Bücher mit dem Tag "eingetauscht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "eingetauscht" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Das Licht zwischen den Meeren (ISBN: 9783442384006)
    M. L. Stedman

    Das Licht zwischen den Meeren

     (360)
    Aktuelle Rezension von: Callso

    Ein großes Drama mit den ganz großen Gefühlen. Das Buch überzeugt auf klarer Linie: Ein fesselnde Story, die herrlich detailverliebt und liebenswert erzählt wird.

    Welch ein Werk, welch ein Debüt. Und auch wer den sehr guten Film dazu gesehen hat wird feststellen, dass Buch eben noch viel, viel mehr kann!

    Das Drama an der australischen Küste geht um einen Leuchtturm, ein unerwartetes Kind, um Strafe und die Frage, inwieweit man ein schlechtes Gewissen langfristig ausblenden kann. Leuchtturmwärter Tim kann es nicht. Auch wenn er die Liebe seines Lebens trifft, so ist das Glück für ihn nur ein längerer Moment.

    Großes Tennis, großes Kino - und ein überragendes Buch.

  2. Cover des Buches Ein Jahr voller Wunder (ISBN: 9783442745562)
    Karen Thompson Walker

    Ein Jahr voller Wunder

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Es war ein schöner sonniger Herbstmorgen im Süden Kaliforniens als die Medien die Nachricht verbreiteten, dass sich die Rotation der Erde verlangsamen würde. Die 12jährige Julia und ihre Eltern saßen am Frühstückstisch, als sie davon erfuhren. Zunächst machte man sich keine Sorgen, waren es doch nur 56 Minuten, die der Tag nun länger war. Doch die Zeit dehnte sich täglich mehr, und bald zeigten sich die ersten schrecklichen Auswirkungen. Tage wurden zur Nacht und Nächte zu Tagen, Vögel fielen vom Himmel, Wale strandeten, Wasser wurde knapp, die Vegetation verdorrte und unter den Menschen breitete sich Hektik und Schlaflosigkeit aus. Während all dieser Wirren geht Julias Vater plötzlich eigene Wege – und Julia wird langsam erwachsen und erlebt ihre erste Liebe. Doch wie lange wird es dauern, wird bald alles ausgelöscht sein?  …


    Die US-amerikanische Schriftstellerin Karen Thompson Walker wurde im kalifornischen San Diego geboren. Sie studierte Englisch und Kreatives Schreiben an der University of California, arbeitete danach als Journalistin für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften und später als Lektorin in einem Verlag. 2012 erschien ihr Debütroman „The Age of Miracles“, der großes Aufsehen erregte und für den Sie mit dem „Bomb Best Fiction Preis“ ausgezeichnet wurde. Die deutsche Übersetzung erschien 2013 beim btb-Verlag unter dem Titel „Ein Jahr voller Wunder“. Die Autorin ist verheiratet und lebt heute mit ihrem Ehemann in Brooklyn/New York. 


    Sehr realistisch und äußerst packend lässt die Autorin die junge Julia erzählen. Ihre Sorgen und Probleme stehen im Mittelpunkt der Geschichte, während die Welt langsam aber sicher auf eine Katastrophe zusteuert. Durch diese alltäglichen Erlebnisse, die ganz gewöhnlichen Ereignisse im Leben einer Heranwachsenden, wird das Grauen das auf die Menschheit zukommt umso deutlicher. Man fragt sich unwillkürlich, ob die Verlangsamung der Rotation und die dadurch stetig zunehmende UV-Strahlung der Sonne der Beginn des Weltuntergangs ist. Ich muss gestehen, dass ich während des Lesens öfters mal aus dem Fenster gesehen und den Stand der Sonne mit der tatsächlichen Uhrzeit verglichen habe – und dankbar bin, dass bis heute noch alles noch seine Richtigkeit hat. 


    Fazit: Ein Endzeitszenario das sich schleichend entwickelt – sehr realistisch und von beklemmender Spannung. 

  3. Cover des Buches Der Stundenzähler (ISBN: 9783442479498)
    Mitch Albom

    Der Stundenzähler

     (42)
    Aktuelle Rezension von: DRACHE64
    Dor will die Zeit messen und begreifen, darüber vergisst er, sie mit den Menschen zu verbringen, die er liebt. Eines Tages findet er sich in einer Höhle wieder, in der er von den Stimmen der Menschen umgeben ist, die mehr oder weniger Zeit verlangen. Eine Ewigkeit vergeht, bis er schließlich in unserer Zeit seine große Aufgabe erfüllen kann, die ihm eine ganz neue Sicht auf die Zeit geben wird.

    Der Autor Mitch Albom ist gläubiger Christ, das merkt man in vielen Andeutungen biblischer Geschichten. Er hat aber auch einen kritischen Blick auf die Entwicklung unseres Lebens mit all seinen technischen Errungenschaften geworfen und beschreibt exemplarisch am Leben von Dor, Victor und Sarah wohin es führt, wenn wir immer nur uns und unsere Interessen in den Mittelpunkt stellen.

    Ich habe dieses Buch gerne gelesen und kann es wirklich empfehlen.
  4. Cover des Buches Winters Garten (ISBN: 9783518466650)
    Valerie Fritsch

    Winters Garten

     (31)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's: 
    Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.
    Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren. 

    Das Buch:
    Das Buch ist aus der personalen Er-Perspektive geschrieben und erzählt die Geschichte von Anton Winter. 
    Zunächst wird der Leser in die Idylle von Winters Garten eingeführt. Hier scheint zunächst alles perfekt zu sein, obwohl einige Missstände herrschen. 
    Sofort wird der Leser in eine Welt eingeführt, die nicht mit unserer derzeitigen identisch ist. Das merkt man auch sofort, auch wenn dies nicht direkt angesprochen wird. 
    Zunächst erfährt man viel über die Kolonie selbst, aber auch über das Leben dort. Auch über Anton und seine Familie erfährt man einiges. 
    Alles in allem erfährt man ziemlich viel über die Protagonisten und die Welt, obwohl es nur wenig Seiten sind. In diesen wenigen Seiten werden sehr viel Information verpackt. 
    Sprachgewaltig und sehr detailreich erzählt Fritsch vom Leben in der Gartenidylle. Die später von der Stadt verdrängt wird und sehr viel später wieder zurückkehrt. 
    Denn Anton geht später in die Stadt. Diese wird nicht näher genannt, jedoch gut beschrieben. Sie ist heruntergekommen und nicht mehr als eine Ruine. 
    Fritsch versteht es, die Garten-Idylle und die Stadt-Ruine gegeneinander zu stellen. Dabei bleibt im Hintergrund die dystopische Welt nicht im Rückstand. 
    Obwohl das Buch sich sehr schnell lesen lässt und man nicht sagen kann, dass es langweilig wäre. So ist es dennoch etwas enttäuschend, denn der tatsächlich Untergang der Welt lässt etwas auf sich warten. Trotzdem kann Fritsch mit ihrer Sprache und ihrem Ton überzeugen. Auch wenn es vielleicht nicht dieses Buch ist.  
       


  5. Cover des Buches Kalter Mond (ISBN: 9783426631577)
    Giles Blunt

    Kalter Mond

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Tapsi0709
    Das Buch liest sich ganz spannend und interessant, wird zwischendurch ein bisschen langatmig, was sich aber zum Glück in Grenzen hält.
    Es ist gut verständlich geschrieben und im typischen Stil des Autors.

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