danach. 
    Denn nicht nur für Helen und Gwyneira war dieses Land neu, sondern auch für mich. 
    Dabei wird auch diese Kulisse so eindrucksvoll beschrieben, dass ich mir genau vorstellen konnte, wo die beiden gelandet sind. Ich konnte mir sowohl das Land, als auch die Berge und Seen gut vorstellen.
    Bis hierher weiß der Leser noch nicht, wie sich die beiden Männer gestalten werden, die Helen und Gwyneira heiraten sollen. Das bleibt zunächst ein Geheimnis, welches es noch spannender macht weiterzulesen. 
    Im Laufe des Romans wird diese Geheimnis jedoch geklärt und es stellt sich heraus, dass die beiden Frauen und ihre Schicksale miteinander verknüpft sind. Im weiteren Verlauf müssen die Beiden viele Hürden überstehen, erleben jedoch auch schöne Situationen. Obwohl das Buch mehr als 800 Seiten hat, wurde mir beim Lesen nie langweilig und ich wartet gespannt darauf, was als nächstes kommen möge. Und obwohl irgendwann der Alltag ins Leben der beiden Protas einzieht, so wird das Lesevergnügen doch nie gemindert. Denn immer wieder werden interessante Passagen über das Land, das Leben dort oder die Fauna und Flora eingebunden, die eindeutig darauf schließen lassen, dass die Autorin dieses Land wirklich gut kennt.
    Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, als würde ich in die Welt hineingezogen. Dabei gab es für mich viele liebenswerte, aber auch einige hassenswerte Figuren. Und obwohl das Buch mit einem kleineren Cliffhanger endet kann man das verzeihen, denn der nächste Band wartet schon auf einen ;)
  3. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.393)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald


    Daddy sorgt dafür, dass Kathi guten Lesestoff bekommt. So mögen wir das, bester Papa. 

    .

    Daniel Kehlmann erzählt in diesem biographischen Roman die Lebensgeschichte zweier bedeutender Wissenschaftler: Alexander von Humboldt, dessen Name wahrscheinlich vielen bekannt ist: wissbegieriger und empirischer Naturforscher deluxe, der für seine Expeditionen quer über den Planeten gereist ist. Carl Friedrich Gauß, theoretischer Mathematiker, Astronom, blitzgescheit und Stubenhocker vom feinsten. 

    Der Schreibstil des Buches ist ansprechend, aber gewöhnungsbedürftig. Hier wird nichts beschönigt: mit trockenem Humor und einer guten Portion Zynismus beschreibt Daniel Kehlmann die beiden Persönlichkeiten und ihren Werdegang, was für viele Schmunzler zwischendurch sorgt. Jeder bekommt sein Fett weg. Im Gegensatz zu den positiven Eigenschaften der Herren Forscher werden deren negativen übertrieben dargestellt - was für einen gewissen Unterhaltungsfaktor sorgt. So ist Gauß ein engstirniger sturer Kauz und Humboldt ein prüder Naivling. Beschrieben wird ihr Weg zur Forschung, Ausbildung, wissenschaftlichen Errungenschaften sowie die distanzierte, aber doch freundschaftliche Beziehung der beiden. 

    Die Bedeutung des Titels hat sich mir erst gegen Ende hin erschlossen - Kathi mit Brett vor dem Kopf: da hätte ich auch früher draufkommen können. Die Welt wird natürlich nicht wortwörtlich vermessen, viel eher zeigt der Autor durch die Darstellung der Lebensgeschichten die beiden unterschiedlichen Herangehensweise um die Vorgänge der Natur zu verstehen. Der eine erkundet, erforscht, misst, notiert - der andere berechnet, kalkuliert, denkt. Beide kommen so jedoch zu ihrer Wahrheit. 

    Eine tolle Geschichte - doch trotz des positiv ungewöhnlichen Schreibstils und dem biographischen Ansatz konnte mich das Buch leider nicht gänzlich abholen.


  4. Cover des Buches Der Duft von Hibiskus (ISBN: 9783442476466)
    Julie Leuze

    Der Duft von Hibiskus

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Sunny0105

    Im Jahr 1858 wandert die junge Emma Röslin mit einer rein männlichen Forschergruppe nach Australien aus um dort die heimischen Pflanzen und Tiere zu zeichnen. 

    Hauptsächlich ist es eine Flucht aus ihrer Heimat, da sie von schrecklichen Träumen heimgesucht wird, jedoch nicht weiß was schlimmes in ihrer Vergangenheit geschehen ist.

    Es beginnt ein aufregendes und gefährliches Leben für Emma und für den Forschungsleiter Carl Scheerer entwickelt sie bald innige Gefühle.


    Der Schreibstil von Julie Leuze ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Somit war ich schnell in der Geschichte drin. Ich persönlich hätte es mir teilweise nicht ganz so modern gewünscht, da ich mich sprachlich nicht so gefühlt habe, als wären wir im Jahr 1958 sondern eher in der heutigen Zeit.

    Ansonsten konnte ich mir die australische Wildnis sehr gut vorstellen, vor allem auch die Einblicke bei den Aborigines. 

    Emma war der typische weibliche, starke Charakter, aber trotzdem mochte ich sie sehr und habe auch mit ihr mitgefiebert. 

    Die Liebesgeschichte war angenehm zu lesen und nicht zu kitschig, wie es in historischen Romanen schnell passieren kann. 


    Insgesamt war es ein schönes kurzweiliges Buch, das ich grade im Sommer sehr gern gelesen habe.

  5. Cover des Buches Koala (ISBN: 9783442749089)
    Lukas Bärfuss

    Koala

     (52)
    Aktuelle Rezension von: KINSKINSKI

    Ein Roman über Suizid und darüber, wie Intoleranz zu Verständnis wird. Indirekt lehrt Bärfuss das heikle Thema Suizid und führt den Leser dabei dennoch nicht belehrend an die Impulse und versteckten Anzeichen heran. Hier muss man allerdings vorsichtig sein, denn Anzeichen gibt es im geplanten Fall selten. Bei all dem spart Bärfuss die Arroganz einer (Auf)Lösung aus.

    Historische Berichterstattung über Australien wechselt im Roman mit Gegenwartsszenarien, was für mich gut funktioniert hat. Einzig ein zu langer Mittelteil, der die Hauptfigur neben sich herschiebt, hat mir nicht so ganz gefallen.

  6. Cover des Buches Wüstenblume (ISBN: 9783426789858)
    Waris Dirie

    Wüstenblume

     (1.532)
    Aktuelle Rezension von: Emili

    Ich frage mich, wieso ich das Buch nicht schon eher gelesen habe. Obwohl mir die Thematik bekannt ist, auch die Autorin Waris Dirie kenne ich aus verschiedenen Berichten und Dokus, ihre Biografie zu lesen, ist noch mal ganz anderes Erleben. Eine schonungslose Darstellung unmöglicher Zustände für Mädchen und Frauen in Afrika, bestialische Traditionen und erschreckende Tatsachen. Unvorstellbar auch die Statistiken, die besagen, dass die weibliche Genitalverstümmelung statt abzunehmen, zunimmt. Literarisch gesehen ist der Roman sicherlich keine hohe Kunst, wobei es durch und durch authentisch wirkt. Thematisch dafür um so mehr: ein erschütternder Bericht.

  7. Cover des Buches Knochen zu Asche (ISBN: 9783453436565)
    Kathy Reichs

    Knochen zu Asche

     (357)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Als junges Mädchen musste Tempe Brennan erleben, wie ihre beste Freundin Evangeline unter mysteriösen Umständen zum Vermisstenfall wurde. Dreißig Jahre später reißt ein Skelettfund im kanadischen Nova Scotia alte Wunden auf. Hängen diese Knochen mit Evangelines Verschwinden zusammen? Ein kleines vergilbtes Versbuch könnte die Antwort verraten

  8. Cover des Buches Dschungelkind (ISBN: 9783426784747)
    Sabine Kuegler

    Dschungelkind

     (589)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
    Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.

    Eigentlich lese ich eher keine Biografien, aber diese hier hat mich echt neugierig gemacht. Ihre Erlebnisse sind einfach sensationell, teils erschreckend, teils interessant, aber sie sind es auf jeden Fall wert, erzählt zu werden.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es ist in der Ich-Form erzählt und ließ mich eher an ein Tagebuch denken, als an ein Buch.
    Umso besser konnte ich mich hineinversetzen und war gefesselt von ihrer Erzählung.

    Zum Ende hin ging es mir jedoch viel zu schnell. Da hatte ich das Gefühl, sie will zum Ende kommen. Vielleicht wäre ein Schnitt besser gewesen, um die weiteren Erlebnisse in einer Fortsetzung zu erzählen.
    Diese gibt es wirklich und irgendwann werde ich sie sicherlich lesen.

    Insgesamt ein wirklich interessantes Buch, das mir die Tür zu einer anderen Welt geöffnet hat. Von mir gibt es vier Sterne.

  9. Cover des Buches Jenseits von Afrika (ISBN: 9783717524380)
    Tania Blixen

    Jenseits von Afrika

     (73)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>...Das wichtigste Element dieser Landschaft und des Lebens hier war die Luft. Blickt man auf einen mehrjährigen Aufenthalt im afrikanischen Hochland zurück, dann überkommt einen überraschend das Gefühl, als hätte man lange Zeit in der Luft gelebt. Der Himmel war niemals tiefblau sondern zumeist sehr blass und so hell, dass man kaum zu ihm aufschauen konnte, mit einem Reichtum an riesigen, schwerelosen, wechselnden Wolken, die sich am Horizont auftürmten und über ihn hinwegsegelten. ...<<

    ...und so führt sich es über 600 Seiten in „Jenseits von Afrika“ von Tania Blixen weiter...  und was soll ich sagen, für mich war es ein absoluter Lesegenuss mit Karen Blixen (so heißt die Autorin nämlich wirklich) Afrika zu erleben, Afrika zu atmen und zu spüren! Wenn es nach mir gegangen wäre hätte dieses Buch schier niemals geendet... Dieses Buch schien mir wie eine bedingungslose, manchmal auch melancholische Liebeserklärung für Afrikas Natur und ihre Ureinwohner. Gleichzeitig ist es eben auch die Geschichte einer ganz starken Frau, die sich innerhalb ihrer Zeit gegen die „Männerdomäne“ durchgesetzt hat und deren Leben von Tiefschlägen und auch zarten Banden gespickt war.
    Diesen Klassiker aus dem Jahr 1937 werde ich ganz sicher noch öfter zur Hand nehmen, immer dann wenn die Sehnsucht ruft – denn in Karen's Zeilen kann man wirklich versinken und Afrika aus der Ferne ganz ganz nah sein! Einfach ein unglaublich wundervolles Werk das mich mitunter durch Karen selbst sehr beeindruckt hat!

  10. Cover des Buches Ruf des Dschungels (ISBN: 9783426779729)
    Sabine Kuegler

    Ruf des Dschungels

     (154)
    Aktuelle Rezension von: LindyBooks

    Sabine Kuegler verbrachte ihre Kindheit in der Abgeschiedenheit mitten im Dschungel. Nach 15 Jahren in der westlichen Zivilisation treibt sie das Heimweh endlich wieder zurück nach West-Papua, zurück nach Hause. Ihr Gesicht ist das einer Europäerin, doch in ihrem Herzen ist sie eine Eingeborene, das "Dschungelkind". Doch zurück am magischen Ort ihrer Kindheit erkennt Sabine Kuegler, dass sie das Kind in sich zurücklassen muss, um das Gebiet zu retten und die Menschen zu schützen, die ihr so viel gegeben haben.

    Den zweite Teil dieser "Autobiografie-Trilogie" fand ich auch sehr interessant und nicht nur, wie es ist, nach 15 Jahren zurückzukehren, nachdem man in einer ganz anderen Welt zurechtkommen musste und nachdem man vierfache Mutter und überhaupt älter geworden ist. Sondern man erfährt auch viel über die politische und wirtschaftliche Situation in West-Papua, welche sehr erschreckend ist und die man hier in Deutschland gar nicht so mitbekommt.

    Wer "Dschungelkind" mit Begeisterung gelesen hat, dem gefällt mit Sicherheit auch dieses Buch, ansonsten empfehle ich auf jeden Fall zuerst "Dschungelkind" zu lesen.

  11. Cover des Buches Sturm über Formosa (ISBN: 9783956691416)
    Tereza Vanek

    Sturm über Formosa

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    Aus unterschiedlichen Gründen gelangen die Niederländerin Griet und die Chinesin Qianqian nach Formosa und sehen sich dort mit dem Leben in der Fremde und politischen Unruhen konfrontiert.

     

    „Sturm über Formosa“ ist ein Buch, das konsequent ruhig und unaufgeregt erzählt wird. Und das ist Fluch und Segen zugleich, denn es gibt Teile im Buch, da ist das großartig und Teile, die das Buch sehr langatmig machen.

    Die Stärke des Buches liegt klar in den Charakteren. Man hat es mit zwei Protagonistinnen zu tun, die ein starkes, emanzipiertes Frauenbild vertreten und allen Widrigkeiten zum Trotz für das kämpfen und einstehen, was sie für richtig halten. Dadurch machen sie sich zwar auch Feinde, dennoch kämpfen sie immer weiter für Gerechtigkeit.

    Die Schwäche liegt jedoch in der Langatmigkeit. Während in der ersten Hälfte des Buches noch die Verarbeitung der neuen Umgebung und Kultur beschrieben wird, geht es in der zweiten Hälfte um den politischen Konflikt zwischen Niederländern, Chinesen und den Ureinwohnern Formosas. Und mehr ist es auch nicht. Die Exotik des fernen Ostens erlebt man somit quasi überhaupt nicht, das Ganze spielt sich eher auf einer soziologischen Ebene ab, Landschaftsbeschreibungen bekommt man nicht.

     

    Somit konnte mich „Sturm über Formosa“ nicht ganz überzeugen, dennoch hat man es hier mit einem durchschnittlichen, gut gemachten historischen Roman zu tun, bei dem man aber am Besten vorher wissen sollte, was man hinterher bekommt.

  12. Cover des Buches Die Bucht des grünen Mondes (ISBN: 9783499257018)
    Isabel Beto

    Die Bucht des grünen Mondes

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt


    Berlin, 1896: Für die junge Fabrikantentochter Amely bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Vater sie mit einem deutlich älteren Verwandten verheiraten will. Kilian Wittstock ist märchenhaft reich – und er lebt am anderen Ende der Welt. Als einer der mächtigsten Kautschukbarone beherrscht er das Amazonasgebiet. Schweren Herzens macht sich Amely auf die Reise über den Ozean. In Manaus erwartet sie ein fremdes, exotisches Leben voller Luxus und ein ebenso exzentrischer wie brutaler Ehemann. Erst als ein dramatisches Ereignis sie mit dem Indianer Aymáho zusammenführt, erfährt Amely, was Liebe bedeutet. Aymáho weckt in ihr tiefe Gefühle und nie geahnte Leidenschaft. Doch ihr gemeinsames Glück ist bedroht durch ein Geheimnis, das Aymáho in sich trägt.


    Das Buch ist gut geschrieben. Doch leider auch sehr brutal vor allem für amely. Es wird gut beschrieben wie damals die reichen andere ausbeuteten. Stellenweise war es etwas langatmig. 

  13. Cover des Buches Der Ruf des Kookaburra (ISBN: 9783442478439)
    Julie Leuze

    Der Ruf des Kookaburra

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Hermione27

    Emma und Carl Scheerer leben mit den Ureinwohnern Australiens im Regenwald und gehen ihren Forschungsprojekten nach, die sich mit der Heilkunst der Eingeborenen, aber auch ihren Sitten, Bräuchen und der Kultur beschäftigen.  

    Als ihre Freundin Zwillinge erwartet und die Gesetze des Clans verlangen, das zweite Kind zu töten, entscheidet Emma sich für die Adoption der kleinen Belle. Gleichzeitig wird Emma selbst der Inhalt einer Prophezeiung, die vorhersagt, dass sie den Tod bringen wird. Nach der Aufnahme der kleinen Belle, die den Alltag von Emma und Carl ziemlich durcheinander bringt, kommt es zu einem folgeschweren Streit zwischen den beiden, nach dem Carl das Lager verlässt und - trotz intensiver Suche - verschwunden bleibt. Emma ist außer sich vor Sorge und kann nicht glauben, dass Carl tot sein soll. Andererseits fühlt sie sich zu dem jungen Engländer John hingezogen, der im Auftrag der Regierung ihre Forschungsarbeit kontrollieren soll.... 


    Meine Meinung:  

    Der Roman von Julie Leuze beschert uns ein Wiedersehen mit den sympathischen Charakteren Emma und Carl sowie ihren Freunden bei den Ureinwohnern Australiens. Die Geschichte wird wieder so fesselnd erzählt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Im Gegensatz zum ersten Teil "Der Duft von Hibiskus" erfährt man als Leser noch wesentlich mehr über die Sitten und Gebräuche sowie Kultur der Aborigines und taucht noch wesentlich stärker in die australischen Gegebenheiten im 19. Jahrhundert ein.  

    Ein Großteil der Geschichte ist geprägt vom Verschwinden Carls, was dazu führt, dass Emma sich erneut allein behaupten muss. Sie wächst weiter an dieser Herausforderung und ist eine ungewöhnlich starke Frau - gerade auch in dieser Zeit!  

    Neben dem wunderbar flüssigen und einnehmenden Schreibstil hat mir an diesem Band besonders gut gefallen, dass man so viele Hintergründe über den australischen Kontinent erfahren hat. Man merkt beim Lesen deutlich die detaillierte Recherchearbeit und das große Hintergrundwissen der Autorin, die die Geschichte sehr glaubwürdig und authentisch machen. Auch die persönliche Geschichte mit großen Gefühlen, aber ohne jeden Kitsch, hat mich berührt.  


    Fazit: 

    Ich kann diesen Roman von Julie Leuze - mit einer starken Protagonistin in der besonderen Welt des australischen Regenwalds - uneingeschränkt empfehlen. Er hat mir wunderschöne und (ent)spannende Lesestunden beschert.

  14. Cover des Buches Wer Liebe verspricht (ISBN: 9783596508242)
    Rebecca Ryman

    Wer Liebe verspricht

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Katzenauge
    Der Schreibstil von Rebecca Ryman ist erstklassig. Bildgewaltig, emotional erzählt. Man fühlt sich mitten in das Buch hineinversetzt, als wäre man direkt vor Ort und würde selbst die Geschichte erleben.
  15. Cover des Buches Das Perlenmädchen (ISBN: 9783596158843)
    Barbara Wood

    Das Perlenmädchen

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    Sie ist die beste Perlentaucherin ihres Stammes. Aber Tonina darf nicht auf der tropischen Insel bleiben, die ihre Heimat ist. Allein muss sie auf das Festland, um dort die heilbringende Pflanze zu suchen, die das Leben ihres Großvaters retten kann. Ihr Ziel ist die Hauptstadt des Maya-Reiches. In den legendären Gärten des Herrscherpalastes trifft sie auf den berühmten Wettkämpfer Chac. Unwissentlich wird sie zum Werkzeug einer Intrige, durch die Chac und sie am heiligen Ort Chichen Itza den Opfertod erleiden sollen. Tonina gelingt das Unmögliche: Sie rettet Chacs Leben. Aber damit gerät sie selbst in Gefahr. Als sie aus der Mayastadt flüchtet, weiß sie noch nicht, dass ihr abenteuerlicher Weg sie zum Geheimnis ihrer eigenen Herkunft führen wird…
  16. Cover des Buches Das Herz der Finsternis (ISBN: 9783943889802)
    Joseph Conrad

    Das Herz der Finsternis

     (237)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die volle Buchbesprechung gibt's in unserem Podcast:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-exid6-f399f7

    Vorsicht, Spoiler!

  17. Cover des Buches Insel der blauen Delfine (ISBN: 9783737355612)
    Scott O'Dell

    Insel der blauen Delfine

     (346)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Die "Insel der blauen Delfine" von Scott o`Dell ist ein Taschenbuch, was ich vor vielen Jahren im Deutschunterricht in der Mittelstufe lesen musste. Ich war damals sehr angetan von der Geschichte. Mir hat sie sehr gut gefallen. Die Geschichte handelt von einem Mädchen, dass auf einer Insel lebt, die geformt ist wie ein Delfin. Nach einem Überfall wurde das Mädchen von ihrem Stamm zurückgelassen. Mitten im Pazifik baut sie sich ein neues Leben auf. In der Wildnis. Sie ist die einzige Bewohnerin der Insel und erinnert oft an Robinson Crusoe, mit dem was sie so erlebt. Sie kämpft zum Beispiel gegen Sturmfluten und Angriffe von wilden Tieren. Viele Jahre lang schlägt sie sich durch, bis eines Tages ein Schiff auftaucht. In der Inhaltsangabe hier heißt sie Won-a-pa-lei. Soweit ich mich erinnern kann, hatte sie in der Ausgabe, die ich damals gelesen habe einen anderen Name (Karana). Vielleicht musste der nachträglich geändert werden, um wieder allem und jedem gerecht zu werden. Was ja zum Glück die Geschichte nicht beeinträchtigt. Von mir gibt es auf jeden Fall fünf Sterne, weil ich mich nach all den Jahren noch so gut an das Buch erinnern kann. Also muss die Geschichte toll gewesen sein.

  18. Cover des Buches Robinson Crusoe (ISBN: 9783150206300)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe

     (566)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Robinson Crusoe, ist ein Roman den ich im Laufe der Zeit schon öfters gelesen habe, und jedes Mal verfehlt er nicht mich zu packen. 

    Ein Abenteuerroman, der über das Schicksal eines Menschen berichtet, der alleine auf einer einsamen Insel strandet.

    Was mir schon immer gefallen hat, ist die Tatsache, dass das Buch nie wirklich langweilig wird. Auch wenn es Stellen gibt an denen viel erklärt und beschrieben wird, wird dies nie monoton. genauso gibt es Stellen die einen fesseln, da man nicht weiß wie es nun weiter gehen wird.

    Natürlich ist die Strandung Crusoes etwas ideal dargestellt, all die Dinge die er retten konnte und die "ideale" Insel aber im Ende ist es eine Abenteuergeschichte. 

  19. Cover des Buches Blood River - Fluss des Grauens: Roman (ISBN: 9783958350748)
    Phillip Tomasso

    Blood River - Fluss des Grauens: Roman

     (6)
    Aktuelle Rezension von: TillyJonesbloggt
     Inhalt/Meinung
    Ich hab echt lange überlegt, ob ich zu diesem Buch eine Rezension schreiben soll. Nachdem ich nun aber immer wieder über die Geschichte nachdenken musste, denke ich, es schadet nicht, wenn ich kurz meine Gedanken dazu aufschreibe.

    Ganz ehrlich, ich hab von dieser Geschichte etwas ganz anderes erwartet und bin mir noch immer nicht schlüssig, ob sie mir nun gefällt oder nicht. Das ist immer so eine Sache mit den Erwartungen, denn wenn die Vorstellung in eine andere Richtung geht, als die Realität, dann kann das auch schon mal zu Enttäuschungen führen. Was nicht heißt, dass ich jetzt enttäuscht wäre oder das Buch blöd fand. Es endete nur anders, als ich gedacht hätte.
    Aber fangen wir am Anfang an. Die Geschichte handelt von Rick Stone und seiner Karriere als Angelprofi. So weit, so (scheinbar) langweilig. Rick steckt in einer Ehe, die schon länger den Bach runtergeht, hat eine Angelserie, deren Einschaltquoten einbrechen und irgendwie tröpfelt sein Leben nur so dahin. Der einzige Lichtblick ist sein Sohn, für den er wirklich alles tun würde.
    Um Schwung in sein Leben zu bringen und mit der Serie nicht unter zu gehen, lässt Rick sich auf eine Reise nach Indonesien ein um dort einem Horrorfisch auf die Spur zu kommen. Auch wenn er weiß, dass damit seine Ehe wahrscheinlich komplett vor die Hunde geht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, nicht wahr?

    Rick und sein Team kommen in Indonesien bei einem Eingeborenenstamm unter und fangen auch direkt mit ihrer Arbeit an. Sein Team filmt ihn, wie er auf dem Fluss angelt. An diesem Fluss sind Menschen von einem Monster in den Fluss gezogen worden und natürlich will Rick der erste sein, der eine Aufnahme von diesem Horrorfisch hat. Mal ehrlich, ein Fisch der Menschen frisst? Der Wahnsinn oder?
    Ab diesem Punkt war ich mir sicher, dass es um was anderes ging. Horror, Grusel, irgendwas. Ich dachte, Rick und sein Team werden von einem Monster aus dem Fluss gefressen oder was weiß ich. Sowas eben. Der Fluss und der Fisch standen im Mittelpunkt. So glaubte ich jedenfalls.

    Ich will hier jetzt nicht zu viel verraten, denn das Spoilerpotenzial ist hoch, aber ab diesem Punkt geschahen in der Geschichte ganz andere Dinge, als ich erwartete. Die Handlung war so spannend, dass ich an den Seiten klebte und das Buch fast in einem Stück durchgelesen hatte. Die Spannung war kontinuierlich hoch und auch Rick hatte dauernd mit eigenen Dämonen zu kämpfen, schließlich schien seine Ehe ruiniert. Diese innerliche Zerrissenheit, die Rick immer wieder befällt, feuerte die Spannung noch an. Alle Figuren waren auf ihre Weise wirklich gut dargestellt und rundeten die Geschichte ab. Es war ein Zusammenspiel, dass während des Lesens wirklich Spaß gemacht hat. Die Dialoge von Rick und seiner Frau zeigen ganz deutlich, zum Beispiel, dass diese Ehe kaputt ist, ohne dass sie es wirklich aussprechen.

    Rick war eine Figur, die nicht gleich sympathisch war, aber dennoch genug Echtheit besaß, um mit ihm mit zu fiebern und zu überlegen, wie das alles ausgehen könnte. Er gibt wirklich alles, um es allen recht zu machen und steht in Notfällen auch für sein Team ein. Selbst wenn es ihm das Leben kosten könnte. Schnell überschlagen sich die Ereignisse und nicht nur Rick musste sich an neue Situationen anpassen. Er musste über sich hinauswachsen und Dinge tun, die ihn für immer verändern würden. Es gab viel Blut, Horror und unterschwellige Gefahr, die vom Dschungel ausging. Denn im Dschungel gibt es mehr als Wasser und Fische. Und daran hab ich nicht gedacht!

    Über die Entwicklung der Geschichte war ich sowas von erstaunt, dass ich einfach nicht drüber hinwegkomme, dass die Auflösung einerseits so einfach ist, andererseits so erschreckend ekelhaft. Der Autor versteht es ganz wunderbar den Leser in eine andere Richtung zu lenken, nur um dann plötzlich was ganz anderes zu präsentieren. Und genau da war eben mein Problem. Ich wollte, dass die Geschichte anderes endet. Ich hatte mich auf das eingestellt, was von Anfang an vorbereitet wurde und kam nur schwer mit der Änderung der Handlung klar. Die Spannung war bis zum Ende ganz hoch, aber ich war danach doch etwas … verstimmt.

    Fazit
    „Blood River“ ist ein Buch, bei dem man mit allem rechnen muss. Die Handlung ist nicht so, wie sie auf den ersten Blick scheint und man sollte offen für alle Entwicklungen sein, die eine Reise nach Indonesien mit sich bringen könnte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung, auch wenn mich das Ende noch immer mitnimmt.
  20. Cover des Buches Himmelsgöttin (ISBN: 9783442443970)
    Christopher Moore

    Himmelsgöttin

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Rananarmo

    Flugzeuge! Und der Protagonist ist Pilot. Und das Buch von Christopher Moore. Mehr brauchte es für mich, einen eingefleischte. Flugzeugfan nicht. Und ich wurde nicht enttäuscht.

    Die Handlung ist Moore-typisch, der Protagonist, Pilot und Versager, wie er im Buche steht, rutscht unfreiwillig in einer absurde Handlung. Diese kommt allerdings mit weniger Witz und Klamauk aus, als man von Moore gewohnt ist, was mir aber sehr gut gefallen hat. Die medizinischen und luftfahrtspezifischen Details sind hervorragend recherchiert. Die eine oder andere plötzliche Wendung in der Handlung begeistert.

    Von mir gibts volle 5 Sterne, trotz eines Minuspunkt:

    Achtung Spoiler!!!!


    Der Diebstahl einer Boeing 747 und die Tatsache, dass er sie bedienen, starten und auf einer kleinen, nicht dafür vorgesehenen Bahn landen kann (und das alles im Alleingang, wo doch normalerweise mindestens 2 Piloten und bei den älteren Modellen sogar ein Flugingenieur notwendig sind, von Bodenpersonal beim Start ganz zu schweigen) wirkt schon ein bisschen arg konstruiert.

  21. Cover des Buches Black Rain (ISBN: 9783442373840)
    Graham Brown

    Black Rain

     (64)
    Aktuelle Rezension von: PSF

    Das Forschungsteam eines geheimen US-Forschungsinstitutes stößt bei einer Expedition in den brasilianischen Urwald auf einen unerwarteten Gegner. Blut fließt, Menschen sterben.

    Das Ziel des Abenteuers ist selbst Mitgliedern des Teams nicht bewusst, da die Leiterin nicht mit offenen Karten spielt.

    Ich mag Geschichten, in denen alternative Auslegungen zu historisch verbürgten Fakten (wie hier dem Popol Vuh, den heiligen Buch der Quiché-Maya) mit verblüffenden Ideen kombiniert werden.

    Für mich ein Lesespaß!

  22. Cover des Buches Auf der Suche nach dem verlorenen Glück (ISBN: 9783406708657)
    Jean Liedloff

    Auf der Suche nach dem verlorenen Glück

     (39)
    Aktuelle Rezension von: naturkind

    Sehr lesenswert. Besonders in der heutigen Zeit. Unsere Kinder sind das wertvollste, denn sie sind unsere >Zukunft. Hier wird anschaulich über den Unterschied der Kindesentwicklung in "zivilierten Ländern" und bei den bei Naturvölkern aufwachsenden Kleinen berichtet. Man taucht ein, und vergleicht automatisch. Es ist ein wirklich gelungenes sehr anschaulich geschriebenes Buch.

  23. Cover des Buches Gnade (ISBN: 9783644002661)
    Toni Morrison

    Gnade

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Nadezhda

    Der Verlagstext gibt schon viel zum Inhalt wieder: Toni Morrison verknüpft in ihrem Werk die Lebenswege von schwarzen und indianischen Sklav*innen, schwarzen Freien und weißen Menschen verschiedener Schichten gegen Ende des 17. Jahrhunderts. Alle müssen sich auf ihre Weise durchs Leben kämpfen, immer wieder von vorn anfangen und sind einander dabei Hilfe oder Hindernis. Oft dreht sich das Geschehen um mütterliche oder partnerschaftliche Liebe, Zurückweisung oder entsprechende Verluste. Keine der Hauptfiguren hatte und hat es in dieser Hinsicht leicht.


     An die vielen Perspektivwechsel und assoziativen Innensichten, die diesen Roman ausmachen, musste ich mich erst gewöhnen, aber dann hat dieser Stil einen richtigen Sog entwickelt. (Ich meine mich zu erinnern, dass auch „Menschenkind“ in einem ähnlichen Duktus verfasst ist. Vor vielen Jahren kam ich damit nicht zurecht, möchte nun aber bald ein Reread angehen.)


     Gern hätte ich am Ende noch mehr von den Figuren erfahren, doch es bleibt ungewiss, welche Türen sich ihnen vielleicht öffnen werden. Vor allem die bewegenden Sklavenschicksale und im letzten Kapitel noch eine Überraschung ließen mich aufgewühlt zurück.

  24. Cover des Buches Traumzeit (ISBN: 9783596700967)
    Barbara Wood

    Traumzeit

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Joanna Drury ahnt nicht als sie in Australien ankommt das sie auf den Spuren ihrer Grosseltern wandert. Sie löst eine alte Geschichte auf.  

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