Bücher mit dem Tag "einschlafgeschichte"
6 Bücher
- Katrina Charman
Rückt mal ein Stück
(13)Aktuelle Rezension von: rikeslibraryEs ist Schlafenszeit bei den Tieren, alle liegen gemütlich im Bett doch plötzlich macht sich das Fleckenhuhn breit. "Rückt mal ein Stück" meckert es, doch als alle dem Wunsch des Huhns nachkommen fällt ein Tier nach dem anderen aus dem Bett, bis schließlich nur noch das Fleckenhuhn im Bett liegt.
Das Buch hat uns direkt durch das lustige Layout überzeugt, denn wir klappen immer nur kleine Seitenteile mit dem jeweiligen Tier weg und verändern dadurch das Gesamtbild. Die Illustrationen der Tiere sind super witzig, unser Favorit ist natürlich die Kuh, die gemütlich ihr Buch liest. Schön finden wir auch, dass sich auch außerhalb des Bettes auf jeder Seite etwas verändert und sich so noch viele Details entdecken lassen.
Sprachlich bietet das Buch viele Wiederholungen und ein klares Schema an, sodass es bereits für jüngere Kinder sehr gut geeignet ist. Da immer mehr Tiere rauspurzeln und die Anzahl der verbliebenen Tiere im Bett immer genannt wird, lässt sich das Buch auch super zum Zählen üben verwenden.
Ich dachte ursprünglich, dass das Buch eher unseren 2 Jährigen begeistern würde, doch der Viereinhalbjährige war so begeistert, dass er ab der Hälfte mitgesprochen hat.
Am Ende merkt das Huhn, dass es gemeinsam mit den anderen doch am schönsten war und alle kuscheln sich wieder zusammen ins Bett und schalten das Licht aus.
Dadurch finde ich das Buch super geeignet für die Abendroutine, ein bisschen Lachen vor dem Schlafengehen schadet schließlich nicht und am Ende folgt ja auch noch eine ruhigere Szene.
- Lucy Astner
Schlaf ein, kleiner Schmollmops
(2)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteKennt ihr schon den kleinen Schmollmops?
Bestimmt!
Oder vielleicht doch nicht?
Für alle, die ihn noch nicht kennen, das ist nun schon die dritte Geschichte rund um den kleinen, äußerst liebenswerten Kerl, der es in seinem Hunde-Kinder-Leben genauso schwer hat, wie die kleinen Leser, für die sich Lucy Aster diese wundervolle Geschichte ausgedacht hat. Und das Beste, es ist nicht nur eine Geschichte, es ist ein Mitmachbuch, bei dem die Autorin ihre Leser aktiv mit ins Geschehen nimmt und bittet zu helfen bzw. zu unterstützen .Genau wie in den zwei vorangegangenen Geschichten, in denen es um "Schlechte Laune" und " Angst vor Veränderungen- erster Kita Tag" ging, geht es auch diese Mal im Grunde um Gefühle. Das Gefühl noch nicht schlafen zu können, noch nicht schlafen zu wollen, obwohl es Zeit ist zu schlafen treibt viele um. Jeder kennt es. Entweder meinen die Kinder sie sind überhaupt noch nicht müde oder sie wälzen sich hin und her, und finden einfach noch nicht die Ruhe um einzuschlafen. Diese Geschichte hilft hier in zweierlei Hinsicht durch sein Mitmach-Konzept. Zum einen durch das Vorlesen und sehen, wie der kleine Mops dann doch ins Land der Träume wandert und zum anderen durch das Mitmachen.
Dem kleine Schmollmops geht es nicht anders als vielen Kindern. Seine Eltern bringen ihn liebevoll zu Bett und trotzdem ist er noch gar nicht müde. "Schlafen? Jetzt schon?" (Zitat) Die Sonne taucht gerade erst hinter den Himbeersträuchern ab. Richtig dunkel ist es auch noch nicht. Und so steht der kleine Mops wieder auf und schleicht sich unbemerkt aus dem Haus, um zu sehen was seine Freunde so machen.
Am Teich trifft er auf das Entenküken, das sich wundert, das der kleine Schmollmops noch nicht schläft. Aber es hat einen Einschlaftipp für ihn, den sie ihm auch gleich einmal vormacht. Und damit der kleine Schmollmops es auch versteht werden die Kinder gefragt ob sie es einmal probieren und dem Mops vormachen möchten.
z.B."Willst du deine ........ auch mal........., die Augen schließen und .......?
Zeig dem kleinen Schmollmops, wie man entenmüde wird!"
Die Kinder werden mit Sicherheit daraufhin aktiv werden und dem Schmollmops zeigen wie es geht, und dafür werden sie dann auch direkt gelobt.
z.B."Das hast du super gemacht!" (Zitat)
Natürlich probiert es der Mops aus und wird langsam müde.
Damit könnte die Geschichte schnell zu Ende gehen, tut sie aber nicht, denn immer dann wenn der kleine Kerl beginnt sich zu entspannen und schläfrig zu werden, passiert etwas was ihn wieder hellwach werden lässt. Und so wandert er durch den Abend von Tier zu Tier, bekommt immer neue Tipps bis es wirklich Zeit ist nach Hause zu gehen.
Begleitet werden die Erklärung der Tiere, die dem Mops helfen möchten von zauberhaften Bildern, die zeigen, wie das jeweilige Tier seinen Tipp vormacht und der kleine Mops den Tipp umsetzt und langsam müde wird.
So wird er nicht nur "entenmüde" sondern auch "bienenmüde", "waschbärmüde", "lämmchenmüde", "ferkelmüde", "maulwurfsmüde", "schmetterlingsmüde" und letztendlich schmollmops-hundemüde.
Doch das ist noch längst nicht alles, was der kleine Schmollmops auf seiner Wanderung durch die immer dunkler werdende Nacht erlebt. Die Geschichte endet auch nicht damit, dass er hundemüde in seinem Körbchen liegt, denn "Manchmal kommt es gar nicht darauf an, wie du einschläfst............sondern darauf,........".(Zitat)
Lasst euch überraschen und schmunzelt mit, denn das Ende ist für jeden Leser, egal welchen Alters, einfach nur sehr amüsant.
Auch dieses Mal begeistert Lucy Astner ihre Leser mit ihrem hinreißenden Erzählstil, der nicht nur das Konzept der direkten Ansprache verfolgt, sondern auch gespickt ist mit liebevollen Wortschöpfungen.
Gefühlvoll, stimmungsvoll, empathisch, mitfühlend, humorvoll, witzig, einfühlsam.... all das beschreibt ihre Art Geschichten zu erzählen und sicherlich fallen jedem Leser noch weitere Eigenschaften ein.
Doch was wäre die schönste Bilderbuchgeschichte ohne Bilder. Auch auf sie treffen alle beschreibenden Eigenschafften, die ich gerade aufgeführt habe zu. Alexandra Helm hat sich der Geschichte auf ihre ganz eigene Weise angenommen und schafft es das Geschehen nicht nur nahbar sondern auch absolut lebendig zu machen. Besonders die Gefühlswelt des kleinen Mopses wird hier wirklich wunderbar sichtbar und lässt die kleinen Leser mitfühlen.
Mitfühlen ist hier wirklich ein wichtiges Thema, denn durch das Mitmachen, das selbst dadurch langsam müde werden, was beim Blick auf die Bilder noch verstärkt wird und das dann aber auch wieder putzmunter werden, weil der Mops wieder wach wird führt beim Leser letztendlich auch zu richtiger Müdigkeit.
Die Kraft der Bilder, in Kombination mit der Handlung ist hier wirklich nicht zu unterschätzen.
Und so haben wir hier eine ganz wundervolle Entspannungs-Einschlaf-Gute-Nacht-Geschichte, die Kindern wie Vorlesenden richtig viel Spaß macht und sanft ins Land der Träume schickt.
In diesem Sinne wünsche ich euch eine GUTE NACHT!
p.s.
Die Tipps kann man natürlich nicht nur am Abend zum Einschlafen nutzen sondern immer dann, wenn ein Kind sich etwas regulieren und Ruhe finden möchte / sollte.
- Oksana Lushchevska
Sascha zählt lieber Leuchttürme – Eine Einschlafgeschichte aus der Ukraine mit Vater und Sohn
(5)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteAuf euch wartet eine sehr stimmungsvolle, ruhige und trotzdem spannende
Gute Nacht- Einschlaf-Geschichte,
voller Faszination und Magie
für den Augenblick der Nacht,
die einen ruhig werden und träumen lässt
für Kinder ab 3 Jahren
"Sascha zählt Leuchttürme"
Sascha lebt in einer Kiewer Hochhaussiedlung. Als er abends aus dem Fenster schaut sieht er auf ein Meer an Fenstern. Überall ist es dunkel, nur in einem, Fenster recht weit oben, brennt noch Licht. Sascha erinnert das Bild an einen Leuchtturm. Beim Blick in die sternenklare Nacht schweifen seine Gedanken ab. Er fragt sich was die anderen Menschen jetzt machen. Schlafen sie alle schon? Was macht wohl sein Freund Leo, der unter ihm wohnt. Ob seine Katze bei ihm im Bett schläft? Sascha stellt sich vor wie sie mit ihm im Bett liegt. Dann wandern seine Gedanken weiter zu seiner schlafenden Mutter. Eigentlich sollte auch Sascha schon lange schlafen, doch irgendwie ist er noch nicht bereit zu schlafen, solange sein Vater noch wach ist will auch er nicht schlafen. Der Vater arbeitet als Architekt und plant genau solche Hochhaussiedlungen, wie der in der sie selbst leben. Wieder schweifen Saschas Gedanken ab. Einfühlsam, stimmungsvoll und sehr anschaulich nimmt uns das Autor*innen und Illustrator*innen Paar mit in Saschas Gedankenwelt, die so sehr real wird. Wir sehen und erfahren wie er sich die neue Siedlung vorstellt, wie überall Lichter an und ausgehen fast so wie als wären es Leuchttürme.
Seit Sascha mit seinem Vater am Kiewer Stausee bei Wischgorod war und dort einen Leuchtturm sah faszinieren ihn die hohen Türme, die Licht aussenden um den Schiffen den Weg zu weisen. Für den Jungen sind sie ein Symbol für Beständigkeit und Sicherheit. Die großen Türme, mit den starken Mauern, denen selbst schlimmen Stürmen und hohen Wellen nichts ausmachen und gleichzeitig anderen helfen sicher ihren Weg fortzusetzten sind für Sascha der Inbegriff von Heimat, Schutz und Sicherheit, das spürt man deutlich sowohl in der Geschichte als auch den Bildern.
Als Saschas Vater ins Zimmer kommt und sieht, dass sein Sohn noch nicht schläft legt er sich zu ihm ins Bett. Zu gern würde Sascha sich noch etwas mit ihm unterhalten doch der Vater ist müde. Müder als Sascha, der immer noch nicht einschlafen kann. Da hat er eine Idee, er möchte mit seinem Vater Leuchttürme zählen. 101 Leuchttürme.
Ob sie bei 101 ankommen, oder vorher einschlafen? Und wer schläft zuerst ein? Wird Saschas Vater vielleicht später noch einmal aufstehen um zu arbeiten?
Ich verrate es natürlich noch nicht, denn den Zauber, der von diesem Buch ausgeht, den könnt ihr nur erleben wenn ihr selbst ins Buch schaut.
Das Buch ist in vielerlei Hinsicht besonders. Es ist nicht eins der lieblichen Gute-Nacht-Geschichten in denen viel passiert, bevor es ans Schlafen geht. Es ist eine stille, sehr fantasievolle Geschichte, die auf ganz andere Weise die Magie der Nacht einfängt.
Kinder, die in Hochhäusern leben werden die Gefühle und Gedanken die Sascha hat nachvollziehen können. Vielleicht haben sie sogar ähnliche Momente und Blicke hinaus in die Nacht selbst schon einmal erlebt.
Kinder, die keine Hochhaussiedlungen kennen, werden vermutlich noch etwas faszinierter von dem Anblick der Häusersilhouette sein. Vielleicht werden sie sie auch kalt und trist empfinden. Jeder erlebt es anders, das haben die Reaktionen von Kindern sehr deutlich ergeben. Gerade Kinder, die noch nie ein Hochhaus gesehen haben (ja, das gibt es je nach Gegend sehr häufig), können sich gar nicht vorstellen, wie viele Menschen in einem Haus leben. Was jedoch alle eint ist die Faszination, die Magie des Augenblicks, die Magie der Nacht und Saschas faszinierende Gedankengänge, die eigentlich Tagträume sind.
Besonders ist auch die innige Beziehung von Vater und Sohn, die in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Die Mutter schläft schon, der Vater arbeitet noch. Sascha mag nicht schlafen, wenn der Vater noch arbeitet. Und so schaut der Junge aus dem Fenster und ihm kommt beim Blick aus dem Fenster, auf die anderen Häuser, und das eine Licht was dort zu sehen ist, die Erinnerung an einen Ausflug den er mit seinem Vater unternommen hat. Der Leuchtturm als Symbol für Heimat, Sicherheit und Schutz ist auch die Verbindung zum Vater, der ihm unmittelbar Schutz und Sicherheit gibt, der Häuser baut, die an Leuchttürme erinnern.
Und dann erleben wir, wie der Vater sich zu seinem Sohn kuschelt, weil er genau spürt, wie wichtig dem Kleinen das Gefühl von Vertrautheit und Sicherheit ist.
Die wundervollen ausdrucksstarken Illustrationen vermitteln ein gutes Gefühl sowohl für die Realität, die Sascha beim Blick aus dem Fenster sieht, als auch für seine Gedankenwelt, die durch die Bilder ebenfalls zur Realität werden. Besonders schön und zum Schmunzeln ist das Ende der Geschichte, die geradezu dazu einlädt es Sascha und seinem Vater gleich zu tun. Probiert es doch selbst einmal aus. Zählt keine Schäfchen sondern Leuchttürme, oder ..... .
Was könnte man noch zählen?
Habt ihr auch etwas besonders, an das ihr gerne denkt und das ihr deshalb zählen könntet?
Sascha macht es vor und jeder kann ihm nach dem Vorlesen dieser tollen Gute-Nacht-Geschichte, die innerlich schon während des Vorlesen etwas ruhig macht, folgen.
1 Leuchtturm, 2 Leuchttürme, 3 Leuchttürme.....
Der erste Leuchtturm hat rote und weiße Streifen, der zweite hat blaue und weiße Streifen, der dritte hat gelbe und rote Streifen, der vierte hat.....
Na, was meint ihr könnt ihr euch vorstellen, dass Leuchtturmentdecken und Leuchtturmzählen müde macht.
Ich denke es macht nicht nur müde, es kann auch wunderschöne Träume vom Meer und den Leuchttürmen machen.
In diesem Sinne wünsche ich Dir "Gute Nacht" mit diesem außergewöhnlichen, warmherzigen, fantasievollen Bilderbuch des ukrainischen Künstlerpaars, das Leuchttürme sammelt und zur Zeit in den USA lebt, wo es ja richtig viele Leuchttürme zu entdecken gibt.
- Olivier Tallec
Achtung, fertig, einschlafen!
(2)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦌Worum geht es?🦌
Dieses Buch ist das ultimative Einschlafbuch mit den besten Tipps damit du so schnell wie möglich in den Schlaf kommst. Zumindest war es so gedacht. Sehr nett gedacht aber…ach…seht selbst.
🦌Mein Eindruck:🦌
Definitiv ein Buch mit viel Humor und Fantasie. Bestimmt gibts Leute die bei 100 Monstertrucks einschlafen können, ich kenn aber niemanden. Aber darum soll es hier auch nicht gehen. Die Geschichte ist originell, amüsant, kommt am Ende aber zum schnell zum Ende, was ich wiederum schade finde, da man mit dem humorvollen Zeit, zu viel Zeit verloren hat. Die Illustrationen sind ebenfalls sehr humorvoll gestaltet. Insgesamt konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen.
Bewertung: 🦊🦊🦊
- Anke Precht
Einschlafzauber
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteIch finde es immer wieder faszinierend wie Kinder mit Hilfe von CD Geschichten ruhig werden. Sei es im Bereich einer Phantasiereise oder direkten Geschichten zum Autogenen Training.Leider hatte es bei mir persönlich bislang nicht den rechten Erfolg.
Doch diese CD ist anders als das was ich zuvor kannte.Man bekommt direkte Aufgabenetwas zumachen. Liegt nicht teilnahmslos herum sondern wird Mitwachen aufgefordert. Mehr noch man muss verschiedene Dinge gleichzeitig machen und ist dabei so beschäftigt, dass man gar nicht merkt wie man langsam ruhiger wird.Anke Precht, schafft es mit ihrer ruhigen, freundlichen Stimme Aufmerksamkeit zu finden ohne dabei, wie oft üblich, einzulullen.Sie fordert auf die Zauberlinie, die sie zum Einstieg ganz genau beschreibt zu streicheln oder von jemandem streicheln zulassen. Die Zauberlinie beginnt an der Nasenspitze und endet zum Schluss am Haaransatz.Nachdem die Zauberlinie eingeführt wurde kommt die Atmung hinzu dabei streichelt man kontinuierlich die Linie weiter.Einatmen, Ausatmen . Nun soll man sich vorstellen einen Ballon aufzupusten. Mit den tiefen Atemzügen aus dem Bauch wird der Ballon größer und größer bis er so groß ist, dass wir ihn fliegen lassen können und den Weg den er nimmt beobachten und gleichzeitig einen neuen Ballon aufzublasen. Dabei wird die Zauberlinie weiter gestreichelt, Und die Gedanken an den Ballon. Wie sieht er aus, wem soll er geschickt werden?Wir werden reichlich beschäftigt und unser Körper wird schwerer bei dieser Beschäftigung, die Wärme und Ruhe in uns bringt. Zuerst dürfen die Füße einschlafen, die den ganzen Tag so hart gearbeitet haben. Mit jedem Ballon den wir verschicken darf ein Bereich im Körper schlafen gehen. Es heißt nicht muss sondern wir dürfen es entlassen. Das ist ein gewaltiger Unterschied!!Nach den Füßen sind es die Hände, wir dürfen die Zauberlinie verlassen- Der Bauchmuss weiter arbeiten .Der Mund darf zur Ruhe kommen ,die Stimme von Anke Precht wird nun etwas ruhiger, langsamer und dann irgendwann wird auch der Bauch zur Ruhe kommen dürfen. Der letzte Ballon wird vom Bauch aufgepustet und verabschiedet. Die Ballons werden uns gute Träume senden. Anke Precht beschreibt was es für Träume sein können und mit Sicherheit ist etwas dabei was uns gefällt und uns dazu veranlasst dem Stichwort auf seine Weise weiter zu träumen. Musik steigt ein wird von der Stimme eine Zeit begleitet bis sie verstummt und nur noch das Klavierspiel uns trägt.Dann ist es leise. Nicht lange dann beginnt das Klavierspiel erneut und eine Neue Geschichte beginnt .Die des Wunschballons.Eine Geschichte in der die Gefühle genau beschrieben werden. Man läuft im Sand am Strand und guckt bis zum Horiziónt. Dann bleibt man stehen und wir nehmen alles rund um uns sehr bewusst wahr. Die Luft, das Wasser immer verbunden mit dem Meer. Auch hier wird wieder die Atmung, der Bauch einbezogen. Die Geschichten ähnlich erzählt wie im ersten ausführlich dargestelltem Beispiel verlangen uns immer viel ab. Wir müssen uns einfühlen und werden damit belohnt in eine wunderbare ruhige bunte Welt entführt zu werden.Ob Barfuss im Gras, alsPrinz oder Prinzessin, magischem Versteck, Blumenkissen auf dem man es sich gemütlich machen kann Wolken, Bienen und plätscherndem Bach,oder beim Beobachten einer Katze, immer werden wir unmittelbar einbezogen. "Einschlafzauber""Der Wunschballon""Die Vögelchen werden flügge""Auf leisen Pfoten""Geheime Helfer""Schlaftiere""Die magische Quelle"und" Die Zauberkugel" 8 kleine Geschichten, die für sich stehen und einen wunderbar in den Schlaf führen können. Was mich verwundert ist die Angabe bis 8 Jahren, denn ich würde hier keine Grenze nach Oben angeben.Wir haben mit ADS und ADHS Kindern, Jungen und Mädchen im Alter von 4 bis 14 Jahren diese CD gehört und gerade die älteren haben uns die Rückmeldung gegeben, dass sie diese Geschichten wunderbar entspannend fanden und richtig zur Ruhe gekommen sind, was mit vielen anderen Autogenen Trainingsprogrammen nicht gelang.Genau dies ist auch meine persönliche Erfahrung und unser 12 jähriger Autistischer Sohn, der selten zur Ruhe kommt hat die CD zu seiner neuen Lieblings CD erkoren.*Zur Vorstellung der Autorin greifen wir auf die Darstellung des Verlages zurück: "Anke Precht, geboren 1969, ist Diplom-Psychologin, Hypnotherapeutin und Ausbilderin für Energetische Psychotherapie. Sie arbeitet kurzzeittherapeutisch in eigener Praxis und coacht Leistungssportler aus verschiedenen Sportarten. In ihren erfolgreichen Vorträgen und Workshops gelingt es ist, komplexe psychologische Themen leicht verständlich zu machen. Mit ihrem Mann und drei Kindern lebt sie in Offenburg in einer Patchworkfamilie" (Quelle:Verlagsgruppe Random House) Mehr Infos gibt es auch auf ihrer eigenen Homepage. Einfach mal googlen! Zu der CD gibt es auch noch ein BuchErschienen im Kösel Verlag Von uns Praxiserprobt auch gut einsetzbar in der Seniorenarbeit und mit Flüchtlingskindern ! - Frances Stickley
Wovon träumst du heute Nacht?
(16)Aktuelle Rezension von: KrihoWer auf der Suche nach einer schönen Gute-Nacht-Geschichte ist, der spitzt jetzt die Öhrchen. "Wovon träumst du heute Nacht?" (Autorin: Frances Stickley & Illustration: @anuskaallepuz) vom @verlagarsedition erzählt eine liebevolle Geschichte von der Magie der Träume und der Kraft der Fantasie.
Handlung:
Ein Mädchen lauscht einer Gute-Nacht-Geschichte, die von der Mama vorgelesen wird. Das kleine Mädchen lässt sich von der Geschichte und ihrer Fantasie treiben und gelangt so ins Traumland, wo alles möglich ist. Sie fliegt mit einem Heißluftballon über die Wälder, tanzt mit den Sternen und träumt sich in den Dschungel. Mit einem Flugzeug überquert sie die Wüste und findet in einer Höhle einen Schatz, der von einem Ungeheuer bewacht wird.Nichts ist unmöglich, denn das Traumland ist wahrhaft ein Wunderland.
Fazit:
Die Geschichte zeigt Kindern, dass man im Traum richtige Abenteuer erleben kann. Schließlich ist nur dort das Unmögliche möglich.
Die Geschichte ist in Reinform geschrieben und für Kinder ab ca. 4 Jahren gut verständlich. Dabei verwendet die Autorin die "Du-Form", sodass Kinder sich angesprochen fühlen. Die verträumten Illustrationen passen hervorragend zur Geschichte und erwecken die Abenteuer zum Leben.





