Bücher mit dem Tag "elefanten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "elefanten" gekennzeichnet haben.

113 Bücher

  1. Cover des Buches Elefant (ISBN: 9783257069709)
    Martin Suter

    Elefant

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Marzipanfrau

    Was ich aus dem Buch gelernt habe: Man muss nicht alles haben, nur weil es technisch möglich ist. Jeder Mensch und jedes Tier hat seinen Wert. Die Charaktere werden gut beschrieben. Man kann sich auch in die "Bösen" gut hineinversetzen. Wer Elefanten mag und gerne actionreiche Texte liest, ohne Angst zu kriegen, ist gut bedient. Auch die weniger schönen Situationen werden mit Humor und Feingefühl beschrieben. Das mag ich an Martin Suters Texten.

  2. Cover des Buches Die Spuren meiner Mutter (ISBN: 9783570102367)
    Jodi Picoult

    Die Spuren meiner Mutter

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Ich mag sehr gerne die Romane der Autorin. Sie schreibt immer über gesellschaftskritische Themen, jedoch hat mich dieses Buch leider enttäuscht. Ich konnte mit dem Thema, die Gabe eines Mediums, nicht viel anfangen. Jedoch war die Rahmengeschichte sehr interessant. Elefanten spielen hier eine große Rolle und darüber wurde super recherchiert. Es war sehr lehrreich. Der Schluss hat mir dann leider nicht so gefallen und war ein bisschen verschleiert. 

  3. Cover des Buches Frühstück mit Elefanten (ISBN: 9783548377346)
    Gesa Neitzel

    Frühstück mit Elefanten

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Lisasbuchliebe

    Als großer Fan des Reisens und der Abenteuer habe ich mir dieses Buch gekauft. Ich fand es immer schon spannend von Menschen zu hören, die ihr altes Leben komplett hinter sich lassen, um sich auf etwas neues zu fokussieren. 

    Gesa Neitzel hat einen tollen Schreibstil, der mir sehr gut gefällt. Ihre detaillierte Beschreibung ihrer Rangerausbildung und den weiten von Afrikas Wildnis haben mein Herz höher schlagen lassen. Ich fand das Buch sehr inspirierend!


  4. Cover des Buches Die Brückenbauer (ISBN: 9783453410770)
    Jan Guillou

    Die Brückenbauer

     (92)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Die drei Norweger Lauritz, Oscar und Sverre wachsen an der rauen Westküste Norwegens auf. Die Familie lebt vom Fischfang, doch als der Vater eines Tages nicht mehr mit seinem Boot zurückkehrt, werden die drei nicht nur zu Halbweisen, sondern auch deren Existenzgrundlage wird genommen. Da schickt ihre Mutter sie fort nach Bergen, in die nächste große Stadt, wo sie eine Lehre machen sollen. Dort entdecken die drei die wundersame Welt der Technik und werden zu gelehrigen Schülern. Sie bekommen die einmalige Chance, Architektur zu studieren, und so werden die drei zu den besten Brückenbauern Norwegens. Doch durch das Schicksal trennen sich die Wege der drei und jeder von ihnen folgt seiner eigenen Bestimmung. 

    Ich war richtig gespannt auf die Geschichte, Cover und Klappentext haben mich sehr angesprochen, vor allem habe ich vorab aber bereits Stimmen gehört, die Jan Guillou in direkten Vergleich zu Ken Follett setzen, was die Erzählkunst betrifft. Im Nachhinein kann ich sagen, dass dieser Vergleich zwar durchaus gerechtfertigt ist, Jan Guillou trotzdem nicht an Ken Follett heranreicht. Sprachlich kann das Buch zwar überzeugen. Man hat hier einen sehr atmosphärischen und spannenden Schreibstil, der die historischen Schauplätze richtig lebendig werden lässt, allerdings fanden sich über das gesamte Buch verteilt immer wieder kleiner Längen, die der Geschichte ein wenig den Wind aus den Segeln genommen haben und mich beim Lesen ein wenig eingebremst haben. Ansonsten zeichnet sich die Geschichte dafür aber durch einen kontinuierlich ansteigenden Spannungsbogen aus und vor allem die Geschichte rund um Oscar, den es nach Deutsch-Ostafrika verschlagen hat, ist besonders spannend. Der Handlungsstrang rund um Lauritz entführt die Leser:innen dafür in einen Teil der norwegischen Geschichte, der den wenigsten bekannt sein wird. So wird hier neben dem Aufstieg Bergens als wichtige Handelsmetropole auch die Unabhängigkeit Norwegens von Schweden und die Emanzipation der Frau thematisiert. Überrascht war ich, dass Sverre schon nach kurzer Zeit als Hauptcharakter aus der Geschichte fällt, und erst im Zweiten Band der Reihe "Die Brüder" thematisiert wird. 

    Hinsichtlich der Charakterzeichnungen kann Jan Guillou aber definitiv mit Ken Follett mithalten. Die beiden thematisierten Brüder sind facettenreich und individuell gestalten, und bilden vom Wesen her einen krassen Gegensatz, den zu Verfolgen richtig spannend ist. Interessant ist hierbei auch, dass die Protagonisten sehr im Zeitgeist des anbrechenden 20. Jahrhunderts gehalten sind, auch wenn sie den modernen Leser:innen manchmal vor den Kopf stoßen, dafür die Epoche, in der die Handlung spielt, extrem authentisch widerspiegelt. 

    Alles in allem, ist die Geschichte rund um die Brückenarchitekten ein sehr lesenswerter historischer Roman, der zwar einige Längen hat, dafür aber einen sehr hohen historischen Mehrwert bietet. 

  5. Cover des Buches Die Farben der Magie (ISBN: 9783492280624)
    Terry Pratchett

    Die Farben der Magie

     (888)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    „Die Farben der Magie“ entführt seine Leser in eine seltsame, groteske, schräge Fantasywelt, die für mich bis heute unerreicht ist. All die Ideen, die vor Kreativität nur so sprühen, sind erstaunlich. Da gibt es den Tod, der nur in Großbuchstaben spricht – den Roman „Gevatter Tod“ habe ich hier auf dem Blog schon vorgestellt –, die Struktur der Scheibenwelt, die Götter, die einzelnen Charaktere …

    Vielleicht braucht es beim ersten Lesen eines Scheibenwelt-Romans ein bisschen, bis man sich in dieser außergewöhnlichen Welt zurechtgefunden hat. Aber dann wird man ziemlich schnell eingefangen von dem lockerflockigen Schreibstil und von dem Humor, der aus einem guten Buch ein richtiges Leseerlebnis macht. Was soll ich sagen: Als ich bei einem meiner letzten Vor-Corona-Urlaube „Die Farben der Magie“ am Strand las (zum wiederholten Mal übrigens), musste ich mehrfach so laut loslachen, dass die Leute ringsum schon geguckt haben, was mit der Verrückten los ist …

    Mit Rincewind gibt es eine Hauptfigur, die in zahlreichen anderen Scheibenwelt-Romanen auftaucht und die man einfach nur ins Herz schließen kann. Ein feiger, unsicherer, mürrischer Zauberer ohne Talent, der regelmäßig Selbstgespräche führt und mehr Glück als Verstand hat … So eine Figur kann man doch nur mögen! Und auch die anderen Charaktere glänzen mit verschrobenen Eigenschaften en masse. Dabei gelingt es Pratchett immer wieder, charmante kleine Seitenhiebe auf unsere Gesellschaft zu verteilen, in anderen Scheibenwelt-Romanen sogar noch deutlicher.

    Eine kleine Vorwarnung: Zusammen mit dem zweiten Band der Reihe, „Das Licht der Fantasie“, bildet dieser Roman eine fortlaufende Geschichte. Ihr solltet also sicherstellen, dass ihr den zweiten Band griffbereit habt, damit ihr direkt weiterlesen könnt. Denn „Die Farben der Magie“ endet mitten in der Geschichte, also mit einem Cliffhanger.

  6. Cover des Buches Küss mich, Engel (ISBN: 9783442350667)
    Susan Elizabeth Phillips

    Küss mich, Engel

     (271)
    Aktuelle Rezension von: Bridget85
    Dieses Buch hat mich alle Emotion durchleben lassen!
  7. Cover des Buches Von singenden Mäusen und quietschenden Elefanten (ISBN: 9783710605307)
    Angela Stöger

    Von singenden Mäusen und quietschenden Elefanten

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe

    Mit diesem Buch kann man sich ganz neu auf Tiere einlassen. Bei Angela Stöger dreht sich alles um die tierische Kommunikation und dass diese eben nicht so einfach gestrickt ist, wie oft unterstellt wird. Ein neuer Blick über das Sinnesorgan Ohr auf die Tierwelt durch viele Hörbeispiele, die über QR Codes abgerufen werden können, wird hier möglich, so erschließen sich viele Erkenntnisse. Es ist faszinierend, den Text und die Beschreibung zu lesen und dann die Möglichkeit zu haben, die jeweiligen Laute auch zu hören. 

    Das Buch liest sich durch die große Schrift, auflockernde Fotos, klare Unterteilung und den verständlichen Stil sehr gut. Ein tolles Sachbuch, das mich mitgenommen hat und das ich noch immer gerne in die Hand nehme, um darin zu schmökern und mir Tierlaute über das Handy anzuhören. Die summenden Gifraffen haben es mir angetan, aber auch viele andere Tiere, die man sonst nur im Zoo zu Gesicht bekommt, kommen hier klar und deutlich vor das Mikrofon. Eine neue Wahrnehmung auf die Welt wird so möglich, die Autorin fordert zu Recht ein Umdenken von den Menschen und Respekt vor Tieren, die in dieser Welt auch etwas zu sagen haben.

  8. Cover des Buches Die bittere Gabe (ISBN: 9783492312219)
    Ellen Marie Wiseman

    Die bittere Gabe

     (28)
    Aktuelle Rezension von: bensia1985

    Wer Filme wie "The Greatest Showman" oder "Wasser für die Elefanten" mag, wird auch an diesem Buch gefallen finden. Es erzählt die unverschleierte und zum Teil auch brutale Arbeit hinter den Kulissen eines Zirkus in den 30er Jahren. Auf der anderen Seite ist es auch verwoben mit der Geschichte zweier Frauen, die beiden nie wussten was es heißt in einer geliebten und behüteten Familie aufzuwachsen. Mir haben beide Erzählstränge gut gefallen. Sie haben sich wunderbar ergänzt. Zum Ende hin konnte ich fast nicht weiterlesen, da was dort passierte kaum zu glauben war, da man die ganze Zeit mit Lily mitfiebert und ihr alles Glück der Welt wünscht, aber ihre Liebe zu Tieren einfach so unglaublich stark ist. 

  9. Cover des Buches Die weiße Massai (ISBN: 9783426788004)
    Corinne Hofmann

    Die weiße Massai

     (674)
    Aktuelle Rezension von: M_B

    Ich habe mich richtig darauf gefreut dieses Buch zu lesen.

    Jetzt kann ich sagen, dass ich nicht enttäuscht worden bin. Ich habe sehr viel Respekt vor dieser Frau und ihrer Entscheidung in Kenia zu leben und auch davor, diese Entscheidung wieder rückgängig zu machen als sie merkte, dass es nicht mehr ging.

    Ich war am Ende auch traurig, weil die Liebe nicht siegen konnte. Aber ich glaube, für ihre Tochter war es das Beste zu gehen.

  10. Cover des Buches Hector und das Wunder der Freundschaft (ISBN: 9783492273404)
    François Lelord

    Hector und das Wunder der Freundschaft

     (93)
    Aktuelle Rezension von: oliviasbuecher
    Auch in diesem Buch geht Hector einer Frage nach, die uns alle umtreibt: Was ist Freundschaft? Wann ist man ein guter Freund. Das Buch liefert interessante Ansätze, die einen so manche Beziehung überdenken lassen.
  11. Cover des Buches Wasser für die Elefanten (ISBN: 9783832164027)
    Sara Gruen

    Wasser für die Elefanten

     (923)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch

    Ich gehöre endlich auch zu den glücklichen Menschen, die dieses Zirkusbuch gelesen haben!

  12. Cover des Buches Die Häupter meiner Lieben (ISBN: 9783257227260)
    Ingrid Noll

    Die Häupter meiner Lieben

     (278)
    Aktuelle Rezension von: arowana

    Maya verlebt eine freudlose Kindheit. Der Vater hat die Familie verlassen, das Geld ist knapp und ihre Mutter und ihr älterer Bruder piesacken Maya wo es nur geht.

    In der Schule läuft es für Maya, genannt die Elefantin, nicht besser.

    Bis eines Tages die wohlstandsverwahrloste Cora auftaucht. Die beiden 16-jährigen freunden sich an und Maya gesteht Cora ihren Hang zur Kleptomanie. Cora zeigt sich begeistert und erweist sich als gelehrigen Schülerin in Sachen Diebstahl.

     Wie es halt so ist im Leben junger Mädchen, tauchen bald mehr oder weniger lästige Verehrer auf. Anfangs können sie sich noch damit behelfen die Jünglinge mit Demütigungen in die Flucht zu schlagen. Doch die Probleme werden größer und die Jünglinge zu  Männern. Die beiden stellen fest, dass ein gepflegter Mord um einiges nachhaltiger als humanere Lösungen.  

    Während Maya, zu früh eine Familie gründet zieht es Cora nach Florenz und es dauert nicht lange, da hat sie sich einen älteren reichen Bauingenieur geangelt. Maya die das Familienleben bald satt, hat schnappt sich ihren kleinen Sohn und zieht nach Florenz, zu Cora in die rosa Villa.

    Alles könnte so schön sein, wären da nicht der Bauingenieur und Mayas versoffener Vater. 

    Gut das die jungen Frauen sich zu helfen wissen und in der Haushälterin Emilia eine Verbündete gefunden haben. 


    Die Häupter meiner Lieben ist ein schwarzhumoriges Buch, dass Lust auf Italien und Dolce Vita macht. Hätten wir nicht alle gern eine rosa Villa in Florenz?

  13. Cover des Buches Der Elefantenflüsterer (ISBN: 9783868825244)
    Laurence Anthony

    Der Elefantenflüsterer

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Frechdachs

    🐘 🐘 🐘 LAWRENCE ANTHONY'S VERMÄCHTNIS 🐘 🐘 🐘

    EINE TIEFGRÜNDIGE UND EMOTIONALE GESCHICHTE ÜBER DIE UMSIEDLUNG VON SIEBEN TRAUMATISIERTEN ELEFANTEN

    Als Fan von Afrika, Safaris und der Flora und Fauna des schwarzen Kontinents bin ich neulich eher durch Zufall auf das vorliegende Buch gestoßen. Der Klappentext tat sein Übriges und hat mich schnell bewegt das Buch zu kaufen und zu verschlingen.

    Das Buch entführt den Leser ins nördliche Südafrika, besser gesagt in und um das Thula Thula-Reservat. Lawrence Anthony, der Besitzer des Reservates, bekommt quasi "über Nacht" telefonisch ein nicht ausschlagbares Angebot eine Elefantenherde zu übernehmen. Nicht eine ganz normale Herde, sondern insgesamt neun traumatisierte und in ihrem Verhalten auffällige Elefanten. Probleme bereiten sie insbesondere deshalb, weil sie die Neigung haben aus ihren bisherigen und jetzigen Reservaten immer wieder auszubrechen. Die Leitkuh der Herde ist dabei ein besonders schwerer Fall. Gilt sie doch als wahre Ausbrecherkönigin, die auch vor elektrischen Zäunen nicht Halt macht. Außerdem ist sie auch geübt, mit ihren Stoßzähnen Tore zu öffnen. Sollte sich für diese Problemelefanten kein neuer Besitzer finden lassen, so würden diese von ihren jetzigen Besitzern wegen ihrer Verhaltensauffälligkeiten getötet. Anhtony überlegt nicht lange und gibt sein OK zur Übernahme der traumatisierten Elefantenherde. Seit fast einem Jahrhundert ziehen wieder Elefanten in dieses Gebiet ein. Die Elefantenkuh Nana mit ihren Sprösslingen Mandla und Nandi, die Elefantenkuh Frankie und ihre Youngster Mabula und Marula.sowie der junge Elefantenbulle Mnumzane beziehen alsbald ihr neues Heim und schon nimmt die turbulente Geschichte ihren Lauf.

    Mehr verrate ich vom Buchinhalt nun nicht. Mich hat es sehr schnell in den Bann gezogen und ich konnte es nicht mehr aus den Händen legen. Ich war im Geiste mit Lawrence Anthony ganz nah beim Geschehen rund um die Elefantenherde. Die bildhafte Sprache vermag es sehr gut, die verschiedensten Eindrücke von der Natur und den kulturellen Eigenheiten Afrikas, den Tieren und den verschiedenen im Buch vorkommenden Charakteren sehr genau wiederzugeben. Insgesamt freute und leidete ich mich mit Lawrence Anthony mit. Alle meine Sinne und auch alle Emotionen wurden aktiviert und angesprochen Insgesamt ein wirklich empfehlenswertes Buch für Safari-, Afrika-, Natur- und Tierliebhaber, die an einer wahren Story mit viel Herz und Tiefgang Interesse haben.

    Vor Lawrence Anthony ziehe ich nach dem Lesen des Buches wirklich den Hut, mit welchem Pioniergeist und vor allem welchem außerordentlichen Engagement und viel Geschick er den Elefanten ein würdiges Zuhause zurückgegeben hat.

    Schließen möchte ich meine Rezension mit zwei wundervollen Zitaten aus dem Buch, die Lawrence Anthony auf Elefanten und die Gesamtheit der Tiere/Lebewesen gemünzt hat. Diese sollten aus meiner Sicht besonders auch für uns Menschen im Umgang mit unseresgleichen von besonderer Bedeutung sein:

    "Aber die vielleicht wichtigste Lektion, die ich gelernt habe ist, das es keine Mauern zwischen Menschen und Elefanten gibt außer jene, die wir selbst errichten. Wir werden niemals mit uns selbst ins Reine kommen können, wenn wir nicht endlich nicht nur den Elefanten, sondern allen Lebewesen auf der Welt ein Leben in Freiheit zugestehen. ...... Wenn es etwas gibt, das ich strikt ablehne, dann ist es die Gefangennahme und Zähmung von Wildtieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Elefanten oder einen Vogel handelt. Für mich ist nur ein leerer Käfig ein guter Käfig."

    PS: Wie stark die Bande zwischen dem leider bereits verstorbenen Lawrence Anthony und der Elefantenherde wirklich war zeigt eine Aussage von der Webseite des Thula Thula-Reservates. Die Elefantenherde kommt jeweilig am Todestag immer zur selben Zeit an das Haus von Lawrence Anthony zurück und trauert um ihn.

  14. Cover des Buches Die Elefantenhüterin (ISBN: B01K3A2WVQ)
    Julia Drosten

    Die Elefantenhüterin

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Spannender und gut recherchierter Roman

    Da ich für eine Lese-Challenge ein Buch über Indiensuchte,bin ich über dieses gestolpert. Eigendlich ist die Thematik nicht so meins,aber ich wollte es wenigstens versuchen. Dann wurde ich völlig überrascht,denn es liess sich locker und leicht lesen und war in einer schönen Ausdrucksweise geschrieben. Somit war es weder langweilig noch trocken,im Gegenteil. Denn es war sehr stark an die Realität angelehnt,die in keinster Weise rosig ist. Dadurch bekam es auch einen spannenden Bogen,der mich Recht schnell fesselte. Für mich war es nicht nur eine spannende Geschichte,die auch die Brutalität Frauen gegenüber zeigt, sondern gleichzeitig auch Infomaterial. Wer mehr zum Thema wissen möchte braucht nur die Links in den Kapiteln anzuklicken,was ich eine tolle Idee finde.

    Indien bzw. Sri Lanka wird kein Thema sein,welches mich in Zukunft weiter interessieren wird, aber wer Mal auf spannende, interessante Weise reinschnuppern möchte, macht mit diesem Buch nichts falsch. Mir gefiel es sehr gut, was nicht nur an der Historischen Umsetzung und Schreibweise lag,sondern auch an den Protas mit denen ich sofort mitfühlen könnte . Es ist schon unglaublich ,was Frauen in anderen Ländern ertragen müssen. Trotz dieser harten Realität machte es mir Spass diese Geschichte zu lesen. Alles war sehr authentisch und ich konnte die Gefühle der Protas nachempfinden. Für mich war es eine sehr gelungene und überraschende Geschichte,die ich kaum aus der Hand legen konnte.


    Fazit

    Eine sehr authentische, informative und spannende Geschichte,die so viel Realität hat, wie es nur geht. Trotzdem wurden Gefühle sehr gut rübergebracht und man kann die Geschichte kaum aus der Hand legen. Ich kann diese Geschichte sehr empfehlen,auch wenn Indien kein leichtes Thema ist.

  15. Cover des Buches Elefanten vergessen nicht (ISBN: 9783596178162)
    Agatha Christie

    Elefanten vergessen nicht

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Es war nach einer Weile fast schon absurd wie oft man diesem Sprichwort im Buch begegnete. Dennoch steckten in den Worten wahres.
    Dieser Fall liegt schon eine sehr lange Zeit in der Vergangenheit zurück, und Miss Ariadne Oliver behält recht wenn sie sagt das Elefanten nicht vergessen, bzw. in diesem Fall, dass die Menschen die zur Zeit des Geschehens in der Nähre waren und/oder die Personen gekannt haben sich noch an sie und einzelne Details erinnern.
    Diese Art von Kriminalfall, wo alles in der Vergangenheit liegt gehören nicht zu meinen liebsten Romanen von Agatha Christie, aber langweilig oder gar uninteressant sind sie keineswegs.
    War es nun doppelter Selbstmord, oder Mord? Dieser Fall war wirklich sehr spannend sowie an einigen Stellen unterhaltsam. Monsieur Poirot und Ariadne Oliver gehen auf getrennten Wegen auf Spurensuche, und finden inmitten aller möglichen Tratsch die Wahrheit.

    Bei diesem Band muss ich sagen, dass ich recht früh das Ende erraten habe. Anders als bei den meisten Büchern Christies kam es wirklich nicht überraschend.

  16. Cover des Buches Elefanten sieht man nicht (ISBN: 9783551314581)
    Susan Kreller

    Elefanten sieht man nicht

     (89)
    Aktuelle Rezension von: beritjohh

    Häusliche Gewalt? Bei uns in der friedlichen Siedlung? Die gibt es nicht!

    Das denken zumindest die Bewohner einer Siedlung in Barenburg, wo Mascha jede Ferien ihre Großeltern besucht. Doch als sie auf dem Spielplatz in Kontakt mit Julia und Max kommt, glaubt sie schnell nicht mehr daran. Die beiden haben merkwürdig viele blaue Flecken, und haben oft Verletzungen. Auch bei wärmstem Wetter tragen sie immer lange Kleidung, und als Max dann auch noch auf dem Spielplatz austickt, muss Mascha etwas tun. Doch niemand glaubt ihr. Sie denkt sich einen Plan aus: Sie führt die beiden zu einem etwas abstehenden Haus an einem Feld, drumherum nur Wald. Dort quartiert sie die beiden mit Lebensmitteln und Spielzeug, alle paar Stunden kommt sie sie besuchen. Trotz Nachfragen sind Julia und Max anfangs noch nicht stutzig, bis Julia einen Fehler in Maschas Plan entdeckt- sie will raus! Währenddessen werden die Kinder schon überall von Polizei und Spürhunden gesucht, doch bislang sind sie weiterhin unentdeckt. Als die beiden dann schließlich nach mehreren Tagen entdeckt werden, ist die Polizei sofort bei Mascha und ihren Großeltern zuhause, doch sie schweigt, denn sie hat den beiden Kindern geschworen, nichts weiterzuerzählen. Als ein Arzt die Kinder einige Tage später untersucht, wird schnell klar, dass Mascha aus einem guten Grund die beiden Kinder versteckt hat.

    Am Ende bleibt leider unklar, welche Konsequenzen es für die Eltern, besonders den Vater geben wird, und was mit den Kindern geschieht. Schade darum! Auch schade ist, dass es teils sehr monoton, und ohne viele Gefühle geschrieben ist, deswegen noch ausbaufähig.

  17. Cover des Buches Der Hinterlistigen Zähmung: Liebesroman (ISBN: B07R29H9BS)
    Marit Bernson

    Der Hinterlistigen Zähmung: Liebesroman

     (21)
    Aktuelle Rezension von: buecherschildkroete

    Der Klappentext lässt auf einen harten Konkurrenzkampf zwischen zwei Kollegen schließen. Ich frage mich, warum Kate Luke den Auftrag abluchsen sollte. Und was wird der neue „Kunde“ alles von Kate verlangen. Ob es wirklich gut für alle drei ausgehen wird? Ich bin schon neugierig.

     

    Mir gefällt das Cover sehr. Die orangene Farbe, der rote Titel und das Paar passen sehr gut zusammen. Die Farbe hat etwas Warmes und Angenehmes an sich. Ich mag es, dass kein echtes Liebespaar auf dem Cover ist, sondern nur ein gezeichnetes. 

     

    Die Charaktere waren sehr gut beschrieben, wodurch man ihr Handeln auch sehr gut verstehen konnte. Die beiden Hauptcharaktere fand ich sehr nett und sympathisch, ebenso wie Hal. 

     

    Meine Meinung

    Das Buch „Der Hinterlistigen Zähmung“ von Marit Bernson hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, leicht und angenehm zu lesen. Man fliegt nur so über die Seiten und ist erstaunt darüber, dass man schon am Ende angelangt ist. Die Kurzgeschichte ist humorvoll, nachdenklich, aber auch gefühlvoll, spannend und spritzig. 

     

    Was gibt es Schlimmeres, als einen Kollegen, der seinem Chef in den Hintern kriecht und ständig versucht jemanden schlecht zu machen? Eine Assistentin, die in eben diesen Kollegen verliebt ist, aber für dich arbeitet. 

    Kate hatte keine schöne Kindheit und musste schon früh lernen sich durchzubeißen. Dies hat sich bis heute nicht geändert. In Ihrem Job ist sie die eiskalte Lady, die sich nichts gefallen lässt.  Doch ist sie wirklich so eiskalt oder steckt auch tief in Kates Inneren eine sensible Frau? 

     

    Der ständige Schlagabtausch zwischen Kate und Peter ist so toll, dass ich davon überhaupt 

    nicht genug bekommen konnte. 

     

    Peter ist es nicht gewohnt, nicht das zu bekommen, was er möchte. Diese Erfahrung musste er jedoch beim ersten Treffen mit Kate erleben. 

    Warum nur lässt Peter sich auf dieses Spiel von Luke ein. Womit hat Luke ihn in der Hand? Kann Peter seiner Menschenkenntnis trauen?

     

    Mein Fazit

    Mir hat diese Kurzgeschichte sehr gut gefallen und dadurch erhält sie von mir eine absolute Leseempfehlung. Wer abschalten möchte und eine humorvolle Geschichte lesen möchte, der muss zu diesem Buch greifen. Ich hätte noch gerne etwas weitergelesen. 

  18. Cover des Buches Ein Elefant im Mückenland (ISBN: 9783404922765)
    Arto Paasilinna

    Ein Elefant im Mückenland

     (26)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill
    Eine Reise durch Finnland, kuriose und liebenswerte Charaktere, ein bisschen Gesellschaftssatire und hier und da blitzt der typische finnische Humor auf: skurril, schwarz, aber trotzdem irgendwie immer in Moll. „Ein Elefant im Mückenland“ ist ein typischer Paasilinna. Vielleicht ist der Roman nicht sein humorigster, trotzdem hat mich das Buch wieder gut unterhalten. Paasilinna erzählt die Geschichte der Elefantendame Emilia, die von heute auf morgen kein Zuhause mehr hat. Im finnischen Zirkus kann sie nicht bleiben, da ein neues EU-Gesetz die Haltung von wilden Tieren zum Gelderwerb verbietet. Damit Emilia nicht getötet werden muss, nimmt sich Tierpflegerin Lucia Lucanda der Elefantendame an und möchte sie nach Afrika verschiffen. Bis es soweit ist, müssen sich Emilia und Lucia auf eine ereignisreiche Odyssee quer durch Finnland begeben und gegen einige Widrigkeiten kämpfen, wie etwa gegen militante Tierschützer oder den finnischen Lebensstil. Paasilinna erzählt die Geschichte auf eine sehr ruhige Art, schweift auch mal ein bisschen ab und vermittelt dem Leser Wissen über die finnische Geschichte oder eben Elefanten. Paasilinnas Sprache ist sehr einfach, aber vor allem angenehm. Natürlich ist „Ein Elefant im Mückenland“ kein rasanter Roadtrip, auch nicht übermäßig witzig oder extrem spannend – mir gefällt dieses Buch gerade aber, weil es irgendwie so erholsam ruhig ist. Wie ein finnischer Sommerurlaub. Und man bekommt auch wieder ein stückweit mehr die finnische Lebensart näher gebracht.
  19. Cover des Buches Der kleine Seestern (ISBN: 9783492250689)
    Sergio Bambaren

    Der kleine Seestern

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Wortverzauberte

    Inhalt

    In der Geschichte geht es um die biblische Sinflut, die Gott über die Menschheit bringt. Noah muss von jeder Tierart zwei in seiner Arche einquartieren. Auch ein Seesternpärchen macht sich auf den Weg zur Arche. Doch nur das Seesternweibchen schafft es auf das Schiff. Damit ist das Schicksal für diese Tiergattung besiegelt. Denn nun kann sie sich nicht fortpflanzen und so werden die Seesterne aussterben und nicht mehr existieren. Aber Gott hält eine Überraschung für seine Schöpfung bereit...

     Meine Eindrücke

    Wie schon oben gesagt, war ich von dem Cover sofort in den Bann gezogen. Ich kenne zwar die Bibelgeschichte, doch von dieser Art der Erzählung war total geplättet. Ich fühlte mit dem Seestern mit und war anfangs sehr traurig, dass es kein Happy-End für diesen geben sollte. Aber Sergio Bambaren hat es geschafft, mich eines besseren zu belehren. Von dem Ende war ich sehr positiv überrascht und es hat meinen Blick auf die Welt geweitet. 
     

    Fazit

    Sergio Bambaren erzählt einfühlsam in dieser Geschichte, wie jemand vom Schicksal gebeutelt werden kann und am Ende sich doch alles wieder zum Guten wendet. Er schreibt fesselnd und verliert dabei den Kern seiner Botschaft nicht aus den Augen. Sein Anliegen uns die Meere und deren Bewohner näher zu bringen, ist ihm diesem Buch auf fantastische Weise gelungen. 

    Am Ende bleibt mir nur eines zu tun, ich gebe dem Buch 5/5 Sternen.

  20. Cover des Buches Die Kinder der Elefantenhüter (ISBN: 9783446235526)
    Peter Hoeg

    Die Kinder der Elefantenhüter

     (31)
    Aktuelle Rezension von: FlorianTietgen
    Ich hatte lange nichts von Hoeg gelesen. Auch seine Entwicklungsphase in der spirituellen Suche ist an mir vorbeigegangen. Jetzt sah ich dieses Buch in einer Brückebibliothek und wurde neugierig.
    Und ich habe es gern gelesen. Der in der Selbstwahrnehmung bescheidene vierzehnjährige Icherzähler haut manchmal ganz schon auf den Putz, der Erzählstil trifft dessen pubertäre Ambivalenz aus Unsicherheit und Überschätzung gut. Und bei den Vergleichen musste ich manchmal lauthals lachen. Die etwas unstrukturierte Erzählweise, die manchmal vom Hundertsten ins Tausendste vom Weg abzukommen scheint, findet immer rechtzeitig zurück auf den Weg und nebenbei fließt immer wieder Kritik an religiöser Verblendung ein.
    Es geht um Kinder, deren Eltern vermisst werden, das jüngste, der Icherzähler ist vierzehn Jahre alt. Und weil sie ihre Eltern kennen und die Kirchen und Behören zu erpicht daran sind, die Kinder abseits vom GEschehen fast einzusperren, machen die sich nicht nur Gedanken und Sorgen, sondern auch zum Teil rabiat auf die Suche. Auch, um die Eltern vor Dummheiten zu bewahren.
    Der multireligiöse Kongress, das geplante Sprengstoffattentat darauf und der geplante Raub der religiösen Exponate, das alles spielt eine Rolle, doch das alles ist nur Ausdruck und Ergebnis der Elefanten, der ungestillten Sehn- und Sinnsüchte in den Menschen.
    Und das fand ich das wirklich Besondere an diesem Buch. Die Hauptidentifikation ist für mich nicht der Icherzähler, mit dem ich leiden und lachen und fiebern kann, nicht dessen Schwester Tilte, dessen Bruder Hans und dessen Hund Basker. Die Hauptidentifikation sind all die Menschen, die ihm begegnen - bis hin zu seinen Eltern - und die mit ihren Elefanten das ganze äußere und innere Chaos verursachen und bedienen.
    In deren Schwäche, deren Fehlentscheidungen, deren Suche und deren verzweifelter Energie, die im Buch immer von außen betrachtet wird, finde ich mich wieder. Peter, der Icherzähler, hat also eine Geschichte über mich als Leser erzählt, denn liest man nicht auch genau auf dieser Suche, die Elefanten zu stillen?
    Ich weiß nicht, ob es anderen mit dem Buch auch so ging. Ich vermute, dass auch der Icherzähler Elefanten hat, selbst, wenn er sich als "nur ein Fußballer" beschreibt und froh ist, "keine Elefanten zu haben".
    Ich weiß auch nicht, ob es anderen Lesern mit diesem Buch ähnlich ging oder Herr Hoeg das dabei im Sinn hatte, ich habe es beim Lesen so empfunden.
  21. Cover des Buches Water for Elephants (ISBN: 1565125606)
    Sara Gruen

    Water for Elephants

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Jisbon
    "Water for Elephants" ist ein Buch, auf das ich sehr gespannt war, zum einen, da die Geschichte interessant klang, zum anderen, weil es sehr viele positive Meinungen dazu gibt. Dementsprechend hatte ich gewisse Erwartungen, aber zunächst schien es so, als würden diese nicht erfüllt werden. Der Einstieg in die Erzählung ist mir schwer gefallen und ich fand die ersten Kapitel etwas zäh, doch ab einem gewissen Punkt konnte die Handlung mich fesseln. Dies lag hauptsächlich daran, dass ich den Protagonisten und seine Art, die Geschehnisse wiederzugeben, mochte, auch wenn die (an sich gelungenen) Beschreibungen teilweise fast schon zu ausufernd waren.

    Jacobs Leben verändert sich in sehr kurzer Zeit dramatisch, weshalb es leicht ist, mit ihm zu fühlen und zu hoffen, dass er sein Glück finden wird. Er wurde gut charakterisiert und da das Buch aus seiner Sicht erzählt wird, erfährt der Leser einiges über ihn. Auch die Kapitel, in denen er neunzig oder dreiundneunzig ist, haben mich überzeugt und es war irgendwie herzzerreißend zu sehen, wie unglücklich er mit seiner Existenz war. Allerdings hatte ich zunächst irgendwie Schwierigkeiten damit, den älteren und jüngeren Jacob als einen Charakter zu sehen. Die beiden schienen sehr unterschiedlich zu sein und da man nicht in allen Einzelheiten weiß, was in der Zwischenzeit passiert ist, war es zunächst nicht leicht, diese verschiedenen Eindrücke in Einklang zu bringen, doch schließlich wurden die Gemeinsamkeiten für mich offensichtlicher. Zudem hat mir gefallen, dass die Geschichte so erzählt wurde, da die Szenen mit dem altgewordenen Hauptcharakter neugierig darauf gemacht haben, was in der Vergangenheit passiert ist.

    Die Liebesgeschichte hat mich zunächst nicht begeistert, da Marlena wie ein Großteil der Nebenfiguren ein wenig blass geblieben ist und ich das Handeln der beiden nicht immer gut fand. In späteren Kapiteln konnte die Autorin mich allerdings überzeugen; obwohl die Romanze mich nach wie vor nicht richtig bewegen konnte, hat Gruen definitiv verdeutlicht, was in Jacob vor sich ging und was er fühlte. Für mich viel interessanter war aber das Setting und insbesondere das Leben mit dem Zirkus in der damaligen Zeit, das sehr lebendig und trotz aller weniger positiven Vorkommnisse fernab der Augen des Publikums faszinierend wirkte. Ich mochte, dass dieses Unrecht auch thematisiert wurde, obwohl es beispielsweise schwer war zu lesen, wie die Tiere misshandelt wurden. Rosie, die Elefantendame, war ebenfalls ein Pluspunkt und sie hätte ruhig eine noch größere Rolle spielen können.

    Insgesamt würde ich "Water for Elephants" mit 3,5 Sternen bewerten. Es gab Aspekte, die mir sehr gut gefallen haben, aber auch jene, mit denen ich zunächst nicht warm geworden bin, selbst wenn sich das in vielerlei Hinsicht im Lauf der Handlung geändert hat. Ich hatte jedoch ohne Zweifel angenehme Lesestunden und bin schon gespannt auf die Verfilmung, die ich demnächst anschauen möchte.
  22. Cover des Buches Das Dschungelbuch (ISBN: 9783791500928)
    Rudyard Kipling

    Das Dschungelbuch

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Dschungelbuch von Rudyard Kipling

    Inhalt: Jeder kennt die Geschichte des Jungen Mowgli, der von dem Tiger Shir Khan als Säugling verschleppt wird und im indischen Dschungel bei einer Wolfsfamilie aufwächst. Mit Hilfe seiner Freunde, Baloo, dem Bären, Bagheera, dem Panther, und der Schlange Kaa, lernt Mowgli die Gesetze des Dschungels kennen. Schließlich naht der Tag der Abrechnung mit Shir Khan.

    Meinung: Jeder kennt die Geschichte vom Dschungelbuch. In diesem Buch wird sie richtig gut erzählt, schöner wie von Disney.

    Die Geschichte ist schön flüssig geschrieben worden, man kommt super gut in die Geschichte hinein. Für kleinere Kinder richtig gut geschrieben. Ersteller könnten die Geschichte auch selber lesen.

    Einfach super.

  23. Cover des Buches In 80 Tagen um die Welt (ISBN: 9783150206492)
    Jules Verne

    In 80 Tagen um die Welt

     (511)
    Aktuelle Rezension von: sindolia_p

    Klar denkt man da zuerst an "Altbacken" oder "Out" und "langweilig". Aber tatsächlich hat mich die Geschichte überrascht. Natürlich ist die Schreibweise etwas anstrengend und einige Formulierungen sind in die Jahre gekommen. Komplizierte und verschachtelte Sätze hier und da. Ich habe mich nie mit dieser bekannten Geschichte beschäftigt. Filme nie gesehen und insgesamt kannte ich auch das Ende der so bekannten Geschichte nicht, bis ich sie selbst gelesen habe. Und es war bemerkenswert. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Und ich liebte das Ende. 

    Auch, wenn es nicht sonderlich modern ist, es ist es wert zu lesen. 

  24. Cover des Buches Der Zirkusbrand (ISBN: 9783644025516)
    Stewart O′Nan

    Der Zirkusbrand

     (15)
    Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeow

    Durch einen Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen. Eigentlich hatte ich nach einem Hotelbrand gesucht, über den ich mal gelesen hatte. Stattdessen fand ich einen langen Bericht zu dem verheerenden Zirkusfeuer in Hartford 1944. Den Artikel hatte man im Rahmen der Veröffentlichung von „Der Zirkusbrand“ von Stewart O‘Nan gebracht und weil mich die Geschichte gleichermaßen schockierte und bewegte, beschloss ich das Buch auf meine Liste zu setzen.
    „Der Zirkusbrand“ ist kein Roman, sondern ein Sachbuch. Dennoch ließt es sich zuweilen wie einer, wenn Zeugen und Opfer des Brandes detailliert von den Geschehnissen und Nachwirkungen jenen Tages berichten. Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass der Autor normalerweise Romane schreibt, sich aber in diesem Fall nicht dafür entschieden hat. Der Grund? „Weil die Wahrheit oft seltsamer ist als jeder Roman.“ so wie er es im Vorwort schreibt. Und das stimmt. Lässt man das Grauen des Feuers beiseite, bleiben immer noch genug Ungereimtheiten und Rätsel, die bis heute nicht gelöst wurden. Wer braucht da schon einen Roman.
    Natürlich habe ich mich vor dem Kauf gefragt, warum ich das eigentlich lesen will. Immerhin geht es hier um ein tragisches Unglück, dem vor allem viele Kinder zum Opfer gefallen sind. Wer will das schon bis ins kleinste Detail lesen? Letztendlich ist es doch aber die Frage nach dem Warum, die uns dazu antreibt, solche Bücher zu lesen. Außerdem haben mich die lobenden Kritiken davon überzeugt, dass der Autor hier mit dem nötigen Feingefühl vorgegangen ist und so war ich doch sehr gespannt auf das als „Meisterwerk“ betitelte Buch.
    Aber schon gleich am Anfang rutschte mir das Herz in die Hose, als es zunächst um einen Brand ging, der sich zwei Jahr zuvor im selben Zirkus ereignete und einen Großteil der Tiere betraf. Allein davon zu lesen, hat mir schon das Herz gebrochen. Ein Ereignis was jedoch wichtig war war, für das was noch kommen sollte.
    Der Tag rund um den titelgebenden Brand wird aus so vielen Sichtweisen und in so vielen noch so kleinen, scheinbar unbedeutenden Details beschrieben, dass man förmlich in die Geschichte hineingezogen wird. Plötzlich ist man mittendrin, an diesem heißen Junitag. Man spürt die Hitze, riecht die stickige Zirkusluft, hört die fröhliche Musik. Und während man fast ein Teil des unbeschwerten Publikums ist, das doch nur einen schönen Nachmittag mit seinen Kindern und Enkelkindern verbringen wollte, wird man dieses schrecklich beklemmende Gefühl nicht los. Denn man weiß ja schon, was passieren wird. Wie das alles enden wird. Ich habe schon viele Bücher gelesen, deren Autoren Orte und Gefühle fantastisch beschreiben konnten, doch keinem ist es bisher so gut gelungen wie Stewart O‘Nan. In dem Fall ist es natürlich geradezu unheimlich wie sich der Ort des Vergnügens in eine Hölle auf Erden verwandelt und ja, auch die Momente in dem brennenden Zelt wo mehr und mehr die Panik Überhand nimmt, wird brutal realistisch wiedergegeben. Die längste Zeit, in der ich das Buch am Stück gelesen habe, betrug 1 ½ Stunden und ich habe mich den ganzen restlichen Tag mies gefühlt. Ich empfehle daher allen sensibleren Personen, sich das Buch gut einzuteilen, weil es arg auf das Gemüt schlagen kann. Das betrifft vor allem die Passagen, in denen es direkt um den Brand und die Tage danach geht. Wenn sich das Grauen in schlimmen Verletzungen und bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Menschen widerspiegelt, wird einem erst einmal richtig klar, was so ein Feuer alles anrichten kann und wie vielfältig die Formen von Verwundeten sein können.
    Das Buch begleitet nach dem Brand Retter, Überlebende und Hinterbliebene, sowie die Ermittler, die das ganze aufklären sollen. Man erhält einen wahnsinnig echten und emotionalen Einblick aus ganz verschiedenen Perspektiven und staunt, wie unterschiedlich und ja, auch tapfer die mit am schwersten Betroffenen mit der Situation umgehen. Bis Mitte der 90er Jahre behandelt das Buch die Nachwirkungen des Brandes, der bis heute nicht vergessen ist. Zumindest in Hartford oder vielleicht noch in Connecticut und Amerika im Ganzen. Im Rest der Welt scheint das Unglück nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen zu haben. Nicht mal einen deutschen Wikipedia Artikel gibt es dazu. Deswegen finde ich diese schonungslose Zusammenfassung als Buch umso wichtiger. Natürlich gab es gerade zu der damaligen Zeit noch viel schwerere Unglücke mit mehr Toten. Der Krieg, Tote bei Theater- oder Schulbränden mit weitaus größeren Opferzahlen als 167, die im Vergleich zu den Tausenden Besuchern an jenen Tag vergleichsweise gering wirken. Wie kann es sein, dass uns eine Tragödie wie ein Zirkusbrand näher geht. Vielleicht, weil man im Krieg mit vielen Toten rechnet. Aber bei einem Zirkusbesuch? An einem Ort des Vergnügens wirkt ein solches Unglück umso tragischer.
    So schlimm es teilweise zu lesen war, so hinterließen die letzten Seiten bei mir trotzdem ein wenig Abschiedsschmerz, wie man es manchmal von Büchern kennt. Man hat die Beteiligten durch Vorfreude, Schmerz und Genesung, insgesamt durch sehr emotionale Momente begleitet, dass man bestürzt auf das Jahr 1944 zurückblickt. 76 Jahre. Das ist schon so lange her, dass viele der Überlebenden bereits tot sind, deren Schicksale einen so bewegt haben.
     Für mich ist „Der Zirkusbrand“ ein beeindruckendes Werk der Literatur. Etwas ganz anderes, als das was ich sonst lese. Ein Buch, wo man von Anfang an weiß, dass es kein Happy End gibt und das einem doch immer wieder zum weiterlesen antreibt. Sicher würde ich das Buch irgendwann auch noch einmal lesen, aber es ist nun mal nichts, was man sich ständig zu Gemüte führen kann. Auf jeden Fall werde ich mir die Romane des Autors jetzt mal genauer ansehen, ohne dessen Schreibstil es mit Sicherheit kein so gutes Buch geworden wäre.

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