Bücher mit dem Tag "elben"
123 Bücher
- Cassandra Clare
City of Bones
(7.836)Aktuelle Rezension von: TaeniaChroniken der Unterwelt hat mich von Anfang an mit seiner düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre in den Bann gezogen. Besonders faszinierend finde ich die Vorstellung, dass es eine magische Welt gibt, die direkt unter der Oberfläche unserer eigenen existiert. Cassandra Clare schafft es, diese Welt so detailreich und glaubwürdig zu gestalten, dass man beim Lesen komplett darin eintaucht. Die Mischung aus Action, Romantik und übernatürlichem Drama sorgt dafür, dass es nie langweilig wird und man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe - Anhänge und Register
(7.814)Aktuelle Rezension von: S_MaltGestern (20.7.2025) habe ich die Reise des Ringträgers beendet.
Eigentlich müsste man sagen „Die Reise der Ringträger“ - denn meiner Meinung nach ist Sam der eigentliche Held der Geschichte.
Zu der Geschichte selbst muss man wahrscheinlich nicht viel sagen; wer kennt die Fantasy-Story um den Hobbit Frodo nicht, der eine große Aufgabe hat, während Mittelerde kurz vor der Machtübernahme durch das personifizierte Böse und Dunkle steht.
Menschen, Orks, Elben, Baummenschen, Zauberer, Zwerge - und eben Hobbits…alles dabei!
Ich habe die Geschichte vor Jahren bereits gelesen (damals eher gelangweilt). Diesmal bin ich begeistert durch die Seiten gewandert, was vielleicht auch an der tollen Übersetzung bzw. Neubearbeitung der Übersetzung liegen mag.
Im Oktober 2021 erschien bei @klettcottaverlag diese hochwertige Gesamtausgabe in einem Band.
Sie basiert auf der Übersetzung von Margaret Carroux in überarbeiteter Fassung gemäß der neuen Rechtschreibung und enthält sämtliche Illustrationen von J.R.R. Tolkien.
Sehr zu empfehlen
- J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.765)Aktuelle Rezension von: Vaniii23Ich bin ja sowieso ein totaler Herr der Ringe und Hobbit Fan, aber dieses Buch ist für mich einfach jedes Mal wieder wie nach Hause kommen. Es ist zwar viel süßer und irgendwie „gemütlicher“ geschrieben als die großen Filme oder die Trilogie, aber genau das macht es so perfekt. Bilbo ist einfach der Beste. Wie er da aus seinem Sessel stolpert und plötzlich mit den Zwergen in dieses riesige Abenteuer schlittert, ist einfach Kult.
Ich hab das Buch echt weggesuchtet und war am Ende richtig traurig, als Bilbo wieder zurück in seinem Hobbithaus war. Man will eigentlich gar nicht, dass die Reise aufhört. Für mich ist es das ultimative Wohlfühlbuch und als Fan gehört es sowieso dazu.
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung)
(1.307)Aktuelle Rezension von: LuliaDer junge Hobbit Frodo Beutlin erbt von seinem Onkel Bilbo einen goldenen Ring, der sich als der Eine Ring des dunklen Herrschers Sauron herausstellt, das gefährlichste Artefakt Mittelerdes. Daraufhin wird die Gemeinschaft des Ringes (die Gefährten) gegründet: neun Reisende, darunter Menschen, Hobbits, ein Elb, ein Zwerg und der Zauberer Gandalf, die den Ring zum Schicksalsberg in Mordor bringen sollen, um ihn dort zu vernichten. Die sehr atmosphärische Handlung mit den zeitlosen Themen wie Freundschaft, Mut oder Macht, beeindruckt mit dem herausragenden Worldbuilding in Form von eigenen Sprachen und Kulturen, die fast real wirken.
Bei den Protagonisten steht der Ringträger Frodo Beutling in Zentrum der Handlung, der sehr sympathisch dargestellt wird und die größte Entwicklung während der Handlung durchlebt. Relevante Nebenprotagonisten, wie die übrigen Gefährten des Ringes, werden ebenfalls sehr lebendig dargestellt und bringen ihre individuellen Facetten gekonnt in die Geschichte mit ein.
Wer Fantasy-Geschichten mit epischen Welten und einem herausragenden Worldbuilding mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist hochdetailliert, sehr kunstvoll und passt perfekt zur altertümlich anmutenden Welt Mittelerdes.
Insgesamt kann ich das Buch sehr sehr empfehlen. - Cassandra Clare
City of Heavenly Fire
(1.629)Aktuelle Rezension von: Juliane_PeterUnd genau dieses Gefühl zieht sich für mich durch die gesamte Reihe und ganz besonders durch City of Heavenly Fire❤️
Dieser Reread hat mir wieder gezeigt, warum die Shadowhunter Bücher seit Jahren einen festen Platz in meinem Herzen haben 😭 Cassandra Clare hat eine Welt erschaffen, die sich nicht wie Fantasy anfühlt, sondern wie ein echtes Zuhause. Und ehrlich… ich liebe diese Reihe heute fast noch mehr als damals. Auch mit fast 40 🥹✨
Der Einstieg ist sofort intensiv und emotional. Sebastian ist endgültig zur absoluten Bedrohung geworden und man spürt von der ersten Seite an diese düstere Stimmung ⚔️🔥 Die Geschichte fühlt sich größer an als je zuvor. Krieg, Verlust, Loyalität und Liebe stehen ständig im Mittelpunkt und genau das macht das Buch so unglaublich packend.
Besonders begeistert hat mich wieder der Schreibstil 😍 Flüssig, atmosphärisch und voller Emotionen. Die Dialoge wirken natürlich und oft so humorvoll, dass man trotz der ernsten Handlung immer wieder schmunzeln muss 😂 Gleichzeitig gibt es Szenen, die einfach weh tun. Wirklich weh. Simons Entwicklung hat mich komplett zerstört 😭 Und auch Magnus und Alec… ich liebe sie einfach so sehr ❤️
Die Welt wirkt unfassbar lebendig. Idris, Edom, die Institute… alles ist so detailliert beschrieben, dass man komplett eintaucht. Man merkt einfach, wie viel Liebe in diesem Universum steckt ✨
Das Pacing war für mich perfekt. Kaum Längen, ständig Spannung und trotzdem genug Raum für emotionale Momente. Einige Wendungen haben mich trotz Reread immer noch getroffen 🥲 Besonders das Ende hinterlässt dieses bittersüße Gefühl, das Cassandra Clare einfach meisterhaft schreiben kann.
Für mich bleibt diese Reihe eine der besten Fantasyreihen überhaupt ❤️
- Cassandra Clare
Lord of Shadows
(501)Aktuelle Rezension von: miartEmma,
manchmal frage ich mich, wie viel Gewicht ein Herz tragen kann, bevor es endgültig zerbricht. Das Parabatai-Band zieht uns jetzt in die Tiefe. Du glaubst, Marks Nähe könnte mich retten? Doch alles, was ich sehe, ist das Feuer, in dem wir beide brennen - selbst wenn wir versuchen, uns voneinander zu lösen.
Die Welt um uns herum zerfällt in Scherben. Das Institut ist voller Schatten und nicht nur jener, die wir bekämpfen. Kit - der verlorene Herondale - trägt die Last seiner Herkunft, auch wenn er seinen Platz langsam findet. Ty und Livvy sind wie Licht und Dunkelheit untrennbar verbunden. Und dann Mark, Kieran und Cristina - ihre Liebe ist wie ein Lied in drei Stimmen - Polyamorie - so wild und chaotisch wie die Feenwelt, aus der sie stammen. Wir kämpfen, lieben, verlieren. Jeder Schlag hinterlässt neue Risse in unserem Schicksal.
Cassandra hat uns eine Welt geschenkt, die so lebendig ist, dass ich den Sand von Idris auf meiner Haut spüre. Ihre Magie liegt in den Details und ausführliche Charakterzeichnungen, die uns gefangen nehmen.
Emma, du bist Kriegerin, Heldin - und meine unerreichbare Sehnsucht. Verloren in einer Geschichte, die uns zerbricht. Doch trotz aller Länge, trotz aller Tragik bleibe ich hier, gefangen zwischen Pflicht und Verlangen.
Immer dein,
Julian - J. R. R. Tolkien
Das Silmarillion
(814)Aktuelle Rezension von: Noemi_SievertJ. R. R. Tolkien hat sich mit diesem Werk selbst übertroffen. Für mich gibt es keinen anderen Autor, der seine Welt so fundiert, tiefgründig und zugleich klar aufgebaut hat. Alles greift ineinander, alles ergibt Sinn – und es ist eine große Freude, in dieses Zeitalter mit seinen Helden und Heldinnen einzutauchen.
Im Vergleich zu den vielen anderen Abenteuern wirkt der Krieg um den Ring fast klein, und doch ist er von enormer Bedeutung und prägend für alles, was geschieht.
Das Buch selbst ist allerdings anspruchsvoll zu lesen. Es braucht Zeit, bis man sich mit den zahlreichen Namen, Völkern und Zusammenhängen zurechtfindet. Ich empfehle sehr, die Familienstammbäume der Elben und der Menschen zur Hilfe zu nehmen – ohne sie wird die Geschichte schnell sehr komplex und schwer zugänglich.
Wer sich jedoch darauf einlässt, wird mit einer Tiefe und Geschlossenheit belohnt, wie man sie nur selten in der Literatur findet.
- Cassandra Clare
Lady Midnight - Die Dunklen Mächte
(871)Aktuelle Rezension von: BiblioJessVor fünf Jahren wurden Emma Carstairs Eltern ermordet, doch sie glaubt, dass da etwas anderes hinter steckt als der Dunkle Krieg. Noch immer sucht sie nach Antworten – und nach Rache. Das Los Angeles Institut, in dem sie mit ihrem Parabatai Julian Blackthorn und dessen Familie lebt, wird schon bald von einer mysteriösen Mordserie erschüttert. Tote werden aufgefunden, die die gleichen Zeichen wie Emmas Eltern tragen. Für Emma und Julian ist klar, dass sie dem nachgehen müssen. Auch, wenn sie dabei gegen Gesetze verstoßen und andere in Gefahr bringen.
Die Schattenjäger bleiben einfach meine große Liebe, egal welche Generation. Cassandra Clare schreibt wirklich so fesselnd, mit einer unglaublichen Mischung aus ernsthaft-düster und absurd-humorvoll. Das funktioniert fantastisch zusammen, ohne einem davon etwas wegzunehmen.Dabei geht für mich eigentlich alles komplett über die Charaktere, fast unabhängig von der (trotzdem sehr interessanten) Handlung – die Dynamiken sind einfach das Besondere. Jede Person bekommt so viel eigenen Charakter, jeder hat seine Rolle, seine Daseinsberechtigung, seinen eigenen Vibe. Niemand ist nur schmückendes Beiwerk. Das ist bei der Fülle an Charakteren echt eine Leistung. Und ich hab die Blackthorns (und Emma) wirklich schnell ins Herz geschlossen, obwohl ich vorher noch nicht wirklich einen Bezug zu ihnen hatte.
Der Fall macht aber ebenfalls neugierig und ich bin gespannt, wie es in den Fortsetzungen weitergeht, da es doch sich etwas anders abgespielt hat (was die Timeline angeht) als ich zunächst erwartet hatte.
Das hier wird nicht meine liebste Generation (an Will, Jem und Tessa heranzukommen, ist aber auch quasi unmöglich, weil die so emotional aufgeladen sind, und sich ihre Geschichte durch alle nachfolgenden Bücher weiterhin durchzieht, sodass man gar nicht loslassen kann), und objektiv hätte ich vielleicht ein bisschen Kritik hier und da (es hätte etwas kürzer sein können und ein, zwei Entwicklungen waren nicht so meins), aber egal – es sind die Schattenjäger. Da gibts nur Liebe von mir!
4,5 Sterne
- Markus Heitz
Die Zwerge
(1.144)Aktuelle Rezension von: ChronikskindEs ist schon länger her, dass ich von Heitz etwas gelesen habe. Die Zwerge haben mich aber neugierig machen können und hat es sich dann doch ergeben, dass ich die Reihe beginnen konnte.
Den Einstieg fand ich etwas schwerfällig, auch wenn die Ereignisse aus der Vergangenheit als solches durchaus spannend waren. In der Gegenwart hat sich dann schnell ein flotterer Leserhythmus eingestellt, sodass ich durch die vielen Seiten doch recht gut durchgekommen bin.
Die Sichtwechsel haben definitiv für viel Abwechslung gesorgt. Und gleichzeitig auch für Spannung und Überraschung, weil man natürlich nicht bei allen immer gewesen ist.
Die Karte des Buches fand ich leider nicht sehr hilfreich. Die großen Reiche sind verzeichnet, aber die kleineren Orte, durch die die Charaktere zu hauf gegangen sind, nicht. So hat sie mir bei der Orientierung leider nicht helfen können und ich hab sie eher ignoriert. Das Personae fand ich dagegen gut, auch wenn ich es ebenso kaum gebraucht habe.
Die Protagonisten haben mir gut gefallen, wenn ich jetzt auch nicht unbedingt mochte. Aber in ihrem Zusammenspiel waren sie wirklich gut zusammengesetzt und konnten alle über sich hinauswachsen. Mein Liebling ist auf jeden Fall Tungdil mit seiner offenen Art. Aber eben auch die anderen haben auf ihre Weise zu allem beitragen können - und ja, über den ein oder anderen würde ich gerne noch ein bisschen mehr erfahren.
Die Handlung war definitiv spannend geschrieben und bot einige Überraschung. Gemeinsam mit den Protagonisten haben wir viel von der Welt gesehen und gleichzeitig sind wir dem Ziel näher gekommen. Überrascht hat es mich doch, wie schnell die Handlung voranschreitet - ich hatte eigentlich erwartet, dass uns die aktuellen Gegner über mehrere Bände begleiten, aber dem ist nicht so. Dementsprechend fühlte sich die Handlung recht flott erzählt an.
Und final eigentlich auch auserzählt. Für mich fühlt sich die Story hier sehr nach einem Ende an. Sicher, es gibt ein paar Andeutungen für zukünftige Gegner/Probleme, aber ehrlicherweise kann ich dem Ende so echt gut leben - habe kein Bedürfnis, einen weiteren Band der Reihe zu lesen. Da interessiert mich aktuell eher die Geschichte der Albae.
Mein Fazit
Ein spannender Reihenauftakt mit einigen Überraschungen - und dennoch werde ich die Reihe wohl nicht mehr weiterverfolgen. Der Band hat sich wirklich gut lesen lassen, es ist einiges passiert und ich mochte die Charaktere. Die Geschichte fühlt sich aber auch sehr abgeschlossen an und ich kann mit dem Ende als solches echt gut leben. Schade fand ich, dass die Karte nicht wirklich hilfreich war. - Sandra Regnier
Das geheime Vermächtnis des Pan
(1.724)Aktuelle Rezension von: Linda19_7Felicity Morgen ist nicht das was sich die Elfenwelt von ihrer Prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist nicht besonders attraktiv und etwas tollpatschig ist sie auch noch. Sie ist so ganz das Gegenteil von Lee, ihrem neuen Mitschüler. Er ist super sexy und ein richtiger Frauenschwarm. Umso verwunderlicher ist, dass er ausgerechnet ihr nicht von der Seite weicht. Doch irgendetwas ist seltsam. Er scheint ihre Gedanken lesen zu können, verschwindet einfach so wochenlang und hat etwas absolut magischen an sich. Was steckt dahinter?
Ich muss sagen ich bin ehrlich ein wenig entsetzt…In der ersten Hälfte geht es hauptsächlich darum, wie fett und hässlich Felicity denn ist und,, dass Lee eigentlich viel zu gut für sie ist. Also alles seeehr oberflächlich. Keine Ahnung wie dieses Buch je den Leserpreis gewinnen konnte. Denn gerade die Zielgruppe ab 14 Jahren sollte so etwas auf gar keinen Fall lesen müssen. Kein Wunder, dass so viele Jugendlichen sich in ihrem Körper nicht wirklich wohl fühlen. ich denke ich verstehe was die Autorin damit bezwecken wollte, nämlich dass jeder etwas aus sich machen kann. Das ging aber deutlich nach hinten los.
Leider muss ich auch erwähnen, dass mich das Buch trotzdem irgendwie in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte ist auf jeden Fall mal etwas anderes und der Weltenaufbau ist etwas ganz besonderes. Ich wollte unbedingt herausfinden, was sich hinter all den Vorkommnissen verbirgt. Das spricht ja eigentlich für das Buch. Der Fantasy Teil zeigt sich leider erst so richtig nach der zweiten Hälfte. Vorher ziehen sich die Geschehnisse leider manchmal etwas. In der zweiten Hälfe geht es dann aber so richtig los.
Ich denke eine Überarbeitung würde sicher nicht schaden. Ich hoffe wirklich darauf in Band zwei eine Verbesserung der Missstände zu sehen. Es wäre so schade um die Grundidee.
- Marah Woolf
FederLeicht
(590)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeDer Anfang war gut und vielversprechend, aber dann hat mich die Geschichte von Eliza doch leider recht schnell verloren.
Eigentlich mag ich die Kombi Menschen-/Elfenwelt, aber bei diesem Buch hatte ich irgendwie das Gefühl, für diese Art der Geschichte schon zu alt zu sein. Was seltsam ist, weil ich auch viele Kinderbücher lese. 😂
Das Buch hat mich leider eher gelangweilt und ich werde die Fortsetzung wohl nicht lesen.
04-06-2024
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 2 - Die zwei Türme (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung, Bd. 2)
(1.095)Aktuelle Rezension von: LuliaDer junge Hobbit Frodo Beutlin erbt von seinem Onkel Bilbo einen goldenen Ring, der sich als der Eine Ring des dunklen Herrschers Sauron herausstellt, das gefährlichste Artefakt Mittelerdes. Daraufhin wird die Gemeinschaft des Ringes (die Gefährten) gegründet: neun Reisende, darunter Menschen, Hobbits, ein Elb, ein Zwerg und der Zauberer Gandalf, die den Ring nach Mordor bringen sollen, um ihn dort zu vernichten. Die sehr atmosphärische Handlung mit den zeitlosen Themen wie Freundschaft, Mut oder Macht, beeindruckt mit dem herausragenden Worldbuilding in Form von eigenen Sprachen und Kulturen, die fast real wirken. Zum Verständnis sollte man den ersten Teil gelesen haben.
Bei den Protagonisten stehen aufgrund der Trennung der Gemeinschaft zum Ende des ersten Teils, zum einen die Hobbits Frodo/Sam und Pippin/Merry und zum anderen der Zwerg Gimli/der Mensch Aragon/der Elb Legolas in Zentrum der Handlung, der sehr sympathisch und mutig dargestellt werden. Besonders interessant ist die Einführung Gollums, der der Handlung eine besondere Facette verleiht. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Saruman, Baumbart oder Eomer/Theoden/Eowyn, bringen ihre individuellen Facetten gekonnt in die Geschichte mit ein.
Wer Fantasy-Geschichten mit epischen Welten und einem herausragenden Worldbuilding mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist hochdetailliert, sehr kunstvoll und passt perfekt zur altertümlich anmutenden Welt Mittelerdes.
Insgesamt kann ich das Buch sehr sehr empfehlen. - Jennifer L. Armentrout
Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
(579)Aktuelle Rezension von: Marie2000ClarissaWicked” von Jennifer L. Armentrout hat mich von der ersten Seite an begeistert. Jennifer Armentrout ist ohnehin meine absolute Lieblingsautorin, aber mit diesem Buch hat sie mich wieder komplett in ihren Bann gezogen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen.
Besonders gefallen hat mir das Setting in New Orleans. Die Stadt wird so lebendig beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst durch die Straßen zu laufen. Die Geschichte steckt voller Spannung, Magie und Action, während der Kampf gegen die Fae für viele aufregende Momente sorgt.
Außerdem mochte ich die leichte Enemies-to-Lovers-Dynamik zwischen den Hauptfiguren sehr. Es war erfrischend, dass die Liebesgeschichte nicht den typischen Weg einschlägt und sich nicht alles um eine Beziehung mit einem übernatürlichen Wesen dreht.
Mein absolutes Highlight war allerdings Tink. Jedes Mal, wenn er aufgetaucht ist, musste ich schmunzeln und habe mich gefreut. Für mich hat er jeder Szene etwas ganz Besonderes verliehen und sich direkt in mein Herz geschlichen.
Vor allem das Ende war völlig unvorhersehbar. Es gab immer wieder Verdächtigungen, wer der Halbling sein könnte, aber dass es am Ende wirklich diese Person ist, war überhaupt nicht offensichtlich und hat mich total überrascht.
Für mich ist “Wicked” ein fantastischer Auftakt mit tollen Charakteren, einer spannenden Handlung und ganz viel Atmosphäre. Eine klare Leseempfehlung für alle Fantasy-Fans!
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs
(1.080)Aktuelle Rezension von: LuliaDer junge Hobbit Frodo Beutlin erbt von seinem Onkel Bilbo einen goldenen Ring, der sich als der Eine Ring des dunklen Herrschers Sauron herausstellt, das gefährlichste Artefakt Mittelerdes. Daraufhin wird die Gemeinschaft des Ringes (die Gefährten) gegründet: neun Reisende, darunter Menschen, Hobbits, ein Elb, ein Zwerg und der Zauberer Gandalf, die den Ring nach Mordor bringen sollen, um ihn dort zu vernichten. Die sehr atmosphärische Handlung mit den zeitlosen Themen wie Freundschaft, Mut oder Macht, beeindruckt mit dem herausragenden Worldbuilding in Form von eigenen Sprachen und Kulturen, die fast real wirken. Der letzte Teil ist vor allem geprägt von der finalen Schlacht und der Zeit danach. Zum Verständnis sollte man die vorherigen Teile gelesen haben.
Bei den Protagonisten stehen aufgrund der Zusammenführung der vorherigen Erzählstränge des zweiten Teils, zum einen die Hobbits Frodo/Sam und Pippin/Merry und zum anderen der Zwerg Gimli/der Mensch Aragon/der Elb Legolas in Zentrum der Handlung, die sehr sympathisch und mutig dargestellt werden. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Eowyn oder Gandalf, bringen ihre individuellen Facetten gekonnt in die Geschichte mit ein.
Wer Fantasy-Geschichten mit epischen Welten und einem herausragenden Worldbuilding mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist hochdetailliert, sehr kunstvoll und passt perfekt zur altertümlich anmutenden Welt Mittelerdes.
Insgesamt kann ich das Buch sehr sehr empfehlen. - Laurie Forest
Black Witch - Prophezeiung
(260)Aktuelle Rezension von: Silvia_WolfMir hat der Auftakt der Black Witch Serie sehr gut gefallen. Besonders begeistert hat mich die Slow Burn Romance. Zwischen den Hauptcharakteren knistert es gewaltig, aber eben nicht auf diese künstlich überstürzte Art. Bis zum Ende ist nicht klar, wer mit wem enden wird und das macht nur mehr Lust auf Band 2
Die Nebencharaktere sind ebenfalls unglaublich gut ausgearbeitet. Vor allem Diana war für mich ein absolutes Highlight. Sie ist eine der coolsten Nebenfiguren überhaupt. .
Ein kleiner Kritikpunkt: Die Antagonisten waren mir stellenweise etwas zu überzeichnet. Niemand ist schließlich 24/7 fies, und ein bisschen mehr Graustufen hätten manchen Figuren gutgetan. Trotzdem hat mich das beim Lesen nicht groß gestört.
Die Geschichte entwickelt sich langsam, zu Beginn sogar etwas zu langsam, nimmt zum Schluss aber enorm Fahrt auf, so dass man mit dem brennenden Wunsch nach mehr zurückbleibt.
Ich habe das Hörbuch gehört und mochte die Sprecherin total gern. Ihre Stimme passt perfekt zur Stimmung der Geschichte.
Insgesamt ein wirklich gelungener Auftakt einer Fantasyreihe, der Lust auf mehr macht. Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band in die Finger zu bekommen.
Von mir gibt es ganz klar: 5/5 Sterne
- J. R. R. Tolkien
Die Kinder Húrins
(230)Aktuelle Rezension von: RaidenEine sehr schöne Überarbeitung und Interpretation eines Abschnitts des Silmarillions von Christopher Tolkien mit wundervollen Illustrationen.
Vor allem durch das Vor- und Nachwort erhält das buch eine schöne Tiefe.
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
(62)Aktuelle Rezension von: annalogEpisch und stark, genau wie erwartet. Shame on me, kannte bisher nur die Filme. Diese Geschichte ist komplex und wirklich sagenhaft. Man wird absolut eingesogen in eine andere Welt. Mir fehlen weiblich gelesene Figuren, aber ansonsten ist das einfach ein MUSS zu lesen/hören. Der Hörbuchsprecher passt wie die Faust aufs Auge zu dieser epischen Geschichte.
- Markus Heitz
Die Rückkehr der Zwerge 1
(133)Aktuelle Rezension von: bookwormHMAls Fan der ersten Zwerge-Reihe bin ich von diesem Buch enttäuscht. Obwohl die Rückkehr in die Welt der Zwerge an sich positiv ist, leidet die Geschichte unter mehreren Schwächen.
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Flache Charaktere: Die Figuren wirken oberflächlich und bleiben dem Leser fern.
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Sprunghafte Handlung: Die Erzählung wechselt zu oft zwischen zu vielen Charakteren und Schauplätzen, was es schwierig macht, der Geschichte zu folgen.
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Fehlendes Ziel: Ab der Hälfte des Buches verliert die Handlung ihren roten Faden.
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Inkonsistentes Gendern: Begriffe wie "Drachin" oder "Orkinnen" stören den Lesefluss, da sie inkonsequent verwendet werden und an anderer Stelle fehlen.
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Oberflächliches Worldbuilding: Das Buch ist zwar für Neulinge gedacht, liefert aber zu wenig Hintergrundwissen über Gottheiten, die Zwergenstämme und die Welt insgesamt. Tiefe und Immersion fehlen im Vergleich zur Originalreihe.
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Fragwürdige Elemente: "Bartlose Zwerge" und "Menschen mit Hundeköpfen" sind Beispiele für merkwürdige Elemente, die irritieren.
Fazit: Die neue Reihe kann nicht mit den Originalbüchern mithalten. Ich kann sie nicht empfehlen, wenn man tiefgründige Fantasy mit gutem Worldbuilding sucht. Greifen Sie stattdessen zum ersten Band der ursprünglichen "Die Zwerge"-Reihe.
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- Markus Heitz
Der Triumph der Zwerge
(113)Aktuelle Rezension von: zickzackInhalt: Ein Zyklus ist vergangen und Frieden ist in das Geborgene Land eingekehrt. Böindil hat nur mit sehr viel Widerwillen das Amt des Großkönigs der Zwerge angenommen. Er wird vor große Aufgaben gestellt, als ein Mädchen in einem Gebirge auftaucht, dass zunächst nur albisch kann. Die Zwerge wollen es sofort töten, doch die Menschen und Elben beschützen es. Diese Völker beginnen sich zu verändern und bereiten den Zwergen Sorge. Zudem taucht erneut ein Zwerg auf, der behauptet Tungdil Goldhand zu sein. Aber ist es wirklich Böindils alter Freund oder erneut ein Trugbild von diesem? Die Zwerge wissen instinktiv, dass es wieder einmal an ihnen liegt, ihre Heimat vor dem Bösen zu beschützen.
Den Band habe ich mir damals 2015 gekauft, aber noch nicht gelesen gehabt. Wahrscheinlich aus dem Grund, weil mir Band 4 noch im Kopf war und dieser mich nicht wirklich überzeugt hat. Heute muss ich sagen, dass das ein Fehler war, denn der fünfte Band hat mich ähnlich begeistert wie der Anfang der Reihe. Er ist wahrlich ein krönender Abschluss für diese Pentalogie (die neuen Zwergen-Bänden führen ja einen neuen Zyklus ein, wie ich gelesen habe). An die ersten beiden Bände der Reihe ist es schwer heranzukommen, sicherlich, aber dieser Band hat mich begeistert. Und dieses Mal war nicht allein Böindil die tragende Kraft, dieses Mal haben viele Figuren dazu beigetragen, dass mir das Buch gefallen hat. Außerdem muss ich mal anmerken, dass ab knapp über der Hälfte Böindils Anteil immer weniger wurde. Das fand ich schon sehr schade, denn für mich ist und bleibt er der wahre Held der Zwergen-Reihe. Obwohl mir in diesem Band der zurückgekehrte Tungdil auch gefallen hat, denn er hat sehr an den Tungdil aus den ersten und zweiten Band der Reihe erinnert. Während ich im vierten Band zu dem angeblichen Tungdil eine wirkliche Abneigung entwickelt hatte, hat dieser mir die Liebe zu diesem Zwerg zurückgegeben. Danke an Markus Heitz, dass er mich mit Tungdil doch noch versöhnlich gestimmt hat.
Was kann ich sonst noch zu diesem Band sagen? Nicht viel. Dieser war mit Abenteuer, Freundschaft und vielen Kämpfen gespickt, genauso wie ich es in einem Zwergen-Band erwarte. Die Figuren haben mir durchweg gefallen, die Guten wie auch die Bösen und ich konnte hier etwas mit der Storyline anfangen. Im Band 4 hat mich die Geschichte nicht in seinen Bann gezogen, hier fühlte ich mich wieder mittendrin und es ging sogar so weit, dass ich Sympathie für die Elben bekommen habe. Bisher fand ich diese weder greifbar, noch sympathisch. Ich hatte da so eine ähnliche Abneigung wie die Zwerge selbst, aber hier fand ich deren Rolle wirklich gut.
Heitz hat es sich natürlich wieder nicht nehmen lassen, eine Figuren sterben zu lassen. Er spielt nicht nur mit den Gefühlen der Figuren, sondern auch mit denen der Leser. Es tat einfach nur weh, dass er liebgewonnen Figuren weggenommen hat. Das Ende hat mir nicht gefallen, einfach, weil Heitz mein Vertrauen zerstört hat. Es war auf eine Art ziemlich offensichtlich, aber er hat mir die Figur so schmackhaft gemacht, dass ich es bis zum Schluss nicht glauben wollte… das war wirklich gemein.
Fazit: Ich bin froh, dass der vierte Band nicht der Abschluss dieses Zyklus war, denn das wäre dieser Reihe unwürdig gewesen. Sie verdient so ein Ende, wo die Helden noch einmal in ihrer vollen Pracht glänzen können. Ich mochte in dem Band auch, dass nach jedem Kapitel eine kurze Anekdote oder eine Zwergenweisheit kam. Das hat sehr gut gepasst und vielleicht wird das ja beibehalten. Ich vergebe dem Band sehr gute vier Sterne.
- Annika Kastner
Fegoria - Gefährliche Wege
(47)Aktuelle Rezension von: Luxy"Am liebsten würde ich einen Post auf Instagram verfassen und der ganzen Welt zeigen, wie sexy mein Verlobter ist: #MeinSexyElbenprinzInFegoria!"
"Sie wollen Spiele spielen? Schön, pokern ist stets eine meiner Stärken gewesen."
Es sind bereits vier Wochen nach der Schlacht in Escher vergangen und Alice und Crispin sind wieder zurück im Nebelwald.
Langsam aber sicher beginnt Alice sich als Albin und auch im Schloss einzuleben.
Doch nicht alle sind der Albin freundlich gestimmt, neben Castiell gehört König Elon weiterhin zu ihren größten Feinden.
So ist es nicht verwunderlich, dass eines Morgens eine Alben-Armee vor dem Nebelwald einmarschiert und die Freilassung von Alice fordert. Während Crispin versucht die Lage zu schlichten haben Castiell und Sohn Grimm andere Pläne und lassen kurzerhand Alice entführen.
Der zweite Band ist einfach wieder Spannung pur und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Die Geschichte von Alice und Crispin ist unfassbar mitreißend und Herzerwärmend. In den ersten Kapiteln bekommen wir nochmal einen schönen Rückblick was nach der Schlacht passiert ist und einen Einblick in Alice Gefühle, sodass der Einstieg sehr leicht fiel.
In diesem Band sind zudem einige neue Charaktere dazu gekommen, durch die wunderbaren Beschreibungen habe ich aber zu keiner Zeit Probleme damit gehabt. Zu den neue gehört auch das Orakel, was einige spannende Entwicklungen vorgesagt hat. 🤭
Alice benötigt nach der Schlacht einige Zeit, um mit allem klarzukommen, doch mit der Zeit wird sie selbstsicherer und mutiger im Schloss. Das Heer sieht sich schon nicht mehr als Fremde und der Großteil des Volkes ist ihr durch ihre höfliche und zuvorkommende Art zugeneigt.
Ihren Dickkopf hat sie ebenfalls nicht verloren den, obwohl es unter ihrem Stand und normalerweise untersagt ist liebt sie die Küchen des Schlosses und backt dort Kuchen. Diesen kannten die Elben natürlich nicht. 🫣
Crispin hat ebenfalls eine große Entwicklung durchgemacht. Er ist nicht mehr der folksame Sohn, sondern kämpft für seine Belange und strahlt die Kraft eines Anführers aus. Er ist wie Alice sagt die meiste Zeit ein Brummbär doch in ihrer Gegenwart ist er sanftmütig und zeigt viel Herz.
Die beiden geben dem Volk mit ihrer Verbindung Hoffnung, die sehr wichtig ist. Einfach ganz große Alice und Crispin Liebe. ♥️
Und natürlich Topas. ✨
Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte weitergeht, vor allem nach diesem Ende und den Worten des Orakels.🙈
- J. R. R. Tolkien
Beren und Lúthien
(85)Aktuelle Rezension von: finals_little_library"Luthien und Beren" von J.R.R. Tolkien erzählt die bewegende Liebesgeschichte zwischen der Elbin Luthien und dem Menschen Beren. Zusammen trotzen sie zahlreichen Gefahren und Herausforderungen, um ihre Liebe zu bewahren und gemeinsam ihr Schicksal zu meistern. Tolkien präsentiert die Geschichte in seinem unverkennbaren Schreibstil, der von einer tiefen Liebe zur Sprache und zur Mythologie geprägt ist. Trotz der epischen Abenteuer steht die zarte und doch kraftvolle Liebe zwischen Luthien und Beren im Mittelpunkt, und Tolkien zeigt meisterhaft, wie sie durch ihre Entschlossenheit und Opferbereitschaft über alle Hindernisse hinwegtriumphieren. Diese Liebesgeschichte benötigt kein übertriebenes Drama oder "spice", um zu berühren – sie besticht durch ihre Einfachheit und Authentizität. Für mich als Herr der Ringe Fan ist "Luthien und Beren" eine der schönsten Liebesgeschichten, die Tolkien je geschrieben hat, und ein unverzichtbarer Teil seines reichen literarischen Erbes.
- Mira Valentin
Die Legende von Enyador
(144)Aktuelle Rezension von: Lesedrache_93Mir hat der erste Band dieser Reihe richtig gut gefallen. Die Charaktere und die verschiedenen Erzahlstränge waren sehr vielschichtig. Auch die Handlung hat mir richtig gut gefallen.
Der einzige Kritikpunkt ist die viele Erotik. Das hätte man sich sparen können. So rückt die spannende Geschichte oft leider in den Hintergrund.
- Ivo Pala
Elbenthal-Saga - Die Hüterin Midgards
(192)Aktuelle Rezension von: AlyriaHandlung: Der Einstieg zu Beginn ist etwas schwierig, weil man ohne Erklärung mitten in die Handlung geworfen und gleich mit vielen Namen und merkwürdigen Gestalten konfrontiert wird, aber spätestens nach den ersten Kapiteln in Midgard wird das Ganze dann übersichtlicher. Die Grundidee, das Lichtelben unterhalb von Dresden ein Tor bewachen, um die nichtsahnende Menschenwelt (Midgard) vor den bösen Dunkelelben zu bewahren, ist originell und bietet viel Spannungspotenzial, da es auch ein paar Dunkelelben schon in die Menschenwelt geschafft haben. Der Plot um die Protagonistin Svenya als Hüterin Midgards ist deswegen und dadurch, das Svenya als unwissender Mensch mitten in diesen Krieg hineingezogen wird, von vielen Konflikten geprägt. Die meisten sind nachvollziehbar und sorgen für Spannung durch das ganze Buch hindurch, allerdings ist der große Grundkonflikt etwas vorhersehbar. In der Hinsicht passiert das, was ich vorher erwartet hatte. Auch ein paar Logikfehler und Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen konnte, dämpfen das Erlebnis etwas, trotzdem bleibt die Geschichte insgesamt interessant (4/5).
Setting/Weltenaufbau: Für Abwechslung sorgt das gewählte Setting. Unüblich für das Genre, in welchem die meisten Bücher in fremden Welten oder Weltstädten wie New York, London, Paris etc. spielen, ist dieses Werk in und unter Dresden angesiedelt. Immer mal wieder fließen lokale geographische Elemente ein. Auch die bildreiche Beschreibung der Festung der Lichtelben, neue Wesen wie Mannwölfe und Fledermäuse als Reittiere und vielerlei zauberhafte Einrichtungen im Palast sind klare Pluspunkte. Nur die Vermischung von Magie und Natur der Elben mit hochmoderner Technik wie Maschinengewehren, Hubschraubern, Flak-Geschützen, Flatscreen-Fernsehern etc. ist nicht nach meinem Geschmack. Das passt irgendwie nicht in die magische Welt unterhalb von Dresden und ist auch für die Handlung in keiner Weise relevant, hätte also ruhig weggelassen werden können (4/5).
Schreibstil/Atmosphäre: Der Schreibstil ist durchschnittlich, aber völlig in Ordnung. Man kann gut dem Geschehen folgen, die Sprache ist einfach und verständlich und spannende Szenen wechseln sich mit ruhigeren Momenten ab. Auch die Atmosphäre drumherum und die Gefühle, Gedanken und Gewissensbisse der Protagonistin werden gut transportiert. Was mich etwas gestört hat, waren die kurzen Kapitel (oft nur 2-4 Seiten), die mich immer mal wieder aus dem Lesefluss geworfen haben. Zudem mangelt es den Dialogen etwas an Substanz, was aber auch an den eher eindimensionalen Charakteren liegt (4/5).
Charaktere: Im Laufe der Geschichte begegnet man sehr unterschiedlichen Charakteren, die ihre Eigenheiten haben und größtenteils auch interessant sind. Doch vielen mangelt es an Tiefe. Auch mit der Protagonistin Svenya habe ich meine Probleme. Zwar ist bei ihr eine deutliche Charakterentwicklung erkennbar und mir hat auch gefallen, dass sie am Anfang nicht alles hingenommen und sich sofort ihrem neuen Schicksal gefügt hat, aber sympathisch ist sie mir bis zum Schluss trotzdem nicht geworden. Mir war sie einfach zu anstrengend, zu kindisch, zu moralisch. Dass alle männlichen Charaktere, wirklich so gut wie jede genannte Person männlichen Geschlechts, selbst die, die tausende von Jahre älter als sie sind, auf sie stehen, hat es nicht besser gemacht. Der große Loveinterest wird eigentlich nur durch dieses klischeehafte Verlieben in die Protagonistin definiert, der große Antagonist sticht wie üblich durch katastrophale Unfähigkeit heraus. Da wäre deutlich mehr Potential drin gewesen (2/5).
Fazit: Abwechslungsreiche Fantasy mit regionalem Setting, interessanter Handlung und einer ordentlichen Portion Spannung. Einziges Manko: die Charaktere. 14/20.
- J. R. R. Tolkien
Das Silmarillion
(50)Aktuelle Rezension von: JorokaEin gewaltiger Schöpfungsakt den der Autor hier vollzieht. Aber für mich als Normalsterblichen anfangs doch eine große Herausforderung und Überforderung. Ich habe tatsächlich das Alte Testament komplett gelesen. Das vorliegende Werk erinnert mich doch sehr stark z.B. an 4. und 5. Buch Mose, die Bücher der Könige oder die Chroniken. Tolkien hat seinen eigenen mythologischen Kosmos erschaffen.
Schon zweimal habe ich mich am Buch versucht und bin jeweils kläglich gescheitert. Nun also die Hörbuchfassung (beim Joggen gehört). Bei den ersten Stunden schirrt mir der Kopf bezüglich Namen, Namen und Namen. Es handelt sich fast nur um Beschreibungen (Geschlechtsregister, Erbfolgen) und kaum um Handlung, außer Krieg, Zerstörung und Tod. Erst ab etwa der Hälfte, tauchten kleinere Handlungsstränge auf, die aber erst im letzten Drittel bei mir Anknüpfungspunkte finden konnten, als bekannte Namen aus „Herr der Ringe“ auftauchten. Die letzten beiden Hörstunden fand ich sehr gut nachvollziehbar, so hätte ich mir den Rest gewünscht.
Ich dachte, 'Silmarillion' sei die Vorgeschichte, es handelt sich aber um die komplette Geschichte. Ziemlich zum Ende hin ist die kurze Zusammenfassung der Geschehnisse der „Herr der Ringe“ eingebettet, doch dann geht es noch ein wenig weiter.
Der Hörbuchsprecher Achim Höppner (er ist leider bereits 2006 verstorben) macht seine Sache ganz hervorragend. Die Stimme passt wie die Faust aufs Auge. Respekt vor seiner Leistung. Es handelt sich um eine vollständige Lesung mit 15,5 Stunden, die einiges an „Sitzfleisch“ erfordert.
Ein Booklet mit vielen Informationen (Stammbäume, Namensregister, Eldarin-Spracherklärung, Karte) liegt bei.
Fazit: nur für eingefleischte Tolkien-Fans























