Bücher mit dem Tag "einsame insel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "einsame insel" gekennzeichnet haben.

87 Bücher

  1. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783499241956)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (3.390)
    Aktuelle Rezension von: simsalabaem

    Das Buch stand seit Ewigkeiten in meinem Bücherregal. Hatte seinerzeit "Chemie des Todes gelesen" und mir anschließend die Fortsetzung gekauft und - warum auch immer, ich kann es gar nicht mehr sagen - einfach nicht gelesen. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass ich es doch endlich in Angriff genommen habe.

    Das Buch war spannend, gut geschrieben und hatte die ein oder andere Wendung parat. Als Vielleser waren einige Details zwar absehbar, aber das störte mich eher weniger. Zumindest vom Epilog und dem Auftauchen von Grace Strachan war ich wirklich überrascht.

    Die Bewertung auf dem Klappentext "Gruseliger geht's kaum" konnte ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Ja, es ist als Thriller deklariert und ja, es gibt einige Mordopfer, aber das ist ja mittlerweile selbst im Sonntagstatort so.

    Nichtsdestotrotz klare Leseempfehlung. Werde mich irgendwann auf jeden Fall noch den Fortsetzungen widmen.

  2. Cover des Buches Murder Park (ISBN: 9783453421769)
    Jonas Winner

    Murder Park

     (297)
    Aktuelle Rezension von: LillyStolpe

    Die Protagonisten waren insgesamt zu zwölft, denn auch sie wurden nach ihren Sternzeichen ausgewählt, auf die Pressefahrt zum Murder Park. Paul wird ganz klar als der Mittelpunkt dargestellt, und ist somit der Charakter, für den wir am meisten Sympathie entwickeln sollten, was aber in diesem Fall nicht beabsichtigt schien, da der Autor ihn bewusst zu einem Protagonisten gemacht hat, der Fehler hat. Und nicht, wie in jedem Buch, in dem der Main Character arrogant oder hochnäsig ist, damit er mittels Character Development verändert werden kann, sondern auf die Weise, die bleibt. Obwohl ich somit weniger für Paul übrig hatte, fand ich diese Entscheidung sehr gut und sinnvoll, nach dem Trauma seiner Kindheit. 

    Im Großen und Ganzen war der Schreibstil wirklich grandios. Spannung pur, die einem Gänsehaut bereitet und bei der man zu 100 Prozent mitgerissen wird. Sieht man sich das allerdings genauer an, schienen mir einige Dinge, die Winner geschrieben hat, eher problematisch. Allgemein kamen Frauen – meiner Meinung nach – in dem Buch irgendwie nicht gut rüber. Und auch wenn sich einige meiner Problempunkte vielleicht erklären lassen, fand ich sie dennoch sehr fraglich, wie beispielsweise die Frau, die ihre eigene Vergewaltigung als einen der erregendsten Momente ihres Lebens beschrieb. 

    Ich bin wirklich zwiegespalten. Zum einen war das Buch enorm spannend und hat mich bis zum Ende mitfiebern lassen. Die Idee eines Killers, der seine Opfer nach Sternzeichen auswählt und sogar passend zu ihrem Tierkreiszeichen umbringt (Fische ist Ertrunken, Stier mit einem Horn erstochen, Skorpion von einem Skorpion gestochen, etc) war super cool! Es ließ sich außerdem super lesen, sodass ich es in bloß zwei Tagen durch hatte. Andererseits haben mich diese problematischen/anti-feministischen Bemerkungen manchmal stutzig gemacht, sowie das Finale, das zwar purer Nervenkitzel war, allerdings weit entfernt von der Realität. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das so im echten Leben auch nur ansatzweise passieren würde. Dennoch, drückt man, was den Realitätsbezug angeht, ein Auge zu – denn es ist ja auch ein Unterhaltungsroman – dann hat man eine wirklich überwältigende Geschichte, die einen umhaut!

  3. Cover des Buches Die Blutschule (ISBN: 9783404175024)
    Max Rhode

    Die Blutschule

     (965)
    Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesicht

    MEINE MEINUNG


    Ich habe das Buch zu meinem Geburtstag im April geschenkt bekommen und war sehr gespannt auf den Inhalt. Der Titel und der Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht. Allerdings habe ich mir mehr vom Buch versprochen. Was mir genau gefehlt hat kannst du hier nachlesen.


    Schreibstil


    Das Buch wird aus der Sicht von Simon erzählt. Die Kapitel sind nicht zu lang und die Geschichte ließ sich flüssig lesen. Spannung war schon vorhanden aber von Sebastian Fitzek (der hier als Max Rhode schreibt) bin ich eigentlich viel mehr gewohnt. Das Ende hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen.


    Handlung


    Simon und seine Familie ziehen von Berlin nach Brandenburg. Er und sein Bruder Mark wollen nur tolle Sommerferien verbringen und sind ansonsten nicht wirklich vom Umzug begeistert. Die Familie ist recht harmonisch. Nette, liebevolle Eltern und ein älterer Bruder der den kleineren aufzieht und Scherze auf seine Kosten macht. Das neue Zuhause in Brandenburg hat nicht Spannendes zu bieten und auch die anderen Kinder sind merkwürdig, verhalten sich feindselig gegenüber Simon. Besonders aus der hübschen Sandy wird er nicht schlau. Mag sie ihn nun oder nicht? Eines Tages verunglückt Sandy bei einem Badeunfall und Simons Dad kann sie gerade noch so retten. Beide sind nach dem Unfall wie ausgewechselt. Während Sandy zur Vorzeigetochter mutiert wird aus dem liebevollen Vater ein gemeines Ekel. Dann nimmt er die Jungs mit auf eine Insel, dort hat er eine besondere Schule eingerichtet. Auf dem Stundenplan stehen Dinge wie Fallen bauen, Beute fangen, Töten. Doch die Opfer bleiben nicht lange tierisch.


    Charaktere


    Die Hauptfigur ist Simon. Er ist ein Teenager, steckt mitten in der Pubertät und hat nicht viele Freunde. Die anderen Figuren bestehen größenteils aus seiner Familie (Mutter, Vater und Bruder) sowie aus ein paar anderen Bewohnern der kleinen Einöde. Besonders interessant fand ich Stotter Peter. Von ihm hätte ich gern noch mehr erfahren.


    FAZIT


    "Die Blutschule" konnte mich nicht von sich überzeugen. Spannung gab es schon aber nicht ausreichend. Die Handlung war interessant dadurch habe ich das Buch auch in wenigen Stunden durchgelesen aber aufgrund vom Klappentext habe ich mir etwas viel Blutigeres vorgestellt. Auch die Vorgeschichte hat mir etwas zu lange gedauert.

  4. Cover des Buches Biss zum Ende der Nacht (ISBN: 9783551316639)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Ende der Nacht

     (6.125)
    Aktuelle Rezension von: storylove

    Inhalt:

    Nach einem schwierigen Jahr voller Leid hofft Bella auf Besserung. Doch auch wenn sie und Edward endlich zusammen sein können, so vermisst sie ihren guten Freund Jakob schmerzlich. Doch dafür bleibt kaum Zeit, denn es droht wieder eine neue Gefahr, die Bellas Leben und das ihres Umfeldes für immer zerstören könnte.

    Schreibstil:

    Stephenie Meyer hat einen natürlichen, flüssigen Schreibstil, den man einfach gut und schnell lesen kann. Die Gefühle der Charaktere kann sie schön beschreiben, auch wenn sie mit der Romantik ein wenig zurückhaltender sein könnte, damit es nicht so schnulzig wirkt.

    Meinung:

    Auch wenn ich das Buch schnell durch hatte, fand ich die Geschichte nicht wirklich spannend. Vieles war vorhersehbar und zwischendurch langweilig. Mir hat die Spannung und Action gefehlt, die es am Anfang der Reihe noch gab. Immerhin gab es bei Bella eine Charakterentwicklung, die aber auch nicht wirklich überraschend war. Dennoch war dies das spannendste am Buch. Der große Showdown am Ende fand ich träge. Ich dachte, wenn die Volturi kämen, wird es aufregend, aber die meiste Zeit wurde nur geredet und verhandelt, bis es dann mal endlich zum Kampf kam. Dieser wirkte dann aber leider sehr erzwungen.


    Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich dieses Buch sehr schwach fand. Es gab zwar einige unterhaltsame Momente, aber im Großen und Ganzen hat mich das Buch schon enttäuscht. Es gab nicht viele spannende Momente, dafür aber eine Menge romantischer Kitsch, bei dem ich fast würgen musste. Ich wollte das Buch lesen, um mit der Reihe abzuschließen, aber nochmal werde ich es nicht lesen. Das Buch ist eher was für eingefleischte Vampir-Fans der Reihe.

    Das Buch bekommt von mir 2/5 Sterne.


  5. Cover des Buches Die Elfen (ISBN: 9783453315662)
    Bernhard Hennen

    Die Elfen

     (1.015)
    Aktuelle Rezension von: Epos45

    Ich hatte mich seit ich lesen konnte auf dieses Buch gefreut. Zunächst hieß es, ich sei noch zu jung dafür, dann las ich viele andere Bücher während meiner Lesesucht als Jugendliche. "Die Elfen" habe ich mir immer weiter aufgespart, für den richtigen Moment, sollte dieser etwas ganz besonderes sein. 

    Wahrscheinlich fällt mein Urteil über dieses Buch deshalb so schlecht aus, weil ich mit ganz ganz hohen Erwartungen und jahrelanger Vorfreude an die Geschichte herangetreten bin. Doch ich finde, es zieht sich einfach. Zwar sind die Charaktere fantastisch zum Leben erweckt worden, die Welten traumhaft und die Haupthandlung spannend und fesselnd. Natürlich braucht jede Geschichte Abenteuer und Hindernisse, die es zu überwinden gibt. Aber hier wurde es mir davon einfach zu viel. Ich finde man verliert, vor allem, wenn man sich von dem Buch während dem Lesen eine Pause gönnt, den Überblick über den Handlungsstrang. 

    Zudem sind manche Dialoge und Handlungen nicht ausgereift, zumindest was die emotionale Komponente betrifft. Bei mehr als tausend Seiten Buch könnte man annehmen, dass auch die emotionalen Entwicklungen der Charaktere herausgestellt werden. Doch das ist leider nicht der Fall; vieles wird hier nur oberflächlich behandelt, was dem Buch eigentlich den größten Abbruch tut.

    Das Werk habe ich mit vielen Pausen gelesen, sodass ich dafür 4 Jahre gebracht habe. Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn ich drangeblieben wäre, aber ich fand es nach den ersten 300 Seiten sehr anstrengend. 

    Ein sehr großes Minus gibt es auch für das Ende. Bei so einem umfassenden Werk hätte ich mir ein tiefergehendes und breiter ausgearbeitetes Ende mit mehr Emotionen gewünscht. Da reicht ein Kurzkapitel einfach nicht.


  6. Cover des Buches Sommernacht (ISBN: 9783328106166)
    Lucy Foley

    Sommernacht

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Thala

    Klappentext: Eine abgelegene Insel vor der wilden Küste Irlands: An einem Sommertag versammeln sich Familie und alte Freunde, um die Hochzeit von Julia und Will zu feiern. Alles ist bis ins kleinste Detail geplant, es soll ein rauschendes Fest werden – doch der Wind dreht, und ein heftiger Sturm schneidet die Insel von der Außenwelt ab. Bald macht das Gerücht die Runde, dass dieser Ort ein schreckliches Geheimnis verbirgt. Und auch unter den Gästen dringen immer unaufhaltsamer alte Feindseligkeiten und lang begrabene Geheimnisse ans Licht. Dann wird einer der Feiernden tot draußen im Moor gefunden. Und die Situation auf der Insel eskaliert ...


    Meine Meinung: Wie auch in "Neuschnee" schreibt Lucy Foley hier ein klassisches Whodunnit. Wir erfahren schon zu Anfang, dass es eine Leiche auf der abgeschiedenen Insel gibt. Wer das ist, darüber lässt uns die Autorin noch im Unklaren. 


    Die Story beginnt am Tag vor der Hochzeit und wird von sechs unterschiedlichen Erzählern aus der Ich-Perspektive erzählt. Das allein macht einen großen Reiz der Geschichte aus, da jeder einzelne von ihnen einen anderen Blick auf die Situation hat und eigene Geheimnisse zu verbergen hat. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, die Kapitel an sich sind relativ kurz. Ich mag diese Art des schnellen Erzähltempos sehr, auch wenn ich als erfahrene Leserin schon früh geahnt habe, welches das größte Geheimnis von allen ist und es hat sich im Nachhinein auch bestätigt. Trotzdem fand ich es sehr spannend, das Buch zu lesen. Vor allem mochte ich es, dass fast alle Charaktere auch eine dunkle Seite haben. Für Leser, die nur Sympathie mit einer Person verbinden möchten, mag dies jedoch etwas schwierig sein. Denn niemand ist 100 % gut, und genau das macht die Geschichte so realistisch und lässt sie zu einem Pageturner werden. 


    Von mir bekommt die Geschichte ganze 4 Sterne, ein Punkt Abzug, da ich relativ schnell hinter das Geheimnis gekommen bin. Ich hätte mir gewünscht, mich geirrt zu haben, doch das war nicht der Fall. Das Buch empfehle ich allen, die auf spannende Thriller im schnellen Tempo stehen. 

  7. Cover des Buches Isola (ISBN: 9783401508924)
    Isabel Abedi

    Isola

     (1.602)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Nachdem ich bereits einige Bücher von Isabel Abedi gelesen habe, musste ich mir diesen Titel auch noch zulegen und wurde nicht enttäuscht!

    Die erste Hälfte des Buchs hat mich absolut begeistert, ich habe sie in einem Rutsch weggelesen und dachte echt „Wow! Es ist absolut genial!“. Ich fand sie total spannend und wollte von Seite 1 an direkt auf die Insel, weshalb ich an manchen Stellen in den ersten Kapiteln extra schnell gelesen habe :D

    Leider galt das aber für die zweite Hälfte nicht mehr. Irgendwie ist die Spannung für mich total abgeflacht und es konnte mich nicht mehr so stark begeistern. Und dazu muss ich ehrlich sagen: Ich versteh es nicht. Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich mochte nämlich, wie sich die Geschichte entwickelt hat und das es, für meine Verhältnisse, auch nicht zu brutal war. Auch die Charaktere fand ich toll und es hat mir Spaß gemacht, sie zu begleiten.

    Warum habe ich dann „nur“ 3.5 Sterne vergeben?

    Nun, 3 Sterne bedeuteten für mich, dass ich ein Buch mochte, was auf „Isola“ aber auch zutrifft. 4 Sterne bedeuten, dass ich es sehr mochte, was auch auf die erste Buchhälfte zutrifft, ABER auch, dass ich das Buch erneut lesen würde. Und das ist bei diesem Buch leider nicht der Fall. Dafür hat mir die Auflösung nicht gut genug gefallen und das Ende war mir auch etwas zu kurz abgefrühstückt, da hätte ich mir gewünscht, dass es noch ein paar zusätzliche Kapitel oder ein „2 Jahre später …“ gegeben hatte.

    Fazit: Ein solider Jugendthriller, besonders für Einsteiger:innen geeignet ist und für gute Unterhaltung zwischendurch sorgt!

  8. Cover des Buches On the Island - Liebe, die nicht sein darf (ISBN: 9783442481750)
    Tracey Garvis Graves

    On the Island - Liebe, die nicht sein darf

     (151)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Als ich den Klappentext des Buches gelesen hatte, war ich zwar neugierig, habe aber auch damit gerechnet, dass mich eine sehr trashige Geschichte erwartet.

    Im Grunde stimmt das auch. Die Lehrerin, die mit ihrem Schüler nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel auf den Malediven landet und sich in ihn verliebt, ist schon sehr an den Haaren herbei gezogen. Aber die Geschichte hat mich auch recht schnell in seinen Bann gezogen. 

    Denn ich bekam nicht die erwartete Insta-Love, sondern eine Liebesgeschichte, die sich wirklich langsam entwickelt. Dazu ein bisschen Inselabenteuer und zwei Charaktere, die an ihren Handlungen wachsen.

    Tracey Garvis Graves Schreibstil ist etwas ungeschliffen, aber dennoch mitreißend. An einigen Stellen hat mir wirklich die Tiefe gefehlt, was etwas schade war. 

    Aber ich mochte die Charaktere Anna und T.J. sehr gerne. Beide entwickeln sich, man kann ihre Handlungen nachvollziehen.

    Es gab gerade im letzten Drittel zwar ein paar Logikfehler, aber darüber konnte man zu Gunsten der Unterhaltung hinweg sehen. 

    Schon seit Jahren ist zu der Story ein Film angekündigt - ich würde mir wirklich wünschen, dass er irgendwann kommt, denn Potenzial ist auf jeden Fall da.


  9. Cover des Buches Das Camp (ISBN: 9783453437791)
    Nick Cutter

    Das Camp

     (62)
    Aktuelle Rezension von: book_cactus

    Meine Meinung

    Der Anfang hat mich sofort begeistert und ich war sofort mitten in der Geschichte gefangen. Das Inselfeeling und dieses «abgeschottet» sein, hat die Spannung nur noch verstärkt, denn was auf diesem, erst harmlosen, «Ausflug» passiert, ist schlimmer als jeder Albtraum.
    Der Autor beschreibt jede noch so grausige Szene im kleinsten Detail – es bleibt einem nichts erspart. Ein extrem fesselnder Pageturner bis zur letzten Seite, der mich noch lange verfolgt hat.
    Nichts für Menschen mit Wurm- oder Schlangenphobie! Und auch ansonsten wirklich sehr eklig!


    Meine Bewertung
    Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.

  10. Cover des Buches Die Buchspringer (ISBN: 9783743204812)
    Mechthild Gläser

    Die Buchspringer

     (617)
    Aktuelle Rezension von: Hannahruppi

    Infos:

    Seiten: 384
    Verlag: Loewe
    ISBN: 978-3-7432-0481-2

    Klappentext:

    Während des Sommerurlaubs auf einer vergessenen Shetlandinsel erfährt Amy, dass sie als Mitglied der Familie Lennox of Stormsay über die Fähigkeit verfügt, in Bücher zu reisen und dort Einfluss auf die Geschichten zu nehmen. Schnell findet Amy Freunde in der Buchwelt: Schir Khan, der Tiger aus dem Dschungelbuch, hat stets wertvolle Ratschläge für sie, während Goethes Werther zwar seinen Liebeskummer in tintenhaltigen Cocktails ertränkt, Amy aber auch ein treuer Freund ist, seit sie ihn vor den Annäherungsversuchen der Hexen aus Macbeth gerettet hat. Lediglich die Idee, Oliver Twist Kaugummi zu schenken, war nicht die beste …
    Doch bald merkt Amy, dass die Buchwelt nicht so friedlich ist, wie sie zunächst scheint. Erst verschwindet Geld aus den Schatzkammern von Ali Baba, dann verletzt sich Elizabeth Bennet auf dem Weg zum Ball mit Mr Darcy, sodass eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur im Keim erstickt wird. Für Amy ist klar: Sie muss den Störenfried stellen! Doch erst, als sich die Zwischenfälle auch auf die Realität auswirken und schließlich sogar ein Todesopfer fordern, wird Amy klar, wie ernst die Bedrohung ist. Worauf hat es der geheimnisvolle Attentäter wirklich abgesehen?

    Meine Meinung:

    Die Geschichte startet unmittelbar vor der Flucht von Amy und ihrer Mutter Alexis. Sie packen ihre Koffer und stürzen Hals über Kopf aus dem Land in Alexis‘ alte Heimat, von der Amy bislang nicht sonderlich viel wusste.
    Das ihre Familie die seltene Gabe besitzt, in Bücher zu springen, bleibt nicht die einzige Überraschung. Bald spürt man deutlich, dass etwas ganz und garnicht stimmt…

    Amy mochte ich von Beginn an sehr. Denn sie hat es in der Schule nicht leicht, wird gemobbt, weil sie anders ist. Sie ist eine gute Seele, die schüchtern ist, aber gern auch sagt, was sie denkt. Ich konnte mich mit ihr freuen, aber auch mit ihr fürchten. In ihre Welt einzutauchen, in Bücher zu springen, das hat solchen Spaß gemacht, dass ich das Buch selten aus der Hand legen konnte.
    Das Buch wird aus zwei Perspektiven geschrieben. Die zweite ist die von Will. Ich muss sagen… ich konnte mit ihm oft nicht viel anfangen, hatte das Gefühl, dass ich nichts über ihn weiß. Leider blieb das auch bis zum Ende des Buchs so. Er hatte etwas zwielichtiges an sich, weshalb ich nie so recht wusste, ob ich ihm trauen kann, oder nicht. Andererseits hat es das auch spannend gehalten.

    Die Beschreibung der Insel hat mir sehr gut gefallen. Auch die gesamte Umgebung, die geheime Bibliothek und die Buchwelten werden dem Leser schön detailliert und so beschrieben, dass man fast meint, man könnte mit springen und das Dschungelbuch, Tausend und eine Nacht oder weitere Bücher besuchen.
    Fazit:

    Dieses Buch verdient auf jeden Fall 4/5 Sterne, weil es von vorne bis hinten durchweg spannend bleibt und sowohl die Charaktere, als auch die Kulisse so lebensnah beschrieben wurden, dass es einfach nur Freude bereitet, in diese Welt einzutauchen.

  11. Cover des Buches Schlusstakt (ISBN: 9783785578650)
    Arno Strobel

    Schlusstakt

     (157)
    Aktuelle Rezension von: JanaBabsi

    Die 18jährige Vicky hat es geschafft, sie ist in Phase drei – gemeinsam mit 49 anderen TeilnehmerInnen einer Casting-Show fliegt sie auf eine einsame Insel auf die Malediven. Dort sollen in weiteren Castings die 10 besten SängerInnen für die Motto Shows ermittelt werden, aus denen dann zum Schluss „Germany‘s MegaStar“ hervorgehen soll. Der Sieger der Show erhält 1 Million Euro und einen Plattenvertrag. 

    Auf der Insel angekommen erfahren die Teilnehmer, dass ihr Weiterkommen nicht nur unbedingt von der Gesangsleistung abhängig ist, sondern auch von ihrem Verhalten. Alles was sie tun oder nicht tun kann eine Prüfung sein, die darüber entscheidet ob dieser Teilnehmer weiter kommt oder raus fliegt. Jeder der Teilnehmer bekommt ein Armband; zuerst haben alle grüne Armbänder was bedeutet, der Teilnehmer ist noch im Rennen, ein gelbes Armband bedeutet der Teilnehmer ist raus, kann aber einen anderen Teilnehmer zu einem Fight herausfordern und so wieder einsteigen und ein rotes Armband bedeutet, dass der Teilnehmer endgültig raus ist. In dem Fall muss er die Luxushütte verlassen, in der er bis zum Erhalt des roten Armbandes gewohnt hat und muss in eine eher spärliche Hütte einziehen. 

    Kaum auf der Insel angekommen, bleibt keine Zeit sich einzurichten oder frisch zu machen – direkt nach der Begrüßung durch die Jury werden die Gruppen für die Battles eingeteilt und das Hauen und Stechen zwischen den Teilnehmern beginnt, natürlich möchte jeder unter die Top 10 kommen, koste es, was es wolle. 

    Am 3. Tag des Wettbewerbs wird Vickys Mitbewohnerin Carolin tot am Strand aufgefunden – sie wurde erschlagen und ihr toter Körper liegt auf einem Bett aus Palmen. Da außer den Teilnehmern, der Jury und ein paar Crew-Mitgliedern niemand anderer auf der Insel ist, muss der Mörder einer von ihnen sein. 

    Die Netzstation, über die der Handyempfang bislang funktionierte, wurde zerstört. Das Satellitentelefon ist verschwunden und das Notfall-Funkgerät der Insel funktioniert nicht mehr. Die Verantwortlichen der Show bauen darauf, dass man in Deutschland hellhörig wird, wenn bis zum Abend nicht die üblichen 2 Stunden Zusammenfassung der Castings für die Ausstrahlung im TV übermittelt werden.

    Auch wenn eine Teilnehmerin eines unnatürlichen Todes gestorben ist, so gibt es für die Jury-Mitglieder und GMS-Verantwortlichen nur ein Motto: „The Show must go on!“ 

    Bei „Schlusstakt“ handelt es sich um einen Jugend-Thriller des Autors Arno Strobel, empfohlen für Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren. Das Buch ist in 37 kurze Kapitel eingeteilt und im Vordergrund steht die 18jährige Vicky, erzählt wird die Geschichte jedoch aus Sicht eines unbeteiligten Dritten. 

    Einige Kapitel sind in Kursivschrift und erzählen aus dem Leben eines Kindes, das seine Ängste - wenn Mama und Papa abends nicht zu Hause sind - dadurch in den Griff bekommt, dass es sich 2 Fantasiefiguren vorstellt, die auf es aufpassen und beschützen. Erst zum Schluss hin wird offensichtlich, um wessen Kindheitstrauma es sich handelt. 

    Ich weiß nicht so genau, wo ich das Format „Germany‘s MegaStar“ einsortieren soll. Es ist definitiv eine Casting-Show wie DSDS (Deutschland sucht den Superstar), die Insel ist jedoch komplett mit Kameras ausgestattet, die Teilnehmer werden rund um die Uhr überwacht, was Parallelen zum „Dschungelcamp“ aufweist. Die weiteren Schikanen denen sich die 50 Besten unterwerfen müssen, gehört dann wohl zum ureigenen Konzept von „Germany‘s MegaStar“. 

    Als Leser fragt man sich, warum sich überhaupt irgend jemand auf so ein Konzept einlässt. Die Jugendlichen werden ganz schön unter Druck gesetzt, rund um die Uhr mit Kameras gefilmt und es kann passieren, dass mitten in der Nacht das Kamerateam in die Hütte stürmt um den Einwohnern Fragen zu stellen, oder man soll für den nächsten Auftritt ein bestimmtes Outfit anlegen. Verweigert man die Mitarbeit, fliegt man raus. Die Aussicht auf 1 Million und einen Plattenvertrag kann einen Menschen verändern.

    Wie schon erwähnt, handelt es sich bei diesem Buch um einen Jugend-Thriller. Der Schreibstil ist entsprechend angepasst und lässt sich leicht und flüssig lesen. Leider verrät der Klappentext meiner Meinung nach schon viel zu viel, denn das Buch hat nur 224 Seiten Umfang, viel mehr als das was dort schon verraten wird, passiert nicht. 

    Vicky ist nicht so ganz das dumme Schaf, das sich die Macher von GMS erwartet hatten, sie hinterfragt und muckt auf und lässt sich nicht alles gefallen. Sie ist auch eine der wenigen die es nicht verstehen kann, dass man nach dem Tod von Caroline einfach zur Tagesordnung übergehen und die nächsten Castings ansetzen kann. Die meisten Mitglieder der Jury möchten unverzüglich weitermachen, schließlich verdienen sie damit ihr Geld. Einzig die Choreographin rät Vicky dazu auszusteigen. 

    Die Charaktere sind sehr blass dargestellt und haben wenig Tiefgang, die meisten sind auch eher unsympathisch, was wahrscheinlich daran liegt, dass sie ja eigentlich alle Konkurrenten in dieser Show sind. Der Mord an Caroline bzw. der Fund der Leiche wird ziemlich unspektakulär beschrieben, hier muss man Abstriche machen, was die Spannung betrifft. Die Hintergründe zum Ablauf der Casting-Show sind mit Sicherheit nicht alle der Phantasie des Autors entsprungen, vieles empfinde ich aber als „too much“, denn auch wenn Menschen fast alles bereit sind zu tun, da war doch einiges zu viel des Guten. 

    Zum Schluss des Buches fliegt dann komplett auf, wie sehr die KandidatInnen von den GMS-Machern manipuliert wurden und die Tätersuche gestaltete sich dann doch noch ein klein wenig spannend. 

    Für einen Thriller hatte mir die Geschichte zu wenig Spannung, auch wenn es sich um einen Jugend-Thriller handelt. Nichts desto trotz hat mich die Geschichte einen Sonntag-Nachmittag lang unterhalten. 

  12. Cover des Buches VIRALS - Tote können nicht mehr reden (ISBN: 9783570401330)
    Kathy Reichs

    VIRALS - Tote können nicht mehr reden

     (206)
    Aktuelle Rezension von: fayreads
    Die vierzehnjährige Tory Brennan zieht zu ihrem Vater, denn ihre Mutter starb bei einem Unfall. Bei ihrem Vater, von dem sie lange nichts wusste, erfährt sie, dass sie die Nichte der forensischen Anthropologin Tempe Brennan ist (Bones Fan aufgepasst!!)
    Auf der kleinen Insel, der jetzt ihr Heimatort ist, findet sie die Knochen eines Mädchens, das vor 30 Jahren verstarb. Jetzt will Tory mit ihren Freunden den Mordfall auf jeden Fall aufklären, doch ihre Ermittlungen führen sie in ein wissenschaftliches Labor, in dem Wissenschaftler neue Viren züchten. Genau damit stecken sich Tory und ihre Freunde an...

    Fazit: 

    Das Buch war gut zu lesen und an manchen Stellen musste ich echt schmunzeln. 
    Außerdem ist das Cover sehr schön und sieht auch neben den anderen Bänden perfekt aus. 
     Tory und ihre Freunde waren mir sehr sympathisch, allerdings war Tory meiner Meinung manchmal echt hart zu ihrem Dad und zu ihren Freunden. Mich hat es genervt, dass es immer Tory war. Tory hat den Hinweis gefunden, Tory hat die zündende Idee und Tory bestimmt alles...
  13. Cover des Buches Und dann gab's keines mehr (ISBN: 9783596511143)
    Agatha Christie

    Und dann gab's keines mehr

     (280)
    Aktuelle Rezension von: HMo

    10 Personen werden von einem mysteriösen Gastgeber in seine Villa auf der Insel eingeladen. Durch einen tosenden Sturm sitzen sie das ganze Wochenende auf der Insel fest. Als Hilfe vom Festland kommt ist alles was die Rettungskräfte vorfinden ein verwaistes Haus mit 10 Leichen. Alles was noch übrig bleibt, ist ein Rätsel, das es zu lösen gilt.

    Abgesehen von einem rassistischen Kinderreim (das Buch ist 1939 erschienen), der aber in vielen Ausgaben mit neutralen Begriffen abgeändert wurde, ist diese Geschichte einfach nur spannend, raffiniert, ein wenig unheimlich und sorgt auf jeden Fall für Gänsehaut-Feeling. 🗺

    Ich würde sagen es ist eines der besten, wenn nicht sogar das Beste Werk von Agatha Christie. Ich fand es einfach so interessant zu verfolgen, weil es eben keinen spezifischen Detektiv gab. Da es auch auf einer Insel spielt gibt es keinen Ausweg, niemand ist sicher und der Mörder/die Mörderin muss unter den Inselbesuchern sein. Ich will hier auch gar nichts spoilern deswegen hör ich jetzt auf bevor ich zu viel verrate. 🤫

    Wenn man Agatha Christie lesen will, ist diese Geschichte ein Must-Read!

  14. Cover des Buches Shipwrecked (ISBN: 9783522503969)
    Siobhan Curham

    Shipwrecked

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Eldorininasbooks

    Shipwrecked ist ein Buch, welches schon ewig auf meiner Wunschliste stand, weshalb es mich freut, dass ich es endlich gelesen habe. Schon das Cover und der Klappentext gefielen mir irgendwie sehr und ich bin zwar nicht komplett überzeugt, aber dennoch zufrieden.
    *
    Der Schreibstil ist super! Das Buch lässt sich locker lesen und der Stil hilft einem dabei, sich alles genau vorzustellen und einen Film im Kopf entstehen zu lassen. Siobhan Curham schreibt bildhaft und trotzdem nicht zu detailliert und ich mag den Schreibstil wirklich gern! Er ist spannungserweckend und macht neugierig auf mehr, was bei diesem Buch wirklich besonders positiv ist, da mir die Protagonisten mal so gar nicht und die Story nur teilweise gefallen haben.
    *
    Die Charaktere waren fast durchweg wirklich total furchtbar! Ich habe noch nie ein Buch gelesen, bei dem mir so viele Charaktere auf die Nerven gingen, wie es hier der Fall war. Jenna und Cariss waren super arrogante Oberzicken. Manche der Jungs verhalten sich genauso blöd, sind Mitläufer und machen alles, was die Mädchen so sagen. Gegenüber Bella, die total empfindlich ist und wirklich ziemlich schnell weint, verhalten sie sich teilweise unglaublich unfair und halten sich offensichtlich für etwas Besseres und sie nerven einfach ungemein. Emma ist zwar nicht ganz so schlimm, aber auch so ist mir nicht sehr sympathisch. Sie ist mir zu sehr in ihrem eigenen Liebesdrama gefangen und macht sich Gedanken um Sachen, die auf einer Insel einfach nicht sein müssten. Überhaupt das ganze Liebestrara hätte in diesem Buch für mich nicht sein müssen oder zumindest nicht so, wie es umgesetzt wurde.
    *
    Die bisherige Story fand ich okay. Sie ist teilweise mystisch und übernatürlich und der ein oder andere gruselt sich evtl. stellenweise auch ein wenig. Leider ist der mystische Part mir hier noch ein bisschen zu wenig. Dass, worum es in dem Buch eigentlich hauptsächlich gehen soll, spielt irgendwie bisher nur bedingt eine Rolle, was aber eigentlich schon anders hätte sein können, denn es gibt durchaus mystische Aspekte. Diese werden jedoch von den Charakteren zunichte gemacht. Alles, was einen übernatürlichen Charakter hat, wird sich quasi gegenseitig sofort vorgeworfen, sodass man wieder nur von den Protagonisten genervt ist, statt sich über die Story Gedanken zu machen. Im letzten Drittel wird es dann wirklich ziemlich spannend, allerdings kommt dann auch schnell schon das Ende. Hier hätte ich mir gewünscht, dass das Buch doch noch ein Stück länger ist, denn so wirkte es so gequetscht und so, als wolle man unbedingt einen zweiten Teil dranhängen.

    *
    Im Ganzen bin ich durch den super Schreibstil trotz meiner Kritik zufrieden mit dem Buch, weil es spannend und schnell durchzulesen war. Mal schauen, was Band zwei noch bereit hält. Ich hoffe, dass sich die Charaktere hier entwickeln und sich nicht mehr so mies verhalten.

  15. Cover des Buches Das Joshua-Profil (ISBN: 9783945386705)
    Sebastian Fitzek

    Das Joshua-Profil

     (1.306)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Mit dem Buch „das Joshua-Profil“ hat Sebastian Fitzek wieder einen sehr spannenden Thriller kreiert. Dieses Mal geht es um den Schriftsteller Max, der in der Zukunft ein Verbrechen gehen wird. Im Gegensatz zu seinen Gegnern weiß er aber noch nichts davon. 

    Schon allein der Klappentext klingt sehr vielversprechend und man möchte zum einen Wissen, was Max denn tun wird und zum einen, wie seine Taten vorhergesehen werden können. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen und durchweg spannend. Dies wird noch von Perspektivwechsel zwischen den unterschiedlichen Charakteren gestützt. Zum einen bekam man dadurch Einblicke in die Gedankenwelt der unterschiedlichen Charaktere, obwohl man das bei dem ein oder anderen nicht unbedingt möchte. Zum anderen erfuhr man so von den unterschiedlichen Personen, was gerade bei diesen Sache war. Auch von Max Widersachern erfuhr man das ein oder andere. Cool fand ich in diesem Thriller die Parallelen zu einem anderen Thriller des Autors. Generell spricht dieser Thriller einige unterschiedliche Thematiken an und ich war mal wieder sehr überrascht, wie die einzelnen Ereignisse miteinander verknüpft sind.

    Insgesamt konnte mich der Thriller von sich überzeugen, auch die ein oder andere Überraschung hielt er wieder bereit. Bis zum Ende stellte man sich die Frage: Wird Max ein Verbrechen begehen oder nicht? Ich vergebe volle fünf Sterne und kann das Buch nur weiterempfehlen.


  16. Cover des Buches Die Sekte (ISBN: 9783442468355)
    Mo Hayder

    Die Sekte

     (215)
    Aktuelle Rezension von: JuliaAndMyself
    Der Thriller handelt vom Journalist Joe Oakes, der die einmalige Gelegenheit bekommt, auf eine Sekte auf einer Insel in Großbrittanien zu besuchen und die Ansichten und Lebensweisen zu erkunden. Durch sein Investigatismus begibt nicht er sich in Gefahr und tritt mit seinem Erscheinen auf der Insel eine Lawine der Gewalt los. Während seinem Aufenthalt auf der Insel löst er zudem das Geheimnis der Sekte.
    Die Autorin generiert eine Spannung, die den Leser dazu bringen, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Leser die auf Ekel und Grußel stehen werden auf ihre Kosten kommen. Die Charaktere sind sehr interessant gestaltet. Leider befinden sich im Buch einige Lücken in der Story und es bleiben einige Fragen auf. Auch die Nummerierung der Kapitel ist etwas seltsam gestaltet. Besonders das Ende ist der Autorin sehr gelungen, da es nicht wie erwartet ausfällt. Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen, auch wenn ich von einigen Entwicklungen im Buch etwas enttäuscht bin, da sie etwas antiklimaktisch sind.
  17. Cover des Buches Vergiss nicht, dass wir uns lieben (ISBN: 9783945362136)
    Barbara Leciejewski

    Vergiss nicht, dass wir uns lieben

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Als sie aufwachen befinden sie sich an zwei unterschiedlichen Stellen im selben Wald, ohne Erinnerungen daran, wie sie dort hingekommen sind, wo genau sie sich befinden und wer sie überhaupt sind. Sie können sich an nichts erinnern, sie haben Angst. Sie laufen einfach los und treffen sich in einer Hütte. Ihre Spiegelbilder sind ihnen fremd und sie kennen einander nicht. Sie beschließen, diesen Zustand einfach zu akzeptieren, wie er ist und beginnen ihr Leben als Paula und Johannes. Doch so kann es nicht immer bleiben, irgendwann werden sie erfahren müssen, welche Menschen sie einmal waren…

    So etwas, wie dieses Buch habe ich noch nie gelesen. Die Figuren kennen sich selbst nicht, haben keine Erinnerungen, haben Angst. Alles, was die Figuren erleben, erleben wir mit ihnen zum ersten Mal. Die beiden sind aber nicht charakterlos. Aber all ihre schlechten Entscheidungen, alles, was sie vielleicht bereuen, das gibt es nicht mehr. Sie können ganz unbelastet ihr neues Leben starten. Sie sind so unbedarft und fröhlich und auch wehmütig und entdecken alles neu, was sie teilweise etwas naiv wirken lässt. Sie sind so sympathisch und prusteten so oft so Herz zerreißend los, dass ich immer mitgrinsen musste :D Das war so schön, wenn die beiden unbeschwert waren und sich fragten, ob das jetzt überhaupt witzig war, weil sie an ihren Humor erinnern konnten :D

    Johannes und Paula scheinen füreinander bestimmt zu sein, man hat das Gefühl, dass die beiden sich aus einem früheren Leben kennen und das alles genauso sein muss. So wie die beiden, wollte auch ich nicht, dass ihr früheres Leben in dieses neue eindringt. Sie lebten da in ihrem kleinen Paradies, wo es ihnen an nichts fehlte. Aber das alte Leben kommt eben doch irgendwann und die Stimmung kippt. In der kurzen Zeit hatten sie ihre neuen Ichs schon weitgehend gefestigt, hatten ein Bild von sich und das wurde mit wenigen Erkenntnissen einfach zerstört.

    Den Schreibstil der Autorin liebe ich nach wie vor. Er ist so vereinnahmend und hat sowas Bodenständiges. Ich fühle mich immer total abgeholt. Paula und Johannes stellen tiefgründige Fragen, die man sich so nicht stellen würde. Es braucht schon ein Gedächtnisverlust, um über solche Dinge nachzudenken. Sie brachten mich dazu, auch darüber nachzudenken und diese Anregungen fand ich richtig schön. Manchmal braucht man so Impulse von außen, um nochmal anders über das Leben nachzudenken.

    Es ist keine aufregende Geschichte, ein sehr ruhiges Buch, das aber doch einen kleinen Spannungsbogen mitbringt. An manchen Stellen war es für mich zu ruhig und es wurde sich zu viel im Gedankenkarussell gedreht.

    Keine 200 Seiten lang begleiten wir Paula und Johannes durch zwei Leben und hoffen für sie, dass ihre Liebe sämtliche Grenzen überwinden kann. Ein sehr zu empfehlender Lesesnack für zwischendurch.

  18. Cover des Buches Die Insel (ISBN: 9783453721876)
    Richard Laymon

    Die Insel

     (528)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Das Szenario in „Die Insel“ ist schon mal vielversprechend: eine Südseeinsel fernab der Schiffsrouten, eine Gruppe Gestrandeter und ein blutrünstiger Killer, der gnadenlos tötet. Und zu Beginn geht dieses Konzept voll auf. Die ausweglose Anfangssituation heizt die Spannung an und das Rätselraten um den Mörder geht los.

    Vor allem mit der Erzählperspektive kann der Roman punkten. Rupert hält die Ereignisse aus seiner Sicht in einer Art Tagebuch fest. Dadurch gibt es immer wieder Andeutungen, offenbarende Rückblenden und Vorausdeutungen, die die Spannung hochhalten.

    Andererseits ist diese Erzählform auch eine Schwäche des Romans, denn sie steht und fällt nun mal mit dem Erzähler. Und der ist ein spätpubertärer, sexistischer, feiger Junge, der mehr Interesse an den Bikinis der Frauen zeigt als an der Mördersuche.

    Und das reicht nicht zu einem guten Horrorthriller. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto abstruser und unglaubwürdiger werden die Ereignisse, zudem sind die 560 Seiten unnötig aufgebläht mit Wiederholungen und sinnfreien Dialogen, die das Tempo merklich herausnehmen.

    Auch die Charaktere können nicht überzeugen, sind sehr oberflächlich gezeichnet und zeigen das typische Klischeeverhalten, bei dem man sich gegen die Stirn hauen und laut losschimpfen möchte. Und was die Story und die Charaktere nicht hergeben, nämlich Sinn, wird mit deftigen Gewaltszenen und Ruperts Sexfantasien ausgeglichen.

  19. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783866107250)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (115)
    Aktuelle Rezension von: anna_eben
    Und es geht weiter mit David Hunter und der Verbrechnsaufklärung. Auch hier 3 Daumen hoch und weiter so
  20. Cover des Buches Herz auf Eis (ISBN: 9783442487745)
    Isabelle Autissier

    Herz auf Eis

     (168)
    Aktuelle Rezension von: cyranelli

    Ein schiffbrüchiges Paar auf einer kargen Insel - das Thema ist nicht neu, aber von Isabelle Autissier auf eine Art und Weise aufgearbeitet, das ich so noch nicht gelesen habe. Sie ist Seglerin und weiß, wovon sie schreibt, denn sie war des öfteren der Einsamkeit und den Naturgewalten ausgeliefert. Die Verzweiflung der Protagonisten angesichts der scheinbar aussichtlosen Situation, der aufeinander aufkeimende Hass, die Schuldzuweisungen in der kompletten Einöde und den gefährlichen Wetterkapriolen bereiten dem drohenden Unhappy-End den Boden.

    Ohne Pathos und Kitsch beschreibt Isabelle Autissier den Überlebenskampf der jungen Frau Louise, die am Ende sogar die Schuld am Tod ihres Gefährten Ludovic auf sich lädt, dem sie nicht mehr helfen konnte, weil sie ihr eigenes Leben retten musste. Die Folgen hierfür in der "Welt nach ihrer Rückkehr" zu schultern lässt sie fast zerbrechen, sie hüllt sich in Schweigen und zieht sich zurück. Diese Situation ist von Isabelle Autissier grandios, da aben schmucklos, herausgearbeitet worden.

    Etwas stutzig gemacht hat mich die Zeitenfolge, es scheint unglaublich, dass sich die ganzen Ereignisse in nur einem Jahr abgespielt haben sollen, das scheint aufgrund der Zeitspannen, die sich das Paar auf der Insel aufhält, kaum möglich.






  21. Cover des Buches Bermuda (ISBN: 9783426227190)
    Thomas Finn

    Bermuda

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte

    Jochen und Alex haben Urlaub auf dem Kreuzfahrtschiff MS Sea Quest gebucht. Als sie in einem fürchterlichen Hurrikan schlittern, passiert das Unfassbare. Das Schiff kentert! Sind alle Passagiere samt Crewmitglieder tot? Eine Hand voll Menschen haben überlebt und werden auf einer Insel „angeschwemmt“. Der Schock sitzt tief bei allen. Wo sind sie hier nur gelandet?

    Schnell wird allen klar, die Insel ist unheimlich. Es passieren komische Dinge wie zum Beispiel flackernde Lichter in der Nacht, schreckliche Laute von irgendwelchen Kreaturen. Als dann noch eine mumifizierte Leiche auftaucht, liegen die Nerven blank. Eine abenteuerliche und gruselige Reise ums nackte Überleben beginnt.

    Mein erstes Buch von diesem Autor. Der Schreibstil ist ziemlich “spacig“. Hab mir etwas völlig anderes erwartet. Für Fans von diesem Genre wird es genau das Richtige sein. Meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen.

  22. Cover des Buches Aus heiterem Himmel (ISBN: 9783957340528)
    Kirsten Winkelmann

    Aus heiterem Himmel

     (23)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox
    In diesem Roman geht es um Menschen die einen Flugzeugabsturz überleben und auf einer einsamen Insel stranden. Darunter ist auch Theresa und ihr Chef Max Tanner, der ein wirkliches Eckelpaket ist. 26 Menschen kämpfen ums Überleben auf dieser Insel. Man lernt die verschiedenen Menschen kennen, die sich in dieser extremen Situation sehr unterschiedlich verhalten. Viele entwickeln sich zu Egomanen die auch vor Mord keinen Halt machen. Sehr interessant wie man Dinge eskalieren. Theresa wächst über sich hinaus, schafft Dinge nur durch ihren festen Glauben an Gott. Auch ihr Chef ändert sich erstaunlicher Weise zu einem tollen Typen, der das Zeug und die Ideen hat, wie man Essen herbeischafft. Das macht böses Blut bei Coleman der unbedingt der Anführer sein will und Angst um seinen Posten hat. Er will Bewunderer.
    Ein toller Roman der einen mitreißt und sehr spannend ist. Wie die Übelebenden miteinander umgehen ist sehr realistisch und krass. Ich denke so würde es auch in Wirklichkeit sein. Gerade das Zwischenmenschliche untereinander macht diesen Roman sehr außergewöhnlkich und beeindruckend.

  23. Cover des Buches Am Samstag kam das Sams zurück (ISBN: 9783841500991)
    Paul Maar

    Am Samstag kam das Sams zurück

     (236)
    Aktuelle Rezension von: NatisWelt

    Im zweiten Band steht Herr Taschenbier vor dem Problem, das alles nach Plan laufen muss damit dann auch am Samstag wirklich das Sams zurück kommt. Das erscheint am Anfang gar nicht so leicht wie erhofft, doch letztendlich gibt es doch die perfekte Woche, sodass das Sams wieder zu Herrn Taschenbier zurück kommt.

    Gemeinsam erleben die beiden wieder die verschiedensten & lustigsten Abenteuer und natürlich bleibt auch Frau Rotkohl in diesem Band von den beiden und ihren Scherzen nicht unverschont.

    Wie auch der erste Teil konnte mich der 2. Band der Sams-Reihe wieder voll überzeugen. Der Schreibstil und auch der Humor von Paul Maar haben sich absolut nicht verändert und gefallen mir wieder sehr gut. Mehr kann und möchte ich zu diesem Buch jetzt nicht sagen, da es mit seinen 160 Seiten auch nicht wirklich dick ist.

    Solltet ihr selbst gerne Kinderbücher lesen oder eigene Kinder haben, kann ich euch diese Reihe ans Herz legen auch, wenn diese nun schon ziemlich alt ist.

  24. Cover des Buches Die italienischen Schuhe (ISBN: 9783552057944)
    Henning Mankell

    Die italienischen Schuhe

     (237)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87
    Von Henning Mankell gefallen mir nicht nur die Wallander-Krimis, sondern insbesondere seine Afrika- und Familienromane. Diesen hier finde ich mit seinem Setting in den einsamen Schären und seinen vielschichtigen Figuren besonders gelungen. Er enthält so viele wunderbare Gedanken und Worte über das Leben und darüber, was wirklich wichtig ist und uns zu dem macht, was wir sind. Ein ganz tolles, eindringliches Buch mit einer bitter-süßen Geschichte voller Leid und Schmerz, aber auch voller Lichtblicke!

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks