Bücher mit dem Tag "einschlafen"
51 Bücher
- Bettina Belitz
Splitterherz
(1.759)Aktuelle Rezension von: Das_LesedingInhalt:
In Splitterherz zieht die 17-jährige Ellie mit ihren Eltern von Köln in ein kleines Dorf – ein Neuanfang, der eigentlich unauffällig verlaufen soll. Ihr einziges Ziel ist es, ihr Abitur zu schaffen, ohne erneut zur Außenseiterin zu werden. Doch genau das gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn im Dorf kennt jeder jeden und das Interesse an der „Neuen“ ist groß. Während Ellie versucht, sich einzufügen, fühlt sie sich gleichzeitig immer mehr zu Colin hingezogen – einem geheimnisvollen Jungen, der lieber Abstand zu Menschen hält und seine Zeit fast ausschließlich mit seinen Tieren verbringt. Seine abweisende Art macht ihn nur noch faszinierender für Ellie...Meinung:
Teilweise konnte ich mich sehr gut in Ellie hineinversetzen – gerade der Umzug von der Stadt aufs Land hat bei mir viele eigene Erinnerungen geweckt. Diese typischen „Stadt-Land“-Konflikte sind authentisch beschrieben und haben Ellie für mich anfangs wirklich sympathisch gemacht. Umso enttäuschender war es, dass sich dieser Eindruck im Laufe der Geschichte verändert hat. Ellie wirkt oft extrem impulsiv und hat ihre Gefühle kaum unter Kontrolle, was sie stellenweise anstrengend und wenig greifbar macht. Die Beschreibung "stur wie eine Fünfjährige", die im Buch fällt, trifft es leider ziemlich gut. Auch ihre ständigen Ohnmachtsanfälle und das häufige Einschlafen wirken übertrieben und fast schon unglaubwürdig – irgendwann fragt man sich ernsthaft, ob dahinter nicht eigentlich eine medizinische Ursache stecken müsste.
Auch die Darstellung der Eltern hat bei mir Fragen aufgeworfen: Sie wirken erstaunlich passiv und lassen vieles einfach geschehen, ohne wirklich einzugreifen. Dass Ellies Bruder Paul verschwunden ist und scheinbar kaum jemand – außer Ellie – emotional darauf reagiert, verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Colin hingegen bleibt lange der typische geheimnisvolle "perfekte" Junge, der fast schon zu gut erscheint. Mit der späteren Entwicklung rund um seine besonderen Fähigkeiten wird die Handlung noch unrealistischer. Die Nebenfiguren bleiben insgesamt recht blass und tauchen oft nur dann auf, wenn sie für die Handlung gebraucht werden, was sie etwas konstruiert wirken lässt.
Zwar merkt man deutlich, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, doch gerade deshalb wirken einige Szenen überraschend explizit, was die Zielgruppe etwas schwer einzuordnen macht. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass der erste Band für sich genommen recht abgeschlossen wirkt und ein zufriedenstellendes Ende bietet.Cover:
Das Cover ist auf den ersten Blick etwas verwirrend, aber gleichzeitig sehr ansprechend gestaltet. Genau diese Mischung passt gut zur Geschichte selbst, die ebenfalls nicht immer klar strukturiert ist, dafür aber von starken Emotionen und viel Herzschmerz lebt.Fazit:
Splitterherz bietet einen interessanten Einstieg in die Trilogie und punktet mit einer spannenden Grundidee sowie einer emotionalen Atmosphäre. Allerdings wirkt die Umsetzung an einigen Stellen unausgereift, sowohl was die Handlung als auch die Charaktere betrifft. Insgesamt ein solides Jugendbuch mit Stärken und Schwächen, das mich zwiegespalten zurücklässt. Daher vergebe ich 3 Sterne und empfehle es vor allem Leserinnen, die Geschichten über geheimnisvolle Figuren und intensive Gefühle (die nicht immer zu erklären sind) mögen. - Peggy Rathmann
Gute Nacht, Gorilla!
(47)Aktuelle Rezension von: WunderMoDieses Buch regt die Fantasie aller an und lässt die verrücktesten, lustigsten und fantasievollsten "Gutenachtgeschichten" jedes Mal aufs Neue entstehen. Für jung und alt immer wieder schön, zusammen eigene, immer gleiche oder jedesmal neue Geschichten entstehen zu lassen.
Die Illustrationen ist schön gewählt. Genug zum anschauen und um die Fantasie anzuregen aber auch nicht überladen.
Aufjedenfall gibt es jedesmal was zum lachen.
- Stephen King
Sleeping Beauties
(35)Aktuelle Rezension von: wanderer-of-wordsDas positive vorneweg: David Nathan macht wie immer einen hervorragenden Job.
Das Buch selbst konnte mich nicht begeistern. Eine langsam vor sich hinplätschernde Geschichte, austauschbare Charaktere, wenig Spannung. Zu viele Nebensächlichkeiten werden viel zu umfangreich beschrieben.
Fazit:
Ich werde künftig zu seinen älteren Werken greifen, mit den neueren werde ich einfach nicht warm. - Christian Benedict
Schlaf ist die beste Medizin
(20)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„Schlaf ist die beste Medizin!“ hat schon Mama immer gesagt, und Oma und Uroma....und heute sag ich es mittlerweile auch. Also muss doch etwas dran sein.
Dr. Christian Benedict ist der ganzen Thematik mal auf den Grund gegangen und dabei herausgekommen ist dieses Buch. Guter Schlaf macht klug und kreativ! Das hören wird doch alle gern ;-). Dr. Benedict ist ein sehr anerkannter Schlafforscher und gibt hier seine Erfahrungen bzw. Untersuchungen für den Laien weiter. Er hat einen sehr angenehmen Schreibstil und erläutert alles zwar sachlich aber auch mit einer gesunden Prise Humor. Das Thema wird sehr anschaulich behandelt und bleibt dadurch frisch und wirkt nie trocken oder langweilig.
Da ich selbst sehr gern schlafe und ich selbst weiß, wie gut mir der Schlaf tut, hat mich dieses Buch sehr gut in meiner Meinung unterstützt und mir viele Dinge näher gebracht.
Eine absolute Leseempfehlung und deshalb gibt es 5 von 5 Sterne dafür!
- Nanna Neßhöver
Die kleine Fledermaus Wegda
(19)Aktuelle Rezension von: Eva_GDie kleine Fledermaus Wegda ist anders als ihre Familienmitglieder, denn sie schläft in der Nacht und ist tagsüber wach. So ist sie immer ein bisschen einsam, wenn sie durch die Natur fliegt. Umso mehr freut sie sich, als sie eines Tages die Eule kennenlernt, denn auch sie schläft untypischerweise nachts. Gemeinsam erleben sie ab jetzt viele Abenteuer und sind die besten Freunde!
Die Geschichten über die kleine Fledermaus Wegda sind interessant und für Kinder ab drei Jahren perfekt geeignet, da sie nicht zu spannend sind. Der Autorin hat mit dieser süßen Fledermaus eine tolle Hauptakteurin für ein Kinderbuch geschaffen.
Die Lesung von Thomas Nicolai ist sehr gelungen, denn er ahmt durch verschiedene Stimmlagen die Tiere sehr gut nach und sorgt so für Klarheit, welches Tier gerade spricht. Seine Stimme ist insgesamt sehr angenehm. Auch die Musikstücke, die zwischen den einzelnen Geschichten eingespielt werden, sind wunderschön und wirken beruhigend, was den Charakter der Gute-Nacht-Geschichte verstärkt.
Meine Kinder und ich mögen die kleine Wegda sofort und haben gespannt ihren Abenteuern gelauscht. Ich kann mir dieses Hörbuch auch sehr gut zum Einschlafen vorstellen, denn trotz einer gewissen Spannung wühlt es Kinder nicht auf und lässt sie durch die Musikstücke sanft in den Schlaf gleiten. Ich kann diese CD uneingeschränkt weiterempfehlen und werde sie auch selbst als Geschenkidee im Kopf behalten.
- Linda Chapman
Sternenschweif, Magische Gute-Nacht Geschichten
(44)Aktuelle Rezension von: Danshi„Sternenschweif - Magische Gute-Nacht-Geschichten“ ist ein wunderschönes Buch. Es beinhaltet 14 in sich abgeschlossene Gute-Nacht-Geschichten mit Laura und dem Einhorn Sternenschweif. Gemeinsam erleben sie jeden Abend viele magische Abenteuer und helfen den Waldtieren bei ihren Einschlafproblemen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und perfekt zum Einschlafen.
Das Cover und die Illustrationen des Buches sind liebevoll gestaltet und wunderschön. Sie passen wunderbar zu den Geschichten. Nicht nur meiner Tochter, sondern auch mir, hat das Buch sehr gut gefallen. Jeden Abend haben wir eine Kurzgeschichte vor dem Schlafengehen gelesen. Bei der Länge der Geschichten würde ich das Buch jedoch eher für Kinder ab 6 Jahren empfehlen, da bei jüngeren Kindern ggf. die Konzentration und Ausdauer fehlen könnte.
Fazit: Sehr zu empfehlen - Emma Bieling
Dornröschen auf Föhr
(27)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Für die unter Narkolepsie leidende Donna erfüllt sich ein großer Traum: Sie darf ein Volontariat als Radiomoderatorin auf Föhr machen. Ihre gluckenhafte Mama ist davon überhaupt nicht begeistert. Was will denn Donna auf Föhr?
Auf Föhr angekommen lernt Donna den Kellner Fritz kennen und die beiden kommen sich näher. Ihren Hotelaufenthalt wandelt sie schnell in ein Pensionszimmer bei der netten Erna um. Erna kümmert sich sehr liebevoll um Donna.
Der Roman hat mir gut gefallen, der Schreibstil ist flüssig und man kann der Geschichte gut folgen. Die Hauptfigur Donna ist sehr sympathisch. Die Geschichte ist märchenhaft romantisch, die Kulisse Föhr bietet sich für einen schöne Sommerroman sehr gut an.
- Susanne Fülscher
Henri kann nicht schlafen
(8)Aktuelle Rezension von: kinderbuchzaubereiWas tun, wenn der Schlaf partout nicht kommen will? Henri liegt wach in seinem Bett, die Augen groß, das Herz ein bisschen kribbelig bei all den schaurigen Schatten, die sich in den Ästen draußen tummeln.
Er versucht es mit dem Klassiker: Schafe zählen. Nichts passiert. Frösche zählen? Auch Fehlanzeige. Eiswaffeln zählen… nur dass er jetzt tierisch Appetit bekommt! Bald schon tobt im Kinderzimmer eine wilde, kunterbunte Einschlafparty: Tiere fliegen, Fantasie hüpft, und Henri mittendrin. Ob er es schafft, endlich einzuschlafen?
📖 Inhalt:
Diese kleine Geschichte ist ein wahres Feuerwerk an Fantasie! Sie zeigt auf charmante Weise, dass Angst und Unruhe manchmal einfach zum Einschlafen dazugehören und dass man mit einer Prise Humor und Fantasie jede schaurige Schattenstunde in ein Abenteuer verwandeln kann. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Kinder nach dem Lesen selbst anfangen, ihre eigenen verrückten Einschlafrituale zu erfinden.
✍🏼 Text:
Ein herrlich verspielter Schreibstil, der kindliche Fantasie und Alltagslogik mit einem Augenzwinkern zusammenbringt: Schattenmonster, Augen rollende Eltern-Schafe und fliegende Eiswaffeln wirken wie kleine Bühnenauftritte im Kopf. Die kurzen, klaren Sätze machen den Text leicht zugänglich und geben ihm einen warmen Vorlese-Rhythmus. Besonders charmant ist, wie Humor und leise Schlaflosigkeit nebeneinander existieren, ohne je schwer zu wirken.
🎨 Illustrationen & Gestaltung:
Ein herrlich chaotisches Kinderzimmer-Universum, in dem musizierende Schafe und freche Frösche wie kleine Bühnenstars auftreten. Die liebevollen Details laden dazu ein, immer neue Mini-Geschichten im Bild zu entdecken. Dunkle Blau- und Lilatöne geben der Story trotz Einschlafchaos eine ruhige und gemütliche Stimmung.
- Rosemarie Künzler-Behncke
Schlaf gut, träum schön!
(3)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Elf kurze Gute-Nacht-Geschichten über kleine pitschnasse Mäusekinder, Fuchs und Hase, die sich "Gute Nacht!" sagen, klein Felix inmitten seiner unzähligen Kuscheltiere, der Sandmann uvm.
Zum Vorlesen und Bilder betrachten!
Altersempfehlung:
ab 18 Monate
Mein Eindruck:
Die Gedichte sind alle liebevoll gestaltet.Jede der elf Geschichten umfasst eine Doppelseite von der alleine 3/4 von der farbenfrohen Illustration eingenommen werden.
Der Text links daneben ist kurz und leicht verständlich.
Wir haben monatelang kein anderes Büchlein vor dem Zubettgehen gelesen.Am Ende konnte das Kind die Lieingsgeschichte mit dem Jungen Felix und seinem Bett voller Kuscheltiere bereits auswendig und trotzdem durfte kein neues Gute-Nacht-Buch her.
Die Illustrationen sind farbenfroh ohne ablenkend oder überladen zu wirken.Man möchte sich am liebsten gleich mit dem Kuschelhasen ins Bettchen mummeln und träumen oder mit den Katzen auf dem Dach Polka, Twist und Rumba tanzen.
Das Büchlein ist klein und handlich und passt prima in Übernachtungskoffer für den Urlaub oder für eine Nacht bei den Großeltern.Die Pappseiten sind stabil und lassen sich auch von kleinen Händen sehr gut greifen und blättern.
Fazit:
Wunderschöne Illustrationen und zauberhafte kurze Gute-Nacht-Geschichten für das erste Vorlesen und ein tägliches Einschlafritual.
...
Rezensiertes Buch: "Meine allerersten Minutengeschichten - Schlaf gut, träum schön!" aus dem Jahr 2012
- Catherine Rayner
Arlo kann nicht schlafen
(4)Aktuelle Rezension von: EmmyLArlo ist ein großer mächtiger aber auch sehr müder Löwe. Er kann seit einiger Zeit überhaupt nicht richtig schlafen. Dabei brauchen Löwen wirklich viel Schlaf. Das Gras ist zu stoppelig, die Wüste zu leise, die Erde zu hart, der Baum zu laut. Er findet einfach nicht den perfekten Ort bis die Eule auf ihn aufmerksam wird. Die Eule singt ein wunderschönes Lied und lädt Arlo dazu ein sich fallen zu lassen, an ferne Orte zu denken, zu träumen.
Eine wundervolle Geschichte zum Einschlafen. Das Lied der Eule ist sehr poetisch und lädt zum Träumen ein. Es besteht aus vier bezaubernden Paarreimen, die sich wie selbstverständlich sehr harmonisch in ausgedachte oder bekannte Melodien fügen. Man kann es tatsächlich singen, obwohl im Buch keine Noten vorhanden sind. Das ist einfach außergewöhnlich und unglaublich genial. Natürlich klingt das Lied immer wieder anders aber ich glaube gerade das macht den besonderen Reiz dieser Geschichte aus, denn jedem fällt eine andere Melodie ein.
Wundervolle farbige, vollflächige Illustrationen begleiten und erweitern den Text. Jede Doppelseite enthält eine Szene in welcher der gesamte Bildraum eine Bühne für den Löwen ist. Die kurzen Textzeilen wurden direkt auf das Bild gedruckt und ergänzen die harmonischen Zeichnungen passend. Sehr gelungen ist die Mimik und Körpersprache des Löwen. Als er nicht schlafen kann, kommen Verzweiflung und Müdigkeit fast spürbar in den Bildern zum Ausdruck. Er hat eine wilde, zottelige ungebändigte Mähne und wirkt sehr sympathisch. Mit den fantasievollen Illustrationen wird der Text nicht nur verbildlicht, sondern sein Interpretationsspielraum auch deutlich erweitert.
Große Illustrationen ermöglichen auch die Präsentation vor einer Kindergruppe. Das Buch ist für Kinder ab drei Jahre als Gute-Nacht-Geschichte sehr zu empfehlen.
Die große Schrift lädt aber auch Leseanfänger dazu ein, selbständig zu lesen oder kleineren Geschwistern etwas vorzulesen. Gerade kleine Lesemuffel lieben den Erfolg ein ganzes Buch allein gelesen zu haben, auch wenn es sich dabei um ein Bilderbuch mit wenigen Sätzen handelt.
Das Buch ist fantasievoll, originell und perfekt zum Vorlesen vor dem Einschlafen. Es eignet sich für zu Hause oder als Geschenk, ebenso wie für die Arbeit mit Kindern in der Kindertagesstätte.
Besonders durch das Lied werden Wiederholungen mit jedem Mal besser.
- Liane Schneider
LESEMAUS 78: Conni kann nicht einschlafen
(6)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Diese Geschichte behandelt ein Thema, mit dem wohl viele jüngere Kinder zu kämpfen haben. Auch wenn die Eltern irgendwann genervt sind, so bringen sie Conni doch ganz gut Möglichkeiten bei, wie man schnell einschlafen kann und besser mit der Situation umgehen kann.
Ich muss jedoch zugeben, dass auch ich irgendwann durch Connis verhalten genervt war.
- Sarah Settgast
Ein Hulageist kommt selten allein!
(2)Aktuelle Rezension von: EmmyLHulageister schlafen bei Tag, und fliegen in der Nacht ihre Runden, um auf die Kinder aufzupassen. Es gibt sie in allen Größen und Formen. Sie sind freundlich, lustig, verspielt, sehr kreativ und niemals allein unterwegs. Wird ein Kind von Hulageistern adoptiert, dann bleiben sie ein Leben lang bei ihm. Wenn es also in der Nacht irgendwo im Haus knirscht oder raschelt, dann kann dies nur ein Hulageist beim aufräumen sein.
Das kleine, rechteckige Pappbilderbuch hat abgerundete Ecken und ein handliches Format. Die festen Pappseiten sind perfekt für kleine, ungeduldige Kinderhände. Verschmutzungen können einfach mit einem feuchten Tuch von der glatten Oberfläche der Seiten entfernt werden.
Die Grundfarbe von Buch und Seiten ist schwarz. Da Geister am Tag unsichtbar sind, ist der starke Kontrast notwendig. So stechen Seite für Seite die niedlichen, weißen Hulageister sofort ins Auge. Der Text wurde in Weiß über, neben und zwischen die zarten Illustrationen gedruckt. Er enthält wesentliche Informationen zu Aussehen, Temperament, Lebensweise, Eigenschaften und Vorkommen der Hulageister.
Kleine Figuren und niedliche Details laden zum Suchen und Entdecken ein. Einige Bildelemente wurden gezeichnet, mit Aquarellfarben koloriert, ausgeschnitten und wie bei einer Collage auf den schwarzen Hintergrund geklebt. Im Dunkeln gibt es weder oben, noch unten. Also purzeln Geister, Sternchen und kleine Gegenstände lustig über die Seiten. Doch das Chaos hat System und Sarah Settgast sind fröhliche, harmonische Bildkompositionen gelungen. Viele kleine Details laden zum Entdecken und wiederholtem Betrachten ein.
Die liebevoll dargestellten Hulageiser, nehmen jedem die Angst vor der Dunkelheit und lassen sich leicht nachzeichnen. Vielleicht lockt ja eine Zeichnung mit Geist unter dem Bett eine nette Geisterfamilie an, die dann besonders gut über den Schlaf der Kinder wacht.
Als kurze Geschichte vor dem Einschlafen ist dieses Büchlein absolut perfekt. Man muss sich nicht zwangsläufig an den Text halten, sondern kann aktuelle Tagesgeschehnisse der Kinder mit einbringen oder völlig neue Eigenarten der sympathischen Hulageister erfinden. So wird das Buch nie langweilig, sondern Abend für Abend ein spannendes Erlebnis. Mein Neffe liebt diese kleinen Geister und wir haben ganz viele für sein Zimmer gebastelt.
Kleine Leser werden nicht nur zum Anschauen und Zuhören, sondern vor allem zum Sprechen und Erzählen verführt. Das Buch eignet sich für Kinder ab zwei Jahre.
- Barbara Bellmann
Zaubermärchenwald
(6)Aktuelle Rezension von: friederickesblogDas Cover:
Ein Mädchen, in lila Farben unterwegs in einer fantastischen Welt. Insgesamt eine sehr schöne Zeichnung, die zusammen mit dem Klappentext einlädt, die Geschichten lesen zu wollen.
Das Buch:
Barbara Bellmann hat in einem Sammelband mit Geschichten vom Zaubermärchenwald, gemeinsam mit 15 Autoren herausgegeben. Abenteuer, Zaubersprüche, magische Kräfte, Zauberkristalle, Drachenzwerge und vieles mehr machen das Buch zu einem spannenden Abenteuerspielplatz.
Meine Meinung:
Was ist schöner, als Kinder mitzunehmen in eine Welt der Fantasie? 15 Autoren haben hier mit jeweils einer Geschichte dazu beigetragen, dass ein wundervolles Buch entstand, welches die Kinder in einen fantastischen Märchenwald entführt. Die Geschichten sind in einer angenehmen Länge, sodass sie abends wunderbar vor dem schlafen gehen, vorgelesen werden können. Auch Mama und Papa werden viel Spaß haben. Ergänzt werden die Geschichten von sehr schönen Zeichnungen.
Mein Fazit: Ein wunderschönes, spannendes und kindgerechtes Buch zum Vorlesen. Es bekommt eine Leseempfehlung.
Heidelinde von „friederickes bücherblog“
- Andreas Greve
Der Müdere gibt nach - Eine zauberhaft gereimte Gutenachtgeschichte
(2)Aktuelle Rezension von: evaflFür den Wolf Kolo und die Fledermaus Kulms ist nun Schlafenszeit. Kolo schläft recht schnell ein, aber Kulms kann einfach nicht einschlafen. So versucht die kleine Fledermaus, die sich nun langweilt, immer wieder von ihrem Freund Kolo zu erfahren, ob dieser schon schläft. Sie boxt ihn in die Seite, fragt ihn immer wieder lautstark. Als er dann endlich wach wird, geht er kurz aufs Klo. Zurück im Schlafzimmer dann ist es ganz schön still… denn Kulms ist endlich eingeschlafen.
Der Titel der Geschichte klang für mich durchaus unterhaltsam, außerdem hat mir auch die Machart direkt gut gefallen. Man kann auf den Bildern gut erkennen, um welche Tiere es sich handelt. Die Zeichnungen sind generell eher dunkler gehalten, was zur nächtlichen Situation sehr gut passt.
Die Texte sind für Kinder ab vier Jahren gut verständlich, diese sind in Reimform. Tatsächlich ist es auch nicht wirklich viel Text, manches wird alle Zeit lang wiederholt, so dass es sehr eingängig ist.
Für uns war’s eine amüsante Gutenachtgeschichte, für Klein und Groß. Man wird gut unterhalten, es zeigt die Problematik auf, dass man eben nicht immer gleich einschlafen kann. Die Bilder passen gut zu den jeweiligen Szenen.
Dementsprechend haben wir es als eine gelungene und auch ein Stück weit freche Gutenachtgeschichte empfunden. Von uns gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.
- Owen Hart
Der kleine Maulwurf kann nicht schlafen
(8)Aktuelle Rezension von: our-red-carpet-of-booksInhaltliche Aspekte:
Das Buch handelt vom kleinen Maulwurf, der nicht einschlafen kann. Kurzum beschließt er zu seiner Freundin Maus ins Bett zu klettern. Doch auch hier kann er nicht schlafen. Die kleine Maus versucht alles um dem Maulwurf zu helfen. Hier ist die Spannung sehr groß, da man neugierig ist ob die Maus eine gute Idee hatte um dem Maulwurf zu helfen. Außerdem wird die Kreativität der Kinder angeregt, um neue Einschlafhilfen zu erfinden.Außerdem ist es sehr lustig geschrieben, wie der Maulwurf immer wieder nicht einschlafen kann und wie er am Ende die Maus wach hält weil er selbst zu laut schnarcht.Die Thematik des Einschlafens ist absolut lebensnah. Jedes Kind muss am Abend ins Bett und manchen Kindern gelingt das Einschlafen vielleicht weniger gut als den Anderen. Hier kann der kleine Maulwurf und seine beste Freundin Maus vielleicht ein bisschen Abhilfe schaffen oder zumindest die Fantasie Anregen um eigene Einschlafrituale zu entwickeln.Das Buch beschäftigt sich aber nicht nur mit dem Einschlafen sondern auch mit der Freundschaft und gegenseitiger Unterstützung wenn es meinem Freund nicht so gut geht. Die Maus versucht alles um dem Maulwurf die Angst oder das Problem des Einschlafens zu nehmen und ihn zu unterstützen.
Bildliche Aspekte:
Die Illustrationen sind sehr weich und mit liebevollen Details bestückt. Die Farben sind in dunkleren Abstufungen gewählt, da das Buch ja in der Nacht spielt. Was die Illustrationen authentisch macht. Die Abstufungen sind zwar dunkler aber keinesweges bedrohlich oder düster. Es wurde mit kräftigen Farben gearbeitet, wodurch man sich direkt wohl und geborgen in den Bildern fühlt.Mir gefällt sehr gut, das die Nacht als wunderschön, ruhig und friedlich dargestellt wurde. Die Bilder vermitteln das Gefühl, man kuschelt sich in sein Bett sobald es dunkel wird und schläft bei einer schönen Geschichte ein, ohne Angst zu haben.Die Mimik und Gestik des Maulwurfs und der Maus enstprechen den beschrieben Gefühlen und passen hervoragend zum Text.Die Bilder steht im Verhältnis zum Text klar im Vordergrund, genau so wie es für eine Geschichte ab 3 Jahren sein sollte.
Sprachliche Aspekte:
Die Sprache ist sehr bildlich und lebhaft. Es wurde sich zum größten Teil auf Hauptsätze beschrenkt, wodurch die Kinder den Text sehr einfach und gut erfassen können. Zudem erweitert das Buch den Wortschatz, da es auf einem Boot spielt wodurch auch Begriffe wie etwa "Koje". Die Sprache ist sehr kindgerecht. Auch wenn vorallem einige Verben vielleicht nicht dem Kindermund entsprechen, dafür aber den Wortschatz wieder erweitern.
Fazit:
Meine Tochter war sehr begeistert von der Geschichte rund um den kleinen Maulwurf und seine Freundin Maus. Insbesondere die Illustrationen laden sie immer wieder ein zu dem Bilderbuch zu greifen und diese genauer zu Betrachten, da in den Illustrationen auch kleine Details versteckt sind, die zum genauen Hinsehen auffordern.Ein absolut empfehlenswertes Buch für alle Kinder die Probleme mit dem Einschlafen haben aber auch für alle die eine schöne Gute Nacht Geschichte suchen. - Lisa-Marie Dickreiter
Der kleine Bubu. Mittagsschlaf ganz schnell und fix? Der Bubu, der kennt alle Tricks!
(48)Aktuelle Rezension von: christiane_brokateEin sehr schöne Kinderbuch, zum Thema Mittagsschlaf , das Cover ist bunt gestaltet und regt sofort die Fantasien der Kinder an , es ist auf dem Cover schon sehr viel zu entdecken. Das ganze Buch ist eine einzige Entdeckung, es ist liebevoll gestaltet, die Reimart macht es einfach es auswendig zu lernen, wir haben das Buch rauf und runter gelesen, man entdeckt immer mehr um so oft man es liest. Jeder hatte Spaß beim Lesen, die Kinder und sogar ich schmunzelte öfter.
Bubu haben wir schnell ins Herz geschlossen, er kuschelt gerne und zeigt seine besonderen Tricks wie man den Mittagsschlaf mit Spiel und Spaß umsetzten kann, es ist ein Baustein, mit tollen Tricks, voller Humor. Die Illustrationen sind auch liebevoll gestaltet, es darf in keinem Kinderbuchregal fehlen, das Thema ist sehr gut umgesetzt. Es ist ab 3 Jahren, aber auch kleinere können es schon verstehen und mit Bubu seinen Spaß haben. Perfekt zum Lesen und vorlesen und es ist noch genug Raum, für die eigene Fantasie der Kinder. - Ciara Flood
Vom Walross, das nicht einschlafen konnte
(6)Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
Flynn hat ein tolles neues Bett bekommen. Er hat beobachtet, wie es mit einem Lieferwagen der Firma „Wali &Ross Betten“, auf dem ein großes Walross abgebildet war, angeliefert worden ist. Es ist von den Männern in seinem Zimmer aufgebaut worden. Nun ist es Abend geworden und Flynn darf zum ersten Mal in seinem neuen Bett schlafen.
Doch kaum hat er seinen Eltern Gute Nacht gesagt und sein Zimmer im ersten Stock betreten, da gibt es ein ziemlich großes Problem: da ist ein großes Walross (so eins wie auf dem Lieferwagen), das es sich müde und dick in den Kissen gemütlich gemacht hat.
Vergeblich versucht Flynn, das Walross zum Schlafen zu bringen, sehr zum Leidwesen seiner Eltern, die seine Geschichte vom Walross in seinem Bett nicht glauben wollen. Sie schauen allerdings auch nicht nach, weil sie es sich, ebenfalls müde vom Tag, auf dem Wohnzimmersofa bequem gemacht haben.
Nach langem Hin und Her können dann alle schlafen. Fast alle.
Ein lustiges Gute-Nacht-Buch für aufgeweckte Jungen und ihre Eltern.
- Susanne Straßer
So müde und hellwach
(4)Aktuelle Rezension von: eisbaerbsDieses Buch habe ich dank einer Buchvorstellung eines Jugend-Kinderbuchhandels in unserer Kita entdeckt und war sofort begeistert. Auch konnte ich schon meine kleine dabei lachen hören, wenn sie es vorgelesen bekommt.
Unsere kleine ist 2 Jahre alt und findet das Buch total klasse.
Ich versuche das Buch sehr energisch vorzulesen, so wie die Dame aus der Buchhandlung und meine kleine lacht sich schlapp. Gerade die Akzente wie das Krokodil krabbelt aus dem Bett und schlurf, schlurf, schlurf. - Tür auf - Tür zu kann man so herrlich betonen.
Das Buch ist wirklich vom Text sehr süß, denn wer kennt es nicht, das Kind will noch was trinken, hat ein Kuscheltier vergessen etc. Dieses ist hier genauso der Fall.
Unsere Tochter liebt es und könnte es den ganzen Abend lesen. Immer wieder, immer wieder. Allerdings finde ich den Preis mit seinen 15 € schon recht teuer für ein Kinderbuch, hier könnte es auch sein, dass eben kein so allzu großer Verlag dahintersteht.
- Oksana Bula
Nein, ich bin nicht müde! / Ja, ich will ins Bett!
(2)Aktuelle Rezension von: EmmyLEinmal trafen sich Bär und Wisent im Herbst auf einer Lichtung und sprachen über den Winter. Nach dem Gespräch werden beide nachdenklich. Der Bär möchte unbedingt den Spaß im Schnee nicht verpassen und der Wisent findet es großartig den ganzen Winter in einer warmen Höhle zu verschlafen.
Das Buch enthält zwei Geschichten. „Nein, ich bin nicht müde!“ zeigt wie der Bär versucht den fleißigen Waldgeistern zu entkommen, die ihm beim Einschlafen helfen wollen. In „Ja, ich will ins Bett!“ versucht der Wisent die Waldgeister dazu zu überreden, ihm ebenfalls ein kuscheliges Winterquartier zu bauen.
Ein Wendebuch mit zwei Cover, zwei Titel, zwei Geschichten, die in der Mitte zusammenlaufen. Je nach dem welche Seite zuerst geöffnet wird, kann man entweder die Erlebnisse von Wisent lesen oder an den Erfahrungen des Bären teilhaben.
Hauptprotagonisten sind Wisent oder Bär. Sie stehen in ihrer Geschichte immer im Zentrum aller Illustrationen und beanspruchen den gesamten Bildraum als Bühne. Die Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein. Einerseits der große traurige Wisent, der nach Geborgenheit sucht, andererseits der zickige Bär, der alle Annehmlichkeiten ablehnt.
Doppelseitig vollflächige und einseitig vollflächige Illustrationen wechseln sich mit kleinen eingestreuten Bildern ab. Der passende Text interpretiert und ergänzt die Illustrationen lässt jedoch noch genügend Freiraum für eigenen Gedanken und Entdeckungen. Die Zeichnungen wurden am Computer koloriert. Vorwiegend warme Farben und Brauntöne dominieren das Bildgeschehen. Alle tierischen Protagonisten sind stark abstrahiert, haben dunkle Knopfaugen und sind in ihren Handlungen vermenschlicht dargestellt.
Die beiden Bilder im Zentrum des Buches hätte es nicht gebraucht. Für mich ist das Doppelseitige Winterbild mit Wisent und Waldgeistern beim Teetrinken als Abschluss für beide Geschichten perfekt.
Durch die abwechslungsreiche Gestaltung als Wendebuch, werden die Geschichten nicht langweilig und auch bei Wiederholungen kann Neues entdeckt werden.
Die gegensätzlichen Geschichten bieten viele Gesprächsanlässe und Diskussionspotential im Bereich Zufriedenheit, Streben nach unerreichbarem, Unterstützung, Einschlafen und Winterschlaf.
Die große Schrift lädt aber auch Leseanfänger dazu ein, den Text selbständig zu erschließen. Großzügige Buchstaben- und Wortabstände erleichtern das erschließen des Textes. Gerade kleine Lesemuffel lieben den Erfolg ein ganzes Buch allein gelesen zu haben auch wenn es sich dabei um ein Bilderbuch handelt.
Große Illustrationen ermöglichen eine Präsentation vor Kindergruppen. Das Buch ist für Kinder ab drei Jahre sehr zu empfehlen.
- Günther Jakobs
Wenn du im Bett bist ...
(3)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Jedes Kind hat sich bestimmt schon einmal gefragt, was die Eltern machen, wenn die Kinder im Bett liegen.
Dann stellen Mamas und Papas die Wohnung auf den Kopf:
tanzen auf den Tischen, singen lauthals Lieder, bemalen die Wände und veranstalten eine riesen Party.
Natürlich spielen sie auch mit den Spielsachen der Kinder!
Ob da nicht ein wenig geflunkert wird?
Cover:
Eines der wenigen Kinderbücher in schwarz und dadurch ein Hingucker. Das Cover wirkt aber alles andere als düster, denn die Wände im Hintergrund sind bunt bemalt und zeigen Umrisse von wilden Tieren bei einer Riesenparty.
Schriftart und -Größe:
Die ist sehr groß und eini Worte sind kunterbunt oder spiegelverkehrt geschrieben. Da jede Seite nur wenig Text enthält bleibt jedoch viel Raum für Illustrationen.
Fazit:
Das Buch eignet sich für kleinere Kinder, denn es ist aufgrund der kurzen Texte (mal zweizeilig und mal vierzeilig) sehr flott durchgelesen.
Die Idee hinter dem Buch gefällt mir sehr gut, jedoch kam es bei uns nur beim ersten Lesen gut an. Danach war es schon langweilig.
Zumal das Ende nur beim ersten Lesen überraschend ist:
-Spoiler -
Nachdem der Vater seinem Sohn eine Reihe von lustigen Dingen erzählt hat, die Erwachsene machen, sobald ihre Kinder schlafen, klettert der kleine Kerl aus seinem Bett und schleicht sich ins Wohnzimmer.
Dort findet er die Eltern: schlafend auf der Couch :-D
...
Rezensiertes Buch: "Wenn du im Bett bist ..." von 2017
- Herbert Renz-Polster
Müde und geborgen
(55)Aktuelle Rezension von: Maja0811Auf dem Cover sieht man eine schlafende Familie. Der Zeichenstil gefällt mir sehr gut und die Bilder, auch innerhalb des Buches sind sehr passend gewählt. Das Thema passt natürlich wunderbar als zu Bett bring Geschichte, aber auch am Tage ist es ein schönes Buch zum Vorlesen. Für die Kinder sind die Vergleiche mit den Tieren wunderbar. Und auch für sie Eltern sind die Tier Vergleiche und die Tipps vom Experten eine wunderbare Erinnerung und Hilfe. So machen sich vielleicht auch grade neue Eltern weniger Stress, wenn es um die Einschlagbegleitung geht. Man hört ja überall verschiedene Sachen und da sind Experten Tipps immer gut. Man muss sich Zeit nehmen fürs zu Bett gehen. Wir finden das Buch sehr schön und auch unsere Tochter möchte es immer wieder vorgelesen bekommen und schaut sich auch die Bilder manchmal alleine an.
Von mir gibt es eine klare weiter Empfehlung für dieses Buch.
- Frances Stickley
Wovon träumst du heute Nacht?
(16)Aktuelle Rezension von: KrihoWer auf der Suche nach einer schönen Gute-Nacht-Geschichte ist, der spitzt jetzt die Öhrchen. "Wovon träumst du heute Nacht?" (Autorin: Frances Stickley & Illustration: @anuskaallepuz) vom @verlagarsedition erzählt eine liebevolle Geschichte von der Magie der Träume und der Kraft der Fantasie.
Handlung:
Ein Mädchen lauscht einer Gute-Nacht-Geschichte, die von der Mama vorgelesen wird. Das kleine Mädchen lässt sich von der Geschichte und ihrer Fantasie treiben und gelangt so ins Traumland, wo alles möglich ist. Sie fliegt mit einem Heißluftballon über die Wälder, tanzt mit den Sternen und träumt sich in den Dschungel. Mit einem Flugzeug überquert sie die Wüste und findet in einer Höhle einen Schatz, der von einem Ungeheuer bewacht wird.Nichts ist unmöglich, denn das Traumland ist wahrhaft ein Wunderland.
Fazit:
Die Geschichte zeigt Kindern, dass man im Traum richtige Abenteuer erleben kann. Schließlich ist nur dort das Unmögliche möglich.
Die Geschichte ist in Reinform geschrieben und für Kinder ab ca. 4 Jahren gut verständlich. Dabei verwendet die Autorin die "Du-Form", sodass Kinder sich angesprochen fühlen. Die verträumten Illustrationen passen hervorragend zur Geschichte und erwecken die Abenteuer zum Leben. - Lisa T. Bergren
Schlafen ist ein Geschenk des Himmels
(8)Aktuelle Rezension von: JDaizyDer kleine Eisbär baut gerade mit seinen Freunden ein Iglu als ihn seine Mama zum Schlafengehen ruft. Der ist natürlich wenig begeistert und schlurft mit hängendem Kopf nach drinnen. Spielen macht so viel mehr Spaß als Schlafen, findet er. Natürlich versucht er mit allen Mitteln das Zubettgehen hinauszuzögern. Welche Mutter oder welcher Vater kennt das nicht von den lieben Kleinen. Aber Mama Bär erklärt mit ganz viel Liebe, warum es wichtig ist zu Schlafen, und was passieren kann, wenn man nicht (gut) schläft. Außerdem erfährt man warum Schlafen ein Geschenk des Himmels ist.
Das vom Verlag empfohlene (Lese-)Alter ist mit 4-6 Jahren angegeben. Und diese knappe Altersspanne finde ich gut. Unsere dreijährige Lucie konnte mit dem Buch noch nicht so viel anfangen. Ihr gefielen die Bilder, aber es war eindeutig zu viel Text. Wahrscheinlich können Kinder in ihrem Alter die Botschaft der Geschichte auch noch nicht wirklich verstehen. Und für ältere Kinder sind die Illustrationen vielleicht etwas zu "kindlich". Das kommt aber sicher auch immer auf das jeweilige Kind an.
Was ich auch gern erwähnen möchte, ist, dass das Kinderbuch einen deutlichen Bezug zu christlichen Werten hat. (Was man beim Francke Verlag eigentlich weiß. Aber da Kinderbücher oft von Außenstehenden gekauft und verschenkt werden und nicht jeder sich in der Verlagswelt auskennt, finde ich es wichtig, es kurz zu erwähnen.) Mir gefällt das sehr, die Familie meines Bruders ist aber nicht christlich geprägt und so konnten meine Nichten zum Teil wenig mit dem Bezug zu Gott und dem Beten anfangen. Das unterbricht dann immer wieder den Lesefluss beim Vorlesen und die Große hat leider schnell das Interesse am Buch verloren.
Was ich auch sehr schade finde, ist, dass der kleine Eisbär keinen Namen hat. Wir haben dann gemeinsam geschaut, ob wir einen passenden Namen für ihn finden können. Das hat allen viel Freude bereitet.
Das Buch wurde im Januar 2017 ins Deutsche übersetzt und ist ein weiteres Buch aus der "Geschenke des Himmels" - Reihe der Autorin Lisa Tawn Bergren. Es erschien als quadratisches Hardcover (22 x 22 cm) im Francke Verlag und ist hochwertig verarbeitet. Es hat sehr schöne Illustrationen von Laura J. Bryant. Schade finde ich nur, dass nicht alle Seiten ganzseitig farbig illustriert sind. Obwohl auch die kleinen Abbildungen liebevoll gezeichnet sind, empfinde ich es als einen kleinen "Bruch" - gerade im Vergleich zu anderen Kinderbüchern für diese Altersklasse. Bei zum Beispiel Erstlesebüchern wäre das wieder etwas ganz anderes.
Fazit:
Dieses Buch eignet sich besonders als Geschenk für (christliche) Familien oder für Kindereinrichtungen. Denn das Thema "Nicht schlafen wollen" kennen alle Eltern und Erzieher nur zu gut. Trotzdem wird dieses Buch für mich etwas zu sehr "gehyped". Es ist schön, keine Frage. Auch mir hat es gut gefallen. Aber in der großen Anzahl der Kinderbuchwelt gibt es für mich noch Schönere. - Henriette Wich
Die Knuddelbande (Band 2) - 3-Minuten-Vorlesegeschichten für wundervolle Träume
(2)Aktuelle Rezension von: SonjaDeborahEiseleMit einer lustigen Tier-Clique. Wir lesen Teil 1 zum 3. mal vor.























