Bücher mit dem Tag "emotionen"
661 Bücher
- Rebecca Yarros
Iron Flame – Flammengeküsst
(1.330)Aktuelle Rezension von: nymeriaWenn ich noch einmal lesen muss, wie toll Violet ist und was Xaden für ein umwerfender book boyfriend ist, muss ich schreien. Versteht mich nicht falsch, ich habe die Reihe inzwischen sehr ins Herz geschlossen und bin auch sehr invested. Ich bin auch irgendwie invested was die Beziehung von Violet und Xaden angeht und würde jetzt nicht sagen, dass ich nicht mitfiebern würde, was ihnen alles passiert und wie sie nun Navarre und die Greifen retten können. Trotzdem möchte ich Violet so oft einfach nur schütteln. Xaden ist auch kein Muster-Partner, wie man ihn sich wünschen würde und sein Getue ging mir auch in Band 2 gehörig auf die Nerven. Ich verstehe diese Glorifizierung einfach überhaupt nicht, dass ich mich zwischendrin wirklich frage, ob ich ein anderes Buch gelesen habe. (Ok, habe ja noch Buch 3 vor mir, vielleicht rettet das alles...?)
Wir setzen in Band 2 nahtlos an. Die Handlung verschiebt sich nach Aretia und das Worldbuilding wird stark vorangetrieben. Wir erfahren in Band 2 noch viel mehr von der Geschichte des Landes, vom Greifen-Nachbarland und Drachen, usw. Das fand ich sehr stark, denn ich mag ausgereiftes World Buildung und mir ist das wichtig, zu sehen, dass sich die Autorin hier auch wirklich Gedanken um ihre Welt macht. (Daher hasse ich gleichzeitig auch, wie es einfach nur als Drachen-Smut abgetan wird. Da steckt so viel mehr drin als nur Smut.) Dabei begleiten wir Violet eeeeeeendlos lang beim Bücherwälzen, bei komischen Trainingsmissionen und sonstigem Kram, und natürlich bei fünfzigtausend Diskussionen mit Xaden, die wir doch schon aus Band 1 kennen. Puh. Ich sage ja nicht, dass man einen Streit sofort beilegen muss, aber ich finde es bei einem Buch, das ja ein begrenztes Medium ist (was ich damit meine: Das ist ja kein Ausschnitt aus einem realen Moment, sondern schlichtweg Unterhaltung, eine Handlung in eine bestimmte Seitenzahl gegossen), super anstrengend, wenn ich 200 Seiten lang mitkriegen muss, wie die zwei ihren Schei** nicht auf die Reihe kriegen, zwischendrin dann aber schnackseln (und es tut mir echt Leid, aber diese online so krass gefeierte Thron-Szene fand ich wirklich ULTRA CRINGE), usw. Auch der neue Nebencharakter Cat... das war noch mehr künstliches Drama für die Beiden, das ich teils auch einfach nur lästig fand, da sie ja ihre restlichen Probleme auch schon nicht gelöst bekommen haben, gleichzeitig aber klar war, dass Cat gar keine Rolle spielt, usw. aaaaaaah pls no.
So richtig ins Rollen kam die Handlung dann erst im letzten Drittel. Insbesondere die letzten 150 Seiten musste ich dann voller Spannung in einem Rutsch lesen, weil ich unbedingt wissen musste, was nun passiert. Aber alles davor... puh, da hätte das Buch auch einfach gute 200 Seiten kürzer sein können. Dann stünde es eher für mich auf einer Stufe wie sein Vorgänger.
Ich mag den overall plot, der unterhält mich gut, aber Junge Junge, Violet, Xaden, shut up.
- Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr
(11.900)Aktuelle Rezension von: Max1919Manche Bücher begleiten einen noch lange, nachdem man die letzte Seite gelesen hat. Nach der intensiven und berührenden Lektüre von "Vollmondkinder - Eine Erzählung über den Sinn des lebens" von Anna Swedenborg suchte ich nach einer weiteren Geschichte, die nicht nur Gefühle weckt, sondern auch zum Nachdenken über die wichtigen Fragen des Lebens anregt. Dabei bin ich auf "Ein ganzes halbes Jah"r von Jojo Moyes gestoßen – einen Roman, der auf eine ganz eigene Weise tief bewegt.
Im Mittelpunkt stehen Lou und Will, zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und deren Leben durch eine besondere Begegnung miteinander verbunden werden. Ihre Geschichte erzählt von Nähe, Veränderung und den Herausforderungen, die das Leben manchmal bereithält. Dabei geht es nicht ausschließlich um romantische Gefühle, sondern auch um persönliche Entwicklung, Selbstbestimmung und den Mut, neue Wege zu gehen.
Besonders eindrucksvoll ist, wie der Roman zeigt, dass selbst kurze gemeinsame Zeiten eine große Bedeutung haben können. Die Geschichte regt dazu an, über eigene Entscheidungen, Wünsche und die kleinen Augenblicke nachzudenken, die oft viel wertvoller sind, als man im Alltag erkennt.
Dieses Buch hat mich emotional erreicht und gleichzeitig viele Gedanken über Dankbarkeit, Lebensfreude und den Umgang mit schwierigen Situationen ausgelöst. Für Leserinnen und Leser, die eine gefühlvolle Erzählung suchen, die Herz und Verstand gleichermaßen anspricht, ist Ein ganzes halbes Jahr eine besondere Empfehlung.
- Cornelia Funke
Tintenwelt 1. Tintenherz
(10.919)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneManchmal trifft einen eine Geschichte nicht sofort – sie braucht Zeit, um ihr Herz zu öffnen. So ging es mir mit Tintenherz von Cornelia Funke*. Die ersten Seiten fühlten sich fremd an, fast so, als würde ich vor einer verschlossenen Tür stehen. Ich habe gezweifelt, gezögert – mich sogar gefragt, ob ich vielleicht zu alt geworden bin für diese Art von Magie.
Doch dann, ganz leise, hat sich etwas verändert.
Ab etwa der Mitte begann die Geschichte, mich einzuhüllen wie ein warmer, vertrauter Mantel. Meggie, mit ihrer stillen Sehnsucht, und Mo, der mehr in sich trägt, als Worte je ausdrücken könnten – sie sind mir Stück für Stück ans Herz gewachsen. Und auch Elinor, diese eigenwillige, zunächst so schwer greifbare Figur, entpuppte sich als jemand, den man nicht mehr loslassen möchte.
Ja, es ist ein Kinderbuch. Und ja, man merkt es an der klaren, einfachen Sprache. Aber genau darin liegt seine Kraft. Es braucht keine komplizierten Worte, um etwas Tiefes zu erzählen. Es ist die Atmosphäre, die sich langsam entfaltet, die einen gefangen nimmt – still, aber unaufhaltsam.
Staubfinger und die anderen Fremden wirkten anfangs wie Schatten, die nicht in unsere Welt gehören. Doch je weiter man liest, desto deutlicher wird: Sie sind genau dort, wo sie sein müssen. Und plötzlich verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Geschichte, zwischen Leser und Buch.
Vielleicht hätte ich Tintenherz früher bedingungslos geliebt. Heute liebe ich es anders – mit einem Hauch Wehmut, mit Nostalgie, mit dem Wissen, wie selten solche Geschichten sind. Es hat mich nicht sofort verzaubert. Aber als es soweit war, hat es mich umso tiefer getroffen.
Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an das Lesen selbst. An die Magie von Worten. Und an die leisen, kostbaren Momente, in denen eine Geschichte dein Herz findet – ganz egal, wie alt du bist.
- John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(12.822)Aktuelle Rezension von: JoxannaJohn Greens Bestseller „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist ohne Frage eine hochemotionale Achterbahnfahrt, die mich allerdings mit sehr gemischten Gefühlen zurücklässt.
Die Geschichte um die krebskranke Hazel und den charmanten Augustus geht zweifellos unter die Haut. Stellenweise war das Buch für mich emotional kaum zu ertragen und hat ganz real meine eigenen Ängste vor dem Tod getriggert. Wer hier sensible Antennen hat, wird tief getroffen. Schön beschrieben fand ich dagegen die Reise nach Amsterdam, die dem Ganzen eine greifbare, atmosphärische Kulisse verlieh.
Dennoch konnte ich den gigantischen Hype um das Buch nicht an allen Stellen nachvollziehen. Der Schreibstil des Autors schwankt extrem – mal wirkt er fast zu simpel, im nächsten Moment bemüht anspruchsvoll. Besonders gestört haben mich die philosophischen Gespräche der beiden Protagonisten. Für Jugendliche in ihrem Alter wirkten diese Dialoge schlichtweg unglaubwürdig und künstlich konstruiert.
Auch die Suche nach dem Autor Van Houten im Buch – der sich als absolut unsympathisch entpuppt – und das verzweifelte Streben nach einer Fortsetzung seines Romans fühlten sich für mich an wie vergebliche Liebesmüh. An diesen Stellen zog sich die Handlung arg in die Länge und blieb paradoxerweise trotz der schweren Thematik an der Oberfläche.
Fazit: Ein bewegendes Buch, das wichtige Fragen aufwirft, aber durch seine oft unauthentischen Charaktere und Längen einiges an Potenzial einbüßt. Keine leichte Kost.
- Rebecca Yarros
Flammengeküsst Band 3: Onyx Storm Deluxe-Ausgabe + 1 exklusives Postkartenset
(713)Aktuelle Rezension von: kathasreadingIch hatte anfangs echt etwas Zweifel, ob ich die Reihe überhaupt lesen soll oder ob ich nachher durch den ganzen Hype evtl etwas „enttäuscht“ werde bzw. mit zu großen Erwartungen an die Sache rangegangen bin. Was soll ich sagen? Enttäuscht wurde ich defintiv nicht und ich kann den ganzen Hype zu hundert Prozent nachvollziehen. Die Reihe hat sich auch den Titel meiner Herzensreihe verdient ✨
Die einzige Frage die ich mir stelle, wie soll ich überleben bis Band vier draußen ist? 🫣 Das Ende von Band drei war für mich mindestens genau so krass, wie dass der anderen beiden Bände. Rebecca hat hier wieder einen fiesen Cliffhänger eingebaut und ich würde am liebsten direkt mit Band vier weitermachen!
Auch optisch ist die Reihe ein absolutes Highlight und ich kann es jedem nur empfehlen, der die Reihe bisher noch nicht gelesen hat 🤍
- Emily Brontë
Emily Brontë, Sturmhöhe. Vollständige Ausgabe des englischen Klassikers. Schmuckausgabe mit Goldprägung
(2.074)Aktuelle Rezension von: Anka_PlwkIch lese normalerweise Bücher mit um dir 900 Seiten in 1-1,5 Wochen.
Für dieses, relativ kurze, Buch, habe ich 1,5 Monate gebraucht.
Vielleicht war es nicht das richtige für mich.
Ich habe mich mit der Schreibweise, dem Ausdruck und den sehr langen Dialogen und Monologen recht schwer getan.
Manche Dialoge gingen so lange, dass ich am Ende nicht mehr wusste, wer es überhaupt gesagt hat.
Alles in allem einen gutes Buch, dass in der Schule gelesen werden sollte.
Teilweise finde ich es zu toxisch und auch etwas brutal.
Hier steckt sehr viel Trauma in den Seiten.
- Anna Todd
After love
(2.707)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BAfter Love ist der dritte Band der After-Reihe und setzt die turbulente Beziehung zwischen Tessa und Hardin weiter fort. Auch diesmal knüpft die Geschichte direkt an die vorherigen Ereignisse an und begleitet die beiden durch neue Konflikte, emotionale Höhen und Rückschläge.
Wie schon in den vorherigen Teilen lässt sich das Buch sehr flüssig lesen. Anna Todd schafft es, die Kapitel so emotional zu gestalten, dass man weiterlesen möchte. Besonders die intensiven Gespräche und Gefühle zwischen Tessa und Hardin werden wieder sehr eindringlich dargestellt.
Trotzdem bleibt das ständige Hin und Her zwischen den beiden manchmal anstrengend. Einige Konflikte wirken erneut ähnlich zu vorherigen Situationen, wodurch sich manche Szenen etwas wiederholen.
Im Vergleich zum zweiten Band hat mir dieser Teil trotzdem etwas besser gefallen. Zwar gibt es immer noch viel Streit, Missverständnisse und impulsive Entscheidungen, doch die Geschichte wirkt stellenweise reifer. Vor allem Tessa entwickelt sich weiter und beginnt mehr für sich selbst einzustehen. Auch Hardins Vergangenheit und seine Gedanken werden noch stärker beleuchtet, wodurch sein Verhalten teilweise nachvollziehbarer wird.
Fazit:
After Love bleibt emotional und dramatisch. Auch wenn sich manche Konflikte wiederholen, konnte mich die Geschichte durch die intensive Atmosphäre und die Weiterentwicklung der Charaktere stärker überzeugen als Band 2 (auch wenn die ganze Reihe kein Highlight für mich wird). Für Fans der Reihe ist auch dieser Teil lesenswert.
- Mona Kasten
Begin Again
(3.476)Aktuelle Rezension von: Athena2612Allie zieht für ihr Studium in eine neue Stadt und möchte endlich unabhängig sein. Durch eine WG landet sie bei Kaden, der zuerst sehr abweisend wirkt. Mit der Zeit lernen sie sich besser kennen und es prickelt ordentlich zwischen denn beiden.
Der erste Teil der Reihe Begin Again ist ein gelungener start. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil von Mona Kasten gefällt mir sehr gut und die Geschichte hat einen stimmigen Handlungsstrang. Besonders das Uni-Setting fand ich toll, da ich mich als Studentin gut mit der Handlung identifizieren konnte.
- Mona Kasten
Save You: Special Edition
(2.509)Aktuelle Rezension von: TheReSaNach dem Ende von Save Me war ich gespannt, wie es mit Ruby und James weitergeht. Der zweite Band setzt genau dort an und legt den Fokus deutlich stärker auf die Folgen der Ereignisse aus Band 1. Dabei stehen vor allem Vertrauen, Verletzungen und die Frage im Mittelpunkt, ob sich zerbrochene Beziehungen wieder reparieren lassen.
Besonders gefallen hat mir, dass man diesmal mehr Einblicke in andere Figuren bekommt. Die zusätzlichen Perspektiven von Lydia und Ember haben die Geschichte erweitert und dafür gesorgt, dass die Nebencharaktere mehr Tiefe erhalten. Gerade Lydia fand ich in diesem Band sehr interessant.
Wie schon im ersten Teil liest sich der Schreibstil angenehm und flüssig. Die Emotionen der Figuren kommen gut rüber und viele Szenen haben dafür gesorgt, dass ich mit ihnen mitgefühlt habe. Vor allem James' persönliche Entwicklung und sein Umgang mit den Ereignissen aus dem ersten Band standen für mich diesmal stärker im Vordergrund.
Für die volle Punktzahl hat es bei mir allerdings nicht gereicht. Über weite Strecken dreht sich die Handlung sehr stark um das Hin und Her zwischen Ruby und James. Manche Konflikte wurden für meinen Geschmack etwas zu lange ausgedehnt, wodurch sich die Geschichte stellenweise gezogen hat. Erst im späteren Verlauf nimmt die Handlung wieder deutlich an Fahrt auf.
Trotzdem ist Save You eine gelungene Fortsetzung, die den Figuren mehr Raum gibt und emotional einige starke Momente bietet. Und dann kommt dieses Ende, das natürlich dafür sorgt, dass man direkt wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht.
- Jojo Moyes
Ein ganz neues Leben
(1.955)Aktuelle Rezension von: Lunacat.
"Ich suchte umsonst nach den richtigen Worten. Wie sollte ich diesem Mädchen erklären, was Will und ich einander bedeutet hatten? Oder das Gefühl, dass mich kein Mensch auf der Welt jemals so gut verstanden hatte wie er und mir nie wieder jemand begegnen würde, bei dem es so war. Wie sollte sie verstehen, dass ihn zu verlieren war, als hätte mir jemand ein Loch durch den Körper geschossen; eine schmerzvolle, ständige Erinnerung, eine Leere, die ich niemals würde ausfüllen können?"
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Auch wenn dieses Buch enorm tiefgründig war und herzzerreißend und gefühlvoll und extrem deeeeeep und real, war es leider teilweise schon oft....langweilig. 🙈
Es war extrem laaaang und.....lang.
Die Handlung war nicht langweilig-langweilig, aber es hat sich einfach gezogen.
Stellenweise kam große Spannung auf, vor allem am Anfang, aber letzten Endes hat damit meine Leseflaute angefangen, die jetzt schon einen Monat geht! 🙈
Der Schreibstil war schön, deep, literary, gefühlvoll und einfach gut.
Mit Band 1 hat es kaum mehr viel zu tun, aber es ist ein schöner, deeper Zusatz.
Tiefgründig war es halt extrem! Es hat auch extrem viele Gefühle in mir ausgelöst, von rasender, extremer Wut, abstoßendem Ekel und tiefer Trauer. Die Gefühle kamen an.
Außerdem beinhaltet es extrem wichtige Lebensweisheiten und Lebenssichtweisen und Denkanstöße.
Lou war sympathisch und verständlich, Lily hat mich so oft so zur Weißglut gebracht, aber das muss man auch erst mal schaffen!
Endlich habe ich eine Reihe weitergelesen. Ich merke, Literary Fiction mag ich extrem gern, aber ich brauche darin mehr Action! 🙈
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Fazit:
Lebensweisheiten und tiefgründige Gefühle etwas langweilig verpackt...🙈🥺
- Jojo Moyes
Eine Handvoll Worte
(1.861)Aktuelle Rezension von: Silla_GuEine berührende Liebesgeschichte, die sich über Jahrzehnte erstreckt. Wir begleiten in der Vergangenheit Anthony und Jenny und in der Gegenwart (2003) begleiten wir Ellie, die durch einen Zufall alte Dokumente im Archiv der Zeitung findet, für die sie arbeitet. Es sind berührende Liebesbriefe und Ellie setzt es sich zum Ziel, die Personen dahinter aufzuspüren und herauszufinden, was aus dieser Liebesgeschichte geworden ist. Zudem begleiten wir auch Ellie in ihrem Liebesleben, das tatsächlich ziemlich chaotisch ist. Ellie steckt seit mindestens einem Jahr in einer Affäre mit einem verheirateten Mann, aus der sie sich nur schwer lösen kann.
Mich hat vor allem die Geschichte von Anthony und Jenny sehr berührt. Zwischenzeitlich hat es sich zwar etwas gezogen, es hat sich aber trotzdem gelohnt dranzubleiben, da es vor allem am Ende echt tragisch aber auch super spannend wurde. Ich habe so mitgelitten und mitgefiebert und hab hier und da auch ein paar Tränchen vergossen. Zu Ellie konnte ich leider keine so richtige Verbindung aufbauen, sie hat zum Ende hin noch eine gute Entwicklung durchgemacht, was mich ihr näher gebracht hat aber bis dahin fand ich sie ziemlich anstrengend 😅 Zudem brauchte ich etwas, um in die Zeitsprünge reinzukommen, ein paar Hinweise hier und da hätten bestimmt geholfen. Zudem befindet sich vor jedem Kapitel ein realer Brief, ich habe wirklich lange gebraucht, um zu checken, dass es sich hierbei nicht um Briefe handelt, die zur Geschichte gehören 😂 Das wird im Nachwort sogar erwähnt und erläutert, evtl. wäre das als Vorwort besser gewesen.
Trotz allem hat mir die Geschichte insgesamt sehr gut gefallen, wenn man Fan von Jojo Moyes und ihres Schreibstils ist, macht man hiermit auf jeden Fall nichts falsch 😊
- Richard David Precht
Wer bin ich - und wenn ja wie viele?
(667)Aktuelle Rezension von: teilzeitbaeuerinRichard David Precht erklärt in diesem Sammelroman in verschiedenen kurzen Einzelgeschichten die essentiellen Fragen des Lebens. Er flechtet dabei gekonnt, die Lebensläufe der berühmtesten Philosophen der vergangenen Jahrhunderte und deren Denkweise ein. Die Geschichten sind rasch zu lesen, sind so geschrieben, dass auch Laien (so wie ich) es gut verstehen und dennoch ansprechend, dass man gerne weiter liest. Die Fragen gehen nicht in die Tiefe, geben jedoch einen kleinen Einblick in die Philosophie unserer westlichen Welt.
- Laura Kneidl
Berühre mich. Nicht.: Special Edition
(2.339)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteIch habe Berühre mich. Nicht. zum ersten Mal gelesen – und ich war völlig unvorbereitet darauf, wie sehr mich diese Geschichte treffen würde. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, in Sages Gedanken und Ängste hineinzurutschen, als würde ich direkt neben ihr stehen. Laura Kneidl schreibt mit einer leisen Intensität, die sich langsam, aber unaufhaltsam unter die Haut schiebt.
Sage hat mich sofort berührt. Ihre Unsicherheit, ihr Mut, ihre Art, trotz allem weiterzumachen – das alles wirkt so echt, dass man gar nicht anders kann, als mit ihr mitzufühlen. Und dann kommt Luca. Warmherzig, aufmerksam, geduldig auf eine Weise, die man in Liebesgeschichten viel zu selten findet. Er ist kein überzeichneter Held, sondern jemand, der einfach da ist, ohne zu drängen. Genau das macht ihn so unwiderstehlich.
Auch die Nebenfiguren bringen unglaublich viel Herz in die Geschichte. Besonders April und Megan haben mich überrascht – sie sind nicht nur „Freundinnen“, sondern echte Stützen, die Sage Halt geben, ohne sie zu überfordern.
Der Schreibstil hat mich komplett abgeholt. Emotional, klar, atmosphärisch – und gleichzeitig so leicht, dass ich kaum gemerkt habe, wie schnell die Seiten verflogen sind. Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel die ernsten Themen behandelt werden. Nichts wird dramatisiert, nichts verharmlost. Es fühlt sich einfach wahr an.
Und dann dieses Ende. Ich war fassungslos, aufgewühlt und gleichzeitig so dankbar, dass der zweite Band schon bereitlag.
Für mich ist Berühre mich. Nicht. eine dieser Geschichten, die man nicht einfach liest, sondern erlebt. Eine Geschichte über Angst, Vertrauen, Heilung – und eine Liebe, die nicht laut sein muss, um stark zu sein.
- Jay Asher
Tote Mädchen lügen nicht
(5.014)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …
Meinung: Es fällt mir nicht leicht, eine Bewertung zu diesem Buch abzugeben, da es sich um ein hochsensibles Thema handelt und Suizid nie die Lösung sein sollte. Hannah Baker ist eine Jugendliche, die sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und am Ende nur noch diese Option sieht. Mit der gesamten Story hatte ich so meine Probleme.
Der Schreibstil ist weder anspruchsvoll noch besitzt er Wiedererkennungswert. Vermutlich ist das gewollt, um die Jugendlichen möglichst wahrheitsgetreu darzustellen. Erzählt wird das Buch aus zwei Perspektiven – Hannah und Clay – in der ersten Person.
Mit Hannah hatte ich so meine Probleme. Sie kam mir sehr unnahbar vor, ich fand keinen Draht, konnte nicht mal Mitgefühl entwickeln. Ihre Persönlichkeit war einfach nicht tiefgründig genug. Relativ kühl und beinahe herablassend zählt sie die Dinge auf, die andere Schüler ihr angetan haben und stellt Leute an den Pranger, die teilweise nicht mal vorsätzlich gehandelt haben. Das machte sie für mich sehr unsympathisch.
Jeder Mensch reagiert anders auf sein Umfeld und es gibt leider zu viele Opfer von Mobbingattacken und Schlimmerem. In Hannahs Fall einen Klaps auf den Po zu bekommen oder als „Mitfahrgelegenheit“ betitelt zu werden, spiegelt nicht mal ansatzweise die wahren Probleme der Gesellschaft wider. Das Buch sollte vermutlich Augen öffnen. Doch ich bin hier zwiegespalten. Die Message sollte doch sein, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und darüber nachzudenken, wozu Mobbing führen kann. Doch Hannah macht es ihren Mitmenschen nicht leicht. Sie stößt sie von sich weg, wird Zeugin einer Vergewaltigung und sieht dennoch sich selbst als Opfer. Sie verlangt permanent von allen anderen, sich in sie hineinzuversetzen, ist aber nicht eine Sekunde bereit, dasselbe zu tun.
Als sie am Ende auch noch den Vertrauenslehrer die Mitschuld an ihrem Selbstmord gibt, konnte ich beim Lesen nur noch den Kopf schütteln. Sie ist verzweifelt. Sie will Hilfe. Das behauptet sie zumindest. Doch sie lässt sich nicht helfen und läuft stattdessen davon. Ihr Lehrer bittet sie mehrere Male, zu bleiben, doch sie ignoriert dies. Ihm dann noch vorzuwerfen, nicht hartnäckig genug gewesen zu sein, ist nicht fair von ihr.
Hier war mir einfach die komplette Handlung zu gestellt. Der Autor reihte ein Ereignis um das andere und zeichnete Hannahs Persönlichkeit sehr übertrieben – meiner Meinung nach.
Das Buch war flüssig zu lesen. Immer wieder hoffte ich auf den Punkt, der das Fass zum Überlaufen brachte. Doch er kam nicht. Psychologische Hilfe wäre hier für die Protagonistin wertvoll gewesen. Stattdessen anderen die Schuld an allem zu geben, ist keine gute Message. Schade fand ich auch, dass nicht auf die Gefühlswelt der Mitschüler und der Lehrer eingegangen worden ist. Mich hätte sehr interessiert, wie sie mit dem Verlust umgehen. Auch Hannahs Eltern kommen nicht zu Wort. Die gesamte Story bezieht sich rein auf Hannahs Erlebnisse in ihrer Bubble. Das war mir etwas zu einseitig. Es fehlte an Abwechslung, an „Leben“. Clay war mir leider auch nicht sonderlich sympathisch.
Ich vergebe 2 von 5 Sternen, da das Buch ein wichtiges Thema anspricht, jedoch in der Umsetzung meiner Meinung nach nicht gelungen ist.
- Colleen Hoover
Nur noch ein einziges Mal
(2.036)Aktuelle Rezension von: SaskiaaatIch kann den Hype um dieses Buch jetzt absolut nachvollziehen. Ich habe schon viele emotionale Bücher gelesen, aber Nur noch ein einziges Mal hat mich auf eine ganz andere Art berührt.
Ich war von der ersten Seite an in der Geschichte drin und wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Lily war für mich eine unglaublich sympathische und authentische Hauptfigur. Ich habe so oft mit ihr mitgefühlt und mich gefragt, wie ich selbst in ihrer Situation gehandelt hätte.
Was mir besonders gefallen hat, ist, dass das Buch zeigt, dass das Leben eben nicht nur schwarz oder weiß ist. Manche Entscheidungen sind unglaublich schwer, und genau das bringt Colleen Hoover meiner Meinung nach sehr realistisch rüber. Mehrmals musste ich das Buch kurz zur Seite legen, weil ich das Gelesene erst einmal verarbeiten musste.
Der Schreibstil war wie gewohnt super flüssig. Die Seiten sind nur so vorbeigeflogen und ich habe das Buch viel schneller beendet, als ich eigentlich wollte.
Für mich war es keine typische Liebesgeschichte, sondern ein Buch mit einer wichtigen Botschaft, das mich emotional wirklich mitgenommen hat. Ich werde die Geschichte so schnell nicht vergessen und kann sie jedem empfehlen, der emotionale Bücher mag. Von mir gibt es ganz klar 5 von 5 Sternen.
- J. S. Wonda
Very Bad Kings
(771)Aktuelle Rezension von: Storysammlerin,,Very Bad Kings" von J. S. Wonda hatte für mich einen etwas holprigen Start. Gerade in der ersten Hälfte fiel es mir schwer, richtig in die Geschichte hineinzufinden und eine Verbindung zu den Charakteren und der Handlung aufzubauen.
Ab der zweiten Hälfte wurde das Buch für mich jedoch deutlich besser. Die Geschichte nahm an Fahrt auf, die Ereignisse wurden spannender und ich kam viel schneller durch die Seiten. Ab diesem Punkt hat mich das Buch deutlich mehr gepackt und ich wollte wissen, wie es weitergeht.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, wodurch sich das Tempo in der zweiten Hälfte noch einmal deutlich gesteigert hat.
Insgesamt war es für mich ein guter Auftakt, auch wenn der Einstieg etwas Zeit gebraucht hat. Vor allem die zweite Hälfte konnte mich überzeugen und neugierig auf die Fortsetzung machen.
- Elle Kennedy
The Deal – Reine Verhandlungssache
(1.121)Aktuelle Rezension von: jackys_books_diaryMeine Meinung zum Buch „The Deal“ von Elle Kennedy.
Garrett Graham ist ein selbstbewusster, sympathischer und ehrgeiziger Protagonist, der für seine Eishockeykarriere alles tun würde. Doch als es Probleme gibt, braucht er dringend Hilfe. Was das mit Hannah zu tun hat und wie sich die Geschichte der beiden entwickelt, müsst ihr selbst lesen.
Hannah ist eine sympathische, interessante und herzliche Protagonistin. Ihre Leidenschaft zur Musik ist so schön und als sie Justins Aufmerksamkeit nicht für sich gewinnen kann, tritt Garrett in ihr Leben. Was das zu bedeuten hat, müsst ihr selbst herausfinden.
Die Geschichte der beiden gehört zu meinen Lieblingsbüchern der Off-Campus-Reihe. Die Chemie, die Charakterentwicklung, aber vor allem, wie mit den tiefgründigen Themen der Geschichte umgegangen wird, hat mich für sich gewonnen.
Garrett hat mit seiner beschützenden und aufmerksamen Art mein Herz zum Schmelzen gebracht, auch wenn die ein oder andere Handlung nicht jedem gefallen hat. Wie er mit dem Thema rund um Hannah umgegangen ist, hat mich beeindruckt.
Hannah hat eine tolle Persönlichkeit. Ihr Selbstbewusstsein, aber auch ihre Vergangenheit und das Thema wurden für mich gut umgesetzt. Auch wie sie für Garrett da ist, ihn unterstützt und ihm beiseite steht, war wirklich toll zu lesen.
Mit diesem Buch wurde der Startschuss zu meiner Herzensreihe und meiner Eishockey-Romance-Liebe geweckt und ich habe das Buch bereits mehrmals als Hörbuch gehört und gelesen. Es gefällt mir wirklich richtig gut.
Wenn du eine tolle Eishockey-Romance mit Spaß, Spannung und Leidenschaft sowie Themen, die angesprochen werden müssen, lesen möchtest, kann ich dir das Buch nur ans Herz legen.
- Colleen Hoover
Weil ich Layken liebe
(3.955)Aktuelle Rezension von: Vreni_liestRezension zu Weil ich Layken liebe von Colleen Hoover.
Tja, Colleen Hoover… diesmal haben wir uns leider nicht ganz gefunden.
Eigentlich hab ich mich auf dieses Buch gefreut, denn grundsätzlich mag ich ihre Geschichten und weiß, dass sie es eigentlich kann. Die Idee der Geschichte fand ich auch wirklich schön und Layken und Will waren mir durchaus sympathisch.
Aber dann…
Diese ewigen Hin und Her-Dialoge haben mich irgendwann mehr genervt als unterhalten. Dazu war mir der Schreibstil stellenweise einfach zu seicht.
Für zwischendurch war es ganz okay,ein Buch, das sich leicht und schnell lesen lässt. Aber dieses ganz große " Ich muss unbedingt weiterlesen!“-Gefühl wollte sich bei mir einfach nicht einstellen.
Den zweiten Teil werde ich mir deshalb sparen.
Aber Colleen Hoover bekommt definitiv noch eine Chance. Denn ich weiß, dass sie es besser kann und genau deshalb werde ich bestimmt irgendwann wieder zu einem ihrer Bücher greifen.
Man kann eben nicht jedes Buch lieben… auch wenn es „Weil ich Layken liebe“ heißt. 😅
- Julia Dippel
Izara - Das ewige Feuer
(1.231)Aktuelle Rezension von: Samira_2006Ari hat es im Leben nicht leicht – genau das macht sie zu einer so authentischen und sympathischen Protagonistin. Sie versucht, Schule und Arbeit unter einen Hut zu bringen und kümmert sich gleichzeitig um ihre psychisch instabile Mutter. Zum Glück steht ihr ihre beste Freundin immer zur Seite. Als Ari schließlich den geheimnisvollen Lucian kennenlernt, nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung.
Die Geschichte gewinnt schnell an Spannung und bietet neben actionreichen Kampfszenen auch viele humorvolle Momente. Besonders gut gefallen hat mir, dass man die verschiedenen Gruppierungen und das Magiesystem nach und nach kennenlernt. Man wird nicht mit Informationen überhäuft, sondern entdeckt die Welt gemeinsam mit Ari.
Zu Beginn spielt die Handlung noch in der gewöhnlichen Menschenwelt. Nach und nach taucht Ari jedoch in die verborgene Welt der Primus ein – übernatürliche Wesen, die unerkannt unter den Menschen leben. Das Magiesystem folgt klaren Regeln und entwickelt sich im Laufe der Reihe stetig weiter. Neue Fähigkeiten und Geheimnisse werden nach und nach enthüllt, wodurch die Welt immer tiefgründiger und faszinierender wird. Julia Dippel verbindet bekannte Elemente aus Engel- und Dämonenmythen mit einer eigenen, originellen Fantasywelt, die mich von Anfang an begeistert hat.
Die Izara-Reihe besteht aus vier Bänden sowie einem Spin-off.
Ari ist mutig, schlagfertig, humorvoll und unglaublich einfühlsam. Mit jeder Seite ist sie mir mehr ans Herz gewachsen. Sie lässt sich nicht unterkriegen und beweist immer wieder, dass sie auch in schwierigen Situationen Stärke zeigen kann.
Lucian bleibt anfangs ein großes Rätsel, was meine Neugier nur noch mehr geweckt hat. Mit der Zeit lernt man seine einfühlsame Seite kennen, auch wenn er diese nicht sofort zeigt. Sein trockener Humor sorgt immer wieder für unterhaltsame Momente und hat mich oft zum Lachen gebracht.
Auch die übrigen Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet. Jeder von ihnen besitzt eine eigene Persönlichkeit und trägt dazu bei, dass man sich mitten in der Geschichte fühlt. Sie wachsen einem schnell ans Herz und machen die Reihe zu etwas ganz Besonderem.
Fazit:
Izara ist eine fesselnde Fantasyreihe mit einer gelungenen Mischung aus Magie, Romantik, Humor und spannender Action. Die abwechslungsreiche Handlung, das durchdachte Worldbuilding und die großartigen Charaktere haben mich von Anfang bis Ende begeistert. Wer Fantasy mit einer mitreißenden Liebesgeschichte und viel Spannung liebt, dem kann ich diese Reihe von Herzen empfehlen.
- Colleen Hoover
Zurück ins Leben geliebt
(1.476)Aktuelle Rezension von: SveniFS„Zurück ins Leben geliebt“ von Colleen Hoover ist einfach nur aww – süß geschrieben, emotional und absolut packend.
Die Thematik hat mich sofort angesprochen und wurde wunderschön umgesetzt. Colleen Hoover schafft es wieder einmal, eine Geschichte zu erzählen, die mitten ins Herz trifft und gleichzeitig unglaublich fesselnd ist.
Der Schreibstil ist leicht, gefühlvoll und zieht einen direkt in die Handlung hinein. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.
Für mich ein rundum gelungenes, berührendes Buch, das man einfach gern liest und das noch etwas nachklingt. Absolute Empfehlung für alle, die emotionale Liebesgeschichten lieben!
- Ava Reed
Whitestone Hospital - High Hopes
(830)Aktuelle Rezension von: kat_rEadsIch hatte zwischendurch eine große Pause beim Lesen, weil ich einfach nicht wollte, dass das Buch endet🥲
Laura Collins größter Wunsch geht in Erfüllung, als sie einen Brief aus Phoenix bekommt. Sie hat eine Zusage vom Whitstone Hospital und darf dort als Assistenzärztin anfangen. Zusammen mit anderen neuen Assistenzärzten und -ärztinnen, lernt sie schnell den Alltag im Whitstone kennen und erkennt, dass sie für ihren Traum alles geben muss. Schon ihr erster Tag wird zur großen Herausforderung und dann ist da noch der gutaussehende Dr. Nash Brooks, ihr neuer Betreuer. Er ist kompetent, attraktiv und für sie als ihr Betreuer absolut verboten.
Ich weiß gar nicht, was meine Erwartungen waren, aber dieses Buch hat sie auf jeden Fall übertroffen!
Ich bin schon länger über diese Buchreihe gestolpert und hat jetzt endlich mal zugegriffen. Ich weiß jetzt schon, ich brauche ganz dringend die weiteren Bände.
Ich fand die Charaktere (die meiste Zeit) sehr sympathisch, auch die Nebencharaktere und weiteren Ärzte und Ärztinnen im Whitstone. Was ich toll fand war, dass wir direkt mit Laura in den auch für sie neuen Alltag einsteigen und mit ihr alles kennenlernen.
Der Schreibstil von AVA Reed ist super angenehm zu lesen. Mit Liebe und Humor, aber auch etwas Drama.
Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil!🥰
Ein Muss für alle Grey’s Anatomy-Fans! ✨
- James Dashner
Maze Runner: Die Auserwählten - Im Labyrinth
(1.766)Aktuelle Rezension von: Marli1Die Auserwählten ist ein Pageturner, der mich sofort gefesselt hat. Thomas erwacht ohne Erinnerung auf der Lichtung, umgeben von Mauern und tödlichen Labyrinthmonstern. Gemeinsam mit Newt, Minho und den anderen muss er Rätsel lösen und ums Überleben kämpfen. Die Idee ist genial, die Welt dicht gebaut und die Spannung fast unerträglich. Teresa bringt Verwirrung und Wendungen, die man nicht vorhersehen kann. Manche Entscheidungen sind riskant und emotional geladen, und ich mochte, wie Thomas trotz Verwirrung handelt. Der Stil ist klar, direkt und flüssig, sodass man mitgerissen wird. Manche Längen im Mittelteil, aber das Finale entschädigt. Für mich ein Klassiker unter den Dystopien.
- Benedict Wells
Hard Land
(676)Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchtenSommer 1985. Sam ist fünfzehn. Kein Kind mehr aber auch noch nicht erwachsen. Er ist ein Außenseiter, ist unsicher, gehemmt und hat Angstzustände. Er ist zu klein, zu schmächtig, das ideale Opfer für Hänseleien. Doch der Sommer 1985 ändert alles.
Um nicht nach Kansas geschickt zu werden, zu seiner Tante Eileen und ihren nervigen, mobbenden Söhnen, nimmt Sam einen Job im Kino an. Dort trifft er auf Kristie, Cameron und Hightower. Die drei sind älter als er, ein eingeschworenes Team. Aber auch sie haben alle ihre Macken und Geheimnisse, daher sehen sie in Sam keinen Freak oder Außenseiter, sondern nehmen ihn ihre Mitte auf.
Für Sam werden sie sein Halt, denn seine Mutter ist schwer krank und diese Krankheit hängt wie ein Damoklesschwert über der Familie. Sein Vater spricht kaum mit ihm und seine Schwester Jean geht schon seit langen ihre eigenen Wege und hat das Elternhaus verlassen. So bleibt Sam alleine mit seinen Ängsten und Gefühlen, bis er das Trio kennenlernt.
Natürlich klingt der Klappentext besser als meine unbeholfene Zusammenfassung. Und er gibt keineswegs wieder, welche Gefühle dieses Buch in mir geweckt hat. Es ist meine Zeit, es sind meine Filme und Songs, die in diesem Buch erwähnt werden. Zwar war ich 1985 schon etwas älter aber trotzdem habe ich vieles wiedererkannt. Dominik Wells beschreibt die 80er so, als wäre er dabei gewesen. Ich dachte: „ So etwas kann nur jemand schreiben, der diese unglaubliche Zeit selber erlebt hat.“
Aber Irrtum. Benedict Wells ist Baujahr 1984 somit er ist viel zu jung, um diese magische Zeit erlebt zu haben. Keine Handys, keine Computer, ein Sommer voller Faszination und Freiheiten.
Der erste Satz dieses Buch macht klar, was auf den Lesenden zukommt. Und Kristie liebt erste Sätze, so dass hier viele Verweise auf andere Romane zu finden sind. Sams Mutter betreibt einen Buchladen und als Kristie noch jünger war, hat sie dort oft in den Bücher gestöbert und sich diese Sätze gemerkt. Es ist eine Zeitreise durch die Musik, Literatur und durch die Filme der achtziger Jahre.
Marty McFly gibt Sam Hoffnung und Auftrieb. In „zurück in die Zukunft“ ist diese Figur ebenso klein und unscheinbar wie Sam, aber im Gegensatz zu ihm strotzt Marty McFly vor Selbstbewusstsein und wird zu Sams Idol. (Mein Film war damals allerdings „die Maske“ mit Sam Elliott und Cher)
Es ist abzusehen, dass dieser Sommer ein Ende haben wird. Da Cameron, Kristie und Hightower alle älter sind als Sam, werden sie nach dem Sommer Grady verlassen und an ein College gehen. Aber diese sieben Wochen sind gefüllt mit allem, wovon Sam geträumt hat. Er hat seinen ersten Alkoholrausch, er verliebt sich, er bewältigt verrückte Mutproben und er führt intensive Gespräche mit seinen neuen Freunden, öffnet sich ihnen und erfährt, dass auch ihr Leben nicht perfekt ist. Dass auch sie Ängste haben und unsicher sind, was die Zukunft betrifft.
Das Kino gehört Kristies Vater. Es soll nach dem Sommer geschlossen werden. Die Stadt steht vor dem Untergang, seit die Fabrik geschlossen hat und viele Menschen arbeitslos geworden sind. Sie wandern ab. Dieser Sommer scheint ein letztes Aufbäumen vor dem endgültigen Untergang.
Warum das Buch als Jugendbuch deklariert wurde ist mir nicht klar. Die Menschen, die diese Zeit erlebt haben, waren bei Veröffentlichung des Buches schon weit über 40 Jahre alt. Und die heutige Jugend wird dieses Gefühl der damaligen Zeit nicht nachvollziehen können. Wie oft werden wir „Alten“ belächelt, wenn wir von der Zeit ohne social media oder ohne Handy erzählen und davon, was wir alles erlebt haben. Daher spricht es sicherlich eher Menschen meines Alters an, die nochmals in die Vergangenheit geführt werden, alte Songs herauskramen und sich an alte Filme erinnern.
Ich gebe zu, ich habe diese coming -of- age Filme wie breakfast club oder american grafitti nicht gesehen aber viele der damaligen Schauspieler kennt man heute noch.
Insgesamt hat mich dieses Buch etwas an stand by me von Stephen King erinnert. Und wie dort, geht letztendlich jeder seiner/ihrer Wege. Aber die Erinnerung an diesen Sommer, an das Vertrauen zueinander und an die Gefühle bleibt. Etwas, was einem niemand mehr nehmen kann.
Fazit:
Eine schöne Reise in die Vergangenheit, in wunderbaren Worten erzählt. Teils melancholisch, teils amüsant, teils leicht aber auch oft traurig.
- Luca Di Fulvio
Das Mädchen, das den Himmel berührte
(481)Aktuelle Rezension von: Engel63Luca di Fulvio @lucadifulvio_ hat die faszinierende Geschichte „Das Mädchen, das den Himmel berührte“ so lebhaft geschrieben, dass ich mich sofort darin eingebunden fühlte. Die Hauptfiguren Mercurio und Giuditta, die einen langen schwierigen Weg gehen, sich immer wieder verlieren und finden, ärmlich aufgewachsen und trotzdem sehr stark und zielgerichtet sind. Knapp 1‘000 Seiten Spannung, kribbeln, Luft anhalten, weinen oder sogar heulen, lachen und schmunzeln. Ich habe dieses herrlich Natürliche geliebt und mich sehr gut in die Figuren hinein fühlen und mit leben können. Bin begeistert wie gut Luca die Zeit aus dem 16. Jahrhundert beschreibt, Rom und Venedig kennt und sein Wissen mitteilt. Ein historischer Krimi kann nicht besser sein. Interessant wie Mercurio sich immer wieder verwandeln kann, Menschen an der Nase herumführt und seine Ziele erreicht. Die Jüdin Giuditta aus Einfachem Spezielles herstellt, das sogar die Reichen haben wollen und so der Neid der Rivalin Benedetta bis ins Unermessliche geht, unvorstellbar. Jede Seite ein Genuss und lesenswert.























