Bücher mit dem Tag "eisbär"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "eisbär" gekennzeichnet haben.

84 Bücher

  1. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.507)
    Aktuelle Rezension von: Jersey9985

    Jedem der auf der Suche nach einer tollen Fantasy-Reihe ist würde ich dieses Buch empfehlen. Es ist einfach im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch.

    Bereits nach ein paar Seiten war ich tief versunken in dem Buch und in der Welt, die Philip Pullmann dort erschaffen hat. Auch weil es mir sprachlich gut gefallen hat - keine sprachliche Meisterleistung, aber unaufgeregt, klar und verständlich und genAu das erwarte ich von einem guten Fantasy-Roman.

    Absolut zu empfehlen!

  2. Cover des Buches Kalmann (ISBN: 9783257071382)
    Joachim B. Schmidt

    Kalmann

     (207)
    Aktuelle Rezension von: AzulReina

    Weder der Buchtitel noch der Schauplatz konnten anfänglich begeistern, aber am Ende des Buches möchte man Raufarhöfn besuchen und den aussergewöhnlichen Helden Kalmann kennenlernen. Es ist Kalmanns aussergewöhnliche Art zu Denken, die den Roman so besonders macht.

  3. Cover des Buches Terror (ISBN: 9783453406131)
    Dan Simmons

    Terror

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Luthien_Tinuviel

    Terror von Dan Simmons verdient die Bezeichnung, mit der es beworben wird, voll und ganz: Epos.

    Das Werk erzählt die dramatische Geschichte der sog. Franklin Expedition, die im Jahr 1845 aufbrach, als erste Gruppe die Nordwestpassage durch die Arktis ganz zu durchfahren und im Eis der Arktis festfror.

    Dan Simmons gelingt es durch seine Erzählung in 3. Person sowie 1. Person aus Sicht der Expeditionsteilnehmer meisterhaft, die Atmosphäre auf den im Eis feststeckenden Schiffen HMS Terror und HMS Erebus, die Verzweiflung, Hoffnung, Tragik aufzufangen und die Geschichte der Expedition zu erzählen.

     Beeindruckend fand ich insbesondere, wie die fiktiven Inhalte dieses historischen Romans mit historischen Fakten zur Expedition verwoben wurden. Selten hat mich ein historischer Roman so motiviert, mich über das Werk hinaus mit dem Schicksal der Charaktere auseinanderzusetzen und aktiv die historischen Fakten nachzulesen.

    Nur an vereinzelten Stellen empfand ich das Werk als etwas langatmig.

     Fazit: Fesselndes Historiendrama.

  4. Cover des Buches Das Bernstein-Teleskop (ISBN: 9783551583420)
    Philip Pullman

    Das Bernstein-Teleskop

     (877)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Ich bin sprachlos!

    Wie auch bei den anderen beiden Teilen zuvor fiel es mir am Anfang etwas schwer, mich in die Geschichte und Pullmans Schreibstil einzufinden, sodass der Anfang wieder etwas zäh war. Als das geschehen war, war ich ich wieder wie gefangen zwischen den Seiten des Buches und vor allem etwa ab der Hälfte konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
    Es ist so unfassbar und bewunderswert, was Pullman mit diesen Büchern für ein Universum geschaffen hat, das so komplex und am Ende eigentlich doch ganz einfach ist.
    Es ist beeidruckend, wie es ihm gelingt, die Geschichte wie von selbst verschiedenste Richtungen annehmen zu lassen, ohne dass dem Leser irgendetwas konstruiert vorkommt. Auch wie die Charaktere immer wieder zueinander finden wirkt vollkommen ungezwungen und als ob es das Leichteste auf der Welt wäre.
    Die vielschichten, vielseitigen und teilweise so grundverschiedenen Charaktere machen einen großen Charme des Buches aus. Manche kann man nur ins Herz schließen und bei anderen bleibt bleibt bis ans Ende (und ein klein wenig auch noch darüber hinaus) offen, was nun eigentlich ihre Absichten und Gedanken waren.

    Fazit:
    Eine großartige Buchreihe, die ich nur weiterempfehlen kann. Die Welt, die Charaktere, Die Geschichte - das alles und noch viel mehr zieht den Leser unfassbar in den Bann und lässt ihn alles um sich herum vergessen!

  5. Cover des Buches Ice - Hüter des Nordens (ISBN: 9783802586026)
    Sarah Beth Durst

    Ice - Hüter des Nordens

     (196)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus

    Inhalt:

    Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. Kurz vor Cassies achtzehntem Geburtstag kommt es zu einer merkwürdigen Begebenheit: Cassie trifft auf einen Eisbären, der zu ihr spricht und ihr berichtet, dass die alten Legenden wahr sind. Ihre Mutter ist noch am Leben und wird in der Festung der Trolle gefangen gehalten. Doch um sie zu befreien, muss Cassie den Eisbären heiraten, der sich des Nachts in einen Menschen verwandelt. Zwischen Cassie und dem magischen Wesen entwickelt sich eine zarte Liebe, die jedoch von einem geheimnisvollen Fluch bedroht wird. 


    Meinung:

    Hier bin ich mir zum ersten mal nicht einig mit mir selber, wie ich die Geschichte finde. Sehr toll oder eher nicht.

    Aber fang ich mal mit dem positiven an:

    Das Cover ist mega toll. Es ist wirklich unglaublich gut gelungen und ich muss dazu ein sehr großes Lob aussprechen. Ein absoluter Blickfang.

    Dann der Klapptext- der macht wirklich neugierg auf das ganze.

    Die Idee zu der Geschichte erinnert mich zwar ein klein wenig an den Goldenen Kompass und an die Schneekönigin, trotzdem finde ich die Idee dazu auch wirklich gut. Mal eine Geschichte zu lesen, die in der Arktis spielt, ist mal was anderes.

    Dann der Mut von Cassie, der ist ebenfalls sehr beeindruckend. Sie überwindet viele Gefahren, Trotzt große Hürden und gibt nie auf, nur um ihren "Bär" aus der Trollfestung zun retten. 

    Auch die beschreibungen des ganzen ist gut gelungen und besonders die Eisbären fand ich gut.


    Aber hier hört es dann auch auf.

    Beim Schreibstil muss ich sagen, das hin und wieder Fehler bei der Grammatik und beim zusammenbau des Satzes sind, die mich persönlich aber nicht so sehr gestört haben.

    Auch fand ich das ganze in der Mitte- auf der Reise von Cassie- manchmal etwas langweilig. Mir fehlte hier tatsächlich die Spannung.


    Die Caraktere lernt man schlecht kennen und viele spielen eher im Hintergrund mit. Ich wurde irgendwie nicht wirkich warm mit denen.


    Cassie ist für mich ein unreifes, stures Kind, das oft unüberlegt und störrisch handelt. Mit ihren gerade 18 Jahren ist sie es ja auch irgendwie noch. Ein halbes Kind und keine reife Erwachsene.

    "Bär" empfinde ich zwar sympatisch, er trägt viel Verantwortung- die er sehr gewissenhaft erfüllt, aber auch er handelt manchmal egoistisch, finde ich. Nur damit seine Art von Beschützern nicht ausstirbt, macht er Cassie ein Kind, ohne das sie es will. Natürlich ist sie sauer und will dieses Kind nicht und Bär denkt auch noch  sie sei glücklich darüber.

     Bitte---- eine gerade 18 jährige, die ihn geheiratet hat, nur damit ihre verschollenene Mutter endlich frei kommt-- soll für ewig bei ihm bleiben und Mutter sein?? 


    Übriegens Mutter- zu ihrer Geschichte muss ich sagen, das kam mir irgendwie viel zu kurz vor. Schließlich wächst Cassie mit einer Geschichte auf, die ihre Mutter betrifft und Cassie geht den Handel mit Bär ein nur damit sie nach all den Jahren endlich frei kommt. Das ist doch ein großer Bestandteil dieser Geschichte, dann hätte sie auch mehr Beachtung bedarft.

    Cassie macht einen schweren Fehler und Bär wird von den Trollen entführt. Sofort bereut sie alles und will ihn zurück. Dieses hin und her fand ich manchmal als entscheidung eines unreifen Kindes. Mal sie sie wütend und will nur nach hause, dann wieder will sie bei ihm beliben....

    Auf ihrere Reise zu der Trollfestung überwindet sie zwar sehr viel, aber sie begiebt sich oft in große Gefahren und oft vergißt dabei, das sie schwanger ist. Hier ist für mich auch hin und wieder so einiges unlogisch. Eine normal schwangere Frau hätte das alles nicht überstanden ohne das Kind zu verlieren- aber wir sind her ja auch in einer Fantasygeschichte. Da ist alles möglich.


    Das Ende war für mich zwar schon fast vorhersehrbar, aber auch irgendwie zu kurz. Hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Evtl. einen Einblick in die Zukunft der drei. Wird Cassie tatsächlich für ewig bei Bär bleiben? alleine mit dem Kind in einem Eisschloss? Und was ist mit ihren Eltern? die machen sich doch bestimmt sorgen um ihr Kind?


    Fazit:

    Eine tolle Grundidee mit einem unheimlich, tollen Cover, aber es ist noch ausbaufähig...


    Von mir 3,5 Sterne

  6. Cover des Buches Liliane Susewind - Ein Eisbär kriegt keine kalten Füße (ISBN: 9783737340007)
    Tanya Stewner

    Liliane Susewind - Ein Eisbär kriegt keine kalten Füße

     (39)
    Aktuelle Rezension von: lovebooks_23
    Ein wunderbares Kinderbuch von einer tollen Autorin
  7. Cover des Buches Valhalla (ISBN: 9783426509418)
    Thomas Thiemeyer

    Valhalla

     (123)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Die Protagonistin Hannah Peters ist auch schon in zwei anderen Büchern von Thomas Thiemeyer, Medusa und Nebra, als Hauptfigur aufgetreten. Valhalla kann man jedoch lesen, ohne die beiden Vorgänger zu kennen (was ich getan habe), da dies unabhängige Geschichten sind. 

    Das Buch hat mich direkt zu Beginn positiv überrascht, da meine Vermutung, was laut dem Klappentext in diesem Buch passieren möge, gleich am Anfang geschehen ist. So konnte ich ohne Erwartungen das Buch lesen.

    Der Schreibstil von Thomas Thiemeyer ist verständlich und spanend. Es passieren Ereignisse und Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte.
    Die Charaktere legen eine gute Entwicklung hin, beispielsweise die Protagonistin Hannah Peters, die ich zu Beginn nervig fand, da sie, obwohl eine lebenswichtige Aufgabe zu erledigen ist, oft grundlos eifersüchtig ist. Zum Schluss hin wurde sie mir ganz sympathisch.

    Thiemeyer schreibt immer mal wieder Kapitel aus anderen Perspektiven, was ich am Anfang positiv empfand, da ich so weitere Informationen über das Projekt der Nazis erfuhr. Später allerdings tritt ein paar Mal in jedem Kapitel eine andere, neue Person auf, was für mich sehr verwirrend war. Da diese keine wichtigen Erläuterungen sind, die später noch einmal von Bedeutung wären, sind diese Perspektiven meiner Meinung nach überflüssig.

     Am Ende fehlte mir eine Erklärung, inwieweit das Geschehene in Wirklichkeit passiert ist bzw. ob möglicherweise die im Buch vorkommenden Dokumente wirklich existieren.

    Fazit:

    Das Buch ist spannend und hält einige Überraschungen parat. Thiemeyer schreibt des Öfteren aus verschiedenen Perspektiven, was hauptsächlich positiv ist. Ich werde definitiv noch weitere Bücher von Thomas Thiemeyer lesen!

  8. Cover des Buches Lions - Heiße Fänge (ISBN: 9783492280068)
    G. A. Aiken

    Lions - Heiße Fänge

     (45)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Lou „Crush“ Crushek ist ein Polarbär und gehört eher der vernünftige, sanftmütige Typ. Bis zu dem Tag als er morgens aufwacht und bei ihn im Bett eine kurvige Tigerin auf dem Bauch schläft. Sie ist begeistert von ihrem persönlichen Teddybären und mag es ihn auf die Palme zu bringen.  Marcella Malone kommt es zu gute, das sie weiß wie sie widerspenstige Kerle anpacken muss. Die Funken sind groß, die zwischen ihnen hin und her fliegen. 

    Polarbär und Tiger eine wirklich sehr gute Mischung. Wie immer bei G. A. Aiken verrückt, humorvoll, leidenschaftlich und actionreich, natürlich fehlt hier auch nicht der Sarkasmus. Es war wieder ein Genuss. Alte Bekannte waren auch wieder dabei und machte die Geschichte noch besser. Da man wusste was passiert, wenn sie auftauchten. Crush ist einfach toll und so liebenswert, ein Teddybär. Obwohl Marcella auch einfach nur genial ist. Ihre Reaktion auf gewissen Szenen ist einfach köstlich und ich musste so oft so viel lachen. Aber dieses Mal fehlte mir das Finale gegen den großen Bösewicht, der hat in diesem Buch gar nicht stand gefunden. Dadurch hat mir etwas gefehlt. Ja, es gab ein paar Wendungen, die man so nicht hat kommen sehen, aber mit fehlte der große Kampf, mit den tollen Sprüchen. 

  9. Cover des Buches Seekers - Die Suche beginnt (ISBN: 9783407744685)
    Erin Hunter

    Seekers - Die Suche beginnt

     (107)
    Aktuelle Rezension von: LeseMama82

    Seekers – Die Suche beginnt ist ein toller neuer Serienstart der vier Autorinnen, die unter dem Pseudonym Erin Hunter schreiben und die viele von der tollen Jugendbuchreihe „Warrior Cats“ kennen werden.

    Das Buch spielt im hohen Norden Kanadas und beschreibt die Reise dreier Bären.

    Kallik ist ein Eisbärenjunges, das eigentlich mit Mutter und Bruder auf dem Eis unterwegs war, um endlich selber Jagen zu lernen. Doch in der Natur laufen Dinge häufig anders als geplant und bei einem Walangriff verliert sie ihre Mutter und wird von ihrem Bruder getrennt. Außerdem beginnt das Eis zu schmelzen und sie muss versuchen das Festland zu erreichen und ihren Bruder wiederzufinden. Sie begibt sich auf den gefährlichen Weg und ist doch eigentlich noch viel zu jung um alleine überleben zu können.

    Toklo ist ein Grizzlyjunge, der mit Mutter und Bruder auf dem Weg zu einem Fluss ist, in dem es so viele Lachse geben soll, dass alle Bären davon satt werden können. Doch der Weg dorthin ist beschwerlich, da sie durch Toklos kranken Bruder nur langsam vorankommen. Nie haben sie ausreichend zu Essen und seine Mutter kümmert sich nicht um Toklo und bringt ihm auch das Jagen und Fischen nicht richtig bei. Letztendlich ist er auf sich alleine gestellt.

    Lusa ist eine Schwarzbärin. Sie ist fünf Monate alt und im Zoo geboren worden. Doch ihr Vater und ihre Mutter erzählen ihr manchmal vom Leben in der Wildnis. Da sie es nicht  anders kennt, findet sie das Leben im Zoo in Ordnung, aber als eines Tages ihre Mutter weggebracht wird, fängt sie an einen Plan zu schmieden, um das Gehege verlassen und in die Wildnis aufbrechen zu können.


    Seekers ist eine tolle Geschichte, die von der ersten Seite an fesselt. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der drei Bärenkinder, die alle im Laufe des Buches ihre ganz eigene Reise beginnen und doch dasselbe Ziel verfolgen.

    Begebt euch mit ihnen in die Wildnis Nordamerikas auf eine phantastische Reise. Ich kann euch versprechen: sie wird sich lohnen!

  10. Cover des Buches Die Reise des weißen Bären (ISBN: 9783833739699)
    Susan Fletcher

    Die Reise des weißen Bären

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Petra_Mayer

    Ein Abenteuer was mitreißt, mitfühlt und aufzeigt wie wichtig Freundschaft ist.

    Hörbuch - 3 CDs - Dauer: 250 Minuten - 60 Tracks

    Inhalt:

    Eine ganz besondere Freundschaft
    Der norwegische König sendet dem König von England Anfang des 13. Jahrhunderts einen Eisbären als Geschenk. Auf dem Schiff, das den Bären nach England bringen soll, fährt auch der Ausreißer Arthur mit. Er wurde zuvor beim Stehlen erwischt und von den Seefahrern zur Strafe in den Käfig des Bären gesperrt. Doch dieser greift den angsterfüllten Jungen nicht an, obwohl er bis dahin keinen anderen Menschen an sich herangelassen hat. Zwischen den beiden entsteht eine enge Freundschaft. Als das Schiff von Piraten angegriffen wird und sie entkommen könnne, muss Arthur sich entscheiden, ob er sich in Sicherheit bringt oder dem Bären hilft, seine Freiheit zu finden.

  11. Cover des Buches Die Frau des Kodiakbären: (Kodiak's Claim German Translation) (Kodiak Point 1) (ISBN: 9781927459737)
    Eve Langlais

    Die Frau des Kodiakbären: (Kodiak's Claim German Translation) (Kodiak Point 1)

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Katrinbacher

    Meine Meinung
    Der erste Teil war als Köder kostenlos vom großen A angeboten worden und was soll ich sagen, ich habe angebissen. Die Autorin schreibt humorvoll und die Protagonisten sind toll, allem voran Tammy, die nicht nur ein schlagkräftiges Mundwerk hat, sondern auch weiß, mit einer Bratpfanne zu Reids Leidwesen umzugehen. Reid hingegen ist ein grummeliger Griesgram, der alles dafür tut, die Schnüfflerin der Versicherung schnellstmöglich wieder loszuwerden, wäre da nicht ihr verführerisches Aussehen, mit Rundungen, nicht so ein Hungerhaken und ihre schlagkräftige Persönlichkeit, die ihn ganz aus dem Konzept bringt und sich wünschen lässt, dass sie sich vielleicht doch wohl in Kodiak Point fühlt und bei ihm bleiben möchte.

    Mein Fazit
    Ein muss für alle die gerne humorvolle, erotische Gestaltwandler Geschichten lesen.

  12. Cover des Buches Im Königreich der Kälte (ISBN: 9783426283035)
    Nick Lake

    Im Königreich der Kälte

     (56)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    'Im Königreich der Kälte' entführt uns in die fantastische Mythenwelt der Inuit. Lights Vater ist von seiner letzten Forschungsexpedition in die Arktis nicht zurückgekehrt. Obwohl er bereits für tot erklärt wurde, begibt sich Light nach einer merkwürdigen Begegnung auf die Suche nach ihm - und dringt ein in die kalte und grausame Welt von Frost, dem Herrscher über die Urkälte. Gemeinsam mit ihrem treuen Freund Butler, dem Tupilak - einem Wesen mit Haifischkopf und Eisbärbeinen - und Arnie, einem Inuitjungen, stellt sich Light den grausamen Widersachern. Dabei lernt sie nicht nur die Sagen und Sagengestalten der Inuit, sondern auch ihr eigenes mystisches Geheimnis kennen.
    Was auf den ersten Blick wie ein Abenteuer für Kinder aussieht, entpuppt sich als spannendes, teilweise sogar brutales, aber immer faszinierendes Fantasy-Abenteuer, das mich immer wieder zum Staunen gebracht hat.

  13. Cover des Buches Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt (ISBN: 9783551316950)
    Nicholas Gannon

    Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Archer langweilt sich ziemlich zu Tode... Seit seine Großeltern in der Antarktis auf einem Eisberg als verschollen gemeldet wurden, darf Archer das Haus ausschließlich zur Schule noch verlassen. Seine Mutter ist in dieser Hinsicht strikt und erlaubt kein ungebotenes Verhalten. Eingesperrt in das Haus, in dem seine Großeltern vor seiner Geburt gewohnt haben, bleiben ihm nur die vielen ausgestopften Tiere und Bücher als Gesellschaft. Doch trotz des Zaubers vergangener Abenteuer, der dem Hause innewohnt, sehnt sich Archer danach wie seine Großeltern auf Entdeckungstour zu gehen. Der einzige Lichtblick, den Archer ab und zu erhält, sind die seltenen Pakete, die seine Großeltern heimlich vor dem Haus der Helmsleys für den Jungen ablegen.
    Archers Leben ändert sich, als der Nachbarsjunge Oliver in sein Leben tritt. Beide Jungs wohnen im höchsten Stock ihrer jeweiligen Behausungen, und so besuchen sie sich gegenseitig über eine schmale Verbindung zwischen den Häusern. Eigentlich möchte Oliver gar kein Forscher sein und gefährliche Dinge erleben sondern nur einen Freund haben, aber gezogen von der Abenteuerlust seines neuen Freundes lässt er sich auf die Ideen von Archer ein. Jedoch, ein richtiges Abenteuer erleben sie trotzdem nicht. Das soll sich ändern, als Adelaide – frisch aus Frankreich ins Nachbarhaus eingezogen – in ihr Leben tritt. Ihr Holzbein erklärt sie in der Schule mit einem Krokodilangriff, weil sie über die wahren Begebenheiten nicht sprechen möchte. Archer ist fasziniert von ihrer Geschichte, ganz glauben kann er ihr sie allerdings nicht, und auch Oliver hegt seine Zweifel. Trotz der Eifersucht, dass Adelaide angeblich schon so viele Abenteuer erlebt haben soll, freunden sich die drei an, und als Archer einen Plan ausheckt in der Antarktis nach seinen Großeltern zu suchen, erscheint ihm Adelaides Erfahrung im Abenteuer erleben mehr als geeignet.
    Die drei erleben einige Abenteuer, mit denen sie nicht gerechnet hätten, und natürlich alles andere als geplant.

    Mit diesem Buch darf man keinen Abenteuerroman erwarten. So eingesperrt wie Archer häufig ist, so wenig Abenteuer erlebt man mit ihm zusammen. Vielfach wird eher über all die Dinge erzählt, die man mal erleben könnte. Es ist eine unscheinbare und stille Geschichte, die eher vom Träumen handelt und von der Sehnsucht, dabei jedoch mit stellenweise pfiffigem Wortwitz und Situationskomik aufwartet. Auf ein großartiges Abenteuer wartet der Leser lange, hier ist der Weg das Ziel. Dafür erlebt man mit, wie drei isolierte junge Menschen zueinander finden und eine feine Freundschaft entwickeln.
    Nicholas Gannon hat nicht nur den Roman geschrieben, er hat seine Geschichte um auch zarte und stimmige Illustrationen erweitert, denen eine ganz besondere Ruhe innewohnt, wie ich finde. Mir hat dieser Abenteuerroman ohne opulente Abenteuer dennoch sehr gut gefallen, da mir die Charaktere ans Herz gewachsen sind und mich die Zeichnungen unglaublich angesprochen haben.

  14. Cover des Buches Schattenwesen (ISBN: 9783800055388)
    Susanne Rauchhaus

    Schattenwesen

     (43)
    Aktuelle Rezension von: SonnenBlume
    Kira übernimmt nach dem überraschenden Tod ihres Vaters den Auftrag, ein Fresko zu restaurieren.  Das Kunstwerk befindet sich im Tiefkeller einer Villa, die auf den Ruinen einer Burg erbaut wurde. Je mehr Zeit Kira bei dem Fresko verbringt, desto mehr zweifelt sie an ihrer eigenen Wahrnehmung; sie hört Scharren, sieht Schatten, die sich von alleine bewegen.
    Außerdem weiß sie nicht, warum sich der Assistent ihres Auftraggebers ihr gegenüber so abweisend verhält. Es ist beinahe so, als würde Cyriel sie aus dem Haus haben wollen ...

    Ich kann nicht genau sagen was ich von dem Buch erwartet habe, die Welt der Schatten ist zumindest für mich ganz neu gewesen. Es war nicht so einfach, den Erklärungen zu folgen, da ich noch gar keine Vorstellung davon hatte, was es mit dem allen auf sich hat, ich war sozusagen mit der Protagonistin gleichauf.
    Leider konnte mich das Buch nicht fesseln und mitreißen, mir fehlte einiges an Spannung, die erst zum Schluss ein bisschen mehr aufkam.
    Die Charaktere fand ich zu Beginn wenig interessant und sogar teilweise eher nervig, trotzdem es von jeder Sorte etwas gab: der Macho durfte nicht fehlen, es gab einen Bösewicht und natürlich auch den guten väterlichen Typ.
    Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, macht durchaus neugierig, leider hat mich die Geschichte aber nicht so sehr überzeugt, als dass ich noch mehr darüber lesen wollen würde.
    Das sehr offene Ende entspricht leider auch nicht meinem Geschmack, lieber hätte ich noch einen Ausblick in die Zukunft oder zumindest eine Ahnung, wie es denn weitergehen könnte.
  15. Cover des Buches Seekers - Am Großen Bärensee (ISBN: 9783407811059)
    Erin Hunter

    Seekers - Am Großen Bärensee

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Am längsten Tag treffen sich alle Bären am großen Bärensee, um die Sonne zu verabschieden und die Geister um fischreiche Flüsse und die Rückkehr des Eises zu bitten. Grizzly Toklo, Schwarzbärin Lusa und der bärige Gestaltwandler Ujurak sind gemeinsam auf dem beschwerlichen Weg. Oft stoßen sie an ihre Grenzen und geraten sie in große Gefahr. Ebenso hungrig, müde und unsicher wie die drei schlägt sich Eisbärin Kallik allein durch. Nur selten spürt sie den Geist ihrer toten Mutter, doch sie hofft, am See ihren Bruder zu finden. Endlich am Ziel muss Kallik erkennen, dass eine Horde Jungbären den traditionellen Frieden des längsten Tages nicht respektiert. Ausgerechnet ihr verschollener Bruder und seine Freunde bedrohen und bestehlen andere Eisbären und wollen sogar die Schwarzbären angreifen. Das könnte den Zorn der Geister und damit Krieg und andauernde Not auslösen, fürchtet Kallik. Doch allein kann sie die Bande nicht stoppen. Zudem müssen auch Toklo und Lusa am großen Bärensee ihre Ängste überwinden.  

    Erin Hunter, Pseudonym einer britischen Autorinnen-Gruppe, verwebt sachliche Informationen über Natur- und Tierschutz, mit Indianerglauben und Bärenschicksalen zu einem fabelhaften Abenteuer. Die Figuren sind glaubhaft ausgearbeitet, Spannungsaufbau und Sprachstil für Kinder gut geeignet. Ganz nebenbei zeigt die Geschichte die Bedeutung von Freundschaft und Zusammenarbeit. Denn trotz gegensätzlicher Herkunft, unterschiedlicher Bedürfnisse und Charaktere akzeptieren und unterstützen sich die vier Bären gegenseitig und können große Probleme letztlich auch nur gemeinsam lösen.

  16. Cover des Buches Seekers - Auf dem Rauchberg (ISBN: 9783407811158)
    Erin Hunter

    Seekers - Auf dem Rauchberg

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Nach dem Treffen am Bärensee sind die vier Bärenkinder und der geheimnisvolle Ujurak wieder unterwegs. Kallik ist überglücklich, dass ihr Bruder Taqqiq sie und ihre Freunde begleitet, aber dem fällt es schwer sich einzufügen. Ujurak führt die Gruppe unbeirrt weiter auf der Suche nach der Letzten Großen Wildnis. Ein alter Eisbär weist ihnen den Weg, der viele gefahren bereithält.

    Der spannende dritte Band der Seekers-Reihe. Die große Reise der Bärenkinder führt den Leser durch eine Natur, die vom Menschen tiefgreifend und unwiderruflich verändert wurde. Durch die Augen der Bären werden Zerstörung, Klimawandel und Sadismus des Menschen beleuchtet. Ein Appell an den Leser sich über diese Dinge Gedanken zu machen und eine spannende Kulisse für das erzählte Abenteuer.  Die Freundschaft der unterschiedlichen Bären und ihre unerschütterliche Loyalität, bezaubern den Leser. Die Tiere sind zwar handelnde Charaktere und tragen ein paar menschliche Züge, aber sie werden nicht unglaubwürdig oder kitschig.

    Ich liebe die Seekers-Reihe! Die Bärenkinder sind mir vom ersten Band an ans Herz gewachsen. Ujurak ist ein geheimnisvoller Charakter, der dem Leser nicht aus dem Kopf geht. Genau wie die Bärenkinder, spekuliert er die ganze Zeit, was es mit ihm wohl auf sich haben mag. Immer noch spannend, immer noch schön. Wohin führen mich die Freunde wohl im nächsten Band? Eine klare Leseempfehlung!

  17. Cover des Buches Briefe vom Weihnachtsmann (ISBN: 9783608983852)
    J. R. R. Tolkien

    Briefe vom Weihnachtsmann

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Von 1920 bis 1943 schrieb J. R. R. Tolkien jedes Jahr zu Weihnachten Briefe an seine Kinder. Sie hatten fast immer einen Poststempel vom Nordpol und stammten vom Weihnachtsmann, seinem Gehilfen dem Polarbären oder auch von einem fleißigen Elfchen. Waren die Briefe anfangs noch an seinen ältesten Sohn adressiert, so richteten sie sich der Reihe nach immer an die jüngeren Kinder, bis seine jüngste Tochter Priscilla 14 Jahre alt war.


    Die Briefe sind allesamt sehr fantasievoll und erzählen von den Abenteuern des Weihnachtsmanns und seiner Freunde. Besonders toll sind auch die selbstgemalten Bilder, die Tolkien den Briefen beigelegt hat. Ich war wirklich sehr gerührt, wie viel Mühe er sich für seine Kinder gegeben hat. An den Briefen merkt man auch schon kleine Einschläge seinen Genies und seiner großen Vorstellungskraft, die ihn ein so grandioses Werk wie "Der Herr der Ringe" haben schreiben lassen.


    Herzerwärmend war für mich, dass die Kinder wohl auch regelmäßig dem Weihnachtsmann und seinem Polarbären zurückgeschrieben haben. Sie haben ihm nicht nur Wunschzettel zugesendet, sondern auch von ihrem Leben erzählt - das hat Tolkien bestimmt auch gefreut.


    Gegen Ende merkt man den Briefen immer mehr an, zu welcher Zeit sie geschrieben worden sind. Der Weihnachtsmann spricht von einem "schrecklichen Krieg" und von Kindern, die keine Häuser mehr haben und Hunger leiden. Natürlich wird das alles trotzdem noch kindgerecht verpackt, mein Herz wurde da aber ganz schwer. 


    Ich mochte "Briefe vom Weihnachtsmann" sehr, sehr gerne und kann das Buch wirklich empfehlen, wenn ihr in Weihnachtsstimmung gebracht werden möchtet 🎅🏻 Es ist sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene bereichernd und mit viel Liebe zum Detail aufgemacht. Das macht es auch zu einem sehr schönen Geschenk zu Weihnachten 🎁🎄

  18. Cover des Buches Seekers - Die Letzte Große Wildnis (ISBN: 9783407811165)
    Erin Hunter

    Seekers - Die Letzte Große Wildnis

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Die Bären haben das Ziel ihrer Wanderung erreicht: die letzte große Wildnis liegt vor ihnen. Oder nicht? Ujurak ist sich nicht sicher, doch Toklo hat von der Wanderung genug. Er will sein Revier, er will wieder alleine sein, er will als richtiger Grizzlybär leben. Kallik riecht schon das Meer und das ewige Eis. Auch ihre Heimat ist ganz nah und die Reise für sie vorbei. Nur Lusa, die kleine Schwarzbärin, teilt Ujuraks Skepsis. Doch bevor die Freunde sich noch einigen können, verletzt sich Ujurak schwer. Es bleibt nur eine Möglichkeit: er muss sich in ein Flachgesicht verwandeln. Nur menschliche Medizin kann ihn noch retten. Aber kann er vor ihnen sein Geheimnis bewahren?

    Der vierte Band und es ist abzusehen, dass die Bärenkinder ihr Ziel noch lange nicht erreicht haben. Weiterhin spannend geschrieben. Die Umweltzerstörung durch den Menschen ist immer wieder erschütternd, genau wie seine Selbstgerechtigkeit. Als Leser weiß man wirklich nicht wie die Suche der Bären zu einen erfolgreichen Ende geführt werden kann, doch um so gespannter verfolgt man jeden ihrer Schritte. Immer wieder erfährt man aus einer anderen Perspektive, was in den Freunden vorgeht, wie ihre Ängste und Hoffnungen aussehen. Was sie sich von ihrer Freundschaft und Reise versprechen. Wie ihnen nach und nach ihre Rolle in dem Spiel klar wird.

    Ich mag die Reihe um die Bärenkinder. Jedes Buch bringt neue Erkenntnisse, neue Abenteuer und Entwicklungen. Ich freu mich schon auf den nächsten!

  19. Cover des Buches His Dark Materials - Die Trilogie (ISBN: 9783551581785)
    Philip Pullman

    His Dark Materials - Die Trilogie

     (392)
    Aktuelle Rezension von: LilyEvans

    Die Romanreihe beschreibt die Abenteuer des Mädchens Lyra, das aus einer Parallelwelt stammt, und des Jungen Will, der in unserer Welt geboren wurde.  In Lyras Welt lebt die Seele eines Menschen außerhalb des Körpers in Form eines Tierwesens, ohne einander können beide Teile nicht überleben. Als Lyra ein Gespräch mit ihrem Onkel Lord Asriel belauscht, in dem es um eine unerforschte Materie "Staub" geht, macht sie sich auf eigene Faust auf die Suche. Auf ihrem Abenteuer bereist sie ihre Welt, unsere Welt und weitere Parallelwelten. In einer dieser Welten trifft sie auf Will, mit dem sie ihren weiteren Weg beschreiten wird. Beide erwartet eine Reise, bis an den Rand der Welt um letzten Endes die Welt zu retten. Beide erhalten auf ihrem Weg unerwartete Aufgaben,  die es zu beschreiten gilt, die ihre Verbindung zueinander immer stärker werden lässt.

    Mit Abstand eine der Besten Buchreihen, die ich je gelesen habe. Man wird als Leser direkt in den Bann von Lyras Welt gezogen und möchte mehr über sie und die Welt in der sie lebt erfahren. Pullman spart nicht mit Umschreibungen und gestaltet die Welt so farbenfroh und düster, sodass man ein Gefühl bekommt, als sei man mitten drin. Es tauchen viele verschiedene Charaktere auf, von denen es bei einigen einfach ist, eine liebevolle Beziehung aufzubauen. Für Leser, die gerne in Fremde Welten eintauchen möchten, ist dies eine absolute Empfehlung.

    (Ich lese die Bücher immer wieder gerne.)

    Die Bücher bauen aufeinander auf, daher ist es ratsam sie nach der Reihe zu lesen.


  20. Cover des Buches Die Konferenz der Tiere (ISBN: 9783855356126)
    Erich Kästner

    Die Konferenz der Tiere

     (123)
    Aktuelle Rezension von: felia_winter

    Die Thematik des Buches hat auch nach über 70 Jahren nicht an Aktualität verloren.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses Buch tatsächlich jüngeren Kindern vorlesen würde. In jedem Fall, würde ich sie nicht allein lesen lassen, damit man die Thematik mit den Kindern besprechen kann.


    Meiner Meinung nach sollte dieses Buch grundsätzlich weniger von den Kindern, sondern ganz besonders von den Erwachsenen gelesen werden.


    Die Methoden der Tiere sind zum Teil fragwürdig, dennoch bleibt die Kernaussage richtig und wichtig.

  21. Cover des Buches Die Briefe vom Weihnachtsmann (ISBN: 9783899400069)
    J. R. R. Tolkien

    Die Briefe vom Weihnachtsmann

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks
    Allgemein: Das Cover passt zum Thema Weihnachten und ist ansprechend und harmonisch gestaltet. Der Erzähler ist sehr angenehm und ich habe ihm gerne zugehört. Er hat angenehm und die Stimmung schön rüberbringen können.

    Meinung: Ganz verstanden habe ich es am Anfang nicht. Ich wundere mich auch über das Genre "Kinderbuch", da dies ja dann auch 6-jährige hören und ich es dafür dann doch etwas brutal fand, wie die Kobolde abgeschlachtet werden. Auch wurden ständig Bilder angesprochen, die für uns (die Zuhörer / Leser) gemalt wurden, doch die kann ich bei dem Hörbuch natürlich nicht sehen, wodurch ich das Gefühl hatte, etwas zu verpassen. Interessant fand ich die Zeitspanne in der erzählt wird. Es war jedoch nicht wirklich spannend und mitreißend.

    Fazit: Ein kurzes Weihnachtshörbuch, dass ich nicht weiterempfehlen kann, da es mich nicht wirklich packen konnte. Ansonsten würde ich wohl eher das Buch empfehlen als das Hörbuch, da dort die angesprochenen Bilder wahrscheinlich abgebildet sind und es damit interessanter ist.

    (c) Nelebooks
  22. Cover des Buches Chronic City (ISBN: 9783608501070)
    Jonathan Lethem

    Chronic City

     (55)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Chronic City von Jonathan Lethem erzählt die verrückt-fantastische Geschichte von Chase Insteadman, einem ehemaligen Kinderstar, der seinen verblassten Ruhm in der High Society Manhattans mit dem wohligen Gefühl einer gesicherten Wohlstandsgeborgenheit erlebt. Zwischen Wohltätigkeitsveranstaltungen und einem Gelegenheitsjob als Synchronsprecher treibt es Chase dieser Tage wie ein Blatt im Wind durch Manhattan. Wäre da nicht Janice Trumbull seine Verlobte, die im All als Astronautin zusammen mit ihren amerikanischen und russischen Kollegen ums Überleben kämpft, vielleicht würde sich schon niemand mehr an Chase und seine Rolle als Warren Zoom in der Daily Soap Martyr & Pesty erinnern. Aber Janices‘ Liebesbriefe an Chase werden zum Wohle aller in der kriegsfreien Ausgabe der Times veröffentlicht und ermöglichen es der geschätzten Öffentlichkeit mit Chase und Janice zu hoffen und zu verzweifeln.

    Als Chase den verschrobenen Kulturkritiker Perkus Tooth kennenlernt scheint Bewegung und auch echte Freundschaft in sein Leben zu kommen…und ein Gewissenskonflikt in Sachen Liebe, denn Perkus‘ ehemalige Gehilfin und Ghostwriterin Oona Lazlo zieht seine Aufmerksamkeit magisch in ihren Bann.

    Chronic City ist auf eine unterschwellige Art so wundervoll surreal, dass man beim Schmökern beinahe vergißt, dass all die verqueren Begebenheiten, wie die Tyrranei durch einen gigantischen Tiger oder die auf den Kopf gestellten Naturereignisse auf einen viel größeren Betrug hindeuten müssen. Und zunächst erscheint alles einfach nur wie eine verrückt fröhliche Geschichte um durchkiffte Nächte, verrückte eBay-Auktionen um geheimnisvolle Kaldrone und eine abstruse New York Atmosphäre, aber Chase stellt zunehmend fest, dass das Drehbuch seines Lebens wohl ohne seine Zustimmung umgeschrieben wurde.

    Nach „Festung der Einsamkeit“ ein weiterer Lethem, der mich voll und ganz in Beschlag genommen und begeistert hat.

  23. Cover des Buches Zeit der Eisblüten (ISBN: 9783838749518)
    Kitty Sewell

    Zeit der Eisblüten

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Dafydd wird von seiner Vergangenheit eingeholt, als er einen verhängnisvollen Brief aus Moose Creek erhält. Seine Frau Isabell will nun die ganze Wahrheit über seine Zeit als Arzt in der kanadischen Wildnis wissen. Dafydd soll dort mit Sheila Hailey zwei Kinder haben. Seine Reise nach Moose Creek verläuft anders als er sich denkt...

    Ein sehr tiefgreifender Roman über Kinder, welche glauben das der Mann vor Ihrer Tür ihr Vater ist. Aber es wird auch die dunkle, kriminelle Seite ihrer Mutter zu Tage gefördert. Mich hat der Roman sehr bewegt, wie kann eine Mutter so etwas ihren Kindern antuen? Von mir gibt es daher vomme Punktzahl.


  24. Cover des Buches Der Pinguin (ISBN: 9783813505283)
    Walter Moers

    Der Pinguin

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Maikes_Privatbibliothek

    Ich bin ja bekennender Moersianer. Ich liebe seine Romane, aber genauso schätze ich auch seine früheren Werke, die sich eindeutig an das erwachsene Publikum richten. Ich finde ihn in jeder Darreichungsform brillant.


    Walter Moers aufsteigender Stern begann 1985 als Comiczeichner. Unfassbar - da war ich noch gar nicht auf der Welt. Seine Art, Gesichter mit überdimensionierten Nasen zu zeichnen, ist typisch für die Zeit, in der er begann. Man sieht ähnlich überzeichnete Nasen häufig in klassischen Comics. Zum Beispiel bei Clever und Smart, Werner, Asterix und Obelix aber auch im Mickey Maus Universum. 


    Verwechslungsgefahr bestand jedoch nie. Die Nasen von Walter Moers sind ein  Markenzeichen mit Wiedererkennungswert, die sich bis heute in seinen Romanen bewundern lassen. Seit seinen Anfängen, ist Moers Stil immer feiner und detailreicher geworden und ich finde es faszinierend, wie deutlich man beim nebeneinanderlegen diese Entwicklung sehen kann Das macht seine ersten Werke nicht weniger gut oder interessant. Der Pinguin ist ein Comic, das 1997 zum ersten Mal unter dem Namen 'Wenn der Pinguin zweimal klopft' im Eichborn Verlag erschien. Da war ich bereits auf der Welt, aber noch zu jung dafür. Es ist Moers 22. Werk seit Beginn seiner Veröffentlichungen. Aber, wie es im Vorwort heißt, sein Lieblingscomic. Daher startet die Reihe 'Moers Classics' die wieder neu aufgelegten Werke mit diesem Buch.


    Auch für jene, die das alte Buch bereits besitzen, lohnt sich die Neuauflage, denn sie erscheint hier erstmals in Farbe. Natürlich, damit das ganze Blut besser rüber kommt. Blut ist komisch, wie Walter Moers sagt und bei der Art und Weise, wie er es einsetzt, kann ich ihm nur zustimmen! Das kleine Interview, was dem Buch vorangestellt wurde, ist in sich schon klasse. Zu schade, dass sie das in den anderen Büchern der Reihe nicht fortgeführt haben! Den Untertitel finde ich richtig gelungen. 'Graphic Novel' bezeichnet im Englischen ein Comic in Buchformat. Der Zusatz 'very graphic' wird aber auch gerne Serien vorangestellt, um zu verdeutlichen, dass sie nicht jugendfrei sind. Das kann sich auf Sprache, Sex, Gewalt oder Drogenmissbrauch beziehen. Nun. Bis auf die Sprache in Schriftform, trifft auf dieses Buch alles zu. Nicht umsonst ziert es ein Hinweis mit der Bitte, es nur aufzuschlagen, wenn man nicht frei von Humor ist und einen gefestigten Charakter besitzt.


    Ohne Worte


    Genug zum Hintergrund. Ihr seid hier, um etwas über die Story zu erfahren. Eines Tages - unser Eskimopärchen ist gerade dabei sich tief in die Augen zu schauen - die erste Action kündigt sich an... da... werden sie rüde unterbrochen, denn es klopft! 


    Immerhin - der da draußen besitzt noch die Höflichkeit, wartet jedoch keineswegs ab, denn so ein Iglu ist schließlich dauerhaft geöffnet. Arsch kalt sei es, meint der Pinguin, der da rein platzt und pflanzt sich erst einmal gemütlich ans Lagerfeuer zum aufwärmen. 


    Warum der Pinguin sich ausgerechnet am Nordpol befindet, klärt sich gegen Ende des Buches. Ich muss sagen - ich halte ihn diesbezüglich für nicht besonders schlau. Am Nordpol fällt er schließlich viel eher auf. Ach was solls. Wäre er nicht da, hätten wir auch keine Begegnung mit einem Eisbär und das wäre wirklich schade, weil weniger blutig. Und warum sollte ein Eskimopaar an den Südpol ziehen... also bevor man alle anderen Figuren  dort hin umziehen lässt, ist es auch im Sinne der Klimabilanz klüger, nur den einen Hallodri aus seinem natürlichen Habitat zu reißen und ihn in den Norden zu verfrachten.


    Wo war ich? Bei Kaptain Iglu. Glaub ich. Ne. Im Iglu. Jetzt aber!


    Ob er sich eine Tüte bauen dürfe, fragt der Knilch und wartet die Antwort gar nicht erst ab. Fressflash inbegriffen. Aber die Eskimos haben grad leider nichts brauchbares im Haus. Doof. Muss er halt trinken. Böser Fehler! Nachdem er das schöne Feuerchen gekonnt ausgekotzt hat, muss frisches Holz her. Der Mann zieht los, die Frau ist einsam, der Pinguin kommt gerade recht, um dem Wörtchen 'Schnee' eine komplett neue Bedeutung zu verleihen und noch weitere Dinge anzustellen. Die Sache nimmt so ihren Lauf... man fragt sich, ob er das geplant hat. Zuzutrauen ist es ihm. Tja und dann wird es blutig. Wieder klopft es, eine Harpune, ein Beil, ein Eispickel, ein Messer und eine Pistole sind im Spiel und wer am Ende noch steht, das verrate ich natürlich nicht. Ich sage nur so viel. Es vermag einen zu überraschen!


    Spannend hieran ist tatsächlich, dass das komplette Ding ohne Worte auskommt. Gedanken in Form von Piktogrammen, unterstützen bei der Interpretierung. Ansonsten sind die manchmal minimalen aber trotzdem sehr deutlichen Veränderungen in der Mimik der Figuren so aussagekräftig, dass es richtig Spaß macht. Im Verlauf der Handlung wird es actionreicher mit Ortswechseln sowie weiteren Figuren und Szenen, die die ganze Kolorierung rechtfertigen.


    Ich für meinen Teil habe herzhaft lachen müssen. Wurde ja auch unter vorgehaltener Harpune dazu gezwu... ah, nein, nein! Schon gut! Das schreib ich nicht! Ob ich es empfehle? Jau.

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