Bücher mit dem Tag "empfehlenswert"
57 Bücher
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
(2.141)Aktuelle Rezension von: Chiara_M_Eine Achterbahn der Gefühle! 😍✨☀️🤩😮💨😫🤯😭🥰✨Ich habe Teil 3 direkt begonnen, nachdem ich Band 2 beendet hatte, da ich so dringend wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht. Dieses Buch ist mindestens genauso gut wie der vorherige Teil - wenn nicht sogar noch besser. Ich habe mitgefiebert, ich war empört, ich habe geflucht und geweint, ich habe gelächelt und gelacht. Die Story hat mich absolut in ihren Bann gezogen und es war ein Leichtes für mich, alles um mich herum zu vergessen! Das Buch hat mich einige Stunden Schlaf gekostet, weil ich mit Lesen nur ungern aufhören wollte. 😂 Und weil ich in dieser Rezension nicht spoilern möchte, bleibt mir lediglich übrig, zu sagen, dass ich alles daran geliebt habe! 🥰✨
- Mona Kasten
Begin Again
(3.472)Aktuelle Rezension von: Athena2612Allie zieht für ihr Studium in eine neue Stadt und möchte endlich unabhängig sein. Durch eine WG landet sie bei Kaden, der zuerst sehr abweisend wirkt. Mit der Zeit lernen sie sich besser kennen und es prickelt ordentlich zwischen denn beiden.
Der erste Teil der Reihe Begin Again ist ein gelungener start. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil von Mona Kasten gefällt mir sehr gut und die Geschichte hat einen stimmigen Handlungsstrang. Besonders das Uni-Setting fand ich toll, da ich mich als Studentin gut mit der Handlung identifizieren konnte.
- Colleen Hoover
Verity
(2.249)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueIch habe das Buch vor Jahren an einem Tag gelesen und da der Kinofilm noch dieses Jahr rauskommt und mich auch der Trailer angefixt hat. Habe ich mir das Hörbuch zu genüge geführt.
Ich mag die Geschichte, der Aufbau und die Charakter und wie ich teilweise einfach nochmal Gänsehaut an manche Stellen bekommen habe.
Wird daher noch bei meinen Lieblingsbüchern bleiben und bestimmt irgendwann nochmal genossen.
Ein spannende und fesselnde Geschichte, mit tollen Plots!
- Lin Rina
Animant Crumbs Staubchronik
(1.201)Aktuelle Rezension von: Shontelle_BooksBälle, Männer und Verlobungen – das sollte eigentlich im Kopf einer jungen 17-jährigen Dame aus dem Jahr 1890 in England herumschwirren. Doch bei Animant sind es Bücher, Bücher und noch mehr Bücher! (Wer kennt es nicht🫢)
Bälle sind nur gezwungenes Begleit, um die Güte ihrer Mutter nicht überzustrapazieren.
Doch dann soll Animant nach London zu ihrem Onkel ziehen: Animant wittert Freiheit! Doch sie landet als Assistenz sie bei einem grimmigen jungen Bibliothekar ... der sie scheinbar so gar nicht leiden kann.
Staubchronik ist seit 2018 mein Wohlfühlbuch – mein Zuhause, wenn ich mich in der Buchwelt verloren fühle. Mein Weg führt mich jedes Jahr mindestens einmal zurück zu dieser Geschichte. Eine Geschichte der selbstbewussten Animant und ihrer Ansicht der Welt in einem Zeitalter, welches … nun, wie soll ich sagen, doch gern gegen die Frauen gestimmt war.
Lin Rinas Schreibstil ist so wohlig warm wie ein heißer Tee bei Regen. Diese Geschichte umhüllt mich jedes Mal, als würde ich sie das erste Mal lesen. Eine ruhige, cozy Liebesgeschichte, ungezwungen, gefühlvoll und verspielt. Die Geschichte kann man ohne Probleme mühelos weglesen, der Schreibstil ist bildhaft und charmant. Zurück bleibt: die kribbelnde Wärme der Worte und der Gefühle.
Lin hat hier ein Herzstück für mein Bücherregal gezaubert.
Die Charaktere sind allesamt fantastisch – von der Protagonistin hin zu diversen kleinen Nebencharakteren, die ebenfalls so lebhaft sind, dass sie keine Statisten darstellen.
Animant ist eine junge, freche Dame, welche so gar nicht in das damalige Zeitalter hineinpasst. Genau das macht sie so charmant und sehr humorvoll. Ihre Einstellung und ihr Hitzkopf sind großartig geschrieben, man kann sich in ihre Situationen des Erwachsenwerdens sehr einfühlen, und sie ist sehr nahbar. Ich wäre genauso 1890!
Mr. Reed ist genau nach meinem Geschmack – ein kalkühner, bissig dreinschauender, schöner Mann, der anfangs sehr einfach und naja … reserviert dargestellt wird. Mit der Zeit erweichen seine Gesichtszüge und seine Art (für Animant), und dennoch bleibt er genau so kühl wie am Anfang. Diese Balance ist unfassbar geschrieben, und ich habe das selten so gut dosiert gelesen. Er ist er, und niemand kann ihn ändern: Nur für manche lässt er sein Herz spielen, ein bisschen!
Mein Herz hat ebenfalls Miss Hamilton erobert – sie ist einfach … unverbesserlich und unfassbar genial! Mein kleiner weiblicher Crush!
Die Geschichte ist manchmal ein kleines Auf und Ab und so gefühlvoll geschrieben! Sucht ihr ein cozy Reading ohne Zwang und ohne großes Denken, aber mit viel Herz? Dann seid ihr genau richtig!
- P.C. Cast
Gezeichnet
(3.770)Aktuelle Rezension von: Wortzauber34Zoey Redbird ist 16 und führt ein durchschnittliches Leben, bis sie diesen geheimnisvollen Halbmond auf ihrer Stirn bemerkt – das Zeichen, dass sie nun im House of Night, einem Internat für junge Vampyre, ausgebildet werden soll. Und Zoey ist nicht irgendein Jungvampyr: Nyx, die Vampyrgöttin, hat sie mit ganz besonderen Gaben versehen. The Thriller? Ihr Stiefvater versteht viel zu wenig von Kindern, ihre Mutter wirkt wie eine Schattenfigur, und Zoey muss sich in einer Welt voller Rituale, Geheimnisse und gesellschaftlicher Strukturen behaupten.
Die Mischung aus Vampir-Magie, Mentor*innen, Ritualen und einer Schule, in der jeder Schritt über Leben und Tod entscheiden kann, zieht dich sofort hinein. Zoey ist stark, aber sie ist auch verwirrt, verletzt, neugierig – genau menschlich genug, um mitzufühlen. Die Rituale, die Machtspiele innerhalb der Schüler-Clans und der Einfluss der Göttin Nyx geben dem Ganzen Tiefe – auch wenn manches Jugenddrama etwas klischeehaft wirkt. Der Schreibstil ist locker, flüssig und voller Flair, eine große Stärke für ein Jugendbuch.
Fazit:
Ein magischer, atmosphärischer Auftakt voller Herz, Mut und Geheimnis. - Sarah J. Maas
Throne of Glass – Celaenas Geschichte
(498)Aktuelle Rezension von: Bookish_DreamerIch fand das Buch wirklich richtig gut! 💫 Durch die einzelnen Novellen konnte man Stück für Stück besser verstehen, warum Celaena heute so ist, wie sie ist. Jede Geschichte hat nochmal eine neue Seite von ihr gezeigt – und das hat das Ganze für mich super spannend gemacht.
Besonders erfrischend fand ich, dass die Kapitel bzw. Geschichten eher kurz waren. Man konnte alles gut nachvollziehen und ist total schnell in die Handlung reingekommen. Ich konnte Celaenas Entscheidungen oft richtig gut verstehen – sie wollte im Grunde einfach nur helfen, ist dabei aber leider an die falschen Leute geraten… das tat mir echt leid. 💔
Und dann Sam… 🥺 das war einfach nur grausam. Diese Geschichte hat mich echt mitgenommen. Aber genau solche Momente machen auch deutlich, warum Celaena sich so entwickelt hat.
Insgesamt eine richtig starke Vorgeschichte, die einem die Hauptreihe nochmal ganz anders erleben lässt! 🔥
- Laura Kneidl
Verliere mich. Nicht.: Special Edition
(1.822)Aktuelle Rezension von: Kati_5972OMG! Buch eins der Reihe "Berühre mich. Nicht." hat mich emotional schon sehr mitgenommen und nun hat mir der zweite Band "Verliere mich. Nicht." den Rest gegeben. Ich muss gestehen, dass ich, als sich die Story dem Ende zuneigte, mich einige Zeit nicht getraut hatte, weiterzulesen, zu sehr hatte ich tatsächlich Angst davor, wie die Geschichte ausgehen wird. Vielleicht hatte ich auch etwas emotionalen Abstand gebraucht, um mich für das Ende der Story zu wappnen. Nun habe ich all meinen Mut auf mich genommen und mich unerschrocken dem Ende gestellt: Und bin mehr wie froh und erleichtert um den Ausgang der Geschichte, um hier nicht zu viel vorwegzunehmen.
Wie ich bereits in meiner Rezension zu Band eins geschrieben habe, sollte unbedingt die Triggerwarnung bei dieser Buchreihe beachtet werden, da sehr schlimme und emotional belastende Themen nicht nur angeschnitten, sondern auch vertieft werden. So erlebt man als Leser*in unmittelbar aus der Sicht der Protagonistin Sage mit, was ihr alles schlimmes widerfahren ist und wie sie sich durch ihre Panikattacken kämpft. Und nur ihr Freund Luca scheint die innerlichen Mauern, die sie zum Selbstschutz und aus Angst errichtet hat, nach und nach einreißen zu können.
Nach dem wirklich fiesen Ende von Band 1 knüpft der zweite Band unmittelbar an die Ereignisse des Vorgängers an und man steigt sehr schnell wieder in die Geschichte ein. Und Laura Kneidl schafft es auch hier erneut mit ganz viel Feingefühl die Geschichte um Sage und Luca weiterzuerzählen.
Da ich Band eins ein kleines bisschen besser fand und sich am Ende von Band zwei die Geschehnisse für mich persönlich zu überschlagen angefühlt haben, gebe ich "Verliere mich. Nicht" 4,5 Sterne 🌟
- Romy Hausmann
Liebes Kind
(1.129)Aktuelle Rezension von: Coco_EberhardtThematisiert wird der Vermisstenfall um Lena, die als junge Studentin vermisst gemeldet wurde und nie mehr aufgetaucht ist. Dann wird Jahre später eine Frau in ein Krankenhaus eingeliefert, die Lena sein könnte. Damit beginnt dieser spannende Thriller. Man Blick emotional in die verschiedenen Personen, die an der Sache beteiligt sind. Das Switchen zwischen den Charakteren fand ich sehr gut umgesetzt. Dabei tun sich menschliche Abgründe auf. Man fühlt richtig mit.
Ich fand den Thriller sehr spannend. Es gab manchmal ein paar kleine nicht nachvollziehbare Sequenzen, die die Story aber nicht negativ belasten. Als nächstes werde ich erstmal wieder einen Wohlfühlroman lesen, um die düsteren Energie loszuwerden... ;-)
- Teri Terry
Mind Games
(548)Aktuelle Rezension von: Das_LesedingInhalt:
Ab dem 10. Lebensjahr wird den Menschen ein Chip implantiert, mit dem sie dauerhaft Online sind. Luna verweigert sich dem ganzen und wird dennoch von PareCo zum Einstellungstest eingeladen. Die Frage ist nur: Warum? Denn ohne Implantat ist man für die Firma wertlos ...Meinung:
Die Slated-Reihe von Teri Terry fand ich sehr unterhaltsam, daher habe ich mich an Mind Game gewagt. Diese Geschichte verweist sogar kurz auf "Slated", was für einen Schmunzler sorgte. Es ist nicht relevant, Slated zu kennen, um Mind Games zu verstehen. Mind Games ist ein spannendes Jugendbuch, welche die süchtig machende Onlinewelt aufzeigt und das wir uns selbst, unsere Bedürfnisse und unsere Körper im "dauerhaften Online sein" vergessen. Gerade aktuell, wo es mehrere Länder gibt, welche Social Media für Jugendliche sperren wollen (aufgrund der Suchtgefahr). Die Autorin zeichnet eine kranke Welt und verarbeitet im Thema Intelligenz mit Rationalität / Irrationalität. Darf jemand, der einen hohen IQ hat irrational handeln, sind wir alle in Gefahr? Wie ist das Machtgefüge und wie stark das eigene Ego. Wie weit würde man gehen, um immer Online zu sein? Diese Fragen stehen so nicht im Buch, aber man stellt sich diese Fragen beim und nach dem Lesen zwangsläufig. Auch wenn die Handlung stellenweise nicht nachzuvollziehen und sprunghaft ist und auch die Charaktere sich nicht weiter und stellenweise zurückentwickeln, ist Mind Games eine spannende und erschreckende Entwicklung, denn viele Dinge sind bereits eingetreten.Cover:
Das Cover kann ich nach dem Lesen besser deuten, allerdings muss es auch keine Bedeutung haben. Es wirkt technisch und dennoch geheimnisvoll, daher passt es perfekt zum Inhalt.Fazit:
Ein spannendes Buch mit einigen Sprüngen und nicht nachvollziehbaren Handlungen. Dennoch interessante Ansätze und gefährlichen Möglichkeiten der Technologie. Weil nicht alles logisch war, gibt es Abzug und nur 3 Sterne. Dennoch empfehle ich Mind Games an alle, welche sich oft und gerne im Internet tummeln oder generell lieber Online als Real leben. - Alexandra Reinwarth
Am Arsch vorbei geht auch ein Weg – Special Edition
(224)Aktuelle Rezension von: SchaninIch habe die direkte und sarkastische Art, aber auch den humorvollen Schreibstil von Alexandra Reinwarth sehr gemocht. Sie wirkt einfach menschlich auf mich und man erhält eine Bandbreite an Alltagssituationen, mit denen man sich identifizieren kann. Es ist kein Ratgeber im eigentlichen Sinne, also es werden nicht verschiedene Methoden erläutert, sondern die Kernaussage ist immer die gleiche - die Meinung anderer kann einem am Allerwertesten vorbeigehen.
Ab und zu fand ich die Einstellung "Ich mach nichts mehr, worauf ich keine Lust habe" zu festgefahren, da auch vieles unerwartet den Horizont erweitern könnte oder man auch mal selbst auf Hilfe (Umzug etc.) angewiesen sein könnte. Aber man muss ja auch nicht mit allem d'accord sein und als Leser ist man ja in der Lage, die für sich zutreffenden Punkte rauszufiltern und nicht alles für bare Münze zu nehmen.
- Sarah Kuttner
Wachstumsschmerz
(345)Aktuelle Rezension von: ElaBaZum Inhalt:
Der Roman handelt von der Anfang 30-jährigen Ich-Erzählerin Luise und ihrem Freund Flo. Nach drei Jahren glücklicher Beziehung beschließen die beiden, sich eine gemeinsame Wohnung zu suchen - nicht ganz ohne Nervosität, schließlich kann gemeinsames Wohnen eine Beziehung gewaltig verändern und so wie es bisher war, war es doch eigentlich richtig gut...
In Sarah Kuttners Roman betrachtet die Protagonistin Luise neben ihrer Liebesbeziehung auch ihr restliches Leben: Was bedeutet es eigentlich, erwachsen zu sein? Fühlt sie sich in dieser Lebensphase angekommen? Überhaupt in ihrem Leben, ihrem Job, in sich selbst?
Meine Meinung:
Das Cover finde ich richtig gut gewählt und sowohl das gemeinsame Bett als auch der Helm werden im Laufe der Geschichte aufgegriffen und eine Rolle spielen.
Der Schreibstil von Sarah Kuttner bedient sich vieler Metaphern, die die Gefühlszustände und Gedanken der Figuren (hauptsächlich der Ich-Erzählerin) besonders klar verdeutlichen sollen. Dies gelingt der Autorin meiner Meinung nach sehr gut und ich kann die Emotionen von Luise oft gut nachvollziehen. In manchen Teilen ist der Stil der Autorin etwas vulgär und flapsig und sehr "jugendlich", das muss man mögen.
Die Handlung ist eher einfach gehalten, das heißt, dass nicht sonderlich viel passiert und es keine enorme Spannung oder Plottwists gibt. Der Fokus liegt auf der Dynamik des jungen Paares und inneren Vorgängen.
Dennoch fand ich den Roman keineswegs langweilig, sondern hatte Lust, immer weiter zu lesen und mich in die Geschichte hineinzuvertiefen.
Wem eine sehr sympathische Hauptperson wichtig ist, dem soll gesagt sein, dass Luise mitunter eher schlechtgelaunt, etwas streitsüchtig und zynisch auftritt. An vielen Stellen kann ich ihr Handeln nicht ganz nachvollziehen, weil ich ein völlig anderer Charakter bin, dennoch gibt das Buch Hinweise, auch biografischer Art, die die Persönlichkeit der Protagonistin etwas besser verstehen lassen.
Die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere ist deutlich zu spüren. Während beide zu Beginn zwar etwas zögerlich, zugleich jedoch zuversichtlich sind und ein gutes Team abgeben, entfernt sich Luise mit der Zeit immer mehr von ihrem Partner sowie sich selbst und verliert mehr und mehr ihre innere Ausgeglichenheit. Gleichzeitig scheint ihr Partner Flo resignierter, stiller, scheuer zu werden, vor allem im Umgang mit Luise. Wie die beiden mit diesen Veränderungen umgehen, soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Ich finde dieses allmähliche Bröckeln der alten Harmonie jedoch gut dargestellt.
Was mir außerdem gut gefällt, ist, dass die Autorin immer wieder Passagen einbaut, die von der "Zukunfts-Luise" geschrieben sind und völlig anders daherkommen als Luises Gefühlswelt im tatsächlichen Handlungsstrang.
An einigen Stellen ist mir der Roman ein klein wenig zu langatmig und die Ausdrucksweise der Protagonistin etwas zu gewollt schlagfertig, kühl und unberührt. Ihr Handeln ist an manchen Stellen nur schwer zu begreifen, sodass ich mich manchmal fast schon über sie geärgert habe.
Nichtsdestotrotz ist das Werk aus meiner Sicht lesenswert und ich kann mir vorstellen, dass sich die meisten Lesenden in der ein oder anderen Passage wiedererkennen werden.
- Wendy Walker
Dark Memories - Nichts ist je vergessen
(278)Aktuelle Rezension von: Angela_JurjanzDas ist eine super interessante Story. Wie der Psychiater es schafft Jenny nach und nach die Erinnerungen wieder zugeben an ihre Vergewaltigung. Was die arme Jenny dabei alles durchmachen musste. Sie tut einem gleich mal richtig Leid. Und dann die Jagd nach dem Täter. War echt gefesselt von dem Buch.
- Jeff Kinney
Gregs Tagebuch 3 - Jetzt reicht's!
(370)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderFür Greg geht es auch in diesem Band turbulent weiter. Wie kann er das Mädchen aus seienr Klasse, die er schon so lange toll findet, auf sich aufmerksam machen? Mit seinem besten Freund hat er so einige Pläne. Seine Brüder machen ihm aber auch wieder zu schaffen und sein Vater will einen besseren Menschen aus Greg machen. Vielleicht eine Militärschule? Greg muss das verhindern und kommt auf die tollsten, witzigsten und verrücktesten Ideen. Nebenbei muss er noch so einiges in der Schule erledigen und die Gedanken schwirren nur so durch seinen Kopf! Genial und super geeignet auch für lesefaule Jungs ab 10Jahren.
- Katharina Gerlach
Bloody Qindie präsentiert: Zimmerservice: Halloween Special
(12)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIch mag Anthologien sehr und gerade auch wenn sie unheimliche Storys enthalten.Alle Geschichten ließen sich gut und flüssig lesen und waren von der Länge her genau richtig um sich auch mal zwischendurch einfach eine zu gönnen.Ein paar fand ich wirklich richtig gut und unheimlich, 2 waren nicht ganz so meins und der Rest war eine wirklich nette Unterhaltung.Aber das ist ja das Gute an Anthologien, es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
- Milena Michiko Flasar
Herr Katō spielt Familie
(66)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaDie Autorin kann schreiben, das habe ich deutlich gemerkt, aber sie zieht die Handlung in die Länge und überhäuft einen mit so vielen Details, dass ich das auf die Dauer nicht ausgehalten habe. Wären doch die Details irgendwie interessant, würde ich weiterlesen, aber es ist stinknormaler Alltag, sogar noch schlimmer als normaler. Es ist verdammt langweiliger Alltag.
Sobald die Frau auftaucht und dem Protagonisten von ihrer Arbeit erzählt, löst sich die Starre der Handlung und plötzlich war das so interessant, spannend, voller Leidenschaft. Als sie ihm ihre Visitenkarte gab und vorschlug, er solle doch bei ihnen mitarbeiten, da habe ich fast ein Ja gebrüllt. Mach es, tu es, verschwinde aus diesem schrecklichen Alltag und lebe ein Leben, was du dir nicht einmal erträumt hättest.
Aber dann verschwindet die Frau, der Alltag geht weiter, die Starre kehrt zurück und das mit einer Heftigkeit, dass es mir die Augenlider festzugeschlagen hat. Er erzählt von seinem Haus, von den letzten Jahren, der Arbeit, der Gedanken, der simplen Wünsche, die Pensionierung, und ich wollte sofort einschlafen, damit das Buch aus meinen Händen fällt und irgendwo verschwindet.
Die Autorin überhäuft mich mit Details, die ich selbst erlebt habe, die ich selbst erzählen könnte, vielleicht sogar aufregender, wahrscheinlich auch lebhafter. Und dann weigert sie sich, Absätze zu machen, füllt die Seiten ohne Zeilenumbrüche auf, bis ich den Verstand fast verloren habe und mich weigerte, eine weitere Zeile zu lesen.
Das Buch ist eine Schlaftablette. Es hat so eine interessante Idee und doch wird es von der Handlung verdrängt, die zäh ist und dafür sorgt, dass das eigene Leben viel, viel, viel aufregender wirkt. Ich habe mir das nicht lang antun können.
- Jane Harper
Hitze
(175)Aktuelle Rezension von: supersusiWow, was für ein Buch !
Luke Hadler, seine Frau und sein Sohn werden erschossen aufgefunden. Es scheint eindeutig, dass Luke, seine Familie und dann sich selbst ermordet hat. Aber Lukes Eltern wollen sich damit nicht abfinden und bitten seinen Jugendfreund Aaron Falk, der inzwischen als Polizist in Melbourne lebt, zur Trauerfeier zu kommen und bitten ihn dort, die Wahrheit herauszufinden. Es gibt die ein oder andere Unstimmigkeit, aber nichts, was Luke wirklich entlasten könnte. Aaron ist nicht willkommen in dem Dörfchen seiner Kindheit im australischen Nowhere. Er mußte damals mit seinem Vater fliehen und die Bewohner drohen ihm deutlich, er solle gefälligst verschwinden.
Die Charaktere sind gut beschrieben, das Buch liest sich flüssig, Rückblenden sind kursiv gedruckt und dadurch deutlich erkennbar. Aber das Beste an dem Buch : es ist wahnsinnig spannend. Es gibt immer wieder Sackgassen und Wendungen, aber die richtig große Überraschung ist die Auflösung. Ein spannender Krimi, wie ich schon lange keinen mehr verschlungen habe. Werde jetzt gleich mal gucken, ob die Autorin noch weitere Bücher geschrieben hat.
Klare Leseempfehlung.
- Adriana Popescu
Paris, du und ich
(212)Aktuelle Rezension von: rose7474Die Romane von Adriana Popescu mag ich sehr und lese immer mal wieder was von ihr.
Dieser Jugendroman konnte mich gleich fesseln. Die Atmosphäre von Paris kam sehr gut rüber und konnte mir alles wunderbar vorstellen. Emma und Vincent mochte ich sehr gerne. Der Roman konnte mich wunderbar unterhalten und hatte wie ich es von Adriana Popescu gewöhnt bin auch etwas Tiefgang. Die Handlung war ziemlich vorhersehbar. Ich hätte mir etwas mehr Wendungen gewünscht. Jedoch ein wunderschöner Jugendroman für zwischendurch.
Daher 4 Sterne von mir und eine Leseempfehlung.
- Sophia Money-Coutts
Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben?
(72)Aktuelle Rezension von: Gina_DomannIch hatte teilweise ebbt Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen habe mich Wochen abgequält weiter zu lesen und mich dann leider dazu entschieden es abzubrechen. Dennoch denke ich wäre es eine süße Geschichte für zwischendurch. Eventuell liegt es auch daran das ich mich aktuell echt schwer in das genre hineinfinden kann.
- Ilona Cornelia
Mit Polli durchs Jahr
(21)Aktuelle Rezension von: StreiflichtDieses Buch hat mich neugierig gemacht, weil ich immer Ideen suche, was ich mit meinem Patenkind machen könnte, und weil ich Kindergeschichten sehr mag. Hier ist dieMischung besonders gut gelungen. Jeder Monat hat eine zur Jahreszeit und den Ereignissen passende Geschichte und dazu wiederum einen gelungenen Basteltipp. Richtig gut finde ich, dass man nicht viel kaufen muss und keine teuren Sachen besorgenmuss, sondern teilweise mit Alltagsmaterialien arbeiten kann. Außerdem sind die Anleitungen so geschrieben, dass sie auch mit jüngeren Kindern machbar sind. Es ist einfach umzusetzen und sieht gut aus, so hat man einen schönen Erfolg und das macht dann wirklich Spaß! Die Geschichten sind schön und unterhaltsam und kindgerecht. Ich mochte sie alle sehr und freue mich schon darauf, sie mit der Kleinen nochmal zu lesen und gemeinsam zu schmökern. Und dann werde ich mal sehen, welche Bastelei zu uns passt und für sie auch schon zu machen ist.Ein tolles Buch, das viel Spaß macht und viele Leser verdient hat.
- Cristina Caboni
Der Zauber zwischen den Seiten
(91)Aktuelle Rezension von: -AnDi-Durch einen interessanten Fund in einem alten Buch begibt sich die Protagonistin auf die Suche nach der Geschichte einer Frau aus dem 19. Jahrhundert.
Während sie dafür durch Europa reist, findet sie auch einen Weg, ihr eigenes Leben neu zu ordnen.
Wunderschön, wie beide Geschichten erzählerisch verwoben werden und wie man auch die Parallelen der beiden Frauen und ihrer Leben erkennen kann;
Dabei ist meines Erachtens besonders gelungen, dass nicht allein die Entwicklung und Schwierigkeiten der beiden Liebesgeschichten im Fokus stehen, sondern letztlich die Bedeutung von Freiheit und Selbstbestimmung die Kernaussage darstellt.
- Vea Kaiser
Rückwärtswalzer
(179)Aktuelle Rezension von: KlausEffingRückwärtswalzer“ von Vea Kaiser
Manchmal sind es genau die Romane, die sich Zeit lassen, die am Ende am meisten geben. Rückwärtswalzer ist so einer.
Auf gut 400 Seiten entfaltet Vea Kaiser das Porträt einer österreichischen Familie, deren Zentrum drei Schwestern bilden – jede für sich eigenwillig, widersprüchlich, lebendig. Die Figuren sind nicht nur sorgfältig gezeichnet, sondern bewusst überzeichnet, fast schon mit einem Augenzwinkern – und gerade dadurch so eindrücklich.
Was zunächst wie eine klassische Familiengeschichte beginnt, gewinnt im Verlauf spürbar an Dynamik und Tiefe. Besonders im zweiten Teil entwickelt der Roman eine überraschende Wucht: Ein ebenso skurriles wie berührendes Roadmovie führt fünf Figuren gemeinsam nach Montenegro – eine Reise, die nicht nur geografisch, sondern auch emotional einiges in Bewegung setzt.
Und dann ist da noch dieses Geheimnis, das über allem schwebt. Lange nur angedeutet, wird es erst ganz zum Schluss aufgelöst – und verleiht der gesamten Geschichte rückblickend eine neue Dimension.
Unser Buchclub war sich beim heutigen Treffen einig: ein klug komponierter, sprachlich überzeugender Roman, der mit jeder Seite gewinnt. Kein lautes Buch – aber eines, das nachhallt.
Für alle, die Familiengeschichten mit Tiefe, Humor und erzählerischem Atem schätzen.
- Angela Planert
Weihnachtliches Wunder
(39)Aktuelle Rezension von: VibieEine rührend, warm erzählte Kurzgeschichte von der man gerne mehr lesen möchte die nicht nur zur kalten Jahreszeit geeignet ist sondern auch für jeden Kurzgeschichten Liebhaber etwas ist für zwischen durch.Die schwarz/weiß Zeichnungen unterstreichen noch angebracht den Inhalt und so wirkt die Geschichte noch viel naher.Der Erzählstil ist besonders aber nicht modern und lenkt in eine ältere Zeit passend zu der Geschichte.Eine Geschichte die Mut machen kann und den Glauben an das Positive bestärkt. - Barbara Pym
Vortreffliche Frauen
(20)Aktuelle Rezension von: Lady-of-the-WorldsDer Klappentext und der häufig aufkommende Vergleich mit Jane Austen lassen an einen Liebesroman denken. Wer nach einem solchen sucht, wird hier aber nicht fündig. Stattdessen gibt es hier einen Einblick in die damalige britisch Gesellschaft und die Formen von Ehe und zwischenmenschlichen Beziehungen in dieser, garniert von einem feinen Humor.
Mildred Lathbury, ihres Zeichens nur halbtags arbeitende Pfarrerstochter, ist als alte Jungfer von über 30 Jahren eigentlich auch ohne Mann glücklich. Sie hilft in der Kirchengemeinde und hat sich dort ihren Freundeskreis aufgebaut. Mit dem Einzug eines Ehepaares in die Wohnung unter ihr beginnen einige Veränderungen. Nicht nur wird sie erst in das Leben und dann in die Ehekrise ihrer neuen Nachbarn hineingezogen, auch ihr Pfarrer, der eigentlich nie heiraten wollte, hat sich in eine junge Witwe verliebt, der seine bei ihm lebende Schwester ein Dorn im Auge ist. Auch hier wird Mildred ungewollt in die Sache verwickelt.
Würde man aus diesem Buch einen originalgetreuen Film machen, käme eine einfache Komödie dabei heraus, keine romantische. Ich finde es eigentlich ganz erfrischend, dass man hier auch mal einen Roman hat, bei dem es nicht nur darum geht, dass eine Außenseiterin die große Liebe findet. Wer mit einem relativ offenen Ende leben kann, wird hier jedenfalls gut unterhalten.
Das Buch hat mir durchaus gefallen, aber für die vom Klappentext und dem darunterstehenen Vergleich mit Jane Austen geweckten falschen Erwartungen gibt es einen kleinen Punktabzug. Wer sich daran nicht stört, kann noch einen Stern drauf rechnen.
- Jennifer Waschke
Du und ich gegen den Rest der Welt
(22)Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book2018 habe ich bereits #loveyourself der Autorin gelesen und fand das Jugendbuch für zwischendurch ganz gut. Daher hatte ich mir damals „Du und ich gegen den Rest der Welt“ besorgt und es nun von meinem SuB befreit.
Jennifer Waschke hat einen einfachen Schreibstil. Er ist schnörkellos, doch nicht langweilig.
Das Meiste bekommt man von Lina mit. Aus ihrer Sicht wird die Geschichte erzählt und so erhalten Lesende einen großen Einblick in ihr Privat- und Seelenleben.
Auch Micky wird gut beschrieben, doch von ihm erfährt man oft nur Oberflächliches.In solchen Erzählungen erhoffe ich mir oft ein paar Sätze, die ich mir als Zitate herausschreiben kann. Hier jedoch habe ich mir lediglich die Bands und Lieder angehört und bin an ihnen hängen geblieben.
Da ich eine Zeitlang in Düsseldorf und Umgebung gewohnt habe, war es für mich toll, gedanklich mal wieder dorthin reisen zu können. Das „Pink“, welches erwähnt wird, kenne ich nicht, da ich mich früher nicht in diesen Kreisen bewegt habe, doch es klang sehr authentisch. Den Straßen, die erwähnt wurden, konnte ich ebenso wenig folgen. Düsseldorf ist eben sehr groß.
Das Geschehen rund im Lina hat mich auf der einen Seite sehr berührt. Wenn man in eine Erwachsenenrolle schlüpfen muss, obwohl man selbst noch ein Kind ist, macht man sich eigentlich nur selbst kaputt. Umso trauriger macht es mich, dass die Teenagerin niemanden gefunden hat, dem sie sich vollends anvertrauen konnte.
Doch auch hier sehe ich - wie in vielen solchen Romanen - das Versäumnis der anderen. Ich weiß, dass das leider die Realität ist. Dass dort draußen Menschen rumlaufen, die nur bitte manchmal ihre Augen öffnen müssten. Da die Verfasserin selbst in einem Jugendamt arbeitet, hätte ich mir einfach die Rolle der helfenden Erwachsenen präsenter gewünscht.
Umso toller fand ich, welchen Weg Lina am Ende wirklich geht. Und ich hoffe, dass solch eine Geschichte die richtigen Menschen lesen. Menschen, die helfen könnten, wenn sie sich ein bisschen mehr öffnen würden. Aber vor allem Menschen, die Hilfe benötigen und aus den Zeilen Kraft schöpfen können für ihren eigenen Weg.Nicht viele haben den Mut, solche Missstände in der Gesellschaft aufzuschreiben. Jennifer Waschke hat ihren Job gemacht. Und obwohl mich das Gesamtkonzept nicht von vorne bis hinten überzeugen konnte, gebe ich dem Buch ein Daumen hoch und bin trostlos, dass es nicht mehr im Buchhandel ist.
©2024 a_different_look_at_the_book























