Bücher mit dem Tag "emotional"
667 Bücher
- Rebecca Yarros
Iron Flame – Flammengeküsst
(1.236)Aktuelle Rezension von: NefinaIron Flame startet ohne Umschweife dort, wo Fourth Wing aufgehört hat und ich war vom ersten Kapitel an wieder komplett verloren in dieser Welt. Basgiath, die Drachen, die Gefahr, diese konstante Spannung,es fühlt sich an, als wäre man nie weg gewesen.
Trotzdem muss ich ehrlich sein: Für mich war dieser Band nicht ganz so stark wie der erste. Fourth Wing hat mich regelrecht überfahren, Iron Flame zieht mich eher langsam, aber gnadenlos tiefer hinein.
Violet hat es mir in diesem Buch nicht immer leicht gemacht. Sie zweifelt ständig an sich selbst, an ihren Entscheidungen und vor allem an Xaden. Ja, manche Gedankenschleifen und Konflikte wiederholen sich, und ja, ich war zwischendurch leicht genervt ABER gleichzeitig konnte ich sie so gut verstehen. Sie trägt zu viel Wissen, zu viel Verantwortung und zu viel Angst auf einmal. Ihre Verletzlichkeit hat sie für mich nur noch echter gemacht, und ich habe sie in vielen Momenten am liebsten einfach in den Arm genommen.
Xaden, dieser Mann ist ein Problem. 🔥
Immer noch verschlossen, immer noch geheimnisvoll, immer noch morally grey as hell. Die Dynamik zwischen ihm und Violet war gerade in der ersten Hälfte frustrierend, weil sie sich oft um dieselben Themen gedreht hat. Vertrauen, Lügen, Geheimnisse. Aber die Spannung zwischen ihnen war trotzdem die ganze Zeit spürbar. Und sobald sich alles zuspitzt, erinnert man sich sehr schnell daran, warum diese beiden so gut funktionieren. Nach diesem Ende habe ich ungefähr tausend Fragen und emotional absolut keine Stabilität mehr.Die Drachen sind weiterhin mein absolutes Highlight.
Tairn ist nach wie vor der grummelige, loyale Fels in der Brandung, und Andarna mit ihrer sarkastischen, leicht rebellischen Art hat mein Herz komplett gewonnen. Jede Szene mit den beiden war Gold wert und hat mir genau die emotionalen Atempausen gegeben, die dieses düstere Buch gebraucht hat.Was für mich schwächer war als in Fourth Wing:
– das langsamere Pacing
– sehr viel Politik, Strategie und Informationsflut
– einige Längen, vor allem im MittelteilAber:
Wenn Iron Flame Fahrt aufnimmt, dann richtig.
Und dieses Ende? Ich war absolut nicht vorbereitet. Ein Cliffhanger, der wehtut, Fragen aufwirft und mich sofort nach dem nächsten Band greifen lässt.Fazit:
Iron Flame ist für mich kein perfekter 5-Sterne-Nachfolger, aber ein intensiver, emotionaler und fesselnder zweiter Band. Ich liebe dieses Universum, ich liebe die Charaktere und ich bin emotional viel zu tief drin, um jetzt noch auszusteigen.Ich werde weiterlesen. Ohne jede Vernunft. 🐉🔥🖤
- Markus Zusak
Die Bücherdiebin
(4.692)Aktuelle Rezension von: _lenas-buecherwelt_"Die Bücherdiebin" zeigt, dass Worte ein Rückzugsort und ein Abenteuer sein können, doch gleichzeitig können sie auch gefährlich werden.
Der Schreibstil war etwas anders als bei den meisten Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe. Daran musste ich mich erst ein wenig gewöhnen, war dann aber schnell in der Geschichte drin.
Der Tod ist in der Geschichte der Erzähler. Er berichtet von dem kleinen Mädchen Liesel, dem er öfter in verschiedenen Situationen begegnet ist und dessen Geschichte ihn nicht losgelassen hat. Er schildert auch auf eine besondere Weise die Zeit während des zweiten Weltkriegs und berichtet über den Alltag und das Überleben in Deutschland, über Hoffnung, Schuld und eben auch über den Tod.
Liesel ist ein mutiges Mädchen, das in Büchern und Worten ihren Rückzugsort gefunden hat und die in ihren jungen Jahren schon einiges erlebt hat und nun bei Pflegeeltern aufwachsen soll. Hans Hubermann war für sie ein toller Vater und ist für sie ebenfalls zu ihrem Rückzugsort geworden. Auch Rosa Hubermann hat Liesel in ihr Herz geschlossen, sie hat nur eine andere Art und Weise ihre Liebe auszudrücken. Rudi und Max sind für Liesel zu zwei guten Freunden geworden.
Auch die Gestaltung de Buchs war etwas besonderes, mit Zeichnungen, Geschichten und Bildern von Max.
Die Geschichte hat mich nachdenklich gemacht, mich berührt und mir auch die ein oder andere Träne entlockt. - Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr
(11.882)Aktuelle Rezension von: Magische_BuchweltMeine Meinung:
"Ein ganzes halbes Jahr" ist für mich eine der bewegensten Liebesgeschichten überhaupt. Eine Geschichte über Liebe und Hoffnung.
Manchmal ändert ein Schicksalsschlag alles.
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.
Lou und Will haben mein Herz erobert beide sind authentisch gezeichnet, so dass man sich gut identifizieren und ihre Gefühle nachvollziehen konnte. Während Lou eine Lebensfreude pur ist Will auf Grund eines Unfalls verständlicher weiße oft depressiv. Beide machen im Verlauf eine große Charakterliche Entwicklung. Lou gewinnt an Stärke und Selbstbewusstsein, und Will sieht dass Leben Überraschungen bereit hält, wenn man es am wenigsten erwartet.
Ich fande die Reise die die beiden gemeinsam erleben wunderschön.
Die Autorin hat hier eine gelungene Balance zwischen Dramatik und einem zarten Humor gefunden, der die Handlung immer wieder Leichtigkeit verlieh.Tortz Wendungen, gab es Zwischenzeitlich dennoch einige Längen. Ich habe bis zum mit den beiden mitgeliefert, gelacht und geweint.
Das Ende hat mich wirklich traurig gemacht. - Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
(3.669)Aktuelle Rezension von: Ilona67Klappentext
Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.
Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.
Ich hatte es vor längerer Zeit als Hörbuch und da ich diese Reihe jetzt unbedingt komplett lesen will, habe ich mir gedacht dass ich noch einmal mit Band 1 beginne.
Ich bin mir noch nicht sicher ob ich dem Hype folgen kann aber für mich ist die Entwicklung von Feyre manchmal schwer nachvollziehbar. Mir gefällt die Welt und ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil. Allerdings habe ich schon beeindruckendere Geschichten gelesen. Ich bin gespannt ob ich da meine Meinung hingehend noch ändere weil es ja eine gewaltige Community um diese Reihe gibt und alle schon ganz aufgeregt sind, weil demnächst Band 6 und 7 erscheinen werden und sogar noch ein 8ter erwartet wird. Für mich war die Geschichte am Frühlingshof interessant aber ich hätte mir auch mehr drum herum gewünscht. Zum Beispiel von Lucien und seiner Geschichte, wobie ich glaube das diese noch irgendwann folgen wird. Also bleibe ich erstmal am Ball. Interessiert aber noch nicht gehypt.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele
(17.924)Aktuelle Rezension von: FineAnders"Die Tribute von Panem" habe ich gelesen, weil meine Tochter sich ganz dringend das Buch gewünscht hatte, und es unbedingt lesen wollte. Als es da war, hab ich´s halt auch gelesen.
An sich fand ich die Geschichte irre toll, spannend und mitreißend, gradezu süchtig machend.
Aber den Schreibstil mochte ich nicht so sehr. Durch die Erzählung aus der Sicht der Hauptdarstellerin ist von vorneherein klar wie es ausgehen wird. Außerdem blieben die anderen Charaktere dadurch eher farblos für mich.
Ja und dann... muss es denn so derartig brutal sein? Das war erschreckend. Ich hätte mir da wenigstens tiefere Hintergrundinformationen gewünscht, wie diese Brutalität zustande kommt.
Trotzdem lese ich auch die restlichen Bücher dieser Reihe. Ich mag Unvollständigkeit nicht und es ist spannend.
- Anna Todd
After passion
(4.898)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteDer erste Band rund um Tessa Young und Hardin Scott ist ein Roman, der polarisiert – und genau darin liegt seine Stärke wie auch seine Schwäche. Die Geschichte beginnt vielversprechend: Tessa, ehrgeizig, kontrolliert und von ihrer Mutter streng geführt, startet voller Erwartungen in ihr neues Universitätsleben. Ihr geordnetes Weltbild gerät jedoch sofort ins Wanken, als sie auf Hardin trifft – tätowiert, launisch, abweisend und dennoch unwiderstehlich.
Die Dynamik zwischen den beiden ist das Herzstück des Romans: ein ständiges Hin und Her aus Anziehung, Streit, Leidenschaft und Verletzung. Dieses toxische Muster ist bewusst ins Zentrum gestellt und wird nicht beschönigt. Genau das macht die Geschichte so mitreißend – und gleichzeitig so anstrengend. Man schwankt als Leser zwischen Faszination und dem Drang, beide Figuren kräftig zu schütteln.
Besonders gelungen ist die Entwicklung, die Tessa durchläuft. Trotz aller Naivität, die sie an manchen Stellen schwer erträglich macht, bleibt sie als Figur greifbar. Hardins Hintergrundgeschichte verleiht ihm Tiefe, auch wenn sein Verhalten oft schwer zu entschuldigen ist. Das Umfeld – Freunde, Familie, Universitätsleben – wirkt lebendig und gut durchdacht.
Allerdings verliert der Roman gegen Ende deutlich an Schwung. Situationen wiederholen sich, Konflikte drehen sich im Kreis, und man hat das Gefühl, dieselben Szenen mehrfach zu lesen. Die 700 Seiten hätten gut und gerne etwas gestrafft werden dürfen. Dennoch bleibt der Sog bestehen: Man will wissen, wie es weitergeht, selbst wenn man sich über die Figuren ärgert.
Fazit: Der Roman ist keine literarische Offenbarung, aber eine fesselnde, emotional aufgeladene Geschichte, die einen trotz aller Schwächen nicht loslässt. Wer leichte, dramatische New‑Adult‑Lektüre sucht und sich nicht zu schnell von unreifen Charakteren aus der Ruhe bringen lässt, wird hier gut unterhalten. Der Hype ist vielleicht nicht ganz nachvollziehbar – aber neugierig auf den zweiten Band macht der Auftakt allemal.
- Mona Kasten
Save Me: Special Edition
(3.546)Aktuelle Rezension von: JuliaCozyJa, ich weiß, ich bin bei der Reihe wohl etwas spät dran 😅😂 Aber ich will jetzt unbedingt die Maxton Hall-Serie schauen und davor muss ich aber die Bücher gelesen haben ☺️ Genau aus diesem Grund habe ich beschlossen, die Reihe als Hörbuch zu hören. Und was soll ich sagen, ich frag mich wirklich warum ich die Reihe nicht schon viel früher gehört habe.
Ruby ist so ein unfassbar toller Charakter, sie hat ein Ziel und einen Traum und kämpft dafür, auch wenn es nicht immer einfach ist. Und dann noch James, der sich alles mit Geld kaufen könnte, doch niemand fragt ihn, was er wirklich möchte.
Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, und ich liebe das Academy-Setting, man hat das Gefühl, man ist live dabei ☺️
Das Ende war echt schlimm, und das möchte ich so nicht hinnehmen. Deshalb muss ich direkt Band 2 weiterhören😅🙈🩷
- John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(12.813)Aktuelle Rezension von: Trishen77"Eigentlich ist fast alles eine Nebenwirkung des Sterbens."
Ich bin bereits seit Eine wie Alaska ein großer Fan des amerikanischen Autors John Green und seiner Jugendromane, die oft die Feinheiten dieses Genres und einzigartigen Thematiken verknüpfen. Ich weiß nicht, was es genau ist, das seine Bücher so ehrlich und doch so gut erzählt erscheinen lässt, aber in seinen Büchern fühle ich wohl, wie es mir sonst nur bei Autoren wie John Irving, Jorge Luis Borges oder den Gedichten Rilkes passiert. Was ihn jetzt nicht mit einer dieser Autoren konkret in Verbindung setzten soll, aber es ist da eine unkomplizierte Präsens in seinen Geschichten, Personen, seiner ganzen Sprache, die der Erfahrung des Lesens ein wenig das Glasscheibenhafte, das Hindernis nimmt, was manchmal zwischen Leser und Lektüre steht.
Gleich vorweg: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ein wirklich tolles Buch. Es ist vollkommen unprätentiös, es wirkt auf dem Leser, ist ein wunderbar unüberladenes Erlebnis. Es erreicht uns im Kleinen und es erreicht uns im Großen, ist eines dieser Bücher, an dem wir nicht vorübergehen können, sondern kurz innehalten, vielleicht nicht einmal genau wissen warum wir innehalten, aber eins ist klar: das Innehalten genügt als Grund, die Rührung genügt als Schleife auf dem Moment, das Buch, gelesen, in der Hand, genügt als vollendeter Ruf an das Leben in uns allen.
"-und sofort bekam ich Angst, dass die Leute über mich, wenn ich starb, auch nichts anderes zu sagen hätten, außer das ich tapfer gekämpft hätte, als wäre das einzige, was ich je getan hatte, Krebs zu haben."
Und um Leben geht es in diesem Buch, viel mehr, als in vielen anderen Büchern, in denen die Menschen tatsächlich die ganze Zeit einfach nur leben.
Hazel Grace ist 16 und kann nur noch durch zugeführten Sauerstoff aus einer Flasche überleben, die sie mit sich herumtragen muss; Krebs in der Schilddrüse, Metastasen in der Lunge - unheilbar, nur noch aufhaltbar. Gelegentlich geht sie einmal in der Woche zu einer Art Gruppentherapie in einer Kirche für krebskranke Kinder. Dort trifft sie eines Tages einen Jungen, der selber mal an Krebs erkrankt war, jetzt aber gesund ist. Und es scheint, dass er sich auffällig für Hazel interessiert...
Es ist natürlich letztlich unbeschreiblich, wie nah einem ein Buch nach der Lektüre steht. Also nicht nur, wie nah es einem geht, sondern wie sehr man darin, abseits vom Thema, Spuren einer lebendigen Wirklichkeit und Wesenhaftigkeit spürt - oder, altmodisch gesagt: Dass es ist, als wären die Romanfiguren Teilnehmer an einem Spiel, das auch wir spielen, wenn wir das Buch wieder geschlossen haben. Solche Bücher erreichen uns mit ihrem Thema stärker als andere, nicht weil sie Illusionen fabrizieren oder unterstützen, sondern weil sie offenbaren, was gültig ist in allem, egal ob Realität oder Fiktion. Eins davon ist sicherlich die Liebe und dieser Roman zeigt auch noch einige mehr.
"Jedenfalls sind die wahren Helden nicht die Leute, die Sachen tun; die wahren Helden sind die, die Dinge BEMERKEN, die AUFMERKSAM sind."
Im Grunde ist die Geschichte eine Liebesgeschichte – und dass sie viel, viel mehr ist, lässt diesen letzten Punkt trotzdem nicht in Vergessenheit geraten. Von den Szenen, durch die diese Buch sich bewegt, haben mich viele berührt, viele habe ich mit Spannung und Aufmerksamkeit verfolgt, viele sind mir als sehr gut geschilderte Gesten im Gedächtnis geblieben, die Kleinigkeiten eines Buches eben, die seine Lektüre zu einem riesengroßen Raum machen, den man nach der Lektüre nicht sofort verlassen kann, weil man ihn noch eine ganze Weile durchwandern muss. Übergreifend (Achtung SPOILER) hat mich aber letztendlich die Szene berührt, in der das Motto, die Essenz dieses Buches in aller Deutlichkeit hervortritt, wie sonst nur in einem Film , der einen sehr ähnlichen Namen und eine ähnliche Botschaft trägt. Die Szene in der Gus zu ihr sagt und man weiß, dass es das ganze Buch einfängt und letztendlich in diesem Satz der Punkt hinter die Aussage gesetzt wird, wodurch sie vollkommen ist:
"Das Leben ist schön, Hazel Grace."
Ein Moment zum Heulen. Aber auch ein Moment um John Green zu danken. Weil er ein großartiges Buch geschrieben hat. Denn damit ist natürlich nicht alles gesagt - aber das Wichtigste.
Nachtrag: Es grenzt vielleicht schon an Blasphemie, wenn ich mir erlaube hier zwei Bücher anzuhängen, die keineswegs genau wie dieses Buch sind, ja noch nicht mal mit derselben Grundthematik arbeiten, aber denjenigen gefallen könnten, die auch dieses Buch gut fanden, und vielleicht stelle ich sie auch nur hier noch hinten an, weil sie mir ebenfalls sehr am Herzen liegen:
Das also ist mein Leben
Die Nackten
Auch sehr zu empfehlen ist natürlich "Eine wie Alaska", Greens Debüt, ähnlich einzigartig wie dieser Roman. - Anna Todd
After love
(2.705)Aktuelle Rezension von: belli4charlotte„After Love“ ist für mich der bisher schwächste Teil der Reihe. Obwohl Anna Todd ihren gewohnt fesselnden Schreibstil beibehält und es durchaus Kapitel gab, die ich schnell verschlungen habe, wirkt dieser Band insgesamt deutlich langatmiger und mit unnötigem „Puffer-Material“ gefüllt. Die ständigen Wiederholungen – sowohl in den Streitereien als auch in den erotischen Szenen – lassen die Handlung oft auf der Stelle treten.
Die Beziehung zwischen Tessa und Hardin zeigt hier ihre destruktivste Seite. Beide verhalten sich widersprüchlich, egoistisch und emotional unausgeglichen, was zwar zur Dynamik der Reihe gehört, aber in diesem Band besonders ermüdend wirkt. Tessas Entscheidung, nach Seattle zu gehen, fand ich grundsätzlich stark – umso unverständlicher war ihr anschließendes Hin-und-Her, das die dringend nötige Beziehungspause ad absurdum führt. Auch Hardins Verhalten bleibt problematisch: Er erwartet Kompromisse, die er selbst nicht bereit ist einzugehen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist Tessas Vater, dessen Auftauchen zwar Potenzial gehabt hätte, aber durch den extremen Zufall und die oberflächliche Behandlung seiner Probleme eher konstruiert wirkt. Ähnlich verhält es sich mit dem großen Twist am Ende: überraschend, ja – aber nicht organisch eingebettet und ohne echten Einfluss auf die bisherige Handlung.
Was mich am meisten gestört hat, ist die zunehmende Überzeichnung der Figuren. Tessa wirkt stellenweise fast überperfekt, während sich gefühlt jeder Charakter um sie dreht. Gleichzeitig bleibt Hardin in seinen Mustern gefangen, ohne dass die Geschichte diese Dynamik wirklich hinterfragt. Das Vierecks-Drama setzt dem Ganzen die Krone auf und wirkt unnötig aufgebläht.
Trotz all dieser Kritikpunkte bleibt die Reihe fesselnd – Todd versteht es, Emotionen zu schüren und Cliffhanger zu setzen. Doch „After Love“ verliert sich zu sehr im Drama und zu wenig in echter Entwicklung. Für Fans der Reihe sicher lesbar, aber im direkten Vergleich zu den Vorgängern deutlich schwächer.
Fazit: solide Fortsetzung mit starken Momenten, aber zu viel Wiederholung und zu wenig Substanz. 3 von 5 Sternen.
- Hanya Yanagihara
Ein wenig Leben
(643)Aktuelle Rezension von: Dini237Ich bin, wie viele andere auch, irgendwie sprachlos. Das Buch wird noch lange nachhalten und das macht es wirklich zu etwas besonderem.
Die ersten 300 Seiten waren schwere Kost. Auch zwischendurch war ich nicht ganz überzeugt vom Schreibstil und von den Sprüngen. Das muss man mögen. Die Story an sich und wie die einzelnen Kapitel jedoch manchmal geschrieben waren, haben mich sehr mitgenommen.Es ist müßig zu lesen, aber ich bereue es keine Sekunde.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn
(8.323)Aktuelle Rezension von: Ellaa_Meine Kurzeinschätzung: Fast hätte ich doch glatt vergessen, diese wundervolle Reihe zu Ende zu lesen. ♡ Die Tribute von Panem haben mich mit Haut und Haar für sich gewinnen können- und ich habe den Band mit einem weinenden und lachenden Auge zugeschlagen. Eine Dystopie voller Stärke, Hoffnung und Verlust. Liebe, Tiefgründigkeit und Feingefühl. Ich könnte ewig so weiterschwärmen. Ein muss für all diejenigen, die die Filme lieben. ♡ Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen- Und möge das Glück stets mit euch sein.. *Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler. Es handelt sich um den dritten und letzten Band der Trilogie.*
Cover: Das Cover gefällt mir wirklich gut. Auch hier sieht man das Gesicht einer jungen Frau mit stechenden grünen Augen. Während der erste Band mit grünen Blättern verziert wurde und der zweite Band eine tiefrote Farbe zeigt, erstrahlt der dritte und letzte Band in einem satten mitternachtsorange. ♡ Ich finde es wirklich wunderschön, dass die Bände von der Optik so perfekt aufeinander abgestimmt sind. Bei diesem Band starrt einen das junge Mädchen dieses Mal an. Frontal. Mit ihrem ganzen, jugendhaften Gesicht- Der Zorn steht ihr ins Gesicht geschrieben. Einfach eine wunderschöne und passende Gestaltung! ♡
Schreibstil: Der Schreibstil von Suzanne Collins hat mir wieder sehr gut gefallen. ♡ Er ist unheimlich flüssig und leicht zu lesen und der Sogeffekt erst einmal. Ich konnte mit dem Lesen zwischendrin gar nicht mehr aufhören. Ich liebe einfach die Welt die sie erschuf, die Rebellen, Gesellschaftskritiken und unperfekten, realistischen Charaktere. :) So muss es sein! Sehr detailliert, bildlich, aber auch düster und eindringlich. Definitiv Bücher die mir für immer im Gedächtnis bleiben werden. Ganz ganz große Liebe! ♡ Ich oute mich hiermit als Fan. :) Jedes Buch hatte ein für sich großes Überthema, hier waren es definitiv: Neuanfänge und Heilung. Und nichts anderes habe ich mir für Katniss gewünscht. Diesem tapferen 17 jährigen Mädchen, die schon schlimmes sehen musste und noch viel schlimmere Dinge tun. Ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin und bin sehr neugierig, wie mir diese gefallen werden.
Idee: Die Idee hat mir wirklich sehr Gut gefallen und war perfekt gegliedert und intelligent aufgebaut. Dieser Band steckte wirklich voller Emotionen und hat nicht nur die Charaktere, sondern auch mich, wirklich mitgenommen. In jeder Zeile klebte Schmerz und Verlust.. Zunächst müssen sich alle nach den letzten Geschehnissen sammeln- das Einleben mit den strengen Regeln aus Distrikt 13, die Heilung nach den letzten Spielen und die Zerstörung von Distrikt 12.. Coin will Katniss fit und als Figur für die Rebellen haben, doch sie funktioniert nicht ganz so, wie Coin sie haben will.. Katniss muss sich immerwieder der harten Realität stellen, um nicht nur ihre Rolle zu erfüllen, sondern sich den wahren Feind vor Augen zu führen: Snow.. Der auch Peeta in seiner Gewalt hat und so seine kleinen, aber feinen Spiele mit Katniss spielt.. Als er schließlich befreit werden kann, ist Peeta nichtmehr er selbst. Durch das Jägerwespengift manipuliert, sieht er Katniss als Feind an und versucht ständig sie umzubringen. Zudem kommt Katniss oberste Mission: Snow endlich zu töten und als Soldat an vorderster Front mitzukämpfen. Katniss muss nicht nur hart dafür trainieren.. Sie muss auch ein gefährliches Spiel spielen, um ihre Ziele zu erreichen.. Und nicht nur ein Verbündeter kommt dadurch ums Leben.. Als Snow endlich besiegt scheint, bricht die nächste Lawine über Katniss ein.. Und sie muss sich eingestehen, dass sie die Menschen um sich herum nicht nur teilweise falsch eingeschätzt hat, sondern auch Coin komplett zum Opfer gefallen ist. Wer überlebt diese Hungerspiele und wer nicht? Wer geht wahrhaftig als Sieger hervor? Das Ende hat mir unendlich gut gefallen.. Endlich ist der Krieg vorbei, Katniss und Peeta glücklich, die Spiele endlich nur Geschichte- ich hätte mir kein besseres Ende für alle gewünscht! ♡ Außer natürlich für Prim und Finnick tat es mir unendlich leid.. Nichts desto trotz, ist es eine wundervolle Reihe und auch insgesamt ein würdiges Ende. ♡
Charaktere: Die Charaktere haben mir wirklich sehr gut gefallen. Katniss muss wirklich füchterliches in diesem Band durchmachen. Man merkt, dass die letzten Hungerspiele, aber auch die Zerstörung ihres Distrikts sie nicht kalt gelassen haben.. Heilung, Wut, Trauer, aber auch Hoffnung sind die Worte, die am besten aufzeigen, was sie durchmacht. Genau dasselbe durchleben auch Finnick und Joanna. Peter macht eine komplette Wesensveränderung durch, vor allem durch die Folterungen im Kapitol, er und Katniss taten mir unendlich leid.. Denn es scheint zunächst, als hätten die beiden sich verloren.. Hasscharakter war hier definitiv Snow, vor allem aber Präsidentin Coin für mich. Was eine berechnende Persönlichkeit.. Gruselig! Wer mich ein wenig enttäuscht hat zum Ende hin, war Gale. Obwohl er komplett für Katniss da war, ihr immer zur Seite stande und ihr hilft, haben mir seine Handlungen und Einstellungen echt nicht gefallen.. leider! Ich freue mich, dass alle mir liebgewonnenen Charaktere ein würdiges Ende bekommen haben. Auch wenn viele Charaktere wie z.B. Finnick, leider starben. Als nächstes möchte ich unbedingt noch "Das Lied von Vogel und Schlange" lesen und hoffe, dass dieses Spin- Off meine Erwartungen erfüllen wird. ♡
Mein Fazit: Ich kann gar nicht anders als 5 Sterne zu vergeben. ♡ Die Tribute von Panem sind meine Seelenbücher- voller Emotionen und Verlust & eine Achterbahnfahrt der Gefühle durch und durch. Obwohl ich mir auch sehr gerne die Filme ansehe, sind die Bücher jedoch nochmal ein ganz anderes Fanerlebnis. Ich liebe einfach alles daran: Die Charaktere, die Idee und die kleinen, aber feinen Gesellschaftskritiken. Die Tribute von Panem haben hier ein wundervolles und verdientes Ende gefunden. ♡ Jetzt bin ich schon sehr neugierig auf die Zusatzbände und hoffe, sie werden dem Ganzen irgendwie gerecht. :) Eine ganz klare Leseempfehlung! ♡
- Mona Kasten
Begin Again
(3.468)Aktuelle Rezension von: Maike_MerkerWas ein toller Auftakt der Reihe.
Der Schreibstil von Mona Kasten ist toll und das Buch hat mir sehr gut gefallen.
Ich mochte Allie, Kaden & die restliche Clique super gern, die Tension zwischen den beiden war toll und ich habe ein wenig mit den beiden mitgelitten. Bin gespannt wie die Geschichten der anderen sein werden 🤭 - Veronica Roth
Die Bestimmung - Letzte Entscheidung
(3.117)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneTris und Four stehen vor einer gewaltigen Herausforderung. Die Stadt, die sie einst als ihre Heimat betrachteten, ist nun ein Schlachtfeld, auf dem Loyalitäten auf die Probe gestellt werden. Der Widerstand gegen Evelyn hat die Stadt verlassen und sich in die Ungewissheit der Außenwelt gewagt. Dort, wo sie dachten, Freiheit zu finden, wird ihnen schnell klar, dass die Realität viel komplexer ist. Die Welt außerhalb der Stadt ist nicht nur unberechenbar, sondern auch voller Gefahren, die sie sich nie hätten vorstellen können. 🤔
Die moralischen Dilemmata, die ihnen begegnen, sind erdrückend. Entscheidungen, die sie treffen müssen, könnten nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch das der gesamten Menschheit beeinflussen. Erinnerungen können gelöscht und Städte manipuliert werden – ein „Reset“, der alles verändern könnte. Doch wer hat das Recht, über das Schicksal anderer zu entscheiden? Und vor allem: Wer gehört wirklich zu wem? 😖🧐
Inmitten all dieser Turbulenzen ist die Beziehung zwischen Tris und Four auf der Kippe. Die Versprechen der Ehrlichkeit scheinen in den Schatten der Unsicherheiten zu verschwinden. Tris, die sich oft in ihrer eigenen Unsicherheit verliert, kämpft nicht nur gegen die äußeren Bedrohungen, sondern auch gegen ihre eigenen inneren Dämonen. Ihre Entscheidungen, die sie trifft, um die Welt zu retten, könnten sie letztlich auch auseinanderreißen. Wird die Ehrlichkeit, die sie sich geschworen haben, ausreichen, um ihre Verbindung zu retten, oder wird sie zur letzten Waffe, die sie gegeneinander richten? 🥺
Der finale Konflikt ist nicht nur ein Kampf zwischen Fraktionen, sondern auch ein Kampf um die eigene Identität und um das, was es bedeutet, für etwas Größeres einzustehen. Trauer und Verlust sind ständige Begleiter, während sie versuchen, einen Neuanfang zu finden. Die Themen Opferbereitschaft und Verantwortung sind allgegenwärtig und fordern von Tris und Four, alles zu riskieren, um das zu schützen, was sie lieben. 💔
Das Finale ist ein wahrer Pageturner, der den Leser mitreißt und nicht loslässt. Die Emotionen sind intensiv, und jede Entscheidung hat Konsequenzen, die weit über den Moment hinausreichen. Tris mag vielleicht nicht immer sympathisch sein, doch ihr innerer Konflikt ist nachvollziehbar. Ihr Entschluss, die Dinge zu ändern, wird Herzen brechen und gleichzeitig Hoffnung schenken. ⚡
Insgesamt ist es ein actionreiches Finale, das mit Tränen und gebrochenen Herzen gefüllt ist. Es ist eine Geschichte über die Suche nach Identität, die Herausforderungen des Lebens und die Kraft der Liebe, die selbst in den dunkelsten Zeiten bestehen bleibt. 🥹💔
- Mona Kasten
Save You: Special Edition
(2.477)Aktuelle Rezension von: MarliesdolasIch bin von dem Buch von Mona und Karsten absolut begeistert! Ihre Schreibweise ist fesselnd und inspirierend, und die Charaktere sind lebendig und gut ausgearbeitet. Die Handlung zieht einen sofort in ihren Bann und bietet viele unerwartete Wendungen. Mona und Karsten sind großartige Autoren, die es verstehen, eine packende Geschichte zu erzählen. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen!
- Jojo Moyes
Ein ganz neues Leben
(1.946)Aktuelle Rezension von: Katrin1Ich habe dieses Buch in einer Bücherecke gesehen und kannte nur die Autorin aufgrund des Films "Ein ganzes halbes Jahr" welcher mich tief berührt hat. Als ich feststellte, dass es sich bei Ein ganz neues Leben um die Fortsetzung handelte, konnte ich es kaum erwarten und ich wurde nicht enttäuscht. Ein wunderschönes Buch, eine gelungene Fortsetzung mit allen Gefühlen, die nach so einem Erlebnis dazugehören um zurück in ein ganz neues Leben zu finden.
- Sebastian Fitzek
Das Kalendermädchen
(687)Aktuelle Rezension von: Kathis-LeseeckeIch habe das Cover so wie das Buch überall gesehen und da war schon klar dieses Buch muss ich lesen.
Der Schreibstil ist unglaublich fesseln, flüssig, so dass das Buch innerhalb kurzer Zeit aufgrund des hohen Tempos sowie den kurzen Kapitel durchgelesen war.
Die Geschichte wird in mehreren strengen, unterschiedlichster Personen erzählt, die sich nach und nach Verbinden.
Ganz besonders fand ich es auch gut, die Unerwarteten Wendungen bis zum Schluss (wie so häufig bei Fitzek)
Kleine Cliffhanger sorgen für ständigen Lesedruck so dass ich immer wieder wissen wollte, wie es hier in dieser Situation weitergeht.
Teilweise einiges sehr brutal zu lesen aber das macht einen guten Psychothriller doch aus.
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Sekunde mitgerissen.
Von mir gibt es hier ganz klar eine Empfehlung und ich freu mich schon auf das nächste Buch von dem Autor. - Laura Kneidl
Berühre mich. Nicht.: Special Edition
(2.326)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsSage flüchtet aus ihrer Heimatstadt, um ihr Trauma zu überwinden. Doch dieses begleitet sie nach wie vor auf Schritt und Tritt bis sie auf Luca trifft.
Ich habe vor wenigen Wochen schon ein Buch von Laura Kneidl gelesen, das mir nicht gefallen hat, wollte ihr aber nochmal eine Chance geben, da ihre Bücher ja doch sehr beliebt sind. Aber auch dieses war einfach nichts für mich.
Schon als ich herausgefunden habe, dass Sage panische Angst vor Männern hat, war ich etwas verwirrt. Natürlich will ich auf keinen Fall behaupten, dass es sowas nicht in der Realität gibt. Jedoch empfand ich es in diesem Buch eher als unrealistisch. Auf der einen Seite hat sie so Angst, dass ihr irgendwas passiert. Auf der anderen Seite lebt sie jedoch allein in einem Auto und weigert sich auch jegliche Hilfe anzunehmen. Für mich ist der eigene Schmerz und Kummer noch lange kein Grund seine Mitmenschen schlecht zu behandeln und das ist genau, was Sage getan hat. Ihre Freunde tun so viel für sie, doch sie gibt nichts zurück, entschuldigt sich nichtmal für ihre Ausbrüche. Natürlich kann sie selbst nichts für ihre Panikattacken, jedoch finde ich es falsch, dass ihre Mitmenschen denken müssen, dass diese Schuld wären, nur weil sie es nicht aufklärt. Dann ist da Luca, der perfekte Mensch und Freund, dem Sage aber leider auch so gut wie nichts entgegenbringt. Ganz auf einmal hat Sage auch keine Angst mehr vor Männern, was ich auch sehr unrealistisch finde, vor allem weil dies am Anfang des Buchs ja doch sehr präzise beschrieben wurde. Allgemein ging es auch nur darum, was auch der Grund dafür ist, dass man am Ende des Buches genauso viel über Sage und ihre Vergangenheit weiß wie zu Beginn.
Das Ende hat für mich leider alles noch schlimmer gemacht. Sages Verhalten gegenüber Luca mal wieder komplett unbegründet. Vielleicht hätte sie auch weniger Angst, wenn sie mal etwas dagegen unternehmen würde gegen ihr Problem.
Trotz allem empfand ich die behandelten Themen als sehr wichtig. Hier wird das Thema eines Traumas tiefer aufgegriffen, was bestimmt für viele andere Leser sehr interessant sein kann. Nur leider nichts für mich. - Colleen Hoover
Nur noch ein einziges Mal
(2.009)Aktuelle Rezension von: AnnekatrinchenDieses Buch ist so berührend und gleichzeitig mutbringend. Ich habe mit Lily, Atlas und Ryle mitgefühlt und ihnen mein Herz geöffnet. Lily war so mutig, mit ihrer Entscheidung. Atlas war mit seiner feinfühligen Art genau richtig. Ryle empfand ich sehr traurig aber auch sehr erfüllt von Liebe, welche letztendlich aber doch nicht reichte.
- Maggie Stiefvater
Nach dem Sommer
(2.942)Aktuelle Rezension von: QueerBeetReadsIch hatte große Hoffnung in dieses Buch gesteckt: Die Prämisse mit Werwölfen, die Jahreszeiten und die Liebe zwischen Sam und Grace klingt toll und der Anfang macht das auch nicht schlecht. Die Beschreibung der Wälder um Mercy Falls, die jahreszeitlichen Wechsel und die Grundidee, dass Sam nur im Sommer Mensch sein kann, haben mich neugierig gemacht.
Allerdings kam schon nach einiger Zeit die Ernüchterung:
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Erzähltakt & Spannung: Über lange Strecken passiert relativ wenig. Einige Abschnitte zogen sich für mich wie Kaugummi, und ich hatte oft das Gefühl, die Handlung komme nicht richtig voran.
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Übersetzung: Ja, manche Stellen wirken einfach hölzern oder nicht ganz rund – als hätte die Übersetzung an manchen Orten stark nachgebessert werden müssen. Das stört, wenn man sich eigentlich in der Geschichte verlieren möchte.
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Emotionale Bindung: Ich konnte mich mit den Charakteren nicht so stark identifizieren, wie ich gehofft hatte. Sam und Grace bleiben in manchen Momenten zu distanziert, was dazu führt, dass mich die Gefühle nicht durchgehend mitgerissen haben.
Ich habe das Buch nach etwa 200 Seiten abgebrochen, weil ich nicht das Gefühl hatte, weiterzukommen oder wirklich „drin“ zu sein. Vielleicht lohnt sich die Reihe für Fans von Werwolf-Jugendfantasy, die mit langsamer Entwicklung leben können. Aber für mich war es nicht stark genug, um durchzuhalten.
Fazit: Gute Idee, schöne Elemente – aber in der Umsetzung schwach in puncto Tempo und Emotion. Daher nur drei Sterne von mir und keine Empfehlung, wenn man lesen will, um ganz abzutauchen.
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- Andrzej Sapkowski
Der letzte Wunsch
(850)Aktuelle Rezension von: R_D1Viele geschlossene Fantasy-Zyklen haben das Problem eines langweiligen, langsam erzählten ersten Bandes.
Das ist hier anders!
Das Buch erzählt vom in sich gekehrten Hexer Geralt und seinem heiteren Gefährten, dem Barden Rittersporn, die wir durch ihre mittelalterliche Welt begleiten. Bereits in diesem ersten Band begegnen wir vielen verschiedenen Figuren und Spezies: Yennefer, Pavetta, Igel, Nenneke, Zauberinnen, Priesterinnen, Monster, Götter, Elfen, ... und werden über die Verquickung so mancher Schicksäle aufgeklärt. Diverse Anspielungen auf Märchen lassen uns in Geralts Welt schnell Orientierung finden.
Der Erzählstil ist dialogreich und folgt einem zügigen Tempo. Auf keiner einzigen Seite langweilte ich mich!
Über die Figurenrede werden Rückblenden, Binnenerzählungen und trockener Humor eingebaut. Glückseligkeiten, die den Figuren widerfahren, durchbrechen die düsteren Momente - und umgekehrt.
- Bianca Iosivoni
Falling Fast
(1.087)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterDas Cover gefällt mir in dem lilanem getupften Ton.
Hailee ist auf einem Roadtrip unterwegs und landet wie von selbst am Grab ihres besten Freundes. In einer Bar lernt sie Chase kennen während sie versucht von einem schmierigen Typen wegzukommen. Etwas an ihn fasziniert sie, doch als sie erkennt wer er ist wendet sie sich ab. Ausserdem muss sie sowieso wieder los, da sie mit ihrer Schwester am Ende des Roadtrips verabredet ist.
Mir hat der Start der Geschichte richtig gut gefallen, man konnte sich alles gut vorstellen und war auch direkt betroffen von Jaspers Tod. Ein bisschen an der Kommunikation der beiden hat mir nicht gefallen, ich kann es aber nicht genau benennen. Ich musste in diesem Buch 2 mal richtig weinen.
Mit diesem Ende zurückgelassen zu werden ist echt fies. Mir ist noch nicht so ganz klar, wieso sie am Ende so handelt wie sie es tut. Aber vielleicht wird das in der Fortsetzung besser erklärt, es hätte auch die Spannung rausgenommen wenn man mehr Informationen hätte. Spice ist vorhanden, die Dosierung ist in Ordnung. Man kann sich hier auf Romantik, Herzschmerz und viel Emotionalität einstellen.
Kein Highlight für mich, aber dennoch lesenswert.
- Mona Kasten
Trust Again
(2.365)Aktuelle Rezension von: Maike_MerkerWas eine tolle Fortsetzung und es ist so schön, dass alle Protas aus dem ersten Band auch vorkommen und ebenfalls viel zu dem Buch bzw. der Geschichte beitragen. Genauso können wir auch den weiteren Verlauf dieser Charaktere miterleben, was ich mega finde.
In diesem 2ten Band geht es um Dawn und Spencer, die einfach nur so süß zusammen sind😍
Im ersten Band hat man ja schon viel von den beiden mitbekommen, obwohl ich dort tatsächlich Spencer anders gesehen habe als nach diesem Buch.Spencer ist einfache eine wandelnde Green Flag 🤭 ich musste teilweise echt mitleiden und ein Tränchen verdrücken. Er hat es wirklich nicht leicht in seinem Leben, aber versucht trotzdem immer positiv zu bleiben und fröhlich durch sein Leben zu gehen.
Dawns Geschichte hatte ich so vom ersten Band her nicht erwartet und sie tat mir da direkt nochmal mehr leid, weil sie so etwas erleben musste.
Die Story war wirklich toll, der Schreibstil mega und ich bereue es erst jetzt diese Reihe entdeckt zu haben.
Freue mich schon sehr auf den nächsten Band
- Mona Kasten
Feel Again
(1.932)Aktuelle Rezension von: Anna_Magdalena„Feel Again“ hat mich besonders berührt, weil Sawyer und Isaac als Paar einfach perfekt funktionieren. Ehrlich: Zuerst dachte ich, das Buch wird nichts für mich – normalerweise lese ich lieber über Bad Boys. Aber ich wurde vom Gegenteil überzeugt. Sie, die zynische Fotografin mit Schutzpanzer; er, der schüchterne, kluge Softie – zusammen wachsen sie genau dorthin, wo Vertrauen und Anziehung sich die Waage halten. Ihr Deal startet spielerisch, wird dann zu echter Nähe, ohne Grenzen zu übergehen. Mona Kasten zeichnet die beiden mit Humor, knisternden Dialogen und leiser Verletzlichkeit: ein glaubwürdiger Slow Burn mit verdienten Höhepunkten. Vertraute Gesichter geben Wärme, doch Sawyer & Isaac stehlen jede Szene. Geliebt!
- Daniel Kahneman
Schnelles Denken, langsames Denken
(78)Aktuelle Rezension von: SeitenwindEs ist ein viel zitiertes Psychologie-Buch. Drum wollte ich es mal im Original intensiv durcharbeiten. Im Großen und Ganzen hat sich das auch gelohnt.
Begonnen wird sehr schlicht und gut sortiert. Man findet leicht rein und die Neugierde wird geweckt.
Nach und nach wird es unsortierter und komplexer. Es fühlt sich dann weniger wie ein Entdeckungs- und Orientierungs-Pfad an wie man es von Professoren wie Hawking, Asimov, usw. kennt, sondern eher wie eine Ansammlung an Studienergebnissen...
Das empfinde ich als eine der Schwächen des Buches. Man hätte es aufteilen können in Teil I für eine Leserschaft aus Dummies und in Teil II für Psychologie-Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern.
Das Rezipieren und Veranschaulichen von Effekten mit Beispielen hilft zwar für mehr Verständlichkeit und als Merkhilfe, jedoch fehlt der klare rote Faden, der alles unter einen Hut bringt. Hängen bleibt am Ende nur, dass der Mensch meist irrational handelt und - wenn er sich anstrengt- gute sachlich fundierte Ergebnisse hervorbringt.























