Bücher mit dem Tag "elsass"

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33 Bücher

  1. Cover des Buches Das geheime Lächeln (ISBN: 9783453428324)
    Bettina Storks

    Das geheime Lächeln

    (93)
    Aktuelle Rezension von: Undine_Sittel

    ,,Das geheime Lächeln,, von Bettina Storks.


    Dieser Roman ist 2018 im Diana Verlag erschienen. 


    Auf 476 Seiten nimmt uns die Autorin mit auf eine Geheimnissvolle Suche. 


    Die Journalistin Emilia Lukin entdeckt auf einer Auktion ein Gemälde das ihr wie ein Zwilling ähnelt. Sie ist verwirrt und weiß nicht was sie davon halten soll.

    Ist es Zufall oder könnte es sich vielleicht sogar um ihre Großmutter Sophie handeln?

    Von ihrer Mutter Pauline bekommt sie diesbezüglich keine Information,sie hüllt sich in Schweigen. Weiß sie nichts oder will sie ihr nichts sagen?

    Emilia bekommt das traurig wirkendende Lächeln auf dem Bild nicht aus dem Kopf, sie will mehr darüber in Erfahrung bringen. 

    Sie versucht eine Spur zu finden und wird diese bis in die Provence und nach Paris verfolgen. 

    Für Wochen zieht sie sich nach Frankreich zurück um dort vor Ort zu recherchieren. 

    Es gelingt ihr tatsächlich Licht in diese Geschichte zu bringen und lernt das Leben der Sophie Langenberg kennen,ihren Großmutter. 

    Es ist das Leben einer großen aber unerfüllten Liebe. 


    Bettina Storks hat auch in diesem Buch wieder viel Gefühl für das Detail einfließen lassen, es war ein Leseerlebnis wie man es sich von jedem Buch wünscht. 

    Es spielt in verschiedenen Zeitzonen was aber sehr gut verständlich zu lesen war. Es gab keine Ungereimtheiten und jede Zeitzone war interessant geschrieben. 


    Vor kurzem hab ich ihr neuestes Buch ,,die Kinder von Beauvallon,, gelesen und nun hab ich einige Protagonisten aus dem Buch in diesem wiedergetroffen. Das finde ich persönlich immer sehr interessant. Hat mir sehr gut gefallen wie diese beiden Geschichten zusammengehören obwohl es eben keine Fortsetzung ist. 

    Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und wohlverdiente 5 Sterne. 


    Danke für dieses großartige Buch

  2. Cover des Buches Das Weingut. In stürmischen Zeiten (ISBN: 9783442488032)
    Marie Lacrosse

    Das Weingut. In stürmischen Zeiten

    (97)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Franzelin

    Ich liebe diesen Roman. Er ist extrem spannend und voller Emotionen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und flüssig. 

    Insbesondere die Beschreibung des Kriegs hat mich als Leserin sehr mitgenommen. Man kann sich alles ziemlich genau vorstellen: wie die Verwundeten auf den Feldern liegen und Franz ihnen hilft. Aber auch wie sehr alle leiden. 

    Ich würde immer wieder wütend auf Franz' Vater und Schwester. Ihr Benehmen ist einfach unentschuldbar. Sie bringen regelrecht Leiden über Franz, Irene und Franz' Mutter. Dabei ist der Rest der Roman Figuren so sympathisch und liebenswert. 

    Man schließt die Hauptfigur en sehr schnell ins Herz und lebt mit ihnen zahlreiche Tiefs durch. Ein Unglück (oder böse Tat) folgt dem anderen. Das macht das Buch aber gerade so spannend. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall schon bald lesen. 

    Den Roman kann ich nur weiterempfehlen. Und zwar mit 6 von 5 Sternen! 

  3. Cover des Buches Die Patisserie am Münsterplatz – Zeitenwandel (ISBN: 9783492316484)
    Charlotte Jacobi

    Die Patisserie am Münsterplatz – Zeitenwandel

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Heleflo

    Gleich mal vorweg, die anderen beiden Teile werde ich mir sparen.

    Das Buch ist wie eine Seifenoper zum lesen. Ich habe, glaub ich, noch nie in einem Buch so viele Intrigen, Fehden, Lügengeschichten, Irrungen und Wirrungen gehabt wie in diesem. Es war unglaublich anstrengend. Alles  was es an Dingen gibt wie Streit, Feuer, Unfall, Boshaftigkeiten haben die Autoren hier untergebracht. Zudem ist e schlecht lektoriert. Das niemandem die unlogischen Altersangaben der Protagonisten,  auf die auch noch ständig hingewiesen werden, aufgefallen sind ist echt schwach. Die Geschichte ist austauschbar in jedem Zeitalter ansiedelbar in dem es Krieg gibt und die Kinder nur mit Einverständnis der Eltern heiraten dürfen. Also vom Mittelalter bis nach dem 1. Weltkrieg. 

    Aufgrund der Bechreibung und des schönen Covers bin ich voll Vorfreude an das Buch rangegangen und wurde sehr enttäuscht. 

  4. Cover des Buches Das Verschwinden der Adèle Bedeau (ISBN: 9783958901704)
    Graeme Macrae Burnet

    Das Verschwinden der Adèle Bedeau

    (3)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Die Kellnerin Adéle Bedeau verschwindet eines Tages spurlos. Wurde sie ermordet? Oder wollte sie ihr Leben ändern?

    Manfred Baumann war Stammgast in dem Lokal, in dem Adéle bediente. Er macht sich schon immer viele Gedanken, wie er sich verhalten soll, wie er Menschen begegnen soll, was er dem Polizisten, der ihn immer wieder über Adéles Verschwinden fragt, sagen soll.

    Dieser Polizist ist Georges Gorski. Er ist in einer nicht gerade glücklichen Ehe gefangen, vertraut seinen Gefühlen und bleibt gerne an einer Sache dran. „Das Verschwinden der Adéle Bedeau“ ist der erste Band der Georges-Gorski-Trilogie, den zweiten Band „Der Unfall auf der A35“ habe ich bereits gelesen, der dritte Band scheint in Deutsch noch nicht erschienen zu sein.

    Manfred und Georges stehen im Mittelpunkt der Geschichte, aus ihrer beider Perspektiven wird erzählt, und als Leser:in kommt man schnell ins Grübeln, nicht nur darüber, wo Adéle sein könnte. Die Geschichte ist in der Vergangenheit im Elsass angesiedelt. Ein genaues Jahr wird nicht angegeben, aber es gibt zum Beispiel noch Kassettenrecorder. Die Geschichte geht vom aktuellen Geschehen aus noch weiter in die Vergangenheit der beiden Protagonisten.

    Für mich sind die Romane des Autors besonders, weil sie immer mehr Psychogramm als Kriminalroman sind. Man taucht tief in die Gedankenwelt der beiden Männer ein, Adéle ist tatsächlich nur eine Nebenfigur. Vor allem Manfred ist psychologisch interessant, und so macht man sich von Anfang an Gedanken über ihn. Inwieweit diese am Ende recht behalten? Ich sage nur soviel, dass ich das Ende stimmig finde, und meine Gedanken hin und wieder schon in diese Richtung gegangen sind.

     Burnets Romane sind besonders, weniger Kriminalroman als Psychogramme, für mich macht sie das erst recht interessant. Wer so etwas auch mag, sollte unbedingt zugreifen.  

  5. Cover des Buches Der Hexenjäger (ISBN: 9783499274671)
    Astrid Fritz

    Der Hexenjäger

    (35)
    Aktuelle Rezension von: Angela_Michel
    Klappentext
    Schlettstadt im Elsass 1448: Die Mutter der Krämerstochter Susanna liegt tot in der Stube aufgebahrt. Bruder Heinrich, päpstlicher Inquisitor und Prior des hiesigen Predigerklosters, erscheint, um Trost zu spenden. Fast väterlich sorgt er sich um die junge Frau.
    Doch bald schlägt die Fürsorge in Wahn um. Er lässt Susanna nicht mehr aus den Augen. Was sie nicht weiß: Seit einiger Zeit verfolgt Bruder Heinrich als Inquisitor die Vernichtung der <>. Viel zu spät erkennt Susanna, dass auch sie sich vor Heinrich in Acht nehmen muss.

    "Der Hexenjäger" ist mein erster Roman der Autorin Astrid Fritz.
    Der Einstieg ins Buch ist mir recht leicht gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich gewählt, so dass man das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen kann.
    Ich finde mich schnell in dieser traurigen und brutalen Zeit zurecht, in welcher der Stellenwert der Frau nur wenig vorhanden ist, dafür aber der Wahn um ihre Personen umso größer, sobald sie Weisheit und Wissen besitzen.

    In dieser Zeit findet sich Prior und Inquisitor Heinrich Kramer, Verfasser des Hexenhammers, dessen Figur weitestgehend auf historisch belegten Fakten basiert.
    Die eingefügten Rückblicke auf die Kindheit Kramers lassen erahnen, dass der junge Heinrich in einem recht zwiespältigen Verhältnis zur Weiblichkeit aufwachsen muss.
    Die Protagonistin Susanna Mittnacht, ein fiktiver Charakter,  erzählt aus der Ich- Position über ihr Leben, die Einengungen und Bedrängungen des Bruder Heinrich. 
    Wohl auf Grund der unerwiderten Liebe zu Susannas Mutter,und später Susanna selbst, setzt Kramer alles daran, Susanna zu "besitzen".
    Susanna gewährt Einblicke in den niederen Charakter des Henricus Institoris und erzählt, wie er ihr immer wieder auflauert, sie versucht zu unterdrücken und schließlich entführen lässt, um sie als Hexe auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen.

    Zitat S. 423
    "Ein Aufschneider, Täuscher und Fälscher, der sich in einer Welt voller Feinde sieht"

    Mein Fazit
    Mir hat der Roman gut gefallen und es wird sicherlich nicht das letzte  Buch sein, welches ich mir von Astrid Fritz holen   werde.

  6. Cover des Buches Mörderische Idylle: Ein Elsass-Krimi (ISBN: B0933MDGSF)
    Eduard-Florian Reisigl

    Mörderische Idylle: Ein Elsass-Krimi

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Sarini21

    Der Protagonist Christof Weinkeiler lebt und kocht im Elsass. Als auf seinem Hof ein Gast, der sich unbedingt nach Wunsch bekochen lassen wollte, tot in den Teller fällt wendet sich die Idylle zu einer mal mehr mal weniger aufregenden Ermittlungsgeschichte. Gute Freunde zweifeln an ihm und seiner Unschuld, ein mal mehr mal weniger engagierter Monsieur le Commissaire verdächtigt ihn mehrfach des Mordes an diesem Gast. Nebenher versucht Christof seine Alltagsroutine zu erhalten und seine Kochroutine weiter zu zelebrieren.

     

    Mich, als Elsass-Liebhaberin, hat das Buch recht gut unterhalten. Christof und seine Nachbarin fand ich sehr sympathisch, den wankelmütigen Commissaire eher nervig. Die Geschichte mit ihrer Aufklärung recht unspektakulär, aber passend für die Kulisse. Ich hätte mir gewünscht, dass der Autor, der Kochkunst mächtig, ein paar Rezepte anhängt. Vielleicht passiert das ja in Teil 2 den ich auf jeden Fall lesen werde.

  7. Cover des Buches Die Weihnachtsüberraschung (ISBN: 9783734112393)
    Angelika Schwarzhuber

    Die Weihnachtsüberraschung

    (59)
    Aktuelle Rezension von: madamecurie

    Buchcover:Ein Heiratsantrag an Heiligabend – was kann es Schöneres geben?

    Ein Jahr ist vergangen, seitdem Lotte bei einer Reise mit ihrer besten Freundin Katja den Weinbauern Nicolas kennengelernt hat. Schon bald wurde aus den beiden ein Paar und Lotte liebt ihr neues Leben auf dem Weingut. Die Vorbereitungen für das bevorstehende Weihnachtsfest im verschneiten Elsass laufen auf Hochtouren. Da hört Lotte ungewollt ein Telefonat mit und erfährt, dass Nicolas ihr am Heiligabend einen Verlobungsring schenken und einen Heiratsantrag machen möchte. Nichts wünscht sie sich mehr, doch Lotte hat ein Geheimnis, das eine Hochzeit unmöglich macht. 


    Ach war das schön Die Weihnachtsüberraschung bei heißen Wetter im Mai zu lesen, lach.. Es ist gut geschrieben lies sich gut lesen und gab auch einiges zum Schmunzeln .Habe  ich von meiner Freundin geschenkt bekommen, hab gerade noch gesehen das es noch zwei Bände davon gibt, die ich mir bei Gelegenheit kaufen.

  8. Cover des Buches Eine Liebe zwischen den Fronten (ISBN: 9783404179893)
    Maria W. Peter

    Eine Liebe zwischen den Fronten

    (141)
    Aktuelle Rezension von: lucyliest

    Die Französin Madeleine steht kurz vor der Verlobung mit dem preußischen Arzt Paul in Berlin, als sie die Nachricht von der Kriegserklärung gegenüber Frankreich erhalten. Paul muss als Militärarzt sofort an die Front und Madeleine versucht mit ihrem Vater wieder in ihre Heimat nach Merz zu kommen. Dabei geraten sie mitten ins Kriegsgewirr. 

    Madeleines Vater stirbt unterwegs und sie muss ihn in der Fremde beisetzen. Endlich schafft sie es doch nach Hause und trifft dort nur ihre Mutter und die algerische Magd Djamila an. Sofort setzt sie sich ein und hilft im Lazarett. Und somit beginnt ein harter Kampf, ums Überleben. Wird Madeleine Paul je wieder sehen und wie können sie wieder zusammen finden, wenn ihre Länder verfeindet sind? Madeleine macht sich auch große Sorgen um ihre Bruder Clément, der sich rebellischen Gruppen anschließt um Frankreich zu befreien. 


    Es ist ein unglaublich spannendes Buch. Maria schafft es die Szenen so bildgewaltig zu beschreiben. Grad die Kampfszenen im Krieg waren mir manchmal zu heftig. Die Emotionen schafft sie mit ihren Worten so gut zu transportieren, das man mit der durch Krankheit geschwächten Madeleine, den von Sorgen zerfressenen Paul und den fanatische für sein Land kämpfenden Clément, nachempfindet. Madeleine und Paul, die ihrem Land gegenüber loyal sind, aber noch mehr sich gegenseitig lieben und sich Sorgen machen, wie es dem anderen geht. Werden sie sich wiedersehen?


    Der geschichtliche Hintergrund ist gut recherchiert und beeindruckend detailliert. Ich kann mir nicht vorstellen, wieviel Arbeit und Zeit Maria in dieses Buch gesteckt hat. 


    Ein sehr großartiges, historisches Buch was ich wirklich empfehlen kann. 

  9. Cover des Buches Die Senfblütensaga - Wege des Schicksals (ISBN: 9783596700844)
    Clara Langenbach

    Die Senfblütensaga - Wege des Schicksals

    (31)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    In diesem zweiten Teil der Senfblütensaga treffen wir wieder auf Emma, Carl, Luise, Antoine, Emil und natürlich all die vielen anderen bekannten Gesichter aus dem ersten Teil der Saga. Emma hat es trotz vieler Hindernisse geschafft, ihr Studium abzuschließen und ist bereit für die Arbeitswelt da draußen, besonders natürlich in Carls Senffabrik, die er sehr erfolgreich betreibt. Doch der erste Weltkrieg macht ihnen schnell einen Schnitt durch die Rechnung und so sind nicht nur die Karriere, sondern auch die Hochzeit erstmal auf Eis gelegt. Das Leben in Metz unter deutscher Besatzung ist kein Zuckerschlecken, fordert so manches Opfer und hinterlässt jede Menge Kollateralschäden …

    Wie schon für Band eins, habe ich mich auch diesmal wieder für die wunderbar eingelesene Hörbuchfassung entschieden. Drei Sprecher teilen sich die Aufgabe der Interpretation des Romans und besonders Vanida Karun tut dies mit einer unglaublichen Hingabe. Überhaupt ist das Hörbuch so unwahrscheinlich lebendig, dass ich mir einbildete das Klappern der Töpfe in der Villa, das Stampfen der Maschinen in der Fabrik und das Donnerhallen der Kanonen rund um Metz hören zu können. Durch die ausgiebige Recherchearbeit – nähere Ausführungen dazu im Nachwort – die Clara Langenbach betrieben hat, wirkt das Buch sehr authentisch und lebensnah. Neben den historischen Ereignissen musste ich aber auch immer wieder mit dem Kopf schütteln über den scheinbaren Unwillen der Protagonisten miteinander zu kommunizieren. Lediglich Wilhelmine Seidel scheint das Konzept verstanden zu haben und glättet zwischendurch immer mal wieder die Wogen. Jeder der Charaktere hat sein Päckchen zu tragen und so fieberte ich ständig mit, wem seines zuerst zu schwer werden würde. Dieses Hörbuch war für mich an keiner Stelle langatmig und bekommt die absolut verdiente Bestnote mit fünf Sternen. Ich freue mich riesig, dass Teil drei schon auf mich wartet und werden diesen nahtlos anhängen. Ich spreche eine absolute Empfehlung für die Senfblütensaga und somit natürlich die Autorin Clara Langenbach aus!

  10. Cover des Buches Der Weg der Frauen (ISBN: 9783453427242)
    Marie Pierre

    Der Weg der Frauen

    (64)
    Aktuelle Rezension von: Elkes_Literaturwolke

    Inhaltsangabe:

    Diedenhofen, 1912: Natürlich erzieht die Institutsleiterin Pauline Martin ihre Schützlinge -die Schülerinnen- zu eigenständig denkenden Persönlichkeiten. Aber ganz sicher fordert sie sie nicht auf, Straftaten zu begehen, um ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen. Ihre Schülerin Sophie jedoch hat genau das getan und wurde obendrein auch noch erwischt.

    Sophie sitzt in Metz im Gefängnis und wartet auf Pauline. Für die Institutsleiterin ist es jedoch nicht nur einfach eine Stadt, sondern ihre Geburtsstadt, ihre familiäre Heimat. Und tatsächlich leben ihre Eltern noch dort. Sie hat sie jedoch seit der Übernahme des Instituts nicht mehr gesehen. Allerdings braucht Pauline eine Unterkunft, da Sophie mindestens eine Nacht im Gefängnis bleiben muss.

    Doch nicht nur ihre Eltern sind in Metz, plötzlich taucht ihr Ex-Verlobter auf. Er ist verwitwet und kümmert sich nun fortan allein um seinen Sohn. Plötzlich sieht sich Pauline alten Gefühlen ausgesetzt, dem ureigenen Wunsch, doch noch die Liebe zu finden. Aber ist er dafür der Richtige oder sucht er nur eine Mutter für seinen Sohn?

    Der preußische Hauptmann Erich von Pließnitz erfährt gerüchteweise von einem Mann in Paulines Leben. Sein Herz schlägt für sie, aber ist er ihr genug? Kann sie eines Tages ihre Schule aufgeben und etwas Liebe in ihr Leben bringen?

    Und auch ihre Angestellten erleben stürmische Zeiten und treffen schicksalsvolle Entscheidungen. Die Zeit ist reif für Veränderungen – für alle Beteiligten!

    Mein Fazit:

    Die ersten beiden Bände habe ich mir als Hörbuch gegönnt. Die Stimme von Sabine Menne hat es sehr schön vertont und die Emotionen sehr gut transportiert. Leider wurde der finale Band der Reihe nicht als Hörbuch angeboten.

    Pauline Martin leitet noch immer ein Institut und ist sehr auf einen guten Ruf und Leumund bedacht. Aber manche Konventionen empfindet auch sie als sehr bedrückend. Ihren Schülerinnen macht sie klar, dass sie nur mit Bildung ein eigenständiges Leben führen können.

    Aber es ist nicht nur im Institut Zeit für Veränderungen. In Deutschland und vielen anderen Ländern begehren die Frauen auf, wollen das gleiche Wahlrecht haben wie die Männer. Frauen wollen studieren, denn sind sie erst einmal verheiratet, sind sie den gesellschaftlichen Verpflichtungen unterlegen und es gibt kaum Wege da raus. Auch Pauline hadert mit sich. Das Lehrerinnenzölibat empfindet sie zuweilen als unmenschlich, doch für ihren Traum hält sie sich daran.

    Es ändert jedoch nichts daran, dass sie für Erich und ihren Ex-Verlobten Roland Gefühle hat und sich nun einer schwierigen Entscheidung gegenübersieht. Muss sie sich für einen von ihnen entscheiden? Und dann ist da noch Sophie, die nach dem Gefängnis auf unbestimmte Zeit ins Elternhaus zurückkehrt. Als sie wieder im Institut ist, bemerkt Pauline Wesensveränderungen. Was ist mit ihr zu Hause geschehen? Es gibt erschreckende Geheimnisse, die Pauline nur mit Hilfe ihrer Angestellten aufdecken kann.

    560 Seiten und es gibt so viel zu erzählen. Die Autorin hat es geschafft, jede Seite zu füllen und die damalige Zeit lebendig werden zu lassen. Auch als eBook ist die Atmosphäre zu spüren. Der Wind der Veränderung bläst einem um die Nase. Gespickt mit trockenem Humor und den Liebeswirren um Pauline ist es ein schöner Abschluss der Reihe, der mich ein wenig traurig zurücklässt. Ich würde gern noch mehr über die Menschen im Institut erfahren!

    Eine wunderbare historische Reihe mit liebenswerten Figuren, auch der dritte Band bekommt fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung!

  11. Cover des Buches Kaiserstuhl (ISBN: 9783548067872)
    Brigitte Glaser

    Kaiserstuhl

    (84)
    Aktuelle Rezension von: EmmaWinter

    Die Romane von Brigitte Glaser verbinden jeweils geschickt eine fiktive Geschichte mit historischen Ereignissen, die sehr gut recherchiert sind.
    Nach „Bühlerhöhe“ (spielt 1952) und „Rheinblick“ (angesiedelt 1972) ist „Kaiserstuhl“ bereits der dritte Roman, den ich von der Autorin gelesen habe.
    Im Zentrum steht jeweils eine Protagonistin, die in politische und private Begebenheiten verstrickt ist.

    1962: Henny betreibt in der Freiburger Altstadt eine alteingesessene Weinhandlung, als unversehens ihre ehemalige Liebe, ein Erzfeind aus der NS-Zeit und eine geheimnisumwobene Champagnerflasche ihr Leben durcheinander wirbeln.
    Die Autorin fängt wunderbar die Wirtschaftswunderzeit und den Lokalkolorid des Badischen ein. Da ich lange in Freiburg gelebt habe, hat mir das besonders gut gefallen.
    „Bühlerhöhe“ halte ich nach wie vor für das stärkste Buch dieser Reihe, dennoch kann ich auch dieses empfehlen, vor allem, wenn man die Gegend kennt und zudem an Deutscher Geschichte interessiert ist.

  12. Cover des Buches Modehaus Haynbach – Tage voller Hoffnung (ISBN: 9783404183722)
    Elaine Winter

    Modehaus Haynbach – Tage voller Hoffnung

    (27)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa

    Mit dem ersten Band der „Modehaus Haynbach Saga“ ist Elaine Winter ein absolut beeindruckendes Werk gelungen, das den Leser mitten in das Deutschland des Jahres 1922 katapultiert. 

    Im Zentrum steht die junge, talentierte Näherin Claire, deren Leidenschaft für ihr Handwerk auf jeder Seite spürbar ist. Als sie bei einem Auftrag Helmut von Haynbach kennenlernt und dieser für sie sogar seine Verlobung löst, scheint das große Glück zum Greifen nah. Doch die Realität holt das Paar grausam ein: Helmut wird von seinen Eltern verstoßen und steht plötzlich mit leeren Händen da – und das in einer Zeit, in der die Inflation das Land in den Abgrund reißt und Claire ein Kind erwartet.


    Elaine Winter gelingt es dabei meisterhaft, das Lebensgefühl dieser Ära einzufangen. Besonders eindringlich wird der tiefe Riss zwischen dem prunkvollen, fast dekadenten Leben des Adels und der harten, entbehrungsreichen Realität der arbeitenden Bevölkerung spürbar. Claire muss in dieser von Männern dominierten Geschäftswelt all ihren Mut zusammennehmen, um sich zu behaupten.


    Durch den flüssigen und bildhaften Schreibstil baut man sofort eine tiefe emotionale Bindung zu den Charakteren auf, was es mir unmöglich machte, den Roman aus der Hand zu legen – ich habe ihn förmlich in einem Rutsch verschlungen. Die Geschichte ist eine perfekte Mischung aus dramatischem Familienepos, einer großen Liebesgeschichte und dem spannenden Aufbau eines Modeimperiums, die durch unerwartete Wendungen bis zum Ende fesselt. Ein wahres Meisterwerk für alle, die historische Romane lieben!

  13. Cover des Buches Die Patisserie am Münsterplatz – Schicksalsjahre (ISBN: 9783492316491)
    Charlotte Jacobi

    Die Patisserie am Münsterplatz – Schicksalsjahre

    (14)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Als der erste Weltkrieg ausbricht, ist Straßburg zerrissen: Als Bewohner einer deutschen Stadt müssen die Straßburger Männer für das deutsche Reich kämpfen, auch wenn viele von ihnen Franzosen sind. Und so zerreißt es auch die Picards. Vier Jahre später warten die Großväter mit ihren Töchtern und Enkelinnen sehnsüchtig auf die Rückkehr ihrer Söhne und Enkel. Unter ihnen auch Ruth, die Enkelin von Jaques Picard. Doch als ihr Cousin Marcel endlich aus dem Krieg zurückkehrt, flammen Gefühle wieder auf, die sie für verdrängt gehalten hatte. Gefühle, die da eigentlich nicht mehr sein dürften - und am allerwenigsten in der Backstube, wo sie sich darauf konzentrieren möchte, das Familienunternehmen zu seinem alten Glanz zurückzubringen.

    Fazit: Eva-Maria Bast und Joern Precht (bei Piper als Autoren-Duo Charlotte Jacobi bekannt) gelingt es immer wieder, mich mit ihren Romanen zu fesseln. Gekonnt verflechten sie historischen Kontext mit Fiktion und lösen in mir immer wieder aufs Neue Fernweh nach Straßburg (und gutem Gebäck!) aus. Und obwohl es in der Patisserie am Münsterplatz eine große Vielfalt an handelnden Figuren gibt, fiebert man doch auch mit jeder einzelnen mit (ein wenig wie in einem Jane Austen Roman, in dem man auf den ersten 100 Seiten damit beschäftigt ist, sich zu merken, wer überhaupt wer ist, aber das wird durch das Figuren-Verzeichnis enorm erleichtert). Für mich wurde dieses Buch, wie auch schon der erste Teil vor einiger Zeit, zu einem Jahreshighlight.

    Empfehlung: Wer den ersten Teil mochte, wird sich auch in den zweiten Band restlos verlieben! <3

  14. Cover des Buches Moselland (ISBN: 9783806236736)
    Gabriele Nohn-Steinicke

    Moselland

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    Dieses Buch ist eine sehr schöne Reise von der Quelle bis zur Mündung der Mosel durch die malerischen Landschaften und die alten, pittoresken Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten und Geschichten. 


    Klappentext beschreibt den Inhalt sehr gut: „In Deutschland denken wir ganz selbstverständlich an »unsere« Mosel, das herrliche Weinland mit seinen Fachwerkdörfern, den vielen Burgen, den steilen Rebhängen, den einzigartigen Moselschleifen. Dabei lassen wir unbeachtet, dass der Fluss französischer Herkunft ist. Denn die Mosel entspringt in Lothringen, in einer ganz besonderen Landschaft im Herzen Europas und legt mehr als die Hälfte ihrer Strecke in unserem westlichen Nachbarland zurück. Wenn wir dem Lauf des Flusses von der Quelle in den Vogesen bis zur Mündung in den Rhein bei Koblenz folgen, sehen wir, dass er eine europäische Geschichte erzählt und werden gewahr, dass seine Landschaften vielfältiger und charaktervoller sind, als das Bild, das wir gemeinhin im Kopf haben, vermuten lässt. Denn die Mosel kann auch wild und natürlich sein.
    Gehen Sie mit auf Flussreise und begleiten Sie die Mosel in ihrem Lauf, entdecken Sie Orte, die Sie überraschen, berühren und begeistern werden.“


    Die Erzählperspektive ist ungewöhnlich und auch ganz toll ausgewählt worden: Die Mosel selbst führt die Leser durch diese Reise. Ihre Geschichte, die Urgeschichte inklusive, und vieles mehr erzählt sie höchstpersönlich. Ihr zur Hand geht Noviomaga, die Quellennymphe, die Moselfreunde mit vielen Tipps versorgt, besonders diejenigen, „die die ausgetretenen Pfade gerne mal verlassen“ und sich gern auf spannende Umwege begeben.


    Zunächst erklärt die Mosel kurz, wie ihre schönen Schleifen entstanden sind, dann, nach einem schnellen Umweg zum kulturgeschichtlichen Hintergrund des Mosellandes, wendet sie sich ihrem Ursprung. Schöne Bilder von Bussang, Lothringen, und den umliegenden Landschaften gibt es hier, begleitet durch den am linken Rand der Seiten gezeichneten Flussverlauf, der den gesamten Weg bis hoch nach Koblenz zeigt.


    Unterwegs geht man immer mal wieder in die Städte rein: Épinal, Toul, Nancy, Metz. Man besichtigt die blumengeschmückten Straßen, bewundert die bezaubernden Fassaden der Jugendstilarchitektur, die Kirchen, mal innen, mal außen, die Zentralplätze, etc. Die großartigen Bilder begleiten die Leser auch hier, der Flussverlauf ist am Anfang des nächsten Kapitels dabei, sodass man stets prima orientier ist.


    Die Quellennymphe weiß nicht nur sehr viel über die Mosel, die anliegenden Landschaften und Städte, sie ist sehr auskunftsfreudig und verrät fast auf jeder Seite, was man Spannendes in der jeweiligen Stadt besichtigen könnte: Werkstätte, Markthallen mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten, Pastisserien, usw.


    Weiter geht es kurz nach Schengen und schon ist man in Trier, einer der ältesten Städte Deutschlands. Viele Sehenswürdigkeiten warten auf ihre Besucher. Die Bauwerke sind hier mit Bildern und Beschreibungen, samt der Zeitleiste der Stadtentwicklung gut präsent.


    Dem „Weinland Mosel“ ist ein extra Kapitel gewidmet. Etwas zur Entstehungsgeschichte samt tollen Bildern gibt es auch hier: Die Moselschleife bei Trittenheim im Sommer und im Winter ist mein persönliches Highlight.


    Bernkastel-Kues, „die Fachwerkidylle“, sowie Traben-Trarbach, „Festungsbollwerk“, Beilstein, „das Dornröschen an der Mosel“, Bruttig-Frankel, „Eine typische Gemeinde der Mittelmosel“, und zum Schluss Koblenz sind auch sehr beeindruckend mit Fotos und Wissenswertem dabei.


    Da sind kurze Kapitel, die viel Interessantes und Wissenswertes darbieten. Auch für die Kenner halten sie paar gute Tipps parat. Die großartigen, stimmungsvollen Fotos sind ein Fest für die Sinne.


    Das Buch ist toll gestaltet: Festeinband in Dunkelblau, Umschlagblatt, hochwertiges, glattes Papier, alle 166 Abbildungen sind in Farbe. Prima als Geschenk.


    Fazit: Ein sehr schöner Bildband, der die Faszination dieser malerischen Flusslandschaft den Lesern nahebringt und Lust auf eine ausgedehnte Moselreise weckt.

     

     

  15. Cover des Buches Licht über den Reben - Ein Sommer im Elsass (ISBN: 9783426215944)
    Laura Albers

    Licht über den Reben - Ein Sommer im Elsass

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Beworben wird dieser Roman mit den Worten: "Ein stimmungsvoller Liebesroman mit prickelnder Spannung vor der Kulisse der romantischen Weinberge des Elsass in Frankreich von Laura Albers". Und das trifft es genau, eine romantische Lektüre, die zum Träumen einlädt. Beim Kauf weiss man auf was man sich hier einlässt - auf einen Liebesroman der zwar nach dem üblichen Schema abläuft, der aber einen angenehmen Schreibstil hat und leicht wie eine Sommerbrise ist, aber auch genügend Dramatik aufweisst. Man fühlt und leidet mit der Protagonistin mit und das macht doch wiederum einen guten LiRo aus. Also ich kann diesen Roman absolut weiterempfehlen und vergebe gern volle 5 Sterne.

  16. Cover des Buches Spaziergang durch das Elsass (ISBN: 9782908341027)
    J.F. Macaigne

    Spaziergang durch das Elsass

    (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Elsässer Erbschaften (ISBN: 9783492310161)
    Jean Jacques Laurent

    Elsässer Erbschaften

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Major Jules Gabin bekommt es gleich am ersten Tag in seiner neuen Dienststelle mit einem Mord an einer jungen Frau zu tun. Ist die Tote, eine Journalistin, auf eine brisante Story gestoßen oder hat ihr jähzorniger Freund sich nicht beherrschen können? 

    Je tiefer Jules Gabin in diesen Fall eindringt, desto mehr stellt sich heraus, das Motiv für diese Gewalttat muss in der Vergangenheit liegen, gab es doch 1945 einen ähnlichen Fall. 

    Meine Meinung: 

    Eine weitere Krimi-Serie, die von den Rivalitäten zwischen den verschiedenen Polizeidienststellen, die einerseits dem Verteidigungsministerium und andererseits dem Innenministerium angehören, lebt. Auf die Gendarmerie, die sich vorrangig um kleinere Straftaten kümmert, wird gerne herabgesehen, wenn es um Mord geht. 

    Zusätzlichen Konfliktstoff bietet Major Jules Gabin selbst, da er passionierter Rotweinliebhaber ist und von den delikaten Weißweinen, die im Elsass angebaut werden, nur sehr schwer zu überzeugen ist. Auch die deftige Hausmannskost ist dem Feinschmecker von Meeresfrüchten und Fisch, die er aus seiner Heimat dem Nouvelle-Aquitaine kennt, ungewohnt. Doch dank der umtriebigen Herbergsmutter Clothilde lernt er die Elsässer Küche langsam schätzen. Ach ja, Jules Gabin und die Frauen - auch ein konfliktreiches Thema. Gerade der verwöhnten Lilou und ihren ambitionierten Plänen entkommen, bekommt er es mit der ehrgeizigen Untersuchungsrichterin Joanna zu tun.  

    Die Charaktere sind gut angelegt. Der eine oder andere wird sicherlich noch eine Entwicklung durchmachen. 

    Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Beschreibung von Land und Leuten lassen Sehnsucht nach dem Elsass aufkommen. 

    Gelungen auch das Cover, das die bekannteste Attraktion der Umgebung zeigt: den Storch. 

    Fazit:

    Ein gelungener Auftakt einer Krimi-Reihe, dem ich gerne 4 Sterne gebe. 

     

  18. Cover des Buches Der Jakobsweg im Elsass: Speyer - Wissembourg - Thann, mit den Zubringerwegen von Kehl und Breisach (2025) (ISBN: 9783000227233)
  19. Cover des Buches Essen, Trinken, Erleben – Elsass (ISBN: 9783965846302)
    Natalie Lumpp

    Essen, Trinken, Erleben – Elsass

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Tine13

    Was für ein wunderbares, anregendes Buch mit vielen kulinarischen und interessanten Einkehrvorschlägen quer durch das Elsass. Man verspürt sofort das Bedürfnis, sich auf die Reise zu begeben, um all diese großartigen Orte zu besuchen und all die leckeren Spezialitäten und Weine vor Ort zu verkosten. 

    Mit diesem informativen Buch " Essen, Trinken, Erleben - Elsass" haben sich die beiden Autoren Natalie Lumpp und Frank Kämmer wirklich allergrößte Mühe gegeben, ihre Eindrücke und ihr Fachwissen über diese wunderbare Region, die Menschen und ihre Produkte vorzustellen. Gut dabei fand ich die Einteilung in Übersichtskarten der einzelnen Abschnitte mit den dazu folgenden nummerierten Empfehlungen, dabei bekommt man gleich einen wertvollen räumlichen Überblick. Die ganzen Locations werden dann kurz vorgestellt und informativ beschrieben, dabei wird auch die Angabe von Öffnungszeiten und Details wie eine Webseite oder Mailadresse nicht vergessen, was absolut praktisch ist, um weitere Informationen zu bekommen oder Anfragen zu stellen. Auch sonst sind Gestaltung, Einteilung, die dazu passenden Fotografien und Erklärungen absolut gelungen. 

    Es gibt zusätzlich lesenswerte Rubriken über außergewöhnliche elsässische Produkte, wie zum Beispiel Whiskey, Käse, Schokolade und andere regionale Produkte. Am Ende gibt es eine kulinarische Übersetzungshilfe und Erklärungen zu typischen Köstlichkeiten der Region. Dazu gibt’s auch einige spezifische Rezepte über das ganze Buch verteilt.


    Mein Fazit:

    Informatives Buch mit unzähligen Empfehlungen, was Weinverkostung und gutes Essen anbelangt, vor Ort hat man dann die Qual der Wahl ;).

  20. Cover des Buches Das magische Klavier (ISBN: 9783754652497)
    Marianne Carrera

    Das magische Klavier

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Silke_Windhorst

    Ich muss gestehen, die 4 Bände (mit dem Weihnachtsbuch) der Schleusenreihe warten schon etwas länger aufs Gelesen zu werden 😊.
    Fehler, denn hätte ich die sofort gelesen, hätte ich schon früher das Vergnügen gehabt.

    Die Autorin schreibt so spannend und fließend, man mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

    Julia erbt das Schleusenhaus im Elsass, was sie ein wenig verstört. Denn sie wohnt in Freiburg und kennt niemanden aus dem Elsass. Hinzu kommt, sie ist adoptiert. Nun, dass sie doch aufgeregt ist, vielleicht endlich zu erfahren, wer ihre leiblichen Eltern sind, kann jeder verstehen, denke ich.

    Denn ihre Adoptiveltern haben keine Dokumente über ihre leiblichen Verwandten bekommen.

    Eigentlich will Julia, das Haus nur ansehen und verkaufen. Aber das Haus zieht sie magisch an und das Klavier im Haus hat magische Kräfte, die ich hier nicht verraten möchte.

    Sie lernt Romulus kennen, dem Nachbarn und dem Enkel der Frau, der das Haus gehörte. Wird sie von ihm mehr erfahren?

    Allerdings ist da noch der Kollege von Julia, Georg der Lehrer...... der in sie "verliebt" ist. Ob man das wirklich verliebt nennen soll, weiß ich nicht. Jedenfalls spioniert er ihr hinterher und es passieren nicht so schöne Sachen.

    Eine Geschichte, die Fantasy und Krimi enthält sowie Romanze und so toll miteinander verbunden.

    Nicht umsonst heißt es so schön: "Ein spannender Liebesroman mit einem Hauch Mystik, vor der Kulisse des südlichen Elsass."

    Inzwischen bin ich bei Band 2 und tauche wieder begeistert in dem Schleusenhaus ein, wo auch wieder einiges passiert.

    Ein Leseereignis der Extraklasse.

  21. Cover des Buches Mord im Elsass (ISBN: 9783499272271)
    Jules Vitrac

    Mord im Elsass

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Also dieser Krimi hat mich mal wieder eine Nachtschicht gekostet, dabei ist er das 2. Highlight für dieses Jahr.

    Ich glaube, ich hab schon mal einen Krimi aus der Serie gelesen, zufällig ist dies der erste Band.

    Zuerst war es noch einigermaßen beschaulich, so die Rivalitäten (die dann doch noch schlimmer sind), dann der Bürgermeister, die Dorfbewohner und halt die Morde.

    Dann gab es aber sehr viele spannende Momente, als das alles so nach und nach herauskam, warum, weshalb usw. Das fand ich total spannend und ich konnte nicht aufhören mit Lesen.

    Das mit dem Mörder, da kam mir irgendwann ein vager Verdacht, den ich erst kurz vor den Ermittlern greifen konnte.

    Mir gefällt die Serie so gut, dass ich versuchen werde, alle Teile zu lesen.

    Vor allem fand ich es so faszinierend, dass da 3 ermittelnde Stellen waren, wobei eine nichts getaugt hat. Und dann die Beiden anderen, die so gut miteinander zusammen gearbeitet haben.

    Auch das Frankreichflair kam nicht zu kurz. Wobei ich dann bei der Fleischpastete, da ging es mir dann im Nachhinein wie Luc, wenn man das auch immer wüsste.

    Jedenfalls sind die Charaktere sehr liebenswert und man muss unbedingt wissen, wie es weitergeht, wobei ich ja schon einen Band kenne.

    Mein - Lesezeichenfees - Fazit:

    Mord im Elsass ist ein super spannender Krimi, mit tollen Wendungen, Highlights, super Charakteren und Elsassflair. Einfach mit 10 Feensternchen empfehlenswert. Und das beim ersten Band. Wow!!!

    Das einzige, was mir nicht so gefällt, ist das Cover. Irgendwie ist das nichtssagend für mich.

  22. Cover des Buches Mord ohne Grenzen (ISBN: 9783741288753)
    Elke Schwab

    Mord ohne Grenzen

    (13)
    Aktuelle Rezension von: HBCityGirl89
    Sabine Radek, alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter hat im kleinen Dorf Potterchen im Elsaß ein Haus geerbt. Also macht sie sich gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter Annabel auf den Weg in  das 200-Seelen-Dorf um das Haus zu besichtigen. Doch während dieser Besichtigung geschieht etwas schreckliches,Annabel ist auf einmal spurlos verschwunden.
    Verzweifelt wendet sich Sabine an ihre Freundin Tanja, ebenfalls Alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter und Kriminalbeamtin. Tanja macht sich sofort auf den Weg ins Elsass um ihrer Freundin bei der Suche nach ihrer kleinen Tochter zu unterstützen. 
    Schnell muss Tanja jedoch feststellen, dass sie es in Pottaschen mit sehr eigentümlichen Dorfbewohnern zu tun hat, die größtenteils noch in einer anderen Zeit zu leben scheinen und die ihr die Arbeit nicht gerade leicht machen. 


    Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Da das Buch im Elsaß spielt, wurden ab und zu Begriffe, Wörter oder auch mal ganze Sätze in dem Dialekt der Region eingefügt. Bei mir hat das den Lesefluss manchmal ein wenig gestört, da ich dann erst hinten nachgeschaut habe was die Wörter und Sätze bedeuten. 
    Die Länge der einzelnen Kapitel im Buch war sehr angenehm. Da die Kapitel immer recht kurz waren, hat dies immer zum weiterlesen animiert. 
    Die Personen wie auch die ganze Umgebung des Elsaß werden von der Autorin sehr gut dargestellt und charakterisiert. So fühlt man sich schnell mit den Personen verbunden und hatte die ganze Zeit das Gefühl selbst im Elsaß zu sein. 
    Da die Geschichte gleich zu Anfang sehr spannend beginnt, hatte ich zunächst bedenken, ob diese Spannung durchgehend gehalten werden kann. Diese Bedenken waren allerdings völlig unbegründet, da die Autorin es schafft vom Anfang bis zum Ende einen kontinuierlichen Spannungsbogen zu halten.
    Besonders gefallen hat mir, das neben dem Kriminalfall auch noch eine private Geschichte der beiden Hauptpersonen Tanja und Jean-Yves erzählt wurde. Durch diese Perspektiv-Wechsel in der Geschichte konnte die Spannung noch besser aufgebaut werden.
    Das Ende war für mich nicht komplett ausgereift, da für mich am Ende ein paar Fragen offen geblieben sind, im Hinblick auf die Hauptpersonen. Aber vielleicht gibt es ja nochmal eine Fortsetzung. :)
  23. Cover des Buches Das Geheimnis von Lorraine (ISBN: B09WF94CWV)
    Jana Engels

    Das Geheimnis von Lorraine

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Frau_Leserlich

    Ich habe das Hörbuch gehört und empfand die Stimme der Sprecherin als sehr angenehm. Die Geschichte fängt an damit das die lebensfrohe Isabell von ihrem Freund Sascha nach vier Jahren verlassen wird und schon länger eine Affäre hatte. Den Kredit den Isabell von ihrer Bank für ihr eigenes Café beantragt hatte wird plötzlich abgelehnt. Doch dann soll ihre Mutter und damit sie eine bedeutungsvolle Erbschaft gemacht haben einhergehend mit einem Geheimnis um eine Adelsfamilie, dass Isabell im Zusammenhang der Erbschaft lüften will. Damit war der Start in die Geschichte für mich mehr als spannend und das Abenteuer samt Liebesgeschichte ging hier erst richtig turbulent los. Besonders toll fand ich die Landschaftsbeschreibungen vom nördlichen Frankreich, man kann sich die herrschaftlichen Häuser aber auch die Natur mit viel Wald wunderbar vorstellen und bekommt große Lust auf Urlaub. Das Hörbuch hat mich viele Stunden sehr gut unterhalten und mich ein eine schöne und entspannte Atmosphäre gebracht. 

  24. Cover des Buches Der Teufel von Eguisheim (ISBN: 9783499273254)
    Jules Vitrac

    Der Teufel von Eguisheim

    (11)
    Aktuelle Rezension von: KarinJ

    Mir hat der Krimi nicht so toll gefallen, obwohl er sich flüssig liest und ich durchaus Interesse dafür entwickelt habe, wie die Geschichte weitergeht. Auf Seite 11 hatte ich zum ersten Mal den Gedanken, dass Timing nicht wirklich die Stärke der Autorin Jules Vitrac ist. Da liegt einer tot auf dem Pflaster und man holt aus gefühlt bis Adam und Eva, wenn es darum geht, wer wen leiden kann oder nicht. Das war recht oft der Fall, dass ich Beschreibungen und Erläuterungen als Störelemente empfand. Besonders der Hinweise auf den Vorgängerband hätte es für mich nicht bedurft. Die waren nach meiner Meinung für den aktuellen Fall nicht erhellend und machten mich nicht neugierig auf den vorherigen. Dann störten die falschen Fährten, die ich sofort für etwas dick aufgetragen hielt. Allerdings fand ich es gut, dass die Autorin diese zeitnah bearbeitete und man merkte, sie selbst nimmt auch nicht an, dass diese Spuren subtil gelegt wären. Ich halte es für arg übertrieben, dass der Klappentext schreibt, man würde tief in die Abgründe menschlicher Seelen steigen. Auch wenn es verschiedene, kleine Überraschungen gab in Hinblick auf die Lebensgeschichten, blieben die Figuren eher blaß. Als "herrlich schrullig" bezeichnet der Klappentext das Ermittler-Duo aus dem jungen Brigardier Luc Bato und der etwas älteren, sportlichen Chefin der Police Municipale Céleste Kreydenweiss. Für mich waren das beide nicht. Der eine singt im Kirchenchor und wird schnell rot. Die andere hat gleichzeitig mit zwei Männern was laufen und wenig im Kühlschrank. Das finde ich nicht gerade exzentrisch. Auch die weiteren Figuren genauso wie das real existierende Eguisheim konnte ich mir schlecht vorstellen. Man verlor sich in unwichtigen Details und beschrieb sie zu Unzeiten, wenn die Handlung gerade einen Höhepunkt hatte. Ich habe mir Eguisheim im Internet angesehen und die malerische, mittelalterliche Atmosphäre war für mich kaum spürbar. Vielleicht wenn man den Ort kennt, dass man diesen Krimi besser zu würdigen weiß. Sprachlich fiel die durchschnittliche Satzlänge negativ auf. Da reihte sich sehr oft ein Relativsatz an den nächsten. Lesen würde ich das Buch nicht noch einmal. Aber wenn man einmal damit angefangen hat, bietet es eine solide Unterhaltung. Ich gebe dem Krimi 3 Sterne.

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