Bücher mit dem Tag "eisbären"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "eisbären" gekennzeichnet haben.

35 Bücher

  1. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.507)
    Aktuelle Rezension von: Jersey9985

    Jedem der auf der Suche nach einer tollen Fantasy-Reihe ist würde ich dieses Buch empfehlen. Es ist einfach im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch.

    Bereits nach ein paar Seiten war ich tief versunken in dem Buch und in der Welt, die Philip Pullmann dort erschaffen hat. Auch weil es mir sprachlich gut gefallen hat - keine sprachliche Meisterleistung, aber unaufgeregt, klar und verständlich und genAu das erwarte ich von einem guten Fantasy-Roman.

    Absolut zu empfehlen!

  2. Cover des Buches Kalmann (ISBN: 9783257071382)
    Joachim B. Schmidt

    Kalmann

     (207)
    Aktuelle Rezension von: AzulReina

    Weder der Buchtitel noch der Schauplatz konnten anfänglich begeistern, aber am Ende des Buches möchte man Raufarhöfn besuchen und den aussergewöhnlichen Helden Kalmann kennenlernen. Es ist Kalmanns aussergewöhnliche Art zu Denken, die den Roman so besonders macht.

  3. Cover des Buches His Dark Materials 2: Das Magische Messer (ISBN: 9783551583413)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 2: Das Magische Messer

     (1.025)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Wow, ich bin begeistert!

    Schon von Band 1 war ich sehr angetan und nun konnte mich auch Band 2 nicht enttäuschen. Diese Reihe ist so ganz anders als alles andere, was ich jemals gelesen habe. Der Aufbau und das ganze Konzept der verschiedenen Welten, die Charaktere, der Plot sind einfach einzigartig und es ist immer wieder eine Freude, in diese Welt einzutauchen.

    Das Lesen des ersten Bandes war bei mir bereits eine Weile her, doch die Geschichte war mir noch sehr präsent im Gedächtnis, sodass mir der Einstieg nicht schwer hätte fallen sollen. Grundsätzlich war dies auch der Fall, jedoch waren die ersten Kapitel etwas schleppend. Ich verstehe, dass alle wichtigen Charaktere der Geschichte sozusagen abgearbeitet werden müssen, um dem Leser zu zeigen, was diese nun tun. Allerdings zog sich das für mich etwas in die Länge, wobei es mich inhaltlich voll und ganz abholte.
    Doch nach etwa einem Drittel des Buches änderte sich das sehr und die Geschichte wurde so spannend und mitreißend und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

    Besonders großartig finde ich an dieser Reihe, wie der Autor für den Leser Hinweise streut, von denen die Charaktere teilweise noch nichts wissen. So bekommt man das Gefühl, im Verlauf der Geschichte einen immer besseren Durchblick zu bekommen, wie alles zusammenhängt. Doch gleichzeitig kommt dann trotzdem immer Neues und unerwartete Plot Twists, die dann doch alles offen lassen und unfassbar neugierig auf den dritten und finalen Band machen!

  4. Cover des Buches Terror (ISBN: 9783453406131)
    Dan Simmons

    Terror

     (208)
    Aktuelle Rezension von: Luthien_Tinuviel

    Terror von Dan Simmons verdient die Bezeichnung, mit der es beworben wird, voll und ganz: Epos.

    Das Werk erzählt die dramatische Geschichte der sog. Franklin Expedition, die im Jahr 1845 aufbrach, als erste Gruppe die Nordwestpassage durch die Arktis ganz zu durchfahren und im Eis der Arktis festfror.

    Dan Simmons gelingt es durch seine Erzählung in 3. Person sowie 1. Person aus Sicht der Expeditionsteilnehmer meisterhaft, die Atmosphäre auf den im Eis feststeckenden Schiffen HMS Terror und HMS Erebus, die Verzweiflung, Hoffnung, Tragik aufzufangen und die Geschichte der Expedition zu erzählen.

     Beeindruckend fand ich insbesondere, wie die fiktiven Inhalte dieses historischen Romans mit historischen Fakten zur Expedition verwoben wurden. Selten hat mich ein historischer Roman so motiviert, mich über das Werk hinaus mit dem Schicksal der Charaktere auseinanderzusetzen und aktiv die historischen Fakten nachzulesen.

    Nur an vereinzelten Stellen empfand ich das Werk als etwas langatmig.

     Fazit: Fesselndes Historiendrama.

  5. Cover des Buches Das Bernstein-Teleskop (ISBN: 9783551583420)
    Philip Pullman

    Das Bernstein-Teleskop

     (876)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Der Schreibstil des Buches ist ganz anders wie der erste Teil. Man könnte meinen der Schreibstil passt sich der Reife des Protagonisten an.

    Der Schreibstil ist dennoch so flüssig, dass man gut in die Geschichte hineinkommt.

    Die Geschichte an sich ist ziemlich düster, dennoch spannend und am Ende ziemlich traurig.

    Klasse Dritter Teil.

  6. Cover des Buches Ice - Hüter des Nordens (ISBN: 9783802586026)
    Sarah Beth Durst

    Ice - Hüter des Nordens

     (195)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus

    Inhalt:

    Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. Kurz vor Cassies achtzehntem Geburtstag kommt es zu einer merkwürdigen Begebenheit: Cassie trifft auf einen Eisbären, der zu ihr spricht und ihr berichtet, dass die alten Legenden wahr sind. Ihre Mutter ist noch am Leben und wird in der Festung der Trolle gefangen gehalten. Doch um sie zu befreien, muss Cassie den Eisbären heiraten, der sich des Nachts in einen Menschen verwandelt. Zwischen Cassie und dem magischen Wesen entwickelt sich eine zarte Liebe, die jedoch von einem geheimnisvollen Fluch bedroht wird. 


    Meinung:

    Hier bin ich mir zum ersten mal nicht einig mit mir selber, wie ich die Geschichte finde. Sehr toll oder eher nicht.

    Aber fang ich mal mit dem positiven an:

    Das Cover ist mega toll. Es ist wirklich unglaublich gut gelungen und ich muss dazu ein sehr großes Lob aussprechen. Ein absoluter Blickfang.

    Dann der Klapptext- der macht wirklich neugierg auf das ganze.

    Die Idee zu der Geschichte erinnert mich zwar ein klein wenig an den Goldenen Kompass und an die Schneekönigin, trotzdem finde ich die Idee dazu auch wirklich gut. Mal eine Geschichte zu lesen, die in der Arktis spielt, ist mal was anderes.

    Dann der Mut von Cassie, der ist ebenfalls sehr beeindruckend. Sie überwindet viele Gefahren, Trotzt große Hürden und gibt nie auf, nur um ihren "Bär" aus der Trollfestung zun retten. 

    Auch die beschreibungen des ganzen ist gut gelungen und besonders die Eisbären fand ich gut.


    Aber hier hört es dann auch auf.

    Beim Schreibstil muss ich sagen, das hin und wieder Fehler bei der Grammatik und beim zusammenbau des Satzes sind, die mich persönlich aber nicht so sehr gestört haben.

    Auch fand ich das ganze in der Mitte- auf der Reise von Cassie- manchmal etwas langweilig. Mir fehlte hier tatsächlich die Spannung.


    Die Caraktere lernt man schlecht kennen und viele spielen eher im Hintergrund mit. Ich wurde irgendwie nicht wirkich warm mit denen.


    Cassie ist für mich ein unreifes, stures Kind, das oft unüberlegt und störrisch handelt. Mit ihren gerade 18 Jahren ist sie es ja auch irgendwie noch. Ein halbes Kind und keine reife Erwachsene.

    "Bär" empfinde ich zwar sympatisch, er trägt viel Verantwortung- die er sehr gewissenhaft erfüllt, aber auch er handelt manchmal egoistisch, finde ich. Nur damit seine Art von Beschützern nicht ausstirbt, macht er Cassie ein Kind, ohne das sie es will. Natürlich ist sie sauer und will dieses Kind nicht und Bär denkt auch noch  sie sei glücklich darüber.

     Bitte---- eine gerade 18 jährige, die ihn geheiratet hat, nur damit ihre verschollenene Mutter endlich frei kommt-- soll für ewig bei ihm bleiben und Mutter sein?? 


    Übriegens Mutter- zu ihrer Geschichte muss ich sagen, das kam mir irgendwie viel zu kurz vor. Schließlich wächst Cassie mit einer Geschichte auf, die ihre Mutter betrifft und Cassie geht den Handel mit Bär ein nur damit sie nach all den Jahren endlich frei kommt. Das ist doch ein großer Bestandteil dieser Geschichte, dann hätte sie auch mehr Beachtung bedarft.

    Cassie macht einen schweren Fehler und Bär wird von den Trollen entführt. Sofort bereut sie alles und will ihn zurück. Dieses hin und her fand ich manchmal als entscheidung eines unreifen Kindes. Mal sie sie wütend und will nur nach hause, dann wieder will sie bei ihm beliben....

    Auf ihrere Reise zu der Trollfestung überwindet sie zwar sehr viel, aber sie begiebt sich oft in große Gefahren und oft vergißt dabei, das sie schwanger ist. Hier ist für mich auch hin und wieder so einiges unlogisch. Eine normal schwangere Frau hätte das alles nicht überstanden ohne das Kind zu verlieren- aber wir sind her ja auch in einer Fantasygeschichte. Da ist alles möglich.


    Das Ende war für mich zwar schon fast vorhersehrbar, aber auch irgendwie zu kurz. Hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Evtl. einen Einblick in die Zukunft der drei. Wird Cassie tatsächlich für ewig bei Bär bleiben? alleine mit dem Kind in einem Eisschloss? Und was ist mit ihren Eltern? die machen sich doch bestimmt sorgen um ihr Kind?


    Fazit:

    Eine tolle Grundidee mit einem unheimlich, tollen Cover, aber es ist noch ausbaufähig...


    Von mir 3,5 Sterne

  7. Cover des Buches Seekers - Die Suche beginnt (ISBN: 9783407744685)
    Erin Hunter

    Seekers - Die Suche beginnt

     (107)
    Aktuelle Rezension von: LeseMama82

    Seekers – Die Suche beginnt ist ein toller neuer Serienstart der vier Autorinnen, die unter dem Pseudonym Erin Hunter schreiben und die viele von der tollen Jugendbuchreihe „Warrior Cats“ kennen werden.

    Das Buch spielt im hohen Norden Kanadas und beschreibt die Reise dreier Bären.

    Kallik ist ein Eisbärenjunges, das eigentlich mit Mutter und Bruder auf dem Eis unterwegs war, um endlich selber Jagen zu lernen. Doch in der Natur laufen Dinge häufig anders als geplant und bei einem Walangriff verliert sie ihre Mutter und wird von ihrem Bruder getrennt. Außerdem beginnt das Eis zu schmelzen und sie muss versuchen das Festland zu erreichen und ihren Bruder wiederzufinden. Sie begibt sich auf den gefährlichen Weg und ist doch eigentlich noch viel zu jung um alleine überleben zu können.

    Toklo ist ein Grizzlyjunge, der mit Mutter und Bruder auf dem Weg zu einem Fluss ist, in dem es so viele Lachse geben soll, dass alle Bären davon satt werden können. Doch der Weg dorthin ist beschwerlich, da sie durch Toklos kranken Bruder nur langsam vorankommen. Nie haben sie ausreichend zu Essen und seine Mutter kümmert sich nicht um Toklo und bringt ihm auch das Jagen und Fischen nicht richtig bei. Letztendlich ist er auf sich alleine gestellt.

    Lusa ist eine Schwarzbärin. Sie ist fünf Monate alt und im Zoo geboren worden. Doch ihr Vater und ihre Mutter erzählen ihr manchmal vom Leben in der Wildnis. Da sie es nicht  anders kennt, findet sie das Leben im Zoo in Ordnung, aber als eines Tages ihre Mutter weggebracht wird, fängt sie an einen Plan zu schmieden, um das Gehege verlassen und in die Wildnis aufbrechen zu können.


    Seekers ist eine tolle Geschichte, die von der ersten Seite an fesselt. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der drei Bärenkinder, die alle im Laufe des Buches ihre ganz eigene Reise beginnen und doch dasselbe Ziel verfolgen.

    Begebt euch mit ihnen in die Wildnis Nordamerikas auf eine phantastische Reise. Ich kann euch versprechen: sie wird sich lohnen!

  8. Cover des Buches Seekers - Am Großen Bärensee (ISBN: 9783407811059)
    Erin Hunter

    Seekers - Am Großen Bärensee

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Am längsten Tag treffen sich alle Bären am großen Bärensee, um die Sonne zu verabschieden und die Geister um fischreiche Flüsse und die Rückkehr des Eises zu bitten. Grizzly Toklo, Schwarzbärin Lusa und der bärige Gestaltwandler Ujurak sind gemeinsam auf dem beschwerlichen Weg. Oft stoßen sie an ihre Grenzen und geraten sie in große Gefahr. Ebenso hungrig, müde und unsicher wie die drei schlägt sich Eisbärin Kallik allein durch. Nur selten spürt sie den Geist ihrer toten Mutter, doch sie hofft, am See ihren Bruder zu finden. Endlich am Ziel muss Kallik erkennen, dass eine Horde Jungbären den traditionellen Frieden des längsten Tages nicht respektiert. Ausgerechnet ihr verschollener Bruder und seine Freunde bedrohen und bestehlen andere Eisbären und wollen sogar die Schwarzbären angreifen. Das könnte den Zorn der Geister und damit Krieg und andauernde Not auslösen, fürchtet Kallik. Doch allein kann sie die Bande nicht stoppen. Zudem müssen auch Toklo und Lusa am großen Bärensee ihre Ängste überwinden.  

    Erin Hunter, Pseudonym einer britischen Autorinnen-Gruppe, verwebt sachliche Informationen über Natur- und Tierschutz, mit Indianerglauben und Bärenschicksalen zu einem fabelhaften Abenteuer. Die Figuren sind glaubhaft ausgearbeitet, Spannungsaufbau und Sprachstil für Kinder gut geeignet. Ganz nebenbei zeigt die Geschichte die Bedeutung von Freundschaft und Zusammenarbeit. Denn trotz gegensätzlicher Herkunft, unterschiedlicher Bedürfnisse und Charaktere akzeptieren und unterstützen sich die vier Bären gegenseitig und können große Probleme letztlich auch nur gemeinsam lösen.

  9. Cover des Buches Seekers - Auf dem Rauchberg (ISBN: 9783407811158)
    Erin Hunter

    Seekers - Auf dem Rauchberg

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Nach dem Treffen am Bärensee sind die vier Bärenkinder und der geheimnisvolle Ujurak wieder unterwegs. Kallik ist überglücklich, dass ihr Bruder Taqqiq sie und ihre Freunde begleitet, aber dem fällt es schwer sich einzufügen. Ujurak führt die Gruppe unbeirrt weiter auf der Suche nach der Letzten Großen Wildnis. Ein alter Eisbär weist ihnen den Weg, der viele gefahren bereithält.

    Der spannende dritte Band der Seekers-Reihe. Die große Reise der Bärenkinder führt den Leser durch eine Natur, die vom Menschen tiefgreifend und unwiderruflich verändert wurde. Durch die Augen der Bären werden Zerstörung, Klimawandel und Sadismus des Menschen beleuchtet. Ein Appell an den Leser sich über diese Dinge Gedanken zu machen und eine spannende Kulisse für das erzählte Abenteuer.  Die Freundschaft der unterschiedlichen Bären und ihre unerschütterliche Loyalität, bezaubern den Leser. Die Tiere sind zwar handelnde Charaktere und tragen ein paar menschliche Züge, aber sie werden nicht unglaubwürdig oder kitschig.

    Ich liebe die Seekers-Reihe! Die Bärenkinder sind mir vom ersten Band an ans Herz gewachsen. Ujurak ist ein geheimnisvoller Charakter, der dem Leser nicht aus dem Kopf geht. Genau wie die Bärenkinder, spekuliert er die ganze Zeit, was es mit ihm wohl auf sich haben mag. Immer noch spannend, immer noch schön. Wohin führen mich die Freunde wohl im nächsten Band? Eine klare Leseempfehlung!

  10. Cover des Buches His Dark Materials 1: Der Goldene Kompass (ISBN: 9783745600544)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 1: Der Goldene Kompass

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Lupien

    Der goldene Kompass soll ja eines der besten Jugendbücher überhaupt sein und wird sogar mit einigen Klassikern verglichen z.B. Harry Potter oder Herr der Ringe. Leider, meiner Meinung nach, ungerechtfertigt. Auch wenn Rufus Beck ein sehr angenehmer Vorleser ist.

    Aber es passiert am Anfang zu wenig, was sich leider bis (bei mir) Track 59 nicht ändert. Es wird schwadroniert ohne Ende und dabei eigentlich wenig gesagt. Gern hätte ich mir mal ausführlichere Erklärungen gewünscht. Jedoch wird sämtliches Wissen vorausgesetzt. Was Daemoenen genau sind? Fragt mich nicht! Experimentelle Theologie? Keine Ahnung! Das macht das zuhören sehr anstrengend.

    Immer wieder werden auch grausame Begebnisse geschildert oder gruselige Geschichten erzählt, die meiner Meinung nach, in solcher Ausdrucksweise in kein Jugendbuch gehören.

    Auch die Charaktere bleiben eher blass und auf die wenigen wirklich spannenden Dinge wird kaum eingegangen (Daemonen, Goppler, der Norden etc.) 

    Deshalb habe ich das Buch leider nach der großen Gypter-Versammlung abgebrochen, da ich mir nichts mehr wirklich etwas erhoffe. Wenigstens habe ich es nicht gekauft, sondern über die Onleihe bezogen.

    Fazit: Das hat sich wirklich nicht gelohnt :(

  11. Cover des Buches Das Vermächtnis der Eistatzen. Zeitenwende (ISBN: 9783833739453)
    Kathryn Lasky

    Das Vermächtnis der Eistatzen. Zeitenwende

     (2)
    Aktuelle Rezension von: someone_out_there

    Inhalt: Als Svenna ihre beiden Jungen verlässt um sich zu einer geheimnisvollen Mission aufzumachen, bricht für Stellan und Jytte eine Welt zusammen. Nicht nur, dass sie ihre Mutter wahnsinnig vermissen, sie müssen auch noch bei der boshaften und skrupellosen Taaka leben. Schon bald merken die beiden, dass sie dort nicht bleiben können und fliehen in einem unbeobachteten Moment vor der Bärin. Sie beschließen sich auf die Suche nach ihrem Vater zu machen, doch im eisigen Norden lauern überall Gefahren und eine riesige Uhr bedroht das Leben aller Eisbären...

    Cover: Das Cover zeigt den Kopf eines Eisbären vor einer Schneelandschaft sowie einen weiteren Bären. Eine solche Gestaltung passt gut in das Genre der Tierfantasy-Geschichten, auch wenn ich persönlich es ein wenig langweilig finde. 

    Meinung: Die Geschichte startet schön. Man lernt die beiden Bärenjungen Stellan und Jytte kennen und wird schnell mit ihren besonderen Fähigkeiten vertraut gemacht. Als ihre Mutter sie dann zu Taaka gibt, beginnt damit die brutale Realität. Auch die Reise der beiden kleinen Bären durch ihre verschneite Welt ist abenteuerlich, spannend und vor allem gefährlich. Es wird nicht langweilig und man möchte unbedingt wissen, wie es denn nun ausgeht. Der Schreibstil/Erzählstil ist flüssig und mitreisend und gibt die Erlebnisse von Jytte und Stellan hautnah wieder. 

    Was mich an der Geschichte jedoch gestört hat ist sozusagen der andere Teil der Story. Neben dem natürlichen Leben der Bären mit Robben jagen und Kämpfen gegen wilde Tiere, gibt es nämlich noch die Seite auf der die Bären lesen und schreiben können und sich wie Menschen verhalten. Für mich passt das irgendwie nicht dazu und bildet einen merkwürdigen Twist dem ich nichts abgewinnen konnte.

    Fazit: Aufgrund der menschlichen Seite der Geschichte vergebe ich darum nur 3 Sterne. Trotzdem kann ich das Buch jedem der Tierfantasy mag empfehlen und auch ich werde den nächsten Teilen der Reihe eine Chance geben mich zu überzeugen. 

  12. Cover des Buches Wut allein reicht nicht (ISBN: 9783579076331)
    Hannes Jaenicke

    Wut allein reicht nicht

     (2)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Ich finde es klasse, wie der Schauspieler Hannes Jaenicke sich dafür engagiert, unseren Planeten zu retten und hoffe, dass ihm viele dies gleichtun werden, denn es ist fast zu spät. Die Filme mit ihm zu diesem Thema habe ich leider nicht gesehen, aber im Buch werden die verschiedenen Schauplätze wieder aufgegriffen.

    Es enthält viele Photos, Text,  Auszüge von Interviews mit verantwortlichen Politikern, Drehbuchtagebücher und viele Tipps, wie ich als kleiner Verbraucher etwas verändern kann. Eine gelungene Mischung. Es liest sich leicht und eindringlich und man hat es - auch aufgrund der vielen ganzseitigen Bilder- schnell durch. Das einzige, was das Lesen verlangsamt, ist das Innehalten und Nachdenken oder auch das pure Entsetzen, sodass man das Buch erstmal weglegen muß. Bei jedem Einatmen werden 5 Haie getötet und bei jedem Ausatmen nochmal 5 ! MIt solchen Zahlen macht Hr. Jaenicke das ungeheure Morden und Abschlachten deutlich. Mit einer Zahl wie 100 Millionen Haie jährlich kann man nicht so viel anfangen. es sprengt unser Vorstellungsvermögen und man liest darüber hinweg. Aber diese kleine Zahl, bei jedem Atemzug zeigt einem wie schlimm es wirklich ist. In dem Buch gibt es viele solche Beispiele, die das Vernichten und Ausrotten ganzer Arten greifbar machen. Daher finde ich es wichtig, wenn viele dies lesen würden. Noch besser natürlich, wenn viele ihr Konsumverhalten entsprechend ändern.

    Besonders betroffen machte mich das Kapitel über die Orang-Utans. So grauenvoll, was wir diesen Wesen antun, vom Vernichten ihres Lebensraumes ganz abgesehen. Auch hier gibt es praktische Tipps, wie man Palmöl, was ja fast in allen Produkten (Waschmittel, Süßigkeiten, Kosmetik, Pizza, Grillsoße und auch 90 % aller vegetarischer Fertigprodukte) teils unter falschen Namen versteckt, drin ist, vermeiden kann.

    Erschütternd fand ich auch die Schilderung, wie Gorilla Babys für Zoos und reiche Privatleute etc. gekidnappt werden. Da die Gorillafamilie ihr Junges beschützt, werden die Mutter und andere Tiere erschossen, sodass auf ein geraubtes Baby 16 ermordete erwachsene Tiere kommen.

    Nur zwei kleine Kritikpunkte habe ich. Erstens fand ich das Kapitel über Eisbären sehr lang, da es immer wieder zu Wiederholungen kam und zweitens hätte ich mir nochmehr Tipps gewünscht, denn das meiste kannte ich schon. Ich werde aber ab jetzt auch mehr mit offenen Augen einkaufen und mich aufraffen an den ein oder anderen Politiker zu schreiben, grade jetzt vor der Wahl. Und ich werde zu Ökostrom wechseln, was ich schon lange vorhabe, aber noch nie angegangen bin. Im Buch gibt es gute links zu allen Themen, wobei ich mir wie gesagt, gewünscht hätte, dass von den Tipps, die sich hinter manchen links verbergen (z.B. Utopia),  mehr konkret benannt worden wären.

    Wie gesagt, Wut, Entsetzen und Angst allein reicht nicht. Wir müssen handeln. Nur wenn wir, also jeder einzelne von uns, etwas in seinem Konsumverhalten ändert, können wir im großen Ganzen etwas bewirken.

    Also ein sehr wichtiges empfehlenswertes Buch !

  13. Cover des Buches Du bist ein Geschenk des Himmels (ISBN: 9783868274219)
    Lisa T. Bergren

    Du bist ein Geschenk des Himmels

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Smilla507
    Mama Eisbär bringt ihren kleinen Sohn ins Bett. Doch der kleine Eisbär hat noch viele Fragen: "Wo komme ich her?" zum Beispiel. Die Mama antwortet: "Du bist ein Geschenk des Himmels." Sie berichtet ihm, wie es war, als er noch in ihrem Bauch war und dieser immer dicker und dicker und DICKER wurde. Wie Mama und Papa sich auf ihren kleinen Sohn gefreut haben und dass sie ihn lieb haben. Und immer wieder betont sie: "Du bist ein Geschenk des Himmels". Gerade diese Wiederholung und der recht übersichtliche Text machen dieses Buch zu einem ganz großen Vorlesevergnügen. Meine 2,5jährige Tochter liebt dieses Buch heiß und innig. An den Stellen, an denen Mama Eisbär den Satz sagt: "Du bist ein Geschenk des Himmels" springt meine Tochter ein und sagt diesen Satz selbst. Auch die Stelle, an der der Bauch stetig dicker wird, gefällt ihr sehr gut. Dass meine Tochter derzeit so fixiert ist auf dieses Buch liegt wohl auch daran, dass wir vor kurzem ein Baby bekommen haben und sie immer noch von dem dicker werdenden Bauch fasziniert ist. Wir haben immer ganz viel Freude, wenn wir das Buch gemeinsam lesen, angucken und dabei kuscheln. Die Illustrationen sind sehr, sehr liebevoll und nicht zu überladen. Es handelt sich hierbei um ein Bilderbuch aus einem christlichen Verlag. Man sollte sich also nicht wundern, dass die Eisbäreneltern dem Kleinen erzählen, dass er von Gott kommt. Aber da wir unsere Kinder im christlichen Glauben erziehen ist das für uns kein Problem. 
    Dieses Buch ist sicher auch ein schönes Geschenk zur Babytaufe oder zur Geburt.
  14. Cover des Buches Du weißt gar nicht, wie lieb ich dich hab (ISBN: 9783890083636)
    Dorothée Bleker

    Du weißt gar nicht, wie lieb ich dich hab

     (4)
    Aktuelle Rezension von: annikki
    Ein schönes kleines Buch zum verschenken, mit lieben Sprüchen drinn.
  15. Cover des Buches Das Spitzbergen-Experiment (ISBN: 9783894052645)
    Hauke Trinks

    Das Spitzbergen-Experiment

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Eisbären (ISBN: 9783775745970)
    Jochen Raiß

    Eisbären

     (6)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Es heißt, der Eisbär sei in Zeiten des Klimawandels das beliebteste Tier der Erde. In den 1920er Jahren hatte man vermutlich weniger Mitleid mit ihm, aber bewunderte ihn für seine wilde Exotik.*


    Seit dreißig Jahren sammelt der Herausgeber auf Flohmärkten alte Fotografien. Ein Thema, das ihn unter anderem interessiert sind die Eisbären-Fotografien: ein als Eisbär Verkleideter posiert samt Frau/Kindern. Ob in den Bergen oder am Strand – die Idee schien Erfolg zu haben, gibt es doch solche Fotografien von den 1920ern bis in die 60er Jahre. Das Buch zeigt die Sammlung von Jochen Raiß.



    Die Fotografien sind vielfältig – gemeinsam ist ihnen nur der Eisbär. Am Strand – samt passender Bademode – blicken schüchterne Bikinimädchen in die Linse, der Eisbär ergänzt Familienfotos, wird zum Teil einer Gruppe, ist Kuriosum aber auch Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Reißende Zähne oder kuscheliges Fell – der Fokus der Fotografien liegt mal da mal dort, zeigt den (verkleideten) Eisbären als Raubtier aber auch als großen Teddybären. 


    Man weiß nicht, wer damals als erstes auf die Idee mit den gestellten Eisbärfotos kam – aus heutiger Sicht haben sie einen deutlich skurrilen Touch. Bedenkt man den Klimawandel scheinen Eisbären zusammen mit Sonnenbadenden am Sandstrand eher morbide als erheiternd. So haben mir auch die Fotos mehr zugesagt, die in den Bergen – und im Schnee – entstanden sind. 


    Beim Betrachten ergeben sich so manche Fragen: Was lässt Damen in eleganter Abendgarderobe mit einem Eisbären posieren? Besonders dann, wenn diese anscheinend echte Pelzmäntel tragen. Ist die Ironie darin nur aus zeitlicher Distanz zu sehen oder stand der Verkleidete nie für das echte Tier? Was macht Modeerscheinungen aus und warum können sich selbst sehr eigene so lange halten? Und welche unserer gegenwärtigen Moden erscheint wohl in Zukunft nur noch skurril, wenn nicht gar lächerlich? 


    Fazit: Verkleidete Eisbären sind ein Kuriosum, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob ich sie gut finde – die Bilder allerdings regen zum Nachdenken über Themen an, die weit abseits des erheiternden Anblicks liegen. 

  17. Cover des Buches Das Vermächtnis der Eistatzen - Zeitenwende (ISBN: 9783473408146)
    Kathryn Lasky

    Das Vermächtnis der Eistatzen - Zeitenwende

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Coribookprincess

    Das Cover ist wundervoll und zieht einen sofort in den Bann.

    Ich liebe solche Cover abgöttisch und muss die immer im Regal stehen haben.


    Der Schreibstil ist fesselnd und sehr bildlich.

    Ich konnte mir beim lesen alles sehr gut vorstellen, die Umgebung und die verschiedenen Eisbären.

    Die Autorin lädt den Leser ein in ein spannendes, mysteriöses Abenteuer um zwei kleine Eisbären.

    Wir erleben die Eisbärjungen heranwachsen, überleben und auch träumend die Sterne beobachten.


    Die Geschichte ist wirklich absolut fesselnd und auch an manchen Stellen grausam.

    Die Jungen kämpfen ums überleben und begegnen nicht nur gut gesinnten Eisbären oder Tieren.

    Ganz auf sich gestellt entdecken die Beiden ihre Kräfte mit denen sie langsam vertraut werden.


    Das Buch war viel zu kurz, ich hab es regelrecht im Rausch gelesen.

    Zum Glück hab ich Band 2 schon hier, sodass ich sofort weiterlesen kann.


    Eine fesselnde Geschichte in der Welt der Eisbären über den Kampf ums Überleben, Mythen, Familie, Freundschaft und mit einem Hauch Magie.

  18. Cover des Buches Saint Nick - Der Tag, an dem der Weihnachtsmann durchdrehte (ISBN: 9783958249899)
    Wolfgang Hohlbein

    Saint Nick - Der Tag, an dem der Weihnachtsmann durchdrehte

     (50)
    Aktuelle Rezension von: kointa
    Auch wenn dieser Roman schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, finde ich ihn erschreckend aktuell. Das Thema Weihnachten und Konsum wird hier aufgenommen und sogar der Weihnachtsmann ist dem verfallen und will nur immer mehr und schneller Monster-Killer-Spielzeug produzieren bis die Elfen streiken und er wieder lernen muss um was es beim Weihnachtsfest wirklich geht. Und dies ist ja leider im realen Leben auch so, es geht fast immer nur noch um die Geschenke und immer weniger um das beisammen sein und besinnliche. Geschrieben ist die Geschichte leicht und locker, da es ja auch ein Jugendbuch ist und es ist ein kurzweiliges Lesevergnügen. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der eine leichte Weihnachtsgeschichte mit tiefsinnigen Hintergrund lesen möchte.
  19. Cover des Buches Emy und Molly (ISBN: 9783491372849)
    Christine Wendt

    Emy und Molly

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Elfrid & Mila (ISBN: 9783836953917)
    Pernilla Oljelund

    Elfrid & Mila

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Fantasie_und_Träumerei
    KLAPPENTEXT: "Ein richtiges Weihnachten!" Das ist das einzige, was sich Mila dieses Jahr zu Weihnachten wünscht. Ein richtiges Weihnachten nur mit ihrer Mama, ohne den neuen Nachbarn Klas das Aas, in den Mama sich verliebt hat. Womit Mila nicht gerechnet hat: Plötzlich steht eine leibhaftige Weihnachtswichtelin in ihrem Zimmer - Elfrid, die wahrscheinlich faulste Wichtelin des Nordpols, vom Weihnachtsmann persönlich dazu verdonnert, sich um Milas eigenartigen Wunsch zu kümmern ... Und so beginnt eine turbulente und fantastische Weihnachtsgeschichte mit viel Situationskomik und einer liebenswert chaotischen Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss. Ein weihnachtlicher Lese- und Vorlesespaß für die ganze Familie! AUTORIN: (Quelle: Gerstenberg) Pernilla Oljelund, geb. 1962, hat in Stockholm Literatur-, Kommunikations- und Politikwissenschaft studiert und ist seit 1994 freischaffende Autorin. Neben Romanen für Kinder und Jugendliche schreibt sie vor allem Drehbücher. ILLUSTRATORIN: (Quelle: Gerstenberg) Susanne Göhlich, geb. 1972 in Jena, lebt mit ihrer Familie in Leipzig. Sie studierte Kunstgeschichte und arbeitet heute als freie Illustratorin. Für Gerstenberg illustrierte sie Gunnel Lindes Kinderbuch Mit Jasper im Gepäck. EIGENE MEINUNG: "Elfrid & Mila: Das Weihnachtswichtelwunder" ist eins der aller wundervollsten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Eine Geschichte voller Wärme, Freude und Liebe. Mila hat einen dicken Klos im Bauch, denn Mama möchte Weihnachten in diesem Jahr nicht so wie sonst immer zu zweit feiern, sondern gemeinsam mit Klas, dem Aas. Neuer Nachbar und ein Idiot. Mama denkt das natürlich nicht. Sie ist verliebt in Klas und findet ihn ganz toll. Doch Mila hat Angst davor, dass sie nun abgeschrieben ist und Mama an Weihnachten nicht für sich hat. Das eben alles ganz anders ist als sonst. Also schreibt sie einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann. Darauf steht der Wunsch "Ein richtiges Weihnachten". Prompt geht der Wunsch im Weihnachtsmann Postamt ein und wird direkt an die Weihnachtswichtel weiter geleitet. An Weihnachtswichtel Elfrid um genau zu sein. Die schlumpeligste, verfusseltste und faulste Wichtelin, die beim großen Roten arbeitet. Immer schläft sie nur und drückt sich davor Wünsche zu erfüllen. Doch nun muss sie zu den Menschen um sich um Milas Wunsch zu kümmern. Na, ob Elfrid wohl die richtige für so einen schwierigen Wunsch ist? "Elfrid & Mila" ist so eine wunderwunderschöne Geschichte, die einfach nur Freude bereitet. Voller Wärme hat Autorin Pernilla Oljelund mit Elfrid einen fiktiven Charakter kreiert, den man einfach nur lieben muss. Die Wichtelin ist einfach etwas besonderes. Mit all ihren Macken, ihrer Eigensinnigkeit, ihrem Hang die Wahrheit zu verdrehen und ihrer Leidenschaft für Süßigkeiten. Sie lässt kein Fettnäpfchen aus, doch sie hat ein großes Herz und nach und nach entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft. FAZIT: "Elfrid & Mila: Das Weihnachtswichtelwunder" ist ein wunderschönes Büchlein über Freundschaft und Familie. Mit viel Liebe zum Detail hat die Autorin Situationen kreiert, die das Leserherz höher schlagen. Vor allem die kleine chaotische und sehr eigensinnige Wichtelin Elfrid hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Eine absolute Leseempfehlung für JEDEN.
  21. Cover des Buches Ins Eis (ISBN: 9783442478880)
    Karen Nieberg

    Ins Eis

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Kristoffer Stolt, der Ehemann von Kirsten stirbt bei einer Wandertour in den Spitzbergen. Damit fängt das Buch an. Fredrik Stolt, der Schwiegervater von Kirsten, möchte in seiner alten Heimat seinen Geburtstag feiern. Dazu hat er seine Familie und Ingrid eingeladen. Keiner kennt Ingrid und alle fragen sich, warum die Ärztin zum Geburtstag und den Touren eingeladen ist. 


    Kirsten stellt sehr schnell fest, dass am Tod ihres Mannes irgendwas nicht stimmt. Auch an der Vergangenheit von ihrem Schwiegervater ist irgendetwas faul. 


    Nachdem es einige Zeit benötigte, bis ich ins Buch kam, konnte ich dann das letzte Badewannenbuch für dieses Jahr auslesen. 


    Die Protas waren gut dargestellt, aber manche blieben mir trotzdem fern. Die meisten der Familienangehörigen fand ich nicht sehr sympathisch. Ich fand sie eiskalt und gierig. Die Landschaft hingegen war sehr gut dargestellt, alleine die Eisbärszene zu Anfang, einfach klasse beschrieben, dazu passt auch wunderbar das Cover. 


    Hätte das Buch nicht immer wieder Längen gehabt, hätte es mich durchaus in seinen Bann ziehen können. Es wurde dann zwar wieder durch die Landschaft und die Fast-Liebesgeschichte (die mir dann zu wenig war, also so ein Epilog am Ende, wo Kirstin dann mit „IHM“ zusammenkommt, hätte mir dann schon gefallen) so weit gerettet, dass ich das Buch ausgelesen habe. 


    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

    Wer sich an den Längen nicht stört ist in diesem Buch sehr gut aufgehoben. Die Landschaftsbeschreibungen, allen voran die Eisbärszene, gefielen mir sehr gut. 3 Sterne und eine Leseempfehlung. (Das Buch kam aus einem öffentlichen Bücherschrank)


  22. Cover des Buches Eisbären für Island (ISBN: 9783744802543)
    Stefanie Boehm

    Eisbären für Island

     (1)
    Aktuelle Rezension von: MonaSilver
    Der erste Eindruck
    Aufgefallen ist mir das Buch wohl vor allem deshalb, weil ich zu Beginn des Jahres selbst in Island war und somit das Wort "Island" plötzlich überall auftauchte. Da ich mich nicht erinnern konnte, Eisbären auf Island gesehen zu haben, griff ich neugierig zu und erfuhr zum ersten Mal über die Misere der auf Island gestrandeten Eisbären. Nun fielen mir auch die diversen ausgestopften Exemplare in einigen Souvenirläden ein und da Tierschutz für mich schon immer ein Thema war, kaufte ich das Buch, um nicht nur mehr zu erfahren, sondern gleichzeitig auch zu helfen, denn der Erlös des Buchs fließt in die Umsetzung des Projekts "Auffangstation für Eisbären in Island".

    Das Leseerlebnis
    Ich weiß gar nicht, was ich erwartet hatte. Wohl eher einen etwas nüchternen und hin und wieder auch schockierenden Bericht darüber, was mit den Eisbären geschieht, wenn sie denn das Pech hatten, auf ihrer schmilzenden Scholle bis nach Island zu schippern oder Beschreibungen von zähen Verhandlungen mit isländischen Behörden. Was ich stattdessen erhielt war ein Trip voller Humor, Pop-Kultur, Fantasy, Sagas, Wortwitz und Selbstironie. Was ich nicht bekam waren Informationen über den tatsächlichen Stand des Projekts in der realen Welt, dazu ist wohl eher die Webseite der Autorin da. Stattdessen nimmt uns Stefanie Böhm an die Hand und fliegt mit uns nach Island. Wir, der Leser, sind stets an ihrer Seite und müssen, ob wir wollen oder nicht, als ihr Sitznachbar im Flugzeug zuhören, was sie uns erzählt. Und weil das so witzig ist, bleiben wir auch nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug dabei und begleiten sie auf ihrem Abenteuer, in dem sie auf Elfen, Trolle, Geistwesen und hin und wieder auch einfache Isländer trifft. Im Buch schafft sie es mit Hilfe all dieser Freunde am Ende, eine Auffangstation für Eisbären zu errichten. Ehe es soweit ist, müssen wir unglaubliche Situationen meistern und Steffi trotz zahlreicher Handicaps zu ihrem ruhmreichen Sieg verhelfen.

    Wird das in der Realität auch gelingen? Nur, wenn genügend Bücher verkauft werden und die Gelder für die reale Auffangstation zusammenkommen.

    Fazit
    Ich habe das Buch in nur wenigen Tagen ausgelesen und musste mehr als einmal herzlich lachen. Die Fragmente aus der Popkultur, seien es Werbesprüche, Liedtexte, Fernsehsendungen und alles, was uns irgendwie im Kopf herumschwebt, weil man es immer wieder gesehen oder gehört hat, haben das ganze zu einem humorvollen Leseerlebnis gemacht, bei dem einem so manches Mal nach dem Zuklappen des Buches ein Ohrwurm aus dem Kopfkino hängenblieb. Zusammen mit dem Wissen, dass der nächste auf Island strandende Eisbär vielleicht nicht als ausgestopftes Artefakt in einer Ladenecke der Hauptstadt verstauben muss, ist dies eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne herzlich lachen und Fantasie genug haben, auch auf unglaublichen Trips nicht den Faden zu verlieren.
  23. Cover des Buches Die Inseln der Antarktis (ISBN: 9782080210500)
    Yves Paccalet

    Die Inseln der Antarktis

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    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Leben im Eis - Arktis in Gefahr (ISBN: 9783896604958)

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