Bücher mit dem Tag "einschulung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "einschulung" gekennzeichnet haben.

39 Bücher

  1. Cover des Buches Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre (ISBN: 9783505144035)
    Sarah M. Kempen

    Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre

     (87)
    Aktuelle Rezension von: sandyebt

    Sorry hat ihren ersten Schultag an der Akademie Fortuna, der Schule für Hellseher.Da eine andere Hellseherfamilie versucht, die Schulleitung an sich zu reißen, muss Sorry versuchen, die Schulbeste zu werden und wird von zwei Mitschülern unterstützt.Nur leider hat sie nur Visionen über kleinere Gegebenheiten und keine großen Ereignisse, aber auch kleinere Ereignisse können größere Vorfälle auslösen und beeinflussen.Total schöner und spannender Roman über die magische Welt der Wahrsager und Hellseher!

  2. Cover des Buches Ziemlich beste Mütter (ISBN: 9783746633404)
    Hanna Simon

    Ziemlich beste Mütter

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Sternchen_liest
    Cover:
    Auf dem Cover ist jede Menge los. Der Hintergrund ist allerdings schlicht gehlaten, schwarz-grau meliert. Durch diesen kommen allerdings die vielen kleine Motive hervorragend zur Geltung. Der titel des Buches ist groß und markant in der Mitte des Covers platziert und sticht durch seine handschriftliche Gestaltung sofort ins Auge.
    Anhand der kleinen Motive wie Schnuller, Babywagen, Fläschen usw. hätte ich mit einer Story rund um eine frischgebackene Mutter gerechnet. Alles in allem finde ich das Cover aber passend zur Story.

    Was ich gerne zum Buch sagen möchte:
    In dem Roman "Ziemlich beste Mütter" von Hanna Simon lernt man Marie und ihren 7-jährigen Sohn Florian kennen. Marie hat sich für einen Umzug nach Berlin entschieden. Sie möchte so viele Kilometer wie nur möglich zwischen sich und ihren Ex bringen. Doch auch wenn die beiden knappe 600km trennen, werden sie immer eine Verbindung haben - ihren gemeinsamen Sohn.
    Marie findet in Berlin recht schnell Anschluss und freundet sich mit 3 Frauen an, die genau wie sie selbst einige Hürden in ihrem Leben meistern müssen. Und al swäre das noch nicht genug kommt ihr auch noch die Liebe dazwischen.

    Hanna Simon hat einen wunderbar leichten und flüssig zu lesenden Schreibstil. Beim Lesen habe ich mich sehr gut in die verschiedenen Charaktere einfühlen können, auch wenn ich mit den ganzen vielen Namen und den dazugehörigen Problemchen anfangs etwas Schwierigkeiten hatte. Doch nach und nach habe ich das auf die Reihe bekommen.

    Die Handlung schreitet im Laufe des Buches schnell voran. Immer wieder passiert etwas neues, leider ist nichts so wirklich unvorhersehbar. Dennoch fühlte ich mich sehr gut unterhalten und habe die Zeit mit dem Buch sehr genossen.
    Am Ende des Buches geht es sehr schnell ... wo vorher ein langes Katz- und Mausspiel herschte ist auf einmal alles sonnenklar. Das hätte ich mir etwas runder und geschmeidiger gewünscht.

    Fazit:
    Der Roman "Ziemlich beste Mütter" von Hanna Simon hat mir viel Freude bereitet und bekommt von mir 4 von 5 Sterne. Einen Stern habe ich abgezogen, weil die Hnadlung doch sehr vorhersehbar ist, aber lieben wir es nicht wenn alles sich zum Happy End wendet?

  3. Cover des Buches Der Club der toten Dichter (ISBN: 9783404115662)
    N.H. Kleinbaum

    Der Club der toten Dichter

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Mrs. Dalloway

    Seit ich den Film in der Schule gesehen habe, liebe ich den Club der Toten Dichter. Das Buch hat nur wenige Seiten, die entsprechend schnell gelesen sind. Dennoch fehlt es ihnen nicht an Tiefe. Ich finde es total spannend, einen Einblick in das Schulsystem der vergangenen Jahrzehnte zu bekommen und meine Literaturkenntnisse ein wenig aufzufrischen. Ein Klassiker, den jeder gelesen haben sollte.

  4. Cover des Buches Überflieger (ISBN: 9783426281956)
    Karin Ernst

    Überflieger

     (24)
    Aktuelle Rezension von: AHa

    Ein Buch das zum Nachdenken anregt und definitiv nachwirkt. 

  5. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551320117)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

     (18.996)
    Aktuelle Rezension von: young_introvert_life

    Ich denke ich muss nicht viel zur Handlung sagen, da Harry Potter jedem ein Begriff sein sollte. 

    Ich kannte die Filme aus meiner Kindheit und habe damals, als die neuen Buchcover zum 20 jährigen Jubiläum rauskamen entschieden, endlich auch die Bücher in Angriff zu nehmen. 

    Wir begleiten Harry durch sein erstes Jahr in Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei. Anfangs noch übergewältigt von der Erkenntnis dass er ein Zauberer ist, begibt sich Harry schon bald in wohl sein spannendstes Abenteuer, gemeinsam mit seinen Freunden Ron Weasley und Hermine Granger. Dort angekommen lernen sie nicht nur andere Zauberer kennen und lernen fleißig, nein, auch müssen sie feststellen dass in dieser Welt wohl auch so manche Gefahren lauern können. 

    ----------

    Fazit :

    Gerade beim ersten Band merkt man, dass dieses Buch eher auf jüngere Leser zugeschnitten wurde. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, keine komplizierten Wörter, keine unverständlichen, ewiglange Satzbauten. Anfänglich fiel es mir eben wegen diesem sehr einfach gehaltenem Schreibstil schwer dran zu bleiben und mich auf die Geschichte zu konzentrieren. 

    Die Welt der Zauberer: die Winkelgasse, Hogwarts usw wurden sehr liebevoll ausgearbeitet und beschrieben, man hatte schnell ein Bild vor dem inneren Auge. Auch die Charaktere waren vielschichtig und handelten mehr oder weniger ihrem Alter entsprechend. 

    Harry Potter und der Stein der Weisen ist ein Gut gelungener Einstieg in die Welt der Zauberer, egal ob für jung oder alt, und empfiehlt sich gerade für die kühlere Jahreszeit, wie ich finde. Das Rad wurde nicht neu erfunden : es gibt unzählige Bücher und Filme mit Hexen/Zauberer, Internatleben, ebenso ist die Sache mit dem Auserwählten und dem Feind nichts neues. Dennoch finde ich ist die Geschichte so wie sie ist einzigartig und es wert gelesen zu werden. 

  6. Cover des Buches Paolina Plapperina und der Wackelzahn-Schulalarm (ISBN: 9783734828409)
    Patricia Schröder

    Paolina Plapperina und der Wackelzahn-Schulalarm

     (22)
    Aktuelle Rezension von: sverli

    Paolina ist Vorschulkind. Nur noch die Kindergartenübernachtung und dann wird sie gemeinsam mit ihrem besten Freund Ben endlich eingeschult. Wie hat sie sich schon auf diesen Tag gefreut! Doch sie hat immer noch keinen Wackelzahn. Darf man ohne Wackelzahn überhaupt in die Schule? Und was ist mit Ben? Der kann ja gar nicht stillsitzen. Muss er doch noch länger im Kindergarten bleiben? Ohne Ben möchte Paolina aber auf keinen Fall in die Schule und so entwickeln die beiden einen verrückten Plan.


    Ein phantastisches (Vorlese)buch für Vorschulkinder, das vor Kreativität und Humor nur so strotzt. Unsere Kinder haben es geliebt!

  7. Cover des Buches Bürgerin aller Zeiten (ISBN: 9783748141266)
    Heike Wolf

    Bürgerin aller Zeiten

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Babajaga

    Das Buch:

    Nachdem ich von Heike Wolf bereits den ersten Teil ihrer großartigen Allender-Trilogie gelesen hatte, war ich absolut gespannt auf den ersten Teil der Schönau-Dilogie. Meine Erwartungen waren extrem hoch, da mich die Allenders so unglaublich beeindruckt hatten. Ich wurde nicht enttäuscht! 

    Das Cover ziert ein authentisches Familienfoto der 3 Schönau Geschwister, womit es aus den heutigen Standard-Covers für historische Romane hervorsticht und belegt, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht. Ein Umstand, der die Geschichte in meinen Augen noch einmal emotionaler macht. 

    Die Geschichte wird auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen erzählt – einerseits die recht knappen Passagen in 1989 und andererseits die Passagen, die dieses Buch ausmachen, in der Zeit von 1913 bis 1933. Die einzelnen Kapitel sind mit den entsprechenden Jahreszahlen – in 1989 sogar mit kompletten Daten – überschrieben, sodass der Leser stets den Überblick behält, in welcher Zeit er sich gerade befindet. 

    Worum geht’s:

    Am 09.11.1989 wird Charlotte 80 Jahre alt werden. Am 30.09.1989 hört sie in den Nachrichten von den ersten DDR-Flüchtlingen, die offiziell in die BRD ausreisen dürfen und erinnert sich in diesem Zusammenhang an ihre eigene Kindheit in Leipzig.

    Charlotte wird 1909 als Älteste von 3 Geschwistern der Familie Schönau in eine ruhige Zeit in Deutschland und in ein liebevolles, gebildetes Elternhaus – der Vater Anwalt und Goethe-Verehrer, die Mutter eine zarte Frau – hineingeboren. Doch nur 5 Jahre später muss Vater Wilhelm in den ersten Weltkrieg ziehen. Die jüngere Schwester Dorothea ist gerade 3 Jahre alt, Bruder Heinrich eben erst geboren. Es bricht eine schlimme, eine überaus schwere Zeit für die Schönaus an, die sie u.a. mithilfe der tatkräftigen, robusten und überaus fürsorglichen Mathilde überstehen. Nach dem Krieg muss die Familie zunächst erst einmal wieder zusammen wachsen, sieht sich jedoch bereits den nächsten Schwierigkeiten gegenüber. Gerade als es aussieht, als würde Deutschland wieder auf die Beine kommen, sich wieder in der Welt etablieren, wird es von den Nazis überrollt.

    Charaktere:

    Ihre Charaktere schreibt Heike Wolf absolut gekonnt, vielschichtig und so authentisch, dass man als Leser nur allzu oft das Gefühl hat, genau neben einer Figur zu stehen, ihr wie ein Schatten zu folgen und in die beschriebene Situation einzutauchen. 

    So konnte ich mich stets in die 3 Schönau Kinder – Lotte, Dorchen und Heinrich – hineinversetzen. Ich verstand ihre Sorgen und Nöte, ihre Verhaltensweisen. Es war für mich z.B. überaus nachvollziehbar, dass Lotte, die sehr an ihrem Vater Wilhelm hängt, diesem stürmisch in die Arme läuft, als er auf Fronturlaub nach Hause kommt, während Dorchen und Heinrich sich benehmen als stünden sie einem Fremden gegenüber. Tun sie ja auch! Eine solche Situation zu beschreiben, sodass ich als Leser zwar die Traurigkeit Wilhelms fühlen und absolut verstehen kann, aber mich gleichzeitig auch in die beiden Kinder hineindenken kann, ist großartig. Und so füllt Heike Wolf all ihre Figuren mit Leben, mit Charakter. Jede Figur – unabhängig davon, ob es eine Hauptfigur wie Charlotte ist oder ein Nebencharakter – ist ein Unikat, hat ihre ganz eigenen Züge und lebt vor dem inneren Auge des Lesers. So ist es möglich, sie zu lieben und sie zu verabscheuen, mit ihnen zu leiden, sich zu freuen oder zu weinen, so wie die Figuren im Buch es tun. Die Autorin schafft es immer wieder, dass man als Leser glaubt, es mit Freunden zu tun zu haben.

    Im Fall der Augusta – Charlottes Oma – ist es sogar passiert, dass ich sie zunächst überhaupt nicht ausstehen konnte, später sehr viel Sympathie für sie empfand und am Ende nicht mehr wusste, ob ich sie nun mag oder nicht. Ich fand ihre antisemitischen Äußerungen bereits weit vor dem ersten Weltkrieg abstoßend und ich konnte nicht verstehen, warum sie ihre Familie nicht mehr unterstützt. Sie erschien mir egoistisch und kalt. Im Krieg hat sie jedoch bewiesen, dass ihre Entscheidungen vielleicht kalt erscheinen mögen, aber auf jeden Fall sinnvoll und der Situation angepasst waren. Ich konnte sie so gut verstehen, als sie versuchte, ihre Tochter Amalie – Charlottes Tante – zum Arbeiten anzuhalten um den Unterhalt für ihre Familie zu verdienen, da auch deren Mann im Krieg war. Dann wieder traf sie Entscheidungen über die Köpfe vieler anderer hinweg, die ich nicht nachvollziehen konnte und die mich den Kopf schütteln ließen. Als sie starb, war ich traurig. Sie fehlte mir in der Familie.

    Ganz anders ist Mathilde, Haushälterin und Kindermädchen der Familie. Sie ist burschikos und rustikal, muss bisweilen auch schwere Entscheidungen treffen, aber sie ist klug und liebevoll. Bei ihr steht stets das Wohl der Familie im Vordergrund. Als die Schönaus kein Geld mehr haben, arbeitet sie sogar ohne Lohn. Sie hat mich überaus beeindruckt und mit ihrem schrägen Dialekt, den die Autorin so herrlich geschrieben hat, ist sie mir fast sofort ans Herz gewachsen – und dass, obwohl ich diesen Dialekt gar nicht mag. Ich hörte sie jedoch förmlich im Ohr, wann immer sie etwas sagte. Von Mathilde hatte ich ein sehr klares Bild vor Augen. 

    Charlotte ist schon ein recht besonnenes Kind, das ihre jüngere Schwester Dorchen hin und wieder bremsen muss, denn Dorchen ist demgegenüber ein Wirbelwind, fast draufgängerisch. Das ändert sich auch nicht, als aus den Kindern junge Mädchen und später junge Frauen werden. Auch hier gibt es wieder eine Situation, die so nachvollziehbar und herzerweichend war, dass es mir die Tränen in die Augen trieb. Eines Nachts vergriffen sich Dorchen und Charlotte an den Wintervorräten um sich einmal satt zu essen. Ich konnte es so gut verstehen, hatten sie doch immer Hunger. Hier war Dorchen die treibende Kraft und Charlotte wollte sie davon abhalten, aber der Hunger war stärker. Am nächsten Morgen hatten sie ein schlechtes Gewissen, doch weder Mathilde noch Luise haben sie dafür bestraft. Es war so unglaublich emotional und hallt so tief nach, dass ich selbst am Gemüseregal beim örtlichen Kaufmann an sie denken musste, weil Steckrüben – die von allen gehasst wurden, weil es das Einzige war, was es zu essen gab – gerade im Angebot waren. 

    Diese Charaktere können nur als Beispiele dienen. Man muss das Buch lesen um jeden von ihnen kennenzulernen. Und es ist ganz klar, den einen mag man, den anderen nicht. Dazu verändern sich die Charaktere im Laufe der Zeit zum Teil drastisch vor dem Hintergrund des persönlichen Schicksals und der politischen Lage. Manche Veränderung ist überaus angenehm, andere sind erschreckend. Und eben diese Veränderungen machen die Geschichte lebendig, lassen den Leser Verständnis, Widerwillen, vielleicht auch Zuneigung fühlen – ja fühlen! Die Charaktere berühren einen unweigerlich!

    Schreibstil:

    Heike Wolfs Schreibstil ist brillant! Sie schreibt bildgewaltig ohne sich in Details zu verlieren, sie lässt das Leipzig (und alle anderen Orte) Anfang des 20. Jahrhunderts glaubhaft vor dem inneren Auge auferstehen; sie zeigt es dem Leser und spricht nicht nur darüber. Den Ausspruch „Don’t say, show it!“ befüllt die Autorin mit Leben! 

    Wenn ich einen Roman lese, in dem ich Dinge finde, die zu einem bestimmten Landstrich gehören, finde ich das überaus charmant. Auch Heike Wolf hat solche Schmankerl genutzt. So nennt Wilhelm Charlotte liebevoll „mein Modschekiebschn“ (mein Marienkäfer). Es drückt so viel mehr aus als herkömmliche Sätze.

    Wilhelms Liebe zu Goethe verpackt die Autorin geschickt in Dialogen, in denen er sich gern bestimmter Goethe-Zitate bedient und in liebevollen Neckereien in der Familie, wenn er es nicht tut. Und der Familienhund heißt sicherlich auch nicht umsonst Mephisto.  

    Einen Zeitsprung von 1918 nach 1922 schreibt Heike Wolf sehr geschickt, indem sie die Trennung der Ereignisse durch eine Passage in 1989 herbeiführt, in der die fast 80jährige Charlotte ihrer Großnichte aus dieser Zeit berichtet. So bleibt nichts auf der Strecke und dennoch kann diese Geschichte gekonnt unterbrochen und an anderer Stelle weiter geführt werden.

    Der Leser des ersten Teils muss sich darauf gefasst machen, dass er den zweiten Teil unbedingt lesen will. Es bleiben nämlich Fragen offen, deren Antwort man nicht ohne weiteres selbst herleiten kann. Heike Wolf macht neugierig auf mehr und das auf eine sehr charmante Art und Weise – mit kleinen Andeutungen, die eben die Lust auf Teil 2 wecken. 

    Historischer Hintergrund:

    Ich weiß, dass die Autorin stets gründlich recherchiert. Insofern ist der historische Hintergrund nachvollziehbar und belegt. Dennoch steht dieser nicht im Vordergrund, sondern ist stets die Kulisse für die Geschichte, die die Autorin erzählt. Fakten werden nicht oberlehrerhaft präsentiert sondern vielmehr in die Geschichte verwoben – ganz so, als sind sie ein Teil von ihr. Es macht auf diese Art und Weise viel Spaß nicht nur die Geschichte der Familie Schönau zu lesen sondern ganz nebenbei auch noch etwas zu lernen.

    Fazit:

    Ein großartiges Buch, das mich als Leser alle Emotionen, derer ein Mensch fähig ist, durchleben ließ. Es hat mich zu Tränen gerührt und mit einer Wärme für einige Charaktere erfüllt, die unglaublich ist. Der zweite Teil ist Pflichtlektüre, denn es bleiben einige Fragen für diesen zweiten Teil übrig – gekonnt offen gelassen! Must read – nicht nur für Fans von historischen Romanen! 5 von 5 Sternen. 


    Danke Heike!

  8. Cover des Buches Woher ich komme (ISBN: 9783499233388)
    Alexa Hennig von Lange

    Woher ich komme

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Im Familienurlaub sind Mutter und jüngerer Bruder nicht von der Wattwanderung zurückgekommen, jetzt ist die Ich-Erzählerin allein mit ihrem Vater, der sich noch retten konnte. Assoziativ erzählt sie von dem Unglücksmoment, von Magersucht und geschlossener Psychiatrie, aber kaum von ihrem aktuellen Leben und Ihrem "Mann". Alle paar Zeilen springt der Inhalt von einer Situation zur nächsten, so daß man sich bei diesem schmalen Büchlein zu höchster Konzentration zwingen muß. Für mich eine besondere Leseerfahrung.
  9. Cover des Buches Alles auf Anfang, Marie! (ISBN: 9783423213752)
    Ursula Schröder

    Alles auf Anfang, Marie!

     (25)
    Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika

    Zum Buch:
    Marie ist seit Jahren Hausfrau und Mutter. Ihr Mann ist beruflich viel unterwegs. Nun ist ihr Sohn ausgezogen und das Haus ist leer. Da stolpert sie über eine Ersatzfamilie, in der sie sich engagiert. Aber nicht jede Hilfe ist willkommen.

    Meine Meinung:
    Ursula Schröder hat einen Roman geschrieben, der sich zwar leicht und locker liest, aber auch ein wenig nachdenklich stimmt. Ich selbst lebe, wie Marie in einer heile Welt-Blase, in der man sich kaum Gedanken über die Schichten darüber oder darunter macht. Plötzlich damit konfrontiert, würde ich wahrscheinlich auch in Aktionismus verfallen, wie Marie - da muss man doch helfen!
    Aber nur weil etwas für einen selbst gut ist, muss das nicht für andere gelten.

    Fazit:
    Stimmt ein bisschen nachdenklich in meiner heile Welt-Blase.

  10. Cover des Buches Liebe (ISBN: 9783949315039)
    Corrinne Averiss

    Liebe

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Lia48

    Was ist eigentlich Liebe?
    Bei Emma zu Hause liebt jeder jeden: Mama, Papa, Bruder Ben, Hund Krümel und Emma – sie haben sich alle gegenseitig gern.
    Wenn man sich lieb hat, ist man sich gerne nah, erklärt Mama. Die Liebe hält sie zusammen warm, wie ein dicker Schal.
    Für Emma ist die Liebe auch wie ein Licht, das einen ausfüllt und erhellt.
    Als sie in die Schule kommt, muss sie ohne ihr gewohntes Umfeld in das für sie neue, große Gebäude gehen.
    Doch Mama beruhigt sie und erklärt, dass die Liebe sie wie eine dehnbare Schnur immer miteinander verbinden wird.
    Emma ist noch etwas unsicher, doch ihre Lehrerin ist für sie da, als sie traurig ist. Und Emma stellt fest, dass in der Schule neue Schnüre zu anderen Menschen entstehen können.
    Schließlich erkennt Emma, dass sich eine Schnur zwar auch mal verheddern kann, aber deshalb noch lange nicht reißt. Denn die Liebe verbindet sie mit den anderen…

    So ein schöner Inhalt verpackt in einer liebevollen und hochwertigen Aufmachung des Buches. Beim Zuckersüßverlag ist der Name Programm – wie wunderschön ist schon allein das Cover!? Hier schauen sich Mutter und Tochter liebevoll an uns sind mit einer goldenen Schnur miteinander verbunden.
    Dazu ist die Aufmachung sehr hochwertig, mit glänzenden Details und Leinenbindung am Rand. So nimmt man das Buch gerne in die Hand!

    Die Idee im Buch, Liebe anhand von Schnüren darzustellen, die uns mit anderen verbindet, finde ich einfach herzerwärmend und anschaulich für Kinder verbildlicht. Richtig klasse!

    Das Bilderbuch spricht Kinder besonders auf der emotionalen Ebene an. Wie fühlt sich Liebe eigentlich an? Was passiert mit ihr, wenn wir uns körperlich voneinander entfernen? Was, wenn ich in die Schule komme, oder woanders übernachte?
    Gerade wenn Ereignisse anstehen, die neu für die Kinder sind, und bei denen sie sich von den Bezugspersonen eine Weile entfernen, kann dieses Bilderbuch wunderbar eingesetzt werden, um Unsicherheiten zu mindern. Denn die Liebe verbindet uns, egal wie weit wir voneinander entfernt sind!

    Durch die kurzen Texte stehen die Bilder sehr im Vordergrund. Die Farben sind nicht zu grell, was ich gerne mag. An Gestik und Mimik lassen sich die Gefühle von Emma gut erkennen, sodass sich die Kinder in sie hineinversetzen und Empathie entwickeln können. Die Verbildlichung der Liebe durch Schnüre und Licht kommen gut zur Geltung.

    Durch die dargestellte Vielfalt im Buch (Ben trägt etwas längere Haare, die Menschen haben unterschiedliche Hautfarben, die Kinder essen mit Stäbchen, Glückskekse und verschiedene Speisen liegen auf dem Tisch,…) kann diese bereits für Kinder zur Normalität werden.

    FAZIT: Ein wundervolles, hochwertig aufgemachtes und herzerwärmendes Bilderbuch über die Liebe, die uns wie eine dehnbare Schnur auch über Entfernungen hinweg miteinander verbindet. Sie kann sich zwar mal verheddern, aber deshalb wird sie nicht reißen. 5/5 Sterne und eine große Empfehlung für ein sehr berührendes Bilderbuch für Kinder ab ca. 4 Jahren! Besonders vor Trennungssituationen, bei Trennungsangst oder bei Heimweh zu empfehlen!

  11. Cover des Buches Hufeland, Ecke Bötzow (ISBN: 9783550050312)
    Lea Streisand

    Hufeland, Ecke Bötzow

     (5)
    Aktuelle Rezension von: KerstinTh

    Franzi ist ein wahres DDR-Kind. Ihre Eltern kämen gegen das Regime, doch Franzi ist Feuer und Flamme von den Pionieren und der gesamten Struktur der DDR. Doch dann fällt die Mauer und plötzlich sind sie auch Westdeutsche. Wird Franzi damit klarkommen?


    Dieser Roman begleitete ein kleines Mädchen durch ihre Kindheit und Jugend. Die Kindheit verbringt sie in der gutbehüteten DDR mit den Pionieren und ihre Jugend im sozusagen Wilden Westen. Somit spielt dieser Roman in den 80 und 90er Jahren. Stellenweise fühlte ich mich selbst zurückversetzt und vieles kam mir aus meiner eigenen Kindheit sehr bekannt vor. Lea Streisand ist es wirklich wunderbar gelungen Franzi Leben einzuhauchen. Franzi ist ein sehr sympathisches Mädchen, das total authentisch rüberkommt. Gerne würde man selbst in der Hufelandstraße, Ecke Bötzow wohnen. Dieser Roman zeigt hervorragend, wie unterschiedlich Kinder und Erwachsene die DDR und den Westen wahrgenommen haben.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und ich flog nur so über die Seiten. Die Geschichte ist wirklich sehr lebendig – zum einen Dank der Charaktere und zum anderen aufgrund der vielen Geschehnisse. Die Charaktere sind alle toll umgesetzt und sehr verschieden. Es wurde einige Typen bedient. Vielleicht waren es sogar zu unterschiedliche Menschen, aber dadurch bekam man als Leser sehr viele Blickwinkel auf die damaligen politischen Geschehnisse.


    Dieses Buch gibt einen wunderbaren Einblick in eine Kindheit zum Ende der DDR und zeigt auf, wie es für ein Kind war den Mauerfall und die Wiedervereinigung mitzuerleben. Ich habe dieses Buch verschlungen, deshalb vergebe ich gerne volle fünf von fünf Sterne.

  12. Cover des Buches Der kleine Drache Kokosnuss kommt in die Schule (ISBN: 9783837108934)
    Ingo Siegner

    Der kleine Drache Kokosnuss kommt in die Schule

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Der erste Schultag ist für jeden etwas ganz besonderes. Auch für Drachenkinder.

    Für den kleinen Drachen Kokosnuss ist es endlich soweit, denn dort lernt er Lesen, Rechnen und auch schwimmen.

    Und noch dazu trifft er auf seinen neuen besten Freund, Oskar der Fressdrache.

    Beim ersten Schulauflug gerät die Drachenklasse auf ihrem Floß in Seenot.

    Ob Oskar seinem neuen Freund helfen kann?



    Mein Eindruck zur Hörbuch- bzw. Buchreihe:

    Wir haben bereits einige Kokosnuss-Bücher gelesen und gehört und sind daher mit den Hauptcharakteren Kokosnuss (Flugdrache), Matilda (Stachelschwein) und Oskar (vegetarischer Fressdrache) vertraut.

    Mit welchem der (Hör-)Bücher man beginnt oder ob man schon welche gehört bzw. gelesen hat, ist irrelevant, denn die Geschichten sind voneinander unabhängig.
    Sollte doch einmal eine vorherige Handlung aufgegriffen werden, so wird dies kurz erläutert.

    Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und der Mut, die Hilfsbereitschaft sowie der Zusammenhalt der beiden Drachenkinder Kokosnuss und Oskar sowie dem Stachelschwein Matilda zieht sich wie ein roter Faden durch all ihre Abenteuer.


    Meine Meinung zur Umsetzung als Hörbuch:

    Die Qualität eines Hörbuches steht und fällt mit der Stimme des Erzählers.

    Edgar M. Böhlke als Sprecher gefällt mir aufgrund seiner ruhige Erzählweise sehr gut (prima zum Einschlafen geeignet).

    Mit verschiedenen Stimmlagen sorgt er dafür, dass man die Charaktere auch akustisch voneinander trennen kann.

    Das Hörspiel ist mit etwa eineinhalb Stunden Spielzeit auch für jüngere Hörer nicht zu lang.

    Im Gegensatz zu den "neuen" Hörbüchern, die von Philipp Schepmann gelesen werden, kommt dieses ohne Geräusche, musikalische Untermalung und Lieder aus. 

    Rundum eine gelungene Umsetzung!


    Meine Meinung zum Inhalt der Geschichte:

    Dieses Abenteuer macht besonders, dass Kokosnuss das erste Mal auf den kleinen Fressdrachen Oskar trifft und hier eine besondere Freundschaft beginnt. Zum Ende der Geschichte ist dies sehr schön (und ein wenig kitschig) dargestellt.

    Das Abenteuer ist flüssig und spannend erzählt. Vom Inhalt der Schultüten bis hin zu den Erlebnissen in der Drachenschule gibt es für i-Dötzchen viele Parallelen zu entdecken. 

    Besonders der "Streit" zwischen dem Affen und dem Fressdrachen Oskar bleibt im Gedächtnis. Denn während das Äffchen prima rechnen kann, steht Oskar total auf dem Schlauch. Da Fressdrachen im Gegensatz zu Feuerdrachen und Stachelschweinen keine Schule besuchen, kann Oskar weder rechnen noch schreiben.

    Für Schmunzeln gesorgt, dass die Fressdrachen-Eltern beschwindelt werden müssen, damit Oskar statt wie üblich den Tag über rumzustromern in die Schule gehen und etwas lernen kann. Normalerweise verhält es sich andersherum ;-)


    Zum Ende ist man ganz besonders stolz auf Oskar, denn er lernt nicht nur tauchen und schwimmen sondern wird zum Retter in der Not. Sehr zur Verwunderung seiner Eltern, die nach anfänglichem Ärger natürlich wahnsinnig erleichtert und stolz auf ihren Drachenjungen sind.


    Fazit:

    Ein spannendes und Kokosnuss-Abenteuer: der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und ein kleiner Einblick in das Schulleben der Drachenkinder.


    Ein wunderbares Geschenk zur Einschulung, welches gemeinsam gehört werden kann.

    Die Umsetzung als Hörbuch ist mit Edgar M. Böhlke sehr gut gelungen!


    ...

    Resensiertes Hörbuch: "Der kleine Drache Kokosnuss kommt in die Schule" aus dem Jahr 2005 gelesen von Edgar M. Böhlke 



  13. Cover des Buches Der schwarze See (ISBN: 9783499134388)
    Hella S. Haasse

    Der schwarze See

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch spielt in den 30er Jahre in Niederländisch-Indien (dem heutigen Indonesien): Der Icherzähler ist der Sohn eines Geschäftsführers auf einer Teeplantage in der holländischen Kolonie und ist mit Urug befreundet, einem der zahlreichen Kinder des Mansurs (d.h. Aufsehers) auf der Plantage. Die beiden sind die besten Freunde und verbringen ihre ganze Zeit miteinander, was den Eltern des Icherzählers nicht ganz recht ist, weil sie ihren Sohn für etwas besseres Halten, der u.a. durch den Einfluß von Urug noch nicht mal richtig holländisch spreche. Später, als die beiden erwachsen sind, steht Urug dem anderen als Partisanenkämpfer gegenüber...Das Buch ist gut geschrieben, unterhaltsam, und mit einer Länge von nicht einmal 100 Seiten was für zwischendurch.
  14. Cover des Buches Soundtrack meiner Kindheit (ISBN: 9783499625923)
    Jan Josef Liefers

    Soundtrack meiner Kindheit

     (43)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife
    Vor einigen Wochen habe ich das Hörbuch mit Hape Kerkelings Biografie Der Junge muss an die frische Luft gehört und geliebt. Beide, er als auch Jan Josef Liefers wurden 1964 geboren und sind somit meinem eigenen Alter recht nah. Hiermit hören die Gemeinsamkeiten jedoch auch schon auf. Während Hape, wie ich, im Westen Deutschlands aufwuchs, verbrachte Jan Josef seine Kindheit, Jugend sowie seine jungen Erwachsenen Jahre in Osten Deutschland, in und um Dresden. Wie unterschiedlich wir aufwuchsen, wurde mir durch dieses Buch erst bewusst. Wir lebten wirklich in sehr ungleichen Ländern, hörten unterschiedliche Musik, kannten andere Schauspieler und Filme und schlugen uns doch oft mit völlig andersartigen Problemen rum. Um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen möchte ich hier jedoch betonen, dass ich von Herrn Liefers als Schauspieler und Musiker absolut begeistert bin. Lediglich diese Biografie wurde für mich zwischendurch immer wieder ein bisschen zäh.
  15. Cover des Buches Frau Hoppes erster Schultag (ISBN: 9783407761767)
    Axel Scheffler

    Frau Hoppes erster Schultag

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Koehler-trifft-Buch

    Der erste Schultag ist nicht nur für Erstklässler aufregend, sondern auch für frischgebackene Lehrerinnen. Zumindest die braunäugige Hasendame Henriette Hoppe ist schrecklich nervös vor ihrem ersten Tag als Lehrerin. Grüffelo-Macher Axel Scheffler und Texterin Agnès Bertron gelingt mit ihrem Bilderbuch „Frau Hoppes erster Schultag“ – erschienen im Verlag Belz & Gelberg – ein interessanter Perspektivwechsel für die Einschulung. Kinder erfahren so, dass auch Erwachsene ganz schön Lampenfieber vor einem neuen Lebensabschnitt haben.

     

    Bei Frau Hoppe geht aber auch wirklich alles drunter & drüber. Sie verwechselt den Ort ihrer Schule, weiß überhaupt nicht, was sie anziehen soll und verschläft fast den ersten Schultag. Wäre nicht der freundliche Postbote gewesen, wäre sie sogar im Nachthemd in die Schule geradelt. Doch dort angekommen, wird Frau Hoppe immer souveräner und meistert alle Unwägbarkeiten. Denn einige Dinge laufen natürlich anders, als sie sich das vorgestellt hat. Wie beispielsweise die erste Malstunde, in der sie von den Kindern lernt, wie kreativ Malen tatsächlich sein kann. Aber das gehört eben auch zum neuen Schulalltag.

     

    „Frau Hoppes erster Schultag“ wird vom Verlag Beltz & Gelberg für Kinder ab vier Jahren empfohlen. Mit dem Wechsel der Perspektive lernen sie, dass auch aus der Sicht von Lehrern und Lehrerinnen nicht alles wie geplant läuft. Es gibt eben auch Dinge, die nicht vorhersehbar sind. Und dass man mit diesen Dingen umgehen kann, lehrt das kleine Buch ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Die Illustrationen sind toll gemacht, der Text ist kurz und spannend geschrieben.
  16. Cover des Buches Die Häschenschule-Pop-Up (ISBN: 9783872863652)
    Fritz Koch-Gotha

    Die Häschenschule-Pop-Up

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Meine Großmutter hat es schon gelesen, meine Mutter, ich - und dann habe ich es immer wieder meinen Töchtern vorgelesen. Ich kann es heute noch auswendig. Ein Must-Have!
  17. Cover des Buches Die fabelhafte Reise zu den ABC-Inseln (ISBN: 9783468210020)
    Andrea Schütze

    Die fabelhafte Reise zu den ABC-Inseln

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfee82
    Klappentext:
    Was passiert, wenn Faultier Friedrich faulenzt und Monsterpapa Marius marktfrischen Maulwurfsmatsch mitbringt, erleben Lea, Tim und Emily auf ihrer Reise zu den Fabelhaften ABC-Inseln. Denn jede Insel birgt ihr eigenes Geheimnis, bietet spannende Abenteuer oder beherbergt ganz besondere Bewohner.
    Ein fantasievoller Buchstaben-Spaß, der Kinder und Eltern ansteckt, mit Sprache zu spielen und eigene ABC-Inseln zu entdecken!

    Cover:
    Für mich ein "typisches" Langenscheidt-Cover. Auch ohne das große "L" vorne, würde ich sofort erkennen, von welchem Verlag es ist.
    Das Bild ist toll, denn es passt zur Geschichte. Die Farben sind dezent und nicht zu grell gewählt und die Zeichnungen auf dem Buch und auch innen sind von Judith Ganter so liebevoll gestaltet, dass sie ein Blickfang für Groß und Klein sind.

    Meine Meinung:
    Die ABC-Inseln sind sozusagen ein Familienausflug, denn Opa Heinrich hat Geburtstag und er unternimmt mit den drei Enkelkindern immer aufregende Ausflüge die wahre Abenteuer sind.
    Dieses mal bauen die drei auf dem Dachboden aus ein paar Stühlen, einem Bettlaken und noch allerhand anderer Sachen ein Schiff und dann machen sie sich mit Opa Heinricht als Kapitän auf zu den ABC-Inseln, denn Opa hat ein Buch dabei, das "Alphabetarium" in dem stehen die Geschichten zu den Inseln.
    Ganz toll ist wirklich das zu jedem Buchstaben der Text auch nur aus dem jeweiligen Buchstaben als Anfangsbuchstabe jedes Wortes besteht. Ein kleines Beispiel: Verbotenerweise vernascht Vampirjunge Viktor vier violette Veilchen. (Seite 58)
    In der Zwischenzeit, zwischen den Inseln unterhält sich die Familie über das Erlebte und über das, was sie auf der nächsten Insel erwarten könnte.
    Was mir nicht gefällt, sind einige Ausdrücke. "Krass" und "kotzen" sind nur zwei davon. Natürlich weiss ich, dass viele junge Leute heute so reden, doch ich bin ein Gegner davon, soetwas noch zu fördern und vor allem da das Buch ab 5 Jahren ist.

    Fazit:
    Ein liebevoll gestaltetes Buch mit reimenden Abenteuern, das auch zum Vorlesen gut geeignet ist. (Am Besten immer nur einen Buchstaben, da es sonst zuviel wird).
  18. Cover des Buches Hallo Lina 1. Schule ist nur halb so wild. ( Ab 8 J.) (ISBN: 9783505107948)
  19. Cover des Buches Millie geht zur Schule (ISBN: 9783841500830)
    Dagmar Chidolue

    Millie geht zur Schule

     (13)
    Aktuelle Rezension von: parden
    FÜR SCHULANFÄNGER NICHT EMPFEHLENSWERT!

    Endlich: Millie darf zur Schule gehen! Wurde aber auch Zeit, schließlich kann sie sogar schon Zahlen lesen. Ist ja auch pickepackeleicht: Die Dreien sehen nämlich aus wie Mäuseohren und die Zweien wie Eiernudeln! Aber das Wichtigste für echte Schulkinder sind die Zahnlücken, sagt Mama. Mindestens eine muss man haben, wenn man in die Schule kommt. Gerade noch rechtzeitig verliert Millie dann tatsächlich einen Zahn! Klar, dass so am ersten Schultag gar nichts mehr schiefgehen kann – bis auf die Sache mit der Schultüte ohne Süßigkeiten...

    Ich habe durchaus schon Bücher gelesen, die sich an Schulanfänger wenden oder an die Kinder, die es bald werden. Als solches würde ich dieses Buch auch verstehen, aber ich habe hier ehrlich gesagt so einige Male mit den Ohren geschlackert.

    Was würde ich von solch einem Buch erwarten? Einen Hauptcharakter im entsprechenden Alter, das Kind aufgeregt vor der Schule und dem, was auf es zukommen mag, die ersten Erlebnisse, Unsicherheiten, ein allmähliches Hineinkommen in die neuen Abläufe. Dabei würde ich erwarten, dass die Geschichten Mut machen, die Eltern unterstützend zur Seite stehen und das Kind allmählich reifer wird. Ich würde erwarten, dass der Spaß betont wird und dass Wert gelegt wird auf einen adäquaten und netten Umgang miteinander.

    Was aber bekommt man hier? Ja, mit Millie bekommt man ein sechsjähriges und durchaus aufgewecktes Mädchen, das gerne quatscht und sich darauf freut, mit einer Kindergartenfreundin bald in die Schule zu gehen. Ich fand es auch nicht schlimm, dass es Millie schwerfiel, bei der Begrüßungsrede der Direktorin still zu sitzen - allerdings hätte hier doch wohl eine Ermahnung ausreichen sollen, damit Millie versteht, dass sie sich nun ruhiger verhalten soll. Stattdessen quatscht sie ständig mit ihrer Freundin, lässt deren Schultüte platzen und grüßt ihre hinten sitzende Mutter laut quer durch die Halle.

    Ich fand es zwar etwas befremdlich, dass Millie sich - auch in anderen Situationen - zuweilen schwer tat, sich angemessen zu verhalten, aber gut, solche Kinder gibt es schließlich auch. Was ich dagegen richtig schlimm fand, war das oftmals nicht akzeptable Vokabular, das sich hier immer wieder findet. Millie will anderen Kindern in bestimmten Situationen eine reinhauen, fragt ihren Vater, ob er 'blöd' sei, schätzt die Lehrerin wegen ihrer Kuhaugen ('Muhmuh-Lehrerin'), sieht, wie ihr Vater fast auf die Schnauze fliegt, ist betrübt als ihre Mutter kotzen muss usw. Was bitte haben solche Begriffe in einem Kinderbuch zu suchen?

    Was ich auch schlimm fand, waren die Erlebnisse, die Millies erste Schultage prägten. Schon in der zweiten Woche verstellt ihr z.B. ein Viertklässler jeden Tag den Zugang durch die Schulpforte. Millie will nicht weinen, weil er sie einfach nicht durchlässt, sondern läuft statt dessen über die Straße in ihren alten Kindergarten und geht dementsprechend erst später in ihre Klasse. Die Lehrerin ist natürlich nicht begeistert, aber Millie erzählt ihr nicht was los war, erzählt auch den Eltern später nichts. Als sich das einige Tage lang wiederholt, ist die Lehererin entsprechend sauer, schreibt auch etwas ins 'Muttiheft' (was für ein Begriff!) und erwartet die Unterschrift der Eltern.

    Millie beschließt daraufhin - wieder einmal - zu lügen und behauptet am nächsten Tag, sie hätte schulfrei. Millie plant schon die nächsten Tage - einmal will sie die Schulzeit in ihrem alten Kindergarten absitzen und behaupten, sie hätte frei, einmal bei einer Nachbarin und dann erstmal Wochenende... Durch Zufall fällt das Lügengebäude in sich zusammen, und erst da erzählt Millie ihrer Mutter, was eigentlich los ist. Nachdem sich das Problem kapitellang zuspitzen konnte, wird es erst recht spät durch Millies Vater gelöst - viel zu beängstigend für Kinder in dem Alter.

    Was auch keinen Mut macht, ist die Tatsache, dass Millie durch ihr ständiges Zuspätkommen immer etwas von der Stunde verpasst und sie sich deshalb mit den Hausaufgaben schwer tut. Das Topflappenhäkeln (Erstklässler in der zweiten Woche, ist klar...) gelingt Millie auch irgendwie so gar nicht, und sie ist einfach nur frustriert. Erst als ihre Mutter irgendwann zufällig merkt was los ist und mit ihr übt, geht es plötzlich besser - aber auch da ist bis zur Lösung schon viel Zeit vergangen, und das ungute Gefühl für die Situation zieht sich durch. Überhaupt wird schon vor dem ersten Schultag von verschiedenen Erwachsenen betont, dass jetzt 'der Ernst des Lebens' beginne. Sollten Kinder nicht erst einmal mit freudiger Zuversicht in die Schule gehen?!

    Für mich ist dieses Buch für Schulanfänger eindeutig nach hinten losgegangen. Weshalb es dazu auch viele positive Stimmen gibt, erklärt sich mir ehrlich gesagt nicht... Von mir gibt es hier definitiv keine Empfehlung!


    © Parden
  20. Cover des Buches Emmi & Einschwein. Schulstart mit Eierkuchen (ISBN: 9783789114793)
    Anna Böhm

    Emmi & Einschwein. Schulstart mit Eierkuchen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: LeosUniversum

    Inhalt:
    Heute ist ein ganz besonderer Tag für Emmis Fabelwesen Einschwein. Denn heute ist Einschweins erster Schultag. Emmis Fabelwesen verspricht, sich ganz fein und vornehm zu benehmen. Doch ob das klappen wird? Schon auf dem Weg zur Schule werden Emmi und Einschwein aufgehalten und kommen zu spät. Wird Einschwein die Zuckertüte dennoch erhalten, die es sich so unbedingt wünscht?

    Meinung:
    Bisher sind bereits 5 Bände der zauberhaften Reihe erschienen, allerdings für das Lesealter 8 – 10 Jahre. Mit diesem Buch können endlich auch die allerkleinsten Leser in die „Emmi & Einschwein“-Welt versinken. Die Illustrationen von Susanne Göhlich sind einfach zuckersüß und diesmal sogar in Farbe! Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker, der Text ist kindgerecht und leicht verständlich. Die Kürze der Kapitel und die gut lesbare Schrift sind vor allem für Erstleser optimal geeignet. Mal lustig und fröhlich, mal spannend und aufregend macht Einschweins Schulstart große Lust aufs Lesen. Spitzenmäßig finde ich übrigens die bunten Kästchen mit Fragen, die zum Mitmachen einladen. Einschwein ist mein Lieblingscharakter dieses Buches. Allein schon die Idee, kein Einhorn sondern ein Einschwein in den Vordergrund zu stellen, finde ich richtig niedlich. Auch die restlichen Charaktere passen perfekt in die Geschichte und wachsen einem regelrecht ans Herz. Bei all meiner Sympathie und Liebe zu Einschwein habe ich allerdings auch etwas zu bemängeln: Begriffe wie Zuckertüte gibt es bei uns im süddeutschen Raum nicht und auch die Tatsache, dass Emmi in die 3. Klasse geht, aber bereits 10 Jahre alt ist, hat mich etwas verwirrt. Alles in Allem ist dieses Buch aber eine ideale Lektüre für angehende Schulkinder und somit das perfekte Geschenk für die Zucker- bzw. für die Schultüte.

    Fazit:
    Mit „Schulstart mit Eierkuchen“ von Anna Böhm ist nun endlich auch ein Buch für Erstleser aus der zauberhaften Reihe „Emmi & Einschwein“ erschienen. Diese liebenswerte und fantasievolle Geschichte, die für Kinder ab 5 Jahren zum Vorlesen oder dem ersten Selbstlesen geeignet ist, hat mich bestens unterhalten. Von mir gibt es sehr gute 4,5 von 5 Sternchen.

  21. Cover des Buches Kinder sind was Wunderbares, das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen (ISBN: 9783404608720)
    Johann König

    Kinder sind was Wunderbares, das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Johann König und seine Familie – Geschichten aus dem Alltag. Oder: Hoffentlich ist das nicht wahr!

    Meine Meinung:
    Ich finde Johann König witzig. Ich mag die Art wie er seine Geschichten vorträgt und was er auf der Bühne von sich gibt. Sein erstes Buch „Der Königsweg“ hat mir sehr gut gefallen, daher wollte ich „Kinder sind was Wunderbares“ unbedingt haben und lesen. Und ich bin bzw. war schockiert. Ein Buch über zwei überforderte Elternteile, die das Mittagsprogramm im TV nicht besser hätte darstellen können. Ein Alkohol- und Kaffesüchtiger Papa und eine Mutter, welche lieber ihre Freizeit beim Yoga oder mit Freunden verbringt und wenn sie mal was mit den Kindern macht, dann nur um sie zu stillen. Alle drei Kinder (ganz klein, Kindergarten und Schule) sind quengelig und unerzogen. Kennen keine Regeln / Grenzen und kommen viel zu spät ins Bett! In sich sind die Geschichten rund, aber nicht witzig, sondern schon fast ein Fall für das Jugendamt.

    Cover:
    Das Cover spiegelt den Inhalt wunderbar wieder. Ein hilfloser Mann und die Kinder machen alles kaputt.

    Fazit:
    Dieses Buch ist was wunderbares: Das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen! Dann gäbe ich wohl auch mehr Sterne. So habe ich dieses Werk frühzeitig aufgegeben und daher gibt es nur einen Stern und keine Leseempfehlung.

  22. Cover des Buches Puckis erstes Schuljahr (ISBN: 9783958221529)
    Magda Trott

    Puckis erstes Schuljahr

     (64)
    Aktuelle Rezension von: bookaholic_
    Der zweite Band der Pucki Reihe erzählt von dem ersten Schuljahr der kleinen Försterstochter Hedi Sandler. Wir erleben, wie Pucki die Schule wahrnimmt und wie sie sich mit den Kindern, die in ihrer Klasse sind, versteht. Außerdem dürfen wir mitverfolgen, wie ein ärmeres Stadtkind die Ferien bei der Familie verbringt und auch mit welcher Freude Pucki auf das Weihnachtsfest hinfiebert.

    Eigene Meinung
    Auch der zweite Band der Pucki-Reihe konnte mein Herz wieder erobern. Pucki, die eigentlich Hedi heißt, aber von allen einfach Pucki genannt wird, ist ein so bezauberndes Mädchen, das nie böses im Sinn hat. Sie ist herzensgut und ich wünschte, Pucki wäre meine Freundin gewesen, als ich so klein und jung war.
    Der Autorin gelingt es hier sehr gut, durch anmutige Worte, die Wichtigkeit und Schönheiten der Natur nahezubringen, ohne in moralisches Palawer auszuarten.
    Ich las das Buch in einem Schwung und genoss jede Seite, die mich zum Lächeln, Nachempfinden und Nachdenken brachte.

    FAZIT: Ein so schönes Buch voller Herzenswärme und Fröhlichkeit. Diese tolle Reihe lässt mich immer für eine kleine Weile die Welt wieder durch Kinderaugen sehen. <3

  23. Cover des Buches Die kleine Spinne Widerlich - Komm, wir spielen Schule! (Mini-Ausgabe) (ISBN: 9783833906497)
    Diana Amft

    Die kleine Spinne Widerlich - Komm, wir spielen Schule! (Mini-Ausgabe)

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Die kleine Spinne Widerlich ist schon ganz aufgeregt. Bald ist ihr erster Schultag. Um sich die Zeit bis dahin zu vertreiben spielt sie mit Minni Spinni Schule. Hierzu besucht sie befreundete Spinnen, die ihr mehr zu den einzelnen Schulfächern erzählen können und mit ihr Schule spielen.

    Die Bilder zu diesem Bilderbuch sind einfach niedlich gemalt. Keiner hat Angst vor der kleinen Spinne Widerlich und auch die anderen Spinnen haben herrliche charakterliche Darstellungen. So gehen die zwei als erstes zu Niesi, der dann mit ihnen weiter zieht. Rechnen lernen sie bei Onkel Langbein,Sport machen sie mit Mucki,Tante Igitte bringt ihnen anhand der Entwicklung eines Schmetterlings das Fach Sachunterricht näher, Kunst vermittelt MIro, lesen gibt es bei Oma Erna und Bella bringt ihnen mit ihrem Harfespiel die Musik näher. Natürlich machen die drei auch mal Pause und auf dem Heimweg besprechen sie wie es wohl sein wird und neben wen man sich setzt und was in der Schultüte sein kann.

    Ein schönes Buch für Vorschulkinder im letzten Kindergartenjahr, die dann angeregt werden sich auch über Schule auszutauschen und so ihre Fragen beantwortet bekommen.

    Wieder ein niedliches neues Abenteuer was wir nur empfehlen können.

  24. Cover des Buches Hurra, ich komme in die Schule! (ISBN: 9783815799628)
    Ingrid Uebe

    Hurra, ich komme in die Schule!

     (1)
    Aktuelle Rezension von: connychaos
    Der erste Schultag - und schon geht es in Kims neuer Klasse drunter und drüber: Ergün will lieber wieder nach Hause, Kai-Uwe entpuppt sich sofort als Angeber und Nathalie muss so dringend aufs Klo, dass sie anfängt zu heulen ... Dass Schule immer wieder spannend ist und richtig Spaß macht, das ist den Kindern der Mäuseklasse trotzdem schnell klar. Ein fröhlicher (Vor-)Lesespaß zur Vorbereitung auf den ersten Schultag und die Zeit danach. In diesem Buch geht es in zehn lustigen Geschichten rund um den Schulalltag eines Erstklässlers. In der Ich-Perspektive wird die Geschichte von Kim erzählt. Wie sie ihren ersten Schultag erlebt, alleine mit ihren Freunden den Schulweg meistert, lesen lernt und Lampenfieber bei der ersten Schulaufführung hat. Das Buch ist wunderschön illustriert, so wie ich es bei Büchern des Coppenrath Verlags eigentlich auch gewohnt bin. Die Themen sind für Jungen und Mädchen interessant. Etwas enttäuscht bin ich aber dennoch. Die Geschichten sollen ja eigentlich aus der Sicht des Mädchens Kim erzählt werden, leider ist die Sprache aber sehr steif und förmlich, die Sätze sind recht lang und verschachtelt. Für Schul- und Leseanfänger also schwer zu verstehen und zu lesen. Außerdem ist das Buch, aus meiner Sicht, eher als Vorlesebuch zu verwenden da die Schrift recht klein und die Geschichten sehr lang sind. Die einzelnen Geschichten sind auch nicht in Absätze und mit vielen Illustrationen aufgelockert, so dass das Lesen den Kindern einfacher fallen könnte. Eigentlich eine schöne Idee aber die Umsetzung hat hier, so finde ich jedenfalls, nicht ganz so gut geklappt.

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