Bücher mit dem Tag "eisbär"

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47 Bücher

  1. Cover des Buches Terror (ISBN: 9783641113612)
    Dan Simmons

    Terror

    (235)
    Aktuelle Rezension von: RS1971

    Die große Arktis-Expedition von Sir John Franklin liegt im wahrsten Sinne auf Eis. Die beiden Schiffe, die Erebus und die Terror, sind von Eis eingeschlossen und können weder vor noch zurück. Und das nicht erst seit einigen Tagen, sondern über mehrere Jahre. Zudem ist Franklin selbst bereits tot und das Ziel der Reise, die legendäre Nord-West-Passage scheint in so weite Ferne gerückt wie noch nie.


    Schwindende Vorräte, eine unzufriedene Crew und ein Wesen auf dem Eis zwingen die beiden Kapitäne, die Schiffe aufzugeben und ihr Glück auf dem Eis der Arktis zu versuchen. Doch wie weit kommt man ohne Nahrung, wenn einem ein Monster im Nacken sitzt?


    Die Suche nach der Nord-West-Passage war im 19. Jahrhundert eines der Abenteuer, denen sich Abenteurer und Offiziere immer wieder stellten. Für die königliche Navy war es ein Prestige-Objekt, weswegen man Sir John Franklin sogar aus dem Ruhestand wieder in den Dienst rief, hatte er doch bereits an mehreren Arktis-Expeditionen teilgenommen. Die unglückliche Expedition gibt bis heute Rätsel auf und lädt zu Spekulationen ein. 130 Männer zogen in den hohen Norden – und nicht ein einziger kehrte zurück.


    Simmons ist kein Unbekannter, und er hat sich offensichtlich eingehend mit der Materie für diesen Roman beschäftigt. Persönlich wäre mir am Ende des Buches eine Namensliste willkommen gewesen, denn auch wenn einige Namen der Besatzung dem Nebel der Zeit stand gehalten haben, die Mehrzahl tat es nicht.


    Ob die Geschehnisse, die Simmons hier beschreibt, sich tatsächlich so abgespielt haben werden wir vermutlich nie erfahren. Es dauerte Jahrzehnte, bis man das erste der beiden verschwundenen Schiffe fand und nur eine Handvoll Tote wurden bis heute geborgen. Das Gros der Männer ist für immer verschwunden, was bis heute Rätsel aufgibt.


    Was belegt ist, beschreibt Simmons. Meines Wissens wurden beide Logbücher geborgen und die meisten Geschehnisse in diesem Roman haben sich laut ihnen auch so abgespielt. Einige andere Dinge wurden dazu gedichtet, was aber nicht schlimm ist, denn sie ergeben Sinn in der trostlosen Lage, in der die Mannschaften sich befanden.


    Wir können uns jetzt darüber streiten, ob das „Monster“ tatsächlich das war, was Simmons in seinem Buch beschreibt – eine Art Semigottheit, oder ob es dieses Monster tatsächlich gegeben hat. Tatsache ist, dass wohl ein Teil der Männer jagenden Eisbären zum Opfer fielen. Eisbären sind die einzigen Säugetiere, die aktiv Jagd auf Menschen machen, eine Tatsache, die auch im Roman mehrfach betont wird und der Wahrheit entspricht meines Wissens.


    Was ebenfalls eine Tatsache ist ist der beschriebene Kannibalismus, dem zumindest einige Männer der Crews frönten gegen Ende. Ob sie aktiv Besatzungsmitglieder getötet haben, um diese anschließend zu schlachten wie sehr eindringlich beschrieben, ist meines Wissens unklar. Angesichts anderer Fälle von Kannibalismus ist aber wohl eher davon auszugehen, dass die besagten Männer tote Kameraden konsumierten.


    Wenn es um die Konserven geht, die beide Schiffe im großen Rahmen mit sich führten, so wurden an gefundenen, noch verschlossenen Dosen Tests durchgeführt, die darauf schließen lassen, dass der Inhalt entweder bereits vor Verzehr verdorben war oder durch die Art der Aufbewahrung, sprich der Konserven selbst, langsam vergiftet wurden. Meines Wissens wurden in einigen der gefundenen Leichen sehr hohe Bleiwerte festgestellt.

    Was ich persönlich von diesem Roman halte? Ich denke, er wird mich noch eine ganze Weile beschäftigen, denn teilweise ging er mir persönlich sehr nahe. Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten, in die Handlung einzufinden – ich erinnere, mein persönliches Problem mit Geschichten, die in der Präsenz geschrieben sind -, doch dieses Problem löste sich bald durch die unterschiedlichen Erzählwinkel und -personen.


    Simmons erschafft hier Menschen, keine Heroen. Er beschreibt Menschen mit ihren Stärken und Schwächen und lässt sie wachsen – oder auch nicht. Er beschreibt Schicksale, die anrühren, weil man als Leser mit den Personen hinter den Namen mitfühlt. Man ist entsetzt, wenn eine der Figuren ermordet wird oder zum Sterben ins Eis wandert und sich irgendwo niederlässt. Man möchte schreien, sucht nach Gerechtigkeit, die es nicht gibt und fühlt die Verzweiflung dieser Männer, die nur eines wollen: lebendig wieder nach Hause zu ihren Familien zurückkehren. Das ist die große Stärke dieses Romans. Simmons konzentriert sich nicht auf den bekannten Namen, sondern gibt dem Steward oder dem Maat einen Charakter, haucht einem bloßen Namen Leben ein, gibt ihm eine Geschichte.


    Was den übersinnlichen Anteil des Romans ausmacht, so ist dieser nicht sonderlich hoch. Das Monster bleibt über sehr lange Zeit ein einziges Fragezeichen, und die letztendliche Erklärung könnte noch immer auf einen einfach zu großen Eisbären hindeuten. Sicher, gegen Ende des Romans entfaltet sich die Handlung etwas … esoterisch und phantastisch. Aber warum nicht? Es gab eine gute Gelegenheit, zumindest einen Überlebenden der Expedition zu haben. Noch dazu einen Charakter, dessen Leidensgang man als Leser von der ersten Seite an mitverfolgt hatte. Zumindest ich gönnte ihm dieses Schicksal und diese Entscheidung.


    Was bleibt also zu sagen? Terror ist ein Roman, der unter die Haut geht. Das liegt aber zum großen Teil schon allein an der Thematik. Die Franklin-Expedition ist bis heute eines der großen ungelösten Rätsel und eine riesige Tragödie. Beidem wird dieser Roman gerecht. Für mich eine Hommage an all die gescheiterten Abenteurer und Expeditionen dort draußen, all die Tragödien, die nie ein echtes und zufriedenstellendes Ende gefunden haben.


  2. Cover des Buches Kalmann (ISBN: 9783257246445)
    Joachim B. Schmidt

    Kalmann

    (283)
    Aktuelle Rezension von: Frie

    Kalmann Ödinnsson lebt in Raufarhöfn im Norden Islands. Er ist Haifischjäger und stellt den besten Gammelhai der Insel her. Fast schlafwandlerisch kann er das Wetter der nächsten Stunden vorhersagen und findet sich bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit draußen zurecht. Dieses Wissen hat er von seinem Großvater gelernt – dem einzigen Menschen, der immer an ihn geglaubt und ihm mit Geduld und Liebe alles beigebracht hat.
    Denn Kalmann hat auch viele Einschränkungen. Er ist ein Sonderling, möglicherweise autistisch oder – wie seine Mutter einmal sagte – das Ergebnis von „Ärztepfusch“. Seit der Großvater dement im Heim lebt, ist die Mutter sein Vormund. Sie arbeitet als Krankenschwester in einem drei Stunden entfernten Ort und schaut gelegentlich nach dem Rechten.
    Mit Büchse (vom mütterlichen Opa), Mauser (vom väterlichen Opa), Cowboyhut und Sheriffstern ist Kalmann der selbsternannte Sheriff von Raufarhöfn. Ansonsten schaut er Trash-TV, ernährt sich ungesund und träumt davon, an der Seite einer schönen Frau zu leben.
    Als ein Mann im Ort verschwindet und Kalmann beim Arctic Henge eine Blutlache entdeckt, gerät sein bisher überschaubares Leben aus den Fugen. Plötzlich interessiert sich die Polizei für ihn (hier insbesondere die schöne Birna), Reporter wollen Interviews; sein gemurmeltes Stichwort 'Eisbär' macht die Dinge nicht besser.
    Eine weitere Frau stirbt – die Kalmann als Letzter lebend gesehen hat und weitere Ereignisse, in die er verwickelt ist, stellen sein Leben auf den Kopf.
    Joachim B. Schmidt hat mit Kalmann einen Antihelden geschaffen, der mit schlichter, oft berührender Klarheit Dinge auf den Punkt bringt. Wir erfahren zum Beispiel, dass es unter einem Eisbären dunkel und still ist – wahrscheinlich wie in einem Sarg. In einem Sarg war Kalmann allerdings noch nie.
    Der Roman gibt außerdem einen spannenden Einblick in die Strukturen eines ehemals vom Fischfang lebenden Ortes kurz vor dem Polarkreis – mit sehr anziehenden Landschaftsbeschreibungen.
    Von mir gibt es 4 Sterne.

  3. Cover des Buches Fjolla, Hüterin der Schneelande (ISBN: 9783649648178)
    Kristina Scharmacher-Schreiber

    Fjolla, Hüterin der Schneelande

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Gamora

    Das Buch hat meiner Tochter und mir vom Anfang bis zum Ende super gut gefallen. Die Geschichte ist toll geschrieben und das Buch wunderschön gestaltet. Die Handlung ist spannend und toll für die winterlichen Temperaturen. Mit einem warmen Kakao und Keksen vor dem Kamin kann man es am besten genießen. Absolut empfehlenswert!

  4. Cover des Buches Hanebüchchen (ISBN: 9783946643036)
    Alba Matthäus

    Hanebüchchen

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Wuschelchen99

    Irre Dinge geschehen in den Köpfen zweier Autoren und am Ende fragt sich der Leser: Was haben drei bei der Geburt getrennte Drillinge, ein Kelpie, Zombies, ein wirtschaftsweiser Vater, eine internationale Verschwörung, Thule, sexuelle Triebe, ein homosexueller Förster, ein seniler Landarzt und ein hermaphroditischer Eisbär gemeinsam? Ganz einfach: Sehr viel Spaß für den Leser ist die Antwort.

    Slamek Oswalek und Alba Matthäus haben in „Hanebüchchen“ ihre Gedanken zu einem geplanten, gemeinsamen Werk in Form eines Email-Schriftverkehrs zusammen gefasst. Sie versuchen dabei, möglichst viele gesellschaftliche und total abstruse Dinge einzubinden, dass es vor irren Begebenheiten nur so knallt. Eigentlich gibt es keinen irren Gedanken, der nicht zu Papier gebracht wurde.

    Schade eigentlich, dass das eigentliche Werk nicht mehr zustande gekommen ist. Wie sich dem Ende des Büchleins entnehmen lässt, hat einer der Autoren wohl zu früh diese Welt verlassen. Aber dafür hat er echten Lesespaß in diesem Buch hinterlassen, der sicher nicht jedermanns Geschmack trifft, aber mal etwas Außergewöhnliches ist. Ich fühlte mich auf jeden Fall jederzeit sehr gut unterhalten.

  5. Cover des Buches Brunnen-Reihe, Weihnachtstisch. Wir basteln mit Papier. (ISBN: 9783419562710)

    Brunnen-Reihe, Weihnachtstisch. Wir basteln mit Papier.

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Ich habe mir „Weihnachtstisch“ von Erika Bock in der örtlichen Bücherei ausgeliehen – mit der Hoffnung auf kreative Inspiration für die Advents- und Weihnachtszeit. Leider war die Enttäuschung größer als die Freude.

    Dass das Layout des Buches rund ein Vierteljahrhundert nach seinem Erscheinen etwas angestaubt wirkt, ließe sich noch gut verschmerzen. Alte Bastelbücher haben schließlich oft ihren eigenen Charme. Problematischer ist für mich jedoch, dass sich mein Dekorgeschmack seitdem deutlich weiterentwickelt hat. Die vorgestellten Projekte – weihnachtliche Serviettenhalter, Tischlichter, Engel und Pinguine aus Pappe – wirken heute insgesamt sehr altmodisch und sprechen mich gestalterisch kaum noch an. Vieles erinnert eher an Bastelarbeiten aus den 90er-Jahren und weniger an zeitgemäße, stimmungsvolle Tischdekoration.

    Handwerklich sind die Anleitungen zwar nachvollziehbar, und wer nostalgische Weihnachtsdeko oder einfache Bastelideen für Kinder sucht, könnte hier durchaus fündig werden. Für meinen Geschmack fehlt es den Modellen jedoch an Eleganz und moderner Ästhetik. Insgesamt bleibt für mich der Eindruck eines Buches, das stark seiner Zeit verhaftet ist und heute nur noch eine sehr eingeschränkte Zielgruppe anspricht.

  6. Cover des Buches Briefe vom Weihnachtsmann (ISBN: 9783608987577)
    J. R. R. Tolkien

    Briefe vom Weihnachtsmann

    (136)
    Aktuelle Rezension von: julzpaperheart

    Auf dieses Buch bin ich eher zufällig gestoßen. Man hört ja viel Gutes von Tolkiens Werken.

    Tolkien hat über 20 Jahre lang seinen Kindern „Briefe vom Weihnachtsmann“ geschrieben. Wie süß ist das bitte?

    Jedes Jahr im Dezember traf für Tolkiens Kinder ein Umschlag mit einer Briefmarke vom Nordpol ein. Er enthielt einen handgeschriebenen Brief und eine schöne farbig ausgestaltete Zeichnung oder Skizzen. Die Briefe kamen vom Weihnachtsmann und erzählten wunderbare Geschichten vom Leben am Nordpol.

    Die Geschichten bauen aufeinander auf und mit der Zeit kommen immer mehr Charaktere dazu. Jeder Brief ist einzigartig, humorvoll und unterhaltend. Hin und wieder meldet sich der Polarbär und gibt seinen Senf dazu, das war schon amüsant. In einigen der Briefe werden aber auch interessante politische Ereignisse erwähnt, wie der zweite Weltkrieg oder die Weltwirtschaftskrise, die dazu führten, dass der Weihnachtsmann nicht so viele Geschenke bringen konnte. 

    Die Illustrationen und Briefe sind für Leser:innen jeden Alters und ebenso zum Vorlesen geeignet.

    Was mich persönlich ein wenig gestört hat, waren einige inhaltliche Lücken. Die wahrscheinlich darauf zurückzuführen sind, dass ihm die Kinder geantwortet haben und er sich im nächsten Brief dann auf die jeweilige Antwort bezog. Allerdings sind im Buch lediglich die Briefe vom Weihnachtsmann abgedruckt und so erschließt sich dem Leser hin und wieder der Kontext nicht.

    Insgesamt war das Buch etwas anders als erwartet, dennoch interessant, unterhaltend und winterlich.

  7. Cover des Buches Herr Eisbär will nach Hause (ISBN: 9783943390605)
    Rhonojoy Ghosh

    Herr Eisbär will nach Hause

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Wo wohnen eigentlich Eisbären?
    In der Stadt?
    Eine gefühlvolle Geschichte über das Suchen und Finden von Heimat und Zufriedenheit, nach dem Glück
    für Kinder ab 4 Jahren
     
    Farbenfrohe bunte Eis am Stil schmücken den Vorsatz und stimmen so recht fröhlich auf eine Geschichte ein,  die sehr gefühlvoll aber nicht immer so lustig ist, wie das bunte Eis es vermuten lässt, dass wir klar wenn wir uns die erste Seite der Geschichte ansehen. Der Eisbär, der uns da entgegen blickt scheint alles andere als glücklich und froh zu sein. Von neutral, über verdattert bis hin zu mürrisch interpretierten unsere Lesekinder diesen Blick. Ein wenig wie jemand der versucht im Passbildautomaten ein Foto für den Ausweis zu machen.
    Und mit dieser Einschätzung lagen die Kinder auch gar nicht so falsch, denn die Geschichte erzählt von einem ziemlich grimmigen Bären, der nie lächelt oder herzerfrischend lacht.
    Ein Miesepeter, Griesgram, ein Nörgler ein..... Auch hier fallen den Kindern ganz viele Worte ein, die den Charakter des Eisbären beschreiben könnten. Sogar das bunte Eis, was uns zu Beginn so fröhlich anlacht erfreut den Eisbären. Er mag kein Eis.
    Aber viel schlimmer noch, als das er kein Eis mag ist, das er sein Haus, das man ja eigentlich liebt nicht mag. Aber wie kann das sein? Wenn man sich die Bilder dazu anschaut kann man es verstehen, es ist einfach viel zu klein für so ein großes Tier. Wie in einer Sardinenbüchse würden wir sagen.
    Also waren es schon zwei Dinge, die der Eisbär nicht mochte. Sein Haus und Eis. So langsam verstehen wir, wieso er so griesgrämig ist. Das ist aber noch nicht alles. Er mag auch die Stadt, den Rummel, das Laute und Enge nicht.
    Doch was wollte der Eisbär? Wieso ist er überhaupt in der Stadt? Wenn einem etwas so wenig gefällt, das man darüber miespetrig wird dann sollte man besser etwas daran ändern wenden die Kinder ein. Und recht haben sie.
    Nun wo ist das Zuhause eines Eisbären? Der Eisbär wusste es nicht. Er hielt mit dem Fernglas Ausschau doch entdeckte nichts was ihm gefiel also machte er sich auf, packte seinen Koffer und ging auf die Reise, auf der wir ihn begleiten dürfen. Wer nun glaubt es geht jetzt geradewegs an den Polarkreis der irrt, denn unser Herr Eisbär weiß wirklich nicht so er hin gehört. Der Weg führt ihn hier hin und dort hin aber wohl fühlt er sich nicht.
    Ob er sein Zuhause noch finden wird?
    Ihr dürft gespannt sein.
    Am Ende des Buches sehen wir? Nas was meint ihr?
    Richtig viele bunte Eis am Stil und einen Bären der l......... !
    Dies ist eine sehr gefühlvolle Geschichte über das Gefühl fremd zu sein, sich in der eigenen Haut nicht wohl zu fühlen und die Suche nach Heimat. Nach einem Platz an dem es einem gut geht, denn niemand ist gern immer traurig.
    Jeder gehört irgendwo hin. Jeder hat einen Platz an dem er sich am wohlsten fühlt und dennoch gibt es sehr viele Menschen und wie wir sehen auch Tiere, die sich nicht trauen an ihrer Situation etwas zu ändern und darüber verbittert und griesgrämig werden.
    Das muss nicht immer mit dem Lebensraum zu tun haben es kann auch sein, dass man sich im Beruf, in der Schule, ja auch im Kindergarten nicht wohl fühlt. Anstatt traurig zu werden, sollte man lieber etwas an der Situation ändern und auch wenn  man nicht immer gleich weiß, was man ändern soll sollte man sich zumindest auf die Suche, auf den Weg machen die Situation in der man sich unwohl fühlt zu ändern.
    Eine Botschaft, die Kinder wie Erwachsene verstehen und dennoch wissen wir wie schwer es ist sich auf die Reise zu machen. Schön, das der Eisbär es uns zeigt. Auch er findet nicht gleich sein Zuhause, lässt sich aber nicht unterkriegen, probiert es hier und dort bis er den Platz findet, an dem der glücklich sein kann.
    Eine wundervolle Geschichte, die durch einfache, sehr ausdrucksstarke, klare Bilder besticht. Bilder in denen Gefühle, Emotionen und Situationen deutlich herausgearbeitet sind. Bilder die fokussieren unseren Blick auf das wesentlich lenken.
    Die den Weg und das Ziel im Auge behalten und uns so auf eine fantastische Reise mit nehmen.
    Unseren Lesekindern hat diese Geschichte besonders gut gefallen weil sie sich mit Hilfe der Illustrationen sehr gut in den Eisbären hinein versetzten konnten und so auch verstehen konnten, wieso Herr Eisbär so war wie er war und jetzt so ist wie er ist. Das man sich im Leben wohl fühlen muss um glücklich zu sein.
    Und glücklich möchte doch im Grunde jeder sein.
  8. Cover des Buches Aklak, der kleine Eskimo - Spuren im Schnee (ISBN: 9783837134841)
    Anu Stohner

    Aklak, der kleine Eskimo - Spuren im Schnee

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Jashrin
    Schon den ganzen Tag geht dem Eskimojungen Aklak der kleine Eisbär nicht mehr aus Kopf, den er am Tag zuvor gesehen hat. So will er sich am Nachmittag auch unbedingt mit seinen Freunden nochmals an derselben Stelle treffen. Da sie alle erst später kommen können, macht sich Aklak zusammen mit seinem Husky Tuktuk schon einmal allein auf den Weg zum Treffpunkt. Und tatsächlich: dort im Schnee findet er Spuren, die nur von einem Eisbärjungen stammen können. Auch wenn Aklak eigentlich weiß, dass die Eisbärenmutter nicht weit sein kann, beschließt er den Spuren zu folgen - wenigstens ein paar Schritte, solange bis seine Freunde eintreffen. Während Aklak dem kleinen Eisbären folgt, zieht langsam ein Schneesturm auf. Für seine Freunde ist es nun gar nicht so leicht, Aklak zu folgen. Dafür scheint die Eisbärenmutter längst auf der Spur ihres Jungen zu sein und damit auch auf der von Aklak…

    Bei dem Hörbuch zum zweiten Abenteuer des kleinen Eskimojungen Aklak handelt es sich um eine gekürzte, inszenierte Lesung. Sigrid Burkholder liest mit klarer, ruhiger und sehr angenehmer Stimme. Ihre Stimme und die passend eingesetzte Musik lassen den Hörer leicht in Aklaks Welt eintauchen. Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Aklak und aus der Sicht seiner Freunde, die versuchen ihn im Schneegestöber zu finden, erzählt. So ist auch Freundschaft und Hilfsbereitschaft ein zentraler Aspekt dieser Geschichte. Aklaks Freunde erkennen lange vor ihm die Gefahr und setzen daher alles daran ihm zu helfen und ihn zu finden. Ihre Suche nach ihm erfordert Mut und gegenseitiges Vertrauen.

    Neben Aklaks menschlichen Freunden haben mir auch seine tierischen Freunde sehr gefallen. Auch sie überwinden ihre Angst vor dem Eisbären und setzen alles daran Aklak zu warnen. Mein kleiner Sohn fand besonders den Wal toll, da er die Stimme, die Sigrid Burkholder ihm verliehen hat, so lustig fand.

    Inzwischen hat mein Sohn die Geschichte bereits mehrfach gehört, allerdings immer in Etappen. Da er in Kürze erst vier wird, sind ihm 79 Minuten noch zu lang zum Zuhören. Daher denke ich, dass die Altersempfehlung ab 5 Jahren sehr passend ist. Inhaltlich habe ich das Gefühl, dass er die Geschichte dennoch verstanden hat. Allerdings muss man dazu auch sagen, dass sich die Kinder im Kindergarten im letzten Jahr wochenlang mit dem Thema Bären beschäftigt. Die Krönung war ein Besuch im Zoo, um dort auch mal echte Eisbären zu sehen. Daher dürfte es ihm leichter fallen den Eisbären richtig einzuordnen.

    Mein Fazit: Ein tolles, kindgerechtes Hörbuch, das genau das richtige Maß an Spannung für die kleinen Zuhörer bietet und einfach wunderbar liebenswerte Figuren vor dem inneren Auge auferstehen lässt. Es macht Spaß Aklak und seine Freunde zu begleiten und es wird sicher nicht unser letztes Hörbuch von dem kleinen Eskimojungen bleiben.

  9. Cover des Buches Im Verborgenen (ISBN: 9783848902040)
    Lucile Piketty

    Im Verborgenen

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Wer versteckt sich im wilden Blätterdach des Dschungels? Wer verbirgt sich am Flussufer des tropischen Regenwalds in Südamerika, und wer streift gut getarnt durch das ewige Eis? Hebe in diesem Pop-up-Buch die Papierspiralen auf der rechten Seite des Bilderbuchs an und entdecke die Tiere, die sich normalerweise vor uns Menschen verborgen halten. Nicht gleich neugierig die Spirale zu lupfen, um zu schauen, was sich darunter befindet! Zunächst den Text lesen und raten, welches Tier sich hier versteckt. So wird es spannender.


    Stück für Stück dem Rätsel näherkommen. Zuerst erzählt das Tier etwas über sich selbst, ob es ein Einzelgänger ist, ein Rudeltier, wo es beheimatet ist; dann geht es weiter zu Art oder Gattung, Aussehen, Nahrung und zuletzt Eigenarten. Wer bin ich? Vorlesen und nach jedem Abschnitt raten. Wer es immer noch nicht weiß, der findet es heraus, wenn er die Spirale hebt. Witzig ist der Satz der Textform, der sich der jeweils den Illustration anpasst, zackig, dem Berg ausweichend, dick und rund, wie das Tier darunter ... 

    Der Aladin Verlag empfiehlt das Kindersachbuch ab 5 Jahren. Das ist aber wirklich die unterste Altersgrenze, denn die Texte sind anspruchsvoll und wir wollen ja nicht gleich die Papp-Spiralen aus Versehen durch unausgereifte Feinmotorik zerstören. Ich erhöhe auf 6-7 Jahre, bis auf Ausnahmen. Die Illustrationen über und unter den Spiralen sind grob gehalten, bis hin zu unscharf. Denn die Unschärfe steckt ja auch im Text: Rate mal ... Zunächst kommt es auf den Text an und später auf das Aha-Erlebnis beim Lupfen. Sachinformationen mit haptisch-mechanischem Erlebnis vermischt, alle Sinne ansprechend, Emotionen wecken, die natürliche Neugier wird angesprochen. Und nebenbei werden wir für die bedrohten Lebensräume rund um die Welt sensibilisiert. Ein besonderes Bilderbuch, das sicher viel Spaß macht.


    Lucile Piketty studierte in Paris und New York Illustration. Sie arbeitet für Hermès und die Louis Vuitton Foundation, veröffentlicht in Zeitschriften, gibt limitierte Kunstbücher heraus und illustriert seit 2017 auch Kinderbücher.


  10. Cover des Buches Nichts passiert (ISBN: 9783737355230)
    Mark Janssen

    Nichts passiert

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Ein ganz besonders Bilderbuch
    Wenig kann so viel sein!


    Schon das Cover lädt mit seinem besonderen Titelbild sofort dazu ein, die Geschichte entdecken zu wollen.
    Der große gutmütige imposante Tiger mit den treuen kleinen Kulleraugen auf dessen Kopf zwei winzig kleine Kinder gemütlich  im Fell versunken Platz genommen haben.
    Ein wirklich sehr ausdrucksstarkes Bild, das unsere Lesekinder sofort angezogen und fasziniert hat.
    Wenn man das Buch aufschlägt, macht man dies mit einer bestimmten Erwartungshaltung, die sich aus dem ersten Eindruck des Coverbildes gebildet hat. Doch unser Bilderbuchmacher überrascht uns.
    Ein völlig anderer Illustrationsstil, eine völlig andere Farbkomposition lässt uns staunen. Verzückt werden wir in eine wunderbare Welt geführt. Ein  Farbenrausch auf schwarzem Untergrund.
    Eine irreale bunte Traumwelt.
    Bunte Fantasie- Paradiesvögel mit langen staksigen Beinen laden zum träumen ein. Ganz, ganz klein sehen wir die zwei Winzlinge auf einem der langen Vogelschnäbel hinunter rutschen.
    Die wir kurze Zeit später auf dem Titelblatt wieder treffen, wo sie auf den Titelbuchstaben herum balancieren. Eine Seite weiter beginnt die Geschichte, die nicht mit der  vielleicht erwarteten bunten Fantasiewelt weiter geht sondern uns mit einem weiteren Bild überrascht, in das wir uns erst einmal hineindenken müssen. Unsere Lesekinder entdeckten recht schnell worum es sich hier handelt, doch das Erwachsenenauge hat oftmals nicht die Fantasie der Kinder, denkt zu nüchtern und braucht dann ein wenig länger um die Situation zu erfassen.
    Sara und Nick, unsere beiden Winzlinge liegen gemütlich in einem cremefarbenen Fell . Der Creme Ton dominiert die Doppelseite nur am oberen Rand der Seiten fließt ein dunkle brauner Streifen. Der Fokus liegt auf den beiden Kindern, die sich über ihren Tag unterhalten, der wenig Aufregung oder Spannung gebracht hat.
    Auf der folgenden Seite rückt der dunkelbraune schwarze Tigerstreifen mehr ins Bild herunter. Ein Stück des gelb schwarz gestreiften Tigerschwanzes  bringt Farbe in das warme, stimmungsvolle Bild auf dem die beiden Kinder immer noch sehr, sehr klein aber nicht verloren wirken. Was Nick und Sara an diesem Tag so alles gemacht haben erfahren wir auf den folgenden Seiten. Immer nur ein Satz begleitet das Geschehen. Wir tauchen mit Nick tief in die wunderbar bunt schillernde Unterwasserwelt ein, die einen so fasziniert, das man seine Augen immer tiefer und tiefer hineinfallen lassen möchte, verweilen. Es lohnt sich das Bild aus der Nähe und der Ferne zu betrachten denn es hat eine unglaubliche, Tiefe und Stimmung, die immer anders wirkt.
    Wir sehen wie er sich nach dem Unterwasserabenteuer auf einem freundlichen Drachenartigen Wesen ausruht, mit unzähligen Mäusen tanzt und dann mit ihnen auf Affenköpfen herumturnt. Später hat er den bunten Vögeln zugehört, wie die lustig umhertrillern.
    Für uns alles sehr besondere Erlebnisse, für Nick jedoch nichts besonders. Und was hat Sara gemacht? Sie hat einen Apfel gepflückt , ist eine Rutsche hinunter gerutscht, hat einen Hut aufgesetzt . Sie hat Flöte gespielt und einen Schmetterling gesehen. Wie sie das gemacht hat, das verrate ich hier nicht. 
    Beide haben nichts besonders gemacht, doch für uns war es sehr besonders. 
    Besonders wie das Ende der Geschichte, das ich hier auch noch nicht verrate und so besonders wie die Bilder, die uns immer wieder aufs Neue faszinieren, überraschen, in den Bann ziehen und verzücken.
    *
    Eine wirklich sehr besondere Geschichte, die deutlich macht, dass das scheinbar unbedeutende sehr bedeutend ist.
    *
    Es ist unglaublich, wie ein Buch Kinder so in den Bann ziehen kann. Sie tauchen in die Fantasiewelt ein, lassen sich treiben. Selten habe ich es erlebt das unsere Lesekinder so ruhig ein Buch betrachtet haben. Man sah förmlich wie ihre Gehirne arbeiteten, die Bilder und visuellen Informationen aufsaugten.
    Ein kleiner Junge von 4 Jahren sagte nach der Buchbetrachtung:
    "Ich hab auch nichts besonders gemacht, nur ein Buch gelesen"
    Wie sensibel und weise unsere Kleinen doch sein können.
    *
    Wer mehr über Mark Janssen, diesen wunderbaren niederländischen Bilderbuchmacher erfahren möchte, dem empfehle ich seine Homepage
  11. Cover des Buches Bo und Lars (ISBN: 9783743215177)
    Kashelle Gourley

    Bo und Lars

    (6)
    Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest

    🦊 ab 4

    📄 40 Seiten

    📖 Loewe Verlag @loewe.kinderbuch

    🖊️ Kashelle Gourley @kcorominagourley

    🎨 Skylar Hogan @skylar_hogan

    🇩🇪 Silke Kleemann 

    ⁉️ Buch über den Klimawandel und Freundschaft


    🦌Worum geht es?🦌


    Im Buch geht es um die kleine Bo und den Eisbären Lars, die beide für sich allein in der Artis leben. Bo nervt es, dass das Eis allmählich schmilzt und sie sehr einsam ist. Lars hingegen sucht immer wieder nach Essen, doch es wird schwieriger Essen und zu finden. Hinzukommt, dass Lars kein allzu guter Jäger ist. Eines Tages auf der Suche nach Essen zerstört Lars das Haus von Bo. Dies sollte der Anfang einer wunderbaren Freundschaft sein.



    🦌Mein Eindruck:🦌


    Auf den Klimawandel hinzuweisen und etwas hierfür zu tun ist sehr wichtig. Den Klimawandel so liebevoll und humorvoll in ein Kinderbuch zu verpacken ist nicht nur clever, sondern auch sehr einfallsreich und extrem bedeutungsvoll. Denn diese kleinen unterschwelligen Themen behalten Kinder gut und lange in ihren Köpfen. Daher finde ich diese Umsetzung hier extrem gut. Insgesamt ist die Geschichte extrem herzlich und warm, wobei dies hier nicht der beste Ausdruck wäre. Die Illustrationen sind ebenfalls wunderschön und durch das Verwender von matten Farben kommt nicht nur die Ernsthaftigkeit des Themas rüber. Dieses Buch gehört in jedes Kinderbuchregal und kann nicht nur im Winter gelesen werden.



    Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊



    Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊

  12. Cover des Buches Bist Du der Frühling? (ISBN: 9783895653728)
    Chiaki Okada

    Bist Du der Frühling?

    (10)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Still wartet der Wald, dass der Frühling kommt. In diesem Wald lebt eine Hasenfamilie...“


    Das kleinste Hasenkind hat den Frühling noch nie erlebt. Deshalb sehnt es sich besonders danach.

    Die Autorin hat ein berührendes Kinderbuch geschrieben. Dabei fallen besonders die fein ausgearbeiteten Zeichnungen in den zarten Farbtönen auf. Hier wird der Winter lebendig. Die Texte sind in die Illustrationen eingebettet und haben genau die richtige Länge.

    Das kleine Hasenkind kann vieles noch nicht, was seine Geschwister können. Immer wieder aebr wird es vertröstet, dass es all dies im Frühling auch kann.

    Eines Tages hört das Hasenkind ein ungewöhnliches Geräusch. Es verlässt die heimatlichen Höhle und folgt ihm. Dabei erlebt es eine Begegnung, die vieles verändert.

    Das Buch erzählt von einer ungewöhnlichen Freundschaft. Es hat mir sehr gut gefallen und bekommt eine unbedingte Leseempfehlung.

  13. Cover des Buches Der Drache aus dem Pflaumenbaum und der Weihnachtszauber: Der Drache aus dem Pflaumenbaum Band 4 (ISBN: B077YQHTXV)
    Lysande Bellis

    Der Drache aus dem Pflaumenbaum und der Weihnachtszauber: Der Drache aus dem Pflaumenbaum Band 4

    (8)
    Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika
    Cover und Bilder:
    Stella Chitzos hat ein farbenfrohes, schönes Cover gestaltet und uns Lisa und Funkel mit den Bildern im Buch ein wenig näher gebracht.

    Zum Buch:
    Es ist Winter. Lisa kümmert sich um alle Tiere im Garten. Da erscheint ein Waldkauz und bringt eine traurige Nachricht für Tilia, die Baumelfe. Ihr Cousin erzählt, das Weihnachten ausfallen wird und Tilia und die ihr bekannten Menschen müßten kommen und mit dem Weihnachtsmann reden.
    Also machen sich Lisa, Funkel, Schneeflocke und Tilia auf den Weg zum Nordpol. Sie haben aber nicht viel Zeit, denn morgen ist schon der heilige Abend.
    Wird es ihnen gelingen, dass Weihnachtsfest zu retten?


    Meine Meinung:
    Lisa und Funkel retten Weihnachten.
    Wieder eine schöne Geschichte um Lisa und ihre (Haus-)Zwergdrachen.
    Die Baumelfe bekommt einen Notruf (Brief) von ihrem Cousin, einem Weihnachtselfen. Darin steht, der Weihnachtsmann will Weihnachten ausfallen lassen, aber das ist schon morgen!
    Alle Unterstützen Lisa bei ihrem Vorhaben, den Weihnachtsmann wieder auf Trab zu bringen. Oma schmiert Brote, Butterblume leiht ihr den fliegenden Teppich, damit sie schnell zum Nordpol kommt und ein Eisbär hilft ihr bei der Suche im Schnee.
    Wieder besteht da Abenteuer von Lisa und Funkel darin, ein Problem zu lösen und zusammen zu reisen. Da sieht man dann wieder, was für ein eingespieltes Team sie sind.

    Fazit:
    Eine schönes Weihnachtsmärchen mit lieben Figuren.

  14. Cover des Buches "Der Thron des Alphas" (Rune Moon Wolves 9): Ein Wolf-Gestaltwandler-Liebesroman (ISBN: B0DYDTZ1RQ)
    Lara Kalenborn

    "Der Thron des Alphas" (Rune Moon Wolves 9): Ein Wolf-Gestaltwandler-Liebesroman

    (5)
    Aktuelle Rezension von: jess_nixx

    Das war überraschend. 

    Ich bin an das Buch herangegangen und wusste ganz genau was passieren wird. Nämlich das, was immer passiert: A trifft auf B und es gibt wieder ein neues starkes Pärchen in der Reihe. Man weiß dabei dank des Klappentextes auch immer um wen es gehen wird. Und genau darauf läuft es anfangs auch hinaus. Natürlich eingebunden in ein tolles und spannendes Geschehen, was drumherum stattfindet, ohne das die Liebesgeschichte zu viel Raum einnimmt.


    Aber dann passiert es ganz plötzlich: Alles kommt komplett anders als gedacht. Und das war richtig gut. Es war überraschend, was neues, noch nicht dagewesenes in der Reihe und es hat mich wieder einmal davon überzeugt, wie toll diese Geschichten sind, die Lara Kalenborn da zaubert. Ich werde nichts verraten 🤫 lest es lieber selbst. 


    Ich muss zugeben, dass ich bisher kein Fan von Fay war und habe mich daher nicht besonders darüber gefreut, dass sie hier eine Hauptrolle erhält. Aber wir bekommen ganz neue Einblicke von ihr und ich konnte sie viel besser verstehen und habe sie nun doch in mein Herz geschlossen. Tucker dagegen war schon früher einer derjenigen, die ich sofort mochte und bin froh gewesen hier wieder auf ihn zu treffen. Aber auch all die anderen waren wieder toll ausgearbeitet, machen viel durch, wachsen daran und tragen diese Geschichten so gut mit, dass es einfach eine Freude ist in diese Welt einzutauchen. 

    Es war eine sehr aufwühlende, emotionsvolle aber auch actiongeladene und sehr spannende Reise, die so ganz anderes war als erwartet und mir gerade deswegen besonders viel Spaß gemacht hat. 

  15. Cover des Buches Geht's hier zum Nordpol? (ISBN: 9783407759153)
    Mariajo Ilustrajo

    Geht's hier zum Nordpol?

    (2)
    Aktuelle Rezension von: sternstunde_vorlesen

    Dieses besondere Bilderbuch hat mit sogar beim Lesen eine kleine Gänsehaut beschert.

    Es handelt von einem Eisbären, der sich verlaufen hat und in einer großen fremden Stadt wiederfindet. Zum Glück sind da ganz viele Menschen, die ihm sicher helfen können... Doch alle sind mit sich selbst beschäftigt und hören gar nicht, wonach er fragt:

    „Geht's hier zum Nordpol?" des Beltz und Gelberg Verlages ist eine sehr niedliche, humorvoll erzählte Geschichte über das Verlorensein in einer „anderen Welt" und dieser einen kleinen Person mit roten Wuschelhaaren und einem weißen Hasen, die dieses Gefühl verblassen lässt und ganz selbstverständlich hilft.

    Besonders begeistert haben mich die hübschen Illustrationen mit modernen Stilelementen, die winzigen Details über die sich viele Bildgespräche führen lassen können und die liebevolle Art ein gesellschaftlich wichtiges Thema aufzugreifen.

    Dieses Buch ist in Null Komma Nichts zu einem meiner Lieblingsbücher geworden.

  16. Cover des Buches "Die Beute des Alphas" (Rune Moon Wolves 10): Ein Wolf-Gestaltwandler-Liebesroman (ISBN: B0F6FPJR1W)
    Lara Kalenborn

    "Die Beute des Alphas" (Rune Moon Wolves 10): Ein Wolf-Gestaltwandler-Liebesroman

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Christines_lesetagebuch

    Seit Bents Band wissen wir, das der Prim-Anführer Arctus Ursasson eine Schwäche für Mari hat. Doch was fasziniert ihn so an der Kolibri-Wandlerin? 

    Während Arctus jede Verhandlung für den Freiheitstag nutzt, um Mari zu sehen, so will Mari nur eins. So weit weg von ihm sein wie es nur geht. Denn sie fürchtet und hasst den Eisbären, der ihr einst alle Federn ausgerissen hat. Doch gleichzeitig führt sie auch eine Anziehung, die ihr Angst macht. Wie kann es sein, das ein so friedliebendes und fröhliches Wesen wie Mari sich zu einem haltherzigen und grausamen Wesen wie Arctus hingezogen fühlen kann? Mari versteht ihre eigenen Gefühle nicht mehr und das verunsichert sie noch mehr. Dabei hat sie gerade angefangen wieder zu fliegen.

    Als Arctus etwas Unvorstellbares von ihr fordert, um den Termin des Freiheitstages doch noch einzuhalten, überschlagen sich die Ereignisse. Und Maris Schutz steht plötzlich an oberster Stelle für Arctus. Doch wird sich der Kolibri darauf einlassen?

    Von ihrem ersten Auftauchen in Band 08 war Mari neben Bent mein kleiner Liebling, das sie jetzt ihre eigene Geschichte bekommen hat, hat mich sehr gefreut. Mari ist eine Kämpferin und auch jetzt lässt sie sich nicht unterbuttern, auch von einem dominanten Eisbären nicht. Vor allem, da Arctus Seiten in ihr hervorruft, die Mari nicht von sich kennt. Arctus hingegen kommt typisch Eisbär mäßig rüber, kalt, grausam und unbeugsam. Doch je tiefer wir in die Geschichte der Beiden eintauchen, desto deutlicher wird die Vielschichtigkeit von Arctus Charakter. 

    Dem Eisbären wurde von Geburt an beigebracht, dass nur die Starken überleben und Stärke nur aus Schmerz geboren werden kann. Erst mit Mari an seiner Seite begreift Arctus, das es verschiedene Arten von Stärke gibt und das auch Liebe einen Stark werden lassen kann. 

    Für mich war die Geschichte von Mari und ihrem Eisbären sehr spannend, denn ich habe mich lange gefragt, wie die Beiden zusammenpassen können. Doch Lara hat es geschafft das zwei so unterschiedliche Charaktere eine Basis findet, die auch einen haltherzigen Eisbären sympathischen werden lassen kann.

  17. Cover des Buches Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 73 - Tiere der Welt (ISBN: 9783473600359)
    Susanne Gernhäuser

    Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 73 - Tiere der Welt

    (26)
    Aktuelle Rezension von: holdesschaf

    Die meisten Bände aus der Reihe "Wieso? Weshalb? Warum? junior" gefallen uns super und sind genau richtig für meine 2-jährige Tochter, die sich gerade für so ziemlich alles interessiert und neugierig blättert. Mit steigendem Alter hört sie auch gern beim Vorlesen des Textes zu. In diesem 73. Band der Reihe geht es um ein Thema, das alle Kinder spannend finden: Die Tiere der Welt. Hier geht es vor allem um Tiere, die nicht in unserer Region heimisch sind. Anhand von Fragen, wie Kinder sie stellen könnten, werden verschiedene Regionen der Erde erkundet und auf richtig großen Illustrationen eine Vielzahl an Tieren gezeigt. Bei jedem Tier steht auch gleich der Name dabei. Im Text werden einzelne herausgegriffen und ihr Verhalten, ihr Aussehen, ihr Lebensraum oder ihre Kinderstube näher erklärt. Der Text bleibt kindgerecht und hat so keine zu hohe Informationsdichte, damit die Kleinsten nicht überfordert werden. Es macht richtig Spaß die beschriebenen Szenen dann auch auf den Bilder zu suchen und anzusehen. So verstehen Kinder den Text gleich noch viel besser und der Wortschatz wird nach un nach erweitert. Bald kennen die Kinder nicht nur die verschiedenen Regionen wie Regenwald (Südamerika), Arktis, Antarktis, afrikanische Savanne, den Norden, den Pazifik, die australische Steppe und die Regenwälder Asiens, sondern auch die unterschiedlichsten Tiere, die dort leben. 

    Das Buch bietet große Anreize zur Beschäftigung. Da sind natürlich auf der einen Seite die bekannten und beliebten Klappen, unter denen sich immer wieder interessante Veränderungen und lustige Details verstecken, auf der andern Seite gibt es Fragen im Text, die die Kinder zur näheren Beschäftigung mit den Seiten und zum genauen Hinsehen bei den Bildern einladen. Besonders gut gefallen mir die Fehlerbilder auf der letzten Seite, die das Gelesene noch einmal rekapitulieren. Es ist interessant, wie viel sich gerade die Kleinsten schon merken können. Meine einzige klitzekleine Kritik ist, dass sich auf den Bildern manchmal unnatürlich viele Tiere befinden. Das ist eben nicht ganz realitätsnah, dafür aber ein wuseliger Spaß für die Kids. Daher 4,5 Sterne

  18. Cover des Buches So riecht der Frühling, Ole Eisbär (ISBN: 9783765554506)
    Owen Hart

    So riecht der Frühling, Ole Eisbär

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Thema Frühling/ die Welt entdecken / Großwerden/ Vorbereiten auf den Ablösungsprozess
    für Kinder ab 3 Jahren

    "So riecht der Frühling, Ole Eisbär" ist eine sehr gefühlvolle Geschichte die uns nicht nur das Thema Frühling und Frühlingserwachen näher bringt sondern auch von einer sehr liebevollen Beziehung eines Kindes zu seiner Mutter, die ihrem kleinen Eisbärensohn die Schönheiten der Welt zeigt und selbst entdecken lässt. Mehr noch, sie bereitet ihn darauf vor, dass er eines Tages auch ohne sie seinen Weg gehen wird.
    Wieder einmal hat der Brunnen Verlag ein Buch herausgebracht, dass Kinder durch seine Botschaften stärkt, Kraft und Mut gibt und äußerst sensibel auf einen Ablösungsprozess vorbereitet.
    Zugegeben auch wenn die Geschichte für Kinder ab 3 Jahren ist sollte man bestimmte Passagen zum Ende des Buches ehr erst etwas älteren Kindern vorlesen.
    Auch wenn alles positiv und Mut machend ist schlucken kleinere Kinder  doch schon bei der Vorstellung, dass der kleine Bär einmal ohne seine Mama zurecht kommen soll.
    Hier eine genaue Altersempfehlung zu geben ist schwer, da jedes Kind anders reagiert unabhängig vom Alter. Sensibleren Kindern kommt da ehr mal ein Tränchen.
    Grundsätzlich ist es aber wichtig, das Kinder sich auch frühzeitig mit dieser Thematik beschäftigen. Ihnen fällt es dann auch leichter ohne Angst selbständig zu werden.
    Nun aber erst einmal zur Geschichte, die Sean Julian so gefühlvoll illustriert, dass einem beim Betrachten der Bilder das Herz aufgeht. Und so ist es nicht verwunderlich, dass man unsere Lesekinder, insbesondere die kleinen Mädchen, häufig dabei beobachten kann, wie sie in dem Bilderbuch " lesen" und gefühlvoll seufzen.
    Hin und wieder hört man auch "Oh, wie schön!" , "Oh, wie süß!"
    Der Winter ist bald vorbei  Ole, unser kleiner Eisbär hat den ganzen Winter über geschlafen. Jetzt wo die ersten warmen Sonnenstrahlen die Nase kitzeln ist es am der Zeit die Welt zu entdecken. Gut das Ole so eine liebe Mama hat, die ihm alles ganz genau zeigt. Noch liegt draußen Schnee, erstes Grün kämpft sich durch die weiße Decke und lässt alles fast magisch erscheinen.
    Im Wald sind die Bäume noch schneebedeckt. Kleine Flocken fallen hinunter und kitzeln Oles Näschen.
    Bunte Blumen im weißen Schnee sehen nicht nur schön aus sondern riechen auch ganz besonders stellt er fest. Gemeinsam mit seiner Mama taucht er in den Ozean wo es vor Fischen und anderen Meeresbewohner nur so wimmelt. Ein großes Abenteuer bei dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Wieder an Land und einige Zeit später sieht man kaum noch Schnee. Der Frühling hält richtig Einzug mit all seiner Schönheit. Saftige grüne Wiesen im Kontrast zu den Blau des Flusses wirkt frisch und einladend. Zu gern würde man auch auf dieser Wiese stehen.
    Ole hat ein wenig Angst denn am Ufer stehen seltsame zottelige, große Wesen mit spitzen Hörnern, die er nicht kennt doch seine Mutter beruhigt ihn von ihnen geht keine Gefahr aus.
    Mit jedem Tag wird es draußen lebendiger und bunter. Plötzlich entdeckt Ole ein kleines Mäuschen, das neben ihm auf einem Stein sitz. Ganz allein ist es. Ole findet es seltsam. Wieso ist es nicht bei seiner Mama. Als seine Mutter ihm sagt, dass das Mäuschen bestimmt alleine die Welt etwas entdecken möchte und das er das bestimmt auch einmal machen wird, wird er nachdenklich. Ohne seine Mama, alleine? Das kann und möchte er sich noch nicht so richtig vorstellen, was nicht heißt, das er es nicht tun möchte.  Das Thema beschäftigt ihn so sehr, dass er am Abend noch einmal mit seiner Mama darüber spricht, die ihm daraufhin ein Geheimnis verrät.
    Was das für ein Geheimnis ist, das verrate ich hier noch nicht, es ist ja schließlich ein Geheimnis.
    Nur so viel sei verraten Ole kann danach ganz beruhigt einschlafen, denn das was ihm seine Mutter erzählt ist ganz besonders schön.
    *
    .Wenn man die Geschichte kleineren Kindern vorliest sieht man mit jeder Seite wie die Augen leuchtender werden. Auch sie erfreuen sich an den wunderschönen Bildern, die mit der Zeit immer mehr Frühlingstimmung aufkommen lassen.
    Was vom Cover her erst einmal eine Art Gute-Nacht-Geschichte sein könnte ( so vermuteten unsere kleinen Leser) entpuppt sich schnell als das genaue Gegenteil.
    Das Cover in dunklen blau Tönen mit einem großen orangefarbenem  Vollmond und vielen silbernen Glitzerschneeflocken holt uns Leser und Betrachter sofort hab. Fast magisch fängt einen die Stimmung ein und zieht einen in das Buch, begleitet uns und Ole durch den Schnee hinein in die Magie des Frühlings. Des ersten Frühlings im Leben des kleinen Eisbären, der mit Hilfe seiner Mutter die Welt für sich entdeckt.
    Aufregend und auch mal nachdenklich erzählt Owen Hart eine Geschichte, die nach an der Gefühlswelt seiner kleinen Leser gleich mehrere Botschaften vermittelt.
    Zum einen wie schön die Welt ist und wie schön es sein kann, sie bewusst wahr zu nehmen, und zu entdecken. Zum anderen aber auch, dass sich das Leben ständig ändert, verändert und man irgendwann auch alleine auf Entdeckungsreise gehen wird, aber die Liebe der Mutter immer bleibt.
    Eine Botschaft die für die Entwicklung eines Kindes von enormer Bedeutung ist.
    Es ist an uns Erwachsenen den Kindern dies immer wieder zu vermitteln, denn nur so werden sie in der Lage sein ohne Angst ihren Weg zu gehen.
    Die Gewissheit, das jemand immer für sie da ist, ganz gleich wie weit man vielleicht von einander entfernt ist, stärkt.

    "Ole und seine Mama zeigen, dass man vor dem Großwerden keine Angst haben muss!" sagte die kleine Mia, 5 Jahre nach einer Lesung.
    Wie recht sie hat!


  19. Cover des Buches Weihnachtspost (ISBN: 9783522459723)
    Emma Yarlett

    Weihnachtspost

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Shaaniel

    🎅🏻☃️Rezensionsexemplar☃️🎅🏻

    (unbezahlte Werbung)

    -Thienemann-Esslinger Verlag-


    🎅🏻☃️✉️Weihnachtspost✉️☃️🎅🏻

    -Mit echten Päckchen und Briefen zum Auffalten-


    Autorin: Emma Yarlett 

    ÜbersetzerIn: Ebi Naumann

    Verlag: Thiemann 

    Preis: 15€, Bilderbuch 

    Seiten: 32 Seiten 

    ISBN: 9783522459723

    Alter: ab 4 Jahren 

    Erscheinungsdatum: 28. September 2021


    5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐



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    Inhaltsangabe:

    Entnommen von: thienemann-esslinger.de

    Eine spannende Weihnachtsgeschichte für Kinder ab 4 Jahren mit echten Briefen und Päckchen zum Auffalten.

    Der Weihnachtsmann hat Wunschzettelvon Kindern aus der ganzen Welt bekommen. Aber dieses Jahr ist ein kaputter Brief dabei. Die Kinder müssen dem Weihnachtsmann helfen, herauszufinden, was wohl der allergrößte Wunsch der kleinen Amy ist. Jede Menge Briefe und Päckchen im Buch müssen geöffnet werden. Ob der Weihnachtsmann es noch rechtzeitig schafft, Amys Wunsch zu erfüllen und das richtige Geschenk für sie zu finden?

    🎅🏻☃️✉️🎅🏻☃️✉️🎅🏻☃️✉️🎅🏻☃️✉️🎅🏻☃️✉️🎅🏻☃️✉️

    Meine Meinung:

    Hallo ihr Süßen 💕

    aus dieser Bilderbuch Reihe, durfte ich schon *Drachenpost* lesen und wie damals schon erwähnt, erinner mich auch dieser Band hier total an die Bücher von *Felix der Hase*. Hier muss ich aber sagen, war noch etwas ganz magisches am Werk, denn mal im ernst, wann bitte bekommt man Post vom Weihnachtsman? Wie genial ist denn bitte dies! Denn im Buch befinden sich echte Briefe! Einer geheimnisvoller und magischer, als der andere und für mich war es einfach nur zauberhaft dieses Buch zu entdecken. Es hat mir unglaublich viel freude bereitet und deswegen, kann ich diese Bilderbuch Reihe (ich glaube es gab noch ein Buch über Monster), absolut empfehlen. Wirklich Märchenhaft schön! Lieben Gruß Sonja/Shaaniel

  20. Cover des Buches Wunderwelt des Meeres (ISBN: B00P5O7702)
    unbekannt

    Wunderwelt des Meeres

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Die Briefe vom Weihnachtsmann (ISBN: 9783844507195)
    J. R. R. Tolkien

    Die Briefe vom Weihnachtsmann

    (14)
    Aktuelle Rezension von: _Enrico_

    Klappentext: 


    Briefe an den Weihnachtsmann schreibt jedes Kind - aber welches bekommt schon Briefe von ihm zurück? Dieses Glück hatten John, Michael, Christopher und Priscilla, die Kinder von J. R. R. Tolkien. In den Briefen, die sie jedes Jahr - einer Familientradition folgend - erhielten, wird die Welt am Nordpol immer bunter und vielfältiger. Mit jeder Geschichte erfahren wir etwas Neues vom Weihnachtsmann und seinem putzig-trotteligen Helfer, dem Polarbären Karhu. Was der Weihnachtsmann bei der Erfüllung seiner anspruchsvollen Aufgabe erlebt, welche Pannen bei den schwierigen Weihnachtsvorbereitungen passieren können und warum es einige Weihnachtsfeste beinahe nicht gegeben hätte - das alles hören wir hier.


    Meinung: 


    In dem Hörbuch schreibt der Weihnachtsmann Briefe an die Kinder, wodurch das Hörbuch aus mehreren verschiedenen kleinen Geschichten besteht. 

    Dadurch zeichnet sich nach und nach ein immer besseres Bild von dem Leben am Nordpol und den Schwierigkeiten in der Weihnachtszeit, welche ausführlich beschrieben werden.

    Diese kleinen Einblicke in die Welt des Weihnachtsmanns haben mir sehr gut gefallen und sie konnten einen super in Weihnachtsstimmung bringen. 


    Das Hörbuch ist super spannend, wenn auch leider ein bisschen zu kurz. Aber definitiv eine Empfehlung in der Weihnachtszeit!


    #

  22. Cover des Buches Weihnachtsgeschichten für Klitzekleine (Klitzekleine-Reihe) (ISBN: 9783845802848)
    Sabine Cuno

    Weihnachtsgeschichten für Klitzekleine (Klitzekleine-Reihe)

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    „Weihnachtsgeschichten für Klitzekleine“ von Sabine Cuno, liebevoll illustriert von Dorothea Ackroyd und Christine Georg, ist ein wunderschön gestaltetes Pappbilderbuch für die jüngsten Weihnachtsfans. Bereits das Format überzeugt: Die stabilen Pappseiten halten auch häufigem Blättern, neugierigem Zeigen und kleinen Kinderhänden mühelos stand – ideal für die Vorweihnachtszeit, in der Bücher oft im Einsatz sind.

    Inhaltlich begeistert das Buch durch große Vielfalt. Die Geschichten und Gedichte decken eine breite Palette winterlicher Themen ab: Ein gemütlicher Waldspaziergang von Opa und Enkel, zwei Jungs beim Bauen von Schneemännern im verschneiten Garten oder Tiere, die fröhlich über den zugefrorenen Teich schlittern – jede Doppelseite bietet eine neue, stimmungsvolle Szene. Besonders gelungen ist die abwechslungsreiche Erzählform: Mal ein kurzer Prosatext, mal ein humorvolles Gedicht, immer kindgerecht und warmherzig.

    Die Illustrationen sind ein echtes Highlight. Bunt, fröhlich und voller liebevoller Details wirken sie lebendig, ohne das Auge zu überfordern. Für kleine Betrachter*innen gibt es viel zu entdecken, und Erwachsene haben genauso Freude daran.

    Ein kleiner Kritikpunkt betrifft die Reihenfolge der Geschichten. Diese wirken ein wenig durcheinandergewürfelt – so beginnt das Buch direkt mit einer Szene rund um die Bescherung, die eigentlich gut ans Ende gepasst hätte.

    Trotzdem: „Weihnachtsgeschichten für Klitzekleine“ ist ein rundum gelungenes, herzerwärmendes Buch, das mit seinen robusten Seiten, abwechslungsreichen Texten und detailreichen Zeichnungen zu einem fröhlichen Begleiter durch die ganze Adventszeit wird.

  23. Cover des Buches Schlafen ist ein Geschenk des Himmels (ISBN: 9783868276541)
    Lisa T. Bergren

    Schlafen ist ein Geschenk des Himmels

    (8)
    Aktuelle Rezension von: JDaizy
    Der kleine Eisbär baut gerade mit seinen Freunden ein Iglu als ihn seine Mama zum Schlafengehen ruft. Der ist natürlich wenig begeistert und schlurft mit hängendem Kopf nach drinnen. Spielen macht so viel mehr Spaß als Schlafen, findet er. Natürlich versucht er mit allen Mitteln das Zubettgehen hinauszuzögern. Welche Mutter oder welcher Vater kennt das nicht von den lieben Kleinen. Aber Mama Bär erklärt mit ganz viel Liebe, warum es wichtig ist zu Schlafen, und was passieren kann, wenn man nicht (gut) schläft. Außerdem erfährt man warum Schlafen ein Geschenk des Himmels ist.

    Das vom Verlag empfohlene (Lese-)Alter ist mit 4-6 Jahren angegeben. Und diese knappe Altersspanne finde ich gut. Unsere dreijährige Lucie konnte mit dem Buch noch nicht so viel anfangen. Ihr gefielen die Bilder, aber es war eindeutig zu viel Text. Wahrscheinlich können Kinder in ihrem Alter die Botschaft der Geschichte auch noch nicht wirklich verstehen. Und für ältere Kinder sind die Illustrationen vielleicht etwas zu "kindlich". Das kommt aber sicher auch immer auf das jeweilige Kind an.
    Was ich auch gern erwähnen möchte, ist, dass das Kinderbuch einen deutlichen Bezug zu christlichen Werten hat. (Was man beim Francke Verlag eigentlich weiß. Aber da Kinderbücher oft von Außenstehenden gekauft und verschenkt werden und nicht jeder sich in der Verlagswelt auskennt, finde ich es wichtig, es kurz zu erwähnen.) Mir gefällt das sehr, die Familie meines Bruders ist aber nicht christlich geprägt und so konnten meine Nichten zum Teil wenig mit dem Bezug zu Gott und dem Beten anfangen. Das unterbricht dann immer wieder den Lesefluss beim Vorlesen und die Große hat leider schnell das Interesse am Buch verloren.
    Was ich auch sehr schade finde, ist, dass der kleine Eisbär keinen Namen hat. Wir haben dann gemeinsam geschaut, ob wir einen passenden Namen für ihn finden können. Das hat allen viel Freude bereitet.

    Das Buch wurde im Januar 2017 ins Deutsche übersetzt und ist ein weiteres Buch aus der "Geschenke des Himmels" - Reihe der Autorin Lisa Tawn Bergren. Es erschien als quadratisches Hardcover (22 x 22 cm) im Francke Verlag und ist hochwertig verarbeitet. Es hat sehr schöne Illustrationen von Laura J. Bryant. Schade finde ich nur, dass nicht alle Seiten ganzseitig farbig illustriert sind. Obwohl auch die kleinen Abbildungen liebevoll gezeichnet sind, empfinde ich es als einen kleinen "Bruch" - gerade im Vergleich zu anderen Kinderbüchern für diese Altersklasse. Bei zum Beispiel Erstlesebüchern wäre das wieder etwas ganz anderes.

    Fazit:
    Dieses Buch eignet sich besonders als Geschenk für (christliche) Familien oder für Kindereinrichtungen. Denn das Thema "Nicht schlafen wollen" kennen alle Eltern und Erzieher nur zu gut. Trotzdem wird dieses Buch für mich etwas zu sehr "gehyped". Es ist schön, keine Frage. Auch mir hat es gut gefallen. Aber in der großen Anzahl der Kinderbuchwelt gibt es für mich noch Schönere.
  24. Cover des Buches Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt (ISBN: 9783551316950)
    Nicholas Gannon

    Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

    (69)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Archer langweilt sich ziemlich zu Tode... Seit seine Großeltern in der Antarktis auf einem Eisberg als verschollen gemeldet wurden, darf Archer das Haus ausschließlich zur Schule noch verlassen. Seine Mutter ist in dieser Hinsicht strikt und erlaubt kein ungebotenes Verhalten. Eingesperrt in das Haus, in dem seine Großeltern vor seiner Geburt gewohnt haben, bleiben ihm nur die vielen ausgestopften Tiere und Bücher als Gesellschaft. Doch trotz des Zaubers vergangener Abenteuer, der dem Hause innewohnt, sehnt sich Archer danach wie seine Großeltern auf Entdeckungstour zu gehen. Der einzige Lichtblick, den Archer ab und zu erhält, sind die seltenen Pakete, die seine Großeltern heimlich vor dem Haus der Helmsleys für den Jungen ablegen.
    Archers Leben ändert sich, als der Nachbarsjunge Oliver in sein Leben tritt. Beide Jungs wohnen im höchsten Stock ihrer jeweiligen Behausungen, und so besuchen sie sich gegenseitig über eine schmale Verbindung zwischen den Häusern. Eigentlich möchte Oliver gar kein Forscher sein und gefährliche Dinge erleben sondern nur einen Freund haben, aber gezogen von der Abenteuerlust seines neuen Freundes lässt er sich auf die Ideen von Archer ein. Jedoch, ein richtiges Abenteuer erleben sie trotzdem nicht. Das soll sich ändern, als Adelaide – frisch aus Frankreich ins Nachbarhaus eingezogen – in ihr Leben tritt. Ihr Holzbein erklärt sie in der Schule mit einem Krokodilangriff, weil sie über die wahren Begebenheiten nicht sprechen möchte. Archer ist fasziniert von ihrer Geschichte, ganz glauben kann er ihr sie allerdings nicht, und auch Oliver hegt seine Zweifel. Trotz der Eifersucht, dass Adelaide angeblich schon so viele Abenteuer erlebt haben soll, freunden sich die drei an, und als Archer einen Plan ausheckt in der Antarktis nach seinen Großeltern zu suchen, erscheint ihm Adelaides Erfahrung im Abenteuer erleben mehr als geeignet.
    Die drei erleben einige Abenteuer, mit denen sie nicht gerechnet hätten, und natürlich alles andere als geplant.

    Mit diesem Buch darf man keinen Abenteuerroman erwarten. So eingesperrt wie Archer häufig ist, so wenig Abenteuer erlebt man mit ihm zusammen. Vielfach wird eher über all die Dinge erzählt, die man mal erleben könnte. Es ist eine unscheinbare und stille Geschichte, die eher vom Träumen handelt und von der Sehnsucht, dabei jedoch mit stellenweise pfiffigem Wortwitz und Situationskomik aufwartet. Auf ein großartiges Abenteuer wartet der Leser lange, hier ist der Weg das Ziel. Dafür erlebt man mit, wie drei isolierte junge Menschen zueinander finden und eine feine Freundschaft entwickeln.
    Nicholas Gannon hat nicht nur den Roman geschrieben, er hat seine Geschichte um auch zarte und stimmige Illustrationen erweitert, denen eine ganz besondere Ruhe innewohnt, wie ich finde. Mir hat dieser Abenteuerroman ohne opulente Abenteuer dennoch sehr gut gefallen, da mir die Charaktere ans Herz gewachsen sind und mich die Zeichnungen unglaublich angesprochen haben.

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