Bücher mit dem Tag "eiszeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "eiszeit" gekennzeichnet haben.

71 Bücher

  1. Cover des Buches Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1) (ISBN: 9783785575468)
    Ursula Poznanski

    Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1)

     (1.282)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Eine Gruppe von Studierenden in einer nicht näher datierten Zukunft auf der Flucht vor dem System, das sie schützen sollte.

    Die Autorin versteht es eine Welt zu zeichnen und zu beschreiben, deren Bilder sofort im Kopf entstehen. Anfangs war es für mich sehr ungewohnt die Situation der Menschen nachzuvollziehen. Auch die seltsamen Namen und deren Bedeutungen waren neu. Doch sehr schnell fand ich mich mitten im Geschehen.

    Die Geschichte liest sich wunderbar flüssig und extrem spannend.

    Was mich persönlich stört, ist die offene Frage, nach dem Jahr, in dem die Handlung spielt.

  2. Cover des Buches Die Verschworenen (Eleria-Trilogie - Band 2) (ISBN: 9783785579213)
    Ursula Poznanski

    Die Verschworenen (Eleria-Trilogie - Band 2)

     (833)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Band 2

    Eleria und ihre Freunde sehen sich neuen Gefahren gegenüber und erwägen ungewohnte Wege ihnen zu begegnen, woraus sich neue Möglichkeiten ergeben.

    Es bleibt spannend und ist nach wie vor sehr fesselnd geschrieben, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Immer wieder nimmt die Handlung unerwartete Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht rechnen konnte. Und die Erkenntnisse am Schluss sind wie ein Cliffhanger. Gut, dass Band 3 bereit liegt.

  3. Cover des Buches Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3) (ISBN: 9783785579220)
    Ursula Poznanski

    Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3)

     (695)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Band 3

    Es bleibt spannend und nach und nach finden sich die „losen Enden“ zu einem roten Faden zusammen. Obwohl am Schluss einige Fragen offen bleiben, ist die Geschichte auserzählt.

    Der Schreibstil ist weiterhin sehr spannend, flüssig und fesselnd. Mir persönlich kommt das „Ende“ zu schnell und hat das Problem vieler Dystopien: Keine Lösung für die Probleme der Welt. Es bleibt offen.

  4. Cover des Buches Der Tod so kalt (ISBN: 9783421047595)
    Luca D'Andrea

    Der Tod so kalt

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Jules113

    Nach einem tragischen Unfall in den Bergen befindet sich Jeremiah Salinger auf dem Wege der Genesung. Der Unfall ist bei seiner Arbeit als Dokumentarfilmer geschehen, worauf er seiner Familie versprochen hat für mindestens ein Jahr kein neues Projekt anzufangen. Als er nun vom Bletterbach-Massaker aus dem Jahre 1985 erfährt, bei dem drei jungen Menschen ermordet wurden, kann er nicht mehr davonlassen und fängt trotz Versprechungen wieder an zu recherchieren.
    Schon das aufwendige Cover macht einen guten Eindruck, ebenso wie die Zeichnungen der Berge in der Innenhülle. Das immer wiederkehrende Kreuz in der Gebirgswelt wirkt sehr eindringlich und gibt die Richtung des Romans an. Die Handlung kommt nur ein wenig schwerfällig in Gang hat mich alsdann jedoch gefesselt und unterhalten. Das Buch ist eher ein Krimi und zum Thriller fehlt nach meiner Meinung doch einiges, dennoch bietet er einiges an Spannung an. Vor allem der Schreibstil hat mir gefallen, denn dieser ist flüssig und führt den Leser durch das Buch ohne Langeweile oder anderen Schwächen. Selbst etwas blutigere Szenen werden stilvoll umschrieben, ohne zu sehr ins Detail zu gehen, zeigen aber ihre Wirkung. Der Protagonist Jeremiah Salinger wird anschaulich dargestellt, was vor allem durch die Ich-Erzählung des Buches gelingt. So ist es möglich sich mit dem Protagonisten anzufreunden und ihn auf seinem Weg zu begleiten. Fazit: Lesenswerter Roman der sich mit der Bergwelt ebenso wie mit den Morden befasst.

  5. Cover des Buches Disney – Twisted Tales: Elsas Suche (Die Eiskönigin) (ISBN: 9783551280473)
    Jen Calonita

    Disney – Twisted Tales: Elsas Suche (Die Eiskönigin)

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Alice9

    Inhalt

    Elsa ist die Thronfolgerin von Arendelle, aber sehr einsam. Nachdem ihre Eltern dann noch sehr plötzlich gestorben sind, muss sie sich zusammenreißen und lernen, eine souveräne Königin zu werden. Doch dann werden Erinnerungen in ihr laut, die sie nicht mit ihrem Leben in Einklang bringen kann. Vor allem ein kleines Mädchen wird immer präsenter und ihre Gefühle sagen ihr, dass sie sie kennt. Daher macht sie sich entgegen aller Vernunft auf die Suche nach dem Mädchen...


    Meine Meinung

    Das ist mein erstes Buch aus der „Twisted Tales“-Reihe, das ich gelesen habe und ich muss sagen, es hat mir wirklich gut gefallen.


    Zunächst einmal fand ich die Idee, dass Elsa und Anna sich gar nicht kennen richtig gut. Es wird auch deutlich, was das für einen Einfluss auf deren Leben hat und ich war gespannt darauf zu erfahren, wie es dazu gekommen ist. Ebenso war meine Neugier auf deren erste Begegnung geweckt und habe darauf hingefiebert. In der Hinsicht konnte mich das Buch auch fesseln.

    Außerdem fand ich es toll, die Beiden einmal unabhängig voneinander kennenzulernen.

    In den Grundzügen war die Geschichte nahezu identisch mit der des Films. Die wichtigen Dinge waren komplett identisch, andere waren hinsichtlich der Tatsache, dass Anna und Elsa sich nicht kennen eben entsprechend abgewandelt und sich nur noch sehr ähnlich.

    Das ist auch gleichzeitig das, was ich etwas schade fand. Ich hätte mir einfach ein paar Unterschiede mehr im Handlungsverlauf gewünscht. So war es wirklich fast 1 zu 1 wie im Film, sodass das Ende nun auch keine große Überraschung mehr war.

    Dennoch war es natürlich schön, einmal auf diese Weise in die Welt von Arendelle einzutauchen und Anna und Elsa so zu erleben.


    Anna und Elsa haben mir in dieser Geschichte richtig gut gefallen. Es wird einfach deutlich, was sie schon für einen Wiedererkennungswert in dem Film erlangt haben, sodass ich sie allein aufgrund ihrer Eigenschaften schon wiedererkennen konnte.

    Daher waren sie mir hier auch genauso sympathisch, wie in dem Film und ich fand sie auch genauso liebenswert.

    Auch andere Figuren und Protagonisten aus dem Film haben Eingang in dieses Buch gefunden. Diese hatte ich anhand ihrer Handlungsweisen und Beschreibungen ebenfalls bildlich vor Augen beim Lesen.


    Der Schreibstil war altersgerecht sowie einfach und flüssig gehalten. Die filmische Atmosphäre und Stimmung wurde wunderbar eingefangen und gut auf den Leser transportiert, sodass ich gut in die Geschichte eintauchen konnte und die Geschichte auch wie ein Film vor dem inneren Auge ablaufen konnte. Auch die Gefühle und Emotionen wurden altersgerecht aufbereitet und kamen dementsprechend auch gut rüber.


    Insgesamt eine tolle „Twisted Tale“ zu der Eiskönigin, bei der ich mir zwar ein paar mehr Unterschiede gewünscht hatte, die aber trotzdem Lust auf mehr gemacht hat.

  6. Cover des Buches Eiswelt (ISBN: 9783453319691)
    Jasper Fforde

    Eiswelt

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Durch „Thursday Next“ und die „Drachentöterin“-Reihe ist mir Fforde mit seinen durchgeknallten Charakteren im Fantasy-Parallelwelt-Setting schon bestens vertraut. Mit „Eiswelt“ habe ich mich auf ein neues Abenteuer gefreut, denn bei diesem Autor lernt man noch skurrilere Charaktere kennen als bei Walter Moers, was immer ein Garant für Unterhaltung ist.


    In „Eiswelt“ herrschen lange und kalte Winter, in denen die Menschen sich in den Winterschlaf zurückziehen und erst im Frühling wieder aufwachen. Charlie Worthing bekommt die Gelegenheit als Winterkonsul zu arbeiten – dieses Jahr also keine Hibernation für ihn. An der Seite seines Mentors soll er einen simplen Auftrag erledigen, den der unerfahrene Charlie vermasselt, was ihm das zweifelhafte Vergnügen einbringt in Sektor 12 – dem Arsch der Welt – auszuharren. Hier wird er bei Minusgraden in allerhand Verstrickungen zwischen Winternomaden, Schlafverweigerern, mysteriösen Kreaturen und der hiesigen Bürokratie involviert und muss sich ohne Kompass nur mit seiner eigenen Gewitztheit aus widrigen Situationen manövrieren ohne zu wissen wer ihm wohlgesonnen ist und auf wessen Seite er eigentlich stehen will. Detektivisch mit reichlich Komik und Elementen der Mythen und Mären entspinnt (oder erspinnt?) sich die Geschichte und offenbart nicht erst am Ende all ihre Geheimnisse.


    „Eiswelt“ war mir ehrlich gesagt ein bisschen zu langatmig. Ein paar weniger Seiten hätten der Story keinen Abbruch getan. Nichts desto trotz liebe ich die phantastischen Szenarien, die in den Grundfesten immer Bezug zu unserer realen Welt haben und den bizarren Ideenreichtum von Jasper Fforde zu sehr, um mich von einer empfundenen Überlänge abhalten zu lassen. Ich bin froh, dass der Autor seine Schreibblockade überwunden hat und hoffentlich auch weiterhin reichlich gute Geschichten produziert!

  7. Cover des Buches Eine kurze Geschichte von fast allem (ISBN: 9783442310029)
    Bill Bryson

    Eine kurze Geschichte von fast allem

     (400)
    Aktuelle Rezension von: Levus

    Ein Buch voller lehrreicher kleiner Geschichten mit vielen historischen Anekdoten und Wissenswertem (das man sich leider alles gar nicht merken kann).

  8. Cover des Buches Der Hund und sein Mensch (ISBN: 9783446267794)
    Josef H. Reichholf

    Der Hund und sein Mensch

     (34)
    Aktuelle Rezension von: tigerbea

    In seinem neuesten Buch beschäftigt sich der Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf mit unserem besten Freund - dem Hund. Das Buch "Der Hund und sein Mensch" ist in drei Abschnitt unterteilt. Zunächst beschäftigt sich der Autor in Teil 1 mit der Frage, wie aus Wölfen Hunde wurden. Hier beginnt Reichholf in der Steinzeit, beschreibt, wie Tiere und Menschen bereits damals miteinander kommuniziert haben. Er schildert, wie sich Wölfe entzweit haben. Eine Form blieb wild, eine andere schloss sich dem Menschen an und bildete den Grundstein für die heutigen Haushunde. In Teil 2 geht es um Reichholfs eigenen Hund Branko, den Alltag mit ihm, Erlebnisse und Erfahrungen. Teil 3 behandelt ein ganz besonderes Thema - den Unterschied in den Beziehungen zwischen Menschen und Hunden sowie Menschen und Katzen. Obwohl beide Haustiere den gleichen Weg der Domestikation eingeschlagen haben, blieben ihre Charaktere unterschiedlich. All diese Themen behandelt der Autor auf unbeschreiblich gute und verständliche Weise. Er vermittelt sein Wissen auf unterhaltsame Art, der Leser kann dem Thema und den Ausführungen sehr gut folgen. Josef H. Reichholf nimmt den Leser mit, bringt ihm den Hund näher. Wer einen Hund an seiner Seite hat, wird hier so manches Aha!-Erlebnis haben. Aber auch für (Noch-)Nicht-Hundebesitzer ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Leicht verständlich geschrieben, wird auch er hier einen Einblick in die Hundeseele erhalten. 

    Dieses wunderbare Buch erhält von mir eine absolute Empfehlung für jeden, der sich mit dem besten Freund des Menschen beschäftigt und einfach mehr über ihn wissen möchte!

  9. Cover des Buches Ayla und die Mammutjäger (ISBN: 3453215249)
    Jean M. Auel

    Ayla und die Mammutjäger

     (193)
    Aktuelle Rezension von: widder1987
    Inhaltsangabe:  Im dritten, mitreißenden Band aus dem Zyklus 'Die Kinder der Erde' treffen Ayla und Jondalar auf die Mammutjäger, die wie sie zur Gruppe der Cro-Magnon-Menschen gehören. Sie werden von dem Stamm als vollwertige Mitglieder aufgenommen. Das Schicksal scheint ihnen endlich gewogen, doch Ayla steht plötzlich zwischen zwei Männern.

    Fazit: Als ich in der zehnten Klasse in Geschichtsunterricht eine Jahreskomplexarbeit über ein freiwählbare historisches Thema/Ereignis schreiben musste, war für mich sofort klar, dass ich die Vorgeschichte im allgemeine und in Detail über die Homo Saniens der Steinzeit wie die Kelten aus der Bronzezeit berichten werden. Seit diesem Zeitpunkt (2004/2005) lässt mich jene historische Epoche unserer Ahnen nicht mehr los und soll kam´s dass ich die 1.,4 und 6. Teil der 'Kinder der Erde'-Sage als Mängelexemplar vor knapp 13 Jahre käuflich erworben dürft. Wie es das Schicksal wollte, hab ich in den letzten drei Jahren jeweilig einen von sechs Teilen (in chronologischer Reihenfolge versteht sich) von Aylas Steinzeitleben hautnah miterleben können.

    Nun komme ich zum Teil 3, wo sie, Ayla von den Nicht-Leuten, mit ihrem Gefährten, Jondalar von den Zernidoniis, auf die Mamutoi treffen und die herzliche Gastfreundschaft des Löwen-Lager genossen bis die Mammutjäger beschlossen, Ayla zur einer von ihnen zu machen und sie als Gleichwertige in ihrer gesellschaftlichen Mittel willkommen hießen. Was aber Jondalar sehr eifersüchtig und wütend macht, ist mit nur Aylas Wunsch zu den 'Anderen' dazu zugehören sondern dass da noch ein dunkelhäutiger und charmanter Mann um Ayla Liebe 'kämpft'...

    Jean Marie Auel hat Anfang der 1980er Jahre mit der 'Kinder der Erde'-Sage ein fantastische Panorama der menschlichen Kultur in ihrer Geburtsstunden erschaffen, die mich von erster Zeil an gepackt hat und ich mich gerne an die gelesenen 'Jahre' von Aylas komplexen Leben, was mich ein wenig an Hildegard von Bingen in Hinsicht der Kräuterheilkunst erinnert. Ich kann mir gut vorstellen, das die Autorin mir mit der Figur 'Ayla' und ihren im dritten Band für sie und die Leserschaft verbogene aber durch den Schamanen des Löwenlager ans Licht geforderten Gaben eine Wegweiser plastiziert hat, denn ich interessiere mich seit knapp 2 Jahre sehr für die Kräuterheilkunde.

    Der Roman 'Ayla und die Mammutjäger' reiht sich mit seinen knapp 780 Seiten nahtlos an den Vorgänger, Ayla und das Tal der Pferde', was das Lesen der Reihe auch mit längere Unterbrechung zwischen den Bücher wie den Zeilen keine Abbruch tun. Denn Jean Marie Auel schreibt mit einer selten Leidenschaft fürs Detail wie auch fürs Große und Ganze, der ich mich schlecht entziehen kann. Obwohl sie viele modere Geschellschaftsansichten mit den archäologischen bewiesenen Fachwissen kombiniert, kommt mir die Vielfältigkeit als inhaltlicher Schwachpunkt vor. Das was die Autorin am 'Themenperlen' auf ihren roten Faden aufnimmt, glänzt zwar in kräftigen Wortfarben, aber die einzeln Schmuckstück sind nicht alle gleich von tiefgängiger Musterung bekleidet. Mir ist seit dem zweiten Band eine gewisses Gleichgewicht von echtzeitliche Handlungsverlaufausschmückung und einer grobmaschiger Draufsicht von Handlungswiederkrhrungvorgängen (zu 'Ayla und die Neandertaler').

    In meinen Augen erscheint mir 'Ayla und die Mammutjäger' als gelungenes 'Bergfest', das sich in seiner Charakterzeichnung sich auf Ayla und vereinzelnden Mamutoi wie Jondaler beschränkt und seine Schauplatzbeschreibung mit leuchtender Lebendigkeit benennen lässt. Mir hat´s bis zum Schluss eine dahin träumende und hautnahes Kopfkino-Lesevergnügen bereit...4,0 Sterne

  10. Cover des Buches Glacies: Königreich der Kälte (ISBN: 9781081899103)
    Jasmin Iser

    Glacies: Königreich der Kälte

     (80)
    Aktuelle Rezension von: mytreasures_books

    Das Cover ist unglaublich gut an den Inhalt des Buches angepasst und verzaubert mit den Eiskristallen! 🥰❄️ Der Schreibstil von Jasmin Iser ist wunderschön, stellenweise schon fast poetisch. ☺️ Ich konnte mir, dank der bildhaften Beschreibung, die Handlungen super gut vorstellen und fieberte mit Kiana richtig mit! Aber auch die unterschiedlichen Erzählperspektiven ermöglichten es mir, die Gedanken und Handlungen der anderen zu verstehen bzw. zu erleben. Auch wenn man zu Beginn viele Charaktere kennenlernt, so konnte ich sie stets auseinander halten und dies nicht zuletzt durch die bildliche Beschreibung von Jasmin Iser 🤗 Durch etwaige Wendungen, bleibt die Geschichte auch durchweg spannend!
    Es handelt sich hierbei um den Auftakt der Jahreszeiten-Tetralogie und dieser ist der Autorin definitiv gelungen!😍

  11. Cover des Buches Ayla und das Tal der Großen Mutter (ISBN: 9783453215238)
    Jean M. Auel

    Ayla und das Tal der Großen Mutter

     (193)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Nachdem Jondalar und Ayla schon einiges erlebt haben, geht es jetzt ins nächste Abenteuer: Auf den Weg in Jondalars Heimat. Die Reise dorthin ist lang und beschwerlich und auch hier bleiben Probleme, Schwierigkeiten und Herausforderungen nicht aus.

    Ich muss gestehen, dieser Teil war bisher meiner Meinung nach der schwächste. Diese unglaublich detaillierte Beschreibung, die einen anfangs zwar in ihren Bann gezogen hat, kann nach drei Büchern und über 3000 Seiten doch schonmal zäh sein. Zumal man im Grunde genommen immer wieder mit Wiederholungen zu kämpfen hat und ständig nur das gleiche liest. Ein Baum bleibt nunmal ein Baum, auch wenn man ihn an noch so unterschiedlichen Orten sieht.

    Ayla ist auch in diesem Teil der Überflieger schlechthin, findet für alles eine Lösung, hat jederzeit die rechten Kenntnisse zur Hand, lernt mit der Gewissheit eines fotografischen Gedächtnisses und gleicht mehr als einmal einem Racheengel der jederzeit bereit ist, alles und jeden zu beschützen.
    Jondalar ist der perfekte Liebhaber und Freund, wenn auch ein quengeliger Begleiter, der ständig auf Eile beharrte.

    Die Herausfoderungen, vor die beide gestellt werden, waren teilweise sehr spannend, manchmal auch überzogen; zeugen aber dennoch von einer unglaublich weiten Reise und Erfahrungen, die man nur als spannend und packend bezeichnen kann.
    Ich werd es mir jetzt natürlich nicht nehmen, auch die letzten zwei Teile durchzulesen; wobei ich hoffe, dass sie besser sind als dieser Teil.
  12. Cover des Buches Ayla und der Stein des Feuers (ISBN: 9783453869455)
    Jean M. Auel

    Ayla und der Stein des Feuers

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Dies ist bereits der 5. Band der sechs teiligen "Erdenkinder Saga" und auch dieser Band hat mir wieder gefallen. Allerdings gingen mir die Wiederholungen aus den vorigen Bänden und auch im Buch etwas auf die Nerven. Klar, so kann das auch jemand lesen, der die vorigen Teile nicht gelesen hat. Ich habe die Passagen zwar meistens nur überflogen, aber man hätte durchaus weniger Rückblenden einbauen können oder diese nicht so ausführlich gestalten können. Dennoch fand ich es wieder sehr interessant, wie das Leben vor 20.000-30.000 Jahren beschrieben wurde und werde auch noch den letzten Teil irgendwann lesen. 


    Diesem Teil gebe ich aber, wie dem vierten Teil, einen Punkt weniger, also nur 4/5🦉 

    Die ersten drei fand ich wirklich deutlichst besser als die letzten beiden. 

    Ich habe schon ein paar Mal gehört, dass die Reihe nach dem 3. oder 4. Teil abgebrochen wurde. Das fände ich auch schade, da es trotzdem sehr interessant ist und mir die Geschichte um Ayla sehr gefällt. 

  13. Cover des Buches Ayla und der Clan des Bären (ISBN: 3453215257)
    Jean M. Auel

    Ayla und der Clan des Bären

     (346)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Geschafft! Bei diesem Buch bin ich nun wirklich froh, es beendet zu haben. Ich habe es 2010 schon einmal lesen wollen und dann bei 350 Seiten aufgegeben. Dabei ist die Geschichte nicht schlecht, im Gegenteil. Ich finde das Setting total spannend und faszinierend und es interessiert mich auch sehr, wie die Menschen damals gelebt haben (könnten). Aber manchmal war es mir dann zwischendurch immer mal wieder etwas zu langatmig.

    Den zweiten Band möchte ich aber dennoch noch lesen, denn es interessiert mich schon, wie die Geschichte von Ayla weitergeht. 

  14. Cover des Buches Die Verräter der Goldenen Stadt (ISBN: B07SKX2RZ4)
    Claudia Rehm

    Die Verräter der Goldenen Stadt

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Anaba

    Dieses Mal bin ich mit der Bewertung sehr hin und her gerissen. 

    Der Einstieg in die Geschichte war einfach und man würde sofort in Prus gnadenlose Welt gezogen. Die vielen Ideen, wie sich das Leben gestaltet, haben mir sehr gut gefallen.

    Leider habe ich mich etwas mit den Charakteren schwer getan. Irgendwie schaffte es Pru nicht in mein Herz, wobei ich nicht einmal genau sagen kann warum. Die Spannungen der Wettkämpfer untereinander und zwischen den einzelnen Gruppen konnte dies jedoch etwas ausgleichen. Das permanente Misstrauen schwebt zwischen allen Zeilen. 

    Jakobes Motive sind ebenfalls völlig undurchsichtig. Ein wenig ist zwar eine Anziehung zwischen ihm und Pru zu spüren, doch der vorherrschende  Argwohn steht tieferen Gefühlen im Weg. 

    Die Aufgaben um das Rennen in die Stadt sind spannend und es interessiert mich sehr wie die Geschichte weiter geht

  15. Cover des Buches Dark Future - Herz aus Eis (ISBN: 9783426509241)
    Eve Kenin

    Dark Future - Herz aus Eis

     (49)
    Aktuelle Rezension von: BUCHimPULSe

    Erste Sätze:

    Die Luft war abgestanden und roch widerlich nach Rauch, Schweiß und altem Bier. Bob’s Truck Stop. Netter Ort für ein gemütliches Essen.


    Meine Meinung:

    Eine grandiose Dystopie präsentiert die Autorin Eve Kenin in „Herz aus Eis“. Im Auftaktband der Dark-Future-Dilogie geht es dabei spannend und actionreich zu, während der zynische, fesselnde Schreibstil die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die Handlung spielt am Ende des 21. Jahrhunderts und die beschriebene Welt ist sehr rau, unwirtlich und äußerst gefährlich, denn nach einem nuklearen Krieg ist alles mit Eis und Schnee bedeckt.


    Die Trucker Raina Bowen wünscht sich ein besseres Leben, daher nimmt sie an einem Wettrennen teil: der Fahrer, der als erstes Waren zum Ziel transportiert hat, erhält ein hohes Preisgeld. Als sie währenddessen Wizard vor den Truckern des Transportunternehmens Janson rettet, bringt sie sich selbst in Gefahr, denn der Firmeninhaber Duncan Bane sucht Raina schon viele Jahre und möchte noch eine offene Rechnung mit ihr begleichen. Auf der Flucht kommen Raina und Wizard sich näher, doch die beiden haben sich nicht zufällig getroffen und die Geheimnisse, die Wizard verbirgt, bedrohen ihr beider Leben.


    Dystopien im Jugendbereich gefallen mir persönlich nicht, um so mehr habe ich mich gefreut endlich mal etwas für „Erwachsene“ lesen zu können. Vor allem das postapokalyptische Endzeit-Setting fand ich sehr gelungen. Es gibt mit dem Widerling Bane und seinem Transportunternehmen ein Regime, das über einen Teil der Welt herrschen möchte, und meint sich alles erlauben zu können. Plünderer in gigantischen Fahrzeugen, auch Eispiraten genannt, nehmen sich mit tödlicher Gewalt, was sie wollen. Frauen sind nicht viel wert und werden unterdrückt und missbraucht. Und dann gibt es noch Rebellen, die für eine bessere Zukunft kämpfen.


    Die Protagonisten sind für mich sehr interessant geraten. Wizard wurde im Rahmen eines Experiments gezüchtet und jahrelang gefangen gehalten, bevor er sich befreien konnte. Er hat Probleme mit zwischenmenschlichen Beziehungen und wirkt daher öfters kalt und gefühllos. Raina ist eine Heldin ganz nach meinem Geschmack. Sie ist tough, hat eine große Klappe und möchte auf sich allein gestellt sein, aber sie ist auch ein mitfühlender Mensch. Zum Ende hin gibt es dann noch ein paar Überraschungen und alles fügt sich zusammen. Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen und so geht es nun mit dem nächsten Band weitergeht.


    Fazit:

    „Herz aus Eis“ ist eine grandiose Dystopie, die mit einer postapokalyptischen Welt aus Eis und Schnee punktet. Reichlich Spannung und Action, ein zynischer und fesselnder Schreibstil sowie interessante Protagonisten runden den Roman ab und machen eindeutig Lust auf mehr.

  16. Cover des Buches Der Weizen gedeiht im Süden (ISBN: 9783862827367)
    Erik D. Schulz

    Der Weizen gedeiht im Süden

     (15)
    Aktuelle Rezension von: BellBel

    Die Welt ist am Ende und die Menschheit dem Tode geweiht. Die nördliche Hemisphäre wurde durch einen Atomkrieg schwer getroffen und versinkt im atomaren Winter. Nur Dr. Oliver Bertram, zusammen mit seiner Tochter und einigen wenigen Überlebenden, gelang die Flucht in einen hochtechnisierten Bunker in der Schweiz. Während noch zu Beginn die Hoffnung auf ein (Über)Leben real scheint, treibt ein Mörder in der Gruppe sein Unwesen, während die Getreidepest letztlich alle Grundlagen der Gruppe zerstört. Von Angst aber auch Hoffnung getrieben, dass Afrika von den Auswirkungen des Krieges größtenteils verschont blieb, bricht Betram mit einer kleinen Gruppe in Richtung Süden auf. Vor ihnen liegt die Reise durch einen zerstörten Kontinent mit ungeahnten Gefahren…

    Die aktuelle Pandemie ist in aller Munde und so scheint es schon fast naheliegend, dass man die jetzige Situation ein wenig versucht in Relation zur Dystopie zu bringen, die Erik Schulz hier entworfen hat. Schnell jedoch merkt man, wie schnell man mit derlei Vergleichen an seine Grenzen stößt. Obgleich sich auch hierzulande eine Art Lagerkoller und damit verbundene Verschwörungstheorien ausbreiten, ist Schulz Beschreibung noch wahnhafter und erschreckender hinsichtlich der menschlichen Abgründe, die er skizziert. Bei der Lektüre des Romans, der sich in drei Teile aufteilt – den Bunker, die Reise über die Alpen und das Kapitel, welches dem Buch gleichzeitig den Namen gab – schwingt eine bedrückende Atmosphäre mit, die man vermutlich am ehesten mit dem Wort „authentisch“ beschreiben kann. Maßgeblich kann hierfür genannt werden, dass Schulz, der als Allgemeinmediziner in Berlin tätig ist, sich in mehreren Anti-Atomwaffen Organisationen engagiert und seine Erfahrungen und Ängste niedergeschrieben zu haben scheint.

    Dystopien der Postapokalypse gibt es in der weiten Literaturlandschaft zuhauf. Sei es nun in Form einer Jugendliebe am Rande der menschlichen Existenz, wie in Gudrun Pausewangs Roman „Die Wolke“ (1987) oder deutlich bedrückender in „Die Straße“ (2006) von Cormac McCarthy. Allen diesen Romanen ist die Schwere des Themas zu eigen, der Erik Schulz in seinem neuesten Werk auf nicht minder erschreckende Weise Ausdruck verleiht. Der Roman erhält eine unbedingte Leseempfehlung, verbunden mit der Hoffnung, dass die Zeilen die nötige Kraft besitzen zu belehren und wenn nötig zu bekehren.

  17. Cover des Buches Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund (ISBN: 9783442736874)
    Doris Lessing

    Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dieses Buch ist die Fortsetzung von „Mara und Dann“. Das habe ich auch erst beim Lesen mitbekommen, aber man muss den Vorgängerband zum Verständnis dieses Buches nicht kennen.

     

    Es handelt sich hier um einen visionären Roman. Die Geschichte spielt irgendwann in ferner Zukunft. Es gab in der Vergangenheit eine Eiszeit, viele Städte sind im Wasser versunken und irgendwo gab es auch eine Dürre. Die beschriebenen Landschaften sind meist karg und unwirtlich. In vielen Bereichen herrscht Krieg. Es gibt verschiedene Völker und viele  Menschen hungern. So etwas wie Bücher scheint es auch nicht zu geben und mit der Baukunst ist es auch nicht weit her.

    General Dann ist unterwegs in den Norden und sieht, dass die Gletscher schmelzen und alles weiter im Wasser zu versinken droht. Er will jedoch das Wissen der alten Kulturen (wahrscheinlich auch unserer) bewahren. Dabei hat er treue Helfer: Griot, der Kindersoldat, Maras Tochter und der Schneehund Ruff. Aber natürlich tauchen auch viele Feinde auf.

     

    Ich bin bekennende Nichtliebhaberin von Zukunftsromanen, aber andererseits seit jungen Jahren ein Fan von Doris Lessing. Zwischen beidem wurde ich beim Lesen dann auch hin- und hergerissen:

    Diese düsteren und frustrierenden Beschreibungen der „Zukunft“ fand ich ermüdend zu lesen. Hinzu kommt, dass der Name „Dann“ den Lesefluss erstaunlich stört, weil man ihn vom „dann“ unterscheiden muss. Im englischen Original natürlich kein Problem, aber in der deutschen Ausgabe!

    Auf der anderen Seite habe ich wieder Doris Lessings Schreibstil genossen. Ich mag ihre nüchterne unsentimentale Art.

    Ähnlich hin- und hergerissen fühlte ich mich auch beim Verlauf der Geschichte. Zu Beginn hatte ich Probleme in die Geschichte reinzukommen, der Mittelteil gefiel mir dann ganz gut, dafür ist mir der Schluss dann ein bisschen zu dünn geraten. Hier haben mir ein paar Seiten mehr gefehlt.

     

    Empfehlen kann ich das Buch nur Freunden düsterer Zukunftsvisionen, die vor einem anspruchsvollen Schreibstil nicht zurückschrecken.

    Bei der Bewertung habe ich 2 ½ Sterne wegen meiner langjährigen Verbundenheit zu Doris Lessings Büchern aufgerundet.

  18. Cover des Buches Kulturgeschichte des Klimas (ISBN: 9783406528668)
    Wolfgang Behringer

    Kulturgeschichte des Klimas

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Anhand der Erdgeschichte bespricht Wolfgang Behringer die relevanten Klimaereignisse. Dabei erklärt er auch, wie sich aufgrund von Vulkanausbrüchen, evtl. Meteoriteneinschlägen oder einfach Eiszeiten / globalen Klimaverschiebungen unbekannter Ursache evolutionäre Veränderungen ergeben haben. Dabei erklärt er auch die hierfür notwendigen Forschungsmethoden der Geologen, zitiert - soweit vorhanden - historische Quellen (z.B. aus der Antike), die Aufschluss über Klimaereignisse geben. -- Das Buch ist knapp, präzise und insbesondere für den wissenschaftlichen Laien konzipiert. Damit erschließt sich eine doch recht komplexe Materie auch dem fachlich weitgehend Unkundigen. Lesenswert!
  19. Cover des Buches Supermops und die erstaunliche Eiszeit (ISBN: 9783965940826)
    Nicolas Gorny

    Supermops und die erstaunliche Eiszeit

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Reinländer

    Klappentext:

    Helge und Mops haben gerade in den Kinosesseln Platz genommen, da schrillt Helges Heldenuhr Alarm. Als die beiden aus dem Kino stürzen, herrscht draußen das reinste Wetterchaos – es schneit mitten im Juli! Lady Schockfrost will mit ihrem Klimakatastrophator einen immerwährenden Winter schaffen, da sie unter einer unheilbaren Sommerallergie leidet. Können Supermops und Helge die schneeweiße Schurkin aufhalten?

    Cover:

    Ein cooles und actionreiches Cover, welches sehr stimmungsvoll gezeichnet und gestaltet ist. Es weckt das Interesse und macht neugierig.

    Meinung:

    Dies ist bereits der fünfte Band der Supermops Reihe. Aber auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, kann man hier sehr gut in die Reihe quereinsteigen, da die Bücher in sich geschlossen sind.

    Der Schreibstil ist lebendig, angenehm und flüssig und lässt sich sehr locker und leicht lesen. Die Schriftgröße ist recht groß gewählt und daher auch gut für Leseanfänger geeignet. Der Schreibstil ist dem Lesealter angepasst und so kann man den Geschehnissen und Handlungen auch gut folgen, da auch die Abschnitte und Texte den empfohlenen Lesern angepasst sind. Die Kapitel sind nicht zu lang und auch die Textpassagen sind gut gewählt.

    Zwischendurch wird das Ganze durch kleinere und größere schwarz-weiß Zeichnungen aufgelockert und abgerundet. Die Schwarz-weiß Illustrationen sind sehr gut und passend gewählt und veranschaulichen das Gelesene. Mir haben diese Zeichnungen sehr gut gefallen.

    Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und die Geschichte ist spannend und fesselnd aufgebaut. Das Abenteuer rund um Lady Schockfrost ist nicht nur spannend, sondern auch humorvoll und sehr unterhaltsam. 

    Gut hat mir auch gefallen, dass man kurz zu Beginn eine kleine Übersicht der handelnden Charaktere hat und sich so ein Bild von diesen machen kann.

    Die Geschichte wird sehr gut erzählt. Man kommt schnell und leicht ins Geschehen hinein und die Spannung bleibt die Geschichte über konstant bestehen, so dass man immer wieder Lust hat, weiter zu lesen und kaum das Buch aus der Hand legen möchte. Eine sehr schöne und unterhaltsame Geschichte. Supermops und Helge sind sehr sympathisch und man möchte gern mehr erfahren, daher wird dies sicherlich nicht mein letztes Abenteuer mit Helge und Mops gewesen sein.

    Fazit:

    Rasant, spannend und actionreich geht es in diesem Mopsabenteuer mit Überschallgeschwindigkeit zur Sache.


  20. Cover des Buches Die Legende der Roten Sonne (ISBN: 9783802584558)
    Mark Ch. Newton

    Die Legende der Roten Sonne

     (8)
    Aktuelle Rezension von: kornmuhme

    Inhalt:

    Die Stadt Villjamur ist alt, uralt. Angesichts einer drohenden Eiszeit sammeln sich hunderttausende Flüchtlinge vor den Toren der Stadt und flehen um Einlass, doch der allmächtige Stadtrat weigert sich zur Aufnahme. Als der alte und krankhaft misstrauische Kaiser Johynn Selbstmord begeht und auch noch ein hochangesehenes Ratsmitglied ermordet wird, geraten die Machtverhältnisse ins Wanken und Intrigen beginnen.

    In dem ganzen Wirrwarr muss Inquisitionsermittler Rumex Jeryd die Aufklärung des Mordes übernehmen und gerät selbst in eine Verschwörung hinein. Kommandeur Brynd Lathraea degegen muss an ganz anderer Front kämpfen. Im Norden des Reiches tauchen rätselhafte Kreaturen auf, die ganze Dörfer niedermetzeln und anscheinend nicht aufzuhalten sind ...

    Meinung:

    Das Setting ist schon mal ganz hervorragend gewählt, wie ich finde: eine uralte Stadt voller dunkler Ecken, Geheimnisse, merkwürdiger Leute und erhabenen Bauten. Dazu droht eine Naturkatastrophe, Unmengen an Menschen harren vor den Toren und verlangen Einlass, wohingegen die Mächtigen ihren ganz eigenen Intrigen und Machtgelüsten nachgehen. Was für eine explosive Mischung!

    Doch bereits am Anfang gibt es ein großes Problem: Es gibt im gesamten Buch keinerlei Erklärungen zu Rassen, Religionen, Gebieten etc. Keine Karte, keine Zeichnungen, kein Glossar, nix. Und das macht einem den Einstieg in die Welt von Villjamur wirklich schwer, weil der Autor gleich mit der Tür ins Haus fällt. Da ist die Rede von Kultisten, Artefakten, der Insel Folke, Jamur-Soldaten, Jorsalir-Priestern, Rumeln, Dawnir und und und ... Man kann kaum mal Luft holen, ohne dass einem schon wieder neue Begriffe um die Ohren fliegen, ohne dass sie irgendwo einzuordnen wären! Erst zum Ende des Buches hatte ich eine - grobe! - Vorstellung von der Aufteilung des Reiches und ihren Bewohnern. Aber wie gesagt, nur grob! Ich finde, mit dieser völligen Abwesenheit von Erklärungen und Einordnungshilfen hat sich Marc Charan Newton keinen Gefallen getan - und dem Leser schon gar nicht!

    Die Geschichte selbst entwickelt sich leider auch ziemlich langsam, sodass man als Leser schon einigen Willen aufbringen muss, um durchzuhalten. Ich hatte oft das Gefühl, dass der Autor falsche Schwerpunkte setzt. Oftmals wurden Szenen bis ins kleinste Detail beschrieben oder Dialoge geführt, die aber letztlich nicht wirklich dem Vorankommen der Geschichte gedient haben. Zwar wurde den Charakteren dadurch eine gewisse Tiefe verliehen und auch die Stadt Villjamur nahm durch die vielen Beschreibungen Gestalt an, aber mir fehlte einfach der Fokus auf dem Kern der Geschichte. Was mit den Flüchtlingen passiert, weiß man am Ende immer noch nicht; oder auch, wie sich die Eiszeit nun im Reich auswirkt. Auch den merkwürdigen Kreaturen im Norden wird nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

    Die Fäden laufen erst ziemlich zum Schluss zusammen, und da merkt man auch, dass die Figuren alle etwas miteinander verbindet. Doch bis zu diesem Punkt muss man viel Geduld und Konzentration aufbringen ...

    Fazit:

    Die Geschichte hat wirklich Potenzial, was vor allem an dem genialen Schauplatz und den vielen Intrigen und den vielfältigen Figuren liegt. Doch ohne Karte und Glossar blieb für mich vieles im Dunkeln, was das Lesen mühsam machte. Zudem werden falsche Schwerpunkte in der Erzählung gelegt, so dass mir einfach die Spannung fehlte. Es handelt sich bei der Geschichte allerdings um eine Reihe, und ich bin durchaus geneigt, mir den 2. Band zu Gemüte zu führen.

    3 von 5 Sternen

  21. Cover des Buches Die Kinder der Erde (ISBN: 9783453503403)
    Jean M. Auel

    Die Kinder der Erde

     (24)
    Aktuelle Rezension von: RedPeridot
    Ziemlich ordentlicher Urzeit-Roman. Der erste Teil "Ayla und der Clan des Bären" ist klasse. dann wird's aber immer kitschiger und verkommt meiner Meinung nach zu sehr zu einem Frauenroman.
  22. Cover des Buches Der andere Mensch (ISBN: 9783743928428)
    Stefan Zackariat

    Der andere Mensch

     (12)
    Aktuelle Rezension von: MargareteRosen
    Ein Erstlingswerk.
    Als ich die Leseprobe las, dachte ich sofort an Ayla und der Clan des Bären.Gerne habe ich dieses Buch gelesen.

    Deshalb war ich neugierig, wie der Autor das Thema umgesetzt hat. Wir begleiten Pathu durch seine Welt.

    Die Geschichte ist schlüssig aufgebaut, die Protagonisten konnten Emotionen bei mir wecken. Und ich habe gerne weitergelesen.

    Ab und an ist die Sprache noch etwas holperig. Ich hätte gerne einen flüssigeren Schreibstil gehabt. Es fehlte mir etwas an der Abwechslung in der Wortwahl. Doch für ein Erstlingswerk mit fast 330 Seiten eine beachtliche Leistung.

    Bestimmt werde ich ein weiteres Buch von Stefan Zackariat lesen, und sei es nur um zu schauen, wie sich sein Schreibstil entwickelt.

    Fazit: Für Fans von Steinzeit-Geschichten lohnt sich das Lesen!
  23. Cover des Buches Eiszeit (ISBN: 9783404253340)
    Dean Koontz

    Eiszeit

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Johanna_Danneberg

    Es geht um eine Gruppe Wissenschaftler, die auf einem Eisberg im Polarmeer treiben; der Eisberg ist gespickt mit Bomben, die in wenigen Stunden hochgehen; die einzige Rettung in Form eines russischen U-Bootes, das sich zufällig in der Nähe befindet... Wem das noch nicht spannend genug ist, hier eine Auswahl der zusätzlichen Katastrophen: kaum Nahrung, ein schwerer Schneesturm, ein irrer Killer unter den Wissenschaftlern, Eisphobien, persönliche Spannungen zwischen dem U-Boot Kapitän und seiner Mannschaft, und vieles mehr. Die Spannung ist hier wirklich von der ersten Seite an so groß, dass der Begriff "Pageturner" absolut gerechtfertigt ist. Hinzu kommt die, für mein Verständnis, akkurate Beschreibung der geographischen und klimatischen Verhältnisse im Polarmeer, und was das mit den Menschen dort macht. Und obwohl die Ausarbeitung der Charaktere in diesem Thriller, wo wirklich eine Hiobsbotschaft die nächste jagt, nicht unbedingt im Vordergrund steht, sind ihre Handlungen doch nachvollziehbar. Ein Tipp noch: man sollte dieses Buch eingekuschelt in eine warme Decke lesen - denn es wird eiskalt!

  24. Cover des Buches Die Welt ohne uns (ISBN: 9783492959933)
    Alan Weisman

    Die Welt ohne uns

     (186)
    Aktuelle Rezension von: andre-neumann

    Ich habe das Buch bereits vor zehn Jahren das erste Mal gelesen und fand es damals bereits sehr spannend. Jetzt, im Zeiten der Klimakrise und Pandemie, ist es aktueller denn je. Alan Weisman legt, wissenschaftlich untermauert, dar, was mit der Welt geschähe, wäre die Menschheit plötzlich nicht mehr da. Sehr faszinierend, fesselnd - und in Teilen auch sehr erschreckend. Absolut lesenswert!

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