Bücher mit dem Tag "element"
27 Bücher
- Stefanie Hasse
BookElements 1: Die Magie zwischen den Zeilen
(469)Aktuelle Rezension von: MandthebooksRezension: (kann Spoiler enthalten)
Die Story gefiel mir total.Lin war super sympathisch, ich konnte auch nachvollziehen, warum sie sich nur bedingt an die Regeln hält.Das magische System mit den Buchwächtern und den Elementen mochte ich sehr gerne, es war auch durchaus spannend, gerade mit den verschiedenen herausgelesenen Buchfiguren.Mit Zach habe ich mich total schwer getan, weil er als Figur für mich einfach nicht so greifbar war.Auch bei der Lovestory hatte ich etwas das Gefühl, sie nicht greifen zu können, wobei sie generell so konstruiert war, das sie vielleicht gerade bei einem jüngeren Publikum super ankommt.Den Plot fand ich aber dafür echt spannend und auch wenn die Geschichte nach Band 1 durchaus zu einem guten Ende kommt, bin ich gespannt, wie Band 2 da nun ansetzt.
4 Sterne - Bianca Iosivoni
Sturmtochter - Für immer verboten
(556)Aktuelle Rezension von: RabeaDas Setting in Schottland ist einfach großartig und schafft von Anfang an eine Atmosphäre, die einen sofort in den Bann zieht. Die raue Landschaft, die Traditionen und die mystische Stimmung passen perfekt zur Geschichte.
Der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist – wie man es von ihr kennt – lebhaft, leicht und sehr angenehm zu lesen. Dadurch fliegt man regelrecht durch die Seiten, ohne dass es je schwerfällig wird.
Auch die Charaktere sind sehr gelungen: Ihre Gedanken und Emotionen werden so eindringlich beschrieben, dass man gut mitfühlen und sich in sie hineinversetzen kann. Besonders spannend fand ich es außerdem, mehr über die Clans und die Magie der Elemente zu erfahren – diese Welt wirkt durchdacht und macht neugierig auf weitere Hintergründe.
Das Ende schließlich hat mir richtig große Lust auf die Fortsetzung gemacht, weil es genügend Fragen offenlässt und gleichzeitig Vorfreude schürt.
Insgesamt also eine gelungene Mischung aus atmosphärischem Setting, lebendiger Sprache und einer faszinierenden Welt, die Lust auf mehr macht. Ein Punkt Abzug, da mich dieses Buch nicht so gefesselt hat, wie Iosivonis andere Geschichten. Da geht noch ein Fünkchen mehr!
- Kendare Blake
Der Schwarze Thron - Die Schwestern
(430)Aktuelle Rezension von: GwynnDie Grundidee von Der schwarze Thron ist eigentlich stark: drei Schwestern, die als Spielbälle der Politik und des Machtkampfes mächtiger Familien gegeneinander antreten, während sogar die Priesterinnen ihre Fäden ziehen. Auch die Idee der Ehegattenanwerber vom Festland klingt theoretisch spannend. In der Praxis aber rückt der Fokus oft auf repetitiv erzählte Liebesgeschichten und Alltagsszenen, die weder die Handlung voranbringen noch den Figuren mehr Tiefe verleihen.
So bleibt die Geschichte zwar durchdacht und hat ihre atmosphärischen Höhen, zieht sich aber zwischen langen, blassen Passagen immer wieder zäh dahin. Die Schwestern selbst sind schwer auseinanderzuhalten, die Charakterzeichnung bleibt oberflächlich, und am Ende fehlt die Magie und die Wucht, die aus dieser düsteren Prämisse eigentlich ein packendes Machtspiel hätten machen können.
Ich war hin- und hergerissen: Spannende Höhen haben mich zum Weiterlesen bewegt und ich habe alle Bände bis zum Ende verfolgt. Doch es wird keine Triologie sein, die ich noch einmal zur Hand nehme, um mit den Figuren zu leiden oder zu hoffen. Dafür fehlt am Ende schlicht die Tiefe.
- JP Delaney
The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
(386)Aktuelle Rezension von: Gin_ahab das buch im urlaub gelesen und es war schon fesselnd und eine interessante idee. auch die abwechslung zwischen der vorherigen und der jetzigen frau und auch, dass beide charaktere eine gewisse tiefe besitzen. jedoch war es teilweise ein wenig zu lang, und ohne die gänsefüßchen bei den rückblicken war mein lesefluss ein wenig unterbrochen.
die idee, eines hauses mit system, minimalismus und alles war jedoch interessant und ich denk auch nach dem beenden das buches teilweise darüber nach- natürlichen nur bis zu einem gewissen grad, aber was brauchen wir eigentlich wirklich? was ist unverzichtbar?
naja, ob ich das buch empfehlen würde, weiß ich dennoch nicht. Da gibt es doch spannendere Bücher, mit einem angenehmeren Lesefluss und Schreibstil. Schlecht war es jedoch auch nicht, deshalb 3 Sterne.
- Daphne Unruh
Himmelstiefe
(386)Aktuelle Rezension von: grinsekatze_schnorriVor ein paar Jahren bin ich zufällig auf dieses Buch gestoßen. Ich habe die komplette Reihe mehrfach gelesen.
Es ist eine Fantasy Reihe, die mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen hat.
Der Schreibstil von Daphne Unruh ist sehr angenehm, es war von Anfang interessant.
Die Protagonistin Kira ist authentisch und es hat Spaß gemacht ihren Weg zu begleiten.
Es ist ganz toll geschrieben und die Magischen Elementkräfte sind toll. Es ist eine meiner Lieblingsreihen
Ich empfehle dieses Buch nicht nur Jugendlichen, sondern auch allen Fantasy Liebhabern, die es lieben in die Welt einer Magischen Akademie einzutauchen, wie auch unsere Protagonistin Kira, die im Grunde auch abtauchte....
- Nena Tramountani
City of Elements - Die Macht des Wassers
(134)Aktuelle Rezension von: julia-elysiaDas Buch lag etwas länger auf meinem SuB, weswegen ich es endlich mal lesen wollte. Am Anfang wurde ich eigentlich schnell in die Geschichte gezogen, allerdings habe ich relativ schnell gemerkt, dass ich vermutlich nicht mehr die Zielgruppe des Buches bin. Ich fand, dass viele Passagen etwas klischeehaft geschrieben worden waren und sich das Buch vom Schreibstil her eher an ein jüngeres Publikum gerichtet hat.
Die Idee mit den verschiedenen Elementen und Fähigkeiten fand ich ziemlich spannend, allerdings hat es mir deutlich an Spannung gefehlt. Es gab kaum Handlung und die Charaktere konnten mich ebenso wenig überzeugen. Irgendwie musste ich auch die ganze Zeit an den Film City of Bones denken, weil mich die Dynamik zwischen Kia und Will etwas an die Protagonist*innen aus diesem erinnert hat.
Irgendwie hätte ich mir auch gewünscht, dass das System der Elemente mehr im Fokus steht; stattdessen wurden immer mehr Figuren eingeführt, zu denen ich keine Bindung aufbauen konnte, und auch die Storyline hat mich mehr verwirrt, als dass sie mich packen konnte.
Letztendlich vergebe ich nur zwei Sterne, weil ich das Konzept eigentlich ganz spannend fand und vor allem am Anfang noch Potenzial gesehen habe. Im Verlauf habe ich aber das Meiste übersprungen. Ich werde daher die nachfolgenden Bände nicht weiterlesen.
- Kendare Blake
Der Schwarze Thron - Die Königin
(257)Aktuelle Rezension von: Kolibri_liestDrei Schwestern und ein Thron. Kendare Blake führt uns weiter durch die Welt des schwarzen Throns und lässt die drei Schwestern selbst erzählen, ob sie sich auf dem Thron sehen oder ob sie eigentlich einen anderen Wunsch verfolgen. Durch die verschiedenen Perspektiven wird es nie langweilig, auch wenn man das Buch daher nicht unbedingt "nebenher" wegbingen kann.
- Manuel Neff
Element High - Die Aufnahmeprüfung
(327)Aktuelle Rezension von: Kathi172Magie, eine magische Schule, Elemente. klingt nach einem spannenden Buch. Und das ist es auch, zumindest für jüngere Leser. Gemeinsam mit Philip taucht der Leser ein in die Welt der Element-High. Eine Schule, zu der man von überall kommt, aber nicht genau weiß, wo sie liegt.
Neben einem Labyrinth mit verschwundenen Dingen gibt es noch vieles weiteres zu entdecken. Philip schließt hier nicht nur neue Freundschaften, sondern wächst am Ende noch über sich hinaus.
Besonders gefallen hat mir die Idee mit den (geheimen) Prüfungen, man weiß nicht was man machen muss um sie zu bestehen, da jeder eine andere Prüfung auferlegt bekommt.Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen.
Leider kam das Ende etwas übereilt und überraschend. Ich war etwas überrumpelt, weil auf den letzten Seiten nochmal ordentlich Informationen flossen.
Dennoch bin ich auf den zweiten Teil gespannt, wie es weiter geht, da der erste Teil offen endet.
- Virginia Bergin
Rain – Das tödliche Element
(261)Aktuelle Rezension von: jils_buecherparadiesDer Klappentext des Thrillers "Rain-Das tödliche Element" hat mich sehr angesprochen, weshalb ich entschied dieses Buch zu lesen. Jedoch hätte ich vorher lieber eine Leseprobe gelesen oder in das Buch hineingeschaut, denn bereits auf der ersten Seite wurde ich negativ überrascht vom Schreibstil. Mir war bewusst, dass es ein Jugendbuch war, weshalb ich mit nicht sehr hoher Erwartung daran, angefangen habe zu lesen. Doch der Schreibstil wirkt gezwungen jugendlich, ergänzt wird das ganze noch mit zum Großteil unnötigen Ausrufen.
Doch nach einer Weile hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt. Das dargestellte Phänomen des tödlichen Regens und dessen primären und sekundären Folgen empfand ich als sehr realistisch dargestellt.
Die Idee an sich war unglaublich gut, gäbe es dort nicht Ruby... Mit der Protagonistin konnte ich mich gar nicht anfreunden, sie handelt unüberlegt, was ich noch aushalten konnte, aber ihre Prioritäten angesichts der beschriebenen Weltlage sind einfach nur unglaubwürdig, anstatt sich mit Nahrungsmitteln zu versorgen, geht sie lieber shoppen und das öfters, und verwendet ihre letzten Getränke zum Abschminken, eine Charakterentwicklung war nur kaum merklich.
Insgesamt ist die Idee und die Umsetzung im Bezug auf die Beschreibung der "neuen Welt" gut gelungen, jedoch hindert der Schreibstil das Leseerlebnis und die Protagonistin ist meines Erachtens nicht wirklich nahbar.
- Jennifer Estep
Spinnenbeute
(139)Aktuelle Rezension von: phoenixfire8Gin Blanco will nun endlich Mab Monroe beseitigen. Für sich, für ihre Schwester und für alle Menschen, die von ihr gequält wurden. Doch zum ersten Mal braucht sie mehrere Anläufe, die dafür sorgen, dass sich die Schlinge um Gin's Hals immer enger zieht. Aber sie ist nicht alleine, sie hat eine Familie!
Wieder einmal hat mich die Geschichte mitgerissen. Gin hat Schwierigkeiten die Spinne von Genevieve Snow zu trennen, Schwierigkeiten die Ruhe zu bewahren. Ihre Menschlichkeit wird in diesem Band so deutlich wie noch nie. Doch Gin Blanco bleibt Gin Blanco!
Das Finale ist episch - so wie es diese Reihe verdient. Der Showdown ist spektakulär und verlangt alles von Gin. Zum ersten Mal ist sie bei einem "Auftrag" nicht alleine und zum ersten Mal kümmert sie sich nicht mehr um Geheimhaltung.
Trotz der spannenden Geschichte hatte ich Schwierigkeiten am Ball zu bleiben und habe lange für den Roman gebraucht. Die ganzen Wiederholungen (habe ich bereits bei den letzten Rezensionen benannt) stören einfach den Lesefluss und ziehen einen Stern bei der Bewertung ab. Bei dem fünften Band sollte ich wissen was vorher passiert ist. Man fängt doch mit Band 1 ein. Warum wird dann immer alles im kleinsten Detail noch einmal wiederholt? Auch fand ich es wieder ein wenig schade, dass die Familie von Gin wieder über alles bereits wusste. Zum Beispiel war Owen kein bisschen davon überrascht, dass Gin sowohl Eis- als auch Steinmagie besitzt. Ich hätte mir ein wenig mehr Überraschungsmomente gewünscht - das hätte die Spannung noch einmal in die Höhe getrieben. Auch hätte man damit die fehlenden Seiten durch das Streichen der Wiederholungen gut füllen können.
Natürlich gilt meine Kritik auch wieder der Übersetzerin. Es gibt wieder zu viele Grammatik- und Rechtschreibfehler, das stört! Das zähle ich jedoch nicht in meine Bewertung mit rein, da die Autorin nichts dafür kann. Aber trotzdem stört es sehr beim Lesefluss und ab einer gewissen Anzahl kann ich auch kein Verständnis mehr dafür aufbringen.
Ich würde sehr gerne noch mehr von der Reihe lesen - die Geschichte von Gin Blanco macht mir sehr viel Spaß! Aber erst einmal lege ich die Reihe zur Seite. Es ist anstrengend mit so vielen Wiederholungen und Grammatik- und Rechtschreibfehlern in der Geschichte zu versinken. Die Hauptstory ist jetzt rum. Wahrscheinlich werde ich irgendwann weitermachen. Aber erst einmal brauche ich eine Pause. Es ist einfach schade für die Geschichte.
Trotzdem würde ich diese Reihe jedem empfehlen, der Fantasy-Romance mag!
- Manuel Neff
Element High - Colleges - Band 1
(75)Aktuelle Rezension von: GuinevereOriginalObwohl es eine separate Reihe mit einer anderen Handlung ist, für die die Vorgeschichte nicht zwingend notwendig ist, fühlt es sich oft an, als ob man etwas Wichtiges verpasst hat, wenn man die Geschichte liest ohne die vorherige „Element High“ Reihe gelesen zu haben.
Jedoch wird gut und in knappen Worten erwähnt, welche wichtigen Ereignisse in der vorherigen Reihe stattgefunden haben, sodass man nicht unwissend in die Geschichte stürzt und weiß, in welchen Situationen die Figuren sich momentan befinden.
Die Jugendlichen der Element High haben die Zauberschule nun erfolgreich abgeschlossen und starten in ein neues Kapitel des Lebens – Die Collegezeit.
So lernt man einiges über die magische Welt und die Colleges kennen, wie aber auch die verschiedensten Figuren und ihre Persönlichkeit.
Neben dem Collegeleben hat die Freundesgruppe jedoch ebenfalls mit dem mysteriösen Verschwinden von Mitgliedern dieser Freundesgruppe zu kämpfen und es beginnt eine Suche nach den Freunden.
Der Schreibstil war angenehm zu lesen und man konnte sich gut in die Gedanken und Gefühle der Figuren hineinversetzen, was das Buch sehr lebendig wirken lässt.
Allgemein kann ich das Buch definitiv empfehlen, nichtsdestotrotz würde ich für ein noch besseres Leseerlebnis raten, erst die vorherige Reihe zu „Element High – Colleges“ zu lesen.
- Manuel Neff
Element High - Jara Blindes Vertrauen
(31)Aktuelle Rezension von: AlineCharlyEin Jahr ist vergangen seit den Ereignissen der Element High Reihe und damit seit der Gründung der freien, magischen Welt. Jara studiert inzwischen in der „Märchenstadt“ Marburg und wird dort von ihren beiden Freundinnen Nalani und Lilu besucht. Kurz nach deren Ankunft kommt es gleich zu mehreren seltsamen Todesfällen, bei denen Studenten mitten in der Stadt Selbstmord begehen. Gemeinsam beschließen die drei dem Ganzen auf den Grund zu gehen.
Da ich schon die gesamte Element High Reihe gelesen habe, war ich gespannt was der Autor sich für diesen Spin Off überlegt hat. Zwar kann man diesen Spin Off angeblich auch lesen ohne den Rest der Reihe zu kennen, aber das würde ich persönlich nicht empfehlen. Ohne das Vorwissen fällt es einem schwer zu verstehen wie genau diese magische Welt funktioniert und welchen Regeln sie folgt. Ansonsten habe ich mich aber sehr gefreut einige der alten Bekannten wieder zu treffen und zu erfahren was aus ihnen geworden ist. Alle drei Freundinnen haben bereits in der Hauptreihe eine wichtige Rolle gespielt und es war schön sie noch etwas genauer kennenzulernen und mehr über ihre Charakterentwicklung zu erfahren. Lediglich Johannes kommt dieses Mal als neuer Hauptcharakter dazu. Während er zunächst als klassischer Playboy dargestellt wird, merkt man bald, dass er auch noch eine andere, deutlich sympathischere Seite hat. Allerdings bin ich mit der „Liebesgeschichte“ zwischen ihm und Jara überhaupt nicht warm geworden. Auf mich wirkte sie eher erzwungen und war wenig nachvollziehbar. Die Handlung selbst ist interessant und wird durch die humorvolle Art der drei Freundinnen immer wieder aufgelockert. An der ein oder anderen Stelle ist es mir zwar etwas schwer gefallen der Logik der magischen Welt zu folgen und zu verstehen wie alles zusammenhängt, aber am Schluss ist die Auflösung dann doch stimmig.
Alles in allem ist es ein interessanter Auftakt für die Spin Offs und ich bin gespannt was uns noch in den nächsten Teilen erwarten wird.
- Asuka Lionera
Nemesis 1: Von Flammen berührt
(158)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneEvelyn ist eine begeisterte Gamerin, die mit großer Leidenschaft Herausforderungen entgegennimmt. Als sie von einer mystischen Göttin auserwählt wird, in einem ewigen Wettstreit anzutreten, findet sie sich plötzlich in einer wunderbaren Welt wieder. Die Aufgabe erscheint zu Beginn recht simpel: Sie muss vier Wächter finden, feindliche Hüter besiegen und die Göttin Gaia wieder zum Leben erwecken. Doch während Evelyn tiefer in diese unbekannte Realität eintaucht, verschwimmen die Grenzen zwischen ihrer vertrauten Lebenswelt und der neuen fantastischen Umgebung, was für sie immer bedrohlicher wird. Außerdem taucht Lucian auf, ein Wächter, der mit seinem intensiven Blick ihr Herz durcheinanderbringt.
Das Cover des ersten Bandes hat sofort mein Interesse geweckt. Es vermittelt einen Eindruck von Evelyns Aussehen und lässt gleichzeitig genügend Raum für persönliche Interpretationen. Das Buch erweist sich als echter Eyecatcher und zieht die Leser sofort in seinen Bann. Besonders faszinierend ist die Grundidee der Geschichte, die sich um eine Gamerin dreht, die in ihrem eigenen Spiel gefangen ist und ein spannendes Abenteuer erleben muss, um vier Wächter zu finden. Diese einzigartige Prämisse ist für viele Leser äußerst fesselnd.
Der fesselnde Sprachstil der Autorin ist ein weiterer Pluspunkt des Romans. Sie kombiniert auf meisterhafte Weise verschiedene Elemente wie Unterhaltung, Witz, Charme, emotionale Tiefe sowie Romantik, um eine faszinierende und berührende Erzählung zu kreieren. Der Schreibstil steigert das Lesevergnügen und sorgt dafür, dass man mit Evelyn mitfiebert und vollständig in die Geschichte eintaucht.
Evelyn wird auf ihrer Reise von den beiden Wächtern Lucian und Vincent begleitet, die eine außergewöhnliche Verbindung zu ihr aufbauen. Diese Beziehungen verleihen der Handlung zusätzliche Tiefe und stellen die emotionale Komponente der Geschichte in den Vordergrund. Die Dynamik zwischen den Charakteren bereichert die Erzählung und lässt die Leser an ihren inneren Gefühlen und Konflikten teilhaben.
Die Erzählung bleibt über die gesamte Strecke hinweg packend und sorgte dafür, dass ich das Gefühl hatte, die Zeit vergehe im Eiltempo ohne Pausen. Der kontinuierliche Spannungsbogen ist durchweg fesselnd, und es gibt keine Langeweile in der Handlung. Dies trägt maßgeblich dazu bei, dass der Leser permanent in die Geschichte investiert bleibt.
Ein weiteres herausragendes Merkmal der Geschichte ist die detailreiche Welt, die die Autorin geschaffen hat. Jedes Element dieser fantastischen Umgebung ist sorgfältig ausgearbeitet und lädt dazu ein, lebendige Bilder im Kopf zu entwickeln. Keine Beschreibung stört den Fluss der Vorstellungskraft, und die Leser können sich leicht in dieser neuen Realität verlieren.
Das Ende des Buches hinterlässt einen bleibenden Eindruck und erzeugt großes Interesse an der Fortsetzung der Geschichte. Viele Fragen bleiben offen, was den Wunsch verstärkt, zu erfahren, wie es mit Evelyn weitergeht. Die Neugier auf die kommenden Abenteuer und deren Auflösung motiviert dazu, die nächsten Bände der Reihe zu lesen.
Insgesamt präsentiert sich die Erzählung als fesselndes und emotionales Abenteuer, das die Leser sowohl visuell als auch emotional anspricht. Die Kombination aus einer packenden Handlung, gut entwickelten Charakteren und einer faszinierenden Welt macht dieses Buch zu einem unbedingt lesenswerten Leseerlebnis für Fantasy- und Gaming-Fans gleichermaßen. - Johanna Danninger
Secret Elements 1: Im Dunkel der See
(222)Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12•Secret Elements 1 von Johanna Danninger•
Der magische und spannende Beginn einer richtig guten Fantasy-Reihe, die einen in eine neue, faszinierende Welt entführt und Märchen & Sagen ganz anders präsentiert. Lee, Jay und die anderen sorgen für die richtige Menge an Humor, Freundschaft, Zusammenhalt und Emotionen.
Die Gestaltung des Covers ist passend zur Geschichte, konnte mich jedoch nicht zu 100% überzeugen. Mir fehlt da ein bisschen die Kreativität und Einzigartigkeit. Die Autorin schreibt wunderbar erfrischend mit viel Humor, Spaß und Details, sodass man richtig in die Welt der Geschichte hineingezogen wird und sich nicht mehr lösen kann. Da die Geschichte nur aus Jays Perspektive geschrieben ist, fehlt einem aber an einigen Stellen doch irgendwie Lees Perspektive.
Die Geschichte hat eine schlagfertige und toughe Protagonistin, die man mit ihrer sturen Art einfach mögen muss! Jay weiß ganz genau, was sie will und was nicht. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und ihr Handeln nachvollziehen. Jedoch fand ich sie an einigen Stellen ein bisschen zu naiv, zu kindisch und teils anstrengend. Auch wenn Jay super liebenswert und cool ist, war es doch manchmal etwas zu viel. Auch der Protagonist der Geschichte hat es in sich! Lee ist mindestens genauso stur und schlagfertig wie Jay und lässt sich nicht gerne von anderen reinreden. Er ist ein guter Captain, erfüllt seine Aufgaben immer zu 100% und ist loyal. Selbst ein Blinder hätte erkannt, wie genervt er von Jay ist. Nichtsdestotrotz beschützt er sie insgeheim, das war wirklich süß!
Auch Team 8 hat es mir wirklich sehr angetan! Ivan, Samira, Colin und Joe sind so eine coole, bunte und unterhaltsame Truppe. Sie haben Jay so lieb aufgenommen und ihr zur Seite gestanden. Ich habe mich so wohlgefühlt bei ihnen. Zudem mochte ich auch den Chief sehr gerne, der Jay von Anfang an mit offenen Armen aufgenommen hat. Die Bewohner des Heims hat man eher wenig kennengelernt, daher gab es keine Charaktere außerhalb der Angency, die mir zugesagt haben.
Der Einstieg in die Geschichte war so angenehm und leicht, dass ich auf Anhieb drin war und mich wohlgefühlt habe. Die Atmosphäre war stets aufgeladen und geheimnisvoll und das Setting in der Agency und der Anderswelt an sich hat mir so gut gefallen. Es gab immer etwas zu entdecken, was vor allem auch an der Thematik rund um die Anderswelt, die Agency und ihre Arbeit, das Amulett und die Magie dieser Welt lag. Ich fand die Konzepte unglaublich spannend und war sofort begeistert von der Idee! Es hat riesengroßen Spaß gemacht, Jay auf diesem Abenteuer in dieser fremden Welt zu begleiten. Mit Team 8 und den Zankereien zwischen Lee und Jay wurde es niemals langweilig. Es gab so viel Humor und Abwechslung und war man erst mal drinnen, konnte man nicht mehr weg. Ich habe mitgefiebert, Jay bei ihrer Entwicklung gespannt begleitet und sie für ihren Mut bewundert. An der ein oder anderen Stelle war es manchmal ein bisschen too much mit Jay und ihren Eskapaden, aber im Großen und Ganzen habe ich es geliebt, wie sie Lee immer wieder herausgefordert hat. Mit den beiden war es einfach zu lustig! Ich bin unglaublich gespannt, was sich da noch entwickelt zwischen ihnen. Sie würden irgendwie so gut zusammenpassen. Die kleinen Momente zwischendurch waren schon richtig schön, wenn beide mal sanft geworden sind. Ansonsten fand ich die Ereignisse zum Ende hin sehr spannend und hatte ordentlich Herzklopfen. Bin allerdings ganz froh, dass es keinen Cliffhanger gab!!
Fazit: abschließend gebe ich dem ersten Band der Geschichte von Jay und Lee 4 von 5 Sternen! Es war ein unterhaltsamer und toller Einstieg in diese Reihe und macht Lust auf mehr. Ich bin mir sicher, dass die Reihe noch richtig gut wird.
- Tim Gebert
Fynn Phönix und die Legende der heiligen Erzengel
(16)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEckdaten
Titel: Fynn Phönix und die Legende der heiligen Erzengel
Autor*in: Tim Gebert
Genre: Noir Fantasy
Verlag: SadWolf Verlag
Seitenzahl: 409
Preis: 14,99 € (Print) / 5,49 € (eBook)
Inhalt
Fynn Phönix wächst wie ein ganz normaler Junge auf, bis er eines Tages an die Zauberuniversität der Welt Fermania gebracht wird. Dort erfährt er, dass vor 15 Jahren eines von acht sogenannten Teufelsmonster in ihm gebannt wurde. Diese Monster hatten Fermania bedroht und nicht einmal die vier heiligen Erzengel konnten diese bezwingen. Deshalb versiegelten sie die Teufelsmonster in acht Babys.
Aber Fynn muss sich nicht nur damit auseinandersetzen, dass er in einer ganz anderen Welt zurechtkommen muss. Schon früh auf seiner Reise begegnet er einer Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die acht Kinder gefangenzunehmen, um die in ihnen verborgenen Kräfte für ihre Vorhaben zu nutzen.
Deshalb sollen alle acht Kinder den Umgang mit ihren Kräften lernen, denn neben Fynn sollen auch die anderen sieben Kinder an die Universität gebracht und dort unterricht werden.
Doch was sie noch nicht wissen: Der große Kampf wird nicht lange auf sich warten lassen.
Meine Meinung
Diese Rezension hat mir lange Bauchschmerzen bereitet. Warum? Weil mir die Geschichte leider nicht so sehr gefallen hat. Wobei es nicht die Geschichte ist, sondern eher die Umsetzung, die mich nicht überzeugen könnte.
Die Idee hinter dem Buch hat mich nämlich sehr angesprochen. Der tolle Klappentext war für mich der Grund, dieses Buch zu lesen. Ich war neugierig. So wie es sein soll. Ich wollte mehr über die Teufelsmonster, mehr über Fermania, mehr über die böse Organisation und vor allem mehr über Fynn und seine Rolle im angekündigten großen Kampf erfahren.
Leider war dann die Umsetzung in meinen Augen etwas holprig. Das größte Problem war, dass ich nach weniger als 150 Seiten wusste, wo der Autor seine Inspiration hergenommen hat. Mir ist klar, dass Geschichten nicht immer aus dem Nichts kommen, aber das war mir zu deutlich. Nachdem der Begriff "Zettelbombe" fiel, habe ich leider vieles mit dem Anime "Naruto" verbunden:
- Die in Kindern versiegelten Monster
- Das Pandra, was dem Chakra gleichkommt
- Die Zettelbomben
- Sich bei speziellen Techniken ändernde Pupillen
- Die böse Organisation, die mich plötzlich an Akatsuki erinnerte
- Und einiges mehr....
Ich hab wirklich nicht viele Folgen des Anime gesehen, aber ich habe leider immer wieder Parallelen gesehen. Da hätte der Autor sich meiner Meinung nach vielleicht einfach auf weniger Elemente aus dem Anime beschränken sollen oder diese stärker abwandeln müssen.
Bei dem Pandra ist ihm das zum Beispiel sehr gut gelungen, das wäre mir wahrscheinlich nie aufgefallen. Es ist einfach die Anhäufung von diesen Elementen, die sich direkt dem Anime zuordnen lassen, die mich persönlich beim Lesen gestört haben.
Davon abgesehen hat mich aber auch gestört, dass es nur 11 Seiten braucht, um Fynn davon zu überzeugen, sein bisheriges Leben und seine Mutter zurückzulassen. Gerade auch weil derjenige, der Fynn aus seinem gewohnten Umfeld holt, für den Jungen ein Fremder ist. Das ging mir einfach viel zu schnell und Fynn hat anschließend auch nicht mehr groß darüber nachgedacht. Für mich als Leser ging das einfach zu unkompliziert. Ich hätte mir mehr Widerstand von Fynn gewünscht oder zumindest, dass er irgendwann nochmal an sein Zuhause und seine Mutter denkt.
Außerdem hat mich die Erzählweise gestört. Der Autor hat sich nämlich für einen auktorialen oder auch allwissenden Erzähler entschieden. Das Problem dabei war, dass es dadurch für mich als Leser kaum Geheimnisse gab. Ich wusste, wer für wen schwärmt, wen das aus welchen Gründen stört, warum sich Charaktere hassen, was ein Charakter plant und vieles mehr. Ich hatte das Gefühl, alles zu wissen. So kam bei mir irgendwann nicht mehr das Bedürfnis auf, weiterlesen zu wollen. Das kam aber auch daher, dass mir der Erzähler zu sprunghaft war. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl, dass in jedem dritten Satz die Gedanken und Gefühle eines anderen Charakters beschrieben wurden. Zudem waren diese Wechsel auch nicht immer an allen Stellen deutlich.
Desweiteren hat es mir nicht gefallen, dass ich die Wortwahl des Autoren nicht immer ganz passend fand. Der Leiter der Zauberuniversität ist beispielsweise ein alter Zauberer. Ich habe mir beim Lesen immer einen alten Mann mit langem grauen Bart vorgestellt. Aus diesem Grund erwarte ich von einem solchen Charakter dann auch eine entsprechende Wortwahl. Wenn dieser aber Phrasen wie "wie es hier so läuft", "witzigerweise" oder "keine Ahnung" benutzt, wirkt das auf mich falsch. Das sind für mich keine Worte, die ich einem alten Zauberer zuordnen würde. Eine solche Figur hätte sich, meinem Empfinden nach, gewählter und altbackener ausdrücken müssen.
Neben diesen Dingen haben aber auch diverse Rechtschreib- und Grammatikfehler, die im ganzen Buch zu finden waren, meinen Lesefluss gestört. An einer Stelle heißt es beispielsweise "[...], die Jennipher hatte mit ihrem Stab auf sie abgefeuert hatte.". Da frage ich mich dann immer, wie es ein solcher Fehler ins Buch schafft. Natürlich kann es sein, dass ich eine ältere Auflage besitze und solche Fehler in einer neueren Auflage behoben wurden, aber für mich ist das so deutlich und das stört einfach. Ich muss dann pausieren, den Satz innerlich korrigieren und ihn dann erneut lesen. Je mehr Fehler mir auffallen, desto häufiger muss ich absetzen, überlegen und neu ansetzen. Wenn solche Stellen sich häufen, schaffe ich es nie richtig in einen Lesefluss zu kommen, weil ich immer wieder absetzen muss. Dadurch fühlt sich das Lesen dann sehr zäh an.
Neben der Idee hinter "Fynn Phönix" hat mir aber auch gefallen, dass der Autor sein Fermania so gut beschreibt. Es war mir persönlich zwar an manchen Stellen etwas zu umfangreich, aber ich hatte nie das Gefühl, hilflos zu sein. Ich wusste immer, wo sich die Charaktere gerade befinden und was sie aus welchen Gründen tun. Keine der Eigesnchaften, die Fermania nicht mit der Erde gemeinsam hat, hinterließ bei mir unbeantwortete Fragen.
Außerdem erlebt der Leser viele spannende Kämpfe. Das beginnt schon im zweiten Kapitel und zieht sich durch das ganze Buch. Es kommt immer mal wieder zu kleineren und größeren Kämpfen zwischen der bösen Organisation und den Mitgliedern der Zauberuniversität. Da sich manche Kämpfe auch über mehrere Kapitel erstrecken und man als Leser wissen möchte, wer sich durchsetzt, motiviert das zum Weiterlesen.
Auch das Ende des ersten Bandes hat mir sehr gefallen. Es zeigte sich nicht nur etwas, das mir als Leser schon lange vorher bekannt war, sondern es gab noch eine sehr überraschende Wendung, welche die Neugier auf die Fortsetzung in Band zwei entfacht.
Fazit
So gut mir die Idee des Buches auch gefällt, kann ich dem Buch aufgrund der genannten Kritikpunkte keine sehr gute Bewertung geben. Das könnte ich nicht rechtfertigen, da ich mich wegen der genannten Punkte dazu entschieden habe, die Reihe nicht zu beenden. Auch wenn das Ende von Band eins eigentlich dazu verleitet.
Da ich aber weiterhin der Überzeugung bin, dass die Geschichte rund um Fynn Phönix Potenzial hat und nur etwas unglücklich umgesetzt wurde, möchte ich dem Buch die folgende Bewertung geben: 2 / 5 Sternen
- Nicole Böhm
Die Chroniken der Seelenwächter - Band 4: Blutsbande
(177)Aktuelle Rezension von: Gina_1234„Die Chroniken der Seelenwächter – Band 4: Blutsbande“ von Nicole Böhm greift die Fäden der vorherigen Bände geschickt auf und vertieft sie durch familiäre Blutsbande, die loyale Allianzen ebenso wie bittere Verratsszenarien erzeugen. Die Charaktere werden noch nuancierter, ihre inneren Kämpfe und magischen Fähigkeiten kommen voll zur Geltung, während die Handlung mit höherer Spannung, düsteren Geheimnissen und actiongeladenen Momenten voranschreitet. Besonders faszinierend ist, wie vergangene Schatten neue Bündnisse schmieden und die Welt der Seelenwächter erweitert wird, ohne je langweilig zu werden.
- Richard Schwartz
Die Weiße Flamme
(102)Aktuelle Rezension von: Stefanie-B„Die weiße Flamme“ ist wieder ein extrem gutes Buch aus der Reihe. Auch hier sind die Komplexität, die Charaktere, der Stil und der Schreibstil absolut fesselnd. Wie sich die Geschichte weiterentwickelt, ist spannend. Und man lernt in diesem Teil einige Charaktere nochmal besser kennen, was toll ist.
- Nicole Böhm
Die Archive der Seelenwächter 1. Weg des Kriegers
(107)Aktuelle Rezension von: Itsnotabout_HappyendingsDer Roman enthüllt bisher unbekannte Hintergründe und Geschichten aus der Welt der Seelenwächter. Die Autorin versteht es, neue Perspektiven auf bekannte Ereignisse zu eröffnen und gleichzeitig eigenständige, fesselnde Handlungsstränge zu entwickeln.
Die Charaktere werden mit der gewohnten Tiefe und Komplexität gezeichnet. Besonders interessant ist die Möglichkeit, bekannte Figuren in einem neuen Kontext kennenzulernen und ihre Entwicklung aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Nicole Böhms charakteristischer, flüssiger Schreibstil prägt auch diesen Band. Die Geschichte wird atmosphärisch dicht erzählt und wechselt gekonnt zwischen actionreichen Szenen und emotionalen Momenten.
Die Archive erweitern das bereits etablierte Universum um interessante Details und Hintergründe. Neue Aspekte der Mythologie werden geschickt in die bestehende Welt eingewoben.
Kritisch zu betrachten sind die Langatmigkeit einiger Sequenzen der Erzählung und die dazu im Gegenspruch stehenden Erzählungen, welche mehr Raum und Zeit verdient hätten.
Fazit Der Band ist eine wertvolle Ergänzung zur Hauptreihe, der sowohl für langjährige Fans als auch für Neueinsteiger interessante Einblicke bietet.
- Dennis Frey
Fremdes Leben
(10)Aktuelle Rezension von: AmbermoonCormac Flynn entschließt sich, seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch statt zu sterben, wird er von einem Fremden zurückversetzt, um seinem Leben eine bessere Richtung zu geben.
Als er in einem Versteck auf versiegelte Magie stößt und sie befreit, ändert sich alles, und für Cormac beginnt ein verzweifelter Kampf um das Gleichgewicht der Welt. Zu allem Übel, mischt sich auch noch der Fremde ein, der ihn ständig zu beobachten und mehr Gründe für sein Einmischen zu haben scheint, als er zugeben möchte...(Klappentext)☯☯☯☯☯☯☯☯☯☯
"Manchmal ist das Schicksal bereit, dem Gefühl nachzugeben und dir einen Neuanfang zu gewähren,
doch manchmal nutzt es die Gelegenheit auch, um noch einmal kräftig nachzutreten."
(Kapitel 3 / Pos. 1054)Stellt Euch vor, Ihr könntet Euer Leben nochmals leben, die Weichen der Eisenbahn des Lebens neu stellen und einen anderen, einen besseren Weg einschlagen. Nochmals 15 sein, nochmals in die Schule gehen, neue Entscheidungen treffen und mit anderen Freunden abhängen.
Wer denkt nicht hin und wieder zurück und wünscht sich, man hätte so manches anders gemacht. "Hätt' i, tät' i, war i", wie wir Österreicher dazu sagen würden, oder im Deutschen: "Hätte, hätte, Fahrradkette".
Würdet Ihr diese Möglichkeit als Fluch oder Segen ansehen?Diese Entscheidung wird Cormac Flynn abgenommen. In einem Moment stürzt er sich in suizidaler Absicht über die Klippen, im nächsten liegt er mit Fieber in seinem Kinderzimmer und ist wieder 15. Ermöglicht wurde ihm dies von einer mysteriösen Gestalt, die er spontan "Mephisto" nennt. Doch so toll und einfach ist dieses ganze Unterfangen, sein Leben neu zu leben ganz und gar nicht. Noch immer bringt er bei Mädchen keinen Ton raus, noch immer ist er der Fußabtreter für die Schulrowdies und noch immer, oder besser gesagt schon wieder, ist er ein fauler Sack. Zudem taucht, wie aus dem Nichts, ständig dieser Mephisto auf, der ihn immerzu Feuer unterm HIntern macht und ihn daran erinnert etwas aus seinem Leben zu machen und ihn auch immer wieder ins Leben zurückholt, wenn er, aus welchem Grund auch immer, wieder einmal gestorben ist. Bis er in eine Welt voller Magie "wiedergeboren" wird und diese Welt ist alles andere als schön.
Doch was bezweckt dieses Wesen ohne Augen wirklich?Mit diesem Buch hält man einen tollen und vor allem spannenden Urban-Fantasy in den Händen. Dieser lebt hier vor allem von seinen Charakteren und deren Entwicklung.
Da hätten wir Mephisto, eine mysteriöse Gestalt die Cormic immer wieder nach dem Tod zurückholt und alles auf Anfang setzt. Man vertraut ihm nicht wirklich und doch hat er etwas Sympathisches an sich. Dies liegt vor allem an seiner coolen Art und seinem schwarzen Humor. Er ist quasi ein Schlitzohr, welches man trotzdem irgendwie mag.">>Ich will dich gar nicht lange aufhalten, Cormac.
Aber es ist Frühling, du besitzt eine Jacke gegen den frischen Wind
und ich kann wirklich nicht in Worte fassen, wie langweilig es ist, deine Stubenhockerei zu beobachten.
Ich habe dir dieses Leben gegeben, damit du etwas damit anfängst.<<"
(Kapitel 2 / Pos. 370)Cormic macht hier die größte Entwicklung durch. Ist er Anfangs noch ein schüchterner Junge, der absolut nicht in die Puschen kommt und sein Glück an sich vorbeiziehen lässt, so entwickelt er sich im Verlauf der Story gehörig weiter. Mit jedem neuen Leben wird er selbstbewusster, nimmt sein Leben selbst in die Hand und verändert so den Lauf seiner eigenen Lebensgeschichte.
Vom Loser zum Helden.Die Magie selbst kommt erst später ins Spiel, denn mit jedem Ableben und neuerlichem Reborn, befindet sich Cormic zwar in seiner Welt, aber doch ist sie jedes Mal irgendwie anders. Zum Einen verhalten sich die Nebencharaktere anders und zum Anderen wird sie durch Cormic selbst beeinflusst.
Als er in einem Leben elementare Magie entfesselt und dabei, wieder einmal, draufgeht, hat er damit das Gleichgewicht der Welt zerstört...und ab dem Zeitpunkt beginnt die Story erst so richtig."Manchmal kommt man an einen Punkt, an dem eine einzige Erkenntnis wirkt, wie das Herausziehen der untersten Karten aus einem Kartenhaus.
All die kleinen Lügen, die man um sich herum gebaut hat, um sich einzureden, das alles gar nicht so schlimm sei,
fallen nacheinander in sich zusammen und man weiß, dass es an der Zeit ist, etwas zu tun."
(Kapitel 4 / Pos. 1694)Der Schreibstil ist klar und flüssig, Die Erzählweise packend und die Charaktere hervorragend gezeichnet.
Die Story nimmt zunehmend immer mehr an Spannung und Tempo zu, vor allem ab dem Punkt, an dem die Magie Einzug hält. Bis dahin dauert es jedoch. 1-2 Tode, bzw. Leben, weniger, wären hier eventuell nicht verkehrt gewesen.Was mich ebenso beeindruckte, waren die Themen die in diesem Urban-Fantasy behandelt werden, die da z.B. wären: Cliquenbildung, Ausgrenzung, Mobbing, Trauma, Courage, Schuld und Hoffnungslosigkeit. Zugleich enthält die Geschichte aber auch eine ganz wichtige Message, nicht nur für betroffene Jugendliche.
Der schwierigste Weg führt oft zum schönsten Ziel. Geht hinaus, kämpft und findet diesen Weg.
Fazit:
Ein toller Urban-Fantasy für Jugendliche ab 12 Jahren. Unheimlich spannend und mit unglaublich viel Message.
Ein Debüt, dass sich sehen lassen kann und den Autor auf meinem Radar bleiben lässt.
Und vergesst nie:Man kann jedes Leben führen, das man führen möchte. Man muss sich nur entscheiden, wie es aussehen soll!
© Pink Anemone (mit Leseprobe und Autoren-Info)
- Wolfgang Kirchner
Das Flüstern der Erde
(27)Aktuelle Rezension von: Monika_WelleDieses Buch ist der Auftakt zu der Element 8 Reihe.
Das Chaver schlicht gehalten, leider nicht auffallen, denn es wurde mit viel Liebe geschrieben.
Im Inneren des Buches wartet auf den Leser zwei wunderschöne Karten eine vorne und eine hinten im Buch.
Ungewöhnlich aber sehr schön finde ich das am Anfang des Buches die wichtigsten Charaktere aufgeführt sind aber auch die verschiedene Völker reihen sich im Vorderteil ein und auf den letzten Seiten des Buches, gibt es dann noch einen Goslar über Charaktere, Orte und und co.
Der Schreibstil ist sehr bildlich und am Anfang etwas ungewöhnlich aber sobald man im Buch ist liest es sich flüssig.
Die Geschichte hat auch Hand und Fuß und gefiel mir sehr gut, leider ist das Ende bei manchen Personen offen geblieben.
Macht aber sehr neugierig auf den nächsten Band, dieser ist schon erschienen und heißt Element 8 pochendes Erz. - Lia Haycraft
Mondtochter
(72)Aktuelle Rezension von: knutschimundIch war schon sehr gespannt auf die Geschichte. Ich habe mir vieles von den Klappentext versprochen. Ich kann nur eins sagen: Zum Glück hatte ich Urlaub!
Schon von den ersten Seiten an, hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen, ich konnte meinen kleinen Tolino einfach nicht zur Seite legen.Ich habe mich gefühlt, als würde ich mich in dieser Geschichte befinden, ich denke ich war voll und ganz in der Geschichte drin. Ich habe versucht mir die Orte bildlich darzustellen, genauso wie die Charaktere.
Die Spannung wurde sehr gut gehalten, ich konnte mich sehr gut in Gut und Böse hinein versetzen. Ich konnte mitfühlen, ich war traurig, ängstlich, erschrocken, aber es gab auch freudige Momente. Das eBook hat mich gefesselt, ich wollte es nie aus der Hand legen.
Natürlich gab es auch die nicht schönen Momente in dem Buch und diese wurden sehr gut hervorgebracht. Auch die Szenen in denen gekämpft wurden, wurden super beschrieben, es wurde auf jede Kleinigkeit geachtet.
Nach Vampiren und Werwölfe kommen nun Menschen die verschiedene Elemente beherrschen, diese wurden sehr schön umgesetzt. Elemente, dieses Thema hatten meine Töchter erst in der Schule.Die Geschichte wird überwiegend von Lucija(Ich-Erzähler) erzählt, aber es gibt auch einige Kapitel wo Sander und Umbra von ihrer Sicht berichten, ich fand es sehr interessant auch mal von anderen Charakteren die Sicht zu lesen.
Für mich hätte das Buch immer weiter gehen können, ich war sehr traurig als ich am Ende angelangt war und leere Seiten hatten. Es gibt noch 2 weitere Bände, wenn ich mich richtig informiert habe, geht es hier nicht um die selben Charaktere, es sind andere, aber es geht weiter um die Elemente und was da noch alles so kommt, nach der Geschichte von Lucija und Sander.Lucija habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie ist sehr zurückhaltend, hat aber eine offene und liebevolle Art, sie hat mich total begeistert. Lucija hat eine wundervolle Gabe, denn sie kann sich mit Krähen unterhalten.
Sander, oh ja Sander … er hat etwas ganz besonderes, etwas anziehendes und mysteriöses zugleich, er ist nett und so liebevoll. Er hat mich vollkommen überzeugt.
Das Böse, das ist Umbra, der Charakter hat mir nicht gefallen, aber nur weil sie das Böse ist, aber ohne Böse wäre es ja langweilig, ich habe sie mir vorgestellt, wie sie wohl aussehen mag, besonders wenn sie sich verwandelt. Man wird nicht Böse ohne Grund, wenn man dann die Hintergründe kennt, dann kann man auch Umbra verstehen.
Der Schreibstil von der Autorin ist sehr fesselnd und lässt sich fließend lesen, es ist alles sehr leicht zu verstehen.
- Anna Herzog
Im Bann der Elemente (Bd. 1)
(63)Aktuelle Rezension von: Alexandra_SchinkmannDas Cover gefällt mir sehr gut, vor allem durch die Glitzersprengel.
Der Klappentext hat sich recht interessant angehört.
Der Schreibstil ist ganz ok außer die Sätze vom Irrlicht, die fand ich etwas nervig durch den Sprachfehler und sehr stockend im Lesefluss zumal es öfters in der Geschichte vorkommt und nimmt dann auch die Spannung.
Die Orte so sind gut beschrieben.
Die Charakter sind leider etwas blass und auch mit Jacob bin ich nicht so recht warm geworden, am Ende von der Geschichte war er mir am sympathischsten. Er ist gerade 10 Jahre alt geworden aber man könnte meinen er wäre jünger zumal seine deutlich jüngere Schwester irgendwie reifer wirkt und auch schlauer.
Die Geschichte ist unterhaltsam und humorvoll geschrieben, könnte mich leider nicht so ganz von sich überzeugen. Spannung kommt eher erst gegen Ende auf, aber manches Geschehen war etwas seltsam bzw. unlogisch und nicht so ganz nachvollziehbar. Die Idee so gefällt mir gut und auch das mit dem Café und dem Gebäck fand ich gut. Die Geschichte ist soweit abgeschlossen, aber das Ende zeigt das es weiter geht mit einem neuen Abenteuer.
Insgesamt eine unterhaltsame abenteuerliche Geschichte mit Schwächen.
- Line Wenzel
Academia - Das unbekannte Element
(4)Aktuelle Rezension von: RajetDer Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, aus der Sicht von Nia und Aden geschildert, Spannung baut sich langsam auf.
Das Cover ist komplett (Hintergrund) in dunklem Lila gehalten, die Elemente, die auch im Roman eine wichtige Rolle spielen sind in Gold gehalten (Alchimistische Gegenstände, ein Auge in einem Kreis mit Strahlen). Die Schrift mit dem Titel des Romans rundet das Gesamtbild ab.
Der Farbschnitt ist harmonisch auf das Cover ausgelegt und führt dies ein Stück weiter – ein gelungenes Gesamtkonzept.
Fazit:
Dieser Roman ist ein Auftaktband zu einer Trilogie die in New York City (USA) im Frühjahr 1929 beginnt und es geht um Alchemie (hier Hermetik), Astronomie und Wahrsagerei.
In Roman ist der Haupthandlungsort an der Universität angesiedelt und mab wird oft recht wissenschaftlich unterhalten. Eigentlich beginnt der Einstieg mit der Eröffnungszeremonie des neu errichten Gerichtsgebäude der Stadt New York – es bricht während der Feierlichkeiten zusammen. Klar wird jetzt der Schuldige gesucht.
Dabei geraden die rivalisierenden Universitäten für Hermetik und Astronomie in den Mittelpunkt der Untersuchungen. Um zu untersuchen, inwieweit ihre Universitäten an dem Vorfall schuld sind.
Und damit treffen wir auf die junge und noch recht unerfahrene Nia Himlan, einer Hermetik Studentin, wo bei mir unklar ist warum ausgerechnet sie ausgesucht wurde an ihrer Seite der Astronom Major Aden Fenice.Beide untersuchen gemeinsam den Vorfall, bei dem das Gerichtsgebäude eingestürzt ist. Zwischen den beiden Universitäten herrscht ein gewisses Konkurrenzdenken und die beiden Charaktere begegnet sich zuerst einmal mit Skepsis. Interessenkonflikte behindern zusätzlich die Untersuchungen sowie die Einmischung einer dritten Universität der Wahrsagerei. Und damit noch andere Komponenten in die Suche nach dem Schuldigen einbringt – als ob es nicht schon kompliziert genug wäre.
Als weitere Entwicklungen deutlich machen, dass die Universitätsverwalter mehr darauf bedacht sind, ihren Ruf zu wahren, als die Wahrheit aufzudecken, erkennen Nia und Aden, dass sie viel zu gewinnen haben, wenn sie das Geheimnis aufklären – aber auch viel zu verlieren – zum Beispiel ihren Studienplatz (Nia).
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Nia Himlan und Aden Fenice. Nia ist eine unheimlich intelligente und sympathische junge Frau, die sich mit allem was ihr zu Verfügung steht, ihren Studien widmet, sie hat aber wenig soziale Kontakte. Ganz nebenbei sind auch ihre Eltern als Erfinder des Klebers mit involviert.
Aden stammt aus einer italienischen Familie (mit ganz viel Herz und Verstand) und so völlig anders als Nia. Die beiden geben ein großartiges Team ab und ergänzen sich gut. Mir hat aber auch sein Cousin, Tante und die Bäckerei gut gefallen.
Ein Roman, der mal eine etwas anderen Hintergrund hat und eine gelungene Genre Mischung zwischen Fantasy, sowie kleiner Krimi und Romanze Anteilen hat. Natürlich gibt es Neid, Konkurrenz, Intrigen und Geheimnisse auf und zu entdecken und doch gibt es noch mehr zu erzählen (Trilogie). Es bleibt abzuwarten, ob der Rest auch ins deutsche übersetzt wird und wir weiter spannende Abenteuer mit Nia und Aden erleben dürfen. Von mir 5 Sterne für diesen Auftaktband.
- Annika Meyer
Verschwundene Seelen
(45)Aktuelle Rezension von: Buchwurmchaos
"Verschwundene Seelen" von Annika Meyer besticht vor allem durch das toll gestaltete Cover und den grünen Schnitt!
Ich wusste, dass ich ein Debüt lese, ich wusste, dass ich das Buch einer sehr jungen Autorin (16 Jahre) in den Händen halte!
Ich kann den Unmut und die schlechten Rezensionen nachvollziehen, denke aber, man kann hier nicht die Maßstäbe anlegen bei der Beurteilung, die man für sich gewöhnlich beansprucht.
Annika Meyer hat eine Fantasy Geschichte geschrieben, in der sie viele bereits bekannte Muster und Inhalte von anderen Geschichten verwendete. Sie schreibt teilweise betont, angestrengt korrekt, was dem Text einen recht unrunden Charakter verleiht.
Dass sie selbst nicht viel Lebenserfahrung hat, was jetzt beispielsweise zwischenmenschliche Kontakte und Entwicklung von sozialen Beziehungen betrifft, dass ist nicht verwunderlich, die Autorin zählt sicher nicht zu den Ausnahmesternchen, die am Himmel aufleuchten.
Ob man von einer 16 Jährigen mehr erwarten könnte oder sollte, das entzieht sich meiner Kenntnis.
Und damit möchte ich klar sagen, dass ich dieses Buch natürlich nicht auf eine Stufe stelle mit Tolkien und Co..
Ich hatte von der ersten Seite an das Gefühl, hier schreibt ein junger Mensch für sehr junge Leser.
Dabei sehe ich die Leserschaft im Alter von 9 oder 10 Jahren, immer auf der Suche nach neuen und doch vertrauten Mustern, mit nachvollziehbaren Inhalten und Protagonisten aus den eigenen Reihen.
Ich glaube, ich hätte im Alter von 9 Jahren dieses Buch verschlungen, während ich heute, nahezu 4 Jahrzehnte älter, nachdem ich unzähligen Fantasy-Bestseller gelesen habe, dieses Buch natürlich nicht zu den Highlights meines Lebens zähle.























