Bücher mit dem Tag "einkaufszettel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "einkaufszettel" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Walt (ISBN: 9783426517420)
    Russell Wangersky

    Walt

     (17)
    Aktuelle Rezension von: kreszenz

    Walt ist ein unscheinbarer Kerl, der als einfacher Angestellter in einem Supermarkt arbeitet, Regale auffüllt, den Boden wischt und Abfalleimer ausleert. Von den Kunden übersehen geht er seiner eigentlichen Leidenschaft nach, dem Sammeln von Einkaufszetteln.

    Achtlos weggeworfen, erzählen sie doch so viel über das Leben der Einkaufszettelschreiber und lassen sich wie bei „One Hour Photo“ wie ein Puzzle zusammensetzen. Walt erfährt, wer Liebeskummer hat, wer Besuch erwartet, wer sich aus Einsamkeit eine Katze zulegt. Die junge Alisha fasziniert ihn dabei ganz besonders und so wird aus Interesse schon bald eine gefährliche Obsession…

    „Walt“ ist kein klassischer Psychothriller, aber ein Thriller aus der Sicht eines Psychopathen. Er ist sich keines Unrechts bewusst, wenn er anderen Menschen hinterherspioniert und irgendwann sogar in deren Häuser eindringt, sondern fühlt sich noch im Recht und füttert sogar die Katze! Tagebucheinträge von Alisha und die Perspektive eines Polizeiermittlers lassen das Lesevergnügen zunehmend düsterer und beängstigender werden. Immer mehr stellt man sich die Frage, was eigentlich genau mit Walts Frau Mary passiert ist…

    Aus anfänglichem Mitleid wurde beim Lesen eine Faszination des Abscheulichen. Gerade weil „Walt“ so unblutig daherkommt, so aus dem Alltag gegriffen ist, war dieses Buch irgendwie besonders verstörend.

    Dieses Buch ist auf jeden Fall für Leser empfehlenswert, die eher auf gepflegten Grusel statt auf Splatter stehen!

  2. Cover des Buches Fußrubbelding (ISBN: 9783596195763)
    Sandra Danicke

    Fußrubbelding

     (3)
    Aktuelle Rezension von: berka

    Eine Menge Einkaufszettel hat Sandra Danicke gesammelt, ca. 75 davon sind in ihrem Buch abgedruckt. Zu jedem Zettel gibt es eine standardisierte Beschreibung (Stift/Schrift/Zustand etc.) und eine mehr oder weniger originelle Mutmaßung zum Urheber.
    Erstaunlich ist bei den Zetteln die Vielfalt der Materialien und Inhalte. Meist geht es um Lebensmittel aber auch z. B. um Baumarkt-Einkäufe. Der Übergang zu ToDo-Listen ist stellenweise fließend. Postit-Zettel, Werbezettel, Hotelnotizblöcke, ja sogar Pappteller eignen sich. Ich selbst verzichte ja auf Postit-Zettel als Einkaufsmerker weil sie ja überall haften.

    Die Mutmaßungen zu den Urhebern sind teilweise originell aber nicht unbedingt die Stärke des Buches. Manchmal hätte es gereicht die Zettel für sich sprechen zu lassen.
    Der Buchtitel 'Fußrubbelding' begegnet uns gleich auf S. 24.
    Ein erstes Highlight steht auf S. 38 wo jemand drollige Abkürzungen wie Wami für Waschmittel und Tatü für - na was? - verwendet.
    Eine wilde Mischung bringt S. 51: ein Schlüsselbrett folgt auf Käse.
    Auf S. 56 fragen sich alle was eine Haspel sein mag, eine fast lyrische deutsch-polnische Koproduktion steht auf S. 76.

    Viel mehr gibts zu diesem kleinen originellen Taschenbuch nicht zu sagen, aber nun seid Ihr dran:
    zeigt Eure Einkaufszettel!
    Ich selbst habe zwei meiner eigenen Zettel angehängt.
    Wir verwenden eine Papierrolle wie sie früher für Tischrechner gebraucht wurde für unsere Wocheneinkäufe. In der linken Spalte steht allgemeiner Bedarf, die rechte ist für Einkäufe beim Discounter reserviert. Klappt nicht immer. Daneben gibts noch einen Merkzettel für die Ausnutzung von Sonderangeboten.

    Hier gibts die Einkaufszettel:
    http://www.lokalkompass.de/rheinberg/kultur/bifi-dosenfisch-buecherkompass-rezension-d474041.html
  3. Cover des Buches Lobgesang auf Leibowitz (ISBN: 9783453164192)
    Walter M. Miller

    Lobgesang auf Leibowitz

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Durch einen Atomkrieg wurde ein Großteil der Menschheit samt ihrem Wissen und ihren Kulturen vernichtet. Zurück bleiben stark verstrahlte Überlebende, mit großer Wut auf die Herrschenden und die Wissenschaftler. Die einen lösten die Katastrophe aus, die anderen ermöglichten überhaupt erst den Bau der Atombombe. Folglich werden beide konsequent verfolgt und endgültiges Chaos bricht über die Erde herein. Der erste Teil des Buches spielt einige Jahrhunderte später in einem Kloster in der Wüste, gewidmet dem Wissenschaftler Leibowitz. Es gehört zu den Klöstern, die es sich in den Jahren nach der Katastrophe zur Aufgabe gemacht haben, das noch vorhandene Wissen für spätere Jahrhunderte zu erhalten. In der weiten Wüste ist es eine Insel des Wissens, rund herum toben Glaubenskriege und Anarchie. In diesem ersten Teil begleitet man als Leser den Novizen Francis, der während einer Fastenzeit in der Wüste (dank einer göttlichen Fügung?) alte Niederschriften von Leibowitz findet und damit großes Aufsehen erregt. Auch die anderen beiden Teile des Buches spielen hauptsächlich in eben diesem Kloster, einereits während der Renaissance, als wieder erste Versuche unternommen werden, das vorhandene Wissen zu verstehen und zu benutzen, und während der Neuzeit, als die Menschheit schließlich den alten Wissensstand wiedererlangt hat - und erneut vor einer Katastrophe steht. Auf Grund des Schauplatzes ist das Buch katholisch geprägt und geht teilweise eher philosophischen Fragen nach. Wer also auf der Suche nach Action ist, wird hier sicher nicht fündig, sondern nach kurzer Zeit das Buch in die Ecke werfen, weil es zu zäh ist. Andererseits muss man aber auch nicht religiös (oder Philosoph) sein, um das Buch zu lesen. In den ersten beiden Teilen wird jeweils das Leben eines "Klostermitglieds" beschrieben, die oben angedeuteten Umbrüche (Mittelalter/Renaissance/Neuzeit) werden also eher angedeutet und nicht ausführlich dargestellt - was angesichts der Länge des Buches auch nicht verwundert. Während diese ersten beiden Teile noch recht unterhaltsam sind und man vielleicht sogar manchmal ins Schmunzeln gerät, ist der dritte Teil trüb, denn es ist kaum zu übersehen, dass die nächste nukleare Katastrophe bevorsteht - die Geschichte der Menschheit wiederholt sich also. Dementsprechend sollte man dieses Kapitel vielleicht besser nicht an einem trüben Tag lesen, danach fühlt man sich noch ein wenig trüber. Das Ende zog sich meiner Meinung nach ein wenig zu sehr in die Länge und war zu sehr auf die Religion ausgerichtet. Aus heutiger Sicht ist das Buch nicht mehr ganz so beeindruckend wie während des Kalten Krieges, aber nichtsdestotrotz sind einige Gedanken dabei, die durchaus nachdenklich machen. Wäre das verlorene Wissen vielleicht besser verloren geblieben?
  4. Cover des Buches Sag mir, was du kaufst, und ich sag dir, wer du bist (ISBN: 9783442177066)
    Jörn Höpfner

    Sag mir, was du kaufst, und ich sag dir, wer du bist

     (9)
    Aktuelle Rezension von: _Sternenstaub_
    Klapptext

    Fühlen Sie sich im Supermarkt manchmal beobachtet? Nein? Sollten Sie aber! Denn wie wir was wo einkaufen, sagt viel über unseren Typ und unsere Rolle in der Gesellschaft aus. Jörn Höpfner ist Deutschlands witzigster Soziologe und Science-Slammer und analysiert rasiermesserscharf, was unser Warenkorb über uns aussagt - denn Supermärkte sind die Petrischale unserer Gesellschaft. Mit diesem Buch können Sie ihre Mitmenschen am Nebenregal genau unter die Lupe nehmen und erfahren vielleicht mehr, als Ihnen lieb ist.
    (Quelle: Goldmann Verlag)


    Eigene Meinung


    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn selten konnte mich ein Klapptet so überzeugen. Ich habe ein Buch erwartet, dass verschiedene Einkäufe analysiert und mir erklärt, was diese Einkäufe über den Käufer aussagen. Nur leider musste ich schnell feststellen, dass der Klapptext ganz andere Erwartungen in mir hervorgerufen hat als der eigentliche Inhalt dieses Buches ist. Es geht hier vielmehr um eine Einführung in die Soziologie und der Erklärung der verschiedenen Sinus Milieus. Die Sinus Milieus werden zwar anhand des Beispiels Supermarkt anschaulich erläutert, haben aber nur sehr entfernt etwas mit meiner anfänglichen Erwartung über dieses Buch zu tun, denn diese spielen eher eine geringe Rolle.
    Dennoch war der Inhalt für mich ganz interessant und informativ. Das Buch überzeugt mit einem lockeren, leichten Schreibstil, der mit vielen humorvollen Momenten gespickt ist. Hierdurch werden auch recht komplexe Sachverhalte und Zusammenhänge leicht und anschaulich vermittelt. Allerdings muss ich zugeben, dass ich dieses Buch wohl nicht gelesen hätte, wenn ich den richtigen Inhalt gewusst hätte. Denn dieser fällt einfach nicht in mein Leseschema. Dennoch bin ich rückblickend dankbar für diese Erfahrung und habe mich ganz gut unterhalten gefühlt. Durch die vielen humorvollen Momente konnte ich doch über die ein oder andere für mich zähe Stelle gut hinweg schauen und bin letztendlich doch ganz angetan von diesem kleinen Büchlein.

    Fazit


    Das Buch überzeugt mit einem lockeren, humorvollen Schreibstil, der auch komplexe Sachverhalte gut vermittelt. Auch wenn dieses Buch absolut nicht in mein Beuteschema fällt, muss ich doch sagen, dass es sogar mich stellenweise in seinen Bann ziehen konnte und ich es gerne bis zum Ende gelesen habe. Also für alle Leser, die einen ersten Einblick in die Soziologie und die Sinus Milieus gewinnen wollen, ist dieses Buch auf jeden Fall zu empfehlen.
  5. Cover des Buches Butter, Brot und Läusespray (ISBN: 9783499630132)
    Wigald Boning

    Butter, Brot und Läusespray

     (16)
    Aktuelle Rezension von: weinlachgummi
    Ich war auf der Suche nach einem bunten und lustigen Buch für die Regenbogen Challenge, dann habe ich dieses hier entdeckt.  Wigald Boning mochte ich als Kind, RTL Samstag Nacht habe ich immer gern gesehen und seine Alben liefen bei meiner Mutter im Auto.

    Also habe ich ein witziges Buch erwartet, in dem es um Einkaufszettel geht. Die Einkaufszettel habe ich bekommen, 80. Stück.  Zu jedem wurde von Herr Boning eine Vermutung / These aufgestellt.  Wer ihn geschrieben hat, warum und welches die Geheime Bedeutung ist, wo her er kommt und so weiter. Alle erdenklichen Fragen die ein Einkaufzettel aufwerfen kann wurden durch Analyse und Recherche beantwortet. Klingt lustig ?,  nicht wirklich, zumindest nicht für mich. Hin und wieder wurde auch Wissen eingestreut z.B über Tirol und Napoléon. Aber nichts was ich nun spannend und unbedingt wissenswert fand. Und es passte auch nicht recht, erst soviel erfundenes und an den Haaren herbei gezogenes Geschwafel und dann ein paar Fakten.

    Für mich war das Buch eine pleite, aber da sollte sich jeder selbst eine Meinung von bilden. Aber eins ist sicher, ich werde Einkaufszettel nun mit anderen Augen sehen.

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