Bücher mit dem Tag "einstein"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "einstein" gekennzeichnet haben.

129 Bücher

  1. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Essenzstab (ISBN: 9783958342255)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Essenzstab

     (271)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Zu aller erst muss ich erwähnen, dass ich es richtig toll finde das am Anfang des Buches eine kurze Zusammenfassung des vorherigen Bandes erzählt wird. Der Autor vermag es super seine eigene Geschichte zusammenfassen :D 

    Ich war also direkt wieder in der Geschichte drin ohne meine Gehirnzellen aktivieren zu müssen. Die Hauptstory dreht sich hauptsächlich um die Charaktere Alex und Jen und welch Überraschung, die beiden sind sich doch nicht so unähnlich wie sie denken. Das kommt jetzt nicht wirklich überraschend aber dennoch finde ich es sehr schön und angenehmer als wenn sie sich ständig im Weg stehen. Die Geschichte war wieder durchgehend flüssig zu lesen mit einer guten Portion Humor:

    "Es ist fünf vor zwölf, Albert", warnte Johanna. 

    "Du und deine Metaphern." 

    "Nein, es ist wirklich fünf vor zwölf." 

    "Oh, schon."

    Ich liebe diese bildliche Sprache, denn man fühlt sich direkt hineinversetzt in die Charaktere als auch die Orte. Es gefällt mir zusätzlich das in diesem Band, neben der Vertiefung der Hauptcharaktere, auch die Schattenfrau näher erläutert wird. Die Frage nach dem Verräter bleibt aber immer noch unbeantwortet und so bleibt einem nichts anderes übrig als den nächsten Band zu lesen, denn das Ende war wirklich fies. 

    Langeweile kommt bei diesem Buch nicht auf, sie könnte eine meiner Lieblingsserien werden.

  2. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Feuerblut (ISBN: 9783958342453)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Feuerblut

     (159)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Feuerblut ist der 4. Teil aus der Reihe Erbe der Macht von Andreas Suchanek. Da vermutet wird, dass die Schattenfrau etwas mit den Ashwells zu tun hat machen sich die drei C‘s (Clara, Chloe und Chris) auf den Weg zu den Ashwells. Dort angekommen können sie aber nicht in Ruhe recherchieren und es erwarten sie viele Hindernisse. In der Zwischenzeit machen sich Jen & Alex in Indien auf der Suche nach dem Sigilsplitter und treffen hier auch auf die gewohnten Schwierigkeiten.


    Dieses Buch hat wieder zwei Handlungsstränge - hier hat der Autor aber darauf geachtet, dass nicht nach jedem Kapitel die Sichtweise gewechselt wird sondern man länger an einem Handlungsstrang verweilt. Ich bin mir hierzu noch nicht sicher ob mir das gefällt, es erleichtert aber das folgen. Der Schreibstil ist wieder gewöhnt flüssig, authentisch und lustig:

    „Ich komme bereits auf vier, gab er zurück. Reicht aber nicht, um deine Falten zu zählen, es sind eindeutig mehr. Waren die schon immer da?“ - Seite 11.

    Ja, die Charaktere sind unheimlich sympathisch - von solchen Freunden lebt doch die Freundschaft. In diesem Band erfahren wir mehr über Clara und ihre Abneigung gegen ihre Familie - wer könnte  das nicht verstehen! Umso schöner ist es zu sehen, dass die Freunde zu ihrer eigenen Familie geworden sind.

    Am Ende gibts wieder den gewohnten Cliffhanger sodass man direkt weiterlesen möchte.

    Die Reihe geht spannend weiter und wird nicht langweilig - deshalb ist das auch eine klare Leseempfehlung.

  3. Cover des Buches Das Einstein Enigma (ISBN: 9783946621003)
    J.R. Dos Santos

    Das Einstein Enigma

     (80)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Der portugiesische Kryptanalyst Tomás Noronha soll ein Geheimmanuskript Albert Einsteins entschlüsseln: „Die Gottesformel“ – die vermeintliche Bauanleitung für eine billige Atombombe.

    Tatsächlich geht es jedoch um die fundamentalen Fragen nach der Entstehung des Universums, dem Sinn des Lebens und Gott. Eine spannende Reise in die Welt von Wissenschaft und Religion. Denn im Rahmen seiner Ermittlungen kommt Tomás einem der größten Rätsel der Welt auf die Spur: dem wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes. 

    Man muss sich auf das Buch einlassen und kann es nicht einfach so nebenbei lesen.

  4. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (336)
    Aktuelle Rezension von: qtchen

    Physik, ein Thema, das nicht jeden begeistert. Dennoch finde ich, dass man das Buch gelesen haben sollte. Ziemlich einfach und verständlich erklärt Stephan Hawking hier die aktuellen Erkenntnisse und die Geschichte der Physik. Manchmal ist das Buch etwas trocken, aber Hawking schafft es trotzdem das der Leser dabei bleibt.

    Ein super Einblick in eine erstaunliche Naturwissenschaft, deren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

  5. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (2.003)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Auch dieses Buch ist absolut spitze! Schade, dass es nie verfilmt wurde! Das Buch spielt in Washington D.C., einer traumhaften Stadt... Dan Brown schreibt einfach gute Bücher!

  6. Cover des Buches Der Schlüssel des Salomon (ISBN: 9783946621027)
    J.R. Dos Santos

    Der Schlüssel des Salomon

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe

    "Der Schlüssel des Salomon" ist der Folgeband zu "Das Einstein Enigma" von J.R. Dos Santos. Der Codespezialist Tomás Noronha spielt wieder die Hauptrolle, diesmal wird er für den Mörder des Wissenschaftsdirektors der CIA gehalten. Er muss den wahren Täter überführen, wieder wird viel wissenschaftliches vermittelt, jedoch inhaltlich für den Leser gut verständlich. Gestört hat mich bei all den guten Erklärungen jedoch der Raum, der der Wissenschaft hier zugestanden wurde, dies hielt sich im Verhältnis zum Thriller nicht immer die Waage und machte einige Längen aus. Wen dies nicht stört und wer an Physik interessiert ist, findet hier eine interessante flüssig geschriebene Lektüre. Reine Thrillerfans sind hier nicht so gut bedient.
  7. Cover des Buches Solar (ISBN: 9783257241747)
    Ian McEwan

    Solar

     (138)
    Aktuelle Rezension von: MaternaKuhn

    Nicht, dass ich ein Anhänger irgendwelcher Kategorisierungen wäre. Nein, im Gegenteil. Schon immer empfinde ich diese zwanghafte Penetranz der Verlage, jedem Buch einen Genre-Stempel aufzudrücken, eher als Ausdruck ihrer eigenen anachronistischen Rigidität. Aber bei Ian McEwans „Solar“ fragt man sich dann doch schon mal, was ist das eigentlich?

    Obwohl der Autor sich profunde Kenntnisse in Wind- und Solarenergie erworben hat und diese auch zielsicher und kompetent einfliessen lässt, ist es sicher kein Sachbuch. Es geht um ein (Liebes)Paar, eine Schwangerschaft und um fünf gescheiterte Ehen, aber es ist sicher kein Liebesroman. Es geht um einen Frauenheld mit einigen amourösen Eskapaden, aber ein erotischer Roman ist es auch nicht. Obwohl das Ableben eines Protagonisten durch stumpfe Gewalteinwirkung mit Todesfolge eine zentrale Rolle spielt, ist es sicher kein Kriminalroman. Ich verzichte auf weitere Analogien. 


    Eigentlich geht es in erster Linie um Michael Beard. Er ist die zentrale Romanfigur, um die sich die gesamte Handlung rankt und die McEwan mit erzählerischer Leichtigkeit und viel Humor aufbaut. Aber dennoch reisst der Autor diesem hochgelobten Physiker Beard als stereotypem Inbegriff eines karrieresüchtigen Akademikers - stellvertretend für alle (vor allem männliche) Vertreter seiner Gattung - die schnöde Maske der Ehrenhaftigkeit vom Gesicht. Einmal in seinem Leben hat er eine wissenschaftlich herausragende Leistung vollbracht und zehrt den Rest seines Lebens vom Beard-Einstein-Theorem. Weil das Nobelpreis-Komitee in Schweden sich nicht zwischen zwei anderen Kandidaten entscheiden konnte, wurde Beard der Preis sozusagen als Notlösung verliehen, was als unaufhaltsamer Karriere-Impuls für den Rest des Lebens genügte. Einladungen zu Kongressen aller Art waren garantiert, hoch dotierte Vorträge waren willkommen, die Zugehörigkeiten zu Expertengremien schier unüberschaubar. Wie so viele reale promovierte und habilitierte Akademiker nutzt die Romanfigur Beard das Prestige, um als evolutionäres Alpha-Tier in rascher Folge wahllose und flüchtige Bekanntschaften in seinem weiblichen Umfeld zu erobern, scheinbar als Zeichen seiner maskulinen Größe, aber de facto eigentlich zur immer wiederkehrenden Therapie seines schwachen Selbstwertgefühls. Und als sich die Chance ergibt, schmückt man sich skrupellos mit fremden Lorbeeren. Willkommen im Sumpf der Krokodile.

    Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass der Literaturwissenschaftler Ian McEwan dank seines universitären Lebenslaufs und ganz viel literarischem Talent nicht nur einen absolut lesenswerten Schreibstil hat, sondern - wie auch der Rezensent - mit den soziologischen Verhaltensweisen in akademischen Kreisen bestens vertraut ist.

    Somit ist „Solar“ am ehesten zeitgenössische Literatur mit einem ganz hervorragenden Stil und mit vielen gesellschaftlichen Einblicken, präsentiert am Prototyp Michel Beard, einem Wissenschaftler, Menschen und Mann. 

  8. Cover des Buches Einstein (ISBN: 9783314105296)
    Torben Kuhlmann

    Einstein

     (123)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Was wäre, wenn Mäuse die größten wissenschaftlichen Erkenntnisse erlangt hätte? Diese Frage beantwortet uns Torben Kuhlmann bereits zum vierten Mal und das Grundkonzept bleibt dabei faszinierend. Kleine können ganz großes erreichen! Diesmal erkunden wir mit der vierten Maus erkunden die Geheimnisse der Zeit. Kuhlmanns Bücher leben von der Stärke seiner Illustrationen, die Realismus und Phantasie auf so wundervolle Weise vereinen.

    Die Maus hat das Berner Käsefest verpasst, gibt es vielleicht doch noch eine Chance es nicht zu verpassen? Die Begegnung mit einem alten Mäuseuhrmacher lässt sie über Einstein recherchieren und plötzlich ist da die Idee, wie eine Zeitreise funktionieren könnte. Nur landet sie nicht einige Wochen zuvor beim Käsefest, sondern 1905 bei Einstein.

    Kuhlmann verküpft gelungen die verschiedenen Zeitebenen und die Kausalitäten über die Zeitebenen hinweg gehen für mich richtig gut auf. Sehr charmant fanden wir, wie die Maus mit Einstein in Kontakt tritt und wie er ihr auf die Schliche kommt.

    Allerdings fehlte mir die Begründung, warum die Maus das Käsefest verpasst, besonders da dies den Anstoß für die ganze Geschichte gibt, die auch noch die Bedeutung von Kausalitäten in den Fokus nimmt. Und Einsteins Rolle und seine Theorien hätten noch mehr in den (kindgerechten) Blick genommen werden können. Schade auch, dass die „lebhafte Diskission über die Rolle von Einsteins erster Ehefrau Mileva“ leider nur als ein Satz im Sachteil am Ende des Buches vorkommt. Milevas Rolle hätte doch auch in der Geschichte reflektiert werden können. Da fällt dann nochmal besonders auf, dass Kuhlmann in seiner Reihe nun schon den vierten männlichen, weißen Wissenschaftler vorstellt. Da würde ich mir beim nächsten Band mal endlich etwas Diversität wünschen.

    Fazit:

    Obwohl das Konzept der Mäusewissenschaft weiter aufgeht und wir viel Spaß beim Lesen hatten, vergeben wir diesmal 4 von 5 Sternen (schwankend zwischen 4 und 4,5) und wünschen uns fürs nächste Mal einen Band ohne weißen Mann.

  9. Cover des Buches Die kürzeste Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499621970)
    Leonard Mlodinow

    Die kürzeste Geschichte der Zeit

     (54)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Die kürzeste Geschichte der Zeit von Stephen Hawking, geht es um die Erklärung was wir bereits alles über das Universum wissen und was die Vergangenheit darüber wusste oder zu glauben wusste. Es wird erklärt, wie wir zu dem Wissen über das Universum im Laufe der Jahre gelangt sind und was wir auch daraus gelernt und verbessert haben. Es werden kurz einzelne bekannte Wissenschaftler angesprochen, welche ihren Teil zum Verständnis des Universums beigetragen haben. 


    Meine Meinung:

    Auch wenn das Thema sachlich ist, konnte ich trotzdem alles verstehen und nachvollziehen. Die Geschichte war trotzdem spannend und gut erzählt, die beiden Sprecher der Geschichte haben sie gut wiedergegeben und verständlich erklärt. 


    Fazit:

    Mit normalem Hintergrundwissen von Chemie konnte ich die Geschichte gut verstehen. Ob sie zu verstehen ist, wenn man nicht gut in Chemie oder Physik ist, weiß ich nicht. Wenn man sich aber für das Universum interessiert und schon etwas darüber weiß, dann ist das Sachbuch bestimmt spannend und verständlich.

  10. Cover des Buches Das Jahrhundertkind - Der Kreis der Dämmerung (ISBN: 9783570401248)
    Ralf Isau

    Das Jahrhundertkind - Der Kreis der Dämmerung

     (119)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Anders als erwartet, aber auf seine Art richtig genial. Einfach nur ein super Auftakt zu einer Reihe. 


    Inhalt: David wird als Jahrhundertkind geboren. Das hat aber für sein Leben erst einmal keine weitere Bedeutung. Er lebt schon immer mit den seltsamen Anwandlungen seines Vaters. Immer wieder bekommt dieser seltsame depressive Anfälle. 

    Nach dem Tod des Vaters bekommt David mit dem Erbe auch endlich das geschriebene Vermächtnis seines Vaters. Nun weiß er, warum sein Vater diesen Verfolgungswahn hatte. Aber er weiß nun auch, nach was er selber jagen muss. 

    David will im Weltkrieg sterben, schafft das aber nicht. Er kehrt zurück, beendet seine Ausbildung, findet eine Frau, einen Job und ist doch immer wieder auf der Flucht und gleichzeitig auf der Jagd. 


    Fazit: OK, es sind insgesamt vier Bände. Das ist mir aber auch erst bewusst geworden, als ich die Buchdaten für diesen Blogpost zusammen gesucht habe. Im Grunde ist das aber erst einmal egal. Die drei Bände, die ich habe, werden ja zeigen, ob ich mir auch den vierten holen werde. 

    Erwartet habe ich mir Fantasy. Dem Titelbild nach schon fast epische Fantasy. Aber bekommen habe ich hier irgendwie Geschichtsunterricht. - Durch die eingewebte Geschichte um David war es recht interessanter Geschichtsunterricht. Aber vieles ist mir eben doch durch etliche Podcasts oder auch aus der Schule bekannt gewesen. 

    Fantasy gab es durch den Kreis der Dämmerung, der vorerst nur am Anfang erwähnt wurde. Dass die Herren der Schöpfung nicht ganz koscher sind, war mir irgendwie von Anfang an klar, aber was sie dann am Ende wirklich im Schilde führen, schlägt dem Fass fast den Boden aus. - In der folgenden Handlung tritt dieser Kreis erst einmal in den Hintergrund und gerät fast in Vergessenheit. 


    Beim Lesen bin ich ab und zu über die Sprache gestolpert. Stellenweise drückt sich Herr Isau schon recht altbacken und umständlich aus. Es passt zur Handlung, keine Frage. Und ich habe mich auch daran gewöhnt, dass der eine oder andere seltsame Begriff fällt, aber aus der Handlung hat es mich doch immer wieder heraus befördert. 

    Leseunterbrechungen waren aber kein Problem. Ich bin immer wieder einfach und schnell in die Handlung hinein gekommen. Da brauchte es nicht mal Kapitelunterbrechungen dazu. 

    Auch hat mich das Buch auf eine seltsame Art und Weise gefesselt. Einen Film in meinem Kopfkino hatte ich nicht, aber trotzdem wollte ich unbedingt wissen, wie es dem Protagonisten weiter ergeht. Die Geschichte war einfach zu genial in wirklich geschehenes eingearbeitet. Irgendwie hat es sich wirklich so gelesen, als wenn es diesen David in Echt gegeben hätte und Herr Isau sein Leben hier zu Papier gebracht hätte. 

    Das Ende hat mich etwas unzufrieden zurückgelassen. Aber da sollten ja noch weitere Bände folgen. 

    Das Lesen an sich, war schon angenehm, aber ein gewisses Grad an Konzentration hat es mir schon abgefordert. Das war jetzt kein Buch, über das man mal eben so weg liest. Aber es war spannend und hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt.


    Auf jeden Fall handelt es sich hier um Fantasy, die ich so noch nicht hatte. Es musste keine eigene Welt dafür erschaffen werden und trotzdem war ich gefesselt und am Ende komplett überzeugt. 

    Empfehlen kann ich dieses Buch in jedem Fall. Alles ist so detailreich wie nötig, aber eben auch genau richtig beschrieben worden. Echt klasse. 

  11. Cover des Buches Troposphere (ISBN: 9783499246272)
    Scarlett Thomas

    Troposphere

     (121)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    "Troposphere" ist ein wichtigerRoman der Gegenwart. In einer genialen Mischung aus Mystery, Science Fiction und New Age gleitet "Troposphere" horizontal und vertikal durch die Topologie des Bewussten und Unbewussten. Die Protagonistin Ariel Manto kann in das Bewusstsein von anderen (Menschen und Tieren) springen, da letztlich alles aus dem einen Stoff gemacht und alles mit allem verbunden ist.

    Durch einen meisterhaften Brückenschlag von den Anfängen der neuen Physik (Einstein, Heisenberg, Schrödinger) bis zu den abenteuerlichsten Gedankenexperimenten der Gegenwart ("Matrix"; "Being John Malkovich") bildet Scarlett Thomas vor dem Hintergrund eines wunderbaren und durchweg spannenden Plots im Zeitraffer das ganze letzte Jahrhundert ab, und man beginnt zu verstehen, weshalb es das Jahrhundert der große Umstürze genannt wird.

  12. Cover des Buches Kurze Antworten auf große Fragen (ISBN: 9783608983838)
    Stephen Hawking

    Kurze Antworten auf große Fragen

     (101)
    Aktuelle Rezension von: reader_musiclover

    Das Buch hat mich sofort gepackt. Obwohl ich eigentlich nicht sehr gut in Mathe bin und die Themen alle sehr kompliziert waren, hat er es geschafft, dass man es trotzdem versteht. Ich habe durch das Buch viel neues gelernt und ich gebe es definitiv nicht wieder weg. Irgendwie hat es mich ein bisschen überrascht, aber auch gefreut, dass ab und zu ein klein wenig Witz mit dabei war. Das fand ich auch sehr schön. Außerdem habe ich Stephen Hawking dadurch auch ein bisschen näher kennengelernt und darüber bin ich auch sehr froh. Insgesamt empfehlenswert.

  13. Cover des Buches Das Universum in deiner Hand (ISBN: 9783406714481)
    Christophe Galfard

    Das Universum in deiner Hand

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    In seinem Vorwort gibt Christophe Galfard zwei Versprechen. Zum einem gibt es nur eine Formel in dem Buch (und zwar die bekannte Gleichung E = mc²) und zum anderen soll das Buch niemanden überfordern. Ich habe so meine bedenken, dass dem wirklich so ist.

    Das Universum

    Klar, es gibt wirklich nur diese eine Formel in dem Buch, aber bekanntlich lassen sich Formel auch schriftlich wiedergeben, was der Autor hin und wieder gemacht hat. Zum anderen glaube ich sehr wohl, dass dieses Buch den ein oder anderen überfordern wird.

    Galfard gibt sich zwar durchaus Mühe, die komplizierte kosmologische Materie in einfachen Worten und mit simplen Beispielen zu erläutern, aber es gibt einige physikalische Zusammenhänge, die sich m.E. nicht einfach erklären lassen.
    Die Idee, den Leser als Betrachter durch das Buch und als körperloses Geistwesen auf eine Reise mitzunehmen, hat zwar durchaus seinen Charme, verdeutlich aber nicht unbedingt alle physikalischen Gegebenheiten, weswegen der Autor oftmals diese Erzählebene verlässt, um sachlich die Hintergründe zu erläutern.

    Viel neues bietet das Buch sicher nicht. Diesen Anspruch hat es auch nicht. Vielmehr möchte Galfard den aktuellen wissenschaftlichen Stand der kosmologischen Forschung einer breiten Masse zugänglich machen. Oder besser gesagt einer breiteren Masse, denn jedem wird sich diese nicht ganz einfache Materie auch mit diesem Buch nicht erschließen. Dass sich das Universum ausdehnt und nicht nur die Galaxien voneinander wegdriften ist dabei sicherlich noch die einfachste Tatsache. Wenn es um die dunkle Materie, Paralleluniversen und Quantenprozesse geht, dürfte sicherlich nicht mehr jedermann folgen können.

    Fazit

    Wer kann schon von sich behaupten, den Kosmos zu verstehen (auch wenn viele sagen, dass dieser besser erforscht ist als die Ozeane)? Es ist einfach unvorstellbar, wie klein die Erde im großen Ganzen erscheint und wie die galaktischen Prozesse um sie herum so anders funktionieren, als hier auf der Erde. Diese schwere Materie wird dem geneigten Leser sicherlich mit diesem Buch näher gebracht, das ein bisschen hochtrabend behauptet, jeglichen Aspekt zu betrachten und damit in der Hand des Lesers liegt.

    Dennoch kann ich das Buch jedem empfehlen, der auf eine etwas einfachere Art und Weise die kosmologischen Zusammenhänge nähergebracht bekommen möchte. Es ist eher kein Buch für jedermann, sehr wohl aber für den interessierten Leser.

  14. Cover des Buches Essenzstab: Das Erbe der Macht 2 (ISBN: B07HH1LR6N)
    Andreas Suchanek

    Essenzstab: Das Erbe der Macht 2

     (17)
    Aktuelle Rezension von: parden

    DAS BÖSE NAHT...

    Um voll auf seine Fähigkeiten zugreifen zu können, benötigt Alexander Kent einen Essenzstab. Doch als er und Jen nach dem Stabmacher suchen, stellen sie überrascht fest, dass dieser verschwunden ist. Eine Jagd beginnt. Gleichzeitig wollen die Lichtkämpfer im Castillo endlich erfahren, was der Rat ihnen verheimlicht. Hierfür schmieden sie einen waghalsigen Plan. Niemand ahnt, dass das Böse in ihrer aller Mitte darauf lauert, erbarmungslos zuzuschlagen. 

    In diesem Band erfährt man einiges über die Pläne der Schattenfrau, die von Rachegedanken zerfressen ist. Die Lichtkämpfer Jen und Alex stehen dabei im Zentrum ihres Interesses - mit den beiden jungen Menschen hat die Schattenfrau ganz besondere Pläne. Welche, werden noch nicht verraten, aber wozu sie fähig ist, deutet sich im zweiten Band bereits an.

    Als Jen und Alexander Kent beim Stabmacher auftauchen, um Alex seinen dringend benötigten Essenzstab zu besorgen, ist dieser verschwunden. Nichtsahnend tappen sie auf der Suche nach dem Stabmacher in die Falle der Schattenfrau. Gleichzeitig treibt im Castillo der Verräter sein Unwesen. Um ihm auf die Spur zu kommen, versuchen die Lichtkämpfer herauszufinden, welche Erkenntnisse der Rat der Unsterblichen hat. 

    Was sich hier recht spannend liest, empfand ich beim Hören oftmals doch als ziemlich langatmig. Etliche Szenen wurden ohne große Dramatik geschildert und plätscherten so vor sich hin. Das mag zu einem Teil auch diesmal wieder an dem Sprecher liegen. Clemens Benke liest den Text wie schon im vorherigen Band einfach gleichbleibend runter und zeigt dabei zudem z.T. wenig Talent für Betonungen. So kommen weder Witz noch Spannung richtig zum Zug.

    Was mich auch gravierend und noch deutlich mehr als im ersten Band gestört hat, das waren die doch sehr offensichtlichen Parallelen zu Elementen aus den Harry Potter Romanen. Der Besuch beim Stabmacher beispielsweise erinnert doch sehr deutlich an Harry Potters Suche nach seinem richtigen Zauberstab bei Garrick Ollivander. Die sich verbindenden Zauberstäbe mit dem Zwillingskern werden hier ebenso bemüht wie das Denkarium von Albus Dumbledore, wenn auch in anderer Erscheinung und unter anderem Namen.  Diese Beispiele für Parallelen zwischen den beiden Werken ließen sich noch mühelos fortführen. An einen Zufall mag ich da nicht mehr glauben...

    Abgesehen davon bin ich jedoch neugierig, wie die Erzählung weitergeht, zumal auch dieser Band wieder mit einem Cliffhanger endet. Jede:r einzelne der Lichtkämpfer weiß nun, dass das Böse naht, dass ein Verräter unter ihnen ist und dass der Kampf begonnen hat. Und da, wie ich erfahren habe, der Sprecher ab Folge 4 ein anderer sein wird, halte ich durch. In der Hoffnung, dass der kommende Band mir wieder mehr zusagt...


    © Parden

  15. Cover des Buches Das Einstein-Mädchen (ISBN: 9783423213998)
    Philip Sington

    Das Einstein-Mädchen

     (137)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover passt sehr gut zum Buch und gefällt mir sehr. Es zeigt ein Mädchen, sehr schön aber geheimnisvoll und fasst mystisch.

    In meiner Bücherei ist das Buch als "Krimi" angezeigt, dies sehr ich nicht so. Meines Erachtens ist es ein historischer Roman.

    Das Buch spielt zur Zeit 1932 in Deutschland. Ein Mädchen wird in der Nähe von Caputh gefunden, sie hat das Gedächtnis verloren. Das einzige was sie bei sich trägt ist ein Zettel von einem Vortrag Albert Einsteins. Über Umwege kommt sie in die psychiatrische Klinik zu Dr. Martin Kirsch. Dieser versucht herauszufinden wer das Mädchen ist und ob sie etwas mit Einstein zu tun hat.

    Der Schreibstil des Romans hat mir sehr gut gefallen, gerade in der 2. Hälfte des Buches ist es spannend. Auch hat mir gefallen, dass immer wieder ein Kapitel in Briefform geschrieben war. Teilweise wusste man jedoch nicht, ob das Kapitel in der Vergangenheit oder Gegenwart spielt, dies hätte besser aufgezeigt werden können.
    Ein Minuspunkt ist für mich ganz klar, dass es eine ganze Zeit dauert bis etwas Spannung aufgebaut wird, zu Anfang plätschert der Roman so dahin, dies ändert sich ungefair ab der Hälfte des Buches. Auch die beginnende Liebesbeziehung zwischen Patientin und Arzt fand ich zu Klischee behaftet.

    Ein großer Pluspunkt am Buch ist, dass es sehr gut recherchiert worden ist, vor allem im Bereich Psychiatrie in den 30er Jahren. Dies hat mir sehr gut gefallen und war sehr interessant und spannend zu lesen. Obwohl man von den Behandlungen damals weiss ist es doch immer wieder schockierend darüber zu lesen und zu erfahren wie Psychisch Kranke in der Nazizeit und der Vergangenheit im allgemeinen Behandelt würden, welch fatale Behandlungsmethoden es gab usw.

    Fazit: Ein Buch, welches einem sehr gut die Psychiatrie der 30 Jahre näher bringt, mit einer Grundgeschichte die Anfangs Längen hat, die aber ab der Hälfte richtig gut und spannend wird.

  16. Cover des Buches Grillwetter (ISBN: 9783832163761)
    Gerald Kahan

    Grillwetter

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ritja
    Also wenn es um die Thüringer Bratwurst geht, versteht Herr Fickel wirklich nur wenig Spaß. Bratwurstentzug oder gar eine fränkische Bratwurst als Ersatz gehen aus der Sicht Fickels gar nicht. Er muss sich einsetzen und so rutscht der Anwalt Fickel mal wieder eher unfreiwillig und mit wenig Einsatz in sein nächstes Abenteuer. Anfangs noch abgeneigt, weil er doch lieber zu seiner neuen Flamme reisen möchte, doch später mit Herzblut für die Bratwurst und na ja auch für den Schlachter, der ja irgendwie auch an der Bratwurst hängt oder umgekehrt. 

    Viele Irrungen und Wirrungen entstehen und müssen auseinander gepuzzelt werden. Nicht immer erscheint es logisch, dafür aber sehr komisch. Anwalt Fickel schafft es wieder seine Mandanten mit wenig Fachwissen vor dem Bösen zu bewahren (hier verrate ich nichts, denn das Ende ist schnell erkennbar) und die Kollegen zu überraschen. Auch die leitende Oberstaatsanwältin spielt diesmal eine größere Rolle und unterhält den Leser mit ihrer ganz eigenen Art sehr gut. 

    Man muss den Humor, die vielen Randbemerkungen mögen und sich etwas mit der DDR-Kultur auskennen, dann versteht man auch die kleinen Seitenhiebe am besten und amüsiert sich von der ersten bis zur letzten Seite.
  17. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783492254267)
    Petra Müller

    Liebesbriefe großer Männer

     (74)
    Aktuelle Rezension von: BiaBia92

    Ein traumhaftes Buch. Konnte es nur schwer weglegen, bei so viel wunderbaren Liebeserklärungen und so viel Schmetterlingen, die auf einmal da waren :D

    Für alle Frischverliebten, die ihre Gefühle nur schwer ausdrücken können, wirklich zu empfehlen!
  18. Cover des Buches Einsteins Irrtum (ISBN: 9783421047540)
    David Bodanis

    Einsteins Irrtum

     (6)
    Aktuelle Rezension von: 101844
    David Bodanis hat es geschafft, das Leben und vor allem die Arbeit Albert Einsteins verständlich und wertschätzend darzustellen. Das Buch hat eine übersichtliche Gliederung von sechs Teilen, Prolog und Anhang. Mit 335 Seiten liegt es auch nicht schwer im Magen. 
    Der Prolog ist emotional etwas aufgeladen. Einstein wird als vereinsamte Ikone dargestellt. 
    Schon zu Beginn werden seine Grundgedanken in Form des Energieerhaltungsgesetzes und des Materieerhaltungssatzes anschaulich erklärt. Entsprechende Grafiken unterstützen den Leser beim Verstehen der komplexeren Inhalte. Abgelöst und aufgelockert wird das Ganze durch Schilderungen von Einsteins Kindheit und Jugend in einer liebevollen und technisch versierten Familie. Das Klischee des unkonventionellen träumerischen Genies wird bestätigt und durch die Beschreibung seiner autodidaktischen Fähigkeiten positiv verstärkt. 
    Das Einstein ein charmanter Frauenheld war, mag man sich nur bedingt vorstellen können und doch scheint da etwas Wahres dran zu sein. Vereinzelte Anekdoten lassen den Leser schmunzeln. Interessante Exkurse über Hubble und Keppler erhöhen den Lesespaß ungemein. 
    Der Epilog ist sehr wertschätzend verfasst und für alle weiterhin Interessierten findet sich im Anhang eine detaillierte Erklärung von Einsteins Relativitätstheorie. 


    Insgesamt ein wirklich gelungenes Buch ohne unnötige Längen und alles andere als trocken.


    Das Buch wurde mir von der Randomhouse Verlagsgruppe freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
  19. Cover des Buches Das Babylon-Virus (ISBN: 9783442374434)
    Stephan M. Rother

    Das Babylon-Virus

     (16)
    Aktuelle Rezension von: BlondAngel

    ~+~ Klappentext ~+~


    In einem geheimnisvollen Brief stößt der junge Restaurator Amadeo Fanelli auf ein Rätsel, das seit Jahrhunderten die größten Gelehrten der Geschichte beschäftigt. Getrieben von wissenschaftlicher Neugier, steigt Amadeo in das jahrtausendealte Spiel ein, ohne zu ahnen, dass die uralten Heimsuchungen, von denen die Rätsel berichten, nichts anderes sind als die tödliche Wahrheit.

    Erst als er seinen älteren und tödlichsten Feind gegenübersteht, wird ihm klar, worin bei diesem Spiel der Einsatz besteht: Im Fortbestand der menschlichen Zivilisation.

    Der neue deutsche Myster-Thriller-authentisch, packend, rasant!


    ~+~ Meine Meinung ~+~


    Zwei Bücher hab ich von diesem Autor bereits gelesen, die mir gut gefallen hatten. In einer Wühlkiste entdeckte ich dieses und nahm es mir.

    Mitten in der Coronapandemie begann ich es zu lesen und irgendwie scheint es ein Zufall zu sein. Corona ist ein Virus mit Grippeerscheinungen und auch in diesem Buch geht es um einen Virus mit Grippeerscheinungen.

    Der Klappentext klingt zumal vielversprechend und auch der Titel des Buches lässt vieles vermuten.

    In der Geschichte findet man viele gute Ansätze, tolle Schauplätze und auch die Charakteren sind sehr gut ausgewählt. Doch die meisten Handlungen sind völlig verwirrend und zu langezogen. Zum Ende hin wird es holprig und die Ereignisse überschlagen sich.

    Für einen Thriller hätte ich mir mehr Spannung, weniger langezogene Handlungen und mehr Böses gewünscht.

    Man kann es mal gelesen haben, aber dabei bleibt es auch. Schade eigentlich.

  20. Cover des Buches Voll relativ! Der Tag, an dem die Zeit verschwand (ISBN: 9783961770762)
    Anastasia Braun

    Voll relativ! Der Tag, an dem die Zeit verschwand

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Buchzwergerl

    Inhalt des Buches:

    In Schnellbach sind von einem auf den anderen Tag plötzlich alle Uhren verschwunden. Einfach weg! Aber nicht nur das, auch die Erwachsenen verhalten sich überaus merkwürdig. Die Eltern von Max stecken stinkende Pantoffeln in die Brodose, Lehrer tanzen ums Lagerfeuer, Parkwächter reiten auf ihrem Besen und kleben Einhornsticker auf ihre Autos. Zum Glück sind die Freunde Max, Elli und Basti so normal wie immer. Deswegen wollen sie dem plötzlichen Verschwinden aller Uhren auf den Grund gehen. Da treffen sie auf Albert Einstock, der als einziger Erwachsener total normal zu sein scheint…


    Gedanken zum Buch:

    Dieses Buch ist so skurill und schräg, dass ich nicht nur einmal laut lachen musste. Eltern, die sich wie hirnlose Zombis benehmen und Kinder, die die Welt retten. Klingt doch klasse, oder? Ist es auch. Es macht Spaß, die Geschichte zu lesen. Und ein wenig „Zurück-in-die-Zukunft-Feeling“ ist auch dabei! 🥰

    Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, sich in der Früh nicht beeilen zu müssen? Eine Welt ohne Uhren klingt verlockend, aber scheinbar muss man genauestens aufpassen, was man sich wünscht. Es könnte gewaltig nach hinten los gehen, wie diese Geschichte zeigt. 

    Anastasia Brauns Geschichte werden zudem von tollen und amüsanten Illustrationen begleitet, die das Buch gleich noch mehr aufpeppen und einem ad hoc ein Schmunzeln entlocken 


    Fazit: eine schräg-skurille und lustige Geschichte, die einfach nur Spaß macht und zudem zum Nachdenken anregt.

  21. Cover des Buches Mit Wittgenstein im Wartezimmer (ISBN: 9783499633621)
    Nicolas Dierks

    Mit Wittgenstein im Wartezimmer

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Caroas
    Mit Philosophen warten, eine interessante Idee und mit diesem Buch sehr gut durchgeführt.

    Am besten liest man diese Büchlein – passt theoretisch sogar in die Hosentasche – während man selber warten muss. Es verkürzt einen die Zeit, lässt einen das Warten aus einem anderen Blickwinkel sehen und regt zum Philosophieren an.

    Fazit, ein Buch gegen das Warten und man lernst manch einen guten Philosophen / gute Philosophin kennen von dem / der man bis dato – mir ging es so – nichts gehört hat.
  22. Cover des Buches Sieben kurze Lektionen über Physik (ISBN: 9783498058043)
    Carlo Rovelli

    Sieben kurze Lektionen über Physik

     (8)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    Inhalt:
    Carlo Rovelli ist Professor für Theoretische Physik an der Universität Marseille und erklärt in seinem Buch 'Sieben kurze Lektionen über Physik' die Allgemeine Relativitätstheorie, Quantenmechanik, die Architektur des Universums, Teilchenphysik, Quantengravitation sowie die Wahrscheinlichkeit und Wärme der Schwarzen Löcher und setzt sich mit der Frage auseinander, wie wir Menschen uns eine Vorstellung von uns selbst machen können.

    Mein Eindruck:
    Ich interessiere mich schon seit Kindheitstagen für Physik und habe stets viel Spaß daran, allgemeinverständliche Bücher zum Thema zu lesen, in denen versucht wird, komplexe und komplizierte Sachverhalte so einfach wie möglich zu erklären. 'Sieben kurze Lektionen über Physik' ist so ein Buch, und ich hatte viel Freude beim Lesen, habe über das Gelesene viel nachgedacht und diskutiert, habe viel Neues gelernt.

    Natürlich bietet das Buch nur einen kleinen Einblick in die Thematik, und auch nach der Lektüre ist mir die Quantenmechanik noch immer ein Rätsel, obgleich ich nach dem Lesen mehr verstanden habe als je zuvor.

    Ich fand es beim Lesen sehr beeindruckend, wie einfach und verständlich der Autor komplexe Themen abhandelt. Dabei schreibt er mit viel Humor und Charme, auf jeder Seite spürt man seine Faszination für Physik, und so lässt man sich gerne von seiner Begeisterung anstecken und ist immer wieder gespannt auf die nächste Erklärung und das folgende Thema.

    Mein Resümee:
    Ich kann dieses kleine Büchlein jedem empfehlen, der sich für Physik interessiert.
  23. Cover des Buches Der Wahrheitsfinder - Der Kreis der Dämmerung (ISBN: 9783570401255)
    Ralf Isau

    Der Wahrheitsfinder - Der Kreis der Dämmerung

     (86)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Teil 2 der Reihe beschäftigt sich mit der Zeit um den 2. Weltkrieg und birgt für Rebecka ein Verhängnis.


    Inhalt: David und Rebekka kommen nicht zur Ruhe. Immer wieder müssen sie vor dem Kreis der Dämmerung fliehen. So landen sie am Ende in Deutschland, wo allerdings Herr Hitler seinem Volk aus der großen Wirtschaftsflaute heraus hilft und seine Judenverfolgung beginnt. Rebecka ist Jüdin und als die beiden Deutschland nicht mehr rechtzeitig verlassen können, wird Rebecka verschleppt, während David einen kleinen Erfolg gegen den Kreis erringen kann. 

    Gegen seinen Willen wird David nach England verschleppt, wo er wieder für den Geheimdienst arbeitet. Allerdings nur, um Informationen über Rebecka zu bekommen.

    Der 2. Weltkrieg endet und Rebecka ist noch immer verschwunden. Doch David hat seine Trauer überwunden und kämpft nun um so verbissener. 


    Fazit: Auf jeden Fall knüpft dieses Buch nahtlos an den ersten Band an. Man könnte meinen, dass Herr Isau alles auf einmal geschrieben hat und am Ende alles aufgeteilt hat, weil der Verlag keinen Wälzer mit 2000 Seiten raus bringen wollte. - Auf jeden Fall sollte man die Bände der chronologischen Reihenfolge nach lesen. Nur kann sich einem der volle Umfang dieses Monumentalen Gesamtwerkes komplett erschließen. 

    Stil und Story waren also genau wie im ersten Band und schon auf den ersten 50 Seiten sind 2 Leute verstorben. - Das Sterben geht also munter weiter. Allerdings auf der falschen Seite. Und in diesem Buch kommen ja nun auch noch Hitler und seine Schergen dazu. 

    Die Story an sich ist für mich insofern aufreibend gewesen, dass ich absolut nicht verstehen konnte, warum Rebecka und David nicht früher verlassen haben. Wenn ihm Rebecka so lieb war, warum hat David nicht wenigstens sie in Sicherheit gebracht. - Was dann passiert ist, war quasi unausweichlich. Ich zumindest, habe es kommen sehen. 


    Auch diesen Band habe ich quasi inhaliert. Obwohl ich mit den Ereignissen alles andere als einverstanden bin. Eigentlich hoffe ich ja nach wie vor, dass Rebecka in einem der nächsten Bände wieder auftaucht und vielleicht auch endlich ein Kind mitbringt. Verdient hätte es David in jedem Fall. 

    In diesem Buch hatte ich allerdings auch wieder Kopfkino. Zumindest teilweise konnte ich das Versteckspiel bildlich richtig gut nachvollziehen.

    Ja und die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion sind so fließend, dass das für mich absolut nicht mehr ersichtlich war. Herr Isau hat hier alles komplett geschockt miteinander verwoben. 


    Ich bewerte das Buch mit den vollen 5 von 5 möglichen Sternen. Dieses Gesamtwerkes ist einfach nur monumental. Wenn man es nicht noch gesagt bekäme, dass es eben wirklich nur Fiktion ist, könnte man wirklich glauben, das alles wäre genau so gelaufen.


    Ich kann dieses Buch leider nur mit Einschränkungen empfehlen. Man sollte hier unbedingt die chronologische Reihenfolge beachten. Nur so kann sich einem Leser ein großes Gesamtbild ergeben. 

    Man würde verstehen, was man liest, sollte man die Reihenfolge nicht einhalten, aber eben entginge einem das Groß. 

  24. Cover des Buches Der weiße Wanderer - Der Kreis der Dämmerung (ISBN: 9783570401262)
    Ralf Isau

    Der weiße Wanderer - Der Kreis der Dämmerung

     (73)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Band 3 ist mehr so eine Art Lückenfüller, statt wirklich in der Handlung weiter zu führen.


    Inhalt: Der zweite Weltkrieg ist vorbei und David muss mit den ganzen Verlusten leben. Nicht nur seine Frau ist auf nimmerwiedersehen verschwunden, sondern auch sein kleiner Zirkel von Kämpfern, die ihm gegen den Kreis der Dämmerung helfen sollten, ist zum großen Teil zerschlagen und ermordet worden.

    Doch David gibt nicht auf. Er kratzt seine letzten verbleibenden Geldmittel zusammen und macht sich weiter auf die Jagd durch die halbe Welt. Er gewinnt neue Verbündete hinzu und muss von anderen Abschied nehmen. Doch er kommt seinem Ziel einen gewaltigen Schritt näher. - Der Leser wird einmal mehr mit einem offenen Ende hängen gelassen.


    Fazit: Ich war wieder von Anfang an gefesselt und konnte einfach nicht von der Lektür lassen. Immer und immer wieder lässt Herr Isau seinen Protagonisten auf neue Spuren stoßen, die dann in gefährliche Abenteuer münden. Ganz geschickt lässt er seinen Protagonisten Schritt für Schritt voran kommen, zögert aber das unvermeidliche Ende noch ein weiteres Mal hinaus und lässt mich ziemlich gespannt auf das Finale zurück.

    Ich hatte beim Lesen keinen Film vor meinem geistigen Auge. Aber für Spannung brauchte es das in diesem Fall nicht. Denn die war auch so gegeben. Einfach aus der Neugier heraus, wie es denn nun zu einem Ende kommen soll. Die Neugier hat mich weiter lesen lassen.


    Im Vergleich zu den anderen Bänden ist dieses Buch relativ kurz gehalten, was ich persönlich besser finde. Gerade bei so Fantasygeschichten ist die Gefahr groß, dass sich der Autor in langwierigen  Beschreibungen von Orten und Landschaften komplett vergisst, die Handlung abreißt und der Leser dann schnell gelangweilt ist. Das ist in diesem Fall nicht so. Alles ist so ausführlich wie nötig, aber so knapp wie nötig beschrieben. Und dann kommen ja auch noch die Fähigkeiten des Protagonisten ins Spiel. Die machen das Geschehen immer noch einmal ein ganzes Stück spannender, als es im Normalfall gewesen wäre.

    Trotzdem hat sich dieser Band wie ein Füllband lesen lassen. Eine Art Randhandlung, die man genausogut sicher hätte weglassen können. Irgendwie ist die Handlung nicht wirklich voran gekommen, außer dass eben der eine oder andere Ring den Besitzer gewechselt hat.


    Ich kann mich nicht recht durchringen, hier jetzt eine dringende Leseempfehlung auszusprechen. Dazu war das alles irgendwie zu gezogen. Die Handlung geht weiter, aber eben auch nicht nicht bis zum Ende. Ich fühle mich hier irgendwie hin gehalten.

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