Bücher mit dem Tag "einkaufszentrum"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "einkaufszentrum" gekennzeichnet haben.

36 Bücher

  1. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.240)
    Aktuelle Rezension von: Hausi

    Das Buch hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen. Es war so erschreckend zu sehen, wie man immer weiter in einen Strudel rutschen und nicht mehr entweichen kann. Manche Dinge sind für mich immernoch unerklärlich, wie z.B. die wenigen Therapieplätze und die Abzocke und Ausbeutung mancher Sekten/Gemeinschaften. Mir fallen keine weiteren Worte mehr zu diesem Buch ein, außer, dass ihr es selbst lesen solltet.

  2. Cover des Buches Monument 14 (1) (ISBN: 9783453411630)
    Emmy Laybourne

    Monument 14 (1)

     (164)
    Aktuelle Rezension von: EmiLilie

    Inhalt:
    Durch eine Naturkatastrophe und dessen Folgen landen 14 Jugendliche alle Altersklassen in einem Einkaufszentrum. Doch damit ist nicht genug, denn zudem entweicht ein Kampfgas einer nahen Chemiefabrik. So muss der schüchterne Dean über sich herauswachsen und muss schwierige Entscheidungen treffen.

    Cover:
    Das Cover scheint zunächst schlicht gestaltet, sodass der Titel in den giftgrünen Farben hervorsticht. Mir gefällt hierbei sehr gut, dass tatsächlich genau 14 Personen dort stehen und man den oder die ein oder andere sogar möglicherweise identifizieren kann. Mich wundert jedoch, dass alle relativ jugendlich aussehen, wo da doch auch kleine Kinder bei sind...

    Charaktere:
    Im Vordergrund steht Dean, der zu Beginn alles andere als ein Held ist. Doch nach und nach entwickelt er sich zu einem ordentlichen Charakter, der immer wieder beweist, wie fürsorglich er ist. Er ist dadurch sehr realitätsnah, was auch einige Gedanken gegenüber seinem Bruder offenbaren, die womöglich jedem Geschwisterkind in so einer Situation durch den Kopf gehen.
    Auf jeden anderen Charakter wird gut eingegangen, sodass es gerade durch deren Vielfalt nie langweilig wird, denn jeder und jede hat seine Eigenarten. Ich finde es super, dass man hier die unterschiedlichen Altersklassen mit reingemacht hat! Dadurch wird alles nochmal herausforderner.

    Handlung:
    Da ich persönlich Weltuntergangsbücher liebe, finde ich diese Reihe wirklich klasse! Es vereint mehrere Katastrophen in einem und macht es so unheimlich spannend und einzigartig! Dass so viel darauf eingegangen wird, wie sie die Kinder beschäftigen, finde ich nicht langweilig, sondern viel mehr wunderbar interessant! Denn bei dieser Bande weiß man wirklich nie, was passiert.....
    Dabei gibt es sowohl spannende als auch lustige oder gar traurige Momente, sodass von allem etwas dabei ist. Der Plot Twist ist meiner Meinung nach auch sehr gelungen und lässt sich aus einem überraschten und einem weinenden Auge sehen...
    Dennoch muss man gewahr sein, dass es an einigen Stellen nicht gerade zimperlich zu geht. Ein Kinderbuch ist es demnach nicht, aber der Weltuntergang ist eben kein Ponyhof.

    Fazit:
    Mir hat das Buch sehr zugesagt, sowohl bei den Charakteren als auch bei der Handlung. Man muss sich auf ein wenig Brutalität einstellen, d.h. inwiefern man damit klar kommt, muss jeder für sich entscheiden. Überhand nimmt dies dennoch nie.

  3. Cover des Buches Monument 14: Die Flucht (2) (ISBN: 9783453534551)
    Emmy Laybourne

    Monument 14: Die Flucht (2)

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Mybookdream

    Was mich sehr fasziniert sind die Reaktionen der einzelnen Blutgruppen, wie schlau die Kinder für ihr alter sind und was sie alles leisten um zu überleben.

    Das Buch ist auch nicht für schwache Nerven, es kommt Aggression, Wut und paar unsanft Momente, die einem leicht erschrecken könnten.

    Ich muss auch sagen, dass mir das erste Buch wie alles begann mehr gefallen hat als jetzt das zweite Buch, liegt vielleicht daran, dass ich im ersten Buch alles erst kennengelernt habe und im zweiten Buch sie aus Ihrem „kleinen“ Kaufhaus Versteck abhauen, dabei hat mir ihr Kaufhaus leben gefallen.

  4. Cover des Buches Noch so eine Tatsache über die Welt (ISBN: 9783548287003)
    Brooke Davis

    Noch so eine Tatsache über die Welt

     (125)
    Aktuelle Rezension von: GrauerVogel

    Millie ist ein kleines Mädchen und fasziniert von "toten Dingen": Die tote Fliege, die vertrockneten Blumen, alles notiert sie in ihrem "Buch der toten Dinge". Doch eines Tages, muss sie auch ihren Vater in diesem Buch notieren und kurz darauf setzt ihre Mutter Millie in einem Einkaufszentrum aus. Dort trifft sie zunächst auf Karl, der aus dem Altersheim ausgebückst ist. Sowohl er als auch Millies Nachbarin Agatha wollen Millie helfen.

    Die Protagonisten haben alle drei einen gehörigen Knall, damit muss man schon mal umgehen können. Alle drei waren mir teilweise unsympathisch oder haben Fremdscham ausgelöst, an anderen stellen konnte ich sie dafür wirklich gut verstehen.

    In Millies Handlungsstrang geht es vor allem darum, wie man Kindern die komplizierten Dinge des Lebens erklären sollte bzw. wie eben nicht. Millie bekommt von den Erwachsenen wirklich haarsträubenden Blödsinn erzählt, allerdings dämmert ihr, dass diese Erklärungen so nicht ganz stimmen können...

    Bei Karl geht es um zahlreiche Themen des Alterns: Das Gefühl von der Gesellschaft abgehängt worden zu sein, Altersdiskriminierung im positiven wie im negativen Sinne, Sexualität im Alter, die Trauer um den geliebten Ehepartner, Unverständnis und teilweise auch Neid für die jüngeren Leute.

    Agatha hat ihren Mann nicht geliebt, sondern fand ihn eher abstoßend. Als die Nachbarn kommen und Beileid heucheln, platzt ihr der Kragen und sie verweigert fortan jeden direkten Kontakt mit Menschen - außer, dass sie ihnen aus dem Fenster zuschreit, von welchen Kleinigkeiten sie sich gestört fühlt. Nach Jahren der Abschottung bringt Millie sie dazu, erstmals wieder das Haus zu verlassen.

    Wie man sieht, greift das Buch durchaus einige wichtige Themen auf, was mir gut gefallen hat. Allerdings werden sie nicht in der Tiefe diskutiert, wie ich mir das gewünscht hätte, vieles nur aufgezeigt aber nicht weiter aufgearbeitet. Das fand ich persönlich schade. 

    Insgesamt hat das Buch einen so neutralen Eindruck hinterlassen, dass es mich völlig irritiert. Es hat wenig positiv auffallende Szenen aber auch kaum negativ auffallende. Eben absolut neutral. Neutral, aber skurril.


  5. Cover des Buches Fuchs 8 (ISBN: 9783630876207)
    George Saunders

    Fuchs 8

     (95)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Der „Fuks“ hat sich selbst „Mänschisch“ und „buchstabiren“ beigebracht und so ist ungewöhnliche Orthografie auch das Auffälligste, wenn er uns seine Geschichte erzählt. Ich war erstaunt, dass ich seine Sprache nach nur wenigen Zeilen fast flüssig lesen konnte. Die Form erzeugte eine Art innere Stimme des Fuchses in mir und ein besonders intensives Leseerlebnis.

    Fuks’ Bewunderung und Begeisterung für die Menschen, denen er bei den Gutenachtgeschichten  für ihre Kinder zuhört, ist leider zu naiv. Dies muss er leider selbst sehr schmerzhaft erfahren. Und fragt Fuks 8 uns Lesende, was mit den Menschen eigentlich los sei.

    George Saunders spannt mit dem schmalen Bändchen eine eindringliche Parabel über die  Absurditäten von Konsum und Zerstörung von Natur und Tierwelt. Die Illustrationen von Chelsea Cardinal ergänzen Fuks’ Worte mit scheinbar flüchtig hingeworfenen Skizzen in Schwarz und Orange, die seinem naiven wie scharfsinnigen Blick entsprechen. Einzig der Schluss hätte für mich noch mit mehr Handlung gefüllt sein können. Da wusste ich einfach schon zu schnell worauf es hinauslaufen wird.

    Die eindringliche Parabel hat mir sehr gut gefallen.

  6. Cover des Buches Kühn hat zu tun (ISBN: 9783499266829)
    Jan Weiler

    Kühn hat zu tun

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Jan Weiler wurde am 8. Oktober 1967 in Düsseldorf geboren. Er besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitete ab 1994 beim SZ-Magazin, zunächst als redaktuer, später als Chefredakteur.
    2003 schrieb er ein Buch über die Lebensgeschichte seines italienischen Schwiegervaters. Mit "Maria, ihm schmeckt's nicht" wurde er deutschlandweit bekannt und ist seither als Vorleser seiner Werke in verschiedenen Städtetouren zu sehen. Außederdem schreibt er Kolumnen für die Zeitschrift "stern" und die "Welt am Sonntag".
    Jan Weiler lebt mit seiner Familie in der Nähe des Starnberger Sees.
    (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (Lovelybooks).
    Ehemann, Vater, Freund, Polizist, Nachbar – und umfassend überfordert. 
    Martin Kühn ist 44, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt auf der Weberhöhe, einer Neubausiedlung nahe München. Früher stand dort eine Munitionsfabrik, aber was es damit auf sich hatte, weiß Kühn nicht so genau. Es gibt ohnehin viel, was er nicht weiß: Zum Beispiel, warum von seinem Gehalt als Polizist ein verschwindend geringer Betrag zum Leben bleibt. Ob er sich ohne Scham ein Rendezvous mit seiner rothaarigen Nachbarin vorstellen darf. Warum er jeden Mörder zum Sprechen bewegen kann, aber sein Sohn nicht mal zwei Sätze mit ihm wechselt. Welches Geheimnis er vor sich selber verbirgt. Und vor allem, warum sein Kopf immer so voll ist. 
    Da wird ein alter Mann erstochen aufgefunden, gleich hinter Kühns Garten in der Böschung. Und plötzlich hat Kühn sehr viel zu tun.

    Ich habe vor einiger Zeit Jan Weilers Buch "Im Reich der Pubertiere" gelesen. Der humorvolle Schreibstil hat mir gut gefallen und deshalb habe ich einen Krimi in ähnlichem Stil erwartet. Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht, im Gegenteil, ich fand es sogar ziemlich deprimierend. Ein Kommissar in einer Lebenskrise ist ja per se nichts Schlechtes, aber mir war es streckenweise zu arg. Seinen Humor empfand ich als Sarkasmus. 
    Die Krimihandlung trat ein wenig in den Hintergrund, war aber auch ziemlich konstruiert und abgedreht. Auch das Mordmotiv war mir zu weit hergeholt. 

    Fazit: Das Buch konnte mich nicht überzeugen, zu deprimierend. Ich fand es sehr enttäuschend.

  7. Cover des Buches Die Anbetung (ISBN: 9783453432444)
    Dean Koontz

    Die Anbetung

     (157)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Dean Koontz ist kein Autor der einen klassischen Roman schreibt. Seine Bücher sind auch niemals normale Thriller oder Fantasy, sie sind mehr und von allem etwas.  „Die Anbetung“ ist das Buch der Odd-Thomas-Reihe, der Hauptperson der Bücher. Odd hat den sechsten Sinn. Er sieht die Toten, kann sie berühren und fühlt Veränderungen und Geschehnisse. Er lebt in der kleinen Stadt Pico Mundo. Dort arbeitet er in einem Grill als Koch und dies als richtig Guter. Zu den wenigen Leuten, welche von seinem Geheimnis wissen gehört seine Freundin Stormy.

     Als ein Fremder, der Pilzmann, in die Stadt kommt, spürt Odd das der Mann nicht normal ist. Zudem sieht er mit dessen Ankunft die Bodachs. Schattenhafte Wesen, welche Unheil und Tod ankündigen.

    So erleben wir Odd, der nun mehr als nur mit Elvis unterwegs ist und der das Ziel hat die Stadt und die Menschen, welche ihm wichtig sind zu beschützen.

    Das Buch ein 1A Koontz wie man ihn mag und liebt. Unvorhersehbar und schauerhaft, ein toller Auftakt in eine neue Reihe.

  8. Cover des Buches Die Sehnsucht des Vorlesers (ISBN: 9783423253932)
    Jean-Paul Didierlaurent

    Die Sehnsucht des Vorlesers

     (299)
    Aktuelle Rezension von: Anka2010

    Guylain ist auf den ersten Blick ein Eigenbrötler, jedoch keinesfalls unsympathisch. Er lebt in einem kleinen Einzimmerappartement, das er sich mit seinem Goldfisch teilt, geht einer Arbeit nach, die er abgrundtief verabscheut, unterstützt seinen Freund bei der Suche nach seinen Beinen und liest täglich wildfremden Menschen in der Straßenbahn unzusammenhängende Seiten aus den unterschiedlichsten Büchern vor. Klingt skurril? Ist es auch!

    Anfangs war ich doch etwas verunsichert, als ich des Autors detaillierte Beschreibungen von Guylains Arbeitsplatz las. Er erschafft sehr viele Bilder und Metaphern, was mich einerseits abgeschreckt und andererseits fasziniert hat. Didierlaurents locker-leichte, poetisch und zugleich humorvolle Art Guylains Geschichte zu erzählen, empfand ich als außergewöhnlich und sehr unterhaltend. Obwohl der Einschnitt in Guylains sehr geregeltes Leben, der auf dem Klappentext bereits angekündigt wird, erst ca. zu Beginn der zweiten Romanhälfte passiert, konnte mich der sympathische Held von Seite zu Seite mehr für sich gewinnen – und der Autor gleichzeitig für seine Geschichte.

    Eines Tages findet Guylain nämlich einen USB Stick, dessen Inhalt seinem eintönigen Leben eine überraschende Wendung gibt. Welche Dateien sich auf diesem USB Stick befinden, verrate ich an dieser Stelle nicht. Das solltet ihr nämlich dringend selbst herausfinden – es lohnt sich.

    Auch, wenn man anfangs etwas Zeit braucht, um sich auf diese sonderbar-erzählte Geschichte einzulassen, entwickelt sie bald einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Skurril, schwarz-humorig, poetisch und doch unheimlich liebevoll. Ich bin ziemlich angetan von Jean-Paul Didierlaurents Romandebüt und werde Guylain und Julie tatsächlich ein bisschen vermissen.

  9. Cover des Buches Die Verdammten (ISBN: 9783865522924)
    Brett McBean

    Die Verdammten

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Annabel

    Figuren

    Ich werde an dieser Stelle nicht alle auftretenden Figuren nennen, da ich sonst schon zu viel der fortlaufenden Story verraten würde, daher beschränke ich mich hier darauf, allgemein etwas über die Charaktere und zu schreiben.

    Für mich ist es noch immer erstaunlich, wie verschieden alle Personen sind, denen ich in der Story begegnet bin. Wir hätten da die starke Mutter, die ihre anstandslose Tochter zu beschützen versucht, den zurückhaltenden aber langsam durchdrehenden Nerd und eine ganze Menge gruseliger Gestalten, die das Ende der Welt dazu ausnutzen, ihre kriminellen und auch zum Teil schockierend brutalen Seiten auszuleben und damit sogar erfolgreich werden. Es war frustrierend zu lesen, wie sehr viele der überlebenden Menschen in diesem Endzeit-Szenario verwildern und Krieg in eine Welt bringen, in der Zusammenhalt die Priorität sein sollte. Der Autor hat sich hier wahrlich ausgetobt und das Schlimmste der Menschheit zum Vorschein gebracht, jedoch auch hin und wieder Lichtblicke in Form jener Personen erlaubt, die es doch irgendwie geschafft haben, sich mit der Situation zu arrangieren und möglichst friedliche Wege zu gehen.


    Schreibstil

    Es gibt einfach Bücher, bei denen fällt es wirklich schwer, in verständliche Worte zu fassen, was sie in mir als Leserin ausgelöst haben. Genauso geht es mir mit „Die Verdammten“. Mir scheint es unmöglich, jemandem verständlich zu beschreiben, wie beklemmend der Autor dieses Buch geschrieben hat. Mit gerade genug Details schafft er eine schöne und gleichzeitig grässliche Bühne für seine Figuren und hat mich damit in einem Sturzbach von Gefühlen gestoßen. Vielleicht gerade durch die riesigen Bäume, die dicht den Planeten bedecken, hatte jedes der drei Bücher für mich die Erscheinungsform einer geschlossenen Szenerie auf einer eigenen kleinen Bühne in einem Stück.


    Inhalt

    „Die Verdammten“ besteht aus drei Büchern, deren Handlungen früher oder später ineinanderspielen, also ist es etwas schwer, den Inhalt des einen zu erklären, ohne etwas aus dem anderen zu spoilern. Ich werde hier also mal mein Bestes versuchen.

    Im Grunde genommen bietet jedes Buch einen zeitlichen Ausschnitt zu verschiedenen Etappen aus dem Ende der Welt. Das erste Buch ist der Beginn vom Ende und wirft die Protagonisten mit voller Wucht aus dem städtischen Alltag in die neue Wildheit der Endzeit. Das zweite Buch baut darauf auf, wie verschiedene Menschgruppen sich allmählich mit der neuen Lebenssituation zurechtfinden und auf welche verschiedenen Wegen die Überlebensstrategien entwickelt haben. Das dritte Buch spielt dann 4 Jahre später und ist damit ein großer Schnitt zu seinen beiden Vorgängern. Die Welt ist auf irre Weise anders geworden und es fühlte sich beim Lesen eher so an, als wären Jahrhunderte vergangen, statt nicht einmal ein halbes Jahrzehnt.


    Das Chaos der Story findet seinen Beginn in einem Parkhaus eines Einkaufszentrums. Während die letzten Leute ihre Einkäufe zu den Autos bringen, beginnt die Erde zu beben und gigantische Bäume schießen aus der Erde, zerstören Beton und Metall und lassen das erste Blut fließen. Die letzten Überlebenden des Parkhauses finden sich in einer Gruppe zusammen und schmieden Pläne um ihr Überleben zu sichern, auch wenn erschreckenderweise bereits zu diesem Zeitpunkt für manch einen nicht Nahrung und sauberes Wasser Priorität haben. Ganz nach dem Motto „back to the roots“ beginnen die Figuren sich mit Stöcken und Speeren zu bekämpfen bzw. sich damit zu verteidigen, während die Natur immer mehr menschlich geschaffene Strukturen zurückfordert. Doch nicht nur Mord und Totschlag sind der Mittelpunkt der Bücher, ich gebe zu, ich war überrascht als ich bemerkte, wie viel Tiefgang doch hinter dem Gesamtwerk steckt, wenn man nur mit den richtigen Hintergedanken liest. Tatsächlich ist das Verhältnis zwischen Grausamkeiten und Heldentaten, zumindest im ersten Buch, noch recht ausgewogen, was ich so nicht erwartet hätte.


    Nun möchte ich noch ein paar Sätze zum zweiten Buch loswerden, während ich das dritte unangetastet lasse, denn jeder Satz wäre hier wahrscheinlich schon zu viel.

    Das zweite Buch spielt nur einige Monate nach den Geschehnissen im ersten. Grob genommen dreht sich die Handlung um zwei Lager, die sinnbildlich schon fast für Paradies und Hölle stehen und deren Bewohner immer wieder aneinandergeraten. Wie sich hier nun sicherlich jeder denken kann, sind die Konflikte vorprogrammiert.

    Der zweite Band ist nach meinem Geschmack etwas kurzlebiger gewesen, dafür allerdings auch schockierender auf verschiedenen Ebenen. Ab hier nimmt „die Verdammten“ wirklich jene Züge an, die ich von den Büchern des Festa Verlags, die ich bereits kenne, gewohnt bin. Ein verhängnisvoller Moment folgt dem nächsten und trotz der Schockmomente blieb mir beim Lesen genug Zeit, den Schreibstil und die aufgebaute Welt des Autors wertzuschätzen und von weiter weg zu betrachten.

    Viel weiter in der Story möchte ich hier gar nicht vorweg greifen, nur so viel sei von meiner Seite gesagt: Mit dem Ende hätte ich nach allen drei Büchern auf diese Weise nicht mehr gerechnet.


    Fazit

    Mitreißend und bewegend, jedoch, wenn auch voller (teils vorhersehbarer) Brutalitäten und Schocker, gehaltvoll genug um zum Denken anzustoßen. Hier bringt nicht nur die Menschheit, sondern auch die Natur Gefahren hervor und trotzdem zeigt der Autor auch die schönen Seiten von Mutter Erde auf.

  10. Cover des Buches Der fünfte Mörder (ISBN: 9783492257435)
    Wolfgang Burger

    Der fünfte Mörder

     (25)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Ein explodierendes Auto, direkt neben Alexander Gerlach.... die Ermittlungen nehmen ihren Lauf und fördern ungeahnte Dinge an die Oberfläche.

    Wieder ein spannender Kriminalroman von Wolfgang Burger, den ich gerne gelesen habe. Der flüssige Schreibstil und die detailiert beschriebenen Personen haben es mir angetan. ich weiß jetzt schon: die Reihe werde ich ganz zu Ende lesen!

  11. Cover des Buches Auf der Mauer, auf der Lauer: Köln Thriller (ISBN: B08P11DW73)
    Axel Rosenbaum

    Auf der Mauer, auf der Lauer: Köln Thriller

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Frunzu

    Ich habe grade mit Entsetzen festgestellt, dass ich die Rezension bisher nicht geschrieben habe - Asche auf mein Haupt!
    allerdings kann ich mich noch gut an das Buch erinnern. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde mit einem Rezensionsexemplar hier auf lovelybooks gelesen.

    Das Buch habe ich sehr schnell und mehr oder weniger in einem Rutsch durchgelesen, da es insgesamt sehr spannend aufgebaut war. Lediglich der Handlungsstrang rund um den Amoklauf (auch wenn man die Intention der innerhalb der Geschichte verstehen kann) war mir aber etwas too much.

    Alles in allem hoffe ich, dass wir die Ermittler Enzo, Raimond (und auch Melanie!) in einem oder mehreren weiteren Thriller(n) von Axel Rosenbaum noch besser kennenlernen. Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! 

  12. Cover des Buches Blutiger Freitag (ISBN: 9783899416831)
    Alex Kava

    Blutiger Freitag

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Schnick
    "Blutiger Freitag" beginnt großartig: In der größten Mall Amerikas explodieren drei Bomben. Nicht nur muss Maggie O'Dell sich irgendwie mit ihrem neuen Vorgesetzten arrangieren, sondern sie muss jetzt die Männer hinter dem Attentat finden. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. 


    Bei den Geschichten von Maggie O'Dell bin ich immer hin- und hergerissen. Einerseits schreibt Alex Kava echte Pageturner: Die Bücher sind schnell zu lesen und die Fälle spannend genug, um den Leser bei der Stange zu halten. 


    Leider gibt es aber auch immer diese verfluchten Schwächen: Zum einen sind einzelne Passagen - vor allem dann, wenn es um Gefühle (welcher Art auch immer) geht - erschreckend unbeholfen geschrieben. 


    Und dann gibt es da diesen unglaublich ermüdenden Handlungsstrang mit Nick Morelli. Um ihn in die Romane einzubinden, lässt sich Kava mittlerweile die absurdestens Winkelzüge einfallen. Und ganz ehrlich: DIeser Handlungsstrang ist so langweilig, dass ich jetzt einfach nur noch hoffe, dass Morelli im nächsten Buch der Reihe nicht mehr auftauchen wird. Dieser Strang ist schon lange ausgelutscht, zumal wesentlich interessantere Personen in O'Dells Leben eingetreten sind.


    Wie eingangs erwähnt, beginnt "Blutiger Freitag" richtig gut. Alex Kava legt ein gutes Tempo vor, die Geschichte ist durchaus realistisch angelegt. Bis ungefähr zur Hälfte kann sie das Tempo und die Spannung halten, aber dann flacht alles stark ab. Es ist ein bisschen so, als habe Kava komplett die Lust verloren, das Buch weiterzuschreiben. Zum Ende hin wird alles schnell - zu schnell - abgehandelt. Es ist sehr schade, weil der Thriller echtes Potential hatte, aber es zum Ende hin versemmelt wird. 


    Kurz: Ein Buch für zwischendurch, ohne Anspruch und ohne Nachwirkung. Kann man lesen, muss man aber nicht.
  13. Cover des Buches Schemen (ISBN: 9783404164813)
    Bentley Little

    Schemen

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Tapsi0709
    Am Anfang muss ich leider zugeben hat mich dieses Buch schon sehr enttäuscht. Es war sehr zäh und langweilig ... es wollte einfach keine Spannung aufkommen, wie ich es sonst von Bentley Little gewohnt war. Erst ab etwa der Hälfte des Buches würde es etwas besser ... da kam Action und Spannung dazu, die aber auch nicht so richtig zu greifen war ... Ich würde dieses Buch nicht als Horror bezeichnen vom Genre her ... es ist teilweise sehr unterhaltsam und lässt einen die Welt in einem anderen Licht sehen und über gewisse Dinge nachdenken, die wir als selbstverständlich ansehen.
    Wenn man es wirklch als Horror bezeichnet, dann ist es ideal für Einsteiger und Menschen die gerne philosophieren. 
    Alles in allem habe ich mich dennoch gut unterhalten gefühlt, würde das Buch jedoch nicht unbedingt weiter empfehlen, da ich selbst er as anderes erwartet hatte.
  14. Cover des Buches Letzte Nacht (ISBN: 9783499248986)
    Stewart O'Nan

    Letzte Nacht

     (43)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    Manny muss seinen letzten Tag in einem Restaurant bevor es zusperrt und geht dort alle Gefühlswelten nochmals durch.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es die Geschichte eines ganz normalen Arbeiters beschreibt, der mit der kapitalistischen Gesellschaft umgehen muss.
    Das Buch habe ich von der Wiener Aktion "eine Stadt ein Buch" und meiner Meinung nach wurde es sehr gut ausgewählt, da viele sich damit sicher identifizieren können.
    Der Autor schreibt wunderbar und man kann sich sofort in die Charaktere hineinversetzen und ihre Probleme gut verstehen.

    Es ist eine Leseempfehlung und sehr schnell und flüssig zu lesen.

  15. Cover des Buches Unter Wasser liebt sich's besser (ISBN: 9783802582530)
    Mary Janice Davidson

    Unter Wasser liebt sich's besser

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Nachdem Band 1 und band 2 mich überzeugt haben, musste ich wissen wie es in dieser Geschichte weiter geht und ob es ein Happy End gibt oder eher nicht? Als Leserin erfahren wir im Klappentext, da Freds Vater auftaucht, wobei wir in den ersten beiden Bänden erfuhren haben, das er eigentlich tot sein müsste.

    Das Buchcover ist diesmal wieder blau und die Meerjungfrau ist unter dem Wasser, statt statt wie im ersten Band vor der Stadt. Sie erinnert mich ein wenig an Fred, wobei sie das wohl ist. Das Buchcover ähnelt fast dem ersten Band sehr. Da hätte man sich eine andere Buchcover Farbe nehmen sollen, damit man die Bände auseinander halten konnte. Ansonsten gefällt es mir sehr gut.

    Der Schreibstil ist wie auch bei den ersten und beiden Bänden witzig geschrieben sogar turbulent. 

    Nachdem die ganze Welt erfahren hat, das es eine Meerjungfrau gibt bzw. mehrere, zog Fred in einen reichen Haus um und bekommt überraschend Besuch. Wie immer ihr Freund und ihre andere Familie, ihre Eltern und die Meermenschen. Fred Freund Jonas, benimmt sich wie der letzte Honk und Fred flippt wie immer bei jeder Kleinigkeit aus. Es bleibt spannend bis auf weiteres. Mehr verrate ich nicht. 

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. 

  16. Cover des Buches Wach (ISBN: 9783871346941)
    Albrecht Selge

    Wach

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    August kann nicht mehr schlafen und wird immer rastloser. Als Konsequenz durchstreift er die Nacht und hat dabei viele verschiedene Begegnungen mit sich selbst und anderen Menschen. Einzig Maja, eine Crêpes-Verkäuferin, gibt ihm noch ein wenig Ruhe, aber auch nicht von langer Dauer.

    Ein kleines Kabinettstück gelingt Selge mit diesem Buch. Mit feiner, leiser Sprache und einem sehr guten Stil gelingt ein Buch , das viele kleine Geschichten aus der Welt und unserem Leben erzählt. Zuerst eher skeptisch wegen des Titels und des Klappentextes hat mir das Buch mit jeder Seite besser gefallen. Die Hauptfigur und deren Streifzüge bilden quasi den roten Faden, an dem sich die vielfältigsten Begegnungen und Gegebenheiten unserer Zeit aufreihen. Ein kleines, sehr feines Buch und daher eine absolute Empfehlung.

     

  17. Cover des Buches Der einzig wahre Ivan (ISBN: 9783957284174)
    Katherine Applegate

    Der einzig wahre Ivan

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Lesezauber_Zeilenreise

    Ich bin immer noch ganz hin und weg von diesem bewegenden, herzergreifenden Buch! In diesen 256 Seiten steckt so viel Liebe und Wärme, es ist so schrecklich traurig und dann wieder wundervoll und schön und lustig. Die einzelnen Kapitel sind sehr kurz und trotzdem hat jedes es in sich. Katherine Applegate hat Ivan direkt in mein Herz geschrieben. Erzählt wird die Geschichte von Ivan selbst. „𝐼𝑐ℎ 𝑏𝑖𝑛 𝐼𝑣𝑎𝑛. 𝐼𝑐ℎ 𝑏𝑖𝑛 𝑒𝑖𝑛 𝐺𝑜𝑟𝑖𝑙𝑙𝑎. 𝐷𝑎𝑠 𝑖𝑠𝑡 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑠𝑜 𝑒𝑖𝑛𝑓𝑎𝑐ℎ, 𝑤𝑖𝑒 𝑒𝑠 𝑎𝑢𝑠𝑠𝑖𝑒ℎ𝑡.“

    Ivan´s Gedanken zu seiner jetzigen Situation, seine nach und nach ans Tageslicht kommenden Erinnerungen an sein früheres Leben als kleiner Gorillajunge in Freiheit und an seine Familie. Wie er sich damit abfindet, dort zu sein, wo er ist und das zu tun, was von ihm verlangt wird und sogar seine Angst davor, was wäre, wenn er mal nicht mehr in „seinem Zimmer“ in der Zirkus-Mall sein könnte. Seine Freundschaft zu den anderen Tieren und zu den Menschen um ihn herum. All das drückt die Autorin auf so einfache aber bestechend prägnante Weise aus, das man gar nichts anderes sein kann, als tief beeindruckt und berührt.

    Ein Buch, um schon Kinder an das so wichtige Thema Tierschutz/Artenschutz heranzuführen, ihnen deutlich zu machen, dass wir Menschen uns nicht alles um jeden Preis untertan machen dürfen und um ihnen die Kraft des eigenen Willens und tiefer Freundschaft aufzuzeigen. Wenn jedes Kind bzw. jeder Mensch, der das liest, die Botschaft für sich herauszieht und im weiteren Leben umsetzt, wäre die Welt eine bessere.

    Ein großartiges Buch! Ich liebe es!

    Die ausführliche Rezension inkl. Leseprobe, Hörprobe und Filmtrailer könnt ihr in meinem Blog LESEZAUBER_ZEILENREISE ansehen: https://lesezauberzeilenreise.blogspot.com/2021/01/der-einzig-wahre-ivan-von-katherine.html

  18. Cover des Buches Labyrinth der Puppen (ISBN: 9783865522535)
    S. L. Grey

    Labyrinth der Puppen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: B.tina_chaosqueen

    Inhaltsangabe zu "Labyrinth der Puppen"

    Im Keller des Einkaufszentrums wartet ein Albtraum.Dan arbeitet in einem Buchladen in einem trostlosen Einkaufszentrum, wo nie etwas passiert. Er hasst seinen Job.Da taucht die drogensüchtige Rhoda auf. Der kleine Junge, für den sie heute den Babysitter spielt, ist spurlos in der Menschenmenge verschwunden. In ihrer Verzweiflung zückt Rhoda ein Messer und verlangt, dass Dan ihr bei der Suche nach dem Kind hilft.Als die beiden durch das finstere Kellerlabyrinth des Einkaufszentrums irren, wo sich alte Schaufensterpuppen zu riesigen Bergen auftürmen, wird eine keuchende Kreatur auf sie aufmerksam. Die beiden flüchten in einen Lastenaufzug – doch der hält nicht mehr an, saust hinab, hinab, immer tiefer in die Eingeweide des Gebäudes. Dan und Rhoda ahnen, dass das Spiel gerade erst begonnen hat.Das Autorenduo S. L. Grey hat nicht nur einen der originellsten Horror-Thriller der letzten Jahre verfasst, sondern auch eine Satire auf unseren Konsum- und Schönheitswahn.The Independent: 'Einer der klügsten, unheimlichsten und unvergesslichsten Horror-Romane der letzten Jahrzehnte. ein meisterhaftes Debüt.'


    Zum Cover: Sehr ansprechend und düster gestaltet.  

    Zum Buch : Ein vielversprechender Klapptext. Leider verspricht er hier zu viel. Das Buch hat viel Potential und eine gute Grundidee , ein holpriger Schreibstil und fehlende Spannung schaffen es aber leider nicht zu überzeugen. Schade, ich hatte hier mehr erwartet. 

  19. Cover des Buches Das Sams 1. Eine Woche voller Samstage (ISBN: 9783789108150)
    Paul Maar

    Das Sams 1. Eine Woche voller Samstage

     (375)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Der erste Band „Eine Woche voller Samstage“ von Paul Maar ist tatsächlich schon von 1973. Ich habe ihn in den 90ern gelesen. Die Geschichte handelt von Herrn Taschenbier, der folgerichtig bemerkt, dass am Sonntag die Sonne schien, am Montag Herr Mon zu Besuch kam, am Dienstag hatte er Dienst, am Mittwoch war Mitte der Woche, am Donnerstag gab es Donner und am Freitag hatte er frei. Schließlich ist ihm klar, dass das Wesen, welches ihm begegnet am Samstag ein Sams sein muss. Das Wesen kommt mit ihm mit und nennt ihn Papa. Da das Sams viel Unfug anstellt, will Herr Taschenbier es erst loswerden, ist am Ende aber doch glücklich, dass es bei ihm ist. Ob es bei ihm auch bleiben kann, ist eine andere Frage. Ich habe das Buch als Kind sehr gern gelesen. Empfehlen würde ich es allen Grundschulkindern, egal ob Junge oder Mädchen. Ich denke, dass es für bis 12-Jährige (circa) geeignet ist. Verfilmt wurde das Buch auch mittlerweile, soweit ich weiß. Zum Film kann ich bisher aber noch nichts sagen, da ich ihn noch nicht gesehen habe.

  20. Cover des Buches Die Spiderwick Geheimnisse - Die Rache des Wyrm (ISBN: 9783570223413)
    Tony DiTerlizzi

    Die Spiderwick Geheimnisse - Die Rache des Wyrm

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Jisbon
    "Die Rache des Wyrm" ist der Abschluss der Reihe und es passiert auf nur 200 Seiten wirklich viel. Die Riesen müssen wieder angelockt und ihre Gegner besiegt werden, alles scheint im Chaos zu versinken, die Nixen warten immer noch darauf, dass ihnen gemachte Versprechungen erfüllt werden... und in der Vargas-Familie gibt es zusätzlich noch interne Differenzen, die sich in diesem Band zuspitzen.

    Durch all diese Probleme und Konflikte ist die Geschichte durchgehend spannend. Die Atmosphäre ist stellenweise sehr düster, da die Lage ausweglos zu sein scheint und die Kinder oft nicht wissen, ob sie es schaffen werden, all dies zu bewältigen. Zusätzlich geraten sie mehr als einmal in große Gefahr und werden dabei auch verletzt, sodass es einige bange Momente gibt. Gut gefallen hat mir, dass die Grace-Kinder hier sehr präsent sind und die beiden Familien zusammen arbeiten, vor allem, da die Bedrohung so groß ist, dass Nick, Laurie und Jules jede Hilfe gebrauchen konnten.

    Neben dem Abenteuer war auch die familiäre Beziehung wieder sehr wichtig und ich fand, dass sie sich überzeugend und unter den gegebenen Umständen realistisch weiter entwickelt hat - auch wenn es ein bisschen schade ist, dass man nicht richtig sieht, was bei den Eltern passiert. Obwohl sie nicht der Fokus der Geschichte sind, hat mir hier am Ende etwas gefehlt. Kritisieren muss ich zudem noch, dass die Handlung für mich ein bisschen überladen war. Wie bereits gesagt passiert in "Die Rache des Wyrm" sehr viel in rascher Abfolge und die Spannung steigert sich immer mehr, da die Charaktere keine Atempausen bekommen. Deshalb ist es irgendwie passend, dass auch der Leser das Gefühl bekommen kann, durch die verschiedenen Szenen hindurch gehetzt zu werden, aber mir war es trotzdem zu viel direkt hintereinander.

    Ich habe das Buch bereits vor drei Jahren einmal gelesen und hatte es damals mit 3,5/5 Sternen bewertet. Heute würde ich vielleicht nach oben aufrunden.
  21. Cover des Buches Tage des Bösen (ISBN: 9783570009994)
    Peter Temple

    Tage des Bösen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: joshi_82

    "Einer der besten Thrillerautoren der Welt" - damit wird schon auf dem Cover geworben. Leider kann ich diese Aussage nicht ganz nachvollziehen. Zwar ist die Story durchaus spannend, teilweise sehr rasant erzählt, aber trotzdem konnte mich Peter Temple nicht komplett überzeugen.
    Das für mich größte Problem war der Schreibstil des Autors, der oft abgehackt wirkt, fast schon wie eine Aufzählung. Dann wieder sind die Sätze so verschachtelt, dass man sie zweimal lesen muss, damit man den Satz komplett erfassen kann, was den Lesefluß natürlich immer wieder unterbricht. An diesen Stil muss man sich gewöhnen, mich hat er fast dazu gebracht, das Buch wieder beiseite zu legen. Davon abgehalten haben mich nur die doch recht interessanten - wenn auch nicht unbedingt sehr sympathischen - Charaktere, die mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben und eher zufällig in Geschehnisse verwickelt werden, die sie in große Gefahr bringen. Leider hatte ich ab und an Probleme damit, die vielen Namen den richtigen Personen zuzuordnen, da es doch einige gab, bei denen ich teilweise nicht mehr wusste, wo sie plötzlich herkommen und auf welcher Seite sie stehen. Deshalb ist wichtig, dass man sich wirklich auf das Buch konzentrieren kann.
    Spannung ist durchaus vorhanden, denn der Autor erzählt bestimmte Szenen sehr rasant, wobei dieser ungewohnte Schreibstil dann wieder passte. Außerdem ging es oft ziemlich brutal zur Sache und der Autor nimmt selten ein Blatt vor den Mund, wenn es um ebendiese Szenen geht.
    Die verschiedenen Handlungsstränge verbindet der Autor gekonnt und lässt sie zum Schluß alle zusammenlaufen. 
    Sehr irritierend fand ich den Namen des Protagonisten Niemand. Hier hatte ich ebenfalls wieder Probleme im Lesefluss, da ich jedes Mal überlegen musste, ob jetzt der Protagonist wirklich gemeint war oder wirklich niemand etwas getan hat (oder eben nicht). Das ist natürlich nur in der deutschen Übersetzung ein Problem.
    Fazit:
    Dieses Buch hat mich oft fast zum Verzweifeln gebracht. Der Schreibstil war leider so gar nicht meins - entweder zu abgehackt oder zu verschachtelt- und die Protagonisten sind unübersichtlich und unzureichend beschrieben. Trotzdem gibt es durchaus spannende Szenen, allerdings reicht das für einen guten Thriller einfach nicht aus.
  22. Cover des Buches Die Essenz des Bösen (ISBN: 9783404179916)
    Tony Parsons

    Die Essenz des Bösen

     (68)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette

    Der fünfte Krimi aus der Max Wolfe Reihe „Die Essenz des Bösen“ von Tony Parsons, ist für mich der bisher stärkste Band.

    Ein Terroranschlag wird auf eine gut besuchte Shoppingmall in London verübt und mitten drin befindet sich Detective Max Wolfe. Gerade erholt, ist dieser nun im Einsatz, die Attentäter fest zu nehmen. Alles ist genau durchgeplant. Ein schneller Zugriff. Niemand soll verletzt werden. Es kommt dann nun leider anders und im Laufe des Buchs werden die Lesenden von dem ein oder anderen Charakter Abschied nehmen müssen.

    Dieser Band hat es wirklich in sich und kaum aktueller geht eine Geschichte kaum. Neben dem großen Thema Terrorismus geht es auch um Diskrepanzen kultureller Identitäten, Schuld und Rechtsextremismus. Tony Parsons schafft es, sehr diplomatisch mit diesen Themen umzugehen ohne mit dem Finger auf „Schuldige“ zu zeigen.

    Das Ende wird einen jeden DC Wolfe Fan noch einmal so richtig mitnehmen und ich bin über alle Maße froh, dass es noch weitere Teile der Serie gibt bzw. geben wird.

  23. Cover des Buches Schwarz-Gelb (ISBN: 9783942672054)
    Heike Wulf

    Schwarz-Gelb

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Der Tag, an dem Superman starb (ISBN: 9783551723796)
    Dan Jurgens

    Der Tag, an dem Superman starb

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Wie aus dem Nichts tritt der berserkerhafte Doomsday auf, der die halbe Gerechtigkeitsliga vertrümmt und in seinem Vernichtungsfeldzug nicht aufzuhalten scheint. Superman erfährt zunächst in einem TV-Studio von dem Grobian, als er Cat Grant a ein Interveiw gibt und von den anwesenden Zuschauern u.a. gefragt wird, ob die ständige Gewalt denn dringend notwendig sei. Dommsday schlägt eine Schneise der Zerstörung durch Ohio und den Staat New York, bis das dramatische Finale (die letzten Seiten sehr eindrücklich in ganzseitigen Bildern) vor dem Gebäude des "Daily Planet" in Metropolis stattfindet, wo aufgrund der Wucht der Schläge der Kämpfer das Fensterglas zerspringt. Ein mehr als ebenbürtiger Gegner, hielt ich den ersten Teil des Comics für eine normale Prügelorgie, verdichtete sich zum Ende alles hin, auch wenn man ja quasi schon wußte, wie es ausgeht.

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